Karrierewege für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft M-V
Dieses landesweite, hochschulübergreifende Projekt verfolgt das Ziel, hochqualifizierte Frauen zu fördern und bei ihrer Karriere in der Wissenschaft oder in der Wirtschaft zu unterstützen. Das Projekt berät sowohl Studentinnen als auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und begleitet diese auf dem Weg zu einer adäquaten beruflichen Tätigkeit.
Mit dem Projekt „Karrierewege für Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft M-V“, das auf eine Initiative der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Hochschulen in M-V (LaKoF) zurückgeht und durch den Europäischen Strukturfonds gefördert wird, ist ein wichtiges Instrument zum Abbau geschlechterspezifischer Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt geschaffen worden. Ziel des Projektes ist es, den Zugang hochqualifizierter Frauen zu adäquater Beschäftigung zu verbessern.
Die Projektkoordinatorin, die an der Universität Greifswald angesiedelt ist, wird
- die Netzwerkbildung in M-V unterstützen und
- landesweit Frauenfördermaßnahmen an den vier Hochschulstandorten Greifswald, Rostock, Stralsund und Wismar koordinieren.
Die Projektmitarbeiterinnen an den Hochschulstandorten
- beraten und unterstützen Studentinnen, Absolventinnen, Promovendinnen, Postdocs und Habilitandinnen bei der Karriereplanung,
- vermitteln Kontakte, Praktika und Promotionsprojekte,
- organisieren zielgruppenspezifische Workshops zur Karriereplanung und zu Soft Skills wie zum Bewerbungstraining, Auftreten oder zum Präsentieren von Arbeitsergebnissen,
- bauen eine landesweite Datenbank mit Fortbildungsangeboten, Fördermitteln, zentralem Veranstaltungskalender und Stellenausschreibungen auf.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern setzt sich u.a. mit der Förderung dieses Projektes aktiv für mehr Chancengleichheit ein. Frauenförderung ist im Gleichstellungskonzept, im Landeshochschulgesetz und im Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst verankert.
Die gegenwärtige Situation in M-V kann folgendermaßen zusammenfasst werden:
- Vorhandene strukturelle und personelle Bedingungen in Wissenschaft und Wirtschaft führen nicht zu chancengleicher Teilhabe.
- Das Potential hochqualifizierter Frauen wird unzureichend genutzt.
- Fachlich exzellent ausgebildete Absolventinnen verlassen M-V.
- Dadurch entsteht ein Defizit an Innovation, Exzellenz und Effizienz.
Projektkoordination
Ruth Terodde
Domstr. 11
17489 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-1108
ruth.terodde@uni-greifswald.de
