Platzierung der Universität beim DFG-Förderungsranking 2009
Das Förder-Ranking 2009 der Deutschen Forschungsgemeinschaft gibt in differenzierter Form Auskunft über die fachlichen Schwerpunktsetzungen deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in ihren drittmittelgeförderten Forschungsaktivitäten sowie über die aus gemeinsamen Forschungsvorhaben resultierende Vernetzung zwischen diesen Institutionen.
Die Förderungsbewilligungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stiegen im Zeitraum von 2005 - 2007 um 75% an, wobei sich die Förderung der Fachgebiete folgendermaßen voneinander differenziert:
- Physik: etwa gleichbleibend
- Biologie, Mathematik, Geistes- und Sozialwissenschaften: zwischen 33 und 71% Steigerung
- Geowissenschaften: rund 220% Steigerung
- Medizin: rund 400% Steigerung
- Chemie: Rückgang um etwa ein Drittel
Bei der Forschungsförderung von DFG, Bund und EU im biowissenschaftlichen und technologischen Bereich liegt Greifswald damit auf dem 29. Platz. Dabei werden die Naturwissenschaften aus folgenden Mitteln gefördert:
- 2% des Gesamtbewilligungsvolumens für Hochschulen im Fördergebiet "Biotechnologie“ des Bundes
- etwa 1% des EU-Fördergebiets „Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit“ (FP6)
- >0,5% des Gesamtbewilligungsvolumens für Hochschulen des DFG-Fachgebiets "Biologie"
Mit 11 Millionen Fördermitteln landet die Universität Greifswald auf Platz 4 bei der Vergabe von Fördergeldern des Bundes für die Medizin. Nur die Universitäten München (LMU), Freiburg und Göttingen erhalten mehr Drittmittel.
Bezogen auf die DFG-Mittel fällt Greifswald mit etwa 5 Mio. € gegenüber den anderen Universitäten zurück. Die Universität Greifswald ist damit „eine der wenigen Hochschulen, die für die medizinische Forschung mehr Mittel vom Bund als von der DFG erhalten hat und dabei auch zu den zehn Hochschulen mit den höchsten Mittelvolumina im Fördergebiet „Gesundheit und Medizin“ der direkten FuE-Projektförderung des Bundes gehört“.
Die Koordinierten Programme der DFG in den Natur- und Lebenswissenschaften nutzt Greifswald zu wenig, um darüber in Kooperationsbeziehungen mit anderen Wissenschaftseinrichtungen zu treten. Es ist somit nicht beteiligt an den darüber gebildeten regionalen und überregionalen Forschungsnetzwerken.
Greifswald ist gut vertreten bei der Beteiligung an DFG-Fachkollegien mit drei Mitgliedern in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Rang 12) und den Lebenswissenschaften (Rang 14).
Die Universität nimmt zudem Platz 21 beim Frauenanteil an den Antragstellenden für DFG-geförderte Forschungsvorhaben ein, mit folgender Verteilung der Fachbereiche:
- Geistes- und Sozialwissenschaften: Rang 66
- Lebenswissenschaften: Rang 15
- Naturwissenschaften: Rang 17
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Auf dieser Seite wird ein Überblick fördernder Institutionen geboten.



