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Sammlungsobjekt des Quartals

Sammlungsobjekt des Quartals

Die 17 wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Greifswald bilden mit 5,7 Millionen Einzelobjekten einen unschätzbaren Reichtum an kulturellem Erbe. Von wertvollen Einzelstücken wie dem berühmten Croy-Teppich, dem Saurier-Fossil „Emausaurus ernstii“, über die Kollektion von Menschenaffenschädeln der Anatomie, von Herbarien, Vogelbälgern sowie Laufkäfern der Zoologie bis hin zu historischen Karten und zur einzigartigen Sammlung zur Landeskunde Palästinas reicht die breite Palette.

Die Sammlungen sind einmalige materielle Zeugnisse der Greifswalder Wissenschaftsgeschichte und für die über 550-jährige Universität identitätsbildend.
Diese universitären Sammlungen sind bislang vielfach nur einem kleinen Interessentenkreis von Wissenschaftlern zugänglich. In einem umfangreichen Digitalisierungsprojekt werden diese Schätze in den nächsten Jahren erfasst und die Daten in internationalen Wissensportalen wie Europas größter Kulturdatenbank EUROPEANA verfügbar gemacht.

Das virtuelle Schaufenster „Sammlungsobjekt des Quartals“ lädt ein zum Entdecken einzelner Greifswalder Sammlungsobjekte und präsentiert zugleich ausgewählte Ergebnisse der digital erfassten Originale.

Sammlungsobjekt April - Juli 2014

Das Sammlungsobjekt des 2. Quartals 2014 besteht aus vier Einzelobjekten aus dem Bildarchiv des Fachbereichs Kunstgeschichte des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
Das Bildarchiv besteht zum einen aus Originalfotografien und Reproduktionen, die aus Publikationen stammen. Zum anderen bewahrt es Groß- und Kleinbild-Diapositive auf. Die hier vorgestellten vier Haupttore existieren heute nicht mehr. weiterweiter

Sammlungsobjekt Januar - März 2014

Kolposkop

Das Sammlungsobjekt des 1. Quartals 2014 befindet sich in der deutschlandweit einzigen Sammlung für Geburtshilfe, operative und konservative Gynäkologie einschließlich der Kontrazeption sowie der geburtshilflich-gynäkologischen Lehre in der alten Frauenklinik an der Wollweberstraße 1-3. Die Sammlung beherbergt eine Vielzahl von weltweit einzigartigen Instrumenten, welche ein all umfassendes Bild über die Geschichte der Bereiche liefert. Das hier vorgestellte Kolposkop wurde 1924 von dem Gynäkologen Hans Hinselmann (1884-1959) erfunden. weiterweiter

Sammlungsobjekt Oktober bis Dezember 2013

Vollständiger Mondglobus (2012) und Mondglobus von 1959.

Das Sammlungsobjekt des 4. Quartals 2013 befindet sich in der kürzlich sanierten Kuppel des alten Physikalischen Instituts in der Domstraße 10a. Die Sternwarte mit ihrem 20cm-Linsen- und 40-cm-Spiegelteleskop von Carl Zeiss Jena bietet beeindruckende Ansichten des Firmaments. Dies kann man z.B. bei Mond- und Planetenbeobachtungen oder während einer Sonnenprojektion eindrucksvoll erleben.
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Sammlungsobjekt Juli bis September 2013

Eldena-Wiek bei Greifswald

Das Sammlungsobjekt stammt aus dem Nachlass des Theatermalers und Bühnenbildners Dr. Heinz Beisker (1908-1991). Die 22,5 cm hohe und 51 cm breite Tuschezeichnung trägt den Titel „Eldena-Wiek bei Greifswald“. Aus der Vogelperspektive blickt der Betrachter auf die Flussmündung des Rycks in den südlichen Teil des Greifswalder Boddens.
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Sammlungsobjekt April bis Juni 2013

Der Ur-Flugdrache

Das Sammlungsobjekt des Quartals April bis Juni 2013 ist ein Skelett des Ur-Flugdrachens Coelurosauravus jaekeli aus der Typensammlung des Institutes für Geographie und Geologie. Das 250 Millionen Jahre alte Fossil stammt aus dem Kupferschiefer (Oberperm) von Eisleben (Sachen-Anhalt) und ist das älteste bekannte gleitflugfähige Reptil der gesamten Erdgeschichte.
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Januar bis März 2013

Pedelle tragen das große Szepterpaar der Universität Greifswald

Das große Szepterpaar der Universität Greifswald wird nur noch sehr selten bei akademischen Festakten genutzt. Am 31. Januar 2013 wurde es anlässlich der Amtseinführung der ersten Greifswalder Rektorin von Pedellen getragen. Die beiden 112 cm langen silbernen Szepterstäbe wurden 1456 in Auftrag gegeben. weiterweiter

Juli-September 2012

Kinderzeichnungen aus der Sammlung des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald_Vöeglfütterung im Winter_Ronny Kaiser_1986_Klasse 1_W.-Seelenbinder-OS-Ahrenshagen

Das Kunstinstitut in der Bahnhofstraße wird saniert. Dabei wurde eine fast vergessene Sammlung von tausenden Kinderzeichnungen aus den Jahren 1956 bis 1990 wiederentdeckt. Die Zeichnungen sind sorgfältig nach Jahren sortiert und teilweise namentlich erfasst, jedoch noch nicht archiviert. Zwei der vielen Zeichnungen werden als Sammlungsobjekt des Quartals Oktober bis Dezember 2012 präsentiert.
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Juli-September 2012

Die Greifswalder „Medilunge“.

Eiserne Lungen wurden zur Behandlung von Patienten mit chronischer Atemlähmung eingesetzt. Den ersten deutschen Prototyp stellte 1947 das Lübecker „Drägerwerk“ vor. In der DDR wurde die erste „Eiserne Lunge“ von der Firma E. Zimmermann in Leipzig gebaut. Das Sammlungsobjekt "Medilunge" gehört zur Sammlung „Medizinischer Alltag in der DDR“.
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April-Juni 2012

Bienenfresser (Merops apiaster)

Das Sammlungsobjekt des Quartals April bis Juni 2012 ist der Bienenfresser aus der Pommernsammlung des Zoologischen Instituts und Museum Greifswald. Der Bienenfresser gehört durch sein schillerndes Gefieder zu den auffälligsten Vögeln Europas. Der gebogene, lange Schnabel ist ein weiteres typisches Merkmal dieses
Rackenvogels. weiterweiter

Januar-März 2012

Schädel - Frontalansicht mit zugehörigem Gestell

Das erste Sammlungsobjekt im Jahr 2012 ist ein geschnittener Gorillaschädel. Er wurde im Jahr 1953 unter der Leitung des damaligen Institutsdirektors Richard Nikolaus Wegner präpariert und montiert. Dabei handelt es sich um einen im Gabungebiet aufgefundenen männlichen Gorilla. Er befindet sich im Bestand der vergleichend-anatomischen Sammlung des Instituts für Anatomie und Zellbiologie. weiterweiter

Oktober-Dezember 2011

Festkleid/Hochzeitskleid mit Stickereien im Bethlehemstil

Das Sammlungsobjekt des vierten Quartals 2011 ist Bestandteil der Gustaf-Dalman-Sammlung der Theologischen Fakultät. Das Festkleid mit Stickereien im Bethlehemstil wurde zur Ausstattung der Braut in Palästina Anfang des 20. Jahrhunderts gefertigt. Besonders die Stickereien in Bethlehem und Jerusalem sind für ihre farbenprächtigen Muster bekannt. weiterweiter

Juli-September 2011

"Studie eines Puttos" von Wilhelm Titel

Das Sammlungsobjekt des dritten Quartals 2011 gehört zu den herausragenden Studien der akademischen Kunstsammlung der Universität. Die Studie eines Puttos zeichnete der pommersche Künstler Wilhelm Titel (1748-1862) während seiner Italienreise im Jahre 1814. Wilhelm Titel arbeitete als akademischer Zeichenlehrer und ist vor allem durch die 32 Professorenporträts im Konzilsaal des Universitätshauptgebäudes bekannt. weiterweiter

April-Juni 2011

Kronenhalsring (Typ Friedrichshof)

Das Sammlungsobjekt des zweiten Quartals 2011 stellt aufgrund seines guten Zustands einen besonderen Schatz der Universitätssammlung dar. Der vollständig erhaltene Kronenhalsring vom Typ Friedrichshof ist ein typisches Bronze-Erzeugnis aus der Vorrömischen Eisenzeit. Besonders im westlichen Ostseeraum waren Kronenhalsringe im 5. Jh. v. Chr. verbreitet. weiterweiter

Januar-März 2011

Wildling von Motte

Der Wildling von Motte, auch Rundliche Herbstbirne genannt, ist eine von insgesamt 455 Obstsorten des sogenannten Arnoldischen Obstcabinets, das zwischen 1856 bis 1899 in der Porzellanmanufaktur des Kaufmanns Heinrich Arnoldi im thüringischen Elgersburg als Serienproduktion gefertigt wurde. Die einzelnen Exemplare sind der Natur realistisch nachempfunden und wirken täuschend echt. weiterweiter


KONTAKT

Universitätskustodin
Dr. Birgit Dahlenburg

Domstraße 11, Eingang 4
17489 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-1122/-1123
Fax: +49 (0)3834 86-1124
kustodie@uni-greifswald.de

TIPP


Auf dem Sammlungsportal können bereits mehr als 5000 Sammlungsobjekte recherchiert werden. In Zukunft werden weitere Exponate aus den mehr als 5 Millionen Einzelobjekten der Universitätssammlungen im digitalen Schauhaus zu finden sein.

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Letzte Änderung: 01.04.2014 15:09
Verantwortlich: Pressestelle


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