Ein Dinosaurier mit dem Namen der Uni Greifswald
Die UniversitĂ€t Greifswald ist im Besitz eines bedeutenden Dinosauriers. Der Emausaurus ernsti Haubold, 1990 wurde 1963 in einer Tongrube östlich des Dorfes Klein-Lehmhagen bei Grimmen vom Greifswalder Geologen Dr. Werner Ernst gefunden. Vom 8. Oktober bis zum 6. November 2011 werden mehrere Lebensbilder sowie AbgĂŒsse der Knochenreste in einer Sonderausstellung in der UniversitĂ€t ausgestellt.
Der Name des emausaurus ernsti verweist ebenso auf seine Heimstatt, die Ernst-Moritz-Arndt-UniversitÀt (EMAU) Greifswald, wie auch auf den Namen des Entdeckers Dr. Werner Ernst. Beschrieben wurde der Emausaurus 1990 von dem bekannten Hallenser WirbeltierpalÀontologen Prof. Dr. Hartmut Haubold.
Vom 8. Oktober bis zum 6. November 2011 können rund 20 Lebensbilder des Dinosauriers, darunter auch die berĂŒhmte Darstellung des Dinosaurierkopfes von Cornelia Haubold sowie AbgĂŒsse der Knochenreste des einmaligen Fossilienfundes im Konferenzraum des UniversitĂ€tshauptgebĂ€udes besichtigt werden. Viele der ausgestellten StĂŒcke werden hier erstmals prĂ€sentiert.
Sonderausstellung - "Ein Dinosaurier mit dem Namen der Uni Greifswald"
8. Okt. - 6. Nov. 2011
Konferenzraum im UniversitÀtshauptgebÀude,
DomstraĂe 11, Eingang 2,
17489 Greifswald
tÀglich von 15:00 - 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei!
Achtung! Veranstaltungsbedingt wird die Ausstellung an den folgenden Tagen nicht geöffnet sein: 12.10.2011, 14.10.2011, 18.10.2011, 20.-22.10.2011, 25.-26.10.2011, 28.10.2011, 05.11.2011.
Restauration mit Hilfe der UniversitÀt Greifswald
WĂ€hrend Nachweise von Dinosaurier-Resten in Norddeutschland ohnehin ganz auĂergewöhnlich selten sind, liegt zudem auch weltweit aus dem Unteren Jura nur sehr wenig Material vor. Dieser Fund aus Mecklenburg-Vorpommern ist deshalb in mehrerer Hinsicht ein GlĂŒcksfall fĂŒr die Wissenschaft. Weltweit handelt es sich bis heute um das einzige Exemplar seiner Art. Der UniversitĂ€t Greifswald ergeht hieraus eine besondere Verantwortung zur Erhaltung und Sicherung dieses Fundes.
Die Originalknochen des Dinosauriers werden zurzeit restauriert.
Chemische Prozesse drohten, den Fund zu zerstören. Mit einer Spende können Sie helfen, eine Nachbildung des EMAUsaurus ernsti Haubold zu finanzieren. Zudem ist eine Bronzeplastik des Emausaurus geplant. Die Rekonstruktion soll zentral in der Stadt aufgestellt werden. Auch hier sind Finanzierungshelfer gesucht. Die Arbeiten laufen in engster Zusammenarbeit mit Prof. H. Haubold, dem Urheber von Emausaurus.
Spendenkonto:
Greifswald University Club e. V.
Kennwort: EMAUSAURUS
Konto 230 009 549
BLZ 150 505 00
Sparkasse Vorpommern

