Wissenschaftsjahr 2011
Die moderne Gesundheitsforschung und ihr Potenzial für die Gesellschaft stehen im Mittelpunkt des mittlerweile zwölften Wissenschaftsjahres. Unter dem Motto Forschung für unsere Gesundheit wird die Relevanz von wissenschaftlicher Gesundheitsforschung für unsere Gesellschaft über Fachgrenzen hinweg beleuchtet und diskutiert.
An der Universität Greifswald bildet die Gesundheitsforschung mit verschiedenen Aspekten den eigenen Forschungsschwerpunkt Individualisierte Medizin & Community Medicine.
Der Neubau des Zentrums für Pharmakologie, Pharmazie und experimentelle Therapie (C_DAT) der Universität Greifswald wurde am 24. November 2011 feierlich eröffnet. In dem Zentrum wollen Wissenschaftler fakultätsübergreifend zusammenarbeiten und neuartige Medikamente sowie Theraphiekonzepte entwickeln.
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Das Greifswalder Forschungsprojekt GANI_MED zur individualisierten Medizin beginnt, Patienten aktiv in die Forschungsarbeit einzubeziehen. Nach einjähriger Vorbereitung wird jetzt mit dem Aufbau von Untersuchungsgruppen, sogenannten Patientenkohorten, für sechs häufige Krankheitsbilder begonnen.
In Kombination mit etablierten klinischen Untersuchungsmethoden werden moderne molekularbiologische Mess- und Diagnoseverfahren genutzt, um Therapiestrategien genauer auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen zuzuschneiden.
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Nature Genetics, eines der renommiertesten internationalen Fachmagazine, veröffentlichte am 15. Mai 2011 Studienergebnisse der Universitätsmedizin Greifswald und des Helmholtz Zentrums München. Mittels der Kernmagnetresonanz-Spektroskopie (NMR) wurden 3.000 Urinproben von zwei Bevölkerungsstudien untersucht und neue Einblicke in die Regulation des Stoffwechsels und der Nierenfunktion gewonnen.
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Am 29. März 2011 haben die ersten Dementia Care Manager in Mecklenburg-Vorpommern ihre Arbeit aufgenommen. In der bundesweit einzigartigen DelpHi-MV-Studie werden speziell weitergebildete Pflegefachkräfte zur Versorgung zu Hause lebender Menschen mit Demenz und zur Unterstützung von deren Angehörigen eingesetzt.
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Mit welchen Forschungsthemen rund um die Gesundheit beschäftigen sich Studierende in Deutschland? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einen Studierendenwettbewerb gestartet. Das Thema: "Was macht gesund?"
Die 15 besten Projektideen erhalten jeweils 10.000 Euro. Beim Wettbewerb für Studierende „Was macht gesund?“ sind alle Fachrichtungen und Wissenschaftsdisziplinen aufgerufen, öffentlichkeitswirksame Projekte zur Vermittlung ihrer Beiträge für die Gesundheitsforschung zu entwickeln. Einreichungsschluss für Bewerbungen ist der 24. Februar 2011.
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Land Mecklenburg-Vorpommern fördern das Forschungsvorhaben bis 2014 mit 15,4 Millionen Euro. „Das Projekt passt sehr gut zu dem, was wir in Mecklenburg-Vorpommern vorhaben. Wir wollen uns zum Gesundheitsland entwickeln. Dabei geht es um wirtschaftliche Chancen und Arbeitsplätze. Und es geht darum, für die Menschen in unserem Land die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu organisieren“, betonte der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, auf dem Hochschulpolitischen Informationsabend. „Dabei ist die Universität Greifswald einer unserer wichtigsten Partner.“
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