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Zwangsarbeiterin - Foto: Deutsches Historisches Museum
Zwangsarbeiterin - Foto: Deutsches Historisches Museum

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Universität Greifswald gedenkt jeweils am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus. Die Veranstaltungen werden zusammen mit der Universitäts- und Hansestadt Greifswald organisiert. Es wird an den alltäglichen nationalsozialistischen Terror und seine Opfer in der Region erinnert.

2012 ist die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus den Zwangsarbeitern unter der nationalsozialistischen Herrschaft gewidmet. Systematisch und in beispiellosem Umfang wurden im nationalsozialistischen Deutschland schätzungsweise 20 bis 25 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast ganz Europa als Zwangsarbeiter beschäftigt.
Zwangsarbeit und Ausländerbeschäftigung gab es neben der industriellen und landwirtschaftlichen Produktion in kommunalen Betrieben, Universitäten, Kliniken und kirchlichen Wohlfahrtseinrichtungen. Neben einem Überblick über Wege und Phasen der Rekrutierung, den Alltag der verschiedenen Zwangsarbeitergruppen und den Umgang des Regimes wie der deutschen Kriegsgesellschaft mit diesen Menschen im Deutschen Reich sollen auch die Verhältnisse in Greifswald und in der Region beleuchtet werden.

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Freitag, 27. Januar 2011, 19:00 Uhr

Pommersches Landesmuseum Greifswald
Rakower Straße 9, Eingang 2
17489 Greifswald

Vorträge:
"Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Ereignis und Erinnerung"
Dr. Christine Glauning, Berlin

"Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in der NS-Zeit in Greifswald und Umgebung"
Uwe Kiel, Greifswald


Musik Es musizieren „I Cornetti Pomerani“ mit
Prof. Dr. Matthias Schneider – Orgel
Dr. Immanuel Musäus – Zink
Dr. des. Beate Bugenhagen – Zink

Im Folgenden können das Plakat und die Einladung zum Gedenktag 2012 als PDF-Dokumente heruntergeladen werden.


KONTAKT

Presse- und Informationsstelle
Jan Meßerschmidt

Domstraße 11, Eingang 1
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-1150
Fax: +49 (0)3834 86-1151
pressestelle@uni-greifswald.de


Letzte Änderung: 26.01.2012 11:17
Verantwortlich: Pressestelle


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