Logo der Universität GreifswaldKeyvisual studieren zeigt Kapitel mit Eule
 Homestudieren & lehrenZentrale StudienberatungTipps fürs Studium > Stundenplan

Der Stundenplan

Daß ein Stundenplan schon zu Vorlesungsbeginn unverrückbar feststeht, ist nur wahrscheinlich bei Studiengängen, die keine oder wenige Wahlmöglichkeiten bieten und eher „verschult“ sind. Dies gilt z.B. für Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Rechtswissenschaft sowie für die wirtschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Studiengänge. Meist geht deren Studienverlauf, zumindest was das Grundstudium betrifft, eindeutig aus der jeweiligen Studienordnung hervor. Zum Teil ist der Studienverlauf aber auch in Form eines Stundenplans den Semesterheften oder den Kommentierten Vorlesungsverzeichnissen zu entnehmen (z.B. Medizin und Zahnmedizin), die beim Fachbereich oder Institut erhältlich sind.

Bei geisteswissenschaftlichen Fächern und besonders bei Fächerkombinationen (Lehramt, Bachelor) ist die Zusammenstellung des Stundenplans meist am schwierigsten. Hier haben Studierende das Privileg (aber auch die Qual) der Wahl: Aus einem größeren Angebot gleichartiger Lehrveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Terminen muß der Studierende sich – bei Kombinationen für jedes Fach einzeln – aussuchen, was er belegen will bzw. muß. Dies geschieht üblicherweise mit Hilfe der jeweiligen Studienordnung und eines kommentrierten Vorlesungsverzeichnisses. Berücksichtigen sollte man dabei nicht nur die formalen Vorgaben der Studien- und Prüfungsordnung, sondern auch persönliche Interessen und Präferenzen.
Die Studienordnungen der Geisteswissenschaften fassen die Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen der ersten vier Semester unter „Grundstudium“ zusammen. Der vierte Teil des dort Genannten entfällt also auf ein Semester. Sind dies z.B. ein Proseminar und ein Grundkurs und werden laut Vorlesungsverzeichnis fünf Proseminare und drei Grundkurse angeboten, sollte der Studierende sich für die beiden Veranstaltungen entscheiden, die

1. ihn am meisten interessieren und
2. am besten in seinen (vorläufigen) Zeitplan passen.

Dieser Zeitplan ist häufig ein Problem: Bei der Vielfalt des Lehrangebots und der möglichen Fächerkombinationen passiert es leider immer wieder, daß eine attraktive Wahlveranstaltung sich mit einer Pflichtveranstaltung überschneidet. Zudem müssen Terminänderungen nach Drucklegung der Vorlesungsverzeichnisse einkalkuliert werden (unbedingt Aushänge in den Instituten beachten!).
Am häufigsten ergeben sich aber Änderungen am Zeitplan, weil die Studierenden nach dem Besuch des ersten Termins im Seminar feststellen, daß sie sich darunter etwas anderes vorgestellt haben, und nicht mehr hingehen möchten.
Unwägbarkeiten aller Art auf der einen und große Auswahlmöglichkeiten auf der anderen Seite sind Anlaß genug, in der ersten und ggf. auch noch der zweiten Vorlesungswoche testweise mehr Lehrveranstaltungen zu besuchen als tatsächlich bis Vorlesungsschluß belegt werden. So kann auch besser entschieden werden, in welchen Lehrveranstaltungen der Studierende einen „Schein“ machen will.

Übrigens: Viele Anfänger übernehmen sich – sowohl mit der Menge der Veranstaltungen als auch mit den angestrebten Leistungsnachweisen. Deshalb ein Tipp: Wer sich einen Stundenplan mit ca. 25-28 Wochenstunden erstellt, der liegt in der Regel richtig. Wer dennoch Hilfe zur Erstellung des Stundenplanes braucht, findet diese jeweils vor bzw. zu Beginn der Vorlesungszeit im Rahmen der Einführungsveranstaltungen für Studienanfänger.


KONTAKT

Zentrale Studienberatung

Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-1293
Fax: +49 (0)3834 86-1255
zsb@uni-greifswald.de


Letzte Änderung: 20.12.2011 11:24
Verantwortlich: Zentrale Studienberatung


Home | Kontakt | Impressum | Sitemap
Seite drucken Seite drucken Seite versenden versenden Seite kommentierenFeedback Seitenanfangzum Seitenanfang