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PD. Dr. Ulrich Fürst

Vertretung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte bis WS 2010/11

ulrich.fuerst@lrz.uni-muenchen.de


Sekretariat
Evelyn Unterberger
Tel. 03834 - 86 32 51
Fax 03834 - 86 32 58

Curriculum Vitae

Ulrich Fürst wurde 1959 in Stuttgart geboren und verbrachte Kindheit und Jugend in Hohenpeißenberg. Nach dem Abschluß des math.-naturwissenschaftlichen Gymnasiums in Schongau und den im militärischen wie zivilen Sanitätswesen absolvierten Dienstverpflichtungen belegte er seit 1980 den Studiengang Kunstgeschichte an der LMU München, Nebenfächer waren Neuere Geschichte und Klassische Archäologie. Hier entstanden die Magisterarbeit über die kurvierten Kirchenbauten des Johann Lukas von Hildebrandt und die Dissertation über die Statuenzyklen des Giovanni Pisano (gefördert durch ein Doktorandenstipendium der Fakultät).

Seit dem Herbst 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Münchner Institut für Kunstgeschichte tätig; die Habilitationsschrift über 'Die lebendige und sichtbahre Histori' - programmatische Themen in der Sakralarchitektur des Barock' wurde in den Jahren 1999 und 2000 durch ein Habilitandenstipendium der DFG gefördert.

Seit der Habilitation im Winter 2001 Hochschullehrer als Privatdozent in München und in längerfristigen Vertretungen von Professuren in Osnabrück, Bonn und in Greifswald. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts 'Schule des Sehens - Neue Medien der Kunstgeschichte' entstand ein interaktiver netzbasierten Kurs zur Architektur in Renaissance und Barock (www.schule-des-sehens.de). Seit dem Sommer 2002 zeichnet er für das Online-Rezensionsjournal ‚kunstform' (www.histori-cum.net/kunstform/index.html) als einer der Herausgeber verantwortlich, wobei er insbesondere den Bereich der mittelalterlichen Kunst betreut.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Bildhauerkunst des Mittelalters und das Problem der Mehransichtigkeit von Skulptur; Sakralarchitektur der Gotik; Architektur der frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt im Heiligen Römischen Reich; Baukunst und Dekorationskunst des eklektischen Historismus und der frühen Moderne in Mitteleuropa und in den überseeischen Territorien der Kolonialmächte.

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