caspar-david-friedrich-institut | veranstaltungen
Veranstaltungen

26.1.–10.3.2012
"Überall Köpfe"

Ausstellung von studentischen Arbeiten in der Keramikwerkstatt vom 26.1.–10.3.2012
Ergebnisse aus dem weiterführenden Kurs Keramik ( Sylvia Dallmann)

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26.01.2012, 19 Uhr
LESEZEICHEN – Johanna Nikulski-Dirks

Ein Bild braucht Zeit. Das Finden von Formen und das Entwickeln von Farbkonzepten stehen bei den Arbeiten von Johanna Nikulski-Dirks im Vordergrund. Beinahe nebenbei transportieren sich Inhalte an die Oberfläche. Die Studentin am Caspar-David-Friedrich-Institut in Greifswald zeigt Arbeiten, die im Zeitraum 2009–2011entstanden.
In Papier geprägte Schrift, reduzierte Zeichnungen und leuchtende Farbflächen korrespondieren mit – im Ausstellungsraum – vorgefundenen Spuren.

Vernisage: Donnerstag, den 26.Januar, Turmhalle Dom St. Nikolai Greifswald
Es musizieren Mechthild Kornow und Regina Sauthoff. Beginn: 19:00 Uhr.

Die Ausstellung ist bis zum Ende des Winters 2012 zu sehen.
Öffnungszeiten des Doms: 10–16 Uhr

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20.01.2012, 19 Uhr
Meinen Himmel habe ich mitgenommen... – Rita John

Mit dem Titel "Meinen Himmel habe ich mitgenommen..." zeigt die Greifswalder Künstlerin Rita John ihre neuen Malereien in einer Rauminszenierung. Alte Kleider mit Blumenmustern waren Ausgangspunkt und Versatzstück für Erinnerungen, der in Sibirien geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Künstlerin Rita John. Für die Absolventin des Caspar-David-Friedrich-Institutes der Universität Greifswald wurden geerbte und wiederentdeckte Kleider Gegenstand für malerische und bildhafte Formulierungen. In ihren Malereien scheinen die Kleider durch ihre Ornamente malerisch belebt, aber in einen entgrenzten und unbestimmten Bildraum versetzt. Die Stofflichkeit der Kleider sowie die Gesten und Körperhaltungen ihrer Träger sind der Versuch einer lebendigen Erinnerung.

Die Exposition ist bis zum 04. Februar zu sehen und von Dienstag bis Freitag jeweils 14 - 17 Uhr, sowie am Samstag 11-13 Uhr geöffnet. Die Finissage am Samstag, den 04. Februar wird um 13 Uhr mit einem Artist-talk begangen, bei dem mit der Künstlerin über ihre Arbeit und die aktuelle Ausstellung diskutiert wird.

Öffnungszeiten: Di - Fr 14-17 Uhr , Sa 11 - 13 Uhr

Der Kunstverein art-cube lädt herzlich zu einem Besuch ein.

Kunstverein art-cube e.V.
Raum für zeitgenössische Kunst

Marcus Schramm
Vorstandsvorsitzender
art-cube@gmx.de

www.art-cube.eu

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ab Dezember 2011
Simona Princic – Figur als Landschaft

Die Ausstellung von Simona Princic "Figur als Landschaft" ist im Zeichensaal des Caspar-David-
Friedrich-Instituts ab Dezember 2011 zu sehen. DIe Arbeiten sind im Weiterführender Kurs Malerei bei
Sylvia Dallmann entstanden.

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04.12.2011–13.02.2012
WACHZUSTÄNDE – INSOMNALE review

„Wachzustände - INSOMNALE- review" - Sommersonnenwende - seit Jahrhunderten ein magischer Tag – Rückschau und Ausblick zugleich, der längste Tag des Jahres, pulsierendes Leben, Kreativität, aber auch Insomnia - Schlaflosigkeit. Unter dem Namen INSOMNALE vergibt das Caspar-David-Friedrich Institut der Universität Greifswald im Rahmen des seit 2004 organisierten künstlerisch/kunstwissenschaftlichen Wettbewerbes jährlich am 21. Juni einen Preis für hervorragende studentische Arbeiten im Bereich Bildende Kunst. Das NEUE KUNSTHAUS führt mit der Ausstellung „Wachzustände - INSOMNALE- review" nach nunmehr fünfjähriger Zusammenarbeit zwischen dem CASPAR-DAVID-FRIEDRICH Institut der Universität Greifswald und dem KÜNSTLERHAUS LUKAS die ehemaligen INSOMNALE - Stipendiatinnen der Jahre 2006 bis 2011 zusammen. Jacqueline Duhr, Stefanie Riech, Michaela Zeaiter, Julia Leschik und Linda Perthen präsentieren Arbeiten, die in den Werkstätten und Ateliers des Caspar-David-Friedrich Instituts oder während des Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas entstanden sind sowie neuere, aktuelle Arbeiten, die an ganz anderen Orten produziert wurden. Das zusammenfassende Thema der Gruppenausstellung sind Fragen der Reflexion von sozialisierten und angeborenen Ideen sowie möglichen Kategorien eines Selbst.

Die Ausstellung wird vom 4.12. 2011 bis 13.2. 2012 im Neuen Kunsthaus zu sehen sein.
täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, Mittwochs geschlossen | 24.–26.12. geschlossen |
01.01.2012 von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP
Bernhard-Seitz-Weg 3a
18347 Ahrenshoop
Fon 03 82 20 - 807 26
Fax 03 82 20 - 694 14
post@neues-kunsthaus-ahrenshoop.de
www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de

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15.12.2011, 17 Uhr
Katze im Sack – Anita Klaeden

10 Jahre Greifswald_ Fräulein Klaeden verlässt die Stadt.
Wir freuen uns euch Ihre Arbeiten ein letztes Mal zu zeigen,
die sie der Stadt übergibt. Wer sich einen Klaeden aneignen
möchte, sollte diesen Tag nicht verpassen!

Vernissage: 15.12.2011, 17 Uhr

ALTE BÄCKEREI
c/o Stefanie Riech
Feldstr.20
17489 Greifswald
T 03834 887836
M alte-baeckerei@gmx.net
www.tortenakademie.de

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11.12.2011–14.01.2012
Mince pies #2

Iris Thürmer
Mike Strauch
Holger Lippmann
Claudia Kapellusch
Michael Soltau
Victor Kégli
Natascha Pötz
Gottfried Müller
Thomas Sander

Eröffnung: Samstag 10. Dezember 2011 um 17.00 Uhr
Ort: wolkenbank kunst+räume, Wollenweberstraße 24, 18055 Rostock
www.wolkenbank-galerie.de

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24.11.2011, 19 Uhr
Agata Zbylut – "Heldinnen sind müde"

Der Art-Cube Kunstverein präsentiert im Rahmen des POLENMARKTES eine junge, zeitgenössische Künstlerin: AGATA ZBYLUT. In der Einzelausstellung der polnischen Künstlerin Agatha Zbylut mit dem Titel "Heldinnen sind müde" zitiert die Medienkünstlerin Titel, Bilder und Themen aus einem Film von Yves Ciampi, verwandelt diese in eigene mediale Bildwelten und inszeniert ein bildhaftes Raumgefühl.

Vernissage: Donnerstag, den 24.11.2011 um 19 Uhr
Ort: Art-Cube, Lange Str. 20
Öffnungszeiten: Mittwoch 19–21 Uhr, Samstag 11–13 Uhr

www.art-cube.eu

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24.11.2011, 19 Uhr
Ernst Hesse – Kai Klahre – Michael Soltau

Einladung zur Ausstellungseröffnung in die
GALERIE SCHWARZ
am Donnerstag, den 24. November 2011 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 24.11.2011– 21.1.2012

MICHAEL SOLTAU – Fotografie/Video
ERNST HESSE – Skulptur
KAI KLAHRE – Malerei

GALERIE SCHWARZ
Lange Straße 21
D- 17489 Greifswald
Tel. 03834 – 89 94 48
Fax 03834 – 77 38 10
Mobile 0177 – 899 44 80
www.galerie-schwarz.de
schwarzhubert@web.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 13–18 Uhr, Samstag 11–15 Uhr und nach Vereinbarung

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19.11.–01.12.2011
MAL RÜBER – photographische grenzgänge


Linda Perthen | Andrea Kunath | Annabelle Diepold |Alexander Gudd | Palma Kunkel | Sarah Litzinger | Johanna Dirks-Nikulski | Stefan Böttner | Paul Herenz | Theda Schillmöller | Heiko Krause

Vernissage: Samstag, 19.11.2011, 20 Uhr
Ort: Galerie KulturBar, Lange Str. 93, tgl. 15–20 Uhr

Text zur Ausstellung downloaden

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09.11.2011
schall&rauch

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03.11.–20.11.2011
Ergebnisse aus dem Malereipraktikum bei Sven Ochsenreither

Ausstellung im Großen und kleinen Malsaal im Caspar-David-Friedrich-Institut
vom 03.11.–20.11.2011.

Cindy Leubeling
Pia Bönisch
Antje Grembotzki
Christina von Rabenau
Mandy Witt
Elisabeth Fransiska Christoph
Franziska Harnisch
Tabea Troschke
Carolin Kressmann
Christin Streufert

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10.11.2011
Christoph Schauer und Alexander Struck "Kriegstanz"

Film und Filmmusik live

Beginn: 21 Uhr
Ort: Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50

Eintritt € 4,-

Die Kriegstänze unserer Zeit finden auf Bildschirmen statt. Jeden Moment brennt an der nächsten Ecke das nächste Feuer. Freunde, Nachbarn, Gäste und Fremde tanzen um das gemeinsame Feuer. Schauer und Struck dokumentieren diese Tänze tagtäglich, bringen sie auf die Kinoleinwand und spielen dazu live den Soundtrack unseres gemeinsamen globalen Lebens.

mehr: Info – Update Christoph Schauer Filmmusik

Film/Filmmusik live „Kriegstanz“

"Kriegstanz" von Christoph Schauer und Alexander Struck feiert Premiere, mit Film und Filmmusik live,
am 22.10.2011 in Berlin, Z – inema, Bergstraße 2, Beginn 21:00.
Gast beim Kriegstanz: Stephan Krawczyk, Texte zu Film und Filmmusik

Weitere Termine:
10.11.2011 Greifswald, Caspar David Friedrich Institut, Medienwerkstatt
16.12.2011 Sassnitz/Rügen, Lichtspiele Sassnitz
28.01.2011 Jameln/Platenlaase, Café/Kino Grenzbereiche
01.02.2011 Hannover, Apollo Kino (mit „Glantz“)
02.02.2011 Lüneburg Salon Hansen
11.02.2011 Braunschweig, Theaterhaus Kunstmühle (mit „Glantz“)

Eine Veröffentlichung ist für 2012 in Planung.

www.kriegstanz.net

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29.10.2011
"Das Mädchen und der Tod" – James Itt

Am Samstag den 29.10, 18.30 Uhr wird die Ausstellung zum gleichnahmigen Stück
"Das Mädchen und der Tod" von James Itt eröffnet!
Es folgt ein Ballettabend von Ralf Dörnen zu Kompositionen von Johann Sebastian Bach,
Heitor Villa-Lobos und Franz Schubert.

Ausstellungseröffnung/Vernissage: 29. Oktober 2011, 18.30 Uhr
Ausstellung: 29. Oktober bis 13. November 2011
Ort: Foyergalerie im Theater, Robert-Blum-Str., 17489 Greifswald

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28.–30.10.2011
3. Internationale Tortenakademie

Die 3te Tortenakademie ruft!

Ab in die Bibliothek nach Rezepten suchen, um die Gäste und Jury
zu verzücken. Die Konditoren dieser Stadt sind auch mit dabei.

28.10. Ausstellungseröffnung: Paare
29.10. Abgabe der Torten 10. – 18.00 Uhr
30.10. Prämierung und gemeinsames Tortenessen

Wir freuen uns auf euch und eure Kreationen.

ALTE BÄCKEREI, Feldstr.20, 17489 Greifswald

www.tortenakademie.de

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20.10.2011, 19 Uhr
gefundstückt – Franziska Harnisch

Einladung zur Examensausstellung – gefundstückt

Vernissage: 20.10.2011 // 19 Uhr // Kulturbar (Lange Straße 93, 1. Etage, 17489 Greifswald)
Zur Eröffnung spielen ab 20.30 die Stormbirds (Pirate Blues Music aus Klein-Jasedow/HGW/B)
Die Ausstellung ist anschließend vom 21.10. – 25.10. täglich zwischen 18 – 21 Uhr geöffnet.

Ich freue mich über zahlreiches Erscheinen!

http://f-harnisch.blogspot.com/

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bis 23.10.2011
strangeland – Linda Perthen

Die Ausstellung "strangeland" wird um eine Woche verlängert.

Zusätzliche Öffnungszeiten vom 17.10. bis 23.10.2011:
Montag, 16–18Uhr
Dienstag, 16–18 Uhr
Mittwoch, 19–21 Uhr
Donnerstag, 18–20 Uhr
Freitag, 14–16 Uhr
Samstag, 11–13 Uhr
Sonntag, 14–16 Uhr

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bis 11.11.2011
Oscarhoffnungen, eure Filme suchen wir!

Am 1. und 2. Dezember 2011 findet die 7. Kurzfilmnacht in Greifswald statt. Bewerbt
euch mit eurem Gewinnerstreifen bis zum 11. November.
Ganz gleich ob real, animiert, Trash oder Massage. Einzige Einschrenkung: Nicht
länger als 10 Minuten sollte dieser sein.

Homepage: www.kufina.de
Kontakt: kufina@googlemail.com

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10. – 25.10.2011
GOOD ROOMS – Examensausstellungen

10 StudentInnen des Caspar-David-Friedrich-Instituts präsentieren im Oktober ihre Abschlussarbeiten im Stadtraum von Greifswald. Unter dem Titel "GOOD ROOMs" öffnen sie ihre Türen und zeigen Arbeiten von Malerei, über Objekt, bis Video.

Vernissagen:

Montag, 10.10.:
16 Uhr | Klaus Lorenz | ‚fragmenta’ | Cdfi, Bahnhofstr. 46/47
18 Uhr | Diana Kühn | ‚distances’ | Nexö Passage, Bleichstr. 16
18 Uhr | Annika Thurow | ‚Mohntage’ | Nexö Passage, Bleichstr. 16
19 Uhr | Dana Zabel | ‚out.look’ | Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50

Dienstag, 11.10.:
19 Uhr | Coralie Hänisch | ‚sottosopra‘ | Caspar, Fischstr. 11, 1. OG
20 Uhr | Theda Schillmöller | ‚schönort‘ | Kulturbar, Lange Str. 93

Mittwoch, 12.10.:
20 Uhr | Linda Perthen | ‚strangeland’ | art-cube, Lange Str. 20

Donnerstag, 13.10.:
20 Uhr | Sonja Graedler | ‚ExAusNew’ | Atelier, Makarenkostr. 22

Freitag, 14.10.:
19 Uhr | Kristin Ramson | ‚form.verpackung’ | IBZ, Bahnhofstr. 2-3

Donnerstag, 20.10.:
19 Uhr | Franziska Harnisch | ‚gefundstückt’ | Kulturbar, Lange Str. 93

Öffnungszeiten und Lageplan downloaden

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24.9.2011, 20 Uhr
Karen Bach Trio – VISUAL REALITY – Jazz & Animation

Nordischer Klang im Herbst: Melodischer Pianojazz trifft bewegte Grafik

Karen Bach (piano)
Erik Olevik (electric bass)
Erik Laustsen (drums)

Grafik: Karen Hemmingsen

Seit ihrem Debutalbum „Samtale“ (2005) hat sich die dänisch-schwedische Band mit ihrer lyrisch-stimmungsvollen und dabei ebenso fabulierend improvisatorischen Musik als eine sehr originelle Stimme im Nordic Piano Jazz ausgezeichnet. Mit ihrem dritten Album “Secret Rooms” von 2010 beschreitet das Karen Bach Trio neue Wege. Der Kontrabass wurde mit dem Fender E-Bass ausgewechselt, und dank seiner Öffnung zum Post Rock fand die Band einen „New Nordic Sound“, wie mehrere Rezensenten meinen. Sicherlich liegt es auch daran, dass das Album in einem Studio am herbstlichen Ostseestrand auf Bornholm aufgenommen wurde… Der klare Klang des Nordic Jazz und eingängige Melodien sind weiterhin Markenzeichen, aber auch kantige Passagen und freies Kollektivspiel gehören zu den Einsprengseln, wenn uns das Karen Bach Trio in seine magische Klangwelt entführt.

In diesem Jahr präsentiert das Trio sein neues Projekt VISUAL REALITY, das in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Karen Hemmingsen entstanden ist. Basierend auf ihrer Coverillustration des Albums “Secret Rooms” hat die Bildkünstlerin eine Serie von Zeichentrick-Sequenzen geschaffen. Im Konzert verschmelzen die Bilder mit den Sounds, und die Musik strömt zum visuellen Spiel. Da sagen Wölfe und Hasen einander Gute Nacht, der Wald wächst aus dem Klavier, und rauhe Natur wird eins mit der Musik.

Ort: Medienwerkstatt, Bahnhofstraße 50
Eintritt: 8,- €, erm. 5,-€

Ein Konzert des Kulturfestivals Nordischer Klang in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt der Universität Greifswald.

http://nordischerklang.de

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23.9. – 1.10.2011
KOPFSCHMELZ von Mandy Witt

Zu Beginn der Arbeit lief alles unter dem Leitfaden Porträt aus dem Kopf – ein Austoben an menschlichen Darstellungen, die z. T. auch befremdlich wirken können. Es entstanden zahlreiche Malereien, bei deren späterer Betrachtung mir vielfach auffiel, dass sich kleine, persönliche Charakteristika eingeschlichen hatten – das wohl offensichtlichste Merkmal waren die roten Haare. Der Begriff Selbstwahrnehmung drängte sich mir auf. Fiktive Personen als Ausdruck des Selbst?

Äußere Reize als Anlass scheinen zuweilen fast schon aggressiv sinnliche Wahrnehmung zu provozieren und ringen uns zwangsläufig Reaktionen ab. In dem, was der Betrachter als Gesichter identifizieren könnte, lässt sich ein Gefühl der Unsicherheit ausmachen. Bisweilen stellen sie Fragen: „Wohin? Und wann? – Und dann?“ Das Gesicht vermag zwar auch zu täuschen, doch trägt es allzu oft nach außen, was der Kopf eigentlich lieber verstecken möchte.

So hinterlässt der assoziierte Kopfschmerz eben auch jenes unangenehme Gefühl des Zusammenschmelzens unerfreulicher Gedanken zu einem großen Klumpen – ein Konglomerat an Unbehaglichkeit, das über die Mimik mehr oder weniger stark nach außen drängt.

Vernissage: 23.9.2011 um 20.00Uhr im Art Cube, Lange Str. 20, Greifswald

Öffnungszeiten:
Mo 12–14 Uhr
Di 12–14 Uhr
Mi 19–21 Uhr
Sa 11–13 Uhr

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19.08.2011, 20 uhr
sommerhochzwei – Künstler auf Reisen

sommer im art-cube...

Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Reisezeit. Zeit, Neues zu entdecken, ferne Länder zu erkunden oder fast nichts zu machen. Doch was machen Künstler im Urlaub, auf Reisen, im Nicht-Alltag? Ist das Künstlerauge blind? Wie werden Urlaubsbilder Kunst?

Künstler und Freunde des Kunstvereins art-cube zeigen künstlerische Experimente aus der Sommerfrische.

Vernissage: 19.08.2011, 20 Uhr

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15.07.2011, 19 Uhr
nobody – Aktzeichenfiguren im art-cube

Körper werden Form, Fläche und Linie auf einem Blatt. Bewegungen des Aktes und des Zeichners überlagern sich zu dicht Gewebtem. Grafische Figuren strecken sich zu skulpturalen Körpern im Raum.
Kunststudenten des Caspar-David-Friedrich Institutes zeigen neue Bildwelten von Zeichenakten und Akten, die zu Zeichen werden sowie skulpturale Adaptionen von zeichnerischen Figurationen.

Kunstverein art-cbe e.V.
Lange Str. 20
HGW

Eröffnung: Freitag 15.07.2011 um 19 Uhr

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14.07.2011, 20 Uhr
octothorpe plays A E R O G E L

CD-Release-Konzert

Donnerstag, 14.7.2011, 20 Uhr
Medienwerkstatt, CDFI

Eintritt € 5,- / € 8,-

Im Rahmen des ersten Projekts der Formation octothorpe unter der künstlerischen Leitung des
Komponisten und Jazzgitarristen Sascha Henkel entsteht Musik zu ausgewählten Texten des Berliner
Poeten Anat Mtoumba.
Die Kompositionen zeichnen sich durch eine Thematisierung der Struktur sowie der Synthese
unterschiedlicher Strömungen der zeitgenössischen Musik aus. Ihre Wurzeln sind im Jazz zu finden
jedoch sind sie nicht einem bestimmten musikalischen Stil verpflichtet sondern dem Erlebnis der
Musik und der Atmosphäre der Texte. Innerhalb der auf dieser Grundlage entstehenden
Kompositionen finden sich Freiräume zur Improvisation, die auf jeden der mitwirkenden Musiker und
den Sprecher zugeschnitten sind, so dass eine besondere Wechselwirkung zwischen Improvisation
und Komposition entsteht.
Improvisation, wird gezielt als „Klangfarbe“ eingesetzt: als Kontrast, als Fortführung der
Kompositionen „im Moment“, als Verfremdung, Umdeutung der komponierten Teile, als „spontane
Komposition“.
Die Texte von Anat Mtoumba spiegeln das urbane Leben wieder, das durch jene Internationalität
geprägt ist, welche die meisten Menschen dieser Generation durch Migration und große räumliche
Flexibilität so prägt. Jedoch eignen sich die Texte dieses kosmopolitische Dasein nicht als
Modeaccessoires an. Sie zeichnen dieses Lebensgefühl mit einer großen sprachlichen Intensität
nach, die es schafft in die zum Teil durch alltägliche Beobachtungen geprägten Bildern einen tiefen
universellen Sinn zu legen. Durch ihren großen Assoziations- und Interpretationsspielraum eignen sie
sich hervorragend als Ausgangsmaterial für Komposition und Improvisation.
Musiker der jungen Jazz-Szene treffen auf Musiker mit klassischem Hintergrund und einen
Schauspieler. Verbunden sind sie durch ihre Offenheit und Experimentierfreude und die Stadt Berlin,
wo fast alle ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt haben. Alle Beteiligten zeichnen sich durch
herausragende Fähigkeiten an ihren Instrumenten aus, die sie in diversen erfolgreichen Bands und
Projekten unter Beweis stellen konnten z.B.: Hyperactive Kid, Joachim Kühn Trio,
European Movement Jazz Orrchestra, Andromeda Mega Express Orchestra, Transit Room,
Jazzkollektiv Berlin, Summit Jazz Orchestra, John Schröder Quartett, Tobias Delius Trio u.v.a.

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10.07. – 30.07.2011
Camouflage – Druckgrafik und Collage

Tarnen, Verstecken, Verwandeln – Camouflage und Mimikry sind in der Natur weit verbreitet.
Kunst will auffallen – in der Regel, jedenfalls wahrgenommen werden. Zehn Studentinnen des
Caspar-David-Friedrich Instituts druckten und collagierten zum Thema. Einige Ergebnisse
werden im Café Koeppen präsentiert.
Künstlerische Leitung: Nils Dicaz

Ort: Café Koeppen
Eröffnung: 10.07. / 19.00 Uhr

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10.07.–21.08.2011
Berlin am Meer

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08.07.2011, 14 Uhr
Gastvortrag/Workshop: "Peredvizhniki oder Wanderers und das heutige Russland", Andrey Schabanov

EINLADUNG
Philosophische Fakultät, Institut für Fremdsprachliche Philologien,
Lehrstuhl für Ost- und Westslawische Philologie
Gastvortrag/Workshop: am Freitag, dem 8. Juli 2011, 14.00 Uhr
Ort: Slawistik (Domstr. 9/10), Raum 21

Andrey Schabanov
Courtauld Institute of Art (London)
spricht zum Thema:
"Peredvizhniki oder Wanderers und das heutige Russland"
Mögliche Wege der zeitgenössischen Interpretation/Reaktivierung/Auseinandersetzung mit den künstlerischen und sozialen Erfahrungen der einflussreichsten Realismus-Bewegung im späten
19. Jahrhundert im russischen Zarenreich.
Sprache: Russisch mit deutscher Übersetzung Übersetzung (Alexey Gorin)

Andrey Shabanov absolvierte sein Studium in Kunstgeschichte an der Europäischen Universität in Sankt-Petersburg im Jahr 2004. Er arbeitete als Kurator für das SKIF-Festival und "Paradigm North Projekt" und als Kunst-Korrespondent für die Zeitung "Sankt Petersburg Times" und die Zeitschrift "Hermitage". Seit Herbst 2008 promoviert er am Courtauld Institute of Art (London) mit dem Thema: "The Peredvizhniki, or Wanderers: the social history of the artists´ movement und das heutige Russland" in late nineteenth-century Imperial Russia".

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07.07. – 21.07.2011
#zwielichtiges

Hendrike Bake, Christine Klobe und Hilke Koch zeigen Arbeiten aus der Zwischenwelt. In Malerei, Collage und Druck begeben sich die Künstlerinnen in dunkle Ecken und verlassene Gegenden. Sie erkunden eine Welt der Ahnungen, Täuschungen und Erinnerungen. Zwischen Tag und Nacht, Licht und Dunkel, Wachsein und Traum, Spiegel und Wirklichkeit.

Ort:Atelier der Kulturbar, Lange Strasse 93, 17489 Greifswald
Termin: 7. Juli bis 21. Juli 2011, 18 – 21 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 7. Juli, 19.30 Uhr

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07.07.–13.08.2011
STADTGETIER – Montagen/Demontagen

Die Ausstellung "Stadtgetier" zeigt Ergebnisse aus dem Einführenden Kurs Malerei bei dem
Künstler Wolfgang Tietze im März 2011.

Eröffnung: 07.07. um 18 Uhr im Großen Malsaal des Caspar-David-Friedrich-Instituts

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15. 6. – 31. 7. 2011
Ausdruck 1!

Anne Deuter, Constanze Gundlack, Franziska Harnisch, Olaf Herpell, Christine Klobe, Hilke Koch,
Nicole Krosch, Luisa Menzel, Isabell Mogk, Felix Müller, Bertram Schiel, Theda Schillmöller,
Annika Thurow, Alexandra Wendland

Grafische Arbeiten und Künstlerbücher
Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 15.6. 2011, 17:00 Uhr
Foyer I des Pommerschen Landesmuseums Greifswald

Laudator: Prof. Ulrich Puritz
Projektbetreuung: Felix Müller und Olaf Herpell
Organisation: Mario Scarabis

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08.06. – 26.06.2011
INSOMNALE

Die größte Schau junger Kunst in MV öffnet am 08. Juni, um 15 Uhr ihre Toren.
Folgendes Programm erwartet euch bei der feierlichen Eröffnung:
15 Uhr Eröffnungsrede und anschließende musikalische Untermalung
18 Uhr Donkey Princess
20 Uhr Christian Löffler, Steffen Kirchhoff

Es finden noch weitere zahlreiche Veranstaltungen statt. Info´s gibt es auf der Insomnale Website.

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11.06. – 16.06.2011
"Das erste was bei mir hing war die Haut unter meinen Augen" – Franziska Harnisch & Mandy Witt

Eine Ausstellung – zwei künstlerische Positionen und Herangehensweisen. „Das erste, was bei mir hing, war die Haut unter meinen Augen“ beschreibt die malerisch-grafische Auseinandersetzung mit Farbe und Zeichnung auf kleinem Format. Das künstlerische Schaffen von Mandy Witt und Franziska Harnisch findet sowohl zeitlich als auch räumlich oft parallel statt. In dieser Ausstellung präsentieren sie ihre Arbeiten erstmals zusammen.

Vernissage: 09.06.2011, 18 Uhr
Alte Bäckerei, Feldstraße-/ Franz- Mehring Straße, 17489 Greifswald
Öffnungszeiten: 11.06. – 16.06., 15 – 18 Uhr

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28.05.2011
PICNIC – kontextuelle Installationen

Picknick ist eine Reise zu einem Ort, um diesen für eine kurze Zeit der Zeitlosigkeit zu erleben. Dabei gilt es, das jeweils Besondere des Ortes und der Situation einzufangen, die Wärme der Sonne, die Kühle des Schattens, die frische Brise, den Windschutz, das Rauschen oder die Ruhe, die Aussicht oder den Sichtschutz. Und dabei "Kleines" oder "Nichtiges" aufzunehmen.
In dem künstlerischen Projekt "picnic" entwickeln die Künstler Ulrich Puritz und Marcus Schramm ihre Arbeiten vor Ort, als Reaktionen auf Vorhandenes, als Veränderungen von Gewohntem und Sichtbarwerden von Ungesehenem. 
Innerhalb des Projektes "tourist-tours" geht es um die Kunst des Reisens, um Kunst auf Reisen und Kunst als Reise. Das Motto lautet: Arbeiten mit dem was da ist – Atelier ist überall.
Ulrich Puritz und Marcus Schramm begeben sich diesmal nach Landow auf Rügen. In und um die Kultur- und Wegekirche zu Landow wird “PICNIC” stattfinden. Vor Ort entstehen Interventionen und Installationen, die vom Samstag, den 28. Mai 2011 bis Ende September zu sehen sein werden. Sie werden im Laufe der Zeit Veränderungen erfahren. Unterwww.kirchelandow.de ist das Kulturprogramm des Förderkreise einzusehen. 

Eröffnung Samstag, 28.05.2011, 18 Uhr
Kulturkirche Landow auf Rügen

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21.05.2011
AUKTION – Sammlung Fleischervorstadt

Wir möchten Euch herzlichst auf die abschließende AUKTION der SAMMLUNG FLEISCHERVORSTADT einladen. Im Rahmen des ersten bundesweiten Aktionstages des Deutschen Kulturrates „Kultur gut stärken“ findet die AUKTION am 21.05.2011 ab 19.00 Uhr in den KAW-Hallen (Bahnhofstr.44/45) statt. Die vielseitigen Arbeiten können vorab von Montag bis Freitag 16–20 Uhr und Samstag und Sonntag von 10–18 Uhr gesehen werden. Die Auktion endet mit einer musikalischen Performance der „naked neighbours on tv vs. luckrt“. D´ont miss!

Teilnehmende Künstler:
Katja Anke, Stefanie Binder, Astrid Brünner, Anett Dinse, Christoph Eder, Dr. Kurt Feltkamp,Irmgard Fuhrmann, Antje Ingber, James Itt, Kathrin Jacobs, Anita Klaeden,Hannes Kleinschmidt, Johanna Krümmling,Olaf Matthes,Kevin Neitzel,Claudia Otto, Enrico Pense, Eckart Pscheidl-Jeschke, Edvardas Racevicius, Alexandra Schäler, Marcus Schramm, Falk Schultheiß, Burghardt Siperko, swinx, Atelier Wiesenstraße, Jana Wilczek, Detlef Witt

Ort der Ausstellung:
KAW-Hallen
Bahnhofstraße 44/45 (rechts neben TV-Club)
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 16 - 20 Uhr
Sa / So 10 - 18 Uhr
Telefon für Informationen: 03834 / 7983- 112 (Quartiersbüro Fleischervorstadt) sammlung.fleischervorstadt@gmx.de

Weitere Veranstaltungen:
Mi 18. Mai 18 Uhr Livia, 13_Theater Vorpommern in Kooperation mit dem StuThe e.V.
Do 19. Mai 17 Uhr Vernissage_ Fotografie von Kevin Neitzel im Quartiersbüro
( Bahnhofstr. 16)
Sa 21. Mai 19 Uhr Auktion Sammlung Fleischervorstadt
_21 Uhr Naked Neighbours on TV vs. Luckrt
So 22. Mai 13-17 Uhr Flohmarkt in der FVS_mit Stäckson Five und Ziganka an den KAW-Hallen_ 18 Uhr Waffeln satt und Musik im Koeppengarten

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19.05. – 27.05.2011
"Unter Brücken – neben Straßen", Katharina Lüdicke

Spontan baut Katharina Lüdicke aus leichten Materialien, um Räume zeitlich begrenzt entstehen zu lassen und kurzfristige Lösungen aufzuzeigen. Brücken und Straßen in der Alten Bäckerei geben die Bewegung der Besucher vor und es lassen sich innerhalb der Installation immer wieder Provisorien, die an diesen Orten entstanden sind, entdecken. Denn die Grundkonstante ihrer Arbeit ist das Imperfekte und Provisorische. Materialien und Fundstücke von geringem Wert und ohne hohen technischen Aufwand verarbeitet, werden umfunktioniert und wieder nutzbar gemacht. Katharina Lüdicke hat eine umfangreiche Sammlung zu provisorischen Architekturen weltweit angelegt und sie lässt provisorische Häuser im Stadtraum entstehen, die sie selbst zum Teil auch bewohnt.

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Der cineastische Klang/ kufina spezial/ Nordischer Klang 2011

Das ist eine Premiere! Mit einer Sonderausgabe gratuliert das Team der Greifswalder Kurzfilmnacht (kufina) in diesem Jahr dem Nordischen Klang zum 20. Bestehen.
Im siebenten Jahr ist die kufina 2011 eine besondere und eigenständige Größe in der Filmlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Deren Macher beschreiten gern auch neue Wege.
Anstelle von Torte und vieler Worte gibt es im Jubiläumsjahr des Nordischen Klangs die neuesten Streifen aus dem Schirmherrenland Schweden. Auf bestes Interesse stieß die gemeinsame Ausschreibung der Kulturinstitutionen. Seit Mitte Februar traf viel Post in der Universitäts- und Hansestadt ein. Malmö, Lidingö, Stockholm, Göteborg oder Uppsala standen beispielsweise als Orte bei den einreichenden Filmemachern. Letztere zeigten, wie groß ihre Liebe zu ihrer Kunstform ist. Von Message bis Trash, von real bis animiert, von skurril bis abstrakt. Die einzige Beschränkung lag in der Länge der Beiträge: Sie sollten die 10-Minuten-Marke nicht überschreiten. Die vorliegende Auswahl zeigt auch, wie vielfältig, bunt und kritisch die eingeladene Szene ist. Natürlich auch humorvoll.
Aufgeschlossen gegenüber dem brandneuen Vorhaben zeigte sich das Cinestar Greifswald. Es präsentiert die allererste Spezialausgabe der kufina innerhalb seiner CineExtra-Reihe. Insgesamt vier Mal an zwei Tagen können Liebhaber und Kenner der besonderen Streifen in den Genuss der exklusiven Auswahl kommen. Nur soviel sei verraten: Es wird lecker, anregend, hintergründig, sinnlich, lebensnah und auch unterhaltsam. In jedem Fall kein Elchtest.

CineExtra-Veranstaltung: So.und Mo. jeweils um 17.15 Uhr und 20.30 Uhr

www.kufina.de

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13.05.2011
Der Filmemacher Per Kirkeby

Neben seinen bedeutenden Beiträgen zur Malerei und den viel beachteten skulpturalen Arbeiten im öffentlichen Raum hat sich Kirkeby bereits in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts den bildnerischen Möglichkeiten audiovisueller Medien gewidmet und mit so namhaften Künstlern wie Nam June Paik zusammengearbeitet. Inspiriert durch die experimentellen Konzeptionen Andy Warhols, dessen Filmbilder sich gegen die konventionelle Bildsprache des narrativen Kinos richten, entstehen erste autarke filmische Versuche. Im Laufe von über 40 Jahren sind mehr als 20 Filme entstanden, die bislang allerdings selten in der Öffentlichkeit präsentiert worden sind. Über eigene Filmprojekte hinaus hat Per Kirkeby außerdem mit avantgardistischen Regisseuren, wie bspw. mit Lars von Trier in „Breaking the waves“ (1996) und in „Dancer in the Dark“ (2010), zusammengearbeitet.

Das Caspar-David-Friedrich-Institut zeigt in der Medienwerkstatt exemplarische Arbeiten des filmischen Œuvres von Per Kirkeby aus den 60er, 70er und 80er Jahren.

• Der zweiteilige Film Fortaelinger (1969, 28 min.) ist eine Art Film-Tagebuch des Künstlers Kirkeby.
• Dyrehaven (1970, 39 min.) wurde in einem Wildgehege im Norden Kopenhagens – aus Anlass des 300. Jubiläums des Tiergartens – gedreht. Ein ganzes Jahr lang waren der Filmemacher Jørgen Leth, Per Kirkeby sowie der Fotograf Henning Camre vor Ort und hielten– auf der Suche nach dem idealen Licht, der optimalen Bildeinstellung sowie der wahren Schönheit – das Leben des waldähnlichen Parks im Laufe der Jahreszeiten fest.
• Ein Stück Selbstbiografie ist – laut Aussage Kirkebys – der Film Geologie (1980, 42 min.). Gedreht auf den nordischen Inseln um Island, Grönland und Dänemark, beschäftigt sich Geologie nicht nur mit geologischen Feldstudien und wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern nimmt diese zum Anlass, über die Vorstellungen, Erfahrungen und das Wesen des Menschen zu sinnieren.

Ort: Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts
Datum: 13. Mai
Uhrzeit: 20.30 Uhr
Der Eintritt ist frei. Spenden sind gern gesehen.

Flyer zur Veranstaltungsreihe downloaden.

Programmheft zum Nordischen Klang downloaden.

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05.05. – 12.05.2011
Mädchen am Meer

Luisa Wetzel_Fotografie_Objekt
Miriam Osterwold_Fotografie
Linda Perthen_Film_Zeichnung

Kulturbar Greifswald, Atelier, 2. Etage
Lange Straße 93, Öffnungszeiten: tägl. ab 15 Uhr

Wir laden euch ganz herzlich zur Vernissage am 05. Mai 2011, um 20 Uhr, in die Kulturbar ein!

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18.04.–25.04.2011
Gute Kinderstube

Sebastian Gürke öffnet ab dem 18.04.11 die Pforte der ALTEN BÄCKEREI mit Mashups & Readymades.
Die Ausstellung "Gute Kinderstube" ist eine unkonventionelle "Antwort" bzw. "Reaktion" auf die zentrale Frage: Wer bin ich & wo komme ich her? Als Teil der "DDR-Kinder-Wende-Generation" die aktiv mit der
DDR in Berührung kam, aber nicht mehr in ihr groß wurde, reflektiert & resümiert Sebastian Gürcke in
Form von Collagen & Vorgefundenem über Sich selbst, die Post-Wendezeit & eine Art Doppelmoral.

Vernissage: 18.04.11, 18 Uhr
Öffnungszeiten: 19.04–25.04.1, 17–20 Uhr

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15.04.2011
Burian – Leben in der Urzeit

Burian ruft. Nach einer fulminanten Vernissage im Beisein des Künstlers
folgt abschließend am 15.04.2011 ab 20.00 Uhr eine Finissage.
Herzlich Willkommen. Der bisher älteste Ausstellende in der ALTEN
BÄCKEREI! Lasst euch diese Illustrationen nicht entgehen!

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bis 17.04.2011
SamtGrau

Grau ist die Farbe, die wir im Allgemeinen mit dem Alltag verbinden. Dies stimmt nur zum Teil, denn oft sind es gerade die kleinen Dinge des Alltags, die uns entgehen, obwohl sie uns erfreuen und so mehr Farbe in unser Leben bringen könnten. Doch andererseits ist der Lebensalltag natürlich auch oft einengend. Lebend in einer neoliberalen und von Technik dominierten Gesellschaft spüren viele Menschen zunehmend Entfremdung und fühlen sich einsamer. Nicht zuletzt aus diesem Grunde schaffen sie sich ihre kleinen Idyllen und individuellen Rückzugsorte. Der Titel der Ausstellung nivelliert deshalb nicht das Grau, sondern verweist darauf, dass allein das genaue Hinsehen und Wahrnehmen bereits dem Alltäglichen einen kleinen Glanz verleiht.
Die Ausstellung stellt eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Schrecken und Schönen des Banalen mit den Mitteln der Malerei, Fotografie, Installation und des Linoldrucks dar. Längst vergessene Produkte der DDR, sachliche Fotografien, die jedoch Persönliches offenbaren und alltägliche Szenen - bunt, aber nicht fröhlich ins Malerische übersetzt, bilden das Sujet der Ausstellung, die noch bis zum 17.04. in der Kulturbar zu sehen ist.

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ab 04.04.2011
Examensausstellungen

MONTAG, 04.04.2011

Svea Cichy: „Was am Ende bleibt”
Vernissage: 18 Uhr, Medienwerkstatt (Bahnhofstraße 50)
Öffnungszeiten: 5.4.: 14–16 Uhr, 6.4.: 8–10 Uhr, 7.4.: 14–16 Uhr, 8.4.: 8–10 Uhr

Andrea Gottlebe: „stattlandmehr”
Vernissage:  19 Uhr, Kleiner & Großer Malsaal (Bahnhofstraße 46/47)
Öffnungszeiten: 5.4.: 14–16 Uhr, 7.4.: 10–12 Uhr
 
Karoline Stade: „covers.”
Vernissage: 20 Uhr, Burgstraße 11
Öffnungszeiten: 5.4.–6.4.: 14–17 Uhr, 8.4.: 18–20 Uhr

Mirjam Ruckick-Thies: „CELEBRITY SKIN”
Vernissage: 20 Uhr, Burgstraße 11
Öffnungszeiten: 5.4.–6.4.: 14–17 Uhr, 8.4.: 18–20 Uhr

David Reichenbach:  „... wie die Motten das Licht.”
Vernissage: 20 Uhr, Burgstraße 11
Öffnungszeiten: 5.4.–6.4.: 14–17 Uhr, 8.4.: 18–20 Uhr

DIENSTAG, 05.04.2011

Diana Hohenstein: „Ich fühle mich beobachtet.”
Vernissage: 18 Uhr, Nexö Passage
Öffnungszeiten: 6.4.–7.4.: 14–16 Uhr

Anne Richter: „ansichtsache.”
Vernissage: 20 Uhr, Fleischerstraße 17
Öffnungszeiten: 6.4.–7.4.: 13–15 Uhr

FREITAG, 08.04.2011

Stefanie Krüger: „mechanisch”
Finissage: 18 Uhr, Café Caspar (Fischstraße)
Öffnungszeiten: 6.4.–7.4.: 16–18 Uhr, 8.4.: ab 18 Uhr

Beate Müller: „samtgrau”
Vernissage: 19 Uhr, Kulturbar (Lange Straße 93)
Öffnungszeiten: 6.4.–17.4.: ab 11 Uhr

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28.03.2011
GLIEDER . PUPPEN

Vernissage: 18.00 Uhr, Alte Bäckerei

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19.03.2011
Ecke Hart Fotografie "2"

Ecke Hart ist Berliner Fotograf und beschäftigt sich mit "... den Bestandteilen unseres alltäglichen Lebens, die kaum wahrgenommen werden. Einkaufswagen auf der Straße stehend, in Flüssen und Parkanlagen liegend, in Hauseingängen parkend. Ähnlich wie Straßenmusiker, die im Straßenbild jeder Stadt auftauchen, dabei oftmals gleichzeitig in der Informationsflut unserer Welt einfach untergehen. Die Bilder ergeben sich in der Ausstellung "2" fast zwangsläufig als zusammengehörig."

Vernissage: 19 Uhr
Ort: Feldstraße/Franz-Mehring-Straße, Alte Bäckerei

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ab 15.03.2011
SPIEL.RAUM.FIGUR

Eine kunstpraktische Auseinandersetzung mit den drei Komponenten:
Spiel, Raum, Figur.
Dokumentation eines Praktikums in der Keramikwerkstadt des CDFI mit
Ariane Dräger
(Keramikerin, Kunstpädagogin)
Ausstellung in der Bahnhofstr. 46/ 47

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ab 22.03.2011
Kunde vom Wald

Otto Manigk, Buchenwald II, 1939, Öl auf Papier auf Karton, 41,5 x 68,5 cm

22.3.–17.7.2011, Jagdschloss Granitz
2.8.–2.10.2011, Marstall Schwerin, Reithalle


Folder downloaden für weitere Informationen.

 

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25.01. – 08.02.2011
"Landschaftsräume"

Kathrin Berthold

Magisterarbeit "Landschaftsräume" von Kathrin Berthold
- Malerei als Dialog zwischen äußeren und inneren Landschaften

Ort: großer und kleiner Malsaal des Caspar-David-Friedrich-Instituts

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26.02.2011
Ausstellung "ASYL"

Katja Koppe, Patchworkdecke, Siebdruck auf Textil

Studentische Arbeiten zu Maxim Gorkis "Nachtasyl", Foyergalerie des Theaters Vorpommern,
künstlerische Leitung: Nils Dicaz, 26..02. - 27.03. 2011, Vernissage: 26. Februar 2011, 18.30 Uhr

Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts ließen sich inspirieren von Maxim Gorkis „Nachtasyl“ (1902). Ausgestoßene und Gestrandete sind, so begreift man, kein Zufall – nicht nur am Beginn des
20. Jahrhunderts. Nein, sie sind Weggenossen – und längst in der Mitte der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts angekommen. Vielgestaltige Umsetzung findet das Thema in Handzeichnungen, Druckgrafiken, Künstlerbüchern und Objekten. Eines ist allen gemeinsam: Die Projektarbeiten setzen wertende Akzente und erzwingen Aufmerksamkeit für Schicksale. Mit feinem Gefühl auch für den Dichter Maxim Gorki fokussieren die Studierenden unter der künstlerischen Leitung von Nils Dicaz auch unaufdringlich Passagen, in denen die Menschen in Gorkis „Nachtasyl“ ihre Erkenntnisse und Hoffnungen äußern.

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05.02.2011
Chris Gall Trio feat. Enik (DE)

Sie sind das odd couple der deutschen Jazz-Szenerie: Pianist Chris Gall und Sänger Enik. Stil-Piraten, Musik-Freibeuter und Genre-Brecher. ‚"Wir sind zwei Typen, unterschiedlich wie Tag und Nacht, die irgendwann aufeinander geknallt sind", sagt Chris Gall. Der eine kommt vom Jazz, der andere vom Indie-Pop. Ein musikalischer Spagat: Moderner Jazz als der große umarmende Stil, der anderen Einflüssen den Raum gibt, entbunden vom kommerziellen Korsett aufzuatmen.

Chris Gall - Piano
Enik - Gesang
Axel Kühn - Kontrabass
Jörg Mikula - Schlagzeug

http://www.chrisgallmusic.com
http://www.myspace.com/enikenik

Samstag, 5. Februar 2011, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Eintritt: 10 und 8 Euro, VVK: Café Köppen, Stadtinformation Greifswald

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27.01.2011
Klimakapseln
Überlebensbedingungen in der Katastrophe


Katharina Nowack

27.1.2011–17.2.2011

Studierende des C.D.F.I. zeigen keramische Arbeiten im Kurs von Frau Dallmann.
Im Flur des des C.D.F.I. Bahnhofstr. 46/47 und in der Keramikwerkstatt,
Ausstellungseröffnung am 27.1. um 11.30 Uhr

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26.01.2011
The Direct Diary
Studierende des CDFI zeigen künstlerische Assoziationen zu einem alltäglichen Phänomen

Ein in der Netzwelt mittlerweile alltägliches Phänomen sollte Ausgangspunkt einer künstlerischen Interpretation werden. Handyvideos und Skizzenbücher sollten im experimentellen Kontext  zu einer Variante des Künstlerbuchs mit multimedialem Charakter verbunden werden. Im Verlauf der Lehrveranstaltung entwickelten die Studierenden auf der Basis assoziativer Arbeitsweisen eigenständige Beiträge, vornehmlich in den Bereichen freie und angewandte Grafik, Fotografie und Objekt. Die allgegenwärtige Präsenz von Kommunikation und Erreichbarkeit führte zur Manifestation von wiederkehrenden Ritualen und Bildern der Entschleunigung. Handyfotos mutieren nun zu Skizzen des erlebten Alltags, Kassenbons und Notizzettel erfahren grafische Autonomie im Zeichenhaften.

Michael Soltau, im Januar 2011

Ausstellungseröffnung: 26.1.2011, 20 Uhr
Caspar-David-Friedrich-Institut (CDFI)
Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50
Ausstellungsdauer: 27.–28.1.2011, 14 – 18 Uhr

Eintritt frei

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12.01.2011
David Reichenbach „Lichtgeburten“

Ausgangspunkt dieser Arbeiten ist die Photographie in ihrem ursprünglichen Sinne als Zeichnen
mit Licht. Um der „Zeichnung“ gerecht zu werden, erfolgt jedoch eine Beschränkung auf die Linie,
die sich einerseits als mittels Kamera und Film fixierter Lichtstrahl in der Dunkelheit ergibt.
Andererseits erlaubt jedoch auch der direkte Einsatz der Chemikalien auf dem Papier unter
Lichteinwirkung das Hervorbringen tiefdunkler Linien. Und so ist es hier wie da
das Licht, welches am Schnittpunkt von Photographie und Zeichnung Dinge aus dem
Dunkel holt und Spuren sichtbar werden lässt.

Vernissage: 12.1.2011, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: 13.–15.1.2011, 16–18 Uhr

ALTE BÄCKEREI, Feldstr./Franz-Mehring-Str. ,www.tortenakademie.de

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17.12.2010
Borchert / Conquest / Snekkestad (DE/DK)

Die junge Jazzpianistin Johanna Borchert, welche sich in Dänemark mit ihrem Duo Little Red Suitcase und dem Quartett Schneeweiss & Rosenrot einen Namen machte, gehört zu den jungen, antreibenden Kräften der Kopenhagener Jazzscene.

Mit The Norman Conquest (Elektronik) und Torben Snekkestad (Saxophon) verbindet sie ihre Leidenschaft für intuitive Improvisationen, inspiriert durch die Bandbreite der vielseitigen und unterschiedlichen musikalischen Einflüsse aller drei Protagonisten. So lässt sich in einer mystischen Klangwelt sowohl ein indisches Schlaflied, perlende französisch anmutende, impressionistische Klavierimprovisationen, Saxofontechniken, die an einen Evan Parker erinnern oder aber auch elektronische Klänge mit einem Hauch und der Intensität von post-metal, erahnen.

http://www.jazzingreifswald.de

Freitag, 17. Dezember 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt, Bahnhofstraße 50, Greifswald

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12.12.2010
Vernissage: „grundlegendes auf weißem kunstleder“

MARTHA DAMUS
Sie ist Preisträgerin des "Casper-David-Friedrich-Preises 2009", welcher im Pommerschen Landesmuseum präsentiert wurde. Im Rahmen Ihrer Ausstellung „grundlegendes auf weißem kunstleder“ zeigt Sie neue Arbeiten in der ALTEN BÄCKEREI.

Die Arbeit „grundlegendes, auf weißem kunstleder“ unterbreitet Labiles auf weichen Polstern.
Die audiovisuelle Animation und Rauminstallation bezieht sich auf immer wieder anzutreffende
Verhaltensweisen und Verschiebungen in menschlichen (Liebes-)Beziehungen.
Als wäre fast schon ein Muster zu erkennen…

Vernissage am 12.12.2010, 17 Uhr
Öffnungszeiten vom 13.-17.12.2010, 16-20 Uhr
in der Alten Bäckerei, Feldstraße 20 (Eingang Franz-Mehring-Straße)

WIR LADEN EUCH HERZLICHST EIN!

www.martha.damus.biz
www.tortenakademie.de

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10.12.2010
Katalogpräsentation PINK PONG

Blick in die Ausstellung “PINK PONG”, (Heiko Krause, Ulrich Puritz, Michael Soltau), Szczecin, 2010


Blick in die Ausstellung “PINK PONG”, (Kamil Kuskowski, Waldemar Wojciechowski), Szczecin, 2010

Katalogpräsentation: 10.12.2010, 20 Uhr
Caspar-David-Friedrich-Institut, Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50

http://zachetaszczecin.art.pl/pinkpong/index.html
http://www.zachetaszczecin.art.pl/start.html
www.cdfi.de

PINK PONK
Zacheta Sztuki Wspólczesnej, Szczecin,
Caspar-David-Friedrich-Institut (CDFI), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Nach der Realisation der Ausstellung PINK PONG, die vom 6.10.2010 bis zum 3.11.2010 in
der „Willa Lentza“ in Szczecin stattgefunden hat, soll am 10.12.2010 (20 Uhr) das Ergebnis
des deutsch-polnischen Kooperationsprojekts in Form eines Katalogs der interessierten
Greifswalder Öffentlichkeit in der Medienwerkstatt des CDFI vorgestellt werden.
Schon vor der Ausstellung ist im intensiven Gedankenaustausch mit Agata Zbylut und
Natalia Szostak eine Kooperation zwischen der „Zacheta Sztuki Wspólczesnej“ in Szczecin
und dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Greifswalder Universität konzipiert worden, die
im Kontext zur kürzlich gegründeten Kunsthochschule in Szczecin Lehrenden beider Häuser
die Möglichkeit eröffnet hat, die spezifischen Profile ihrer Institution an Hand individueller
Positionen innerhalb unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen zu präsentieren. Vor diesem
Hintergrund wurden Künstler ins Blickfeld gerückt, deren offene Programmatik sich auch in
der jeweiligen Lehrauffassung abbildet und die Argumente aktueller Kunstströmungen impliziert:

Heiko Krause,
Marcus Schramm,
Kamil Kuskowski,
Michael Soltau
Ulrich Puritz,
Andrzej Wasilewski,
Lukasz Skapski,
Waldemar Wojciechowski

In der Zukunft sollen auf der Basis der vielfältigen Erfahrungen dieses Projekts der Austausch von
Studierenden beider Häuser, die Entwicklung von Stipendiatenprogrammen sowie die Konzeption
und Realisation von Präsentationen und Events im Mittelpunkt unserer grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit stehen.
(Michael Soltau, im November 2010)

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9.12.2010
Vernissage: ANYAME PHOTOGRAPHY

“Tagtraum”, Fotografie, 2009 (90 cm x 120 cm)

Ausstellungseröffnung 9.12.2010 - 20 Uhr
Dauer: 10.12.2010 - 17.12.2010
Öffnungszeiten: Montag-Freitag, 14-18 Uhr

Caspar-David-Friedrich-Institut
Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50

www.cdfi.de
www.anyame-fotografie.de
www.flickr.com/photos/anyame/

DIE POESIE DES AUGENBLICKS
Anmerkungen zu den fotografischen Arbeiten von Anja Meyer
Die Fotografien von Anja Meyer sind geprägt vom sicheren Gefühl für das Augenblickliche.
In ihren Portraits, die häufig im Landschaftskontext realisiert werden, gelingt es ihr immer
wieder, vermeintlich zufällige Situationen präzise zu inszenieren. Sie entdeckt hinter der
Ebene des Abbildhaften die Momente des Authentischen und gibt ihrem Gegenüber den
Raum für das Eigene und Eigentliche. Die Fotografin öffnet diese Räume des Wahrhaftigen
für ihre Protagonisten ebenso wie für den Betrachter. Hier entsteht ein emotionales
Spannungsfeld zwischen Autor und Rezipient. „Das lichtbildnerische Malen von Narrationen
und Emotionen“ nennt dies die Künstlerin.
Merkmale des Vorläufigen charakterisieren die landschaftlichen Impressionen ebenso wie
die figürlichen Darstellungen von Anja Meyer. Die Kompositionen des labilen Gleichgewichts
dokumentieren einen sensiblen Geist, der aus dem Unterwegssein die Inspiration bezieht.
Geprägt von kreativer Unruhe fixiert sie den Augenblick im Bild und charakterisiert wie
beiläufig die Befindlichkeit ihrer Generation.
(Michael Soltau, im November 2010)

Anja Meyer (Jahrgang 1987) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert an der Fachhochschule Potsdam
(Schwerpunkt Ästhetik und Konzeptkunst) sowie an der „School of Design Thinking“ am „Hasso-
Plattner-Institut“.

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28.11.2010
"Ü"- Ausstellung

Am Sonntag, den 28. November 2010 ist der artcube e. V. zu Gast in der Alten Bäckerei.
Von 15:00 bis 20:00 Uhr wird dort die "Ü"-Ausstellung gezeigt, deren Höhepunkt um 16:00 Uhr die Lesung von "Überraschungstexten" sein wird. Wir laden Sie herzlich zu einem Nachmittag mit, um, über "Ü" und voller Glückskekse ein. Nicht nur für Umlautliebhaber!

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21.11.2010
Vernissage: Verbundpflaster

"Bytom Osiedle Mlodego Górnika / Siedung des jungen Bergmanns - März 2010"

Einladung zur Ausstellungseröffnung im Rahmen des polenmARkTes 2010:

Sonntag 21.11.2010, 19:00 Uhr
Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50, Greifswald

"Verbundpflaster" (Uniwersalna kostka betonowa)
von Olaf Matthes

Quer durch das alte und seit geraumer Zeit auch das neue, östliche
Europa zieht sich der "Aufschwung" - manchmal wenigstens in Form
präziser Peripherien aus standardisiertem Stein. Auch die ehemalige
Industrieregion Oberschlesien wird von selbigem durchwoben - Wege, Pfade
in und durch das Nichts der von Rückbau geschaffenen Brachen.
Die Stadt Bytom, besonders von der hohen Arbeitslosigkeit durch den fast
vollständigen Zusammenbruch der Montanindustrie betroffen, bildet den
geografischen Ausgangspunkt einer Reise entlang dieser Strukturen. Am
Ende der gepflasterten Wege, abseits der sicheren Neulandpfade, links
und rechts der wild dazu wachsenden, von den Bewohnern selbst gewählten
Wege, entstand ein reiches photographisches Panorama, welches den
Umbruch und Abbruch einer postindustriellen Region zeigt, die ihre neue
Aufgabe erst noch finden muss. Die neuen Verbundpflaster-Gehwege sind
da, bevor wirklich klar ist, wo sie einmal hinführen werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Schwarzweiß-Fotografien im
Panoramaformat wurden in den Jahren 2009 und 2010 von Olaf Matthes mit
selbstgebauten Kameras aufgenommen. Der Fotograf und Programmierer wurde
1977 in Wolfsburg geboren und lebt und arbeitet seit 2000 in Greifswald.

Die Eröffnungsrede hält Marek Benczewski, ein in Bytom geborener
Künstler, der seit den 1980er Jahren in Deutschland lebt.

Das Projekt wurde unterstützt durch das Zentrum für Zeitgenössische
Kunst Kronika, Bytom (http://kronika.org.pl/)

Dauer der Ausstellung: 22.11. - 3.12.2010
Öffnungszeiten: Di. - Fr. 14:00 - 18:00 Uhr
Eintritt frei

Weitere Infos:
http://www.polenmarkt-greifswald.de/
http://www.art-transformer.net/

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10.11.2010
GOLDEN TOASTER, Studentisches Kurzfilmfest in Rostock

Termin: Mittwoch, 10. November
Zeit: 19 & 21 Uhr (Preisvergabe nach der 21 Uhr-Vorstellung)
Ort: Lichtspieltheater Wundervoll (neuer Spielort: im Hansa Filmpalast, Maßmannstraße, Rostock)

Programm: 13. StudentenFilmFest „Goldener Toaster“ 2010

01. Sechsundzwanzig – André Jagusch (05:12 min)
02. Kugelstoßen – Thorald Kleinhenz (02:19 min)
03. o.T. – Hannes Kleinschmidt (16:23 min)
04. Die Gedanken sind frei – Urte Zintler (04:31 min)
05. Milch und Kekse – Andreas Ehrig (08:22 min)
06. Hürdenlauf – Isabella Trybula (03:51 min)

- PAUSE -

07. RockOut – Mirko Leyh (02:13 min)
08. No Such Thing - Theda Schillmöller (01:45 min)
09. Glashagen – New X-iT (15:00 min)
10. StundenSekunden – Anja Großwig (02:25 min)
11. Regeln der Filmkunst – Holger Löwe (12:45 min)
12. Abfahrtski – Sebastian Rösler (02:18 min)

Preisgekrönter Film

Artikel zum StudentenFilmFest

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11.11.2010, 20.00 Uhr
Vernissage: MAL WAS ANDERES

MAL WAS ANDERES - studentische Arbeiten aus dem Malereipraktikum bei Sven Ochsenreither.
Vernissage: 11.11.2010, 20.00 Uhr
Ort: Malsäle des CDFI, Bahnhofstr. 46/47

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30.10.2010
Radeln im Quadrat - Stationenperformance, 15 Uhr

Landschaft ist überall - aber überall anders. 
Diesem Statement hat sich das neue Kunstprojekt des Kunstvereins art-cube e.V. mit dem Titel ÜLAWÜ verschrieben und möchte Perspektiven auf Landschaft sichtbar machen. 
Daher bietet der Kunstverein art-cube e.V. am Samstag, den 30. Oktober, eine Fahrradrundfahrt zu Stationen des aktuellen Kunstprojektes ÜLAWÜ. Anlässlich des 3. Tages der zeitgenössischen Kunst KUNST-HEUTE werden in einer Stationenperformance die Standpunkte der "ÜberLAndWÜrfel" in und um Greifswald beradelt, Perspektiven auf verschiedene Landschaften sichtbar, sowie Figurenskulpturen eingenommen. Startpunkt der Kunstaktion ist 15 Uhr am Caspar-David-Friedrich-Institut in der Bahnhofstrasse. 

Das für 2010 bis 2011 geplante Kunstprojekt mit dem Titel ÜLAWÜ des Kunstvereins art-cube knüpft an das Projekt Wohnzimmerkubus des vergangenen Jahres an, das unter www.wohnzimmerkubus.dedokumentiert ist. Dabei verlässt der weiße Kunstwürfel mit den Maßen 45x45x45 cm das heimische Wohnzimmer und verteilt sich nun in der Landschaft. Dort ist er ein Fixpunkt, ein weißer Pixel im Landschaftsbild und macht so auf seine Umgebung aufmerksam. Beim Heranschreiten wird der weiße Kubus ein Kunstobjekt, das Skulptur und Sockel zugleich ist. Einerseits Konkrete Kunst als abstrakte Skulptur in der Landschaft und andererseits ein begehbarer Sockel, von dem Aussichten in die Landschaft möglich sind und der Schauende auf dem Kubus stehend selbst zur Skulptur wird. 
Diese drei Aspekte - das Landschaftsbild mit weißem Fleck, das Panorama der Aussicht und Schnappschüsse von Figurenskulpturen - bebildern Perspektiven und Prozesse in der Annäherung an Landschaft. Dabei werden die Überlandwürfel - die ÜLAWÜs - in unterschiedliche Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns eingebracht - in historisch und touristisch bekannte und bedeutende Orte, in gestaltete Naturgärten oder urbane Ränder und Stadtlandschaften. Diese weit verteilten Kunstwürfel sollen auf dieser Projekthomepage zusammenfinden und ein Netzwerk vieler verschiedener Landschaften abbilden.

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30. und 31.10.2010
2. Internationale Tortenakademie

An die Freunde des süßen Geschmacks!
Am 30. und 31. Oktober findet die 2. INTERNATIONALE TORTENAKADEMIE
in der ALTEN BÄCKEREI (Feldstr. Ecke Mehringstr.) in GREIFSWALD statt.
Macht beim Tortenwettbewerb mit und/ oder kommt vorbei und genießt Café, Torten und Musik.
Gewinn mit Eurer Torte 2 Theaterkarten oder 2 Eintrittskarten zur laufenden Romantikausstellung 
im Pommerschen Landesmuseum sowie einen Überraschungsgutschein.
Die Internationale Tortenakademie findet im Rahmen von KUNST HEUTE statt.

Samstag: Tortenabgabe 12 - 18 Uhr Torten in der ALTEN BÄCKEREI
Sonntag: 14 Uhr Siegerehrung, danach Café & Torten
Herzlich Willkommen!

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22.10.2010

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15.10.2010
Paper Art

Ein Wochenende lang haben wir, Schüler des Jahngymnasiums und Studenten des Caspar-David-Friedrich Instituts, gefaltet, geschnitten, gerissen, geklebt, gezeichnet, gemalt, genäht, gefädelt und uns mit Paper Art auseinander gesetzt. Alles drehte sich rund um das Material Papier. Was damit alles möglich ist, haben wir herausgefunden, ausprobiert und für sie präsentiert.
Am Freitag soll es soweit sein - wir eröffnen um 18 Uhr unsere Ausstellung in der „Alten Bäckerei“
(Ecke Feldstraße, Franz-Mehring-Straße).
Sie sind herzlich dazu eingeladen. Erfreuen sie uns mit ihrem Besuch!

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12.10. - 18.10.2010
Examensausstellungen

Vom 12. bis 18. Oktober 2010 stellen Studentinnen und Studenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts ihre Abschlussarbeiten im Rahmen des 1. Staatsexamens vor. Die künstlerischen Präsentationen könnt ihr an folgenden Standorten besichtigen:

Montag • 11.10.2010
Anett Lewerenz: „sha Gei“
Malsaal, Kunstinstitut Bahnhofstraße 46/47
Öffnungszeiten: 11.10.: 10 – 16 Uhr, 12.10.: 10 – 14 Uhr

Sarah Breloer: „Abschied“
Medienwerkstatt, Bahnhofstraße 50
Öffnungszeiten: 11. – 12.10.

Dienstag • 12.10.2010
Rosa-Valentina Engel: „formen suchen“
Vernissage: 17:00 – 19:30 Uhr, Alte Frauenklinik
Öffnungszeiten: 13. – 15.10.: 16 – 18 Uhr

Anja Maria Bönisch: „m r t“
Vernissage: 17:00 – 19:30 Uhr, Alte Frauenklinik
Öffnungszeiten: 13. – 15.10.: 16 – 18 Uhr

Mittwoch • 13.10.2010
Jacqueline Duhr: „Mein Block“
Vernissage: 18:00 Uhr, Dostojewskistr. 1b (Ecke Makarenkostr.)
Öffnungszeiten: 18. – 20.10.: 10 – 12 Uhr

Franz Borgwald: „GU.b“
Vernissage: 19:00 Uhr, Hans-Fallada-Str. 2
Öffnungszeiten: 14. - 15.10.: 16 – 18 Uhr

Catherine Ambruster
IBZ, Bahnhofstraße 2 – 3
Öffnungszeiten: 13. – 15.10.: 13 – 15 Uhr

Donnerstag • 14.10.2010
Susann Jonneg: „Geschichtenlieder“
Vernissage: 19:00 Uhr, Burgstraße 11
Öffnungszeiten: 15. – 17.10.: 16 – 18 Uhr

Lilli Idt „gestellt“
Dompassage / 1.OG
Öffnungszeiten: 14.10.: 10 – 12 Uhr, 15.10.: 18 – 20 Uhr

Freitag • 15.10.2010
Silke Hameister: „Spuren“
Vernissage: 18:00 Uhr, Lange Str. 93 / 2.OG (gegenüber „Komma 10“)
Öffnungszeiten: 12. – 16.10.: 16 – 18 Uhr, 17.10.: 10 – 12 Uhr

Martin Mumm: „Rückblicke“
Vernissage: 18:00 Uhr, Dompassage / UG
Öffnungszeiten: 16.10.: 12 – 15 Uhr, 18.10.: 12 – 17 Uhr

Mareike Bührmann: "fernweh"
Vernissage: 18 Uhr, Dompassage / 1.OG
Öffnungszeiten: 18. - 22.10., 25. - 27.10.: 16 - 18 Uhr

Anne Schröter: „Blickwinkel“
Vernissage: 15.10., 18:00 Uhr, Dompassage 1.OG
Öffnungszeiten: 18. – 19.10.: 15:30 – 17:30 Uhr

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16.10.2010
Grünen (DE)

Das Trio GRÜNEN grünt und gedeiht in den Farben Achim Kaufmann (Piano), Robert Landfermann (Bass) und Christian Lillinger (Schlagzeug). GRÜNEN lässt den normalen Trio-Sound hinter sich und improvisiert alle Elemente der Musik. Jeder der drei Protagonisten geht mit seinem Instrumentarium an die Grenzen und verlässt sich dabei nicht auf standardisierte Rollenzuweisungen. Das Trio wird zu einer Art Meta-Instrument. Hier geht es in die absolute Postmoderne, wo es keine Rolle mehr spielt, das Instrument zu beherrschen, nein, hierbei geht es darum, die Musik ins noch nicht erahnende 25. Jahrhundert zu katapultieren.

Christian Lillinger (Schlagzeug)
Robert Landfermann (Bass)
Achim Kaufmann (Piano)

http://www.jazzingreifswald.de/?p=538

Samstag, 16. Oktober 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt

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16.10. - 14.11.2010
Les Fleurs du Mal - Das Böse in schönen Bildern

“Les Fleurs du Mal” blühen ein zweites Mal: am 16. Oktober im Kunstverein Loitz unweit von Greifswald.
Das Projekt mit Studierenden und Dozenten des Caspar-David-Friedrich-Institut wurde bereits vom Staatlichen Museum Schwerin auf Schloss Güstrow - eine Außenstelle des Museums - im Rahmen der Bundesgartenschau 2009 gezeigt. Nun macht das Projekt Station im ehemaligen Schützenhaus von Loitz, formiert sich neu und anders und wird wiederum auf die örtlichen Gegebenheiten eingehen. Zudem wird
der Katalog zum Projekt vorgestellt. Es wird zu sehen sein, wozu das Böse gut ist.

Kunstprojekt mit Studenten und Dozenten:
Franz F. Borgwald - Astrid Brünner - Martha Damus - Sarah Domann
Alexandra Duda - Franziska Harnisch - Claudia Heinicke - Susann Jonneg
Anna Meyer - Marcus Oesterreich - Ulrich Puritz - Christine Schmerse
Marcus Schramm - Karoline Stade - Nora Steglich - Mirjam C. Wendt

Zur Ausstellungseröffnung sind alle Blumenliebhaber herzlich eingeladen.

Vernissage: Samstag, 16.10.2010, 15 Uhr
Einführende Worte: Prof. Ulrich Puritz
Kunstverein Loitz e.V. - Lange Reihe 37 - 17121 Loitz

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02.10.2010
Contra-, Prost


"Contra-, Prost" ist als Release für die zweite Ausgabe von Desertduktus angesetzt.
Dabei handelt es sich um ein diskontinuierliches Magazinformat, das vordergründig
zusammenhangslose Grafiken versammelt. Das He! ist nicht an Vertriebsgedanken
ausgerichtet und wird in Mikroauflagen selbst produziert und verteilt.
Max Baitinger und Reymund Schröder studieren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst
in Leipzig und treffen sich unregelmäßig um grafische Vorstellungen zu formulieren, die im
eigentlichenHochschulbetrieb nicht selten befremdlich wirken. Die Ausstellung zeigt einen
Ausschnitt der Arbeiten, die im Desertduktus reproduziert Unterbringung finden. Zusätzlich werden
im Gästecorner Beiträge von Freunden gezeigt.
Den akustischen Raum besorgen Susanne Knoll und Benjamin Kilchhofer unter der Ausweich-
bezeichnung Pestdance. Dazu werden Getränke und ToGo - Grafik angeboten.

Die Ausstellung ist Benjamin Köllner gewidmed.

CONTRA,-PROST
2.10.2010, 20.00 Uhr
ALTE BÄCKEREI (Feldstr./Franz-Mehring-Str.)
www.tortenakademie.de

Max Baitinger
Reymund Schröder
www.desertduktus.de

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01. - 03.10.2010
Felix Müller Kunstausstellung: TRANSPORTGUT

Felix Müller 'Kunsttransport', 30cm x 30cm, Acryl und Siebdruck auf Papier, 2009

01.10., Freitag: 19.00 Uhr, VERNISSAGE und PARTY (drinks+food+music)
02.10., Samstag: 13.00 - 18.30 Uhr, SATURDAY ART FEVER
03.10., Sonntag: 13.00 - 18.30 Uhr, FINISSAGE

location: Böblingerstr. 24,5 70199 Stuttgart (Heslach)
(zwischen Shell und Aldi) U1, U14, BUS 92 (Südheimer Platz /Seilbahn)
mail@amreiheyne.de, Tel. 0176 48112637
www.amreiheyne.de/felixmueller.html

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06.10 - 03.11.2010
PINK PONG Perspektiven der Kunst. Ein polnisch-deutsches Kooperationsprojekt.

Die Ausstellung "PINK PONG Perspektiven der Kunst" ist ein polnisch-deutsches Kooperationsprojekt, an dem Lehrende der kürzlich gegründeten Kunstakademie in Szczecin sowie Lehrende des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Greifswalder Universität beteiligt sind.

Vernissage: 06.10. - 18:00 Uhr
Lentz Villa in Szczecin
Öffnungszeiten: Di. - Mi. 12:00 - 20:00, Do. - Sa. 17:00 - 21:00

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14. - 16. Juli 2010
FKK - Aktzeichnen now
fkk-now

In diesem Semester widmete sich das Seminar Aktzeichnen der Figur des
"Touristen". Dieser ist ein alltägliches Phänomen. Aber nicht nur, dass man dieser Figur ständig begegnet, jeder kann selbst zum Touristen werden. Es ist eine Figur, die durch bestimmte Handlungen und Haltungen, wie beispielsweise ‚einer Gruppe hinterherlaufen’ oder ‚auf etwas zeigen’ oder ‚etwas fotografieren’, auffällt und identifizierbar wird.Und dabei frönt der Tourist am Strand der Freikörperkultur und kämpft um streifenfreie Bräune. Und bestückt sich darüber hinaus mit Accessoires in besonderen Konstellationen – Rollkoffer mit Fotokamera, oder Sonnenbrille und Strandmuschel an Eiscreme.
Aber auch der Zeichner wird zum Entdecker - jede Zeichnung ist eine Reise mit ungewissem Ziel. In thematischen Inszenierungen galt es mit experimentellen zeichnerischen Annäherungen der touristischen Figur auf die Spur zu kommen.

Präsentation zeichnerischer Arbeiten des Aktkurses
Vernissage: 14.07. - 20:00 Uhr
Malsaal CDFI Bahnhofstr. 46/47

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13.7. - 16.07.
Bodies of Evidence – Ausstellung am Caspar-David-Friedrich-Institut
Alexandra Wendland
Abbildung: Alexandra Wendland ( „O.T.“, Fotografie, 2010)

Der menschliche Körper steht in der Tradition der Bildenden Kunst seit je her im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung. Mit den oftmals provozierenden Darstellungsweisen der sechziger und siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind im Kontext von Happening und Performance interdisziplinäre Kunstformen entstanden, die über die gewohnten Grenzen der konventionellen Genres hinaus reichen. Vor diesem Hintergrund haben Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts individuelle experimentelle Arbeiten in den Bereichen, Fotografie, Video und Performance entwickelt, die nun im Rahmen einer Ausstellung unter dem Titel „Bodies of Evidence“ in der Medienwerkstatt des Lehrstuhls von Prof. Michael Soltau präsentiert werden.



Ausstellungseröffnung: 13.7.2010 - 19:00 Uhr
Caspar-David-Friedrich-Institut
Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50

Ausstellungsdauer: 14. -16. 7. 2010, 10:00 -16:00 Uhr

Eintritt frei

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03.07. - 01.08. 2010
20. Kunstschau "Zeitgänge" des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern
nils dicaz
Nils Dicaz "Abrollen", raumbezogene Zeichnung, Wandfarbe, Graphit, Marker

Vernissage: 03.07.2010 / 18.00 Uhr
Eröffnung durch den Ministerpräsidenten Erwin Sellering
BBK in Weitendorf-Laage
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Neben weiteren 27 KünstlerInnen zeigen auch Sylvia Dallmann und Nils Dicaz aktuelle Arbeiten.
weitere Infos unter: www.kuenstlerbund-mv.de

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15.06. - 31.07. 2010
Sonderausstellung im Pommerschen Landesmuseum: "Büchersendung vol.7 +15 Jahre Siebdruckwerkstatt am CDFI"
Büchersendung Vol.7

In einer umfangreichen Sonderausstellung präsentiert das Pommersche Landesmuseum Grafiken und Künstlerbücher, die in den Werkstätten des Caspar-David-Friedrich Instituts der Uni Greifswald gefertigt wurden. Neben zahlreichen Siebdrucken und Buchobjekten aus der Lehrveranstaltung Grafik und Künstlerbuch sind auch Künstlerarbeiten zu sehen, die während grafischer Workshops am Institut entstanden.

Kurator: Nils Dicaz

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18.05.
Mads la Cour – à la Cour (DK/NO/DE)

Das international Jazzquintett „à la Cour“ gründete sich 2008 während der Aufnahmen zu Mads la Cours Debüt CD „à la Cour“ in Kopenhagen.
Mads la Cour (Flügelhorn, Trompete), Philipp Gropper (Saxophon), Harvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass) und Kresten Osgood (Schlagzeug) werden Sie auf ihre ganz eigene unverwechselbare Art faszinieren. Durch verführerische strahlende Tonkaskaden und fortschreitende Varianz gestalten sie aus den zerbrechlichen Strukturen mitreißende Klangräume. Jeder einzelne hat ein perfektes Gespür für die rhythmische Vertracktheit, so dass sie in der Lage sind, mehrschichtige Melodiebögen zu einer Einheit zu verschmelzen, aber auch harmonische Spannungen in ungeahnte Weiten ausufern zu lassen. Perfekte Einsätze, die Art, wie sinnlich gefühlt wird, und Stimmungsänderungen aktiv und klangvoll gelebt werden, wird den einen oder anderen Zuhörer sicherlich mit offenem Mund verweilen lassen.

18. Mai 2010, 21:00 Uhr
Medienwerkstatt des CDFI, Bahnhofstraße 50, Greifswald
Eintritt: 5,- EUR ermäßigt & 8,- EUR

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06.04 – 15.04.
210 Semester Kunst: Examenskandidaten zeigen ihre Abschlussarbeiten
210 Semester

Vom 6. bis 15. April werden in Einzel- und Gruppenausstellungen die Abschlussarbeiten von 19 Studentinnen und Studenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts an verschiedenen Orten in Greifswald gezeigt. Wir laden herzlich alle Lehrenden, Studierenden und Interessierten ein, gemeinsam mit uns unseren Studienabschluss zu feiern. Den Höhepunkt unserer Ausstellungsreihe bildet eine Auktion in der Dompassage (1.OG) am 15. April. Hier können ab 19 Uhr ausgesuchte Kunstwerke ersteigert werden.

 

  • 06.04.
    • 16:30 Uhr: Susanne Möhring / Malsaal CDFI (Bahnhofstr. 46/47)
    • 18:00 Uhr: Stefanie Thim / NDR Vorpommernstudio (Knopfstr. 29)
    • 19:30 Uhr: Nadine Eversberg / Medienwerkstatt CDFI (Bahnhofstr. 50)
  • 07.04.
    • 17:00 Uhr: Andrea Tietze / Bahnhofstr. 2-3
    • 17:00 Uhr: Christin Kanswohl und Julia Leschik / Fleischerstr. 17
    • 20:00 Uhr: Eva Lange, Nora Steglich, Hauke Theunert / Burgstr. 11

 

  • 08.04.
    • 18:30 Uhr: Claudia Bringezu, Sandra Kraske, Ulrike Höllwarth, Vera Züge, Sebastian Gürcke, Anne-K. Schwarz / Dompassage (Langestr. 40-42, 1. OG)
    • 19:30 Uhr Franziska Korn / St.Spiritus (Langestr. 49/51)
  • 09.04.
    • 16:00 Uhr: Anna Meyer, Hannah Friedrich / Frauenklinik (Wollweberstr. 1)

 

  • 10.04.
    • 16:00 Uhr: Sophie Manzewski / Café Caspar (Fischstr. 11)
  • 15.04.
      • 19:00 Uhr: Versteigerung / Dompassage (Langestr. 40-42, 1. OG)

Download PDF: Laufzettel A5

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28.02. – 26.03. 2010
„DURCH & DRUCK, der Siebdruck als künstlerische Technik“

Studierende des Caspar- David- Friedrich- Instituts zeigen Grafiken und Künstlerbücher
druck durch druck

Lehrveranstaltung Siebdruck und künstlerische Projektleitung: Nils Dicaz
Werkstattleitung: Olaf Herpell

Auf Einladung des Kunstvereins Attendorn reisen Studierende des CDF- Instituts im Februar 2010 nach Nordrhein- Westfalen, um dort den Werkstattbereich Siebdruck vorzustellen. Der Siebdruck gehört zu den jüngsten Techniken, die den Weg aus der industriellen Vervielfältigung in die Bildende Kunst fand. Am CDF- Institut können Studierende seit 1996 in dieser Technik arbeiten. Die umfangreiche Ausstellung DURCH & DRUCK gibt einen Einblick in die gestalterischen Möglichkeiten dieser Drucktechnik.

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28.Februar – 26.März 2010
Vernissage: Sonntag, 28.02.2010, 17.00 Uhr
Galerie im Rathaus der Stadt Attendorn

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08.02. – 02.05.2010
„BÜCHERSENDUNG 6 / Literatur inspiriert Künstler“
eine Sonderausstellung mit Künstlerbüchern von Studierenden des Caspar- David- Friedrich- Instituts der Universität Greifswald
innerhalb der LESSING AKZENTE 2010
Büchersendung
Anne Deuter, "Reisebericht", Leporello, 2010

künstlerische Leitung: Nils Dicaz

Lessing Museum Kamenz, Lessingplatz 1-3
08. Februar – 02. Mai 2010
geöffnet: Die – Fr: 09 – 17 Uhr, Sa/So: 13 – 17 Uhr

Seit nunmehr 20 Jahren  gehört die Gestaltung von Künstlerbüchern zum künstlerischen Ausbildungsprogramm am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald.
Angesiedelt am Lehrstuhl Bildende Kunst mit Schwerpunkt Angewandte Kunst ergänzt und nutzt dieser kleine, sehr spezielle Bereich die Erfahrungen der Studierenden insbesondere aus den Lehrgebieten Druckgrafik und Zeichnung.
Aber auch Grafik-Design, Fotografie und Plastisches Gestalten fließen ein in die Arbeit, die durch die Vielfalt unterschiedlichster Herangehensweisen an das Thema „Buch“ fasziniert.

Obwohl das Künstlerbuch ein Kind der Bildenden Kunst, nicht der Literatur ist, bleibt es zuweilen dicht am Text, der Poesie nicht abgeneigt. Diese Facette bildet den Schwerpunkt der Ausstellung in Kamenz: Literatur inspiriert.
Texte, Geschichten, Gedichte, Erzählungen, Dramen von Hemingway, Orwell, Fallada, Koeppen, Burgess, Celan, van Hoddis, um nur einige zu nennen, waren die Quellen, aber auch eigene literarische Versuche, Briefe, Tagebucheinträge, ja sogar ein Jahresbericht von Amnasty International.

Das Lessing- Projekt der Lehrveranstaltung „Grafik und Künstlerbuch“ unter Leitung von Nils Dicaz begann bereits im Jahre 2007. Am 15.März 2008 wurde in Zusammenarbeit mit dem RD- Verlag Berlin das Lessing- Haus im Nikolaiviertel mit einer ersten Schau von Künstlerbüchern und Grafiken zu Lessings Fabeln eröffnet.

Vom 08.Februar bis zum 02.Mai 2010 ist nun die Sonderausstellung „Büchersendung 6“ im Lessing- Museum Kamenz zu sehen. 38 Künstlerbücher und Buchobjekte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lessing Akzente 2010“ gezeigt. und wie auch immer geartet die entstandenen Bücher und Objekte sind, ihre Schöpfer erweisen Lessing die Ehre, indem sie eben nicht den Text im Bild kopieren.

Link: http://www.lessingmuseum.de/0341e29b610765801/index.php

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ab 28.01.2010
"Ein Streifen Land" – Linda Perthen
Linda Perthen

Linda Perthen zeigt Arbeiten aus dem Kurs "Malerei für Fortgeschrittene" bei Sylvia Dallmann. Großer Malsaal des Instituts.
Die Malereien sind auch noch während der Semesterferien zu sehen.
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21.01.2010
Prof. Dagmar Lißke
Bildende Kunst mit Schwerpunkt Angewandte Kunst

EINLADUNG


„Erinnerungen sind das Land, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

Vielleicht könnte dieses Sprichwort eines unbekannten Verfassers
stellvertretend für meine Gefühle des Abschiednehmens stehen. Ende des
Wintersemesters 2009/2010 werde ich in den Ruhestand gehen. Ich möchte
mich von allen Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterrinnen und Mitarbeitern
und allen jetzigen und ehemaligen Studierenden des Caspar-David-Friedrich-
Institutes verabschieden.
Dazu lade ich Sie/Euch ganz herzlich ein am 21.Januar (ein Donnerstag) 2010
um 16.30 Uhr in die Malsäle des Instituts. Für Essen und Trinken sorge ich.

Über Ihr/Euer Kommen würde ich mich sehr freuen.




Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Lißke

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26.01.2010 – 01.02.2010
filmPOLSKAM-V
3. Woche des Polnischen Films
in Mecklenburg-Vorpommern

polskam-v

Die Medienwerkstatt des C.D.F.I. zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung:

27.01. um 20:00 Uhr
Der Filmamateur - Amator
von Krzysztof Kieslowski
(PL 1979, 117 min) OmU
In Amator experimentiert Kieslowski mit einer Mischung aus fiktiven und dokumentarischen
Elementen, um dem sozialistischen Alltag so nahe wie möglich zu kommen. Sein erster internationaler Erfolg ist eine hinreißend-schelmenhafte Parabel über Nutzen und Nachteil des Films für das Leben
Text: www.absolutmedien.de
Im Anschluss: Das Filmgespräch mit Kornel Miglus, Polnisches Institut Berlin

28.01. um 20:00 Uhr
Kurzfilmprogramm der Filmhochschule Lodz und der
Andrzej Wajda Master School of Film Directing, Warschau

(2007-09, ca. 90 min) OmeU
Ein Stiefvater wider Willen macht alles falsch, als er endlich alles richtig machen will; ein blinder Fussballfan, der seinen zögerlichen Sohn fürs Stadion begeistern will; der kauzige Bildhauer Bogdan Zietek, der unter den scheinbar billigenden Augen seiner Ehefrau das Haus mit lebensgroßen Frauenplastiken füllt; eine psychedelische Reise in die Welt hinter der Zahnwurzel ...
Kurzspielfilme, Kurz-Dokus und Animationen von zwei der
wichtigsten polnischen Filmhochschulen.

Medienwerkstatt CDFI
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald

- Webseite des Filmkunstfestes-MV
-
Programm der 3. Woche des Polnischen Films

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10.12.2009
Love me, hate me, marry me ... – Jacqueline Duhr
love me, hate me, marry me ...

Vernissage: 10.12.2009, 17:00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten: 11.12. und 14.12.2009, 12:00 – 15:00 Uhr

Alte Bäckerei
Feldstrasse/Franz-Mehring-Str.

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11.12.2009
5. Kurzfilmnacht in Greifswald
kufina

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Kulturredaktion des Greifswalder Lokalsenders radio 98eins in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts eine Kurzfilmnacht.
Sie wird am 11.12.2009 um 19 Uhr in der Medienwerkstatt in der Bahnhofstr. 50 stattfinden.

Die Idee zur Kurzfilmnacht entstand vor vier Jahren aus dem Wunsch heraus, dem Greifswalder Publikum junges, alternatives Kino zu bieten und damit die lokale Filmlandschaft abseits des Mainstreams bunter zu gestalten.

Zum diesjährigen 5. Geburtstag gibt es eine besondere Kurzfilmnacht.
Ein Querschnitt der vergangenen Jahre mit abwechslungsreichem Programm
aus lokalen, aber auch internationalen Kurzfilmen – mit allem, was es lohnt, noch einmal gezeigt zu werden.

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25. November ab 19:30 Uhr
filmkunstfest M-V on TOUR: Michael Verhoeven in der Medienwerkstatt des CDFI
Die Münchener Kochschule Schwarz bildete 1938/39 jüdische Deutsche zu Kellnern,  Köchen und Metzgern aus und verhalf ihnen damit zur Migration in die USA und andere Staaten  (Filmstill aus „Menschliches Versagen”).
Foto: Die Münchener Kochschule Schwarz bildete 1938/39 jüdische Deutsche zu Kellnern,
Köchen und Metzgern aus und verhalf ihnen damit zur Migration in die USA und andere Staaten
(Filmstill aus „Menschliches Versagen”).

Im Rahmen der Reihe "Kunst im Dialog" zeigt das filmkunstfest M-V on TOUR am Mittwoch, den 25. November ab 19.30 Uhr im Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald (CDFI) den Dokumentarfilm "Menschliches Versagen" (D 2008/ 91‘) von Michael Verhoeven. Der Regisseur wird an diesem Abend selbst zu Gast sein.

Der renommierte Autor und Regisseur Michael Verhoeven, dessen Filme immer wieder um den Nationalsozialismus kreisen, untersucht in „Menschliches Versagen“ die so genannte „Arisierung“ von jüdischem Eigentum und Vermögen, die vollständige Ausraubung der jüdischen Bevölkerung - die nach dem Krieg durch Rückerstattung oder Schadensersatz nur zu einem geringen Prozentsatz wieder „gut“ gemacht worden ist. Anhand der konkreten Geschichten von Betroffenen geht Verhoeven daran, den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation der jüdischen Mitbürger aufzuzeigen und wirft die beunruhigende und bis heute beschämende Frage auf, in welchem Ausmaß die zivile Bevölkerung in Nazi-Deutschland zum Profiteur der systematischen Beraubung der jüdischen Bevölkerung geworden ist. Im Juli 2009 erhielt Michael Verhoeven für "Menschliches Versagen" den Avner Shalev Yad Vashem Chairman's Award auf dem Jerusalem International Film Festival.

Das anschließende Filmgespräch mit Michael Verhoeven führt Prof. Michael Soltau (Lehrstuhl für Bildende Kunst, visuelle Medien und ihre Didaktik an der Universität Greifswald). Das filmkunstfest M-V on TOUR wird durch die Filmland M-V gGmbH veranstaltet. Der Eintritt beträgt 10,- Euro.


25.11.2009
19:30 Uhr
Medienwerkstatt CDFI
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald


Eintritt € 10,-

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12.11.2009 – 24.11.2009
Oliver Kern
Der gläserne Schlüssel - Die Inszenierung von Glamour

oliver kern

Im Rahmen der Ausstellung wird Oliver Kern am Mittwoch, den 11. 11. 2009
um 19 Uhr einen Vortrag zu seiner künstlerischen Arbeit halten. Hier besteht die Möglichkeit für Fragestellungen und Gespräche, anschießend um 20 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

Oliver Kern
1965 in Saarbrücken geboren, studierte Fotografie bei Arno Fischer an der
Fachhochschule Dortmund. Er lebt als freier Fotograf in Berlin und arbeitet an künstlerischen Langzeitprojekten. "Der gläserne Schlüssel. Die Berlinale und die Inzenierung von Glamour" (1999-2007) wurde vom Kulturwerk der VG Bild-Kunst unterstützt, 2007 erstmals im Museum für Kommunikation Berlin gezeigt und erschien 2008 als Buch im Otto Müller Verlag.

Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts
der Universität Greifswald

12.11.2009-24.11.2009
Eröffnung: 11.11.2009 um 20:00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag-Donnerstag 14:00 – 17 Uhr
Vortrag des Autors: 11.11.2009 um 19:00 Uhr
Bahnhofstraße 50, 17489 Greifswald

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Nachspiel Greifswald 30.10. − 01.11.09
„Best of“ 18. dokumentART –
Europäisches Dokumentarfilmfestival
best of document art

Ist Sex mit dem Fahrrad erlaubt? Ist „Spenderitis“ eine ernst zunehmende Krankheit? Ist ein Stasi-Spitzel der bessere Kunstkritiker? Und was darf ein Söldner von seinem blutigen Beruf erzählen? Zwanzig der meist diskutierten Wettbewerbsfilme des 18. Europäischen Festivals für Dokumentarfilme „dokumentART“ (Neubrandenburg/ Szcecin) sind jetzt in Greifswald zu sehen. Zur Eröffnung des dreitägigen Programms werden die Siegerfilme im St. Spiritus gezeigt.

Programmablauf
Fr, 30.10.09, 20-22 Uhr Preisträgerfilme im St. Spiritus (5/ 4 €)
Sa, 31.10.09, CineStar, 1. Filmblock 16 − 18 Uhr, 2. Filmblock 19 − 21 Uhr (6 €)
So, 01.11.09, CineStar, 3. Filmblock 14 − 16 Uhr, 4. Filmblock 17 − 19 Uhr (6 €)

Weitere Informationen zum Programm unter:
 www.dokumentart.org

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24.10 2009
WELTSICHTEN – Susanne Möhring I Maren Stahl I Andrea Hildebrandt

weltsichten
Abb.: Susanne Möhring, Diptychon01.
Wir laden Dich/Sie herzlich zur eintägigen! Ausstellung "Weltsichten" in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts ein. Die Ausstellung mit Malerei von Susanne Möhring, Maren Stahl und Andrea Hildebrandt findet im Rahmen der Veranstaltung KUNST HEUTE - Tag der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern, einer Initiative des Künstlerbundes MV statt.


Eröffnung und gleichzeitig Finissage am: 24.10 2009 um 18:00 Uhr

Geöffnet am: 24.10.09 von 11:00 bis 21:00 Uhr

Medienwerkstatt des CDFI: Bahnhofstrasse 50, 17489 Greifswald



Links:

www.kunstheute-mv.de


www.kuenstlerbund-mv.de

www.hildebrandt-andrea.de

www.gruenerhund.de

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03.10. – 20:00 Uhr
Jazz-Konzert am CDFI – SO Jazz Quartet
SO Jazz Quartett in der Medienwerkstatt am 03.10.2009

In der Reihe unterschiedlicher multimedialer Veranstaltungen der Medienwerkstatt des
Caspar-David-Friedrich-Instituts (CDFI) gastiert die polnische Jazzformation
„SO Jazz Quartet“ (Piotr Wojtasik - Trompete, Sylwester Ostrowski - Tenorsaxophon, Wayne Dockery - Bass, Newman Taylor Baker - Schlagzeug) am 3. Oktober in der Bahnhofstr.50.

Das Konzert des SO Jazz Quartets am CDFI steht im Kontext zur Gründung der Akademie der Künste Szczecin und soll den Beginn einer Kooperation beider Institutionen markieren. „Die Akademie wird eine öffentliche Hochschule sein, die jungen Künstlern die Möglichkeit geben soll, sich in künstlerische Studiengänge wie zum Beispiel Jazzmusik, zu vertiefen. Das SO Jazz Quartet besteht aus Musikern, die sich nicht nur für die Gründung dieses Instituts einsetzen, sondern darüber hinaus an der zukünftigen Fakultät für Jazz lehren werden." (Sylwester Ostrowski)


SO Jazz Quartet
03.10.09 – 20 Uhr
Medienwerkstatt CDFI
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald

Unkostenbeitrag € 4,-/6,-

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... noch bis 19. Oktober 2009 bewerben!!
Kunstpreis für Studierende des cdf.i in Greifswald und der Akademien der Künste in Kopenhagen und Dresden
cdfpreis 09

Zum Preis:
Die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e.V. schreibt den Caspar-David-Friedrich-Preis aus, der im Jahre 2001 zum ersten Mal verliehen wurde. Dieser Kunstpreis wird für Arbeiten vergeben, die sich mit aktuellen Fragestellungen zum Verhältnis von Mensch, Natur und Kunst auseinandersetzen und in einem geistigen Bezug zum Werk Caspar David Friedrichs stehen. Der Preis wird für Arbeiten im Bereich Bildende Kunst
vergeben. Eingereicht werden können Arbeiten aller Gattungen und Medien.
Gruppenarbeiten werden nicht bewertet. Das von der Gesellschaft gestiftete Preisgeld beträgt 2.000 Euro. Außerdem erhält der Gewinner die Möglichkeit, eine Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum zu machen und es wird eine Postkartenserie erstellt!

Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 19. Oktober des
Jahres. Wir bitten aus organisatorischen Gründen, die Unterlagen erst ab
dem 21. September zu versenden.

Mehr zur Bewerbung unter:
http://www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de/cdf_preis_02.htm

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10.7.2009
The Roaring Sixties oder The Summer of Love ?
Ein interdisziplinäres Projekt zu Geist und Mythos einer Epoche im Spiegel der Künste

roaring sixties

Die vielfältigen Erscheinungsformen der kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse der sechziger Jahre wurden zunächst in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt. Interdisziplinäre Aspekte und deren Durchdringung innerhalb der künstlerischen Disziplinen (Bildende Kunst, Musik und Theater) bis hin zu resultierenden neuen Kunstformen (Happening, Performance) bildeten den Ausgangspunkt für die Entwicklung individueller Konzeptionen der Studierenden.

Kritische Analyse und der gelassene Blick auf das Vergangene haben dazu beigetragen, die oftmals unangebrachte mythische Überhöhung dieser Epoche zu entzaubern, ohne dabei deren unvergleichliche Dichte experimenteller und innovativer Methoden innerhalb der Künste aus den Augen zu verlieren. Orientiert an heutigen Problemstellungen führte die Untersuchung dieses Potentials zu einer insgesamt experimentellen Arbeit im Feld der Neuen Medien, die nun im Rahmen einer multimedialen Inszenierung in der Medienwerkstatt des CDFI präsentiert wird.

THE SUMMER OF 69 >>09
PRÄSENTATION UND PARTY

MEDIENWERKSTATT CDFI
BAHNHOFSTR: 50
10.7.2009 – AB 20 UHR
EINTRITT FREI


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04.07.
Sommernachtsklänge – Grünes Licht

gruenes licht

... zur Projektseite

Ein Projekt von Carsten Minkewitz.

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01.07. – 07.07.
ROMgekehrt - Vernissage & Präsentation

Vorträge und Fotografien holen die Ewige Stadt für einen Abend nach Greifswald. Eine Veranstaltung von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts
rom gekehrt

Mit stimmungsvollen Fotografien und informativen Vorträgen zu den Kunstschätzen Roms werden Sie Studierende der Bildenden Kunst und Kunstgeschichte vom Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald für einen Abend in die Ewige Stadt entführen. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt Janina Diestler. Seien Sie mit dabei wenn es heißt: "ROMgekehrt - auf den Spuren der Romfahrer"!

Vernissage und Präsentation: Mittwoch, 01.07. um 19:30 Uhr
Ort: Medienwerkstatt
Kontakt: Oliver Sukrow

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seit dem 27.06.09
Wohnzimmerkubus

wohnzimmercube

Im Mittelpunkt unseres neuen Kunstprojektes mit dem Titel „Wohnzimmerkubus“ sollen weiße Kartons mit den Maßen 45 x 45 x 45 cm stehen. Möglichst viele weiße „Kunst-Würfel“ wollen wir mit der Aufgabe verteilen, diese zuhause als Kunstwerk zu benutzen und in die Wohnung zu integrieren. Dabei sind viele Gestaltungsweisen möglich - von einer bestimmten Anbringung an der Wand oder Decke, bis hin zum Bemalen oder Bekleben der Oberflächen. Dieses partizipatorische Kunstprojekt will die Öffentlichkeit in künstlerische Prozesse integrieren und die Schönheit von Alltagsgegenständen bewusst machen - in diesem Fall ein schlichter, weißer und quadratischer Würfel – um alltäglichem Erleben und Wahrnehmen, sowie der Teilhabe an öffentlichen Geschehnissen eine neue Wertigkeit zu geben. Die Ergebnisse, wie Fotos und Objekte, sollen abschließend in einer Ausstellung in Ausstellungsräumen der Universität Greifswald präsentiert, sowie im Internet und einem geplanten Katalog dokumentiert werden.
125 Stück dieser Würfel ergeben wiederum einen großen Kubus, der öffentlichkeitswirksam auf dem Greifswalder Marktplatz gestapelt werden soll, wo die Kunstaktion am 27.06.2009 beginnt.

www.art-cube.eu

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05.06. – 12.06.
Das Portrait - eine intermediale Inszenierung
Malerei - Grafik -  Fotografie - Video

Dominique Öder, „Selbst“, Radierung, 2008

Abbildung: Dominique Öder, „Selbst“, Radierung, 2008

Die Darstellung des Menschen im Bild gibt nicht nur Auskunft über seine äußere Erscheinung. Oft werden Hinweise auf tiefer liegende Charakteristika oder psychologisierende Elemente zum wesentlichen Bestandteil einer Inszenierung des Ich oder des Anderen. Dies geschieht im Kontext zur umgebenden Welt, zu den ökonomischen, soziologischen und technologischen Verhältnissen, dem Zeitgeist  einer Epoche. Künstlerische Darstellungsweisen, Methoden und Techniken sowie die Positionierung des Werkes im allgemeinen Kunstgeschehen (Kunstmarkt) verdichten das Portrait letztlich zu einer seismologischen Untersuchung von Persönlichkeit in der Kunst.

Vor diesem Hintergrund präsentieren Studierende des CDFI Arbeitsergebnisse aus der Lehrveranstaltung des WS 08/09 im Rahmen der Projektwoche 2009


Eröffnung: 5.6.09 - 19 Uhr
Öffnungszeiten: 08. bis 12.06.2009 - 16:00 bis 18:00 Uhr
Caspar-David-Friedrich-Institut – Medienwerkstatt
Eintritt: Frei

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13. – 27. Juni im alten Postgebäude am Markt

INSOMNALE 2009

9. künstlerisch/kunstwissenschaftlicher Wettbewerb
des Caspar-David-Friedrich-Instituts

JUNGE KUNST POSTPOSTMODERN
Mittsommer. Zeit der Sommersonnenwende. Bereits im Norden Rügens wird es nicht mehr vollends dunkel. Je weiter man ins Nordland kommt, desto mehr schwindet die Nacht. Es können mehrere Tage, Wochen sein, in denen sich die Sonne kaum hinterm Horizont verbirgt. Auch wenn die Uhr nächtliche Stunden anzeigt; wahrnehmen kann man diese nicht. Zunehmend beginnt das Zeitgefühl zu zerfließen und man will schlafen gehen, in Träume versinken, die den Tag verarbeiten und neue Kreativität ermöglichen. Aber diese Nacht hat keinen Anfang und kein Ende. Man verfällt in den Zustand der Insomnie – der Schlaflosigkeit.
Dennoch: man muss sein Werk vollenden. Wenn die Grenzen von Fiktion und Realität verschwimmen, kommt womöglich genau das zum Vorschein, was man erstrebt …

... zur INSOMNALE 2009

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14.05. – 20:00 UhrMedienwerkstatt
MAIPARTY - Präsentation der DVD REWIND
YOUR PARTY - Ein Fachschaftsrat sagt GOOD BYE

rewind

Zum Wintersemester 1998/1999 wurde in der Bahnhofstr. 50, dem ehemaligen Ausstellungszentrum unserer Universität, die Medienwerkstatt des Lehrstuhls “Bildende Kunst, Visuelle Medien und ihre Didaktik” am Caspar-David-Friedrich-Institut (CDFI) eingerichtet. Die retrospektive DVD REWIND soll nun exemplarischen Einblick in die Arbeit von mehr als 10 Jahren geben. Vor allem für die Produktion und die Präsentation von Arbeiten der Studierenden des CDFI wurden die Räume in der Vergangenheit baulich und technisch ausgestattet und immer wieder den stetig wachsenden Anforderungen im Bereich der audiovisuellen Medien angepasst. Darüber hinaus haben Kooperationen unter anderem mit dem Nordischen Klang, den Tanztendenzen, dem Koeppenhaus und dem Kulturamt der Stadt dazu beigetragen, das Caspar-David-Friedrich-Institut im kulturellen Leben der Universitätsstadt zu positionieren. Gastdozenten und Künstler der regionalen und überregionalen Kunstszene haben in der Medienwerkstatt ein an den Standards orientiertes Plateau für die experimentelle Arbeit vorgefunden. Ausstellungen und Konzerte haben einen inspirierenden Ort für die Studierenden ebenso wie für die interessierte Öffentlichkeit Greifswalds entstehen lassen.

Die Legislatur des derzeitigen Fachschaftsrates des CDFI, der sich intensiv für die Belange der Studierendenschaft eingesetzt und den konstruktiven Dialog mit den Lehrenden gepflegt hat, neigt sich dem Ende zu. Auch aus diesem Anlass möchten wir Sie am

14.Mai 2009 in die
Medienwerkstatt
Bahnhofstr. 50
ab 20 Uhr zu einer
Gartenparty
einladen.

Für Getränke und Snacks ist gesorgt
Eintritt frei


Kontakt: soltau@uni-greiswald.de
Informationen zum Caspar-David-Friedrich-Institut unter: www.cdfi.de

Prof. Michael Soltau, im April 2009

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17.04. - 19.04.
Das Caspar-David-Friedrich-Institut präsentiert sich auf dem FISH-Festival in Rostock
Fish
Abb.: Christin Kanswohl in der Medwerkstatt des CDFI 2008, Performance Projekton, Foto: Michael Soltau

Auch in diesem Jahr ist unser Institut auf dem Fish-Festival in Rostock vertreten. Neben einem Wettbewerbsbeitrag (Linda Perthen, "Erklär mir, Liebe", Animationsvideo, 2007) erhält das CDFI die Möglichkeit, sich ausführlich im Rahmen des Festivals zu präsentieren. Exemplarische Arbeiten der Studierenden im Bereich der Audiovisuellen Medien dokumentieren künstlerische Positionen und Arbeitsweisen unseres Instituts.

FISH 09
Festival im Stadthafen Rostock
17.-19.April 2009
Infos unter: http://www.fish-rostock.de/cms/de/programm/4.html

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05.03.
OUT OF BALANCE – Siebdrucke


outofbalance
Abbildung: Christin Ramson-Barn
Zum 15. Mal laden die Sparkasse Vorpommern und das NEUE KUNSTHAUS AHRENSHOOP gemeinsam zu einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst des Landes in die Räume der Filiale Ribnitz-Damgarten. Waren es in den ersten Jahren Einzelausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern der Region sowie thematische Gruppenausstellungen, so zeigen wir nun bereits zum dritten Mal studentische Arbeiten. In den letzten beiden Jahren präsentierte sich die Rostocker Technische Kunstschule, nun geben Kunststudenten des Caspar-David-Friedrich Instituts der Universität Greifswald Einblick in ihr Können.

Eröffnung: 05.03. -– 18:00 Uhr
Ort: Sparkasse Vorpommern in Ribnitz-Damgarten

Nils Dicaz

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11.12. – 15.03.

NOVP: Neue Fotografie und Videokunst aus Vorpommern
Lesung mit Volker H. Altwasser zur Katalogpräsentation mit Arbeiten von Studenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts

NOVP. Nordostvorpommern. Ein Landstrich, nicht gefällig, etwas karg, dennoch irgendwie anziehend. Der Ausgangs punkt für die Arbeit der in Greifswald studierenden Künstler war die Beobachtung ihrer Umgebung: Das Atomkraftwerk in Lubmin, junge Menschen an der Tankstelle oder in der Disco, Kleintierzüchter, ein Faschings verein, Bohrinseln, Schiffswracks, die A 20, die Ruine Prora, das Grenzland, die polnischen Nachbarn...

Marcus Kaiser, künstlerischer Assistent des Caspar-David-Friedrich-Instituts und Herausgeber des Katalogs zum Projekt, stellte den Kontakt zu dem vom deutschen Feuilleton hoch gelobten Greifswalder Schriftsteller Volker H. Altwasser her, der angeregt durch die Foto- und Video arbeiten eine Kurz­geschichte verfasste.
Dieser bleibt uns allerdings noch eine Erklärung schuldig: Warum eigentlich sind die Vorpommern „immer dabei, wenn's um nischt geht"? Fragen an den Dichter bitte nach seiner Lesung zur Katalogpräsentation und Ausstellungseröffnung.

Am Projekt beteiligte Künstler und Studierende:
Yvonne Anders, Volker Altwasser, Sophie Baginski, Sarah Domann, Frank Ehlert, Marcus Kaiser, Oliver Kern, Alexander Klein, Heiko Krause, Sarah Linke, Olaf Matthes, Juliane Radike, Marcus Schramm, Marike Schreiber, Stefanie Schroeder, Christian von Steffelin, Kairi Uibo, Christina Zück.

Lesung und Eröffnung: 11.02.2009, 19.00 Uhr
Pommersches Landesmuseum

Ausstellung: 12.02.–15.03.2009
Pommersches Landesmuseum

Kontakt:
Juliane Radike
Öffentlichkeitsarbeit
Pommersches Landesmuseum
Rakower Straße 9
17489 Greifswald

Tel.: 0 38 34 - 83 12 25
http://www.pommersches-landesmuseum.de

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29.01.
"33 Szenen aus dem Leben" – Ein Film von Malgoska Szumowska (Deutschland/Polen, 2008, 100min) im Rahmen der 'Woche des Polnischen Films in M-V' in der Medienwerkstatt

33 Szenen

Wie fragil das Gerüst sein kann, innerhalb dessen man sein eigenes Leben eingerichtet hat, muss die Künstlerin Julia auf bittere Art und Weise erfahren. Binnen eines Jahres wird sie von ihrem Ehemann verlassen, ihr Hund stirbt und dann auch noch in kurzer Folge ihre Mutter und ihr Vater. Gleichzeitig geht es beruflich bergab, und ihre Schwester hat eine Affäre mit einem Priester, der ihretwegen der Kirche den Rücken kehrt. Doch so sehr Julias alte Welt aus den Fugen gerät, so plötzlich entdeckt sie ein neues Leben, das ihr bis dahin völlig fremd war. Inmitten des Chaos der Gefühle findet sie Frieden sowie Stärke und lernt auf einmal, auch den seltsamsten, traurigsten Begebenheiten mit einem Lächeln zu begegnen. Sie erkennt, dass es nicht auf alle Fragen klare Antworten gibt, und dass das Leben nicht immer leicht und in geordneten Bahnen verlaufen kann.

„33 Szenen aus dem Leben“ ist ein sehr persönlicher Film der 35-jährigen polnischen Regisseurin Malgoska Szumowska ("Leben in mir") und ein genaues Portrait der Reaktionen einer Familie auf die plötzliche Krankheit und den Tod der Mutter und Ehefrau.
Brillant akzentuiert der Film die Familienrollen, die vor dem Hintergrund der Extremsituation glasklar hervortreten. Die deutsch-polnische Co-Produktion wurde beim Internationalen Filmfestival von Locarno im letzten Jahr mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Für die Hauptrolle konnte die Regisseurin Julia Jentsch gewinnen, die zuletzt für ihre Rolle als "Sophie Scholl" als beste europäische Schauspielerin ausgezeichnet wurde und für den Oscar nominiert war. Daneben versammelte sie den dänischen Lars-von-Trier-Schauspieler Peter Gantzler ("The Boss of it all") und namhafte polnische Schauspieler wie Malgorzata Hajweska (als Mutter Barbara), Andrzej Hudziak (als Vater Jurek) und den Nachwuchsstar Maciej Stuhr (als Ehemann Piotrek) in ihrem Ensemble.

Besetzung
Julia – Julia Jentsch
Adrian – Peter Gantzler
Piotrek – Maciej Stuhr
Barbara – Malgorzata Hajweska
Jurek – Andrzej Hudziak
Kaska – Iza Kuna
Tomek – Rafal Mackowiak

In Zusammenarbeit mit Filmland M-V und dem Polnischen Institut Berlin.
Der Film wird in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofstr. 50 gezeigt.

Beginn: Donnerstag, 29.01. - 20:00 Uhr
Eintritt: 4/5 Euro
Ort: Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofstr. 50

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16.01. - 20.02. 2009
„out of balance“Künstlerische Leitung: Nils Dicaz
Ein Projekt in Kooperation mit dem Theater Vorpommern
outofbalance

Zehn junge Künstlerinnen und Künstler, Studierende des CDFI zeichneten, skizzierten, fotografierten während der Proben zum Ballett „Endstation Sehnsucht“, waren konfrontiert mit der intensiven Arbeit von sehr professionell arbeitenden Kollegen einer anderen Sparte.

Auch das Ballett von Ralf Dörnen hat einen Hintergrund – es basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des amerikanischen Dramatikers Tennesee Williams („A Streetcar named Desire“), welches im Jahre 1947 in New York uraufgeführt wurde.

Zum Teil großformatige Serigrafien thematisieren, ebenso wie Ballett und Stück, das Aufeinanderprallen zweier unvereinbarer Welten. Zu sehen sind Bilder zu einem letztlich tragisch endenden Versuch, ein völlig aus dem Gleichgewicht geratenes Leben neu zu sortieren, Schuld, Trauer, Demütigung zu verdrängen. Es geht um Sexualität als Kitt menschlichen Daseins, um Schweigen, Reden, Lügen, Verführen, Verletzen, um Liebe, Verzweiflung, Macht und Gewalt.

Mehr Informationen: download PDF

Foyergalerie des Theaters  Vorpommern: 16. Januar bis zum 20. Februar 2009
Galerie der Sparkasse Ribnitz: ab dem 05.03.2009

Nils Dicaz
Dipl.Maler/Grafiker
Künstlerischer Mitarbeiter
Caspar-David-Friedrich-Institut
Bereich Bildende Kunst
Tel.: 03834-863262
www.dicaz.de
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26.11. - 19.12.
Ulrich Puritz – breeze

breeze

Unter dem Titel „breeze“ kommen großformatige Fotografien und inszenierte
Objekte zu einer kontextuellen Installation zusammen. Wie die abgebildeten
Wolken, schweben die Fotografien selbst leicht und frei an Konstruktionen
aus Kupferrohr, die wiederum sich von Wand und Boden abhebend, den Raum kaum
berühren. Dabei fügen sich Bilder und Objekte zu schwebenden Raumbildern,
indem sie sich wechselseitig bedingen und bestimmen. Doch bleiben diese
Bestimmungen nicht eindeutig, sondern sind flüchtigen Veränderungen
ausgesetzt.

Die Ausstellung ist die letzte Präsentation des Kunstvereins art-cube in dem
Ausstellungsraum im BioTechnikum und schließt den Kreis der Präsentation
kontextueller und zeitgenössischer Kunst mit Ulrich Puritz als Mitbetreiber
des Projektraumes eye-kju (www.eye-kju.de) und Mitbegründer des Kunstvereins
art-cube.

„breeze“ ist bis zum 19. Dezember 2008 täglich 12-16 Uhr zu sehen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

VERNISSAGE am 26.11.2008 um 20:00 Uhr

www.ulrich-puritz.de
www.art-cube.
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22.11. - 05.12.
Susanne Möhring – Destrucs
susanne möhring

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

KUNSTRAUM GRÜNERHUND freut sich sehr, Sie/ Euch zur Eröffnung der Ausstellung Destrucs von Susanne Möhring am Samstag, den 22. November ab 19 Uhr einladen zu können.

Die Ausstellung Destrucs umfasst mittelformatige Malerei in Öl. Susanne Möhring entwickelt abstrahierte Bildwelten aus Situationen der sie umgebenden Wirklichkeit. Das Zusammenspiel und die Reflexion von Aussenwelt, eigener Innerlichkeit bzw. Gedankenwelt sind grundliegend für die Malerei Susanne Möhrings.

Im Verzicht einer detaillierten Ausformulierung offenbart sich ein großes Maß an Offenheit. Gezielt gesetzte Umrisse, Konturen und Silhouetten rufen allerdings beim Betrachter Assoziationen zu Gesehenem hervor, werden wiederum teilweise aufgehoben und mit Zuhilfenahme von Symbol- und Zeichenhaftem in jeweils bestimmte Richtungen gelenkt.
Eine gewisse Mehrdeutigkeit bleibt jedoch stets erhalten.

Scharf, kräftig gesetzte - oft dunkle, pastose Flächen und Konturen, treten in Kontrast zu lasierten, hell tonigen Flächen – durchschimmernden Schichten und Strukturen.
In sensibler Wahrnehmung des uns Umgebenden, wird dem Betrachter das uns alle betreffende Spannungsfeld zwischen Sanftheit und Brutalität - der allgegenwärtigen äußeren groben Wirklichkeit und unseren individuellen Bedürfnissen, ureigenen Sehnsüchten, Ängsten - vor Augen geführt.


Susanne Möhring
*1980 Rüdersdorf
Studiert am Caspar-David-Friedrich Institut in Greifswald.


Eröffnung: 22. November um 19.00 Uhr
Ausstellung 23. Oktober bis 05. Dezember
Mittwoch 15 Uhr bis 18 Uhr
Donnerstag 14 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung

KUNSTRAUM GRÜNERHUND
Cotheniusstrasse 2 D-10407 Berlin-Prenzlauer Berg
T: +49 (030) 74 92 51 24 | info@gruenerhund.de
www.gruenerhund.de

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nur noch bis 31.10.
kufi

Auf der Suche nach jungem, alternativen Film...
!!!Wir wollen deinen Film!!!

Am 5. Dezember 2008 veranstaltet die Kulturredaktion von radio 98eins in Zusammenarbeit mit dem cdf.i die 4. Greifswalder Kurzfilmnacht in der Medienwerkstatt in der Bahnhofstraße.

Dafür suchen wir:

Filme mit max. 10 min. Länge, auf DVD, von animiert bis real von Message bis Trash, von wunderlich bis David LynchŽisch, alles hat Platz in der Kurzfilmnacht!
abzugeben bis 31.10.2008 an radio 98eins;
Stichwort Kurzfilmnacht, Domstraße 12, 17487 Greifswald;

Fragen und Anregungen an: kulturbeutel@gmx.net, www.98eins.de
Der Publikumspreis ist mit 200 Euro dotiert! (außerdem ist ein "Fachjury-Preis" vorgesehen)
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20. - 22.11.
Tagung:
Kunstprozesse im Spannungsfeld zwischen den Kunstzentren und Peripherie – Die Entwicklung der bildenden Kunst in Mecklenburg und Pommern zwischen 1880 und 1950


Tagungsorte: Konferenzraum, Universitätsgebäude Domstr. 11, Eingang 2
Seminarraum 2, Rubenowstr. 2, Hörsaal, Rubenowstr. 2
Leitung: Prof. Dr. B. Lichtnau

Interessenten sind herzlich willkommen. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Kontakt: Sekretariat Frau Unterberger
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07.11.
Neubrandenburger Filmabend zum 17. Europäischen Filmfestival
dokumentart

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Medienwerkstatt


Filmliste:
OE 1 / 1  (= Osteuropa 1 / Film 1)
Dworzec Gdanski , Maria Zmarz-Koczanowicz
55min.
„…Polen war meine Welt. Polen war mein Leben.“

Die emotionale Wucht der Erinnerungen polnischer Juden – im Kontrast zu den sonnigen Bildern des Heilbades Ashkalon in Israel – prallt gegen die pragmatisch kalte Parteitagsrede Gomulkas. Diese leitete jenen leidvollen Juden-Exodus ein, der die Betroffenen bis heute schwer belastet. In ihren Aussagen versuchen sie, die politischen und ideologischen Zusammenhänge verständlich zu machen, die das pogromartige Klima in jener Zeit beförderten: allen voran der Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und arabischen Ländern und der beinahe zeitgleich ausgerufene Generalstreik in Polen 1967, gefolgt von den Studentenunruhen im Frühjahr 1968. Um von den schweren innenpolitischen Problemen abzulenken, bediente sich die Parteiführung alter polnischer Feindbilder. Sie ließ über ihre Medien Hass-Parolen verbreiten von jüdischen Rädelsführern und angeblich zionistischer Infiltration. Eine beängstigende Propagandahetze wenige Jahrzehnte nach dem Warschauer Aufstand, nach Auschwitz und den faschistischen Ghettos.

OE 1 / 2
The Return of Moonlight / Powrót blasku Ksi??yca, Regie: Sergey Ageenko
Weißrussland, 2007
Dauer: 9 min 30 Sekunden
In Holz so bildhauen, dass die natürliche Gestalt des Materials nicht gestört wird. So leben, dass die Natur der Welt nicht zerstört wird… Etliche Gebote des Künstlers und eines Menschen aus Weißrussland.

O 1 / 3
Flüsterweib / Szeptuchy, Regie: Marek W?odzimirow
Polen, 2007
Dauer: 13 min
Podlasie – ein weites Gebiet im Osten Polens… ohne Zweifel in Europa. Häuser mit Strohdächern können hier immer noch gesehen werden, Kuppeln kleiner orthodoxer Kirchen, Kreuze an Waldwegen. Katholisch und orthodox – die mit dem zusätzlichen Querbalken. Hier verbinden die Menschen den tiefen Glauben an Gott mit dem Glauben an andere übernatürliche Mächte. Ein Ausdruck des andern ist die Einrichtung des „Flüsterweibs”: eines alten Weibs, das sich mit „Flüstern“ befasst – Entziffern der Hexzauber und Gesundmachen. Es ist eine wahrhaft außergewöhnliche Einrichtung…

O 1 / 4
Dtziwadlo (Weirdo), Ireneusz Prokopiuk
9min
„…Ich weiß es nicht genau, nur von anderen.“

Auch auf Dokumentaristen warten keine Wahrheiten, schon gar keine endgültigen, allenfalls Annäherungen, Reflexe. Da sucht einer Pilze und stößt auf einen Affen. Oder macht sich jener Pilzsucher Wladek auf dem Weg nach Olszyna selbst zum Affen? Ist etwa er dieser irre Typ? Verneigen wir uns vor ihm und seiner Mähr. Ihr mit der Kamera, lasst es euch gesagt sein: Was euch begegnet, sind immer nur Behauptungen und Gerüchte. Jedes Dokument verlangt nach Auslegung. Es bleibt bei euch, überzeugt zu sein im Zweifel.
Es lebe die Unschärfe. Er lebe hoch – der irre Typ!

 OE 2 / 1
The Widow
Regie: Janos Domokos
Eine einfache Geschichte über das einsame Leben einer Witwe und ihrer Vorbereitungen auf den wöchentlichen Gang zum Markt. Sie verkauft Kleinigkeiten, um ihre dürftige Pension aufzubessern. Aber der Tag ist ein Ereignis und muss sorgsam vorbereitet werden. Sie kann sich mit Kunden streiten, mit anderen Verkäufern feilschen und sich mit den Freundinnen über die Mode und die Männer austauschen. Und immer wieder wird gehandelt, und die großen Themen bleiben das Geld und die Liebe. Ein kleines stilles Porträt das mit Sehnsüchten und verblassenden Träumen spielt in einer Welt im Umbruch spielt.

O 2 / 2
Women Conversation,  Dzeni Rostohar
„…du musst hören, was dein Herz dir sagt.“

Der Film der Lehrerin Dzeni Rostohar wirkt wie eine Notiz, entstanden im Vorübergehen, wie ein zufällig aufgeschnapptes Gespräch bei einer bunten Gartenparty für Kinder. Slowenische Frauen verschiedener Generationen debattieren über ihre mögliche Rolle in einer von Männern dominierten Tradition. Nicht am Biertisch, sondern am Sandkasten, in Kindernähe. Es ist kein abschließendes Resümee, sondern offen für Fortsetzung, Entgegnung, Bestätigung.
Dzeni Rostohar bietet hier eine film-dokumentarische Fortsetzung ihrer zahlreichen auf das Soziale fokussierten Video-Workshops für Kinder und Jugendliche.

O 2 /3
Cz?owiek od kultury / Kulturmensch, Regie: Ireneusz Prokopiuk
Polen, 2007
Dauer: 16 min
Politik und PR en miniature – ein lokaler Abgeordneter-Kandidat in Bielsk Podlaski bildet sein Wahlimage.

OE 2 / 4
Weddings and Diapers
Regie: Antonete Kastrati-Cooper, Casey Cooper Johnson

Die Regeln des Ehelebens verändern sich auch im traditionell konservativen Kosovo dramatisch. Vier Paare aus verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Generationen erzählen über Arbeitsteilung, Kindererziehung, Freiheit und Treue. Sie lassen einen offenen und ehrlichen Blick in den Alltag ihrer Beziehungen zu und sparen nicht mit humorvollen Details. Wie haben sich die Rollenmuster verändert und wo liegen die Grenzen der Ehe? Die Filmemacher begleiten die Paare beim Kühe melken, beim Windeln wechseln, bei der Geburt eines Babys und stellen am Ende noch die verschwindende Tradition der Polygamie vor.

W 1 / 1
DON’T GET ME WRONG, Adina Pintilie
50min
„…Liebe und mache, was immer du dir
wünschst.“

Was ist göttlich und was nicht, wer bringt und wer stoppt den Regen, und überhaupt: was ist normal und was nicht…? Auf der dünnen, kaum wahrnehmbaren Grenze zwischen Fiktionalem und Dokumentarischen, in einer nachdenklichen und optisch sorgsamen, zurückhaltenden Art führt Adina Pintilie in das Leben einer gesellschaftlichen Randgruppe, die einen tiefen und unumstößlichen menschlichen Wert darstellt, obwohl sie vom Standpunkt sozialer Nützlichkeit als ein ‚Nichts’ betrachtet wird.
Offenbar absurde Handlungen bekommen eine tiefere Bedeutung, sie sind tief emotional und  zeigen als einzigen Ausweg aus ihrer im Wesentlichen absurden Existenz – die Liebe.

W 1 / 2
Contre Toi
Regie: Pierre Premetens

Eine schwule Liebesgeschichte, eine filmische Erinnerung eines jungen Mannes an den geliebten Freund. Mit authentischen Bildern aus der Vergangenheit der beiden Männer, zum Teil im Super 8 Format gedreht, nimmt der Film sich viel Zeit für seine Geschichte.
Erzählt wird über eine Reise nach Lissabon, die Heimat der Mutter. Gemeinsam entdecken die beiden Männer die fremde Stadt und ihre Gefühle für einander. Mit seiner eigenen Stimme erzählt Autor Pierre Premetens über die Grenzen der Liebe, über Fremdheit und Nähe und die Unmöglichkeit das wahre Glück zu leben. Eine eindringliche Komposition aus Bildern, Tönen und Texten.

W1 / 3
Szklana pu?apka / Glasfalle, Buch und Regie: Pawe? Ferdek
Polen, 2008
Dauer: 15 min
Die Hundekämpfe sind nicht mehr trendy. Die harten „Stadt-Menschen“ haben eine neue Art erfunden, Adrenalin anzukurbeln: die Kämpfe der… Aquarienfische. Nicht weniger blutig und ebenso heftig rufen sie bei den Zuschauern ihre Urinstinkte wieder wach.

W1 / 4
Always Decent , Regie: Katja Pällijeff
Finland, 2007
Dauer: 20 min
Die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Westfinnland. Elvis und Großvater der Erzählerin sterben, und ihre Eltern scheiden. In der Schule werden mathematische Abstraktionen eingeführt, und die Psychologin erläutert in einem TV-Bildungsprogramm anhand von Zeichnungen, was Scheidung bedeutet. Unter Benutzung archivarischer Filmmaterialien konstruiert die Autorin eine intime und zugleich universelle Erzählung über ihre Jugendzeit.

 W 2 / 1
STONE SILENCE,  Krzysztof Kopczynski
51min

“...Ich geh zur Schule und lerne den Koran.”
Krzysztof Kopczy?ski geht akribisch einer im Archaischen wurzelnden Tradition der Bestrafung einer Ehebrecherin nach. Er trifft nach der Steinigung auf kein Schuldbewusstsein. Offiziell wird Herzversagen zur Todesursache erklärt. Oder Suizid. Aminas Eltern leben weiter, als sei nichts geschehen. Karim wird geschlagen und flieht in die Berge. Seine Eltern verlassen das Dorf und leben unbehelligt anderswo. Niemand lehnt sich auf, niemand stellt die Strafe der Steinigung als Lynchjustiz in Frage. Sie ist islamisches Gesetz, also ein Gebot Allahs.
Krzysztof Kopczy?ski wurde 2006 und 2007 zum besten Dokumentar- und Kurzfilmproduzenten Polens gekürt. ‚Stone Silence’ ist seine erste Regiearbeit und sogleich ein kraftvolles, bildgewaltiges Debüt von bestechender Offenheit und Unvoreingenommenheit.

W 2 / 2
My Mother`s Daughter, Regie: Saleyha Ahsan

Eine schottische Journalistin, gebildet, selbstbewusst und erfolgreich lebt seit einigen Jahren als Muslima. Einer Geiselnahme durch die Taliban in Afghanistan entkam sie nur durch ihr Versprechen, den Koran zu studieren. Zurück im Westen begann sie sich tatsächlich mit dem Islam zu beschäftigen und erkannte auch als überzeugte Feministin die starke Rolle der Frau in den Texten. Sie entschied sich für den Islam und das Kopftuch. Der Film zeigt die Auseinandersetzungen mit der Mutter, die die Entscheidung der Tochter nie akzeptieren konnte. Vom Genuss von Schweinefleisch bis zu Fragen von christlichen Werten, es sind Welten die zwischen den beiden Frauen liegen. Aber auch mit Kopftuch ist sie weiter eine engagierte und streitbare Frau, die mit aller Kraft Respekt für ihre Glaubensschwestern einfordert. Ein Film, der eine sehr persönliche Sicht auf eine der großen Auseinandersetzungen unserer Zeit erzählt.

W 2 / 3
Po?owa mnie / Half me, Regie: Justyna Tafel
Polen, 2007
Dauer: 11 min
Wenn ich schlafen gehe, sehe ich all die, die ich kenne, und die nicht mehr am Leben sind. Alle lachen, weil es lustige Menschen waren. Die Erzählerin und Filmhauptgestalt ist eine Tschetschenin, sie befindet sich in Polen in einem Flüchtlingslager. In ihren Erinnerungen und ihrem Gebet werden all diejenigen lebendig, die in ihrer Heimat zurückgeblieben sind.

W 2 / 4
DIE TRAGÖDEN AUS DER STADT,  Eva Könnemann
34:30min
„…Nun macht Bewusstsein alle uns zum Feigling.“

Ein Zweipersonenstück. Regisseur Laurent Chétouane und der Schauspieler Fabian Hinrischs proben. Ihr Problem mit dem Versuch, ‚Hamlet’ als Monolog darzubieten, ist eine Art entfremdetes Spiel, in dem der Schauspieler permanent neben sich tritt, mit der Sperrigkeit des Textes hadert, ihm seine, Hinrichs, Personalität, seine Identität anbietet, statt sie im Text aufzugeben. Der gekippte Stuhl als Bühnenraum. Körperteile als Projektionsflächen in Großaufnahme. „Der angeborenen Farbe der Entschließung wird des Gedankens Blässe angekränkelt.“ Theater, Spiel, Worte statt Aktion – der ewige Hamlet?
Eva Könnemann vermittelt uns einen Schnappschuss von den Torturen des Inszenierens.

W 3 / 1
TO DIE IN JERUSALEM, Hilla Medalia
52min

Die Wahrheit verbirgt sich hinter Schlagzeilen und Feindbildern. Der israelisch-palästinensische Konflikt, seit Jahren in der politischen Debatte als eine Kette von Kriegen, Anschlägen, Selbstmordattentaten, Friedensbemühungen – bedrückend, aussichtslos und ermüdend für die Öffentlichkeit. Da kommt dieser aufrüttelnde Film der israelischen Filmemacherin Hilla Medalia und ermöglicht dem Betrachter einen sehr persönlichen, ja beinahe intimen Blick in die Gefühlswelt beider Seiten, betrachtet durch die Augen zweier Mütter, die durch den gewaltsamen Tod ihrer Töchter für immer verbunden sind. Es gibt beiderseits Verständnis für die Trauer, zugleich wird erkennbar, wie tief der Konflikt wurzelt, wie unendlich weit er von einer Lösung entfernt ist.

W 3 / 2
man muss leben / trzeba ?y?, Regie: Pawe? Sobczyk
Polen, 2007
Dauer: 19 min
Ein intimes Porträt einer Ehe mit 50-jähriger Erfahrung. Ein altes Haus in der Provinz, alte Menschen mit ihrer Schönheit, Wahrheit, mit ihren Erinnerungen, Auseinandersetzungen und  Schmerzen. Dauerhaftigkeit und Vergänglichkeit. Es gibt Themen, solche Filme, die in uns stecken – sagt in der Einleitung der Autor des Films.

W 3 / 3
SEHEN,
 Hubert Sielecki
13min "…Wenn der Körper leichter wird.“
Wer mit diesen fünf kinematographischen Sprechtexten nichts anfangen kann, dem könnten sie helfen.
Dieselben immer wieder von vorne…
…sehen, vergessen, bestaunen, vergessen, sehen, bestaunen....... vergessen, vergessen – was?
Auf dem Wege der Selbstfindung…
…Monotonie, Trance, die Stimme des Heilers, Meditation, Hingabe, Sonnengeflecht, Wunder, Erweckung, Ekstase…
Wem dieser Film helfen kann, der kann mit ihm anfangen…
…wenn der Körper leichter wird.

W 3 / 4
A város ritmusa (Rhythm of the City),
András Salamon
15min

In Salamons Film ist es ein kleiner Junge, der mit weit geöffneten Augen und Ohren durch die Stadt geht und dabei alles aufsaugt und sublimiert für sein eigenes Spiel. Dabei wird er selbst Teil und Motiv der Montage.
Grundlage dieser Atem beraubenden Film-Komposition ist eine ungemein hohe optische und akustische Qualität jeder ihrer einzelnen Quellen, was die erstaunliche Komplexität erst ermöglicht. Wie sorgfältig die Lichtbehandlung!
Selbst die größte noch wahrnehmbare Verkürzung, eine im Lidschlag, also nur im Bruchteil einer Sekunde gebündelte Wirklichkeit vermag unser Gehirn zu orten und zu kombinieren.
Der Film bietet jedem Filmenthusiasten ein faszinierendes Kompendium von seltenen Montagevarianten, von ungewöhnlichen Kombinationen und überraschenden Lösungen.

W 4 / 1
Vzi sno iz Bronza,
Regie: NN

Wie lebt es sich als 18 jähriger in der „Großstadt“ Krsko in Slowenien. Die meisten Jugendlichen stellen sich keine Fragen nach ihrer Zukunft, denn sie wissen, dass es sie nicht gibt. Chancen haben nur die, deren Eltern Geld haben und die Ausbildung bezahlen? Der Film lässt drei Jugendliche zu Wort kommen und zeichnet ein ehrliches und wenig hoffnungsvolles Bild einer verlorenen Generation zwischen Rap, Graffiti, Drogen und Kriminalität.

W 4 / 2
Roaming Around,
Regie: Brigitte Bertele

„Sodom und Gomorrha“, so nennen die Bewohner der ghanaischen Metropole Accra eine wilde Siedlung am Rande des größten Marktes. Es ist die Heimat der Gestrandeten, Heimatlosen, Diebe, Zuhälter und Straßenkinder. Auf der Basis eines Textes der Schriftstellerin Amma Darko folgt der Film einigen Straßenkindern zwischen ihrer Suche nach einem freien Leben außerhalb der zerrütteten Familien und einem mörderischen Kampf ums Überleben. Eine Familie, ein zu Hause ist für sie alle unvorstellbar, das sind magische Worte, die ihnen Tränen in die düsteren Augen treiben. Durch die Begegnungen und Reflexionen von Amma Darko erhalten die Geschichten der Kinder ein universelles Profil, in dem sich literarische Passagen mit dem dokumentierten Überlebenskampf der Straßenkinder mischen.

W 4 / 3
Zietek,
Regie: Bartosz Blaschke

Bogdan Zietek LIEBT die Frauen. Bogdan ist Rentner und lebt mit seiner Frau in einem abgelegenen Dorf auf dem Land. In Polen ist er eine Institution, die Käufer stehen Schlange. Sie wollen Bogdans Frauen kaufen. Aber Bogdan sammelt seine Frauen in einer kleinen Kammer und putzt sie liebevoll. Seit 40 Jahren baut er Frauen aus Holz, schöne, großbusige Frauen, modelliert nach dem Vorbild der Kataloge, angekleidet mit Blusen und Röcken aus der Boutique in der Kleinstadt. Bogdans Ehefrau scheint es großmütig zu akzeptieren. Ein tragikkomisches Bild eines selbstbewussten Eigenbrötlers, der sich traut seine Träume zu realisieren.

W 4 / 4
Butterfly,
Regie: Yulia Mahr

Als sie geboren wurde sagte der Arzt ihrer Mutter, dass etwas mit ihren Augen nicht in Ordnung ist. Der nächste Arzt sagte, sie ist nicht blind, sie ist ein Albino. Ihr Leben ist immer anders gewesen als dass der anderen Kinder, aber sie hat gelernt damit umzugehen, sie lebt ohne ihre Augen und nutzt ihre anderen Sinne. Und sie hat ihr Element gefunden, das Wasser. Beim Schwimmen fühlt sie sich sicher. Eine sehr subjektive Poesie über den Umgang mit dem Anders sein.

W 4 / 5
Westi,
Regie: Madevi Dailly
Ein Animationsfilm über den dicken Westi, den Außenseiter, das Monster. Westi will so wie alle anderen sein, er will nicht von ihnen gequält und beschimpft werden. Ein leichter und gefühlvoller Film über den schwierigen Prozess eigene Schwächen zu erkennen, zu lernen sie zu akzeptieren um dann zu neuen und unbekannten Stärken zu finden. Eine kleine Kindergeschichte für alle Altersgruppen.

W 5 / 1
Lost Worlds / Zaginione ?wiaty, Regie: Nemes Gyula
Hungary/Finland, 2008
Tama Kopaszi – ein vergessenes Stadtfragment im Zentrum Budapests. Eine künstliche Halbinsel, Häuser auf dem Wasser, das Leben der Sommerfrischler, das Leben der Obdachlosen. Abriss. Eine neue Qualität.

W 5 / 2
KRUPKA 0,5 , Michal Dawidowicz
18min
Krupka 0,5 – ein Verkehrsschild zu einem einsamen Gehöft, einem Ausbau.
Anfangs erscheinen Bohdan und Stanislav als weltfremde Sonderlinge, Außerirdische oder aus der Zeit Gefallene. Um ihre Dialogen und Aktionen um das Baumfällen und Borscht-Zubereiten rankt sich Komisches, Kauziges. Allmählich wird der Hof, die Stube immer mehr zu einem öffentlichen Raum, in dem wichtige politische und religiöse Dinge verhandelt werden, hinter deren Erörterung sich überraschende Weltläufigkeit erahnen lässt. Bohdan – bei Chopin-Musik entrückt, Stanislav – über das Ewige Buch gebeugt…ergeben eine gewisse Deutungshoheit.

W 5 / 3
„Vixen Academy” / Szko?a rodzenia, Regie: Alina Rudnitskaya
Russland, 2008
Dauer: 29 min
Junge Frauen in St. Petersburg sind wieder in der Schule. Sie lernen, wie ein Mann neugierig gemacht und gewonnen, wie er manipuliert werden soll. Die Verführungs-Soziotechnik des 21. Jahrhunderts im frühkapitalistischen Russland. Und in deren Hintergrund: Ängste, Träume, Determination.

W 5 / 4
La Boite a Tartines, Regie: Floriane Devigne
Eine Butterbrotdose ist Ausgangspunkt für ein filmisches Essay über das Leben im nördlichen Belgien, einer Region die noch bestimmt ist von industrieller Produktion und tiefer Religiosität. Ein banales und unauffälliges Produkt wie eine Butterbrotdose lädt ein zu einer spielerischen Reise in die Alltagskultur der belgischen Arbeiterklasse. Erzählt wird dabei nicht nur über das Essen sondern immer mehr über die Veränderungen unserer Zeit und über die Menschen, die die Folgen zu tragen haben. Aus einer kleinen minimalistischen Idee entwickelt der Film ein Kaleidoskop an Gedanken und Bildern über die Tragik unserer Zeit, persönlich erzählt aus der Perspektive und mit der Stimme der Autorin.  

W 6 / 1
„Oifn Weg” / Wybór Oifna, Regie: Sarah Horst
Schweiz, 2007
Dauer: 35 min
Cioma Sch?nhaus lebte während des Zweiten Weltkrieges in Berlin und konnte Ausweise vorzüglich fälschen. Dank dieser Fertigkeit konnte er überleben und andere überleben helfen. Heute pflegen seine Söhne: Sascha i David, die jüdische Tradition in ihrer Klezmer-Band – Baith Jaffe. Cioma dagegen will an sie nicht mehr erinnert werden.

W 6 / 2 
Requiem für Frau H., Regie: Philipp Hartmann

Der Abschied von einer verstorbenen alten Frau. In körnigem schwarz/weiß gedenkt Philipp Hartmann der Nachbarin und zeigt die letzten Arbeiten in der Wohnung der Verstorbenen. Das Entfernen der Tapeten, quälend langsam, im Rhythmus eines Requiems von Brahms.  Ein Film der sich Zeit und Ruhe nimmt, und Raum lässt für Gedanken an das was übrig bleibt vom Leben.

W 6 / 3
Nahied = Venus, Regie: Parisa Yousef Dopust
Netherlands, 2008
Dauer: 40 min
“Nahied = Venus” ist der persönlichste Film, den ich je gemacht habe. Parisa Yousef Dopust realisiert ihre philosophisch-gefühlvolle Filmreise in eine dramatische Vergangenheit ihrer Tante Nahied (in der Muttersprache der Regisseurin bedeutet der Name Venus). Der Film ist ein gefühlsvolles Porträt der iranischen Intelligenzfamilie, die sich im Exil in Westeuropa befindet.

W 6 / 4
Kiosk,  Regie: Hilde Osen
Mitten in Kopenhagen leben in einem eingezäunten Areal 600 Menschen, sie nennen es die Stadt der Alten. Hier gibt es einen Kiosk und eine Kirche. Der Film zeigt die Menschen in dem Kiosk. Sie kommen und gehen, einige bleiben. Die Gespräche drehen sich hauptsächlich um Zigaretten und Bier. Eine Vergangenheit hat nie stattgefunden, eine Zukunft ist nicht zu erkennen. Manchmal reden sie über Dostojewski und Literatur. Ein sehr genaues Porträt eines Lebens am Rand, ohne Scheu vor Bildern vom übrig gebliebenen Rest des Lebens.

W 7 / 1
Muzyczna partyzantka / Ein musikalischer Partisanenkampf
Regie: Miros?aw Dembi?ski
Polen, 2007
Dauer: 53 min
Konzerttouren, während deren sie auf gelöcherten Matratzen schlafen, und proben tun sie in einer öffentlichen Toilette. Sarkastisch und idealistisch. Rock-Musiker in Weißrussland.
In Baranowicze lässt sie die Miliz unter dem Vorwand nicht spielen, sie würden die Ruhestätte der während des Zweiten Weltkrieges ums Leben gekommenen Partisanen profanieren. „Dann spielen wir für die Partisanen“ – verhandelt einer der Musiker. Ein anderer gibt hinzu – „Wir sind selbst Partisanen“.

W 7 / 2
My name is Kelvin… / Mam na imi? Kelvin…, Regie: Veena Holkar
Kenia/UK, 2007
Dauer: 13 min
Victoria-See, Westkenia. Jugendliche aus einem Waisenheim haben eine Vorstellung über ihr Leben vorbereitet – das Leben der Kinder, die durch AIDS alleine geblieben sind. Häufig sind sie doppelte Opfer – Waisen und Krankheitsträger zugleich. Die Vorstellung ist für sie selbst, für andere Opfer… für die westliche Welt?

W 7 / 3
EHE DIE SPUREN VERWEHEN , Renate Günther-Greene
15:48min        
„…Damals habe ich das Weinen verlernt.“
Der Güterbahnhof von Düsseldorf wird abgerissen. Es ist der Ort, an dem in den Jahren 1941 und 1942 über 6000 Juden deportiert wurden. Nur wenige haben überlebt.
Der Greifarm. Der Schweißbrenner. Die Trennscheibe.
Deportation ist Auslöschen. Abbruch von Biografien, Auseinanderreißen von Familien. Gewaltsames Trennen. Demontage. Endlösung.
Renate Günther-Greene hat mit Hilfe äußerster Reduktion und mit wenigen wirkungsstarken Kunstgriffen einen Erinnerungsraum geschaffen gegen die Freifläche des Vergessens und Verdrängens, gegen den Rückbau der Erinnerung.

W 7 / 4
Bread Makers, Regie: Yasmin Fedda
Eine Gruppe von Behinderten in einer schottischen Bäckerei. Sie machen ihre Arbeit professionell, aber auf ihre eigene Art und in ihrem eigenen Rhythmus. Dabei ist ihr kleines Unternehmen gut organisiert und erfolgreich. Ohne viele Worte beobachtet der Film die Menschen bei der Arbeit, die im Produktionsalltag keine Chance haben. Genau beobachtet, mit liebevoller Nähe zeigt der Film was auch mit schwerer Behinderung möglich ist.       

W 7 / 5
SCHMUSEN MIT POLITIKERN,  Christian 3 Rooosen
4:51min
Ein schonungsloser Dokumentarfilm, der die Augen öffnet. Auf einer Fanmeile gefährliche Nähe zu öffentlichen Personen. Eine delikate Art von Mundpropaganda. Oder gar Mund-zu-Mund-Beatmung? Wenn ja, dann besonders abstoßend. Die Frage wäre zu klären, wie weit hier Prostitution vorliegt. Desinteresse im größeren Umkreis deutet auf Wählerverdruss. Mit Steuergeldern erkaufte Wahlhilfe wird radikal bloßgestellt. Voyeuristische Kamera ermöglicht selten-intime Einblicke ins Abartig-Abhängige. Besonderer Kunstgriff: die Einbeziehung des Stadtfunks.

W 8 / 1
Arthur Balfour And Me, Regie: Charlotte Cornic
Eine junge Palästinenserin, seit 6 Jahren im Exil in Schottland, erinnert sich an 68 Worte des britischen Außenministers Arthur Balfour aus dem Jahre 1917. Eine Deklaration, geschrieben auf dem Schloss seiner Familie, in der das Recht jüdischer Siedler auf das Land der Palästinenser festlegt wird. Diese Entscheidung sollte weit reichende Folgen für das Volk und die Familie der jungen Frau haben. Der Film ist ein kleines privates Essay über eine der großen politischen Fragen unserer Zeit. Er erzählt über die Folgen politischer Entscheidungen und stellt die Frage nach der Verantwortung für große historische Entscheidungen.

W8 / 2
Faceless / Bez twarzy, Regie:Manu Luksch
A/UK, 2007
Dauer: 50 min
Die neuen Technologien verändern die menschliche Denk- und Darstellungsweise – das haben die Kulturtheoretiker schon lange her entdeckt. Kann denn ein Dokumentarfilm entstehen, der auf Aufnahmen der Industriekameras basieren würde? Könnte er visuell attraktiv sein, poetisch, durchdringend zeitgenössische Ängste, Gefühle darstellen, Kodierungsweisen unserer Träume und Erinnerungen diskutieren? Sind denn neue Technologien eine Antwort auf unsere Träume? Machen sie uns besser, kluger, glücklicher? Wollen wir in einer Utopie leben, in einer unvorhersehbaren Wirklichkeit?

W 8 / 3
The Sinking Villag, Regie: Márton Szirmai
Ein kleines Dorf in Ungarn sinkt seit mehreren Jahren immer tiefer ab. Jedes Haus ist durch immer größer werdende Risse instabil geworden. Es kracht und ächzt zu jeder Tages- und Nachtzeit. Niemand kennt den Grund für diesen seltsamen Prozess. Die Nachrichten im nationalen Fernsehen berichten regelmäßig über das unerklärliche Phänomen. Und da ist Joseph, der ewige Optimist, der versucht, das dramatische Problem zu lösen. Er lernt Englisch und dreht einen eigenen Film, den will er an die EU schicken, mit der Bitte um Hilfe. THE SINKING VILLAGE zeigt die groteske Situation an einem entlegenen Ort in Ungarn, und wie aus der Not ein engagierter Plan entstehen kann.

W 8 / 4
Into the Direction of Light / W stron? ?wiat?a, Regie: Michael Aschauer
Austria, 2008
Dauer: 9 min
Ein Film für jene, die nicht in Urlaub gefahren sind und nichts mehr verlangen als ihr Sehvermögen im Horizont verschwimmen zu lassen. Eine Kontemplation unter Gebrauch einer statischen Kamera und unterschiedlichen Montagetempos. Ganze neun Minuten.

W 8 / 5
Podestleben, Regie: Sabine Zimmer und Sandra Budesheim
Seit über 12 Jahren wohnt eine Frau auf einem Treppenabsatz im obersten Geschoss eines Berliner Mietshauses. Wie lebt es sich mit dieser ungewöhnlichen Nachbarin, die selbstbewusst ihre eigenen Rechte beansprucht und zu einem selbstverständlichen Teil der Mietergemeinschaft geworden ist? Die Mitbewohner geben ehrliche Auskünfte über den Grad ihrer Toleranz und die Grenzen ihres Verständnisses für das andere, unbürgerliche Leben und offenbaren dabei ihre eigenen Grenzen, denn spießig wollen sie alle nicht sein. So werden sie selber zum Mittelpunkt, denn die eigentliche Hauptperson, die Frau auf der Treppe zeigt der Film nicht, denn es geht nicht um die Befriedigung voyeuristischer Neugier.

W9 / 1
Gadzio, Regie: Kryspin Pluta
Polen, 2007
Dauer: 23 min
Ein Zigeunerjunge und ein Schlesier, der sein Großvater sein könnte. Hip-Hop, gestylt von dem  Teenager und idyllische Balladen, gesummt unter Begleitung der Gitarre durch den älteren Herrn. Die Konfrontation dieser beiden Welten bildet eine überraschende und warme Beziehung.

W9/2
HÁROM NÖ (THREE WOMEN), Regie: Szuchy Zsuzsa
45min
„…aber ich habe nie verstanden, warum.“
Szuchy Zsuzsa’s wortreicher, argumentativer Porträtfilm über drei Mütter, handelt von der Schwierigkeit, in Ehe-Konflikten angemessene Entscheidungen über das Zusammenleben zu treffen, solange noch Liebe da ist, die Lage aber für ein weiteres Zusammenleben ausweglos geworden ist.
Hajni erzählt, wie sie den gewalttätigen Vater ihrer beiden Kinder, Amanda und Kevin, verließ und in ein Heim für misshandelte Frauen ging, nachdem er sie mit der Axt bedroht hatte. Bereits fünfmal machte sie ihre Entscheidung rückgängig.
Zita und ihr Sohn Krisztián berichten über Sándor, der Zita fast zu Tode schlug und sie aussperrte, nur weil sie beim Kochen Bratöl verschüttete. Der Sohn versuchte, sie zu beschützen und ging mit dem Messer auf den Vater los. Wird es mit dem rumänischen Freund besser werden?
Tamara wagt nach der Scheidung, trotz der Drohungen ihres Ex-Gatten Roland, sie zu töten, mit  ihrer Tochter Réka in England den Weg in ein neues Leben.

W9/3
Journal No.1 – An artist’s impression / Dziennik nr 1 – impresja artysty
Regie: Hito Steyerl
Austria, 2007
Dauer: 21 min
Die Wiedergabe des Nichtexistierenden. Eines nichtexistierenden Films, eines nichtexistierenden Landes. Eine jugoslawische Filmchronik, realisiert zwei Jahre nach der Beendigung des Zweiten Weltkrieges, die ein nicht mehr existierendes Land darstellt. Dieses Land, voll ethnischer und kultureller Unterschiede, die gewaltsam durch das kommunistische Regime zusammengekoppelt wurden – verschwand in der 90er Jahren des 20. Jahrhunderts im Gewimmel nachfolgender kriegerischer Auseinandersetzungen. Ein Film Hito Steyerls ist eine künstlerische, dokumentarische Reise in die menschliche Erinnerung und in ein nichtexistierendes Land.

W9/4
Sándor Mohi
„IMÁDSÁG“(„PRAYER“)
27min
„…Bleibe bei uns, denn es will Abend werden…“
Mit dieser Bitte aus dem Lukas-Evangelium beginnt Sándor Mohis anrührendes Film-Gebet über den mühevollen Lebensabend von István und Ilona Silótyi. In einer Zeit, wo mit dem Werbeslogan ‚Ferien auf dem Bauernhof’ die ländliche Idylle versprochen wird, wirken diese fünf letzten Jahre des Bauernpaares in ihrem Kampf ums tägliche Brot wie eine archaische Episode aus längst vergangener Zeit. Tatsächlich aber ist dieser stille, unsentimentale Film sehr heutig und schon fast so etwas wie ein Gleichnis, ja, vielleicht sogar eine Definition von Leben überhaupt: das Erforderliche tun müssen, Schwierigkeiten überwinden wollen, nicht aufgeben können.

W 10 / 1
„Ploha”
Eine sentimentale und emotionale Reise bis an die Wurzeln – und ob gelungen? Eine serbische Familie – eine geschiedene Mutter und ihre zwei Kinder – ein Junge und ein Mädchen (geboren und groß geworden in den Niederlanden) – reisen zu ihrem Geburtsort, zu ihrer Kindheit, Erziehung, der Jugendzeit ihrer Mutter und ihres Vaters. Sie besuchen sowohl eine christliche Kirche als auch einen muslimischen Tempel. Sie erproben die Macht der lokalen Zauber. Wird diese Reise ihr Leben verändern?

W 10 / 2
Dear Dad, Regie: Robin Haig

Der Film erzählt über den Versuch der Verarbeitung eines Traumas. Die Autorin als Sprecherin versucht die vor vielen Jahren zerstörte Beziehung zu ihrem Vater, einem professionellen Jäger aufzuarbeiten. In mehreren Zeitebenen erzählen die Bilder von einer glücklichen Kindheit in der freien Natur an der schottischen Westküste, zusammen mit dem geliebten Vater, von den Folgen der Trennung der Eltern und einer jahrelangen Sprachlosigkeit. Die Tochter macht sich mit Hilfe des Films auf die Suche nach dem wahren Bild ihres Vaters und führt ihn zurück in eine Zeit großer Verwirrung, auf der Suche nach sich selbst. Lassen sich die alten Gefühle wieder herstellen? Gibt es ein zurück zu glücklichen Zeiten?  Es ist ein quälender Prozess einer Aufarbeitung, und der Versuch einer Annäherung an alte Gefühle, die mit der Zeit tief verschüttet sind.

W 10 / 3
Go?ka schieß ein Tor! / Go?ka gola!, Regie: Joanna Kaczmarek
Polen, 2007
Dauer: 10 min
„Doch es gibt keine Weltmeisterschaften für die Frauen” – sagt Go?ka, die älteste von den Geschwistern. Schade. Go?ka teilt ihre Zeit zwischen die Pflichten der älteren Schwester und die Fußballtrainings. Bei den Spielen ist sie die beste. In der Schule, im gewöhnlichen Unterricht, geht es ihr nicht mehr so gut. Ein Porträt der 16-jährigen, ihrer ungewöhnlichen Leidenschaft und ihrer Umgebung – der Z?bkowska-Straße mit ihren heimlichen Durchgängen, Gassen und Hinterhöfen der Warschauer Praga. Gosia meistert dort unermüdlich dribbeln.

W 10 / 4
El Sastre, Regie:Óscar Pérez

Mohamed, der pakistanische Schneider arbeitet in einem winzigen Laden in einem Armenviertel von Barcelona. Sein einziger Angestellter ist Singh, eine Illegaler aus Indien, den er für einen Hungerlohn für sich arbeiten lässt und den er genauso schlecht behandelt wie seine  Kunden, die alle unzufrieden mit seiner Arbeit sind und ihm schwören, niemals wieder zu kommen. Aber Mohammed bleibt wie er ist, schlecht gelaunt und ungerecht. In langen minimalistischen Einstellungen lässt der Film uns teilhaben an der Welt der Flüchtlinge und Illegalen, deren Leben auf wenigen Quadratmetern nur ein einziges Ziel hat, die Überwindung von Einsamkeit und Isolation.


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ab 15.10. 2008
Eugen Kunkel
Kunkel at artcub

Der Kunstverein art-cube e.V. vergibt an junge Künstler den Raum für
zeitgenössische Kunst im BioTechnikum als temporäres Atelier. Dabei können
im Raum künstlerische Arbeiten entstehen, die an und in ihm erprobt werden
können.
Der Künstler Eugen Kunkel nutzte jetzt das art-cube als temporäres Atelier
und schlug dort für einen Zeitraum von 5 Wochen sein künstlerisches Lager
auf. Die im art-cube und in dieser Arbeitsperiode entstandenen Arbeiten sind
nun in einer Präsentation zu sehen, in der die malerischen Konkretionen
allein im Raum verbleibend diesen bespielen.

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25.10.2008
DISKURS – Podiumsgespräch
Zum Begriff des Zeitgenössischen und zur Situation zeitgenössischer Kunst in M-V


Der Kunstverein art-cube e.V. möchte im Rahmen von KUNST HEUTE – Tag der zeitgenössischen Kunst in M-V am 25. Oktober zu einem Podiumsgespräch mit offener Diskussion ab 18 Uhr in den Raum für zeitgenössische Kunst art-cube im BioTechnikum Greifswald einladen.

In dem Gespräch soll die Frage nach dem Zeitgenössischen thematisiert, sowie Berichte und Analysen zur Situation zeitgenössischer Kunst in M-V gegeben werden.
Ein Tag, der die zeitgenössische Bildende Kunst in den Focus stellt, bedingt der Überlegung, was das „Zeitgenössische“ möglicherweise ist, das dieser besonderen Aufmerksamkeit unbestritten bedarf. Dabei werden zentrale Fragestellungen der Kunst der Moderne aufgegriffen – welche ästhetischen/künstlerischen Strategien benutzen zeitgenössische Künstler, was ist das Kunstwerk, unter welchen Bedingungen „passiert“ zeitgenössische Kunst. Es bietet sich zusätzlich an, Fragen und Anregungen auf die aktuelle Ausstellung im Raum für zeitgenössische Kunst zu beziehen und an ihr zu überprüfen.
Darüber hinaus wird über die Situation zeitgenössischer Kunst in M-V gesprochen. Wie wird zeitgenössische Kunst von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wie sieht es in den Schulen aus, die im Rahmenlehrplan die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst verankert haben, und mit welchen Problemen haben Kulturschaffende zu kämpfen.

Kunstwissenschaftler, Künstler und Kulturmanager wollen diese Fragen und Ansätze aus ihren unterschiedlichen Positionen heraus erläutern und diskutieren. Der Kunstverein art-cube e.V. würde sich freuen, Sie im Raum für zeitgenössische Kunst in der Walther-Rathenau-Str. 49a zu einer interessanten Diskussion begrüßen zu können.

art-cube Team
Marcus Schramm

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„Kurz vor Immer“
Arbeiten von Uljana Rogoshina
22.10.08 - Vernissage
23.10.2008 – 14.11.2008
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Kunstverein art-cube e.V.
Raum für zeitgenössische Kunst
Biotechnikum
Walter-Rathenau-Str. 49a
Greifswald
www.art-cube.eu


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23.10. - 24.10.
AUSSCHREIBUNG - Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz und
Performance

Die TANZTENDENZEN feiern ihr 15jähriges Jubiläum und bieten aus diesem Anlass zwei bis drei Studenten und Studentinnen die Möglichkeit die Kompanie kondition pluriel aus Montreal (Kanada)
Im Pommerschen Landesmuseum Am Do + Fr 23/24. Oktober 2008 bei der Installation, Einrichtung und Performance zu assistieren.
tanztendenzen

Die Québecer Kompanie kondition pluriel präsentiert in Greifswald die interaktive
Tanzperformance „passage“. Auf der Suche nach künstlerischen Formaten, die mediale Kunst und Tanzperformance verbinden, entwickelten kondition pluriel (Martin Kusch und Marie-Claude Poulin) „passage“ als eine begeh- und bespielbare Performance. Tänzer und Besucher können darin mit den vorhandenen Reservoirs von Licht- und Farbprojektionen, choreographischem und akustischem Material die Performance gestalten.

Marie-Claude Poulin stammt aus Montréal und tanzte u.a. für Benoît Lachambre und Meg Stuart. Als Choreographin entwickelte sie über 15 eigene Stücke. Martin Kusch studierte Geschichte, Philosophie, Malerei und Medienkunst. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit der Kreation
partizipatorischer Environments und entwickelt ortsbezogene Installationen.

Anmeldung bei:
Tanztendenzen, C/o Theater Vorpommern, Anklamer Strasse 106, 17489 Greifswald
Tel: 03834 – 57 22 227 tanztendenzen@gmx.de www.tanztendenzen.de


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26.09.
Gerüchteküche? ? Präsentation eines fotografischen Projekts

geruechtekueche

Das Projekt, organisiert von Studentinnen des CDFIs, wurde mit fünf Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums realisiert. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Starkult und die Bildsprache des Fotokünstlers David LaChapelle dienten als Orientierung für die eigene fotografische Arbeit.

Termin: Freitag, den 26.09, 19:00 Uhr
Ort: Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofstr. 50

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20.10. - 20.11.2008
Seestücke
seestuecke

„Studieren, wo andere Urlaub machen!“
Diesen Slogan haben Studentinnen und Studenten des C.- D.- Friedrich- Instituts wörtlich genommen.
Vom 25.8.-29.8.2008 fanden sie die Motive für ihre Bilder im Greifswalder Hafen, im Wiecker Hafen, in den Häfen von Stralsund und Saßnitz.

Eröffnung: 20. Oktober 2008 - 18:00 Uhr
Ort: Großer und im Kleiner Malsaal des CDFI, Bahnhofstr. 46/47

Kontakt: Sylvia Dallmann

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