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caspar david friedrich institut
caspar-david-friedrich-institut | veranstaltungen
Veranstaltungen
28.02. – 26.03. 2010
„DURCH & DRUCK, der Siebdruck als künstlerische Technik“

Studierende des Caspar- David- Friedrich- Instituts zeigen Grafiken und Künstlerbücher
druck durch druck

Lehrveranstaltung Siebdruck und künstlerische Projektleitung: Nils Dicaz
Werkstattleitung: Olaf Herpell

Auf Einladung des Kunstvereins Attendorn reisen Studierende des CDF- Instituts im Februar 2010 nach Nordrhein- Westfalen, um dort den Werkstattbereich Siebdruck vorzustellen. Der Siebdruck gehört zu den jüngsten Techniken, die den Weg aus der industriellen Vervielfältigung in die Bildende Kunst fand. Am CDF- Institut können Studierende seit 1996 in dieser Technik arbeiten. Die umfangreiche Ausstellung DURCH & DRUCK gibt einen Einblick in die gestalterischen Möglichkeiten dieser Drucktechnik.

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28.Februar – 26.März 2010
Vernissage: Sonntag, 28.02.2010, 17.00 Uhr
Galerie im Rathaus der Stadt Attendorn

 
08.02. – 02.05.2010
„BÜCHERSENDUNG 6 / Literatur inspiriert Künstler“
eine Sonderausstellung mit Künstlerbüchern von Studierenden des Caspar- David- Friedrich- Instituts der Universität Greifswald
innerhalb der LESSING AKZENTE 2010
Büchersendung
Anne Deuter, "Reisebericht", Leporello, 2010

künstlerische Leitung: Nils Dicaz

Lessing Museum Kamenz, Lessingplatz 1-3
08. Februar – 02. Mai 2010
geöffnet: Die – Fr: 09 – 17 Uhr, Sa/So: 13 – 17 Uhr

Seit nunmehr 20 Jahren  gehört die Gestaltung von Künstlerbüchern zum künstlerischen Ausbildungsprogramm am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald.
Angesiedelt am Lehrstuhl Bildende Kunst mit Schwerpunkt Angewandte Kunst ergänzt und nutzt dieser kleine, sehr spezielle Bereich die Erfahrungen der Studierenden insbesondere aus den Lehrgebieten Druckgrafik und Zeichnung.
Aber auch Grafik-Design, Fotografie und Plastisches Gestalten fließen ein in die Arbeit, die durch die Vielfalt unterschiedlichster Herangehensweisen an das Thema „Buch“ fasziniert.

Obwohl das Künstlerbuch ein Kind der Bildenden Kunst, nicht der Literatur ist, bleibt es zuweilen dicht am Text, der Poesie nicht abgeneigt. Diese Facette bildet den Schwerpunkt der Ausstellung in Kamenz: Literatur inspiriert.
Texte, Geschichten, Gedichte, Erzählungen, Dramen von Hemingway, Orwell, Fallada, Koeppen, Burgess, Celan, van Hoddis, um nur einige zu nennen, waren die Quellen, aber auch eigene literarische Versuche, Briefe, Tagebucheinträge, ja sogar ein Jahresbericht von Amnasty International.

Das Lessing- Projekt der Lehrveranstaltung „Grafik und Künstlerbuch“ unter Leitung von Nils Dicaz begann bereits im Jahre 2007. Am 15.März 2008 wurde in Zusammenarbeit mit dem RD- Verlag Berlin das Lessing- Haus im Nikolaiviertel mit einer ersten Schau von Künstlerbüchern und Grafiken zu Lessings Fabeln eröffnet.

Vom 08.Februar bis zum 02.Mai 2010 ist nun die Sonderausstellung „Büchersendung 6“ im Lessing- Museum Kamenz zu sehen. 38 Künstlerbücher und Buchobjekte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lessing Akzente 2010“ gezeigt. und wie auch immer geartet die entstandenen Bücher und Objekte sind, ihre Schöpfer erweisen Lessing die Ehre, indem sie eben nicht den Text im Bild kopieren.

Link: http://www.lessingmuseum.de/0341e29b610765801/index.php

 
ab 28.01.2010
"Ein Streifen Land" – Linda Perthen
Linda Perthen

Linda Perthen zeigt Arbeiten aus dem Kurs "Malerei für Fortgeschrittene" bei Sylvia Dallmann. Großer Malsaal des Instituts.
Die Malereien sind auch noch während der Semesterferien zu sehen.
 

21.01.2010
Prof. Dagmar Lißke
Bildende Kunst mit Schwerpunkt Angewandte Kunst

EINLADUNG


„Erinnerungen sind das Land, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

Vielleicht könnte dieses Sprichwort eines unbekannten Verfassers
stellvertretend für meine Gefühle des Abschiednehmens stehen. Ende des
Wintersemesters 2009/2010 werde ich in den Ruhestand gehen. Ich möchte
mich von allen Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterrinnen und Mitarbeitern
und allen jetzigen und ehemaligen Studierenden des Caspar-David-Friedrich-
Institutes verabschieden.
Dazu lade ich Sie/Euch ganz herzlich ein am 21.Januar (ein Donnerstag) 2010
um 16.30 Uhr in die Malsäle des Instituts. Für Essen und Trinken sorge ich.

Über Ihr/Euer Kommen würde ich mich sehr freuen.




Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Lißke

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26.01.2010 – 01.02.2010
filmPOLSKAM-V
3. Woche des Polnischen Films
in Mecklenburg-Vorpommern

polskam-v

Die Medienwerkstatt des C.D.F.I. zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung:

27.01. um 20:00 Uhr
Der Filmamateur - Amator
von Krzysztof Kieslowski
(PL 1979, 117 min) OmU
In Amator experimentiert Kieslowski mit einer Mischung aus fiktiven und dokumentarischen
Elementen, um dem sozialistischen Alltag so nahe wie möglich zu kommen. Sein erster internationaler Erfolg ist eine hinreißend-schelmenhafte Parabel über Nutzen und Nachteil des Films für das Leben
Text: www.absolutmedien.de
Im Anschluss: Das Filmgespräch mit Kornel Miglus, Polnisches Institut Berlin

28.01. um 20:00 Uhr
Kurzfilmprogramm der Filmhochschule Lodz und der
Andrzej Wajda Master School of Film Directing, Warschau

(2007-09, ca. 90 min) OmeU
Ein Stiefvater wider Willen macht alles falsch, als er endlich alles richtig machen will; ein blinder Fussballfan, der seinen zögerlichen Sohn fürs Stadion begeistern will; der kauzige Bildhauer Bogdan Zietek, der unter den scheinbar billigenden Augen seiner Ehefrau das Haus mit lebensgroßen Frauenplastiken füllt; eine psychedelische Reise in die Welt hinter der Zahnwurzel ...
Kurzspielfilme, Kurz-Dokus und Animationen von zwei der
wichtigsten polnischen Filmhochschulen.

Medienwerkstatt CDFI
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald

- Webseite des Filmkunstfestes-MV
-
Programm der 3. Woche des Polnischen Films

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10.12.2009
Love me, hate me, marry me ... – Jacqueline Duhr
love me, hate me, marry me ...

Vernissage: 10.12.2009, 17:00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten: 11.12. und 14.12.2009, 12:00 – 15:00 Uhr

Alte Bäckerei
Feldstrasse/Franz-Mehring-Str.

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11.12.2009
5. Kurzfilmnacht in Greifswald
kufina

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Kulturredaktion des Greifswalder Lokalsenders radio 98eins in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts eine Kurzfilmnacht.
Sie wird am 11.12.2009 um 19 Uhr in der Medienwerkstatt in der Bahnhofstr. 50 stattfinden.

Die Idee zur Kurzfilmnacht entstand vor vier Jahren aus dem Wunsch heraus, dem Greifswalder Publikum junges, alternatives Kino zu bieten und damit die lokale Filmlandschaft abseits des Mainstreams bunter zu gestalten.

Zum diesjährigen 5. Geburtstag gibt es eine besondere Kurzfilmnacht.
Ein Querschnitt der vergangenen Jahre mit abwechslungsreichem Programm
aus lokalen, aber auch internationalen Kurzfilmen – mit allem, was es lohnt, noch einmal gezeigt zu werden.

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25. November ab 19:30 Uhr
filmkunstfest M-V on TOUR: Michael Verhoeven in der Medienwerkstatt des CDFI
Die Münchener Kochschule Schwarz bildete 1938/39 jüdische Deutsche zu Kellnern,  Köchen und Metzgern aus und verhalf ihnen damit zur Migration in die USA und andere Staaten  (Filmstill aus „Menschliches Versagen”).
Foto: Die Münchener Kochschule Schwarz bildete 1938/39 jüdische Deutsche zu Kellnern,
Köchen und Metzgern aus und verhalf ihnen damit zur Migration in die USA und andere Staaten
(Filmstill aus „Menschliches Versagen”).

Im Rahmen der Reihe "Kunst im Dialog" zeigt das filmkunstfest M-V on TOUR am Mittwoch, den 25. November ab 19.30 Uhr im Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald (CDFI) den Dokumentarfilm "Menschliches Versagen" (D 2008/ 91‘) von Michael Verhoeven. Der Regisseur wird an diesem Abend selbst zu Gast sein.

Der renommierte Autor und Regisseur Michael Verhoeven, dessen Filme immer wieder um den Nationalsozialismus kreisen, untersucht in „Menschliches Versagen“ die so genannte „Arisierung“ von jüdischem Eigentum und Vermögen, die vollständige Ausraubung der jüdischen Bevölkerung - die nach dem Krieg durch Rückerstattung oder Schadensersatz nur zu einem geringen Prozentsatz wieder „gut“ gemacht worden ist. Anhand der konkreten Geschichten von Betroffenen geht Verhoeven daran, den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation der jüdischen Mitbürger aufzuzeigen und wirft die beunruhigende und bis heute beschämende Frage auf, in welchem Ausmaß die zivile Bevölkerung in Nazi-Deutschland zum Profiteur der systematischen Beraubung der jüdischen Bevölkerung geworden ist. Im Juli 2009 erhielt Michael Verhoeven für "Menschliches Versagen" den Avner Shalev Yad Vashem Chairman's Award auf dem Jerusalem International Film Festival.

Das anschließende Filmgespräch mit Michael Verhoeven führt Prof. Michael Soltau (Lehrstuhl für Bildende Kunst, visuelle Medien und ihre Didaktik an der Universität Greifswald). Das filmkunstfest M-V on TOUR wird durch die Filmland M-V gGmbH veranstaltet. Der Eintritt beträgt 10,- Euro.


25.11.2009
19:30 Uhr
Medienwerkstatt CDFI
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald


Eintritt € 10,-

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12.11.2009 – 24.11.2009
Oliver Kern
Der gläserne Schlüssel - Die Inszenierung von Glamour

oliver kern

Im Rahmen der Ausstellung wird Oliver Kern am Mittwoch, den 11. 11. 2009
um 19 Uhr einen Vortrag zu seiner künstlerischen Arbeit halten. Hier besteht die Möglichkeit für Fragestellungen und Gespräche, anschießend um 20 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

Oliver Kern
1965 in Saarbrücken geboren, studierte Fotografie bei Arno Fischer an der
Fachhochschule Dortmund. Er lebt als freier Fotograf in Berlin und arbeitet an künstlerischen Langzeitprojekten. "Der gläserne Schlüssel. Die Berlinale und die Inzenierung von Glamour" (1999-2007) wurde vom Kulturwerk der VG Bild-Kunst unterstützt, 2007 erstmals im Museum für Kommunikation Berlin gezeigt und erschien 2008 als Buch im Otto Müller Verlag.

Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts
der Universität Greifswald

12.11.2009-24.11.2009
Eröffnung: 11.11.2009 um 20:00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag-Donnerstag 14:00 – 17 Uhr
Vortrag des Autors: 11.11.2009 um 19:00 Uhr
Bahnhofstraße 50, 17489 Greifswald

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Nachspiel Greifswald 30.10. − 01.11.09
„Best of“ 18. dokumentART –
Europäisches Dokumentarfilmfestival
best of document art

Ist Sex mit dem Fahrrad erlaubt? Ist „Spenderitis“ eine ernst zunehmende Krankheit? Ist ein Stasi-Spitzel der bessere Kunstkritiker? Und was darf ein Söldner von seinem blutigen Beruf erzählen? Zwanzig der meist diskutierten Wettbewerbsfilme des 18. Europäischen Festivals für Dokumentarfilme „dokumentART“ (Neubrandenburg/ Szcecin) sind jetzt in Greifswald zu sehen. Zur Eröffnung des dreitägigen Programms werden die Siegerfilme im St. Spiritus gezeigt.

Programmablauf
Fr, 30.10.09, 20-22 Uhr Preisträgerfilme im St. Spiritus (5/ 4 €)
Sa, 31.10.09, CineStar, 1. Filmblock 16 − 18 Uhr, 2. Filmblock 19 − 21 Uhr (6 €)
So, 01.11.09, CineStar, 3. Filmblock 14 − 16 Uhr, 4. Filmblock 17 − 19 Uhr (6 €)

Weitere Informationen zum Programm unter:
 www.dokumentart.org

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24.10 2009
WELTSICHTEN – Susanne Möhring I Maren Stahl I Andrea Hildebrandt

weltsichten
Abb.: Susanne Möhring, Diptychon01.
Wir laden Dich/Sie herzlich zur eintägigen! Ausstellung "Weltsichten" in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts ein. Die Ausstellung mit Malerei von Susanne Möhring, Maren Stahl und Andrea Hildebrandt findet im Rahmen der Veranstaltung KUNST HEUTE - Tag der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern, einer Initiative des Künstlerbundes MV statt.


Eröffnung und gleichzeitig Finissage am: 24.10 2009 um 18:00 Uhr

Geöffnet am: 24.10.09 von 11:00 bis 21:00 Uhr

Medienwerkstatt des CDFI: Bahnhofstrasse 50, 17489 Greifswald



Links:

www.kunstheute-mv.de


www.kuenstlerbund-mv.de

www.hildebrandt-andrea.de

www.gruenerhund.de

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03.10. – 20:00 Uhr
Jazz-Konzert am CDFI – SO Jazz Quartet
SO Jazz Quartett in der Medienwerkstatt am 03.10.2009

In der Reihe unterschiedlicher multimedialer Veranstaltungen der Medienwerkstatt des
Caspar-David-Friedrich-Instituts (CDFI) gastiert die polnische Jazzformation
„SO Jazz Quartet“ (Piotr Wojtasik - Trompete, Sylwester Ostrowski - Tenorsaxophon, Wayne Dockery - Bass, Newman Taylor Baker - Schlagzeug) am 3. Oktober in der Bahnhofstr.50.

Das Konzert des SO Jazz Quartets am CDFI steht im Kontext zur Gründung der Akademie der Künste Szczecin und soll den Beginn einer Kooperation beider Institutionen markieren. „Die Akademie wird eine öffentliche Hochschule sein, die jungen Künstlern die Möglichkeit geben soll, sich in künstlerische Studiengänge wie zum Beispiel Jazzmusik, zu vertiefen. Das SO Jazz Quartet besteht aus Musikern, die sich nicht nur für die Gründung dieses Instituts einsetzen, sondern darüber hinaus an der zukünftigen Fakultät für Jazz lehren werden." (Sylwester Ostrowski)


SO Jazz Quartet
03.10.09 – 20 Uhr
Medienwerkstatt CDFI
Bahnhofstr. 50
17489 Greifswald

Unkostenbeitrag € 4,-/6,-

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... noch bis 19. Oktober 2009 bewerben!!
Kunstpreis für Studierende des cdf.i in Greifswald und der Akademien der Künste in Kopenhagen und Dresden
cdfpreis 09

Zum Preis:
Die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e.V. schreibt den Caspar-David-Friedrich-Preis aus, der im Jahre 2001 zum ersten Mal verliehen wurde. Dieser Kunstpreis wird für Arbeiten vergeben, die sich mit aktuellen Fragestellungen zum Verhältnis von Mensch, Natur und Kunst auseinandersetzen und in einem geistigen Bezug zum Werk Caspar David Friedrichs stehen. Der Preis wird für Arbeiten im Bereich Bildende Kunst
vergeben. Eingereicht werden können Arbeiten aller Gattungen und Medien.
Gruppenarbeiten werden nicht bewertet. Das von der Gesellschaft gestiftete Preisgeld beträgt 2.000 Euro. Außerdem erhält der Gewinner die Möglichkeit, eine Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum zu machen und es wird eine Postkartenserie erstellt!

Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 19. Oktober des
Jahres. Wir bitten aus organisatorischen Gründen, die Unterlagen erst ab
dem 21. September zu versenden.

Mehr zur Bewerbung unter:
http://www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de/cdf_preis_02.htm

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10.7.2009
The Roaring Sixties oder The Summer of Love ?
Ein interdisziplinäres Projekt zu Geist und Mythos einer Epoche im Spiegel der Künste

roaring sixties

Die vielfältigen Erscheinungsformen der kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse der sechziger Jahre wurden zunächst in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt. Interdisziplinäre Aspekte und deren Durchdringung innerhalb der künstlerischen Disziplinen (Bildende Kunst, Musik und Theater) bis hin zu resultierenden neuen Kunstformen (Happening, Performance) bildeten den Ausgangspunkt für die Entwicklung individueller Konzeptionen der Studierenden.

Kritische Analyse und der gelassene Blick auf das Vergangene haben dazu beigetragen, die oftmals unangebrachte mythische Überhöhung dieser Epoche zu entzaubern, ohne dabei deren unvergleichliche Dichte experimenteller und innovativer Methoden innerhalb der Künste aus den Augen zu verlieren. Orientiert an heutigen Problemstellungen führte die Untersuchung dieses Potentials zu einer insgesamt experimentellen Arbeit im Feld der Neuen Medien, die nun im Rahmen einer multimedialen Inszenierung in der Medienwerkstatt des CDFI präsentiert wird.

THE SUMMER OF 69 >>09
PRÄSENTATION UND PARTY

MEDIENWERKSTATT CDFI
BAHNHOFSTR: 50
10.7.2009 – AB 20 UHR
EINTRITT FREI


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04.07.
Sommernachtsklänge – Grünes Licht

gruenes licht

... zur Projektseite

Ein Projekt von Carsten Minkewitz.

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01.07. – 07.07.
ROMgekehrt - Vernissage & Präsentation

Vorträge und Fotografien holen die Ewige Stadt für einen Abend nach Greifswald. Eine Veranstaltung von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts
rom gekehrt

Mit stimmungsvollen Fotografien und informativen Vorträgen zu den Kunstschätzen Roms werden Sie Studierende der Bildenden Kunst und Kunstgeschichte vom Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald für einen Abend in die Ewige Stadt entführen. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt Janina Diestler. Seien Sie mit dabei wenn es heißt: "ROMgekehrt - auf den Spuren der Romfahrer"!

Vernissage und Präsentation: Mittwoch, 01.07. um 19:30 Uhr
Ort: Medienwerkstatt
Kontakt: Oliver Sukrow

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seit dem 27.06.09
Wohnzimmerkubus

wohnzimmercube

Im Mittelpunkt unseres neuen Kunstprojektes mit dem Titel „Wohnzimmerkubus“ sollen weiße Kartons mit den Maßen 45 x 45 x 45 cm stehen. Möglichst viele weiße „Kunst-Würfel“ wollen wir mit der Aufgabe verteilen, diese zuhause als Kunstwerk zu benutzen und in die Wohnung zu integrieren. Dabei sind viele Gestaltungsweisen möglich - von einer bestimmten Anbringung an der Wand oder Decke, bis hin zum Bemalen oder Bekleben der Oberflächen. Dieses partizipatorische Kunstprojekt will die Öffentlichkeit in künstlerische Prozesse integrieren und die Schönheit von Alltagsgegenständen bewusst machen - in diesem Fall ein schlichter, weißer und quadratischer Würfel – um alltäglichem Erleben und Wahrnehmen, sowie der Teilhabe an öffentlichen Geschehnissen eine neue Wertigkeit zu geben. Die Ergebnisse, wie Fotos und Objekte, sollen abschließend in einer Ausstellung in Ausstellungsräumen der Universität Greifswald präsentiert, sowie im Internet und einem geplanten Katalog dokumentiert werden.
125 Stück dieser Würfel ergeben wiederum einen großen Kubus, der öffentlichkeitswirksam auf dem Greifswalder Marktplatz gestapelt werden soll, wo die Kunstaktion am 27.06.2009 beginnt.

www.art-cube.eu

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05.06. – 12.06.
Das Portrait - eine intermediale Inszenierung
Malerei - Grafik -  Fotografie - Video

Dominique Öder, „Selbst“, Radierung, 2008

Abbildung: Dominique Öder, „Selbst“, Radierung, 2008

Die Darstellung des Menschen im Bild gibt nicht nur Auskunft über seine äußere Erscheinung. Oft werden Hinweise auf tiefer liegende Charakteristika oder psychologisierende Elemente zum wesentlichen Bestandteil einer Inszenierung des Ich oder des Anderen. Dies geschieht im Kontext zur umgebenden Welt, zu den ökonomischen, soziologischen und technologischen Verhältnissen, dem Zeitgeist  einer Epoche. Künstlerische Darstellungsweisen, Methoden und Techniken sowie die Positionierung des Werkes im allgemeinen Kunstgeschehen (Kunstmarkt) verdichten das Portrait letztlich zu einer seismologischen Untersuchung von Persönlichkeit in der Kunst.

Vor diesem Hintergrund präsentieren Studierende des CDFI Arbeitsergebnisse aus der Lehrveranstaltung des WS 08/09 im Rahmen der Projektwoche 2009


Eröffnung: 5.6.09 - 19 Uhr
Öffnungszeiten: 08. bis 12.06.2009 - 16:00 bis 18:00 Uhr
Caspar-David-Friedrich-Institut – Medienwerkstatt
Eintritt: Frei

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13. – 27. Juni im alten Postgebäude am Markt

INSOMNALE 2009

9. künstlerisch/kunstwissenschaftlicher Wettbewerb
des Caspar-David-Friedrich-Instituts

JUNGE KUNST POSTPOSTMODERN
Mittsommer. Zeit der Sommersonnenwende. Bereits im Norden Rügens wird es nicht mehr vollends dunkel. Je weiter man ins Nordland kommt, desto mehr schwindet die Nacht. Es können mehrere Tage, Wochen sein, in denen sich die Sonne kaum hinterm Horizont verbirgt. Auch wenn die Uhr nächtliche Stunden anzeigt; wahrnehmen kann man diese nicht. Zunehmend beginnt das Zeitgefühl zu zerfließen und man will schlafen gehen, in Träume versinken, die den Tag verarbeiten und neue Kreativität ermöglichen. Aber diese Nacht hat keinen Anfang und kein Ende. Man verfällt in den Zustand der Insomnie – der Schlaflosigkeit.
Dennoch: man muss sein Werk vollenden. Wenn die Grenzen von Fiktion und Realität verschwimmen, kommt womöglich genau das zum Vorschein, was man erstrebt …

... zur INSOMNALE 2009

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14.05. – 20:00 UhrMedienwerkstatt
MAIPARTY - Präsentation der DVD REWIND
YOUR PARTY - Ein Fachschaftsrat sagt GOOD BYE

rewind

Zum Wintersemester 1998/1999 wurde in der Bahnhofstr. 50, dem ehemaligen Ausstellungszentrum unserer Universität, die Medienwerkstatt des Lehrstuhls “Bildende Kunst, Visuelle Medien und ihre Didaktik” am Caspar-David-Friedrich-Institut (CDFI) eingerichtet. Die retrospektive DVD REWIND soll nun exemplarischen Einblick in die Arbeit von mehr als 10 Jahren geben. Vor allem für die Produktion und die Präsentation von Arbeiten der Studierenden des CDFI wurden die Räume in der Vergangenheit baulich und technisch ausgestattet und immer wieder den stetig wachsenden Anforderungen im Bereich der audiovisuellen Medien angepasst. Darüber hinaus haben Kooperationen unter anderem mit dem Nordischen Klang, den Tanztendenzen, dem Koeppenhaus und dem Kulturamt der Stadt dazu beigetragen, das Caspar-David-Friedrich-Institut im kulturellen Leben der Universitätsstadt zu positionieren. Gastdozenten und Künstler der regionalen und überregionalen Kunstszene haben in der Medienwerkstatt ein an den Standards orientiertes Plateau für die experimentelle Arbeit vorgefunden. Ausstellungen und Konzerte haben einen inspirierenden Ort für die Studierenden ebenso wie für die interessierte Öffentlichkeit Greifswalds entstehen lassen.

Die Legislatur des derzeitigen Fachschaftsrates des CDFI, der sich intensiv für die Belange der Studierendenschaft eingesetzt und den konstruktiven Dialog mit den Lehrenden gepflegt hat, neigt sich dem Ende zu. Auch aus diesem Anlass möchten wir Sie am

14.Mai 2009 in die
Medienwerkstatt
Bahnhofstr. 50
ab 20 Uhr zu einer
Gartenparty
einladen.

Für Getränke und Snacks ist gesorgt
Eintritt frei


Kontakt: soltau@uni-greiswald.de
Informationen zum Caspar-David-Friedrich-Institut unter: www.cdfi.de

Prof. Michael Soltau, im April 2009

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17.04. - 19.04.
Das Caspar-David-Friedrich-Institut präsentiert sich auf dem FISH-Festival in Rostock
Fish
Abb.: Christin Kanswohl in der Medwerkstatt des CDFI 2008, Performance Projekton, Foto: Michael Soltau

Auch in diesem Jahr ist unser Institut auf dem Fish-Festival in Rostock vertreten. Neben einem Wettbewerbsbeitrag (Linda Perthen, "Erklär mir, Liebe", Animationsvideo, 2007) erhält das CDFI die Möglichkeit, sich ausführlich im Rahmen des Festivals zu präsentieren. Exemplarische Arbeiten der Studierenden im Bereich der Audiovisuellen Medien dokumentieren künstlerische Positionen und Arbeitsweisen unseres Instituts.

FISH 09
Festival im Stadthafen Rostock
17.-19.April 2009
Infos unter: http://www.fish-rostock.de/cms/de/programm/4.html

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05.03.
OUT OF BALANCE – Siebdrucke


outofbalance
Abbildung: Christin Ramson-Barn
Zum 15. Mal laden die Sparkasse Vorpommern und das NEUE KUNSTHAUS AHRENSHOOP gemeinsam zu einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst des Landes in die Räume der Filiale Ribnitz-Damgarten. Waren es in den ersten Jahren Einzelausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern der Region sowie thematische Gruppenausstellungen, so zeigen wir nun bereits zum dritten Mal studentische Arbeiten. In den letzten beiden Jahren präsentierte sich die Rostocker Technische Kunstschule, nun geben Kunststudenten des Caspar-David-Friedrich Instituts der Universität Greifswald Einblick in ihr Können.

Eröffnung: 05.03. -– 18:00 Uhr
Ort: Sparkasse Vorpommern in Ribnitz-Damgarten

Nils Dicaz

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11.12. – 15.03.

NOVP: Neue Fotografie und Videokunst aus Vorpommern
Lesung mit Volker H. Altwasser zur Katalogpräsentation mit Arbeiten von Studenten des Caspar-David-Friedrich-Instituts

NOVP. Nordostvorpommern. Ein Landstrich, nicht gefällig, etwas karg, dennoch irgendwie anziehend. Der Ausgangs punkt für die Arbeit der in Greifswald studierenden Künstler war die Beobachtung ihrer Umgebung: Das Atomkraftwerk in Lubmin, junge Menschen an der Tankstelle oder in der Disco, Kleintierzüchter, ein Faschings verein, Bohrinseln, Schiffswracks, die A 20, die Ruine Prora, das Grenzland, die polnischen Nachbarn...

Marcus Kaiser, künstlerischer Assistent des Caspar-David-Friedrich-Instituts und Herausgeber des Katalogs zum Projekt, stellte den Kontakt zu dem vom deutschen Feuilleton hoch gelobten Greifswalder Schriftsteller Volker H. Altwasser her, der angeregt durch die Foto- und Video arbeiten eine Kurz­geschichte verfasste.
Dieser bleibt uns allerdings noch eine Erklärung schuldig: Warum eigentlich sind die Vorpommern „immer dabei, wenn's um nischt geht"? Fragen an den Dichter bitte nach seiner Lesung zur Katalogpräsentation und Ausstellungseröffnung.

Am Projekt beteiligte Künstler und Studierende:
Yvonne Anders, Volker Altwasser, Sophie Baginski, Sarah Domann, Frank Ehlert, Marcus Kaiser, Oliver Kern, Alexander Klein, Heiko Krause, Sarah Linke, Olaf Matthes, Juliane Radike, Marcus Schramm, Marike Schreiber, Stefanie Schroeder, Christian von Steffelin, Kairi Uibo, Christina Zück.

Lesung und Eröffnung: 11.02.2009, 19.00 Uhr
Pommersches Landesmuseum

Ausstellung: 12.02.–15.03.2009
Pommersches Landesmuseum

Kontakt:
Juliane Radike
Öffentlichkeitsarbeit
Pommersches Landesmuseum
Rakower Straße 9
17489 Greifswald

Tel.: 0 38 34 - 83 12 25
http://www.pommersches-landesmuseum.de

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29.01.
"33 Szenen aus dem Leben" – Ein Film von Malgoska Szumowska (Deutschland/Polen, 2008, 100min) im Rahmen der 'Woche des Polnischen Films in M-V' in der Medienwerkstatt

33 Szenen

Wie fragil das Gerüst sein kann, innerhalb dessen man sein eigenes Leben eingerichtet hat, muss die Künstlerin Julia auf bittere Art und Weise erfahren. Binnen eines Jahres wird sie von ihrem Ehemann verlassen, ihr Hund stirbt und dann auch noch in kurzer Folge ihre Mutter und ihr Vater. Gleichzeitig geht es beruflich bergab, und ihre Schwester hat eine Affäre mit einem Priester, der ihretwegen der Kirche den Rücken kehrt. Doch so sehr Julias alte Welt aus den Fugen gerät, so plötzlich entdeckt sie ein neues Leben, das ihr bis dahin völlig fremd war. Inmitten des Chaos der Gefühle findet sie Frieden sowie Stärke und lernt auf einmal, auch den seltsamsten, traurigsten Begebenheiten mit einem Lächeln zu begegnen. Sie erkennt, dass es nicht auf alle Fragen klare Antworten gibt, und dass das Leben nicht immer leicht und in geordneten Bahnen verlaufen kann.

„33 Szenen aus dem Leben“ ist ein sehr persönlicher Film der 35-jährigen polnischen Regisseurin Malgoska Szumowska ("Leben in mir") und ein genaues Portrait der Reaktionen einer Familie auf die plötzliche Krankheit und den Tod der Mutter und Ehefrau.
Brillant akzentuiert der Film die Familienrollen, die vor dem Hintergrund der Extremsituation glasklar hervortreten. Die deutsch-polnische Co-Produktion wurde beim Internationalen Filmfestival von Locarno im letzten Jahr mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Für die Hauptrolle konnte die Regisseurin Julia Jentsch gewinnen, die zuletzt für ihre Rolle als "Sophie Scholl" als beste europäische Schauspielerin ausgezeichnet wurde und für den Oscar nominiert war. Daneben versammelte sie den dänischen Lars-von-Trier-Schauspieler Peter Gantzler ("The Boss of it all") und namhafte polnische Schauspieler wie Malgorzata Hajweska (als Mutter Barbara), Andrzej Hudziak (als Vater Jurek) und den Nachwuchsstar Maciej Stuhr (als Ehemann Piotrek) in ihrem Ensemble.

Besetzung
Julia – Julia Jentsch
Adrian – Peter Gantzler
Piotrek – Maciej Stuhr
Barbara – Malgorzata Hajweska
Jurek – Andrzej Hudziak
Kaska – Iza Kuna
Tomek – Rafal Mackowiak

In Zusammenarbeit mit Filmland M-V und dem Polnischen Institut Berlin.
Der Film wird in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofstr. 50 gezeigt.

Beginn: Donnerstag, 29.01. - 20:00 Uhr
Eintritt: 4/5 Euro
Ort: Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofstr. 50

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16.01. - 20.02. 2009
„out of balance“Künstlerische Leitung: Nils Dicaz
Ein Projekt in Kooperation mit dem Theater Vorpommern
outofbalance

Zehn junge Künstlerinnen und Künstler, Studierende des CDFI zeichneten, skizzierten, fotografierten während der Proben zum Ballett „Endstation Sehnsucht“, waren konfrontiert mit der intensiven Arbeit von sehr professionell arbeitenden Kollegen einer anderen Sparte.

Auch das Ballett von Ralf Dörnen hat einen Hintergrund – es basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des amerikanischen Dramatikers Tennesee Williams („A Streetcar named Desire“), welches im Jahre 1947 in New York uraufgeführt wurde.

Zum Teil großformatige Serigrafien thematisieren, ebenso wie Ballett und Stück, das Aufeinanderprallen zweier unvereinbarer Welten. Zu sehen sind Bilder zu einem letztlich tragisch endenden Versuch, ein völlig aus dem Gleichgewicht geratenes Leben neu zu sortieren, Schuld, Trauer, Demütigung zu verdrängen. Es geht um Sexualität als Kitt menschlichen Daseins, um Schweigen, Reden, Lügen, Verführen, Verletzen, um Liebe, Verzweiflung, Macht und Gewalt.

Mehr Informationen: download PDF

Foyergalerie des Theaters  Vorpommern: 16. Januar bis zum 20. Februar 2009
Galerie der Sparkasse Ribnitz: ab dem 05.03.2009

Nils Dicaz
Dipl.Maler/Grafiker
Künstlerischer Mitarbeiter
Caspar-David-Friedrich-Institut
Bereich Bildende Kunst
Tel.: 03834-863262
www.dicaz.de
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26.11. - 19.12.
Ulrich Puritz – breeze

breeze

Unter dem Titel „breeze“ kommen großformatige Fotografien und inszenierte
Objekte zu einer kontextuellen Installation zusammen. Wie die abgebildeten
Wolken, schweben die Fotografien selbst leicht und frei an Konstruktionen
aus Kupferrohr, die wiederum sich von Wand und Boden abhebend, den Raum kaum
berühren. Dabei fügen sich Bilder und Objekte zu schwebenden Raumbildern,
indem sie sich wechselseitig bedingen und bestimmen. Doch bleiben diese
Bestimmungen nicht eindeutig, sondern sind flüchtigen Veränderungen
ausgesetzt.

Die Ausstellung ist die letzte Präsentation des Kunstvereins art-cube in dem
Ausstellungsraum im BioTechnikum und schließt den Kreis der Präsentation
kontextueller und zeitgenössischer Kunst mit Ulrich Puritz als Mitbetreiber
des Projektraumes eye-kju (www.eye-kju.de) und Mitbegründer des Kunstvereins
art-cube.

„breeze“ ist bis zum 19. Dezember 2008 täglich 12-16 Uhr zu sehen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

VERNISSAGE am 26.11.2008 um 20:00 Uhr

www.ulrich-puritz.de
www.art-cube.
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22.11. - 05.12.
Susanne Möhring – Destrucs
susanne möhring

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

KUNSTRAUM GRÜNERHUND freut sich sehr, Sie/ Euch zur Eröffnung der Ausstellung Destrucs von Susanne Möhring am Samstag, den 22. November ab 19 Uhr einladen zu können.

Die Ausstellung Destrucs umfasst mittelformatige Malerei in Öl. Susanne Möhring entwickelt abstrahierte Bildwelten aus Situationen der sie umgebenden Wirklichkeit. Das Zusammenspiel und die Reflexion von Aussenwelt, eigener Innerlichkeit bzw. Gedankenwelt sind grundliegend für die Malerei Susanne Möhrings.

Im Verzicht einer detaillierten Ausformulierung offenbart sich ein großes Maß an Offenheit. Gezielt gesetzte Umrisse, Konturen und Silhouetten rufen allerdings beim Betrachter Assoziationen zu Gesehenem hervor, werden wiederum teilweise aufgehoben und mit Zuhilfenahme von Symbol- und Zeichenhaftem in jeweils bestimmte Richtungen gelenkt.
Eine gewisse Mehrdeutigkeit bleibt jedoch stets erhalten.

Scharf, kräftig gesetzte - oft dunkle, pastose Flächen und Konturen, treten in Kontrast zu lasierten, hell tonigen Flächen – durchschimmernden Schichten und Strukturen.
In sensibler Wahrnehmung des uns Umgebenden, wird dem Betrachter das uns alle betreffende Spannungsfeld zwischen Sanftheit und Brutalität - der allgegenwärtigen äußeren groben Wirklichkeit und unseren individuellen Bedürfnissen, ureigenen Sehnsüchten, Ängsten - vor Augen geführt.


Susanne Möhring
*1980 Rüdersdorf
Studiert am Caspar-David-Friedrich Institut in Greifswald.


Eröffnung: 22. November um 19.00 Uhr
Ausstellung 23. Oktober bis 05. Dezember
Mittwoch 15 Uhr bis 18 Uhr
Donnerstag 14 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung

KUNSTRAUM GRÜNERHUND
Cotheniusstrasse 2 D-10407 Berlin-Prenzlauer Berg
T: +49 (030) 74 92 51 24 | info@gruenerhund.de
www.gruenerhund.de

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nur noch bis 31.10.
kufi

Auf der Suche nach jungem, alternativen Film...
!!!Wir wollen deinen Film!!!

Am 5. Dezember 2008 veranstaltet die Kulturredaktion von radio 98eins in Zusammenarbeit mit dem cdf.i die 4. Greifswalder Kurzfilmnacht in der Medienwerkstatt in der Bahnhofstraße.

Dafür suchen wir:

Filme mit max. 10 min. Länge, auf DVD, von animiert bis real von Message bis Trash, von wunderlich bis David Lynchˇisch, alles hat Platz in der Kurzfilmnacht!
abzugeben bis 31.10.2008 an radio 98eins;
Stichwort Kurzfilmnacht, Domstraße 12, 17487 Greifswald;

Fragen und Anregungen an: kulturbeutel@gmx.net, www.98eins.de
Der Publikumspreis ist mit 200 Euro dotiert! (außerdem ist ein "Fachjury-Preis" vorgesehen)
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20. - 22.11.
Tagung:
Kunstprozesse im Spannungsfeld zwischen den Kunstzentren und Peripherie – Die Entwicklung der bildenden Kunst in Mecklenburg und Pommern zwischen 1880 und 1950


Tagungsorte: Konferenzraum, Universitätsgebäude Domstr. 11, Eingang 2
Seminarraum 2, Rubenowstr. 2, Hörsaal, Rubenowstr. 2
Leitung: Prof. Dr. B. Lichtnau

Interessenten sind herzlich willkommen. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Kontakt: Sekretariat Frau Unterberger
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07.11.
Neubrandenburger Filmabend zum 17. Europäischen Filmfestival
dokumentart

Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Medienwerkstatt


Filmliste:
OE 1 / 1  (= Osteuropa 1 / Film 1)
Dworzec Gdanski , Maria Zmarz-Koczanowicz
55min.
„…Polen war meine Welt. Polen war mein Leben.“

Die emotionale Wucht der Erinnerungen polnischer Juden – im Kontrast zu den sonnigen Bildern des Heilbades Ashkalon in Israel – prallt gegen die pragmatisch kalte Parteitagsrede Gomulkas. Diese leitete jenen leidvollen Juden-Exodus ein, der die Betroffenen bis heute schwer belastet. In ihren Aussagen versuchen sie, die politischen und ideologischen Zusammenhänge verständlich zu machen, die das pogromartige Klima in jener Zeit beförderten: allen voran der Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und arabischen Ländern und der beinahe zeitgleich ausgerufene Generalstreik in Polen 1967, gefolgt von den Studentenunruhen im Frühjahr 1968. Um von den schweren innenpolitischen Problemen abzulenken, bediente sich die Parteiführung alter polnischer Feindbilder. Sie ließ über ihre Medien Hass-Parolen verbreiten von jüdischen Rädelsführern und angeblich zionistischer Infiltration. Eine beängstigende Propagandahetze wenige Jahrzehnte nach dem Warschauer Aufstand, nach Auschwitz und den faschistischen Ghettos.

OE 1 / 2
The Return of Moonlight / Powrót blasku Ksi??yca, Regie: Sergey Ageenko
Weißrussland, 2007
Dauer: 9 min 30 Sekunden
In Holz so bildhauen, dass die natürliche Gestalt des Materials nicht gestört wird. So leben, dass die Natur der Welt nicht zerstört wird… Etliche Gebote des Künstlers und eines Menschen aus Weißrussland.

O 1 / 3
Flüsterweib / Szeptuchy, Regie: Marek W?odzimirow
Polen, 2007
Dauer: 13 min
Podlasie – ein weites Gebiet im Osten Polens… ohne Zweifel in Europa. Häuser mit Strohdächern können hier immer noch gesehen werden, Kuppeln kleiner orthodoxer Kirchen, Kreuze an Waldwegen. Katholisch und orthodox – die mit dem zusätzlichen Querbalken. Hier verbinden die Menschen den tiefen Glauben an Gott mit dem Glauben an andere übernatürliche Mächte. Ein Ausdruck des andern ist die Einrichtung des „Flüsterweibs”: eines alten Weibs, das sich mit „Flüstern“ befasst – Entziffern der Hexzauber und Gesundmachen. Es ist eine wahrhaft außergewöhnliche Einrichtung…

O 1 / 4
Dtziwadlo (Weirdo), Ireneusz Prokopiuk
9min
„…Ich weiß es nicht genau, nur von anderen.“

Auch auf Dokumentaristen warten keine Wahrheiten, schon gar keine endgültigen, allenfalls Annäherungen, Reflexe. Da sucht einer Pilze und stößt auf einen Affen. Oder macht sich jener Pilzsucher Wladek auf dem Weg nach Olszyna selbst zum Affen? Ist etwa er dieser irre Typ? Verneigen wir uns vor ihm und seiner Mähr. Ihr mit der Kamera, lasst es euch gesagt sein: Was euch begegnet, sind immer nur Behauptungen und Gerüchte. Jedes Dokument verlangt nach Auslegung. Es bleibt bei euch, überzeugt zu sein im Zweifel.
Es lebe die Unschärfe. Er lebe hoch – der irre Typ!

 OE 2 / 1
The Widow
Regie: Janos Domokos
Eine einfache Geschichte über das einsame Leben einer Witwe und ihrer Vorbereitungen auf den wöchentlichen Gang zum Markt. Sie verkauft Kleinigkeiten, um ihre dürftige Pension aufzubessern. Aber der Tag ist ein Ereignis und muss sorgsam vorbereitet werden. Sie kann sich mit Kunden streiten, mit anderen Verkäufern feilschen und sich mit den Freundinnen über die Mode und die Männer austauschen. Und immer wieder wird gehandelt, und die großen Themen bleiben das Geld und die Liebe. Ein kleines stilles Porträt das mit Sehnsüchten und verblassenden Träumen spielt in einer Welt im Umbruch spielt.

O 2 / 2
Women Conversation,  Dzeni Rostohar
„…du musst hören, was dein Herz dir sagt.“

Der Film der Lehrerin Dzeni Rostohar wirkt wie eine Notiz, entstanden im Vorübergehen, wie ein zufällig aufgeschnapptes Gespräch bei einer bunten Gartenparty für Kinder. Slowenische Frauen verschiedener Generationen debattieren über ihre mögliche Rolle in einer von Männern dominierten Tradition. Nicht am Biertisch, sondern am Sandkasten, in Kindernähe. Es ist kein abschließendes Resümee, sondern offen für Fortsetzung, Entgegnung, Bestätigung.
Dzeni Rostohar bietet hier eine film-dokumentarische Fortsetzung ihrer zahlreichen auf das Soziale fokussierten Video-Workshops für Kinder und Jugendliche.

O 2 /3
Cz?owiek od kultury / Kulturmensch, Regie: Ireneusz Prokopiuk
Polen, 2007
Dauer: 16 min
Politik und PR en miniature – ein lokaler Abgeordneter-Kandidat in Bielsk Podlaski bildet sein Wahlimage.

OE 2 / 4
Weddings and Diapers
Regie: Antonete Kastrati-Cooper, Casey Cooper Johnson

Die Regeln des Ehelebens verändern sich auch im traditionell konservativen Kosovo dramatisch. Vier Paare aus verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Generationen erzählen über Arbeitsteilung, Kindererziehung, Freiheit und Treue. Sie lassen einen offenen und ehrlichen Blick in den Alltag ihrer Beziehungen zu und sparen nicht mit humorvollen Details. Wie haben sich die Rollenmuster verändert und wo liegen die Grenzen der Ehe? Die Filmemacher begleiten die Paare beim Kühe melken, beim Windeln wechseln, bei der Geburt eines Babys und stellen am Ende noch die verschwindende Tradition der Polygamie vor.

W 1 / 1
DON’T GET ME WRONG, Adina Pintilie
50min
„…Liebe und mache, was immer du dir
wünschst.“

Was ist göttlich und was nicht, wer bringt und wer stoppt den Regen, und überhaupt: was ist normal und was nicht…? Auf der dünnen, kaum wahrnehmbaren Grenze zwischen Fiktionalem und Dokumentarischen, in einer nachdenklichen und optisch sorgsamen, zurückhaltenden Art führt Adina Pintilie in das Leben einer gesellschaftlichen Randgruppe, die einen tiefen und unumstößlichen menschlichen Wert darstellt, obwohl sie vom Standpunkt sozialer Nützlichkeit als ein ‚Nichts’ betrachtet wird.
Offenbar absurde Handlungen bekommen eine tiefere Bedeutung, sie sind tief emotional und  zeigen als einzigen Ausweg aus ihrer im Wesentlichen absurden Existenz – die Liebe.

W 1 / 2
Contre Toi
Regie: Pierre Premetens

Eine schwule Liebesgeschichte, eine filmische Erinnerung eines jungen Mannes an den geliebten Freund. Mit authentischen Bildern aus der Vergangenheit der beiden Männer, zum Teil im Super 8 Format gedreht, nimmt der Film sich viel Zeit für seine Geschichte.
Erzählt wird über eine Reise nach Lissabon, die Heimat der Mutter. Gemeinsam entdecken die beiden Männer die fremde Stadt und ihre Gefühle für einander. Mit seiner eigenen Stimme erzählt Autor Pierre Premetens über die Grenzen der Liebe, über Fremdheit und Nähe und die Unmöglichkeit das wahre Glück zu leben. Eine eindringliche Komposition aus Bildern, Tönen und Texten.

W1 / 3
Szklana pu?apka / Glasfalle, Buch und Regie: Pawe? Ferdek
Polen, 2008
Dauer: 15 min
Die Hundekämpfe sind nicht mehr trendy. Die harten „Stadt-Menschen“ haben eine neue Art erfunden, Adrenalin anzukurbeln: die Kämpfe der… Aquarienfische. Nicht weniger blutig und ebenso heftig rufen sie bei den Zuschauern ihre Urinstinkte wieder wach.

W1 / 4
Always Decent , Regie: Katja Pällijeff
Finland, 2007
Dauer: 20 min
Die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Westfinnland. Elvis und Großvater der Erzählerin sterben, und ihre Eltern scheiden. In der Schule werden mathematische Abstraktionen eingeführt, und die Psychologin erläutert in einem TV-Bildungsprogramm anhand von Zeichnungen, was Scheidung bedeutet. Unter Benutzung archivarischer Filmmaterialien konstruiert die Autorin eine intime und zugleich universelle Erzählung über ihre Jugendzeit.

 W 2 / 1
STONE SILENCE,  Krzysztof Kopczynski
51min

“...Ich geh zur Schule und lerne den Koran.”
Krzysztof Kopczy?ski geht akribisch einer im Archaischen wurzelnden Tradition der Bestrafung einer Ehebrecherin nach. Er trifft nach der Steinigung auf kein Schuldbewusstsein. Offiziell wird Herzversagen zur Todesursache erklärt. Oder Suizid. Aminas Eltern leben weiter, als sei nichts geschehen. Karim wird geschlagen und flieht in die Berge. Seine Eltern verlassen das Dorf und leben unbehelligt anderswo. Niemand lehnt sich auf, niemand stellt die Strafe der Steinigung als Lynchjustiz in Frage. Sie ist islamisches Gesetz, also ein Gebot Allahs.
Krzysztof Kopczy?ski wurde 2006 und 2007 zum besten Dokumentar- und Kurzfilmproduzenten Polens gekürt. ‚Stone Silence’ ist seine erste Regiearbeit und sogleich ein kraftvolles, bildgewaltiges Debüt von bestechender Offenheit und Unvoreingenommenheit.

W 2 / 2
My Mother`s Daughter, Regie: Saleyha Ahsan

Eine schottische Journalistin, gebildet, selbstbewusst und erfolgreich lebt seit einigen Jahren als Muslima. Einer Geiselnahme durch die Taliban in Afghanistan entkam sie nur durch ihr Versprechen, den Koran zu studieren. Zurück im Westen begann sie sich tatsächlich mit dem Islam zu beschäftigen und erkannte auch als überzeugte Feministin die starke Rolle der Frau in den Texten. Sie entschied sich für den Islam und das Kopftuch. Der Film zeigt die Auseinandersetzungen mit der Mutter, die die Entscheidung der Tochter nie akzeptieren konnte. Vom Genuss von Schweinefleisch bis zu Fragen von christlichen Werten, es sind Welten die zwischen den beiden Frauen liegen. Aber auch mit Kopftuch ist sie weiter eine engagierte und streitbare Frau, die mit aller Kraft Respekt für ihre Glaubensschwestern einfordert. Ein Film, der eine sehr persönliche Sicht auf eine der großen Auseinandersetzungen unserer Zeit erzählt.

W 2 / 3
Po?owa mnie / Half me, Regie: Justyna Tafel
Polen, 2007
Dauer: 11 min
Wenn ich schlafen gehe, sehe ich all die, die ich kenne, und die nicht mehr am Leben sind. Alle lachen, weil es lustige Menschen waren. Die Erzählerin und Filmhauptgestalt ist eine Tschetschenin, sie befindet sich in Polen in einem Flüchtlingslager. In ihren Erinnerungen und ihrem Gebet werden all diejenigen lebendig, die in ihrer Heimat zurückgeblieben sind.

W 2 / 4
DIE TRAGÖDEN AUS DER STADT,  Eva Könnemann
34:30min
„…Nun macht Bewusstsein alle uns zum Feigling.“

Ein Zweipersonenstück. Regisseur Laurent Chétouane und der Schauspieler Fabian Hinrischs proben. Ihr Problem mit dem Versuch, ‚Hamlet’ als Monolog darzubieten, ist eine Art entfremdetes Spiel, in dem der Schauspieler permanent neben sich tritt, mit der Sperrigkeit des Textes hadert, ihm seine, Hinrichs, Personalität, seine Identität anbietet, statt sie im Text aufzugeben. Der gekippte Stuhl als Bühnenraum. Körperteile als Projektionsflächen in Großaufnahme. „Der angeborenen Farbe der Entschließung wird des Gedankens Blässe angekränkelt.“ Theater, Spiel, Worte statt Aktion – der ewige Hamlet?
Eva Könnemann vermittelt uns einen Schnappschuss von den Torturen des Inszenierens.

W 3 / 1
TO DIE IN JERUSALEM, Hilla Medalia
52min

Die Wahrheit verbirgt sich hinter Schlagzeilen und Feindbildern. Der israelisch-palästinensische Konflikt, seit Jahren in der politischen Debatte als eine Kette von Kriegen, Anschlägen, Selbstmordattentaten, Friedensbemühungen – bedrückend, aussichtslos und ermüdend für die Öffentlichkeit. Da kommt dieser aufrüttelnde Film der israelischen Filmemacherin Hilla Medalia und ermöglicht dem Betrachter einen sehr persönlichen, ja beinahe intimen Blick in die Gefühlswelt beider Seiten, betrachtet durch die Augen zweier Mütter, die durch den gewaltsamen Tod ihrer Töchter für immer verbunden sind. Es gibt beiderseits Verständnis für die Trauer, zugleich wird erkennbar, wie tief der Konflikt wurzelt, wie unendlich weit er von einer Lösung entfernt ist.

W 3 / 2
man muss leben / trzeba ?y?, Regie: Pawe? Sobczyk
Polen, 2007
Dauer: 19 min
Ein intimes Porträt einer Ehe mit 50-jähriger Erfahrung. Ein altes Haus in der Provinz, alte Menschen mit ihrer Schönheit, Wahrheit, mit ihren Erinnerungen, Auseinandersetzungen und  Schmerzen. Dauerhaftigkeit und Vergänglichkeit. Es gibt Themen, solche Filme, die in uns stecken – sagt in der Einleitung der Autor des Films.

W 3 / 3
SEHEN,
 Hubert Sielecki
13min "…Wenn der Körper leichter wird.“
Wer mit diesen fünf kinematographischen Sprechtexten nichts anfangen kann, dem könnten sie helfen.
Dieselben immer wieder von vorne…
…sehen, vergessen, bestaunen, vergessen, sehen, bestaunen....... vergessen, vergessen – was?
Auf dem Wege der Selbstfindung…
…Monotonie, Trance, die Stimme des Heilers, Meditation, Hingabe, Sonnengeflecht, Wunder, Erweckung, Ekstase…
Wem dieser Film helfen kann, der kann mit ihm anfangen…
…wenn der Körper leichter wird.

W 3 / 4
A város ritmusa (Rhythm of the City),
András Salamon
15min

In Salamons Film ist es ein kleiner Junge, der mit weit geöffneten Augen und Ohren durch die Stadt geht und dabei alles aufsaugt und sublimiert für sein eigenes Spiel. Dabei wird er selbst Teil und Motiv der Montage.
Grundlage dieser Atem beraubenden Film-Komposition ist eine ungemein hohe optische und akustische Qualität jeder ihrer einzelnen Quellen, was die erstaunliche Komplexität erst ermöglicht. Wie sorgfältig die Lichtbehandlung!
Selbst die größte noch wahrnehmbare Verkürzung, eine im Lidschlag, also nur im Bruchteil einer Sekunde gebündelte Wirklichkeit vermag unser Gehirn zu orten und zu kombinieren.
Der Film bietet jedem Filmenthusiasten ein faszinierendes Kompendium von seltenen Montagevarianten, von ungewöhnlichen Kombinationen und überraschenden Lösungen.

W 4 / 1
Vzi sno iz Bronza,
Regie: NN

Wie lebt es sich als 18 jähriger in der „Großstadt“ Krsko in Slowenien. Die meisten Jugendlichen stellen sich keine Fragen nach ihrer Zukunft, denn sie wissen, dass es sie nicht gibt. Chancen haben nur die, deren Eltern Geld haben und die Ausbildung bezahlen? Der Film lässt drei Jugendliche zu Wort kommen und zeichnet ein ehrliches und wenig hoffnungsvolles Bild einer verlorenen Generation zwischen Rap, Graffiti, Drogen und Kriminalität.

W 4 / 2
Roaming Around,
Regie: Brigitte Bertele

„Sodom und Gomorrha“, so nennen die Bewohner der ghanaischen Metropole Accra eine wilde Siedlung am Rande des größten Marktes. Es ist die Heimat der Gestrandeten, Heimatlosen, Diebe, Zuhälter und Straßenkinder. Auf der Basis eines Textes der Schriftstellerin Amma Darko folgt der Film einigen Straßenkindern zwischen ihrer Suche nach einem freien Leben außerhalb der zerrütteten Familien und einem mörderischen Kampf ums Überleben. Eine Familie, ein zu Hause ist für sie alle unvorstellbar, das sind magische Worte, die ihnen Tränen in die düsteren Augen treiben. Durch die Begegnungen und Reflexionen von Amma Darko erhalten die Geschichten der Kinder ein universelles Profil, in dem sich literarische Passagen mit dem dokumentierten Überlebenskampf der Straßenkinder mischen.

W 4 / 3
Zietek,
Regie: Bartosz Blaschke

Bogdan Zietek LIEBT die Frauen. Bogdan ist Rentner und lebt mit seiner Frau in einem abgelegenen Dorf auf dem Land. In Polen ist er eine Institution, die Käufer stehen Schlange. Sie wollen Bogdans Frauen kaufen. Aber Bogdan sammelt seine Frauen in einer kleinen Kammer und putzt sie liebevoll. Seit 40 Jahren baut er Frauen aus Holz, schöne, großbusige Frauen, modelliert nach dem Vorbild der Kataloge, angekleidet mit Blusen und Röcken aus der Boutique in der Kleinstadt. Bogdans Ehefrau scheint es großmütig zu akzeptieren. Ein tragikkomisches Bild eines selbstbewussten Eigenbrötlers, der sich traut seine Träume zu realisieren.

W 4 / 4
Butterfly,
Regie: Yulia Mahr

Als sie geboren wurde sagte der Arzt ihrer Mutter, dass etwas mit ihren Augen nicht in Ordnung ist. Der nächste Arzt sagte, sie ist nicht blind, sie ist ein Albino. Ihr Leben ist immer anders gewesen als dass der anderen Kinder, aber sie hat gelernt damit umzugehen, sie lebt ohne ihre Augen und nutzt ihre anderen Sinne. Und sie hat ihr Element gefunden, das Wasser. Beim Schwimmen fühlt sie sich sicher. Eine sehr subjektive Poesie über den Umgang mit dem Anders sein.

W 4 / 5
Westi,
Regie: Madevi Dailly
Ein Animationsfilm über den dicken Westi, den Außenseiter, das Monster. Westi will so wie alle anderen sein, er will nicht von ihnen gequält und beschimpft werden. Ein leichter und gefühlvoller Film über den schwierigen Prozess eigene Schwächen zu erkennen, zu lernen sie zu akzeptieren um dann zu neuen und unbekannten Stärken zu finden. Eine kleine Kindergeschichte für alle Altersgruppen.

W 5 / 1
Lost Worlds / Zaginione ?wiaty, Regie: Nemes Gyula
Hungary/Finland, 2008
Tama Kopaszi – ein vergessenes Stadtfragment im Zentrum Budapests. Eine künstliche Halbinsel, Häuser auf dem Wasser, das Leben der Sommerfrischler, das Leben der Obdachlosen. Abriss. Eine neue Qualität.

W 5 / 2
KRUPKA 0,5 , Michal Dawidowicz
18min
Krupka 0,5 – ein Verkehrsschild zu einem einsamen Gehöft, einem Ausbau.
Anfangs erscheinen Bohdan und Stanislav als weltfremde Sonderlinge, Außerirdische oder aus der Zeit Gefallene. Um ihre Dialogen und Aktionen um das Baumfällen und Borscht-Zubereiten rankt sich Komisches, Kauziges. Allmählich wird der Hof, die Stube immer mehr zu einem öffentlichen Raum, in dem wichtige politische und religiöse Dinge verhandelt werden, hinter deren Erörterung sich überraschende Weltläufigkeit erahnen lässt. Bohdan – bei Chopin-Musik entrückt, Stanislav – über das Ewige Buch gebeugt…ergeben eine gewisse Deutungshoheit.

W 5 / 3
„Vixen Academy” / Szko?a rodzenia, Regie: Alina Rudnitskaya
Russland, 2008
Dauer: 29 min
Junge Frauen in St. Petersburg sind wieder in der Schule. Sie lernen, wie ein Mann neugierig gemacht und gewonnen, wie er manipuliert werden soll. Die Verführungs-Soziotechnik des 21. Jahrhunderts im frühkapitalistischen Russland. Und in deren Hintergrund: Ängste, Träume, Determination.

W 5 / 4
La Boite a Tartines, Regie: Floriane Devigne
Eine Butterbrotdose ist Ausgangspunkt für ein filmisches Essay über das Leben im nördlichen Belgien, einer Region die noch bestimmt ist von industrieller Produktion und tiefer Religiosität. Ein banales und unauffälliges Produkt wie eine Butterbrotdose lädt ein zu einer spielerischen Reise in die Alltagskultur der belgischen Arbeiterklasse. Erzählt wird dabei nicht nur über das Essen sondern immer mehr über die Veränderungen unserer Zeit und über die Menschen, die die Folgen zu tragen haben. Aus einer kleinen minimalistischen Idee entwickelt der Film ein Kaleidoskop an Gedanken und Bildern über die Tragik unserer Zeit, persönlich erzählt aus der Perspektive und mit der Stimme der Autorin.  

W 6 / 1
„Oifn Weg” / Wybór Oifna, Regie: Sarah Horst
Schweiz, 2007
Dauer: 35 min
Cioma Sch?nhaus lebte während des Zweiten Weltkrieges in Berlin und konnte Ausweise vorzüglich fälschen. Dank dieser Fertigkeit konnte er überleben und andere überleben helfen. Heute pflegen seine Söhne: Sascha i David, die jüdische Tradition in ihrer Klezmer-Band – Baith Jaffe. Cioma dagegen will an sie nicht mehr erinnert werden.

W 6 / 2 
Requiem für Frau H., Regie: Philipp Hartmann

Der Abschied von einer verstorbenen alten Frau. In körnigem schwarz/weiß gedenkt Philipp Hartmann der Nachbarin und zeigt die letzten Arbeiten in der Wohnung der Verstorbenen. Das Entfernen der Tapeten, quälend langsam, im Rhythmus eines Requiems von Brahms.  Ein Film der sich Zeit und Ruhe nimmt, und Raum lässt für Gedanken an das was übrig bleibt vom Leben.

W 6 / 3
Nahied = Venus, Regie: Parisa Yousef Dopust
Netherlands, 2008
Dauer: 40 min
“Nahied = Venus” ist der persönlichste Film, den ich je gemacht habe. Parisa Yousef Dopust realisiert ihre philosophisch-gefühlvolle Filmreise in eine dramatische Vergangenheit ihrer Tante Nahied (in der Muttersprache der Regisseurin bedeutet der Name Venus). Der Film ist ein gefühlsvolles Porträt der iranischen Intelligenzfamilie, die sich im Exil in Westeuropa befindet.

W 6 / 4
Kiosk,  Regie: Hilde Osen
Mitten in Kopenhagen leben in einem eingezäunten Areal 600 Menschen, sie nennen es die Stadt der Alten. Hier gibt es einen Kiosk und eine Kirche. Der Film zeigt die Menschen in dem Kiosk. Sie kommen und gehen, einige bleiben. Die Gespräche drehen sich hauptsächlich um Zigaretten und Bier. Eine Vergangenheit hat nie stattgefunden, eine Zukunft ist nicht zu erkennen. Manchmal reden sie über Dostojewski und Literatur. Ein sehr genaues Porträt eines Lebens am Rand, ohne Scheu vor Bildern vom übrig gebliebenen Rest des Lebens.

W 7 / 1
Muzyczna partyzantka / Ein musikalischer Partisanenkampf
Regie: Miros?aw Dembi?ski
Polen, 2007
Dauer: 53 min
Konzerttouren, während deren sie auf gelöcherten Matratzen schlafen, und proben tun sie in einer öffentlichen Toilette. Sarkastisch und idealistisch. Rock-Musiker in Weißrussland.
In Baranowicze lässt sie die Miliz unter dem Vorwand nicht spielen, sie würden die Ruhestätte der während des Zweiten Weltkrieges ums Leben gekommenen Partisanen profanieren. „Dann spielen wir für die Partisanen“ – verhandelt einer der Musiker. Ein anderer gibt hinzu – „Wir sind selbst Partisanen“.

W 7 / 2
My name is Kelvin… / Mam na imi? Kelvin…, Regie: Veena Holkar
Kenia/UK, 2007
Dauer: 13 min
Victoria-See, Westkenia. Jugendliche aus einem Waisenheim haben eine Vorstellung über ihr Leben vorbereitet – das Leben der Kinder, die durch AIDS alleine geblieben sind. Häufig sind sie doppelte Opfer – Waisen und Krankheitsträger zugleich. Die Vorstellung ist für sie selbst, für andere Opfer… für die westliche Welt?

W 7 / 3
EHE DIE SPUREN VERWEHEN , Renate Günther-Greene
15:48min        
„…Damals habe ich das Weinen verlernt.“
Der Güterbahnhof von Düsseldorf wird abgerissen. Es ist der Ort, an dem in den Jahren 1941 und 1942 über 6000 Juden deportiert wurden. Nur wenige haben überlebt.
Der Greifarm. Der Schweißbrenner. Die Trennscheibe.
Deportation ist Auslöschen. Abbruch von Biografien, Auseinanderreißen von Familien. Gewaltsames Trennen. Demontage. Endlösung.
Renate Günther-Greene hat mit Hilfe äußerster Reduktion und mit wenigen wirkungsstarken Kunstgriffen einen Erinnerungsraum geschaffen gegen die Freifläche des Vergessens und Verdrängens, gegen den Rückbau der Erinnerung.

W 7 / 4
Bread Makers, Regie: Yasmin Fedda
Eine Gruppe von Behinderten in einer schottischen Bäckerei. Sie machen ihre Arbeit professionell, aber auf ihre eigene Art und in ihrem eigenen Rhythmus. Dabei ist ihr kleines Unternehmen gut organisiert und erfolgreich. Ohne viele Worte beobachtet der Film die Menschen bei der Arbeit, die im Produktionsalltag keine Chance haben. Genau beobachtet, mit liebevoller Nähe zeigt der Film was auch mit schwerer Behinderung möglich ist.       

W 7 / 5
SCHMUSEN MIT POLITIKERN,  Christian 3 Rooosen
4:51min
Ein schonungsloser Dokumentarfilm, der die Augen öffnet. Auf einer Fanmeile gefährliche Nähe zu öffentlichen Personen. Eine delikate Art von Mundpropaganda. Oder gar Mund-zu-Mund-Beatmung? Wenn ja, dann besonders abstoßend. Die Frage wäre zu klären, wie weit hier Prostitution vorliegt. Desinteresse im größeren Umkreis deutet auf Wählerverdruss. Mit Steuergeldern erkaufte Wahlhilfe wird radikal bloßgestellt. Voyeuristische Kamera ermöglicht selten-intime Einblicke ins Abartig-Abhängige. Besonderer Kunstgriff: die Einbeziehung des Stadtfunks.

W 8 / 1
Arthur Balfour And Me, Regie: Charlotte Cornic
Eine junge Palästinenserin, seit 6 Jahren im Exil in Schottland, erinnert sich an 68 Worte des britischen Außenministers Arthur Balfour aus dem Jahre 1917. Eine Deklaration, geschrieben auf dem Schloss seiner Familie, in der das Recht jüdischer Siedler auf das Land der Palästinenser festlegt wird. Diese Entscheidung sollte weit reichende Folgen für das Volk und die Familie der jungen Frau haben. Der Film ist ein kleines privates Essay über eine der großen politischen Fragen unserer Zeit. Er erzählt über die Folgen politischer Entscheidungen und stellt die Frage nach der Verantwortung für große historische Entscheidungen.

W8 / 2
Faceless / Bez twarzy, Regie:Manu Luksch
A/UK, 2007
Dauer: 50 min
Die neuen Technologien verändern die menschliche Denk- und Darstellungsweise – das haben die Kulturtheoretiker schon lange her entdeckt. Kann denn ein Dokumentarfilm entstehen, der auf Aufnahmen der Industriekameras basieren würde? Könnte er visuell attraktiv sein, poetisch, durchdringend zeitgenössische Ängste, Gefühle darstellen, Kodierungsweisen unserer Träume und Erinnerungen diskutieren? Sind denn neue Technologien eine Antwort auf unsere Träume? Machen sie uns besser, kluger, glücklicher? Wollen wir in einer Utopie leben, in einer unvorhersehbaren Wirklichkeit?

W 8 / 3
The Sinking Villag, Regie: Márton Szirmai
Ein kleines Dorf in Ungarn sinkt seit mehreren Jahren immer tiefer ab. Jedes Haus ist durch immer größer werdende Risse instabil geworden. Es kracht und ächzt zu jeder Tages- und Nachtzeit. Niemand kennt den Grund für diesen seltsamen Prozess. Die Nachrichten im nationalen Fernsehen berichten regelmäßig über das unerklärliche Phänomen. Und da ist Joseph, der ewige Optimist, der versucht, das dramatische Problem zu lösen. Er lernt Englisch und dreht einen eigenen Film, den will er an die EU schicken, mit der Bitte um Hilfe. THE SINKING VILLAGE zeigt die groteske Situation an einem entlegenen Ort in Ungarn, und wie aus der Not ein engagierter Plan entstehen kann.

W 8 / 4
Into the Direction of Light / W stron? ?wiat?a, Regie: Michael Aschauer
Austria, 2008
Dauer: 9 min
Ein Film für jene, die nicht in Urlaub gefahren sind und nichts mehr verlangen als ihr Sehvermögen im Horizont verschwimmen zu lassen. Eine Kontemplation unter Gebrauch einer statischen Kamera und unterschiedlichen Montagetempos. Ganze neun Minuten.

W 8 / 5
Podestleben, Regie: Sabine Zimmer und Sandra Budesheim
Seit über 12 Jahren wohnt eine Frau auf einem Treppenabsatz im obersten Geschoss eines Berliner Mietshauses. Wie lebt es sich mit dieser ungewöhnlichen Nachbarin, die selbstbewusst ihre eigenen Rechte beansprucht und zu einem selbstverständlichen Teil der Mietergemeinschaft geworden ist? Die Mitbewohner geben ehrliche Auskünfte über den Grad ihrer Toleranz und die Grenzen ihres Verständnisses für das andere, unbürgerliche Leben und offenbaren dabei ihre eigenen Grenzen, denn spießig wollen sie alle nicht sein. So werden sie selber zum Mittelpunkt, denn die eigentliche Hauptperson, die Frau auf der Treppe zeigt der Film nicht, denn es geht nicht um die Befriedigung voyeuristischer Neugier.

W9 / 1
Gadzio, Regie: Kryspin Pluta
Polen, 2007
Dauer: 23 min
Ein Zigeunerjunge und ein Schlesier, der sein Großvater sein könnte. Hip-Hop, gestylt von dem  Teenager und idyllische Balladen, gesummt unter Begleitung der Gitarre durch den älteren Herrn. Die Konfrontation dieser beiden Welten bildet eine überraschende und warme Beziehung.

W9/2
HÁROM NÖ (THREE WOMEN), Regie: Szuchy Zsuzsa
45min
„…aber ich habe nie verstanden, warum.“
Szuchy Zsuzsa’s wortreicher, argumentativer Porträtfilm über drei Mütter, handelt von der Schwierigkeit, in Ehe-Konflikten angemessene Entscheidungen über das Zusammenleben zu treffen, solange noch Liebe da ist, die Lage aber für ein weiteres Zusammenleben ausweglos geworden ist.
Hajni erzählt, wie sie den gewalttätigen Vater ihrer beiden Kinder, Amanda und Kevin, verließ und in ein Heim für misshandelte Frauen ging, nachdem er sie mit der Axt bedroht hatte. Bereits fünfmal machte sie ihre Entscheidung rückgängig.
Zita und ihr Sohn Krisztián berichten über Sándor, der Zita fast zu Tode schlug und sie aussperrte, nur weil sie beim Kochen Bratöl verschüttete. Der Sohn versuchte, sie zu beschützen und ging mit dem Messer auf den Vater los. Wird es mit dem rumänischen Freund besser werden?
Tamara wagt nach der Scheidung, trotz der Drohungen ihres Ex-Gatten Roland, sie zu töten, mit  ihrer Tochter Réka in England den Weg in ein neues Leben.

W9/3
Journal No.1 – An artist’s impression / Dziennik nr 1 – impresja artysty
Regie: Hito Steyerl
Austria, 2007
Dauer: 21 min
Die Wiedergabe des Nichtexistierenden. Eines nichtexistierenden Films, eines nichtexistierenden Landes. Eine jugoslawische Filmchronik, realisiert zwei Jahre nach der Beendigung des Zweiten Weltkrieges, die ein nicht mehr existierendes Land darstellt. Dieses Land, voll ethnischer und kultureller Unterschiede, die gewaltsam durch das kommunistische Regime zusammengekoppelt wurden – verschwand in der 90er Jahren des 20. Jahrhunderts im Gewimmel nachfolgender kriegerischer Auseinandersetzungen. Ein Film Hito Steyerls ist eine künstlerische, dokumentarische Reise in die menschliche Erinnerung und in ein nichtexistierendes Land.

W9/4
Sándor Mohi
„IMÁDSÁG“(„PRAYER“)
27min
„…Bleibe bei uns, denn es will Abend werden…“
Mit dieser Bitte aus dem Lukas-Evangelium beginnt Sándor Mohis anrührendes Film-Gebet über den mühevollen Lebensabend von István und Ilona Silótyi. In einer Zeit, wo mit dem Werbeslogan ‚Ferien auf dem Bauernhof’ die ländliche Idylle versprochen wird, wirken diese fünf letzten Jahre des Bauernpaares in ihrem Kampf ums tägliche Brot wie eine archaische Episode aus längst vergangener Zeit. Tatsächlich aber ist dieser stille, unsentimentale Film sehr heutig und schon fast so etwas wie ein Gleichnis, ja, vielleicht sogar eine Definition von Leben überhaupt: das Erforderliche tun müssen, Schwierigkeiten überwinden wollen, nicht aufgeben können.

W 10 / 1
„Ploha”
Eine sentimentale und emotionale Reise bis an die Wurzeln – und ob gelungen? Eine serbische Familie – eine geschiedene Mutter und ihre zwei Kinder – ein Junge und ein Mädchen (geboren und groß geworden in den Niederlanden) – reisen zu ihrem Geburtsort, zu ihrer Kindheit, Erziehung, der Jugendzeit ihrer Mutter und ihres Vaters. Sie besuchen sowohl eine christliche Kirche als auch einen muslimischen Tempel. Sie erproben die Macht der lokalen Zauber. Wird diese Reise ihr Leben verändern?

W 10 / 2
Dear Dad, Regie: Robin Haig

Der Film erzählt über den Versuch der Verarbeitung eines Traumas. Die Autorin als Sprecherin versucht die vor vielen Jahren zerstörte Beziehung zu ihrem Vater, einem professionellen Jäger aufzuarbeiten. In mehreren Zeitebenen erzählen die Bilder von einer glücklichen Kindheit in der freien Natur an der schottischen Westküste, zusammen mit dem geliebten Vater, von den Folgen der Trennung der Eltern und einer jahrelangen Sprachlosigkeit. Die Tochter macht sich mit Hilfe des Films auf die Suche nach dem wahren Bild ihres Vaters und führt ihn zurück in eine Zeit großer Verwirrung, auf der Suche nach sich selbst. Lassen sich die alten Gefühle wieder herstellen? Gibt es ein zurück zu glücklichen Zeiten?  Es ist ein quälender Prozess einer Aufarbeitung, und der Versuch einer Annäherung an alte Gefühle, die mit der Zeit tief verschüttet sind.

W 10 / 3
Go?ka schieß ein Tor! / Go?ka gola!, Regie: Joanna Kaczmarek
Polen, 2007
Dauer: 10 min
„Doch es gibt keine Weltmeisterschaften für die Frauen” – sagt Go?ka, die älteste von den Geschwistern. Schade. Go?ka teilt ihre Zeit zwischen die Pflichten der älteren Schwester und die Fußballtrainings. Bei den Spielen ist sie die beste. In der Schule, im gewöhnlichen Unterricht, geht es ihr nicht mehr so gut. Ein Porträt der 16-jährigen, ihrer ungewöhnlichen Leidenschaft und ihrer Umgebung – der Z?bkowska-Straße mit ihren heimlichen Durchgängen, Gassen und Hinterhöfen der Warschauer Praga. Gosia meistert dort unermüdlich dribbeln.

W 10 / 4
El Sastre, Regie:Óscar Pérez

Mohamed, der pakistanische Schneider arbeitet in einem winzigen Laden in einem Armenviertel von Barcelona. Sein einziger Angestellter ist Singh, eine Illegaler aus Indien, den er für einen Hungerlohn für sich arbeiten lässt und den er genauso schlecht behandelt wie seine  Kunden, die alle unzufrieden mit seiner Arbeit sind und ihm schwören, niemals wieder zu kommen. Aber Mohammed bleibt wie er ist, schlecht gelaunt und ungerecht. In langen minimalistischen Einstellungen lässt der Film uns teilhaben an der Welt der Flüchtlinge und Illegalen, deren Leben auf wenigen Quadratmetern nur ein einziges Ziel hat, die Überwindung von Einsamkeit und Isolation.


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ab 15.10. 2008
Eugen Kunkel
Kunkel at artcub

Der Kunstverein art-cube e.V. vergibt an junge Künstler den Raum für
zeitgenössische Kunst im BioTechnikum als temporäres Atelier. Dabei können
im Raum künstlerische Arbeiten entstehen, die an und in ihm erprobt werden
können.
Der Künstler Eugen Kunkel nutzte jetzt das art-cube als temporäres Atelier
und schlug dort für einen Zeitraum von 5 Wochen sein künstlerisches Lager
auf. Die im art-cube und in dieser Arbeitsperiode entstandenen Arbeiten sind
nun in einer Präsentation zu sehen, in der die malerischen Konkretionen
allein im Raum verbleibend diesen bespielen.

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25.10.2008
DISKURS – Podiumsgespräch
Zum Begriff des Zeitgenössischen und zur Situation zeitgenössischer Kunst in M-V


Der Kunstverein art-cube e.V. möchte im Rahmen von KUNST HEUTE – Tag der zeitgenössischen Kunst in M-V am 25. Oktober zu einem Podiumsgespräch mit offener Diskussion ab 18 Uhr in den Raum für zeitgenössische Kunst art-cube im BioTechnikum Greifswald einladen.

In dem Gespräch soll die Frage nach dem Zeitgenössischen thematisiert, sowie Berichte und Analysen zur Situation zeitgenössischer Kunst in M-V gegeben werden.
Ein Tag, der die zeitgenössische Bildende Kunst in den Focus stellt, bedingt der Überlegung, was das „Zeitgenössische“ möglicherweise ist, das dieser besonderen Aufmerksamkeit unbestritten bedarf. Dabei werden zentrale Fragestellungen der Kunst der Moderne aufgegriffen – welche ästhetischen/künstlerischen Strategien benutzen zeitgenössische Künstler, was ist das Kunstwerk, unter welchen Bedingungen „passiert“ zeitgenössische Kunst. Es bietet sich zusätzlich an, Fragen und Anregungen auf die aktuelle Ausstellung im Raum für zeitgenössische Kunst zu beziehen und an ihr zu überprüfen.
Darüber hinaus wird über die Situation zeitgenössischer Kunst in M-V gesprochen. Wie wird zeitgenössische Kunst von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wie sieht es in den Schulen aus, die im Rahmenlehrplan die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst verankert haben, und mit welchen Problemen haben Kulturschaffende zu kämpfen.

Kunstwissenschaftler, Künstler und Kulturmanager wollen diese Fragen und Ansätze aus ihren unterschiedlichen Positionen heraus erläutern und diskutieren. Der Kunstverein art-cube e.V. würde sich freuen, Sie im Raum für zeitgenössische Kunst in der Walther-Rathenau-Str. 49a zu einer interessanten Diskussion begrüßen zu können.

art-cube Team
Marcus Schramm

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„Kurz vor Immer“
Arbeiten von Uljana Rogoshina
22.10.08 - Vernissage
23.10.2008 – 14.11.2008
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Kunstverein art-cube e.V.
Raum für zeitgenössische Kunst
Biotechnikum
Walter-Rathenau-Str. 49a
Greifswald
www.art-cube.eu


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23.10. - 24.10.
AUSSCHREIBUNG - Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz und
Performance

Die TANZTENDENZEN feiern ihr 15jähriges Jubiläum und bieten aus diesem Anlass zwei bis drei Studenten und Studentinnen die Möglichkeit die Kompanie kondition pluriel aus Montreal (Kanada)
Im Pommerschen Landesmuseum Am Do + Fr 23/24. Oktober 2008 bei der Installation, Einrichtung und Performance zu assistieren.
tanztendenzen

Die Québecer Kompanie kondition pluriel präsentiert in Greifswald die interaktive
Tanzperformance „passage“. Auf der Suche nach künstlerischen Formaten, die mediale Kunst und Tanzperformance verbinden, entwickelten kondition pluriel (Martin Kusch und Marie-Claude Poulin) „passage“ als eine begeh- und bespielbare Performance. Tänzer und Besucher können darin mit den vorhandenen Reservoirs von Licht- und Farbprojektionen, choreographischem und akustischem Material die Performance gestalten.

Marie-Claude Poulin stammt aus Montréal und tanzte u.a. für Benoît Lachambre und Meg Stuart. Als Choreographin entwickelte sie über 15 eigene Stücke. Martin Kusch studierte Geschichte, Philosophie, Malerei und Medienkunst. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit der Kreation
partizipatorischer Environments und entwickelt ortsbezogene Installationen.

Anmeldung bei:
Tanztendenzen, C/o Theater Vorpommern, Anklamer Strasse 106, 17489 Greifswald
Tel: 03834 – 57 22 227 tanztendenzen@gmx.de www.tanztendenzen.de


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26.09.
Gerüchteküche? ? Präsentation eines fotografischen Projekts

geruechtekueche

Das Projekt, organisiert von Studentinnen des CDFIs, wurde mit fünf Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums realisiert. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Starkult und die Bildsprache des Fotokünstlers David LaChapelle dienten als Orientierung für die eigene fotografische Arbeit.

Termin: Freitag, den 26.09, 19:00 Uhr
Ort: Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, Bahnhofstr. 50

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20.10. - 20.11.2008
Seestücke
seestuecke

„Studieren, wo andere Urlaub machen!“
Diesen Slogan haben Studentinnen und Studenten des C.- D.- Friedrich- Instituts wörtlich genommen.
Vom 25.8.-29.8.2008 fanden sie die Motive für ihre Bilder im Greifswalder Hafen, im Wiecker Hafen, in den Häfen von Stralsund und Saßnitz.

Eröffnung: 20. Oktober 2008 - 18:00 Uhr
Ort: Großer und im Kleiner Malsaal des CDFI, Bahnhofstr. 46/47

Kontakt: Sylvia Dallmann

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