Medizin

Bundesförderungen

BMBF: Gezielter Wirkstofftransport

Mit der vorliegenden Richtlinie beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Verbundvorhaben zum gezielten Wirkstofftransport zu fördern, in denen mithilfe gezielter Transport-Strategien die Nachteile der bisher üblichen Verabreichungsformen von Wirkstoffen überwunden werden können.

Gegenstand der Förderung sind Verbundvorhaben, in denen Lösungsansätze für den gezielten Wirkstofftransport entwickelt, optimiert und überprüft werden. Dafür sind auch Untersuchungen zur genauen Aufklärung der Wirkstoffverteilung, zur Wirksamkeit, Verträglichkeit und zellulären Spezifizität notwendig um den therapeutischen Nutzen der gezielten Wirkstofftransport-Strategie abschätzen zu können. Hierfür können sowohl in vivo-Tiermodelle als auch ­geeignete human-basierte in vitro-Modelle eingesetzt werden, um die Übertragung in die weiteren Schritte der Arzneimittelentwicklung so effizient wie möglich zu gestalten.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 3. Februar 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Psychische und neurologische Erkrankungen erkennen und behandeln

Mit der vorliegenden Förderrichtlinie unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue medizintechnische Lösungen, um psychische und neurologische Erkrankungen besser zu erkennen und zu behandeln. Volkswirtschaftlich verursachen psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen zusammen mit Krankheiten des Nervensystems alleine in Deutschland Krankheitskosten in Höhe von über 70 Mrd. Euro und führen zu den längsten Verweildauern in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Daher setzt das BMBF mit der vorliegenden Förderrichtlinie einen am Bedarf orientierten Themenschwerpunkt zu wichtigen zugrundeliegenden Diagnose-, Behandlungs- und Versorgungsfragen aus dem Fachprogramm Medizintechnik, Handlungsfeld „Patientennutzen“, um. 

Gegenstand der Förderung sind industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche Vorhaben der FuE, in der Regel in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen Versorgungslösungen auf Basis innovativer medizintechnischer Lösungen angestrebt wird, deren Ergebnisse am Nutzen für Patienten mit psychischen und neurologischen Erkrankungen orientiert sind. Die der medizintechnischen Lösung zugrundliegende Wirkweise muss auf wissenschaftlicher Basis nachvollziehbar sein. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 31. Januar 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Trotz bedeutender Verbesserungen in Hygiene, Prävention und Behandlung stellen Infektionskrankheiten in Deutschland und weltweit immer noch eine große Herausforderung dar. Zunehmende Gefahren entstehen unter anderem durch die steigende Anzahl von Krankheitserregern, die gegen einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe resistent sind, und durch die globale Ausbreitung neu auftretender Infektionskrankheiten. Um Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten zu generieren und Innovationen für die klinische Praxis zu entwickeln, muss die wissenschaftliche Basis in Deutschland in der Infektionsforschung gestärkt werden. Zu diesem Ziel wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Karriereweg qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der klinischen und anwendungsorientierten Infektionsforschung gezielt fördern. Dabei steht die Förderung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vordergrund, nicht die strukturelle Verbesserung wissenschaftlicher Einrichtungen.

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 8. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Zur Ausschreibung in geänderter Fassung vom 22. Juli 2019

Zusammenfassung der Änderungen gegenüber der Ausschreibung vom 24. Mai 2019

BMBF: Stärkung der Pflegeforschung

Eine leistungsfähige Pflegeforschung schafft die notwendige Evidenz, um die Pflegepraxis gezielt und qualitativ hochwertig weiterzuentwickeln. Damit Ergebnisse der Pflegeforschung nachhaltige Wirkungen entfalten können, müssen sowohl Akteurinnen und Akteure des Gesundheitswesens, die an der Pflege von Menschen beteiligt sind, als auch die von Pflegebedürftigkeit Betroffenen in angemessener Form in den Forschungsprozess eingebunden sein. Konkret handelt es sich hierbei z. B. um Pflegebedürftige, professionelles Pflegepersonal und weitere an der Versorgung Pflegebedürftiger beteiligte Berufsgruppen sowie (pflegende) An- und Zugehörige und gegebenenfalls auch Kostenträger (z. B. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung).

Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Stärkung der Pflegeforschung in Deutschland. An ausgewählten Hochschulstandorten sollen Entwicklung und Ausbau von Forschungskapazitäten in den Fachdisziplinen der Pflegeforschung unterstützt werden. Hierzu werden an neu eingerichteten Lehrstühlen oder Abteilungen für Pflegewissenschaft für eine begrenzte Zeit zusätzliche Personalstellen zur Durchführung von Forschungsprojekten zu zukunftsträchtigen Themen mit einer hohen Relevanz für die pflegerische Versorgung gefördert. Zudem werden an etablierten Instituten und Abteilungen für Pflegewissenschaft Forschungsprojekte des wissenschaftlichen Nachwuchses zu entsprechenden Themen gefördert. Mit dieser Fördermaßnahme leistet das BMBF einen Beitrag zur Ausgestaltung des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung.

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen (Universitäten und forschungsstarke Fachhochschulstandorte) mit einer medizinischen, gesundheitswissenschaftlichen oder soziologisch/psychologisch orientierten Fakultät. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 18. Dezember 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. Förderwürdig sind Vorhaben, die den Ersatz von Tierversuchen, eine Reduktion von Versuchstierzahlen oder eine Minderung des Belastungsgrades bezüglich Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren erwarten lassen. Dies gilt auch für den Bereich der Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie für die Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen, wenn dabei Tierversuche zur Anwendung kommen. In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. Darüber hinaus sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts grundsätzlich förderfähig, sofern sie einen Beitrag zur Verbreitung von Alternativmethoden leisten können, der Bewertung bestehender 3R-Potenziale oder der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes dienen. In beiden Modulen ist eine Begleitung des Vorhabens durch erfahrene Mentoren förderfähig.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

NYSCF: Neuroscience Investigator Awards

NYSCF is soliciting applications from early career investigators for Innovator awards in neuroscience. The goal of this initiative is to foster truly bold, innovative scientists with the potential to transform the field of neuroscience. Applicants are encouraged in all areas of neuroscience, and NYSCF is committed to supporting the field as broadly as possible through these awards. Applicants need not be working in areas related to stem cells or related areas.

To be eligible, candidates must:

  • Have completed one or more of the following degrees: MD, PhD, DPhil
  • Be within 5 years of starting a faculty (professorship) or comparable position on June 1, 2020
  • Have demonstrated ability to independently supervise staff and research
  • Have a publication record containing articles that are innovative and high impact

The award provides $1.5M USD over 5 years and is open to researchers based at both national and international accredited academic and nonprofit research institutions.

Deadline: February 19, 2020 at 5pm Eastern.

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NYSCF: Stem Cell Investigator Awards

NYSCF is soliciting applications from early career investigators for Innovator Awards to be used for exploring the basic biology and translational potential of stem cells. The goal of this initiative is to foster bold and innovative scientists with the potential to transform the field of stem cell research, and advance understanding and use of stem cells in the development of treatments for human disease. In addition to providing funding, NYSCF partners with investigators to advance and translate their research.

To be eligible, candidates must:

  • Have completed one or more of the following degrees: MD, PhD, DPhil
  • Be within 5 years of starting a faculty (professorship) or comparable position on June 1, 2020
  • Have demonstrated ability to independently supervise staff and research
  • Have a publication record containing articles that are innovative and high impact
  • Have demonstrated or strategized true innovation for translation of basic sciences to a clinical setting

The award provides $1.5M USD over 5 years and is open to researchers based at both national and international accredited academic and nonprofit research institutions.

Deadline: February 19, 2020 at 5pm Eastern.

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Forschungsförderung des Mukoviszidose e. V.: Förderung Kleinprojekte

Die Lebensqualität und/oder Lebenserwartung von Menschen mit Mukoviszidose (Cystische Fibrose – CF) zu verbessern, ist ein zentrales Anliegen der Forschungsförderung des Mukoviszidose e.V..Neben der Förderung größerer Forschungsvorhaben oder klinischer Studien können wissenschaftliche Arbeitsgruppen auch Fördermittel für kleinere Fragestellungen beim Mukoviszidose e.V. beantragen. Diese Kleinprojekte werden mit maximal 20.000 Euro unterstützt. Gedacht ist dieses Fördermodul für schnell zu überprüfende Konzepte, wobei Vorarbeiten die Idee begründen müssen. Das Antragsverfahren für Kleinprojekte ist einstufig, eine Förderentscheidung wird in der Regel innerhalb von sechs Monaten getroffen.

Frist: Ab sofort können Kleinprojekte zwei Mal im Jahr beantragt werden, die nächste Einreichungsfrist ist der 15. Januar 2020. Die darauf folgende Ausschreibungsrunde läuft voraussichtlich bis zum 15. Juli 2020.

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DFG: French-German Collaboration for Proposals in the Natural, Life and Engineering Sciences

The French Agence Nationale de la Recherche (ANR) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are continuing their annual collaboration for French-German projects in the Natural, Life and Engineering Sciences (with exception of space technology, nuclear research and defense). This is based on an agreement signed by both agencies in 2018, establishing joint French-German projects as a standard offer within the DFG’s research grants programme.

In order to submit a proposal, all applicants on the German side need an active account on elan with up-to-date contact information. If this is not the case, please set up or update your account as early as possible, at latest on 6 January 2020.

Deadline: Submission of (full) proposals for joint bilateral research projects is possible starting 13 November 2019 and at latest on 9 January 2020.

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DFG: Sequencing Costs in Projects

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) in a third round invites to the submission of scientific projects, in which sequencing will be carried out at the DFG funded competence centres for Next Generation Sequencing (NGS) at the Universities Bonn/Köln/Düsseldorf, Dresden, Kiel, and Tübingen. Again, in this call it is planned to fund scientific projects with a medium sized demand (€100,000 to €1 million) of sequencing costs.

Deadline: The submission of a letter of intent is a requirement for a later full application. Declarations of intent must be sent as PDF file no later than 14 January 2020. Applications must be submitted to the DFG by 9 June 2020 at the latest.

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DFG: Towards an Implantable Lung

In June 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Towards an Implantable Lung”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

This SPP requires complementary, well-networked competencies in medicine, biology, engineering, and material science. The formation of interdisciplinary teams should create new synergies for the implementation and development of an artificial implantable lung. Therefore, each interdisciplinary project team should include the involvement of a clinical scientist. In addition, the projects are intended in particular to promote cross-location cooperation. We therefore welcome project ideas from various locations.

Proposals submitted to this call should address the following fundamental aspects:

  1. Design and testing of membrane and system surfaces with improved biocompatibility;
  2. Analysis and design of patient-tailored blood and gas flow;
  3. Identification of suitable anticoagulation regimes and the design of biomarkers;
  4. Analysis of the mechanisms and therapy of inflammatory processes in artificial lungs;
  5. Investigation of technical and surgical solutions for miniaturisation, structural integration and termination techniques of essential components for a lung assist system;
  6. In silico, in vitro, and in vivo validation of components and biocompatibility for lung assist systems;
  7. Influence of long-term use of lung assist systems on pathophysiology, based on extended extracorpeal use.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 12 February 2020.

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Wilhelm Sander-Stiftung: Krebsforschung

Seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren hat die Wilhelm Sander-Stiftung über 2.200 Forschungsprojekte gefördert und ein Fördervolumen von über 236 Mio. ausgeschüttet (Stand 31.12.2018). Unterstützt werden von der Wilhelm Sander-Stiftung hauptsächlich Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Krebsforschung (klinisch und klinisch-experimentell). Die Förderung ist beschränkt auf Deutschland und die Schweiz.

Bitte reichen Sie vor der ausführlichen Antragstellung eine kurze Voranfrage bei der Wilhelm Sander-Stiftung ein, um sicher zu stellen, dass das geplante Forschungsprojekt für das aktuelle Förderspektrum der Stiftung geeignet ist.

Frist: Jederzeit.

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Gemeinnützige Hertie Stiftung: medMS-MyLab-Programm für Ärztinnen und Ärzte

Mit dem medMS-MyLab Programm können herausragende Ärztinnen und Ärzte in der Facharztausbildung Gelder beantragen, um ihre Forschung an der Erkrankung Multiple Sklerose nachhaltig und langfristig weiterzuverfolgen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Projektförderung, sondern um die Perspektive und Entwicklung der geförderten Person im Sinne eines Clinician Scientist mit eigenständiger und hochrangiger Forschung.

Es können in einem zeitlich flexiblen Rahmen Mittel für den Aufbau, die qualitative Weiterentwicklung oder Verstetigung des eigenen Arbeitsfelds beantragt werden. Pro Person können bis zu 400.000 € beantragt werden; es werden jährlich 2-3 Forschende gefördert.

Frist: Bewerbungen können noch bis zum 15.01.2020 erfolgen.

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DFG: Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie

Die DFG will schwerpunktmäßig Forscherinnen und Forscher in der Human- und in der Veterinärmedizin ermutigen, Fördermittel für die Erforschung vernachlässigter tropischer Infektionskrankheiten zu beantragen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert zur Antragstellung für gemeinsame Forschungsvorhaben mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Afrika auf dem Gebiet der Erforschung von Infektionskrankheiten einschließlich deren sozialen und verhaltensbezogenen Aspekten auf. Gegenstand der Ausschreibung ist:

  • Erforschung von vernachlässigten Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier sowie begleitende sozialwissenschaftliche Forschung
  • Etablierung oder Vertiefung gleichgewichtiger Partnerschaften zu gegenseitigem Nutzen, um afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschung in den vor Ort wichtigen Themen zu ermöglichen und langfristig der deutschen Wissenschaft in Afrika Forschungsmöglichkeiten zu erschließen
  • nachhaltige Förderung und Unterstützung akademischer und beruflicher Karrieren von jungen afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihren Heimatländern, um damit einen Beitrag zum Aufbau von Forschungskapazitäten in Afrika zu leisten
  • Stärkung der innerafrikanischen wissenschaftlichen Vernetzung; daher können auch mehrere afrikanische Partner an einem Projekt beteiligt sein

Frist: Die Einreichung der Konzepte ist bis einschließlich 4. Dezember 2019 möglich.

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DFG: Exit Strategies of Intracellular Pathogens

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Exit Strategies of Intracellular Pathogens”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Programme aims at exploring the spectrum of convergently evolved exit pathways employed by bacterial, parasitic and fungal pathogens with relevance for human health. Considered exit types include exit from the host cell, exit from vacuolar compartment as a prerequisite of host cell exit, and exit from a pathogen-containing cyst. It is the goal of the Priority Programme to dissect the molecular mechanisms that trigger, regulate, mediate, and synchronise the exit programme, and to unveil the link between exit strategy and disease pathogenesis.

Projects to be considered for funding shall address at least one of the following aspects:

  • the sequential steps of pathogen-specific host cell exit pathways
  • the link between exit pathway and host cell specificity
  • the endogenous and environmental triggers of host cell exit
  • the signalling pathways mediating host cell exit
  • the key molecular mediators, regulators and effectors of host cell exit
  • the cross-taxa conservation and species-specific variation of host cell exit

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 15 January 2020.

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Robert Bosch Stiftung: Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung (PORT)

In einer Zeit, in der finanzieller und personeller Ressourcenmangel in der Gesundheitsversorgung häufig die Lösungen steuert, wollen wir mit unserer Förderung dazu beitragen, dass die Gesundheitsversorgung dennoch qualitativ weiterentwickelt wird und dafür neue Maßstäbe setzen. Mit dem Programm PORT - Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung fördert die Robert Bosch Stiftung die (Weiter-)Entwicklung und Einführung von lokalen, inhaltlich umfassenden und exzellenten Gesundheitszentren in Deutschland, die die Primär- und Langzeitversorgung in einer Region abdecken können.

Mit dem Programm fördert die Robert Bosch Stiftung seit 2017 bundesweit vier Initiativen, die in den kommenden Jahren lokale Gesundheitszentren etablieren. Die Zentren sollen die umfassende Grundversorgung der Bevölkerung in einer Region gewährleisten und eine bessere Versorgung von chronisch kranken Menschen aus einer Hand ermöglichen. Dafür stellt die Robert Bosch Stiftung 2 Mio. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt sie mit umfangreichen Begleitaktivitäten.

Bewerben können sich Kommunen, Wohlfahrtsverbände, medizinische Versorgungs- und Gesundheitszentren, Ärztenetze und ähnliche Einrichtungen. Die Fördersumme richtet sich nach den Erfordernissen des Projektvorhabens.

Frist: Jederzeit.

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DGK: Klaus-Georg-und-Sigrid-Hengstberger-Forschungsstipendium

Das Klaus-Georg-und-Sigrid-Hengstberger-Forschungsstipendium ist für experimentell oder klinisch tätige Mediziner sowie Naturwissenschaftler vorgesehen. Forschungsschwerpunkt ist die experimentelle und klinische Forschung auf dem Gebiet der Kardiomyopathien. Das Forschungsstipendium ist mit EUR 25.000,- pro Jahr für Sachmittel ausgestattet, der Förderungszeitraum beträgt maximal zwei Jahre.

Der Preisträger wird zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, um die eingereichte Arbeit vor dem Gutachtergremium und dem Stifter persönlich zu erläutern und vorzustellen. Das Gespräch wird auf der Jahrestagung in Mannheim vor der Preisverleihung stattfinden. Die offizielle Überreichung erfolgt anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung der DGK in Mannheim.

Das Klaus-Georg-und-Sigrid Hengstberger-Forschungsstipendium wird alle zwei Jahre ausgelobt.

Frist: 30. November 2019.

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DIVI: Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe

Die DIVI Stiftung vergibt eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro im Bereich der Gesundheitsfachberufe. Darunter fallen insbesondere Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Der Preis wird in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin vergeben.

Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen.

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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DFG-DBT: Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wish to inform the Indian and German scientific communities that effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronized funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years. DBT and DFG expect that proposals submitted under this funding initiative describe ambitious projects of curiosity-driven research, which do not just benefit from but essentially require international collaboration to achieve the defined objectives. Proposals must be written in English and clearly marked as DBT-DFG proposals.

Deadline: Proposals can be submitted at any time of the year until the end of 2019.

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VolkswagenStiftung: Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

In dieser Förderinitiative wird die fachübergreifende Qualifizierung von Arbeits- oder Forschungsgruppen aus den Natur- und Technikwissenschaften einerseits und den Lebenswissenschaften andererseits gefördert. Teams aus den Lebenswissenschaften, die sich vertieftes Wissen und Fertigkeiten in Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik aneignen wollen – und umgekehrt – können Qualifizierungskonzepte beantragen. Die Qualifizierungskonzepte sollen über eine Laufzeit von drei bis vier Jahren umgesetzt werden. Arbeitsgruppen, die eine interdisziplinäre Neuausrichtung planen, können sich mit konkreten Konzepten bewerben oder Vorbereitungsmittel für den Aufbau von Kontakten in fachlich weit entfernten Disziplinen beantragen. Antragsberechtigt sind promovierte Gruppenleiter(innen) und Professor(inn)en aus den Natur-, Technik- und Lebenswissenschaften.

Frist: 28. Mai 2020

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

DGK: Clinician-Scientist Programm (CSP)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. fördert den ärztlich-wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie durch Vergabe einer projektgebundenen Finanzierung, die der 50%igen Freistellung von der ärztlichen Tätigkeit zum Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe dient.

Die DGK möchte junge Ärzte (m/w) ermutigen sich mit einem originellen und innovativen, kardiovaskulären Grundlagen- bzw. translationalen oder klinischem Forschungsvorhaben wissenschaftlich eigenständig zu machen und neben der klinischen Ausbildung ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen, um ein wissenschaftliches Projekt zur eigenen Profilbildung nachhaltig zu bearbeiten. Es ist das ausdrückliche Ziel das Berufsbild des Clinician-Scientist zu stärken. Zu diesem Zweck wird zunächst 1 CSP Stipendium pro Jahr vergeben. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000,- Euro pro Jahr für einen Förderzeitraum von 2 Jahren, d.h. maximal 100.000,- Euro insgesamt.

Antragsberechtigt sind promovierte Assistenzärzte (m/w) während ihrer Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie bzw. Fachärzte für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie.

Frist: Eine Bewerbung ist zum 31. August eines jeden Jahres möglich.

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DIVI Stiftung: Förderstipendium

Die DIVI Stiftung vergibt ein Förderstipendium in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten für Nachwuchswissenschaftler (Alter unter 40 Jahren).

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Im Hinblick auf die Förderung und Weiterentwicklung der klinischen und medizin-technischen Forschung in der Intensivmedizin und Notfallmedizin unterstützt die DIVI Stiftung insbesondere folgende Themen:

  • angewandte Grundlagenforschung
  • Evaluation pathophysiologischer Grundlagen und prognostischer Kenngrößen
  • Verbesserung technologischer Prinzipien und Verfahren
  • Entwicklung neuer Therapiestrategien
  • Förderung von Kommunikationstechniken im Bereich der Notfallmedizin und des Rettungswesens

Über die Stipendienvergabe entscheidet ein Komitee der DIVI Stiftung.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Preise

Schering Stiftung: Friedmund Neumann Preis

Die Schering Stiftung vergibt den Friedmund Neumann Preis an Nachwuchswissenschaftler*innen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben. Er richtet sich an junge Wissenschaftler*innen, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, exzellente wissenschaftliche Leistung sichtbar zu machen und dadurch die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben.

Frist: Vorschläge für den Friedmund Neumann Preis 2020 können bis zum 8. Dezember 2019 bei der Schering Stiftung eingereicht werden.

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Schering Stiftung: Ernst Schering Preis

Der mit 50.000 Euro dotierte Ernst Schering Preis ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftspreise. Die Schering Stiftung zeichnet damit jährlich herausragende Wissenschaftler*innen aus, deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen im Bereich der Biomedizin hervorgebracht hat.

Frist: Nominierungen für den Ernst Schering Preis 2020 können bis zum 8. Dezember 2019 bei der Schering Stiftung eingereicht werden.

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DGAO-Wissenschaftspreis

Die Deutsche Gesellschaft für Aligner Orthodontie e.V. (DGAO) vergibt alle zwei Jahre einen Förderpreis in Höhe von insgesamt 27.500 Euro für wissenschaftliche Arbeiten/Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Aligner Orthodontie. Dieser Preis wird jeweils anlässlich des wissenschaftlichen Kongresses der DGAO verliehen. Der DGAO-Förderpreis wird für selbst in Teilen noch nicht veröffentlichte, wissenschaftliche Arbeiten/Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Aligner Orthodontie vergeben. Um den DGAO-Förderpreis können sich alle approbierten Zahnärzte allein oder mit anderen zusammen als Forschergruppe bewerben. Preisdotierung: 1. Preis: 15.000 Euro, 2. Preis: 7.500, 3. Preis: 5.000 Euro. Das Geld ist ausschließlich für das eingereichte Forschungsprojekt einzusetzen.

Frist: Noch bis zum 30. Juni 2020 haben Einzelpersonen und Forschungsgruppen die Möglichkeit sich zu bewerben.

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Wissenschaftspreis 2020 des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

Der BVL vergibt zum 7. Mal den Wissenschaftspreis für empirische Arbeiten auf den Gebieten der Legasthenie und Dyskalkulie. Damit soll die wissenschaftliche Forschung in den Bereichen Grundlagenforschung, Diagnostik, Prävention und Therapie gefördert werden. Bewerber/innen müssen Autor(inn)en einer oder mehrerer Arbeiten sein, die innerhalb der letzten drei Jahre in Fachzeitschriften allgemein zugänglich publiziert wurden. Vorrangig sollen jüngere Wissenschaftler/innen berücksichtigt werden. Der Preis, der mit 3.000,00 Euro dotiert ist, wird auf dem Fachkongress des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie vom 19.–22. März 2020 in Würzburg verliehen. 

Frist: Bewerbungen werden bis zum 13.12.2019 entgegen genommen.

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Ernst Jung-Preis für Medizin

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung engagiert sich national, international und interdisziplinär für den Fortschritt der Humanmedizin. Mit dem seit 2006 vergebenen Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung zielt sie darauf, den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Darüber hinaus verleiht sie in jedem Jahr den mit 300.000 Euro dotierten Ernst Jung-Preis für Medizin und die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold. Gemeinsam zählen die drei Preise mit einer Gesamtsumme von 540.000 Euro europaweit zu den höchstdotierten Medizinpreisen.

Frist: Jährlich.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Frist: Die Frist für die nächste jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Kassenärztliche Bundesvereinigung: Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung schreibt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung den Herbert-Lewin-Preis 2019 aus. Mit dem Herbert-Lewin-Preis werden wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus“ prämiert. Es handelt sich um die siebte Ausschreibung des Preises, der seit 2006 vergeben wird.

Ziel des Preises ist die historische Aufarbeitung der Rolle der Ärzteschaft im Dritten Reich, aber auch die Erinnerung an engagierte Ärztinnen und Ärzte und Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Zugleich soll das Interesse nachfolgender Generationen für die Aufarbeitung der Vergangenheit geweckt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Frist: 14. Juni 2019

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Avrion Mitchison Preis

Der Preis wird von der Schering Stiftung für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der chronischen Entzündung vergeben. Er zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Preisträger können Personen sein, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Bewerbungen sollen Bezug zur Rheumatologie haben. Es können bereits angenommene und begutachtete Universitätsschriften (Diplom- und Doktorarbeiten) sowie publizierte oder zur Publikation angenommene Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein dürfen. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Early Warning for Epidemics

This prize aims to develop an early-warning system to help prevent disease outbreaks and reduce the impact should they occur. The challenge is to develop a scalable, reliable, and cost-effective early-warning system prototype to forecast and monitor vector-borne diseases in order to contribute to the prevention of outbreaks, mitigating their impact on local, regional and global scales, and providing support to existing elimination efforts. It should including climate data, vector-related modelling, meteorology, and geo-located information related to vector-borne disease outbreaks and behaviour. These should be interoperable with public health data and other socio-economic data. The prototype should be demonstrated at local level, taking into account any relevant societal factors in the chosen geographical area. A prize of 5 million euros will be awarded. The specific rules of the contest were published by the European Commission, which will directly launch and manage the contest and award the prize based on the judgement of independent experts.

Deadline: 1 September 2020

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde