Interdisziplinäre Ausschreibungen / Alle Fachrichtungen

Bundesförderungen

BMBF: Kommunen innovativ

Mit der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, die Daseinsvorsorge in Kommunen und Regionen durch eine nachhaltige Entwicklung zu stärken und damit zu gleichwertigen Lebensverhältnissen im ganzen Land beizutragen. Angesprochen sind vor allem Kommunen, die aufgrund struktureller Veränderungen vor besonderen Herausforderungen stehen. Ein weiteres Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Stärkung der Kommunen in ihrer Rolle als Initiatoren, Partner und Adressaten von Forschung, Entwicklung und Innovation. Dabei wird eine Kooperation der Kommunen mit wissenschaftlichen Einrichtungen erwartet. Die Fördermaßnahme ist Teil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen „Chancen.Regionen“ und des Gesamtdeutschen Fördersystems des Bundes für strukturschwache Regionen.

Das BMBF unterstützt mit dieser Fördermaßnahme anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben), die von Kommunen gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen und gegebenenfalls in Kooperation mit Wirtschaft und/oder zivilgesellschaftlichen Organisationen durchgeführt werden. Ziel ist die Stärkung der Daseinsvorsorge in Verbindung mit einer nachhaltigen Entwicklung.

Vorhaben können insbesondere folgende Themenbereiche aufgreifen:

  • Planung und Management von Angeboten der Daseinsvorsorge (Flexibilisierung, Dezentralisierung, Konzentration, Netzwerke, Erreichbarkeiten etc.).
  • Neue Finanzierungs-, Organisations- und Geschäftsmodelle für die Sicherung und Entwicklung von Angeboten der Daseinsvorsorge.
  • Neue und nachhaltige Wertschöpfungsmöglichkeiten für strukturschwache Regionen durch innovative Ansätze in der Daseinsvorsorge.
  • Digitalisierung und Daseinsvorsorge einschließlich des strategischen Umgangs mit Onlinehandel und veränderten Logistikketten.
  • Neue Formen der Daseinsvorsorge für digitale Lebens- und Arbeitswelten.
  • Koproduktion und Kooperation von Daseinsvorsorge in Netzwerken aus öffentlich, wirtschaftlich und zivilgesellschaftlich Tätigen.
  • Engagement und Daseinsvorsorge einschließlich neuer Formen der Bürgerbeteiligung und Bürgeraktivierung.
  • Nachhaltige Siedlungsentwicklung zur Sicherung der Daseinsvorsorge durch kommunenübergreifende, regionale Konzepte (auch Rückzug aus peripheren Siedlungsteilen und Einzellagen).
  • Neue Ansätze für Eigentums- und Nutzungsstrukturen zur Sicherung der Daseinsvorsorge, z. B. sozialgerechte Land- und Bodennutzung, Stärkung genossenschaftlicher Eigentumskonzepte, Sharing-Modelle.
  • Untersuchung von rechtlichen Regelungen und Standards für Angebote der Daseinsvorsorge.

In Projektvorschlägen können die genannten Themen auch in Kombination adressiert werden.

Die Fördermaßnahme richtet sich vornehmlich an Kommunen und ihre Einrichtungen. In Verbundprojekten sind außerdem antragsberechtigt Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) –, Hochschulen, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Einrichtungen wie z. B. Einzelunternehmen, Personengesellschaften, Genossenschaften, Stiftungen, Vereine und Verbände. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Stichtag für die Einreichung ist der 30. Juni 2020.

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BMBF: Forschungsprojekte mit Tunesien unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (TUNGER 2+2)

Auf der Grundlage des Abkommens zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit der Republik Tunesien aus dem Jahr 1998 soll die Kooperation in den Bereichen Forschung, Technologie und Innovation ausgebaut werden. Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung (2017) und dem Zehn-Punkte-Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“ und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit der Republik Tunesien beizutragen.

Ziel dieser Richtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-tunesischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu ausgewählten Schwerpunktthemen. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und tunesischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von „2+2-Projekten“ gefördert werden.

Schwerpunktthemen:

  1. Wasserwirtschaft,
  2. Landwirtschaftssysteme,
  3. Biotechnologie für Umwelt, Gesundheit und Ernährung, Gesundheitswesen, Pflanzenbiotechnologie und industrielle Biotechnologie,
  4. Digitalisierung,
  5. Green Economy/Kreislaufwirtschaft,
  6. Sonstige Themen.

Unter „2+2-Projekten“ werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Beteiligung mindestens eines deutschen KMU und eines tunesischen forschenden Industriepartners sowie mindestens einer deutschen und einer tunesischen Forschungseinrichtung verstanden. Der Beitrag aller Partner sollte essenziell und signifikant sein.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 250 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 8. Mai 2020 können Projektskizzen eingereicht werden. 

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BMBF: Innovationen in der Hochschulbildung durch Künstliche Intelligenz und Big Data

Big Data (im Sinne von großen und komplexen Datensätzen, die unterschiedliche Auswertungsverfahren verlangen, um hieraus Befunde zu generieren) und Künstliche Intelligenz (zum Beispiel im Sinne von wissensbasierten Systemen, Musteranalysen und -vorhersagen oder auch Robotik) stehen für neue Qualitäten digitaler Technologien, die in den vergangenen Jahren vermehrte Aufmerksamkeit in der Hochschulbildung erfahren. Diese gehen weit über traditionelle Konzepte von Informationsverarbeitung hinaus und lassen neue Anwendungsmöglichkeiten im gesamten Studienzyklus entstehen. Ebenso liegen in der Nutzung von KI- und Big-Data-Anwendungen Potenziale, diese im Sinne wichtiger gesellschafts- und bildungspolitischer Ziele einzusetzen, beispielsweise zur Erhöhung der Studienerfolgsquote (durch individualisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote, u. a. in der Propädeutik oder studienbegleitend) oder zur Steigerung der Chancengerechtigkeit von Zugangsmöglichkeiten zum Studium für Menschen mit Behinderungen (etwa bei Hör- und Sehbehinderungen).

Ziel dieser Förderrichtlinie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist es, die Möglichkeiten und zu erzielenden Effekte des (unterstützenden) Einsatzes von Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung zu erforschen. Zu diesem Ziel sollen Projekte gefördert werden, die unter Rückgriff auf bereits entwickelte Technologien und Beachtung von Ethik und Datenschutz

  • KI und Big Data als unterstützende Technologie von Lernen und Lehren in der Hochschule beforschen,
  • den Einsatz von KI und Big Data mit dem Ziel erforschen, dies in den Regelbetrieb der Hochschulbildung zu überführen,
  • die Anwendung von KI und Big Data disziplinspezifisch erforschen, um mit der Technologie Erkenntnisse für einzelne Studienfächer zu erzielen.

Antragsberechtigt sind staatliche und private, staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – KMU) der gewerblichen Wirtschaft. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren (36 Monate) gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können noch bis spätestens 24. April 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Stärkung des Technologie- und Innovationstransfers durch Forschung und Entwicklung für Großversuche, Demonstration, Aus- und Weiterbildung in der zivilen Sicherheitsforschung

Die zivile Sicherheit berührt alle Lebensbereiche einer modernen und weltoffenen Gesellschaft und ist von grundlegender Bedeutung für Freiheit, Lebensqualität und Wohlstand. Kernanliegen des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 – 2023“ ist daher der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie die Erhöhung der Resilienz gesellschaftlicher Strukturen beispielsweise vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen, Terrorismus oder Kriminalität.

Ziel dieser Richtlinie ist daher die Unterstützung von FuE1-Projekten beim Aufbau von Forschungsanlagen und ­Demonstratoren für realitätsnahe Test- und Übungsbedingungen, wie beispielsweise mobile Laboratorien oder Demonstratoren, die über den Labormaßstab hinausgehen und/oder bei der Entwicklung und Erprobung digitaler ­Schulungskonzepte mit realitätsnahen, virtuellen Aus- und Weiterbildungsbestandteilen, zum Beispiel innovativer ­Simulationsumgebungen. Im Rahmen der FuE-Projekte sollen die Forschungsanlagen, Demonstratoren und/oder digitalen Schulungskonzepte mit innovativer Technik entwickelt, umgesetzt und anhand exemplarischer Anwendungen erprobt werden. Die FuE-Projekte müssen einen Mehrwert für die nachhaltige Erhöhung der zivilen Sicherheit erbringen, einen nachweisbaren Anwenderbedarf adressieren und dabei über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik hinausgehen. Die beteiligten Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Anwender sollen in Bezug auf ihre forschungstechnischen Kompetenzen und die Schärfung des Forschungsprofils im Bereich der zivilen Sicherheit gestärkt und die Handlungsfähigkeit der Anwender mit Hilfe der Forschungsprojekte auf neustem Stand weiterentwickelt werden.

Im Rahmen dieser Förderrichtlinie werden Einzel- und Verbundvorhaben gefördert. Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, sowie Anwender im Sinne dieser Richtlinie (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie vergleichbare Institutionen). Die Laufzeit der FuE-Projekte ist in der Regel auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 28. April 2020 eingereicht werden.

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BMBF/PRIMA: Water management, Farming systems and Agrofood chain

1. Topic: Low cost, lean solutions for enhancing irrigation efficiency of small-scale farms

Research projects must develop feasible, low cost and lean technologies (or adapt already existing ones) that can enhance water efficiency at the level of smallholder farms. More specifically, technology and solutions should help Mediterranean farmers increase yields and crop quality, allow water savings and higher efficiency in the use of water, while taking into account the specificities of the agro-ecological and socio-economic contexts as well as the operation of the upstream wastewater treatment system. Efficient irrigation solutions should also help farming systems achieve better food security, sustained production and income and improvements in the living standards of small farmers. Proposals shall also take into consideration irrigation systems with sustainable and low cost systems for water harvesting. Proposals should encompass a participatory approach: farmers should be involved through demonstrations and capacity building actions, so that they can familiarise with the proposed technologies, tools and practices, assess them, adjust to their operational aspects and subsequently adopt them.

Expected Impact

The project results are also expected to contribute to:

  • Number and efficiency performance of new irrigation technologies to achieve optimal crop yields, while ensuring water safety and security (water quality and quantity);
  • Strengthening capacities of small-scale farmers to support transition towards the use of more efficient and effective irrigation options
  • Establishment of possible synergies with public authorities, as well as non-governmental actors (NGOs, private sector), to create the necessary policy/regulatory framework to support small-holder farming;
  • Increase profitability of irrigation as an economic activity which can generate sustainable income for local farmers and help recover equipment costs, while decreasing use of resource inputs use (less water used to grow more higher-value crops) to preserve environmental sustainability.

 

2. Topic: Re-design the agro-livelihood systems to ensure resilience

Increasing the resilience of the system is a major challenge to face and overcome adverse and unforeseen events by improving the capacity of crops to properly respond to climatic perturbations (climate-ready crops), while ensuring an economic stability of the farmers and food security in the region. Research projects should aim at providing solutions for improving agroecosystem resilience to climate change in the Mediterranean area.

Projects should identify, design and test innovative farming systems that are resilient to climate change, and that can maintain sustainable productions even after extreme climatic events, including e.g. droughts, floods and alien pest invasions.

Expected impact

  • Systems redesigned to minimize the risk of failure associated with yield losses due to inappropriate farming systems (e.g. monoculture) and climate change, and secure the incomes of the farmers
  • Adoption of environmentally, socially and economically sustainable agroecosystems productions.
  • New organizations facilitating learning and coordination among actors, between farmers and along the value chain
  • Increased efficiency of the use of natural resources (water)
  • Increased soil fertility by the proposed farming systems.
  • Increased income and satisfaction by the farmers
  • Yield stability and quality in comparison to standard farming systems under challenging environmental conditions

 

3. Topic: New optimization models of the agro food supply chain system to fair price for consumers and reasonable profit share for farmers

Increasing the competitiveness of small-scale farmers, manufacturers, local distributors and all other intermediate actors in the food chain is of key importance in order to guarantee a fair profit share for them. Optimized business models should be investigated that allows a better positioning of smallholders in the local and international markets, including innovative green public procurement approaches for local public authorities. In addition, new supply chain arrangements may be considered, analysed and empowered (if already in place elsewhere), especially shorter supply chains and more transparent relations between actors.

Expected impacts

  • New technology tools and business models for access to market, suited to local clusters and SMEs, and creation of a new generations of young entrepreneurs.
  • New insights in the competitiveness of local clusters of farmers, small manufacturers and distributors, with integrated innovative planning and institutional solutions for sustainability and profitability.
  • New options to increase the added value of products from local clusters.
  • Transparencies in fair trade and shortening Agri-food chain beneficial for smallholders.
  • Verified consumer feedback on quality and safety of products from small holders, locally produced or obtained in inter-Mediterranean country trade.

 

Deadline: 15 April 2020.

Zur Ausschreibung (BMBF)

Zur Ausschreibung (PRIMA)

     

    BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

    Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

    Zur Ausschreibung

    Hinweis: Das BMBF informiert über die Aussetzung der Einreichfrist im Jahr 2020. Skizzen für Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung können erst wieder zum 29. April 2021 eingereicht werden. Zur Ausschreibungsänderung

    BMBF: Förderung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Ministerium für Höhere Bildung und Forschung

    Aufgrund der Vereinbarungen der seit 2010 stattfindenden deutsch-palästinensischen Lenkungsausschusstreffen auf Minister- und Arbeitsebene haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das palästinensische Ministerium für Höhere Bildung und Forschung (MoHESR) im November 2011 in Ramallah einen gemeinsamen Initiativworkshop veranstaltet, um die bilaterale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung auf- und auszubauen sowie wirksame Instrumente zur Stärkung gemeinsamer Aktivitäten deutscher und palästinensischer Forscher zu definieren. Ziel der Förderbekanntmachung ist der Aufbau bzw. die Vertiefung der wissenschaftlichen bilateralen Kooperation zwischen deutschen und palästinensischen Forschungseinrichtungen, Universitäten und innovativen Unternehmen im Bereich von Wissenschaft und Forschung.

    Im Kern geht es um die Förderung der Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung zwischen Deutschland und der Palästinensischen Autonomiebehörde durch die Unterstützung von gemeinsamen anwendungsorientierten deutsch-palästinensischen Mobilitätsprojekten zur Etablierung gemein­samer Forschungspartnerschaften in der angewandten Forschung. Die Bekanntmachung ist offen für Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen. Auf Grundlage der bilateralen Absprachen, die im Rahmen der deutsch-palästinensischen Lenkungsausschuss-Sitzungen und des gemeinsamen Workshops in Ramallah getroffen wurden, werden Bewerberinnen und Bewerber aufgefordert, Projektvorschläge insbesondere in den folgenden Fachgebieten einzureichen:

    • Materialwissenschaften
    • Landwirtschaftliche Forschung und Management von Natürlichen Ressourcen
    • Erneuerbare Energien
    • Umweltfragen einschließlich Klimawandel
    • Informations- und Kommunikationsmanagement und/oder Digitalisierung
    • Gesundheitsforschung
    • Interdisziplinäre und Angewandte Geisteswissenschaften einschließlich Kulturerbe
    • Bildungs- und Pädagogikwissenschaften

    Wert gelegt wird ebenfalls auf gemeinsame Projektvorschläge, die sowohl interdisziplinär angelegt sind als auch sozio-ökonomische Aspekte der vorab genannten thematischen Schwerpunkte untersuchen.

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, Forschungseinrichtungen. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung in der Regel für 24 Monate gewährt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 30. April 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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    BMEL: Bilaterale Forschungskooperation und Wissensaustausch für internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagiert sich dafür, die Nutzung der Wälder wellweit auf eine nachhaltige Waltbewirtschaftung umzustellen, um fortschreitender Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken. Dazu ist vor allem die Wissensgrundlage in den jeweiligen Ländern auf allen Ebenen zu verbreitern. Instrumente des BMEL zu diesem Zweck sind die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten (außerhalb der Euopäischen Union) und die Weitergabe und der Austausch von Fachwissen im Forstbereich, welche im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden sollen. 

    Thematische Ziele sind:

    • Verbesserung der Datenbasis als Grundlage für eine multifunktionale nachhaltige Waldwirtschaft
    • Erforschung von Lösungsansätzen für eine multifunktonale nachhaltige Waldwirtschaft, die Produktions-, Schutz-, Einkommens- und Sozialanforderungen berücksichtigt
    • Erforschung von Lösungsansätzen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel
    • Erforschung von Lösungsansätzen zu einer ressourceneffizienten Waldbewirtschaftung
    • Erforschung von Lösungsansätzen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags und des illegalen Holzhandels
    • Erforschung von Grundlagen einer ökonomischen und ökologischen Naturwaldbewirtschaftung und der ökologischen Auswertung von Plantagenwäldern
    • Erforschung von Rahmenbedingungen für die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft, einschließlich für nichtstaatliche Waldbesitzer
    • Untersuchungen zu Auswirkungen waldrelevanter Politiken
    • Forstlicher Wissensaustausch und Schulungen

    Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

    Frist: Jederzeit.

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    BMBF: Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit

    Das BMBF fördert mit dieser Maßnahme die Entwicklung und Umsetzung neuer, fach- und sektorübergreifender Ansätze zum Management hydrologischer Extreme. Ziel ist es, die nachteiligen Folgen der auch in Deutschland ­vermehrt auftretenden Dürreperioden, Starkregen- und Hochwasserereignisse abzuwenden. Es sollen innovative ­Monitoring-, Vorhersage- und Kommunikationskonzepte, angepasste Wasserinfrastrukturen sowie Betriebs- und ­Risikomanagementstrategien zum Umgang mit gegensätzlichen hydrologischen Extremen entwickelt werden. Die hierdurch erreichte Verringerung der Risiken durch Wasser-Extremereignisse leistet einen wichtigen Beitrag zum ­Erreichen der Nachhaltigkeitsziele „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ und „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

    Kurz: Angestrebt wird die Entwicklung neuer Verfahren, Konzepte und Strategien und deren pilothafte Umsetzung für ein integratives und transdisziplinäres Management von Wasser-Extremereignissen. Gefördert werden ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in folgenden Themenbereichen:

    1. Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation

    2. Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme

    3. Urbane extreme Wasserereignisse

    Es werden nur Verbundvorhaben gefördert, die eine erhebliche gesellschaftliche Bedeutung besitzen und innovativ sind.

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Projektskizzen können bis zum 22. April 2020 eingereicht werden.

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    BMBF: Handwerk 4.0 - digital und innovativ

    Das BMBF fördert mit dem Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung von Produktion und Dienstleistung in Deutschland. Dadurch sollen Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient weiterentwickelt werden. Neue, durch die Digitalisierung getriebene Formen der Wertschöpfung, sind dabei ein wesentlicher Aspekt. Sie eröffnen häufig in Verbindung mit neuen Geschäftsmodellen neue Marktchancen. Gefördert werden nach dieser Richtlinie risikoreiche, unternehmensgetriebene und anwendungsorientierte Verbundprojekte, die in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Handwerksunternehmen, Technologieausrüstern, Dienstleistern, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteuren, z. B. aus Kreativwirtschaft oder Maker-Szene, erfordern.

    Es soll mindestens einer der folgenden drei Themenbereiche adressiert werden:

    • Innovative Werkzeuge
    • Neugestaltete Kundenbeziehungen, Geschäfts- und Plattformmodelle
    • Digitalisierung von Wertschöpfungsketten

    Antragsberechtigt sind Unternehmen (insbesondere KMU), staatliche und nichtstaatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und sonstige Institutionen, soweit sie Forschungsbeiträge liefern. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Es können Projektskizzen bis spätestens 4. Mai 2020 eingereicht werden.

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    GBA Innovationsausschuss: Neue Versorgungsformen zu themenspezifischen Bereichen

    Gefördert werden neue Versorgungsformen, die insbesondere eine Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung zum Ziel haben und hinreichendes Potenzial aufweisen, dauerhaft in die Versorgung aufgenommen zu werden. Projekte, die auf eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung abzielen, können ebenfalls gefördert werden.

    Im Rahmen der vorliegenden Förderbekanntmachung werden neue Versorgungsformen gefördert, die die nachfolgenden Themenfelder adressieren. Besondere Projektstrukturen und -elemente können bei der geplanten neuen Versorgungsform vorgesehen werden. Hierzuzählen u. a. Elemente der Digitalisierung oder Patient-Empowerment-Strukturen. Kooperationen mit Trägern und Institutionen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung sind möglich, sofern sich diese entsprechend ihrer Zuständigkeit finanziell am Projektbeteiligen.

    • Themenfeld 1: Altersmedizin – Neue Wege und Strukturen für die Versorgung der Zukunft
    • Themenfeld 2: Innovative Ansätze der Kooperation zwischen den Versorgungsebenen für strukturschwache Regionen
    • Themenfeld 3: Digitale Transformation – Lösungen zur Weiterentwicklung der Versorgung
    • Themenfeld 4: Innovative Präventionsansätze für Menschen mit Behinderung

    Eine Förderung von Projekten, deren konzeptioneller Ansatz bereits Gegenstand von anderen durch den Innovationsausschuss geförderten Projekten ist, ist nicht vorgesehen. Eine Übersicht über die geförderten Projekte ist auf den Internetseiten des Innovationsausschusses veröffentlicht.

    Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten. 

    Frist: 28. April 2020, 12:00 Uhr.

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    BMBF: Ethische, rechtliche und soziale Aspekte der Neurowissenschaften (ERA-NET NEURON)

    Das „Netzwerk Europäischer Forschungsförderung für Neurowissenschaften“ (NEURON) wurde im Rahmen des ERA-NET-Programms der Europäischen Kommission eingerichtet. Ziel des ERA-NET NEURON ist es, die Forschungsanstrengungen und Förderprogramme seiner Partnerländer im Bereich der krankheitsbezogenen Neurowissenschaften zu koordinieren und zu optimieren. Die diesjährige reguläre Förderbekanntmachung im Rahmen von NEURON erscheint zum Thema „Erkrankungen der Sinnessysteme“. Im ERA-NET NEURON haben sich die mehrer Förderorganisationen, auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Maßnahme zur Förderung multinationaler, kooperativer Forschungsprojekte durchzuführen. Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung von multinationalen Verbundvorhaben zu bedeutenden Fragen aus dem Bereich der ethischen, philosophischen, rechtlichen und sozio-kulturellen Aspekte der Neurowissenschaften und ­ihrer jüngsten Fortschritte.

    Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen an die deutschen Verbundpartner werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Bis spätestens 28. April 2020 (14.00 Uhr MESZ) können Projektskizzen eingereicht werden.

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    BMBF: Aufbau deutsch-ukrainischer Exzellenzkerne in der Ukraine

    Mit der vorliegenden Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden die Einrichtung und die Arbeit von exzellenten deutsch-ukrainischen Arbeitsgruppen oder kleinen Instituten (Exzellenzkerne) in der Ukraine zur Stärkung und Sicherung einer nachhaltigen und bilateralen Forschungs- und Entwicklungskompetenz gefördert. 

    Zur Erreichung der Ziele der Förderbekanntmachung sollen exzellente Arbeitsgruppen unter Leitung eines internationalen Spitzenforschers (sogenannte „Exzellenzkerne“) durch Partnerschaften zwischen führenden deutschen mit ukrainischen Einrichtungen in der Ukraine etabliert werden. Die Einbindung exzellenter Wissenschaftler, die zurzeit außerhalb der Ukraine tätig sind und bereit sind, als Spitzenforscher einen Exzellenzkern in der Ukraine zu leiten, wird ausdrücklich befürwortet. Hierzu sind zwei Förderphasen vorgesehen. Im Rahmen einer ersten Phase („Konzeptphase“) soll das geplante Vorhaben inhaltlich und organisatorisch vorbereitet werden. Nach einer eingehenden und unabhängigen Evaluation der eingereichten Konzepte sollen die besten erfolgreichen Vorhaben in der Implementierungsphase umgesetzt werden. Gefördert werden der Aufbau und die Arbeit von international besetzten Arbeitsgruppen („Exzellenzkerne“) unter Leitung eines Spitzenforschers (principle investigator/Exzellenzkernleiter), die zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsfragen in der Ukraine arbeiten.

    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerb­lichen Wirtschaft, insbesondere KMU. Die vorgeschaltete Konzeptphase soll eine Laufzeit von zwölf Monaten und die Implementierungsphase eine Laufzeit von vier Jahren in der Regel nicht überschreiten. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss bewilligt. In der Konzeptphase werden bis zu 100 000 Euro für 12 Monate und in der Implementierungsphase bis zu 2,5 Millionen Euro für 48 Monate gewährt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren für die Konzeptphase ist zweistufig angelegt.

    Frist: Bis spätestens 15. April 2020 können zunächst Projektskizzen eingereicht werden.

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    BMBF: SifoLIFE – Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen

    Mit dem Wettbewerb „SifoLIFE – Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, durch innovative FuE-Vorhaben den Einsatz neuer Sicherheitslösungen in der Praxis auf der Ebene von Modellgebieten vorzubereiten. In FuE befindliche Sicherheitslösungen gilt es in einem schlüssigen Gesamtkonzept an die Bedarfe eines realen Einsatzes anzupassen, zu kombinieren und durch ihre Erprobung den Innovationstransfer zu unterstützen. Durch die Anwendung sollen ein deutlicher Vorteil für die beteiligten Kommunen erzielt und die Sicherheitslösungen für die Bevölkerung erfahrbar gemacht werden.

    Antragsberechtigt für beide Phasen sind: Kommunen; öffentliche Unternehmen (insbesondere Betreiber kritischer Infrastrukturen); Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. In der Konzeptphase werden bis zu 15 Projekte über einen Zeitraum von 18 Monaten mit jeweils bis zu 250 000 Euro gefördert. Die Umsetzungsphase ist auf eine Laufzeit von bis zu vier Jahren auszurichten. Das Antragsverfahren für die Konzeptphase ist einstufig angelegt.

    Frist: Bis spätestens 11. Mai 2020 können Anträge eingereicht werden.

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    BMBF: Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation - RUBIN

    Innovationen sind treibende Kräfte des Wohlstands und tragen zu einer hohen Lebensqualität in Deutschland bei. Die Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationsprozesse sind allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mit der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine spezifische, themenoffene Innovationsförderung für strukturschwache Regionen um. Ziel ist es, die regional vorhandenen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationspotenziale zu unterstützen und für einen nachhaltigen Strukturwandel nutzbar zu machen. Durch eine gezielte Stärkung von Innovationsökosystemen in strukturschwachen Regionen können sich langfristig auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsperspektiven verbessern. Damit leistet „Innovation & Strukturwandel“ als Bestandteil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen, „Chancen.Regionen“, einen wichtigen Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebens­verhältnisse in Deutschland. Es dient zugleich der Umsetzung der Ziele aus der Hightech-Strategie 2025, mit der die Bundesregierung die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland angeht.

    Mit der vorliegenden Richtlinie „Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ („RUBIN“) wird „Innovation & Strukturwandel“ um ein weiteres Programm ergänzt. Zeitgleich werden zwei weitere Maßnahmen derselben ­Programmfamilie veröffentlicht, die sich hinsichtlich Zielstellung, Fördergegenstand und Kriterien voneinander unterscheiden. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung über das gesamte Förderangebot zu informieren.

    Antragsberechtigt sind KMU und Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das wettbewerbliche Antrags- und Auswahlverfahren ist mehrstufig angelegt.

    Frist: Jeweils zum 1. Februar der ­Kalenderjahre 2020, 2021 oder 2022 (drei Runden) kann eine gemeinsame Skizze aller Bündnispartner in deutscher Sprache vorgelegt werden.

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    BMBF: Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial

    Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, den digitalen Wandel der Arbeitswelt für kleine, mittlere und mittelständische Unternehmen durch Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu stärken. Es sollen technologische und soziale Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen gefördert werden, indem neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeits- und Organisationsgestaltung erforscht, entwickelt und umgesetzt werden.

    Antragsberechtigt sind KMU, mittelständische Unternehmen, Staatliche und nichtstaatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Institutionen, wie Kammern und Verbände, soweit sie Forschungs- und Entwicklungsbeiträge liefern. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Die Förderrichtlinie sieht zwei Einreichungsstichtage für Skizzen vor. Dies sind der 2. März 2020 und der 1. September 2020.

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    BMBF: Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit

    Mit dieser Fördermaßnahme unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Technologie- und Wissenstransfer. Ziel ist es, besonders innovative und praxisrelevante Forschungsergebnisse aus dem Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ weiterzuverfolgen und zeitnah den Anforderungen der Anwender entsprechend an eine einsatztaugliche Lösung anzupassen. Polizei und Feuerwehr, Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen, Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft und vergleichbare Akteure, die mit der Herstellung und Gewährleistung der zivilen Sicherheit betraut sind, können durch diese Brücke in die Anwendung unmittelbar vom neuesten Stand von Wissenschaft und Technik profitieren. Besonders geeignete Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung erhalten dazu die Möglichkeit, im Rahmen von sogenannten Innovationsprojekten ihre Ergebnisse iterativ im Austausch insbesondere mit Anwendern und Unternehmen fortzuentwickeln und die Leistungsfähigkeit ihrer Forschungsansätze unter Einsatzbedingungen wissenschaftlich eng begleitet unter Beweis zu stellen.

    Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Vor Einreichung einer Skizze ist mit dem Projektträger Sicherheitsforschung Kontakt aufzunehmen.

    Frist: Die Projektskizze kann bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht werden.

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    BMBF: Förderung von Verbundprojekten des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC

    Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied des europäischen Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC (GU EuroHPC). Dessen Mitglieder verfolgen mit dem ab dem Jahr 2019 laufenden Forschungsprogramm das Ziel, das Höchstleistungsrechnen (High Performance Computing, HPC) in Europa zu stärken und ein europäisches HPC-Ökosystem aufzubauen. EuroHPC soll die gemeinsame Anschaffung von Hochleistungsrechnern ermöglichen und allen Mitgliedstaaten Zugang zu Supercomputern verschaffen, die eine mit den besten Anlagen der Welt vergleichbare Leistung bieten. Diese Rechenanlagen sollen in eine europaweite Infrastruktur eingebettet sein und damit der Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem öffentlichen Sektor zur Verfügung stehen.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Zielsetzung von EuroHPC, die Leistungsfähigkeit der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft und die Wertschöpfung der europäischen Wirtschaft durch ein europäisches HPC-Ökosystem zu steigern.

    Um diese Ziele zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Eine besondere Bedeutung hat dabei eine starke Einbindung von KMU.

    Die Ergebnisse der geförderten Vorhaben dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR und der Schweiz verwertet werden.

    Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben, die eine anspruchsvolle Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

    Antragsberechtigt sind Verbünde mit staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen des BMBF werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist einstufig oder zweistufig angelegt.

    Frist: Jederzeit.

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    BMBF: Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

    Forschungsteams fördern (Modul 1)

    Gefördert werden Innovationen der MTI an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der ­aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung.

    Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

    • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
    • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
    • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

    Thematische Einzel- und Verbundvorhaben (Modul 2)

    Gegenstand der Förderung in Modul 2 sind risikoreiche Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innova­tionsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben. Diese FuE-Vorhaben müssen inhaltlich dem Bereich MTI zuzuordnen sein. Gefördert werden Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

    • Intelligente Mobilität
    • Digitale Gesellschaft
    • Gesundes Leben

    Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Juli und der 15. Januar.

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    BMBF: KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

    Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU ­attraktiver zu gestalten. Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“.

    Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen sich den Themenschwerpunkten

    • Energieeffizienz und Klimaschutz, 
    • Rohstoffeffizienz, 
    • Erhaltung biologischer Vielfalt, 
    • Nachhaltiges Wassermanagement, 
    • Nachhaltiges Flächenmanagement

    zuordnen lassen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Eine ganzheitliche Betrachtung der angestrebten Nachhaltigkeitseffekte der Vorhaben wird erwartet. Wünschenswert ist eine belastbare Bilanzierung des Lebenszyklus der neu zu entwickelnden Prozesse bzw. Produkte im Rahmen der Vorhaben. Bei Bedarf kann innerhalb des Vorhabens auch ein normenspezifisches Kurzkonzept gefördert werden.

    Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, möglich. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

    Frist: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres

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    BMBF: Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie)

    Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzplan 2050 zu ambitionierten Zielen im Klimaschutz verpflichtet. Der Industrie kommt sowohl hinsichtlich der freigesetzten Treibhausgase als auch zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland eine besondere Rolle zu. Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die deutsche Grundstoffindustrie zu befähigen, treibhausgasvermeidende Prozesse und Verfahrenskombinationen zu entwickeln und mittel- bis langfristig in die Praxis zu überführen. Hierzu sollen neue Technologien oder Technologiekombinationen entwickelt und exemplarisch angewendet werden, die möglichst zur direkten Vermeidung von Treibhausgasen in der Industrie beitragen. Es sollen neue Ansätze aus der industriellen anwendungsorientierten Grundlagenforschung mit einem erheblichen Innovationspotenzial erforscht werden sowie das langfristige Implementierungspotenzial neuer Technologien hinsichtlich Einsatzfähigkeit in der Industrie und unter Berücksichtigung notwendiger infrastruktureller Investitionsmaßnahmen und Wirtschaftlichkeitsaspekten abgeschätzt werden. Auf diese Weise soll ein konkretes Nutzungspotenzial herausgearbeitet werden und die Voraussetzung für weiterführende Innovationsprozesse hinsichtlich einer industriegetriebenen Weiterentwicklung und Verwertung geschaffen werden. Die Forschungsarbeiten dienen somit auch dazu, insbesondere die beteiligten Unternehmen zu ­befähigen, das Potenzial und Risiko für eine Überführung in die wirtschaftliche Nutzung bewerten zu können. Ein besonderer Fokus dieser Förderrichtlinie liegt auf Projekten, die einen systemischen Ansatz bei der Betrachtung der neuen Technologien und Verfahrenskombinationen im Zentrum ihrer Entwicklung haben und größere Bereiche der betroffenen Wertschöpfungsketten betrachten. 

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Vereine, Verbände und Stiftungen.Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Es können Projektskizzen bis zum 16. Dezember 2019 und bis zum 15. Dezember 2020 eingereicht werden.

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    BMBF: CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

    Die Förderrichtlinie „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ zielt auf die Förderung internationaler Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ und bündelt die wirtschaftsorientierten internationalen Aktivitäten unter dieser Dachmarke. CLIENT II soll einen Beitrag dazu leisten, durch die Unterstützung der Kooperation mit entsprechenden Partnerländern Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu unterstützen. Gleichzeitig nimmt Deutschland durch die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern bei Forschung und Entwicklung auch seine internationale Verantwortung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wahr. Im Fokus von CLIENT II steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze in den Themenbereichen Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft, Wassermanagement, Klimaschutz/­Energieeffizienz, Anpassung an den Klimawandel, Landmanagement, Nachhaltige Energiesysteme und Naturrisiken gemeinsam zu entwickeln und zu implementieren. Gleichzeitig sollen damit neue Marktpotenziale für exportorientierte innovative deutsche Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – erschlossen werden.

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit FuE-Kapazität in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit FuE-Kapazität) in Deutschland verlangt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden.

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    BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

    Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

    Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

    Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

    Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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    BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

    Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

    • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
    • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
    • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
    • Schutz vor Terrorismus,
    • Detektion von Gefahrstoffen,
    • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

    Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

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    BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

    Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

    • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
    • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
    • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

    Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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    BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

    Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
    Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

    Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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    Förderung VolkswagenStiftung

    VolkswagenStiftung: Wissenschaftskommunikation hoch drei – Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung

    Die Frage, wie Wissenschaft in der Gesellschaft gesehen und verhandelt wird, bedarf einer Revision gängiger Modelle und Praktiken der Wissenschaftskommunikation. Wie aber kann eine wechselseitige Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Wissenschaft und Gesellschaft funktionieren? Wie kann das Vertrauen in wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse zu umstrittenen Themen gestärkt werden? Um substanzielle Impulse zur Beantwortung dieser und weiterer gesellschaftlich hochrelevanter Fragen zu erarbeiten, beabsichtigt die VolkswagenStiftung, Freiräume zur Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation und ihrer Erforschung zu schaffen.

    Im Rahmen der Ausschreibung "Wissenschaftskommunikation hoch drei – Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung" erhalten Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit, mit verschiedenen Akteuren aus der Praxis und der Öffentlichkeit zu erforschen, wie künftig wirksame nicht primär interessengeleitete Wissenschaftskommunikation mit nichtwissenschaftlichen Zielgruppen gelingen kann. Die Ergebnisse dieser Vorhaben sollen anschließend in die inner- und außerakademische Diskussion zu Wissenschaft und Gesellschaft einfließen. 

    Das Förderangebot richtet sich an Teams, die mindestens jeweils aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen (Wissenschafts-) Kommunikationsforschung, Fachwissenschaften und Praxis bestehen und ggf. weitere Stakeholderinnen und Stakeholder aus der Öffentlichkeit einbinden. Anhand von gemeinsam mit den beteiligten Fachwissenschaften gewählten, gut begründeten Themen sollen theoretisch und methodisch fundierte Forschungsvorhaben zur Wissenschaftskommunikation entwickelt werden, die als empirische quantitative und qualitative Datengrundlage für die Weiterentwicklung von Modellen der Wissenschaftskommunikation dienen sollen. Die Entwicklung von "best practice" Beispielen und die Anschlussfähigkeit dieser Ergebnisse an gesellschaftliche Entwicklungen stehen ebenso im Fokus der Ausschreibung. 

    Diese Zentren werden in einer ersten Phase 5 Jahre lang mit bis zu 4 Mio. Euro (Gesamtbudget) gefördert. In einer zweiten Phase ist - nach erfolgreicher Evaluation - eine weitere, degressiv zu gestaltende Förderung von 3 Jahren mit bis zu 2 Mio. Euro (Gesamtbudget) möglich. 

    Im Vorfeld des Stichtages findet am 12. Mai 2020 eine Informations- und Netzwerkveranstaltung für potenzielle Antragstellende statt. 

    Frist: 4. September 2020

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    VolkswagenStiftung: Mobility – Global Medicine and Health Research

    Die erhöhte weltweite Mobilität von Menschen, Gütern und Dienstleistungen hat für das Thema "Globale Gesundheit" neue Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen geschaffen. Um für jeden Einzelnen, unabhängig von Status und geografischem Standort, eine stabile und verbesserte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, bedarf es der Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit lokaler Gesundheitssysteme, angemessener politischer Strategien sowie Kooperationen zwischen Regierungen und Nichtregierungsorganisationen. Die Sicherstellung globaler Gesundheit ist zudem zwangsläufig mit einer Reihe von ethischen und sozialen Herausforderungen verbunden, die berücksichtigt werden müssen.

    Die Förderlinie "Globale Gesundheit" zielt im Kern auf multiperspektivische Forschungsansätze, die neue Erkenntnisse über den Einfluss globaler Mobilität auf die Gesundheit, verschiedene Gesundheitsdeterminanten sowie das Wohlbefinden lokaler und mobiler Bevölkerungen ermöglichen und Lösungsansätze finden sollen, wie die Effekte der zunehmenden Mobilität nachhaltig adressiert werden können. Auch Vorhaben, die derzeitige Dogmen in der globalen Medizin und Gesundheitsforschung in den Blick nehmen, sollen mit diesem Förderangebot angesprochen werden. Die Stiftungen möchten Vorhaben unterstützen, die die Themenfelder "Globale Medizin" und "Gesundheitsforschung" nachhaltig positiv beeinflussen und über die Förderperiode hinaus einen Mehrwert schaffen. Dabei sollen besonders originelle und innovative Projekte, die sich mit bisher wenig erforschten und geringen Mitteln ausgestatteten Themen befassen, gefördert werden.

    Der wissenschaftliche Hintergrund der Projektbeteiligten ist nicht vorgeschrieben und sollte den Anforderungen des beantragten Projektes entsprechen. Dabei werden auch gezielt Vorhaben gefördert, die nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit, z. B. zwischen Forschenden aus den Lebenswissenschaften und den Gesellschaftswissenschaften zu verwirklichen sind. Neben interdisziplinären Projekten sollen auch solche gefördert werden, in denen klassische Nord-Süd-Dynamiken internationaler Forschungskooperationen aufgebrochen werden. Unterstützt werden stark miteinander interagierende Forschungskooperationen, in denen bis zu fünf Partner zusammenarbeiten.

    Frist: Anträge können bis zum 30. April 2020 gestellt werden.

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    VolkswagenStiftung: Globale Herausforderungen – Integration unterschiedlicher Perspektiven zu Erbe und Wandel

    Unser kulturelles Erbe – charakterisiert als der ideelle Besitz der gesamten Menschheit – ist vielfältigen Wandlungsprozessen unterworfen, welche durch aktuelle politische Entwicklungen, ökologische Veränderungen sowie technische Neuerungen hervorgerufen werden und eine Gefahr für sowohl das materielle als auch das immaterielle Erbe darstellen können. Die Förderlinie "Erbe und Wandel", welche sich primär an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften richten soll, möchte innovative Forschungsprojekte zu diesen Wandlungsprozessen anstoßen, in denen die Blickwinkel unterschiedlicher Akteure auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene Berücksichtigung finden. Die Untersuchung des Themenfelds aus verschiedenen Perspektiven erscheint besonders gewinnbringend, da Kulturerbe einen über Ländergrenzen hinausgehenden identitätsstiftenden Charakter besitzt. Zudem ist unser Kulturerbe in etlichen Teilen der Welt ähnlichen Bedrohungen ausgesetzt, die häufig transnationaler Lösungsansätze bedürfen.

    Die beteiligten Stiftungen laden insbesondere zu solchen Projekten ein, die einen der folgenden Aspekte in den Blick nehmen:

    • Die Entwicklung von theoretischen Ansätzen zum Thema Erbe, die sich analytisch mit den Begriffen "Kulturelles Erbe" und "Wandel" auseinandersetzen
    • Das Potenzial von kulturellem Erbe für (wirtschaftliche/soziale/umweltbewusste) Lösungsideen für eine nachhaltige Zukunft
    • Die Konsequenzen der Digitalisierung in Bezug auf kulturelles Erbe
    • Die verschiedenen Bedrohungen, denen kulturelles Erbe aktuell und in Zukunft ausgesetzt ist bzw. sein wird, wie Kriege, Terrorismus und Klimawandel

    Die Stiftungen ermutigen dazu, ebensolche Aspekte in den Blick zu nehmen, die Innovationspotenzial versprechen, und fordern zu innovativen Herangehensweisen (etwa in Bezug auf Theoriebildung oder Kontextualisierungen) auf.

    Das Förderangebot richtet sich vornehmlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, wobei eine Projektbeteiligung anderer Disziplinen möglich ist. Unterstützt werden internationale Forschergruppen, in denen bis zu fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten.

    Frist: 13. Mai 2020.

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    VolkswagenStiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene

    "Momentum" bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn sind mit dieser Initiative Wissenschaftler(innen) in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen. Angesichts eines immer kurzatmiger agierenden Wissenschaftsbetriebs sollen Freiräume für neues Denken in Forschung und Lehre im Universitätsalltag geschaffen werden. Der Fokus des neuen Förderangebots liegt darauf, die Vielfalt der Forschung und die Kreativität von Forscherpersönlichkeiten in Universitäten in Deutschland sowie die strategische Weiterentwicklung der entsprechenden Organisationseinheit zu stärken. Das Förderangebot richtet sich an Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre, die Fördersummer bis zu 1 Million Euro.

    Frist: 2. Juni 2020 und 1. Juni 2021

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    VolkswagenStiftung: Künstliche Intelligenz ─ Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

    Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden. Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

    • Planning Grant
      Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
       
    • Full Grant
      Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.

    Frist: 07. Juli 2020 (Full Grant)

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    VolkswagenStiftung: Freigeist-Fellowship

    Die VolkswagenStiftung vergibt Freigeist-Fellowships an außergewöhnliche Persönlichkeiten der Forschung, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. NachwuchswissenschaftlerInnen mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

    Frist: 15. Oktober 2020 und 14. Oktober 2021

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    VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

    Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

    • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
    • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
    • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

    Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich (mindestens jedoch acht Monate vor dem Zeitpunkt der geplanten Veranstaltung)

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    VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren

    Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

    Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

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    VolkswagenStiftung unterstützt geflohene Wissenschaftler*innen

    Die VolkswagenStiftung möchte speziell die Einbindung von forschenden Menschen aus Kriegsgebieten in unser Wissenschaftssystem unterstützen und hat zu diesem Zweck das "Zusatzmodul für geflohene Wissenschaftler(innen)" ins Leben gerufen. Dadurch erhalten Wissenschaftlerinnen durch die Mitarbeit in einem bereits geförderten Forschungsprojekt die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen. Das Förderangebot sieht im Kern vor, dass die ursprünglichen Antragsteller für bereits laufende Förderprojekte Zusatzanträge stellen können. In Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben können sie Mittel von bis zu 200.000 Euro beantragen.

    Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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    VolkswagenStiftung: Offen – für Außergewöhnliches

    Die VolkswagenStiftung fördert Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint. Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream. Das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches" ist also Ausnahmefällen vorbehalten. Anders gesagt: Wer hier zum Zuge kommen will, muss mit seinem Vorhaben nicht nur höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen, sondern auch plausibel darstellen können, dass sich im Rahmen der Förderangebote anderer Institutionen keine Unterstützung für das Projekt finden lässt. Bevorzugt werden Vorhaben, die sich außergewöhnlichen interdisziplinären und methodischen Herausforderungen stellen, die eine einmalige Gelegenheit ergreifen möchten oder die durch ein anderes Alleinstellungsmerkmal überzeugen können. Entsprechend dem offenen Charakter des Förderangebots kann es keinen allgemeingültigen Kriterienkatalog geben.

    Frist: keine, Antragseinreichung nach persönlicher Absprache

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    VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

    Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

    Frist: keine

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    VolkswagenStiftung: Sommerschulen

    Mit dieser Förderinitiative unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben. Unterstützt werden Sommerschulen mit höchstens 60 Teilnehmer*innen. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind ein interdisziplinärer und internationaler Kontext, eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden. Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen.

    Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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    VolkswagenStiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer'

    Die sogenannten 'kleinen Fächer' stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation. Ihre komplexen Gegenstände regen dazu an, Probleme multiperspektivisch zu adressieren und tragen dadurch zentral zu einer gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen so wichtigen vielschichtigen Erforschung der Welt und einem ganzheitlichen "Weltwissen" bei. Gleichzeitig sind gerade diese Wissensgebiete häufig durch prekäre Strukturen an den Universitäten gekennzeichnet. Deshalb zielt das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre. Es soll die Vertreter(innen) dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, welche den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen. Das Förderangebot richtet sich an festangestellte Professor(inn)en aus den 'kleinen Fächern' zusammen mit Vertreter(inne)n der Universitätsleitungen (Förderlinie 1) sowie Wissenschaftler(innen) an Hochschulen sowie außeruniversitären Einrichtungen, die 'kleine Fächer' vertreten (Förderlinie 2). In der ersten Förderlinie werden bis zu 1 Mio. Euro vergeben, in der zweiten Förderlinie bis zu 100.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre.

    Frist: 16. September 2020

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    Weitere Förderungen

    DFG: Fachübergreifende Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt daher eine fachübergreifende Förderinitiative aus. Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen.

    Dazu zählen beispielsweise die Erforschung

    • der Herausforderungen und Auswirkungen einer Epidemie oder Pandemie sowie der getroffenen Maßnahmen auf die Gesundheitssysteme;
    • psychologischer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren in der Entstehung, Verbreitung und Behandlung von Epidemien und Pandemien sowie rechtliche und ethische Implikationen;
    • der Auswirkungen auf globale und regionale Wirtschaftsentwicklung, Produktions- und Wertschöpfungsketten, Logistik, Verkehr und Kommunikation;
    • biologischer und medizinischer Grundlagen eines Erregers und des jeweiligen Krankheitsbilds sowie therapeutischer Verfahren oder präventiver Maßnahmen in Kombination mit einem oder mehreren der zuvor genannten Themenfelder.

    Die Ausschreibung richtet sich vorzugweise an fachübergreifende Forschungsvorhaben. Darüber hinaus können Projekte beantragt werden, die sich zunächst mit der Sammlung und Erfassung von grundlegenden Daten zur aktuellen Epidemie und den aktuellen Gegenmaßnahmen beschäftigen, auf deren Basis retrospektive Analysen möglich sind. Ebenso sind Projekte möglich, die sich der Simulation der Ausbreitung und den Folgen von Pandemien sowie der Wirksamkeit von Interventionen widmen. Gegenstand der Förderung sind Einzel- oder Gemeinschaftsanträge in Form von Sachbeihilfen oder Antragspaketen.

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen Einzelantrag, Gemeinschaftsantrag oder ein Einzelpaket einreichen möchten, werden gebeten, sich frühzeitig zur Beratung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen.

    Frist: Die Absichtserklärungen sind bis 1. Juli 2020 zu senden. Der Termin für die Einreichung der Anträge ist der
    1. September 2020.

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    B.Braun-Stiftung: Antibiotic Stewardship im Krankenhaus

    Die B. Braun-Stiftung schreibt im Rahmen ihrer Forschungsförderung zum Thema „Antibiotic Stewardship  im Krankenhaus“ drei bis vier Forschungsprojekte im Umfang von jeweils € 30.000 - € 50.000 aus.

    Das Thema Antibiotikaresistenz und die damit verbundene Gefahr, dass wir mit einer zunehmenden Anzahl von Patienten mit Infektionen konfrontiert werden, die nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden können, ist allgemein als Bedrohung wahrgenommen worden. Neben der Forschungsförderung für die Entwicklung  neuer Antiinfektiva liegt der Fokus auf der Forderung an Ärzte und Patienten, aber auch an Pflegende, Apotheker und Krankenhausmanager Antibiotika rational, d.h. sinnvoll und richtig einzusetzen.
    Um das Problembewusstsein für eine notwendige Einstellungs- und Verhaltensänderung zu schärfen, ist es erforderlich, dass Krankenhäuser gesamthaft für ihren Bereich Programme zum sogenannten Antibiotic Stewardship (ABS) auflegen. Die wissenschaftlichen Grundlagen hierfür wurden 2013 in einer entsprechenden Leitlinie „Strategien zur Sicherung der rationalen Anti- biotika-Anwendung im Krankenhaus“ beschrieben.

    Ziel der im Rahmen der B. Braun-Stiftung geförderten Projekte ist es, den Nutzen von ABS-Maßnahmen für die Verbesserung der Patientenversorgung zu belegen. Dabei gilt es, nachhaltige Strukturen zu etablieren, die auf Dauer Bestandteil der Krankenhauskultur  bleiben sollen. Dafür müssten die Projekte  interdisziplinär und interprofessionell verankert sein. Erwartet werden Anträge, die eine kurz- und mittelfristige Auswirkung auf die Arzneimittelsicherheit zeigen. 

    Frist: 30. April 2020.

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    TWAS-DFG: Forschungs- und Kooperationsaufenthalt

    Auf Grundlage der Vereinbarung mit The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries (TWAS) macht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen auf die Möglichkeit aufmerksam, promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen aus Ländern Subsahara-Afrikas zu einem dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalt an ihre Institution einzuladen. Die DFG zahlt an die Gastgebereinrichtung eine monatliche Pauschale zur Deckung der Aufenthaltskosten des Gastes und dessen Visakosten sowie eine monatliche Pauschale für Projektausgaben des Instituts, beispielsweise für Material- und Laborkosten. Für die Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler selbst stellt die DFG die Flug- und Bahntickets vom Heimatflughafen zum Ort des Gastgeberinstituts und zurück zur Verfügung sowie die Auslandskrankenversicherung, die Unfall- und die Haftpflichtversicherung.

    Antragsvoraussetzungen sind:

    • Herkunft aus einem Land Subsahara-Afrikas
    • Forschungstätigkeit an einer Universität oder Forschungseinrichtung in einem Land Subsahara-Afrikas
    • Erlangung der Promotion nicht vor dem Jahr 2015
    • Antragstellerinnen und Antragsteller dürfen nicht schon in Deutschland tätig sein oder aktuell mit dem Gastgeberinstitut gemeinsam forschen.
    • Für die Wiederholung von Aufenthalten, vor allem mit dem Ziel der Ausarbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte, steht das DFG-Förderinstrument Aufbau internationaler Kooperationen zur Verfügung.

    Frist: Der Antrag ist bis zum 18. Mai 2020 durch die Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einzureichen.

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    DFG: Großgeräteinitiative 2021

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

    Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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    JPI HDHL: Development of targeted nutrition for prevention of undernutrition for older adults (PREVNUT)

    The Joint Programming Initiative “A Healthy Diet for a Healthy Life” has been established to coordinate research in the areas of food, diet, physical activity and health in order to achieve tangible societal and health impact and to strengthen European leadership and competitiveness in this field. Under this umbrella, the JPI is now launching a new joint transnational call called PREVNUT “Development of targeted nutrition for prevention of undernutrition for older adults”.

    Aims of the call

    The aim of this call is to support transnational and transdisciplinary research projects that will improve the prevention of undernutrition in older adults. Proposals should focus on one or both of the following topics:

    • Improved understanding of how the balance between nutrition, lifestyle and physical exercise can prevent undernutrition. The studies should focus on the underlying biological mechanisms of the bioavailability, assimilation and metabolism of the macro- and/or micronutrients in food or food products and show how lifestyle and physical activity could modify these processes.
    • Development of innovative food products. The developed product should be based on new research on metabolism, on macro- and/or micronutrient bioavailability and absorption in older adults.

    Participating countries and agencies

    Eleven countries and fourteen funding organisations will participate to the PREVNUT call:

    Belgium (FWO), France (ANR), Germany (BMEL represented by BLE), Ireland (HRB and DAFM), Israel (MOST), Italy (ISS and MIUR), Latvia (IZM), Norway (RCN), Poland (NCBR), Spain (ISCIII) and United Kingdom (MRC and BBSRC as part of UKRI)

    Eligibility Criteria

    Only transnational projects will be funded: each consortium must involve three to six partners eligible for funding by the participating funding organisations from at least three different countries. No more than two eligible partners from the same country will be accepted in the same consortium. In addition, a maximum of two additional partners can join the consortium if they are able to perform their work on their own fund.

    In order to achieve ambitious and innovative scientific goals, partners of each consortium should be comprised of several different fields and sectors such as academic and clinical researchers and allied professions, care workers, industry (e.g. food and social and health care industry) and other relevant organisations/stakeholders. Disciplines may include (but are not limited to) nutrition (including food chemistry/processing), biochemistry, physiology, psychology, sociology and social and health care.

    Deadline: The pre-poposal has to be submitted not later than May 12th 2020.

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    DFG: Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen im Bereich „Künstliche Intelligenz“

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt im Rahmen der von ihr gestarteten strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) die Förderung von Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen aus, um die erkenntnisgeleitete Grundlagenforschung auf diesem Gebiet zu stärken. Methoden der KI sind Schlüsselverfahren in verschiedensten Forschungsfeldern. Eine erfolgreiche Einbindung von KI in die Grundlagenforschung und die wissenschaftliche Erforschung der KI selbst sollten daher Hand in Hand gehen.

    Ziel dieser Ausschreibung ist, die Verzahnung von KI-Methoden mit solchen Forschungsfeldern voranzutreiben, die entweder zum Zweck des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns KI-Methoden einsetzen oder übergreifende Fragestellungen untersuchen, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind. Methodisch-inhaltliche Zielsetzung ist die enge Verknüpfung von Forschung an Methoden der KI mit einem weiteren Forschungsfeld innerhalb der Forschungsgruppe oder Kolleg-Forschungsgruppe. Das Partnerfeld kann dabei sowohl eines sein, das zum Zweck des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns KI-Methoden einsetzt, als auch eines, das übergreifende Fragestellungen untersucht, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind. Die übergreifenden Fragestellungen schließen beispielsweise mathematisch-informatische, wissenschaftspraktische und theoretische, epistemische, rechtswissenschaftliche oder soziologische Fragestellungen ein, sind aber nicht auf diese beschränkt.

    Frist: Die Einreichung der Antragsskizze muss in englischer Sprache bis zum 17. Juni 2020 erfolgen.

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    GACR/DFG: Joint German-Czech Research Projects

    On the basis of their long standing cooperation and the respective Memorandum of Understanding the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Czech Science Foundation (GAČR) have opened the possibility for funding of joint German-Czech projects in all areas of basic research for the period of 2021–2023. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. These joint proposals have to be based on a close interaction between the German and Czech research teams and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.

    Deadline: In accordance with the full proposal target date of GAČR proposals to the DFG should be submitted not later than 7 April 2020.

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    The next call for the funding period of 2022–2024 is foreseen for the beginning of 2021.

    Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden

    Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt jährlich den Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessor*innen und Habilitierenden aus. Die Bewerber*innen können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000€ pro Semester gewährt.

    Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler*innen aus allen Fachgebieten, an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat.

    Frist: Jährlich am 15. September.

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    HCAS: Core Fellowship Programme

    The Core Fellowship Program is the basis of all Helsinki Collegium for Advanced Studies (HCAS) activities and is open to researchers from the humanities, social sciences, behavioral sciences, theology and law, as well as to researchers in other fields who focus on topics related to the human sciences. It is about employment programme (not a grant programme) with Fixed term appointments for 0,5–2 years. It´s open for For all career levels beyond the doctorate (post-docs, mid-career researchers, and full professors).

    HCAS offers Time and freedom for concentrated research free from administrative duties and from a large teaching obligation, Salaried positions with associated benefits (paid family and sick leave, pension benefits and occupational health care) in accordance with the General Collective Agreement for Universities and many more. The Fellows should concentrate on their research to the best of their abilities, present their research at Collegium seminars and interact with their colleagues.

    Deadline: Annual open call usually from August to September.

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    Robert Bosch Stiftung: Our Common Future

    Vielen Jugendlichen ist nicht klar, wofür das Leitbild der Nachhaltigkeit im positiven Sinne steht und wie es in konkretes Handeln übersetzt werden kann. Lehrkräften kommt die anspruchsvolle Aufgabe zu, ihren Schülerinnen und Schülern komplexe fächerübergreifende Themen wie Nachhaltigkeit zu vermitteln. Deswegen gilt es, interdisziplinär denkende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit interessierten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zu vernetzen, um das große Thema "Nachhaltigkeit" greifbar zu machen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

    Im Rahmen eines Our Common Future-Projekts soll ein interdisziplinäres Forschungsthema aus dem Bereich der Nachhaltigkeit bearbeitet werden. Dabei erfahren die Jugendlichen Forschung als ergebnisoffenen Prozess, den sie selbst mitgestalten können – von der wissenschaftlichen Fragestellung, über die Wahl geeigneter Untersuchungsmethoden, die Datenerhebung und -auswertung bis hin zur Präsentation.

    Die Stiftung kann klar definierte und zeitlich begrenzte Vorhaben von einer Dauer von bis zu drei Jahren finanziell unterstützen. Die geförderten Projekte werden außerdem zu einem alle zwei Jahre stattfindenden bundesweiten Kongress eingeladen. Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Projektidee können sich um Fördergelder bewerben. Die Teammitglieder sind an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen bzw. an weiterführenden Schulen in Deutschland angestellt. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sind ebenfalls Zielgruppe von Our Common Future.

    Frist: Jederzeit.

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    DFG: Colombian-German Collaboration in Research

    On the basis of the Letter of Intent signed in January 2019 between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) in Colombia, researchers from Germany and UdeA can submit proposals for joint research projects in any field of research.

    Researchers can apply for a funding period of up to three years. All proposals will be reviewed by both organisations separately.

    Deadline: Submission of research proposals is possible at any time.

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    Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

    Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

    Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

    • Geschichte, Sprache und Kultur
    • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
    • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
    • Medizin und Naturwissenschaften

    Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

    Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

    Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

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    Mercator Fellowship-Programm: Stipendienprogramm für Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis

    Die Mercator-Stiftung hat 2013 ein Fellowship-Programm geschaffen, um die seit 2008 erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fellows stärker auszubauen. Durch ihr Expertenwissen und ihre ausgezeichnete praktische Erfahrung wirken die Mercator Fellows als wichtige Impulsgeber in den Themenfeldern der Stiftung und helfen, Ideen zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu entwickeln. Sie werden nachhaltig in die Arbeit der Stiftung eingebunden, sodass sie ihr Expertenwissen und ihre Positionen durch Vorträge und Diskussionen in die Netzwerke einbringen können.

    Mercator Fellows sind herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis, die zu spezifischen Fragestellungen mit Bezug zu den Themen und Handlungsfeldern der Stiftung Mercator arbeiten. Das Programm ist für Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten und Disziplinen offen. Einschlägige Erfahrung und Qualifikation in dem zur Bearbeitung vorgeschlagenen Fellowship-Thema werden vorausgesetzt. Ein Mercator Fellowship ist nicht zur Förderung von Studierenden auf Bachelor- oder Masterniveau gedacht. Es wird nicht als Promotions- und Habilitationsstipendium oder Abschlussstipendium, das sich an eine Förderung durch Dritte anschließt, vergeben. Die Leistungen im Fellowship enthalten Grundbeträge zur Deckung des Lebensunterhalts und Sachkosten sowie pauschale Nebenleistungen zur Deckung von Reise-, Publikations- und Veranstaltungskosten. 

    Die Stiftung wählt jährlich bis zu sechs Mercator Fellows aus. Über die Vergabe entscheidet die Geschäftsführung mit ausgewählten Mitgliedern des Beirats.

    Frist: Jederzeit.

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    DFG und Fraunhofer: Kooperationsprojekte im Bereich Erkenntnistransfer

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft fordern gemeinsam zur Antragstellung auf dem Gebiet des Erkenntnistransfers auf. Gefördert werden trilaterale Transferprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Anwendungspartnern, mit denen eine Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden soll. Ziel ist es, den Übergang von Erkenntnissen aus DFG-Projekten zu Unternehmen zu erleichtern. Fraunhofer-Institute fungieren dabei als Mittler zwischen Universität und Anwendung, indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Anwendung verstärken und neue initiieren. Es können trilaterale Transferprojekte mit einem universitären Partner (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Für die Projekte ist eine dreijährige Laufzeit vorgesehen.

    Frist: In den Jahren 2020 und 2021 ist mit einer vergleichbaren Ausschreibung mit einer Deadline jeweils in der zweiten Aprilwoche zu rechnen.

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    Alexander von Humboldt Siftung: Professorship

    Academics of all disciplines from abroad, who are internationally recognised as leaders in their field and who are expected to contribute to enhancing Germany's sustained international competitiveness as a research location in consequence of the award, are eligible to be nominated for an Alexander von Humboldt Professorship. The Alexander von Humboldt Professorship, which is financed by the Federal Ministry of Education and Research through the International Research Fund for Germany, enables award winners to carry out long-term and ground-breaking research at universities and research institutions in Germany. The award funds, totalling 5 million euros for academics in experimental disciplines and 3.5 million euros for researchers in theoretical disciplines, are made available for a period of five years. Nominations may be submitted online by German universities; non-university research institutions may also submit nominations jointly with a German university. The nominee must be recognised as a world leader in his or her field and must be established as an academic abroad.

    Deadline: 15 September and 15 April every year

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    EIC: FET Open Challenging Current Thinking

    FET Open supports early stage science and technology research exploring new foundations for radically new future technologies by challenging current paradigms and venturing into unknown areas. A bottom-up selection process widely open to any research idea builds up a diverse portfolio of new research directions. The specific challenge of this call is to lay the foundations for radically new future technologies of any kind from visionary interdisciplinary collaborations that dissolve the traditional boundaries between sciences and disciplines, including the social sciences and humanities. This topic also encourages the driving role of new actors in research and innovation, including excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs and first-time participants to FET under Horizon 2020 from across Europe. Proposals are sought for cutting-edge high-risk / high-impact interdisciplinary research with all of the following essential characteristics("FET gatekeepers"):

    • Radical vision: the project must address a clear and radical vision, enabled by a new technology concept that challenges current paradigms.
    • Breakthrough technological target: the project must target a novel and ambitious science-to-technology breakthrough as a first proof of concept for its vision.
    • Ambitious interdisciplinary research for achieving the technological breakthrough and that opens up new areas of investigation.

    The inherently high risks of the research proposed shall be mitigated by a flexible methodology to deal with the considerable science-and-technology uncertainties and for choosing alternative directions and options. Expected Impact:

    • Scientific and technological contributions to the foundation of a new future technology
    • Potential for future social or economic impact or market creation.
    • Building leading research and innovation capacity across Europe by involvement of key actors that can make a difference in the future, for example excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs or first-time participants to FET under Horizon 2020.

    Deadline: 18 September 2019 and 13 May 2020

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    Dauerhaft laufende Ausschreibungen

    Aleksan­teri In­sti­tute: Programme for vis­it­ing Fel­lows

    Starting from the academic year 2008–2009, the Visiting Fellows Programme has hosted over 130 Visiting Fellows working on various fields and themes within the social sciences and humanities. The Aleksanteri Institute Visiting Fellows Programme provides an opportunity for highly qualified scholars in Russian and Eastern European studies to visit the Aleksanteri Institute and the University of Helsinki for a period of one to three months. During the fellowship, Visiting Fellows work on their research projects and can benefit from interaction with scholars at the Aleksanteri Institute and elsewhere in Finland. Each Visiting Fellow has two academic hosts who are working on a related theme and who help them to settle in and establish contacts with the research community in Finland. Visits are supported with a monthly grant of 3300 €.  

    Deadline: anytime

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    BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

    Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

    • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
    • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
    • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

    Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

    Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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    BMBF: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung"

    Mit der Fördermaßnahme VIP+ will das BMBF Innovationspotenziale der Grundlagenforschung erschließen. Die Fördermaßnahme soll ForscherInnen aller Disziplinen anregen, die Möglichkeiten der späteren wirtschaftlichen Verwertung und gesellschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse zu validieren. Mit VIP+ werden Vorhaben gefördert, die das Innovationspotenzial vorhandener Forschungsergebnisse prüfen, nachweisen und bewerten sowie mögliche Anwendungsbereiche erschließen. Die Förderung setzt voraus, dass durch das Vorhaben ein hohes Innovationspotenzial zu erwarten ist. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nach folgende Verwertung bzw. Anwendung. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

    Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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    Zur BMBF-Seite zum Thema Validierungsförderung Hier finden Sie auch die ergänzende Handreichung für VIP+ Antragstellende aus dem Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) (im Pdf-Format).

    Leopoldina-Postdoc-Stipendium

    Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

    Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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    Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

    Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

    Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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    Preise

    Stifterverband: Ars legendi Preis 2020

    Der Stifterverband lobt zum 15. Mal den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre aus. Dieses Jahr wird die Auszeichnung an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin verliehen, der oder die in oder durch seine bzw. ihre Lehre in herausragender und beispielhafter Weise zivilgesellschaftliches Engagement von Studierenden fördert.

    Der mit 50.000 Euro dotierte Preis soll einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen profiliert werden. Seit dem Ars legendi-Preis 2013 wird jetzt ein anderes Konzept verfolgt: Statt einer Disziplin oder Fächergruppe steht jedes Jahr eine andere spezifische Lehrsituation im Fokus der Ausschreibung.

    Die folgenden Kriterien sind zu erfüllen: Der Preisträger/die Preisträgerin ...

    • berücksichtigt in der Lehre in geeigneter Weise und angemessenem Umfang zivilgesellschaftliches Engagement und fördert dadurch den Lernprozess und -erfolg der Studierenden.
    • gestaltet die Lehre mit hoher Professionalität.
    • leistet wesentliche Beiträge zur Gestaltung hervorragender Studiengänge und gibt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Lehre mit Blick auf die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements.
    • wirkt in Lehre und Forschung als Vorbild und Impulsgeber für zivilgesellschaftliches Engagement.

    Vorschläge können von Fakultäten bzw. Fachbereichen oder den Fachschaften eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig.

    Frist: Die Antragsunterlagen sind bis zum 8. Mai 2020 zu übermitteln.

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    Academics: Nachwuchswissenschaftler/innen des Jahres

    Bereits zum dreizehnten Mal in Folge wird der academics-Nachwuchspreis an herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen vergeben. Damit hat sich der erstmalig 2007 verliehene Wissenschaftspreis zu einer renommierten und begehrten Auszeichnung etabliert, die jährlich mit Unterstützung des ZEIT Verlags auf der Deutschen Gala der Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbands vergeben wird. Academics, das führende Online-Karriereportal für Wissenschaft und Forschung, zeichnet jährlich eine Person aus, die mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet.

    Der academics-Nachwuchspreis wird an eine Einzelperson vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung (Erziehungszeiten werden berücksichtigt). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben. Der oder die Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres kann ausschließlich von einer anderen Person vorgeschlagen werden.

    Frist: Die Einreichungsfrist läuft in der Regel im Herbst ab.

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    Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

    Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

    Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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    Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

    REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

    Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

    Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

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