Mathematik und Naturwissenschaften / Mathematics and Natural Sciences

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung mit der Russischen Föderation (MARE:N)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, Vorhaben zu Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Polar- und Meeresforschung unter Beteiligung russischer Partner im internationalen Kontext zu fördern. Mit der Fachvereinbarung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung zwischen dem BMBF und dem Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation (MinObrNauki) hat die Bundesregierung die Grundlagen für gemeinsame Forschungsprojekte und begleitende Maßnahmen gelegt.

Es wird angestrebt, im Rahmen der Fördermaßnahme eine gleichgewichtige Förderung von Projekten der marinen und terrestrischen Polarforschung zu fördern. Gefördert werden die deutschen Partner ausschließlich in bilateralen deutsch-russischen Konsortien. Projektvorschläge können zu folgenden Schwerpunktthemen eingereicht werden:

  • Ozeane: physikalische Schlüsselprozesse und Auswirkungen des Klimawandels;
  • Klimaveränderungen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft;
  • Terrestrische, marine und limnische Ökosysteme der Polarregionen: Monitoring, Diagnose und Vorhersage;
  • Geologische, geophysikalische, geochemische und sedimentäre Prozesse;
  • Biogeochemische Prozesse und der globale Kohlenstoffkreislauf in terrestrischen und aquatischen Ökosystemen;
  • Kryosphäre: Monitoring, Dynamik und Entwicklung;
  • Biodiversität in einem sich wandelnden polaren Ökosystem;
  • Nachhaltige Nutzung der Arktis und Umweltschutz.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 31. Januar 2021 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF/BMEL: Internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „Bioökonomie International 2021“

Das erste Modul der vorliegenden Förderrichtlinie „Bioökonomie International 2021“ (Kooperationen mit Brasilien) ist Teil einer gemeinsamen Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben in Verbünden aus deutschen und brasilianischen (Modul 1) bzw. deutschen und russischen Partnern (Modul 2), die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden.

Die eingereichten internationalen Projektskizzen für ausgewählte Vorhaben sollen die nationalen Aktivitäten des BMBF zur Förderung der Bioökonomie flankieren und einen ergänzenden Beitrag zur Erreichung der förderpolitischen Zielsetzungen der Nationalen Bioökonomiestrategie leisten. Hierbei sollen die Verbundvorhaben den Bezug zu mindestens einem der in der Strategie genannten Bausteine der Forschungsförderung herstellen:

  1. biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie (Mikroorganismen, Algen, Pilze, Bakterien, Pflanzen; Insekten etc.);
  2. konvergierende Technologien und disziplinübergreifende Zusammenarbeit (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie, Automatisierung, Miniaturisierung etc.);
  3. Potenziale und Grenzen der Bioökonomie;
  4. Transfer in die Anwendung (Wertschöpfungsnetze etc.);
  5. Bioökonomie und Gesellschaft (Wechselwirkungen, Zielkonflikte etc.);
  6. globale Forschungskooperationen.

Einen Schwerpunkt der Ausschreibung bilden die Themen des Bausteins „Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie“. Hierzu zählen neben weiteren:

  1. Arbeiten zum Verständnis und der Modellierung von biologischen Systemen;
  2. Projektskizzen zur Erforschung und Etablierung neuartiger Produktionsorganismen für die Primärproduktion und die industrielle Produktion;
  3. Forschungsansätze zur Entwicklung bzw. Weiterentwicklung innovativer biotechnologischer Verfahrenskonzepte für biobasierte Produktionssysteme sowie
  4. Forschungsarbeiten, die auf die nachhaltige Erzeugung biogener Ressourcen abzielen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Projektförderung gewährt. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt in der Regel bis zu drei Jahre. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Das Hochladen der Projektskizzen muss bis zum 19. März 2021, 13.00 Uhr CET, abgeschlossen sein. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist.

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BMBF: Interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung von Pathomechanismen

Die interdisziplinären Verbünde sollen ein kooperatives und koordiniertes Forschungskonzept verfolgen. Die Arbeit im Verbund soll auf gemeinsam festgelegte Ziele, Fragen und einen gemeinsamen Forschungsgegenstand ausgerichtet sein. Methoden und disziplinäre Beiträge sollen gemeinsam festgelegt und die Ergebnisse zu einer Synthese vereint werden. Die Kohärenz eines Verbunds muss durch stringente Steuerungs- und Kooperationsmechanismen gesichert sein. Durch die interdisziplinären Verbünde soll die Erforschung gänzlich neuer Erkenntnisse und Lösungsansätze ermöglicht werden. Hierzu sollen in den Verbünden bedarfsgerecht sowohl verschiedene medizinische Disziplinen als auch Natur-, IT-, Technik- und Sozialwissenschaften oder Psychologie zusammenarbeiten.

  • Modul 1: Krankheitsübergreifende Pathomechanismen
  • Modul 2: Unbekannte Pathomechanismen einzelner Erkrankungen mit hoher Krankheitslast

Gefördert werden können alle Schritte der präklinischen und klinischen Forschung, die nötig sind, um krankheitsübergreifende bzw. krankheitsspezifische Pathomechanismen von Erkrankungen zu identifizieren und Ansatzpunkte für ihre Nutzung in der Prävention, Diagnostik und Therapie zu generieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden, gegebenenfalls ist eine Verlängerung um zwei Jahre möglich. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 29. Januar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Bilaterale Zusammenarbeit in Computational Neuroscience - Deutschland / USA

Die „Bilaterale Zusammenarbeit in Computational Neuroscience: Deutschland – USA“ ist eine transnationale Initiative zur Forschungsförderung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der amerikanischen Förderorganisation National Science Foundation (NSF) getragen. Es können Anträge zur Zusammenarbeit von deutschen und US-amerikanischen Forschungsgruppen eingereicht werden.

Der Schwerpunkt dieses Programms liegt auf innovativen Forschungsarbeiten und Ressourcen und soll dazu bei­tragen, dass Expertinnen und Experten aus den Bereichen Theorie, Computational Science, Technik, Mathematik und Statistik moderne rechnergestützte Methoden zur Bearbeitung dynamischer und komplexer neurowissenschaftlicher Probleme einsetzen und entwickeln. Im Rahmen dieses Programms geförderte Forschung im Bereich Computational Science muss auf biologische Prozesse bezogen sein und sollte zu Hypothesen führen, die in biologischen Studien überprüft werden können.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse für in der Regel drei Jahre gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 10. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von deutsch-chinesischen Verbundvorhaben zu antimikrobiellen Resistenzen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MoST) wollen deutsche und chinesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen, intensiv und effektiv in multidisziplinären Forschungsprojekten zu AMR zusammenzuarbeiten. Ziel ist die Zusammen­führung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen seitens der deutschen sowie chinesischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft geschaffen werden.

Gegenstand der Förderung sind Verbundvorhaben, bestehend aus einem deutschen und einem chinesischen ­Forschungspartner. In begründeten Fällen können auch mehrere deutsche Partner in einem Verbund gefördert ­werden. In diesem Fall ist ein deutscher Projektkoordinator zu benennen. Die Antragsteller sollen, entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks, eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Thema 1: Innovative Forschung zu AMR in Umweltreservoiren
  • Thema 2: Innovative Forschung an antibiotikaresistenten Bakterien, die Menschen, Nutztiere, Haustiere und/oder Lebensmittel besiedeln

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 500 000 Euro für die deutsche Seite sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Erforschung von Universum und Materie im Themengebiet „Teilchen“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, Vorhaben zur Forschung und Entwicklung im Themengebiet „Teilchen“ zu fördern. Grundlage hierfür ist das Rahmenprogramm „Erforschung von Universum und Materie – ErUM“. Die Förderung ist auf Grundlagenforschung der Elementarteilchenphysik sowie der Hadronen- und Kernphysik unter Einsatz ausgewählter Großgeräte gerichtet, an denen der Bund sich maßgeblich beteiligt.

Ein Schwerpunkt liegt auf Vorhaben, die innerhalb des Themenfeldes Teilchen eine themenübergreifende Zusammenarbeit von Verbünden zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen innerhalb größerer, insbesondere internationaler Kollaborationen unterstützen. Im Mittelpunkt der Fördermaßnahme stehen Vorhaben, die den Gewinn tieferer Einblicke in die fundamentale Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie in die zugrunde liegenden Wechselwirkungen auf dem Gebiet „Elementarteilchenphysik“ zum Ziel haben, sowie Vorhaben auf dem Gebiet „Hadronen- und Kernphysik“, die der Aufklärung der Natur von Materie und Energie und der Bildung der schweren Elemente dienen. Im Rahmen der Maßnahme können in Hinblick auf diese grundsätzlichen wissenschaftlichen Fragestellungen insbesondere in folgenden Themenfeldern Forschungsprojekte gefördert werden:

  • Untersuchung der fundamentalen Bausteine der Materie und der zwischen ihnen wirkenden Kräfte und inne­wohnenden Symmetrien,
  • Suche nach Teilchen und Wechselwirkungen jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik sowie nach einer Erklärung für die im Universum beobachtete „Dunkle Materie“,
  • Erforschung der grundlegenden Eigenschaften von Kernmaterie, der auf dieser Ebene wirkenden fundamentalen Kräfte und des Atomkerns als komplexes Vielteilchensystem,
  • Studium der Bausteine und Phänomene der Materie unter extremen Bedingungen (z. B. hohe Dichten, Felder und Temperaturen).

Die Förderung ist beschränkt auf Vorhaben zu Aufbau, Nutzung und Weiterentwicklung ausgewählter Großgeräte an nationalen und internationalen Zentren, insbesondere unter Berücksichtigung der nachfolgend aufgeführten Detek­toren bzw. Experimente.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 1. November 2020 können Förderanträge eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Südkorea zu den Themen „Robotik“ und „Leichtbau/Carbon“

Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung und des Zehn-Punkte-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“.

Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und koreanischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form von „2 + 2-Projekten“ gefördert werden. Derartige Projekte müssen die Beteiligung mindestens einer deutschen und einer koreanischen Hochschule oder Forschungseinrichtung und mindestens eines deutschen und eines koreanischen Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft bzw. Industriepartners, insbesondere kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU), vorsehen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten.

Thema 1: Robotik

  • Pflegerobotik (Pflegeroboter, Roboter für die Altenpflege),
  • Therapierobotik/Therapeutische Roboter (Roboter-Therapeut),
  • Soziale Robotik (Sozialer Roboter mit künstlicher Emotion und Intelligenz),
  • Kollaborative Robotik (Kollaborativer Roboter einschließlich Katastrophenroboter).

Thema 2: Leichtbau/Carbon

  • Füge- und Entfügetechnologien für den Multimaterial-Leichtbau in mobilen Anwendungen (insbesondere robuste, leistungsfähige, flexible und nachhaltige Fügeprozesse und intelligente Prozesssteuerungskonzepte sowie numerische Berechnungsmethoden und Modelle zur Auslegung von Fügeverbindungen),
  • Erweiterung der Datenbasis und Weiterentwicklung der Methodik für das Life Cycle Assessment (LCA) inklusive Recycling (Kreislauffähigkeit) zur Nutzung des LCA als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz energie- und ressourceneffizienter Leichtbauwerkstoffe und -fertigungsverfahren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 600 000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. November 2020 können Anträge eingereicht werden.

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BMBF: Interdisziplinäre Summer Schools in der Systemmedizin

Das BMBF beabsichtigt „Interdisziplinäre Summer Schools in der Systemmedizin“ zu fördern. Summer Schools sind hier definiert als mehrtägige Workshops, in denen Nachwuchsforscherinnen und -forschern die Möglichkeit geboten wird, sich in dem neuen, interdisziplinären Gebiet der Systemmedizin durch Training, Seminare, intensiven fachlichen Austausch und fächerübergreifende Vernetzung weiter zu qualifizieren. Summer Schools können in Kooperation mit ausländischen, bevorzugt europäischen Einrichtungen ausgetragen werden. Dabei ist es möglich, einen Teil der Veranstaltung an einer ausländischen Einrichtung durchzuführen. Gefördert wird die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von in der Regel bis zu fünftägigen interdisziplinären Summer Schools in der Systemmedizin.

Ziel der Summer Schools ist die Weiterqualifizierung, der fachübergreifende Austausch und die Vernetzung des medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschungsnachwuchses im neuen, interdisziplinären Forschungsgebiet Systemmedizin. Summer Schools sollen Wert legen auf die Einführung und Einübung systemmedizinischer Arbeitsmethoden und disziplinübergreifender Denkansätze durch hochqualifizierte, international ausgewiesene und gegebenenfalls externe Lehrende. Klinisch relevante Anwendungsbeispiele sollen berücksichtigt werden. Besondere Akzente auf der Brückenbildung von der Datengenerierung bis zur Datenanalyse sowie auf der Einbindung von praktischen Arbeiten, wie z. B. anwendungsorientierte Datenanalyse und integrierte Laborarbeit, sind erwünscht. Nicht gefördert werden Ansätze, die auf die reine Entwicklung von Arbeits- und Lehrmethoden abzielen. Auch Veranstaltungen mit Tagungs- bzw. Kongresscharakter sind von der Förderung ausgeschlossen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Summer School-Vorhaben können für einen Zeitraum von maximal einem Jahr gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Föderanträge können bis spätestens 1. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung gemeinsamer innovativer Projekte mit dem Forschungsministerium des Königreichs Marokko (PMARS IV)

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie im Rahmen der Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit dem Königreich Marokko beizutragen. Ziel dieser Richtlinie ist der Aufbau und die Intensivierung der anwendungsorientierten wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen deutschen und marokkanischen Institutionen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme daher strategische Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Marokko eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  •  Wasser und Umwelt
  • Globaler Wandel inkl. Klimawandel, Biodiversität, nachhaltige Landnutzung
  • Lebensmittel- und Agrarwissenschaft
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Biomedizinische Forschung (z. B. Infektionskrankheiten, Onkologie, Stoffwechselkrankheiten, Neurowissenschaften)
  • Künstliche Intelligenz
  • Geistes- und Sozialwissenschaften für gesellschaftliche Herausforderungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft − insbesondere KMU. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung nach dieser Richtlinie für den/die deutschen Partner erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuwendungen und in der Regel mit maximal 150 000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 1. November 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)

Das BMBF beabsichtigt auf Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrie­relevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)“ zu fördern. Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt. Zweck der Förderung ist die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, in denen Aspekte mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) umgesetzt und ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität sowie weitere industrielle Batterieanwendungen geleistet wird. Ein Schwerpunkt der Förderrichtlinie liegt auf den Wertschöpfungsstufen des Produkt- und Prozessdesigns, der Synthese der Materialien sowie den Fertigungsprozessen für Batteriezellen. Weitere Schwerpunkte sind die Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe und das Batteriematerialrecycling.

Im Fokus der Bekanntmachung stehen:

  • Forschung und Entwicklung im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte,
  • Verbundvorhaben, die der Umsetzung eines Machbarkeitsnachweises oder der Entwicklung eines Demonstrators dienen, um aus dem Labor einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Marktanwendung zu kommen,
  • industriegeführte Transferprojekte aus den Batterie-Kompetenzclusteraktivitäten,
  • Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung mit dem Ziel des Technologietransfers,
  • Verbundvorhaben im Rahmen der verschiedenen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Forschungsgegenstand aller angestrebten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte sind material- und prozessbasierte Fragestellungen, die Sekundärbatterien mit den Anwendungsschwerpunkten gemäß Nummer 1.1 betreffen. Folgende Sekundärbatterie-Typen werden berücksichtigt:

  • Lithium-Ionen-Systeme mit mindestens einer Interkalationselektrode,
  • alternative Batteriesysteme (Metall-Ionen-, Metall-Luft/Sauerstoff-, Metall-Schwefel- und andere zukunftsweisende Systeme).

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewertungsstichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind der 31. Oktober 2020, 1. April 2021, 1. Februar 2022 undder 1. November 2022.

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BMBF: Strategischen Projektförderung im Bereich Phytotherapien mit Indien

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF „Internationale Kooperation“. Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen.

Gefördert werden Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Phytotherapien, insbesondere in den Bereichen Phytopharmazeutik und Phytochemie. Ziel der Förderrichtlinie sind die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten, die der Bekämpfung von chronischen, nicht übertragbaren Krankheiten (Diabetes mellitus, Rheuma, Arthritis etc.) dienen, sowie die Erforschung von antiviralen Effekten pflanzenbasierter Arzneimittel. In der Phytotherapie geht es um die Erforschung eines Systems der medizinischen Praxis, welches auf wissenschaftlicher bzw. medizinischer Evidenz basiert. Die Phytopharmazeutik widmet sich der Erforschung von Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft, deren Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe. Phytopharmazeutische Produkte sind pharmakologisch aktive Medikamente, die von der Wirkweise den konventionellen Arzneimitteln ähneln. Darüber hinaus steht im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung die Bekämpfung von Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus im Vordergrund. Die Erforschung antiviraler Effekte steht derzeit aufgrund der ­Covid-19-Pandemie ebenfalls im Fokus der Gesundheitsforschung. Die bessere Nutzung biologischer Ressourcen und Prinzipien sowie Verfahren im industriellen Kontext werden dabei zunehmend berücksichtigt.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit 250 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können Projektskizzen bis spätestens 31. Oktober 2020 eingereicht werden.

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BMBF: BattFutur – Nachwuchsgruppen Batterieforschung

Die Bekanntmachung „BattFutur“ adressiert Nachwuchsforscher, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und neue Anwendungen in der Industrie stimulieren. So tragen sie zur Sicherung und stetigen Weiterentwicklung des Forschungs- und Technologiestandortes Deutschland aktiv bei. Mit der Förderung erhalten Nachwuchs­wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen. Mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung wissenschaftlichen Personals und einer möglichen Unternehmensgründung sollen sie sich für Leitungsaufgaben in der Wirtschaft oder Forschung qualifizieren. Darüber hinaus unterstützt die Fördermaßnahme die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. So werden jungen Forschern, die bislang im Ausland gearbeitet haben, bei der Rückkehr gute Karrierechancen geboten und ausländische Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Auch die Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern ist explizit erwünscht, sodass Vernetzung und Synergieeffekte gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Batterietechnologien adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchsforscher geeignet sind. Auch können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden. Ziel der Bekanntmachung ist es, die Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette für Sekundärbatterien mit Blick auf die zirkulare Wirtschaft voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme (Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum 30. November des Jahres 2020, 2021 und 2022 eingereicht werden.

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BMBF: Prävention und Versorgung epidemisch auftretender Infektionen mit innovativer Medizintechnik

Infektionskrankheiten zählen zu den häufigsten Krankheits- und Todesursachen weltweit. Eine der größten Herausforderungen ist es, neu auftretenden Infektionskrankheiten zu begegnen, da aufgrund der zunächst fehlenden Erreger-spezifischen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten das Risiko einer epidemischen oder gar pandemischen Aus­breitung besteht. Gegenwärtig prioritär ist sowohl die Eindämmung des SARS-CoV-2-Ausbruchs als auch die Versorgung der Covid-19-Patienten. Mit SARS-CoV-2 Infizierte müssen umgehend diagnostiziert und Covid-19-Erkrankte optimal medizinisch versorgt werden. Neben der Erforschung und Entwicklung Virus-spezifischer Arzneimittel und der Impfstoffentwicklung sind an dieser Stelle medizintechnische Lösungen in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie in der Lenkung der damit verbundenen Versorgungsprozesse essentiell.

Gegenstand der Förderung sind grundsätzlich industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen medizintechnischen Lösungen angestrebt wird. Die Ergebnisse können Medizinprodukte oder innovative medizinische Dienstleistungen sein. Gefördert werden Konsortien zwischen Medizintechnikunternehmen, der klinischen Versorgung, akademischen Institutionen und/oder der Versorgungsforschung, die bei Auftreten von Infektionen mit epidemischem Potential relevante Versorgungsabläufe adressieren.

Die FuE-Förderung hat folgende thematische Schwerpunkte:

  • Medizintechnik zur Prävention von Infektionen
  • Diagnostik von Infektionen und resultierender Erkrankungen
  • Therapie/Nachsorge von Infektionen und Erkrankungen
  • Eindämmung von Infektionen
  • Vernetzung von Versorgungs- und Industrieforschung zu epidemischen Infektionskrankheiten

Die Themenfelder sind als beispielhaft und nicht abschließend anzusehen. Es können auch Projekte in nicht explizit genannten Anwendungsbereichen gefördert werden, solange die Lösungsansätze einen Beitrag zur genannten Zielstellung und Thematik der Förderrichtlinie leisten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und hat laufzeitabhängig unterschiedliche Einreichfristen.

Fristen: Für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten können dem Projektträger bis 28. September 2020 Projektskizzen vorgelegt werden. Das Entscheidungs- und Antragsverfahren für diese Vorhaben wird beschleunigt bearbeitet. Für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten endet die Vorlagefrist zum 30. Januar 2021.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung - NEUE FRIST

Das BMBF greift mit der Fördermaßnahme damit auch Empfehlungen des Forums Gesundheitsforschung zur bundesweiten Implementierung von Clinician Scientist Programmen in der Gesundheitsforschung in Deutschland auf und setzt den Beschluss der Bundesregierung um, die Investitionen in Forschung und Entwicklung zu antimikrobiellen Resistenzen zu erhöhen. Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR).

Mit der Förderung soll dem besonders geeigneten wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, mittelfristig (d. h. nach fünf bis sieben Jahren) die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Bereits habilitierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können bei der Förderung nicht berücksichtigt werden. Auch können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht berücksichtigt werden, die bereits durch eine andere Förderorganisation als Nachwuchsgruppenleitung unterstützt werden. Personen, die eine Juniorprofessur innehaben, können nur gefördert werden, wenn sie im Falle einer Förderung die Juniorprofessur niederlegen. Eine Förderung, die allein auf die Ausstattung einer existierenden Juniorprofessur abzielt, ist ausgeschlossen.

Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient, in Deutschland verlangt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 16. November 2020 können Anträge eingereicht werden.

** Diese Richtlinie ersetzt die Richtlinie zur Förderung von Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung vom 18. Juli 2019 (BAnz AT 22.07.2019 B3) **

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BMBF: Neue Produkte für die Bioökonomie

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030".

Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen.

Im Rahmen der Sondierungsphase wird die vertiefte Ausarbeitung der Produktidee, die Erstellung eines Entwicklungsplans für die technische Umsetzung und die Akquise geeigneter Partner mit der erforderlichen wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Expertise gefördert. Hauptbestandteil der zwölfmonatigen Sondierungsphase ist eine erste wirtschaftliche und marktseitige Betrachtung der Produktidee. Die Kundenbedürfnisse sowie die Markt- und Konkurrenzsituation sollen analysiert werden. Mögliche Anwendungs- und wirtschaftliche Verwertungsperspektiven sowie eine Verwertungsstrategie (z. B. Lizensierung oder Ausgründung) sollen erarbeitet werden.

In der Machbarkeitsphase werden grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktidee ge­fördert. Die Verwertungsstrategie soll weiter ausgearbeitet werden. Die Machbarkeitsphase erfolgt in der Regel als ­Verbundprojekt, in begründeten Ausnahmefällen sind auch Einzelprojekte möglich. Die beteiligten Partner wurden in der Regel zuvor in der Sondierungsphase ermittelt.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhoch­schulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler, forschungsorientierte physische oder virtuelle Kooperations­einrichtungen, mit Sitz in Deutschland. Zuwendungen und Zuweisungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum Stichtag am 15. Februar eingereicht werden.

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Zur Ausschreibung des PTJ

BMBF: Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Förderung junger, exzellenter Nachwuchswissenschaftler im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zu fördern. Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der High-Tech-Strategie 2025 der Bundesregierung. Hiermit sollen die Karriereperspektiven für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Materialforschung verbessert, aussichtsreiche Karrierewege auch außerhalb der akademischen Laufbahn eröffnet und junge Nachwuchsforscher bei frühzeitigen Entscheidungen über Karrierewege in Deutschland unterstützt werden. Mit der Förderung durch „NanoMatFutur“ erhalten Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, an einer Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchs­forscher geeignet sind. Vorrangig werden solche Forschungsthemen bearbeitet, die eine Zusammenarbeit über die Grenzen der klassischen naturwissenschaftlichen Disziplinen hinweg zwingend erforderlich machen. Die Ingenieurwissenschaften sind dabei explizit einbezogen. Ebenso können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme ­(Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. September 2020 und 15. September 2021.

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BMBF: KMU-innovativ - Bioökonomie

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des ­Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind. Die FuE-Vorhaben müssen sowohl wissenschaftlich anspruchsvoll sein und sich durch ein entsprechendes wissenschaftlich-technologisches Risiko auszeichnen als auch einen anwendungsbezogenen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft, einer Bioökonomie, leisten. Außerdem müssen diese Vorhaben für die Positionierung des antragstellenden Unternehmens am Markt von Bedeutung sein.

Antragsberechtigt sind unter anderem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten mit KMU und/oder mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie. Das Projekt kann als Einzel- oder Verbundvorhaben durchgeführt werden. Dazu zählt auch die Förderung von frühen Entwicklungsphasen und risikoreichen Projekten in der industriellen Forschung, die zunächst einer Validierung (Proof of Concept) bedürfen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Erste Frist für Projektskizzen im Jahr 2020 ist der 1. September 2020. In den Folgejahren sind die Vorlagefristen jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

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BMBF: Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung - NEUE FRIST

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei und gliedert sich in die Rahmenstrategie FONA (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) ein. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht. Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt,.

Frist: 30. Juni 2020 (geänderte Frist) und 31. Oktober 2021.

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Information zur Fristverlängerung

BMBF: Vernetzungs- und Sondierungsreisen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen („Travelling Conferences“) zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern in Australien, China, Japan, Neuseeland, Südkorea und Südostasien

Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung zielt u. a. auf die Stärkung der Exzellenz durch weltweite Kooperationen und auf eine Gestaltung der globalen Wissensgesellschaft mit Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Bekanntmachung verfolgt die Umsetzung beider Ziele gemeinsam mit Australien, China, Japan, Neuseeland, Südkorea und ausgewählten Ländern in Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand und Vietnam). Mit der Förderbekanntmachung „Travelling Conferences“ bezweckt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Vernetzungs- und Sondierungsreisen von Vertreterinnen und Vertretern deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern in den oben genannten Zielländern zu unterstützen.

Schwerpunkt der Förderung sind die Konzeption und Durchführung von sogenannten „Travelling Conferences“, auf denen deutsche Expertinnen und Experten sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu aktuellen Forschungsthemen referieren. Es werden insbesondere Anträge in folgenden thematischen Schwerpunkten berücksichtigt:

  • Bioökonomie und
  • Gesundheit (Antimikrobielle Resistenzen, Krebsforschung, Digitale Gesundheit).

Antragsberechtigt sind staatliche und staatliche anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 40 000 Euro je Vorhaben sowie für die in der Regel maximale Dauer von sechs Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es gibt zwei Einreichungsfristen. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 8. Juni 2020 oder 20. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich an dem europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in ECSEL die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich der softwareintensiven cyber-physischen Systeme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette unterstützt und gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind industrielle FuE-Vorhaben, die eine ausreichende Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten. Das BMBF fördert Vorhaben zu allen „Topics“, die in der jeweils geltenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen geöffnet sind, soweit darin im Abschnitt „Country-specific eligibility rules“ für Deutschland nichts anderes festgehalten ist.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Mit dieser Richtlinie fördert das BMBF Vorhaben, mit denen die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von KI-Methoden in KMU unterstützt und beschleunigt wird. Innovative ML- und weitere KI-Methoden sollen in den KMU breiter zum Einsatz kommen, damit diese neue datengetriebene Anwendungen realisieren können. Gleichzeitig soll gezielt entsprechendes Know-how in den Unternehmen aufgebaut und die KI-Kompetenz von Mitarbeitern verstärkt werden. Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten. Damit soll erreicht werden, dass deutlich mehr KMU vor allem aus dem IKT-Bereich ihre Innovationsfähigkeit zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen ausbauen und so ihre Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Insbesondere sollen KMU beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie weitere Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: 15. Mai 2020/ 15. Oktober 2020/ 15. April 2021/ 15. Oktober 2021.

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BMEL: Bilaterale Forschungskooperation und Wissensaustausch für internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagiert sich dafür, die Nutzung der Wälder wellweit auf eine nachhaltige Waltbewirtschaftung umzustellen, um fortschreitender Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken. Dazu ist vor allem die Wissensgrundlage in den jeweiligen Ländern auf allen Ebenen zu verbreitern. Instrumente des BMEL zu diesem Zweck sind die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten (außerhalb der Euopäischen Union) und die Weitergabe und der Austausch von Fachwissen im Forstbereich, welche im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden sollen. 

Thematische Ziele sind:

  • Verbesserung der Datenbasis als Grundlage für eine multifunktionale nachhaltige Waldwirtschaft
  • Erforschung von Lösungsansätzen für eine multifunktonale nachhaltige Waldwirtschaft, die Produktions-, Schutz-, Einkommens- und Sozialanforderungen berücksichtigt
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Erforschung von Lösungsansätzen zu einer ressourceneffizienten Waldbewirtschaftung
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags und des illegalen Holzhandels
  • Erforschung von Grundlagen einer ökonomischen und ökologischen Naturwaldbewirtschaftung und der ökologischen Auswertung von Plantagenwäldern
  • Erforschung von Rahmenbedingungen für die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft, einschließlich für nichtstaatliche Waldbesitzer
  • Untersuchungen zu Auswirkungen waldrelevanter Politiken
  • Forstlicher Wissensaustausch und Schulungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger jeweils bis spätestens zum 15. Februar vorzulegen. Die letztmalige Einreichung von Projektskizzen ist zum 15. Februar 2026 möglich.

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BMBF: Wissenschaftlichen Datenauswertung der Arktis-Expedition „MOSAiC“

Der Einfluss des Klimawandels ist in der Arktis am stärksten ausgeprägt. Hier haben in den letzten Dekaden drastische Veränderungen des Klima- und Ökosystems stattgefunden. Zum Verständnis dieses neuen Klimazustandes und seiner zukünftigen Entwicklung wurde von der Arbeitsgruppe „Atmosphäre“ des International Arctic Science Committees (IASC) im Jahr 2011 eine große internationale Messkampagne initiiert mit dem Fokus auf Wechselwirkungsprozesse Atmosphäre-Eis-Ozean in regionalen Klimamodellen. Die Initiative wurde über mehrere Disziplinen ausgeweitet und wird unter dem Titel „Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate“ (MOSAiC) geführt. Der Kern von MOSAiC ist ein intensives einjähriges Beobachtungs- und Messprogramm, bei dem der Forschungseisbrecher Polarstern als Driftstation die Basis bildet. Ab Herbst 2019 werden Wissenschaftler aus 17 Nationen die Arktis im Jahresverlauf erforschen. Die Expeditionsergebnisse werden dabei neue Einblicke in die Austauschprozesse zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre erlauben. Durch die Fortschritte in der Messtechnik wird es möglich sein, während der Expedition umfassende Datensätze zu generieren, die ein besseres Verständnis des Einflusses der arktischen Regionen auf unser Klima ermöglichen. Darüber hinaus soll durch die Maßnahme der Erkenntnisgewinn und der Nutzungsgrad der aufwändig gewonnenen Daten beschleunigt werden, um konkretes und zeitnahes Handlungswissen zum Klimawandel zu generieren. Der Fokus der Forschungsarbeiten soll auf der Auswertung der Messdaten der MOSAiC-Expedition in enger Zusammenarbeit mit dem MOSAiC-Konsortium liegen, z. B. mit Big Data – oder Künstliche Intelligenz-Methoden. Darüber hinaus können auch Projekte gefördert werden, bei denen die Messungen der MOSAiC-Expedition zu Studien mit modellierenden oder fernerkundlichen Methoden genutzt werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 Nummer 83 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Vorhaben können mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren konzipiert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 31. Oktober 2019, 31. Mai 2020 und 30. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMU: Export von grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastruktur

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) soll Wissen und Anwendungvon insbesondere Umwelt- sowie Klimaschutztechnologien und innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf verbreiten und verstärken und damit vor Ort geeignete Kapazitätenunterstützen. Im Rahmen zielgerichteter, substantieller Projekte sollen die Voraussetzungen dafür eröffnet werden, dass für eine dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien die erforderlichen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Die Initiative soll außerdem dazu beitragen, die Entwicklung, Abstimmung, Vermittlung und Anwendung global einheitlicher Umweltstandards und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für deren Umsetzung zu befördern. Der konkrete Unterstützungsbedarf des Ziellandes ist ebenso wie der erwartete Umweltnutzen ein wichtiger Baustein der Zielsetzung.

Das Förderprogramm soll dabei insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die Internationalisierung ihres „grünen“ Leistungsspektrums voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte zu schaffen. Mit dem Wachsen der weltweiten Nachfrage nach Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen. Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des BMU stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Wasser- und Abwasserwirtschaft
  • Kreislaufwirtschaft
  • UmweltfreundlicheMobilität
  • nachhaltige Stadt-und Regionalentwicklung
  • Querschnittstechnologien

Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen, dazu zählen insbesondere Vereine und Verbände sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. März der Jahre (bis 2023) können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Die ersten Schritte von bahnbrechenden technologischen Innovationen finden gerade im High-Tech-Bereich häufig in Hochschulen und Forschungseinrichtungen statt. Beispiele sind der Hochleistungs-Diodenlaser, die ultrahochauf­lösende Mikroskopie oder die aktuelle Festplattentechnologie. Insbesondere sehr neuartige technologische Ansätze werden von etablierten Unternehmen, u. a. wegen fehlender Passfähigkeit zu bestehenden Geschäftsstrukturen und stärkerer Risikoaversion, tendenziell nicht in eine Anwendung und letztlich ein Geschäftsmodell überführt. Hier kommt Neugründungen aus dem akademischen Umfeld eine besondere Bedeutung zu: Sie können das Innovationspotenzial der deutschen Forschungslandschaft ausschöpfen und nutzen dazu neuste Ansätze. Gerade in wissenschaftlichen Disziplinen mit starkem Grundlagencharakter wie den Quantentechnologien und verschiedenen Bereichen der Photonik ist für den entscheidenden ersten Schritt zur Anwendung oft die enge Zusammenarbeit eines Start-ups mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erforderlich. Aus diesen Gründen fördert das BMBF im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsberechtigt für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

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BMBF: Wissenschaftliche Vorprojekte im Bereich der Photonik und Quantentechnologie

Das Bundesforschungsministerium unterstützt innerhalb seines Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro).

Das Ziel dieser Vorprojekte besteht darin, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen in der Photonik und Quantentechnologie zu untersuchen. Sie sollen die bestehende Forschungsförderung ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung schlagen.

In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt. Der Förderumfang beläuft sich dabei auf maximal  300.000 Euro je Projekt.

Frist: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich am europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren für die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft. Der damit verbundene Lösungs- und Technologiebedarf setzt innovative Elektronikentwicklungen und intelligente Elektroniksysteme voraus. Dabei unterstützt die Bundesregierung die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die Wertschöpfung der Elektronikbranche in Europa erheblich zu steigern. Neben verstärkter Forschungs- und Innovationsförderung im Bereich der „intelligenten Elektroniksysteme“, des Chip- und Systemdesigns, der Leistungselektronik, der chipbasierten Sicherheitstechnologien sowie der cyber-physischen Systeme (CPS) will die Bundesregierung den Zugang zu neuen wichtigen Technologieentwicklungen ermöglichen und vorhandene Kompetenzen stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche industrielle FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Als erster Schritt ist eine gemeinschaftliche Projektskizze („Project Outline“, PO) inkl. der Finanzübersichten bei dem Gemeinsamen Unternehmen ECSEL in englischer Sprache einzureichen.

Frist: Das Gemeinsame Unternehmen ECSEL veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2020.

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit.

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BMEL: Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten und die Weitergabe von praxisbewährtem Know-how im Forstbereich. Gefördert werden bilaterale forstliche Forschungsprojekte, forstwissenschaftlicher Austausch und Projektanbahnung, Wissensweitergabe (in Deutschland und in den Partnerländern). Ziel ist es, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen, um der fortschreitenden Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken.

Frist: keine. Die Förderrichtlinie sieht ein zweistufiges Verfahren vor, bestehend aus einer Projektskizze (erste Stufe) und einem Projektantrag (zweite Stufe).

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: French-German Call for Proposals in the Natural, Life and Engineering Sciences

The French Agence Nationale de la Recherche (ANR) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are continuing their annual joint calls for French-German projects in the Natural, Life and Engineering Sciences. This is based on an agreement signed by both agencies, which was confirmed by the DFG’s joint committee (“Hauptausschuss”), establishing joint French-German projects as a standard offering within the DFG’s research grants programme.

For the 2021 edition of this call, ANR will act as the lead agency, i.e., joint proposals describing the bilateral projects as a whole have to be submitted firstly to ANR, which will be responsible for processing proposals and conducting the review process. The DFG will require a copy of the proposal documents to be submitted on its web portal for proposal submissions.

ANR requests pre-registration by the French project coordinator. This only includes formal data (title, acronym, participating scientists, financial estimates, etc.) and is required before 1 December 2020 at 1 p.m. on ANR’s submission website. Details can be found on ANR’s website (see below).

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DFG: BiodivERsA and Water JPI

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) as a partner of BiodivERsA is pleased to announce the launch of the 2020–2021 joint call with Water JPI for research proposals on the topic “Conservation and Restoration of Degraded Ecosystems and their Biodiversity, Including a Focus on Aquatic Systems”.

This call will cover the following three non-exclusive themes:

  • studying the biological and biophysical processes at stake for conservation/restoration, and their interactions
  • assessing trade-offs and synergies between targets, benefits and policies for conservation and restoration
  • knowledge for improving the effectiveness and upscaling of conservation and restoration actions

This joint call includes a focus on freshwater aquatic systems but all environments (i.e. terrestrial, freshwater and marine) are eligible.

A two-step application procedure will be used in this call. Proposals (in English language) must be submitted electronically. Instructions regarding submission, eligibility, and evaluation criteria and other relevant information are available in the official call announcement on the BiodivERsA and Water JPI websites (see below).

Deadline: The closing date for pre-proposals is 7 December 2020, 16:00 CET.

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DFG: Physics of Parasitism

In spring 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Physics of Parasitism” (SPP 2332). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme has a clear focus on the application of concepts and methods from physics to understand the general foundations underlying parasitism. Both projects from single groups and collaborative projects are welcome. Projects to be considered for funding shall address at least one of the following aspects:

  • the anatomy and mechanical properties of parasites
  • the physics of interaction of parasites with their microenvironments
  • parasitic locomotion in natural and nature-inspired microenvironments
  • the mechanics of parasites attachment to host structures

To achieve these goals, the Priority Programme brings together parasitologists, cell biologists, and tissue engineers with physicists, mathematicians and computational scientists. Thus, the technical tools used shall include high-end combinations of state-of-the-art biological, biophysical and physical tools, as well as simulation methods and artificial intelligence.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 19 May 2021.

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DFG: Tropical Climate Variability and Coral Reefs – A Past to Future Perspective on Current Rates of Change at Ultra-High Resolution

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Tropical Climate Variability and Coral Reefs – A Past to Future Perspective on Current Rates of Change at Ultra-High Resolution”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme aims to enhance our current understanding of tropical marine climate variability and its impact on coral reef ecosystems in a warming world, by quantifying climatic and environmental changes during both the ongoing warming and past warm periods on timescales relevant for society. The programme aims to provide an ultra-high resolution past to future perspective on current rates of change to project how tropical marine climate variability and coral reef ecosystems will change in a warming world.

The Priority Programme is organised around three major research topics in order to fuel interdisciplinary collaboration among various disciplines and to successfully address the overall scientific objectives:

  • Topic A: Large-scale ocean, climate and environment reconstructions
  • Topic B: Coral and reef-scale response to current environmental stress
  • Topic C: Climate, reef and proxy modelling – climate and proxy advanced statistics

To foster cooperation between research topics, Joint Projects of two to three principal investigators, which should pursue an interdisciplinary approach, are invited. Joint Projects should focus on one common goal that is crucial for the overall objectives of the programme and that can only be achieved by synergies of the proponents involved. In addition, Focus Projects with single principal investigators are invited, which concentrate on one topic or provide specific expertise or service. Focus Projects will allow in-depth study of a key topic, and provide essential baseline information for other Focus Projects and especially the Joint Projects. Independent projects from outstanding young scientists eligible for funding by the DFG are invited (temporary positions for principal investigators).

The Priority Programme will hold status seminars, topical meetings, teleconferences, as well as sessions and workshops at international conferences. In addition, the programme will actively promote young scientists at various stages of their careers, by specific workshops and summer schools. The programme is dedicated to the promotion of female scientists and to family friendly policies for both men and women.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 1 March 2021.

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DFG: Engineered Artificial Minerals (EnAM) – a Geo-metallurgical Tool to Recycle Critical Elements from Waste Streams

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Engineered Artificial Minerals (EnAM) – a Geo-metallurgical Tool to Recycle Critical Elements from Waste Streams”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme addresses the slag phase as an important source for critical technology elements. Once the slag solidifies, it either forms a homogeneous amorphous structure or generates crystals. These crystals can be seen as artificial minerals, respectively ores. The crystallisation is potentially able to concentrate diluted elements by orders of magnitude. To generate these crystals, it may be required to add further species to achieve the defined minerals formation. The formation itself depends on the thermodynamics of the complex multi-component slag system. Thermodynamic modelling is able to predict potential crystal species, if sufficient fundamental data of the system is available.

The identification of an EnAM-crystal is only the first step in the processing route. It has to be crystallised to a sufficient size (e.g. < 10 µm) and stability, liberated from the remaining, sometimes partially amorphous solid matrix. Finally, the mechanical separation of the EnAM-particles leads to a new artificial ore concentrate. Since slag processing is, until now, waste processing, we also lack strategies and process laws, e.g. breakage laws or flotation regimes, for quantitative description and modelling. All new model approaches developed within the framework of the Priority Programme should be suitable to be integrated in process simulations, e.g. flow sheet simulation tools / digital twins.

The entire process chain from the multi-component slag to the liberated and concentrated mineral crystals further requires new and enhanced characterisation methods, which are able to trace elements and structures along their way. One special focus is on the properties of the crystals, i.e. particles generated during solidification. Besides the crystal composition, properties like size, shape and durability determine the success of the further mechanical processing downstream.

The central questions of potential projects are:

  • How to identify a potential mineral species, in which a target element accumulates, and how to influence the composition and the crystallisation process of the slag system to enable the formation of that EnAM (slag thermodynamics, phase diagrams, chemical processing parameters in the smelting process, quantitative models)?
  • How to design the crystallisation process (non-equilibrium crystallisation, kinetics of crystal growth, cooling rate) to generate the right EnAM-species with the desired particle properties (structural, elementary analysis) in a technologically relevant time scale?
  • How to describe and model the liberation of EnAM from the solidified partially amorphous slag system (breaking laws as a function of composite and crystal structure, selective comminution, quantitative models, structural analysis), ensuring a sufficiently large particle size for down-stream processing?
  • How to mechanically/chemically separate the EnAM from the gangue material (identification/generation of a separation attribute, application of separation process, quantitative models)?

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 24 March 2021.

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DFG: Deconstruction and Reconstruction of the Plant Microbiota (DECRyPT)

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Deconstruction and Reconstruction of the Plant Microbiota: DECRyPT”. The programme is designed to run for six years. The present call now invites proposals for the second three-year funding period.

The central scientific objectives of this Priority Programme are to obtain a deep and more predictive understanding of plant-microbiota associations and to develop pioneering reductionist approaches towards a molecular understanding of plant microbiota functions. This Priority Programme aims to elucidate genetic factors underlying plant microbiota establishment, to test presumed community adaptation in ecological contexts and to define community-associated emergent properties. Computational and genomic tools will guide hypothesis testing and the design of microbiota reconstitution experiments in controlled environments.

Research areas addressed in this Priority Programme:

  • Ecological and molecular mechanisms of community establishment,
  • community dynamics, including disease resistance and resilience,
  • and microbial physiology in a community context.

Deadline: Proposals must be submitted in English by 15 January 2021.

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DFG: INtegrated TERahErtz sySTems Enabling Novel Functionality (INTEREST)

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “INtegrated TERahErtz sySTems Enabling Novel Functionality (INTEREST)”. The programme is designed to run for six years in two phases. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme visions to establish a well-defined terahertz community by following a holistic “integration” approach in a dedicated coordinated initiative. The theme “Integrated Tera-hertz Systems” will enable unseen functionalities and applications in the field of terahertz science and applications. It fosters interdisciplinary science by leveraging the best of what historically have been isolated scientific disciplines. It is expected that the novel integrated terahertz systems researched within the frame of INTEREST will melt down the boundaries between different scientific disciplines and enable orders of magnitude better performance.

Following are the research areas, not limited, including few project ideas encompassing from basic research to specific applications, where the theme “integration” is expected to impact maximally.

Area 1: novel physical phenomena, technologies, and devices enabling integrated terahertz systems with few examples such as:

Area 2: novel multi-functional integrated systems with few examples such as:

Area 3: novel terahertz science and applications based on integrated terahertz systems with few examples such as:

Proposals seeking funding are required to follow an interdisciplinary approach and must clearly demonstrate the necessary capabilities and novelties that will enable the INTEREST programme strategies and visions described above.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 22 February 2021.

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VolkswagenStiftung: Virale Zoonosen – Innovative Ansätze in der Wirkstoffentwicklung / Viral Zoonoses – Innovative Approaches to Drug Development

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 fordern weltweit die Wirkstoffforschung heraus. Aber auch über die aktuelle Corona-Pandemie hinaus sind innovative Ansätze gefragt, um Therapeutika gegen wenig beforschte oder noch unbekannte Viren zu entwickeln. Denn Viren können per Wirtswechsel zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt vom Tier auf den Menschen übertragen werden und schwere Krankheiten auslösen. Daher unterstützt die VolkswagenStiftung eine breit aufgestellte Virologie und Wirkstoffforschung an deutschen Universitäten und fördert hochinnovative Forschungsansätze mit erkennbarem Translationspotenzial.

Das Angebot richtet sich an ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten aus der Medizinal-, Synthese- und Biochemie, Pharmakologie, Virologie und Virusimmunologie, Veterinärmedizin, Molekular- und Strukturbiologie sowie verwandten Fachgebieten. Bilaterale Kooperationen von Mitgliedern einer naturwissenschaftlichen und einer medizinischen Fakultät werden begrüßt.

Für Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren können bis zu 500.000 Euro beantragt werden, in begründeten Ausnahmen bis zu 700.000 Euro (z. B. bei Etablierung eines Modellsystems). Erfolgreiche Vorhaben erhalten die Möglichkeit, einen translationsorientierten Weiterführungsantrag für weitere 2 Jahre mit bis zu 1 Mio. Euro einzureichen.

Frist: 10. Dezember 2020.

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The novel coronavirus SARS-CoV-2 and the associated respiratory disease COVID-19 are challenging drug research worldwide. Looking beyond the current corona pandemic, innovative approaches are required for the development of therapeutics against underexplored and yet unknown viruses. Via a change of host, viruses are transmitted from animals to humans at an unpredictable point in time and can cause serious illness. Against this backdrop, the Volkswagen Foundation supports a diversified virology and drug research at German universities and supports highly innovative research approaches with recognizable translational potential.

This call is open for outstandingly qualified scientists at German universities from medical and synthetic chemistry, biochemistry, pharmacology, virology and virus immunology, veterinary medicine, molecular and structural biology as well as related fields. Bilateral cooperation between members from natural sciences and a medical faculty are welcome. 

For research projects with a duration of 3 years a budget up to 500,000 Euro can be applied for, in justified exceptions up to 700,000 Euro (e.g. establishment of a model system). Successful projects will have the opportunity to submit a continuation application on translational aspects for another 2 years with up to 1 million Euro.  

Deadline: 10th December 2020.

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NCN-DFG: Polish-German Collaboration on Joint Projects in Physical, Life and Engineering Sciences (OPUS LAP)

This year’s joint NCN-DFG call for proposals in life sciences, physical sciences and engineering will be administered in accordance with the principles of the lead agency procedure (OPUS LAP). The NCN will act as lead agency.

The initiative provides funding for integrated Polish-German research projects of outstanding scientific quality. For this year’s call the NCN will act as lead agency, i.e. joint proposals describing the bilateral projects as a whole must be submitted firstly to NCN, which will be responsible for processing proposals and conducting the review process. The DFG will require a copy of the proposal documents to be submitted via elan, its electronic proposal processing system. It is important to note that there are no separate funds available for this call, proposals must succeed on the strengths of their intellectual merit in competition with all other proposals in the respective funding schemes of DFG and NCN.

Proposals must be written in English and submitted by a joint Polish-German research team. The duration of the projects must be either 24 or 36 months.

Deadline: The Deadline for submitting your proposal to DFG is 17 December 2020, 4 pm.

DFG webpage on OPUS LAP

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DFG: Sensorintegrierende Maschinenelemente als Wegbereiter flächendeckender Digitalisierung

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Mai 2020 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Sensorintegrierende Maschinenelemente als Wegbereiter flächendeckender Digitalisierung“ beschlossen. Das Programm ist auf eine Laufzeit von sechs Jahren ausgerichtet. Die DFG lädt hiermit zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode ein.

Im Rahmen dieses Schwerpunktprogramms sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für sensorintegrierende Maschinenelemente (SiME) und deren methodisch gestützte Konzeptionierung und Systemintegration erforscht werden. Im Fokus stehen „gewöhnliche“ Maschinenelemente als standardisierte Basiselemente des Maschinenbaus mit definierter Gestalt und Auslegung, die im Allgemeinen nicht ohne den Verlust ihrer Primärfunktion zerstörungsfrei zerlegbar sind.

Ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt soll auf der systematischen und wissenschaftlich fundierten Identifikation und Nutzung von physikalischen Effekten und begleitenden Phänomenen liegen, die in SiME und bei deren Integration in das jeweilige Zielsystem auftreten und potenziell genutzt werden können. Die Positionierung der Messstelle, der analog-digital-Wandlung und der Datenaufbereitung direkt in die mechanische Struktur des Maschinenelements soll dabei perspektivisch einen deutlichen Mehrwert gegenüber dem gegenwärtigen Stand von Forschung und Technik hinsichtlich der erreichbaren Informationsqualität bieten.

Zur Vernetzung potenzieller Antragstellerinnen und Antragsteller und zur Unterstützung der individuellen Antragstellung richten die Initiatoren für alle interessierten Forscherinnen und Forscher am 14. Oktober 2020 ein Kolloquium aus. Das Kolloquium wird als Videokonferenz durchgeführt. Die Teilnahme ist für die Antragsberechtigung im Schwerpunktprogramm keine Voraussetzung.

Frist: 18. Januar 2021.

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DFG: Much More Than Defence - the Multiple Functions and Facets of CRISPR-Cas

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Much More Than Defence: the Multiple Functions and Facets of CRISPR-Cas”. The programme is designed to run for six years. The present call now invites proposals for the second three-year funding period. The two major goals of this concerted Priority Programme are:

  • the identification and investigation of new CRISPR-Cas functions beyond viral defence using model representatives of archaea and bacteria
  • the elucidation of the molecular mechanisms underlying these novel functions using state-of-the-art methods

The cooperation of researchers from different disciplines, such as microbiology, genetics, medical microbiology, biochemistry, biophysics, bioinformatics, ecology, structural biology, molecular dynamics, single-molecule localisation microscopy and single-molecule biochemistry, will provide the framework for a successful Priority Programme. The Priority Programme exclusively focuses on the functions of CRISPR-Cas systems in prokaryotes and excludes projects concerned with the application of the technology and with viral defence. To promote cooperation and synergies in the Priority Programme projects have to meet one of the following criteria:

  • The CRISPR-Cas systems have to be studied in a bacterial or archaeal organism.
  • The underlying molecular mechanisms are investigated.
  • Bioinformatics analyses are performed to classify CRISPR-Cas systems and to help elucidate the role and functions of the CRISPR-Cas systems.
  • Only new functions of the CRISPR-Cas systems that are beyond the viral defence activity are studied.
  • The cross-talk between CRISPR-Cas systems and cellular pathways is elucidated.
  • Projects covering “public understanding of science” are also considered. Applicants should have experience with the CRISPR-Cas system and projects have to deal exclusively with the CRISPR-Cas system.

Deadline: Proposals must be submitted in English by 3 March 2021.

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DFG: Robuste Kopplung kontinuumsbiomechanischer In-silico-Modelle (Co-Design von Modellierung, Numerik und Nutzbarkeit)/ Robust Coupling of Continuum-biomechanical In Silico Models (Co-design of Modelling, Numerics and Usability)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Robuste Kopplung kontinuumsbiomechanischer In-silico-Modelle für aktive biologische Systeme als Vorstufe klinischer Applikationen – Co-Design von Modellierung, Numerik und Nutzbarkeit“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode.

Ziel des Schwerpunktprogramms ist es, methodische Grundlagen aus Modellierung, Numerik und Anwendung in einem starken Co-Design zu entwickeln und damit die Generierung robuster kontinuumsbiomechanischer Simulationsmodelle für den zukünftigen Einsatz in der klinischen Praxis zu ermöglichen. Der Fokus liegt hierbei auf aktiven biologischen Systemen im menschlichen Organismus. Das Schwerpunktprogramm zielt hingegen nicht darauf ab, den Transfer der Modelle in die Klinik über klinische Studien zu etablieren, wohl aber die Definition der Schnittstellen zwischen Modell und klinischer Anwendung. Zur Fokussierung soll sich das Programm auf Kopplungsstrategien für „aktive“ biologische Systeme konzentrieren. Dabei bezieht sich die Definition von „aktiv“ auf Systeme, die eine Zustandsänderung aufgrund physikalischer, chemischer und/oder biologischer Phänomene oder Stimuli erfahren. Beispiele sind metabolische Vorgänge, Wachstums- und Remodellierungsprozesse oder elektrische Anregung. In interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Kontinuumsbiomechanik, numerischer Mathematik, HPC, Datenverarbeitung und medizinischer Anwendung sollen möglichst umfassende Modelle entwickelt werden, die in der Lage sind, das komplexe und stark gekoppelte Verhalten aktiver biologischer Systeme abzubilden.

Frist: Anträge können bis 16. Dezember 2020 eingereicht werden.

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In 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Robust Coupling of Continuum-biomechanical In Silico Models to Establish Active Biological System Models for Later Use in Clinical Applications – Co-design of Modelling, Numerics and Usability”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The aim of the Priority Programme is to co-design robust, computational, continuum-biomechanical models by developing new methods uniting research in modelling, numerics and a particular medical application. The focus hereby is on models of active biological systems in the human organism to advance methods that can later be integrated within a clinical environment, but rather to define the interfaces between model and clinical application. The Priority Programme does not aim to establish the transfer of the models into the clinic via clinical trials. In particular, the programme will concentrate on coupling strategies for “active” biological systems. The definition of “active” refers to systems that experience a change of state due to physical, chemical, and/or biological phenomena or stimuli. Examples are metabolic processes, growth and remodelling, or electrical stimulation. Comprehensive models adequately representing the complex and strongly coupled behaviour of active biological systems require close interdisciplinary collaborations between continuum-biomechanics, numerical mathematics, HPC, data processing and medical applications.

Deadline: Proposals must be submitted by 16 December 2020.

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DFG: Skyrmionics: Topological Spin Phenomena in Real-Space for Applications

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Skyrmionics: Topological Spin Phenomena in Real-Space for Applications”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The main objective of the Priority Programme concerns fundamental research towards the development of devices and applications based on topological spin solitons in real space, alluding to skyrmions as most prominent examples. It is motivated by the discovery of skyrmion lattices and isolated skyrmions in magnetic materials exhibiting bulk or interface inversion-asymmetry and associated Dzyaloshinskii-Moriya interactions. The main aspects to be addressed within the programme concern non-trivial topological characteristics (e.g. skyrmions, antiskyrmions, hopfions, hybrid-particles composed of skyrmions and magnetic singularities) and associated solitonic properties stabilised by anti-symmetric (chiral) spin-orbit coupling as well as further interactions. The Priority Programme has an interdisciplinary character. It aims to connect the spintronics community with fundamental research on new materials, as well as engineering, mathematics and chemistry related aspects. The progress on skyrmionics is gained through mathematical reasoning, micromagnetic and atomistic simulations, computational and theoretical condensed matter physics, cutting edge synthesis techniques, advanced and highly specialised imaging and characterisation methods, supplemented with engineering strategies developed for the design of nano-electronic devices.

The Priority Programme is broadly organised in three research areas:

  • new materials classes and stabilisation mechanisms of static and dynamic properties of topological spin solitons
  • topological spin solitons in nanostructured systems
  • topological spin solitons in artificial composite systems

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 16 November 2020.

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DFG: Energy Efficient Power Electronics ‘GaNius’

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has established the Priority Programme “Energy Efficient Power Electronics ‘GaNius’”. The programme is designed to run for six years, structured in two three-year funding periods. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The worldwide transition towards sustainable energy generation is accompanied by a further significant rise of the share of electric energy. Power electronics is a key technology enabling efficient distribution, conversion, and use of these large amounts of electric energy. The remarkable progress in wide-bandgap semiconductor materials allows for power semiconductor devices reaching switching speeds an order of magnitude above the state of the art, with significantly reduced ohmic and dynamic losses, and improved thermal properties. The semiconductor material Gallium Nitride (GaN) offers options for new depths of integration and novel converter topologies. GaN-based devices and circuits therefore enable the design of highly compact and efficient power-electronic systems far beyond the present state of the art. The programme targets group III nitrides for power electronics. It is specifically designed to fund interdisciplinary and cooperative research on novel device geometries, converter designs, converter topologies, and components for efficient power electronic systems. Combining complementary expertise is required to achieve the goals of the programme. The Priority Programme intends to support the academic career of young researchers and intense contact between different research teams through workshops and summer schools. It will also provide a gender equality programme and family-friendly working conditions.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 16 November 2020.

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DFG: New Concepts in Prokaryotic Virus-host Interactions – From Single Cells to Microbial Communities

In spring 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has announced the establishment of a new Priority Programme entitled “New Concepts in Prokaryotic Virus-host Interactions – From Single Cells to Microbial Communities”. The Priority Programme is designed to run for six years; the present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of this Priority Programme is to open up new horizons and opportunities for discovering fundamentally new concepts and mechanisms in biology by focusing on three scales of complexity of viral organisation: viral cell biology, new unicellular and multicellular anti-viral defences, and viral impact on microbial communities. Projects to be funded have to address one of the following aspects with a special emphasis on the discovery of new concepts and mechanisms in prokaryotic virus-host interaction:

  • Cellular organisation and regulation of the viral infection cycle, such as elucidation of key factors (proteins, RNAs or small molecules) involved in the spatiotemporal control of the viral infection cycle, viral communication and compartmentalisation.
  • Novel anti-viral defence systems (beyond CRISPR) in prokaryotes acting at the unicellular and multicellular levels as well as their interaction and complementation.
  • Viral impact on microbial communities, interaction with biofilms, co-evolutionary dynamics, and prokaryotic virus-host networks.

Achieving the goals of this Priority Programme requires an interdisciplinary cooperation of researchers in molecular microbiology, biochemistry, bioinformatics, mathematical modelling, imaging techniques, as well as structural biology.

Deadline: Proposals must be submitted by 7 December 2020 at the latest.

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DFG: Systems Ecology of Soils – Energy Discharge Modulated by Microbiome and Boundary Conditions (SoilSystems)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Systems Ecology of Soils – Energy Discharge Modulated by Microbiome and Boundary Conditions (SoilSystems)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The key concept of this Priority Programme is that soil systems, their biodiversity and ecosystem services are determined by energy and matter fluxes stored in form of SOM (soil organic matter), bio- and necromass, which are subject to thermodynamic principles. The Priority Programme aims to integrate thermodynamic descriptions into the processes of soil organic carbon turnover in order to gain a systemic view on energy and matter fluxes and their relations to biota, non-living soil components, and environmental properties as boundary conditions. This will enable improved assessment and prediction of dynamic biogeochemical processes, boundary constraints and performance limits, also by taking advantage of modelling approaches describing the energy-driven soil systems in simpler terms.

Individual projects and project clusters, respectively, should address these hypotheses with a clear focus on soil organic carbon related to microbial ecology. This should encompass at least one of the topics: energy dissipation and matter fluxes in microbial communities and trophic networks, energy and general carbon use efficiency in comparison to microbial growth yields, integration of thermodynamic principles, substrate ecological stoichiometry and energy use limitations, steady state levels and gradients (water, substrate and energy fluxes) as well as boundary conditions.

According to the soil systems ecology approach and in line with the suggested energetic framework, experiments need to gain complete mass and energy balances including CO2 emissions. This call particularly invites proposals from interdisciplinary teams representing expertise from soil biogeochemistry, microbiology, ecology, molecular biology, thermodynamics, biophysics, bioinformatics, statistics, and modelling.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 15 December 2020.

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DFG: Machine Learning in Chemical Engineering. Knowledge Meets Data: Interpretability, Extrapolation, Reliability, Trust

In 2020 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Machine Learning in Chemical Engineering. Knowledge Meets Data: Interpretability, Extrapolation, Reliability, Trust”. The programme brings together the chemical engineering (CE) and machine learning (ML) communities. By teaming chemical engineers with mathematicians and/or computer scientists, progress in all disciplines is expected. The programme is designed to run for six years.

The present call invites tandem proposals for the first three-year funding period. Each proposal must operate at the interface of CE and ML and have at least two applicants with corresponding expertise. The projects shall consider at least one of six areas: 1. optimal decision making, 2. introducing/enforcing physical laws in ML models, 3. heterogeneity of data, 4. information and knowledge representation, 5. safety and trust in ML applications, and 6. creativity. The projects will be organised in a matrix between the areas of CE and the ML tasks. Data, models, and methods will be shared among all participants of the programme in an internal platform. The organisation matrix and further information can be found on the homepage of the Priority Programme (see below).

The projects are expected to open up new methods for CE, formulate new types of problems for ML, and jointly generate advances for methods in both ML and CE. Since ML has been used within CE since several years (e.g., surrogate models for complex unit operations), projects shall go well beyond this state-of-the-art. Under the umbrella of the six areas, the collaborative projects shall have promise for progress in process synthesis (especially regarding feedstock transformation), process flexibility, material selection, generation of alternatives, and uncovering hidden information. Projects should address at least one CE area and one ML area, i.e., one of the nine collaboration fields in the matrix, and clearly state why it does, and how it will achieve progress in at least one of the areas 1. to 6. Projects investigating and comparing different methods from ML for the same field of the collaboration matrix are particularly encouraged. Similarly, projects are encouraged where outcomes are transferable from the matrix field considered to other fields in the same row.The focus of the programme shall be on the field of fluid processes with or without chemical reactions.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 19 January 2021.

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DFG: Creation of Synergies in Tailor-made Mixtures of Heterogeneous Powders: Hetero Aggregations of Particulate Systems and Their Properties

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Creation of Synergies in Tailor-made Mixtures of Heterogeneous Powders: Hetero Aggregations of Particulate Systems and Their Properties”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period

Mixing of disperse systems (particles and powders) is a traditional unit operation of process engineering which is of central importance in various technological areas. Applications of mixed particulate systems range from processing of food, pharmaceutical and chemical substances to material processing and materials engineering. Functional mixing of different particle types (hetero-aggregation) has the potential of creating outstanding new properties of dispersed products, which depend on the mixture composition (e.g. number of components, concentration, total quantity) and on various secondary process conditions (e.g. agglomeration, coating).

In this context, a new product property can emerge from the direct contact of different particles (hetero-contact) and thus by the resulting interface between the respective particular components. Many applications have shown that these hetero-contacts are of fundamental importance for specific functional properties. In most cases the new properties result from the transfer of charges, mass, heat, forces, or moments without the need of a chemical reaction of its components. Thus, the quality of such a particulate mixture is directly linked to the contact points and interfaces of different particles and the details of the interaction between its species in contact.

The new property from the contact zone controls the material and product properties of the entire system that is named hetero-contact in the context of the Priority Programme. Direct information about hetero-contact quality (e.g. number of contacts, transport properties between different particle types) could therefore be the base for a fundamental description of the new properties of the particle mixture (quality of the mixture and material function). At the same time, the hetero-aggregation process for creating of such hetero-contacts needs to be investigated and controlled..

The technical main goals and development areas of the Priority Programme therefore are

  • the development of sophisticated methods for the characterisation of hetero-aggregates in disperse systems,
  • the development of suitable process diagnostics that feature component-specific detection,
  • the derivation of proper process descriptions and simulations with validated models (particle, continuum and/or population based) for mixtures of < 1 µm sized particle systems, and
  • the establishment of efficient model couplings (e.g. DEM-CFD) for the ab-initio gas phase process design.

These goals aim to a fundamental understanding of the relevant mixing phenomena on length scales in the sub-micrometre range and their modelling as well as transfer into applications of tailored hetero-aggregated particulate systems and aggregation processes.

Frist: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 10 November 2020.

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DFG: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)

Within the Priority Programme “Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)”, proposals are called for projects (up to three years duration) starting from 2022. An earlier start of funding is not possible.

HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in-situ and remote sensing instruments. HALO enables forefront Earth System science and allows for innovative atmospheric and geophysical measurements with an impressive high ceiling altitude of up to 15 km, and a spatial endurance of about 10,000 km. It may carry an instrumental payload of up to 3 tons and can be used to study processes within the troposphere and lower stratosphere. HALO-based research is supposed to help understand the interaction of processes within the Earth System and human activities, which are highly relevant for the society. For satellite missions, HALO provides unique possibilities to combine and validate space-borne data with measurements of the atmosphere that were performed in situ and near the ground.

Funds provided within the Priority Programme help to develop high-tech sensors and instruments, and to implement them for atmospheric studies. HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:

  • sources, properties and processing of aerosol particles,
  • formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation,
  • transport and dynamics in the Troposphere and lower Stratosphere,
  • transport and transformation of chemical composition, and
  • atmospheric coupling processes.

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 23 October 2020.

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DFG: Ferroptosis - from Molecular Basics to Clinical Applications

In 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Ferroptosis: from Molecular Basics to Clinical Applications”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Recent studies have identified metabolic networks and signalling pathways that control previously unrecognised, regulated cell death modalities. Among these is ferroptosis, a prevalent and disease-relevant form of cell death characterised by specific metabolic constraints and an iron-dependent accumulation of lipid hydroperoxides. Emerging evidence suggests that ferroptosis is an ancient form of cell death and an evolutionary conserved susceptibility to cell death caused by the incorporation of polyunsaturated fatty acids into cellular membranes. Notably, this complex cellular death pathway has been found to be dysfunctional in various pathological contexts. These findings have stimulated a growing need to understand the underlying genetic and metabolic determinants that regulate ferroptosis in order to provide new avenues for their modulation in a therapeutic context.

Therefore, the overarching goal of the Priority Programme is to offer support for highly interdisciplinary projects at the forefront of ferroptosis research with a strong mechanistic aspect and a clear focus on ferroptosis-relevant diseases. Projects within the programme will define:

  • novel pathways and metabolic networks directly regulating ferroptosis and susceptibility to lipid peroxidation
  • molecular mechanisms of ferroptosis and its (patho)physiological consequences
  • cellular states and molecular markers that determine sensitivity to ferroptosis
  • novel pharmacological targets and development of chemical tools and clinically applicable biomarkers to be exploited for ferroptosis modulation and detection

To strengthen the focus and foster a highly collaborative research environment within the programme, applications addressing the following topics are explicitly discouraged:

  • general topics in the fields of redox regulation, cell death mechanism and iron/thiol metabolism lacking a clear link to ferroptosis
  • untargeted development of small molecules modulating ferroptosis
  • solely methodology-driven projects, unless supported by a strong research hypothesis in the ferroptosis field
  • purely exploratory projects addressing the sensitivity of cells/tissues towards ferroptosis
  • analysis of collections of patient biopsies without any clear mechanistic question

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 28 October 2020.

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DFG: Theoretical Foundations of Deep Learning

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Theoretical Foundations of Deep Learning”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The key goal of this Priority Programme is the development of a comprehensive theoretical foundation of deep learning. The research within the programme will be structured along three complementary points of view, namely

  1. the statistical point of view regarding neural network training as a statistical learning problem and studying expressivity, learning, optimisation, and generalisation,
  2. the applications point of view focusing on safety, robustness, interpretability, and fairness, and
  3. the mathematical methodologies point of view developing and theoretically analysing novel deep learning-based approaches to solve inverse problems and partial differential equations.

The research questions to be addressed within this Priority Programme are of a truly interdisciplinary nature and can only be solved by a joint effort of mathematics and computer science. Mathematical methods and models throughout mathematics are required, including algebraic geometry, analysis, applied probability, approximation theory, differential geometry, discrete mathematics, functional analysis, optimal control, optimisation, and topology. A fundamental role is similarly played by statistics as well as theoretical computer science. In this sense, methods from mathematics, statistics, and computer science are at the core of this Priority Programme.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 30 November 2020.

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DFG: Meta-scientific Programme to Analyse and Optimise Replicability in the Behavioural, Social, and Cognitive Sciences (META-REP)

In 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has established a new Priority Programme entitled “META-REP: A Meta-scientific Programme to Analyse and Optimise Replicability in the Behavioural, Social, and Cognitive Sciences”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period (2021–2024).

The behavioural, social, and cognitive sciences are in the midst of an intensive debate about the replicability of their empirical findings. Shaken by the results of many replication projects that have been conducted in recent years, scholars have begun discussing what replicability actually means and when a replication can be regarded as successful vs. failed, whether low replication rates are caused by too many false positive findings in the literature, methodological weaknesses in the replication studies, measurement issues, and/or the underappreciated influence of contextual effects, and what can be done to effectively and sustainably secure a high level of replicability in the behavioural, social, and cognitive sciences.

The Priority Programme aims to contribute significantly to this debate by

  • describing and defining “replication” (including “successful” vs. “failed” replications) across different scientific disciplines (the “what” question),
  • explaining why replication rates vary across and within different disciplines (the “why” question), and
  • evaluating measures that have been proposed and implemented to increase replication rates (the “how” question).

Scholars interested in submitting a project proposal are invited to a preparatory meeting organised and hosted by the programme committee on 28 September 2020, between 14.00 and 17.00 (UTC+2).

Deadline: Proposals must be submitted by 2 December 2020.

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DFG: Priority Programme “The Active Self”

In 2018 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “The Active Self” (SPP 2134). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second and last three-year funding period.

The Priority Programme brings together cognitive and behavioural scientists from various disciplines, including psychology and robotics, to study the sensorimotor grounding of the human minimal self. This concept describes a person’s phenomenal experience in the here and now and how we perceive ourselves to be in a particular situation. While this experience is likely to be dominated by information delivered by the senses, i.e., by self-perception in a literal, immediate sense, humans also have knowledge about themselves, amassed over years, and a sense of understanding how their self relates to others. The Priority Programme focuses on the minimal (rather than the narrative) self; empirical approaches (rather than conceptual analyses), including theory-driven experimental studies, modelling, and simulation approaches; the sensorimotor basis and phenomenal experience of self; and the actual functional mechanisms underlying the construction of a self (rather than existence proofs or brain activity, situational factors, or behaviour merely correlated with aspects of self).

The programme is intended to be strongly interdisciplinary in nature and proposals for the second funding phase are required to include cooperation across disciplinary borders. The Priority Programme intends to support young investigators through workshops, a gender equality programme, and a family-friendly policy.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 27 January 2021.

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DFG: Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) wish to inform the Indian and German scientific communities that, effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronised funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years.

Since this programme addresses all fields of the life sciences, interested applicants may note that it is also suitable for Indo-German projects about epidemics or pandemics such as the current SARS-CoV-2 pandemic. Please note that in line with the general orientation of this programme, only proposals describing fundamental research projects will be considered. This excludes, for example, clinical trials or applied diagnostics.

Deadline: Submission of proposals under this open funding opportunity will be possible between 11 May 2020 and 28 February 2021. Please note that this is not a deadline – project proposals will be reviewed as soon as they are submitted, and early submissions are encouraged.

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DFG: Fachübergreifende Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs zeigen, dass man Epidemien und Pandemien nicht im nationalen Rahmen begegnen kann, sondern dass die globalen Zusammenhänge berücksichtigt werden müssen. Um künftig auf die vielfältigen Aspekte von weltweiten Infekti-onswellen besser vorbereitet zu sein, muss eine breit gefächerte Forschung unterstützt werden. Zusätzlich zur Erforschung der aktuellen Pandemie sollen grundsätzliche Forschungsfragen abgeleitet werden und zu generalisierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Die DFG schreibt daher eine fachübergreifende Förderinitia-tive aus. Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen. Dazu zählen beispielsweise die Erforschung

- der Herausforderungen und Auswirkungen einer Epidemie oder Pandemie sowie der getroffenen Maßnahmen auf die Gesundheitssysteme;

- psychologischer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren in der Entstehung, Verbrei-tung und Behandlung von Epidemien und Pandemien sowie rechtliche und ethische Implikationen;

- der Auswirkungen auf globale und regionale Wirtschaftsentwicklung, Produktions- und Wertschöpfungsketten, Logistik, Verkehr und Kommunikation;

- biologischer und medizinischer Grundlagen eines Erregers und des jeweiligen Krankheitsbilds sowie therapeutischer Verfahren oder präventiver Maßnahmen in Kombination mit einem oder mehreren der zuvor genannten Themenfelder.

Die Ausschreibung richtet sich vorzugweise an fachübergreifende Forschungsvorhaben. Darüber hinaus können Projekte beantragt werden, die sich zunächst mit der Sammlung und Erfassung von grundlegenden Daten zur aktuellen Epidemie und den aktuellen Gegenmaßnahmen beschäf-tigen, auf deren Basis retrospektive Analysen möglich sind. Ebenso sind Projekte möglich, die sich der Simulation der Ausbreitung und den Folgen von Pandemien sowie der Wirksamkeit von Interventionen widmen.

Gegenstand der Förderung sind Einzel- oder Gemeinschaftsanträge in Form von Sachbeihilfen oder Antragspaketen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen Einzelantrag, Gemeinschaftsantrag oder ein Einzelpaket einreichen möchten, werden gebeten, sich frühzeitig zur Beratung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen.

Frist: 1.) Absichtserklärungen bis 1. Juli 2020 mit einer Skizze des Forschungsvorhabens (max. 200 Wörter) und den Namen der Antragsteller*innen. 2.) Einreichung der Anträge bis 1. September 2020.

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Bis zum Jahr 2022 werden alle deutschen Kernkraftwerke sukzessive die Stromproduktion einstellen und ihr Laufzeitende erreichen. Stilllegung und Rückbau jedes einzelnen Kernkraftwerks sind ein technisch und organisatorisch anspruchsvolles Großprojekt. Mit dem Förderkonzept "Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen" will das Bundesforschungsministerium durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Forschungsarbeiten in den Bereichen:

  • Zerlegeverfahren (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Zerlegeverfahren; Entwicklung neuer Verfahren)
  • Dekontaminationsverfahren und Gebäudefreigabe (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Dekontaminationsverfahren; Entwicklung neuer Dekontaminationsverfahren; Entwicklung von Verfahren zur vereinfachten bzw. automatisierten Freimessung von Anlageteilen und Gebäuden)
  • Abfallbehandlung, Abfalldeklaration, Zwischenlagerung (Zerstörungsfreie Deklaration bzw. Analyse von (Alt-)Abfällen; Behandlung von radioaktiven Abfällen; Konzepte zur Vermeidung von sekundären radioaktiven Abfällen; Recycling von wertvollen Metallen; Zwischenlagerung von Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung; Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus Forschungsreaktoren)
  • Umwelt- und Strahlenschutz (Verfahren zur Standortsanierung; Verfahren zur Handhabung und Aufbereitung kontaminierter Materialien und Medien)
  • Mensch und Organisation (Human Factors; Sicherheitskultur; Planungsinstrumente)

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit dieser Förderrichtlinie besonderer Raum eingeräumt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: Keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: Keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: Keine, Anträge jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

DGE: Ernst-Ruska-Preis 2021

Der internationale Ernst-Ruska-Preis ist benannt nach dem Nobelpreisträger und Erfinder des Elektronenmikroskops, Prof. Dr. Ernst August Friedrich Ruska. Er wird von der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie im zweijährigen Turnus für besonders herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie verliehen. 

Frist: Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2020.

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DFG: Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt seit 2002 jährlich die Bernd Rendel-Preise an Nachwuchs-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Hochschulabschluss, die noch nicht promoviert sind. Die Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch alle fachlich nahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugelassen.

Frist: Die Antragsfrist endet jährlich Mitte Februar.

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Artenvielfalt

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: Keine, Einreichung jederzeit möglich.

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde