Medizin / Medicine

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Bundesförderungen / Federal Funding

GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung – Medizinische Leitlinien (MedLL)

Ziel dieses Förderangebots ist es, die Entwicklung oder Weiterentwicklung ausgewählter medizinischer Leitlinienzu fördern, für die in der Versorgung ein besonderer Bedarf besteht. Durch die Förderungsoll die Entwicklung oder Weiterentwicklung von Leitlinien auf Basis der besten verfügbaren Evidenz vor allem in den Bereichen unterstützt werden, in denen z.B. wegen Besonderheitenin der Versorgung, der Dynamik der medizinischen Entwicklung oder der Komplexität der Anforderungen an die Erstellung, hochwertige Leitlinien bisher nicht erarbeitet oder nicht überarbeitetwerden konnten. Dazu gehören insbesondere Leitlinien, die berufs- oder sektorenübergreifend bzw. geschlechts- oder altersspezifisch gestaltet werden müssen. Die Förderung soll eine zielgerichtete Unterstützung der Leitlinienentwicklung mit hoher Bedeutung für die Versorgungermöglichen.

Es werden Projekte gefördert, die die Entwicklung oder Weiterentwicklung ausgewählter medizinischer Leitlinien, für die in der Versorgung ein besonderer Bedarf besteht, zum Ziel haben. Die Projektemüssen sich auf eines der nachfolgenden Themenfelder zur Entwicklung und Weiterentwicklung von medizinischen Leitlinien beziehen, für die in der Versorgung ein besonderer Bedarf besteht. Es wird eine angemessene Berücksichtigung von Interdisziplinarität und Interprofessionalität ebenso erwartet wie die angemessene Einbindung der Patientenperspektive.

  • Versorgung bei seltenen Krankheiten
  • Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und komplexem Behandlungsbedarf
  • Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten, insbesondere zur Stärkung der sachgerechten Antibiotikatherapie und zur Eindämmung antimikrobieller Resistenzen

Antragsberechtigt sind in der Regel wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaften und Kooperationen von wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften untereinander oder mit universitären und öffentlichen nichtuniversitären Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden.

Frist: Anträge können bis spätestens 12. Januar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung zum themenspezifischen Bereich

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklungder bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können,dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der GKV dienen können.Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Die Forschungsprojekte müssen sich auf eines der nachfolgenden Themenfelderbeziehen.

  • Versorgungsforschung zu Erkenntnissen im Umgang mit Pandemien
  • Patient Journey in der Versorgung
  • Sektorenübergreifende und ambulante PROMs/PREMs
  • Altersmedizin
  • Komplexitätsreduktion administrativer Aufgaben in der Versorgung
  • Prävention stärken
  • Hygienemaßnahmen in der ambulanten Versorgung
  • Nutzung und Vertrauenswürdigkeit von KI-Anwendungen in der Versorgung

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten. 

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert.

Frist: Anträge können bis spätestens 9. Februar 2021,12.00 Uhr eingereicht werden.

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GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung zum themenoffenen Bereich

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklungder bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können,dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der GKVdienen können. Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Dabei ist zu beachten, dass übergreifend besondere Projektstrukturen und -elemente vorgesehen werden können. Hierzu zählen u.a. Elemente der Digitalisierung oder Patient-Empowerment-Strukturen. Es wird eine angemessene Berücksichtigung von geschlechts- und altersgruppenspezifischen Aspekten ebenso erwartet wie die angemessene Einbindung von Fragestellungen zur Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie sozial benachteiligter Gruppen.

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten.

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert.

Frist: Anträge können bis spätestens 9. Februar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung von Pathomechanismen

Die interdisziplinären Verbünde sollen ein kooperatives und koordiniertes Forschungskonzept verfolgen. Die Arbeit im Verbund soll auf gemeinsam festgelegte Ziele, Fragen und einen gemeinsamen Forschungsgegenstand ausgerichtet sein. Methoden und disziplinäre Beiträge sollen gemeinsam festgelegt und die Ergebnisse zu einer Synthese vereint werden. Die Kohärenz eines Verbunds muss durch stringente Steuerungs- und Kooperationsmechanismen gesichert sein. Durch die interdisziplinären Verbünde soll die Erforschung gänzlich neuer Erkenntnisse und Lösungsansätze ermöglicht werden. Hierzu sollen in den Verbünden bedarfsgerecht sowohl verschiedene medizinische Disziplinen als auch Natur-, IT-, Technik- und Sozialwissenschaften oder Psychologie zusammenarbeiten.

  • Modul 1: Krankheitsübergreifende Pathomechanismen
  • Modul 2: Unbekannte Pathomechanismen einzelner Erkrankungen mit hoher Krankheitslast

Gefördert werden können alle Schritte der präklinischen und klinischen Forschung, die nötig sind, um krankheitsübergreifende bzw. krankheitsspezifische Pathomechanismen von Erkrankungen zu identifizieren und Ansatzpunkte für ihre Nutzung in der Prävention, Diagnostik und Therapie zu generieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden, gegebenenfalls ist eine Verlängerung um zwei Jahre möglich. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 29. Januar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Bilaterale Zusammenarbeit in Computational Neuroscience - Deutschland / USA

Die „Bilaterale Zusammenarbeit in Computational Neuroscience: Deutschland – USA“ ist eine transnationale Initiative zur Forschungsförderung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der amerikanischen Förderorganisation National Science Foundation (NSF) getragen. Es können Anträge zur Zusammenarbeit von deutschen und US-amerikanischen Forschungsgruppen eingereicht werden.

Der Schwerpunkt dieses Programms liegt auf innovativen Forschungsarbeiten und Ressourcen und soll dazu bei­tragen, dass Expertinnen und Experten aus den Bereichen Theorie, Computational Science, Technik, Mathematik und Statistik moderne rechnergestützte Methoden zur Bearbeitung dynamischer und komplexer neurowissenschaftlicher Probleme einsetzen und entwickeln. Im Rahmen dieses Programms geförderte Forschung im Bereich Computational Science muss auf biologische Prozesse bezogen sein und sollte zu Hypothesen führen, die in biologischen Studien überprüft werden können.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse für in der Regel drei Jahre gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 10. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von deutsch-chinesischen Verbundvorhaben zu antimikrobiellen Resistenzen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MoST) wollen deutsche und chinesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen, intensiv und effektiv in multidisziplinären Forschungsprojekten zu AMR zusammenzuarbeiten. Ziel ist die Zusammen­führung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen seitens der deutschen sowie chinesischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft geschaffen werden.

Gegenstand der Förderung sind Verbundvorhaben, bestehend aus einem deutschen und einem chinesischen ­Forschungspartner. In begründeten Fällen können auch mehrere deutsche Partner in einem Verbund gefördert ­werden. In diesem Fall ist ein deutscher Projektkoordinator zu benennen. Die Antragsteller sollen, entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks, eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Thema 1: Innovative Forschung zu AMR in Umweltreservoiren
  • Thema 2: Innovative Forschung an antibiotikaresistenten Bakterien, die Menschen, Nutztiere, Haustiere und/oder Lebensmittel besiedeln

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 500 000 Euro für die deutsche Seite sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Interdisziplinäre Summer Schools in der Systemmedizin

Das BMBF beabsichtigt „Interdisziplinäre Summer Schools in der Systemmedizin“ zu fördern. Summer Schools sind hier definiert als mehrtägige Workshops, in denen Nachwuchsforscherinnen und -forschern die Möglichkeit geboten wird, sich in dem neuen, interdisziplinären Gebiet der Systemmedizin durch Training, Seminare, intensiven fachlichen Austausch und fächerübergreifende Vernetzung weiter zu qualifizieren. Summer Schools können in Kooperation mit ausländischen, bevorzugt europäischen Einrichtungen ausgetragen werden. Dabei ist es möglich, einen Teil der Veranstaltung an einer ausländischen Einrichtung durchzuführen. Gefördert wird die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von in der Regel bis zu fünftägigen interdisziplinären Summer Schools in der Systemmedizin.

Ziel der Summer Schools ist die Weiterqualifizierung, der fachübergreifende Austausch und die Vernetzung des medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschungsnachwuchses im neuen, interdisziplinären Forschungsgebiet Systemmedizin. Summer Schools sollen Wert legen auf die Einführung und Einübung systemmedizinischer Arbeitsmethoden und disziplinübergreifender Denkansätze durch hochqualifizierte, international ausgewiesene und gegebenenfalls externe Lehrende. Klinisch relevante Anwendungsbeispiele sollen berücksichtigt werden. Besondere Akzente auf der Brückenbildung von der Datengenerierung bis zur Datenanalyse sowie auf der Einbindung von praktischen Arbeiten, wie z. B. anwendungsorientierte Datenanalyse und integrierte Laborarbeit, sind erwünscht. Nicht gefördert werden Ansätze, die auf die reine Entwicklung von Arbeits- und Lehrmethoden abzielen. Auch Veranstaltungen mit Tagungs- bzw. Kongresscharakter sind von der Förderung ausgeschlossen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Summer School-Vorhaben können für einen Zeitraum von maximal einem Jahr gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Föderanträge können bis spätestens 1. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Prävention von Darmkrebs in jüngeren und künftigen Generationen

Krebs ist die zweithäufigste krankheitsbedingte Todesursache und die Krankheit, die den Menschen in Deutschland am meisten Angst bereitet. Eine der wichtigsten Aufgaben der Krebsforschung ist es, gezieltere und wirksamere Strategien in Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen zu erforschen und zu entwickeln. Um die zahlreichen vielversprechenden Entwicklungen in der Krebsforschung in ihrer hohen Dynamik aufzugreifen und die Forschung auf die Ansätze mit dem größten Potenzial zu fokussieren, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit weiteren Partnern die Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen. Der beste Weg in der Krebsbekämpfung ist es jedoch, Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen, oder möglichst früh zu erkennen. Die Prävention ist deshalb einer der zentralen Schwerpunkte in der Dekade. Diese Fördermaßnahme zielt darauf ab, rasche Fortschritte in Ursachenforschung, Gesunderhaltung, Früherkennung und Nachsorge bei jungen Menschen mit Darmkrebs zu erreichen. Hierzu werden Forschungsverbünde gefördert, die bundesweit Kapazitäten in der Forschung bündeln und zielorientiert eine interdisziplinäre wissenschaftliche Bearbeitung der Themenbereiche ermöglichen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen für die Verbünde werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu insgesamt acht Jahren gefördert werden. Zunächst wird die Förderung jedoch auf in der Regel vier Jahre befristet.

Frist: Bis spätestens 20. Januar 2021.

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BMG: Dementia Care Management in der Versorgung von Menschen mit Demenz

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant daher, Projekte zu fördern, die untersuchen, wie das Dementia Care Management im Sinn der Nationalen Demenzstrategie (NDS) besser in der Versorgung von Menschen mit Demenz etabliert werden kann. Ziel dieser Bekanntmachung ist es, vor dem Hintergrund der Ergebnisse der DelpHi-Studie sowie der Forschungsprojekte AHeaD und InDePendent modellhaft zu analysieren, wie eine nachhaltige Implementierung des Dementia Care Managements in die Versorgung von Menschen mit Demenz gelingen kann. Hierbei können u. a. die bestehenden Versorgungsstrukturen sowie die Zuständigkeiten und die Koordination der am Versorgungsprozess beteiligten Akteure eine Rolle spielen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Weiterentwicklung der Behandlungs- und Versorgungsrichtlinien genutzt werden.

Gefördert werden ein oder mehrere Forschungsprojekte, welche wissenschaftliche Erkenntnisse dazuliefern, wie das Dementia Care Management in der Regelversorgung nachhaltig implementiert werden kann. Mit den gewonnenen Ergebnissen und Erkenntnissen soll dazu beigetragen werden, eine verbesserte pflegerische, medizinische und soziale Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu erreichen.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen und Träger mit einschlägigen Erfahrungen in der Versorgungsforschung von Menschen mit Demenz, staatliche und nicht staatliche (Fach-)Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Körperschaften (z. B. eingetragene Vereine, Stiftungen und gemeinnützige GmbHs) und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Für die Förderung eines oder mehrerer Projekte kann grundsätzlich über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden. Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabenbeschreibungen können bis spätestens zum 29. Oktober 2020, 12:00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Strategischen Projektförderung im Bereich Phytotherapien mit Indien

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF „Internationale Kooperation“. Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen.

Gefördert werden Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Phytotherapien, insbesondere in den Bereichen Phytopharmazeutik und Phytochemie. Ziel der Förderrichtlinie sind die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten, die der Bekämpfung von chronischen, nicht übertragbaren Krankheiten (Diabetes mellitus, Rheuma, Arthritis etc.) dienen, sowie die Erforschung von antiviralen Effekten pflanzenbasierter Arzneimittel. In der Phytotherapie geht es um die Erforschung eines Systems der medizinischen Praxis, welches auf wissenschaftlicher bzw. medizinischer Evidenz basiert. Die Phytopharmazeutik widmet sich der Erforschung von Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft, deren Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe. Phytopharmazeutische Produkte sind pharmakologisch aktive Medikamente, die von der Wirkweise den konventionellen Arzneimitteln ähneln. Darüber hinaus steht im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung die Bekämpfung von Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus im Vordergrund. Die Erforschung antiviraler Effekte steht derzeit aufgrund der ­Covid-19-Pandemie ebenfalls im Fokus der Gesundheitsforschung. Die bessere Nutzung biologischer Ressourcen und Prinzipien sowie Verfahren im industriellen Kontext werden dabei zunehmend berücksichtigt.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit 250 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können Projektskizzen bis spätestens 31. Oktober 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Prävention und Versorgung epidemisch auftretender Infektionen mit innovativer Medizintechnik

Infektionskrankheiten zählen zu den häufigsten Krankheits- und Todesursachen weltweit. Eine der größten Herausforderungen ist es, neu auftretenden Infektionskrankheiten zu begegnen, da aufgrund der zunächst fehlenden Erreger-spezifischen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten das Risiko einer epidemischen oder gar pandemischen Aus­breitung besteht. Gegenwärtig prioritär ist sowohl die Eindämmung des SARS-CoV-2-Ausbruchs als auch die Versorgung der Covid-19-Patienten. Mit SARS-CoV-2 Infizierte müssen umgehend diagnostiziert und Covid-19-Erkrankte optimal medizinisch versorgt werden. Neben der Erforschung und Entwicklung Virus-spezifischer Arzneimittel und der Impfstoffentwicklung sind an dieser Stelle medizintechnische Lösungen in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie in der Lenkung der damit verbundenen Versorgungsprozesse essentiell.

Gegenstand der Förderung sind grundsätzlich industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen medizintechnischen Lösungen angestrebt wird. Die Ergebnisse können Medizinprodukte oder innovative medizinische Dienstleistungen sein. Gefördert werden Konsortien zwischen Medizintechnikunternehmen, der klinischen Versorgung, akademischen Institutionen und/oder der Versorgungsforschung, die bei Auftreten von Infektionen mit epidemischem Potential relevante Versorgungsabläufe adressieren.

Die FuE-Förderung hat folgende thematische Schwerpunkte:

  • Medizintechnik zur Prävention von Infektionen
  • Diagnostik von Infektionen und resultierender Erkrankungen
  • Therapie/Nachsorge von Infektionen und Erkrankungen
  • Eindämmung von Infektionen
  • Vernetzung von Versorgungs- und Industrieforschung zu epidemischen Infektionskrankheiten

Die Themenfelder sind als beispielhaft und nicht abschließend anzusehen. Es können auch Projekte in nicht explizit genannten Anwendungsbereichen gefördert werden, solange die Lösungsansätze einen Beitrag zur genannten Zielstellung und Thematik der Förderrichtlinie leisten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und hat laufzeitabhängig unterschiedliche Einreichfristen.

Fristen: Für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten können dem Projektträger bis 28. September 2020 Projektskizzen vorgelegt werden. Das Entscheidungs- und Antragsverfahren für diese Vorhaben wird beschleunigt bearbeitet. Für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten endet die Vorlagefrist zum 30. Januar 2021.

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BMBF: Konzeptentwicklung zum Aufbau eines Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit

Mit dieser Bekanntmachung werden Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Ressortforschungseinrichtungen aufgerufen, sich am wettbewerblichen Verfahren zur Auswahl der Standorte des künftigen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit zu beteiligen und somit um die Mitwirkung an der Konzeptentwicklungsphase zu bewerben. Ein Standort kann aus mehreren regional benachbarten sowie gegebenenfalls weiter entfernten Partnereinrichtungen oder auch aus einer einzelnen Einrichtung bestehen.

Ziel der Förderung ist ein wissenschaftliches Gesamtkonzept, das den Anforderungen an ein international wett­bewerbsfähiges Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit hinsichtlich seiner strategischen Ausrichtung, der Angemessenheit seiner Forschungsschwerpunkte und Infrastruktur, der Nachwuchsförderung sowie seiner Umsetzungsfähigkeit entspricht. Zweck dieser Maßnahme ist es, die leistungsstärksten deutschen Einrichtungen im Bereich der Erforschung der ­Psychischen Gesundheit zusammenzuführen, um ihre Arbeit interdisziplinär aufeinander abzustimmen. Durch Integration und strategische Ausrichtung wird ein Mehrwert erreicht, der die Summe der Beiträge der einzelnen Mitglieder signifikant übersteigt. Aus diesem Grund werden mit dieser Maßnahme Forschungsprojekte gefördert, welche die Konzeptentwicklung für das neue Deutsche Zentrum der Gesundheitsforschung zum Gegenstand haben. Ergebnis der Konzeptentwicklungsphase soll ein Gesamtkonzept für ein Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit sein. Mit dieser Fördermaßnahme leistet das BMBF einen Beitrag zur Ausgestaltung des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen für die Konzeptentwicklungsphase werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Dauer der Zuwendung beträgt bis zu sechs Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewerbungen können bis spätestens 20. November 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Konzeptentwicklung zum Aufbau eines Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit

Mit dieser Bekanntmachung werden Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Ressortforschungseinrichtungen aufgerufen, sich am wettbewerblichen Verfahren zur Auswahl der Standorte des künftigen Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit zu beteiligen und somit um die Mitwirkung an der Konzeptentwicklungsphase zu bewerben. Ein Standort kann aus mehreren regional benachbarten sowie gegebenenfalls weiter entfernten Partnereinrichtungen oder auch aus einer einzelnen Einrichtung bestehen.

Ziel der Förderung ist ein wissenschaftliches Gesamtkonzept, das den Anforderungen an ein international wett­bewerbsfähiges Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit hinsichtlich seiner strategischen Ausrichtung, der Angemessenheit seiner Forschungsschwerpunkte und Infrastruktur, der Nachwuchsförderung sowie seiner Umsetzungsfähigkeit entspricht. Zweck dieser Maßnahme ist es, die leistungsstärksten deutschen Einrichtungen im Bereich der Erforschung der ­Kinder- und Jugendgesundheit zusammenzuführen, um ihre Arbeit interdisziplinär aufeinander abzustimmen. Durch Integration und strategische Ausrichtung wird ein Mehrwert erreicht, der die Summe der Beiträge der einzelnen Mitglieder signifikant übersteigt. Aus diesem Grund werden mit dieser Maßnahme Forschungsprojekte gefördert, welche die Konzeptentwicklung für das neue Deutsche Zentrum der Gesundheitsforschung zum Gegenstand haben. Ergebnis der Konzeptentwicklungsphase soll ein Gesamtkonzept für ein Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit sein. Mit dieser Fördermaßnahme leistet das BMBF einen Beitrag zur Ausgestaltung des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen für die Konzeptentwicklungsphase werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Dauer der Zuwendung beträgt bis zu sechs Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewerbungen können bis spätestens 20. November 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung - NEUE FRIST

Das BMBF greift mit der Fördermaßnahme damit auch Empfehlungen des Forums Gesundheitsforschung zur bundesweiten Implementierung von Clinician Scientist Programmen in der Gesundheitsforschung in Deutschland auf und setzt den Beschluss der Bundesregierung um, die Investitionen in Forschung und Entwicklung zu antimikrobiellen Resistenzen zu erhöhen. Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR).

Mit der Förderung soll dem besonders geeigneten wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, mittelfristig (d. h. nach fünf bis sieben Jahren) die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Bereits habilitierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können bei der Förderung nicht berücksichtigt werden. Auch können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht berücksichtigt werden, die bereits durch eine andere Förderorganisation als Nachwuchsgruppenleitung unterstützt werden. Personen, die eine Juniorprofessur innehaben, können nur gefördert werden, wenn sie im Falle einer Förderung die Juniorprofessur niederlegen. Eine Förderung, die allein auf die Ausstattung einer existierenden Juniorprofessur abzielt, ist ausgeschlossen.

Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient, in Deutschland verlangt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 16. November 2020 können Anträge eingereicht werden.

** Diese Richtlinie ersetzt die Richtlinie zur Förderung von Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung vom 18. Juli 2019 (BAnz AT 22.07.2019 B3) **

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger jeweils bis spätestens zum 15. Februar vorzulegen. Die letztmalige Einreichung von Projektskizzen ist zum 15. Februar 2026 möglich.

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. Förderwürdig sind Vorhaben, die den Ersatz von Tierversuchen, eine Reduktion von Versuchstierzahlen oder eine Minderung des Belastungsgrades bezüglich Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren erwarten lassen. Dies gilt auch für den Bereich der Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie für die Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen, wenn dabei Tierversuche zur Anwendung kommen. In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. Darüber hinaus sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts grundsätzlich förderfähig, sofern sie einen Beitrag zur Verbreitung von Alternativmethoden leisten können, der Bewertung bestehender 3R-Potenziale oder der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes dienen. In beiden Modulen ist eine Begleitung des Vorhabens durch erfahrene Mentoren förderfähig.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

ThyssenStiftung: Projektförderung - Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung / Project grants - Molecular causes in the development of illnesses

ThyssenStiftung: Projektförderung - Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung / Project grants - Molecular causes in the development of illnesses

Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen.

Die Untersuchungen können am Zell- und/oder Tiermodell, sollten jedoch mindestens teilweise an krankheitsrelevanten, humanen Gewebeproben und/oder Zellen erfolgen. Dies gilt ausschließlich für Anträge, die im Rahmen der Förderarten Projektförderung sowie Stipendien gestellt werden.

  • Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten und die mit Unterstützung der Stiftung eine eigene kleine Arbeitsgruppe aufbauen bzw. verstärken möchten. Die Stelle der antragstellenden Person sollte dabei durch die aufnehmende Forschungseinrichtung finanziert werden.
  • Die Beantragung der eigenen Stelle ist grundsätzlich nicht möglich.
  • Bereits fest etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Lehrstuhlinhaber/innen, Klinikdirektor/innen) sind nicht antragsberechtigt.

Bevorzugt gefördert werden folgende Vorhaben:

  • Die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische  Krankheiten in vitro und in vivo, wobei der Arbeitsplan auch Untersuchungen an humanen Gewebeproben und/oder Zellen beinhalten sollte
  • Die Charakterisierung von bereits etablierten Zell- und Tiermodellen zu genetisch bedingten Erkrankungen (mit molekularbiologischer Methodik)
  • Die Analyse von Genen, die prädiktiv sind für die Prognose oder das Therapieansprechen einer Erkrankung (›personalised medicine‹), sofern diese einen Erkenntnisgewinn zu den mechanistischen Hintergründen der ursprünglichen Krankheitsentstehung verspricht

Nicht gefördert werden:

  • Rein methodologische Untersuchungen
  • Deskriptive populationsgenetische Untersuchungen sowie Linkage- und Assoziationsstudien
  • Reine (Wirkstoff)-Screening-Vorhaben
  • Forschungsvorhaben ohne direkten Krankheitsbezug
  • Forschungsvorhaben, die die Etablierung des zu untersuchenden Tiermodells in der beantragten Förderlaufzeit vorsehen
  • Forschungsvorhaben, die keine Untersuchungen an krankheitsrelevanten humanen Gewebeproben und/oder Zellen vorsehen
  • Forschungsvorhaben zu Infektionskrankheiten
  • Diagnostische oder überwiegend therapieorientierte, rein klinische Studien

Stichtage: 15. Februar und 15. September eines jeden Jahres

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In the area of “Molecular causes in the development of illnesses”, molecular biological studies of illnesses are supported whose development is primarily based on genetic defects or whose gene variants contribute to the development of complex illnesses.

Studies may be performed on cell culture and/or animal models, but should at least in part be performed on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses. This only applies for applications submitted for support of projects or stipends.

  • Project proposals are only accepted from researchers that have a Ph.D. and relevant experience in the priority field of research. They should generally have two to four years’ experience in post-doctoral research and want to set up or expand a small working group of their own with the support of the Foundation. The position of the applicant should be funded by the host research Institute.
  • It is generally not possible to obtain funding for one’s own position.
  • Firmly established researchers and scientists (holders of chairs, directors of clinics) are not eligible for support of projects.

The following projects are assigned preference:

  • The functional analysis of genes, gene products and their signal transduction pathways for monogenic and complex genetic illnesses in vitro and in vivo, whereby the work plan should also contain studies on human tissue specimens and/or cells
  • The characterisation of cell and animal models that have already been established for the study of genetic illnesses (with molecular biology methods)
  • The analysis of predisposing genes or therapies which modify illnesses (‘personalised medicine’) if this holds out the promise of additional findings being generated on the mechanistic causes of disease formation

Support is not provided for:

  • Purely methodological studies
  • Descriptive genetic studies of populations as well as linkage and association studies
  • Purely drug screening projects
  • Research projects without any direct connection to an illness
  • Research projects involving the development of an animal model that is to be studied in the grant period applied for
  • Research projects that do not involve any studies on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses
  • Research projects relating to infectious diseases
    Diagnostic and primarily therapy-oriented projects

Cut-off dates: annually 15th February and 15th September

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VolkswagenStiftung: Virale Zoonosen – Innovative Ansätze in der Wirkstoffentwicklung / Viral Zoonoses – Innovative Approaches to Drug Development

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 fordern weltweit die Wirkstoffforschung heraus. Aber auch über die aktuelle Corona-Pandemie hinaus sind innovative Ansätze gefragt, um Therapeutika gegen wenig beforschte oder noch unbekannte Viren zu entwickeln. Denn Viren können per Wirtswechsel zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt vom Tier auf den Menschen übertragen werden und schwere Krankheiten auslösen. Daher unterstützt die VolkswagenStiftung eine breit aufgestellte Virologie und Wirkstoffforschung an deutschen Universitäten und fördert hochinnovative Forschungsansätze mit erkennbarem Translationspotenzial.

Das Angebot richtet sich an ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten aus der Medizinal-, Synthese- und Biochemie, Pharmakologie, Virologie und Virusimmunologie, Veterinärmedizin, Molekular- und Strukturbiologie sowie verwandten Fachgebieten. Bilaterale Kooperationen von Mitgliedern einer naturwissenschaftlichen und einer medizinischen Fakultät werden begrüßt.

Für Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren können bis zu 500.000 Euro beantragt werden, in begründeten Ausnahmen bis zu 700.000 Euro (z. B. bei Etablierung eines Modellsystems). Erfolgreiche Vorhaben erhalten die Möglichkeit, einen translationsorientierten Weiterführungsantrag für weitere 2 Jahre mit bis zu 1 Mio. Euro einzureichen.

Frist: 10. Dezember 2020.

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The novel coronavirus SARS-CoV-2 and the associated respiratory disease COVID-19 are challenging drug research worldwide. Looking beyond the current corona pandemic, innovative approaches are required for the development of therapeutics against underexplored and yet unknown viruses. Via a change of host, viruses are transmitted from animals to humans at an unpredictable point in time and can cause serious illness. Against this backdrop, the Volkswagen Foundation supports a diversified virology and drug research at German universities and supports highly innovative research approaches with recognizable translational potential.

This call is open for outstandingly qualified scientists at German universities from medical and synthetic chemistry, biochemistry, pharmacology, virology and virus immunology, veterinary medicine, molecular and structural biology as well as related fields. Bilateral cooperation between members from natural sciences and a medical faculty are welcome. 

For research projects with a duration of 3 years a budget up to 500,000 Euro can be applied for, in justified exceptions up to 700,000 Euro (e.g. establishment of a model system). Successful projects will have the opportunity to submit a continuation application on translational aspects for another 2 years with up to 1 million Euro.  

Deadline: 10th December 2020.

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NCN-DFG: Polish-German Collaboration on Joint Projects in Physical, Life and Engineering Sciences (OPUS LAP)

In order to strengthen international academic cooperation, and with a desire to fund high-quality scien-tific research within their own countries and an awareness that some of the best research can be deliv-ered by working with the best researchers internationally, the Polish National Science Centre (NCN) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are announcing a joint call for proposals in physical, life and engineering sciences.

The initiative provides funding for integrated Polish-German research projects of outstanding scientific quality. For this year’s call the NCN will act as lead agency, i.e. joint proposals describing the bilateral projects as a whole must be submitted firstly to NCN, which will be responsible for processing proposals and conducting the review process. The DFG will require a copy of the proposal documents to be submitted via elan, its electronic proposal processing system. It is important to note that there are no separate funds available for this call, proposals must succeed on the strengths of their intellectual merit in competition with all other proposals in the respective funding schemes of DFG and NCN.

Proposals must be written in English and submitted by a joint Polish-German research team. The duration of the projects must be either 24 or 36 months.

Deadline: 15 December 2020, 4 p.m.

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DFG: Much More Than Defence - the Multiple Functions and Facets of CRISPR-Cas

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Much More Than Defence: the Multiple Functions and Facets of CRISPR-Cas”. The programme is designed to run for six years. The present call now invites proposals for the second three-year funding period. The two major goals of this concerted Priority Programme are:

  • the identification and investigation of new CRISPR-Cas functions beyond viral defence using model representatives of archaea and bacteria
  • the elucidation of the molecular mechanisms underlying these novel functions using state-of-the-art methods

The cooperation of researchers from different disciplines, such as microbiology, genetics, medical microbiology, biochemistry, biophysics, bioinformatics, ecology, structural biology, molecular dynamics, single-molecule localisation microscopy and single-molecule biochemistry, will provide the framework for a successful Priority Programme. The Priority Programme exclusively focuses on the functions of CRISPR-Cas systems in prokaryotes and excludes projects concerned with the application of the technology and with viral defence. To promote cooperation and synergies in the Priority Programme projects have to meet one of the following criteria:

  • The CRISPR-Cas systems have to be studied in a bacterial or archaeal organism.
  • The underlying molecular mechanisms are investigated.
  • Bioinformatics analyses are performed to classify CRISPR-Cas systems and to help elucidate the role and functions of the CRISPR-Cas systems.
  • Only new functions of the CRISPR-Cas systems that are beyond the viral defence activity are studied.
  • The cross-talk between CRISPR-Cas systems and cellular pathways is elucidated.
  • Projects covering “public understanding of science” are also considered. Applicants should have experience with the CRISPR-Cas system and projects have to deal exclusively with the CRISPR-Cas system.

Deadline: Proposals must be submitted in English by 3 March 2021.

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DFG: Robuste Kopplung kontinuumsbiomechanischer In-silico-Modelle (Co-Design von Modellierung, Numerik und Nutzbarkeit)/ Robust Coupling of Continuum-biomechanical In Silico Models (Co-design of Modelling, Numerics and Usability)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Robuste Kopplung kontinuumsbiomechanischer In-silico-Modelle für aktive biologische Systeme als Vorstufe klinischer Applikationen – Co-Design von Modellierung, Numerik und Nutzbarkeit“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode.

Ziel des Schwerpunktprogramms ist es, methodische Grundlagen aus Modellierung, Numerik und Anwendung in einem starken Co-Design zu entwickeln und damit die Generierung robuster kontinuumsbiomechanischer Simulationsmodelle für den zukünftigen Einsatz in der klinischen Praxis zu ermöglichen. Der Fokus liegt hierbei auf aktiven biologischen Systemen im menschlichen Organismus. Das Schwerpunktprogramm zielt hingegen nicht darauf ab, den Transfer der Modelle in die Klinik über klinische Studien zu etablieren, wohl aber die Definition der Schnittstellen zwischen Modell und klinischer Anwendung. Zur Fokussierung soll sich das Programm auf Kopplungsstrategien für „aktive“ biologische Systeme konzentrieren. Dabei bezieht sich die Definition von „aktiv“ auf Systeme, die eine Zustandsänderung aufgrund physikalischer, chemischer und/oder biologischer Phänomene oder Stimuli erfahren. Beispiele sind metabolische Vorgänge, Wachstums- und Remodellierungsprozesse oder elektrische Anregung. In interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Kontinuumsbiomechanik, numerischer Mathematik, HPC, Datenverarbeitung und medizinischer Anwendung sollen möglichst umfassende Modelle entwickelt werden, die in der Lage sind, das komplexe und stark gekoppelte Verhalten aktiver biologischer Systeme abzubilden.

Frist: Anträge können bis 16. Dezember 2020 eingereicht werden.

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In 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Robust Coupling of Continuum-biomechanical In Silico Models to Establish Active Biological System Models for Later Use in Clinical Applications – Co-design of Modelling, Numerics and Usability”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The aim of the Priority Programme is to co-design robust, computational, continuum-biomechanical models by developing new methods uniting research in modelling, numerics and a particular medical application. The focus hereby is on models of active biological systems in the human organism to advance methods that can later be integrated within a clinical environment, but rather to define the interfaces between model and clinical application. The Priority Programme does not aim to establish the transfer of the models into the clinic via clinical trials. In particular, the programme will concentrate on coupling strategies for “active” biological systems. The definition of “active” refers to systems that experience a change of state due to physical, chemical, and/or biological phenomena or stimuli. Examples are metabolic processes, growth and remodelling, or electrical stimulation. Comprehensive models adequately representing the complex and strongly coupled behaviour of active biological systems require close interdisciplinary collaborations between continuum-biomechanics, numerical mathematics, HPC, data processing and medical applications.

Deadline: Proposals must be submitted by 16 December 2020.

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DFG: Ferroptosis - from Molecular Basics to Clinical Applications

In 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Ferroptosis: from Molecular Basics to Clinical Applications”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Recent studies have identified metabolic networks and signalling pathways that control previously unrecognised, regulated cell death modalities. Among these is ferroptosis, a prevalent and disease-relevant form of cell death characterised by specific metabolic constraints and an iron-dependent accumulation of lipid hydroperoxides. Emerging evidence suggests that ferroptosis is an ancient form of cell death and an evolutionary conserved susceptibility to cell death caused by the incorporation of polyunsaturated fatty acids into cellular membranes. Notably, this complex cellular death pathway has been found to be dysfunctional in various pathological contexts. These findings have stimulated a growing need to understand the underlying genetic and metabolic determinants that regulate ferroptosis in order to provide new avenues for their modulation in a therapeutic context.

Therefore, the overarching goal of the Priority Programme is to offer support for highly interdisciplinary projects at the forefront of ferroptosis research with a strong mechanistic aspect and a clear focus on ferroptosis-relevant diseases. Projects within the programme will define:

  • novel pathways and metabolic networks directly regulating ferroptosis and susceptibility to lipid peroxidation
  • molecular mechanisms of ferroptosis and its (patho)physiological consequences
  • cellular states and molecular markers that determine sensitivity to ferroptosis
  • novel pharmacological targets and development of chemical tools and clinically applicable biomarkers to be exploited for ferroptosis modulation and detection

To strengthen the focus and foster a highly collaborative research environment within the programme, applications addressing the following topics are explicitly discouraged:

  • general topics in the fields of redox regulation, cell death mechanism and iron/thiol metabolism lacking a clear link to ferroptosis
  • untargeted development of small molecules modulating ferroptosis
  • solely methodology-driven projects, unless supported by a strong research hypothesis in the ferroptosis field
  • purely exploratory projects addressing the sensitivity of cells/tissues towards ferroptosis
  • analysis of collections of patient biopsies without any clear mechanistic question

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 28 October 2020.

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DFG: Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie / German-African Cooperation Projects in Infectiology

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert zur Einreichung von Antragsskizzen für gemeinsame Forschungsvorhaben mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Afrika auf.

Gegenstand der Ausschreibung ist die:

  • Erforschung von vernachlässigten tropischen Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier einschließlich deren soziale und verhaltensbezogene Aspekte.
    „Vernachlässigt“ heißt in diesem Zusammenhang, dass nur geringe Mittel für Grundlagenforschung zu diesen Krankheiten zur Verfügung stehen.
  • Etablierung oder Vertiefung gleichgewichtiger Partnerschaften zu gegenseitigem Nutzen, um afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschung in den vor Ort wichtigen Themen zu ermöglichen und langfristig der deutschen Wissenschaft in Afrika Forschungsmöglichkeiten zu erschließen
  • Nachhaltige Förderung und Unterstützung akademischer und beruflicher Karrieren von jungen afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihren Heimatländern, um damit einen Beitrag zum Aufbau von Forschungskapazitäten in Afrika zu leisten
  • Stärkung der innerafrikanischen wissenschaftlichen Vernetzung; daher können auch mehrere afrikanische Partnerinnen beziehungsweise Partner an einem Projekt beteiligt sein

Die DFG will schwerpunktmäßig Forscherinnen und Forscher in der Human- und in der Veterinärmedizin ermutigen, Fördermittel für die Erforschung vernachlässigter tropischer Infektionskrankheiten zu beantragen. Projekte zu HIV, Malaria und Tuberkulose fallen nur dann in den Fokus der Ausschreibung, wenn sie Mechanismen der Virulenz oder die Immunabwehr der genannten Krankheiten bearbeiten. Dabei können auch Ko-Infektionen Gegenstand der Antragsskizzen sein. Projekte mit sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Fragestellungen können beantragt werden, sofern sich diese mit den Folgen oder Bedingungen vernachlässigter tropischer Infektionskrankheiten beschäftigen.

Frist: Die Einreichung der Konzepte ist ausschließlich in digitaler Form möglich bis einschließlich  28. Oktober 2020.

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The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) calls for draft proposals of joint research projects between scientists in Germany and Africa.

The scope of the call includes:

  • The investigation of neglected tropical infectious diseases in humans and animals but also research on topics of their social and behavioural aspects.
  • ’Neglected' in this context means that little funding for basic research on these diseases is available.
  • The establishment or consolidation of mutually beneficial equal partnerships that allow African re-searchers to investigate topics of local significance and that open up research opportunities in Africa for German scientists in the long term.
  • An additional central goal is to provide support and funding for the academic and professional ca-reers of young African researchers in their home countries in order to contribute to building research capacities in Africa.
  • It is furthermore desirable to strengthen research networks within Africa, therefore several African partners may participate in one project.

The DFG primarily seeks to encourage researchers in human and veterinary medicine to apply for funding of projects on the investigation of neglected tropical infectious diseases. Projects researching AIDS, malaria and tuberculosis will only be considered in the scope of the call if they study mechanisms of virulence or the immune response against them. Co-infections can also be topics of project outlines. Projects with a social and behavioural approach will be considered if they investigate consequences or conditions of neglected tropical infectious diseases.

Deadline: 28th October 2020

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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Wilhelm Sander-Stiftung: Krebsforschung

Seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren hat die Wilhelm Sander-Stiftung über 2.200 Forschungsprojekte gefördert und ein Fördervolumen von über 236 Mio. ausgeschüttet (Stand 31.12.2018). Unterstützt werden von der Wilhelm Sander-Stiftung hauptsächlich Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Krebsforschung (klinisch und klinisch-experimentell). Die Förderung ist beschränkt auf Deutschland und die Schweiz.

Bitte reichen Sie vor der ausführlichen Antragstellung eine kurze Voranfrage bei der Wilhelm Sander-Stiftung ein, um sicher zu stellen, dass das geplante Forschungsprojekt für das aktuelle Förderspektrum der Stiftung geeignet ist.

Frist: Jederzeit.

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DIVI: Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe

Die DIVI Stiftung vergibt eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro im Bereich der Gesundheitsfachberufe. Darunter fallen insbesondere Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Der Preis wird in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin vergeben.

Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen.

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

EKFS: Schlüsselprojekte / Key Projects

Mit dieser Fördermaßnahme fördert die Stiftung Projekte, die das Potenzial aufweisen, grundlegende für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu zeitigen. Dies kann z. B. sein:

  • der Nachweis eines bisher fehlenden Kausalzusammenhangs,
  • das Testen einer bisher nicht da gewesenen oder nicht bearbeitbaren Hypothese,
  • das Infrage-Stellen einer bisher allgemein akzeptierten Theorie, ein „proof of principle“ oder eine “first in man” Untersuchung eines innovativen Interventionsansatzes,
  • oder auch eine klinische Studie, die das Potential hat, Leitlinien entscheidend zu verändern (ausgenommen pharmazeutische Phase III-Studien).

Anträge können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden, die in ihrem Forschungsgebiet international ausgewiesen sind und auf einschlägigen Gebieten herausragend veröffentlicht haben. Sowohl Personal- als auch Sachmittel können beantragt werden, die für die Umsetzung des geplanten Projekts notwendig und wissenschaftlich wohl begründet sind. Die Mittelvergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

Frist: Die Anträge können jederzeit gestellt werden.

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The Foundation’s aim with this funding measure is to find projects that have the potential to lead to fundamental discoveries that are groundbreaking for an entire field of research. This could be, for example:

  • evidence of a causal connection that was previously lacking,
  • testing of a previously non-existent or unworkable hypothesis,
  • questioning of a previously generally accepted theory, a “proof of principle” or a “first-in-man” examination of an innovative intervention approach,
  • or even a clinical trial that has the potential to significantly transform guidelines (with the exception of phase III pharmaceutical trials).

Applications can be made by scientists who have gained international recognition in their area of research and who have had outstanding publications in relevant fields. Both human and material resources may be applied for as necessary and scientifically justified for implementation of the planned project. The funds shall be allocated in a two-stage procedure.

Deadline: Applications can be submitted at any time.

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EKFS: Projektförderung für Erst- und Zweitantragsteller / Project funding for First an Second Applications

Die Förderlinie “Erst- und Zweitantragsteller” der Else Kröner-Fresenius-Stiftung bietet die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt Anträge einzureichen, die in einem gesonderten Wettbewerb bewertet und entschieden werden. Gefördert werden hervorragende junge Wissenschaftler im frühen Karrierestadium. Die Förderung dient grundsätzlich nicht der Finanzierung der eigenen Stelle der Antragsteller. Anträge können von promovierten Ärztinnen und Ärzten oder in der medizinischen Forschung tätigen Naturwissenschaftlern gestellt werden. Erste Originalpublikationen als Erstautor sind Voraussetzung. In der Regel haben die Antragsteller nach der Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen einer postdoc Zeit oder begleitend zu ärztlichen Weiterbildung fortgeführt. Die Einwerbung von einem eigenen Förderprojekt in begutachteten Verfahren, von intramuralen Fördermitteln oder kleineren externen Teilprojektförderungen (z. B. als Mitantragsteller) sind kein Ausschlussgrund für die Antragstellung. Gleiches gilt für personenbezogene Stipendien, die ohne Sachmittel vergeben wurden. Wissenschaftler, die als Projektleiter mehr als ein Förderprojekt in begutachteten Verfahren von Else Kröner-Fresenius-Stiftung, DFG, BMBF, Krebshilfe, EU u. ä. eingeworben haben, sind allerdings in diesem Verfahren nicht mehr antragsberechtigt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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The funding and support of young applicants on the way to scientific and/or scholastic selfreliance has always been an emphasis at the Else Kröner-Fresenius-Stiftung foundation. The line of funding entitled “First-Time Applicants” provides the opportunity to submit applications at any time. They are subsequently evaluated and decided upon in a competition among first-time applicants. This funding fundamentally does not serve the purpose of financing own positions to be held by applicants. Applications can be made by physicians with a degree as a doctor of medicine (MD) or by life scientists with a doctorate and active in the field of medical research who are employed at a university hospital, a university or an extramural research facility or institution in Germany.  First-time original publications in a capacity as lead author are a prerequisite. As a rule, applicants have set forth their scientific and/or scholastic work after having received their doctorate within the course of a post-doctoral period or as accompaniment to their advanced medical training

Deadline: Anytime.

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DSHF: Klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung (DSHF) fördert klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen. Zu unserer Freude stellen wir fest, dass sich die Deutsche Stiftung für Herzforschung immer mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert. Die bislang publizierten Forschungsergebnisse sind vielfach exzellent und in Fachkreisen hoch gelobt. In der Regel finanziert die Stiftung Projekte in der Größenordnung von 70.000 EUR und einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Gerade vielen jüngeren Forschern wird so eine Zukunftsperspektive geboten, indem hier die nötige Anschubfinanzierung gegeben und ihnen so der oft schwierigen Weg in die Wissenschaft geebnet wird. Die Stiftung legt ausdrücklich Wert darauf, gerade auch patientennahe Forschung zu fördern. Sie unterstützt Projekte, von denen erwartet wird, dass die Ergebnisse in Zukunft einer breiten Öffentlichkeit zugute kommen werden.

Finanziert werden:

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung
    (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung erwartet von den geförderten Forscherinnen und Forschern eine gewisse Mitarbeit dabei, die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – in einer für Laien verständlichen Form sowie für die interessierte Fachwelt.

Frist: Jederzeit.

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Deutsche Herzstiftung: Projektförderung

Die Deutsche Herzstiftung finanziert Projekte in der Größenordnung von 40.000 Euro bis 70.000 Euro. Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte bis zum Alter von 40 Jahren, die in Deutschland ein patientennahes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der grundlagenbezogenen und klinischen Forschung im Bereich der Vorbeugung, der Diagnostik, der Therapie und der Nachbehandlung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen durchführen. Die Projektdauer sollte 2 Jahre nicht überschreiten. Das Forschungsvorhaben darf nicht der Zusatz- oder Zwischenfinanzierung der Stelle des/der Antragstellers/Antragstellerin dienen.

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Frist: Jederzeit.

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DGK: Clinician-Scientist Programm (CSP)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. fördert den ärztlich-wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie durch Vergabe einer projektgebundenen Finanzierung, die der 50%igen Freistellung von der ärztlichen Tätigkeit zum Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe dient.

Die DGK möchte junge Ärzte (m/w) ermutigen sich mit einem originellen und innovativen, kardiovaskulären Grundlagen- bzw. translationalen oder klinischem Forschungsvorhaben wissenschaftlich eigenständig zu machen und neben der klinischen Ausbildung ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen, um ein wissenschaftliches Projekt zur eigenen Profilbildung nachhaltig zu bearbeiten. Es ist das ausdrückliche Ziel das Berufsbild des Clinician-Scientist zu stärken. Zu diesem Zweck wird zunächst 1 CSP Stipendium pro Jahr vergeben. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000,- Euro pro Jahr für einen Förderzeitraum von 2 Jahren, d.h. maximal 100.000,- Euro insgesamt.

Antragsberechtigt sind promovierte Assistenzärzte (m/w) während ihrer Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie bzw. Fachärzte für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie.

Frist: Eine Bewerbung ist zum 31. August eines jeden Jahres möglich.

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DIVI Stiftung: Förderstipendium

Die DIVI Stiftung vergibt ein Förderstipendium in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten für Nachwuchswissenschaftler (Alter unter 40 Jahren).

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Im Hinblick auf die Förderung und Weiterentwicklung der klinischen und medizin-technischen Forschung in der Intensivmedizin und Notfallmedizin unterstützt die DIVI Stiftung insbesondere folgende Themen:

  • angewandte Grundlagenforschung
  • Evaluation pathophysiologischer Grundlagen und prognostischer Kenngrößen
  • Verbesserung technologischer Prinzipien und Verfahren
  • Entwicklung neuer Therapiestrategien
  • Förderung von Kommunikationstechniken im Bereich der Notfallmedizin und des Rettungswesens

Über die Stipendienvergabe entscheidet ein Komitee der DIVI Stiftung.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina: Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: Keine, Anträge jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

Fürst Donnersmarck-Stiftung: Forschungspreis 2021

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation. Der Preis ist mit 30.000,– Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000,– Euro ausgestattet sind. Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurolo-gischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen. Prämiert werden interdisziplinäre Rehabilitationskonzepte und -methoden sowie wissenschaftliche Wirksamkeits- und Effizienznachweise (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte). Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus dem neueren Feld der Teilhabeforschung, die Menschen mit Behinderung selbst am Forschungsprozess direkt beteiligen.Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Frist: Bis zum 30. Juni 2021 können Berwerbungen eingeschickt werden.

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The Board of Trustees of the Fürst Donnersmarck Foundation Berlin, a foundation dedicated to the rehabilitation of people living with physical and multiple disabilities, awards a research prize for neuro-rehabilitation on a triennial basis. The total prize money of € 30,000 can be distributed between more than one winner. Up to five additionalcommendations of € 3,000 each can also be awarded. The prize is awarded to current scientific research work in the field of the neurological rehabilitation of persons with acquired damage to the nervous system. The work should focus on post-clinical long-term rehabilitation. The prize recognises interdisciplinary rehabilitation strategies and methods, as well as the examination of scientific effectiveness and efficiency (outcome research), and how these developments meet the specific needs of rehabilitation providers, funding bodies and political institutions (socio-economic effects). Works from the recent field of participation research which directly include persons with disabilities in the research process will receive special consideration.Submissions can comprise academic dissertations and theses, published project reports, book publicationsand specialist journal articles in German or English, which have been completed within the past two years.

Deadline: Applications must be submitted by 30th June 2021.

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Deutsche Herzstiftung: Wilhelm P. Winterstein-Preis

Der Förderpreis der Deutschen Herzstiftung ist nach seinem Stifter, Wilhelm P. Winterstein, benannt. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, begründete Wilhelm P. Winterstein seinen Entschluss, gemeinsam mit seiner Frau Ursula den jährlichen Förderpreis der Herzstiftung zu spenden. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Prämiert werden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevorzugt aus einem patientennahen Forschungsbereich.

Frist: Jährlich im März.

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GlaxoSmithKline Stiftung: Publizistik-Preis

Der Publizistik-Preis wird für hervorragende Arbeiten verliehen, die biomedizinischeThemen oder auch ihren Wissenschafts- bzw. strukturpolitischen Hintergrund einer breiten Öffentlichkeit in Print, Hörfunk, TV und/oder Internet allgemein verständlich darstellen. Die Bewerbung um den Publizistikpreis kann auf Eigeninitiative erfolgen, eine Nominierung istnicht erforderlich. Die Arbeit soll nicht vorNovember 2019 publiziert und ebenfalls bisher unprämiert sein.

Dotierung: Insgesamt bis 15.000 EUR

Frist: 15. November 2020.

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Ernst Jung-Preis für Medizin

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung engagiert sich national, international und interdisziplinär für den Fortschritt der Humanmedizin. Mit dem seit 2006 vergebenen Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung zielt sie darauf, den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Darüber hinaus verleiht sie in jedem Jahr den mit 300.000 Euro dotierten Ernst Jung-Preis für Medizin und die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold. Gemeinsam zählen die drei Preise mit einer Gesamtsumme von 540.000 Euro europaweit zu den höchstdotierten Medizinpreisen.

Frist: Jährlich.

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August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis 2019

Jährlich vergibt die Deutsche Stiftung für Herzforschung einen Wissenschaftspreis, der in kardiologischen Kreisen hoch angesehen ist: den August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis. Der Preis ist mit 15.000 EUR dotiert und zählt zu den herausragenden Instrumenten der Nachwuchsförderung. Er wird für hervorragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der patientennahen Herz-Kreislaufforschung verliehen. Eine besondere Ehre für die Preisträger, aber auch für die Deutsche Stiftung für Herzforschung, stellt der Rahmen dar, in dem die Preisverleihung stattfindet: Seit 2003 ist sie ein fester Bestandteil der Eröffnungsveranstaltung zur Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e. V.

  • Teilnahmeberechtigung: Wissenschaftler/innen aus Deutschland bis zum 40. Lebensjahr

Frist: Jederzeit.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Frist: 12. April 2020. Die Frist für die nächste jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Avrion Mitchison Preis

Der Preis wird von der Schering Stiftung für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der chronischen Entzündung vergeben. Er zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Preisträger können Personen sein, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Bewerbungen sollen Bezug zur Rheumatologie haben. Es können bereits angenommene und begutachtete Universitätsschriften (Diplom- und Doktorarbeiten) sowie publizierte oder zur Publikation angenommene Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein dürfen. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde