Wissenschaftlicher Nachwuchs

Förderung für Postdocs

Förderangebot der Universität Greifswald

Anschubfinanzierung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein erklärtes Ziel der Universität Greifswald. Daher wird mit diesem neuen Förderprogramm der besonderen Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern, die sich am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn befinden, Rechnung getragen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern der Universität Greifswald bei der Antragstellung in spezifischen Programmen (insbesondere DFG-Erstantrag auf Eigene Stelle sowie DFG-Forschungsstipendium, -Emmy Noether- und -Heisenberg-Programm; Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung; Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen der EU-Kommission).

Frist: keine

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Reisekostenzuschüsse für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein erklärtes Ziel der Universität Greifswald. Mit diesem Förderprogramm wird der besonderen Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern Rechnung getragen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung des (internationalen) wissenschaftlichen Austausches sowie die Präsentation von Forschungsergebnissen.

Frist: keine

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Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe

Die Universität Greifswald möchte herausragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase bei der Gestaltung ihrer wissenschaftlichen Karriere fördern. Sie schreibt daher alle 18 Monate eine Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe aus.

Frist: voraussichtlich wieder 2020/2021

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Externe Förderangebote

Postdoc Stipendien und Fellowships

Historisches Kolleg: Fellowships

Für den Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022 (42. Kollegjahr) vergibt das Historische Kolleg insgesamt bis zu sechs ganzjährige Senior und Junior Fellowships. Die Fellows können sich – befreit von universitären Lehr- und Verwaltungsaufgaben – während des Kollegjahres in der Kaulbach-Villa ganz auf ihr wissenschaftliches Vorhaben konzentrieren. Hierbei werden sie vom Personal sowie den studentischen Hilfskräften des Kollegs unterstützt. Jeder Fellow präsentiert während des Kollegjahres bei einem öffentlichen Vortrag sein Thema. Während des Aufenthalts am Historischen Kolleg besteht Residenzpflicht in München. Die Geschäftsstelle des Kollegs ist bei der Wohnungssuche behilflich. Zuschüsse zu den Umzugs- und Mietkosten werden gewährt. Neben den ganzjährigen Senior und Junior Fellowships vergibt das Historische Kolleg zudem für kürzere Zeiträume mehrere Honorary Fellowships.

Frist: Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2020.

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Max-Weber-Stiftung / Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland: Stipendien für Forschungsaufenthalte im Ausland

Die deutschen geisteswissenschaftlichen Institute im Ausland (Paris, London, Moskau, Paris, Rom, Warschau, Washington) schreiben regelmäßig für Doktorand*innen und Postdocs im Bereich der (Kunst-)Geschichte Stipendien für mehrmonatige Auslandsaufenthalte aus. Die Institute in Tokyo, Beirut, Istanbul richten sich allgemeiner an Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen mit entsprechender regionaler Schwerpunktsetzung.

Eine Übersicht über die einzelnen Institute der Max-Weber-Stiftung, ihre Kontaktadressen und ihre Förderprogramme finden Sie hier.

Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendium

Dieses Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung kann unmittelbar von promovierten/habilitierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beantragt werden. Das Stipendium dient der Durchführung eines einzeln zu bearbeitenden Forschungsvorhabens. Eine institutionelle Anbindung ist nicht notwendig. Mit dieser Förderung werden Postdocs und habilitierte Wissenschaftler auf den Gebieten der Archäologie, Rechtgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Geschichtswissenschaften, historische Islamwissenschaften, Kunstgeschichte und der Ur- und Frühgeschichte angesprochen. Eine Antragstellung auf ein „Forschungsstipendium für promovierte Wissenschaftler/innen“ ist nur möglich, wenn der Abschluss der Promotion nicht länger als 10 Jahre zurückliegt. Eine Antragstellung ist nur möglich, wenn der Erhalt eines Forschungsstipendiums durch die Gerda Henkel Stiftung mehr als fünf Jahre zurückliegt. Die Förderdauer beträgt maximal 24 Monate. 

Frist: Die Antragsfrist für die Herbstsitzung der Stiftungsgremien in 2020 endet am 27. Mai 2020.

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DFG: Walter Benjamin-Programm

Die DFG führt mit dem "Walter Benjamin-Programm" im Sommer 2019 ein neues Förderprogramm ein, das sich an Wissenschaftler*innen richtet, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern.

Forscherinnen und Forscher können entweder eine Stelle (beziehungsweise Rotationsstelle) zur Durchführung ihres Forschungsvorhabens im Inland oder ein Stipendium zur Durchführung ihres Forschungsvorhabens im Ausland beantragen. Es wird außerdem eine monatliche Pauschale für Sach- und Reisekosten sowie Publikationskosten gewährt. Insbesondere bei einer Förderung im Inland wird erwartet, dass die aufnehmende Einrichtung, an der das Vorhaben durchgeführt werden soll, zum einen das Vorhaben finanziell und strukturell fördert und zum anderen die Karriereentwicklung der antragstellenden Person unterstützt.

Bei der Begutachtung der Anträge steht das Forschungsvorhaben gemeinsam mit dem bisherigen Forschungsprofil der antragstellenden Person und ihrem Potenzial für eine wissenschaftliche Karriere im Mittelpunkt.

Die Förderdauer soll zwei Jahre betragen, wobei in Ausnahmefällen eine Verlängerung um ein weiteres Jahr beantragt werden kann.

Frist: keine. Anträge können jederzeit eingereicht werden.

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DAAD: Postdoctoral Researchers International Mobility Experience (PRIME)

Das Postdoktoranden-Förderangebot, „Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“ (PRIME) sieht anstatt Stipendien Stellen für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler aller Nationalitäten und Fächer vor. Die Förderung umfasst eine 12-monatige Auslandsphase und eine sechsmonatige Integrationsphase an einer deutschen Hochschule, an der die Geförderten über den gesamten Förderzeitraum als Postdoktoranden angestellt sind.

Voraussetzung für die Bewerbung ist der Abschluss der Promotion zum Förderbeginn. Prinzipiell ist eine Bewerbung unabhängig von Nationalität und aktuellem Aufenthaltsort möglich, bei der Wahl der Zielländer kann es jedoch abhängig von Nationalität und aktuellem Aufenthaltsort Einschränkungen geben.

Nach dem Ende der EU-Kofinanzierung aus der Marie Curie-Förderlinie COFUND führt der DAAD PRIME-Programm aus Mitteln des BMBF fort. Die bisherige Regelung zur Antragsberechtigung bleibt dabei unverändert und folgt weiter den EU/COFUND-Regularien.

Frist: voraussichtlich wieder im Sommer 2020

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EU: Marie Skłodowska-Curie Action - Individual Fellowship

Individual Fellowships (IF) are a great option if you are an experienced researcher looking to give your career a boost by working abroad. They offer exciting new learning opportunities and a chance to add some sparkle to your CV. There are two types of Individual Fellowships:

European Fellowships:

  • are open to researchers moving within Europe, as well as those coming in from other parts of the world.
  • can restart a research career after a break, such as parental leave.
  • can help researchers coming back to Europe find a new position.

These Fellowships are held in the EU or associated countries and last for one to two years.

Global Fellowships

  • fund positions outside Europe for researchers based in the EU or associated countries.
  • last between two and three years.
  • the researcher has to come back for one year to an organisation based in the EU or associated countries.

Both types of Fellowship can also include a secondment period of up to three or six months in another organisation in Europe.

All research areas can be funded. Applicants need a doctoral degree or at least four years’ full-time research experience by the time of the call deadline. The grant provides an allowance to cover living, travel and family costs. In addition, the EU contributes to the training, networking and research costs of the fellow, as well as to the management and indirect costs of the project.

Deadline: 9. September 2020

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European Molecular Biology Organisation: Long-Term Fellowships for Excellence in the Life Sciences

EMBO supports talented researchers, selected through impartial evaluation processes, to allow them to do great science. The wide scientific scope across the full range of life science research coupled with the broad geographical reach of more than 1800 members and associate members – some of the best researchers in Europe and around the world – positions EMBO optimally to serve the life science community. The EMBO Long-Term Fellowships are awarded for a period of up to two years and support post-doctoral research visits to laboratories throughout Europe and the world. International exchange is a key feature in the application process. 

Deadlines: There are two annual evaluation deadlines for EMBO Long-Term Fellowships:

Second Friday of February, 2 PM Central European Time: First evaluation deadline. Complete applications up to this deadline will enter the evaluation process. Results for this round will be announced at the end of May or beginning of June.

Second Friday of August, 2 PM Central European Summer Time: Second evaluation deadline. Complete applications up to this deadline will enter the evaluation process. Results for this round will be announced at the end of November or beginning of December.

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Robert-Bosch-Stiftung: Postdoc Academy for Transformational Leadership

The Postdoc Academy for Transformational Leadership is designed to train the next generation of leaders in sustainability and transformation research. The transformation towards a sustainable society requires researchers to contribute scientific knowledge and integrate knowledge from society in order to transfer knowledge into action. Therefore, the Robert Bosch Stiftung and its partners see the need for more and better integration of the natural sciences, social sciences and the humanities in sustainability research, for a better recognition of inter- and transdisciplinary research in academia and, and for excellent, highly competitive researchers who are able to lead inter- and transdisciplinary teams and academic institutions.

Thus, it is important to prepare early-career researchers for leadership positions in inter- and transdisciplinary contexts. The Postdoc Academy for Transformational Leadership provides an intensive high-end training with four seminars in two years that broaden inter- and transdisciplinary research competencies of early career sustainability researchers and to promote their qualifications towards transdisciplinary leadership. The program also offers seed funding (e.g. for stakeholder meetings or proposal writing activities) to small groups of participants, who plan to initiate research collaborations. In addition, an active network of current and former participants of the program will be established.

For the Postdoc Academy for Transformational Leadership, the Robert Bosch Stiftung collaborates with four leading academic research centers to unite expert knowledge and educate the next generation of leading sustainability and transformation scholars (Humboldt-Universität zu Berlin, Leuphana University of Lüneburg, Stockholm Resilience Centre, Dutch Research Institute for Transitions (DRIFT) in Rotterdam).

The program aims at postdocs from across Europe who want to make an impact on the transformation towards a sustainable society and advance the complementarity of natural science, social sciences and the humanities by means of their research. They should consider themselves as intrapreneurs, who act responsibly and initiate positive changes and innovation within their institutions and strive for an academic leadership position in the future. In addition to excellent English language skills and experience with inter- and transdisciplinary collaborative research, their research topic must align with this year’s focus topic “Land use practices in a globalised world”.

Frist: 16 February 2020

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Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen

Die Max Weber Stiftung vergibt mit Unterstützung der Peters-Beer-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Mit den Reisebeihilfen sollen die beruflichen Chancen für Geistes- und Sozialwissenschaftler/-innen in der Qualifikationsphase verbessert werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in mindestens zwei und bis zu drei Gastländern der Institute und Außenstellen der Max Weber Stiftung bzw. dem Richard Koebner Minerva Center for German History durch. Die Beihilfen haben eine Gesamtlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Aufenthalte (maximal ein Monat pro Gastland, auch ein kürzerer Aufenthalt ist möglich) dienen der Recherche insbesondere in Bibliotheken oder Archiven. Es wird erwartet, dass  transnationale oder transregionale Studien entstehen, die der Forschung neue und originelle Impulse verleihen. Die Forschungsaufenthalte sollen innerhalb von 12, maximal aber innerhalb von 24 Monaten absolviert werden. Die Förderleistungen orientieren sich an den Sätzen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und umfassen:

  • Nachgewiesene Fahrtkosten für die Hin- und Rückreise zum Auslandsinstitut (günstigste Route);
  • Tagessätze je nach Zielland zwischen  27 Euro und  58 Euro;
  • Je nach Aufenthaltsort und Verfügbarkeit ist die kostengünstige Unterbringung in einem Gästezimmer des Instituts möglich.

Mögliche Länder sind: Ägypten, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Polen, Russland, Senegal, Türkei, USA. Bewerben können sich hoch qualifizierte Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen jeglicher Staatsangehörigkeit (letzter Abschluss mindestens Master, Magister, Staatsexamen, Diplom), die bereits Publikationen in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften vorweisen sowie einen Forschungsplan vorlegen können.

Frist: 4. Oktober 2019 (voraussichtlich wieder im Herbst 2020)

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Minerva Stiftung: Fellowship

The Minerva Fellowship Program (funded by the German Federal Ministry for Education and Research) enables German and Israeli scientists and researchers to spend longer-term research residencies at institutions in the respective other country from six to maximal thirty-six months (PhD-students) or from six to twenty-four months (post docs). Minerva Fellowships are granted to doctoral and post-doctoral researchers. The minimum funding period amounts to six months in both cases. Doctoral scholarships are initially granted for a maximum of twenty-four months. Exceptionally there is the possibility of extending them up to 12 months. Post-doctoral fellowships are also granted for a maximum of twenty-four months. Extensions of post-doctoral scholarships are, however, principally not possible. Application requirements:

  • Graduate fellowship: eligible candidates must have completed a university degree ("Diplom", M.A., M.Sc., or equivalent qualification).
  • Post-doctoral fellowship: we accept applications from candidates who provide proof that they will have submitted their doctoral thesis by March 1 (January deadline) respectively by September 1 (June deadline), or who have completed their doctorate no more than seven years prior to the beginning of the fellowship. Parental leave will be taken into account.

Applicants who are presently residing in Israel/Germany but are not nationals of either of the two countries must show a proven record of integration into the Israeli or German scientific community. Scientists with tenure are not eligible to apply. Minerva Fellowships and Minerva Short-Term Research Grants are available to candidates from all subjects at German and Israeli universities and research institutions.

Deadline: 15 January and 15 June every year

Further Details

DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DAAD: Forschungsstipendien für promovierte Nachwuchswissenschaftler (Postdoc-Programm)

Ziel des Programms ist es, ein selbstgewähltes Forschungsvorhaben im Ausland durchzuführen und damit einen wichtigen Qualifizierungsschritt für die spätere Berufslaufbahn in Wissenschaft, Wirtschaft oder im Kulturbereich zu erlangen. Bewerben können sich überdurchschnittlich qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten, die ihre Promotion vor Stipendienantritt mit sehr gutem Ergebnis (mindestens magna cum laude bzw. sehr gut) abgeschlossen haben. Die Promotion sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als vier Jahre zurückliegen; bei Medizinern zählt die Zeit seit der Erlangung der Approbation. Eine Bewerbung in der Endphase der Promotion ist möglich. Gefördert werden Forschungsaufenthalte in allen Fachrichtungen an einem selbst gewählten Gastinstitut im Ausland. Nicht gefördert werden strukturierte Vorhaben zum Erwerb eines akademischen Grades sowie die Teilnahme an Lehrgängen, Workshops oder Ähnlichem. Die Förderdauer beträgt drei bis sechs Monate. Das Stipendium ist nicht verlängerbar.

Frist: 15. März, 15. Juni und 15. November eines jeden Jahres

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Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) | Postdoctoral Fellowship (Standard)

Das Forschungsstipendium der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen.Bewerben können sich hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler*innen aus Deutschland, die ihre Promotion am 1. April des Finanzjahres (1. April bis 31. März) vor nicht mehr als sechs Jahren abgeschlossen haben.

  • Forschungsaufenthalte von 12–24 Monaten werden mit dem JSPS Postdoctoral Fellowship (standard) gefördert. Es werden jährlich bis zu 16 JSPS Postdoctoral Fellowships (standard) vergeben.

Antragstellung über die A.v.Humboldt-Stiftung

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) | Postdoctoral Fellowship (short-term)

Das Forschungsstipendium der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen.Bewerben können sich hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler*innen aus Deutschland, die ihre Promotion am 1. April des Finanzjahres (1. April bis 31. März) vor nicht mehr als sechs Jahren abgeschlossen haben.

  • Mit dem JSPS Postdoctoral Fellowship (short-term) werden Forschungsaufenthalte Postdoktoranden aller Fachgebiete in Japan mit einer Dauer von 1–12 Monaten gefördert. Es werden jährlich bis zu 17 JSPS Postdoctoral Fellowships (short-term) vergeben.

 

 Antragstellung über den DAAD

Frist: Bis spätestens:01. Januar 2020, 30. April 2020, 31. Juli 2020, und 01. September 2020.

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Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch. Der Aufenthalt am Gastinstitut ist in der Regel für zwei, in Ausnahmefällen auch für drei Jahre möglich. Es wird erwartet, dass die Geförderten nach Ablauf des Förderzeitraums in ihr Heimatland zurückkehren und ihre Qualifikation hier einbringen.

Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus allen Bereichen der Naturwissenschaften, Medizin und Geschichte der Wissenschaften sowie aus den Disziplinen, die durch die Sektionen der Akademie abgedeckt werden. Eine Bewerbung kann bis zu sieben Jahren nach Abschluss der Promotion erfolgen.

Die Förderung beinhaltet ein personengebundenes, individuelles Vollstipendium. Nach Ablauf des Stipendiums und der Rückkehr nach Deutschland schließt sich eine Phase der Nachförderung an, welche fünf Jahre dauert. In diesem Zeitraum können Ehemalige in begrenztem Umfang mit Sachmitteln unterstützt werden. Mit der persönlichen Nachbetreuung können ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten beispielsweise mit Sach- und Reisebeihilfen zur Präsentation von Ergebnissen aus der Postdoc-Förderung unterstützt werden.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Deutsche Krebshilfe: Mildred-Scheel-Postdoktorandenprogramm

Die Deutsche Krebshilfe bietet Postdoktorandenstipendien für junge Mediziner und Naturwissenschaftler an, die Projekte in der kliniknahen onkologischen Grundlagenforschung bzw. der klinischen Krebsforschung an renommierten Institutionen im Ausland durchführen wollen. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein

  • Onkologischer Bezug des Vorhabens
  • Abgeschlossene Promotion
  • Erfahrungen in der onkologischen Forschung, nachgewiesen durch die Veröffentlichung mindestens einer wissenschaftlichen Arbeit als Erstautor in einem international anerkannten Journal mit „Peer Review“-System. Diese Bedingung ist eine zwingende Voraussetzung für Naturwissenschaftler. Bei Medizinern kann in begründeten Einzelfällen von dieser Regel abgewichen werden
  • Antragsteller müssen in Deutschland tätig sein und hier ihren ständigen Wohnsitz haben
  • Bewerber sollten zum Zeitpunkt der Antragstellung im Regelfall nicht älter als 35 Jahre sein
  • Die abschließende Hochschul- oder Staatsprüfung darf nicht länger als zehn Jahre zurückliegen
  • Antragstellung muss vor Beginn des geplanten Forschungsaufenthalts im Ausland erfolgen
  • Englische und/oder gute Kenntnisseder Sprache des Gastlandes
  • Bestätigung über die Aufnahme und Arbeitsmöglichkeit an der Gastinstitution
  • Zwei aktuelle Referenzen von Hochschullehrern, die nicht derselben Institution angehören, an der der Bewerber zur Zeit tätig ist
  • Von der Förderung ausgenommen sind Projektvorhaben, an deren Ergebnissen Unternehmen der erwerblichen Wirt-schaft ein unmittelbares wirtschaftliches Interesse haben

Es kann eine Stipendienlaufzeit von ausschließlich zwei Jahren und das Stipendium kann ausschließlich für Forschungsvorhaben im Ausland beantragt werden. Eine Verlängerung des Forschungsaufenthaltes über die Stipendienlaufzeit hinaus ist grundsätzlich möglich.

Frist: laufend, vier Begutachtungsrunden pro Jahr

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Fritz Thyssen Stiftung: Forschungsstipendien

Die Forschungsstipendien der Fritz Thyssen Stiftung stellen ein Instrument zur Förderung einzelner promovierter Nachwuchswissenschaftler mit einem zeitlich begrenzten Forschungsvorhaben dar. Ihnen soll mit Hilfe eines Postdoc-Forschungsstipendiums die Möglichkeit geboten werden, sich ausschließlich auf das von ihnen gewählte Forschungsvorhaben konzentrieren zu können. Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache & Kultur
  • Querschnittbereich „Bild–Ton–Sprache“
  • Staat, Wirtschaft & Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Die Promotion des Antragstellers sollte in der Regel nicht länger als ein bis zwei Jahre zurückliegen.  Das geplante Vorhaben sollte in der Regel einen Bearbeitungszeitraum von ein bis zwei Jahren umfassen. Der altersunabhängige Grundbetrag beträgt 1.800 EUR  monatlich.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Projektförderung

BMBF: Nachwuchsgruppen in der Versorgungsforschung

Versorgungsforschung erfolgt zunehmend interdisziplinär, intersektoral und unter Einbezug der relevanten Interessengruppen aus Gesundheitswesen und Gesellschaft. Forschende in der Versorgungsforschung haben unterschiedliche fachliche Hintergründe wie z. B. Medizin, Psychologie, Gesundheits- und Pflegewissenschaften sowie Soziologie. Um die bestehenden Herausforderungen zu meistern, werden wissenschaftlich und methodisch exzellente Versorgungsforscherinnen und Versorgungsforscher benötigt. Die Rahmenbedingungen sind für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch häufig schwierig. Die Tätigkeiten in der Patientenversorgung, der Forschung und der Familie lassen sich oftmals schwer vereinbaren. Weiterhin fehlt es an Positionen in der Forschung mit längerfristiger Perspektive, die in ein attraktives, unterstützendes Umfeld eingebettet sind. Dies macht die Arbeitsbedingungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weniger attraktiv, nicht nur in der klinischen Forschung, sondern auch in der Versorgungsforschung.

Mit dieser Fördermaßnahme leistet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Beitrag zur Ausgestaltung des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Ziel der vorliegenden Maßnahme ist die Förderung des fortgeschrittenen, bereits durch eigene Projektarbeit quali­fizierten wissenschaftlichen Nachwuchses in der Versorgungsforschung. Ihm soll die Gelegenheit zur weiteren Qualifizierung, Etablierung und Profilierung in der Versorgungsforschung gegeben werden. Die Maßnahme soll auch zur Vorbereitung des Antrittes einer Professur oder einer weiteren wissenschaftlichen Leitungsfunktion beitragen. Zu diesem Zweck werden Nachwuchsgruppen gefördert, die ein versorgungsrelevantes und inhaltlich-methodisch anspruchsvolles Forschungsprojekt durchführen, das von der Leiterin bzw. dem Leiter der Nachwuchsgruppe konzipiert wurde.

Gefördert werden interdisziplinäre Nachwuchsgruppen in der Versorgungsforschung unter der Leitung einer bzw. eines exzellenten, bereits durch eigenständige Projektarbeit qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerin bzw. eines Nachwuchswissenschaftlers.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung des Forschungsprojekts einer Nachwuchsgruppe ist in der Regel für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren möglich. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 2. Juni 2020 können Projektskizzen eingereicht werden. 

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Mukoviszidose e. V: Projektförderung in der CF-Forschung

Die Nachwuchsförderung richtet sich an junge Kliniker und Wissenschaftler, die sich langfristig auf dem Gebiet der CF-Forschung etablieren möchten und die Gründung einer eigenen CFForschergruppe anstreben. Die Finanzierung der eigenen Stelle im Rahmen dieser Qualifikationsphase wird durch dieses Fördermodul ermöglicht. Das Antragsvolumen ist auf 150.000 € begrenzt.    Mit diesem Förderkonzept sollen naturwissenschaftliche Doktoranden, junge Ärzte (z. B. in  Facharztausbildung) und junge Wissenschaftler (Postdocs), die sich auf den Gebieten Therapie, Diagnostik sowie Präklinik/Grundlagenforschung der Mukoviszidose wissenschaftlich betätigen, finanziell unterstützt werden. Die Nachwuchsförderung soll es jungen und engagierten Forschern in der Qualifikationsphase ermöglichen, sich in dem Gebiet der CF-Forschung zu etablieren.     

Frist: Keine.

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Daimler und Benz Stiftung: Projektförderung von Postdoktoranden und Juniorprofessoren

Ziel des Daimler und Benz Stipendienprogramms ist es, die Autonomie der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken. Das Stipendienprogramm richtet sich an junge promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in der Frühphase ihrer Postdoktorandenzeit befinden und bereits eine gewisse Forschungsautonomie erreicht haben. Es ist offen für Bewerber aus sämtlichen Disziplinen (Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Medizin und Lebenswissenschaften) und thematisch nicht eingeschränkt. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein eigenes Forschungsvorhaben sowie die institutionelle Anbindung an eine wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland.
Die Stipendien dienen der Förderung von Postdoktoranden in deutschen Forschungseinrichtungen, insbesondere Juniorprofessoren oder Wissenschaftlern in vergleichbarer Position wie etwa selbstständigen Leitern von Nachwuchsforschungsgruppen. 

Bewerber können das Stipendium ausschließlich für die Unterstützung eines eigenen Forschungsprojekts beantragen. Hierbei kann es sich sowohl um die Erweiterung eines bereits laufenden Forschungsvorhabens als auch um ein ganz neues Projekt handeln. Das Stipendium wird für die Dauer von zwei Jahren gewährt; die jährliche Fördersumme beträgt 20.000 Euro. 

Frist: Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein und müssen bis zum 01.10.2020 eingereicht werden.

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DSF: Förderung für Friedens- und Konfliktforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung unterstützt die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland und fördert Projekte, die einschlägige Themenstellungen mit innovativen Konzepten bearbeiten, zur strukturellen Entwicklung des Forschungsfeldes beitragen und Ergebnisse für die wissenschaftliche Politik- und Gesellschaftsberatung hervorbringen. Die Stiftung bietet drei verschiedene Projektformate an:

  • Pilotstudien mit einer Fördersumme von max. 20.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten
  • Standardprojekte mit einer Fördersumme von max. 100.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten
  • Post-doc-Forschungsprojekte mit einer Fördersumme von max. 150.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 30 Monaten

Frist: 1. November jeden Jahres(Post-doc-Projekte) sowie 1. Dezember und 2. Mai jeden Jahres (Pilotstudien und Standardprojekte)

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EKFS: Projektförderung für Erst- und Zweitantragsteller

Die Förderlinie “Erst- und Zweitantragsteller” der Else Kröner-Fresenius-Stiftung bietet die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt Anträge einzureichen, die in einem gesonderten Wettbewerb bewertet und entschieden werden. Gefördert werden hervorragende junge Wissenschaftler im frühen Karrierestadium. Die Förderung dient grundsätzlich nicht der Finanzierung der eigenen Stelle der Antragsteller. Anträge können von promovierten Ärztinnen und Ärzten oder in der medizinischen Forschung tätigen Naturwissenschaftlern gestellt werden. Erste Originalpublikationen als Erstautor sind Voraussetzung. In der Regel haben die Antragsteller nach der Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen einer postdoc Zeit oder begleitend zu ärztlichen Weiterbildung fortgeführt. Die Einwerbung von einem eigenen Förderprojekt in begutachteten Verfahren, von intramuralen Fördermitteln oder kleineren externen Teilprojektförderungen (z. B. als Mitantragsteller) sind kein Ausschlussgrund für die Antragstellung. Gleiches gilt für personenbezogene Stipendien, die ohne Sachmittel vergeben wurden. Wissenschaftler, die als Projektleiter mehr als ein Förderprojekt in begutachteten Verfahren von Else Kröner-Fresenius-Stiftung, DFG, BMBF, Krebshilfe, EU u. ä. eingeworben haben, sind allerdings in diesem Verfahren nicht mehr antragsberechtigt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Boehringer Ingelheim Stiftung: Exploration Grants

Die Exploration Grants der BIS zielen darauf ab, NachwuchsgruppenleiterInnen maximale Forschungsfreiheit zu geben. Das Programm stellt flexible Mittel zur Verfügung, die je nach Bedarf als Sach-, Verbrauchs- und Personalmittel eingesetzt werden können. Damit sollen die jungen WissenschaftlerInnen schnell und unbürokratisch neue Ideen und Forschungsrichtungen testen - zum Beispiel, um die für Forschungsanträge an die DFG notwendigen Vorarbeiten zu leisten. Es können keine Projekte gefördert werden, die bereits im Rahmen anderer Finanzierungen geplant wurden oder bereits laufen. Die Förderhöhe beträgt einmalig 60.000 bis 80.000 Euro. Die Projekte müssen der medizinischen, chemischen oder biologischen Grundlagenforschung angehören.

Frist:15. März und 15. September eines jeden Jahres

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Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe

VolkswagenStiftung: Freigeist-Fellowship

Die VolkswagenStiftung vergibt Freigeist-Fellowships an außergewöhnliche Persönlichkeiten der Forschung, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. NachwuchswissenschaftlerInnen mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Frist: 15. Oktober 2020 und 14. Oktober 2021

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Boehringer Ingelheim Stiftung: Perspektiven-Programm

Die Boehringer Ingelheim Stiftung möchte mit dem Perspektiven-Programm herausragenden NachwuchsgruppenleiterInnen in Medizin, Biologie und Chemie die Möglichkeit geben, das eigenständige Forschungsprofil weiter zu entwickeln und die Berufbarkeit zu erlangen. Zudem wollen wir mit diesem Programm einen Impuls zur Verbesserung der medizinischen Grundlagenforschung in Deutschland geben. BewerberInnen können eine Förderung ihrer selbstständigen Arbeitsgruppe von 200.000 bis zu 300.000 Euro pro Jahr für bis zu drei Jahre zur Fortführung ihres Forschungsprogramms beantragen. Besonders herausragende GruppenleiterInnen, die in der Medizin angesiedelt sind, können alternativ eine Stiftungsprofessur für fünf Jahre beantragen.

Frist: 15. März und 15. September eines jeden Jahres

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Sonstige Förderungen

DFG: Workshop for Early Career Investigators “Agroecosystems 2020”

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) launches a new Workshop for Early Career Investigators on the topic „Agroecosystems 2020 – Integrated Soil, Plant, Microbiome and Biodiversity Research for Sustainable Land Use“. The Workshop for Early Career Investigators “Agroecosystems 2020” aims for gaining excellent researchers in an early stage of their career from relevant scientific disciplines, such as soil sciences, rhizosphere research, plant nutrition, plant physiology, crop sciences and agricultural engineering, system modelling and statistics, landscape ecology and microbial ecology to supporting the development of new research projects. Applications are encouraged from early career researchers that are familiar with agricultural sciences and ecosystem topics beyond their specific expertise in the above mentioned disciplines.

First of all, interested early career researchers apply for the participation by submitting a sketch for project proposal with a total duration of 24 months. Experts from various fields of research are associated with the Workshop for Early Career Investigators. These experts collect up to 20 applicants for participation in a one-week workshop in early summer 2020. In this workshop, the projects outlines will be presented, discussed and further developed. The full proposals will be individually written and submitted in autumn 2020 by each applicant. The participants of the Workshop for Early Career Investigators will get the opportunity to present their project personally in front of an expert reviewer panel. This research proposal should enable the start in a new research field and should enable the participants to submit a follow up proposal. Common DFG rules are the basis of the evaluation of the proposals. Rules for first time applicants will be considered. The funded applicants will be supported by a second two-day work shop in 2021. Topics will cover project management and problem solving. Moreover, individual networks may be further developed with other applicants and experts.

Deadline: Submission by 20 March 2020.

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Hans Böckler Stiftung: Teilvertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden (Maria-Weber-Grant)

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Bewerber können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000€ pro Semester gewährt.

Frist: 15. September eines jeden Jahres.

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Robert Bosch Stiftung: Postdoc Academy for Transformational Leadership

Die Postdoc Academy for Transformational Leadership ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung und ein gemeinsames Projekt der Robert Bosch Stiftung und vier akademischer Zentren: der Humboldt-Universität zu Berlin, der Leuphana Universität Lüneburg, des Stockholm Resilience Centre und des Dutch Research Institute for Transitions (DRIFT) in Rotterdam. Postdocs der Nachhaltigkeitswissenschaft können im Rahmen von vier Intensivseminaren in zwei Jahren ihre transdisziplinären Forschungskompetenzen erweitern und ihre Führungskompetenzen ausbauen. Darüber hinaus werden Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmer bei der Anbahnung gemeinsamer Forschungsvorhaben mit einer Anschubfinanzierung (seed funding) unterstützt. Außerdem wird ein aktives Netzwerk von gegenwärtigen und ehemaligen Teilnehmern des Programms geschaffen.

Die Postdoc Academy for Transformational Leadership richtet sich an Nachwuchswissenschaftler aus ganz Europa, die durch ihre Forschung zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen und die Komplementarität von Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften vorantreiben wollen.

Frist: 16. Februar 2020.

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Christiane Nüsslein Vollhard Stiftung: Unterstützung für (Post-)Doktorandinnen

Die Ausschreibung der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung richtet sich an hervorragende angehende Wissenschaftlerinnen in Fächern der experimentellen Naturwissenschaften, die wegen der zusätzlichen Belastungen durch Kind/er ihren Berufsweg als Wissenschaftlerin gefährdet sehen. Die CNV-Stiftung fördert Wissenschaftlerinnen aller Nationalitäten, die in deutschen Universitäten und Forschungsinstituten als (Post-)Doktorandinnen forschen. Der Lebensunterhalt der Bewerberin muss durch eine Stelle oder ein Stipendium abgesichert sein. Auch wird vorausgesetzt, dass eine ganztägige Betreuung des Kindes/der Kinder durch eine Tagesstätte oder Tagesmutter gewährleistet ist. Die Förderung beträgt EUR 200 bis EUR 400 im Monat über einen Zeitraum von einem Jahr.

Frist: 30. November eines jeden Jahres

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Preise

Joachim Jungius-Preis zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung 2020

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg schreibt erstmals den von der Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg gestifteten Joachim Jungius-Preis 2020 zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung aus. Der Preis ist mit einem Preisgeld von Euro 5.000,- dotiert. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist eine fächerübergreifende Forschungseinrichtung und möchte mit dieser Preisvergabe ihre Nachwuchsförderung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Einzugsbereich neben der bereits bestehenden Förderung „Forum Junge Wissenschaft“ weiter ausbauen. Der Preis wird in diesem Jahr für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Forschungsfeld

Netzwerkforschung

vergeben. Die Arbeit soll sich mit der experimentellen oder theoretischen Untersuchung von Netzwerken befassen, wobei Aspekte der Struktur, Funktion, Dynamik, Modulation oder Modellierung der untersuchtenNetzwerke im Vordergrund stehen können. Es können Arbeiten aus allen relevanten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften eingereicht werden. Die eingereichte Arbeit soll nach Möglichkeit interdisziplinäre Perspektiven aufzeigen oder sogar disziplinübergreifend angelegt sein. Über die Zuerkennung des Preises entscheidet eine Auswahlkommission, die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Joachim Jungius-Stiftung besetzt wird. Der Preis wird im Rahmen der Jahrfeier der Akademie am 14. November 2020 verliehen, auf der die ausgezeichnete Arbeit von der Preisträgerin / vom Preisträger vorgestellt wird. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 40 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung. Es werden nur Anträge aus den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen berücksichtigt.

Frist: Bewerbungen werden noch bis zum 1. Mai 2020 entgegen genommen.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Die Vergabe und Preisverleihungfindet in Form einer feierlichen Übergabe durch die Stiftung am14. März 2020 in Frankfurt statt.

Frist: Vorschläge werden ausschließlich in elektronischer Form bis zum 15. April 2019 erbeten. Die Frist für die jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Förderung für Promovierende

Förderangebote der Universität Greifswald

Promotionsstipendien

Landesgraduiertenförderung aus Landesmitteln

Die Universität Greifswald vergibt vorbehaltlich zur Verfügung stehender Finanzmittel zu jedem Semester Stipendien zur Vorbereitung auf die Promotion an besonders qualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte nach Maßgabe des Landesgraduiertenförderungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern.

Frist: 31. Januar 2019 und danach voraussichtlich wieder zum Wintersemester 2019/20

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Bogislaw-Stipendium

Die Universität Greifswald vergibt vorbehaltlich zur Verfügung stehender Finanzmittel aus dem Körperschaftshaushalt zu jedem Semester Bogislaw-Stipendien zur Vorbereitung auf die Promotion an besonders qualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte nach Maßgabe des Landesgraduiertenförderungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern.

Frist: 31. Januar 2019 und danach voraussichtlich wieder zum Wintersemester 2019/20

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Reisestipendium

Reisekostenzuschüsse für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein erklärtes Ziel der Universität Greifswald. Mit diesem Förderprogramm wird der besonderen Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern Rechnung getragen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung des (internationalen) wissenschaftlichen Austausches sowie die Präsentation von Forschungsergebnissen.

Frist: keine

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Externe Förderangebote

Promotionsstipendien

BKGE: Immanuel-Kant-Stipendium (Scholarship)

Since 1986 the Immanuel-Kant-Scholarship for doctoral students is awarded to those conducting research concerning the history and culture of Germans in Eastern Europe and/or the mutual relationships between Germans in the east and their neighbouring peoples. - Regional focus areas (Silesia, Eastern Brandenburg, Pomeranian, East and West Prussia in modern Poland and Russia; earlier and current-day settlement areas of Germans in Eastern, Eastern-Central and South-Eastern Europe, primarily in Estonia, Kazakhstan, Croatia, Latvia, Lithuania, Moldova, Serbia, Russia, Slovakia, Slovenia, Czech Republic, Ukraine, Hungary and Romania)

Everey year the Immanuel-Kant-Conference for scholarship holders provides a forum for the young researchers to present and discuss their research results.

Deadline: The application deadline is December 31st for the following year.

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Max-Weber-Stiftung / Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland: Stipendien für Forschungsaufenthalte im Ausland

Die deutschen geisteswissenschaftlichen Institute im Ausland (Paris, London, Moskau, Paris, Rom, Warschau, Washington) schreiben regelmäßig für Doktorand*innen und Postdocs im Bereich der (Kunst-)Geschichte Stipendien für mehrmonatige Auslandsaufenthalte aus. Die Institute in Tokyo, Beirut, Istanbul richten sich allgemeiner an Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen mit entsprechender regionaler Schwerpunktsetzung.

Eine Übersicht über die einzelnen Institute der Max-Weber-Stiftung, ihre Kontaktadressen und ihre Förderprogramme finden Sie hier.

Stipendienlotsen: Übersicht über verschiedene Stipendienangebote

Mit dem Stipendienlotsen bietet das BMBF eine interaktive Plattform, um ein geeignete Stipendium anhand der individuellen Wunschkriterien zu finden. Die umfassende Stipendiendatenbank lässt sich nach vielen verschiedenen Kriterien wie zum Beispiel Ausbildungsphasen, Studienfächern oder Zielregionen filtern. Der Stipendienlotse ist die zentrale Anlaufstelle für bundesweite und internationale Stipendien im privaten und öffentlichen Bereich.

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Stipendium Plus: Übersicht über die Stipendienangebote der Begabtenförderungswerke

In „Stipendium Plus“ haben sich die 13 Begabtenförderungswerke, die sich unter dem Dach des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammengefunden, um Studierende und junge Forschende mit besonderen Talenten zu unterstützen. Sie bieten eine Vielzahl an Chancen an, je nach Interessen und Schwerpunkten. Es gibt wertanschaulich neutrale Werke und mehr politisch, mehr religiös, mehr wirtschaftlich oder gewerkschaftlich orientierte Werke. Sie vertreten unterschiedliche Ansichten, die die Pluralität Gesellschaft abbilden, und vertreten dabei gemeinsame Regeln und Ziele in Abstimmung mit dem Bildungsministerium.

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Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) Forschungsstipendium für Doktorand*innen

Mit dem JSPS-Forschungsstipendium werden Forschungsaufenthalte von Doktoranden aller Fachgebiete in Japan mit einer Dauer von 1–12 Monaten gefördert. Das Forschungsstipendium bietet die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen. Die Vorauswahl für Doktoranden erfolgt durch den DAAD. Die Promotion muss innerhalb der nächsten zwei Jahre nach Förderbeginn abgeschlossen sein.

Frist: Bis spätestens:01. Januar 2020, 30. April 2020, 31. Juli 2020, und 01. September 2020.

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DBU: Promotions-Stipendien

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz und nimmt in ihrer Fördertätigkeit Bezug auf das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung. Durch das Stipendienprogramm werden Doktorandinnen und Doktoranden an deutschen Hochschulen unterstützt. Auf diese Weise soll eine in Umweltfragen besonders kompetente Wissenschaftlergeneration aufgebaut werden. Hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die Forschungsthemen mit klarem Bezug zu aktuellen Umwelt- und Naturschutzproblemen bearbeiten und mit ihrer Arbeit zur Lösung dieser Probleme beitragen, werden durch Promotionsstipendien unterstützt. Jährlich können bis zu 60 Stipendien vergeben werden. Die Stipendien werden an qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Promotionsberechtigung und überdurchschnittlichem Hochschulabschluss vergeben. Die wissenschaftliche Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung, an der die Arbeit durchgeführt wird, muss in der Bundesrepublik Deutschland tätig sein. Für Bewerberinnen und Bewerber, die nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen, gelten zusätzliche Voraussetzungen. Die Promotionsstipendien sind auf max. 3 Jahre befristet. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 1.500 Euro. Zusätzlich zum Stipendium werden Sachmittel in Höhe von 210 Euro monatlich zur Durchführung des Promotionsvorhabens zur Verfügung gestellt. Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Kindern erhalten einen Kinderzuschlag. Außerdem können sie weiterhin ihr Stipendium in zeitlichen Grenzen als Teilzeitstipendium wahrnehmen. Bewerbungen sind aus allen Fachrichtungen willkommen, d.h. nicht nur aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sondern auch aus den Sozial-, Geistes-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Interdisziplinäre Umweltforschung ist besonders erwünscht.

Frist: 15. Januar und 15. Junieines jeden Jahres

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Studienstiftung des deutschen Volkes: Promotionsstipendien

Stipendiatinnen und Stipendiaten der Promotionsförderung erhalten ein monatliches Stipendium von EUR 1.350; eine monatliche Forschungskostenpauschale von EUR 100 kommt hinzu. Promotionsstipendiaten mit Kindern erhalten ergänzend Familien- und Kinderbetreuungszuschläge. Ergänzend zum Stipendium können wissenschaftliche Tätigkeiten im Umfang einer 25%-Stelle wahrgenommen werden, um die Einbindung in den Forschungskontext zu fördern. Die Dauer der Förderung liegt grundsätzlich zunächst bei zwei Jahren. Auf der Grundlage eines Antrags und eines ausführlichen Berichts kann das Stipendium danach noch bis zu zweimal um jeweils ein halbes Jahr verlängert werden.

Frist: keine

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Bundesstiftung Aufarbeitung: Stipendienprogramm

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur schreibt regelmäßig acht Stipendien aus. Gefördert werden Promotionsvorhaben, die – im Sinne des gesetzlichen Auftrags der Stiftung – zur Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der DDR beitragen. Bewerben können sich Hochschulabsolventinnen und –absolventen aller in Frage kommenden Fachgebiete, die ihre Dissertation in deutscher Sprache abfassen. Die Laufzeit der Stipendien beträgt zweimal ein Jahr. Eine letztmalige Verlängerung um ein drittes Jahr ist bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen auf Antrag möglich. Die Höhe der Stipendiensätze und Zuschläge richtet sich nach den Fördersätzen der dem Bundesministerium für Bildung und Forschung angeschlossenen Förderwerke (derzeit 1.350,- Euro monatlich für Doktoranden).
Das Förderangebot richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich im Rahmen ihres Promotionsvorhabens mit der Geschichte der kommunistischen Diktaturen sowie des Ost-West-Konflikts im Allgemeinen und/oder der Diktatur in SBZ und DDR sowie der deutschen Teilung im Besonderen auseinandersetzen. Ausdrücklich begrüßt werden Vorhaben, die die Zeit der Teilung in gesamtdeutscher Perspektive ausleuchten oder die ostdeutsche Nachkriegsentwicklung in der europäischen Geschichte und dabei insbesondere in der Geschichte des Ostblocks verorten. Entsprechend ihres gesetzlichen Auftrages fördert die Bundesstiftung Aufarbeitung zudem Promotionsvorhaben, die sich den Ursachen oder den Folgen der Diktatur in SBZ und DDR widmen. Somit können auch Dissertationen zur Geschichte des deutschen oder internationalen Kommunismus unterstützt werden, die zum Beispiel einen Bogen von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit schlagen und die dazu geeignet sind, politische, institutionelle und/oder biographische Kontinuitätslinien aufzuzeigen.

Frist: 31. Juli jeden Jahres

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Sonstige Förderungen [u.a. Mobilität, Druckkosten, usw.]

Christiane Nüsslein Vollhard Stiftung: Unterstützung für (Post-)Doktorandinnen

Die Ausschreibung der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung richtet sich an hervorragende angehende Wissenschaftlerinnen in Fächern der experimentellen Naturwissenschaften, die wegen der zusätzlichen Belastungen durch Kind/er ihren Berufsweg als Wissenschaftlerin gefährdet sehen. Die CNV-Stiftung fördert Wissenschaftlerinnen aller Nationalitäten, die in deutschen Universitäten und Forschungsinstituten als (Post-)Doktorandinnen forschen. Der Lebensunterhalt der Bewerberin muss durch eine Stelle oder ein Stipendium abgesichert sein. Auch wird vorausgesetzt, dass eine ganztägige Betreuung des Kindes/der Kinder durch eine Tagesstätte oder Tagesmutter gewährleistet ist. Die Förderung beträgt EUR 200 bis EUR 400 im Monat über einen Zeitraum von einem Jahr.

Frist: 30. November eines jeden Jahres

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Minerva Stiftung: Fellowship

The Minerva Fellowship Program (funded by the German Federal Ministry for Education and Research) enables German and Israeli scientists and researchers to spend longer-term research residencies at institutions in the respective other country from six to maximal thirty-six months (PhD-students) or from six to twenty-four months (post docs). Minerva Fellowships are granted to doctoral and post-doctoral researchers. The minimum funding period amounts to six months in both cases. Doctoral scholarships are initially granted for a maximum of twenty-four months. Exceptionally there is the possibility of extending them up to 12 months. Post-doctoral fellowships are also granted for a maximum of twenty-four months. Extensions of post-doctoral scholarships are, however, principally not possible. Application requirements:

  • Graduate fellowship: eligible candidates must have completed a university degree ("Diplom", M.A., M.Sc., or equivalent qualification).
  • Post-doctoral fellowship: we accept applications from candidates who provide proof that they will have submitted their doctoral thesis by March 1 (January deadline) respectively by September 1 (June deadline), or who have completed their doctorate no more than seven years prior to the beginning of the fellowship. Parental leave will be taken into account.

Applicants who are presently residing in Israel/Germany but are not nationals of either of the two countries must show a proven record of integration into the Israeli or German scientific community. Scientists with tenure are not eligible to apply. Minerva Fellowships and Minerva Short-Term Research Grants are available to candidates from all subjects at German and Israeli universities and research institutions.

Deadline: 15 January and 15 June every year

Further Details

Fulbright-Kommission: Doktorandenprogramm

In diesem Programm fördern wir vier- bis sechsmonatige USA-Aufenthalte junger deutscher Nachwuchswissenschaftler/innen, die im Rahmen des Fulbright-Stipendiums ein Forschungsprojekt an einer U.S.-Hochschule oder einer wissenschaftlichen Einrichtung durchführen, das in direktem Zusammenhang mit einer bereits begonnenen akademischen Dissertation steht. Das Stipendium deckt die Kosten der transatlantischen Hin- und Rückreise. Es trägt für die Dauer des bewilligten Stipendienaufenthalts mit der Zahlung einer monatlichen Pauschale von Euro 1.600 zur Finanzierung der Unterhaltskosten vor Ort bei. Die Stipendiaten/Stipendiatinnen sind für die Dauer des USA-Stipendiums kranken- und unfallversichert. Die Stipendien richten sich an junge Nachwuchswissenschaftler/innen, die zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung am Beginn ihrer Promotion stehen und in einem Promotionsstudium eingeschrieben sind, das auf ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat zielt. Nach Abschluss des Stipendienaufenthalts führen sie die Promotion an ihrer Heimathochschule zu Ende. Mit Ausnahme der medizinischen Studienfächer steht die Förderung den Promovenden aller Fachbereiche offen. Interessenten, die an Hochschulen im Ausland promovieren, können sich ebenfalls bewerben, in der Bewerbung sollte dann ein thematischer Bezug zur deutschen Forschungslandschaft nachgewiesen werden. Die Bewerber/innen müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung ein Hochschulabschlussexamen (Diplom, Magister, Erstes Staatsexamen, Master) abgelegt haben und in einem Promotionsstudium eingeschrieben sein. Sie sollten größere Teile ihres Studiums an einer deutschen Hochschule absolviert haben.

Frist: 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres.

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Preise

Joachim Jungius-Preis zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung 2020

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg schreibt erstmals den von der Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg gestifteten Joachim Jungius-Preis 2020 zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung aus. Der Preis ist mit einem Preisgeld von Euro 5.000,- dotiert. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist eine fächerübergreifende Forschungseinrichtung und möchte mit dieser Preisvergabe ihre Nachwuchsförderung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Einzugsbereich neben der bereits bestehenden Förderung „Forum Junge Wissenschaft“ weiter ausbauen. Der Preis wird in diesem Jahr für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Forschungsfeld

Netzwerkforschung

vergeben. Die Arbeit soll sich mit der experimentellen oder theoretischen Untersuchung von Netzwerken befassen, wobei Aspekte der Struktur, Funktion, Dynamik, Modulation oder Modellierung der untersuchtenNetzwerke im Vordergrund stehen können. Es können Arbeiten aus allen relevanten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften eingereicht werden. Die eingereichte Arbeit soll nach Möglichkeit interdisziplinäre Perspektiven aufzeigen oder sogar disziplinübergreifend angelegt sein. Über die Zuerkennung des Preises entscheidet eine Auswahlkommission, die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Joachim Jungius-Stiftung besetzt wird. Der Preis wird im Rahmen der Jahrfeier der Akademie am 14. November 2020 verliehen, auf der die ausgezeichnete Arbeit von der Preisträgerin / vom Preisträger vorgestellt wird. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 40 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung. Es werden nur Anträge aus den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen berücksichtigt.

Frist: Bewerbungen werden noch bis zum 1. Mai 2020 entgegen genommen.

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Körber Stiftung: Deutscher Studienpreis

Der Deutsche Studienpreis zeichnet jährlich die besten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen aus. Schirmherr ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Für substanzielle und innovative Forschungsbeiträge vergibt die Körber-Stiftung Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise à 25.000 Euro in den drei Sektionen Sozialwissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften. Der Deutsche Studienpreis zählt damit zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik. Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen, die mit magna oder summa cum laude promoviert haben. Neben der fachwissenschaftlichen Exzellenz zählt beim Deutschen Studienpreis vor allem die spezifische gesellschaftliche Bedeutung der jeweiligen Forschungsbeiträge. Gefragt ist dabei weniger die ökonomische Verwertbarkeit, wohl aber der gesamtgesellschaftliche Nutzen wissenschaftlicher Erkenntnis.

Frist: Einsendeschluss ist immer der 1. März des Folgejahres.

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Greifswald Research Award (Junior) 2020

Der Junior-Award wird an Nachwuchsforscher*innen verliehen, die herausragende Leistungen im Forschungstransfer erbracht haben. Im Fokus stehen dabei Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der Wirtschaft, Verbänden, der öffentlichen Verwaltung o.ä. Partnern sowie anderweitige Verwertung in Form von Ausgründungen, Patentverwertung etc.

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