Potenziale der Zusammenarbeit und Synergien zwischen Humangeographie und Psychologie – Beispiele und Vorschläge aus der Verhaltens- und Nachhaltigkeitsgeographie

Symbolbild Greifswald, Foto: Till Junker
Symbolbild Greifswald, Foto: Till Junker

Um das komplexe Mensch-Umwelt-Verhältnis vis-à-vis der sich verschärfenden Umwelt- und Klimakrise zu erklären und gegebenenfalls sogar Impulse für Verhaltensveränderungen zu erforschen, braucht es Kooperation und Synergieeffekte zwischen den relevanten Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählt in erster Linie die Psychologie, denn vor dem Hintergrund eklatanten Politikversagens richtet sich die Aufmerksamkeit mehr denn je auf das individuelle Verhalten. Auch die Verhaltensgeographie, die sich insbesondere mit dem raumrelevanten Verhalten von Individuen beschäftigt, kann hier wertvolle Beiträge leisten.  

Im Vortrag werden Vorschläge und Beispiele vorgestellt, wie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen, (nahezu allen) Sub-Disziplinen der Psychologie und der Verhaltens- und Nachhaltigkeitsgeographie ganz konkret aussehen kann im Hinblick auf die Identifizierung unterstützender Faktoren für eine machbare Verhaltensveränderung zu nachhaltigerem Verhalten. Die Verhaltensgeographie versteht sich zum Beispiel gut auf die Synthese und Integration verschiedener exzellenter Einzelergebnisse über Meta-Analysen, was anhand von zwei Studien verdeutlicht wird.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Dipl.-Psych. Philipp Franikowski
Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie II, Institut für Psychologie
Franz-Mehring-Straße 47, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3765
philipp.franikowskiuni-greifswaldde

 

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  • Institut für Psychologie

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  • Hörsaal Psychologie
    Franz-Mehring-Straße 48
    17489 Greifswald

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