Hauptgebäude der Universität Greifswald  ©Jan_Messerschmidt
Luftbild vom Campus Beitzplatz ©Graupner
C_Fungene ©Jan_Meßerschmidt
Universitätsmedizin Greifswald C_Fungene ©Hausmann

Helmholtz-Institut Greifswald

Das Helmholtz-Institut in Greifswald wird als Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig gegründet und wird mit der Universität Greifswald, der Universitätsmedizin Greifswald und dem Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) durch eine wissenschaftliche Kooperationsvereinbarung eng verbunden sein.

Das neue Institut wird einen umfassenden, interdisziplinären Ansatz zur Bewältigung der gesundheitlichen Herausforderungen durch Infektionskrankheiten im Sinne des Konzepts "One Health" verfolgen. Das "One Health"-Konzept erkennt an, dass die Gesundheit des Menschen eng mit der Gesundheit von Tieren und einer intakten Umwelt verbunden ist.

Globalisierung, Klimawandel, erhöhte Mobilität der Menschen, intensivierte Viehhaltung sowie zunehmende Verstädterung und Verlust natürlicher Lebensräume sind die Hauptursachen für den Ausbruch und die rasche Ausbreitung von Infektionen. Krankheitserreger verbreiten sich global, überwinden Artenbarrieren und entwickeln häufig Multiresistenzen. Ein globales Problem stellen zudem fehlende Antiinfektiva und Impfstoffe dar. Der aktuelle Ausbruch von COVID-19 zeigt auf dramatische Weise, dass unser Verständnis von Ursprung und Übertragung zoonotischer Infektionen noch immer begrenzt ist und unterstreicht den dringenden globalen Bedarf an wirksameren präventiven und therapeutischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemieausbreitung. Das neue Institut wird diesen Bedarf adressieren und damit eine kritische Lücke schließen.


Über die Universität Greifswald

Die Universität Greifswald ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands und des Ostseeraumes. Die Universität unterhält heute internationale Austauschbeziehungen zu über 200 Universitäten. Internationale Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus über 90 verschiedenen Ländern. Die Universität bietet hervorragende Studienbedingungen in modernen Gebäuden mit einer exzellenten Infrastruktur für die forschungsorientierte Lehre. Den Wissenschaftler*innen der Universität steht eine hervorragende Forschungsinfrastruktur zur Verfügung, darunter zwei fakultätsübergreifende Forschungsgebäude von nationaler Bedeutung sowie eine hervorragende (Meta-)Proteomik-Plattform. Die Infektionsforschung an der Universität basiert auf interdisziplinären und fakultätsübergreifenden Forschungsnetzwerken, die sich mit wichtigen bakteriellen Krankheitserregern, der Diagnostik und Therapie von Infektionen, bakto-viralen Koinfektionen, der Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen, menschlichen und umweltbedingten Mikroorganismen und Fledermäusen als potenziellem Erregerreservoir befassen.


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Publikationen der Universität Greifswald

Titelbild Flyer Zahlen und Fakten

Die Universität in Zahlen

An der Universität Greifswald sind aktuell rund 10.000 Studierende eingeschrieben. Insgesamt sind rund 5.300 Menschen hauptberuflich an der Universität incl. Universitätsmedizin beschäftigt. Davon sind 210 Professor*innen.


Allgemeine Informationsbroschüre zur Universität Greifswald

Art: Broschüre
Sprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch
Herausgeber: Pressestelle der Universität Greifswald

Bezug
Pressestelle der Universität Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
pressestelleuni-greifswaldde


Ansicht Internationale Broschüre

Internationale Forschungsbroschüre zur Universität Greifswald


Ansprechpartnerin am Helmhotz-Zentrum

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Telefon +49 0531 6181 1001
Katrin.MacLeodhelmholtz-hzide

Ansprechpartnerin an der Universität Greifswald

Prof. Dr. Katharina Riedel
Telefon +49 3834 420 5900
riedelauni-greifswaldde

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