Geistes- und Sozialwissenschaften

Bundesförderungen

BMBF: Förderaufruf Modellprojekte für Gymnasien im BOP

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat das Ziel, Kontext der initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ gemeinsam mit den Ländern die Berufswahlkompetenz und Ausbildungsreife von Jugendlichen zu stärken. Hierfür werden Maßnahmen zur frühzeitigen, handlungsorientierten beruflichen Orientierung in Berufsbildungsstätten gefördert. Das BOP unterstützt Berufsorientierung in allen Formen allgemeinbildender Schulen, Vorhaben zur Berufsorientierung an Gymnasien sind im BOP allerdings derzeit noch unterrepräsentiert. Dementsprechend liegen für diese Schulform noch relativ wenig praktische Erfahrung aus dem BOP vor.

Um die empirische Grundlage von Berufsorientierung an Gymnasien zu verbreitern und die Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten auszuloten, sollen im Rahmen von Modellprojekten mit in der Regel zwei Gymnasien Methoden und Inhalte der Umsetzung des BOP speziell für Gymnasien entwickelt und in der jeweiligen schulischen Praxis erprobt werden. Aus den Ergebnissen die der Modellprojekte sollen im Anschluss übertragbare konzeptionelle Eckpunkte für andere Träger, die das BOP umsetzen, entstehen. Dadurch sollen die Voraussetzungen für eine künftig stärkere Nutzung des BOP durch Gymnasien geschaffen werden.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, die Träger von Berufsbildungsstätten und geeignet sind, die Zieledieses Förderaufrufs umzusetzen.

Frist: Förderanträge können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Forschungsvorhaben zur kulturellen Bildung in ländlichen Räumen

Die kulturelle Bildung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Insbesondere in Städten und strukturstarken Regionen, die über eine größere Dichte an Kulturinstitutionen wie z. B. Theater, Orchester und Museen verfügen, gibt es eine große Anzahl entsprechender Angebote der Kulturvermittlung. In ländlichen, peripheren Regionen sieht dies hingegen häufig anders aus. Zwar berücksichtigen Programme wie „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ die besonderen Bedingungen in ländlichen Räumen, doch ist weiterhin ein deutlicher Unterschied zwischen kulturellen Zentren und ländlichen Regionen feststellbar. Dieser Unterschied ist nicht auf die kulturelle Bildung beschränkt; die Ausprägung von regionalen Disparitäten wird für das Bildungssystem insgesamt im Bericht „Bildung in Deutschland 2018“ (wie schon im Bildungsbericht 2016) als eine zentrale Herausforderung für das deutsche Bildungssystem benannt.

Bildungspolitisch stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, welche Rolle kulturelle Bildung in ländlichen Räumen spielt und spielen kann sowie nach angemessenen Formen ihrer zukünftigen Ausgestaltung und Förderung. Um die für die Klärung dieser Fragen notwendige Forschung zu ermöglichen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsvorhaben. Die Förderrichtlinie für Forschungsvorhaben zur kulturellen Bildung in ländlichen Räumen erfolgt im Kontext des Rahmenprogramms Empirische Bildungsforschung

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu vier Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 6. März 2019 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Gestaltung von Bildungsprozessen unter den Bedingungen des digitalen Wandels (Digitalisierung II)

Digitale Technologien und neue Medien durchdringen zunehmend den gesamten Alltag − mit weitreichenden Veränderungsprozessen in allen Lebensbereichen. Die Nutzung vernetzter digitaler Medien schafft vielfältige, bisher nicht gekannte Bildungsgelegenheiten, nimmt Einfluss auf Bildungsprozesse und verändert die Art des Lernens und Lehrens tiefgreifend. Neue ­Formen der Aneignung, Rezeption, Produktion sowie der Vermittlung von Wissen entstehen.

Für Deutschland ist internationalen Studien zufolge insgesamt ein eher zurückhaltender Einsatz neuer Bildungstechnologien zu verzeichnen. Die Bekanntmachung zielt vor diesem Hintergrund auf die Frage, wie sich die in den digitalen Technologien und Medien liegenden Potenziale in informellen und formalen Bildungsprozessen nutzen lassen. Ziel der Förderung ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für die Praxis zu generieren und relevante Frage- und Problemstellungen zu identifizieren und zu bearbeiten. Es sollen möglichst praktische Gestaltungsansätze erforscht und entwickelt und in der Umsetzung wissenschaftlich begleitet werden. Erwartet werden aussagekräftige und übertragbare Ergebnisse. Reine Technik- oder Softwareentwicklungsvorhaben und ihre Evaluation sowie auf spezielle ­Bildungstechnologien abgestellte Vorhaben sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen und Organisationen mit Bezug zur Bildungsforschung (z. B. Gemeinden, kreisfreie Städte, Landkreise und Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), der gewerblichen Wirtschaft). Gefördert werden sowohl Einzel- als auch Verbundvorhaben. Der Förderungszeitraum kann in der Regel bis zu drei Jahre betragen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 22. März 2019

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BMBF: „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ mit den Schwerpunkten „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“

Lehrerinnen und Lehrer sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Bildungssystems. Sie begleiten junge Menschen in wichtigen Entwicklungsphasen, die für individuellen Bildungserfolg, Persönlichkeitsbildung, Sozialisation und beruflichen Werdegang prägend sind. Gesellschaftliche Veränderungen bringen neuartige Aufgaben für das Bildungssystem und den Lehrerberuf mit sich. Für die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, ihr Ansehen und berufliches Wirken steht der Staat in einer besonderen Verantwortung. Auf Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz vom 29. Juni 2018 gibt es für die zweite Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ergänzend zu der Bund-Länder-Vereinbarung vom 12. April 2013 eine zusätzliche Auswahlrunde. Dabei erfolgt eine inhaltliche Schwerpunktsetzung auf die Themen „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“.

In diesem Themenbereich können Einzelvorhaben und/oder Verbundvorhaben bis zu einem Zeitraum von 4 Jahren gefördert werden. Antragsberechtigt sind Hochschulen in staatlicher Verantwortung sowie in kirchlicher oder privater Trägerschaft. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabenbeschreibungen sind bis spätestens 8. März 2019 vorzulegen.

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Kulturstiftung des Bundes: Allgemeine Projektförderung

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können. In der Allgemeinen Projektförderung beträgt die Antragssumme mindestens 50.000 Euro und mindestens 20 Prozent an Eigen- und/oder Drittmitteln müssen bei Antragsstellung gesichert sein. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

Frist: 31. Januar 2019

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

Volkswagen Stiftung: Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

Den Geistes- und Kulturwissenschaften stehen heute bislang unvorstellbar große Datenmengen aus sehr oft heterogenen Datenquellen in der Forschung zur Verfügung, die den Einsatz neuer computergestützter Methoden des Erkenntniserwerbs ermöglichen bzw. geradezu erfordern. Wie diese neuen Verfahren der Digital Humanities mit den bisherigen, im weitesten Sinne "qualitativ-hermeneutischen" Ansätzen kombiniert werden können und welcher "Mehrwert" sich daraus ergeben kann, ist Gegenstand dieses Förderangebots. Jenseits der gemeinsamen Forschung zu einer konkreten inhaltlichen Fragestellung soll auf theoretisch-methodischer Ebene die Schnittstelle beider Verfahren exploriert werden.

In Förderlinie 2 können Anträge für Workshops und kleinere Sommerschulen mit bis zu 60 Teilnehmer(inne)n eingereicht werden. Das Angebot kann auch zur Heranführung von Geisteswissenschaftlerinnen an die digitalen Verfahren genutzt werden.

Frist: Jederzeit

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Gerda Henkel: Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat

Bedeutungsverlust und Entgrenzung des Staates sind ein Generalthema politischer und wissenschaftlicher Diskussionen über Sicherheitspolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. „Zerfallende Staaten“ als Schutzzone für Terroristen, transnationale organisierte Kriminalität, Legitimitätsverlust und schrumpfende Handlungskompetenz in Konfliktgebieten lauten die Stichworte. Gute Gründe sprechen für eine differenziertere Betrachtung: Sicherheitsprobleme sind vielschichtiger und dynamischer geworden. Sie sind angesiedelt in einem Kontinuum, das von militärischem Schutz bis zu funktionsfähiger Infrastruktur und tragfähigen gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen reicht. Der Staat wird nicht durchgehend unwichtiger in sicherheitspolitisch relevanten Feldern, teilweise gewinnt er sogar an Bedeutung.

Das Sonderprogramm „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ trägt diesen widersprüchlichen Entwicklungen Rechnung. Es will neue Problemzonen auf eine Weise in den Blick nehmen, die einerseits für die Sicherheitspolitik nach dem Ende des Kalten Krieges exemplarisch, andererseits in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Jüngere Wissenschaftler sollen ermutigt werden, unkonventionelle aber zentrale Fragestellungen zu verfolgen. Erfahrene Forscher sollen die Gelegenheit erhalten, für eine begrenzte Zeit intensiv an einer Forschungsfrage zu arbeiten. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die politische Praxis Bedeutung haben.

Das Sonderprogramm wendet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler aller Disziplinen. Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten. Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt. Die Forschungsvorhaben sollen sich einem oder mehreren der fünf Forschungsfelder zuordnen lassen.

1. Herausforderungen durch neue Technologien

2. Öffentliche Verwaltung und Human Security

3. Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren

4. Nicht-staatliche Akteure als Partner und Konkurrenten des Staates

5. Sicherheits- und Kommunikationsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation

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Frist: Die nächste Antragsfrist endet am 29. November 2019.

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DFG: Trilaterale deutsch-französisch-italienische Forschungskonferenzen 2020–2022

Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind kultur- und sprachgebunden. Sprache und Kultur sind ihr Gegenstand und ihr Medium. Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Italien nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist.

Frist: Die Antragstellung muss bis spätestens 30. April 2019 erfolgen.

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Historisches Kolleg: Fellowships für das Kollegjahr 2020/2021

Für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 (41. Kollegjahr) vergibt das Historische Kolleg insgesamt bis zu sechs ganzjährige Senior und Junior Fellowships. Die Fellows können sich – befreit von universitären Lehr- und Verwaltungsaufgaben – während des Kollegjahres in einem Arbeitszimmer in der Kaulbach-Villa ganz auf ihr wissenschaftliches Vorhaben konzentrieren.

Die Senior Fellowships richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller historischen Fächer, die an Universitäten oder  außeruniversitären Forschungseinrichtungen tätig und durch herausragende Forschungsleistungen ausgewiesen sind. Sie dienen zum Abschluss einer großen wissenschaftlichen Monografie.

Die Junior Fellowships richten sich an Post-Doktorandinnen und -Doktoranden aller historischen Fächer. Sie dienen dem Abschluss der Habilitationsschrift.

Außerdem gibt es Honorary Fellowships, die sich an Gelehrte aus dem In- und Ausland richten. Sie dienen dem konzentrierten Schreiben an einem wissenschaftlichen Werk sowie der Archiv- und Bibliotheksrecherche in München. Honorary Fellows können für den Zeitraum von maximal sechs Monaten kostenlos im Historischen Kolleg wohnen und arbeiten.

Frist: 30. April 2019

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DFG: Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet erneut die Gelegenheit zur Einreichung von Antragsskizzen für Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Förderinstrument richtet sich an besonders ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen für das gewählte Themengebiet „stehen“ und eine hohe nationale und internationale Sichtbarkeit und Prägewirkung haben.

Das Verfahren der Antragstellung ist mehrstufig. Die Gesamtförderdauer beträgt acht Jahre mit einer ersten Förderperiode von vier Jahren. Über eine Weiterförderung wird aufgrund von Fortsetzungsanträgen entschieden.

Frist: Antragsskizzen können vom 1. bis 19. März 2019 eingereicht werden.

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DFG / NORFACE Programme: Democratic Governance in a Turbulent Age

NORFACE announces a new transnational research programme on democratic governance. The main focus of this research programme will be on understanding the precise nature of the recent turbulence in democratic politics and governance in Europe, how European states can negotiate it and how they can develop strategies to enhance the quality of democratic politics and governance. Researchers can submit a proposal on behalf of a project team comprised of at least three eligible research partners based in three or more different countries participating in this NORFACE call.

Frist: The call for proposals is expected to be published on 3 December 2018, with a deadline for submitting outline proposals on 19 February 2019. Please note that these dates may still be subject to changes.

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DFG: “Initiation of International Cooperation” for German-American cooperation with the Social Science Research Council (SSRC)

Der Social Science Research Council (SSRC) ist eine unabhängige Organisation, die sich der Förderung der interdisziplinären Forschung in den Sozialwissenschaften widmet. DFG-förderfähige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, mit dem Programm "Medien und Demokratie" des SSRC zusammenzuarbeiten. Dazu können jederzeit gemeinsame internationale Vorschläge im Rahmen des regulären Förderinstruments der DFG "Initiierung der internationalen Zusammenarbeit" eingereicht werden.

Frist: Einreichung von Vorschlägen jederzeit möglich

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Gerda Henkel Stiftung: Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen zahlreiche Lost Cities entstehen. Ziel des Förderprogramms ist es, die unterschiedlichen Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen dieser Lost Cities zu beschreiben. Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Es können im Rahmen eines Projekts bis zu drei Bearbeiterinnen/ Bearbeiter, die unter gemeinsamen Fragestellungen forschen, durch Stipendien (Promotionsstipendien oder Forschungsstipendien) sowie zzgl. Reise- und Sachmitteln gefördert werden.

Frist: 31. Oktober 2018, voraussichtlich wieder 2019

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Gerda Henkel Stiftung: Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung

Die Gerda Henkel Stiftung hat einen neuen Förderschwerpunkt zum Thema Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung eingerichtet.

Eingerichtet und fördert die Erforschung von Konfliktgeschichten um eine gerechte Ordnung, eine gute Herrschaft und die Teilhabe an beidem. Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Es können im Rahmen eines Projekts bis zu drei Bearbeiterinnen/ Bearbeiter, die unter gemeinsamen Fragestellungen forschen, durch Stipendien (Promotionsstipendien oder Forschungsstipendien) sowie zzgl. Reise- und Sachmitteln gefördert werden.

Frist: 31. Oktober 2018, voraussichtlich wieder 2019

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Bundesstiftung Aufarbeitung: Projektförderung

Ziel dieser Förderung ist es, möglichst viele Menschen in allen Teilen Deutschlands mit den geförderten Projekten zu einer nachhaltigen und kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen, Geschichte und den Folgen der deutschen Teilung, der SED-Diktatur sowie deren Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts anzuregen und zur Gestaltung der deutschen Einheit beizutragen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung will mit ihrer Projektförderung insbesondere

  • die historisch-politische Bildungsarbeit zu diesen Themen befördern und dabei insbesondere die existierende Vielfalt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen erhalten, ausbauen und professionalisieren;
  • neue Zielgruppen für diese Themenbereiche erschließen;
  • neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu diesen Themen schaffen und hierfür erforderliche Quellen sichern und erschließen;
  • diese Themen in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre dauerhaft verankern;
  • zum Austausch und zur Vernetzung zwischen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufarbeitung beitragen sowie eine internationale Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen anregen;
  • den Wissenstransfer in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit befördern;
  • Beiträge zur Herausbildung einer gesamtdeutschen Erinnerungskultur leisten, die die Erinnerung an die zweite Diktatur in Deutschland, die Teilung und deren Überwindung einschließt.

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung grundsätzlich als Teilfinanzierung gewährt. Sie kann in Form von nicht rückzahlbaren und von bedingt rückzahlbaren Zuschüssen bewilligt werden. Durch den Antragsteller sind grundsätzlich Eigen- oder Fremdmittel in angemessener Höhe, mindestens jedoch 10% der Gesamtausgaben, einzubringen und nachzuweisen. Grundsätzlich förderfähig sind Sachausgaben sowie Personalausgaben und Honorare.

Frist: 30. Juni (Fördersumme >50.000 Euro) und 31. August (Fördersumme <50.000 Euro) eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Bewerber können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000 Euro pro Semester gewährt.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Forschungsförderung zum Thema Arbeitswelt

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert, in Ergänzung zu laufender eigener Forschung, aktuell 200 externe wissenschaftliche Forschungsvorhaben zu Themen der Arbeitswelt. In sechs Forschungsschwerpunkten fördern sie wissenschaftliche Vorhaben, die einer arbeitnehmerorientierten Forschung gewidmet und an den Grundsätzen guter Wissenschaft orientiert sind. Antragsberechtigt für eine Förderung sind graduierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden. Die zuerst eingereichten Skizzen werden viermal jährlich in der Zusammenschau geprüft, ob eine Förderung des Projekts grundsätzlich möglich ist. Danach ist der Antrag einzureichen.

Frist: Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden.

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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Förderung der Provenienzforschung im Bereich "NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut"

Grundsätzlich können alle öffentlich unterhaltenen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland – vornehmlich Museen, Bibliotheken und Archive – einen Antrag auf Projektförderung bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellen. Voraussetzung für einen Antrag sind in der Regel Verdachtsmomente auf im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in den Beständen . Mit der Zuwendung soll Forschung ermöglicht werden. Daher können die beantragten Mittel für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben eingesetzt werden. Es kann langzeitiger Förderbedarf (Fehlbedarfsfinanzierung, bis zu 24 Monaten, Verlängerung möglich) oder kurzfristiger Förderbedarf (Vollfinanzierung des Projekts, max. EUR 15.000, bis zu 6 Monaten, keine Verlängerung) beantragt werden.

Frist: 1. Oktober und 1. April eines jeden Jahres

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DSF: Förderung für Friedens- und Konfliktforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung unterstützt die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland und fördert Projekte, die einschlägige Themenstellungen mit innovativen Konzepten bearbeiten, zur strukturellen Entwicklung des Forschungsfeldes beitragen und Ergebnisse für die wissenschaftliche Politik- und Gesellschaftsberatung hervorbringen. Die Stiftung bietet drei verschiedene Projektformate an:

  • Pilotstudien mit einer Fördersumme von max. 20.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten
  • Standardprojekte mit einer Fördersumme von max. 100.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten
  • Post-doc-Forschungsprojekte mit einer Fördersumme von max. 150.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 30 Monaten

Frist: 1. November jeden Jahres (Post-doc-Projekte) und 1. November und 2. Mai jeden Jahres (Pilotstudien und Standardprojekte)

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VolkswagenStiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften

"Originalität" ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften eines der zentralen Qualitätskriterien. Doch gerade in diesen Disziplinen mit ihren spezifischen Forschungsgegenständen ist die Frage, was "originell", "neu" oder "innovativ" bedeutet, schwierig zu bestimmen. Was gesichertem Fachwissen und gemeinhin akzeptierten Intuitionen widerspricht, mag genauso dazu gehören wie die Entwicklung eines neuen Ansatzes, einer neuen These, einer neuen Theorie, die Beobachtung eines neuen Phänomens oder auch die Identifizierung von bisherigem Nicht-Wissen. Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee. Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

  • Förderlinie 1 "Komm! ins Offene...": Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).
  • Förderlinie 2 "Konstellationen": Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Frist: 14. November 2018

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VolkswagenStiftung: Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte. Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Lehrvertretung für eine Dauer von sechs Monaten bis zu 18 Monaten sowie einer jährlichen Sachmittelpauschale von bis zu 10.000 EUR für den Antragsteller.

Frist: 1. Februar 2019

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DAAD: Stipendienangebot der Polnischen Regierung

Das polnische Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung bietet Förderung für Studien- und Forschungsaufenthalte sowie Sommerkurse der polnischen Sprache in Polen an. Es gibt drei unterschiedliche Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte:

  • Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt
  • Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten
  • Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)

Für Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte und Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen können die Bewerbungsunterlagen auf Deutsch, Englisch oder Polnisch verfasst werden. Für Semesterstipendien für Slavisten sollen alle Unterlagen auf Englisch oder Polnisch eingereicht werden.

Frist: 3 Monate vor Stipendienbeginn

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

Gerda Henkel Stiftung: Fellowship

Seit 1993 unterhält die Gerda Henkel Stiftung ein Stipendienprogramm zur Vergabe von Fördermitteln für einen Forschungsaufenthalt an der School of Historical Studies des Institute for Advanced Study. Sie stellt dem Institut jeweils ein Stipendium für den Zeitraum eines akademischen Jahres zur Verfügung. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt im Einvernehmen mit der Stiftung durch die ständigen Mitglieder der School of Historical Studies. Das Stipendium trägt die Bezeichnung Gerda Henkel Fellowship. 2014 wurde das Programm um weitere fünf Jahre verlängert. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird vom Institute for Advanced Study betreut. Interessenten sollten sich direkt mit der School of Historical Studies in Verbindung setzen.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise

Kassenärztliche Bundesvereinigung: Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Kassenärztliche Bundesvereinigung: Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung schreibt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung den Herbert-Lewin-Preis 2019 aus. Mit dem Herbert-Lewin-Preis werden wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus“ prämiert. Es handelt sich um die siebte Ausschreibung des Preises, der seit 2006 vergeben wird.

Ziel des Preises ist die historische Aufarbeitung der Rolle der Ärzteschaft im Dritten Reich, aber auch die Erinnerung an engagierte Ärztinnen und Ärzte und Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Zugleich soll das Interesse nachfolgender Generationen für die Aufarbeitung der Vergangenheit geweckt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Frist: 14. Juni 2019

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Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2019

Der Forschungspreis des Roman Herzog Instituts richtet sich an WissenschaftlerInnen (bis einschließlich 40 Jahre), die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Mit insgesamt 35.000€ Preisgeld zählt dieser Forschungspreis zu einer der höchst dotierten Auszeichnungen im Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Frist: nächste Frist voraussichtlich 31. Dezember 2019

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Kontakt

Dr. Julia Metger
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1185
Telefax +49 3834 420 1189
julia.metger@uni-greifswald.de