Geistes- und Sozialwissenschaften / Social Sciences and Humanities

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Auf dem Weg zu nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen und Transformationen – post COVID 19

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Afrika-Strategie des BMBF und der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. Insbesondere das Thema der nachhaltigen sozialökologischen Transformation greift die Zielsetzungen der Afrika-Strategie des BMBF auf. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine „strategische Projektförderung“. Zuwendungszweck von Vorhaben im Sinne dieser Bekanntmachung ist die Förderung von bilateralen inter- und transdisziplinären Forschungsverbünden, die mit ihrer Forschung an der Schnittstelle von Globalem Wandel zur Gesellschaft post COVID 19 ansetzen.

Es werden bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (als Verbundprojekte) gefördert, die entsprechend dem oben beschriebenen Zuwendungszweck eine hohe Praxisrelevanz aufweisen. Die Verbundvorhaben sollen von ­afrikanischen und deutschen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam getragen werden. Eine länderübergreifende inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit wird erwartet, die eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Regulierung gesellschaftlicher Transformationen zur Nachhaltigkeit – post COVID 19
  • Wirtschaft und Finanzierung von Transformationen zur Nachhaltigkeit – post COVID 19
  • Wohlbefinden, Lebensqualität, Identität sowie soziale und kulturelle Werte im Zusammenhang mit dem Wandel zur Nachhaltigkeit – post COVID 19.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit 220 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 48 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 13. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Förderung gemeinsamer innovativer Projekte mit dem Forschungsministerium des Königreichs Marokko (PMARS IV)

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie im Rahmen der Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit dem Königreich Marokko beizutragen. Ziel dieser Richtlinie ist der Aufbau und die Intensivierung der anwendungsorientierten wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen deutschen und marokkanischen Institutionen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme daher strategische Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Marokko eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  •  Wasser und Umwelt
  • Globaler Wandel inkl. Klimawandel, Biodiversität, nachhaltige Landnutzung
  • Lebensmittel- und Agrarwissenschaft
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Biomedizinische Forschung (z. B. Infektionskrankheiten, Onkologie, Stoffwechselkrankheiten, Neurowissenschaften)
  • Künstliche Intelligenz
  • Geistes- und Sozialwissenschaften für gesellschaftliche Herausforderungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft − insbesondere KMU. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung nach dieser Richtlinie für den/die deutschen Partner erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuwendungen und in der Regel mit maximal 150 000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 1. November 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Stärkung und Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) adressiert mit seinem aktuellen Rahmenprogramm ­„Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ (2019 bis 2025) für die Geistes- und Sozialwissenschaften drängende gesellschaftliche Herausforderungen. Auf Grundlage der vorliegenden Richtlinie soll die Friedens- und Konfliktforschung, die einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis zwischen- und innerstaatlicher Konflikte leistet, gestärkt und weiterentwickelt werden. Mit der Förderung von Vorhaben aus diesem Forschungsfeld will das BMBF dazu beitragen, dass Politik und Gesellschaft internationalen Entwicklungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angemessen begegnen können. 

Die Forschungsvorhaben sollen zentrale nationale, transnationale und globale Herausforderungen bei der Prävention und konstruktiven Bearbeitung von (Gewalt-)Konflikten adressieren. Grundsätzlich besteht dabei eine thematische Offenheit, exemplarisch seien einige mögliche Themenfelder aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung benannt:

  • globale Herausforderungen für Frieden und Sicherheit (z. B. Infektionen und globale Gesundheit, transnationale Gewaltakteure und Gewaltordnungen, fragile/gescheiterte Staaten, Ressourcenreichtum/Ressourcenknappheit und Konflikte, Klimawandel und Umweltveränderungen);
  • die Rolle von neuen Technologien, Kommunikationsmitteln und Digitalisierung in Zusammenhang mit Konflikten und Friedensprozessen;
  • internationale Friedens- und Sicherheitsordnungen (z. B. internationale Interventionen, Post-conflict Peacebuilding und Statebuilding, Transitional Justice, Völkerrecht, inter- und transnationale Organisationen und Frieden, Security Governance);
  • internationale Friedens- und Sicherheitsstrategien (z. B. heterogene europäische Sicherheitskulturen und unterschiedlicher Umgang mit Konflikten, maritime Sicherheit, Konflikt- und Sicherheitsökonomie);
  • Demokratie und gesellschaftlicher Frieden (z. B. Erosion demokratischer Institutionen und die Folgen für Sicherheit und gesellschaftlichen Frieden, Populismus).

Mit der Förderung wird eine strukturelle Stärkung der Friedens- und Konfliktforschung angestrebt.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gegebenenfalls Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sowie andere Institutionen und öffentliche sowie private Einrichtungen, die Forschungsbeiträge liefern können und den Zuwendungszweck sowie die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren gewährt. Bei erfolgreicher Evaluation kann eine Fortsetzung für weitere zwei Jahre beantragt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. November 2020 können Anträge eingereicht werden.

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BMBF: Geistes- und Sozialwissenschaften - Forschung, Vernetzung, Perspektiven

Die Geistes-, und Sozialwissenschaften nehmen eine Schlüsselrolle für das Verständnis unserer Vergangenheit und Gegenwart sowie für eine nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft ein: Sie reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen und Systeme, erarbeiten Orientierungs- und Handlungswissen über die Gesellschaft und schaffen damit wichtige Grundlagen für Entscheidungen zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Deshalb stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschung, Strukturen und Transfer in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Rahmenprogramm „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ (2019 bis 2025).

Innerhalb des Rahmenprogrammschwerpunkts „Gestaltungs- und Entwicklungsräume für die Wissenschaft schaffen“ bietet das BMBF Förderangebote, die beispielsweise wissenschaftliche Freiräume im internationalen Kontext schaffen, die Weiterentwicklung und Stärkung von Disziplinen und Forschungsfeldern vorantreiben und Experimentierräume für Zukunftsfragen eröffnen. In diesem Kontext wird mit der Förderrichtlinie „Geistes- und Sozialwissenschaften: Forschung, Vernetzung, Perspektiven“ ein wissenschaftliches Begleitvorhaben ausgeschrieben.

Das Begleitvorhaben soll die Internationalisierung und die Vernetzung der Geistes- und Sozialwissenschaften im Bereich ausgewählter Förderlinien des BMBF unterstützen (vor allem Maria-Sibylla-Merian-Centres, Käte Hamburger Kollegs, Regionalstudien-Zentren und -Verbünde) und durch Forschung zur Entwicklung des Förderbereichs beitragen. Angesichts erheblicher globaler Unterschiede in der Forschungssituation in den Geistes- und Sozialwissenschaften existiert ein großes Interesse an Wissen über Bedingungen und Entwicklungen von Geistes- und Sozialwissenschaften weltweit. Dieses Wissen ist Voraussetzung für gelingende Internationalisierung, erfolgreiche und nachhaltige Forschungskollaborationen und den Abbau globaler Wissensasymmetrien.

Ziel der Bekanntmachung ist es, „globales Wissen“ in unterschiedlichen politischen, sozialen und ökonomischen Gesellschaften im Kontext der Geistes- und Sozialwissenschaften zu erzeugen. Das Vorhaben soll dazu:

  1. in der Hauptsache Grundlagenforschung in der Wissenschaftsforschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften durchführen,
  2. darüber hinaus Wissen zu wissenschaftlichen und strukturellen Bedingungen der Geistes- und Sozialwissenschaften – national wie international – erfassen, in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen stellen und in die Beratung zu Prozessen und Vorschlägen im Kontext der BMBF-Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften einspeisen sowie
  3. die Vernetzung ausgewählter Förderlinien des BMBF befördern.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Gefördert wird im Rahmen dieser Fördermaßnahme ein Einzelprojekt oder ein Verbundprojekt aus maximal drei Teilprojekten. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Die Zuwendungen können für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt werden.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 30. November 2020 eingereicht werden.

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BKM: Deutsche aus dem östlichen Europa in globalen Zusammenhängen und Verflechtungen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei transnationalen und kulturellen Verflechtungen im östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Das Förderprogramm möchte dazu anregen, globale Zusammenhänge und Verflechtungen Deutscher aus dem östlichen Europa zu analysieren, etwa die Konstruktion transnationaler„deutscher“ Identitätsentwürfe außerhalb des deutschen Nationalstaats bzw. außerhalb Europas. Die Verortung über den Nationalstaat hinaus kann beispielsweisedurch die Untersuchung weltweiter Netzwerke von Deutschen aus dem östlichen Europa erfolgen, die familiär, ökonomisch, politisch, kulturell oder religiös bedingt waren oder sind. Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den geschichts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die sich an den Fragestellungen und Methoden aktueller Wissenschaftsdiskurse orientieren, die in internationaler Kooperation (vornehmlich mit Partnern im östlichen Europa) durchgeführt werden, die interdisziplinäre Ansätze verfolgen, die Verfahrender Digital Humanitieseinbeziehen, die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung enthalten(universitäre Qualifikationsarbeiten, einschließlich Dissertationen,werdenallerdings nicht berücksichtigt), die in die allgemeine Öffentlichkeit hineinwirken.

Zuwendungsfähig sind die zur Durchführung des Projektes notwendigen Personal- und Sachkosten sowie die sonstigen Kosten der Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang. Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,-EUR gefördert werden. Anträge können von deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.

Frist: Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2020.

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BKM: Wirtschaftsgeschichte transnational. Die Deutschen im östlichen Europa und ihre ökonomischen Netzwerke

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert Projekte zur Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei transnationalen und kulturellen Verflechtungen im östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Ziel des Förderprogramms ist es, transnationale ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa zu untersuchen. Dies kann auch durch Vergleiche oder durch die Analyse von Verflechtungen erfolgen, etwa im Kontext deutschjüdischer Lebenswelten oder der Beziehungen zu anderen Gruppen (z. B. der Armenier) im östlichen Europa. Die Ausschreibung soll geschichts-, wirtschafts-, kultur- und sozialwissenschaftliche Projekte anregen. Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die sich an den Fragestellungen und Methoden aktueller Wissenschaftsdiskurse orientieren, die in internationaler Kooperation (vornehmlich mit Partnern im östlichen Europa) durchgeführt werden, die interdisziplinäre Ansätze verfolgen, die Verfahrender Digital Humanitieseinbeziehen,die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung enthalten(universitäre Qualifikationsarbeiten, einschließlich Dissertationen,werdenallerdings nicht berücksichtigt), die in die allgemeine Öffentlichkeit hineinwirken.

Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 80.000,-EUR gefördert werden. Anträge können von deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.

Frist: Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2020.

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BMBF: Kleine Fächer – Zusammen stark

Die Geistes- und Sozialwissenschaften leisten für unsere Gesellschaft wesentliche Beiträge, indem sie Entwicklungen und Systeme kritisch reflektieren sowie Orientierungs- und Handlungswissen erarbeiten. Dabei spielen Kleine Fächer in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine zentrale Rolle. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des vielfältigen universitären Fächerspektrums und unterstützen die Pluralität der Blickwinkel. Kleine Fächer ermöglichen eine differenzierte Sicht auf die Welt über den eigenen, nationalen Tellerrand hinaus. Sie tragen in hohem Maße bei zur Profilbildung deutscher Universitäten sowie zur Wertschätzung deutscher Geistes- und Sozialwissenschaften im Ausland. Der Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften kommt angesichts der globalen Dimension vieler gesellschaftlicher Herausforderungen sowie des steigenden Bedarfs, für exzellente Forschung grenzüberschreitend zusammenarbeiten zu können, hohe Bedeutung zu. Das Ziel dieser Förderlinie ist die Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Antragsberechtigt sind ausschließlich Universitäten, Hochschulen mit Promotionsrecht, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung in Form von Zuschüssen gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf in Höhe von bis zu 2,4 Mio. Euro (ohne Projektpauschale) für einen Zeitraum von vier Jahren gewährt. Das Antragsverfahren für die Hauptphase ist zweistufig angelegt.

Frist: Die Vorlage der Projektskizzen ist in zwei Ausschreibungsrunden vorgesehen. Projektskizzen sind bis zu folgenden Stichtagen einzureichen:31. Januar 2020, 31. Januar 2021.

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2022

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Jahr 2022 wiederum ein Veranstaltungsprogramm zwischen Deutschland und Italien zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften aus. Kern des Programms sind die Villa-Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, die die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Die Teilnehmerzahl ist daher begrenzt; ein Kreis von 20 Personen ist die Richtzahl.

Der Antrag soll in der Planung des Ablaufs das Gesprächsformat erkennbar machen. Das Vorhaben soll dem institutionellen Auftrag der Villa Vigoni Rechnung tragen, „die deutsch-italienischen Beziehungen in Wissenschaft, Bildung und Kultur im europäischen Geist“ zu fördern, und möglichst auch eine Begegnung des wissenschaftlichen Nachwuchses ermöglichen. Zielsetzung der Villa-Vigoni-Gespräche ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Mobilisierung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend exklusiv deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Frist: Anträge werden bis zum 15. Dezember 2020 erbeten.

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Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: Forschungsprogramm

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion und institutioneller Anbindung in Deutschland können sich (als Einzelantragstellende oder zusammen mit einem oder mehreren Mitantragstellenden) bei einer der aufgeführten Akademien mit einem Forschungsvorhaben bewerben. Das Antragsverfahren vollzieht sich in zwei Stufen innerhalb eines zweijährigen Zyklus.

Frist: 31. Januar 2021

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NCN-DFG: Polish-German Funding Initiative in the Humanities and Social Sciences (Beethoven CLASSIC 4)

In order to strengthen international academic cooperation, wishing to fund high quality scientific re-search within their own countries, and conscious that some of the best research can be delivered by working with the best researchers internationally, the Narodowe Centrum Nauki (NCN, National Science Centre) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are announcing the fourth call for proposals within the joint funding scheme “Beethoven”. The initiative’s aim is to provide funding for integrated Polish-German research projects of outstanding scientific quality. “Beethoven CLASSIC 4” is the continuation of a successful funding initiative which was first launched in 2014 and is open to research projects in the humanities and social sciences.

Proposals must be written in English and submitted by a joint Polish-German research team. The duration of the projects must be either 24 or 36 months.

The eligible proposals will undergo a joint evaluation in two stages. First, all proposals are assessed by external reviewers. Following that, during the meeting of the joint expert panel the best proposals will be selected and recommended for funding.

Deadline: 15 December 2020, 16:00 (DFG and NCN).

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VolkswagenStiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer'/ World Knowledge – Structural Support for "Rare Subjects" – NEUE FRIST / NEW DEADLINE

Die sogenannten 'kleinen Fächer' stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation. Ihre komplexen Gegenstände regen dazu an, Probleme multiperspektivisch zu adressieren und tragen dadurch zentral zu einer gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen so wichtigen vielschichtigen Erforschung der Welt und einem ganzheitlichen "Weltwissen" bei. Gleichzeitig sind gerade diese Wissensgebiete häufig durch prekäre Strukturen an den Universitäten gekennzeichnet. Deshalb zielt das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre. Es soll die Vertreter(innen) dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, welche den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen.

Die Konzepte können eine Laufzeit von bis zu sieben Jahren und einen finanziellen Rahmen von bis zu 1 Mio. Euroumfassen. Antragsberechtigt sind festangestellte Professor(inn)en aus den Kleinen Fächern an Universitäten in Deutschland

Frist: 12. April 2021.

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The so-called "rare subjects" ("kleine Fächer") often represent a comprehensive, significant and future-oriented canon of knowledge of high relevance for interdisciplinarity, internationality, and innovation. Their complex subject matter enable them to address issues from a multiperspectival view, thereby contributing in a crucial way towards a multi-layered exploration of the world and a holistic "world knowledge". At the same time, these knowledge domains are often characterized by precarious structures inside the universities. For this reason, the funding offer aims at a sustainable strengthening of structurally precarious knowledge domains in research and teaching. It is intended to encourage the representatives to develop innovative ideas for structurally strengthening their fields, as well as to invite the respective university leadership to create sustainable perspectives for the said "rare subjects". 

The concepts may cover a duration of up to seven years and amount up to 1 million Euro. Eligible for funding are tenured professors of "rare subjects"at universities in Germany.

Deadline: 12 th April 2021.

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DFG: Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit

Das Schwerpunktprogramm fragt nach den gesellschaftlichen Leitvorstellungen, Wahrnehmungsmustern und Kommunikationsformen, die seit dem 15. Jahrhundert durch Praktiken des Übersetzens etabliert werden und bis in die Gegenwart von prägender Bedeutung sind. Es lädt dazu ein, sich mit den Problemen, Chancen und Konsequenzen verschiedener Formen der – auch kulturellen – Übersetzung in einer frühen Phase der Globalisierung auseinanderzusetzen und im Rückgriff auf den aktuellen translational turn eine Neuorientierung der Kulturwissenschaften vorzunehmen.

In der zweiten Förderphase sollen verstärkt globale Zusammenhänge sowie regionale Besonderheiten untersucht und sowohl raum- als auch zeitspezifische Übersetzungskriterien einer kritischen Revision unterzogen werden. Die These von der Profilierung der Frühen Neuzeit als einer durch Translationsverfahren geprägten Epoche soll überprüft werden, indem die Praktiken des Übersetzens aus einer interkulturellen, transeuropäischen und postkolonialen Perspektive neu bewertet werden. Ergänzend zu den Projekten der ersten Förderphase sind Anträge mit einem zeitlichen Fokus auf das 15. und 16. Jahrhundert oder einem räumlichen Fokus auf Osteuropa, Nordamerika und den afrikanischen Kontinent besonders erwünscht.

Zentrale Aspekte der frühneuzeitlichen Übersetzungskulturen können in drei Sektionen systematisch erarbeitet werden: 

  • Zeichensysteme und mediale Transformationen
  • Anthropologie und Wissen
  • Kulturelle Zugehörigkeiten und Gesellschaft

Frist: Bis spätestens 27. Oktober 2020 können Anträge eingereicht werden.

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Gerda Henkel Stiftung: Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat / Special Programme Security, Society and the State

Bedeutungsverlust und Entgrenzung des Staates sind ein Generalthema politischer und wissenschaftlicher Diskussionen über Sicherheitspolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. „Zerfallende Staaten“ als Schutzzone für Terroristen, transnationale organisierte Kriminalität, Legitimitätsverlust und schrumpfende Handlungskompetenz in Konfliktgebieten lauten die Stichworte. Gute Gründe sprechen für eine differenziertere Betrachtung: Sicherheitsprobleme sind vielschichtiger und dynamischer geworden. Sie sind angesiedelt in einem Kontinuum, das von militärischem Schutz bis zu funktionsfähiger Infrastruktur und tragfähigen gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen reicht. Der Staat wird nicht durchgehend unwichtiger in sicherheitspolitisch relevanten Feldern, teilweise gewinnt er sogar an Bedeutung.

Das Sonderprogramm „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ trägt diesen widersprüchlichen Entwicklungen Rechnung. Es will neue Problemzonen auf eine Weise in den Blick nehmen, die einerseits für die Sicherheitspolitik nach dem Ende des Kalten Krieges exemplarisch, andererseits in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Jüngere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen ermutigt werden, unkonventionelle aber zentrale Fragestellungen zu verfolgen. Erfahrene Forscherinnen und Forscher sollen die Gelegenheit erhalten, für eine begrenzte Zeit intensiv an einer Forschungsfrage zu arbeiten. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die politische Praxis Bedeutung haben.

Thematische Schwerpunkte:

  • Herausforderungen durch neue Technologien
  • Öffentliche Verwaltung und Human Security
  • Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren und Akteurinnen
  • Nicht-staatliche Akteur/innen als Partner/innen und Konkurrent/innen des Staates
  • Sicherheits- und Kommunikationsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation

Das Sonderprogramm wendet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen aller Disziplinen. Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten. Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt. Die Forschungsvorhaben sollen sich einem oder mehreren der fünf Forschungsfelder zuordnen lassen.

Über die Anträge entscheidet das Kuratorium der Gerda Henkel Stiftung auf der Grundlage einer Empfehlung von internationalen Fachgutachtern/innen.

Frist: Die nächste Antragsfrist endet am 30. November 2020.

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As security-related issues, the fading role of the state and the gradual elimination of borders are central themes in both political and scholarly debates today. "Failing states" as a safe haven for terrorists, transnational organized crime, a loss of overall legitimacy, shrinking state authority in conflict-ridden regions are the relevant keywords in this context.
There is good reason for a more fine-grained perspective, however. Current security issues are multi-faceted and dynamic, ranging from military protection to efficient public infrastructure and a viable social negotiation process. As a matter of fact, the state is not irrevocably losing ground in security-sensitive areas. In some areas of national and personal security, state authority and sound governmental practice are more important than ever.

The "Security, Society and the State" research programme reflects these contradictory trends. It targets new security-related issues that are prime examples of the post-Cold-War era but have been largely neglected in mainstream research. The programme is intended to encourage junior scholars to pursue unconventional research agendas that are nonetheless crucial, while providing senior scholars with the opportunity to focus intensively on work in progress for a limited period. Moreover, the objective is to combine basic theoretical research with concepts that are applicable to present-day political issues of security policy.

Topic focuses:

  • Challenges of new technologies
  • Public Policy and Human Security
  • Patterns of Conflict Resolution between the State and Traditional Actors 
  • Non-Governmental Actors as Partners and Contenders of the State
  • Security and Communication Strategies between Doctrine Formation and Implementation

The research programme addresses scholars of all disciplines in the humanities and social sciences. Types of funding include grants for research scholarships and research projects. PhD scholarships are only granted in connection with a research project. Research projects should be closely related to one or more of the five fields of research.

The Foundation's Board of Trustees decides on the applications on the basis of recommendation by an International Advisory Committee.

Deadline: 30 November 2020

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EUI: Jean Monnet Postdoctoral Fellowships

The Robert Schuman Centre for Advanced Studies (RSCAS) offers Jean Monnet Fellowships to scholars who have obtained their doctorate at least 5 years before the start of the fellowship. During their stay at the RSCAS, fellows work on a research topic that fits well in the overall research profile of the RSCAS and participate in the academic life of the Centre and of the EUI. Jean Monnet Fellowships have a duration of 1 year. The basic grant is € 2,500 per month.

Deadline: The annual deadline for applications is 25 October.

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EUI: Fernand Braudel Senior Fellowships

Fernand Braudel Senior Fellowships provide a framework for established academics with an international reputation to pursue their research at the EUI. Fellowships last for up to ten months in one of the EUI's four Departments which in turn invite fellows to participate in departmental activities (seminars, workshops, colloquia, etc.). Fellows are encouraged to make contact with researchers sharing their academic interests, may be involved in the teaching and thesis supervision tasks of EUI professors, and associated with one of the research projects being carried out at the EUI.

Deadline: There are two annual deadlines for applications - 30 March and/or 30 September.

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VolkswagenStiftung: Herausforderungen für Europa/ Challenges for Europe

Angesichts zahlreicher Krisen innerhalb Europas in den vergangenen Jahren wurde das Förderangebot "Herausforderungen für Europa" im Sommer 2017 durch die VolkswagenStiftung eingerichtet. Seit einigen Jahren steht Europa vor Herausforderungen, welche zu erheblichen Spannungen zwischen den europäischen Ländern führen und nur kollektiv adressiert werden können. Hierzu zählen Wirtschaftskrisen, soziale Ungleichheit, Migration, Populismus und Nationalismus, die Erosion der Demokratie, gezielte Falschinformation, Terrorismus und Cyber-Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund ermutigt die Stiftung Wissenschaftler(innen) dazu, forschungsbasierte Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb Europas zu entwickeln. Ziel der Ausschreibung ist es, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen mit Bezug auf Europa und die Europäische Union anzuregen, neue Vergleichsperspektiven zu eröffnen und innereuropäische wissenschaftliche Kooperationen zu stärken.

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler(innen) aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen, in denen bis zu fünf hauptverantwortliche Wissenschaftler(innen) (principal investigator, PIs) aus mindestens drei europäischen Ländern zusammenarbeiten.

Frist: 07. Juli 2021

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For some years now, Europe has been facing a number of serious challenges which cause severe frictions among European states and can only be addressed collectively. Among them are economic crises, social inequality, migration, populism and nationalism, the erosion of democracy, disinformation, terrorism, and cyber security.

In light of these challenges, the Foundation encourage researchers to develop research-based impulses for future cooperation within Europe. It wants to stimulate basic research on issues affecting Europe and the European Union, encourage comparative studies, and strengthen academic collaboration among European scholars. For this call the Foundation is looking for curiosity-driven projects on challenges that have not been addressed yet and are just emerging.

The call targets scholars in the humanities, social and cultural sciences. Funding can be provided for the constitution of European research groups comprising up to five principal investigators (PIs) from at least three different European countries.

Deadline: 7th July 2021

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Gerda Henkel Stiftung: Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung

Mit der Initiative "Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung" reagiert die Stiftung auf jüngere Erfahrungen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist: Rechtsstaat und Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und Verpflichtung auf das Gemeinwohl werden relativiert und eingeschränkt. Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit den Auseinandersetzungen über die gesellschaftliche Ordnung, wie sie von der Antike bis heute geführt werden, befassen wollen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die Beantragung eines Forschungsstipendiums für den Antragsteller (Projektleiter) ist ebenfalls möglich. Insgesamt können maximal drei Stipendien zzgl. Reise- und Sachmittel pro Forschergruppe beantragt werden.

Frist: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2021.

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Gerda Henkel Stiftung: Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

Die Gerda Henkel Stiftung hat bereits zwei Ausschreibungsrunden des Förderschwerpunkts "Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt" bekanntgegeben. Der Förderschwerpunkt ist den schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städten, den so genannten Lost Cities, gewidmet. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen zahlreiche Lost Cities entstehen. Ziel des Förderprogramms ist es, die unterschiedlichen Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen dieser Lost Cities zu beschreiben. Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die Beantragung eines Forschungsstipendiums für den Antragsteller (Projektleiter) ist ebenfalls möglich. Insgesamt können maximal drei Stipendien zzgl. Reise- und Sachmittel pro Forschergruppe beantragt werden.

Frist: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2021

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Volkswagen Stiftung: Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

Den Geistes- und Kulturwissenschaften stehen heute bislang unvorstellbar große Datenmengen aus sehr oft heterogenen Datenquellen in der Forschung zur Verfügung, die den Einsatz neuer computergestützter Methoden des Erkenntniserwerbs ermöglichen bzw. geradezu erfordern. Wie diese neuen Verfahren der Digital Humanities mit den bisherigen, im weitesten Sinne "qualitativ-hermeneutischen" Ansätzen kombiniert werden können und welcher "Mehrwert" sich daraus ergeben kann, ist Gegenstand dieses Förderangebots. Jenseits der gemeinsamen Forschung zu einer konkreten inhaltlichen Fragestellung soll auf theoretisch-methodischer Ebene die Schnittstelle beider Verfahren exploriert werden.

In Förderlinie 2 können Anträge für Workshops und kleinere Sommerschulen mit bis zu 60 Teilnehmer(inne)n eingereicht werden. Das Angebot kann auch zur Heranführung von Geisteswissenschaftlerinnen an die digitalen Verfahren genutzt werden.

Frist: Jederzeit

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DFG: “Initiation of International Cooperation” for German-American cooperation with the Social Science Research Council (SSRC)

Der Social Science Research Council (SSRC) ist eine unabhängige Organisation, die sich der Förderung der interdisziplinären Forschung in den Sozialwissenschaften widmet. DFG-förderfähige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, mit dem Programm "Medien und Demokratie" des SSRC zusammenzuarbeiten. Dazu können jederzeit gemeinsame internationale Vorschläge im Rahmen des regulären Förderinstruments der DFG "Initiierung der internationalen Zusammenarbeit" eingereicht werden.

Frist: Einreichung von Vorschlägen jederzeit möglich

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Bundesstiftung Aufarbeitung: Projektförderung

Ziel dieser Förderung ist es, möglichst viele Menschen in allen Teilen Deutschlands mit den geförderten Projekten zu einer nachhaltigen und kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen, Geschichte und den Folgen der deutschen Teilung, der SED-Diktatur sowie deren Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts anzuregen und zur Gestaltung der deutschen Einheit beizutragen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung will mit ihrer Projektförderung insbesondere

  • die historisch-politische Bildungsarbeit zu diesen Themen befördern und dabei insbesondere die existierende Vielfalt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen erhalten, ausbauen und professionalisieren;
  • neue Zielgruppen für diese Themenbereiche erschließen;
  • neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu diesen Themen schaffen und hierfür erforderliche Quellen sichern und erschließen;
  • diese Themen in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre dauerhaft verankern;
  • zum Austausch und zur Vernetzung zwischen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufarbeitung beitragen sowie eine internationale Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen anregen;
  • den Wissenstransfer in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit befördern;
  • Beiträge zur Herausbildung einer gesamtdeutschen Erinnerungskultur leisten, die die Erinnerung an die zweite Diktatur in Deutschland, die Teilung und deren Überwindung einschließt.

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung grundsätzlich als Teilfinanzierung gewährt. Sie kann in Form von nicht rückzahlbaren und von bedingt rückzahlbaren Zuschüssen bewilligt werden. Durch den Antragsteller sind grundsätzlich Eigen- oder Fremdmittel in angemessener Höhe, mindestens jedoch 10% der Gesamtausgaben, einzubringen und nachzuweisen. Grundsätzlich förderfähig sind Sachausgaben sowie Personalausgaben und Honorare.

Frist: 30. Juni (Fördersumme >50.000 Euro) und 31. August (Fördersumme <50.000 Euro) eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Bewerber können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000 Euro pro Semester gewährt.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Forschungsförderung zum Thema Arbeitswelt

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert, in Ergänzung zu laufender eigener Forschung, aktuell 200 externe wissenschaftliche Forschungsvorhaben zu Themen der Arbeitswelt. In sechs Forschungsschwerpunkten fördern sie wissenschaftliche Vorhaben, die einer arbeitnehmerorientierten Forschung gewidmet und an den Grundsätzen guter Wissenschaft orientiert sind. Antragsberechtigt für eine Förderung sind graduierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden. Die zuerst eingereichten Skizzen werden viermal jährlich in der Zusammenschau geprüft, ob eine Förderung des Projekts grundsätzlich möglich ist. Danach ist der Antrag einzureichen.

Frist: Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden.

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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Förderung der Provenienzforschung im Bereich "NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut"

Grundsätzlich können alle öffentlich unterhaltenen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland – vornehmlich Museen, Bibliotheken und Archive – einen Antrag auf Projektförderung bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellen. Voraussetzung für einen Antrag sind in der Regel Verdachtsmomente auf im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in den Beständen . Mit der Zuwendung soll Forschung ermöglicht werden. Daher können die beantragten Mittel für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben eingesetzt werden. Es kann langzeitiger Förderbedarf (Fehlbedarfsfinanzierung, bis zu 24 Monaten, Verlängerung möglich) oder kurzfristiger Förderbedarf (Vollfinanzierung des Projekts, max. EUR 15.000, bis zu 6 Monaten, keine Verlängerung) beantragt werden.

Frist: 1. Oktober und 1. April eines jeden Jahres

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DSF: Förderung für Friedens- und Konfliktforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung unterstützt die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland und fördert Projekte, die einschlägige Themenstellungen mit innovativen Konzepten bearbeiten, zur strukturellen Entwicklung des Forschungsfeldes beitragen und Ergebnisse für die wissenschaftliche Politik- und Gesellschaftsberatung hervorbringen. Die Stiftung bietet drei verschiedene Projektformate an:

  • Pilotstudien mit einer Fördersumme von max. 20.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten
  • Standardprojekte mit einer Fördersumme von max. 100.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten
  • Post-doc-Forschungsprojekte mit einer Fördersumme von max. 150.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 30 Monaten

Frist: 1. November jeden Jahres(Post-doc-Projekte) und 1. November und 2. Mai jeden Jahres (Pilotstudien und Standardprojekte)

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VolkswagenStiftung: Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte. Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).

Frist: 01. Februar 2021

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The initiative aims at providing more freedom for writing a larger scholarly treatise to professors from the humanities and social sciences who have already achieved a degree of renown by virtue of (a first) outstanding research performance. Candidates can apply for a substitute professorship , whereby this scheme also aims at providing a perspective for early career academics. The Foundation will finance a substitute professorship for a leave of absence of 6 months to up to 18 months and up to 5,000 Euros per semester for additional non-personnel costs for the applicant.

Deadline: 1 February 2021

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMAS: Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen. Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung an Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt.

  • Zuwendungen für Projekte werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen im Rahmen einer Promotion werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierung an natürliche Personen als Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stipendien werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierungan Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden regelmäßig für fünf Jahre gewährt. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt jährlich 300 000 Euro.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

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Deutsche Stiftung Friedensforschung: Friedens- und Konfliktforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) fördert wissenschaftliche Forschungen zu zentralen Problemstellungen, die sich aus sozialen Konfliktkonstellationen und der Aufgabe der Friedenssicherung ergeben. Sie unterstützt insbesondere die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Die sich gegenwärtig globalisierende Welt ist von einer anhaltenden Fragilität der internationalen Ordnungssysteme und vielfältigen zwischenstaatlichen und innergesellschaftlichen Konfliktkonstellationen gekennzeichnet, die zum einen zu akuten politischen Gewaltkonflikten geführt haben, zum anderen ein erhebliches Gewaltrisiko in sich tragen. Die durch die Stiftung geförderte Forschung soll deshalb wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse darüber hervorbringen, unter welchen Bedingungen gesellschaftliche Konflikte gewaltförmig eskalieren und wie solchen Dynamiken mit friedlichen Mitteln vorgebeugt werden kann. Sie soll ferner die Möglichkeiten analysieren, wie mit Gewalt ausgetragene Konflikte konstruktiv bearbeitet und ihre Folgen nachhaltig bewältigt werden können. Hierfür bedarf es der Erforschung konfliktrelevanter politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Strukturen auf unterschiedlichen zwischen- und innerstaatlichen Ebenen sowie der gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Prozesse und Wechselbeziehungen. Aus friedenspolitischer Perspektive spielen in diesem Kontext auch Untersuchungen zur Gewalteinhegung in Form von Rüstungs- und Abrüstungsdynamiken sowie zur Friedensfähigkeit von Gesellschaften eine wichtige Rolle.

Gefördert werden sowohl Vorhaben der konzeptionellen Grundlagenforschung als auch der praxisrelevanten Forschung. Sie können in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, die das Forschungsfeld der Friedens- und Konfliktforschung bearbeiten, verankert sein. Die Stiftung unterstützt grundsätzlich auch Projekte, die trans- oder interdisziplinäre Forschungskonzepte entwickeln. Einen hohen Stellenwert misst die DSF ferner dem Dialog zwischen Wissenschaft, politischer Praxis und Öffentlichkeit bei. Der Bezug – aber auch die kritische Distanz – von Projekten zur politischen Praxis ist somit für die Förderung von besonderem Interesse.

Fristen: Anträge auf Förderung von Forschungsprojekten können nur zum 1. November und 2. Mai eines jeden Jahres eingereicht werden.
Anträge auf Förderung von Tagungen sowie von Vernetzungs- und Transferprojekten sind nicht an feste Termine gebunden, sie müssen jedoch mindestens sechs Monate vor dem geplanten Termin beziehungsweise Projektbeginn eingereicht werden.

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Gerda Henkel Stiftung: Forschungsprojekte / General Research Grants

Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben aus folgenden Bereichen:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten. Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter/innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden. Ein gleichzeitiger Bezug von Stipendium und Gehalt oder Altersrente/Pension ist nicht möglich.

Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiaten der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht. Individuelle Regelungen sind bitte mit der Geschäftsstelle abzustimmen.

Fristen: Die Stiftungsgremien entscheiden zweimal im Jahr über die Vergabe von Fördermitteln. Die Antragsfrist für die Frühjahrssitzung der Stiftungsgremien in 2021 endet am 24. November 2020.. Die Antragsfrist gilt nicht für kleinere Fördersummen (bis max. 25.000,- Euro). Kleinere Fördersummen gewährt die Stiftung im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens, dessen Beratungszeit in der Regel zwischen drei und vier Monaten liegt.

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Research projects in the following fields are supported in particular:

  • Archaeology
  • History of Art
  • Historical Islamic Studies
  • History
  • History of Science
  • History of Law
  • Prehistory and Early History

The grants for research projects involve, depending on the type of project, the assumption of costs for personnel, travel, materials and/or other costs.

Project staff on research projects may only be financed by PhD or research grants. A fundamental prerequisite for a grant is that project staff conduct their own research, which is published under their name. The simultaneous receipt of salary or retirement pension and a research scholarship is not possible.

The period of support for Foundation stipend holders working on Ph.D. or research projects can be extended by up to 12 months if the holder becomes a parent during the period covered by the stipend and has an entitlement to maternity or parental leave. Individual arrangements must be discussed with the Foundation’s administrative office.

 

Deadlines: The Foundation committees meet twice a year to consider the applications and decide on funding grants. The next  deadline for larger projects (i.e. minimum value of more than 25,000 Euro) is .24 November, 2020. Applications for smaller projects (max. 25,000 Euro) are possible at any time.

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Gerda Henkel Stiftung: Fellowship

Im Rahmen ihres internationalen Engagements unterhält die Gerda Henkel Stiftung eine Reihe von Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Rumänien und Bulgarien. Jede wissenschaftliche Institution, mit der die Gerda Henkel Stiftung kooperiert, bietet Programme für bestimmte Zielgruppen an.

Kooperierende Institute mit den dazugehörigen Förderprogramm:

  • Deutsches Historisches Institut London - Gerda Henkel-Visiting Professorship
  • Deutsches Historisches Institut Washington - Gerda Henkel Postdoctoral Fellowship for Digital History
  • Historisches Kolleg München - Gerda Henkel Förderstipendien
  • Institute for Advanced Study, Princeton - Gerda Henkel Fellowship
  • Institutes for Advanced Study, Bukarest und Sofia - Postdoctoral Fellowships in Bukarest und Sofia
  • Kommission für Alte Geschichte, München - Stipendien für Doktoranden der Alten Geschichte
  • Maison méditerranéenne, Aix-en-Provence - Gerda Henkel Stiftung/ LabexMed Post-Doc-Stipendium
  • Stanford University - Gerda Henkel Visiting Professor Series in German Studies

Spezifische Informationen zum Bewerbungsverfahren und -voraussetzungen für jedes einzelne Förderprogramm finden sie hier.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Preise /Prizes

Union Académique Internationale: Early Career Researcher Awards

Union Académique Internationale: Early Career Researcher Awards

The Board of the UAI established two prizes of 6,000 euros each for a period of two years (2020-2021) for researchers in the humanities and social sciences in the early stage of their career. The awards are intended solely to be grant-in-aid awards to cover the cost of individual research such as visiting major libraries, taking part in fieldwork and attending academic conferences.

In 2021, candidates will hold a PhD in linguistics, philology, sociology, law or political science. The awards will be given to candidates from other fields in 2023 (history of science, philosophy, history of art, archeology) and 2025 (history, cultural and social anthropology). Innovation and potential for international collaboration are major criteria for selection. The UAI would wish particularly to invite applications from Early Career Researchers who are active participants in research projects already sponsored by the UAI at the time of application.

Deadline: December 15th, 2020.

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Gerda Henkel Stiftung: Gerda Henkel Preis

Seit 2006 wird der Gerda Henkel Preis in einem Turnus von zwei Jahren an exzellente und international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die in den von der Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zur freien Verwendung bestimmt. Erwartet wird die Veröffentlichung des Festvortrags spätestens innerhalb von sechs Monaten.

Disziplinen:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Der Gerda Henkel Preis wird international ausgeschrieben. Die Stiftung wendet sich an Universitäten sowie namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen und fordert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen auf, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen zu benennen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

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Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2021

Der Forschungspreis des Roman Herzog Instituts richtet sich an WissenschaftlerInnen (bis einschließlich 40 Jahre), die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Mit insgesamt 35.000€ Preisgeld zählt dieser Forschungspreis zu einer der höchst dotierten Auszeichnungen im Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Frist: Bewerbungen können bis 31. Dezember 2020 eingereicht werden. Die nächste Frist endet voraussichtlich wieder im Dezember des Folgejahres.

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Kontakt

Sara Hackert
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1185
Telefax +49 3834 420 1189
sara.hackertuni-greifswaldde