Geistes- und Sozialwissenschaften / Social Sciences and Humanities

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Gesellschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie − Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung

Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu ermöglichen, die langfristige Folgen der Corona-Krise mit neuen Fragestellungen angeht, sich mit gesellschaftlich relevanten Thematiken aus­einandersetzt und dazu neue Herangehensweisen entwickelt. Methodisch solide Forschung soll Erkenntnisse hervorbringen, auf deren Grundlage Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den negativen gesellschaftlichen Folgen der Corona-Krise begegnen und für die Zukunft nutzen können.

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung langfristiger Folgen der Corona-Pandemie sowie durch sie bedingter Herausforderungen für die Gesellschaft. Die Förderrichtlinie adressiert Themen, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Spaltungsprozesse und ­Disparitäten zum Gegenstand haben. Es sollen außerdem Möglichkeiten, den daraus entstehenden Risiken zu be­gegnen, Integrationsprozesse und Innovationspotentiale, die im Zuge der Corona-Pandemie freigesetzt wurden, sowie Aspekte nachhaltiger Erneuerung erforscht werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen und öffentliche sowie private Einrichtungen, die Forschungsbeiträge liefern können und den Zuwendungszweck sowie die ­Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Mai 2021 eingereicht werden.

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BMBF: Käte Hamburger Kollegs

Die vorliegende Bekanntmachung besteht aus zwei Förderlinien. Das BMBF möchte zum einen Kollegs fördern, die eine geisteswissenschaftliche Themensetzung aufweisen (siehe Förderlinie I), zum anderen Kollegs, die eine dezidierte Zusammenarbeit der Geisteswissenschaften mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften bei der Bearbeitung einer originär geisteswissenschaftlichen Fragestellung ermöglichen (siehe Förderlinie II).

  • Förderlinie I – Geisteswissenschaftliche Forschung: Interdisziplinäre Forschung in den Geisteswissenschaften zu innovativen Fragestellungen.
  • Förderlinie II – Transdisziplinäre Forschung: geisteswissenschaftliche Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften.

Die Käte Hamburger Kollegs sollen herausragenden Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen die Möglichkeit geben,

  • eine international sichtbare und wirksame Schwerpunktbildung der deutschen Geisteswissenschaften an den Universitäten bzw. Hochschulen voranzutreiben und die Verbindungen zu ausländischen Forschungsschwerpunkten und exzellenten Einrichtungen zu stärken,
  • durch weitgehende Freistellung von universitären Verpflichtungen wissenschaftlichen Freiraum für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen, um selbstgewählte Forschungsfragen entwickeln und ihnen nachgehen zu können,
  • eine Lerngemeinschaft zu bilden, die durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen die eigenen Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellt,
  • internationale Fachkolleginnen und -kollegen in ihre Forschungsarbeiten an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen einzubeziehen,
  • die geisteswissenschaftlichen Methoden – auch vergleichender, interdisziplinärer und transdisziplinärer Forschung – weiterzuentwickeln,
  • Graduierte nach der Dissertation (Postdocs) an internationale Spitzenforschung heranzuführen und in Netzwerke zu integrieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Universitäten bzw. Hochschulen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig und findet unter Einbezug internationaler Gutachterinnen und Gutachter statt. Das Verfahren ist zudem offen und kompetitiv.

Frist:  Interessensbekundungen sollten bis31. Oktober 2021 (für die Einreichungsfrist von Skizzen zum 17. Januar 2022) bzw. 31. Oktober 2023 (für die Einreichungsfrist von Skizzen zum 15. Januar 2024) eingereicht werden.

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Änderung der Ausschreibung

BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen des Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“

Mit der Förderung wird ein doppeltes Ziel verfolgt: Zum einen sollen Forschungsvorhaben gefördert werden, die einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis dieser Veränderungsprozesse leisten und die relevanten Zusammenhänge ganzheitlich erfassen. Dieses Wissen ist notwendig, um Entwicklungen bewerten und in eine gewünschte Richtung lenken zu können. Zum anderen sollen die Themen der Bioökonomie als sichtbares Forschungsfeld in den Sozial-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch den Kultur- und Geisteswissenschaften etabliert werden. Die Förderung zielt darauf, Bioökonomie langfristig in der universitären Lehre und Forschung zu verankern.

Zu diesem Zweck fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Nachwuchsgruppen aus den genannten Wissenschaftsdisziplinen. Damit werden Impulse für die Verankerung von Bioökonomie als sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Forschungsfeld – auch innerhalb von natur- oder technikwissenschaftlich ausgerichteten Instituten – und für die Institutionalisierung einer an gesellschaftlichen Herausforderungen orientierten Perspektive auf die Bioökonomie gegeben. Die Förderung ist Teil des Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. In der Regel werden Forschungsvorhaben als Einzelprojekte bis zu fünf Jahre gefördert. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Juli 2021.

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BMBF: Stärkung der europäischen Zusammenarbeit in der Bildungsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion.

Ziele der Fördermaßnahme sind die Stärkung des inhaltlichen Austauschs, der strategischen Vernetzung von ­Bildungsforschenden unter Berücksichtigung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Kooperation innerhalb der europäischen Bildungsforschung zu zentralen Herausforderungen im Bildungswesen. ­ Gefördert werden Maßnahmen, die geeignet sind, die Zusammenarbeit und Vernetzung von Bildungsforschenden in Deutschland mit Bildungsforschenden in der EU unter Einbezug weiterer Akteure des Bildungswesens zu stärken. Die Beteiligung von internationalen Partnern außerhalb der EU ist möglich. Dazu gehören auch Maßnahmen, die der Anbahnung von gemeinsamen Forschungsaktivitäten dienen. Die Förderung der Forschungsaktivitäten ist nicht Gegenstand dieser Förderung. Die Maßnahmen sollen darauf angelegt sein, den Austausch in einem Themenfeld über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren systematisch voranzubringen. Das beinhaltet die Bündelung und Durchführung von verschiedenen Aktivitäten, die strategisch angelegt sind und einander sinnvoll ergänzen.

Thematisch sollen sich die Maßnahmen in den Handlungsfeldern des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung bewegen. Diese sind:

  • Chancengerechtigkeit in der Bildung verbessern – individuelle Potenziale erkennen und fördern;
  • mit Vielfalt umgehen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken;
  • Qualität im Bildungswesen fördern;
  • technologisch-pädagogische Entwicklungen im Bildungsgeschehen gestalten und nutzen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und sonstige nichtwirtschaftliche Einrichtungen mit Bezug zur Bildungsforschung. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Der Zeitraum kann in der Regel bis zu drei Jahre betragen. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Der Förderantrag ist bis spätestens zum 22. März 2021 in elektronischer und bis zum 24. März 2021 in schriftlicher Form vorzulegen.

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

Fritz Thyssen Stiftung: ThyssenLesezeit

Die ThyssenLesezeit unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die z. B. nach einem Rektorat, Dekanat oder der Leitung eines großen Forschungsprojektes oder -verbundes wieder in Lehre und Forschung zurückkehren wollen, und fördert zugleich den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die ThyssenLesezeit ermöglicht nach der Beendigung administrativer Verpflichtungen eine sechsmonatige Freistellung, um die eigene Forschungstätigkeit zügig vertieft wieder aufnehmen und die für das jeweilige Fachgebiet relevante Literatur intensiv rezipieren zu können. Die Fritz Thyssen Stiftung finanziert in dieser Zeit eine Lehrstuhlvertretung. Die ThyssenLesezeit wird einmal jährlich an Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Sozialwissenschaften an deutschen Universitäten vergeben.

Frist: 31. August 2021.

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Gerda Henkel Stiftung: Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat / Special Programme Security, Society and the State

Das Sonderprogramm „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ trägt diesen widersprüchlichen Entwicklungen Rechnung. Es will neue Problemzonen auf eine Weise in den Blick nehmen, die einerseits für die Sicherheitspolitik nach dem Ende des Kalten Krieges exemplarisch, andererseits in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Jüngere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen ermutigt werden, unkonventionelle aber zentrale Fragestellungen zu verfolgen. Erfahrene Forscherinnen und Forscher sollen die Gelegenheit erhalten, für eine begrenzte Zeit intensiv an einer Forschungsfrage zu arbeiten. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die politische Praxis Bedeutung haben.

Thematische Schwerpunkte:

  • Herausforderungen durch neue Technologien
  • Öffentliche Verwaltung und Human Security
  • Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren und Akteurinnen
  • Nicht-staatliche Akteur/innen als Partner/innen und Konkurrent/innen des Staates
  • Sicherheits- und Kommunikationsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation

Frist: Die nächste Antragsfrist endet am 29. November 2021.

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The "Security, Society and the State" research programme reflects these contradictory trends. It targets new security-related issues that are prime examples of the post-Cold-War era but have been largely neglected in mainstream research. The programme is intended to encourage junior scholars to pursue unconventional research agendas that are nonetheless crucial, while providing senior scholars with the opportunity to focus intensively on work in progress for a limited period. Moreover, the objective is to combine basic theoretical research with concepts that are applicable to present-day political issues of security policy.

Topic Focuses:

  • Challenges of new technologies
  • Public Policy and Human Security
  • Patterns of Conflict Resolution between the State and Traditional Actors
  • Non-Governmental Actors as Partners and Contenders of the State
  • Security and Communication Strategies between Doctrine Formation and Implementation

Deadline: The next application deadline is 29 November 2021.

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EU Cofund CHANSE: Transformations - Social and Cultural Dynamics in the Digital Age

CHANSE will support new and innovative research into the workings, meaning and consequences of transformations and innovations in the present digital age, viewed through the lens of the social and cultural dynamics. Whilst the call text does not preclude comparison with or investigation into other regions, every proposal must demonstrate a strong European dimension, i.e. investigating the changes taking place/affecting Europe as a whole, or at the level of a European country, city, community, etc.

The present transnational call in the humanities and social sciences focuses on research into the workings, meaning and consequences of transformations and innovations in the present digital age. The objective of this call is to help understand how digital innovations give rise to social and cultural changes, and are also influenced by society and culture.Comparative approaches referring to the past are also welcome. The two topicswithin this large theme –cultural and social transformations –are detailed in the scope section below.

  • Cultural Transformations in the Digital Age
  • Digitalisation and Social Transformation

Project duration: 24-36 months

Deadline: 7 May, 2021, 14.00 CEST.

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DFG: Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2022–2024

Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Italien nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen. Entschieden werden sie auf der Grundlage eines kompetitiven Begutachtungsverfahrens.

Antragstellung und Koordination einer Trilateralen Forschungskonferenz übernehmen je eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Italien. Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen Karrierephase. Um ihnen die Antragstellung zu erleichtern, haben Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit, das Förderungsangebot wahlweise auch in verkleinerter Form in Anspruch zu nehmen. Anträge können einsprachig eingereicht werden; mindestens jedoch die Zusammenfassung des wissenschaftlichen Vorhabens muss in allen drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch) vorliegen.

Frist: Anträge können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden.

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Gerda Henkel Stiftung: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft

In drei großen, vielfach verwobenen Bereichen lassen sich Anhaltspunkte für eine Vielzahl von Transformationsprozessen relativ eindeutig beobachten. Diese drei Dimensionen (politisch, technologisch, sozial) geben nur grob an, in welche Richtungen man blicken könnte, wenn man nach den Konturen der kommenden Gesellschaft Ausschau hält. In keiner Richtung findet man ganz Neues, aber in allen bilden sich tiefgreifende Transformationsprozesse ab, die wissenschaftlich zu begreifen bedeuten könnte, zum Gestalten der Zukunft ein kleines Stück beizutragen. Erwünscht sind innovative Forschungsfragen und Arbeitsformen, die diese Herausforderungen annehmen und erste Vorstöße in beschreibender oder erklärender oder sogar prognostischer Absicht wagen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus dem ganzen Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschungsgruppe bearbeitet werden. Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die maximal mögliche Förderdauer beträgt 36 Monate.

Frist: Bewerbungen können bis 12. Mai 2021 eingereicht werden.

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DSF: „Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit“

Die Ausschreibung zielt auf die Generierung origineller Forschungsprojekte, die aus der Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung die Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit beleuchten. Die Vorhaben sollen sich mit den friedensfördernden Potenzialen der Digitalisierung im Kontext innergesellschaftlicher und internationaler Konfliktlagen auseinandersetzen, aber auch ihre Grenzen und Probleme in den Blick nehmen. Sie sollen die Bedingungen untersuchen, unter denen digitale Techniken innergesellschaftliche Konfliktkonstellationen beeinflussen. Die Forschungen sollen sich zudem mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die internationale Sicherheit beschäftigen, indem sie die Risikopotenziale wie auch Governancefragen analysieren. Darüber hinaus sollen sie sich mit Grundfragen der Datengenerierung und digitaler Wissensproduktion im Kontext von Frie-den und Sicherheit auseinandersetzen. Hieraus ergeben sich vielschichtige Fragestellungen, die sowohl technologische, politische, ökonomische und rechtliche als auch sozio-kultu-relle, kognitive und ethische Aspekte zum Gegenstand haben können. Förderformate:

  • Profilprojekt: Regelaufzeit 30 Monate | Fördersumme max. 150 T€
  • Pilotprojekt: Regelaufzeit 12 Monate | Fördersumme max. 50 T€
  • Forschungsnetzwerk: Regellaufzeit 24 Monate | Fördersumme max. 30 T€
  • Internationale Fachtagung | Fördersumme max. 20 T€

Fristen:  14. Mai 2021 und 01. Oktober 2021

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Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: Forschungsprogramm

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion und institutioneller Anbindung in Deutschland können sich (als Einzelantragstellende oder zusammen mit einem oder mehreren Mitantragstellenden) bei einer der aufgeführten Akademien mit einem Forschungsvorhaben bewerben. Das Antragsverfahren vollzieht sich in zwei Stufen innerhalb eines zweijährigen Zyklus.

Frist: 31. Januar 2021

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EUI: Jean Monnet Postdoctoral Fellowships

The Robert Schuman Centre for Advanced Studies (RSCAS) offers Jean Monnet Fellowships to scholars who have obtained their doctorate at least 5 years before the start of the fellowship. During their stay at the RSCAS, fellows work on a research topic that fits well in the overall research profile of the RSCAS and participate in the academic life of the Centre and of the EUI. Jean Monnet Fellowships have a duration of 1 year. The basic grant is € 2,500 per month.

Deadline: The annual deadline for applications is 25 October.

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EUI: Fernand Braudel Senior Fellowships

Fernand Braudel Senior Fellowships provide a framework for established academics with an international reputation to pursue their research at the EUI. Fellowships last for up to ten months in one of the EUI's four Departments which in turn invite fellows to participate in departmental activities (seminars, workshops, colloquia, etc.). Fellows are encouraged to make contact with researchers sharing their academic interests, may be involved in the teaching and thesis supervision tasks of EUI professors, and associated with one of the research projects being carried out at the EUI.

Deadline: There are two annual deadlines for applications - 30 March and/or 30 September.

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VolkswagenStiftung: Herausforderungen für Europa/ Challenges for Europe

Angesichts zahlreicher Krisen innerhalb Europas in den vergangenen Jahren wurde das Förderangebot "Herausforderungen für Europa" im Sommer 2017 durch die VolkswagenStiftung eingerichtet. Seit einigen Jahren steht Europa vor Herausforderungen, welche zu erheblichen Spannungen zwischen den europäischen Ländern führen und nur kollektiv adressiert werden können. Hierzu zählen Wirtschaftskrisen, soziale Ungleichheit, Migration, Populismus und Nationalismus, die Erosion der Demokratie, gezielte Falschinformation, Terrorismus und Cyber-Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund ermutigt die Stiftung Wissenschaftler(innen) dazu, forschungsbasierte Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb Europas zu entwickeln. Ziel der Ausschreibung ist es, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen mit Bezug auf Europa und die Europäische Union anzuregen, neue Vergleichsperspektiven zu eröffnen und innereuropäische wissenschaftliche Kooperationen zu stärken.

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler(innen) aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen, in denen bis zu fünf hauptverantwortliche Wissenschaftler(innen) (principal investigator, PIs) aus mindestens drei europäischen Ländern zusammenarbeiten.

Frist: 07. Juli 2021

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For some years now, Europe has been facing a number of serious challenges which cause severe frictions among European states and can only be addressed collectively. Among them are economic crises, social inequality, migration, populism and nationalism, the erosion of democracy, disinformation, terrorism, and cyber security.

In light of these challenges, the Foundation encourage researchers to develop research-based impulses for future cooperation within Europe. It wants to stimulate basic research on issues affecting Europe and the European Union, encourage comparative studies, and strengthen academic collaboration among European scholars. For this call the Foundation is looking for curiosity-driven projects on challenges that have not been addressed yet and are just emerging.

The call targets scholars in the humanities, social and cultural sciences. Funding can be provided for the constitution of European research groups comprising up to five principal investigators (PIs) from at least three different European countries.

Deadline: 7th July 2021

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VATMH: Thomas Mann Fellowship

Die Thomas Mann Fellowships werden von der Berthold Leibinger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert. Die Fellowships richten sich an Intellektuelle beziehungsweise Persönlichkeiten, die sich in ihren Vorhaben mit grundlegenden Fragen unserer Zeit beschäftigen, die auf beiden Seiten des Atlantiks von Relevanz sind. Ein Thomas Mann Fellowship schließt die Bereitschaft ein, innerhalb der USA zu reisen, um neue Gesprächspartner, insbesondere auch jenseits der Metropolen, zu erschließen und mit ihnen in Dialog zu treten. Von den Fellows wird erwartet, dass sie auf Basis eigener Themen und Fragestellungen aktiv und intensiv den intellektuellen Austausch in und mit den USA aufnehmen und sich mit Partnern und Institutionen in den USA vernetzen. Die Fellowships haben eine Dauer von mindestens drei und maximal zehn Monaten.

Frist: Regelmäßig. Die Bewerbungsfrist für Stipendien im Jahr 2022 endet am 28. Februar 2021.

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Gerda Henkel Stiftung: Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung

Mit der Initiative "Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung" reagiert die Stiftung auf jüngere Erfahrungen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist: Rechtsstaat und Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und Verpflichtung auf das Gemeinwohl werden relativiert und eingeschränkt. Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit den Auseinandersetzungen über die gesellschaftliche Ordnung, wie sie von der Antike bis heute geführt werden, befassen wollen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die Beantragung eines Forschungsstipendiums für den Antragsteller (Projektleiter) ist ebenfalls möglich. Insgesamt können maximal drei Stipendien zzgl. Reise- und Sachmittel pro Forschergruppe beantragt werden.

Frist: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2021.

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Gerda Henkel Stiftung: Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

Die Gerda Henkel Stiftung hat bereits zwei Ausschreibungsrunden des Förderschwerpunkts "Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt" bekanntgegeben. Der Förderschwerpunkt ist den schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städten, den so genannten Lost Cities, gewidmet. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen zahlreiche Lost Cities entstehen. Ziel des Förderprogramms ist es, die unterschiedlichen Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen dieser Lost Cities zu beschreiben. Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die Beantragung eines Forschungsstipendiums für den Antragsteller (Projektleiter) ist ebenfalls möglich. Insgesamt können maximal drei Stipendien zzgl. Reise- und Sachmittel pro Forschergruppe beantragt werden.

Frist: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2021

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Volkswagen Stiftung: Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

Den Geistes- und Kulturwissenschaften stehen heute bislang unvorstellbar große Datenmengen aus sehr oft heterogenen Datenquellen in der Forschung zur Verfügung, die den Einsatz neuer computergestützter Methoden des Erkenntniserwerbs ermöglichen bzw. geradezu erfordern. Wie diese neuen Verfahren der Digital Humanities mit den bisherigen, im weitesten Sinne "qualitativ-hermeneutischen" Ansätzen kombiniert werden können und welcher "Mehrwert" sich daraus ergeben kann, ist Gegenstand dieses Förderangebots. Jenseits der gemeinsamen Forschung zu einer konkreten inhaltlichen Fragestellung soll auf theoretisch-methodischer Ebene die Schnittstelle beider Verfahren exploriert werden.

In Förderlinie 2 können Anträge für Workshops und kleinere Sommerschulen mit bis zu 60 Teilnehmer(inne)n eingereicht werden. Das Angebot kann auch zur Heranführung von Geisteswissenschaftlerinnen an die digitalen Verfahren genutzt werden.

Frist: Jederzeit

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DFG: “Initiation of International Cooperation” for German-American cooperation with the Social Science Research Council (SSRC)

Der Social Science Research Council (SSRC) ist eine unabhängige Organisation, die sich der Förderung der interdisziplinären Forschung in den Sozialwissenschaften widmet. DFG-förderfähige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, mit dem Programm "Medien und Demokratie" des SSRC zusammenzuarbeiten. Dazu können jederzeit gemeinsame internationale Vorschläge im Rahmen des regulären Förderinstruments der DFG "Initiierung der internationalen Zusammenarbeit" eingereicht werden.

Frist: Einreichung von Vorschlägen jederzeit möglich

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Bundesstiftung Aufarbeitung: Projektförderung

Ziel dieser Förderung ist es, möglichst viele Menschen in allen Teilen Deutschlands mit den geförderten Projekten zu einer nachhaltigen und kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen, Geschichte und den Folgen der deutschen Teilung, der SED-Diktatur sowie deren Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts anzuregen und zur Gestaltung der deutschen Einheit beizutragen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung will mit ihrer Projektförderung insbesondere

  • die historisch-politische Bildungsarbeit zu diesen Themen befördern und dabei insbesondere die existierende Vielfalt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen erhalten, ausbauen und professionalisieren;
  • neue Zielgruppen für diese Themenbereiche erschließen;
  • neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu diesen Themen schaffen und hierfür erforderliche Quellen sichern und erschließen;
  • diese Themen in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre dauerhaft verankern;
  • zum Austausch und zur Vernetzung zwischen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufarbeitung beitragen sowie eine internationale Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen anregen;
  • den Wissenstransfer in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit befördern;
  • Beiträge zur Herausbildung einer gesamtdeutschen Erinnerungskultur leisten, die die Erinnerung an die zweite Diktatur in Deutschland, die Teilung und deren Überwindung einschließt.

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung grundsätzlich als Teilfinanzierung gewährt. Sie kann in Form von nicht rückzahlbaren und von bedingt rückzahlbaren Zuschüssen bewilligt werden. Durch den Antragsteller sind grundsätzlich Eigen- oder Fremdmittel in angemessener Höhe, mindestens jedoch 10% der Gesamtausgaben, einzubringen und nachzuweisen. Grundsätzlich förderfähig sind Sachausgaben sowie Personalausgaben und Honorare.

Frist: 30. Juni (Fördersumme >50.000 Euro) und 31. August (Fördersumme <50.000 Euro) eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Bewerber können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000 Euro pro Semester gewährt.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Forschungsförderung zum Thema Arbeitswelt

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert, in Ergänzung zu laufender eigener Forschung, aktuell 200 externe wissenschaftliche Forschungsvorhaben zu Themen der Arbeitswelt. In sechs Forschungsschwerpunkten fördern sie wissenschaftliche Vorhaben, die einer arbeitnehmerorientierten Forschung gewidmet und an den Grundsätzen guter Wissenschaft orientiert sind. Antragsberechtigt für eine Förderung sind graduierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden. Die zuerst eingereichten Skizzen werden viermal jährlich in der Zusammenschau geprüft, ob eine Förderung des Projekts grundsätzlich möglich ist. Danach ist der Antrag einzureichen.

Frist: Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden.

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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Förderung der Provenienzforschung im Bereich "NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut"

Grundsätzlich können alle öffentlich unterhaltenen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland – vornehmlich Museen, Bibliotheken und Archive – einen Antrag auf Projektförderung bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellen. Voraussetzung für einen Antrag sind in der Regel Verdachtsmomente auf im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in den Beständen . Mit der Zuwendung soll Forschung ermöglicht werden. Daher können die beantragten Mittel für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben eingesetzt werden. Es kann langzeitiger Förderbedarf (Fehlbedarfsfinanzierung, bis zu 24 Monaten, Verlängerung möglich) oder kurzfristiger Förderbedarf (Vollfinanzierung des Projekts, max. EUR 15.000, bis zu 6 Monaten, keine Verlängerung) beantragt werden.

Frist: 1. Oktober und 1. April eines jeden Jahres

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMBF: Förderung von Projekten für inter- und transdisziplinär arbeitende Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung

Innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen.

Sozial-ökologische Forschung verfolgt das übergreifende Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und aufzuzeigen, an welcher Stelle und mit welchen Instrumenten Einfluss genommen werden kann, um die Entwicklung in eine nachhaltige Richtung zu steuern (Transformationsforschung), sowie die Gestaltung dieser Prozesse zu befördern (transformative Forschung).

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

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Gerda Henkel Stiftung: Forschungsprojekte / General Research Grants

Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben aus folgenden Bereichen:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten. Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter/innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden. Ein gleichzeitiger Bezug von Stipendium und Gehalt oder Altersrente/Pension ist nicht möglich.

Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiaten der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht. Individuelle Regelungen sind bitte mit der Geschäftsstelle abzustimmen.

Fristen: Die Stiftungsgremien entscheiden zweimal im Jahr über die Vergabe von Fördermitteln. Die Antragsfrist für die Herbstsitzung der Stiftungsgremien in 2021 endet am 02. Juni 2021. Die Antragsfrist gilt nicht für kleinere Fördersummen (bis max. 25.000,- Euro). Kleinere Fördersummen gewährt die Stiftung im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens, dessen Beratungszeit in der Regel zwischen drei und vier Monaten liegt.

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Research projects in the following fields are supported in particular:

  • Archaeology
  • History of Art
  • Historical Islamic Studies
  • History
  • History of Science
  • History of Law
  • Prehistory and Early History

The grants for research projects involve, depending on the type of project, the assumption of costs for personnel, travel, materials and/or other costs.

Project staff on research projects may only be financed by PhD or research grants. A fundamental prerequisite for a grant is that project staff conduct their own research, which is published under their name. The simultaneous receipt of salary or retirement pension and a research scholarship is not possible.

The period of support for Foundation stipend holders working on Ph.D. or research projects can be extended by up to 12 months if the holder becomes a parent during the period covered by the stipend and has an entitlement to maternity or parental leave. Individual arrangements must be discussed with the Foundation’s administrative office.

Deadlines: The Foundation committees meet twice a year to consider the applications and decide on funding grants. The next  deadline for larger projects (i.e. minimum value of more than 25,000 Euro) is 2nd June, 2021. Applications for smaller projects (max. 25,000 Euro) are possible at any time.

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Gerda Henkel Stiftung: Fellowship

Im Rahmen ihres internationalen Engagements unterhält die Gerda Henkel Stiftung eine Reihe von Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Rumänien und Bulgarien. Jede wissenschaftliche Institution, mit der die Gerda Henkel Stiftung kooperiert, bietet Programme für bestimmte Zielgruppen an.

Kooperierende Institute mit den dazugehörigen Förderprogramm:

  • Deutsches Historisches Institut London - Gerda Henkel-Visiting Professorship
  • Deutsches Historisches Institut Washington - Gerda Henkel Postdoctoral Fellowship for Digital History
  • Historisches Kolleg München - Gerda Henkel Förderstipendien
  • Institute for Advanced Study, Princeton - Gerda Henkel Fellowship
  • Institutes for Advanced Study, Bukarest und Sofia - Postdoctoral Fellowships in Bukarest und Sofia
  • Kommission für Alte Geschichte, München - Stipendien für Doktoranden der Alten Geschichte
  • Maison méditerranéenne, Aix-en-Provence - Gerda Henkel Stiftung/ LabexMed Post-Doc-Stipendium
  • Stanford University - Gerda Henkel Visiting Professor Series in German Studies

Spezifische Informationen zum Bewerbungsverfahren und -voraussetzungen für jedes einzelne Förderprogramm finden sie hier.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Historisches Kolleg: Fellowships

Für den Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. September vergibt das Historische Kolleg insgesamt bis zu sechs ganzjährige Senior und Junior Fellowships. Die Fellows können sich – befreit von universitären Lehr- und Verwaltungsaufgaben – während des Kollegjahres in der Kaulbach-Villa ganz auf ihr wissenschaftliches Vorhaben konzentrieren. Hierbei werden sie vom Personal sowie den studentischen Hilfskräften des Kollegs unterstützt. Jeder Fellow präsentiert während des Kollegjahres bei einem öffentlichen Vortrag sein Thema. Während des Aufenthalts am Historischen Kolleg besteht Residenzpflicht in München. Die Geschäftsstelle des Kollegs ist bei der Wohnungssuche behilflich. Zuschüsse zu den Umzugs- und Mietkosten werden gewährt. Neben den ganzjährigen Senior und Junior Fellowships vergibt das Historische Kolleg zudem für kürzere Zeiträume mehrere Honorary Fellowships.

Frist: jährlich zum 30. April

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DSF: Förderung für Friedens- und Konfliktforschung

Die Stiftung versteht sich als Anstoßgeberin für die Weiterentwicklung des Forschungsfeldes, indem sie insbesondere thematisch und methodisch originelle Forschungsvorhaben fördert. Hierdurch sollen sowohl die Innovationsfähigkeit der Friedens- und Konfliktforschung als auch die Kooperationsmöglichkeiten mit angrenzenden Forschungsgebieten und mit der internationalen Forschung gestärkt werden. Die Stiftung bietet drei verschiedene Förderbereiche an:

Forschungsprojekte:

  • Profilprojekt mit einer Regellaufzeit von 30 Monaten und einem Fördervolumen von bis zu 150 T€
  • Pilotprojekt mit einer Regellaufzeit von 12 Monaten und einem Fördervolumen von bis zu 50 T€

Frist: 2. Mai und 1. November jeden Jahres

Vernetzung und Wissenstransfer:

  • Forschungsnetzwerk mit einer Regellaufzeit von 24 Monaten und einem Fördervolumenvon bis zu 25 T€
  • Internationale Fachtagung mit einem Fördervolumen von bis zu 20 T€
  • Vernetzungsprojekt mit einem Fördervolumen bis zu 10 T€
  • Transferprojekt mit einem Fördervolumen bis zu 10 T€

Frist: können laufend eingereicht werden

Thematische Förderlinien (Frist: je nach Ausschreibung)

Zu den Förderbereichen

VolkswagenStiftung: Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte. Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).

Frist: 01. Februar

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The initiative aims at providing more freedom for writing a larger scholarly treatise to professors from the humanities and social sciences who have already achieved a degree of renown by virtue of (a first) outstanding research performance. Candidates can apply for a substitute professorship , whereby this scheme also aims at providing a perspective for early career academics. The Foundation will finance a substitute professorship for a leave of absence of 6 months to up to 18 months and up to 5,000 Euros per semester for additional non-personnel costs for the applicant.

Deadline: 1st February

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Preise /Prizes

Union Académique Internationale: Early Career Researcher Awards

Union Académique Internationale: Early Career Researcher Awards

The Board of the UAI established two prizes of 6,000 euros each for a period of two years (2020-2021) for researchers in the humanities and social sciences in the early stage of their career. The awards are intended solely to be grant-in-aid awards to cover the cost of individual research such as visiting major libraries, taking part in fieldwork and attending academic conferences.

In 2021, candidates will hold a PhD in linguistics, philology, sociology, law or political science. The awards will be given to candidates from other fields in 2023 (history of science, philosophy, history of art, archeology) and 2025 (history, cultural and social anthropology). Innovation and potential for international collaboration are major criteria for selection. The UAI would wish particularly to invite applications from Early Career Researchers who are active participants in research projects already sponsored by the UAI at the time of application.

Deadline: December 2021 (tbc)

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Gerda Henkel Stiftung: Gerda Henkel Preis

Seit 2006 wird der Gerda Henkel Preis in einem Turnus von zwei Jahren an exzellente und international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die in den von der Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zur freien Verwendung bestimmt. Erwartet wird die Veröffentlichung des Festvortrags spätestens innerhalb von sechs Monaten.

Disziplinen:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Der Gerda Henkel Preis wird international ausgeschrieben. Die Stiftung wendet sich an Universitäten sowie namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen und fordert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen auf, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen zu benennen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

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Kontakt

Sara Hackert
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1185
Telefax +49 3834 420 1189
sara.hackertuni-greifswaldde