Geistes- und Sozialwissenschaften / Social Sciences and Humanities

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2022–2024

Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Italien nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen. Entschieden werden sie auf der Grundlage eines kompetitiven Begutachtungsverfahrens.

Antragstellung und Koordination einer Trilateralen Forschungskonferenz übernehmen je eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Italien. Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen Karrierephase. Um ihnen die Antragstellung zu erleichtern, haben Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit, das Förderungsangebot wahlweise auch in verkleinerter Form in Anspruch zu nehmen. Anträge können einsprachig eingereicht werden; mindestens jedoch die Zusammenfassung des wissenschaftlichen Vorhabens muss in allen drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch) vorliegen.

Frist: Anträge können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden.

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ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Seit 2007 ermöglicht das gemeinsame Abkommen zwischen der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Förderung integrierter deutsch-französischer Forschungsprojekte. 2021 wird dieses Förderprogramm zum 15. Mal ausgeschrieben.

Das ANR-DFG-Förderprogramm enthält keine thematischen Vorgaben. Ein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf der intensiven deutsch-französischen Zusammenarbeit und dem spezifischen wissenschaftlichen Mehrwert, der durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsfeldern erzielt werden kann. In den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen eine Rolle spielen, können die Vorzüge der Mehrsprachigkeit auch im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit genutzt und demonstriert werden.

Seit 2010 wird zudem Postdoktorandinnen und Postdoktoranden die Möglichkeit eröffnet, in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Partnerlandes eigene Projektanträge zu stellen.

Bitte beachten Sie, dass für dieses Förderprogramm keine Sondermittel zur Verfügung stehen. Die Anträge konkurrieren mit denen des Einzelverfahrens.

Frist: 11. März 2021 bei der DFG und gleichzeitig bei der ANR

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Gerda Henkel Stiftung: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft

In drei großen, vielfach verwobenen Bereichen lassen sich Anhaltspunkte für eine Vielzahl von Transformationsprozessen relativ eindeutig beobachten. Diese drei Dimensionen (politisch, technologisch, sozial) geben nur grob an, in welche Richtungen man blicken könnte, wenn man nach den Konturen der kommenden Gesellschaft Ausschau hält. In keiner Richtung findet man ganz Neues, aber in allen bilden sich tiefgreifende Transformationsprozesse ab, die wissenschaftlich zu begreifen bedeuten könnte, zum Gestalten der Zukunft ein kleines Stück beizutragen. Erwünscht sind innovative Forschungsfragen und Arbeitsformen, die diese Herausforderungen annehmen und erste Vorstöße in beschreibender oder erklärender oder sogar prognostischer Absicht wagen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus dem ganzen Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschungsgruppe bearbeitet werden. Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die maximal mögliche Förderdauer beträgt 36 Monate.

Frist: Bewerbungen können bis 12. Mai 2021 eingereicht werden.

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DFG: Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet erneut die Gelegenheit zur Einreichung von Antragsskizzen für Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Weiterentwicklung eines geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vorhandene Interessen und Stärken vor Ort aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann. Als besondere Orte der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung können Kolleg-Forschungsgruppen ihr spezifisches Profil und ihre Ausstrahlungskraft insbesondere auch durch die bewusste Wahl für eine vergleichsweise offene Fragestellung oder mit einem dezidiert experimentellen Charakter erlangen. Es wird keine thematische Ausrichtung vorgegeben. Die Integration von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Karrierephase ist möglich, die Nachwuchsförderung steht jedoch nicht im Zentrum des Programms.

Die Förderdauer beträgt bis zu acht Jahre. Das Verfahren der Antragstellung ist mehrstufig.

Frist: Es können Antragsskizzen bis zum 31. März 2021 eingereicht werden.

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AHRC-DFG: UK-German Funding Initiative in the Humanities

The Arts and Humanities Research Council (AHRC) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are launching a call for proposals for outstanding joint UK-German research projects in the humanities. Proposals should strengthen cooperation in the fields of arts and humanities, law and linguistics between Germany and the UK.

Both funding agencies want to strengthen international cooperation in these fields, to fund academic research of the highest quality within their own countries, and are aware that some of the best research can only be achieved by working with the best researchers internationally. The scheme will provide funding for integrated UK-German projects. Proposals may be submitted in any area of the humanities, as defined in the research funding guides. Only proposals whose primary aim is to make fundamental advances in human knowledge in the relevant fields may be submitted in response to the call for proposals. Applicants who are uncertain whether their proposal would be eligible should contact the relevant agencies for clarification. Projects must have well-defined joint working programmes, clearly demonstrating the added value of UK-German collaboration. The duration of the projects will normally be and must not exceed three years. Successful projects will be expected to start in early 2022.

Deadline: This call will close on Wednesday, 24 February 2021.

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DFG: Entangled Africa - Innerafrikanische Beziehungen zwischen Regenwald und Mittelmeer (ca. 6000 bis 500 Jahre vor heute)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im April 2017 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Entangled Africa: Innerafrikanische Beziehungen zwischen Regenwald und Mittelmeer (ca. 6000 bis 500 Jahre vor heute)“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

In diesem archäologischen Schwerpunktprogramm arbeiten die Mitglieder in enger Kooperation mit ihren afrikanischen Partnerinnen und Partnern. Da Vernetzung erforscht werden soll, muss die Thematik der Projekte auf Überregionalität ausgerichtet sein. Drei Fragestellungen hinsichtlich Vernetzung stehen innerhalb des Programms im Vordergrund:

  • Welche Indikatoren für überregionale Kontakte und Vernetzungen lassen sich erfassen?Empirische Grundlagenforschung erfasst die überlieferten Anzeiger überregionaler Kontakte (z. B. ortsfremde Objekte oder Materialien, deren Herkunft es zu klären gilt; Akteure, die sich anhand innovativer Technologien wie Nahrungsproduktion, Keramik- oder Metallherstellung oder Architektur erkennen lassen oder die durch Schriftquellen nachgewiesen sind).
  • Welche Formen nahmen diese Interaktionen und Vernetzungen an?
    Form und Organisation von Interaktionen, ihre räumliche Ausdehnung, zeitliche Tiefe und Infrastruktur werden analysiert (z. B. Mechanismen, wie welches Mobilitätsschema hinter dem Kontakt steckt: Migration, Austausch oder Handel; Beantwortung von Fragen zu Ursache oder Motivation, unter anderem im Zusammenhang mit der Ausbreitung technischer Innovationen).
  • Welche Muster lassen sich erkennen?
    Welche Territorien sind zu welcher Zeit und auf der Basis welcher Mechanismen vernetzt? Hier werden ganz konkret die besonderen Einflussgrößen der letzten sechs Jahrtausende in den Blick genommen (z. B. welche Rolle spielte die geografische Situation; auf Grundlage welcher Klima- und Umweltveränderungen sowie gesellschaftlichen Umbrüche entstehen Vernetzungsmechanismen).

Frist: Anträge können in englischer Sprache bis spätestens 31. Januar 2021 eingereicht werden.

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Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: Forschungsprogramm

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion und institutioneller Anbindung in Deutschland können sich (als Einzelantragstellende oder zusammen mit einem oder mehreren Mitantragstellenden) bei einer der aufgeführten Akademien mit einem Forschungsvorhaben bewerben. Das Antragsverfahren vollzieht sich in zwei Stufen innerhalb eines zweijährigen Zyklus.

Frist: 31. Januar 2021

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VolkswagenStiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer'/ World Knowledge – Structural Support for "Rare Subjects" – NEUE FRIST / NEW DEADLINE

Die sogenannten 'kleinen Fächer' stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation. Ihre komplexen Gegenstände regen dazu an, Probleme multiperspektivisch zu adressieren und tragen dadurch zentral zu einer gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen so wichtigen vielschichtigen Erforschung der Welt und einem ganzheitlichen "Weltwissen" bei. Gleichzeitig sind gerade diese Wissensgebiete häufig durch prekäre Strukturen an den Universitäten gekennzeichnet. Deshalb zielt das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre. Es soll die Vertreter(innen) dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, welche den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen.

Die Konzepte können eine Laufzeit von bis zu sieben Jahren und einen finanziellen Rahmen von bis zu 1 Mio. Euroumfassen. Antragsberechtigt sind festangestellte Professor(inn)en aus den Kleinen Fächern an Universitäten in Deutschland

Frist: 12. April 2021.

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The so-called "rare subjects" ("kleine Fächer") often represent a comprehensive, significant and future-oriented canon of knowledge of high relevance for interdisciplinarity, internationality, and innovation. Their complex subject matter enable them to address issues from a multiperspectival view, thereby contributing in a crucial way towards a multi-layered exploration of the world and a holistic "world knowledge". At the same time, these knowledge domains are often characterized by precarious structures inside the universities. For this reason, the funding offer aims at a sustainable strengthening of structurally precarious knowledge domains in research and teaching. It is intended to encourage the representatives to develop innovative ideas for structurally strengthening their fields, as well as to invite the respective university leadership to create sustainable perspectives for the said "rare subjects". 

The concepts may cover a duration of up to seven years and amount up to 1 million Euro. Eligible for funding are tenured professors of "rare subjects"at universities in Germany.

Deadline: 12 th April 2021.

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EUI: Jean Monnet Postdoctoral Fellowships

The Robert Schuman Centre for Advanced Studies (RSCAS) offers Jean Monnet Fellowships to scholars who have obtained their doctorate at least 5 years before the start of the fellowship. During their stay at the RSCAS, fellows work on a research topic that fits well in the overall research profile of the RSCAS and participate in the academic life of the Centre and of the EUI. Jean Monnet Fellowships have a duration of 1 year. The basic grant is € 2,500 per month.

Deadline: The annual deadline for applications is 25 October.

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EUI: Fernand Braudel Senior Fellowships

Fernand Braudel Senior Fellowships provide a framework for established academics with an international reputation to pursue their research at the EUI. Fellowships last for up to ten months in one of the EUI's four Departments which in turn invite fellows to participate in departmental activities (seminars, workshops, colloquia, etc.). Fellows are encouraged to make contact with researchers sharing their academic interests, may be involved in the teaching and thesis supervision tasks of EUI professors, and associated with one of the research projects being carried out at the EUI.

Deadline: There are two annual deadlines for applications - 30 March and/or 30 September.

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VolkswagenStiftung: Herausforderungen für Europa/ Challenges for Europe

Angesichts zahlreicher Krisen innerhalb Europas in den vergangenen Jahren wurde das Förderangebot "Herausforderungen für Europa" im Sommer 2017 durch die VolkswagenStiftung eingerichtet. Seit einigen Jahren steht Europa vor Herausforderungen, welche zu erheblichen Spannungen zwischen den europäischen Ländern führen und nur kollektiv adressiert werden können. Hierzu zählen Wirtschaftskrisen, soziale Ungleichheit, Migration, Populismus und Nationalismus, die Erosion der Demokratie, gezielte Falschinformation, Terrorismus und Cyber-Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund ermutigt die Stiftung Wissenschaftler(innen) dazu, forschungsbasierte Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb Europas zu entwickeln. Ziel der Ausschreibung ist es, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen mit Bezug auf Europa und die Europäische Union anzuregen, neue Vergleichsperspektiven zu eröffnen und innereuropäische wissenschaftliche Kooperationen zu stärken.

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler(innen) aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen, in denen bis zu fünf hauptverantwortliche Wissenschaftler(innen) (principal investigator, PIs) aus mindestens drei europäischen Ländern zusammenarbeiten.

Frist: 07. Juli 2021

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For some years now, Europe has been facing a number of serious challenges which cause severe frictions among European states and can only be addressed collectively. Among them are economic crises, social inequality, migration, populism and nationalism, the erosion of democracy, disinformation, terrorism, and cyber security.

In light of these challenges, the Foundation encourage researchers to develop research-based impulses for future cooperation within Europe. It wants to stimulate basic research on issues affecting Europe and the European Union, encourage comparative studies, and strengthen academic collaboration among European scholars. For this call the Foundation is looking for curiosity-driven projects on challenges that have not been addressed yet and are just emerging.

The call targets scholars in the humanities, social and cultural sciences. Funding can be provided for the constitution of European research groups comprising up to five principal investigators (PIs) from at least three different European countries.

Deadline: 7th July 2021

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VATMH: Thomas Mann Fellowship

Die Thomas Mann Fellowships werden von der Berthold Leibinger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert. Die Fellowships richten sich an Intellektuelle beziehungsweise Persönlichkeiten, die sich in ihren Vorhaben mit grundlegenden Fragen unserer Zeit beschäftigen, die auf beiden Seiten des Atlantiks von Relevanz sind. Ein Thomas Mann Fellowship schließt die Bereitschaft ein, innerhalb der USA zu reisen, um neue Gesprächspartner, insbesondere auch jenseits der Metropolen, zu erschließen und mit ihnen in Dialog zu treten. Von den Fellows wird erwartet, dass sie auf Basis eigener Themen und Fragestellungen aktiv und intensiv den intellektuellen Austausch in und mit den USA aufnehmen und sich mit Partnern und Institutionen in den USA vernetzen. Die Fellowships haben eine Dauer von mindestens drei und maximal zehn Monaten.

Frist: Regelmäßig. Die Bewerbungsfrist für Stipendien im Jahr 2022 endet am 28. Februar 2021.

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Gerda Henkel Stiftung: Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung

Mit der Initiative "Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung" reagiert die Stiftung auf jüngere Erfahrungen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist: Rechtsstaat und Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und Verpflichtung auf das Gemeinwohl werden relativiert und eingeschränkt. Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit den Auseinandersetzungen über die gesellschaftliche Ordnung, wie sie von der Antike bis heute geführt werden, befassen wollen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die Beantragung eines Forschungsstipendiums für den Antragsteller (Projektleiter) ist ebenfalls möglich. Insgesamt können maximal drei Stipendien zzgl. Reise- und Sachmittel pro Forschergruppe beantragt werden.

Frist: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2021.

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Gerda Henkel Stiftung: Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

Die Gerda Henkel Stiftung hat bereits zwei Ausschreibungsrunden des Förderschwerpunkts "Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt" bekanntgegeben. Der Förderschwerpunkt ist den schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städten, den so genannten Lost Cities, gewidmet. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen zahlreiche Lost Cities entstehen. Ziel des Förderprogramms ist es, die unterschiedlichen Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen dieser Lost Cities zu beschreiben. Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Die Beantragung eines Forschungsstipendiums für den Antragsteller (Projektleiter) ist ebenfalls möglich. Insgesamt können maximal drei Stipendien zzgl. Reise- und Sachmittel pro Forschergruppe beantragt werden.

Frist: Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2021

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Volkswagen Stiftung: Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

Den Geistes- und Kulturwissenschaften stehen heute bislang unvorstellbar große Datenmengen aus sehr oft heterogenen Datenquellen in der Forschung zur Verfügung, die den Einsatz neuer computergestützter Methoden des Erkenntniserwerbs ermöglichen bzw. geradezu erfordern. Wie diese neuen Verfahren der Digital Humanities mit den bisherigen, im weitesten Sinne "qualitativ-hermeneutischen" Ansätzen kombiniert werden können und welcher "Mehrwert" sich daraus ergeben kann, ist Gegenstand dieses Förderangebots. Jenseits der gemeinsamen Forschung zu einer konkreten inhaltlichen Fragestellung soll auf theoretisch-methodischer Ebene die Schnittstelle beider Verfahren exploriert werden.

In Förderlinie 2 können Anträge für Workshops und kleinere Sommerschulen mit bis zu 60 Teilnehmer(inne)n eingereicht werden. Das Angebot kann auch zur Heranführung von Geisteswissenschaftlerinnen an die digitalen Verfahren genutzt werden.

Frist: Jederzeit

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DFG: “Initiation of International Cooperation” for German-American cooperation with the Social Science Research Council (SSRC)

Der Social Science Research Council (SSRC) ist eine unabhängige Organisation, die sich der Förderung der interdisziplinären Forschung in den Sozialwissenschaften widmet. DFG-förderfähige Wissenschaftler haben die Möglichkeit, mit dem Programm "Medien und Demokratie" des SSRC zusammenzuarbeiten. Dazu können jederzeit gemeinsame internationale Vorschläge im Rahmen des regulären Förderinstruments der DFG "Initiierung der internationalen Zusammenarbeit" eingereicht werden.

Frist: Einreichung von Vorschlägen jederzeit möglich

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Bundesstiftung Aufarbeitung: Projektförderung

Ziel dieser Förderung ist es, möglichst viele Menschen in allen Teilen Deutschlands mit den geförderten Projekten zu einer nachhaltigen und kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen, Geschichte und den Folgen der deutschen Teilung, der SED-Diktatur sowie deren Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts anzuregen und zur Gestaltung der deutschen Einheit beizutragen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung will mit ihrer Projektförderung insbesondere

  • die historisch-politische Bildungsarbeit zu diesen Themen befördern und dabei insbesondere die existierende Vielfalt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen erhalten, ausbauen und professionalisieren;
  • neue Zielgruppen für diese Themenbereiche erschließen;
  • neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu diesen Themen schaffen und hierfür erforderliche Quellen sichern und erschließen;
  • diese Themen in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre dauerhaft verankern;
  • zum Austausch und zur Vernetzung zwischen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufarbeitung beitragen sowie eine internationale Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen anregen;
  • den Wissenstransfer in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit befördern;
  • Beiträge zur Herausbildung einer gesamtdeutschen Erinnerungskultur leisten, die die Erinnerung an die zweite Diktatur in Deutschland, die Teilung und deren Überwindung einschließt.

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung grundsätzlich als Teilfinanzierung gewährt. Sie kann in Form von nicht rückzahlbaren und von bedingt rückzahlbaren Zuschüssen bewilligt werden. Durch den Antragsteller sind grundsätzlich Eigen- oder Fremdmittel in angemessener Höhe, mindestens jedoch 10% der Gesamtausgaben, einzubringen und nachzuweisen. Grundsätzlich förderfähig sind Sachausgaben sowie Personalausgaben und Honorare.

Frist: 30. Juni (Fördersumme >50.000 Euro) und 31. August (Fördersumme <50.000 Euro) eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Bewerber können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000 Euro pro Semester gewährt.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Hans-Böckler-Stiftung: Forschungsförderung zum Thema Arbeitswelt

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert, in Ergänzung zu laufender eigener Forschung, aktuell 200 externe wissenschaftliche Forschungsvorhaben zu Themen der Arbeitswelt. In sechs Forschungsschwerpunkten fördern sie wissenschaftliche Vorhaben, die einer arbeitnehmerorientierten Forschung gewidmet und an den Grundsätzen guter Wissenschaft orientiert sind. Antragsberechtigt für eine Förderung sind graduierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden. Die zuerst eingereichten Skizzen werden viermal jährlich in der Zusammenschau geprüft, ob eine Förderung des Projekts grundsätzlich möglich ist. Danach ist der Antrag einzureichen.

Frist: Anträge auf Forschungsförderung können ganzjährig eingereicht werden.

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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Förderung der Provenienzforschung im Bereich "NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut"

Grundsätzlich können alle öffentlich unterhaltenen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland – vornehmlich Museen, Bibliotheken und Archive – einen Antrag auf Projektförderung bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellen. Voraussetzung für einen Antrag sind in der Regel Verdachtsmomente auf im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in den Beständen . Mit der Zuwendung soll Forschung ermöglicht werden. Daher können die beantragten Mittel für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben eingesetzt werden. Es kann langzeitiger Förderbedarf (Fehlbedarfsfinanzierung, bis zu 24 Monaten, Verlängerung möglich) oder kurzfristiger Förderbedarf (Vollfinanzierung des Projekts, max. EUR 15.000, bis zu 6 Monaten, keine Verlängerung) beantragt werden.

Frist: 1. Oktober und 1. April eines jeden Jahres

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DSF: Förderung für Friedens- und Konfliktforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung unterstützt die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland und fördert Projekte, die einschlägige Themenstellungen mit innovativen Konzepten bearbeiten, zur strukturellen Entwicklung des Forschungsfeldes beitragen und Ergebnisse für die wissenschaftliche Politik- und Gesellschaftsberatung hervorbringen. Die Stiftung bietet drei verschiedene Projektformate an:

  • Pilotstudien mit einer Fördersumme von max. 20.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten
  • Standardprojekte mit einer Fördersumme von max. 100.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten
  • Post-doc-Forschungsprojekte mit einer Fördersumme von max. 150.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 30 Monaten

Frist: 1. November jeden Jahres(Post-doc-Projekte) und 1. November und 2. Mai jeden Jahres (Pilotstudien und Standardprojekte)

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VolkswagenStiftung: Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte. Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).

Frist: 01. Februar 2021

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The initiative aims at providing more freedom for writing a larger scholarly treatise to professors from the humanities and social sciences who have already achieved a degree of renown by virtue of (a first) outstanding research performance. Candidates can apply for a substitute professorship , whereby this scheme also aims at providing a perspective for early career academics. The Foundation will finance a substitute professorship for a leave of absence of 6 months to up to 18 months and up to 5,000 Euros per semester for additional non-personnel costs for the applicant.

Deadline: 1 February 2021

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMAS: Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen. Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung an Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt.

  • Zuwendungen für Projekte werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen im Rahmen einer Promotion werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierung an natürliche Personen als Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stipendien werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierungan Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden regelmäßig für fünf Jahre gewährt. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt jährlich 300 000 Euro.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

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Deutsche Stiftung Friedensforschung: Friedens- und Konfliktforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) fördert wissenschaftliche Forschungen zu zentralen Problemstellungen, die sich aus sozialen Konfliktkonstellationen und der Aufgabe der Friedenssicherung ergeben. Sie unterstützt insbesondere die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Die sich gegenwärtig globalisierende Welt ist von einer anhaltenden Fragilität der internationalen Ordnungssysteme und vielfältigen zwischenstaatlichen und innergesellschaftlichen Konfliktkonstellationen gekennzeichnet, die zum einen zu akuten politischen Gewaltkonflikten geführt haben, zum anderen ein erhebliches Gewaltrisiko in sich tragen. Die durch die Stiftung geförderte Forschung soll deshalb wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse darüber hervorbringen, unter welchen Bedingungen gesellschaftliche Konflikte gewaltförmig eskalieren und wie solchen Dynamiken mit friedlichen Mitteln vorgebeugt werden kann. Sie soll ferner die Möglichkeiten analysieren, wie mit Gewalt ausgetragene Konflikte konstruktiv bearbeitet und ihre Folgen nachhaltig bewältigt werden können. Hierfür bedarf es der Erforschung konfliktrelevanter politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Strukturen auf unterschiedlichen zwischen- und innerstaatlichen Ebenen sowie der gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Prozesse und Wechselbeziehungen. Aus friedenspolitischer Perspektive spielen in diesem Kontext auch Untersuchungen zur Gewalteinhegung in Form von Rüstungs- und Abrüstungsdynamiken sowie zur Friedensfähigkeit von Gesellschaften eine wichtige Rolle.

Gefördert werden sowohl Vorhaben der konzeptionellen Grundlagenforschung als auch der praxisrelevanten Forschung. Sie können in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, die das Forschungsfeld der Friedens- und Konfliktforschung bearbeiten, verankert sein. Die Stiftung unterstützt grundsätzlich auch Projekte, die trans- oder interdisziplinäre Forschungskonzepte entwickeln. Einen hohen Stellenwert misst die DSF ferner dem Dialog zwischen Wissenschaft, politischer Praxis und Öffentlichkeit bei. Der Bezug – aber auch die kritische Distanz – von Projekten zur politischen Praxis ist somit für die Förderung von besonderem Interesse.

Fristen: Anträge auf Förderung von Forschungsprojekten können nur zum 1. November und 2. Mai eines jeden Jahres eingereicht werden.
Anträge auf Förderung von Tagungen sowie von Vernetzungs- und Transferprojekten sind nicht an feste Termine gebunden, sie müssen jedoch mindestens sechs Monate vor dem geplanten Termin beziehungsweise Projektbeginn eingereicht werden.

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Gerda Henkel Stiftung: Forschungsprojekte / General Research Grants

Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben aus folgenden Bereichen:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten. Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter/innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden. Ein gleichzeitiger Bezug von Stipendium und Gehalt oder Altersrente/Pension ist nicht möglich.

Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiaten der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht. Individuelle Regelungen sind bitte mit der Geschäftsstelle abzustimmen.

Fristen: Die Stiftungsgremien entscheiden zweimal im Jahr über die Vergabe von Fördermitteln. Die Antragsfrist für die Herbstsitzung der Stiftungsgremien in 2021 endet am 01. Juni 2021. Die Antragsfrist gilt nicht für kleinere Fördersummen (bis max. 25.000,- Euro). Kleinere Fördersummen gewährt die Stiftung im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens, dessen Beratungszeit in der Regel zwischen drei und vier Monaten liegt.

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Research projects in the following fields are supported in particular:

  • Archaeology
  • History of Art
  • Historical Islamic Studies
  • History
  • History of Science
  • History of Law
  • Prehistory and Early History

The grants for research projects involve, depending on the type of project, the assumption of costs for personnel, travel, materials and/or other costs.

Project staff on research projects may only be financed by PhD or research grants. A fundamental prerequisite for a grant is that project staff conduct their own research, which is published under their name. The simultaneous receipt of salary or retirement pension and a research scholarship is not possible.

The period of support for Foundation stipend holders working on Ph.D. or research projects can be extended by up to 12 months if the holder becomes a parent during the period covered by the stipend and has an entitlement to maternity or parental leave. Individual arrangements must be discussed with the Foundation’s administrative office.

 

Deadlines: The Foundation committees meet twice a year to consider the applications and decide on funding grants. The next  deadline for larger projects (i.e. minimum value of more than 25,000 Euro) is .24 November, 2020. Applications for smaller projects (max. 25,000 Euro) are possible at any time.

More details

Gerda Henkel Stiftung: Fellowship

Im Rahmen ihres internationalen Engagements unterhält die Gerda Henkel Stiftung eine Reihe von Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Rumänien und Bulgarien. Jede wissenschaftliche Institution, mit der die Gerda Henkel Stiftung kooperiert, bietet Programme für bestimmte Zielgruppen an.

Kooperierende Institute mit den dazugehörigen Förderprogramm:

  • Deutsches Historisches Institut London - Gerda Henkel-Visiting Professorship
  • Deutsches Historisches Institut Washington - Gerda Henkel Postdoctoral Fellowship for Digital History
  • Historisches Kolleg München - Gerda Henkel Förderstipendien
  • Institute for Advanced Study, Princeton - Gerda Henkel Fellowship
  • Institutes for Advanced Study, Bukarest und Sofia - Postdoctoral Fellowships in Bukarest und Sofia
  • Kommission für Alte Geschichte, München - Stipendien für Doktoranden der Alten Geschichte
  • Maison méditerranéenne, Aix-en-Provence - Gerda Henkel Stiftung/ LabexMed Post-Doc-Stipendium
  • Stanford University - Gerda Henkel Visiting Professor Series in German Studies

Spezifische Informationen zum Bewerbungsverfahren und -voraussetzungen für jedes einzelne Förderprogramm finden sie hier.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Preise /Prizes

Union Académique Internationale: Early Career Researcher Awards

Union Académique Internationale: Early Career Researcher Awards

The Board of the UAI established two prizes of 6,000 euros each for a period of two years (2020-2021) for researchers in the humanities and social sciences in the early stage of their career. The awards are intended solely to be grant-in-aid awards to cover the cost of individual research such as visiting major libraries, taking part in fieldwork and attending academic conferences.

In 2021, candidates will hold a PhD in linguistics, philology, sociology, law or political science. The awards will be given to candidates from other fields in 2023 (history of science, philosophy, history of art, archeology) and 2025 (history, cultural and social anthropology). Innovation and potential for international collaboration are major criteria for selection. The UAI would wish particularly to invite applications from Early Career Researchers who are active participants in research projects already sponsored by the UAI at the time of application.

Deadline: December 2021 (tbc)

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Gerda Henkel Stiftung: Gerda Henkel Preis

Seit 2006 wird der Gerda Henkel Preis in einem Turnus von zwei Jahren an exzellente und international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die in den von der Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zur freien Verwendung bestimmt. Erwartet wird die Veröffentlichung des Festvortrags spätestens innerhalb von sechs Monaten.

Disziplinen:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Der Gerda Henkel Preis wird international ausgeschrieben. Die Stiftung wendet sich an Universitäten sowie namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen und fordert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen auf, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen zu benennen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Zur Ausschreibung

Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2021

Der Forschungspreis des Roman Herzog Instituts richtet sich an WissenschaftlerInnen (bis einschließlich 40 Jahre), die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Mit insgesamt 35.000€ Preisgeld zählt dieser Forschungspreis zu einer der höchst dotierten Auszeichnungen im Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Frist: Bewerbungen können bis 31. Dezember 2020 eingereicht werden. Die nächste Frist endet voraussichtlich wieder im Dezember des Folgejahres.

Zur Ausschreibung


Kontakt

Sara Hackert
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1185
Telefax +49 3834 420 1189
sara.hackertuni-greifswaldde