Geistes- und Sozialwissenschaften / Social Sciences and Humanities

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Förderung von Forschungsprojekten zum Thema „Nicht-staatliche Hochschulen“

Unmittelbares Förderziel ist es, die bestehenden Defizite an wissenschaftlich belastbarem Wissen über nicht-staatliche Hochschulen, das über deskriptive Darlegungen hinausreicht und üblicherweise in anwendungsnahen Forschungsarbeiten generiert wird, zu verringern. Es sollen u. a. das nicht-staatliche Segment des Hochschulsystems prägende Kenngrößen und Trends, den einzelnen Handlungsfeldern/Aufgabenbereichen zugrunde liegende Konzepte und Handlungslogiken identifiziert, etwaige Rückwirkungen auf die nationale Wissenschaft insgesamt und auch ihre gesamtgesellschaftliche Bedeutung thematisiert werden.

Folgenden thematischen Schwerpunkten müssen die Projektvorschläge jeweils zugeordnet sein:

  • Status-quo-Analysen und empirische Befunde zum Segment der nicht-staatlichen Hochschulen
  • Rolle und Funktion der nicht-staatlichen Hochschulen im nationalen Hochschul- und Wissenschaftssystem/gesamtgesellschaftliche Bedeutung
  • Umweltbeziehungen nicht-staatlicher Hochschulen
  • Studium und Lehre in nicht-staatlichen Hochschulen
  • Forschung an nicht-staatlichen Hochschulen

Zuwendungsberechtigt sind staatliche und nicht-staatliche Hochschulen, sowie außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 02. August 2022 eingereicht werden

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BMBF: Käte Hamburger Kollegs

Die vorliegende Bekanntmachung besteht aus zwei Förderlinien. Das BMBF möchte zum einen Kollegs fördern, die eine geisteswissenschaftliche Themensetzung aufweisen (siehe Förderlinie I), zum anderen Kollegs, die eine dezidierte Zusammenarbeit der Geisteswissenschaften mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften bei der Bearbeitung einer originär geisteswissenschaftlichen Fragestellung ermöglichen (siehe Förderlinie II).

  • Förderlinie I – Geisteswissenschaftliche Forschung: Interdisziplinäre Forschung in den Geisteswissenschaften zu innovativen Fragestellungen.
  • Förderlinie II – Transdisziplinäre Forschung: geisteswissenschaftliche Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften.

Die Käte Hamburger Kollegs sollen herausragenden Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen die Möglichkeit geben,

  • eine international sichtbare und wirksame Schwerpunktbildung der deutschen Geisteswissenschaften an den Universitäten bzw. Hochschulen voranzutreiben und die Verbindungen zu ausländischen Forschungsschwerpunkten und exzellenten Einrichtungen zu stärken,
  • durch weitgehende Freistellung von universitären Verpflichtungen wissenschaftlichen Freiraum für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen, um selbstgewählte Forschungsfragen entwickeln und ihnen nachgehen zu können,
  • eine Lerngemeinschaft zu bilden, die durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen die eigenen Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellt,
  • internationale Fachkolleginnen und -kollegen in ihre Forschungsarbeiten an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen einzubeziehen,
  • die geisteswissenschaftlichen Methoden – auch vergleichender, interdisziplinärer und transdisziplinärer Forschung – weiterzuentwickeln,
  • Graduierte nach der Dissertation (Postdocs) an internationale Spitzenforschung heranzuführen und in Netzwerke zu integrieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Universitäten bzw. Hochschulen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig und findet unter Einbezug internationaler Gutachterinnen und Gutachter statt. Das Verfahren ist zudem offen und kompetitiv.

Frist: Interessensbekundungen sollten bis31. Oktober 2021 (für die Einreichungsfrist von Skizzen zum 17. Januar 2022) bzw. 31. Oktober 2023 (für die Einreichungsfrist von Skizzen zum 15. Januar 2024) eingereicht werden.

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Änderung der Ausschreibung

Horizon Europe

NKS: Fördermöglichkeiten für die Sozial- und Geisteswissenschaften im Rahmen von Horizon Europe

Das folgende Opportunities Dokument bietet eine detaillierte Übersicht über alle relevanten Fördermöglichkeitenfür die Sozial- und Geisteswissenschaften in Horizont Europa.

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

UKRI: Support knowledge exchange for CHANSE digital transformations research

Apply for funding to bring together Collaboration of Humanities and Social Sciences in Europe (CHANSE) funded research projects on digital transformations, by developing knowledge exchange activities. 

The knowledge exchange facilitator’s role is to strengthen the overall cohesion of the CHANSE programme and coordinate knowledge exchange efforts and activities at the programme level. As the knowledge exchange facilitator, you are expected to be an internationally well-positioned researcher with relevant expertise and knowledge of the programme themes, and supported by a research assistant. 

The principal investigator must hold a PhD or an equivalent qualification or experience and also should be based at an established organisation with the capacity to undertake high quality research.

The maximum cash contribution from the funders is £205,000. This is expected to support provision of the knowledge exchange facilitator role for three and a half years. Transformations research projects are expected to start in September to October 2022. Projects will be 24 to 36 months in length.

Deadline: The deadline for the submission of proposals is 26 July 2022, 4pm UK time 

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VolkswagenStiftung: NEXT – Rechtswissenschaften zwischen Normativität und Wirklichkeit / NEXT – Law between Normativity and Reality

Recht als Gegenstand der Rechtswissenschaft beschreibt und erzeugt immer Verhältnisse von Normativität und Wirklichkeit. Die Relevanz dieses Verhältnisses zeigte sich eindrücklich in dem 2021 erfolgten Klimaschutzbeschluss des Bundesverfassungsgerichts. Recht prägt und verändert hier gesellschaftliche Wirklichkeit und gleichzeitig bildet diese Wirklichkeit Rahmen und Bezugspunkt für Recht und wirkt hierdurch darauf zurück. An dieser Schnittstelle von rechtlicher Normativität und Wirklichkeit stellen sich Fragen von hoher gesellschaftlicher Relevanz, bspw. in den Bereichen der Nachhaltigkeit oder Digitalisierung. 

Mit der einmaligen Ausschreibung "NEXT – Rechtswissenschaften zwischen Normativität und Wirklichkeit" möchte die VolkswagenStiftung daher kooperative rechtswissenschaftliche Projekte fördern, die sich durch einen Einbezug von Fragestellungen auszeichnen, die das Verhältnis von Normativität und Wirklichkeit spezifisch behandeln und zum Gegenstand rechtswissenschaftlicher Forschung machen.

Das Angebot wendet sich an Projektteams von zwei oder drei Forscher:innen aus den Rechtswissenschaften sowie an Kooperationspartner:innen weiterer Fachgebiete. In einem Förderzeitraum von bis zu zwei Jahren beträgt die maximale Fördersumme 350.000 Euro. 

Frist: 05. Juli 2022, 14.00 Uhr MEZ

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Law as a subject of legal science always describes and generates relations of normativity and reality. The relevance of this relationship was impressively demonstrated in the 2021 climate protection decision of the German Federal Constitutional Court. Here, law shapes and changes social reality and, at the same time, this reality forms the framework and reference point for law. At this interface of legal normativity and reality, questions of high social relevance arise, for example in the areas of sustainability or digitalization.

With the call for proposals “NEXT - Law between Normativity und Reality”, the Volkswagen Foundation would therefore like to promote cooperative legal science projects that are characterized by an inclusion of questions that specifically deal with the relationship between normativity and reality and make it the subject of legal science research.

The funding initiative addresses teams of two or three researchers from the legal sciences as well as cooperation partners from other disciplines. During a funding period of up to two years, projects can be funded with up to 350,000 euros.

Deadline: 05 July 2022, 2.00pm CET

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VolkswagenStiftung: Perspektiven auf Reichtum: Die (Re-)Produktion von Reichtum / Perspectives on Wealth: The (Re-)Production of Wealth

Extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Mit der Förderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" möchte die VolkswagenStiftung einen Perspektivwechsel initiieren von der Armutsforschung auf Facetten des Phänomens Reichtum. 

In der ersten Ausschreibung zum Thema richtet sich der Fokus auf die Genese von Reichtum. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und der jeweils bestehenden Macht- und Herrschaftsverhältnisse zielt die Ausschreibung darauf ab, konzeptionelle, methodische und empirische Erkenntnisse zum Thema "(Re-)Produktion von Reichtum" zu generieren. 

Die erste Ausschreibung umfasst drei Förderlinien

  • Internationale Kooperationsprojekte (Frist: 25. Mai 2022)
  • Nationale Kooperationsprojekte (Frist: 25. Mai 2022)
  • (Inter-)Nationale Sommerschulen (Frist: 05. Juli 2022)

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Extremely unequal income and wealth conditions are a recurring source of conflict and an ongoing hindrance to human development. Scientific research into the phenomenon of wealth is therefore a central element in understanding social transformation processes. With the funding initiative 'Perspectives on Wealth', the Volkswagen Foundation aims to initiate a shift of perspective from poverty research to facets surrounding the phenomenon of wealth. 

In the first call for proposals on this topic, the focus is on the genesis of wealth. Against the background of societal transformation processes in the past, present and future and the respective existing power and domination relations, the call aims to generate conceptual, methodological and empirical findings on the topic of '(Re-)Production of Wealth'. 

The first call for proposals encompasses three funding lines

  • International cooperation projects (Deadline: 25 May 2022)
  • National Collaborative Projects (Deadline: 25 May 2022)
  • (Inter-)National Summer Schools (Deadline: 05 July 2022)

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DFG: Das iranische Hochland: Resilienzen und Integration in vormodernen Gesellschaften

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2018 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Das iranische Hochland: Resilienzen und Integration in vormodernen Gesellschaften“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Das Schwerpunktprogramm ist auf archäologische, kultur- und sprachwissenschaftliche Forschungsvorhaben (prä-)historischer Gesellschaften des Hochlands Iran ausgerichtet. Ziel des Programms ist es, die verschiedenen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Prozesse dieses Raums nach Rohstoffregimen, institutionellen Verhältnissen und der Mobilität seiner Bewohnerinnen und Bewohner nachzuzeichnen.

Das Programm ist in die drei folgenden Schwerpunktthemen gegliedert:

  • Landschaften und Rohstoffregime
  • Alltag und Institution
  • Mobilität und Netzwerke

Projekte sollen mindestens in einem Schwerpunktthema verankert sein und Beiträge zu den zentralen Forschungsfeldern leisten. In der zweiten Projektphase ist zum einen die Fortsetzung der coronabedingt verzögerten Grundlagenforschungen vorgesehen, zum anderen – wie ursprünglich geplant – die verstärkte Bearbeitung der projektspezifischen Synthesen und Modelle.

Frist: Anträge sind auf Englisch bis zum 29. Juni 2022 einzureichen

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Deutsch Polnische Wissenschaftsstiftung: Projektförderung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden. 

Im Rahmen der Hauptausschreibung können Forschungsprojekte beantragt werden, die sich auf einen (oder mehrere) der vier thematischen Schwerpunkte beziehen:

  • Kultur - und Wissenstransfer
  • Europäisierungsprozesse
  • Normen- und Wertewandel
  • Mehrsprachigkeit

Es können bis zu max. 80.000 EUro für ein Projekt beantragt werden. 

Frist: Anträge sind bis zum 31. Oktober 2022 einzureichen

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FNA: Projektförderung

Das Forschungsnetzwerk Alterssicherung fördert Forschungsprojekte zu alterssicherungsrelevanten Fragen. 

Förderschwerpunkte sind 

  • Ziele der Alterssicherung
  • Wirkungsanalyse des Alterssicherungssystems
  • Sicherung bei Erwerbsminderung
  • Akzeptanz des Alterssicherungssystems 
  • Europäische und internationale Alterssicherungspolitik

Dabei bestehen zwischen einzelnen Themen aus den verschiedenen Themenkomplexen eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten. Förderfähig sind Anträge aus allen wissenschaftlichen Perspektiven. 

Frist: Anträge sind bis zum 31. Oktober 2022 einzureichen

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VolkswagenStiftung: Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte. Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).

Frist: 01. Februar 2023

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The initiative aims at providing more freedom for writing a larger scholarly treatise to professors from the humanities and social sciences who have already achieved a degree of renown by virtue of (a first) outstanding research performance. Candidates can apply for a substitute professorship , whereby this scheme also aims at providing a perspective for early career academics. The Foundation will finance a substitute professorship for a leave of absence of 6 months to up to 18 months and up to 5,000 Euros per semester for additional non-personnel costs for the applicant.

Deadline: 1st February 2023

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Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Lost Cities / Funding Programme Lost Cities

Der ungeheure Verstädterungsprozess, der in verschiedenen Konjunkturen und mit regionalen Unterschieden seit vielen tausend Jahren die Weltgeschichte prägt und aktuell besondere Dynamik entwickelt, hat eine auf den ersten Blick paradox anmutende andere Seite, nämlich die schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städte, die sogenannten Lost Cities. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen gerade zahlreiche solcher Lost Cities entstehen. 

Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt und soll Projekte ermöglichen, in denen vielfältige Dimensionen der Auseinandersetzung mit verlassenen Städten im Mittelpunkt stehen. Dabei sollen kulturspezifisch wie kulturübergreifend kausale Zusammenhänge und regionale wie zeitliche Spezifika im Fokus stehen. Ziel des Programms ist es, die in den unterschiedlichen Kontexten greifbaren Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beschreiben.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die maximal mögliche Förderdauer beträgt 36 Monate.

Frist: 24. Mai 2023

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The enormous process of urbanization, which has defined world history for thousands of years in different economic situations and with regional variations, and which is now developing a particular dynamism, has another side to it that initially appears paradoxical – namely the shrinking and entirely abandoned cities, the so-called Lost Cities. Current transformation processes in various parts of the world mean that many of these Lost Cities are emerging. 

The funding programme is designed to be interdisciplinary and to facilitate projects in which there are varied dimensions to the examination of abandoned cities. At the same time, there should be a focus on causal correlations, both with regard to specific individual cultures and spanning all cultures, and on specifics of place and time. The aim of the programme is to describe the tangible cultures of interpretation, knowledge and perception within different contexts.

Eligible to apply are post-doctoral researchers based in a university and working in the area of the humanities and the social sciences. The maximum duration is 36 months.

Deadline: 24 May 2023

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

ZEIT-Stiftung: Publikationsprogramm „Offene Wissenschaft“

Das Publikationsprogramm „Offene Wissenschaft“ unterstützt Veröffentlichungen von Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen in Print und in Open Access, auf Deutsch und Englisch. Die Stiftung trägt damit der Entwicklung Rechnung, dass die Veröffentlichung wissenschaftlicher Bücher und neuer digitaler Formate im Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften an Bedeutung gewinnt. Ziel ist eine offene und zügige Verbreitung von Forschungsergebnissen sowie die Eröffnung des internationalen und interdisziplinären Dialogs und der Zusammenarbeit, über räumliche und finanzielle Grenzen hinweg.

Thematische Fokussierungen zu den Schwerpunkten Grenzen und Räume sind willkommen. In den Publikationen können wirtschaftliche, kulturelle, politische, soziale und gesellschaftliche Aspekte von Grenzen und Transformationen sowie Entgrenzungsprozesse und Grenzziehungen behandelt werden. Ebenfalls von Interesse sind räumliche Blicke  auf sozial- und geisteswissenschaftliche Phänomene und Zusammenhänge sowie Auseinandersetzungen zum Verhältnis von städtischen und ländlichen Räumen, ihre Transformationen und Perspektiven. Enträumlichung, Verräumlichungsprozesse, Globalisierung und Digitalisierung gehören ebenfalls zu den Interessengebieten der Ausschreibung.

Frist: Ausschreibungen erfolgen zweimal im Jahr. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober und 30. April eines jeden Jahres einzureichen

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Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Förderung der Provenienzforschung im Bereich "NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut"

Grundsätzlich können alle öffentlich unterhaltenen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland – vornehmlich Museen, Bibliotheken und Archive – einen Antrag auf Projektförderung bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellen. Voraussetzung für einen Antrag sind in der Regel Verdachtsmomente auf im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut in den Beständen . Mit der Zuwendung soll Forschung ermöglicht werden. Daher können die beantragten Mittel für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben eingesetzt werden. Es kann langzeitiger Förderbedarf (Fehlbedarfsfinanzierung, bis zu 24 Monaten, Verlängerung möglich) oder kurzfristiger Förderbedarf (Vollfinanzierung des Projekts, max. EUR 15.000, bis zu 6 Monaten, keine Verlängerung) beantragt werden.

Frist: 1. Oktober und 1. April eines jeden Jahres

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Bundesstiftung Aufarbeitung: Projektförderung

Ziel dieser Förderung ist es, möglichst viele Menschen in allen Teilen Deutschlands mit den geförderten Projekten zu einer nachhaltigen und kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen, Geschichte und den Folgen der deutschen Teilung, der SED-Diktatur sowie deren Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts anzuregen und zur Gestaltung der deutschen Einheit beizutragen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung will mit ihrer Projektförderung insbesondere

  • die historisch-politische Bildungsarbeit zu diesen Themen befördern und dabei insbesondere die existierende Vielfalt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen erhalten, ausbauen und professionalisieren;
  • neue Zielgruppen für diese Themenbereiche erschließen;
  • neue, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu diesen Themen schaffen und hierfür erforderliche Quellen sichern und erschließen;
  • diese Themen in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre dauerhaft verankern;
  • zum Austausch und zur Vernetzung zwischen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Aufarbeitung beitragen sowie eine internationale Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung von Diktaturen anregen;
  • den Wissenstransfer in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit befördern;
  • Beiträge zur Herausbildung einer gesamtdeutschen Erinnerungskultur leisten, die die Erinnerung an die zweite Diktatur in Deutschland, die Teilung und deren Überwindung einschließt.

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung grundsätzlich als Teilfinanzierung gewährt. Sie kann in Form von nicht rückzahlbaren und von bedingt rückzahlbaren Zuschüssen bewilligt werden. Durch den Antragsteller sind grundsätzlich Eigen- oder Fremdmittel in angemessener Höhe, mindestens jedoch 10% der Gesamtausgaben, einzubringen und nachzuweisen. Grundsätzlich förderfähig sind Sachausgaben sowie Personalausgaben und Honorare.

Frist: 30. Juni (Fördersumme >50.000 Euro) und 31. August (Fördersumme <50.000 Euro) eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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DSF: Förderung für Friedens- und Konfliktforschung

Die Stiftung versteht sich als Anstoßgeberin für die Weiterentwicklung des Forschungsfeldes, indem sie insbesondere thematisch und methodisch originelle Forschungsvorhaben fördert. Hierdurch sollen sowohl die Innovationsfähigkeit der Friedens- und Konfliktforschung als auch die Kooperationsmöglichkeiten mit angrenzenden Forschungsgebieten und mit der internationalen Forschung gestärkt werden. Die Stiftung bietet drei verschiedene Förderbereiche an:

Forschungsprojekte:

  • Profilprojekt mit einer Regellaufzeit von 30 Monaten und einem Fördervolumen von bis zu 150 T€
  • Pilotprojekt mit einer Regellaufzeit von 12 Monaten und einem Fördervolumen von bis zu 50 T€

Frist: 2. Mai und 1. November jeden Jahres

Vernetzung und Wissenstransfer:

  • Forschungsnetzwerk mit einer Regellaufzeit von 24 Monaten und einem Fördervolumenvon bis zu 25 T€
  • Internationale Fachtagung mit einem Fördervolumen von bis zu 20 T€
  • Vernetzungsprojekt mit einem Fördervolumen bis zu 10 T€
  • Transferprojekt mit einem Fördervolumen bis zu 10 T€

Thematische Förderlinien:

In diesem Jahr ist das Thema "Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit"

Frist: 14. Mai 2021 und 1. Oktober 2021

Zu den Förderbereichen

Preise /Prizes


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