Interdisziplinäre Ausschreibungen / Alle Fachrichtungen

Bundesförderungen

BMBF: CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Die Förderrichtlinie „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ zielt auf die Förderung internationaler Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ und bündelt die wirtschaftsorientierten internationalen Aktivitäten unter dieser Dachmarke. CLIENT II soll einen Beitrag dazu leisten, durch die Unterstützung der Kooperation mit entsprechenden Partnerländern Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu unterstützen. Gleichzeitig nimmt Deutschland durch die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern bei Forschung und Entwicklung auch seine internationale Verantwortung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wahr. Im Fokus von CLIENT II steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze in den Themenbereichen Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft, Wassermanagement, Klimaschutz/­Energieeffizienz, Anpassung an den Klimawandel, Landmanagement, Nachhaltige Energiesysteme und Naturrisiken gemeinsam zu entwickeln und zu implementieren. Gleichzeitig sollen damit neue Marktpotenziale für exportorientierte innovative deutsche Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – erschlossen werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit FuE-Kapazität in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit FuE-Kapazität) in Deutschland verlangt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden.

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BMEL: "LandMobil - unterwegs in ländlichen Räumen"

Mit der Bekanntmachung "LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beispielhafte Projekte, die geeignet sind, die Mobilität der Menschen in den ländlichen Räumen zu verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge zu leisten. Gesucht werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass sie für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können.

Die Aussichten auf eine Förderung hängen unter anderem vom Nutzen für die ländlichen Regionen und die dort lebenden Menschen, den Erfolgsaussichten des Vorhabens, Innovationsgrad und Kreativität des Ansatzes sowie der Übertragbarkeit der Lösungen ab. Der Förderzeitraum umfasst maximal drei Jahre. Die Zuwendungssumme beträgt maximal 180 000 Euro.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen und Personengemeinschaften, die über eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland verfügen, z. B. Vereine, privatrechtliche Organisationen und Unternehmen, Gemeinden, Städte und Landkreise. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 1. April 2019 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Zuwendungen für die Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik Iran

Deutschland und Iran können auf eine sehr lange Erfahrung in der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Technologie und Innovation zurückblicken. Formale Grundlage der Beziehungen ist das Regierungsabkommen zur Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) aus dem Jahr 1977. Vor diesem Hintergrund und im Sinne des gegenseitigen Interesses am Ausbau der Kooperation im Bereich Wissenschaft und Forschung haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Technologie der Islamischen Republik Iran (MSRT) während der gemeinsamen WTZ-Sitzung am 5. Mai 2017 vereinbart, Mobilitätsmaßnahmen auf bilateraler Basis zu fördern.

Ziel von Vorhaben der „Projektbezogenen Mobilität“ ist die Verknüpfung laufender FuE-Vorhaben von internationalen Projektpartnern. Durch diese Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen soll ein Mehrwert für alle beteiligten Partner generiert werden. Es sollen sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut, als auch neue Projektkooperationen initiiert werden. Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Das Programm erleichtert die bilaterale Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Islamischen Republik Iran und Deutschland durch gemeinsame Forschungsprojekte.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern sowie KMU. Die Zuwendungen werden in der Regel maximal für die Dauer von 24 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis 15. April 2019 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Förderung der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit mit der Ukraine

Zentrale Grundlage für die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie ist die seit dem Jahr 1993 unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie der Bundesrepublik Deutschland und des Staatskomitees für Wissenschaft und Technologie der Ukraine über wissenschaftlich-technische Beziehungen“. Die Zusammenarbeit mit der Ukraine hat sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Sie gewinnt zusätzliche Bedeutung durch die jüngsten politischen Entwicklungen und durch die herausgehobene Rolle des Landes im Rahmen der Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union.

Zweck von Vorhaben der „Projektbezogenen Mobilität“ ist die Verknüpfung laufender FuE-Aktivitäten deutscher und ukrainischer Projektpartner. Durch diese Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen soll ein Mehrwert für alle beteiligten Partner generiert werden. Es sollen sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut, als auch neue Projektkooperationen initiiert werden. Das Programm erleichtert die bilaterale Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Ukraine und Deutschland durch gemeinsame Forschungsprojekte.

Antragsberechtigt in Deutschland sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institu­tionen, die Forschungsbeiträge liefern sowie KMU. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis 14. März 2019 können Projektskizzen vorgelegt werden.

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BMBF: Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial

Die fortschreitende Digitalisierung prägt schon heute die Art, wie Produktions- und Dienstleistungen erbracht werden können. Wirtschaft und Gesellschaft stehen gemeinsam vor der Herausforderung, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um Qualität und Produktivität der Arbeitswelt zu steigern. Mit diesem Ziel müssen nachhaltige Digitalisierungskonzepte sowie Umsetzungsstrategien entwickelt werden, die neue Technologien, vorhandene Stärken und Strukturen sowie die Bedürfnisse der Menschen gleichermaßen berücksichtigen.

Dem Mittelstand kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Über 30 Mio. Menschen sind in rund 3,7 Mio. kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt und bilden einen Motor für Wachstum und Innovationen. Eine zukunftsfähige Arbeitswelt ist daher auf einen zukunftsfähigen Mittelstand angewiesen.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, indem neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung und -organisation erforscht, entwickelt und umgesetzt werden.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und mittelständische Unternehmen, staatliche und nicht-staatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbände. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Die Förderrichtlinie sieht zwei Einreichungsstichtage für Skizzen vor. Dies sind der 1. März 2019 und der 2. September 2019.

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BMWi: Digitalisierung der Energiewende

Die Digitalisierung ist ein Treiber der Energiewende und ein Schlüsselthema von herausragender Bedeutung. Aus dem Prozess der Digitalisierung ergeben sich eine Vielzahl von vielversprechenden Möglichkeiten sowie Herausforderungen für Forschung- und Entwicklungsvorhaben im gesamten Spektrum der Energietechnologien.

Dieser Aufruf adressiert explizit Forschungsvorhaben mit übergeordnetem Charakter im Kontext der Digitalisierung der Energiewende. Diese können auch Möglichkeiten der Umsetzung komplementär zum Energieforschungsprogramm unterstützen, wie sie zum Beispiel im Rahmen der Digitalen Strategie 2025 des BMWi oder des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende geplant sind. Die Projektvorschläge sollen sich nicht auf einen einzelnen Technologiebereich reduzieren lassen, und müssen einen deutlichen Mehrwert für die Energieforschung haben. Eine weitergehende thematische Einschränkung wird nicht vorgenommen. Die Projektvorschläge müssen sich aber durch eine hohe transdisziplinäre Zusammenarbeit auszeichnen. Daher müssen die Projektkonsortien mindestens drei Fachdisziplinen abdecken; beispielweise - und nicht ausschließlich - seien hier Elektrotechnik, Informatik, Ökonomie und Soziologie genannt.

Projektvorschläge können von transdisziplinären Konsortien eingereicht werden, die Akteure aus mindestens drei Forschungsdisziplinen umfassen. Im Rahmen der Konsortien sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland antragsberechtigt. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups werden zur Antragstellung aufgefordert. Antragsberechtigt sind zudem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit FuE-Kapazitäten in Deutschland sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung.

Frist: Projektvorschläge können bis zum 15. März 2019 eingereicht werden.

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BMBF: „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ mit den Schwerpunkten „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“

Lehrerinnen und Lehrer sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Bildungssystems. Sie begleiten junge Menschen in wichtigen Entwicklungsphasen, die für individuellen Bildungserfolg, Persönlichkeitsbildung, Sozialisation und beruflichen Werdegang prägend sind. Gesellschaftliche Veränderungen bringen neuartige Aufgaben für das Bildungssystem und den Lehrerberuf mit sich. Für die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, ihr Ansehen und berufliches Wirken steht der Staat in einer besonderen Verantwortung. Auf Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz vom 29. Juni 2018 gibt es für die zweite Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ergänzend zu der Bund-Länder-Vereinbarung vom 12. April 2013 eine zusätzliche Auswahlrunde. Dabei erfolgt eine inhaltliche Schwerpunktsetzung auf die Themen „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“.

In diesem Themenbereich können Einzelvorhaben und/oder Verbundvorhaben bis zu einem Zeitraum von 4 Jahren gefördert werden. Antragsberechtigt sind Hochschulen in staatlicher Verantwortung sowie in kirchlicher oder privater Trägerschaft. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabenbeschreibungen sind bis spätestens 8. März 2019 vorzulegen.

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BMBF: Zivile Sicherheit – Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt auf der Grundlage des Sicherheitsforschungsprogramms anwendungsnahe Forschungsvorhaben, die neue Strategien, technologische Ansätze und organisatorische Konzepte zum Schutz sozioökonomischer und soziokultureller Infrastrukturen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierter Kriminalität und Großschadenslagen entwickeln.

Gefördert werden Verbundprojekte zu folgenden Themenschwerpunkten:

I. Sozioökonomische Infrastrukturen:

- Erhöhung der Resilienz des Gesundheits- und Pflegewesens

- Erhöhung der Resilienz des Finanz- und Versicherungswesens

II. Soziokulturelle Infrastrukturen

- Strategien zum Schutz von Medien und Informationsinfrastrukturen

- Strategien zum Schutz unwiederbringlicher Kulturgüter

Die Lösungen sind im Verbund aus mehreren interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellten Projektpartnern zu bearbeiten. Die Förderung erfolgt für einen Zeitraum von i.d.R. ein bis zwei Jahren.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen für den Themenbereich I. Sozioökonomische Infrastrukturen bis spätestens 11. Dezember 2018 und für den Themenbereich II. Soziokulturelle Infrastrukturen bis 30. Juni 2019.

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BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 27. April eines jeden Jahres

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Förderung VolkswagenStiftung

VolkswagenStiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene

"Momentum" bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn sind mit dieser Initiative Wissenschaftler(innen) in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen. Angesichts eines immer kurzatmiger agierenden Wissenschaftsbetriebs sollen Freiräume für neues Denken in Forschung und Lehre im Universitätsalltag geschaffen werden. Der Fokus des neuen Förderangebots liegt darauf, die Vielfalt der Forschung und die Kreativität von Forscherpersönlichkeiten in Universitäten in Deutschland sowie die strategische Weiterentwicklung der entsprechenden Organisationseinheit zu stärken. Das Förderangebot richtet sich an Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre, die Fördersummer bis zu 1 Million Euro.

Frist: 4. Juni 2019 und 2. Juni 2020

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VolkswagenStiftung: Künstliche Intelligenz ─ Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden. Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

  • Planning Grant
    Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
     
  • Full Grant
    Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.

Frist: 4. Juli 2019

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VolkswagenStiftung: Freigeist-Fellowship

Die VolkswagenStiftung vergibt Freigeist-Fellowships an außergewöhnliche Persönlichkeiten der Forschung, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. NachwuchswissenschaftlerInnen mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Frist: 10. Oktober 2019

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VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich (mindestens jedoch acht Monate vor dem Zeitpunkt der geplanten Veranstaltung)

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VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

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VolkswagenStiftung unterstützt geflohene Wissenschaftler*innen

Die VolkswagenStiftung möchte speziell die Einbindung von forschenden Menschen aus Kriegsgebieten in unser Wissenschaftssystem unterstützen und hat zu diesem Zweck das "Zusatzmodul für geflohene Wissenschaftler(innen)" ins Leben gerufen. Dadurch erhalten Wissenschaftlerinnen durch die Mitarbeit in einem bereits geförderten Forschungsprojekt die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen. Das Förderangebot sieht im Kern vor, dass die ursprünglichen Antragsteller für bereits laufende Förderprojekte Zusatzanträge stellen können. In Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben können sie Mittel von bis zu 200.000 Euro beantragen.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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VolkswagenStiftung: Offen – für Außergewöhnliches

Die VolkswagenStiftung fördert Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint. Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream. Das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches" ist also Ausnahmefällen vorbehalten. Anders gesagt: Wer hier zum Zuge kommen will, muss mit seinem Vorhaben nicht nur höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen, sondern auch plausibel darstellen können, dass sich im Rahmen der Förderangebote anderer Institutionen keine Unterstützung für das Projekt finden lässt. Bevorzugt werden Vorhaben, die sich außergewöhnlichen interdisziplinären und methodischen Herausforderungen stellen, die eine einmalige Gelegenheit ergreifen möchten oder die durch ein anderes Alleinstellungsmerkmal überzeugen können. Entsprechend dem offenen Charakter des Förderangebots kann es keinen allgemeingültigen Kriterienkatalog geben.

Frist: keine, Antragseinreichung nach persönlicher Absprache

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VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

Frist: keine

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VolkswagenStiftung: Sommerschulen

Mit dieser Förderinitiative unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben. Unterstützt werden Sommerschulen mit höchstens 60 Teilnehmer*innen. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind ein interdisziplinärer und internationaler Kontext, eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden. Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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VolkswagenStiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer'

Die sogenannten 'kleinen Fächer' stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation. Ihre komplexen Gegenstände regen dazu an, Probleme multiperspektivisch zu adressieren und tragen dadurch zentral zu einer gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen so wichtigen vielschichtigen Erforschung der Welt und einem ganzheitlichen "Weltwissen" bei. Gleichzeitig sind gerade diese Wissensgebiete häufig durch prekäre Strukturen an den Universitäten gekennzeichnet. Deshalb zielt das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre. Es soll die Vertreter(innen) dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, welche den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen. Das Förderangebot richtet sich an festangestellte Professor(inn)en aus den 'kleinen Fächern' zusammen mit Vertreter(inne)n der Universitätsleitungen (Förderlinie 1) sowie Wissenschaftler(innen) an Hochschulen sowie außeruniversitären Einrichtungen, die 'kleine Fächer' vertreten (Förderlinie 2). In der ersten Förderlinie werden bis zu 1 Mio. Euro vergeben, in der zweiten Förderlinie bis zu 100.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre.

Frist: 16. September 2019, 16. September 2020

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Weitere Förderungen

TWAS-DFG: Cooperation Visits Programme für NachwuchswissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen aus Subsahara-Afrika

Auf Grundlage der Vereinbarung mit The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries (TWAS) macht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen auf die Möglichkeit aufmerksam, promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen aus Subsahara-Afrika zu einem dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalt an ihre Institution einzuladen.

Die DFG zahlt an die Gastgebereinrichtung eine monatliche Pauschale zur Deckung der Aufenthaltskosten des Gastes, dessen Visakosten und Fahrtkosten vor Ort sowie eine monatliche Pauschale für Projektausgaben des Instituts, beispielsweise für Material- und Laborkosten. Für die Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler selbst stellt die DFG die Flug- und Bahntickets vom Heimatflughafen zum Gastgeberinstitut und zurück sowie die Auslandskrankenversicherung zur Verfügung.

Antragsvoraussetzungen sind:

  • Herkunft aus einem Land Subsahara-Afrikas und
  • Forschungstätigkeit an einer Universität oder Forschungseinrichtung in einem Land Subsahara-Afrikas;
  • Erlangung der Promotion nicht länger als fünf Jahre vor der Deadline;
  • Die Antragstellerinnen und Antragsteller dürfen nicht schon in Deutschland tätig sein oder aktuell mit dem Gastgeberinstitut gemeinsam forschen.
  • Für die Wiederholung von Aufenthalten, vor allem mit dem Ziel der Ausarbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte, steht das DFG-Förderinstrument „Aufbau internationaler Kooperationen“ zur Verfügung.

Frist: Der Antrag ist bis zum 1. April 2019 durch die Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei TWAS einzureichen.

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JPND: Ausschreibung zu personalisierter Medizin für neurodegenerative Erkrankungen

Die europäische Initiative „Joint Programming Neurodegenerative Disease Research (JPND)“ hat eine Ausschreibung zur Förderung von interdisziplinären europäischen Verbundprojekten zum Thema „Personalisierte Medizin für neurodegenerative Erkrankungen“ veröffentlicht. Unter anderem sollen auch sozioökonomische und kulturelle Aspekte sowie Gesundheitssysteme betrachtet werden.

Das Ausschreibungsverfahren ist zweistufig.

Frist: Es können Skizzen bis zum 12 März 2019 eingereicht werden.

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DFG-GAČR: Possibility for Joint German-Czech Research Projects

On the basis of their long-standing cooperation and the respective Memorandum of Understanding the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and the Czech Science Foundation (GAČR) have opened the possibility for funding of joint German-Czech projects in all areas of basic research for the period 2020–2022. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. These joint proposals have to be based on a close interaction between the German and Czech research teams and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.

Proposals shall be written in English and must be submitted to both organizations in parallel in accordance with the proposal preparation requirements of each side, respectively.

Deadline: 1 April 2019

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DFG-NSFC: Joint Sino-German Research Projects 2019 in Chemistry, Life Sciences, Medical Sciences and Management Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and the National Natural Science Foundation of China (NSFC) are continuing their long-standing collaboration in the field of joint Sino-German research projects. This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and China to design and carry out jointly organized research projects of outstanding scientific quality. Funding within this initiative will be available for collaborative research projects consisting of researchers from both partner countries. Within these research teams, each national funding organization will generally only fund those project components that are carried out within its own country. The collaborative research projects must involve active communication and cooperation between the participating researchers.

The collaborative projects selected to take part in the initiative will receive research funding for a period of up to three years. The present initiative is open to joint research projects in the fields of chemistry, life sciences, medical sciences and management sciences. A further call for proposals, dedicated to the fields of engineering sciences, geosciences, information sciences, mathematics and physics, will be launched at the end of 2019 with a deadline in March 2020.This call for proposals is open to researchers based at universities, academic institutions and research centers in Germany and China.

Deadline: 27 March 2019

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DFG-CAPES: Collaborative Research Initiative Joint call for the formation of Brazilian-German research projects in the fields of Law

Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) have announced a joint call for German-Brazilian research projects in the fields of law. It is expected that German and Brazilian project partners prepare joint integrated project proposals with complementary contributions of both sides.

Researchers can apply for a funding period of three years with the possibility of renewal for one more year. Proposals have to be written in English and must be submitted to both organizations in parallel in accordance with the proposal preparation requirements of each side, respectively.

Deadline: 28 February 2019

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DFG- RFBR Cooperation: Possibility for Joint German-Russian Research Projects

On the basis of their long-standing cooperation and the respective Memorandum for Understanding the Deutsche Forschungsgemeinschaft and the Russian Foundation for Basic Research (RFBR) have opened the possibility for funding of joint German-Russian projects in all areas of basic research for the period of 2020–2022.

These joint proposals have to be based on a close interaction between the German and Russian research teams and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners. Proposals without strong interaction between the partners should be submitted as separate proposals in the standard funding schemes of DFG and RFBR.

Proposals shall be written in English and must be submitted to both organizations in parallel in accordance with the proposal preparation requirements of each side, respectively.

Deadline: 7 March 2019

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DFG-RSF Kooperation: Possibility for Joint German-Russian Project Proposals in all Fields of Science

To facilitate the support of collaborative work between German and Russian research groups, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Russian Science Foundation (RSF) have opened the possibility for joint German-Russian project proposals for the funding period 2020–2022 in all fields of science. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. At the DFG these proposals are submitted in the funding scheme „Sachbeihilfe/Research Grants“. At the RSF the proposals will be part of an open public competition for the activity “Basic Scientific Research and Exploratory Scientific Research, Conducted by International Research Teams”. All proposals will be reviewed by both organisations separately. The results of the review process will be shared between the agencies. Support will be granted for those proposals where both DFG and RSF recommend funding.

Frist: voraussichtlich auch wieder Ende 2019

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Alexander von Humboldt-Stiftung: Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Forschende

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und wird von verschiedenen Stiftungen aus dem In- und Ausland finanziell unterstützt. Nachdem sie bislang von Runde zu Runde verlängert wurde, soll sie nun dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert werden. Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells. Künftig sollen im Rahmen des Programms jährlich bis zu 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.

Frist: Die nächste Runde der Philipp Schwartz-Initiative wird voraussichtlich im Dezember 2018 ausgeschrieben.

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Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf der Grundlage einer Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm Deutsch-Israelische Projektkooperation übernommen und führt dieses fort. Sieben Einrichtungen (fünf Universitäten sowie das Technion- und das Weizmann-Institut) in Israel werden aufgefordert, Vorschläge für Projektkooperationen, die aus allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung stammen können, zu unterbreiten. Sie sind so zu gestalten, dass sie in enger Zusammenarbeit zwischen den israelischen und den deutschen Projektpartnern durchgeführt werden können und müssen eine Beschreibung des gemeinsamen Arbeitsplans sowohl für die israelische als auch für die deutsche Seite enthalten

Frist: 31. März 2019

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Alexander von Humboldt Siftung: Professorship

Academics of all disciplines from abroad, who are internationally recognised as leaders in their field and who are expected to contribute to enhancing Germany's sustained international competitiveness as a research location in consequence of the award, are eligible to be nominated for an Alexander von Humboldt Professorship. The Alexander von Humboldt Professorship, which is financed by the Federal Ministry of Education and Research through the International Research Fund for Germany, enables award winners to carry out long-term and ground-breaking research at universities and research institutions in Germany. The award funds, totalling 5 million euros for academics in experimental disciplines and 3.5 million euros for researchers in theoretical disciplines, are made available for a period of five years. Nominations may be submitted online by German universities; non-university research institutions may also submit nominations jointly with a German university. The nominee must be recognised as a world leader in his or her field and must be established as an academic abroad.

Deadline: 15 September and 15 April every year

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EIC: FET Open Challenging Current Thinking

FET Open supports early stage science and technology research exploring new foundations for radically new future technologies by challenging current paradigms and venturing into unknown areas. A bottom-up selection process widely open to any research idea builds up a diverse portfolio of new research directions. The specific challenge of this call is to lay the foundations for radically new future technologies of any kind from visionary interdisciplinary collaborations that dissolve the traditional boundaries between sciences and disciplines, including the social sciences and humanities. This topic also encourages the driving role of new actors in research and innovation, including excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs and first-time participants to FET under Horizon 2020 from across Europe. Proposals are sought for cutting-edge high-risk / high-impact interdisciplinary research with all of the following essential characteristics ("FET gatekeepers"):

  • Radical vision: the project must address a clear and radical vision, enabled by a new technology concept that challenges current paradigms.
  • Breakthrough technological target: the project must target a novel and ambitious science-to-technology breakthrough as a first proof of concept for its vision.
  • Ambitious interdisciplinary research for achieving the technological breakthrough and that opens up new areas of investigation.

The inherently high risks of the research proposed shall be mitigated by a flexible methodology to deal with the considerable science-and-technology uncertainties and for choosing alternative directions and options. Expected Impact:

  • Scientific and technological contributions to the foundation of a new future technology
  • Potential for future social or economic impact or market creation.
  • Building leading research and innovation capacity across Europe by involvement of key actors that can make a difference in the future, for example excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs or first-time participants to FET under Horizon 2020.

Deadline: 24 January 2019, 18 September 2019 and 13 May 2020

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COST: Europäische Zusammenarbeit

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatliche Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung, bei der nationale Forschungsarbeiten international gebündelt und koordiniert werden. COST unterstützt die pan-europäische Netzwerkbildung zu definierten Themen über einen Zeitraum von vier Jahren. Auf diese Weise wird ein gemeinsamer Austausch zwischen den Forschenden ermöglicht und die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Verbreitung ihrer Ergebnisse verbessert. Außerdem legt COST Wert darauf, dass die Netzwerke sowohl jüngere Forschende als auch Forschende aus "Forschungs- und innovationsschwächeren" europäischen Staaten (den sogenannten "Zielstaaten für Inklusion") gezielt einbeziehen. COST fördert Vernetzungsaktivitäten, wie etwa Arbeitsgruppen, Tagungen, Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen. Die Personal- und Forschungsmittel stammen aus nationaler Förderung oder Drittmitteln und werden nicht von COST finanziert.

Frist: Die nächste Einreichfrist ist voraussichtlich im September 2019

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DAAD: Stipendienangebot der Polnischen Regierung

Das polnische Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung bietet Förderung für Studien- und Forschungsaufenthalte sowie Sommerkurse der polnischen Sprache in Polen an. Es gibt drei unterschiedliche Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte:

  • Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt
  • Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten
  • Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)

Für Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte und Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen können die Bewerbungsunterlagen auf Deutsch, Englisch oder Polnisch verfasst werden. Für Semesterstipendien für Slavisten sollen alle Unterlagen auf Englisch oder Polnisch eingereicht werden.

Frist: 3 Monate vor Stipendienbeginn

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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BMBF: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung"

Mit der Fördermaßnahme VIP+ will das BMBF Innovationspotenziale der Grundlagenforschung erschließen. Die Fördermaßnahme soll ForscherInnen aller Disziplinen anregen, die Möglichkeiten der späteren wirtschaftlichen Verwertung und gesellschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse zu validieren. Mit VIP+ werden Vorhaben gefördert, die das Innovationspotenzial vorhandener Forschungsergebnisse prüfen, nachweisen und bewerten sowie mögliche Anwendungsbereiche erschließen. Die Förderung setzt voraus, dass durch das Vorhaben ein hohes Innovationspotenzial zu erwarten ist. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nach folgende Verwertung bzw. Anwendung. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise

BMBF: Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt 2019 erstmals den Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum. Mit dem Preis wird die herausragende Leistung von Wissenschaftler/innen in EU-Forschungsprojekten gewürdigt. Der Förderpreis ist mit der Aufgabe verbunden, die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse mit der Gesellschaft zu teilen. Gefördert werden nichtwirtschaftliche Vorhaben der Wissenschaftskommunikation, die die Ergebnisse aus einem EU-geförderten Projekt neuen, nicht-wissenschaftsorientierten Zielgruppen in der Gesellschaft bekannt machen. Interesse und Freude an Austausch und Transfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sollen im Vordergrund stehen. Gefördert werden kann ein breites Spektrum von analogen oder digitalen Vermittlungs-, Informations- und Partizipationsformaten. Sechs Preisträger/innen können einen Förderpreis von bis zu 50.000 Euro erhalten. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 12. Februar 2019

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Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages 2019

2019 wird der Deutsche Bundestag wieder einen Wissenschaftspreis verleihen. Er würdigt hervorragende wissenschaftliche Arbeiten der jüngsten Zeit, die zur Beschäftigung mit den Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Der Preis, vom Deutschen Bundestag 1989 aus Anlass seines 40jährigen Bestehens begründet, wird seit 1997 im zweijährlichen Turnus verliehen.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Frist: 31. Juli 2018

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Internationaler Forschungspreis zum Primären Schnarchen

SomniShop und die Europäische Gesellschaft für Schlafgesundheit hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Arbeiten bei der Erforschung des Primären, d.h. des nicht-krankhaften Schnarchens, zu fördern.

Der Preis richtet sich an WissenschaftlerInnen aus der ganzen Welt. Dabei wird das Schnarchen als interdisziplinäres Themenfeld verstanden, welches nicht nur für Mediziner interessant ist, sondern auch für Ingenieure, Medizintechniker oder Physiker. Der Internationale Forschungspreis zum Primären Schnarchen wird jedes Jahr vergeben. Für die Vergabe in 2019 ist der Forschungspreis mit bis zu EUR 2.500 dotiert, die Höhe des Preisgeldes und die ggf. Aufteilung auf mehrere Preisträger stehen dabei im Ermessen der Auswahljury. 

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2019

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EIC: Horizon Prize for 'Blockchains for Social Good'

The challenge is to develop scalable, efficient and high-impact decentralized solutions to social innovation challenges leveraging Distributed Ledger Technology (DLTs), such as the one used in blockchains. Social application areas in which decentralized solutions based on DLTs have shown clear benefits over conventional centralised platform solutions include, but are not limited to:

  • demonstrating the origin of raw materials or products and supporting fair trade and the fair monetization of labour;
  • allowing for a greater visibility of public spending and a greater transparency of administrative and production processes;
  • participation in democratic decision-making by enabling accountability, rewarding participation and/or anonymity;
  • enabling the development of decentralized social networks or clouds, or of decentralized platforms for the collaborative economy;
  • managing property, land registry or other public records; and
  • contributing to financial inclusion.

This challenge is targeted at a wide range of actors: individuals, social entrepreneurs, civil society organisations, research centres from technological and social disciplines, creative industries, students, hackers, start-ups, and SMEs. Tackling this challenge requires a multidisciplinary expertise.

Deadline: 3 September 2019

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Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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European Social Innovation Competition 2018

In recent years, the economy has been changing rapidly – there are many new ways to do business, use technology or work. In some regions and local communities, these changes have brought prosperity, in others, people are struggling to adapt and those who can are moving to seek jobs elsewhere. Yet, new technologies and ways of working have the potential to revitalise regions. Innovative solutions can build resilience within communities, address their specific needs and generate sustainable economic activity and employment opportunities. Young people must be involved, engaged and empowered to make the most of new opportunities and supported to develop the skills and capabilities to shape and lead the new economy. The 2018 European Social Innovation Competition is looking for ideas including, but not limited to:

  • Initiatives that use new technologies and ways of working to provide opportunities for youth within their local communities
  • Ideas that assist young people who wouldn’t otherwise have become innovators to create their own opportunities in their local environment
  • Ideas co-created with young people to respond to requirements in their local community for skills, experiences and opportunities
  • Solutions to improve the quality of life and financial security of young people in irregular work
  • Innovations that provide information, advice and guidance to young people so they can navigate their options in the new economy
  • Programmes that equip the next generation of workers with skills that allow young people to harness technological change

Ideas that are led by young people themselves are particularly encouraged. The competition has 3 phases: In Phase 1 30semi-finalists will be selected to receive mentoring support and further progress their ideas. Out of the 30 semi-finalists, 10 finalists will be invited in phase 2 to the awards ceremony where the 3 final winners received a prize of 50,000 euros each. In 2019, in the third phase, the competition amongst the 30 semi-finalists will be re-opened and award the 2018 project having achieved the most significant results with an impact prize of 50,000 euros.

Frist: 27. April 2018

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Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

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