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Bundesförderungen / Federal funding

GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung zum themenspezifischen Bereich

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklungder bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können,dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der GKV dienen können.Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Die Forschungsprojekte müssen sich auf eines der nachfolgenden Themenfelderbeziehen.

  • Versorgungsforschung zu Erkenntnissen im Umgang mit Pandemien
  • Patient Journey in der Versorgung
  • Sektorenübergreifende und ambulante PROMs/PREMs
  • Altersmedizin
  • Komplexitätsreduktion administrativer Aufgaben in der Versorgung
  • Prävention stärken
  • Hygienemaßnahmen in der ambulanten Versorgung
  • Nutzung und Vertrauenswürdigkeit von KI-Anwendungen in der Versorgung

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten. 

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert.

Frist: Anträge können bis spätestens 9. Februar 2021,12.00 Uhr eingereicht werden.

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GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung zum themenoffenen Bereich

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklungder bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können,dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der GKVdienen können. Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Dabei ist zu beachten, dass übergreifend besondere Projektstrukturen und -elemente vorgesehen werden können. Hierzu zählen u.a. Elemente der Digitalisierung oder Patient-Empowerment-Strukturen. Es wird eine angemessene Berücksichtigung von geschlechts- und altersgruppenspezifischen Aspekten ebenso erwartet wie die angemessene Einbindung von Fragestellungen zur Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie sozial benachteiligter Gruppen.

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten.

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert.

Frist: Anträge können bis spätestens 9. Februar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei der privaten IT-Sicherheit

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, um Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung ihrer privaten IT-Sicherheit und dem Schutz ihrer privaten Daten zu unterstützen. Dies umfasst sowohl Fragen zu konkreten, wirksamen und nachvollziehbaren Sicherheitsmechanismen als auch Hilfestellungen bei der Bewertung von Produkten und Dienstleistungen unter Sicherheits- und Datenschutzgesichtspunkten. Forschungsvorhaben sollen eine technologische Ausrichtung haben und die Fragestellung ganzheitlich betrachten. Neben der technologischen Entwicklung sollen die Vorhaben daher:

  • den Einfluss sozialwissenschaftlicher Effekte berücksichtigen,
  • eine passgenaue, aussagekräftige Evaluation beinhalten sowie
  • eine klare Verwertungsperspektive, über die Wissenschaft hinaus, aufzeigen.

Geeignete Partizipationsformate, die Bürgerinnen und Bürger in das Vorhaben einbeziehen, werden bei der Begutachtung positiv berücksichtigt. Eine Förderung erfolgt im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Maßnahme „Forschung Agil“ vom 4. Juni 2019.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens zum 4. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Auf dem Weg zu nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderungen und Transformationen – post COVID 19

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Afrika-Strategie des BMBF und der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. Insbesondere das Thema der nachhaltigen sozialökologischen Transformation greift die Zielsetzungen der Afrika-Strategie des BMBF auf. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine „strategische Projektförderung“. Zuwendungszweck von Vorhaben im Sinne dieser Bekanntmachung ist die Förderung von bilateralen inter- und transdisziplinären Forschungsverbünden, die mit ihrer Forschung an der Schnittstelle von Globalem Wandel zur Gesellschaft post COVID 19 ansetzen.

Es werden bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (als Verbundprojekte) gefördert, die entsprechend dem oben beschriebenen Zuwendungszweck eine hohe Praxisrelevanz aufweisen. Die Verbundvorhaben sollen von ­afrikanischen und deutschen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam getragen werden. Eine länderübergreifende inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit wird erwartet, die eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Regulierung gesellschaftlicher Transformationen zur Nachhaltigkeit – post COVID 19
  • Wirtschaft und Finanzierung von Transformationen zur Nachhaltigkeit – post COVID 19
  • Wohlbefinden, Lebensqualität, Identität sowie soziale und kulturelle Werte im Zusammenhang mit dem Wandel zur Nachhaltigkeit – post COVID 19.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit 220 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 48 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 13. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Förderung gemeinsamer innovativer Projekte mit dem Forschungsministerium des Königreichs Marokko (PMARS IV)

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie im Rahmen der Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit dem Königreich Marokko beizutragen. Ziel dieser Richtlinie ist der Aufbau und die Intensivierung der anwendungsorientierten wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen deutschen und marokkanischen Institutionen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme daher strategische Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Marokko eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  •  Wasser und Umwelt
  • Globaler Wandel inkl. Klimawandel, Biodiversität, nachhaltige Landnutzung
  • Lebensmittel- und Agrarwissenschaft
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Biomedizinische Forschung (z. B. Infektionskrankheiten, Onkologie, Stoffwechselkrankheiten, Neurowissenschaften)
  • Künstliche Intelligenz
  • Geistes- und Sozialwissenschaften für gesellschaftliche Herausforderungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft − insbesondere KMU. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung nach dieser Richtlinie für den/die deutschen Partner erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuwendungen und in der Regel mit maximal 150 000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 1. November 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Stärkung und Weiterentwicklung der Friedens- und Konfliktforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) adressiert mit seinem aktuellen Rahmenprogramm ­„Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ (2019 bis 2025) für die Geistes- und Sozialwissenschaften drängende gesellschaftliche Herausforderungen. Auf Grundlage der vorliegenden Richtlinie soll die Friedens- und Konfliktforschung, die einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis zwischen- und innerstaatlicher Konflikte leistet, gestärkt und weiterentwickelt werden. Mit der Förderung von Vorhaben aus diesem Forschungsfeld will das BMBF dazu beitragen, dass Politik und Gesellschaft internationalen Entwicklungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angemessen begegnen können. 

Die Forschungsvorhaben sollen zentrale nationale, transnationale und globale Herausforderungen bei der Prävention und konstruktiven Bearbeitung von (Gewalt-)Konflikten adressieren. Grundsätzlich besteht dabei eine thematische Offenheit, exemplarisch seien einige mögliche Themenfelder aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung benannt:

  • globale Herausforderungen für Frieden und Sicherheit (z. B. Infektionen und globale Gesundheit, transnationale Gewaltakteure und Gewaltordnungen, fragile/gescheiterte Staaten, Ressourcenreichtum/Ressourcenknappheit und Konflikte, Klimawandel und Umweltveränderungen);
  • die Rolle von neuen Technologien, Kommunikationsmitteln und Digitalisierung in Zusammenhang mit Konflikten und Friedensprozessen;
  • internationale Friedens- und Sicherheitsordnungen (z. B. internationale Interventionen, Post-conflict Peacebuilding und Statebuilding, Transitional Justice, Völkerrecht, inter- und transnationale Organisationen und Frieden, Security Governance);
  • internationale Friedens- und Sicherheitsstrategien (z. B. heterogene europäische Sicherheitskulturen und unterschiedlicher Umgang mit Konflikten, maritime Sicherheit, Konflikt- und Sicherheitsökonomie);
  • Demokratie und gesellschaftlicher Frieden (z. B. Erosion demokratischer Institutionen und die Folgen für Sicherheit und gesellschaftlichen Frieden, Populismus).

Mit der Förderung wird eine strukturelle Stärkung der Friedens- und Konfliktforschung angestrebt.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gegebenenfalls Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, sowie andere Institutionen und öffentliche sowie private Einrichtungen, die Forschungsbeiträge liefern können und den Zuwendungszweck sowie die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren gewährt. Bei erfolgreicher Evaluation kann eine Fortsetzung für weitere zwei Jahre beantragt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. November 2020 können Anträge eingereicht werden.

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BMBF: Zukunftsstadt Goes Europe

Die Förderrichtlinie ist Teil der Leitinitiative „Zukunftsstadt“ des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ sowie der Innovationsplattform Zukunftsstadt und Teil des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ und somit ein Beitrag der Bundesregierung zum Europäischen Forschungsraum (EFR) und erfolgt im Rahmen der strategischen Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie soll dazu dienen, die Kooperation zwischen Kommunen in Europa zu stärken und im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit Städte in Europa auf einer praktischen Ebene zu unterstützen. Das BMBF priorisiert im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ innerhalb der Leitinitiative Zukunftsstadt anwendungsnahe Forschung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die Innovationsplattform Zukunftsstadt soll darin die Lücke zwischen Wissen und Handeln schließen und dazu beitragen, Forschung in die kommunale Praxis zu übertragen. Dafür soll der Austausch zur Forschung für eine nachhaltige Stadtentwicklung vorangetrieben und ein Marktplatz geschaffen werden, der die erfolgreichen Lösungen aufzeigt und bei der Umsetzung vor Ort unterstützt.

Ziel ist der Wissensaustausch zu relevanten und aktuellen Forschungsthemen der nachhaltigen Stadtentwicklung (beispielsweise zu Fragen zur Corona-Pandemie und Mobilität, Innenstadtentwicklung, Digitalisierung, Klimaanpassung, Bürgerbeteiligung etc.). Mit der Fördermaßnahme werden Städte, Stadtteile, Gemeinden oder Landkreise (nachfolgend: Kommunen) dabei unterstützt, Forschungsergebnisse und innovative Ansätze der Forschung für nachhaltige Stadtentwicklung mit anderen Städten in Europa zu teilen und im partnerschaftlichen Austausch die Umsetzung in die Praxis voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Kommunen und Landkreise sowie kreisfreie Städte. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden. Gefördert werden Einzelprojekte. Eine Zusammenarbeit mit anderen relevanten Partnern ist möglich. Die Einzelprojekte sind verpflichtet, begleitende Aktivitäten des BMBF zu unterstützen und zu einer Vernetzung und Zusammenarbeit der geförderten Projekte und einer übergreifenden Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Beiträge zur IPZ, Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit) beizutragen. Die Laufzeit der Vorhaben sollte 24 Monate nicht überschreiten. Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Spätestens bis zum 31. Oktober 2020.

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BMBF: Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zwischen Deutschland und Usbekistan - NEUE FRIST

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des BMBF „Internationale Kooperation“ und soll dazu dienen, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Usbekistan beizutragen.

Bei der Bekanntmachung handelt es sich um eine Maßnahme der strategischen Projektförderung. Das Ziel von Vorhaben der strategischen Projektförderung ist es, die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung deutscher Einrichtungen mit internationalen Partnern zu fördern. Förderziele sind dabei u. a. die Entwicklung einer höheren Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels, die nachhaltige Entwicklung von städtischer und ländlicher Infrastruktur, dem Aufbau einer nachhaltigen Landwirtschaft, der Entwicklung moderner Bautechnologien zu Kulturerhaltung sowie der Entwicklung eines sicheren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Energiesystems. Der Zuwendungszweck der vorliegenden Richtlinie ist die Förderung von bilateralen, primär anwendungsbezogenen Forschungsvorhaben in den definierten Schwerpunktthemen der deutsch-usbekischen Kooperation.

Antragsberechtigt in Deutschland sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 200 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 24 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 1. November 2020 eingereicht werden.

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Zur Fristverlängerung

BMBF: Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Kunststoffrecyclingtechnologien (KuRT)

Mit dieser Fördermaßnahme will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft in Deutschland weiter vorantreiben und die hochwertige Kreislaufführung von Kunststoffen ausbauen. Ziel der Fördermaßnahme ist die verbesserte Kreislaufführung von Kunststoffen durch intelligente Nutzungskonzepte für Kunststoffe sowie eine verbesserte Logistik und Sammlung und den hochwertigen Einsatz von Kunststoffrezyklaten. Die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit bei der Kreislaufführung von Kunststoffen und die Steigerung der Qualität des Kunststoffrecyclings sind übergreifende Ziele der Forschung und Entwicklung im Rahmen dieser Maßnahme. Gegenstand der vorliegenden Richtlinie ist die Förderung von Verbundvorhaben zur Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, Produkte und Prozesse, die einen Beitrag zum Ausbau der Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe entlang der oben genannten Ziele leisten. In den Verbundprojekten soll die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Praxispartnern gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen (wie z. B. Stiftungen und Vereine). Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Für die Konzeptphase wird je ausgewähltem Projektvorschlag zum Kunststoffrecycling ein Vorhaben mit einer ­Fördersumme von bis zu 150 000 Euro für eine Laufzeit von maximal neun Monaten gefördert. Zuwendungen können für projektbezogenen Personal-, Reise- und Sachaufwand verwendet werden. Die Umsetzungsphase soll sich über einen Zeitraum von in der Regel drei bis maximal fünf Jahren erstrecken. Eine alleinige Bewerbung auf die Umsetzungsphase ohne vorgeschaltete Konzeptphase ist nicht förderfähig. Zuwendungen können für projektbezogenen Personal-, Reise- und Sachaufwand, Unteraufträge, Dienstleistungen sowie für Geräteinvestitionen verwendet werden. Das Förderverfahren ist mehrphasig angelegt.

Frist: Förderanträge können bis spätestens 30. Oktober 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung - NEUE FRIST

Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

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Hinweis: Das BMBF informiert über die Aussetzung der Einreichfrist im Jahr 2020. Skizzen für Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung können erst wieder zum 29. April 2021 eingereicht werden. Zur Ausschreibungsänderung

BMEL: Bilaterale Forschungskooperation und Wissensaustausch für internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagiert sich dafür, die Nutzung der Wälder wellweit auf eine nachhaltige Waltbewirtschaftung umzustellen, um fortschreitender Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken. Dazu ist vor allem die Wissensgrundlage in den jeweiligen Ländern auf allen Ebenen zu verbreitern. Instrumente des BMEL zu diesem Zweck sind die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten (außerhalb der Euopäischen Union) und die Weitergabe und der Austausch von Fachwissen im Forstbereich, welche im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden sollen. 

Thematische Ziele sind:

  • Verbesserung der Datenbasis als Grundlage für eine multifunktionale nachhaltige Waldwirtschaft
  • Erforschung von Lösungsansätzen für eine multifunktonale nachhaltige Waldwirtschaft, die Produktions-, Schutz-, Einkommens- und Sozialanforderungen berücksichtigt
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Erforschung von Lösungsansätzen zu einer ressourceneffizienten Waldbewirtschaftung
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags und des illegalen Holzhandels
  • Erforschung von Grundlagen einer ökonomischen und ökologischen Naturwaldbewirtschaftung und der ökologischen Auswertung von Plantagenwäldern
  • Erforschung von Rahmenbedingungen für die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft, einschließlich für nichtstaatliche Waldbesitzer
  • Untersuchungen zu Auswirkungen waldrelevanter Politiken
  • Forstlicher Wissensaustausch und Schulungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation - RUBIN

Innovationen sind treibende Kräfte des Wohlstands und tragen zu einer hohen Lebensqualität in Deutschland bei. Die Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationsprozesse sind allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mit der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine spezifische, themenoffene Innovationsförderung für strukturschwache Regionen um. Ziel ist es, die regional vorhandenen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationspotenziale zu unterstützen und für einen nachhaltigen Strukturwandel nutzbar zu machen. Durch eine gezielte Stärkung von Innovationsökosystemen in strukturschwachen Regionen können sich langfristig auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsperspektiven verbessern. Damit leistet „Innovation & Strukturwandel“ als Bestandteil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen, „Chancen.Regionen“, einen wichtigen Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebens­verhältnisse in Deutschland. Es dient zugleich der Umsetzung der Ziele aus der Hightech-Strategie 2025, mit der die Bundesregierung die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland angeht.

Mit der vorliegenden Richtlinie „Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ („RUBIN“) wird „Innovation & Strukturwandel“ um ein weiteres Programm ergänzt. Zeitgleich werden zwei weitere Maßnahmen derselben ­Programmfamilie veröffentlicht, die sich hinsichtlich Zielstellung, Fördergegenstand und Kriterien voneinander unterscheiden. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung über das gesamte Förderangebot zu informieren.

Antragsberechtigt sind KMU und Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das wettbewerbliche Antrags- und Auswahlverfahren ist mehrstufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. Februar der ­Kalenderjahre 2020, 2021 oder 2022 (drei Runden) kann eine gemeinsame Skizze aller Bündnispartner in deutscher Sprache vorgelegt werden.

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BMBF: Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit

Mit dieser Fördermaßnahme unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Technologie- und Wissenstransfer. Ziel ist es, besonders innovative und praxisrelevante Forschungsergebnisse aus dem Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ weiterzuverfolgen und zeitnah den Anforderungen der Anwender entsprechend an eine einsatztaugliche Lösung anzupassen. Polizei und Feuerwehr, Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen, Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft und vergleichbare Akteure, die mit der Herstellung und Gewährleistung der zivilen Sicherheit betraut sind, können durch diese Brücke in die Anwendung unmittelbar vom neuesten Stand von Wissenschaft und Technik profitieren. Besonders geeignete Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung erhalten dazu die Möglichkeit, im Rahmen von sogenannten Innovationsprojekten ihre Ergebnisse iterativ im Austausch insbesondere mit Anwendern und Unternehmen fortzuentwickeln und die Leistungsfähigkeit ihrer Forschungsansätze unter Einsatzbedingungen wissenschaftlich eng begleitet unter Beweis zu stellen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Vor Einreichung einer Skizze ist mit dem Projektträger Sicherheitsforschung Kontakt aufzunehmen.

Frist: Die Projektskizze kann jederzeit, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Verbundprojekten des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC

Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied des europäischen Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC (GU EuroHPC). Dessen Mitglieder verfolgen mit dem ab dem Jahr 2019 laufenden Forschungsprogramm das Ziel, das Höchstleistungsrechnen (High Performance Computing, HPC) in Europa zu stärken und ein europäisches HPC-Ökosystem aufzubauen. EuroHPC soll die gemeinsame Anschaffung von Hochleistungsrechnern ermöglichen und allen Mitgliedstaaten Zugang zu Supercomputern verschaffen, die eine mit den besten Anlagen der Welt vergleichbare Leistung bieten. Diese Rechenanlagen sollen in eine europaweite Infrastruktur eingebettet sein und damit der Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem öffentlichen Sektor zur Verfügung stehen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Zielsetzung von EuroHPC, die Leistungsfähigkeit der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft und die Wertschöpfung der europäischen Wirtschaft durch ein europäisches HPC-Ökosystem zu steigern.

Um diese Ziele zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Eine besondere Bedeutung hat dabei eine starke Einbindung von KMU.

Die Ergebnisse der geförderten Vorhaben dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR und der Schweiz verwertet werden.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben, die eine anspruchsvolle Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Antragsberechtigt sind Verbünde mit staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen des BMBF werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist einstufig oder zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

Forschungsteams fördern (Modul 1)

Gefördert werden Innovationen der MTI an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der ­aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung.

Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Thematische Einzel- und Verbundvorhaben (Modul 2)

Gegenstand der Förderung in Modul 2 sind risikoreiche Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innova­tionsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben. Diese FuE-Vorhaben müssen inhaltlich dem Bereich MTI zuzuordnen sein. Gefördert werden Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Juli und der 15. Januar.

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BMBF: KMU-innovativ - Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU ­attraktiver zu gestalten. Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen sich den Themenschwerpunkten

  • Energieeffizienz und Klimaschutz, 
  • Rohstoffeffizienz,  
  • Nachhaltiges Wassermanagement, 
  • Nachhaltiges Flächenmanagement

zuordnen lassen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Eine ganzheitliche Betrachtung der angestrebten Nachhaltigkeitseffekte der Vorhaben wird erwartet. Wünschenswert ist eine belastbare Bilanzierung des Lebenszyklus der neu zu entwickelnden Prozesse bzw. Produkte im Rahmen der Vorhaben. Bei Bedarf kann innerhalb des Vorhabens auch ein normenspezifisches Kurzkonzept gefördert werden.

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, möglich. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres

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BMBF: Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie)

Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzplan 2050 zu ambitionierten Zielen im Klimaschutz verpflichtet. Der Industrie kommt sowohl hinsichtlich der freigesetzten Treibhausgase als auch zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland eine besondere Rolle zu. Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die deutsche Grundstoffindustrie zu befähigen, treibhausgasvermeidende Prozesse und Verfahrenskombinationen zu entwickeln und mittel- bis langfristig in die Praxis zu überführen. Hierzu sollen neue Technologien oder Technologiekombinationen entwickelt und exemplarisch angewendet werden, die möglichst zur direkten Vermeidung von Treibhausgasen in der Industrie beitragen. Es sollen neue Ansätze aus der industriellen anwendungsorientierten Grundlagenforschung mit einem erheblichen Innovationspotenzial erforscht werden sowie das langfristige Implementierungspotenzial neuer Technologien hinsichtlich Einsatzfähigkeit in der Industrie und unter Berücksichtigung notwendiger infrastruktureller Investitionsmaßnahmen und Wirtschaftlichkeitsaspekten abgeschätzt werden. Auf diese Weise soll ein konkretes Nutzungspotenzial herausgearbeitet werden und die Voraussetzung für weiterführende Innovationsprozesse hinsichtlich einer industriegetriebenen Weiterentwicklung und Verwertung geschaffen werden. Die Forschungsarbeiten dienen somit auch dazu, insbesondere die beteiligten Unternehmen zu ­befähigen, das Potenzial und Risiko für eine Überführung in die wirtschaftliche Nutzung bewerten zu können. Ein besonderer Fokus dieser Förderrichtlinie liegt auf Projekten, die einen systemischen Ansatz bei der Betrachtung der neuen Technologien und Verfahrenskombinationen im Zentrum ihrer Entwicklung haben und größere Bereiche der betroffenen Wertschöpfungsketten betrachten. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Vereine, Verbände und Stiftungen.Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können Projektskizzen bis zum 16. Dezember 2019 und bis zum 15. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Förderung VolkswagenStiftung / Volkswagen Foundation

VolkswagenStiftung: Künstliche Intelligenz ─ Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen / Artificial Intelligence and the Society of the Future

Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden. Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

  • Planning Grant
    Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
     
  • Full Grant
    Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.

Frist: 15. Oktober 2020 (Full Grants) & 17. März 2021 (Planning Grants) 

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The initiative focuses on joint, integrative research approaches in the social sciences and the engineering sciences. Against the background of the current and emerging developments in the field of "Artificial Intelligence" the Foundation wishes to support projects dealing with the development of new perspectives and insights with a view to shaping the future of society as well as technology. The aim is to enable novel project constellations and interdisciplinary cooperations in a scientific and socially highly topical area through a shift in thinking towards new perspectives and solutions. The funding initiative is aimed primarily at postdoctoral researchers and professors at all career levels in the social and engineering sciences who devote themselves to the challenges of artificial intelligence and society in interdisciplinary research constellations. The integration of the humanities is welcome. In addition to a substantial, longer-term project funding, one-year planning grants can be applied for upfront. 

  • Planning Grant
    In view of the required "new Quality" of the interdisciplinary cooperation and the associated challenges for the project partners involved, the Foundation offers the option to apply for a planning grant with a duration of nine to twelve months and a maximum funding amount of EUR 150,000 in advance of submitting a full application. The financial support for this “orientation phase” is intended, among other things, to enable the composition of a suitable project team, the identification of a connecting topic, and the preparation as well as formulation of a full proposal (full grant).
     
  • Full Grant
    For longer-term work on a research topic developed by the consortium, applicants may apply for a total funding amount of maximum EUR 1.5 million for a duration of up to four years for projects involving up to five working groups.

Deadline: 15 October 2020 (Full Grants) & 17 March 2021 (Planning Grants)

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VolkswagenStiftung: Freigeist-Fellowship NEUE FRIST / NEW DEADLINE

Die VolkswagenStiftung vergibt Freigeist-Fellowships an außergewöhnliche Persönlichkeiten der Forschung, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. NachwuchswissenschaftlerInnen mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Frist: Die Stichtage 2020 und 2021 werden zusammengelegt. Der nächste und einzige Stichtag des Jahres 2021 ist der 1. April 2021. Dies hat keine Auswirkungen auf die Antragsberechtigung derjenigen, die zum 15. Oktober 2020 letztmalig antragsberechtigt sind.

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A 'Freigeist' fellow: for the Volkswagen Foundation this means a young researcher with a strong personality, a creative mind, an ability to identify and use freedom, dedicated to overcoming resistance. If necessary, he or she will be a free spirit, enjoying the unexpected, even unexpected difficulties. A 'Freigeist' fellow opens up new horizons and combines critical analysis with imagination and innovative solutions. By thinking ahead the 'Freigeist' fellow will act as a catalyst in overcoming existing disciplinary, institutional and even national boundaries.

The main focus is on junior researchers (up to 4 years of postdoctoral experience) working at the borders of neighbouring fields or disciplines. The 'Freigeist' initiative offers freedom for creative thinking, whilst at the same time providing security for at least 5 years and in the long run the opportunity to establish a career within a scientific research organization or university in Germany.

Deadline: The deadlines 2020 and 2021 will be merged. The next date and only deadline in 2021 is April 1st 2021, which has no effect on the eligibility of those who are eligible to apply by October 15th 2020.

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VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika / Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich (mindestens jedoch acht Monate vor dem Zeitpunkt der geplanten Veranstaltung)

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The funding initiative aims at the development and sustainable reinforcement of research in Sub-Saharan Africa and is open to all disciplines. A primary objective is to provide junior researchers in Africa with an opportunity to enhance their skills and academic qualifications and to open up future prospects in their home countries. Besides supporting African-German research cooperation, a special focus has always been on the development, reinforcement, and extension of academic networks within and beyond the African continent. Funding can be made available for symposia, workshops (usually up to 50 participants) and summer schools (max. 60 participants). The initiative is thematically open and not confined to any particular subject area. The basic criteria are:

  • developed in cooperation between German and African scholars
  • participants from African and non-African countries (incl. Germany)
  • active participation of young researchers (doctoral candidates and postdoctoral researchers)

Deadline: Applications can be filed at any time but at least eight months prior to the event date.

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VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren / Lichtenberg Endowed Professorships

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

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With the "Lichtenberg Endowed Professorships”, the Stifterverband für die deutsche Wissenschaft and the Volkswagen Foundation seek to establish a new endowment funding instrument for universities in Germany. The idea is to help universities attract outstanding scholars and scientists from innovative, seminal and risk-prone fields of research. The initiative provides greater planning security for the host universities as well as for the holders of the professorship. Moreover, the initiative enables host universities to implement their innovation and structural policies more independently and dependably than ever before, and they are incentivized to step up their efforts to acquire external funds. At the same time, the initiative sends a signal for more civic engagement in the field of science. Each professorship will be endowed with capital totaling at least five million euro. The Volkswagen Foundation and, if applicable, one of the Stifterverband’s affiliated foundations each enter into a commitment for a starting capital of one million euro per professorship. Another three million euro must be guaranteed by the host university through fundraising. Eligible for funding are highly qualified researchers of all disciplines and nationalities who, together with the target university in Germany, are in international comparison among the leaders in their respective fields of research. 

Deadline: Anytime.

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VolkswagenStiftung: Unterstützung für geflohene Wissenschaftler / Funding for Refugee Scholars and Scientists

Die VolkswagenStiftung möchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland fliehen mussten, bei der Integration in das hiesige Wissenschaftssystem und unsere Gesellschaft unterstützen und ihnen helfen, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen. Im Rahmen eines Stipendienprogramms können derzeit oder in den vergangenen 10 Jahren von der Stiftung Geförderte für bis zu 2 Jahre einen Gastwissenschaftler bzw. eine Gastwissenschaftlerin in ihren Forschungskontext einbinden und an ihrem Institut unterstützen. Derzeit von der Stiftung Geförderte haben alternativ die Möglichkeit, in Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben, Zusatzmittel für bis zu 3 Jahre zu beantragen, um geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihr bestehendes Projekt zu integrieren.

Frist: Keine, Antragsstellung jederzeit möglich.

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The Volkswagen Foundation wishes to contribute to the integration of refugee scholars and academics in research and society and help them to carry on their academic career in Germany. Within the scope of a fellowship program, researchers who are currently or were funded during the last 10 years by the Foundation have the possibility to integrate refugee scholars into their research context for up to two years. Furthermore, grant recipients of projects currently funded by the Foundation can apply for up to EUR 200,000 – in addition to the grants already made – to integrate refugee scholars and scientists into their research projects for up to three years.

Deadline: Anytime.

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VolkswagenStiftung: Offen – für Außergewöhnliches / Off the Beaten Track

Die VolkswagenStiftung fördert Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint. Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream. Das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches" ist also Ausnahmefällen vorbehalten. Anders gesagt: Wer hier zum Zuge kommen will, muss mit seinem Vorhaben nicht nur höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen, sondern auch plausibel darstellen können, dass sich im Rahmen der Förderangebote anderer Institutionen keine Unterstützung für das Projekt finden lässt. Bevorzugt werden Vorhaben, die sich außergewöhnlichen interdisziplinären und methodischen Herausforderungen stellen, die eine einmalige Gelegenheit ergreifen möchten oder die durch ein anderes Alleinstellungsmerkmal überzeugen können. Entsprechend dem offenen Charakter des Förderangebots kann es keinen allgemeingültigen Kriterienkatalog geben.

Frist: Keine, Antragseinreichung nach persönlicher Absprache.

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"Off the Beaten Track" was created for projects pursuing a truly extraordinary research design, giving visionary impetus to academia, or depending on the neutrality of a private funder. Within this funding segment the Foundation supports outstanding projects beyond existing funding schemes, disciplinary boundaries, and the mainstream.

Deadline: Anytime. Do not apply without prior consultation.

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VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft / Between Europe and the Orient – A Focus on Research and Higher Education in/on Central Asia and the Caucasus

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

Frist: keine

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The VolkswagenStiftung supports a number of measures that can be applied for at any time: projects to integrate returning scientists from Central Asia and the Caucasus, workshops, symposia and summer schools, as well as specific assistance for the development of academic infrastructure in the region.

Deadline: Anytime.

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VolkswagenStiftung: Symposien und Sommerschulen / Symposia and Summer Schools

Mit dieser Förderinitiative unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben. Unterstützt werden Sommerschulen mit höchstens 60 Teilnehmer*innen. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind ein interdisziplinärer und internationaler Kontext, eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden. Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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The Volkswagen Foundation did set up the funding initiative “Symposia and Summer Schools” to support events in all subject areas dealing with new ideas and research approaches. The Foundation also aims to encourage innovative event formats as well as new ways of supporting interaction and networking among the participants. Funding can be made available for symposia, workshops, and conferences (usually up to 50 persons) as well as summer schools (max. 60 participants). The initiative is thematically open and not confined to any particular subject area. The basic criteria are an interdisciplinary and international context,active participation on the part of young researchers (PhDs and post-docs) as well as, a significant number of female scholars and/or scientists among the speakers and participants.You should allow at least eight months between submitting your application and the date of the actual event.

Deadline: Anytime.

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: Forschungsprogramm

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion und institutioneller Anbindung in Deutschland können sich (als Einzelantragstellende oder zusammen mit einem oder mehreren Mitantragstellenden) bei einer der aufgeführten Akademien mit einem Forschungsvorhaben bewerben. Das Antragsverfahren vollzieht sich in zwei Stufen innerhalb eines zweijährigen Zyklus.

Frist: 31. Januar 2021

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DFG: INtegrated TERahErtz sySTems Enabling Novel Functionality (INTEREST)

In May 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “INtegrated TERahErtz sySTems Enabling Novel Functionality (INTEREST)”. The programme is designed to run for six years in two phases. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme visions to establish a well-defined terahertz community by following a holistic “integration” approach in a dedicated coordinated initiative. The theme “Integrated Tera-hertz Systems” will enable unseen functionalities and applications in the field of terahertz science and applications. It fosters interdisciplinary science by leveraging the best of what historically have been isolated scientific disciplines. It is expected that the novel integrated terahertz systems researched within the frame of INTEREST will melt down the boundaries between different scientific disciplines and enable orders of magnitude better performance.

Following are the research areas, not limited, including few project ideas encompassing from basic research to specific applications, where the theme “integration” is expected to impact maximally.

Area 1: novel physical phenomena, technologies, and devices enabling integrated terahertz systems with few examples such as:

Area 2: novel multi-functional integrated systems with few examples such as:

Area 3: novel terahertz science and applications based on integrated terahertz systems with few examples such as:

Proposals seeking funding are required to follow an interdisciplinary approach and must clearly demonstrate the necessary capabilities and novelties that will enable the INTEREST programme strategies and visions described above.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 22 February 2021.

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DFG-RSF: Possibility for Joint German-Russian Project Proposals in all Fields of Science

To facilitate the support of collaborative work between German and Russian research groups, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Russian Science Foundation (RSF) have opened the possibility for joint German-Russian project proposals for the funding period 2022–2024 in all fields of science. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals.

At the DFG these proposals are submitted in the funding scheme „Sachbeihilfe/Research Grants“ and will be reviewed in competition with all other proposals in this scheme. It is important to note that there are no separate funds available for these efforts, proposals must succeed on the strengths of their intellectual merit and teams in competition with all other proposals in the funding scheme “Sachbeihilfe/Research Grants”. At the RSF the proposals will be part of an open public competition for the activity “Basic Scientific Research and Exploratory Scientific Research, Conducted by International Research Teams”.

All proposals will be reviewed by both organisations separately. The results of the review process will be shared between the agencies. Support will be granted for those proposals where both DFG and RSF recommend funding.

Deadline: Proposals should be submitted not later than 14 December 2020.

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NCN-DFG Calls for Joint Polish-German Proposals (Beethoven CLASSIC OPUS LAP)

Following up on their previous three successful rounds, the National Science Centre (NCN) and Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) continue their cooperation by launching joint funding initiatives for Polish-German research projects, now covering all fields of science and the humanities.

For joint projects in the humanities and social sciences:
The “Beethoven CLASSIC 4” call will be a continuation of the “Beethoven CLASSIC 3” call with a joint peer review and selection process. It is open to research in the Humanities and Social sciences.

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For joint projects in life sciences, physical sciences and engineering:
Polish-German joint proposals in life sciences, physical sciences and engineering should be submitted to the NCN OPUS scheme and will be administered in accordance with the principles of the Lead Agency Procedure (NCN OPUS LAP). The NCN will act as the lead agency, i.e. assessment of all applications will be made by the NCN according to its rules for the OPUS scheme.

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The aims of the joint funding initiative calls are:

  • to support research in the above-named disciplines carried out by Polish-German teams;
  • to strengthen cooperation between Polish and German researchers in basic (knowledge-oriented) research.

Proposals for research projects in the above-listed disciplines must be written in English and submitted by joint Polish-German research teams. The duration of the projects must be either 24 or 36 months.

The National Science Centre (NCN) and Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will launch “Beethoven CLASSIC 4” on 15 September 2020.
The NCN OPUS LAP scheme open to Polish-German joint proposals in life sciences, physical sciences and engineering will be launched on 15 September 2020.

Information for German applicants in NCN OPUS LAP: On the German side of the proposal only one applicant/principal investigator (PI) is eligible per proposal. Other German researchers can collaborate with the PI but will not receive funding from DFG. Please note that a duty to cooperate applies to this call, therefore, researchers that must comply with these regulations are not eligible as PI in the present call.

The submission deadline for proposals under “Beethoven CLASSIC 4” and the NCN OPUS LAP scheme will be on 15 December 2020.

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DFG/Belmont Forum: Transdisciplinary Research for Pathways to Sustainability

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) participates in a call of the Belmont Forum on „Transdisciplinary Research for Pathways to Sustainability”. The Belmont Forum is a group of the world’s major and emerging funders of global environmental change research and international science councils.

To help provide a science base for achieving sustainability goals, the Belmont Forum and partners are supporting 1–2 years of collaborative research networking that focuses on integrated qualitative and quantitative approaches to develop Earth-system-based transformation pathways for sustainable development. The initiative invites its participants to consider all important interactions among the sustainable development goals and address cross-cutting issues among at a minimum three or more explicitly identified Sustainable Development Goals (SDG). Projects are free to prioritise the interactions to be explored, based on their own local, regional, national, or global context as long as they address the Belmont Challenge providing knowledge for understanding, mitigating, and adapting to global environmental change. Participants are required to use a transdisciplinary approach to engage society at large.

The first cycle of funding for this CRA will be directed towards designing cross-cutting networks to build the community, mobilise capacity, bring together existing focused projects, develop networks focused on stakeholder mapping, engagement of new stakeholders, and evaluation of existing efforts. The aim is to build communities to be in a position to develop integrative sustainability pathways responding to society’s needs. In the coming years, future funding opportunities could expand research on sustainability pathways and SDG interlinkages.

Deadline: The Call will close on31 October 2020.

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DFG: Ideenwettbewerb Internationales Forschungsmarketing

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative „Research in Germany“ schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum fünften Mal den Ideenwettbewerb Internationales Forschungsmarketing aus. Der Ideenwettbewerb richtet sich an Universitäten, Fachhochschulen, Hochschulen für Angewandte Wissenschaft und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die ihre internationale Sichtbarkeit und Vernetzung im Rahmen von Internationalisierungsbestrebungen ausbauen möchten.

Willkommen sind Ideen, die Kernforschungsbereiche einer Forschungsinstitution, Region oder eines Netzwerks auf außergewöhnliche Weise international sichtbar positionieren, Anknüpfungsmöglichkeiten zeigen oder herausragende Forschungstalente für eine Kooperation oder einen Forschungsaufenthalt in Deutschland gewinnen. Dabei sollten digitale und analoge Formate beziehungsweise Kommunikationswege sinnvoll kombiniert werden, um flexibel auf verschiedene Umstände wie beispielsweise die derzeitige Pandemie reagieren zu können.

Prämiert werden bis zu neun originelle Forschungsmarketingkonzepte mit Preisen in Höhe von 25 000 Euro und 100 000 Euro sowie mit einem optionalen Digitalisierungszuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent des beantragten Preisgeldes. Eine internationale Jury aus Internationalisierungs-, Kommunikations- und Marketingfachleuten sowie erfahrenen Personen aus dem Bereich Wissenschaftsmanagement entscheidet über die besten Marketingkonzepte und die Höhe des einmaligen Digitalisierungszuschusses. Bewerben können sich sowohl Forschungsinstitutionen, die erste Schritte im internationalen Forschungsmarketing planen als auch Forschungsinstitutionen, die bereits Erfahrungen in diesem Bereich besitzen.

Deadline:Registrierung: 4. November 2020 | Einreichung: 24. November 2020

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DFG: Meta-scientific Programme to Analyse and Optimise Replicability in the Behavioural, Social, and Cognitive Sciences (META-REP)

In 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has established a new Priority Programme entitled “META-REP: A Meta-scientific Programme to Analyse and Optimise Replicability in the Behavioural, Social, and Cognitive Sciences”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period (2021–2024).

The behavioural, social, and cognitive sciences are in the midst of an intensive debate about the replicability of their empirical findings. Shaken by the results of many replication projects that have been conducted in recent years, scholars have begun discussing what replicability actually means and when a replication can be regarded as successful vs. failed, whether low replication rates are caused by too many false positive findings in the literature, methodological weaknesses in the replication studies, measurement issues, and/or the underappreciated influence of contextual effects, and what can be done to effectively and sustainably secure a high level of replicability in the behavioural, social, and cognitive sciences.

The Priority Programme aims to contribute significantly to this debate by

  • describing and defining “replication” (including “successful” vs. “failed” replications) across different scientific disciplines (the “what” question),
  • explaining why replication rates vary across and within different disciplines (the “why” question), and
  • evaluating measures that have been proposed and implemented to increase replication rates (the “how” question).

Scholars interested in submitting a project proposal are invited to a preparatory meeting organised and hosted by the programme committee on 28 September 2020, between 14.00 and 17.00 (UTC+2).

Deadline: Proposals must be submitted by 2 December 2020.

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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GACR/DFG: Joint German-Czech Research Projects

On the basis of their long standing cooperation and the respective Memorandum of Understanding the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Czech Science Foundation (GAČR) have opened the possibility for funding of joint German-Czech projects in all areas of basic research for the period of 2021–2023. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. These joint proposals have to be based on a close interaction between the German and Czech research teams and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.

Deadline: In accordance with the full proposal target date of GAČR proposals to the DFG should be submitted not later than 7 April 2020.

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The next call for the funding period of 2022–2024 is foreseen for the beginning of 2021.

Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden

Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt jährlich den Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessor*innen und Habilitierenden aus. Die Bewerber*innen können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000€ pro Semester gewährt.

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler*innen aus allen Fachgebieten, an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat.

Frist: Jährlich am 15. September.

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HCAS: Core Fellowship Programme

The Core Fellowship Program is the basis of all Helsinki Collegium for Advanced Studies (HCAS) activities and is open to researchers from the humanities, social sciences, behavioral sciences, theology and law, as well as to researchers in other fields who focus on topics related to the human sciences. It is about employment programme (not a grant programme) with Fixed term appointments for 0,5–2 years. It´s open for For all career levels beyond the doctorate (post-docs, mid-career researchers, and full professors).

HCAS offers Time and freedom for concentrated research free from administrative duties and from a large teaching obligation, Salaried positions with associated benefits (paid family and sick leave, pension benefits and occupational health care) in accordance with the General Collective Agreement for Universities and many more. The Fellows should concentrate on their research to the best of their abilities, present their research at Collegium seminars and interact with their colleagues.

Deadline: Annual open call usually from August to September.

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Robert Bosch Stiftung: Our Common Future

Vielen Jugendlichen ist nicht klar, wofür das Leitbild der Nachhaltigkeit im positiven Sinne steht und wie es in konkretes Handeln übersetzt werden kann. Lehrkräften kommt die anspruchsvolle Aufgabe zu, ihren Schülerinnen und Schülern komplexe fächerübergreifende Themen wie Nachhaltigkeit zu vermitteln. Deswegen gilt es, interdisziplinär denkende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit interessierten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zu vernetzen, um das große Thema "Nachhaltigkeit" greifbar zu machen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Im Rahmen eines Our Common Future-Projekts soll ein interdisziplinäres Forschungsthema aus dem Bereich der Nachhaltigkeit bearbeitet werden. Dabei erfahren die Jugendlichen Forschung als ergebnisoffenen Prozess, den sie selbst mitgestalten können – von der wissenschaftlichen Fragestellung, über die Wahl geeigneter Untersuchungsmethoden, die Datenerhebung und -auswertung bis hin zur Präsentation.

Die Stiftung kann klar definierte und zeitlich begrenzte Vorhaben von einer Dauer von bis zu drei Jahren finanziell unterstützen. Die geförderten Projekte werden außerdem zu einem alle zwei Jahre stattfindenden bundesweiten Kongress eingeladen. Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Projektidee können sich um Fördergelder bewerben. Die Teammitglieder sind an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen bzw. an weiterführenden Schulen in Deutschland angestellt. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sind ebenfalls Zielgruppe von Our Common Future.

Frist: Jederzeit.

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DFG: Colombian-German Collaboration in Research

On the basis of the Letter of Intent signed in January 2019 between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) in Colombia, researchers from Germany and UdeA can submit proposals for joint research projects in any field of research.

Researchers can apply for a funding period of up to three years. All proposals will be reviewed by both organisations separately.

Deadline: Submission of research proposals is possible at any time.

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Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

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Mercator Fellowship-Programm: Stipendienprogramm für Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis

Die Mercator-Stiftung hat 2013 ein Fellowship-Programm geschaffen, um die seit 2008 erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fellows stärker auszubauen. Durch ihr Expertenwissen und ihre ausgezeichnete praktische Erfahrung wirken die Mercator Fellows als wichtige Impulsgeber in den Themenfeldern der Stiftung und helfen, Ideen zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu entwickeln. Sie werden nachhaltig in die Arbeit der Stiftung eingebunden, sodass sie ihr Expertenwissen und ihre Positionen durch Vorträge und Diskussionen in die Netzwerke einbringen können.

Mercator Fellows sind herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis, die zu spezifischen Fragestellungen mit Bezug zu den Themen und Handlungsfeldern der Stiftung Mercator arbeiten. Das Programm ist für Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten und Disziplinen offen. Einschlägige Erfahrung und Qualifikation in dem zur Bearbeitung vorgeschlagenen Fellowship-Thema werden vorausgesetzt. Ein Mercator Fellowship ist nicht zur Förderung von Studierenden auf Bachelor- oder Masterniveau gedacht. Es wird nicht als Promotions- und Habilitationsstipendium oder Abschlussstipendium, das sich an eine Förderung durch Dritte anschließt, vergeben. Die Leistungen im Fellowship enthalten Grundbeträge zur Deckung des Lebensunterhalts und Sachkosten sowie pauschale Nebenleistungen zur Deckung von Reise-, Publikations- und Veranstaltungskosten. 

Die Stiftung wählt jährlich bis zu sechs Mercator Fellows aus. Über die Vergabe entscheidet die Geschäftsführung mit ausgewählten Mitgliedern des Beirats.

Frist: Jederzeit.

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DFG und Fraunhofer: Kooperationsprojekte im Bereich Erkenntnistransfer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft fordern gemeinsam zur Antragstellung auf dem Gebiet des Erkenntnistransfers auf. Gefördert werden trilaterale Transferprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Anwendungspartnern, mit denen eine Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden soll. Ziel ist es, den Übergang von Erkenntnissen aus DFG-Projekten zu Unternehmen zu erleichtern. Fraunhofer-Institute fungieren dabei als Mittler zwischen Universität und Anwendung, indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Anwendung verstärken und neue initiieren. Es können trilaterale Transferprojekte mit einem universitären Partner (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Für die Projekte ist eine dreijährige Laufzeit vorgesehen.

Frist: In den Jahren 2020 und 2021 ist mit einer vergleichbaren Ausschreibung mit einer Deadline jeweils in der zweiten Aprilwoche zu rechnen.

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Alexander von Humboldt Siftung: Professorship

Academics of all disciplines from abroad, who are internationally recognised as leaders in their field and who are expected to contribute to enhancing Germany's sustained international competitiveness as a research location in consequence of the award, are eligible to be nominated for an Alexander von Humboldt Professorship. The Alexander von Humboldt Professorship, which is financed by the Federal Ministry of Education and Research through the International Research Fund for Germany, enables award winners to carry out long-term and ground-breaking research at universities and research institutions in Germany. The award funds, totalling 5 million euros for academics in experimental disciplines and 3.5 million euros for researchers in theoretical disciplines, are made available for a period of five years. Nominations may be submitted online by German universities; non-university research institutions may also submit nominations jointly with a German university. The nominee must be recognised as a world leader in his or her field and must be established as an academic abroad.

Deadline: 15 September and 15 April every year

Further Details

Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMAS: Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen. Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung an Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt.

  • Zuwendungen für Projekte werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen im Rahmen einer Promotion werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierung an natürliche Personen als Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stipendien werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierungan Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden regelmäßig für fünf Jahre gewährt. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt jährlich 300 000 Euro.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

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Stiftung ZURÜCKGEBEN: Projektstipendium

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN vergibt jährlich Fördermittel für Projekte jüdischer Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die in Deutschland leben und arbeiten. Sie fördert in den unterschiedlichsten Bereichen wie Film, Literatur (z.B. Romane, Gedichtsammlungen, Sachbücher, Biographien), Tanz und Theater, bildende Kunst (z.B. Ausstellungen), Wissenschaft (z.B. Forschungsvorhaben, universitäre Abschlussarbeiten). Eine Förderung ist altersunabhängig möglich. Zudem lädt die Stiftung die geförderten Frauen jeden Sommer zu einem Treffen zum Austausch und Vernetzen ein.

Frist: Der konrete Bewerbungszeitraum wird jedes Jahr im Frühsommer auf der Website der Stiftung bekannt gegeben. Für 2020 kann sich bis zum 25. September beworben werden.

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DAAD: Programme der Projektförderung

Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen. Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmern der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses zu Forschungsaufenthalten. Gefördert werden Graduierte, Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Frist: Die regulären Ausschreibungstermine sind Anfang April, Mitte Juni und Anfang Oktober.

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Aleksan­teri In­sti­tute: Programme for vis­it­ing Fel­lows

Starting from the academic year 2008–2009, the Visiting Fellows Programme has hosted over 130 Visiting Fellows working on various fields and themes within the social sciences and humanities. The Aleksanteri Institute Visiting Fellows Programme provides an opportunity for highly qualified scholars in Russian and Eastern European studies to visit the Aleksanteri Institute and the University of Helsinki for a period of one to three months. During the fellowship, Visiting Fellows work on their research projects and can benefit from interaction with scholars at the Aleksanteri Institute and elsewhere in Finland. Each Visiting Fellow has two academic hosts who are working on a related theme and who help them to settle in and establish contacts with the research community in Finland. Visits are supported with a monthly grant of 3300 €.  

Deadline: anytime

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BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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BMBF: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung"

Mit der Fördermaßnahme VIP+ will das BMBF Innovationspotenziale der Grundlagenforschung erschließen. Die Fördermaßnahme soll ForscherInnen aller Disziplinen anregen, die Möglichkeiten der späteren wirtschaftlichen Verwertung und gesellschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse zu validieren. Mit VIP+ werden Vorhaben gefördert, die das Innovationspotenzial vorhandener Forschungsergebnisse prüfen, nachweisen und bewerten sowie mögliche Anwendungsbereiche erschließen. Die Förderung setzt voraus, dass durch das Vorhaben ein hohes Innovationspotenzial zu erwarten ist. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nach folgende Verwertung bzw. Anwendung. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Zur BMBF-Seite zum Thema Validierungsförderung Hier finden Sie auch die ergänzende Handreichung für VIP+ Antragstellende aus dem Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) (im Pdf-Format).

Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise / Prizes

DFG: Communicator-Preis 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt erneut den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Dieser Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50 000 Euro dotiert. Mit diesem persönlichen Preis zeichnen DFG und Stifterverband Forscherinnen und Forscher aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders kreative, vielfältige und nachhaltige Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.

Der Preis kann an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an kleine Forschungsteams verliehen werden. Dabei sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Detaillierte Informationen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren und zum Preis sind abrufbar auf der Webseite der DFG (siehe „Weiterführende Informationen“ unten).

Frist: Bewerbungen und Vorschläge können bis spätestens 7. Januar 2021 eingereicht werden.

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Academics: Nachwuchswissenschaftler/innen des Jahres

Bereits zum dreizehnten Mal in Folge wird der academics-Nachwuchspreis an herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen vergeben. Damit hat sich der erstmalig 2007 verliehene Wissenschaftspreis zu einer renommierten und begehrten Auszeichnung etabliert, die jährlich mit Unterstützung des ZEIT Verlags auf der Deutschen Gala der Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbands vergeben wird. Academics, das führende Online-Karriereportal für Wissenschaft und Forschung, zeichnet jährlich eine Person aus, die mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet.

Der academics-Nachwuchspreis wird an eine Einzelperson vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung (Erziehungszeiten werden berücksichtigt). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben. Der oder die Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres kann ausschließlich von einer anderen Person vorgeschlagen werden.

Frist: Die Einreichungsfrist läuft in der Regel im Herbst ab.

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Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

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