Interdisziplinäre Ausschreibungen | Alle Fachrichtungen / Interdisciplinary Calls | Any subject area

Nach Datum der Veröffentlichung sortiert/ Sorted by date of publication

Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Geoforschung für Nachhaltigkeit: „Möglichkeiten und Grenzen thermischer Energiespeicherung in Aquiferen"

Die Folgen des menschengemachten Klimawandels erfordern eine drastische Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen und entsprechende Anpassungsmaßnahmen. Während der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor in den vergangenen Jahren in Deutschland stetig gestiegen ist, stagniert dieser im Wärmesektor (Heizen und Kühlen) seit über einem Jahrzehnt. Ziel der Bekanntmachung ist die Erforschung und Weiterentwicklung von ATES Systemen, um die Grundlage für die Systemintegration in bestandsmäßige und planerische Infrastruktur zu schaffen, so dass deren Anteil an der Energiebereitstellung im Sinne der CO2-Einsparungsziele der Bundesregierung in den kommenden Jahren in Deutschland eine relevante Größenordnung einnimmt. 

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, welche folgende Aspekte zu Planung, Bau und Betrieb von thermischen Energiespeichern in Aquiferen (ATES) in Deutschland umfassen:

  • Erarbeitung von numerischen Modellen beziehungsweise Simulationsplattformen zur Systemintegration von ATES-Anlagen in Wärmeversorgungskonzepte
  • Erarbeitung von Technologie zur Sicherstellung der mittel- und langfristigen Betriebssicherheit sowie des optimierten Betriebs bei nichtidealen ortsspezifischen hydrochemischen und hydraulischen Randbedingungen
  • Begleitforschung an bestehenden oder geplanten ATES-Anlagen in unterschiedlichen geologischen Einheiten und Strukturen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projhektskizzen können bis zum 20. September 2021 vorgelegt werden

Zur Ausschreibung

BMBF: Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen

Im Rahmen der Initiative „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft – Sustainability in Science Initiative“ beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), transdisziplinäre sowie transformative Forschungs-, Entwicklungs- und Best Practice-Vorhaben zu fördern, um Nachhaltigkeit an Hochschulen zu implementieren. Zentrales Ziel der Fördermaßnahme ist, dazu beizutragen, Nachhaltigkeit möglichst breit, umfassend und effektiv in der deutschen Hochschullandschaft zu verankern. Dies umfasst Nachhaltigkeit im ökologischen, sozialen und ökonomischen Sinne. 

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, in denen mehrere Hochschulen und gegebenenfalls externe Forschungs- und Praxispartner als Verbundpartner mitwirken. Die Forschungsverbünde sollen für ein ausgewähltes Forschungsthema die Verankerung von Nachhaltigkeit an der Hochschule, im Sinne des gesamtinstitutionellen Ansatzes, dem sog. „Whole Institution Approach" (Forschung, Lehre, Betrieb, Governance, Transfer), zum Gegenstand haben und damit diesen Ansatz bereits im Forschungsdesign berücksichtigen. Es ist ein inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz zu wählen, der besonders ökologische und soziale sowie ökonomische und technische Aspekte in einer problembezogenen Perspektive miteinander verknüpft, und geeignete wissenschaftliche Partner und Praxispartner innerhalb der Hochschule, etwa aus Lehre, Forschung, Verwaltung, sowie Studierende, mit einbezieht.

Gefördert werden in der Regel Verbundprojekte, in denen verschiedene Hochschulen und gegebenenfalls außeruniversitäre Partner zusammenarbeiten. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel drei Jahren als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 17. September 2021 sind Projektskizzen einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung des regionalen Ausbaus der China-Kompetenz in der Wissenschaft

Wesentliche Grundlage für erfolgreiche wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperationen mit chinesischen Partnern auf Augenhöhe ist eine evidenzbasierte China-Kompetenz der deutschen Akteure. Diese beinhaltet neben auf China bezogenen Fachkenntnissen auch das Basiswissen zu moderner Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Geschichte sowie fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenz. Ziel der Bekanntmachung ist eine Verbreitung und Vertiefung der China-Kompetenz in der deutschen Wissenschaftslandschaft, sowohl an einzelnen Institutionen als auch und vor allem institutionenübergreifend in einer Region. 

Der Zuwendungszweck umfasst sowohl Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von China-Kompetenz als auch Maßnahmen zur wirkungsvollen Weitergabe von China-Expertise an relevante Akteure. Förderungen können in folgenden Modulen beantragt werden:

  • Modul 1: Regio-China
  • Modul 2: Wissenschaftliches Begleitvorhaben

Antragsberechtigt sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen, weitere Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Gebietskörperschaften. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss mit in der Regel bis zu 500 000 Euro pro Vorhaben sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 27. September 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff

BMBF: Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff

Deutschland und Japan sind weltweit mit führend in innovationsorientierter Forschung und Entwicklung im Bereich der Energiewende. Beide Länder wollen ihre Energiesysteme transformieren und gemeinsam an der Zukunft der Energiepolitik arbeiten. Dabei soll insbesondere der Austausch und die Kooperation in grünen Wasserstofftechnologien als Technologie mit großem Zukunftspotential und zentralem Bestandteil der deutschen Dekarbonisierungsstrategie gestärkt werden. Ziel ist es gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Japan beizutragen.

Gefördert werden im Rahmen dieses Förderaufrufs Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bzw. Unterthemen bearbeiten:

  • Effiziente und nachhaltige Materialien für Wasserstofftechnologien
  • Nachhaltige Antriebssysteme für die Schifffahrt auf der Grundlage Grüner Wasserstofftechnologien

Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 600.000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Frist: Bis zum 10. September 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

Zur Ausschreibung

BMG: Robotik in der Pflege

Der Einsatz von robotischen Assistenzsystemen bei alltäglichen Aufgaben kann Gepflegten und Pflegenden helfen. KI-gestützte, z.T. sprechfähige Pflegeroboter, die emotionale Bedürfnisse erfüllen oder auf kommunikative Äußerungen reagieren, können Pflegebedürftige in der Gestaltung ihres Alltags unterstützen oder zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken, wie dem regelmäßigen Gedächtnistraining von Menschen mit demenziellen Erkrankungen, eingesetzt werden.

Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung von Einzel- bzw. Verbundvorhaben, die den Einsatz von Robotik in der Pflege unter praktischen wie ethischen Gesichtspunkten untersuchen. Zentrale Frage soll sein, wie und unter welchen Bedingungen robotische Systeme zu guter Pflege – ggf. auch zu besserer Diagnostik und Therapie – und dadurch zum Patientenwohl beitragen können.

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Träger und Einrichtungen des Gesundheitswesens, gemeinnützige Körperschaften. Für die Förderung von Projekten kann über einen Zeitraum von bis zu 30 Monaten eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden. Insgesamt stehen bis zu 690.000 Euro für den genannten Förderzeitraum zur Verfügung.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabensbeschreibungen sind bis zum 31.08.2021, 12.00 Uhr vorzulegen

Zur Ausschreibung

BMBF: Technologiegestützte Innovationen für Sorgegemeinschaften zur Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheit

Ziel der Bekanntmachung ist es, durch auf interaktiven Technologien basierende soziotechnische Innovationen für Sorgegemeinschaften die Selbsthilfe und Handlungskompetenz informell Pflegender zu stärken. Dabei sollen ihre individuellen Ressourcen, die Ressourcen der Sorgegemeinschaften sowie des Umfelds aktiviert und die informell Pflegenden dazu befähigt werden, einen an Selbstfürsorge orientierten Umgang mit der jeweiligen Pflegesituation zu finden. 

Es werden anwendungsorientierte Verbundprojekte und ein Begleitprojekt gefördert. Die Förderung der anwendungsorientierten Verbundprojekte erfolgt in zwei aufeinander aufbauenden Phasen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie zivilgesellschaftliche Akteure. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Für anwendungsorientierte Verbundprojekte ist eine Förderung mit einer Laufzeit von in der Regel 42 Monaten vorgesehen, beim Begleitprojekt ist eine Laufzeit von 45 Monaten vorgesehen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 24. August 2021 einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers an deutschen Hochschulen

Die Förderinitiative soll insbesondere Fachhochschulen sowie kleine und mittlere Universitäten in Fällen überregio­naler Bedeutung im Leistungsbereich des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers stärken, die regionale Verankerung von Hochschulen unterstützen und einen Beitrag zu Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Wesentliche Ziele der Förderinitiative sind:

  • die Stärkung der strategischen Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationssystem
  • die Unterstützung von Hochschulen, die bereits über eine kohärente Strategie für ihre Interaktion mit Wirtschaft und Gesellschaft sowie über Strukturen und Erfahrungen im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer verfügen

Gefördert werden Vorhaben zur Umsetzung der Transferstrategie für die Profilierung der gesamten Hochschule oder in thematischen Schwerpunkten im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Die zu fördernden Vorhaben müssen in eine kohärente Transferstrategie der Hochschulen eingebunden sein, gemeinsame fachliche Schwerpunkte der Hochschule und ihrer Partner, Stärken und Schwächen vorhandener Transferstrukturen und -aktivitäten sowie Bedarfe, Beiträge und die Bereitschaft zur längerfristigen Zusammenarbeit der Kooperationspartner adressieren. 

Antragsberechtigt sind staatliche Hochschulen, einschließlich der Hochschulen in Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts, sowie staatlich anerkannte Hochschulen, die staatlich refinanziert werden. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung pro antragstellende Hochschule oder antragstellenden Hochschulverbund für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Antragsunterlagen sind bis zum 02. Dezember 2021 einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung von Forschungsprojekten zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten in den Lebenswissenschaften

Die technischen und methodischen Fortschritte in den modernen Lebenswissenschaften eröffnen vielversprechende Lösungswege für aktuelle und zukünftige Herausforderungen unserer Gesellschaft. Sie können in einigen Fällen bedeutsame ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen aufwerfen und fordern bestehende Wertvorstellungen heraus. Das Förderziel der Maßnahme ist es, die ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte im Rahmen der aktuellen Entwicklungen in den Lebenswissenschaften zu identifizieren und wissenschaftliche Grundlagen für einen informierten und sachorientierten, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zu legen sowie den Stand des Wissens zu erweitern. 

Gegenstand der Förderrichtlinie sind Forschungsprojekte, die grundsätzlich in interdisziplinären Verbünden arbeiten sollen. Die Projekte müssen einen klaren Bezug zu ethischen, rechtlichen und/oder sozialen Aspekten der Lebenswissenschaften herstellen. Sie müssen auf zukunftsorientierte Problemstellungen ausgerichtet sein, die sich aus der Forschung und/oder der Anwendung ihrer Ergebnisse ergeben.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 15. September 2021, 12.00 Uhr einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: Entwicklung von nachhaltigen Lösungen im Küsten- und Hochwasserschutz

Die Küstengebiete der fünf norddeutschen Bundesländer an der Nord- und Ostsee sind durch ihre überregional bedeutenden Siedlungs- und Wirtschaftsbereiche gekennzeichnet. Gleichzeitig stellen die weitgehend durch natürliche Prozesse geprägten Küstengewässer einschließlich der Ästuare besonders wertvolle und erhaltenswerte Ökosysteme dar. Die Förderlinie soll dazu beitragen, das Systemverständnis der komplex interagierenden hydrologischen, hydro­dynamischen, morphologischen, meteorologischen und auch biologischen Vorgänge zu verbessern, dies auch vor dem Hintergrund sich verändernder klimatischer Bedingungen. 

Die Projekte sollen einen Beitrag zur Umsetzung des Forschungsprogramms MARE:N leisten und die im Forschungsrahmen des KFKI benannten Zielsetzungen der Forschung in den nachfolgend genannten Themenfeldern aufgreifen:

  1. Infrastrukturen an den Küsten sicher und nachhaltig gestalten
    • Weiterentwicklung von Bemessungsverfahren und Optimierung von Strukturen, Anlagen und Bauwerken
    • Entwicklung innovativer und nachhaltiger Strukturen, Anlagen und Bauwerke unter Einbeziehung ökosystembasierter Ansätze und sich verändernder Ressourcenverfügbarkeit
  2. Dynamische Küsten als System verstehen
    • Analyse der hydrodynamischen und morphodynamischen Prozesse sowie deren nichtlineare Interaktionen auf verschiedenen Zeit- und Raumskalen unter Berücksichtigung biologischer und geochemischer Prozesse
    • Weiterentwicklung von mathematischen Modellen und Analysemethoden

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Projekte sind auf eine Laufzeit von maximal drei Jahren zu konzipieren. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 15. September 2021 sind Projektskizzen einzureichen

Zur Ausschreibung

 

 

BMBF: „Partnerschaften für nachhaltige Problemlösungen in Entwicklungsländern – Forschung für Entwicklung“, Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Entwicklungsländern im Asiatisch-Pazifischen Raum

Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Internationale Kooperation“ betonen die kontinuierliche Stärkung der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern, hier im Asiatisch-Pazifischen Raum. Ziel der Fördermaßnahme ist es, die Kapazitäten deutscher entwicklungsbezogener Forschung auszubauen und nachhaltig zu vernetzen. Die Zuwendungen dienen dazu, deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch Forschungsvorhaben zu ermöglichen, neue Kooperationen mit Partnern aus Ländern der Asiatisch-Pazifischen Region entsprechend ihrer wissenschaftlichen Stärke und Problemlösungskompetenz zu erschließen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit den oben aufgeführten Partnerländern eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Gesundheit und Medizin
  • Klima, Energie, Biodiversität und Nahrungsproduktion

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit bis zu 200.000 Euro je Forschungsvorhaben sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist. Projektskizzen sind bis zum 13. August 2021 vorzulegen

Zur Ausschreibung

BMBF: Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten

Datenbasierte und modellgestützte Studien sind – wie in der aktuellen COVID-19- und auch in möglichen zukünftigen Pandemien – ein wichtiges Instrument zur Vorhersage der epidemiologischen Ausbreitung von schweren Infektionskrankheiten. Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, durch die Vernetzung der in Modellierungen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie durch den wissenschaftlichen Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den umgebenden relevanten Fachdisziplinen eine strukturelle Stärkung der Modellierungskompetenz in Deutschland mit Bezug auf Infektionsgeschehen zu erreichen, um so bei der gegenwärtigen, aber auch bei zukünftigen Pandemien optimal aufgestellt zu sein.

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte zu innovativen Modellierungsstudien zum populationsbezogenen Verlauf schwerer Infektionserkrankungen. Insbesondere gefördert werden Verbundprojekte, die innovative Ansätze und interdisziplinäre Arbeiten thematisieren. Neben der Förderung der wissenschaftlichen Verbundprojekte soll eine übergreifende Koordinierungsstelle eingerichtet werden, zu deren Aufgaben die Stärkung der Zusammenarbeit der Verbünde, die Initiierung und Koordinierung verbundübergreifender Querschnittsaktivitäten sowie die Kommunikation der gewonnenen Erkenntnisse gehören.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen und Träger der Gesundheitsversorgung sowie Sozialversicherungsträger. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Vorhaben können in der Regel für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 5. Oktober sind Projektskizzen einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit mit der Republik Armenien

Ziel der Fördermaßnahme ist es, innerhalb des Förderzeitraums einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissens- und Wirtschaftsstandorte Deutschland und Armenien in ausgewählten Themenbereichen zu leisten und somit zu ihrer nachhaltigen internationalen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. In thematischer Hinsicht soll die Fördermaßnahme einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Gesundheitsvorsorge und Ernährungssicherheit leisten und zur Erreichung der Ziele des „European Green Deal“ beitragen. 

Im Einklang mit den spezifischen Forschungsschwerpunkten des BMBF und des Wissenschaftskomitees der Republik Armenien können Anträge für die folgenden Forschungsbereiche eingereicht werden:

  • Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Nachhaltige Landwirtschaft,
  • Biotechnologien und angewandte Gesundheitsforschung,
  • Forschung zu Krisenprävention und -management,
  • Sozial- und Geisteswissenschaften (mit interdisziplinärem Ansatz).

Die Förderbekanntmachung zielt zudem auf Projektvorschläge ab, welche die Ziele des „European Green Deal“ durch die Vorbereitung relevanter Kooperationen unterstützen. Dies betrifft Kooperationen in Grundlagen- und angewandter Forschung in Bereichen wie

  • Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitsforschung,
  • Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Landnutzung,
  • Energie,
  • Mobilität,
  • Gebäudesektor.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 40.000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 24 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. August 2021 einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: TransferRäume für die Zukunft von Regionen

Ein wirkungsvoller Transfer von Ideen, Wissen und Technologien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wesentlicher Treiber eines innovationsbasierten, regionalen Strukturwandels. Denn die Grundlage für Innovationen und damit Wertschöpfungspotenziale liegt oft in neuen Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Forschung. Hochschulen – Universitäten wie Fachhochschulen – und Forschungseinrichtungen sind vor diesem Hintergrund von herausragender Bedeutung für die regionale Entwicklung. Ihre Leistungsfähigkeit in Forschung und Entwicklung ist ein Standortfaktor, der für etablierte Unternehmen ebenso wie für Start-ups zunehmend an Bedeutung gewinnt. 

Auf Grundlage eines thematisch fokussierten, gesamthaften Transferkonzepts wird die Entwicklung und Umsetzung von „Transferräumen“ gefördert. Mit dem Transferkonzept entwerfen die Förderinteressenten die thematische und konzeptionelle Vision für den Transferraum sowie die strategischen, strukturell-inhaltlichen und organisatorischen Entwicklungslinien, die umgesetzt werden sollen. Strukturell besteht der Transferraum aus zwei Bereichen

  • Management und der konzeptionellen Entwicklung (Lenkungsbereich)
  • Durchführung von Transferaktivitäten in unterschiedlichen Formationen (Werkstattbereich)

Die Förderung der Transferräume soll wissenschaftlich begleitet werden. Es werden ein oder mehrere wissenschaftliche Begleitvorhaben als Zuwendung gefördert, die das Thema „Transfer“ wissenschaftlich und mit empirischen Ansätzen, die über die Maßnahme hinausgehen, beleuchten.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, gemeinnützige Organisationen, Gebietskörperschaften sowie sonstige Einrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von maximal fünf Jahren als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 29. Oktober 2021 vorzulegen

Zur Ausschreibung

BMBF: Nachhaltiges Landmanagement in Subsaraha-Afrika

Ein nachhaltiges Landmanagement ist von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Weltbevölkerung. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen (UN) wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf etwa 9,8 Milliarden Menschen anwachsen, wobei alleine für Afrika ein Anstieg von 1,3 auf rund 2,5 Milliarden Menschen prognostiziert wird. Dies geht einher mit einem höheren Bedarf an Nahrungsmitteln, welcher – zusammen mit dem Klimawandel – den Druck auf die natürlichen Ressourcen verstärkt. Zweck der Zuwendung ist es, für die Umsetzung und Akzeptanz dieser Maßnahmen nutzergerechte Formate für den Wissenstransfer zu entwickeln sowie transparente Entscheidungswege darzulegen.

Antragstellende müssen folgende Einzelthemen bearbeiten, wobei eine zu begründende Schwerpunktsetzung vorgenommen werden kann

  • Digitalisierung
  • Stärkung von Governance durch eine nachhaltige Entwicklung

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Vereine, Verbände und Stiftungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Beabsichtigt ist ein Förderzeitraum von bis zu vier Jahren.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 13. August 2021

Zur Ausschreibung

BMBF: Photonik für die digital vernetze Welt

Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, den Transfer innovativer Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Schlüsseltechnologie Photonik zu unterstützen und damit wichtige Beiträge für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sowie für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu leisten.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die von industriegeführten Konsortien durchgeführt werden und einen konkreten Anwendungsbezug aufweisen. Gefördert werden ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die einen inhaltlichen Bezug zum Förderprogramm Photonik Forschung Deutschland aufweisen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis spätestens 30. Juni 2021 vorzulegen.

Zur Ausschreibung​​​​​​​

BMBF: Elektroniksysteme für vertrauenswürdige und energieeffiziente dezentrale Datenverarbeitung im Edge-Computing

Ziel der Förderung ist es, den dringenden Bedarf der Anwenderbranchen nach leistungsfähiger Elektronik zu decken, die auf ihre Aufgaben zugeschnitten und hochperformant ist. Gleichzeitig soll diese Elektronik helfen, die Ziele der Bundesregierung beim Klimaschutz zu erreichen.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Elektroniksysteme für vertrauenswürdige und energieeffiziente dezentrale Datenverarbeitung im Edge-Computing (OCTOPUS)“.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht zurückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. Juli 2021 sowie 15. Januar 2022 einzureichen.

Zur Ausschreibung

 

BMBF: Förderung von Projekten für die grenzüberschreitende Vernetzung und Entwicklung von Verbundvorhaben in Horizont Europa

Mit dieser Maßnahme will das BMBF Grundlagen für eine erfolgreiche Beantragung und Durchführung europäischer Projekte legen und deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Kommunen und kommunalen Unternehmen Unterstützung für den Auf- und Ausbau themenspezifischer europäischer Netzwerke gewähren. Der Zugang zur europäischen Forschung soll insbesondere exzellenten Einrichtungen ohne bisherige Erfahrung in der Koordination von europäischen Verbundprojekten und entsprechenden europäischen Netzwerken ermöglicht werden.

Unterstützt werden soll die Anbahnung themenspezifischer Zusammenarbeit und die Vorbereitung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu der von den Mitgliedstaaten gemeinsam definierten Forschungsagenda zu „Globalen Herausforderungen und industrieller Wettbewerbsfähigkeit Europas“ von Horizont Europa.

Antragsberechtigt sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, KMU, Kommunen und kommunale Unternehmen, die die Zuwendungszwecke und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel mit höchstens 50 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu zwölf Monaten gewährt.Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: jeweils der31. Januar, 31. Mai, 30. September (in der Zeit zwischen 31. Mai 2021 und 30. September 2023).

Zur Ausschreibung

BMBF: Internationale Projekte zum Thema grüner Wasserstoff

Das Ziel dieser Maßnahme ist es, in diesem Sinne eine langfristig wirksame, mit den Zielen der Nationalen Wasserstoffstrategie passfähige Vernetzung der deutschen Forschungslandschaft bei Forschung zu Wasserstofftechnologien mit potentiellen Partnern im europäischen sowie außereuropäischen Ausland zu ermöglichen und zu befördern.

Entsprechend der Zielsetzungen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sollen die unter dieser Rahmenbekanntmachung geförderten Vorhaben dazu beitragen

  • die internationale Forschungszusammenarbeit zu fördern,
  • über die gesamte Innovations- und Wertschöpfungskette hinweg Forschungsbeiträge zu liefern,
  • deutsche Akteure am internationalen Fachdiskurs zu beteiligen,
  • die Sichtbarkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland im internationalen Wettbewerb zu erhöhen,
  • nachhaltige internationale Wissens- und Innovationsnetzwerke zu knüpfen,
  • die Leistungsfähigkeit Deutschlands als Forschungs- und Industriestandort zu bewahren und weiter auszubauen,
  • Kompetenzlücken des Forschungs- und Industriestandorts Deutschland bei Forschung, Entwicklung und Inno­vation zu schließen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für alle Module. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Weiterführende Details zu den einzelnen Fristen werden in spezifischen Förderaufrufen bekannt gegeben. Die Förderaufrufe werden unter https://www.bmbf.de/wasserstoff-international veröffentlicht.

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung der Zusammenarbeit mit dem östlichen und südlichen Mittelmeerraum im Rahmen der Maßnahme PRIMA

Im Rahmen von PRIMA werden schwerpunktmäßig Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Verbundprojekte) sowie weitere Maßnahmen, wie z. B. Koordinierungsmaßnahmen, gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Mittelmeerraum eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Wassermanagement,
  • Landwirtschaftssysteme,
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft.

PRIMA unterstützt ein breites Spektrum von Forschungs- und Innovationstätigkeiten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen (z.B. Vereine, Nichtregierungsorganisationen). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und gliedert sich für Maßnahmen der Sektion 2 in einen internationalen und einen nationalen Teil. Die Fördermöglichkeiten dieser Bekanntmachung beziehen sich ausschließlich auf die in Sektion 2 ausgeschriebenen Maßnahmen.

Das genaue Verfahren, Einreichungstermine, Gliederung und Kriterien für die Begutachtung sind dem jährlichen ­Arbeitsplan bzw. den damit verbundenen Veröffentlichungen unter http://www.prima-med.org zu entnehmen.

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ - Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme das strukturelle Ziel, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von KMU zu unterstützen und ihr Ideen-/​Innovationspotenzial für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern in Verbundprojekten erhalten KMU Zugang zu aktuellen wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen und können diese in ihre eigenen Aktivitäten einbringen.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden Vorhaben aus dem breiten Themenspektrum des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ (https:/​/​www.interaktive-technologien.de/​):

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Zwei jährlichen Stichtagen (15. April und 15. Oktober).

Zur Ausschreibung

BMBF: Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion. Denn gemeinsame europäische Forschung und Innovation sind der Garant für ein souveränes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Europa.

Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind. Mit dem Stichtag im Jahr 2021 ist dies erstmals möglich für das Arbeitsprogramm 2022.

Antragsberechtigt sind:

  • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen,
  • andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern,
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • BOS und andere Anwender aus dem Bereich der Sicherheitsforschung,
  • Kommunen,
  • Verbände und Non-Profit-Organisationen.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung oder andere Institution, die Forschungsbeiträge liefern, BOS), in Deutschland verlangt. Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung in der Regel mit insgesamt höchstens 120 000 Euro sowie für eine Laufzeit von in der Regel bis zu zwölf Monaten als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Fristen:

  • 30. April 2021 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2022)
  • 15. März 2022 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2023)
  • 15. März 2023 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2024)
  • 15. März 2024 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2025)

Zur Ausschreibung

BMBF: Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation - Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern

Die Bundesregierung fördert die Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen, denn die reale Gleichstellung ist im Verhältnis zur grundgesetzlich verankerten formalen Gleichstellung noch nicht erreicht.

Gefördert werden Forschungsprojekte und Umsetzungsmaßnahmen, die Frauen in Wissenschaft, Forschung und ­Innovation durch mehr Sichtbarkeit als Leistungsträgerinnen stärken und/oder als Rollenvorbilder bekannt machen, die die Repräsentanz von Frauen erhöhen, die zugrundeliegenden Mechanismen untersuchen bzw. die Umsetzung von entsprechenden Forschungsergebnissen unterstützen und somit den in Nummer 1.1 dieser Förderrichtlinie genannten Zielen dienen. Insbesondere sollen auch Wissenschafts-Praxis-Dialoge und innovative informationstechnische Präsentationsmethoden und -formate genutzt werden, um die Leistungen und Erfolge von Frauen zu würdigen und Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Sichtbarkeit und Repräsentanz strukturell zu verankern.

Antragsberechtigt für Vorhaben in Deutschland sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, Verbände, Stiftungen, Träger von Bildungseinrichtungen und Kulturstätten sowie andere juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die über ausgewiesene Kompetenzen in frauen- und/oder genderspezifischer Forschung und/oder in der Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Sichtbarkeit von Frauen verfügen sowie eine entsprechende Nachhaltigkeit der Maßnahmen und den Transfer der Ergebnisse sicherstellen.

Für die Förderung von Forschungs- und Umsetzungsprojekten mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren sind Mittel in Höhe von insgesamt bis zu 36 Mio. Euro vorgesehen. Weiterhin sind für die Förderung eines Metavorhabens mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von insgesamt bis zu 5 Mio. Euro vorgesehen. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie werden Zuwendungen grundsätzlich als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Förderanträge können bis spätestens 31. Dezember 2020, 30. November 2021 und 30. November 2022 eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung - NEUE FRIST

Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

Zur Ausschreibung

Hinweis: Das BMBF informiert über die Aussetzung der Einreichfrist im Jahr 2020. Skizzen für Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung können erst wieder zum 29. April 2021 eingereicht werden. Zur Ausschreibungsänderung

BMBF: Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation - RUBIN

Innovationen sind treibende Kräfte des Wohlstands und tragen zu einer hohen Lebensqualität in Deutschland bei. Die Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationsprozesse sind allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mit der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine spezifische, themenoffene Innovationsförderung für strukturschwache Regionen um. Ziel ist es, die regional vorhandenen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationspotenziale zu unterstützen und für einen nachhaltigen Strukturwandel nutzbar zu machen. Durch eine gezielte Stärkung von Innovationsökosystemen in strukturschwachen Regionen können sich langfristig auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsperspektiven verbessern. Damit leistet „Innovation & Strukturwandel“ als Bestandteil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen, „Chancen.Regionen“, einen wichtigen Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebens­verhältnisse in Deutschland. Es dient zugleich der Umsetzung der Ziele aus der Hightech-Strategie 2025, mit der die Bundesregierung die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland angeht.

Mit der vorliegenden Richtlinie „Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ („RUBIN“) wird „Innovation & Strukturwandel“ um ein weiteres Programm ergänzt. Zeitgleich werden zwei weitere Maßnahmen derselben ­Programmfamilie veröffentlicht, die sich hinsichtlich Zielstellung, Fördergegenstand und Kriterien voneinander unterscheiden. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung über das gesamte Förderangebot zu informieren.

Antragsberechtigt sind KMU und Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das wettbewerbliche Antrags- und Auswahlverfahren ist mehrstufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. Februar der ­Kalenderjahre 2020, 2021 oder 2022 (drei Runden) kann eine gemeinsame Skizze aller Bündnispartner in deutscher Sprache vorgelegt werden.

Zur Ausschreibung

BMBF: Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit

Mit dieser Fördermaßnahme unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Technologie- und Wissenstransfer. Ziel ist es, besonders innovative und praxisrelevante Forschungsergebnisse aus dem Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ weiterzuverfolgen und zeitnah den Anforderungen der Anwender entsprechend an eine einsatztaugliche Lösung anzupassen. Polizei und Feuerwehr, Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen, Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft und vergleichbare Akteure, die mit der Herstellung und Gewährleistung der zivilen Sicherheit betraut sind, können durch diese Brücke in die Anwendung unmittelbar vom neuesten Stand von Wissenschaft und Technik profitieren. Besonders geeignete Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung erhalten dazu die Möglichkeit, im Rahmen von sogenannten Innovationsprojekten ihre Ergebnisse iterativ im Austausch insbesondere mit Anwendern und Unternehmen fortzuentwickeln und die Leistungsfähigkeit ihrer Forschungsansätze unter Einsatzbedingungen wissenschaftlich eng begleitet unter Beweis zu stellen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Vor Einreichung einer Skizze ist mit dem Projektträger Sicherheitsforschung Kontakt aufzunehmen.

Frist: Die Projektskizze kann jederzeit, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

BMBF: Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

Forschungsteams fördern (Modul 1)

Gefördert werden Innovationen der MTI an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der ­aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung.

Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Thematische Einzel- und Verbundvorhaben (Modul 2)

Gegenstand der Förderung in Modul 2 sind risikoreiche Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innova­tionsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben. Diese FuE-Vorhaben müssen inhaltlich dem Bereich MTI zuzuordnen sein. Gefördert werden Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Juli und der 15. Januar.

Zur Ausschreibung

 

BMBF: KMU-innovativ - Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU ­attraktiver zu gestalten. Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen sich den Themenschwerpunkten

  • Energieeffizienz und Klimaschutz, 
  • Rohstoffeffizienz,  
  • Nachhaltiges Wassermanagement, 
  • Nachhaltiges Flächenmanagement

zuordnen lassen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Eine ganzheitliche Betrachtung der angestrebten Nachhaltigkeitseffekte der Vorhaben wird erwartet. Wünschenswert ist eine belastbare Bilanzierung des Lebenszyklus der neu zu entwickelnden Prozesse bzw. Produkte im Rahmen der Vorhaben. Bei Bedarf kann innerhalb des Vorhabens auch ein normenspezifisches Kurzkonzept gefördert werden.

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, möglich. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres

Zur Ausschreibung.

 

BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

Zur Ausschreibung

BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

Förderung VolkswagenStiftung / Volkswagen Foundation

VolkswagenStiftung: Globale Herausforderungen - Pandemieprävention / Global Issues – Preventing Pandemics

Gesellschaft und Natur sind zwei eng miteinander verwobene Systeme, die sich gegenseitig beeinflussen und verändern; dies hat nicht zuletzt die COVID-19 Pandemie unterstrichen. Um die Entstehung und Verbreitung von übertragbaren Krankheiten wie Zoonosen besser vorhersagen oder gar verhindern zu können, bedarf es daher eines tieferen Verständnisses der Komplexität und Dynamik von Mensch-Umwelt-Beziehungen und der Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt. 

Unterstützt werden eng kooperierende interdisziplinäre Forschungsgruppen von drei bis fünf Forschenden, die ihre Projekte in transdisziplinärem Ansatz gemeinsam mit gesellschaftlichen Vertreter:innen konzipieren und durchführen. Für die geförderten Projekte stehen jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro für bis zu vier Jahre zur Verfügung.

Frist: 4. November 2021, 12.00 Uhr

Zur Ausschreibung

Society and nature are two intricately interlinked dynamic systems, influencing and modifying each other. This intricacy has been highlighted by the COVID-19 pandemic. To better understand the emergence and spread of transmittable diseases like zoonoses a deeper understanding of the complexity and dynamics of human-environmental interactions and the connections between human, animal and environmental health is necessary. 

Funding will be provided for small, but strongly interacting, interdisciplinary research consortia of three to five researchers who design and conduct a project together with societal stakeholders in a transdisciplinary way. For each project up to 1.5 million Euro will be provided for up to four years.

Deadline: 4 November 2021, 12.00pm

More Information​​​​​​​

VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika / Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

Frist: Anträge sind möglich bis zum 20. Dezember 2021

Zur Ausschreibung

The funding initiative aims at the development and sustainable reinforcement of research in Sub-Saharan Africa and is open to all disciplines. A primary objective is to provide junior researchers in Africa with an opportunity to enhance their skills and academic qualifications and to open up future prospects in their home countries. Besides supporting African-German research cooperation, a special focus has always been on the development, reinforcement, and extension of academic networks within and beyond the African continent. Funding can be made available for symposia, workshops (usually up to 50 participants) and summer schools (max. 60 participants). The initiative is thematically open and not confined to any particular subject area. The basic criteria are:

  • developed in cooperation between German and African scholars
  • participants from African and non-African countries (incl. Germany)
  • active participation of young researchers (doctoral candidates and postdoctoral researchers)

Deadline: Applications must be submitted by 20 December 2021

More information

VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren / Lichtenberg Endowed Professorships

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

With the "Lichtenberg Endowed Professorships”, the Stifterverband für die deutsche Wissenschaft and the Volkswagen Foundation seek to establish a new endowment funding instrument for universities in Germany. The idea is to help universities attract outstanding scholars and scientists from innovative, seminal and risk-prone fields of research. The initiative provides greater planning security for the host universities as well as for the holders of the professorship. Moreover, the initiative enables host universities to implement their innovation and structural policies more independently and dependably than ever before, and they are incentivized to step up their efforts to acquire external funds. At the same time, the initiative sends a signal for more civic engagement in the field of science. Each professorship will be endowed with capital totaling at least five million euro. The Volkswagen Foundation and, if applicable, one of the Stifterverband’s affiliated foundations each enter into a commitment for a starting capital of one million euro per professorship. Another three million euro must be guaranteed by the host university through fundraising. Eligible for funding are highly qualified researchers of all disciplines and nationalities who, together with the target university in Germany, are in international comparison among the leaders in their respective fields of research. 

Deadline: Anytime.

More information

VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft / Between Europe and the Orient – A Focus on Research and Higher Education in/on Central Asia and the Caucasus

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

Frist: Anträge sind bis zum 20. Dezember 2021 einzureichen

Zur Ausschreibung

The VolkswagenStiftung supports a number of measures that can be applied for at any time: projects to integrate returning scientists from Central Asia and the Caucasus, workshops, symposia and summer schools, as well as specific assistance for the development of academic infrastructure in the region.

Deadline: Applications must be submitted by 20 December 2021

More information

 

Weitere Förderungen / Other funding bodies

Alexander von Humboldt Stiftung/Foundation: Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Wissenschaftler*innen / Philipp Schwartz Initiative for researchers at risk

Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Deutschland im Rahmen der 10. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Nominiert werden können Forscher*innen aus allen Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar erheblicher und akuter Gefährdung ausgesetzt sind. Eigenbewerbungen durch Forscher*innen selbst sind nicht möglich. Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den nominierten gefährdeten Personen 24-monatige Forschungsaufenthalte zu ermöglichen. Ergänzt wird dies durch einen Förderbetrag, der die aufnehmende Einrichtung bei der Unterstützung der Integration und des Karriereneustarts der Philipp Schwartz Fellows entlasten soll. Eine Verlängerung um bis zu zwölf Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich.

Frist: Antragsschluss ist der 10. September 2021. Für die Antragstellung ist ggf. ein Gefährdungsnachweis einzuholen. Anfragen zu Gefährdungsnachweisen bei SAR oder CARA müssen der jeweiligen Organisation bis spätestens 13.08.2021 vorliegen.

Wenn Sie eine gefährdete Wissenschaftlerin bzw einen gefährdeten Wissenschaftler für eine Fellowship an Ihrem Institut nominieren möchten, kontaktieren Sie bitte frühzeitig das ZFF (zff@uni-greifswald.de).

Zur Ausschreibung

In the 10th call for nominations in the Philipp Schwartz Initiative, universities, universities of applied sciences, and other research institutions in Germany can apply for funding from the Alexander von Humboldt Foundation to support researchers at risk. Any scholar from non-EU countries can be nominated if they are exposed to significant and acute risks. Scholars must be nominated by institutions and cannot apply directly. Successful institutions will receive funds to grant the nominated scholar research stays of 24 months. They will also receive a lump sum intended for measures to support Philipp Schwartz fellows in integrating and in re-starting their careers. An extension of up to 12 months can be granted in the framework of a co-financing model.

Deadline: The deadline for nominations is 10 September 2021. A threat assessment statement may be required for the application. Requests for threat assessment through SAR or CARA must be received by the respective organisation by 13 August 2021.

If you want to nominate a researcher at risk for a fellowship in your institute, please contact the Centre for Research Support and Transfer (ZFF, zff@uni-greifswald.de) as soon as possible.

More information

Daimler und Benz Stiftung: Ladenburger Kolleg: Auflösung von Zielkonflikten durch Planspiele und Simulationen/ Ladenburg Research Network: Resolving conflicts of goals with business games and simulations

Unsere Gesellschaft ist geprägt durch eine Vielzahl von Spannungsfeldern, die durch scheinbar unauflösbare Zielkonflikte gekennzeichnet sind. Im Mittelpunkt der Förderung soll der Umgang mit sogenannten Ambivalenzkonflikten stehen, die durch die Verfolgung von Zielen mit sowohl positiven als auch negativen Auswirkungen gekennzeichnet sind. In einem interdisziplinären, fächer- und ggf. auch länderübergreifenden Forschungsprojekt sollen entstehende und/oder bereits vorhandene Spannungsfelder zwischen Wirtschaft und Technik, Umwelt und Gesellschaft mit scheinbar unauflösbaren Zielkonflikten identifiziert und Widersprüche transparent gemacht werden. Ein tiefgreifendes Verständnis der Zielkonflikte kann dann als Grundlage für technologische sowie gesellschaftliche Lösungsansätze dienen.

Beim Förderformat Ladenburger Kolleg handelt es sich um in der Regel für einen Zeitraum von drei Jahren geförderte Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse publiziert werden. Antragsberechtigt sind unabhängige Forschungsgruppenleiter und -leiterinnen an Hochschulen und gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Frist: Antragsskizzen können bis zum 01. September 2021 eingereicht werden

Zur Ausschreibung

Our society is characterized by many areas of tension that are marked by seemingly irresolvable conflicts of goals. The research funding action will focus on approaches to so-called ambivalence conflicts, which are characterized by the pursuit of goals with both positive and negative consequences. In an interdisciplinary and possibly transnational research project, emerging and/or already existing areas of tension between business and technology, the environment and society with seemingly irresolvable conflicts of goals are to be identified and discrepancies made transparent. A profound understanding of the conflicting goals can then serve as a basis for both technological and societal approaches to finding solutions. 

The Ladenburg Research Network funding format involves research projects that are normally supported for a period of three years and whose results are published. Independent research group leaders at universities and non-profit, non-university research institutions are eligible to apply.

Deadline: Application outlines may be submitted until 1 September 2021

More Information​​​​​​​

DFG: Resilience in Connected Worlds

In April 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft  established the Priority Programme “Resilience in Connected Worlds – Mastering Failures, Overload, Attacks, and the Unexpected (Resilient Worlds)” . The programme is designed to run for six years in two phases. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of the Priority Programme is to disrupt fundamental limits of connected worlds by adding resilience as a core building block. Resilience is the ability of a system to provide and maintain an acceptable level of secure and safe service delivery, even in case of failure or compromise of some of its components, and also under completely unexpected situations. In Resilient Worlds, the focus will be on the investigation of a resilience-by-design approach. It is therefore the goal of the Priority Programme to address resilience from a new, multi-disciplinary perspective including, but not limited to, communications and networking, semiconductor electronic hardware systems, information security, and machine learning.

The Resilient Worlds approach foresees projects following a “Resilience meets ...” concept. Some of those meeting points are

  • Resilience meets Silicon
  • Resilience meets Communications
  • Resilience meets Machine Learning
  • Resilience meets Security

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 22 November 2021

More Information

DFG: Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie/ German-African Cooperation Projects in Infectiology

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fordert zur Einreichung von Antragsskizzen für gemeinsame Forschungsvorhaben mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Afrika auf. 

Gegenstand der Ausschreibung ist:

  • Erforschung von tropischen Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier
  • Etablierung oder Vertiefung gleichgewichtiger Partnerschaften zu gegenseitigem Nutzen, um afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschung in den vor Ort wichtigen Themen zu ermöglichen und langfristig der deutschen Wissenschaft in Afrika Forschungsmöglichkeiten zu erschließen
  • Nachhaltige Förderung und Unterstützung akademischer und beruflicher Karrieren von jungen afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
  • Stärkung der innerafrikanischen wissenschaftlichen Vernetzung

Anträge müssen grundsätzlich von in das deutsche Wissenschaftssystem integrierten Forscherinnen und Forschern gestellt werden, denen auch die Projektverantwortung zukommt. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 27. Oktober 2021 einzureichen

Zur Ausschreibung

The Deutsche Forschungsgemeinschaft calls for draft proposals of joint research projects between scientists in Germany and Africa.

The scope of the call includes:

  • Investigation of neglected tropical infectious diseases in humans and animals
  • The establishment or consolidation of mutually beneficial equal partnerships that allow African researchers to investigate topics of local significance and that open up research opportunities in Africa for German scientists in the long term
  • Support and funding for the academic and professional careers of young African researchers 
  • To strengthen research networks within Africa

The principal investigator submitting the proposal must be integrated into the German research system and is in charge of the project. 

Deadline: Proposals must be submitted by 27 October 2021

More Information

DFG: Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode. Ziel dieses Schwerpunktprogramms ist die methodische Entwicklung einer adaptiven, intelligenten und digitalen Repräsentanz von realen, physischen Objekten, die durch Messdaten aus dem Bauwerksmonitoring lebensdauerübergreifend verknüpft wird und komprimierte Informationen für ein prädiktives, digitales Bauwerksmanagement zentral bereitstellt.

Die einzelnen Projekte sollen in folgenden drei Forschungsbereichen zusammenarbeiten:

  • Digitale Modelle
  • Digitale Verknüpfung
  • Zustandsindikatoren

Frist: Anträge sind bis zum 29. Oktober 2021 bei der DFG einzureichen

Zur Ausschreibung

EU (HORIZON): EIC Transition Open 2021

The EIC Transition Open aims at funding innovation activities that go beyond the experimental proof of principle in laboratory. The EIC Transition Open is twofold, supporting both the maturation and validation of a novel technology, and the development of a business case and business model towards the innovation’s future commercialisation.

EIC Transition projects should address both technology and market/business dimensions where iterative learning processes based on early customer feedback is possible. These activities should include a suitable mix of research, technology development and validation activities to increase the maturity of the technology beyond proof of principle to viable demonstrators of the technology in the intended field of application in the attempt to address market readiness towards commercialisation and deployment, as well as other aspects of regulation, certification and standardisation, aimed at getting both the technology and the business idea investment-ready.

Deadline: Calls must be submitted by 22 September 2021, 5.00pm 

More Information

DFG: Visual Communication

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Visual Communication. Theoretical, Empirical, and Applied Perspectives (ViCom)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. The overall goal of ViCom is to investigate the special features and linguistic significance of visual communication. 

The Priority Programme addresses researchers in linguistics, semiotics, psychology, neuroscience, philosophy, animal communication, visual studies, computational linguistics, didactics and related fields who seek to advance our understanding of the linguistics of visual and multimodal communication by

  • formulating formally explicit models of the linguistic structures and cognitive mechanisms underlying visual communication, and
  • testing these models using different empirical methods, or
  • by developing new applications in technological, therapeutic, and didactic environments to improve the usage of visual communication in these areas.

Deadline: Proposals must be submitted by 3 November 2021

More Information​​​​​​​

DFG: Jüdisches Kulturerbe/Jewish Cultural Heritage

Das Schwerpunktprogramm will interdisziplinär und multiperspektivisch die Entwicklungen sowohl des gesellschaftlichen und kulturpolitischen Stellenwerts als auch des Umgangs mit jüdischem Kulturerbe in Europa erforschen. Dabei widmet es den historischen und gegenwärtigen Beziehungen zwischen Gesellschaft, jüdischem Kulturerbe und politischen, wirtschaftlichen, religiösen und soziokulturellen Differenzordnungen besondere Aufmerksamkeit. Ziel des Schwerpunktprogramms ist eine Reflexion der Diskursivierung des kulturellen Erbes von Juden und Jüdinnen in Europa. 

Das Schwerpunktprogramm ist transdisziplinär angelegt und richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, die sich mit Gegenständen und Konzepten jüdischen Erbes – und dessen Nachleben – befassen.

Frist: Bis zum 17. August 2021 sind Anträge einzureichen.

Zur Ausschreibung

The Priority Programme aims at developing an interdisciplinary and multi-perspective focus specific to the issues of social and cultural-political significance and the use of Jewish cultural heritage in Europe. In doing so, it pays particular attention to the historical and contemporary intersections of society, Jewish cultural heritage and political, economic, religious and socio-cultural ordering taxonomies. The aim of the Priority Programme is to analyse the discursive nature of the cultural heritage of Jews in Europe. 

The Priority Programme is transdisciplinary and addresses scholars from all disciplines who seek to understand objects and concepts of Jewish heritage – and its afterlife.

Deadline: Proposals must be submitted by 17 August 2021

More Information

DFG: Soft Material Robotic Systems

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Soft Material Robotic Systems”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme seeks to reveal the advantage of the shift from stiff to soft robot designs in an interdisciplinary context. Within the scope of the second funding period, the characteristics and principles found in soft material robotic systems should be explored, highlighting the intrinsic compliance of the materials and the additional integrated functionalities such as actuation, sensing and morphing capabilities through the following research areas:

  • Material engineering
  • Design and fabrication
  • Soft actuators and sensors
  • Modelling and simulation
  • Morphological computation and control

The second funding period aims for contributions and applications in which the knowledge generated from the first funding period can define systems and methods with a notable impact on soft robotics and beyond.

Deadline: Proposal must be submitted by 30 August 2021

More Information

DFG: Förderung von Konsortien/Funding of Consortia

Bund und Länder haben im November 2018 den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. In der NFDI sollen Datenbestände systematisch erschlossen, langfristig gesichert und entlang der FAIR-Prinzipien über Disziplinen- und Ländergrenzen hinaus zugänglich gemacht werden. Mit dieser dritten Ausschreibung lädt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Antragstellung für die Förderung weiterer NFDI-Konsortien ein.

Konsortien sind auf langfristige Zusammenarbeit angelegte Zusammenschlüsse von Nutzenden und Anbietenden von Forschungsdaten und umfassen Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Ressortforschungseinrichtungen, Akademien und andere öffentlich geförderte Informationsinfrastruktureinrichtungen. 

Bund und Länder beabsichtigen, insgesamt bis zu 30 Konsortien zu fördern. Für die Förderung der Konsortien stehen im Endausbau bis zu 85 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Frist: Bis zum 06. August 2021 sind Voranmeldungen einzusenden. Anträge sind bis zum 01. Oktober 2021 einzureichen. 

Zur Ausschreibung

The German federal and state governments reached an agreement in November 2018 to establish a national research data infrastructure (NFDI). Based on a research-driven process, the NFDI aims to systematically manage research data collections, provide long-term data storage, backup and accessibility, and network the data both nationally and internationally in accordance with the FAIR principles. With this third call, the Deutsche Forschungsgemeinschaft invites proposals for further NFDI consortia.

Consortia are groups of users and providers of research data that come together for the purpose of long-term cooperation. They may include state-funded and state-recognised higher education institutions, non-university research institutions, departmental research institutions, academies, and other publicly financed information infrastructures. 

The German federal and state governments envisage funding up to 30 consortia. A total of up to €85 million is available per year to fund the consortia in the final development phase.

Deadline: Letters of intent must be sent by 6 August 2021. Proposals must be submitted by 1 October 2021.

More Information

Universität Bielefeld: Center for Interdisciplinary Research (ZiF)

The ZiF, Bielefeld University’s Institute for Advanced Study, is operating internationally and supports interdisciplinary research projects. The proximity of the university campus creates excellent working conditions and facilitates contacts among scientists and scholars beyond their collaboration at the ZiF. It offers the opportunity to establish an interdisciplinary Research Group in the academic year 2023/24. For several months up to one year fellows live and work together at the ZiF. The ZiF provides funding, support by a research group coordinator, and a professional infrastructure (i. e. accommodation, conference fa-cilities).

The Research Group may be applied for in two different formats:

  1. Research Group with a duration of 10 months and a budget of 600.000 €
  2. Research Group with a duration of 5 months and a budget of 300.000 €

Deadline: 1 October 2021.

More information

CAIS: Fellowships, Arbeitsgemeinschaften und Veranstaltungen der Digitalisierungs-/Internetforschung

Das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) mit Sitz in Bochum ermöglicht Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis, individuell oder im Team Vorhaben im Bereich der Digitalisierungs- und Internetforschung durchzuführen. Durch sein Förderprogramm möchte das CAIS aktiv an der verantwortlichen Gestaltung des sozialen, politischen und wirtschaftlichen Wandels mitwirken, der durch die Digitalisierung ausgelöst wird. Dabei wird insbesondere der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unterstützt. Das CAIS schreibt drei Programmlinien aus:

  • Fellowships für Wissenschaftler*innen sowie Persönlichkeiten der Praxis und des öffentlichen Lebens, die sich bis zu sechs Monate am CAIS aufhalten, um individuelle oder gemeinsame Projekte durchzuführen
  • Arbeitsgemeinschaften mit zwei bis zwölf Mitgliedern, die Ressourcen des CAIS für einmalige oder wiederholte Treffen für jeweils bis zu zwei Wochen nutzen
  • Veranstaltungenwie Tagungen, Workshops, Kolloquien oder Summer Schools, die in Bochum stattfinden

Diese Programmlinien können auch miteinander kombiniert werden. Eine ausgewogene Förderung von Nachwuchs und etablierten Expert*innen sowie von Wissenschaftler*innen und Persönlichkeiten aus der Praxis ist in allen Programmlinien ein wichtiges Anliegen. Die Programme stehen deshalb ausdrücklich auch Personen ohne akademischen Abschluss offen, sofern sie einen besonderen Bezug zu den Forschungsthemen des Centers nachweisen und über eine ihrem Karrierestatus entsprechende hervorragende Qualifikation verfügen.

Frist: Das Förderprogramm ist fortlaufend. Dreimal im Jahr wählt die Programmkommission Anträge zur Förderung aus.

Zur Ausschreibung

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften: Forschungsprogramm

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften, den historischen Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion und institutioneller Anbindung in Deutschland können sich (als Einzelantragstellende oder zusammen mit einem oder mehreren Mitantragstellenden) bei einer der aufgeführten Akademien mit einem Forschungsvorhaben bewerben. Das Antragsverfahren vollzieht sich in zwei Stufen innerhalb eines zweijährigen Zyklus.

Frist: 31. Januar 2021

Zur Ausschreibung

GACR/DFG: Joint German-Czech Research Projects

On the basis of their long standing cooperation and the respective Memorandum of Understanding the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Czech Science Foundation (GAČR) have opened the possibility for funding of joint German-Czech projects in all areas of basic research for the period of 2021–2023. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. These joint proposals have to be based on a close interaction between the German and Czech research teams and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.

Deadline: The next call for the funding period of 2022–2024 is foreseen for the beginning of 2021.

More Information

Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden

Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt jährlich den Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessor*innen und Habilitierenden aus. Die Bewerber*innen können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000€ pro Semester gewährt.

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler*innen aus allen Fachgebieten, an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat.

Frist: Jährlich am 15. September.

Zur Ausschreibung

HCAS: Core Fellowship Programme

The Core Fellowship Program is the basis of all Helsinki Collegium for Advanced Studies (HCAS) activities and is open to researchers from the humanities, social sciences, behavioral sciences, theology and law, as well as to researchers in other fields who focus on topics related to the human sciences. It is about employment programme (not a grant programme) with Fixed term appointments for 0,5–2 years. It´s open for For all career levels beyond the doctorate (post-docs, mid-career researchers, and full professors).

HCAS offers Time and freedom for concentrated research free from administrative duties and from a large teaching obligation, Salaried positions with associated benefits (paid family and sick leave, pension benefits and occupational health care) in accordance with the General Collective Agreement for Universities and many more. The Fellows should concentrate on their research to the best of their abilities, present their research at Collegium seminars and interact with their colleagues.

Deadline: Annual open call usually from August to September.

more information

 

Robert Bosch Stiftung: Our Common Future

Vielen Jugendlichen ist nicht klar, wofür das Leitbild der Nachhaltigkeit im positiven Sinne steht und wie es in konkretes Handeln übersetzt werden kann. Lehrkräften kommt die anspruchsvolle Aufgabe zu, ihren Schülerinnen und Schülern komplexe fächerübergreifende Themen wie Nachhaltigkeit zu vermitteln. Deswegen gilt es, interdisziplinär denkende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit interessierten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zu vernetzen, um das große Thema "Nachhaltigkeit" greifbar zu machen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Im Rahmen eines Our Common Future-Projekts soll ein interdisziplinäres Forschungsthema aus dem Bereich der Nachhaltigkeit bearbeitet werden. Dabei erfahren die Jugendlichen Forschung als ergebnisoffenen Prozess, den sie selbst mitgestalten können – von der wissenschaftlichen Fragestellung, über die Wahl geeigneter Untersuchungsmethoden, die Datenerhebung und -auswertung bis hin zur Präsentation.

Die Stiftung kann klar definierte und zeitlich begrenzte Vorhaben von einer Dauer von bis zu drei Jahren finanziell unterstützen. Die geförderten Projekte werden außerdem zu einem alle zwei Jahre stattfindenden bundesweiten Kongress eingeladen. Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Projektidee können sich um Fördergelder bewerben. Die Teammitglieder sind an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen bzw. an weiterführenden Schulen in Deutschland angestellt. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sind ebenfalls Zielgruppe von Our Common Future.

Frist: Jederzeit.

Zur Ausschreibung

DFG: Colombian-German Collaboration in Research

On the basis of the Letter of Intent signed in January 2019 between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) in Colombia, researchers from Germany and UdeA can submit proposals for joint research projects in any field of research.

Researchers can apply for a funding period of up to three years. All proposals will be reviewed by both organisations separately.

Deadline: Submission of research proposals is possible at any time.

Zur Ausschreibung

Mercator Fellowship-Programm: Stipendienprogramm für Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis

Die Mercator-Stiftung hat 2013 ein Fellowship-Programm geschaffen, um die seit 2008 erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fellows stärker auszubauen. Durch ihr Expertenwissen und ihre ausgezeichnete praktische Erfahrung wirken die Mercator Fellows als wichtige Impulsgeber in den Themenfeldern der Stiftung und helfen, Ideen zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu entwickeln. Sie werden nachhaltig in die Arbeit der Stiftung eingebunden, sodass sie ihr Expertenwissen und ihre Positionen durch Vorträge und Diskussionen in die Netzwerke einbringen können.

Mercator Fellows sind herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis, die zu spezifischen Fragestellungen mit Bezug zu den Themen und Handlungsfeldern der Stiftung Mercator arbeiten. Das Programm ist für Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten und Disziplinen offen. Einschlägige Erfahrung und Qualifikation in dem zur Bearbeitung vorgeschlagenen Fellowship-Thema werden vorausgesetzt. Ein Mercator Fellowship ist nicht zur Förderung von Studierenden auf Bachelor- oder Masterniveau gedacht. Es wird nicht als Promotions- und Habilitationsstipendium oder Abschlussstipendium, das sich an eine Förderung durch Dritte anschließt, vergeben. Die Leistungen im Fellowship enthalten Grundbeträge zur Deckung des Lebensunterhalts und Sachkosten sowie pauschale Nebenleistungen zur Deckung von Reise-, Publikations- und Veranstaltungskosten. 

Die Stiftung wählt jährlich bis zu sechs Mercator Fellows aus. Über die Vergabe entscheidet die Geschäftsführung mit ausgewählten Mitgliedern des Beirats.

Frist: Jederzeit.

Zur Ausschreibung

DFG und Fraunhofer: Kooperationsprojekte im Bereich Erkenntnistransfer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft fordern gemeinsam zur Antragstellung auf dem Gebiet des Erkenntnistransfers auf. Gefördert werden trilaterale Transferprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Anwendungspartnern, mit denen eine Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden soll. Ziel ist es, den Übergang von Erkenntnissen aus DFG-Projekten zu Unternehmen zu erleichtern. Fraunhofer-Institute fungieren dabei als Mittler zwischen Universität und Anwendung, indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Anwendung verstärken und neue initiieren. Es können trilaterale Transferprojekte mit einem universitären Partner (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Für die Projekte ist eine dreijährige Laufzeit vorgesehen.

Frist: In den Jahren 2020 und 2021 ist mit einer vergleichbaren Ausschreibung mit einer Deadline jeweils in der zweiten Aprilwoche zu rechnen.

Zur Ausschreibung

Alexander von Humboldt Siftung: Professorship

Academics of all disciplines from abroad, who are internationally recognised as leaders in their field and who are expected to contribute to enhancing Germany's sustained international competitiveness as a research location in consequence of the award, are eligible to be nominated for an Alexander von Humboldt Professorship. The Alexander von Humboldt Professorship, which is financed by the Federal Ministry of Education and Research through the International Research Fund for Germany, enables award winners to carry out long-term and ground-breaking research at universities and research institutions in Germany. The award funds, totalling 5 million euros for academics in experimental disciplines and 3.5 million euros for researchers in theoretical disciplines, are made available for a period of five years. Nominations may be submitted online by German universities; non-university research institutions may also submit nominations jointly with a German university. The nominee must be recognised as a world leader in his or her field and must be established as an academic abroad.

Deadline: 15 September and 15 April every year

Further Details

Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

Zur Ausschreibung

BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

Zur Ausschreibung

 

BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen.

Zur Ausschreibung

Universität Bielefeld: Center for Interdisciplinary Research

ZiF-Forschungsgruppen dienen der längerfristigen interdisziplinären Kooperation. In ZiF-Forschungsgruppen arbeiten ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen unter einem selbst gewählten breiteren Rahmenthema zusammen. Das Bewerbungsverfahren für ZiF-Forschungsgruppen ist zweistufig: Voranträge können jeweils bis zum 1. Oktober eingereicht werden (siehe Hinweise für Antragsteller). Nach einer ersten Auswahlrunde werden erfolgreiche Bewerber eingeladen einen Vollantrag zu stellen.

Eine ZiF-Forschungsgruppe umfasst neben der Präsenzphase, in der die Fellows am ZiF wohnen und arbeiten, eine Vor- und eine Nachbereitungsphase, in der Koordinator / die Koordinatorin der Forschungsgruppe die Arbeit der Gruppe vorbereitet bzw. die Erstellung von Publikationen begleitet. Jeder ZiF-Forschungsgruppe geht in der Regel eine mehr als zweijährige Planung voraus, in deren Verlauf im Einzelnen erarbeitet wird, wie das ZiF-Jahr gestaltet werden soll.

Frist: jährlich zum 01. Oktober

Zur Ausschreibung

ZiF Research Groups aim at a long term interdisciplinary collaboration. They provide the frame in which scholars from various disciplines work together on a broader research theme. For an extended time, generally one year, they work and live at the ZiF.Draft proposals for ZiF Research Groups may be summitted until every 1 October. Full proposals are evaluated externally and presented before the Advisory Board. ZiF Research Groups usually require a planning period of more than two years in which the details of the proposed collaboration are worked out. Joint seminars on a regular basis, occasional workshops or discussions with visiting scientists as well as the preparation of joint publications and conferences are typical forms of collaboration.

Deadline: 1st October

Further details

 

ERC: Consolidator Grants

The Euopean Research Council (ERC) supports scientists who wants to consolidate their independence by establishing a research team and continuing to develop a success career in Europe.  Researchers of any nationality with 7-12 years of experience since completion of PhD, a scientific track record showing great promise and an excellent research proposal.

Applications can be made in any field of research. Research must be conducted in a public or private research organisation (known as a Host Institution/HI). ERC grants support projects carried out by an individual researcher who can employ researchers of any nationality as team members. It is also possible to have one or more team members located in a non-European country. Consolidator Grants may be awarded up to € 2 million for a period of 5 years. (pro rata for projects of shorter duration). However, an additional € 1 million can be made available to cover eligible “start-up” costs for researchers moving from a third country to the EU or an associated country and/or the purchase of major equipment and/or access to large facilities and/or other major experimental and field work costs.

Deadline: The ERC has yearly calls for proposals.

More information

ERC: Advanced Grants

The European Research Council (ERC) Advanced Grants supports established, leading principal investigators who wants long-term funding to pursue a ground-breaking, high-risk project. Applicants for the ERC Advanced Grants - called Principal Investigators (PI) - are expected to be active researchers who have a track-record of significant research achievements in the last 10 years.The Principal Investigators should be exceptional leaders in terms of originality and significance of their research contributions. No specific eligibility criteria with respect to the academic requirements are foreseen.

Applications can be made in any field of research. ERC grants support projects carried out by an individual researcher who can employ researchers of any nationality as team members. It is also possible to have one or more team members located in a non-European country. Advanced Grants may be awarded up to € 2.5 million for a period of 5 years. (pro rata for projects of shorter duration). However, an additional € 1 million can be made available to cover eligible “start-up” costs for researchers moving from a third country to the EU or an associated country and/or the purchase of major equipment and/or access to large facilities and/or other major experimental and field work costs.

Deadline: The ERC has yearly calls for proposals.

More information

ERC: Starting Grants

The European Research Council (ERC) Starting Grant supports talented early-career scientists who have already produced excellent supervised work, are ready to work independently and show potential to be a research leader. ERC grants support projects carried out by an individual researcher who can employ researchers of any nationality as team members. It is also possible to have one or more team members located in a non-European country. Applications can be made in any field of research.

Starting Grants may be awarded up to € 1.5 million for a period of 5 years. (pro rata for projects of shorter duration). However, an additional € 1 million can be made available to cover eligible “start-up” costs for researchers moving from a third country to the EU or an associated country and/or the purchase of major equipment and/or access to large facilities and/or other major experimental and field work costs.

Deadline: The ERC has yearly calls for proposals.

More information

BMBF: Förderung von Projekten für inter- und transdisziplinär arbeitende Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung

Innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen.

Sozial-ökologische Forschung verfolgt das übergreifende Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und aufzuzeigen, an welcher Stelle und mit welchen Instrumenten Einfluss genommen werden kann, um die Entwicklung in eine nachhaltige Richtung zu steuern (Transformationsforschung), sowie die Gestaltung dieser Prozesse zu befördern (transformative Forschung).

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

Zur Ausschreibung

BMAS: Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen. Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung an Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt.

  • Zuwendungen für Projekte werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen im Rahmen einer Promotion werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierung an natürliche Personen als Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stipendien werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierungan Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden regelmäßig für fünf Jahre gewährt. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt jährlich 300 000 Euro.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

Zur Ausschreibung

 

Stiftung ZURÜCKGEBEN: Projektstipendium

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN vergibt jährlich Fördermittel für Projekte jüdischer Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die in Deutschland leben und arbeiten. Sie fördert in den unterschiedlichsten Bereichen wie Film, Literatur (z.B. Romane, Gedichtsammlungen, Sachbücher, Biographien), Tanz und Theater, bildende Kunst (z.B. Ausstellungen), Wissenschaft (z.B. Forschungsvorhaben, universitäre Abschlussarbeiten). Eine Förderung ist altersunabhängig möglich. Zudem lädt die Stiftung die geförderten Frauen jeden Sommer zu einem Treffen zum Austausch und Vernetzen ein.

Frist: Der konrete Bewerbungszeitraum wird jedes Jahr im Frühsommer auf der Website der Stiftung bekannt gegeben. Für 2020 kann sich bis zum 25. September beworben werden.

Zur Ausschreibung

DAAD: Programme der Projektförderung

Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen. Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Projektteilnehmern der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses zu Forschungsaufenthalten. Gefördert werden Graduierte, Doktoranden, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Frist: Die regulären Ausschreibungstermine sind Anfang April, Mitte Juni und Anfang Oktober.

Zur Ausschreibung

Aleksan­teri In­sti­tute: Programme for vis­it­ing Fel­lows

Starting from the academic year 2008–2009, the Visiting Fellows Programme has hosted over 130 Visiting Fellows working on various fields and themes within the social sciences and humanities. The Aleksanteri Institute Visiting Fellows Programme provides an opportunity for highly qualified scholars in Russian and Eastern European studies to visit the Aleksanteri Institute and the University of Helsinki for a period of one to three months. During the fellowship, Visiting Fellows work on their research projects and can benefit from interaction with scholars at the Aleksanteri Institute and elsewhere in Finland. Each Visiting Fellow has two academic hosts who are working on a related theme and who help them to settle in and establish contacts with the research community in Finland. Visits are supported with a monthly grant of 3300 €.  

Deadline: anytime

more information

BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

BMBF: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung"

Mit der Fördermaßnahme VIP+ will das BMBF Innovationspotenziale der Grundlagenforschung erschließen. Die Fördermaßnahme soll ForscherInnen aller Disziplinen anregen, die Möglichkeiten der späteren wirtschaftlichen Verwertung und gesellschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse zu validieren. Mit VIP+ werden Vorhaben gefördert, die das Innovationspotenzial vorhandener Forschungsergebnisse prüfen, nachweisen und bewerten sowie mögliche Anwendungsbereiche erschließen. Die Förderung setzt voraus, dass durch das Vorhaben ein hohes Innovationspotenzial zu erwarten ist. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nach folgende Verwertung bzw. Anwendung. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Zur BMBF-Seite zum Thema Validierungsförderung Hier finden Sie auch die ergänzende Handreichung für VIP+ Antragstellende aus dem Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) (im Pdf-Format).

Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Preise / Prizes

Academics: Nachwuchswissenschaftler/innen des Jahres

Bereits zum dreizehnten Mal in Folge wird der academics-Nachwuchspreis an herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen vergeben. Damit hat sich der erstmalig 2007 verliehene Wissenschaftspreis zu einer renommierten und begehrten Auszeichnung etabliert, die jährlich mit Unterstützung des ZEIT Verlags auf der Deutschen Gala der Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbands vergeben wird. Academics, das führende Online-Karriereportal für Wissenschaft und Forschung, zeichnet jährlich eine Person aus, die mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet.

Der academics-Nachwuchspreis wird an eine Einzelperson vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung (Erziehungszeiten werden berücksichtigt). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben. Der oder die Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres kann ausschließlich von einer anderen Person vorgeschlagen werden.

Frist: Die Einreichungsfrist läuft in der Regel im Herbst ab.

Zur Ausschreibung

Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

Zur Ausschreibung