Interdisziplinäre Ausschreibungen | Alle Fachrichtungen / Interdisciplinary Calls | Any subject area

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Aufbau von Datenkompetenzzentren in der Wissenschaft

Kompetenzen im Umgang mit Daten sind zentrale Erfolgsfaktoren für Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftssysteme in der zunehmend digitalisierten Wissensgesellschaft.Trotz verschiedener Initiativen, Datenkompetenzen in der hochschulischen Lehre jeglicher Fachdisziplin stärker zu verankern, Datenexpertinnen und Datenexperten auszubilden und verschiedene datenzentrierte Tätigkeitsprofile im Wissenschaftssystem zu etablieren, besteht in einem großen Teil der Fachrichtungen ein Mangel an Forschenden, die über Wissen und praktische Erfahrung in der Arbeit mit und an Daten verfügen. So bleibt die Anwendung von datenwissenschaftlichen Methoden in vielen Wissenschaftsdisziplinen sowie der Wirtschaft und Verwaltung weiterhin unzureichend. Mit Hilfe der Datenkompetenzzentren soll ein Kulturwandel bei der Nutzung von Forschungsdaten gefördert und so die Grundlage für die Entstehung von datenbasierten Innovationen gestärkt werden. Hierfür sollen Datenkompetenzzentren in unterschiedlichen Regionen Deutschlands entstehen und langfristig etabliert werden. Diese sollen für die Forschenden als Anlaufstelle dienen, Unterstützung anbieten und ihre Sichtbarkeit durch den Austausch untereinander erhöhen.

Das BMBF fördert Projekte zum Aufbau von Datenkompetenzzentren in zwei Förderphasen, zunächst zur Konzeption (fünfmonatige Konzeptionsphase) und anschließend zur Umsetzung (bis zu dreijährige Umsetzungsphase). Datenkompetenzzentren sollen dabei fungieren als:

  • Lernorte, an denen Forschende aller Karrierestufen Datenkompetenzen erwerben bzw. erweitern
  • Forschungsorte, an denen an und mit Daten mittels innovativer Bearbeitungs- und Analysemethoden gearbeitet wird
  • Vernetzungsorte, an denen ein Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen mit Datenwissenschaftlerinnen und Datenwissenschaftlern ermöglicht und deren Vernetzung bzw. Zusammenarbeit gefördert wird.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Fördermaßnahme ist mit einer Konzeptionsphase von fünf und einer Umsetzungsphase von 36 Monaten in zwei Förderphasen angelegt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Auswahlverfahren ist für die Konzeptionsphase einstufig. Das Antragsverfahren für die Umsetzungsphase ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabensbeschreibungen für die Konzeptionsphase können bis zum 17. August 2022 vorgelegt werden

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BMBF: Förderung von deutsch-französischen Projekten zum Thema Künstliche Intelligenz

BMBF: Förderung von deutsch-französischen Projekten zum Thema Künstliche Intelligenz

Durch bilaterale Kooperationsprojekte soll ein vertiefter Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft erreicht und so eine verbesserte Entwicklung innovativer Technologien in Deutschland und Europa ermöglicht werden, von der insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Die Ergebnisse der Förderung sollen sich in nachhaltigen wissenschaftlichen und technologischen Kooperationsbeziehungen und erhöhter Methodenkompetenz auf dem Gebiet der KI in der industriellen Praxis niederschlagen. Die Forschungsprojekte sollen dazu beitragen, kooperative Forschungsstrukturen als Nukleus einer europäischen KI-Forschung aufzubauen und zu vertiefen oder prototypische KI-Systeme zur späteren Verwendung in Produkten und Dienstleistungen zu entwickeln.

Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an aktuellen Herausforderungen im Forschungs- und Anwendungsfeld der KI ausgerichtet. Die Projektkonsortien sollen vorrangig mindestens eine der im Folgenden genannten Fragestellungen bearbeiten:

  • Verteilte KI
  • Grüne KI für geringeren Ressourcenverbrauch
  • KI für Nachhaltigkeit
  • Hybride KI
  • KI in anderen Wissenschaften
  • Vertrauenswürdige KI
  • Eingebettete KI und Edge AI

Da diese Fördermaßnahme sowohl die initiale Entwicklung innovativer Technologien als auch die integrierenden Aspekte einer Technologieentwicklung von querschnitthafter Bedeutung adressiert, bei denen eine konvergente Lösung zur Nutzung der Anwendungspotenziale erforderlich ist, wird eine Förderung in zwei Förderlinien vorgesehen:

  • Förderlinie 1; Forschungskooperation
  • Förderlinie 2: FuE-Vorhaben

Hochschulen sind in beiden Förderlinien antrangsberechtigt. Die beantragte Förderung der deutschen und französischen Partner darf für Projekte der Förderlinie 1 insgesamt maximal 2 400 000 Euro und für Projekte der Förderlinie 2 insgesamt maximal 800 000 Euro betragen. Die Förderdauer für die Einzel- oder Verbundvorhaben der Förderlinien 1 und 2 darf bis zu vier Jahre betragen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 22. September 2022, 13.00 Uhr MEZ

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BMEL: Innovative nachhaltige Produktionssysteme

Die vorliegende Bekanntmachung erfolgt im Rahmen des Förderinstruments „Internationale Forschungskooperationen zu Welternährung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Ziel ist es, gemeinsame Forschungsvorhaben zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und solchen in Ländern und Regionen, die stark von Hunger und Fehlernährung betroffen sind, zu fördern. Die Erarbeitung bedarfsorientierter Erkenntnisse und Lösungsansätze soll mit Hilfe von partizipativen, praxis- und anwendungsorientierten sowie inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen unterstützt werden.

Das BMEL fördert Forschungskooperationsprojekte deutscher Agrar- und Ernährungsforschungseinrichtungen mit solchen in Subsahara-Afrika, Süd- und Südostasien, die zu einer Entwicklung oder Stärkung innovativer, praxisorientierter, standortangepasster und nachhaltiger Ansätze zur Erzeugung klimaschonender und ernährungsphysiologisch hochwertiger Nahrungsmittel und dadurch mittelbar zu einer verbesserten Ernährung der lokalen Bevölkerung beitragen. Der Schwerpunkt der vorliegenden Bekanntmachung liegt auf der Erforschung von an die Zielgruppen und natürlichen Gegebenheiten angepassten innovativen landwirtschaftlichen Produktionssystemen. Diese müssen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und demnach sozial ausgewogen sowie ökonomisch und ökologisch tragfähig sein, um die Produktionsgrundlagen zu erhalten und zu stärken. Die Forschungsvorhaben sollen eins oder mehrere der folgenden Themen adressieren:

  • Potentiale und Risiken sowie Entwicklung und Anwendung von digitalen sowie technologischen, sozialen oder sonstigen Innovationen;
  • Kreislaufwirtschaft, multifunktionale Systeme inklusive Optionen zur Verwertung biogener Reststoffe;
  • Potentiale, Risiken und wissenschaftliches Monitoring von agrarökologischen Ansätzen;
  • Bodengesundheit, Bodenfruchtbarkeit, Bodenschutz, Speicherung von Kohlenstoff im Boden;
  • Wassermanagement, Water-Energy-Food Nexus;
  • Traditionell genutzte sowie vernachlässigte Pflanzen- und Tierarten;
  • Alternative Nahrungs- und Futtermittel;
  • Zugang und Verfügbarkeit von Input- und Absatzmärkten;
  • Ernte, Weiterverarbeitung, Lagerung, Transport von Nahrungs- und Futtermitteln;
  • Rolle von Standards
  • Entwicklung von praxistauglichen Methoden oder Verfahren zur Messung, Bewertung und Darstellung von Nachhaltigkeitsaspekten in Lebensmittelherstellung und -lieferketten

Im Rahmen des Förderinstrumentes werden grundsätzlich nur Konsortien, die aus mindestens einer deutschen Forschungseinrichtung sowie aus mindestens einer Forschungseinrichtung aus Subsahara-Afrika und/oder Süd- bzw. Südostasien bestehen, gefördert. Antragsberechtigt sind dabei deutsche Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich des BMEL sowie deutsche Universitäten oder außeruniversitäre Forschungsinstitute. Die Zuwendungen werden auf dem Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. August 2022 einzureichen

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BMEL: Zukunftsfähige Landwirtschaft mit Agroforstsystemen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beabsichtigt, Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen eines Aufrufs zum Thema „Zukunftsfähige Landwirtschaft mit Agroforstsystemen“ zu fördern. Die Förderung erfolgt über das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“.

Die heimische Landwirtschaft steht vor diversen Herausforderungen, denen kurz-, mittel- und langfristig mit effektiven und innovativen Lösungsansätzen begegnet werden muss. Vorrangig sind hier der Klimawandel und dessen Auswirkungen zu benennen, die in der Landwirtschaft eine Umsetzung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen sowie alternative Bewirtschaftungsformen erforderlich machen. Ziel dieses Förderaufrufs ist es, die Ergebnisse bereits durchgeführter FuE-Arbeiten im Rahmen von MuD-Vorhaben, unter Berücksichtigung der aktuellen ordnungspolitischen und gesellschaftlichen Rand- und Rahmenbedingungen, in der Fläche umzusetzen und deren Ergebnisse als eine Blaupause für die Übertragung auf möglichst viele Standorte bereitzustellen

Insbesondere werden Vorhaben zu den folgenden Themenbereichen und den aufgeführten Teilaspekten gefördert:

  • Förderbereich 1: Aufbau eines deutschlandweiten Demonstrationsnetzwerkes und einer übergreifenden wissenschaftlichen Begleitung sowie Koordinierung
  • Förderbereich 2: Etablierung von Praxisbeispielen unterschiedlicher Varianten von AFS in Modellregionen und Implementierung auf Betriebsebene unter Beachtung von Flächenerfordernissen, Verwertungsmöglichkeiten sowie Landschaftsgestaltung; Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer
  • Förderbereich 3: Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen aus AFS

Die Mittel für die MuD-Vorhaben werden zunächst für drei Jahre bewilligt und für zwei weitere Jahre in Aussicht gestellt 

Frist: 31. August 2022

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BMBF: Förderung von Interventionsstudien für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen und Lebensweisen

Die Weltgesundheitsorganisation versteht unter Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern das vollständige körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden eines Menschen. Die globalen Umwelt- und Klimaveränderungen bedrohen unsere Lebensgrundlagen und damit die Gesundheit der Menschen. Um dem entgegen zu wirken, müssen gesundheitsförderliche sowie ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Lebensbedingungen und Lebensweisen verstärkt gefördert werden. Ziel der Fördermaßnahme ist es, eine bis dato in Deutschland noch nicht vorhandene Evidenz für wirksame Maßnahmen zu einer grundlegenden gesellschaftlichen Transformation in Richtung gesundheitsförderlicher sowie ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen zu generieren. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesellschaftlichen und umweltbedingten Gesundheitsschäden vorzubeugen und faire Lebensumwelten für ausreichende Bewegung und gesundheitsförderliche Ernährung zu schaffen.

Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Verbundprojekte zur Konzeption, Entwicklung, wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation von lebensweltbezogenen, methodisch hochwertigen, prospektiven Interventionsstudien. Gefördert wird der forschungsbezogene Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass die Intervention im Rahmen einer Studie durchgführt wird. Die Studien sollen die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung gesundheitsförderlicher sowie ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen überprüfen. Hierzu sollen synergistisch wirkende Interventionen auf Verhaltens- und Verhältnisebene wissenschaftlich evaluiert werden. Die Förderung der Studien erfolgt in zwei Phasen.

  • Konzeptentwicklungsphase
  • Realisierungsphase

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 18. Juli 2022 können Projektskizzen eingereicht werden

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BMBF: Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Partnern in Donauanrainerstaaten im Rahmen von EUREKA (EUREKA Danube 2022) / Danube region call for innovative projects

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der strategischen Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Stärkung und Erweiterung des Europäischen Forschungsraums. Sie soll dazu dienen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit ausgewählten Donauanrainerstaaten – vor allem aus den EU13-Ländern sowie dem Westbalkan – zu stärken und diese an die großen europäischen Forschungs- und Innovationsprogramme heranzuführen. Ziel dieser themenoffenen Förderrichtlinie ist die Intensivierung der multilateralen Technologiekooperation mit den Donauanrainerstaaten Kroatien und der Slowakei sowie Albanien und Montenegro, insbesondere über Stärkung der engen Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen sowie gegebenenfalls Forschungseinrichtungen beider Länder.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungs- und Entwicklungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Kroatien, Slowakei, Albanien und Montenegro erfolgen. Die Förderung erfolgt grundsätzlich themenoffen.

Antragsberechtigt sind kleinere und mittlere Unternehmen sowie gegebenenfalls als Verbundprojektpartner Hochschulen, Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel mit 300 000 Euro sowie für eine Laufzeit von in der Regel bis zu 36 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 30. Juni 2022 einzureichen

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The national funding bodies from Austria, Albania, Croatia, France, Germany, Hungary, Montenegro, Poland and Slovakia have allocated funding for organisations collaborating on international R&D projects. This is a bottom up call, with no thematic restrictions.

To apply German partners must cooperate with partners from at least one of the following countries: Albania, Croatia, Montenegro, Slovakia. 

Deadline: Applications can be submitted by 30 June 2022

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Förderung VolkswagenStiftung / Volkswagen Foundation

VolkswagenStiftung: NEXT – Rechtswissenschaften zwischen Normativität und Wirklichkeit / NEXT – Law between Normativity and Reality

Recht als Gegenstand der Rechtswissenschaft beschreibt und erzeugt immer Verhältnisse von Normativität und Wirklichkeit. Die Relevanz dieses Verhältnisses zeigte sich eindrücklich in dem 2021 erfolgten Klimaschutzbeschluss des Bundesverfassungsgerichts. Recht prägt und verändert hier gesellschaftliche Wirklichkeit und gleichzeitig bildet diese Wirklichkeit Rahmen und Bezugspunkt für Recht und wirkt hierdurch darauf zurück. An dieser Schnittstelle von rechtlicher Normativität und Wirklichkeit stellen sich Fragen von hoher gesellschaftlicher Relevanz, bspw. in den Bereichen der Nachhaltigkeit oder Digitalisierung. 

Mit der einmaligen Ausschreibung "NEXT – Rechtswissenschaften zwischen Normativität und Wirklichkeit" möchte die VolkswagenStiftung daher kooperative rechtswissenschaftliche Projekte fördern, die sich durch einen Einbezug von Fragestellungen auszeichnen, die das Verhältnis von Normativität und Wirklichkeit spezifisch behandeln und zum Gegenstand rechtswissenschaftlicher Forschung machen.

Das Angebot wendet sich an Projektteams von zwei oder drei Forscher:innen aus den Rechtswissenschaften sowie an Kooperationspartner:innen weiterer Fachgebiete. In einem Förderzeitraum von bis zu zwei Jahren beträgt die maximale Fördersumme 350.000 Euro. 

Frist: 05. Juli 2022, 14.00 Uhr MEZ

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Law as a subject of legal science always describes and generates relations of normativity and reality. The relevance of this relationship was impressively demonstrated in the 2021 climate protection decision of the German Federal Constitutional Court. Here, law shapes and changes social reality and, at the same time, this reality forms the framework and reference point for law. At this interface of legal normativity and reality, questions of high social relevance arise, for example in the areas of sustainability or digitalization.

With the call for proposals “NEXT - Law between Normativity und Reality”, the Volkswagen Foundation would therefore like to promote cooperative legal science projects that are characterized by an inclusion of questions that specifically deal with the relationship between normativity and reality and make it the subject of legal science research.

The funding initiative addresses teams of two or three researchers from the legal sciences as well as cooperation partners from other disciplines. During a funding period of up to two years, projects can be funded with up to 350,000 euros.

Deadline: 05 July 2022, 2.00pm CET

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VolkswagenStiftung: Perspektiven auf Reichtum: Die (Re-)Produktion von Reichtum / Perspectives on Wealth: The (Re-)Production of Wealth

Extrem ungleiche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind eine wiederkehrende Ursache für Konflikte und ein anhaltendes Hindernis für menschliche Entwicklung. Die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens Reichtum ist daher ein zentrales Element zum Verständnis gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Mit der Förderinitiative "Perspektiven auf Reichtum" möchte die VolkswagenStiftung einen Perspektivwechsel initiieren von der Armutsforschung auf Facetten des Phänomens Reichtum. 

In der ersten Ausschreibung zum Thema richtet sich der Fokus auf die Genese von Reichtum. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und der jeweils bestehenden Macht- und Herrschaftsverhältnisse zielt die Ausschreibung darauf ab, konzeptionelle, methodische und empirische Erkenntnisse zum Thema "(Re-)Produktion von Reichtum" zu generieren. 

Die erste Ausschreibung umfasst drei Förderlinien

  • Internationale Kooperationsprojekte (Frist: 25. Mai 2022)
  • Nationale Kooperationsprojekte (Frist: 25. Mai 2022)
  • (Inter-)Nationale Sommerschulen (Frist: 05. Juli 2022)

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Extremely unequal income and wealth conditions are a recurring source of conflict and an ongoing hindrance to human development. Scientific research into the phenomenon of wealth is therefore a central element in understanding social transformation processes. With the funding initiative 'Perspectives on Wealth', the Volkswagen Foundation aims to initiate a shift of perspective from poverty research to facets surrounding the phenomenon of wealth. 

In the first call for proposals on this topic, the focus is on the genesis of wealth. Against the background of societal transformation processes in the past, present and future and the respective existing power and domination relations, the call aims to generate conceptual, methodological and empirical findings on the topic of '(Re-)Production of Wealth'. 

The first call for proposals encompasses three funding lines

  • International cooperation projects (Deadline: 25 May 2022)
  • National Collaborative Projects (Deadline: 25 May 2022)
  • (Inter-)National Summer Schools (Deadline: 05 July 2022)

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VolkswagenStiftung: Pioniervorhaben: Impulse für das Wissenschaftssystem

Die Stiftung möchte mit diesem Förderangebot Experimentierräume für grundsätzliche Neuerungen und wesentliche Verbesserungen in Bereichen des deutschen Wissenschaftssystems schaffen. Dazu sollen vielversprechende Ideen für Pioniervorhaben aus der wissenschaftlichen Community aufgegriffen und gefördert werden. 

Ziel der Förderung ist die Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems in einer Weise zu beeinflussen, dass 

  • das System innovationsfähiger wird; 
  • im System Wettbewerb und Kooperation ausbalanciert werden; 
  • das System resilienter und anpassungsfähiger an aktuelle Entwicklungen wird. 

Das Förderangebot richtet sich an aktive Wissenschaftler:innen, die neben ihrer Forschungstätigkeit eine konkrete Projektidee zur Weiterentwicklung eines spezifischen Bereichs des deutschen Wissenschaftssystems erproben möchten, sowie an Wissenschaftsmanager:innen an einer wissenschaftlichen Einrichtung in Deutschland. Ein Vorhaben kann sich dabei auf jeden Aspekt des Wissenschaftssystems, wie z.B. Forschung, Lehre, Transfer, Governance und Administration beziehen.

Frist: 31. März 2022, 31. Oktober 2022, 31. März 2023

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VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren / Lichtenberg Endowed Professorships

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

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With the "Lichtenberg Endowed Professorships”, the Stifterverband für die deutsche Wissenschaft and the Volkswagen Foundation seek to establish a new endowment funding instrument for universities in Germany. The idea is to help universities attract outstanding scholars and scientists from innovative, seminal and risk-prone fields of research. The initiative provides greater planning security for the host universities as well as for the holders of the professorship. Moreover, the initiative enables host universities to implement their innovation and structural policies more independently and dependably than ever before, and they are incentivized to step up their efforts to acquire external funds. At the same time, the initiative sends a signal for more civic engagement in the field of science. Each professorship will be endowed with capital totaling at least five million euro. The Volkswagen Foundation and, if applicable, one of the Stifterverband’s affiliated foundations each enter into a commitment for a starting capital of one million euro per professorship. Another three million euro must be guaranteed by the host university through fundraising. Eligible for funding are highly qualified researchers of all disciplines and nationalities who, together with the target university in Germany, are in international comparison among the leaders in their respective fields of research. 

Deadline: Anytime.

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: Carnot Batteries: Inverse Design from Markets to Molecules (SPP 2403)

In March 2022, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Carnot Batteries: Inverse Design from Markets to Molecules” (SPP 2403). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The affordable, site-independent and resource-saving storage of electrical energy in the societally relevant order of magnitude of gigawatt hours is the central unsolved problem in the transition to fluctuating renewable energy sources. One possible solution could be represented by the Carnot battery-technology, whereby electrical energy is converted into heat by means of high-temperature heat pumps, heat being stored in cheap materials as internal energy and then converted back into electrical energy when required, e.g. by means of steam turbines. The intrinsically new approach proposed by the SPP is a comprehensive inverse top-down design methodology, starting from the target variables (market) all the way down to the individual components and their coupling, aiming at their optimal design and operation.

The SPP is divided into three Subject Areas:

  • A - Carnot batteries in energy markets
  • B - Design of Carnot batteries
  • C - Components for Carnot batteries

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 17 January 2023. The applicants will be invited to attend a coordination meeting in Duisburg on 21 September 2022

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DFG: Greybox-Modelle zur Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung (SPP 2402)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2022 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Greybox-Modelle zur Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode.

Der überwiegende Teil der Zerspanoperationen mit geometrisch bestimmter Schneide wird mit beschichteten Hartmetallwerkzeugen ausgeführt. Das reale, komplexe Einsatzverhalten dieser Werkzeuge ist mit dem derzeitigen Stand der Forschung jedoch weder zufriedenstellend messbar noch ausreichend modellhaft beschreibbar. Versagensbeginn, Verschleißfortschritt und Restlebensdauer können nicht mit hinreichender Sicherheit identifiziert oder prognostiziert werden. Das verhindert die wissensbasierte Auswahl und Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für neue oder effizientere Zerspanprozesse.

Das übergeordnete Forschungsziel ist, die bisher erarbeitete und vorliegende deterministische Modellwelt mit einer neuen, zu beforschenden datengetriebenen Modellwelt in Greybox-Modellen zu kombinieren. Ziel aller Projekte ist der Aufbau individueller Greybox-Modelle, die eine Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung ermöglichen. Damit soll die derzeit existierende Lücke zwischen stationären Werkstoffeigenschaften vor und nach dem Einsatz, also das instationäre Systemverhalten der beschichteten Werkzeuge in der Zerspanung, erforscht und geschlossen werden.

Das Schwerpunktprogramm ist für einen Förderzeitraum von zwei mal drei Jahren ausgelegt. Schwerpunkte der ersten Phase sind die Datenerfassung und der Aufbau der Greybox-Modelle. 

Frist: 18. Oktober 2022

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Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks 2022

The MSCA Doctoral Networks aim to train creative, entrepreneurial, innovative and resilient doctoral candidates, able to face current and future challenges and to convert knowledge and ideas into products and services for economic and social benefit.

The MSCA Doctoral Networks will raise the attractiveness and excellence of doctoral training in Europe. They will equip researchers with the right combination of research-related and transferable competences and provide them with enhanced career perspectives in both the academic and non-academic sectors through international, interdisciplinary and inter-sectoral mobility combined with an innovation-oriented mind-set.

Expected impact

Proposals under this Action should contribute to the following expected impacts:

  • Strengthen Europe's human capital base in R&I by training highly-skilled doctoral candidates,
  • Improve the attractiveness of researchers’ careers notably through better working and employment conditions of doctoral candidates in Europe
  • Enhance talent and knowledge circulation across the R&I landscape, through inter-sectoral, interdisciplinary and international mobility
  • Increase Europe's attractiveness as a leading research destination
  • Enhance the quality of R&I contributing to Europe's sustainable competitiveness
  • Establish sustainable collaboration between academic and non-academic organisations
  • Foster the culture of open science, innovation and entrepreneurship

Deadline: 15 November 2022, 5 pm CET

What are MSCA Doctoral Networks?

Call details

 

 

DFG: Belmont Forum Collaborative Research Action on Systems of Sustainable Consumption and Production

The Deutsche Forschungsgemeinschaft participates in a call of the Belmont Forum on the topic “Systems of Sustainable Consumption and Production”. The Belmont Forum is a group of the world’s major and emerging funders of global environmental change research and international science councils.

Current patterns of global development based on people’s continuous extraction and exploitation of natural resources are not sustainable, and a societal transition to SSCP is urgently needed. In an attempt to promote co-development of research through science and stakeholder-based approaches to attain SSCP, Belmont Forum has launched a call for research proposals. Call themes are:

  • Themes 1 - transdisciplinary research to help transition to green economies with sustainable systems of consumption and production
  • Themes 2 - sustainable and resilient industries and their governance systems
  • Themes 3 - social inequality and environmental justice
  • Themes 4 - integrating new technologies, policies, and practices into everyday life

Deadlines: The deadline for the submission of registration proposals is 10 May 2022. The deadline for the submission of invited full proposals is 10 October 2022.

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DFG: Das iranische Hochland: Resilienzen und Integration in vormodernen Gesellschaften

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2018 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Das iranische Hochland: Resilienzen und Integration in vormodernen Gesellschaften“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Das Schwerpunktprogramm ist auf archäologische, kultur- und sprachwissenschaftliche Forschungsvorhaben (prä-)historischer Gesellschaften des Hochlands Iran ausgerichtet. Ziel des Programms ist es, die verschiedenen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Prozesse dieses Raums nach Rohstoffregimen, institutionellen Verhältnissen und der Mobilität seiner Bewohnerinnen und Bewohner nachzuzeichnen.

Das Programm ist in die drei folgenden Schwerpunktthemen gegliedert:

  • Landschaften und Rohstoffregime
  • Alltag und Institution
  • Mobilität und Netzwerke

Projekte sollen mindestens in einem Schwerpunktthema verankert sein und Beiträge zu den zentralen Forschungsfeldern leisten. In der zweiten Projektphase ist zum einen die Fortsetzung der coronabedingt verzögerten Grundlagenforschungen vorgesehen, zum anderen – wie ursprünglich geplant – die verstärkte Bearbeitung der projektspezifischen Synthesen und Modelle.

Frist: Anträge sind auf Englisch bis zum 29. Juni 2022 einzureichen

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Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks

MSCA Doctoral Networks will implement doctoral programmes, by partnerships of universities, research institutions and research infrastructures, businesses including SMEs, and other socio-economic actors from different countries across Europe and beyond. MSCA Doctoral Networks are indeed open to the participation of organisations from third countries, in view of fostering strategic international partnerships for the training and exchange of researchers.

These doctoral programmes will respond to well-identified needs in various R&I areas, expose the researchers to the academic and non-academic sectors, and offer training in research-related, as well as transferable skills and competences relevant for innovation and long-term employability (e.g. entrepreneurship, commercialisation of results, Intellectual Property Rights, communication). Proposals for doctoral networks can reflect existing or planned research partnerships among the participating organisations.

Next deadlines: 16 November 2021, 15 November 2022

2021 Call

2022 Call

Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Lost Cities / Funding Programme Lost Cities

Der ungeheure Verstädterungsprozess, der in verschiedenen Konjunkturen und mit regionalen Unterschieden seit vielen tausend Jahren die Weltgeschichte prägt und aktuell besondere Dynamik entwickelt, hat eine auf den ersten Blick paradox anmutende andere Seite, nämlich die schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städte, die sogenannten Lost Cities. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen gerade zahlreiche solcher Lost Cities entstehen. 

Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt und soll Projekte ermöglichen, in denen vielfältige Dimensionen der Auseinandersetzung mit verlassenen Städten im Mittelpunkt stehen. Dabei sollen kulturspezifisch wie kulturübergreifend kausale Zusammenhänge und regionale wie zeitliche Spezifika im Fokus stehen. Ziel des Programms ist es, die in den unterschiedlichen Kontexten greifbaren Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beschreiben.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die maximal mögliche Förderdauer beträgt 36 Monate.

Frist: 24. Mai 2023

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The enormous process of urbanization, which has defined world history for thousands of years in different economic situations and with regional variations, and which is now developing a particular dynamism, has another side to it that initially appears paradoxical – namely the shrinking and entirely abandoned cities, the so-called Lost Cities. Current transformation processes in various parts of the world mean that many of these Lost Cities are emerging. 

The funding programme is designed to be interdisciplinary and to facilitate projects in which there are varied dimensions to the examination of abandoned cities. At the same time, there should be a focus on causal correlations, both with regard to specific individual cultures and spanning all cultures, and on specifics of place and time. The aim of the programme is to describe the tangible cultures of interpretation, knowledge and perception within different contexts.

Eligible to apply are post-doctoral researchers based in a university and working in the area of the humanities and the social sciences. The maximum duration is 36 months.

Deadline: 24 May 2023

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

Alexander von Humboldt Stiftung: Henriette Herz-Scouting-Programm / Henriette Herz Scouting Programme

Werden Sie Scout und gewinnen Sie Humboldt-Forschungsstipendiat*innen für Ihr Team und das Humboldt-Netzwerk!

Sie haben sich in Ihrer Disziplin bereits seit langem einen Namen gemacht? Oder Sie stehen am Anfang einer aussichtsreichen Leitungskarriere? Sie sind zudem international gut vernetzt und haben selbst schon Nachwuchswissenschaftler*innen betreut?  Dann ist das Henriette Herz-Scouting Programm genau das richtige für Sie. Wir möchten gezielt Forschende als Scouts gewinnen, die über ein internationales Netzwerk verfügen und ihr Team um exzellente Humboldt-Forschungsstipendiat*innen erweitern möchten. In zwei Programmlinien können sich sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben, als auch bereits etablierte und erfahrene Forschende bewerben. Besonders begrüßen wir auch Anträge von Personen, die bisher noch keine Verbindungen zur Humboldt-Stiftung haben.

Als ausgewählter Scout haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei Wissenschaftstalente aus dem Ausland vorzuschlagen. Diese erhalten das Stipendium nach formaler Prüfung in einem Direktverleihungsverfahren.

Wir wollen unser Netzwerk ausbauen und diverser machen. Deshalb sollte Ihr Augenmerk sich auf Nachwuchswissenschaftler*innen konzentrieren, für die eine Bewerbung bei der Humboldt-Stiftung und ein Forschungsaufenthalt in Deutschland bisher nicht in Frage gekommen sind.  Ihr erster Vorschlag sollte zudem einer Wissenschaftlerin gelten.

Frist: Anträge sind jederzeit möglich.

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Become a scout and recruit Humboldt Research Fellows for your team and the Humboldt Network!

Have you long since made a name for yourself in your discipline? Or are you at the beginning of a promising executive research career? Are you also well-connected internationally and have already mentored junior researchers? Then the Henriette Herz Scouting Programme could be the right one for you. We specifically want to recruit researchers as scouts who already have their own international network and would like to expand their team to include an excellent Humboldt Research Fellow. Two programme lines invite applications from both up-and-coming academics, who have only just become (junior) professors or group leaders, as well as established, experienced researchers. We particularly welcome applications from individuals who have not been connected with the Humboldt Foundation to date.

If you are selected as a scout, you have the opportunity to recommend three research talents from abroad for a Humboldt Research Fellowship. After formal approval, the fellowships will be granted directly.

We want to extend our network and make it more diverse. You should therefore set your sights on junior researchers who have not previously been considered for an application to the Humboldt Foundation or a research stay in Germany. Moreover, the first person you recommend should be a female researcher.

Deadline: applications are possible at any time

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BMWK: Förderaufruf "Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende" im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein wichtiges Ziel der Bundesregierung. Die Energiewende trägt zweifach dazu bei. Primär, indem fossile Ressourcen durch erneuerbare Energien substituiert werden. Dieser Beitrag wird beispielsweise durch erhebliche Infrastrukturinvestitionen in Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien, in Speicher und Stromnetze, oder durch die Sektorkopplung, Elektromobilität und Digitalisierung der Energiewende ermöglicht.

Im Rahmen dieser Förderbekanntmachung werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Querschnittsthema Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende, die einen system- und technologieübergreifenden Charakter aufweisen, gefördert. Beispielweise – und nicht ausschließlich – sollten systemübergreifende und konzeptionelle Forschungsarbeiten folgende Beiträge leisten:

  • Bilanzierungsinstrumente der primärenergetischen bzw. treibhausgasrelevanten Auswirkungen und der ökonomischen, soziologischen, ökologischen Auswirkungen kreislauffähiger Produkte, Komponenten, Energiedienstleistungen oder auch Geschäftsmodelle im Sinne einer zirkulären Wirtschaft entwickeln und erproben.
  • Die Substitution von energieintensiven oder kritischen oder im Rahmen der Energiewende systemübergreifend nachgefragten Rohstoffen und Materialien durch besser verfügbare oder durch Sekundärrohstoffe erforschen.
  • Konzepte und Lösungsansätze im Sinne einer zirkulären Wirtschaft entwickeln, um den Wert von Produkten, Stoffen, Ressourcen und Energie(trägern) innerhalb der Wirtschaft bei möglichst geringem Primärenergieverbrauch so lange wie möglich zu erhalten
  • Übertragbare IT-basierte Lösungen zur Verknüpfung der Ansätze aus der zirkulären Wirtschaft entwickeln, um Informationen und Daten über Stoffflüsse und die Beschaffenheit von Produkten und Komponenten durchgängig von Design bis Ende der Produktnutzungsdauer nachverfolgbar und so Ressourcenpotenziale erschließbar zu machen
  • Anwendungstaugliche, aussagekräftige, belastbare Verfahren zur Lebensdauervorhersage und -Verlängerung bei neuentwickelten langlebigen Produkten/Gütern und Designstrategien zur Optimierung des Ressourceneinsatzes entwickeln.

Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Die Projektvorschläge sollten sich durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von mindestens zwei Fach- bzw. Forschungsdisziplinen auszeichnen.

Frist: Die Einreichung von Projektskizzen ist jederzeit möglich

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DFG/NFRF: Research for Post-Pandemic Recovery

DFG/NFRF: Research for Post-Pandemic Recovery

The Deutsche Forschungsgemeinschaft supports the Canadian New Frontiers in Research Fund within a new special call. Launched in 2018, the NFRF funds interdisciplinary, high-risk / high-reward, transformative research led by Canadian researchers working with Canadian and international partners. 

This programme aims to mobilise research efforts in support of a more equitable, sustainable and resilient post-pandemic reality. It will support a diverse portfolio of projects that directly address one or more of the research priorities outlined in the UN Research Roadmap for COVID-19 Recovery. While the NFRF call requires the principal investigator to be based in Canada, it also requires the involvement of international collaborators and allows for the transfer of funds outside of Canada to support international participation.

Deadline: The submission of proposals is possible at any time

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DFG: New Funding Opportunity for Indo-German International Research Training Groups

In an effort to further strengthen the scientific cooperation between India and Germany, the Department of Science and Technology, Government of India, and the Deutsche Forschungsgemeinschaft have agreed to extend their funding opportunities for joint research projects between both countries to the International Research Training Group programme and hereby invite applications under a joint application and funding scheme.

Applications for Indo-German IRTG intended for DFG-DST funding are open to all subject areas covered by DST and interdisciplinarity in joint projects is encouraged. An IRTG should be run by two teams of participating researchers in India and Germany, respectively. Each team should have approximately five to ten members with proven expertise both in the IRTG’s main research topic and in providing outstanding supervision to doctoral students. Both DST and DFG will provide funding for IRTG project-specific costs incurred by their respective partner institutions. In accordance with respective internal policies of DST and DFG, funds can be requested for the following activities:

  • funding for PhD positions/fellowships up to 48 months per doctoral researcher,
  • project-specific funding for dissertation research projects
  • longer-term, coordinated and reciprocal research visits by doctoral students to the respective partner institutions,
  • joint workshops, conferences and seminars,
  • short-term visits, lectures and workshops by the participating researchers.

Deadline: The first deadline is 1 August 2022. Thereafter, there will be two deadlines each year: 1 February and 1 August

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BMBF: KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie

Ziel der Fördermaßnahme ist es, dass innovative KMU Technologien, Produktlösungen, Prozesse und Dienstleistungen in ihrem Unternehmen deutlich über den Stand der Technik hinaus entwickeln, Innovationsvorsprünge sichern und Marktchancen in den Bereichen der IKT nutzen. Insbesondere soll der Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die KMU forciert, deren Innovationsfähigkeit zur Umsetzung dieser Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und in industrielle Anwendungen gesteigert und so die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen gestärkt werden.

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt und ihren Neuheitsanspruch in einem der Technologiebereiche SWS oder KIS haben und auf die Anwendungsfelder/Branchen Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie Daten- und IKT-Wirtschaft ausgerichtet sind.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Im Rahmen von Verbundprojekten sind zusätzlich auch Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, sowie Hochschulen, universitäre- wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine sowie sonstige Organisationen mit FuE-Interesse antragsberechtigt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Stichtage sind jeweils der 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres. Letzter Stichtag ist der 15. Oktober 2025

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BMWi: IKT für Elektromobilität: wirtschaftliche E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Infrastrukturen

Mit der Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes hat sich Deutschland verpflichtet, die Treibhausgasemissionen sektorübergreifend bis 2030 um 65 Prozent und im Verkehr um fast 50 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Während in fast allen Sektoren, insbesondere in der Energiewirtschaft und im Industriesektor, die Treibhausgasemissionen in den letzten drei Jahrzehnten stark zurückgegangen sind, hat der Verkehrsbereich bisher kaum zum Rückgang der Emissionen beigetragen. Ein wesentlicher Treiber verkehrsbedingter Treibhausgasemissionen ist der Straßengüterverkehr. Er ist derzeit für rund ein Drittel der CO2-Emissionen des Verkehrssektors verantwortlich. Die vorliegende Förderrichtlinie soll einen Lösungsbeitrag zu der dargestellten Herausforderung im Nutzfahrzeugsegment leisten. Ziel ist es, auf IKT basierende wirtschaftliche E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Systemlösungen und ihre infrastrukturelle Einbindung beispielhaft zu entwickeln und in Feldversuchen zu testen.

Beispielhaft sind folgende Forschungsthemen zu nennen, die Gegenstand dieser Förderrichtlinie sind. Entwicklung von IKT-basierten Systemansätzen und Anwendungen für:

  • die Verknüpfung gewerblicher Elektromobilität mit fortschrittlichen Energie-, Logistik- und Liegenschaftsinfrastrukturen
  • Hochautomatisierte und autonome Personenbeförderungs- und Cargo-Konzepte im City-, ländlichen und suburbanen Bereich
  • Fahrzeugkommunikation und Daten sowie Plattform-/App-basierte Anwendungen
  • Neue Ladeinfrastruktur-Lösungen
  • IKT-basierte Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Anwendungen im Nutzfahrzeugsegment

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland. Zuwendungsempfänger können ebenfalls staatliche und nicht staatliche Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsinteresse sein. Die Projektförderung erfolgt durch eine nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: 15. September eines jeden Jahres, erstmalig zum 15. September 2022

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere erlauben. Die vorliegende Förderrichtlinie hat zum Ziel, weitere Tierversuche durch alternative Methoden im Sinne des 3R-Konzepts abzulösen und die Attraktivität des Feldes der Tierversuchsersatzmethoden für Forschende zu steigern, sowie die Validierung, Verwertung und Verbreitung von bereits entwickelten Tierversuchsersatzmethoden zu stärken. Im Ergebnis der Förderrichtlinie stehen in ihrer Leistungsfähigkeit, Aussagekraft und Sicherheit optimierte bzw. neu entwickelte Alternativmethoden mit Praxisreife zur Verfügung.

In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. 
In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden oder Verbreitung von Refinement-Methoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. 

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, wie z. B. KMU. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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BMBF: Förderung von Projekten für inter- und transdisziplinär arbeitende Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung

Innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen.

Sozial-ökologische Forschung verfolgt das übergreifende Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und aufzuzeigen, an welcher Stelle und mit welchen Instrumenten Einfluss genommen werden kann, um die Entwicklung in eine nachhaltige Richtung zu steuern (Transformationsforschung), sowie die Gestaltung dieser Prozesse zu befördern (transformative Forschung).

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können zweijährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden. Nächste Frist ist 29. April 2023.

Geänderte Lesefreundliche Fassung der Förderrichtlinie

Ursprüngliche Förderrichtlinie

Änderungsbekanntmachung

BMWi: Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Technologietransfer-Programms Leichtbau

Die Schlüsseltechnologie Leichtbau gehört zu den Game-Changer-Technologien, die eine Steigerung des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit ebenso in den Fokus nehmen wie eine Sicherung des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit. Leichtbau ist eine Konstruktionsphilosophie, die auf Reduzierung des Gewichts bei gleichzeitiger Verbesserung der Ressourceneffizienz abstellt. Aufgrund der vielseitigen Ausprägungen und Anwendungsbereiche der Querschnittstechnologie Leichtbau ist ein ganzheitlicher und interdisziplinärer Ansatz erforderlich, der Leichtbaulösungen aus unterschiedlichen Perspektiven und Anwendungen zusammenbringt und weiterentwickelt. 

Gefördert werden sollen branchen-, technologie- und materialübergreifende Technologietransfer-Projekte im Leichtbau. Diese Projekte werden in den folgenden fünf thematischen Programmlinien gefördert

  • Technologieentwicklung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft im Leichtbau

  • CO2 Einsparung und CO2 Bindung durch den Einsatz neuer Konstruktionstechniken und Materialien

  • CO2 Einsparung durch Ressourceneffizienz und -substitution

  • Demonstrationsvorhaben

  • Standardisierung

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungs- und Innovations-Kapazitäten in Deutschland, gemeinnützige Organisationen und Gebietskörperschaften und Einrichtun­gen der öffentlichen Verwaltung. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich zum 01. April und 01. Oktober einzureichen

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DFG: Colombian-German Collaboration in Research

On the basis of the Letter of Intent signed in January 2019 between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) in Colombia, researchers from Germany and UdeA can submit proposals for joint research projects in any field of research.

Researchers can apply for a funding period of up to three years. All proposals will be reviewed by both organisations separately.

Deadline: Submission of research proposals is possible at any time.

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ - Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU ­attraktiver zu gestalten. Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen sich den Themenschwerpunkten

  • Energieeffizienz und Klimaschutz, 
  • Rohstoffeffizienz,  
  • Nachhaltiges Wassermanagement, 
  • Nachhaltiges Flächenmanagement

zuordnen lassen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Eine ganzheitliche Betrachtung der angestrebten Nachhaltigkeitseffekte der Vorhaben wird erwartet. Wünschenswert ist eine belastbare Bilanzierung des Lebenszyklus der neu zu entwickelnden Prozesse bzw. Produkte im Rahmen der Vorhaben. Bei Bedarf kann innerhalb des Vorhabens auch ein normenspezifisches Kurzkonzept gefördert werden.

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, möglich. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres

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BMBF: Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

Forschungsteams fördern (Modul 1)

Gefördert werden Innovationen der MTI an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der ­aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung.

Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Thematische Einzel- und Verbundvorhaben (Modul 2)

Gegenstand der Förderung in Modul 2 sind risikoreiche Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innova­tionsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben. Diese FuE-Vorhaben müssen inhaltlich dem Bereich MTI zuzuordnen sein. Gefördert werden Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Juli und der 15. Januar.

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BMBF: KMU-innovativ - Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme das strukturelle Ziel, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von KMU zu unterstützen und ihr Ideen-/​Innovationspotenzial für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern in Verbundprojekten erhalten KMU Zugang zu aktuellen wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen und können diese in ihre eigenen Aktivitäten einbringen.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden Vorhaben aus dem breiten Themenspektrum des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ (https:/​/​www.interaktive-technologien.de/​):

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Zwei jährlichen Stichtagen (15. April und 15. Oktober).

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BMBF: KMU-innovativ: Materialforschung

Innovative Materialien und Werkstoffe nehmen in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselposition ein. Sie helfen neue Funktionalitäten zu erschließen und bestehende technische Lösungen entscheidend zu verbessern. Sie tragen in besonderem Maße zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität bei. Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das strukturelle Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Materialforschung zu stärken. Dabei soll insbesondere für erstantragstellende KMU und Start-Up-Unternehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden. 

 Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung, die auf Anwendungen in folgenden Themenfeldern ausgerichtet sind: 

  • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität 
  • Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur 
  • Materialien für die Sensorik, Aktorik bzw. Mess- und Regeltechnik 
  • Materialien für die Energietechnik 
  • Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  • Materialien für Mobilität und Transport

Antragsberechtigt sind KMU, mittelständische Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres

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BMBF: Eurostars 3

Eurostars 3 ist ein multilaterales Förderprogramm von über 30 Ländern und ein Instrument unter dem Dach der europäischen Forschungsinitiative EUREKA.  Eurostars stellt ein überzeugendes Beispiel für die Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums dar. Die Ziele dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 sind:

  • Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit innovativer KMU
  • Stärkung des europäischen Binnenmarktes
  • Kooperative Lösung länderübergreifender Herausforderungen

Es werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Kooperationsprojekten im Rahmen von Eurostars 3 gefördert, die den dargestellten Zuwendungszwecken und -zielen entsprechen.

Antragsberechtigt sind KMU, sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern sie mit mindestens einem KMU in Deutschland in einem Eurostars 3-Projekt kooperieren. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Gesamtförderung für die deutschen Partner in einem Eurostars 3-Projekt ist auf maximal 500 000 Euro begrenzt. Die maximale Projektlaufzeit bei Antragstellung beträgt drei Jahre.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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BMBF: Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“

Die Bioökonomie nutzt biologisches Wissen und erneuerbare biologische Ressourcen in allen Wirtschaftssektoren, Anwendungs- und Technologiebereichen, um zu effizienten und nachhaltigen Lösungen zu gelangen. Förderziel ist die niedrigschwellige Umsetzung von Ideen und Forschungsergebnissen in kommerzielle Anwendungen für die Bioökonomie. 

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“. Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen:

  • Phase 1: Sondierungsphase
  • Phase 2: Machbarkeitsphase

Antragsberechtigt in Phase 1 sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute. Antragsberechtigt in Phase 2 hingegen sind ebenfalls auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Antragsskizzen sind jeweils zum 01. Februar einzureichen

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Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

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BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen.

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Universität Bielefeld: Center for Interdisciplinary Research

ZiF-Forschungsgruppen dienen der längerfristigen interdisziplinären Kooperation. In ZiF-Forschungsgruppen arbeiten ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen unter einem selbst gewählten breiteren Rahmenthema zusammen. Das Bewerbungsverfahren für ZiF-Forschungsgruppen ist zweistufig: Voranträge können jeweils bis zum 1. Oktober eingereicht werden (siehe Hinweise für Antragsteller). Nach einer ersten Auswahlrunde werden erfolgreiche Bewerber eingeladen einen Vollantrag zu stellen.

Eine ZiF-Forschungsgruppe umfasst neben der Präsenzphase, in der die Fellows am ZiF wohnen und arbeiten, eine Vor- und eine Nachbereitungsphase, in der Koordinator / die Koordinatorin der Forschungsgruppe die Arbeit der Gruppe vorbereitet bzw. die Erstellung von Publikationen begleitet. Jeder ZiF-Forschungsgruppe geht in der Regel eine mehr als zweijährige Planung voraus, in deren Verlauf im Einzelnen erarbeitet wird, wie das ZiF-Jahr gestaltet werden soll.

Frist: jährlich zum 01. Oktober

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ZiF Research Groups aim at a long term interdisciplinary collaboration. They provide the frame in which scholars from various disciplines work together on a broader research theme. For an extended time, generally one year, they work and live at the ZiF.Draft proposals for ZiF Research Groups may be summitted until every 1 October. Full proposals are evaluated externally and presented before the Advisory Board. ZiF Research Groups usually require a planning period of more than two years in which the details of the proposed collaboration are worked out. Joint seminars on a regular basis, occasional workshops or discussions with visiting scientists as well as the preparation of joint publications and conferences are typical forms of collaboration.

Deadline: 1st October

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BMAS: Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen. Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung an Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt.

  • Zuwendungen für Projekte werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen im Rahmen einer Promotion werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierung an natürliche Personen als Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stipendien werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierungan Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden regelmäßig für fünf Jahre gewährt. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt jährlich 300 000 Euro.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

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Aleksan­teri In­sti­tute: Programme for vis­it­ing Fel­lows

Starting from the academic year 2008–2009, the Visiting Fellows Programme has hosted over 130 Visiting Fellows working on various fields and themes within the social sciences and humanities. The Aleksanteri Institute Visiting Fellows Programme provides an opportunity for highly qualified scholars in Russian and Eastern European studies to visit the Aleksanteri Institute and the University of Helsinki for a period of one to three months. During the fellowship, Visiting Fellows work on their research projects and can benefit from interaction with scholars at the Aleksanteri Institute and elsewhere in Finland. Each Visiting Fellow has two academic hosts who are working on a related theme and who help them to settle in and establish contacts with the research community in Finland. Visits are supported with a monthly grant of 3300 €.  

Deadline: anytime

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BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise / Prizes

Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

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