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Bundesförderungen / Federal funding

BMEL: Innovationen zur Minderung von Emissionen aus freigelüfteten Ställen und Ausläufen

Mit der Bekanntmachung zur Minderung von Emissionen aus freigelüfteten Ställen und Ausläufen verfolgt das BMEL das Ziel, Emissionen von Geruch, stickstoffhaltigen Verbindungen (u. a. Ammoniak, Lachgas), Staub, Bioaerosolen, Methan und Kohlendioxid aus den als besonders tiergerecht angesehenen Außenklimaställen und Ausläufen in die Luft zu reduzieren sowie die Einträge von Stickstoff und Phosphor von unbefestigten Ausläufen in Boden und Gewässer zu senken. Innovationsbedarf wird insbesondere im Spannungsfeld zwischen Tierwohl in besonders tiergerechten Haltungsformen sowie Umwelt- und Klimaschutz gesehen.

Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die zur Emissionsminderung von Geruch, Ammoniak, Staub, Bioaerosolen, und/oder Lachgas und der Minderung von Einträgen von Stickstoff und Phosphor in Böden und Gewässer aus Außenklimaställen und Ausläufen beitragen. Dabei sollen Lösungen sowohl für Neuanlagen als auch für praktikable und wirtschaftliche Nachrüstungen in Bestandsanlagen gefunden werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 20. Dezember 2021, 12.00 Uhr einzureichen 

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BMEL: Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhöhung des Anteils von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beabsichtigt, Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen seiner Forschungsförderung zu unterstützen. Dieser Förderaufruf konzentriert sich auf die Förderung von Maßnahmen, Technologien und Konzepten, die beispielgebende Impulse zur Vergärung von Wirtschaftsdüngern setzen und so dazu beitragen, mehr Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen energetisch zu nutzen und damit einhergehend die Treibhausgas-Emissionen aus der Tierhaltung zu verringern.

Es werden Modell- und Demonstrationsvorhaben in den folgenden Bereichen zur praxisnahen Erprobung und Optimierung gefördert:

  • Konzeption und Errichtung von zentralen Biogasanlagen zur gemeinsamen Vergärung von Wirtschaftsdüngern verschiedener Tierhaltungsbetriebe
  • Umstellung von Nawaro-Biogasanlagen auf Wirtschaftsdüngervergärung
  • Weiterentwicklung und Erprobung innovativer und kostengünstiger Verfahren zur Vergärung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft
  • Entwicklung, Errichtung und Erprobung von robusten, funktionssicheren und einfach zu betreibenden Kleinst-Biogasanlagen mit einer Leistung < 50 kWel für den Einsatz auf viehhaltenden Betrieben
  • Entwicklung und Umsetzung von neuen Konzepten zur Mobilisierung und Lagerung von Wirtschaftsdüngern
  • Durchführung von wissenschaftlichen Begleituntersuchungen in Verbindung mit MuDVorhaben und von Ergebnistransfer

Zwingende Voraussetzung für eine Förderung in den Förderbereichen 1 bis 4 ist jeweils die Durchführung von wissenschaftlichen Begleituntersuchungen (Förderbereich 6) für einen Zeitraum von höchstens 36 Monaten ab Projektbeginn. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis als Zuschuss gewährt.

Frist: 31. Januar 2022

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BMEL: Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Moorbodenschutz

Im Klimaschutzplan 2050 und dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung wurden u. a. Maßnahmen zum Schutz von Moorböden und die Förderung einer standortangepassten und klimaschonenden Bewirtschaftung festgelegt. Für die Erreichung des Ziels einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen ist die Wiedervernässung von primär landwirtschaftlich genutzten entwässerten Moorflächen von entscheidender Bedeutung. Um dabei eine vollständige Nutzungsaufgabe zu vermeiden, bedarf es einer Anpassung der Nutzung an die angehobenen Wasserstände und der Etablierung alternativer Wertschöpfungsketten für die erzeugte Biomasse.

Gegenstand der Förderung ist die Etablierung und Bewirtschaftung von ca. fünf MuD-Vorhaben, die in praxisrelevantem Maßstab die Planung, die Vorbereitung und Durchführung der Wiedervernässung sowie den Anbau, die Verwertung und die Vermarktung von Paludikultur-Erzeugnissen exemplarisch umsetzen. Insbesondere werden Vorhaben zu den folgenden Themenbereichen gefördert:

  • Flächenauswahl und Vorbereitung inklusive Durchführung der Wiedervernässung sowie Etablierung und Bewirtschaftung von Paludikulturen
  • Verwertung und Vermarktung von nachwachsenden Rohstoffen aus Paludikulturen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer
  • Wissenschaftliche Begleituntersuchungen

Die Förderung des Vorhabens darf insgesamt zehn Jahre nicht überschreiten. Bei allen Vorhaben sind spätestens nach 3 und 6 Jahren Laufzeit Meilensteine einzuplanen, deren Erfüllung Voraussetzung für die weitere Förderung ist. 

Frist: 01. Februar 2022

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BMBF: Förderung von Forschungsprojekten zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Neurowissenschaften

Die neurowissenschaftliche Forschung liefert kontinuierlich Fortschritte in Bezug auf unser grundlegendes Verständnis zur Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns unter gesunden und pathologischen Bedingungen. Dieses Wissen ist von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung neuer Diagnosen und Behandlungen für Patienten mit Erkrankungen. Das Förderziel dieser Maßnahme ist es, die ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Implikationen von Entwicklungen in den Neurowissenschaften zu identifizieren, wissenschaftliche Grundlagen für einen informierten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs zu legen, Chancen und Risiken, die sich aus dem technischen und methodischen Fortschritt ergeben, zu bewerten sowie den allgemeinen Wissensstand zu erweitern. 

Das Förderangebot beinhaltet zwei eigenständige Module. Interessierte können Anträge zu beiden Modulen stellen. Diese müssen getrennt gestellt werden.

Modul A: Forschungsprojekte 

Gefördert werden innovative, interdisziplinäre Forschungsprojekte, die in der Regel in Verbünden bearbeitet werden sollen. Die Projekte müssen ethische, rechtliche, gesellschaftliche, normative, kulturelle, ökonomische und/oder soziale Implikationen und Fragestellungen adressieren, die sich aus den Fortschritten in den Neurowissenschaften oder Anwendungen neurowissenschaftlicher Technologien ergeben.

Modul B: Wissenschaftliche Querschnittsmaßnahme (Research Hub)

Gefördert wird ein Querschnittsprojekt als Einzelprojekt oder Verbundvorhaben.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Anträge sind bis spätestens 14. Dezember 2021, 14.00 Uhr vorzulegen

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BMBF: Regionale Innovationsgruppen für eine klimaschützende Wald- und Holzwirtschaft

Weite Teile der Wälder in Deutschland sind laut Waldbericht der Bundesregierung 2021 massiv geschädigt. Stürme, extreme Dürre, hohe Temperaturen und Schädlingsbefall haben den Wäldern in Deutschland in den vergangenen Jahren immens zugesetzt. Die Folgen sind ökologische wie ökonomische Waldschäden von kaum absehbarem ­Ausmaß. Es ist deshalb dringend notwendig, den negativen Trend seit Beginn der Waldzustandserhebungen 1984 umzukehren. 

Gegenstand der Förderrichtlinie ist die Förderung von Innovationsgruppen auf dem Gebiet der nachhaltigen, bio­diversitätsfördernden und klimaschützenden Wald- und Holzwirtschaft mit dem Ziel, durch wissenschaftliche Nachwuchsförderung einen Impuls zur besseren Vernetzung von Einrichtungen der Wald- und Holzforschung untereinander sowie zur gezielten Vernetzung mit Einrichtungen anderer Disziplinen/Branchen zu geben. Es werden regionale, interdisziplinäre Innovationsgruppen gefördert, deren inhaltlicher Schwerpunkt mindestens ­einem der folgenden vier Themenbereiche zuzuordnen ist:

  • Risikomangement und Resilienz in der Wald- und Holzwirtschaft
  • Zirkuläres Wirtschaften in der Wald- und Holzwirtschaft
  • Klimaschutz durch Wald- und Holzwirtschaft
  • Multikfunktionale Wälder und Landnutzungskonflikte

Die Fördermaßnahme wird durch ein wissenschaftliches Querschnittsprojekt begleitet, das organisatorische und ­inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliche Ziele sind die Aufbereitung, Synthese und übergreifende Verbreitung von Forschungserkenntnissen der regionalen Innovationsgruppen/Forschungsvorhaben, die themenübergreifende Koordinierung sowie die öffentlichkeitswirksame Darstellung der Fördermaßnahme. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. In der Regel werden die Innovationsgruppen als Verbundvorhaben bis zu fünf Jahre gefördert.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. Januar 2022 einzureichen

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BMBF: Internationale Wasserstoffprojekte im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie und des Konjunkturprogramms: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken

Mit den nach dieser Richtlinie gewährten Zuwendungen soll die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des grünen Wasserstoffs und der daraus erzeugten Derivate sowie von Speicherung, Transport und integrierten Anwendungstechnologien gefördert werden. Damit soll der dringend erforderliche Markthochlauf von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten effektiv unterstützt, die Schaffung eines internationalen Marktes für diese Produkte beschleunigt und somit ein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und der Stärkung der Konjunktur geleistet werden. Der Aufbau von Handelsbeziehungen mit potenziellen Exporteuren von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten soll durch das Förderprogramm begünstigt werden.

Im Rahmen vorliegender Förderrichtlinie sollen internationale, interdisziplinäre und innovative Projekte gefördert werden. Dabei fokussiert Modul 1 auf Vorhaben im Bereich der industriellen Anwendung sowie der experimentellen Entwicklung; Modul 2 dagegen adressiert begleitende Vorhaben der Grundlagenforschung und industriellen Forschung, wissenschaftliche Studien und Ausbildungsmaßnahmen.

Modul 1 umfasst folgende Vorhaben:

  • Vorhaben für die Erzeugung von grünem Wasserstoff und die Fortentwicklung innovativer Erzeugungstechnologien
  • Vorhaben zur Herstellung von Wasserstoffderivaten auf Basis von grünem Wasserstoff
  • Vorhaben für die Speicherung von grünem Wasserstoff
  • Vorhaben zur integrierten Anwendung von Wasserstoff in ansonsten nicht dekarbonisierbaren Bereichen
  • Vorhaben zur Umsetzung integrierter Projekte, welche mehrere Prozessschrite gleichzeitig kombinieren

Modul 2 umfasst folgende Vorhaben:

  • Begleitvorhaben, die Fragestellungen der Materialforschung und Prozessentwicklung untersuchen
  • Vorhaben zu begleitenden Analysen/Systemstudien zur Erzeugung und Integration von grünem Wasserstoff in das Energiesystem 
  • Vorhaben, die Aspekte der akademischen und Berufsausbildung berücksichtigen und in die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten integrieren
  • Begleitende Forschungsvorhaben für die Erzeugung von grünem Wasserstoff und die Entwicklung innovativer Erzeugungstechnologien
  • Begleitende Forschungsvorhaben zur Herstellung von Wasserstoffderivaten auf Basis von grünem Wasserstoff
  • Begleitende Forschungsvorhaben für die Speicherung und den Transport von grünem Wasserstoff
  • Begleitende Forschungsvorhaben zur integrierten Anwendung von grünem Wasserstoff in ansonsten nicht de­karbonisierbaren Bereichen

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Verbund mit Unternehmen. Vorhaben werden im Wege der Projektförderung über Zuwendungen des Bundes, in der Form einer Anteilfinanzierung oder in ausgewiesenen Fällen Vollfinanzierung (nur Modul 2), unterstützt. 

Das Zuwendungsverfahren ist zweistufig ausgestaltet.

Frist: 31. Oktober 2021, 31. Dezember 2021, 28. Februar 2022

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BMBF: Stärkung der Datenkompetenzen des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die stetige Entwicklung neuer digitaler Forschungsmethoden und die zunehmende Menge an verfügbaren Forschungsdaten ermöglichen die Anwendung solcher Methoden in mehr und mehr Forschungsfeldern. Dabei können mithilfe unterschiedlicher datengetriebener Analysen neue Forschungsfragen entwickelt und bestehende Forschungsfragen erstmalig oder auf eine neue Weise angegangen werden. Die notwendigen digitalen und datenbezogenen Kompetenzen sind jedoch oftmals nicht dort vorhanden, wo sie ebendies ermöglichen würden. Es besteht demnach ein großes Potenzial zur breiteren und tieferen Verankerung der datengetriebenen Arbeit in verschiedenen Wissenschaftsfeldern, das durch die Stärkung der Datenkompetenz genutzt werden kann.

Das BMBF fördert auf Grundlage der vorliegenden themenoffenen Bekanntmachung Forschungsprojekte unter Beteiligung von Wissenschaftlern, die sich im Doktoranden- oder PostDoc-Stadium befinden oder eine Nachwuchsgruppe leiten. Die Förderung dient der Beantwortung von Forschungsfragen mithilfe von Datenanalysen, die in der entsprechenden Fachkultur bislang nicht etabliert sind. 

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Laufzeit der Vorhaben soll 36 Monate nicht überschreiten.

Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Bis zum 19. November 2021 sind Projektskizzen einzureichen

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BLE: Faktor K - Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen

Trotz zahlreicher Modellprogramme und -projekte zu Kultur in ländlichen Räumen fehlen ausreichend Forschungen, die - jenseits idealisierter Bilder von ländlicher Kultur und stereotyper Zuschreibungen - belastbare Daten über die Vielfalt von Faktoren und Wirkmechanismen kultureller Aktivitäten und Teilhabe in den heterogenen ländlichen Räumen erheben und analysieren. Die Forschungsergebnisse dieser Fördermaßnahme sollen die benötigten Bausteine für die Entwicklung effektiver, kulturpolitischer Handlungsempfehlungen für ländliche Regionen liefern.

Die Forschungsvorhaben sollen sich mit den folgenden Themenbereichen beschäftigen und Erkenntnisse zu einem oder mehreren der folgenden Punkte generieren:

  • Grundlagen - Bilder von Ländlichkeit und ländlicher Kultur
  • Der Faktor Kultur in ländlichen Räumen
  • Kulturelle Akteure und Netzwerke in ländlichen Räumen
  • Kulturverwaltung und -förderung in ländlichen Räumen

Die Forschungsvorhaben sind förderfähig, wenn sie den Fokus auf ländliche Räume setzen. Als ländliche Räume werden dabei die vier vom Thünen Institut als ländlich definierte Typen ländlicher Kreisregionen angesehen. Dabei liegt das Interesse besonders auf ländlichen Räumen mit weniger guter sozioökonomischer Lage, möglichst in unterschiedlichen Bundesländern. 

Antragsberechtigt sind Hochschulen oder Forschungsinstitute mit Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 03. Januar 2022, 16.00 Uhr einzureichen

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BMBF: Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zwischen Deutschland und Ungarn

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der strategischen Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Stärkung und Erweiterung des Europäischen Forschungsraums. Sie soll dazu dienen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit und in den EU13-Ländern zu stärken und diese an die großen europäischen Innovationsprogramme heranzuführen. Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Intensivierung der bilateralen Technologiekooperation mit Ungarn in ausgewählten Themenfeldern, insbesondere über Stärkung der engen Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen sowie nach Möglichkeit Forschungseinrichtungen und Hochschulen beider Länder.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungs- und Entwicklungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Ungarn eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Künstliche Intelligenz
  • Quantentechnologie: insbesondere Quantensensorik
  • Autonome Maschinen/Autonome Systeme
  • Industrie 4.0
  • Biotechnologie.

Antragsberechtigt sind KMU sowie gegebenenfalls als Verbundprojektpartner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als im Wege der Projektförderung nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel mit 500 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 26. Januar 2022 sind Projektskizzen einzureichen

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BMBF: Forschung zur Entwicklung von Kompetenzen für eine digital geprägte Welt

„Digitalisierung“ beschreibt nicht lediglich den punktuellen Einsatz digital gestützter Technik, sondern eine zunehmend digital geprägte Welt. Es handelt sich um einen tiefgreifenden Kulturwandel. Digitale Medien, Social Media, Big-Data-Anwendungen, das Internet der Dinge, Robotik und Künstliche Intelligenz stellen jede Einzelne und jeden Einzelnen sowie das Zusammenleben in der Gesellschaft vor Herausforderungen. Gleichzeitig bieten sie aber auch Möglichkeiten und Chancen. Ziel der Bekanntmachung ist es, Erkenntnisse über eine erfolgreiche Entwicklung dieser Kompetenzen zu gewinnen und Handlungswissen bereit zu stellen, um insbesondere zu einer Stärkung des selbstbewussten und selbstbestimmten Umgangs von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit den Anforderungen in digital durchdrungenen Lern-, Lebens- und Arbeitswelten beizutragen.

Gefördert werden wissenschaftlich und empirisch fundierte, gestaltungsorientierte Forschungsprojekte zu der Frage, wie die Entwicklung von Kompetenzen, die notwendig sind, um sich selbstbestimmt und gestaltend in digitalen Lebens-, Kommunikations- und Arbeitswelten bewegen zu können, gelingen kann.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Der beantragte Förderzeitraum kann in begründeten Fällen bis zu fünf Jahre betragen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 13. Dezember 2021 in elektronischer Form vorzulegen

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BMEL: Innovationen zum Erhalt und zur Verbesserung der Schaf- und Ziegenhaltung

Die Bundesregierung hat die Bedrohung der Tiergesundheit und die erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen durch Infektionskrankheiten thematisiert und festgelegt, dass die Forschung in diesem Bereich verstärkt werden soll. Oftmals werden kleine Wiederkäuer als genügsam und anspruchslos bezeichnet. Dies trifft jedoch nur auf nichttragende und niedertragende Tiere zu, da hochtragende und laktierende Mutterschafe und Ziegen sowie wachsende Lämmer und Kitze durchaus hohe Anforderungen an die Nährstoffausstattung des Futters stellen. 

Es sollen innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden, die zum Erhalt und zur Verbesserung der Schaf- und Ziegenhaltung beitragen. Ausdrücklich gewünscht sind auch übergreifende und interdisziplinär formulierte Ansätze.Es werden insbesondere Vorhaben gefördert, die auf Anforderungen des ökologischen Landbaus und Innovationen in folgenden Bereichen abzielen:

  • Innovative züchterische Ansätze und Fragestellungen
  • Tiergesundheitliche Fragestellungen
  • Bestands- und Tiermanagement
  • Entwicklung innovativer, digitaler Ansätze zur Verbesserung des Tierwohls, der Tiergesundheit und der Rückverfolgbarkeit
  • Fütterung
  • Verbesserung der Grünlandbewirtschaftung
  • Vermarktung und Nutzbarmachung des Potenzials der in der Produktions- und Prozesskette relevanten Faktoren
  • Erhaltung und Nutzung genetischer Ressourcen
  • Qualifizierte und effiziente Beratung für schaf- und ziegenhaltende Betriebe sowie regionale Wertschöpfungsketten

In den Projektskizzen ist eine Zuordnung zu folgenden zwei Modulen vorzunehmen:

  • Modul A: Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) des BMEL
  • Modul B: Innovationsförderung des BMEL

Antragsberechtigt in Modul A sind Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Antragsberechtigt in Modul B sind Unternehmen, insbesondere KMU, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 15. Dezember 2021, 12.00 Uhr einzureichen

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BMBF: Vernetzen – Erschließen – Forschen. Allianz für Hochschulsammlungen II

Die Wissenschaft bedient sich seit jeher naturwissenschaftlicher, technischer oder kulturgeschichtlicher Objekte zur Generierung und Weitergabe von Wissen, aber auch zur wissenschaftlichen Selbstvergewisserung. Daher verfügen die Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland über reichhaltige, historisch gewachsene wissenschaftliche Sammlungen. Bis heute sind diese Sammlungen ein unerschöpflicher Fundus, der sowohl für die Forschung als auch für Lehrzwecke herausragende Relevanz besitzt. Ziel der vorliegenden Förderrichtlinie ist es, den Anwendungsnutzen der Sammlungen an Hochschulen für Forschung und Lehre überregional zu intensivieren.

Förderfähig sind innovative, auch standortübergreifende Verbundvorhaben zwischen Hochschulsammlungen und außeruniversitären Museen, Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen. Es soll ein wissenschaftliches Begleitvorhaben gefördert werden, das die Forschungsvorhaben der Förderrichtlinie bei der Vernetzung, im Bereich Wissenstransfer sowie bei technischen und strategischen Fragen unterstützt. Zudem soll das Begleitvorhaben im Sinne eines best practice-Transfers Formate entwickeln und umsetzen, die zur Weiterentwicklung der bundesweiten Sammlungsinfrastruktur an Hochschulen beitragen. 

Antragsberechtigt sind Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die Forschungsbeiträge liefern können und Zuwendungszweck und -voraussetzungen erfüllen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren (Forschungsvorhaben) bzw. von bis zu fünf Jahren (Begleitvorhaben) gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 19. Januar 2022 einzureichen

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BMG: Ausbildungsprogramme zur Förderung der ärztlichen Tätigkeit im ländlichen Raum

Die Sicherstellung einer flächendeckenden bedarfsgerechten und wohnortnahen ärztlichen Versorgung der Bevölkerung ist weiterhin ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen. Nach wie vor zeichnet sich in manchen Regionen, insbesondere in ländlichen, bereits seit längerem ein Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten, aber auch an Fachärztinnen und Fachärzten ab.

Gefördert werden Forschungsvorhaben, die ein Mustercurriculum zur longitudinalen Integration von Ausbildungsabschnitten in Krankenhäusern und/oder Praxen in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen in existierende Curricula der ärztlichen Ausbildung einbinden sowie zur strukturierten Ausrichtung des Curriculums den Bedarf ländlicher Bevölkerung und ländlicher Räume umfassen. Dabei sollen digitale Lehrformate zur Anwendung kommen.

Antragsberechtigt sind staatliche Universitäten, die über medizinische Fakultäten verfügen sowie staatliche medizinische Hochschulen. Für die Förderung eines Vorhabens kann vorbehaltlich der Bereitstellung und Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln grundsätzlich im Zeitraum von 2021 bis 2024 eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Anträge können 30. September 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden

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BMG: Erfassung und Evaluation der digitalen Reife von Gesundheitsämtern

Der Öffentliche Gesundheitsdienst spielt eine zentrale Rolle bei der Prävention, Gesundheitsförderung und dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung in Deutschland. Er setzt sich aus Einrichtungen der Gesundheitsverwaltung auf Bundesebene, Länderebene und kommunaler Ebene zusammen. Um den ÖGD noch effektiver und zukunftsfähiger zu gestalten, hat die Bundesregierung den „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ beschlossen. Insgesamt werden 4 Milliarden Euro für die personelle Aufstockung, Modernisierung und Vernetzung der deutschen Gesundheitsämter bereitgestellt. Der Digitalisierung kommt im Pakt für den ÖGD ein besonderer Stellenwert zu.

Das Bundesministerium für Gesundheit beabsichtigt ein Vorhaben zu fördern, welches den digitalen Reifegrad der Gesundheitsämter im Zuge des Pakts für den ÖGD kontinuierlich erfasst und evaluiert.

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche (Fach)Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Für die Förderung des Vorhabens kann grundsätzlich über einen Zeitraum von bis zu 48 Monaten eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 30. September 2021, 12.00 Uhr sind Vorhabensskizzen einzureichen

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BMBF: Erhöhung des Frauenanteils im MINT-Forschungs- und Innovationsprozess

Um Deutschland als wettbewerbs- und innovationsstarken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiter voran­zubringen, müssen für die besonders innovationstreibenden akademischen MINT-Berufe alle Talente gewonnen und dort langfristig gehalten werden. Das Potenzial von Frauen wird in diesen für die Handlungsfelder der Hightech-Strategie der Bundesregierung wichtigen Bereichen bisher noch nicht hinreichend genutzt. Handlungsleitende Ziele dieser Förderrichtlinie sind die Erhöhung des Frauenanteils in den MINT-Studiengängen, die Erleichterung des akademischen Berufseinstiegs von Frauen und die Übernahme von Spit­zenpositionen durch Frauen in MINT-Betrieben und -Unternehmen bzw. deren Forschungsabteilungen sowie die Stärkung des Kreativpotenzials, der Erfindungskraft und des Innovationsantriebs von Frauen im MINT-Bereich.

Förderfähig sind z. B. Projekte mit folgenden Inhalten:

  • innovative Maßnahmen, die im Rahmen von MINT-Akademien oder MINT-Kreativwerkstätten Schülerinnen ab 17 Jahren bei der aktiven Studienwahlorientierung bzw. -entscheidung bzw. junge Frauen beim akademischen Berufseinstieg begleiten und in ihrer Eigeninitiative und Persistenz bestärken, auch unter Berücksichtigung der Vielfalt der besonderen Lebenssituationen von Frauen 
  • Maßnahmen der „Third Mission“ und des Forschungstransfers von Hochschulen und außerhochschulischen ­Forschungseinrichtungen, die im Rahmen von MINT-Reallaboren zur positiven Veränderung der Unternehmens-, Branchen- und Fachkultur in  kleinen und mittleren Unternehmen bzw. den akademischen MINT-Berufen beitragen
  • Untersuchungen zu den Auswirkungen von Strategien und Maßnahmen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit, Eigeninitiative und Kreativität von Frauen im akademischen MINT-Bereich

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowie KMU der gewerblichen Wirtschaft. Es werden Forschungsprojekte und/oder Praxismaßnahmen mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren gefördert. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie werden Zuwendungen als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Projektförderung gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 29. Oktober 2021 und 31. Dezember 2023 einzureichen

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BMBF: Regionale Faktoren für Innovation und Wandel

Mit dieser Förderrichtlinie soll die Innovationsfähigkeit strukturschwacher Regionen aus einer breiteren Perspektive untersucht werden. Sie verfolgt dabei das Ziel, neue Erklärungsansätze für die regionalen Innovationszusammenhänge zu finden und bisher zu wenig beachtete Innovationspotenziale zu identifizieren. Zudem sollen für strukturschwache Regionen neue Instrumente zur Förderung insbesondere solcher Innovationen entwickelt werden, die neben wirtschaftlichem Wachstum auch einen darüberhinausgehenden gesamtgesellschaftlichen Mehrwert erbringen.

Forschungsprojekte werden als Einzel- oder Verbundvorhaben zu Themen, die für strukturschwache Regionen sowohl konzeptionell als auch praktisch von besonderer Relevanz sind, gefördert.  Die gewählten Themen können sich an einem oder mehreren der nachfolgenden Fragenkomplexe orien­tieren:

  • Wie lässt sich der Ansatz der gesellschaftlichen Innovationsfähigkeit für die regionale Praxis operationalisieren?
  • Welche regionalen Akteure und welche Art ihres Zusammenwirkens in Innovationsprozessen prägen regionale Innovationsökosysteme? 
  • Welche institutionellen, soziodemographischen, politischen sowie kulturellen Rahmenbedingungen begünstigen oder hemmen die Entwicklung von an gesamtgesellschaftlichem Nutzen und Nachhaltigkeitszielen orientierten Innovationen?
  • Wie gestaltet sich die Räumlichkeit von Innovationsprozessen und -ökosystemen? 
  • Inwiefern unterscheiden sich regionale Innovationsökosysteme hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Innovations­fähigkeit voneinander und lassen sich Unterschiede insbesondere zwischen strukturschwachen und wirtschaftlich starken Regionen feststellen?
  • Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen strukturschwache Regionen? 

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Universitäten und Hochschulen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 15. November 2021 können Förderanträge eingereicht werden

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BMBF: Europäische Transportinfrastrukturen für Grünen Wasserstoff

Dieser Förderaufruf erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Nationalen Wasserstoffstrategie, der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung sowie im Kontext des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ unter der Rahmenbekanntmachung zur Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, in diesem Sinne eine langfristig wirksame, mit den Zielen der Nationalen Wasserstoffstrategie passfähige Vernetzung der deutschen Forschungslandschaft bei Forschung zu Wasserstofftechnologien mit potentiellen EUREKA-Partnern im europäischen Ausland zu ermöglichen und zu befördern.

Gefördert werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (keine Einzelprojekte), die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Belgien (Flandern), Finnland, Irland, Kanada, Portugal, Spanien eines (oder mehrere) der nachfolgenden Themen adressieren:

  • Können bestehende Infrastrukturen zum Transport von grünem Wasserstoff genutzt werden?
  • Welche Voraussetzungen müssen ggf. für die Nutzung bestehender Gasnetze zum Transport von Wasserstoff geschaffen werden?
  • Wie können höhere Wirkungsgrade durch effizienten Transport und Speicherung erzielt werden?
  • Wie muss die Infrastruktur beschaffen sein, um effiziente Nutzung zu gewährleisten?
  • Wie können Lösungen für eine intelligente Netzsteuerung und integrierte Netzplanung aussehen?

Förderfähig sind deutsche Antragstellerinnen und Antragsteller in Verbundvorhaben mit mindestens einem oder mehreren internationalen Kooperationspartner(n). Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbare Zuwendung im Rahmen der Projektförderung. Zielgruppen sind deutsche Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen. 

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Anträge sind bis zum 05. November 2021 einzureichen

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BMBF: Veränderungsprozesse in Bildungseinrichtungen und hierauf bezogene Maßnahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung

Demographischer und technologischer Wandel, Lehr- bzw. Fachkräftemangel, wachsende Anforderungen an die Ganztagsbetreuung und zunehmende Vielfalt: Unser Bildungssystem steht vor einer Reihe großer Herausforderungen. Diese werden auch dadurch in ihrem Ausmaß und ihrer Komplexität verstärkt, dass sie nicht etwa zeitlich versetzt auftreten, sondern Bildungseinrichtungen zeitgleich treffen. Unter den Bedingungen zunehmender Heterogenität kommt es darauf an, jede und jeden Einzelnen bestmöglich zu fördern. Ziel der Förderung ist es, die Qualität von Bildungseinrichtungen insbesondere vor dem Hintergrund vielfältiger gesellschaftlicher, organisationaler und personeller Herausforderungen nachhaltig zu erhöhen und Bildungseinrichtungen durch Rückgriff auf das notwendige Prozess- und Organisationswissen zu befähigen, mit den genannten ­Herausforderungen umzugehen.

Im Rahmen der Förderrichtlinie sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die einen Beitrag dazu leisten, die Qualität in Bildungseinrichtungen über die Gestaltung und Etablierung von Veränderungsprozessen und Maßnahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung nachhaltig zu verbessern. Konkret sollen Forschungsprojekte zu folgenden Themenclustern gefördert werden

  • Entwicklungs- und Lernprozesse in Bildungseinrichtungen
  • Managementansätze in Veränderungs- und Qualitätsentwicklungsprozessen
  • Übertragbarkeit erfolgreicher Modelle von Veränderungs- und Qualitätsentwicklungsprozessen
  • Gemeinsame Veränderungs- und Qualitätsentwicklungsprozesse

Mit dieser Förderrichtlinie wird neben den Forschungsprojekten ein Metavorhaben gefördert, in dem die Ergebnisse der Projekte des Förderschwerpunkts zu Veränderungsprozessen in Bildungseinrichtungen und hierauf bezogener Maßnahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaft­lichen Rahmen gestellt werden sollen. Das Metavorhaben soll folgende Aufgaben übernehmen

  • Forschung
  • Monitoring
  • Transfer

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen und Organisationen mit Bezug zur Bildungsforschung. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Der Zeitraum kann in der Regel bis zu drei Jahre betragen. Für das Metavorhaben ist eine Laufzeit von in der Regel bis zu fünf Jahren vorgesehen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 10. Januar 2022 sind Projektskizzen einzureichen

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BMEL: Maßnahmen zur nachhaltigen Tierzucht für gesunde und robuste Tiere sowie mehr Umwelt- und Klimaschutz

Das BMEL gewährt nach Maßgabe dieser Bekanntmachung eine Förderung zur Durchführung von Vorhaben zur Entwicklung von nachhaltigen Nutztierzuchtprogrammen. Die dabei anvisierten Ziele sind die Verbesserung der Gesund- heit und Robustheit der Tiere, eine Emissionsminderung von umwelt- und klimarelevanten Substanzen sowie die Einsparung von Ressourcen bei Beibehaltung der genetischen Diversität innerhalb und zwischen Populationen.

Es werden im Schwerpunkt Vorhaben der Grundlagenforschung gefördert, die eine praxisorientierte Analyse der Auswirkungen der genetischen Information auf das Tier in seiner Umwelt insbesondere im Hinblick auf die Steigerung des Wohlbefindens, der Gesundheit, der Robustheit und der Verminderung der Umweltbelastung sowie Klimawirkung umfassen. 

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland. Die Zuwendungen und Zuweisungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Sie werden für die maximale Dauer von bis zu fünf Jahren gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 10. Dezember 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

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BMBF: Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers an deutschen Hochschulen

Die Förderinitiative soll insbesondere Fachhochschulen sowie kleine und mittlere Universitäten in Fällen überregio­naler Bedeutung im Leistungsbereich des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers stärken, die regionale Verankerung von Hochschulen unterstützen und einen Beitrag zu Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Wesentliche Ziele der Förderinitiative sind:

  • die Stärkung der strategischen Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationssystem
  • die Unterstützung von Hochschulen, die bereits über eine kohärente Strategie für ihre Interaktion mit Wirtschaft und Gesellschaft sowie über Strukturen und Erfahrungen im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer verfügen

Gefördert werden Vorhaben zur Umsetzung der Transferstrategie für die Profilierung der gesamten Hochschule oder in thematischen Schwerpunkten im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Die zu fördernden Vorhaben müssen in eine kohärente Transferstrategie der Hochschulen eingebunden sein, gemeinsame fachliche Schwerpunkte der Hochschule und ihrer Partner, Stärken und Schwächen vorhandener Transferstrukturen und -aktivitäten sowie Bedarfe, Beiträge und die Bereitschaft zur längerfristigen Zusammenarbeit der Kooperationspartner adressieren. 

Antragsberechtigt sind staatliche Hochschulen, einschließlich der Hochschulen in Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts, sowie staatlich anerkannte Hochschulen, die staatlich refinanziert werden. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung pro antragstellende Hochschule oder antragstellenden Hochschulverbund für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Antragsunterlagen sind bis zum 02. Dezember 2021 einzureichen

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BMBF: TransferRäume für die Zukunft von Regionen

Ein wirkungsvoller Transfer von Ideen, Wissen und Technologien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wesentlicher Treiber eines innovationsbasierten, regionalen Strukturwandels. Denn die Grundlage für Innovationen und damit Wertschöpfungspotenziale liegt oft in neuen Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Forschung. Hochschulen – Universitäten wie Fachhochschulen – und Forschungseinrichtungen sind vor diesem Hintergrund von herausragender Bedeutung für die regionale Entwicklung. Ihre Leistungsfähigkeit in Forschung und Entwicklung ist ein Standortfaktor, der für etablierte Unternehmen ebenso wie für Start-ups zunehmend an Bedeutung gewinnt. 

Auf Grundlage eines thematisch fokussierten, gesamthaften Transferkonzepts wird die Entwicklung und Umsetzung von „Transferräumen“ gefördert. Mit dem Transferkonzept entwerfen die Förderinteressenten die thematische und konzeptionelle Vision für den Transferraum sowie die strategischen, strukturell-inhaltlichen und organisatorischen Entwicklungslinien, die umgesetzt werden sollen. Strukturell besteht der Transferraum aus zwei Bereichen

  • Management und der konzeptionellen Entwicklung (Lenkungsbereich)
  • Durchführung von Transferaktivitäten in unterschiedlichen Formationen (Werkstattbereich)

Die Förderung der Transferräume soll wissenschaftlich begleitet werden. Es werden ein oder mehrere wissenschaftliche Begleitvorhaben als Zuwendung gefördert, die das Thema „Transfer“ wissenschaftlich und mit empirischen Ansätzen, die über die Maßnahme hinausgehen, beleuchten.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, gemeinnützige Organisationen, Gebietskörperschaften sowie sonstige Einrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von maximal fünf Jahren als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 29. Oktober 2021 vorzulegen

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BMBF: Förderung von Projekten für die grenzüberschreitende Vernetzung und Entwicklung von Verbundvorhaben in Horizont Europa

Mit dieser Maßnahme will das BMBF Grundlagen für eine erfolgreiche Beantragung und Durchführung europäischer Projekte legen und deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Kommunen und kommunalen Unternehmen Unterstützung für den Auf- und Ausbau themenspezifischer europäischer Netzwerke gewähren. Der Zugang zur europäischen Forschung soll insbesondere exzellenten Einrichtungen ohne bisherige Erfahrung in der Koordination von europäischen Verbundprojekten und entsprechenden europäischen Netzwerken ermöglicht werden.

Unterstützt werden soll die Anbahnung themenspezifischer Zusammenarbeit und die Vorbereitung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu der von den Mitgliedstaaten gemeinsam definierten Forschungsagenda zu „Globalen Herausforderungen und industrieller Wettbewerbsfähigkeit Europas“ von Horizont Europa.

Antragsberechtigt sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, KMU, Kommunen und kommunale Unternehmen, die die Zuwendungszwecke und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel mit höchstens 50 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu zwölf Monaten gewährt.Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: jeweils der 31. Januar, 31. Mai, 30. September (in der Zeit zwischen 31. Mai 2021 und 30. September 2023).

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BMBF: Internationale Projekte zum Thema grüner Wasserstoff

Das Ziel dieser Maßnahme ist es, in diesem Sinne eine langfristig wirksame, mit den Zielen der Nationalen Wasserstoffstrategie passfähige Vernetzung der deutschen Forschungslandschaft bei Forschung zu Wasserstofftechnologien mit potentiellen Partnern im europäischen sowie außereuropäischen Ausland zu ermöglichen und zu befördern.

Entsprechend der Zielsetzungen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sollen die unter dieser Rahmenbekanntmachung geförderten Vorhaben dazu beitragen

  • die internationale Forschungszusammenarbeit zu fördern,
  • über die gesamte Innovations- und Wertschöpfungskette hinweg Forschungsbeiträge zu liefern,
  • deutsche Akteure am internationalen Fachdiskurs zu beteiligen,
  • die Sichtbarkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland im internationalen Wettbewerb zu erhöhen,
  • nachhaltige internationale Wissens- und Innovationsnetzwerke zu knüpfen,
  • die Leistungsfähigkeit Deutschlands als Forschungs- und Industriestandort zu bewahren und weiter auszubauen,
  • Kompetenzlücken des Forschungs- und Industriestandorts Deutschland bei Forschung, Entwicklung und Inno­vation zu schließen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für alle Module. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Weiterführende Details zu den einzelnen Fristen werden in spezifischen Förderaufrufen bekannt gegeben. Die Förderaufrufe werden unter https://www.bmbf.de/wasserstoff-international veröffentlicht.

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BMBF: Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion. Denn gemeinsame europäische Forschung und Innovation sind der Garant für ein souveränes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Europa.

Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind. Mit dem Stichtag im Jahr 2021 ist dies erstmals möglich für das Arbeitsprogramm 2022.

Antragsberechtigt sind:

  • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen,
  • andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern,
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • BOS und andere Anwender aus dem Bereich der Sicherheitsforschung,
  • Kommunen,
  • Verbände und Non-Profit-Organisationen.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung oder andere Institution, die Forschungsbeiträge liefern, BOS), in Deutschland verlangt. Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung in der Regel mit insgesamt höchstens 120 000 Euro sowie für eine Laufzeit von in der Regel bis zu zwölf Monaten als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Fristen:

  • 30. April 2021 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2022)
  • 15. März 2022 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2023)
  • 15. März 2023 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2024)
  • 15. März 2024 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2025)

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BMBF: Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation - Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern

Die Bundesregierung fördert die Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen, denn die reale Gleichstellung ist im Verhältnis zur grundgesetzlich verankerten formalen Gleichstellung noch nicht erreicht.

Gefördert werden Forschungsprojekte und Umsetzungsmaßnahmen, die Frauen in Wissenschaft, Forschung und ­Innovation durch mehr Sichtbarkeit als Leistungsträgerinnen stärken und/oder als Rollenvorbilder bekannt machen, die die Repräsentanz von Frauen erhöhen, die zugrundeliegenden Mechanismen untersuchen bzw. die Umsetzung von entsprechenden Forschungsergebnissen unterstützen und somit den in Nummer 1.1 dieser Förderrichtlinie genannten Zielen dienen. Insbesondere sollen auch Wissenschafts-Praxis-Dialoge und innovative informationstechnische Präsentationsmethoden und -formate genutzt werden, um die Leistungen und Erfolge von Frauen zu würdigen und Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Sichtbarkeit und Repräsentanz strukturell zu verankern.

Antragsberechtigt für Vorhaben in Deutschland sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, Verbände, Stiftungen, Träger von Bildungseinrichtungen und Kulturstätten sowie andere juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die über ausgewiesene Kompetenzen in frauen- und/oder genderspezifischer Forschung und/oder in der Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Sichtbarkeit von Frauen verfügen sowie eine entsprechende Nachhaltigkeit der Maßnahmen und den Transfer der Ergebnisse sicherstellen.

Für die Förderung von Forschungs- und Umsetzungsprojekten mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren sind Mittel in Höhe von insgesamt bis zu 36 Mio. Euro vorgesehen. Weiterhin sind für die Förderung eines Metavorhabens mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von insgesamt bis zu 5 Mio. Euro vorgesehen. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie werden Zuwendungen grundsätzlich als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Förderanträge können bis spätestens 31. Dezember 2020, 30. November 2021 und 30. November 2022 eingereicht werden.

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BMBF: Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation

Innovationen sind treibende Kräfte des Wohlstands und tragen zu einer hohen Lebensqualität in Deutschland bei. Die Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationsprozesse sind allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mit der Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine spezifische, themenoffene Innovationsförderung für strukturschwache Regionen um. Ziel ist es, die regional vorhandenen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationspotenziale zu unterstützen und für einen nachhaltigen Strukturwandel nutzbar zu machen. Durch eine gezielte Stärkung von Innovationsökosystemen in strukturschwachen Regionen können sich langfristig auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsperspektiven verbessern. Damit leistet „Innovation & Strukturwandel“ als Bestandteil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen, „Chancen.Regionen“, einen wichtigen Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebens­verhältnisse in Deutschland. Es dient zugleich der Umsetzung der Ziele aus der Hightech-Strategie 2025, mit der die Bundesregierung die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland angeht.

Mit der vorliegenden Richtlinie „Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ („RUBIN“) wird „Innovation & Strukturwandel“ um ein weiteres Programm ergänzt. Zeitgleich werden zwei weitere Maßnahmen derselben ­Programmfamilie veröffentlicht, die sich hinsichtlich Zielstellung, Fördergegenstand und Kriterien voneinander unterscheiden. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung über das gesamte Förderangebot zu informieren.

Antragsberechtigt sind KMU und Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das wettbewerbliche Antrags- und Auswahlverfahren ist mehrstufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. Februar der ­Kalenderjahre 2020, 2021 oder 2022 (drei Runden) kann eine gemeinsame Skizze aller Bündnispartner in deutscher Sprache vorgelegt werden.

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BMBF: Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit

Mit dieser Fördermaßnahme unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Technologie- und Wissenstransfer. Ziel ist es, besonders innovative und praxisrelevante Forschungsergebnisse aus dem Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ weiterzuverfolgen und zeitnah den Anforderungen der Anwender entsprechend an eine einsatztaugliche Lösung anzupassen. Polizei und Feuerwehr, Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen, Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft und vergleichbare Akteure, die mit der Herstellung und Gewährleistung der zivilen Sicherheit betraut sind, können durch diese Brücke in die Anwendung unmittelbar vom neuesten Stand von Wissenschaft und Technik profitieren. Besonders geeignete Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung erhalten dazu die Möglichkeit, im Rahmen von sogenannten Innovationsprojekten ihre Ergebnisse iterativ im Austausch insbesondere mit Anwendern und Unternehmen fortzuentwickeln und die Leistungsfähigkeit ihrer Forschungsansätze unter Einsatzbedingungen wissenschaftlich eng begleitet unter Beweis zu stellen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Vor Einreichung einer Skizze ist mit dem Projektträger Sicherheitsforschung Kontakt aufzunehmen.

Frist: Die Projektskizze kann jederzeit, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht werden.

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BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

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Förderung VolkswagenStiftung / Volkswagen Foundation

VolkswagenStiftung: Momentum – Förderung für Erstberufene / Momentum – Funding for Recently Tenured Professors

Ziel der Ausschreibung ist es, Wissenschaftler:innen in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen. Angesichts eines immer kurzatmiger agierenden Wissenschaftsbetriebs sollen Freiräume für neues Denken in Forschung und Lehre im Universitätsalltag geschaffen werden.

Das Förderangebot richtet sich an Professor:innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden.

Frist: 01. Juni 2022

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The goal of the call is to open up opportunities at an early stage following the appointment to their first tenured professorship to advance the content and strategic development of their professorship. In the face of the increasingly fast pace of science, they should be offered scope to develop new approaches in university research and teaching. 

The funding offer is aimed at professors three to five years after taking up their first tenured professorship at a university. It is open to all disciplines. The initiative comprises different support measures for concepts aimed at advancing the content and strategic development of the professorship. The offer is flexible and can be adapted to the requirements of the respective discipline or location.

Deadline: 01 June 2022

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VolkswagenStiftung: Herausforderungen und Potenziale für Europa: Der alternde Kontinent / Challenges and Potentials for Europe: The Greying Continent

Europäer leben länger als je zuvor und das Altersprofil der Gesellschaftlich steigt stetig an. Diese Entwicklungen werden voraussichtlich starke Auswirkungen haben, nicht nur auf Individuen, sondern auch für Regierungen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft. Vor diesem Hintergrund ermutigt die Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu, forschungsbasierte Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb Europas zu entwickeln, um diese Herausforderungen zu meistern und das große Potenzial von "erfolgreichem Altern" zu ergründen. 

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gesellschafts-, Kultur- und Geisteswissenschaften, da diese Fachbereiche immer noch unterrepräsentiert sind in der Erforschung von Alterungsprozessen. Wo passend, sind interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit Partnern aus den Lebens-, Daten-, Technologie- und Naturwissenschaften willkommen. 

Frist: 17. November 2021 

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Europeans are living longer than ever before and the age profile of society is rapidly evolving. Such developments are likely to have profound implications, not only for individuals, but also for governments, business and civil society. In light of this societal transformation, the Foundation encourage researchers to develop research-based impulses for future cooperation within Europe to master this challenge and to really tap the potential of "successful" ageing.

The call targets scholars in the humanities, social and cultural sciences, as these fields are often still missing in research on ageing. Where appropriate, interdisciplinary co-operations with partners from the life, data, technological and natural sciences are appreciated. 

Deadline: 17 November 2021

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VolkswagenStiftung: Symposien

Mit der Förderinitiative "Symposien" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Hierzu können innovative Veranstaltungs- und Austauschformate sowie neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmenden genutzt und erprobt werden. Unterstützt werden themenoffene Symposien und Workshops mit in der Regel bis zu 50 Personen.

Im Rahmen der Förderinitiative "Symposien" findet 2021 zuästzlich erstmalig eine Ausschreibung zu einer Themenwoche statt, bei der drei bis vier Symposien aus demselben Themenbereich gefördert und in einer gemeinsamen Symposienwoche zusammengeführt werden. Die Themenwoche findet vom 01. bis 03. Juni 2022 statt, zum Thema "Wissenschaftsethik. 

Frist: 02. November 2021

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Within the funding initiative "Symposia", the Foundation supports events in all disciplines addressing new scientific ideas and research approaches. Furthermore, innovative event and exchange formats as well as new tools to support interaction and networking among participants are encouraged. The initiative is thematically open and not confined to any particular subject area. Funding can be made available for symposia and workshops with up to 50 participants. 

In 2021, there will be a call for proposals for a thematic week as part of the funding initiative "Symposia" for the first time. With this call, the Foundation aims to fund three to four symposia addressing the same thematic area and combining them in a joint symposium week. The theme of the first week taking place from June 01 to 03, 2022 is 'Ethics of Science. 

Deadline: 02 November 2021

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VolkswagenStiftung: Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften / New Research Spaces for the Humanities and Cultural Studies

Die Förderinitiative "Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften" zielt auf die Exploration neuer Forschungsräume und sucht hierzu Projekte mit einem "Aufbruchcharakter", die in erster Linie um ein offenes Andenken und Erkunden neuer, origineller Forschungsansätze bemüht sind. Das Angebot wendet sich an Projektteams von zwei oder drei Forscher:innen, die sich gemeinsam der Exploration neuer und innovativer Forschungsräume widmen möchten. 

In einem Förderzeitraum von bis zu anderthalb Jahre beträgt die maximale Fördersumme für Teams mit zwei Projektpartner:innen 250.000 Euro. Teams mit drei Projektpartner:innen können maximal 350.000 Euro beantragen.

Frist: Anträge sind bis zum 03. November 2021 einzureichen

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The funding initiative "Open Up – New Research Spaces for the Humanities and Cultural Studies" aims at exploring so far untapped research spaces by funding projects which are primarily concerned with reflecting and exploring new  and original research approaches. The funding initiative addresses teams of two or three researchers who aim to explore new and original research spaces. 

During a funding period of up to 1.5 years, projects with two project partners can be funded with up to 250.000 euros. Projects with three project partners can be funded with up to 350.000 euros.

Deadline: Applications can be submitted until 03. November 2021

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VolkswagenStiftung: Globale Herausforderungen - Pandemieprävention / Global Issues – Preventing Pandemics

Gesellschaft und Natur sind zwei eng miteinander verwobene Systeme, die sich gegenseitig beeinflussen und verändern; dies hat nicht zuletzt die COVID-19 Pandemie unterstrichen. Um die Entstehung und Verbreitung von übertragbaren Krankheiten wie Zoonosen besser vorhersagen oder gar verhindern zu können, bedarf es daher eines tieferen Verständnisses der Komplexität und Dynamik von Mensch-Umwelt-Beziehungen und der Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt. 

Unterstützt werden eng kooperierende interdisziplinäre Forschungsgruppen von drei bis fünf Forschenden, die ihre Projekte in transdisziplinärem Ansatz gemeinsam mit gesellschaftlichen Vertreter:innen konzipieren und durchführen. Für die geförderten Projekte stehen jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro für bis zu vier Jahre zur Verfügung.

Frist: 4. November 2021, 12.00 Uhr

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Society and nature are two intricately interlinked dynamic systems, influencing and modifying each other. This intricacy has been highlighted by the COVID-19 pandemic. To better understand the emergence and spread of transmittable diseases like zoonoses a deeper understanding of the complexity and dynamics of human-environmental interactions and the connections between human, animal and environmental health is necessary. 

Funding will be provided for small, but strongly interacting, interdisciplinary research consortia of three to five researchers who design and conduct a project together with societal stakeholders in a transdisciplinary way. For each project up to 1.5 million Euro will be provided for up to four years.

Deadline: 4 November 2021, 12.00pm

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VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika / Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

Frist: Anträge sind möglich bis zum 20. Dezember 2021

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The funding initiative aims at the development and sustainable reinforcement of research in Sub-Saharan Africa and is open to all disciplines. A primary objective is to provide junior researchers in Africa with an opportunity to enhance their skills and academic qualifications and to open up future prospects in their home countries. Besides supporting African-German research cooperation, a special focus has always been on the development, reinforcement, and extension of academic networks within and beyond the African continent. Funding can be made available for symposia, workshops (usually up to 50 participants) and summer schools (max. 60 participants). The initiative is thematically open and not confined to any particular subject area. The basic criteria are:

  • developed in cooperation between German and African scholars
  • participants from African and non-African countries (incl. Germany)
  • active participation of young researchers (doctoral candidates and postdoctoral researchers)

Deadline: Applications must be submitted by 20 December 2021

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VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren / Lichtenberg Endowed Professorships

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

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With the "Lichtenberg Endowed Professorships”, the Stifterverband für die deutsche Wissenschaft and the Volkswagen Foundation seek to establish a new endowment funding instrument for universities in Germany. The idea is to help universities attract outstanding scholars and scientists from innovative, seminal and risk-prone fields of research. The initiative provides greater planning security for the host universities as well as for the holders of the professorship. Moreover, the initiative enables host universities to implement their innovation and structural policies more independently and dependably than ever before, and they are incentivized to step up their efforts to acquire external funds. At the same time, the initiative sends a signal for more civic engagement in the field of science. Each professorship will be endowed with capital totaling at least five million euro. The Volkswagen Foundation and, if applicable, one of the Stifterverband’s affiliated foundations each enter into a commitment for a starting capital of one million euro per professorship. Another three million euro must be guaranteed by the host university through fundraising. Eligible for funding are highly qualified researchers of all disciplines and nationalities who, together with the target university in Germany, are in international comparison among the leaders in their respective fields of research. 

Deadline: Anytime.

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VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft / Between Europe and the Orient – A Focus on Research and Higher Education in/on Central Asia and the Caucasus

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

Frist: Anträge sind bis zum 20. Dezember 2021 einzureichen

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The VolkswagenStiftung supports a number of measures that can be applied for at any time: projects to integrate returning scientists from Central Asia and the Caucasus, workshops, symposia and summer schools, as well as specific assistance for the development of academic infrastructure in the region.

Deadline: Applications must be submitted by 20 December 2021

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: On the Way to the Fluvial Anthroposphere

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “On the Way to the Fluvial Anthroposphere”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme will investigate the pre-industrial floodplains in Central Europe and the fluvial societies that operated there. Floodplains are global hotspots of sensitive socio-environmental changes, exceptionally dynamic landscapes, and key areas of cultural and natural heritage. The spatial focus of individual projects must be on the Elbe, Rhine, and Danube river systems, either one system, two systems or all three, in order to compare specific pathways of the gradual build-up of anthropogenic impacts on the floodplains as well as the development of interrelated fluvial societies.

All projects must contribute to innovative thematic and/or methodological developments of this research field and commit to a systematic cross-project classification framework based on (semi-)quantitative indices of anthropogenic impacts, which will be developed jointly by all participating researchers.

Deadline: Applications must be submitted by 1 March 2022

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DFG: Possibility for Joint German-Russian Project Proposals in all Fields of Science

To facilitate the support of collaborative work between German and Russian research groups, the Deutsche Forschungsgemeinschaft and the Russian Science Foundation have opened the possibility for joint German-Russian project proposals for a funding period of three years in all fields of science. 

The proposal must include a description of the full proposed research programme and research team and describe the total resources for the joint project.

Deadline: For German partners applications have to be submitted by 6 December 2021

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Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks

MSCA Doctoral Networks will implement doctoral programmes, by partnerships of universities, research institutions and research infrastructures, businesses including SMEs, and other socio-economic actors from different countries across Europe and beyond. MSCA Doctoral Networks are indeed open to the participation of organisations from third countries, in view of fostering strategic international partnerships for the training and exchange of researchers.

These doctoral programmes will respond to well-identified needs in various R&I areas, expose the researchers to the academic and non-academic sectors, and offer training in research-related, as well as transferable skills and competences relevant for innovation and long-term employability (e.g. entrepreneurship, commercialisation of results, Intellectual Property Rights, communication). Proposals for doctoral networks can reflect existing or planned research partnerships among the participating organisations.

Next deadlines: 16 November 2021, 15 November 2022

2021 Call

2022 Call

DFG: Resilience in Connected Worlds

In April 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft  established the Priority Programme “Resilience in Connected Worlds – Mastering Failures, Overload, Attacks, and the Unexpected (Resilient Worlds)” . The programme is designed to run for six years in two phases. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of the Priority Programme is to disrupt fundamental limits of connected worlds by adding resilience as a core building block. Resilience is the ability of a system to provide and maintain an acceptable level of secure and safe service delivery, even in case of failure or compromise of some of its components, and also under completely unexpected situations. In Resilient Worlds, the focus will be on the investigation of a resilience-by-design approach. It is therefore the goal of the Priority Programme to address resilience from a new, multi-disciplinary perspective including, but not limited to, communications and networking, semiconductor electronic hardware systems, information security, and machine learning.

The Resilient Worlds approach foresees projects following a “Resilience meets ...” concept. Some of those meeting points are

  • Resilience meets Silicon
  • Resilience meets Communications
  • Resilience meets Machine Learning
  • Resilience meets Security

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 22 November 2021

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DFG: Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie/ German-African Cooperation Projects in Infectiology

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fordert zur Einreichung von Antragsskizzen für gemeinsame Forschungsvorhaben mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Afrika auf. 

Gegenstand der Ausschreibung ist:

  • Erforschung von tropischen Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier
  • Etablierung oder Vertiefung gleichgewichtiger Partnerschaften zu gegenseitigem Nutzen, um afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschung in den vor Ort wichtigen Themen zu ermöglichen und langfristig der deutschen Wissenschaft in Afrika Forschungsmöglichkeiten zu erschließen
  • Nachhaltige Förderung und Unterstützung akademischer und beruflicher Karrieren von jungen afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
  • Stärkung der innerafrikanischen wissenschaftlichen Vernetzung

Anträge müssen grundsätzlich von in das deutsche Wissenschaftssystem integrierten Forscherinnen und Forschern gestellt werden, denen auch die Projektverantwortung zukommt. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 27. Oktober 2021 einzureichen

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The Deutsche Forschungsgemeinschaft calls for draft proposals of joint research projects between scientists in Germany and Africa.

The scope of the call includes:

  • Investigation of neglected tropical infectious diseases in humans and animals
  • The establishment or consolidation of mutually beneficial equal partnerships that allow African researchers to investigate topics of local significance and that open up research opportunities in Africa for German scientists in the long term
  • Support and funding for the academic and professional careers of young African researchers 
  • To strengthen research networks within Africa

The principal investigator submitting the proposal must be integrated into the German research system and is in charge of the project. 

Deadline: Proposals must be submitted by 27 October 2021

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DFG: Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode. Ziel dieses Schwerpunktprogramms ist die methodische Entwicklung einer adaptiven, intelligenten und digitalen Repräsentanz von realen, physischen Objekten, die durch Messdaten aus dem Bauwerksmonitoring lebensdauerübergreifend verknüpft wird und komprimierte Informationen für ein prädiktives, digitales Bauwerksmanagement zentral bereitstellt.

Die einzelnen Projekte sollen in folgenden drei Forschungsbereichen zusammenarbeiten:

  • Digitale Modelle
  • Digitale Verknüpfung
  • Zustandsindikatoren

Frist: Anträge sind bis zum 29. Oktober 2021 bei der DFG einzureichen

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DFG: Visual Communication

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Visual Communication. Theoretical, Empirical, and Applied Perspectives (ViCom)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. The overall goal of ViCom is to investigate the special features and linguistic significance of visual communication. 

The Priority Programme addresses researchers in linguistics, semiotics, psychology, neuroscience, philosophy, animal communication, visual studies, computational linguistics, didactics and related fields who seek to advance our understanding of the linguistics of visual and multimodal communication by

  • formulating formally explicit models of the linguistic structures and cognitive mechanisms underlying visual communication, and
  • testing these models using different empirical methods, or
  • by developing new applications in technological, therapeutic, and didactic environments to improve the usage of visual communication in these areas.

Deadline: Proposals must be submitted by 3 November 2021

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

DFG: Colombian-German Collaboration in Research

On the basis of the Letter of Intent signed in January 2019 between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) in Colombia, researchers from Germany and UdeA can submit proposals for joint research projects in any field of research.

Researchers can apply for a funding period of up to three years. All proposals will be reviewed by both organisations separately.

Deadline: Submission of research proposals is possible at any time.

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Robert Bosch Stiftung: Our Common Future

Vielen Jugendlichen ist nicht klar, wofür das Leitbild der Nachhaltigkeit im positiven Sinne steht und wie es in konkretes Handeln übersetzt werden kann. Lehrkräften kommt die anspruchsvolle Aufgabe zu, ihren Schülerinnen und Schülern komplexe fächerübergreifende Themen wie Nachhaltigkeit zu vermitteln. Deswegen gilt es, interdisziplinär denkende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit interessierten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zu vernetzen, um das große Thema "Nachhaltigkeit" greifbar zu machen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Im Rahmen eines Our Common Future-Projekts soll ein interdisziplinäres Forschungsthema aus dem Bereich der Nachhaltigkeit bearbeitet werden. Dabei erfahren die Jugendlichen Forschung als ergebnisoffenen Prozess, den sie selbst mitgestalten können – von der wissenschaftlichen Fragestellung, über die Wahl geeigneter Untersuchungsmethoden, die Datenerhebung und -auswertung bis hin zur Präsentation.

Die Stiftung kann klar definierte und zeitlich begrenzte Vorhaben von einer Dauer von bis zu drei Jahren finanziell unterstützen. Die geförderten Projekte werden außerdem zu einem alle zwei Jahre stattfindenden bundesweiten Kongress eingeladen. Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Projektidee können sich um Fördergelder bewerben. Die Teammitglieder sind an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen bzw. an weiterführenden Schulen in Deutschland angestellt. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sind ebenfalls Zielgruppe von Our Common Future.

Frist: Jederzeit

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ - Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung insbesondere für erstantragstellende KMU ­attraktiver zu gestalten. Die Fördermaßnahme ist Teil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU „Vorfahrt für den Mittelstand“.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen sich den Themenschwerpunkten

  • Energieeffizienz und Klimaschutz, 
  • Rohstoffeffizienz,  
  • Nachhaltiges Wassermanagement, 
  • Nachhaltiges Flächenmanagement

zuordnen lassen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Eine ganzheitliche Betrachtung der angestrebten Nachhaltigkeitseffekte der Vorhaben wird erwartet. Wünschenswert ist eine belastbare Bilanzierung des Lebenszyklus der neu zu entwickelnden Prozesse bzw. Produkte im Rahmen der Vorhaben. Bei Bedarf kann innerhalb des Vorhabens auch ein normenspezifisches Kurzkonzept gefördert werden.

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, möglich. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres

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BMBF: Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

Forschungsteams fördern (Modul 1)

Gefördert werden Innovationen der MTI an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der ­aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung.

Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Thematische Einzel- und Verbundvorhaben (Modul 2)

Gegenstand der Förderung in Modul 2 sind risikoreiche Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innova­tionsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben. Diese FuE-Vorhaben müssen inhaltlich dem Bereich MTI zuzuordnen sein. Gefördert werden Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen der Module 1 und 2 sind jährlich jeweils der 15. Juli und der 15. Januar.

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BMBF: KMU-innovativ - Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme das strukturelle Ziel, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von KMU zu unterstützen und ihr Ideen-/​Innovationspotenzial für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern in Verbundprojekten erhalten KMU Zugang zu aktuellen wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen und können diese in ihre eigenen Aktivitäten einbringen.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden Vorhaben aus dem breiten Themenspektrum des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ (https:/​/​www.interaktive-technologien.de/​):

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Zwei jährlichen Stichtagen (15. April und 15. Oktober).

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BMBF: KMU-innovativ: Materialforschung

Innovative Materialien und Werkstoffe nehmen in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselposition ein. Sie helfen neue Funktionalitäten zu erschließen und bestehende technische Lösungen entscheidend zu verbessern. Sie tragen in besonderem Maße zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität bei. Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das strukturelle Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Materialforschung zu stärken. Dabei soll insbesondere für erstantragstellende KMU und Start-Up-Unternehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden. 

 Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung, die auf Anwendungen in folgenden Themenfeldern ausgerichtet sind: 

  • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität 
  • Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur 
  • Materialien für die Sensorik, Aktorik bzw. Mess- und Regeltechnik 
  • Materialien für die Energietechnik 
  • Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  • Materialien für Mobilität und Transport

Antragsberechtigt sind KMU, mittelständische Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres

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BMBF: Eurostars 3

Eurostars 3 ist ein multilaterales Förderprogramm von über 30 Ländern und ein Instrument unter dem Dach der europäischen Forschungsinitiative EUREKA.  Eurostars stellt ein überzeugendes Beispiel für die Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums dar. Die Ziele dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 sind:

  • Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit innovativer KMU
  • Stärkung des europäischen Binnenmarktes
  • Kooperative Lösung länderübergreifender Herausforderungen

Es werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Kooperationsprojekten im Rahmen von Eurostars 3 gefördert, die den dargestellten Zuwendungszwecken und -zielen entsprechen.

Antragsberechtigt sind KMU, sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern sie mit mindestens einem KMU in Deutschland in einem Eurostars 3-Projekt kooperieren. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Gesamtförderung für die deutschen Partner in einem Eurostars 3-Projekt ist auf maximal 500 000 Euro begrenzt. Die maximale Projektlaufzeit bei Antragstellung beträgt drei Jahre.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Lost Cities / Funding Programme Lost Cities

Der ungeheure Verstädterungsprozess, der in verschiedenen Konjunkturen und mit regionalen Unterschieden seit vielen tausend Jahren die Weltgeschichte prägt und aktuell besondere Dynamik entwickelt, hat eine auf den ersten Blick paradox anmutende andere Seite, nämlich die schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städte, die sogenannten Lost Cities. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen gerade zahlreiche solcher Lost Cities entstehen. 

Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt und soll Projekte ermöglichen, in denen vielfältige Dimensionen der Auseinandersetzung mit verlassenen Städten im Mittelpunkt stehen. Dabei sollen kulturspezifisch wie kulturübergreifend kausale Zusammenhänge und regionale wie zeitliche Spezifika im Fokus stehen. Ziel des Programms ist es, die in den unterschiedlichen Kontexten greifbaren Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beschreiben.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die maximal mögliche Förderdauer beträgt 36 Monate.

Frist: 18. Mai 2022

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The enormous process of urbanization, which has defined world history for thousands of years in different economic situations and with regional variations, and which is now developing a particular dynamism, has another side to it that initially appears paradoxical – namely the shrinking and entirely abandoned cities, the so-called Lost Cities. Current transformation processes in various parts of the world mean that many of these Lost Cities are emerging. 

The funding programme is designed to be interdisciplinary and to facilitate projects in which there are varied dimensions to the examination of abandoned cities. At the same time, there should be a focus on causal correlations, both with regard to specific individual cultures and spanning all cultures, and on specifics of place and time. The aim of the programme is to describe the tangible cultures of interpretation, knowledge and perception within different contexts.

Eligible to apply are post-doctoral researchers based in a university and working in the area of the humanities and the social sciences. The maximum duration is 36 months.

Deadline: 18 May 2022

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BMWi: Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie

Im Fokus der Förderbekanntmachung stehen die mittel- und langfristigen Herausforderungen von Regionen, in denen Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung im besonderen Maße von der erfolgreichen Transformation in der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie abhängig ist. Ziel ist es daher, über die Förderung regionaler Transformationsnetzwerke mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren Strategien für die regionale Transformation zu entwickeln und deren Umsetzung zu unterstützen.

Die Laufzeit der Vorhaben ist im Regelfall auf höchstens vier Jahre begrenzt. Konkret gefördert werden folgende Elemente eines Transformationsnetzwerks:

  • Aufbau regionaler Netzwerke oder Ausbau bestehender regionaler Netzwerke sowie Umsetzung der auf- oder aus- zubauenden Netzwerkaktivitäten

  • Sammlung und Bereitstellung von Daten und Informationen zu aktuellen regionalen Marktverhältnissen und -entwicklungen

  • Erstellung von Studien zur regionalen Wirtschaftsstruktur und zu regionalen Entwicklungsperspektiven

  • Bündelung von Expertisen zur Vernetzung der Akteurinnen und Akteure untereinander

  • Bereitstellung und Erprobung von Qualifikationsformaten, Selbstlernangeboten und Angeboten zum moderierten Austausch von Erfahrunge

Antragsberechtigt sind ausschließlich öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Einrichtungen wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 

Das Antragsverfahren ist bis zur Bewilligung zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Dezember 2021 kontinuierlich eingereicht werden. Für das Jahr 2022 ist eine Einreichung von Projektskizzen bis zum 31. März 2022 möglich

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BMBF: Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“

Die Bioökonomie nutzt biologisches Wissen und erneuerbare biologische Ressourcen in allen Wirtschaftssektoren, Anwendungs- und Technologiebereichen, um zu effizienten und nachhaltigen Lösungen zu gelangen. Förderziel ist die niedrigschwellige Umsetzung von Ideen und Forschungsergebnissen in kommerzielle Anwendungen für die Bioökonomie. 

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“. Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen:

  • Phase 1: Sondierungsphase
  • Phase 2: Machbarkeitsphase

Antragsberechtigt in Phase 1 sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute. Antragsberechtigt in Phase 2 hingegen sind ebenfalls auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Antragsskizzen sind jeweils zum 01. Februar einzureichen

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Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

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BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen.

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Universität Bielefeld: Center for Interdisciplinary Research

ZiF-Forschungsgruppen dienen der längerfristigen interdisziplinären Kooperation. In ZiF-Forschungsgruppen arbeiten ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen unter einem selbst gewählten breiteren Rahmenthema zusammen. Das Bewerbungsverfahren für ZiF-Forschungsgruppen ist zweistufig: Voranträge können jeweils bis zum 1. Oktober eingereicht werden (siehe Hinweise für Antragsteller). Nach einer ersten Auswahlrunde werden erfolgreiche Bewerber eingeladen einen Vollantrag zu stellen.

Eine ZiF-Forschungsgruppe umfasst neben der Präsenzphase, in der die Fellows am ZiF wohnen und arbeiten, eine Vor- und eine Nachbereitungsphase, in der Koordinator / die Koordinatorin der Forschungsgruppe die Arbeit der Gruppe vorbereitet bzw. die Erstellung von Publikationen begleitet. Jeder ZiF-Forschungsgruppe geht in der Regel eine mehr als zweijährige Planung voraus, in deren Verlauf im Einzelnen erarbeitet wird, wie das ZiF-Jahr gestaltet werden soll.

Frist: jährlich zum 01. Oktober

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ZiF Research Groups aim at a long term interdisciplinary collaboration. They provide the frame in which scholars from various disciplines work together on a broader research theme. For an extended time, generally one year, they work and live at the ZiF.Draft proposals for ZiF Research Groups may be summitted until every 1 October. Full proposals are evaluated externally and presented before the Advisory Board. ZiF Research Groups usually require a planning period of more than two years in which the details of the proposed collaboration are worked out. Joint seminars on a regular basis, occasional workshops or discussions with visiting scientists as well as the preparation of joint publications and conferences are typical forms of collaboration.

Deadline: 1st October

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BMBF: Förderung von Projekten für inter- und transdisziplinär arbeitende Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung

Innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen.

Sozial-ökologische Forschung verfolgt das übergreifende Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und aufzuzeigen, an welcher Stelle und mit welchen Instrumenten Einfluss genommen werden kann, um die Entwicklung in eine nachhaltige Richtung zu steuern (Transformationsforschung), sowie die Gestaltung dieser Prozesse zu befördern (transformative Forschung).

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

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BMAS: Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen. Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

  • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
  • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
  • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
  • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung an Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt.

  • Zuwendungen für Projekte werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen im Rahmen einer Promotion werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierung an natürliche Personen als Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stipendien werden regelmäßig für maximal drei Jahre gewährt.
  • Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Rahmen der Projektfinanzierungan Projektträger in der Regel als Anteilfinanzierung gewährt. Zuwendungen für Stiftungsprofessuren werden regelmäßig für fünf Jahre gewährt. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt jährlich 300 000 Euro.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit.

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Stiftung ZURÜCKGEBEN: Projektstipendium

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN vergibt jährlich Fördermittel für Projekte jüdischer Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die in Deutschland leben und arbeiten. Sie fördert in den unterschiedlichsten Bereichen wie Film, Literatur (z.B. Romane, Gedichtsammlungen, Sachbücher, Biographien), Tanz und Theater, bildende Kunst (z.B. Ausstellungen), Wissenschaft (z.B. Forschungsvorhaben, universitäre Abschlussarbeiten). Eine Förderung ist altersunabhängig möglich. Zudem lädt die Stiftung die geförderten Frauen jeden Sommer zu einem Treffen zum Austausch und Vernetzen ein.

Frist: Der Ausschreibungszeitraum für Förderjahr 2022 ist bereits abgeschlossen.  Die Stipendiatinnen für das neue Förderjahr werden voraussichtlich im Dezember bekannt gegeben werden.

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Aleksan­teri In­sti­tute: Programme for vis­it­ing Fel­lows

Starting from the academic year 2008–2009, the Visiting Fellows Programme has hosted over 130 Visiting Fellows working on various fields and themes within the social sciences and humanities. The Aleksanteri Institute Visiting Fellows Programme provides an opportunity for highly qualified scholars in Russian and Eastern European studies to visit the Aleksanteri Institute and the University of Helsinki for a period of one to three months. During the fellowship, Visiting Fellows work on their research projects and can benefit from interaction with scholars at the Aleksanteri Institute and elsewhere in Finland. Each Visiting Fellow has two academic hosts who are working on a related theme and who help them to settle in and establish contacts with the research community in Finland. Visits are supported with a monthly grant of 3300 €.  

Deadline: anytime

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BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise / Prizes

DFG: Communicator Preis

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft schreibt erneut den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Dieser Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und an Teams für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50 000 Euro dotiert. 

Mit diesem Preis zeichnen DFG und Stifterverband Forscherinnen und Forscher aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders kreative, vielfältige und nachhaltige Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.

Der Preis kann an Forschungsteams und an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen werden. Dabei sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Personen, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. 

Frist: Vorschläge können bis zum 7. Januar 2022 eingereicht werden 

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Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

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