Interdisziplinäre Ausschreibungen / Alle Fachrichtungen

Bundesförderungen

BMBF: Kleine Fächer - Große Potenziale

Die Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen sollen die Stärken und Potenziale der kleinen Fächer sichtbar und erfahrbar machen, ihre Leistungen für Wissenschaft und Alltag verdeutlichen und ihre Zukunftsfähigkeit durch eine stärkere hochschulinterne und -externe Kooperation stärken. Gegenüber der allgemeinen Öffentlichkeit (lokale Akteure, Bürgerinnen und Bürger) soll die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz der Kleinen Fächer sichtbarer gemacht und der Blick für ihre Alltagsrelevanz geschärft werden.

Die Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen müssen im Wintersemester 2019/20 stattfinden. Die Dauer kann variieren. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen. Voraussetzung für die Förderung eines Antrags ist die Existenz mindestens eines Kleinen Fachs an der antragstellenden Hochschule.

Frist: 15. Februar 2019

Zur Ausschreibung

BMBF: „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ mit den Schwerpunkten „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“

Lehrerinnen und Lehrer sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Bildungssystems. Sie begleiten junge Menschen in wichtigen Entwicklungsphasen, die für individuellen Bildungserfolg, Persönlichkeitsbildung, Sozialisation und beruflichen Werdegang prägend sind. Gesellschaftliche Veränderungen bringen neuartige Aufgaben für das Bildungssystem und den Lehrerberuf mit sich. Für die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, ihr Ansehen und berufliches Wirken steht der Staat in einer besonderen Verantwortung. Auf Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz vom 29. Juni 2018 gibt es für die zweite Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ergänzend zu der Bund-Länder-Vereinbarung vom 12. April 2013 eine zusätzliche Auswahlrunde. Dabei erfolgt eine inhaltliche Schwerpunktsetzung auf die Themen „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und/oder „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“.

In diesem Themenbereich können Einzelvorhaben und/oder Verbundvorhaben bis zu einem Zeitraum von 4 Jahren gefördert werden. Antragsberechtigt sind Hochschulen in staatlicher Verantwortung sowie in kirchlicher oder privater Trägerschaft. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabenbeschreibungen sind bis spätestens 8. März 2019 vorzulegen.

Zur Ausschreibung

BMBF: Forschung zur digitalen Hochschulbildung, Disziplin- und fachbezogene digitale Hochschulbildung

Es existiert eine große Anzahl generalisierbarer und empirisch abgesicherter Erkenntnisse zu Gelingensbedingungen sowie Beispielen guter Praxis einer erfolgreichen Lehre im Hochschulkontext unter Einbezug digitaler Medien. Ziel dieser Förderrichtlinie ist die anwendungsnahe Erforschung, Entwicklung und Erprobung von disziplin- und fachbezogenen digitalen Lehr-/Lernkonzepten, sogenannte digitale Fachkonzepte, auf Studiengangs- oder Modulebene im Hinblick auf bildungs- und hochschulpolitische Herausforderungen und Ziele. Außerdem die Etablierung von standortübergreifenden Transferkooperationen zur Digitalisierung disziplin- und fachbezogener digitaler Lehr-/Lernkonzepte an mehreren Standorten.

Antragsberechtigt sind staatliche und private, staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – KMU) der gewerblichen Wirtschaft. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie können sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte bis zu 3 Jahren gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 10. Januar 2019 eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

BMBF: Robotische Systeme für die Pflege

Die Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fokussiert auf Innovationen zur Entlastung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen sowie zur Verbesserung der Lebensqualität Pflegebedürftiger. Damit trägt sie zur Umsetzung des Handlungsfelds „Gesundheit und Pflege“ der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung (HTS 2025) bei. Sie erfolgt auf der Grundlage des BMBF-Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) „Technik zum Menschen bringen“ im Themenfeld „Gesundes Leben“ und zielt auf einen möglichen Beitrag innovativer robotischer Systeme zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Pflege. Gefördert werden Forschungsprojekte sowohl zur Entwicklung als auch zur Erprobung innovativer robotischer Systeme, die auf praxisbezogene Anforderungen der Pflege in konkreten Anwendungsfeldern ausgerichtet sind. Dabei können robotische Systeme von Komponenten wie Roboterarmen bis hin zu humanoiden Robotern reichen. Zu den denkbaren Anwendungsfeldern zählen z. B.: Therapie, Kommunikation und Interaktion, Transport, Transfer und Mobilität, Assistenz oder Begleitung.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Organisationen der Pflegepraxis, z. B. öffentliche oder freigemeinnützige Träger der Pflege.

Frist: 18. Februar 2019

Zur Ausschreibung

BMBF: Weiterentwicklung der Indikatorik für Forschung und Innovation

Das Forschungs- und Innovationsgeschehen entwickelt sich ständig weiter. Neue Themenfelder und Phänomene führen dazu, dass das Indikator-System ebenfalls weiterentwickelt werden muss. Die Neufassungen der internationalen Standards zur Messung von Forschung und Innovation (FuI) im Frascati Handbuch 2015 und Oslo Handbuch 2018 tragen diesen neuen Themen Rechnung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) trägt mit dieser Förderrichtlinie dazu bei, dass die dynamischen Veränderungen des Innovationssystems umfangreicher abgebildet werden können. Die zu fördernden Projekte sollen das Instrumentarium der Innovationsmessung verbessern, weiterentwickeln und der Dynamik auf dem Gebiet der Innovationen anpassen. Mit dieser Richtlinie sollen Forschungsprojekte unterschiedlicher Disziplinen sowie interdisziplinäre Ansätze initiiert werden.

Antragsberechtigt sind staatliche und private, staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Die Förderdauer beträgt bis zu 3 Jahren. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst Projektskizzen bis spätestens zum 31. Januar 2019 vorzulegen.

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung von Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) der Digitalisierung, von Big Data und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsforschung und –Versorgung

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Daten hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie wir leben, wirtschaften und arbeiten. Man spricht auch vom „Digitalen Wandel“. Daten werden als „Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ betrachtet. Durch neue technologische Entwicklungen bieten sich vielfältige und neuartige Möglichkeiten z. B. hinsichtlich Datenerfassung, -auswertung und -interpretation. Dies hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheitsforschung und -versorgung. Ziel der Forschungsprojekte soll es sein, wissenschaftlich-technologisch fundierte Analysen und Bewertungen zu erarbeiten und gegebenenfalls Handlungsoptionen für die betroffenen Akteure aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft aufzuzeigen. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag für einen informierten und sachorientierten wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zur Thematik leisten. Darüber hinaus soll ein Konzept für die Information von Öffentlichkeit bzw. Politik über die gewonnenen Ergebnisse erarbeitet und umgesetzt werden. Mit dieser Fördermaßnahme leistet das BMBF einen Beitrag zum Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung und den spezifischen Förderaktivitäten im Bereich der Medizininformatik, der individualisierten Medizin sowie der gebündelten Erforschung von Volkskrankheiten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Antragsberechtigt sind staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Frist: Bis spätestens 29. Januar 2019, 12:00 Uhr können Projektskizzen eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

BMBF: Zivile Sicherheit – Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt auf der Grundlage des Sicherheitsforschungsprogramms anwendungsnahe Forschungsvorhaben, die neue Strategien, technologische Ansätze und organisatorische Konzepte zum Schutz sozioökonomischer und soziokultureller Infrastrukturen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierter Kriminalität und Großschadenslagen entwickeln.

Gefördert werden Verbundprojekte zu folgenden Themenschwerpunkten:

I. Sozioökonomische Infrastrukturen:

- Erhöhung der Resilienz des Gesundheits- und Pflegewesens

- Erhöhung der Resilienz des Finanz- und Versicherungswesens

II. Soziokulturelle Infrastrukturen

- Strategien zum Schutz von Medien und Informationsinfrastrukturen

- Strategien zum Schutz unwiederbringlicher Kulturgüter

Die Lösungen sind im Verbund aus mehreren interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellten Projektpartnern zu bearbeiten. Die Förderung erfolgt für einen Zeitraum von i.d.R. ein bis zwei Jahren.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen für den Themenbereich I. Sozioökonomische Infrastrukturen bis spätestens 11. Dezember 2018 und für den Themenbereich II. Soziokulturelle Infrastrukturen bis 30. Juni 2019.

Zur Ausschreibung

BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 27. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

Förderung VolkswagenStiftung

VolkswagenStiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene

"Momentum" bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn sind mit dieser Initiative Wissenschaftler(innen) in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen. Angesichts eines immer kurzatmiger agierenden Wissenschaftsbetriebs sollen Freiräume für neues Denken in Forschung und Lehre im Universitätsalltag geschaffen werden. Der Fokus des neuen Förderangebots liegt darauf, die Vielfalt der Forschung und die Kreativität von Forscherpersönlichkeiten in Universitäten in Deutschland sowie die strategische Weiterentwicklung der entsprechenden Organisationseinheit zu stärken. Das Förderangebot richtet sich an Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre, die Fördersummer bis zu 1 Million Euro.

Frist: 4. Juni 2019 und 2. Juni 2020

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Künstliche Intelligenz ─ Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden. Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

  • Planning Grant
    Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
     
  • Full Grant
    Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.

Frist: 4. Juli 2019

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Freigeist-Fellowship

Die VolkswagenStiftung vergibt Freigeist-Fellowships an außergewöhnliche Persönlichkeiten der Forschung, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. NachwuchswissenschaftlerInnen mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Frist: 10. Oktober 2019

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich (mindestens jedoch acht Monate vor dem Zeitpunkt der geplanten Veranstaltung)

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung unterstützt geflohene Wissenschaftler*innen

Die VolkswagenStiftung möchte speziell die Einbindung von forschenden Menschen aus Kriegsgebieten in unser Wissenschaftssystem unterstützen und hat zu diesem Zweck das "Zusatzmodul für geflohene Wissenschaftler(innen)" ins Leben gerufen. Dadurch erhalten Wissenschaftlerinnen durch die Mitarbeit in einem bereits geförderten Forschungsprojekt die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen. Das Förderangebot sieht im Kern vor, dass die ursprünglichen Antragsteller für bereits laufende Förderprojekte Zusatzanträge stellen können. In Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben können sie Mittel von bis zu 200.000 Euro beantragen.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Offen – für Außergewöhnliches

Die VolkswagenStiftung fördert Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint. Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream. Das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches" ist also Ausnahmefällen vorbehalten. Anders gesagt: Wer hier zum Zuge kommen will, muss mit seinem Vorhaben nicht nur höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen, sondern auch plausibel darstellen können, dass sich im Rahmen der Förderangebote anderer Institutionen keine Unterstützung für das Projekt finden lässt. Bevorzugt werden Vorhaben, die sich außergewöhnlichen interdisziplinären und methodischen Herausforderungen stellen, die eine einmalige Gelegenheit ergreifen möchten oder die durch ein anderes Alleinstellungsmerkmal überzeugen können. Entsprechend dem offenen Charakter des Förderangebots kann es keinen allgemeingültigen Kriterienkatalog geben.

Frist: keine, Antragseinreichung nach persönlicher Absprache

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

Frist: keine

Zur Ausschreibung

 

VolkswagenStiftung: Sommerschulen

Mit dieser Förderinitiative unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben. Unterstützt werden Sommerschulen mit höchstens 60 Teilnehmer*innen. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind ein interdisziplinärer und internationaler Kontext, eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden. Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

VolkswagenStiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer'

Die sogenannten 'kleinen Fächer' stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation. Ihre komplexen Gegenstände regen dazu an, Probleme multiperspektivisch zu adressieren und tragen dadurch zentral zu einer gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen so wichtigen vielschichtigen Erforschung der Welt und einem ganzheitlichen "Weltwissen" bei. Gleichzeitig sind gerade diese Wissensgebiete häufig durch prekäre Strukturen an den Universitäten gekennzeichnet. Deshalb zielt das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre. Es soll die Vertreter(innen) dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, welche den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen. Das Förderangebot richtet sich an festangestellte Professor(inn)en aus den 'kleinen Fächern' zusammen mit Vertreter(inne)n der Universitätsleitungen (Förderlinie 1) sowie Wissenschaftler(innen) an Hochschulen sowie außeruniversitären Einrichtungen, die 'kleine Fächer' vertreten (Förderlinie 2). In der ersten Förderlinie werden bis zu 1 Mio. Euro vergeben, in der zweiten Förderlinie bis zu 100.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre.

Frist: 16. September 2019, 16. September 2020

Zur Ausschreibung

Weitere Förderungen

DFG-RSF Kooperation: Possibility for Joint German-Russian Project Proposals in all Fields of Science

To facilitate the support of collaborative work between German and Russian research groups, the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Russian Science Foundation (RSF) have opened the possibility for joint German-Russian project proposals for the funding period 2020–2022 in all fields of science. Collaborations of research teams from both countries are invited to submit joint proposals. At the DFG these proposals are submitted in the funding scheme „Sachbeihilfe/Research Grants“. At the RSF the proposals will be part of an open public competition for the activity “Basic Scientific Research and Exploratory Scientific Research, Conducted by International Research Teams”. All proposals will be reviewed by both organisations separately. The results of the review process will be shared between the agencies. Support will be granted for those proposals where both DFG and RSF recommend funding.

Frist: 10. Dezember 2018, voraussichtlich auch wieder Ende 2019

Zur Ausschreibung

Alexander von Humboldt-Stiftung: Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Forschende

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und wird von verschiedenen Stiftungen aus dem In- und Ausland finanziell unterstützt. Nachdem sie bislang von Runde zu Runde verlängert wurde, soll sie nun dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert werden. Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells. Künftig sollen im Rahmen des Programms jährlich bis zu 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.

Frist: Die nächste Runde der Philipp Schwartz-Initiative wird voraussichtlich im Dezember 2018 ausgeschrieben.

Zur Ausschreibung

Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf der Grundlage einer Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm Deutsch-Israelische Projektkooperation übernommen und führt dieses fort. Sieben Einrichtungen (fünf Universitäten sowie das Technion- und das Weizmann-Institut) in Israel werden aufgefordert, Vorschläge für Projektkooperationen, die aus allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung stammen können, zu unterbreiten. Sie sind so zu gestalten, dass sie in enger Zusammenarbeit zwischen den israelischen und den deutschen Projektpartnern durchgeführt werden können und müssen eine Beschreibung des gemeinsamen Arbeitsplans sowohl für die israelische als auch für die deutsche Seite enthalten

Frist: 31. März 2019

Zur Ausschreibung

Stifterverband: Digital Skills – Lernen in regionalen Netzwerken

Mit diesem Wettbewerb fördern Körber-Stiftung und Stifterverband die Entwicklung innovativer regionaler Konzepte für die Vermittlung digitaler Kompetenzen. Die Ausschreibung richtet sich ausdrücklich an regionale Netzwerke für die MINT-Bildung, sogenannte MINT-Regionen, die bereits über entsprechende Partnerstrukturen verfügen und ihr Engagement für die informatische Bildung und digitale Kompetenzen gezielt ausbauen wollen. Aber auch regionale Netzwerke, die sich vorrangig der Förderung digitaler Kompetenzen widmen, sind aufgerufen, sich zu bewerben. Bis zu acht regionale Netzwerke erhalten eine Förderung von bis zu 25.000 Euro sowie kostenlose Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Frist: 31. Januar 2019

Zur Ausschreibung

Stifterverband: Innovation Hubs@Campus

Innovation Hubs sind digitale oder analoge Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen gemeinsam an Herausforderungen und Lösungen arbeiten. Mit dem Programm fördern Stifterverband und Dieter Schwarz Stiftung Innovation Hubs im Kontext von Hochschulen und stärken ihre strategische Integration in die Hochschulentwicklung. Übergeordnetes Ziel ist es, die Rolle von Hochschulen in regionalen Innovationsökosystemen zu stärken. Es werden Projekte gefördert, die Hochschulen als Ort der Innovation begreifbar machen – in der Lehre, in der Forschung oder im Wissenstransfer – und die das Potenzial haben, eine Breitenwirkung in der Hochschule zu entfalten. Die Förderung besteht aus einer finanziellen Unterstützung für insgesamt drei Projekte in Höhe von jeweils 250.000 Euro und in der Aufnahme in das begleitende Netzwerk des Innovation Clubs. Zusätzlich zu dieser "Leuchtturm-Förderung" werden bis zu 15 Hochschulen mit vielversprechenden Innovation-Hub-Projekten mit jeweils 15.000 Euro gefördert und in den Innovation Club aufgenommen.

Frist: 18. Januar 2019

Zur Ausschreibung

DFG und Fraunhofer: Kooperationsprojekte im Bereich Erkenntnistransfer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft fordern gemeinsam zur Antragstellung auf dem Gebiet des Erkenntnistransfers auf. Gefördert werden trilaterale Transferprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Anwendungspartnern, mit denen eine Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden soll. Ziel ist es, den Übergang von Erkenntnissen aus DFG-Projekten zu Unternehmen zu erleichtern. Fraunhofer-Institute fungieren dabei als Mittler zwischen Universität und Anwendung, indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Anwendung verstärken und neue initiieren. Es können trilaterale Transferprojekte mit einem universitären Partner (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Für die Projekte ist eine dreijährige Laufzeit vorgesehen.

Frist: 12. Dezember 2018. Darüber hinaus ist in den Jahren 2020 und 2021 eine vergleichbare Ausschreibung mit einer Deadline jeweils in der zweiten Aprilwoche geplant.

Zur Ausschreibung

Alexander von Humboldt Siftung: Professorship

Academics of all disciplines from abroad, who are internationally recognised as leaders in their field and who are expected to contribute to enhancing Germany's sustained international competitiveness as a research location in consequence of the award, are eligible to be nominated for an Alexander von Humboldt Professorship. The Alexander von Humboldt Professorship, which is financed by the Federal Ministry of Education and Research through the International Research Fund for Germany, enables award winners to carry out long-term and ground-breaking research at universities and research institutions in Germany. The award funds, totalling 5 million euros for academics in experimental disciplines and 3.5 million euros for researchers in theoretical disciplines, are made available for a period of five years. Nominations may be submitted online by German universities; non-university research institutions may also submit nominations jointly with a German university. The nominee must be recognised as a world leader in his or her field and must be established as an academic abroad.

Deadline: 15 September and 15 April every year

Further Details

EIC: FET Open Challenging Current Thinking

FET Open supports early stage science and technology research exploring new foundations for radically new future technologies by challenging current paradigms and venturing into unknown areas. A bottom-up selection process widely open to any research idea builds up a diverse portfolio of new research directions. The specific challenge of this call is to lay the foundations for radically new future technologies of any kind from visionary interdisciplinary collaborations that dissolve the traditional boundaries between sciences and disciplines, including the social sciences and humanities. This topic also encourages the driving role of new actors in research and innovation, including excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs and first-time participants to FET under Horizon 2020 from across Europe. Proposals are sought for cutting-edge high-risk / high-impact interdisciplinary research with all of the following essential characteristics ("FET gatekeepers"):

  • Radical vision: the project must address a clear and radical vision, enabled by a new technology concept that challenges current paradigms.
  • Breakthrough technological target: the project must target a novel and ambitious science-to-technology breakthrough as a first proof of concept for its vision.
  • Ambitious interdisciplinary research for achieving the technological breakthrough and that opens up new areas of investigation.

The inherently high risks of the research proposed shall be mitigated by a flexible methodology to deal with the considerable science-and-technology uncertainties and for choosing alternative directions and options. Expected Impact:

  • Scientific and technological contributions to the foundation of a new future technology
  • Potential for future social or economic impact or market creation.
  • Building leading research and innovation capacity across Europe by involvement of key actors that can make a difference in the future, for example excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs or first-time participants to FET under Horizon 2020.

Deadline: 24 January 2019, 18 September 2019 and 13 May 2020

Further Details

COST: Europäische Zusammenarbeit

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatliche Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung, bei der nationale Forschungsarbeiten international gebündelt und koordiniert werden. COST unterstützt die pan-europäische Netzwerkbildung zu definierten Themen über einen Zeitraum von vier Jahren. Auf diese Weise wird ein gemeinsamer Austausch zwischen den Forschenden ermöglicht und die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Verbreitung ihrer Ergebnisse verbessert. Außerdem legt COST Wert darauf, dass die Netzwerke sowohl jüngere Forschende als auch Forschende aus "Forschungs- und innovationsschwächeren" europäischen Staaten (den sogenannten "Zielstaaten für Inklusion") gezielt einbeziehen. COST fördert Vernetzungsaktivitäten, wie etwa Arbeitsgruppen, Tagungen, Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen. Die Personal- und Forschungsmittel stammen aus nationaler Förderung oder Drittmitteln und werden nicht von COST finanziert.

Frist: 29. November 2018 sowie voraussichtlich im September 2019

Zur Ausschreibung

DFG und Narodowe Centrum Nauki: "Beethoven CLASSIC 3" und "Beethoven LIFE 1"

Die DFG und das polnische NCN setzen die gemeinsame Förderung von Forschungsprojekten in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Chemie, Physik (einschl. Astronomie), Mathematik und Materialwissenschaften im Rahmen der Ausschreibung "Beethoven CLASSIC 3" fort und erweitern diese mit "Beethoven LIFE 1" auf die Lebenswissenschaften. Anträge können für Forschungsprojekte gestellt werden, die ein deutsches und ein polnisches Forschungsteam umfassen.

Frist: 17. Dezember 2018

Zur Ausschreibung

 

DAAD: Stipendienangebot der Polnischen Regierung

Das polnische Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung bietet Förderung für Studien- und Forschungsaufenthalte sowie Sommerkurse der polnischen Sprache in Polen an. Es gibt drei unterschiedliche Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte:

  • Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt
  • Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten
  • Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)

Für Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte und Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen können die Bewerbungsunterlagen auf Deutsch, Englisch oder Polnisch verfasst werden. Für Semesterstipendien für Slavisten sollen alle Unterlagen auf Englisch oder Polnisch eingereicht werden.

Frist: 3 Monate vor Stipendienbeginn

Zur Ausschreibung

Dauerhaft laufende Ausschreibungen

BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

BMBF: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung"

Mit der Fördermaßnahme VIP+ will das BMBF Innovationspotenziale der Grundlagenforschung erschließen. Die Fördermaßnahme soll ForscherInnen aller Disziplinen anregen, die Möglichkeiten der späteren wirtschaftlichen Verwertung und gesellschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse zu validieren. Mit VIP+ werden Vorhaben gefördert, die das Innovationspotenzial vorhandener Forschungsergebnisse prüfen, nachweisen und bewerten sowie mögliche Anwendungsbereiche erschließen. Die Förderung setzt voraus, dass durch das Vorhaben ein hohes Innovationspotenzial zu erwarten ist. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nach folgende Verwertung bzw. Anwendung. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

Preise

Internationaler Forschungspreis zum Primären Schnarchen

SomniShop und die Europäische Gesellschaft für Schlafgesundheit hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Arbeiten bei der Erforschung des Primären, d.h. des nicht-krankhaften Schnarchens, zu fördern.

Der Preis richtet sich an WissenschaftlerInnen aus der ganzen Welt. Dabei wird das Schnarchen als interdisziplinäres Themenfeld verstanden, welches nicht nur für Mediziner interessant ist, sondern auch für Ingenieure, Medizintechniker oder Physiker. Der Internationale Forschungspreis zum Primären Schnarchen wird jedes Jahr vergeben. Für die Vergabe in 2019 ist der Forschungspreis mit bis zu EUR 2.500 dotiert, die Höhe des Preisgeldes und die ggf. Aufteilung auf mehrere Preisträger stehen dabei im Ermessen der Auswahljury. 

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2019

Zur Ausschreibung

DFG: Communicator-Preis 2019

Die DFG schreibt erneut den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ aus. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und zeichnet Forscherinnen und Forscher aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fach einem breiten Publikum auf besonders kreative, vielfältige und nachhaltige Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.

Frist: Vorschläge können bis zum 4. Januar 2019 eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

EIC: Horizon Prize for 'Blockchains for Social Good'

The challenge is to develop scalable, efficient and high-impact decentralized solutions to social innovation challenges leveraging Distributed Ledger Technology (DLTs), such as the one used in blockchains. Social application areas in which decentralized solutions based on DLTs have shown clear benefits over conventional centralised platform solutions include, but are not limited to:

  • demonstrating the origin of raw materials or products and supporting fair trade and the fair monetization of labour;
  • allowing for a greater visibility of public spending and a greater transparency of administrative and production processes;
  • participation in democratic decision-making by enabling accountability, rewarding participation and/or anonymity;
  • enabling the development of decentralized social networks or clouds, or of decentralized platforms for the collaborative economy;
  • managing property, land registry or other public records; and
  • contributing to financial inclusion.

This challenge is targeted at a wide range of actors: individuals, social entrepreneurs, civil society organisations, research centres from technological and social disciplines, creative industries, students, hackers, start-ups, and SMEs. Tackling this challenge requires a multidisciplinary expertise.

Deadline: 3 September 2019

Further Details

Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung