Interdisziplinäre Ausschreibungen / Alle Fachrichtungen

Bundesförderungen

BMBF: Zukunftscluster-Initiative

Der Transfer grundlegender Ergebnisse der Forschung in innovative Produkte und Dienstleistungen ist ein wesentlicher Faktor für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Lebensqualität. Mit der digitalen Transformation verändert sich das globale Innovationsgeschehen rasant. Wettbewerbsfähig bleibt nur, wer sich dieser Dynamik anpasst. Für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland bedeutet dies: Es müssen kontinuierlich neue Ideen und Erfindungen hervorgebracht und deren Markt- und Anwendungspotenziale schnellstmöglich erschlossen werden. Hierfür bedarf es gut funktionierender Innovationsketten und Kooperationsgefüge.

Ziel der Förderung ist es, regionale Partner auf Basis exzellenter Ergebnisse aus grundlegender Forschung in Innovationsnetzwerken zu verbinden. Damit soll entscheidend dazu beigetragen werden, dass neueste Technologien, wissenschaftliche Methoden und Instrumente schnellstmöglich in Anwendungen überführt werden. In der „Zukunftscluster-Initiative“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Zusammenarbeit zwischen zukunftsgestaltenden Akteuren aus Unternehmen, Gesellschaft und Wissenschaft mit einer langfristigen Perspektive über

  • FuE-Vorhaben sowie
  • innovationsbegleitende Aktivitäten.

Entsprechend konzipierte regionale Innovationsnetzwerke sollen grundlegende Forschungsergebnisse mittel- bis langfristig in neue Wertschöpfung am Standort Deutschland umsetzen und dafür moderne Instrumente des Innovationsmanagements erproben können. Es geht auch darum, neue Akteure in neu entstehenden Technologie- und Wissensfeldern in Cluster einzubinden.

Für die Konzeptionsphase sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz im nichtwirtschaftlichen Bereich antragsberechtigt. Für die Umsetzungsphasen sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist sowohl für die Konzeptionsphase als auch für die Umsetzungsphasen zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 15. November 2019 können Wettbewerbsskizzen in deutscher Sprache elektronisch vorgelegt werden.

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BMBF: Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie)

Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzplan 2050 zu ambitionierten Zielen im Klimaschutz verpflichtet. Der Industrie kommt sowohl hinsichtlich der freigesetzten Treibhausgase als auch zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland eine besondere Rolle zu. Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die deutsche Grundstoffindustrie zu befähigen, treibhausgasvermeidende Prozesse und Verfahrenskombinationen zu entwickeln und mittel- bis langfristig in die Praxis zu überführen. Hierzu sollen neue Technologien oder Technologiekombinationen entwickelt und exemplarisch angewendet werden, die möglichst zur direkten Vermeidung von Treibhausgasen in der Industrie beitragen. Es sollen neue Ansätze aus der industriellen anwendungsorientierten Grundlagenforschung mit einem erheblichen Innovationspotenzial erforscht werden sowie das langfristige Implementierungspotenzial neuer Technologien hinsichtlich Einsatzfähigkeit in der Industrie und unter Berücksichtigung notwendiger infrastruktureller Investitionsmaßnahmen und Wirtschaftlichkeitsaspekten abgeschätzt werden. Auf diese Weise soll ein konkretes Nutzungspotenzial herausgearbeitet werden und die Voraussetzung für weiterführende Innovationsprozesse hinsichtlich einer industriegetriebenen Weiterentwicklung und Verwertung geschaffen werden. Die Forschungsarbeiten dienen somit auch dazu, insbesondere die beteiligten Unternehmen zu ­befähigen, das Potenzial und Risiko für eine Überführung in die wirtschaftliche Nutzung bewerten zu können. Ein besonderer Fokus dieser Förderrichtlinie liegt auf Projekten, die einen systemischen Ansatz bei der Betrachtung der neuen Technologien und Verfahrenskombinationen im Zentrum ihrer Entwicklung haben und größere Bereiche der betroffenen Wertschöpfungsketten betrachten. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Vereine, Verbände und Stiftungen.Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können Projektskizzen bis zum 16. Dezember 2019 und bis zum 15. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur theoretischen, methodischen und technischen Weiterentwicklung der digitalen Geisteswissenschaften

Die neuen informatisch-technischen Möglichkeiten und die zunehmende Verfügbarkeit digitaler Daten verändern die Prozesse der geisteswissenschaftlichen Forschung und Wissensproduktion. Noch weitgehend offen ist die Frage, wie sehr sie den epistemischen Kern von Wissenschaft verändern werden. Die Vorstellung, dass der Einsatz digitaler Werkzeuge und Algorithmen nur die Bearbeitung größerer Datenmengen erleichtern würde, ohne dass dies epistemologische Implikationen hätte, greift zu kurz.

Das übergeordnete Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, ein tieferes Verständnis der neuen digitalen Forschungsmöglichkeiten zu erlangen sowie die digitalen Geisteswissenschaften theoretisch, methodisch und technisch weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deshalb interdisziplinäre Forschungsprojekte, die eine konkrete, anspruchsvolle geisteswissenschaftliche Forschungsfrage bearbeiten und dabei reflektieren und explizieren, wie geisteswissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden. Darauf aufbauend sollen sie aufzeigen, welche grundlegenden epistemologischen und methodischen Veränderungen die digitalen Forschungsmöglichkeiten auch für die Geisteswissenschaften mit sich bringen. Dies soll in Rückgriff auf und in Weiterentwicklung von bestehenden geisteswissenschaftlichen Theorien erfolgen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Akademien, Bibliotheken, Archive, Museen und andere, nicht gewerbliche Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern können und Zuwendungszweck und -voraussetzungen erfüllen. Die Projekte können die Form von Nachwuchsgruppen haben. Die Zuwendungen werden auf dem Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 10. Dezember 2019 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Ökonomische Aspekte von IT-Sicherheit und Privatheit

Online-Plattformen bringen sehr viele Nutzende zusammen, beispielsweise soziale Netzwerke oder Online-Händler. Es entsteht heute eine umfangreiche Plattformökonomie mit großen Marktanteilen einzelner Betreibender. Bürgerinnen und Bürger können dadurch diese Plattformen im Alltag kaum umgehen. Die Verwertung birgt jedoch das Potenzial, die Privatheit und Selbstbestimmtheit von Personen zu beeinträchtigen, weshalb die ökonomischen Grundlagen für den Wandel von Privatheit erforscht und verstanden werden müssen.

Zweck der Bekanntmachung ist es, durch ökonomische Betrachtungen zur effizienten Gestaltung von IT-Sicherheit und Privatheit beizutragen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt daher, die Erforschung ökonomischer Aspekte von IT-Sicherheit und Privatheit zu fördern. Ziel dieser Förderung ist es, die deutsche Führungsrolle im Bereich Schutz von Privatheit weiter zu stärken. Weiterhin soll dazu beigetragen werden, das IT-Sicherheitsniveau in Deutschland zu stärken sowie die Überführung von Forschungsergebnissen in die Praxis zu verbessern. Mit einer Förderung wird beabsichtigt, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich zu intensivieren, insbesondere soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Interesse sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bis spätestens zum 17. Oktober 2019 können Projektskizzen elektronisch eingereicht werden.

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BMBF: Wassertechnologien - Wiederverwendung

Die Förderrichtlinie ist Teil des neuen Bundesprogramms „Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N“. Sie gliedert sich ein in das Rahmenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA).

Die Verfügbarkeit von Wasser in ausreichender Menge und Qualität ist entscheidend für das gesundheitliche Wohlergehen des Menschen, für die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit von Regionen und eine intakte Umwelt. Die Beeinträchtigung der Wasserressourcen infolge Übernutzung und Verschmutzung einerseits und der weiterhin steigende Wasserbedarf bei begrenzten Ressourcen andererseits stellen immense Herausforderungen dar.

Weltweit wird sich diese Situation weiter verschärfen. Betroffen sind nicht nur aride Gebiete – auch die Wasserressourcen in Europa geraten zunehmend unter Druck. Die Vermeidung von Nutzungskonflikten um Wasser und die Erreichung einer nachhaltigen Wasserbereitstellung in ausreichender Menge und Qualität sind aber von höchster gesundheitlicher, ökonomischer und sozialer Bedeutung. Hierbei bietet auch die Digitalisierung vielversprechende Potenziale.

Die Fördermaßnahme soll einen Beitrag zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen im In- und Ausland leisten, insbesondere auch in Ländern mit vielversprechendem Potenzial für deutsche Technikanbieter. Dabei soll der Schwerpunkt des Forschungsgegenstands in Deutschland liegen, in Ausnahmen kann dieser auch im Ausland sein. Ziel ist es, innovative Technologien, Betriebskonzepte und Managementstrategien zur Wasserwiederverwendung und Entsalzung zu entwickeln und so zu einer nachhaltigen Erhöhung der Wasserverfügbarkeit sowie zu einem zukunftsfähigen Wassermanagement beizutragen. Zur Zielerreichung ist eine disziplinübergreifende Kompetenz- und Kapazitätsbündelung in transdisziplinär angelegten und praxisorientierten Verbundprojekten mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis erforderlich. Die relevanten Akteure der Wasserwirtschaft sollen daher von Anfang an eingebunden werden, um eine Ergebnisumsetzung vorzubereiten bzw. zu erreichen.

Die Fördermaßnahme zur Entwicklung von neuen Technologien und Konzepten für eine ressourcen- und energieeffiziente Wasserwiederverwendung und Entsalzung konzentriert sich auf folgende Themenfelder:

  1. Wasserwiederverwendung durch Nutzung von behandeltem kommunalem Abwasser;
  2. Kreislaufführung von industriell genutztem Wasser;
  3. Aufbereitung von salzhaltigem Grund- und Oberflächenwasser.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen.  Gefördert werden Verbundprojekte mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Bei international orientierten Projekten erfolgt grundsätzlich nur eine Förderung der deutschen Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 13. September 2019 sind zunächst Projektskizzen einzureichen.

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BMBF: „Research Partner Groups for Alumni“ in Afrika

Das BMBF verfolgt mit seinen Maßnahmen zur Förderung internationaler Kooperation in Bildung und Forschung das Ziel, die Rolle von Wissenschaftlerinnen insbesondere in den Bereichen zu stärken, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind.  Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung und ist Teil des Handlungsfelds 2 der neuen Afrika-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): „Wir wollen Hochschulbildung und wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und damit individuelle Lebensperspektiven verbessern“.

Afrikanische Wissenschaftler, die nach Forschungsaufenthalten in Deutschland an afrikanische Universitäten und ­Forschungseinrichtungen zurückkehren, können einen wichtigen Beitrag zum Aufbau bzw. zur Weiterentwicklung der nationalen Forschungs- und Innovationssysteme in Afrika leisten. Bislang wird das Potenzial der wissenschaftlichen Diaspora zur Stärkung von Forschung und Innovation in Afrika noch nicht systematisch ausgeschöpft. Mit den „BMBF Research Partner Groups for Alumni“ soll dieser Zielgruppe die Möglichkeit geboten werden, im Rahmen eines deutsch-afrikanischen Kooperationsvorhabens ihre wissenschaftliche Karriere an einer wissenschaftlichen Einrichtung in Afrika weiter voranzutreiben und gleichzeitig die mit Deutschland entstandenen wissenschaftlichen Netzwerke durch die Arbeit an gemeinsamen Forschungsthemen weiter auszubauen. Die Förderung von deutsch-afrikanischen Forschungsvorhaben soll es afrikanischen Alumni ermöglichen, an einem Universitäts- oder Forschungsinstitut in Afrika eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen und gleichzeitig gemeinsame Forschungsarbeiten mit der deutschen Partnereinrichtung durchzuführen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, in denen, entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks, die deutsche Partnereinrichtung und die Arbeitsgruppe des afrikanischen Partners, der an einer Universität/Forschungseinrichtung auf dem afrikanischen Kontinent angesiedelt ist, ein gemeinsames Forschungsthema bearbeiten. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse mit maximal 450 000 Euro (exklusive Projektpauschale) für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 22. August 2019 können Projektskizzen eingereicht werden. 

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BMBF: BNE-Kompetenzagentur Kommunen

„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) bezeichnet ein ganzheitliches Bildungskonzept, das Lernende dazu befähigt vor dem Hintergrund globaler, ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft zu handeln – für aktuelle und künftige Generationen.

BNE entlang der Bildungskette auf kommunaler Ebene zu verankern ist übergreifendes Ziel der Förderbekanntmachung „BNE-Kompetenzagentur Kommunen“. In allen Bildungsetappen, d. h. von der frühkindlichen Bildung über Schule, berufliche Bildung und der Hochschulbildung bis hin zum non-formalen und informellen Lernen sollen Kommunen erprobte Ansätze eines ganzheitlichen Bildungsmanagements nutzen und so BNE in lokale Bildungslandschaften integrieren. Zur Erreichung dieses Ziels beabsichtigt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Zuständigkeit eine bundesweit agierende „BNE-Kompetenzagentur Kommunen“ zu fördern. Diese soll Informationen aus der Umsetzung von BNE in Kommunen und Bildungslandschaften für interessierte Kommunen aufbereiten und Kommunen bei der strukturellen Verankerung von BNE unterstützen. Diese überregional geprägte Aufgabe des Wissenstransfers ist Teil des deutschen Engagements im UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE, für den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Federführung in der Bundesregierung hat.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts (wie beispielsweise Vereine, Stiftungen, Bildungsinstitutionen), einschlägige wissenschaftliche Einrichtungen (aus der Transfer-, Kommunal- oder Bildungs­forschung) sowie vergleichbare Institutionen (Hochschulen) wie auch Einrichtungen im Sektor öffentlicher Beratung (förderungsfähig sind nur Tätigkeiten im nichtwirtschaftlichen Tätigkeitsbereich). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. September 2019 können Anträge eingereicht werden.

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BMBF: Zivile Sicherheit – Prävention und schnelle Hilfe bei biologischen Gefahren

Mit dieser Förderrichtlinie streben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Agence Nationale de la Recherche (ANR) die Förderung interdisziplinärer Forschungsprojekte an, um die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen. Damit setzen BMBF und ANR die langjährige erfolgreiche bilaterale Kooperation auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitsforschung fort, mit der nicht nur die nationale Sicherheit in beiden Ländern gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur europäischen Sicherheitsarchitektur geleistet werden soll.

Mit der vorliegenden Förderrichtlinie wird daher angestrebt, die effektive Kooperation zwischen Forschern, Anwendern und Praxispartnern aus dem Bereich der Krisenvorsorge in Deutschland und Frankreich zu stärken und den Schutz der Bevölkerung vor biologischen Gefahren, wie sie durch Epidemien oder Pandemien, technische Störfälle oder die vorsätzliche Ausbringung von Agenzien hervorgerufen werden, zu verbessern. Im Rahmen der Förderung werden Lösungen aus der Forschung erwartet, die zur Erhöhung der Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern beitragen, den internationalen Markt für Sicherheitsprodukte und Sicherheitsverfahren erschließen und die Grundrechte sowie die Freiheit der Menschen respektieren. Die Forschungsverbünde müssen interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellt sein und in Zusammenarbeit zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften und Behörden gemeinsam Sicherheitslösungen erarbeiten, die der Praxis und den gesellschaftlichen Ansprüchen genügen. In den Vorhaben sind gesellschaftliche, ethische, kulturelle und rechtliche Fragen zu berücksichtigen.

Antragsberechtigt sind: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Behörden und deren Forschungseinrichtungen sowie vergleichbare Institutionen, sowie Anwender im Sinne dieser Richtlinie: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen (zum Beispiel Labore, medizinische Einrichtungen etc.), Sicherheits- und Rettungskräfte (Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Katastrophenschutz etc.), Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 10. September 2019 eingereicht werden.

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BMBF: Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee – Küsten im Wandel

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“, das Teil des Rahmen­programms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ ist, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Untersuchung der regionalen Auswirkungen des Klimawandels und der anthropogenen Nutzung in Küstengebieten zu ­fördern. Die Fördermaßnahme soll im Spannungsfeld der Anpassung an die Folgen des Klimawandels, der nachhaltigen Ressourcennutzung sowie dem Erhalt der natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen Entscheidungswissen und wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen bereitstellen, welche Bund und Länder bei ihren Aufgaben im Küstenschutz, im Küstenmanagement sowie im Natur- und Meeresschutz unterstützen.

Das BMBF will mit dieser Fördermaßnahme die Kooperation und Kommunikation von ingenieur-, natur- und gesellschaftswissenschaftlicher Forschung sowie die Zusammenarbeit universitärer und außeruniversitärer Forschungs­einrichtungen stärken, um so eine kohärente, trans- und interdisziplinäre Küstenforschung zu gewährleisten, welche die Komplexität des Forschungsgegenstandes spiegelt und der Vielzahl der Akteure im Küstenraum gerecht wird. Die Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen und Universitäten benachbarter Küstenstaaten entsprechend ihrer Forschungsagenden wird begrüßt.

Die Forschung soll konkrete Zielvorstellungen formulieren, zukünftige Nutzer in die Projektplanung und -durchführung einbeziehen sowie durch konsequente Umsetzung von Maßnahmen des Wissenstransfers und der Datenbereitstellung die spätere Nutzung der Ergebnisse in Politik und Gesellschaft sicherstellen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gesellschaftliche Organisationen (z. B. Stiftungen, Vereine und Verbände) und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 17. September 2019 Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA3) beabsichtigt das BMBF, Forschungsvorhaben zu fördern, welche direkte und indirekte Treiber für den Verlust von biologischer Vielfalt identifizieren. Darauf aufbauend sollen die Forschungsvorhaben innovative Ansätze zur Erhaltung der Biodiversität entwickeln und in die Umsetzung bringen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, durch die Entwicklung innovativer Bewertungskonzepte, Governancestrukturen und (Politik-)Maßnahmen den Stellenwert für Ökosystemleistungen und Naturkapital auf unternehmerischer und gesellschaftlicher Ebene zu steigern und wirksam zur Sicherung von biologischer Vielfalt beizutragen. Die Forschung leistet einen zentralen Beitrag für die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Für ihren Erfolg muss sie zur Praxis anschlussfähig sein. Ein besonderes Augenmerk liegt daher auf einer Beteiligung von Praktikern aus Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft. In dieser Bekanntmachung werden daher interdisziplinäre und transdisziplinäre Forschungsansätze gefördert, orientiert am „Förderkonzept der Sozial-ökologischen Forschung für eine gesellschaftsbezogene Nachhaltigkeitsforschung 2015 bis 2020“.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen der Kommunen und Länder, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Stiftungen, Vereine und Verbände. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Frist: Für die erste Phase sind dem Projektträger begutachtungsfähige Förderanträge bis zum 13. September 2019 einzureichen.

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BMBF: Integration der Länder der Östlichen Partnerschaft in den Europäischen Forschungsraum

Die Bundesregierung übernimmt im Rahmen ihrer Strategien zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie zum Europäischen Forschungsraum Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz, die engere Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie die gemeinsame Bewältigung globaler Herausforderungen. Der Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten der Europäischen Union, insbesondere mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und die Ukraine), kommt dabei eine wichtige strategische Funktion zu.

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, deutsche Antragsteller und deren Partner in den Ländern der Östlichen Partnerschaft über gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte stärker in das laufende und in das nächste Forschungsrahmenprogramm einzubinden und somit intensive und langfristige Kooperationen zu ermöglichen. Die Bekanntmachung ist offen für Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen, die zu den im Weiteren identifizierten Themenbereichen relevante Beiträge leisten können. Gefördert werden der Personalaustausch, die Koordinierung der internationalen Kooperation sowie die Organisation von Veranstaltungen/Projektworkshops.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Zuwendungszweck und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen.

Frist: Förmliche Projektanträge sind bis zum 6. Dezember 2019 vorzulegen.

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BMBF: CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Die Förderrichtlinie „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ zielt auf die Förderung internationaler Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ und bündelt die wirtschaftsorientierten internationalen Aktivitäten unter dieser Dachmarke. CLIENT II soll einen Beitrag dazu leisten, durch die Unterstützung der Kooperation mit entsprechenden Partnerländern Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu unterstützen. Gleichzeitig nimmt Deutschland durch die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern bei Forschung und Entwicklung auch seine internationale Verantwortung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wahr. Im Fokus von CLIENT II steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze in den Themenbereichen Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft, Wassermanagement, Klimaschutz/­Energieeffizienz, Anpassung an den Klimawandel, Landmanagement, Nachhaltige Energiesysteme und Naturrisiken gemeinsam zu entwickeln und zu implementieren. Gleichzeitig sollen damit neue Marktpotenziale für exportorientierte innovative deutsche Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – erschlossen werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit FuE-Kapazität in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit FuE-Kapazität) in Deutschland verlangt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMBF: Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial

Die fortschreitende Digitalisierung prägt schon heute die Art, wie Produktions- und Dienstleistungen erbracht werden können. Wirtschaft und Gesellschaft stehen gemeinsam vor der Herausforderung, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um Qualität und Produktivität der Arbeitswelt zu steigern. Mit diesem Ziel müssen nachhaltige Digitalisierungskonzepte sowie Umsetzungsstrategien entwickelt werden, die neue Technologien, vorhandene Stärken und Strukturen sowie die Bedürfnisse der Menschen gleichermaßen berücksichtigen.

Dem Mittelstand kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Über 30 Mio. Menschen sind in rund 3,7 Mio. kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt und bilden einen Motor für Wachstum und Innovationen. Eine zukunftsfähige Arbeitswelt ist daher auf einen zukunftsfähigen Mittelstand angewiesen.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, das technische und soziale Innovationspotenzial mittelständischer Unternehmen zu stärken, indem neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung und -organisation erforscht, entwickelt und umgesetzt werden.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und mittelständische Unternehmen, staatliche und nicht-staatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbände. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 2. September 2019

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BMBF: Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Ergebnisse sollen den dringlichen, direkten, aktuellen Bedarfen der Anwender entsprechen und zielgerichtet deren Handlungsfähigkeiten verbessern. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche. Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung. Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Die angestrebten Ergebnisse müssen über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen. Sie müssen klare Leistungsvorteile gegenüber verfügbaren Lösungen und ein hohes Anwendungspotenzial aufweisen, das durch überzeugende Verbreitungs- und Verwertungspläne erkennbar ist. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 31. Juli und 31. Januar eines jeden Jahres bis 2022

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

Das BMBF fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich auf dem Gebiet der gesellschaftsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung bzw. mit der Leitung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen qualifizieren wollen. Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Weiterentwicklung von institutionellen sowie personellen Kapazitäten, die für die Durchführung inter-/transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung benötigt werden. Außerdem soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Interesse an inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen die Möglichkeit gegeben werden, in eigenen Arbeitsgruppen gemeinsam sozial-ökologische Fragestellungen zu bearbeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu erhöhen und allgemein ihre Chancen für Karrierewege in inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu verbessern.Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahren, gefördert werden in der Regel maximal vier wissenschaftliche Personalstellen (teilbar) je Nachwuchsgruppe (davon maximal zwei Postdocs). Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es können jährlich jeweils bis zum 29. April Skizzen vorgelegt werden.

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Förderung VolkswagenStiftung

VolkswagenStiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene

"Momentum" bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn sind mit dieser Initiative Wissenschaftler(innen) in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen. Angesichts eines immer kurzatmiger agierenden Wissenschaftsbetriebs sollen Freiräume für neues Denken in Forschung und Lehre im Universitätsalltag geschaffen werden. Der Fokus des neuen Förderangebots liegt darauf, die Vielfalt der Forschung und die Kreativität von Forscherpersönlichkeiten in Universitäten in Deutschland sowie die strategische Weiterentwicklung der entsprechenden Organisationseinheit zu stärken. Das Förderangebot richtet sich an Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre, die Fördersummer bis zu 1 Million Euro.

Frist: 4. Juni 2019 und 2. Juni 2020

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VolkswagenStiftung: Künstliche Intelligenz ─ Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Hierbei sollen neuartige Projektkonstellationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit für ein wissenschaftliches wie gesellschaftlich hoch relevantes und aktuelles Themenfeld ermöglicht und durch die entsprechenden Perspektivenwechsel zu neuen Sichtweisen und Lösungsansätzen erreicht werden. Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

  • Planning Grant
    Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
     
  • Full Grant
    Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.

Frist: 17. Oktober 2019 (Full Grant)

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VolkswagenStiftung: Freigeist-Fellowship

Die VolkswagenStiftung vergibt Freigeist-Fellowships an außergewöhnliche Persönlichkeiten der Forschung, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. NachwuchswissenschaftlerInnen mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Dies bedeutet auch, dass während der Förderung bei Bedarf zusätzliche Komponenten (z.B. Mitarbeiterstellen, Reisemittel etc.) beantragt werden können.

Frist: 10. Oktober 2019

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VolkswagenStiftung: Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en).

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich (mindestens jedoch acht Monate vor dem Zeitpunkt der geplanten Veranstaltung)

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VolkswagenStiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen. Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens des Stifterverbands und der Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland.

Frist: keine, Antragstellung jederzeit möglich

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VolkswagenStiftung unterstützt geflohene Wissenschaftler*innen

Die VolkswagenStiftung möchte speziell die Einbindung von forschenden Menschen aus Kriegsgebieten in unser Wissenschaftssystem unterstützen und hat zu diesem Zweck das "Zusatzmodul für geflohene Wissenschaftler(innen)" ins Leben gerufen. Dadurch erhalten Wissenschaftlerinnen durch die Mitarbeit in einem bereits geförderten Forschungsprojekt die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen. Das Förderangebot sieht im Kern vor, dass die ursprünglichen Antragsteller für bereits laufende Förderprojekte Zusatzanträge stellen können. In Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben können sie Mittel von bis zu 200.000 Euro beantragen.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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VolkswagenStiftung: Offen – für Außergewöhnliches

Die VolkswagenStiftung fördert Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint. Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream. Das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches" ist also Ausnahmefällen vorbehalten. Anders gesagt: Wer hier zum Zuge kommen will, muss mit seinem Vorhaben nicht nur höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen, sondern auch plausibel darstellen können, dass sich im Rahmen der Förderangebote anderer Institutionen keine Unterstützung für das Projekt finden lässt. Bevorzugt werden Vorhaben, die sich außergewöhnlichen interdisziplinären und methodischen Herausforderungen stellen, die eine einmalige Gelegenheit ergreifen möchten oder die durch ein anderes Alleinstellungsmerkmal überzeugen können. Entsprechend dem offenen Charakter des Förderangebots kann es keinen allgemeingültigen Kriterienkatalog geben.

Frist: keine, Antragseinreichung nach persönlicher Absprache

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VolkswagenStiftung: Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Die VolkswagenStiftung unterstützt eine Reihe von Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.

Frist: keine

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VolkswagenStiftung: Sommerschulen

Mit dieser Förderinitiative unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben. Unterstützt werden Sommerschulen mit höchstens 60 Teilnehmer*innen. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind ein interdisziplinärer und internationaler Kontext, eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden. Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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VolkswagenStiftung: Weltwissen – Strukturelle Stärkung 'kleiner Fächer'

Die sogenannten 'kleinen Fächer' stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation. Ihre komplexen Gegenstände regen dazu an, Probleme multiperspektivisch zu adressieren und tragen dadurch zentral zu einer gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen so wichtigen vielschichtigen Erforschung der Welt und einem ganzheitlichen "Weltwissen" bei. Gleichzeitig sind gerade diese Wissensgebiete häufig durch prekäre Strukturen an den Universitäten gekennzeichnet. Deshalb zielt das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre. Es soll die Vertreter(innen) dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, welche den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen. Das Förderangebot richtet sich an festangestellte Professor(inn)en aus den 'kleinen Fächern' zusammen mit Vertreter(inne)n der Universitätsleitungen (Förderlinie 1) sowie Wissenschaftler(innen) an Hochschulen sowie außeruniversitären Einrichtungen, die 'kleine Fächer' vertreten (Förderlinie 2). In der ersten Förderlinie werden bis zu 1 Mio. Euro vergeben, in der zweiten Förderlinie bis zu 100.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt maximal 7 Jahre.

Frist: 16. September 2019 und 16. September 2020

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Weitere Förderungen

DFG: Trilateral French-Japanese-German Research Projects on Artificial Intelligence

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) together with the French National Research Agency (ANR, France), and the Japan Science and Technology Agency (JST, Japan) is announcing the first trilateral call for research proposals on “Artificial Intelligence” (AI).

There has been remarkable progress in AI research in recent years. The progress of AI brings a tremendous opportunity, though at the same time it can potentially violate individual privacy and the right to informational self-determination. The three countries participating in this joint programme share the same values. Based on the added value obtained through the collaboration of the three countries, the aim is to present the direction of future digital economy and society through technical progress in AI research to strengthen trust, transparency and fairness as well as improving performance and investigating AI methods. 

Deadline: Proposals must be submitted by 25 October 2019, 10:00 CEST.

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DFG-Fraunhofer: Förderung gemeinsamer Kooperationsprojekte im Bereich Erkenntnistransfer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft fordern erneut gemeinsam zur Antragstellung auf dem Gebiet des Erkenntnistransfers auf. Gefördert werden trilaterale Transferprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Anwendungspartnern, mit denen eine Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden soll.

Es können trilaterale Transferprojekte mit einem universitären Partner (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem, gegebenenfalls mehreren Anwendungspartnern (eigen-finanziert) beantragt werden. Die Laufzeit der Projekte kann maximal drei Jahre betragen. Transferprojekte müssen auf Ergebnissen basieren, die in DFG-geförderten Forschungsprojekten generiert wurden. Die Projektpartner greifen diese Ergebnisse auf und entwickeln sie gemeinsam zu einem Demonstrator/Prototypen weiter.

DFG und Fraunhofer stellen jeweils Mittel bis zu einer Höhe von jeweils 3 Millionen Euro pro Ausschreibung zu Verfügung. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Der Stichtag für die Projektskizzen ist der 23. September 2019.

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Hans-Böckler-Stiftung: Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden

Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt jährlich den Maria-Weber-Grant zur Teilvertretung für Juniorprofessor*innen und Habilitierenden aus. Die Bewerber*innen können für bis zu 12 Monate eine Vertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Es werden Mittel zur Bezahlung der Teilvertretung von pauschal 20.000€ pro Semester gewährt.

Zielgruppe sind herausragende Wissenschaftler*innen aus allen Fachgebieten, an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat.

Frist: Jährlich am 15. September.

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HCAS: Core Fellowship Programme

The Core Fellowship Program is the basis of all Helsinki Collegium for Advanced Studies (HCAS) activities and is open to researchers from the humanities, social sciences, behavioral sciences, theology and law, as well as to researchers in other fields who focus on topics related to the human sciences. It is about employment programme (not a grant programme) with Fixed term appointments for 0,5–2 years. It´s open for For all career levels beyond the doctorate (post-docs, mid-career researchers, and full professors).

HCAS offers Time and freedom for concentrated research free from administrative duties and from a large teaching obligation, Salaried positions with associated benefits (paid family and sick leave, pension benefits and occupational health care) in accordance with the General Collective Agreement for Universities and many more. The Fellows should concentrate on their research to the best of their abilities, present their research at Collegium seminars and interact with their colleagues.

Deadline: Annual open call usually from August to September.

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Robert Bosch Stiftung: Our Common Future

Vielen Jugendlichen ist nicht klar, wofür das Leitbild der Nachhaltigkeit im positiven Sinne steht und wie es in konkretes Handeln übersetzt werden kann. Lehrkräften kommt die anspruchsvolle Aufgabe zu, ihren Schülerinnen und Schülern komplexe fächerübergreifende Themen wie Nachhaltigkeit zu vermitteln. Deswegen gilt es, interdisziplinär denkende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit interessierten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zu vernetzen, um das große Thema "Nachhaltigkeit" greifbar zu machen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Im Rahmen eines Our Common Future-Projekts soll ein interdisziplinäres Forschungsthema aus dem Bereich der Nachhaltigkeit bearbeitet werden. Dabei erfahren die Jugendlichen Forschung als ergebnisoffenen Prozess, den sie selbst mitgestalten können – von der wissenschaftlichen Fragestellung, über die Wahl geeigneter Untersuchungsmethoden, die Datenerhebung und -auswertung bis hin zur Präsentation.

Die Stiftung kann klar definierte und zeitlich begrenzte Vorhaben von einer Dauer von bis zu drei Jahren finanziell unterstützen. Die geförderten Projekte werden außerdem zu einem alle zwei Jahre stattfindenden bundesweiten Kongress eingeladen. Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Projektidee können sich um Fördergelder bewerben. Die Teammitglieder sind an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen bzw. an weiterführenden Schulen in Deutschland angestellt. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sind ebenfalls Zielgruppe von Our Common Future.

Frist: Jederzeit.

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DFG: Nationale Forschungsdateninfrastruktur

Bund und Länder haben im November 2018 den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. In der NFDI sollen Datenbestände in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess systematisch erschlossen, langfristig gesichert und entlang der FAIR-Prinzipien über Disziplinen- und Ländergrenzen hinaus zugänglich gemacht werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt mit dieser Ausschreibung zur Antragstellung für die Förderung von NFDI-Konsortien ein.

Die langfristige Archivierung und Bereitstellung von Forschungsdaten sowie Prozesse zu ihrer Qualitätssicherung verbessern die Qualität und Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen und eröffnen wichtige Anschlussmöglichkeiten für weitere Forschung und Innovation. Deshalb müssen Forscherinnen und Forscher sowie wissenschaftliche Einrichtungen Voraussetzungen für die Zugänglichkeit und eine vielfältige akademische Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten schaffen, indem sie verbindliche Absprachen zu Standards treffen sowie interoperable Dienste und verlässliche, einfach zu nutzende und sichere Infrastrukturen verfügbar machen.

Für einzelne Konsortien sind pro Jahr in der Regel 2–5 Millionen Euro inklusive Programmpauschale und somit 1,6–3,9 Millionen Euro für direkte Projektkosten vorgesehen. Es sind drei Ausschreibungsrunden in den Jahren 2019, 2020 und 2021 vorgesehen. Diese Ausschreibung ruft zur Einreichung von Anträgen in der Ausschreibungsrunde 2019 auf. Sie zielt auf einen Förderbeginn zum 1. Oktober 2020. Anträge können zunächst für einen Förderzeitraum von fünf Jahren gestellt werden. Verbindliche Voranmeldungen für 2019 sind ebenso wie unverbindliche Absichtserklärungen für 2020 und 2021 bis spätestens zum 4. Juli 2019 per E-Mail zu senden.

Frist: 15. Oktober 2019

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Alexander von Humboldt-Stiftung: Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Forschende

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und wird von verschiedenen Stiftungen aus dem In- und Ausland finanziell unterstützt. Nachdem sie bislang von Runde zu Runde verlängert wurde, soll sie nun dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert werden. Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Verlängerung im Rahmen eines Kofinanzierungs-Modells. Künftig sollen im Rahmen des Programms jährlich bis zu 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.

Frist: Bis zum 13. September 2019 können Anträge für die 6. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative eingereicht werden.

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DFG: Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ 4. Runde

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative „Research in Germany“ schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum vierten Mal den Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ aus.

Der Ideenwettbewerb bietet deutschen Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, Ideen für ein internationales Forschungsmarketing mit Unterstützung der DFG zu verwirklichen. Willkommen sind Ideen, die Forschungsinstitutionen, -regionen oder -netzwerke als starke Kooperationspartner auf außergewöhnliche Weise international sichtbar positionieren oder die um hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen beziehungsweise einen Forschungsaufenthalt in Deutschland werben. Mit Preisgeldern in Höhe von 25 000 Euro und 100 000 Euro unterstützt die DFG die Umsetzung von bis zu neun besonders Erfolg versprechenden Konzepten deutscher Forschungseinrichtungen.

Frist: Konzepte werden noch bis 12. November 2019 entgegen genommen.

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DFG: Colombian-German Collaboration in Research

On the basis of the Letter of Intent signed in January 2019 between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Universidad de Antioquia (UdeA) in Colombia, researchers from Germany and UdeA can submit proposals for joint research projects in any field of research.

Researchers can apply for a funding period of up to three years. All proposals will be reviewed by both organisations separately.

Deadline: Submission of research proposals is possible at any time.

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Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittsbereich Bild-Ton-Sprache
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Anträge können grundsätzlich nur aus Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.

Frist: Projektanträge können vorgelegt werden bis zum 15. Februar  für die Sommersitzung der Stiftungsgremien im Juni und 15. September für die Wintersitzung der Stiftungsgremien im Februar eines Jahres.

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Mercator Fellowship-Programm: Stipendienprogramm für Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis

Die Mercator-Stiftung hat 2013 ein Fellowship-Programm geschaffen, um die seit 2008 erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fellows stärker auszubauen. Durch ihr Expertenwissen und ihre ausgezeichnete praktische Erfahrung wirken die Mercator Fellows als wichtige Impulsgeber in den Themenfeldern der Stiftung und helfen, Ideen zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu entwickeln. Sie werden nachhaltig in die Arbeit der Stiftung eingebunden, sodass sie ihr Expertenwissen und ihre Positionen durch Vorträge und Diskussionen in die Netzwerke einbringen können.

Mercator Fellows sind herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis, die zu spezifischen Fragestellungen mit Bezug zu den Themen und Handlungsfeldern der Stiftung Mercator arbeiten. Das Programm ist für Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten und Disziplinen offen. Einschlägige Erfahrung und Qualifikation in dem zur Bearbeitung vorgeschlagenen Fellowship-Thema werden vorausgesetzt. Ein Mercator Fellowship ist nicht zur Förderung von Studierenden auf Bachelor- oder Masterniveau gedacht. Es wird nicht als Promotions- und Habilitationsstipendium oder Abschlussstipendium, das sich an eine Förderung durch Dritte anschließt, vergeben. Die Leistungen im Fellowship enthalten Grundbeträge zur Deckung des Lebensunterhalts und Sachkosten sowie pauschale Nebenleistungen zur Deckung von Reise-, Publikations- und Veranstaltungskosten. 

Die Stiftung wählt jährlich bis zu sechs Mercator Fellows aus. Über die Vergabe entscheidet die Geschäftsführung mit ausgewählten Mitgliedern des Beirats.

Frist: Jederzeit.

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DFG und Fraunhofer: Kooperationsprojekte im Bereich Erkenntnistransfer

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft fordern gemeinsam zur Antragstellung auf dem Gebiet des Erkenntnistransfers auf. Gefördert werden trilaterale Transferprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Anwendungspartnern, mit denen eine Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden soll. Ziel ist es, den Übergang von Erkenntnissen aus DFG-Projekten zu Unternehmen zu erleichtern. Fraunhofer-Institute fungieren dabei als Mittler zwischen Universität und Anwendung, indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Anwendung verstärken und neue initiieren. Es können trilaterale Transferprojekte mit einem universitären Partner (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Für die Projekte ist eine dreijährige Laufzeit vorgesehen.

Frist: In den Jahren 2020 und 2021 ist mit einer vergleichbaren Ausschreibung mit einer Deadline jeweils in der zweiten Aprilwoche zu rechnen.

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Alexander von Humboldt Siftung: Professorship

Academics of all disciplines from abroad, who are internationally recognised as leaders in their field and who are expected to contribute to enhancing Germany's sustained international competitiveness as a research location in consequence of the award, are eligible to be nominated for an Alexander von Humboldt Professorship. The Alexander von Humboldt Professorship, which is financed by the Federal Ministry of Education and Research through the International Research Fund for Germany, enables award winners to carry out long-term and ground-breaking research at universities and research institutions in Germany. The award funds, totalling 5 million euros for academics in experimental disciplines and 3.5 million euros for researchers in theoretical disciplines, are made available for a period of five years. Nominations may be submitted online by German universities; non-university research institutions may also submit nominations jointly with a German university. The nominee must be recognised as a world leader in his or her field and must be established as an academic abroad.

Deadline: 15 September and 15 April every year

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EIC: FET Open Challenging Current Thinking

FET Open supports early stage science and technology research exploring new foundations for radically new future technologies by challenging current paradigms and venturing into unknown areas. A bottom-up selection process widely open to any research idea builds up a diverse portfolio of new research directions. The specific challenge of this call is to lay the foundations for radically new future technologies of any kind from visionary interdisciplinary collaborations that dissolve the traditional boundaries between sciences and disciplines, including the social sciences and humanities. This topic also encourages the driving role of new actors in research and innovation, including excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs and first-time participants to FET under Horizon 2020 from across Europe. Proposals are sought for cutting-edge high-risk / high-impact interdisciplinary research with all of the following essential characteristics("FET gatekeepers"):

  • Radical vision: the project must address a clear and radical vision, enabled by a new technology concept that challenges current paradigms.
  • Breakthrough technological target: the project must target a novel and ambitious science-to-technology breakthrough as a first proof of concept for its vision.
  • Ambitious interdisciplinary research for achieving the technological breakthrough and that opens up new areas of investigation.

The inherently high risks of the research proposed shall be mitigated by a flexible methodology to deal with the considerable science-and-technology uncertainties and for choosing alternative directions and options. Expected Impact:

  • Scientific and technological contributions to the foundation of a new future technology
  • Potential for future social or economic impact or market creation.
  • Building leading research and innovation capacity across Europe by involvement of key actors that can make a difference in the future, for example excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs or first-time participants to FET under Horizon 2020.

Deadline: 18 September 2019 and 13 May 2020

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COST: Europäische Zusammenarbeit

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatliche Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung, bei der nationale Forschungsarbeiten international gebündelt und koordiniert werden. COST unterstützt die pan-europäische Netzwerkbildung zu definierten Themen über einen Zeitraum von vier Jahren. Auf diese Weise wird ein gemeinsamer Austausch zwischen den Forschenden ermöglicht und die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Verbreitung ihrer Ergebnisse verbessert. Außerdem legt COST Wert darauf, dass die Netzwerke sowohl jüngere Forschende als auch Forschende aus "Forschungs- und innovationsschwächeren" europäischen Staaten (den sogenannten "Zielstaaten für Inklusion") gezielt einbeziehen. COST fördert Vernetzungsaktivitäten, wie etwa Arbeitsgruppen, Tagungen, Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen. Die Personal- und Forschungsmittel stammen aus nationaler Förderung oder Drittmitteln und werden nicht von COST finanziert.

Frist: Jederzeit.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

Aleksan­teri In­sti­tute: Programme for vis­it­ing Fel­lows

Starting from the academic year 2008–2009, the Visiting Fellows Programme has hosted over 130 Visiting Fellows working on various fields and themes within the social sciences and humanities. The Aleksanteri Institute Visiting Fellows Programme provides an opportunity for highly qualified scholars in Russian and Eastern European studies to visit the Aleksanteri Institute and the University of Helsinki for a period of one to three months. During the fellowship, Visiting Fellows work on their research projects and can benefit from interaction with scholars at the Aleksanteri Institute and elsewhere in Finland. Each Visiting Fellow has two academic hosts who are working on a related theme and who help them to settle in and establish contacts with the research community in Finland. Visits are supported with a monthly grant of 3300 €.  

Deadline: anytime

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BMBF: Förderung von Open Access-Publikationen

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Hierbei kann die Lizenz so gestaltet sein, dass sie eine Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen wie die Ursprungslizenz erlaubt, dass sie Bearbeitungen der Beiträge verbietet oder nur eine nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt. Bis zu einer Höhe von 2 000 Euro je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2 000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2 400 Euro.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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BMBF: Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung"

Mit der Fördermaßnahme VIP+ will das BMBF Innovationspotenziale der Grundlagenforschung erschließen. Die Fördermaßnahme soll ForscherInnen aller Disziplinen anregen, die Möglichkeiten der späteren wirtschaftlichen Verwertung und gesellschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse zu validieren. Mit VIP+ werden Vorhaben gefördert, die das Innovationspotenzial vorhandener Forschungsergebnisse prüfen, nachweisen und bewerten sowie mögliche Anwendungsbereiche erschließen. Die Förderung setzt voraus, dass durch das Vorhaben ein hohes Innovationspotenzial zu erwarten ist. Die Förderung durch VIP+ geht somit über rein fachwissenschaftliche Fragen hinaus. Sie dient dem Brückenschlag in die nach folgende Verwertung bzw. Anwendung. Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Zur BMBF-Seite zum Thema Validierungsförderung Hier finden Sie auch die ergänzende Handreichung für VIP+ Antragstellende aus dem Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) (im Pdf-Format).

Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Alexander von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die AvH-Stiftung fördert den weltweiten Forschungsaufenthalt für WissenschaftlerInnen aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Die Dauer beträgt für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate und für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren. Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise

EIC: Horizon Prize for 'Blockchains for Social Good'

The challenge is to develop scalable, efficient and high-impact decentralized solutions to social innovation challenges leveraging Distributed Ledger Technology (DLTs), such as the one used in blockchains. Social application areas in which decentralized solutions based on DLTs have shown clear benefits over conventional centralised platform solutions include, but are not limited to:

  • demonstrating the origin of raw materials or products and supporting fair trade and the fair monetization of labour;
  • allowing for a greater visibility of public spending and a greater transparency of administrative and production processes;
  • participation in democratic decision-making by enabling accountability, rewarding participation and/or anonymity;
  • enabling the development of decentralized social networks or clouds, or of decentralized platforms for the collaborative economy;
  • managing property, land registry or other public records; and
  • contributing to financial inclusion.

This challenge is targeted at a wide range of actors: individuals, social entrepreneurs, civil society organisations, research centres from technological and social disciplines, creative industries, students, hackers, start-ups, and SMEs. Tackling this challenge requires a multidisciplinary expertise.

Deadline: 3 September 2019

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Alexander von Humboldt Stiftung: Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt Stiftung vergibt den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, für den in ihrem Fachgebiet bereits international anerkannte WissenschaftlerInnen, die ihre Promotion vor nicht mehr als 18 Jahren abgeschlossen haben, nominiert werden können. Von ihnen wird erwartet, dass sie zukünftig durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig prägen. Die PreisträgerInnen werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen ausgezeichnet. Sie sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Nominierung erfolgt durch WissenschaftlerInnen in Deutschland. Auch ein im Ausland tätiger Preisträger der Humboldt-Stiftung kann eine Nominierung initiieren, muss diese jedoch gemeinsam mit einem in Deutschland tätigen Kollegen einreichen. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Preis ist mit 45.000 Euro dotiert.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Weitere Ausschreibungen und Aufrufe

REA: Expertinnen und Experten zur Begutachtung von Horizont-2020-Projekten gesucht

Die Research Executive Agency (REA) sucht derzeit wieder unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie GutachterInnen für Horizont-2020-Projekte. Frauen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Angesprochen sind ExperInnen aller Fachgebiete und Nationalitäten. Bei Interesse kann man sich über das Funding & Tender Portal in der Datenbank registrieren.

Die Europäische Kommission wählt aus der Datenbank geeignete Personen aus, die Projektvorschläge und Programme evaluieren. Darüber hinaus unterstützen Gutachter/innen die Europäische Kommission beim Monitoring von Projekten und bei der Konzeption neuer Fördermaßnahmen.

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