Mathematik und Naturwissenschaften

Bundesförderungen

BMBF: Vernetzungs- und Sondierungsreisen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen („Travelling Conferences“) zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern in Australien, China, Japan, Neuseeland, Südkorea und Südostasien

Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung zielt u. a. auf die Stärkung der Exzellenz durch weltweite Kooperationen und auf eine Gestaltung der globalen Wissensgesellschaft mit Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Bekanntmachung verfolgt die Umsetzung beider Ziele gemeinsam mit Australien, China, Japan, Neuseeland, Südkorea und ausgewählten Ländern in Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand und Vietnam). Mit der Förderbekanntmachung „Travelling Conferences“ bezweckt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Vernetzungs- und Sondierungsreisen von Vertreterinnen und Vertretern deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern in den oben genannten Zielländern zu unterstützen.

Schwerpunkt der Förderung sind die Konzeption und Durchführung von sogenannten „Travelling Conferences“, auf denen deutsche Expertinnen und Experten sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu aktuellen Forschungsthemen referieren. Es werden insbesondere Anträge in folgenden thematischen Schwerpunkten berücksichtigt:

  • Bioökonomie und
  • Gesundheit (Antimikrobielle Resistenzen, Krebsforschung, Digitale Gesundheit).

Antragsberechtigt sind staatliche und staatliche anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 40 000 Euro je Vorhaben sowie für die in der Regel maximale Dauer von sechs Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Es gibt zwei Einreichungsfristen. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 8. Juni 2020 oder 20. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Vorkommen von Spurenstoffen, Krankheitserregern und antimikrobiell resistenten Bakterien im Wasserkreislauf und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit

Die vorliegende Bekanntmachung erfolgt im Rahmen des ERA-Net Cofund AquaticPollutants „Risk posed to human health and the environment by pollutants and pathogens present in water resources“ (ERA-Net Cofund AquaticPollutants gefördert durch das EU Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020).

An der transnationalen Bekanntmachung beteiligen sich 32 Partnerinstitutionen aus 26 Ländern:

  • die EU-Mitgliedstaaten Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, ­Italien, Lettland, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Spanien, Schweden, Tschechische Republik, Zypern,
  • die assoziierten EU-Länder Israel, Moldawien, Norwegen, Tunesien, Türkei,
  • die Drittstaaten Brasilien, Südafrika, Taiwan.

In limnischen und marinen Ökosystemen ist das Auftreten von neuen, anthropogenen Spurenstoffen sowie Krankheitserregern und antimikrobiell resistenten Bakterien zu beobachten. Die Auswirkungen dieser Kontaminanten im Einzelnen und in ihrer Wechselwirkung auf die aquatischen Ökosysteme und die menschliche Gesundheit sind nur unzureichend erforscht. Die Förderung innerhalb des ERA-Net Cofund hat daher zum Ziel:

 

  • ein integriertes Risikomanagement zu etablieren, das neu auftretende Spurenstoffe, Krankheitserreger und antimikrobiell resistente Bakterien von der Quelle bis zur Senke zusammenfasst,
  • die Ausbreitung von neu auftretenden Spurenstoffen, Krankheitserregern und antimikrobiell resistenten Bakterien aus verschiedensten Quellen (z. B. städtische Gebiete, Landwirtschaft) zu analysieren, die zu Auswirkungen und Risiken auf aquatische Ökosysteme und die menschliche Gesundheit führen,
  • die Veränderung der neu auftretenden Spurenstoffe und Krankheitserreger beim Eintritt in die verschiedenen aquatischen Ökosysteme und bei der Anreicherung in der Nahrungskette zu beschreiben,
  • die Technologien (einschließlich digitaler Technologien) zur Reduzierung von neu auftretenden Spurenstoffen und Krankheitserregern an den Quellen und Senken zu verbessern,
  • innovative Methoden und Instrumente zu entwickeln/integrieren, die den politischen Entscheidungsträgern ermöglichen, wirksame Strategien und effiziente Vorschriften aufzusetzen.

Vor diesem Hintergrund werden Projekte gefördert, die einen interdisziplinären, transnationalen Ansatz verfolgen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Zuwendungen können für projektbezogenen Personal-, Reise- und Sachaufwand, Unteraufträge, Dienstleistungen sowie für Geräteinvestitionen verwendet werden. Das Antragsverfahren sind überwiegend zweistufig angelegt.

Geänderte Frist: Pre-Proposals können bis zum 18. Mai 2020, 17.00 Uhr MESZ eingereicht werden.

Zur Ausschreibung auf der BMBF Seite (Bitte beachten Sie, dass die Frist auf der BMBF Seite noch nicht aktualisiert wurde (Stand: 27.03.2020)).

Zur Ausschreibung auf der ERA-Net Cofund AquaticPollutants Seite

BMBF: Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Richtlinie Verbundforschungsprojekte zur Entwicklung innovativer, vertrauenswürdiger Elektronik, die signifikant zur Umsetzung der Leitinitiative „Vertrauenswürdige Elektronik“ der Digitalstrategie des BMBF beitragen. Die Richtlinie „Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)“ in der Leitinitiative stärkt die Elektronik-Kompetenzen und damit die Technologiesouveränität der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Entwurfsmethoden, Technologien und Herstellungsprozesse sowie Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für Elektronikkomponenten und -systeme.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Vertrauenswürdige Elektronik“. Einige zentrale Anwendungsgebiete kommen zu Beginn der Leitinitiative vorrangig für eine Förderung in Betracht: Elektronik für Mobilität und Industrie 4.0, darunter ins­besondere Elektroniksysteme für die Steuerung von Industrieanlagen sowie von autonomen Systemen wie automa­tisierten Fahrzeugen. Die Vorhaben müssen über Forschungsarbeiten, gegebenenfalls ergänzt durch Entwicklungsarbeiten, im Bereich der vertrauenswürdigen Elektronik eine oder mehrere der folgenden Zielstellungen verfolgen:

  • neuartige Designmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Fertigungsmethoden und Herstellungsprozesse (z. B. Chiplets) für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Analytik-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 12. Juni 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich an dem europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in ECSEL die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich der softwareintensiven cyber-physischen Systeme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette unterstützt und gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind industrielle FuE-Vorhaben, die eine ausreichende Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten. Das BMBF fördert Vorhaben zu allen „Topics“, die in der jeweils geltenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen geöffnet sind, soweit darin im Abschnitt „Country-specific eligibility rules“ für Deutschland nichts anderes festgehalten ist.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Mit dieser Richtlinie fördert das BMBF Vorhaben, mit denen die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von KI-Methoden in KMU unterstützt und beschleunigt wird. Innovative ML- und weitere KI-Methoden sollen in den KMU breiter zum Einsatz kommen, damit diese neue datengetriebene Anwendungen realisieren können. Gleichzeitig soll gezielt entsprechendes Know-how in den Unternehmen aufgebaut und die KI-Kompetenz von Mitarbeitern verstärkt werden. Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten. Damit soll erreicht werden, dass deutlich mehr KMU vor allem aus dem IKT-Bereich ihre Innovationsfähigkeit zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen ausbauen und so ihre Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Insbesondere sollen KMU beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie weitere Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: 15. Mai 2020/ 15. Oktober 2020/ 15. April 2021/ 15. Oktober 2021.

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BMBF: Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei und gliedert sich in die Rahmenstrategie FONA (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) ein. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht. Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt,.

Frist: 30. April 2020 und 31. Oktober 2021.

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BMBF: Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von Sars-CoV-2

Aufgrund des gegenwärtigen Ausbruchs des Corona-Virus Sars-CoV-2 öffnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Modul 3 (Rapid Response) der Förderbekanntmachung Richtlinie zur Förderung eines "Nationalen Forschungsnetzes zoonotische Infektionskrankheiten".

Gefördert werden Einzelvorhaben und in begründeten Ausnahmen kleine Forschungsverbünde (mit bis zu drei Partnern an verschiedenen Einrichtungen), die sich an der Prioritätensetzung der WHO orientieren und folgende Punkte adressieren:

  • die Biologie des Virus und seine Übertragung;
  • Tier- und Umweltforschung über den Ursprung des Virus, einschließlich der Bekämpfungsmaßnahmen an der Schnittstelle zwischen Mensch und Tier;
  • epidemiologische Studien;
  • klinische Charakterisierung und klinisches Management der durch das Virus verursachten Krankheiten;
  • Infektionsprävention und -kontrolle, einschließlich der besten Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen;
  • Forschung und Entwicklung von Medikamenten und anderen Therapieverfahren sowie die Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze (Forschung zur Impfstoffentwicklung und marktnahe Diagnostikaentwicklung sind nicht Gegenstand der Förderung);
  • Begleitforschung und ELSA-Forschung im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen.

Ebenfalls gefördert werden Einzelvorhaben deutscher Antragstellender, die sich an internationalen Forschungskonsortien im Rahmen der weltweiten und von der WHO-koordinierten Forschungsantwort zu COVID-19 beteiligen wollen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Ressortforschungseinrichtungen, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitssystems (z. B. Gesundheitsämter, Landesgesundheitsämter) und der Gesundheitsversorgung (z. B. Krankenhäuser) sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Förderdauer beträgt bis zu 18 Monate. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger können ab sofort und spätestens bis zum 11. Mai 2020 fortlaufend förmliche Förderanträge vorgelegt werden.

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BMBF: Innovationen in der Hochschulbildung durch Künstliche Intelligenz und Big Data

Big Data (im Sinne von großen und komplexen Datensätzen, die unterschiedliche Auswertungsverfahren verlangen, um hieraus Befunde zu generieren) und Künstliche Intelligenz (zum Beispiel im Sinne von wissensbasierten Systemen, Musteranalysen und -vorhersagen oder auch Robotik) stehen für neue Qualitäten digitaler Technologien, die in den vergangenen Jahren vermehrte Aufmerksamkeit in der Hochschulbildung erfahren. Diese gehen weit über traditionelle Konzepte von Informationsverarbeitung hinaus und lassen neue Anwendungsmöglichkeiten im gesamten Studienzyklus entstehen. Ebenso liegen in der Nutzung von KI- und Big-Data-Anwendungen Potenziale, diese im Sinne wichtiger gesellschafts- und bildungspolitischer Ziele einzusetzen, beispielsweise zur Erhöhung der Studienerfolgsquote (durch individualisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote, u. a. in der Propädeutik oder studienbegleitend) oder zur Steigerung der Chancengerechtigkeit von Zugangsmöglichkeiten zum Studium für Menschen mit Behinderungen (etwa bei Hör- und Sehbehinderungen).

Ziel dieser Förderrichtlinie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist es, die Möglichkeiten und zu erzielenden Effekte des (unterstützenden) Einsatzes von Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung zu erforschen. Zu diesem Ziel sollen Projekte gefördert werden, die unter Rückgriff auf bereits entwickelte Technologien und Beachtung von Ethik und Datenschutz

  • KI und Big Data als unterstützende Technologie von Lernen und Lehren in der Hochschule beforschen,
  • den Einsatz von KI und Big Data mit dem Ziel erforschen, dies in den Regelbetrieb der Hochschulbildung zu überführen,
  • die Anwendung von KI und Big Data disziplinspezifisch erforschen, um mit der Technologie Erkenntnisse für einzelne Studienfächer zu erzielen.

Antragsberechtigt sind staatliche und private, staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – KMU) der gewerblichen Wirtschaft. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Projekte können mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren (36 Monate) gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können noch bis spätestens 24. April 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Digitale FortschrittsHubs Gesundheit (Medizininformatik)

Zentral für die medizinische Versorgung vieler Patientinnen und Patienten sind Arztpraxen und regionale Krankenhäuser. Eine besondere Herausforderung wird es daher sein, Patientendaten, die an nicht-universitären medizinischen Einrichtungen entstehen, für die Gesundheitsforschung nutzbar zu machen. Mit dem Fördermodul „Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“ der Medizininformatik-Initiative beabsichtigt das BMBF daher, auch medizinische Daten aus der Patientenversorgung im stationären und ambulanten Bereich zu adressieren. 

Gefördert werden „Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“ in Form von interdisziplinären und sektorübergreifenden Verbünden, in denen verschiedene Partner, beispielsweise Krankenhäuser, Arztpraxen und weitere Gesundheitseinrichtungen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, insbesondere der IT-Branche oder Krankenkassen an definierten, sektorübergreifenden Forschungsfragen und digitalen Versorgungsansätzen mit einem oder mehreren Datenintegrationszentren der Medizininformatik-Initiative zusammenarbeiten. Ein Datenintegrationszentrum sollte sich in der Regel nicht an mehreren Digitalen FortschrittsHubs beteiligen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen und Träger der Gesundheitsversorgung, eingetragene Vereine und Stiftungen sowie Sozialversicherungsträger. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Digitalen FortschrittsHubs können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können noch bis spätestens 28. Mai 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt das Themenfeld „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“ auf der Grundlage des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, innovative Forscher und Unternehmen der Photonikbranche im Bereich der Medizintechnik zu stärken und damit wichtige Beiträge für Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu leisten. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind.

Gefördert werden ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit direktem Bezug zur Photonik, die der Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen und deren Folgen dienen. Als mögliche Zielorganismen kommen alle bekannten mikrobiellen Lebensformen in Frage. Explizit zu nennen sind zunächst Bakterien, speziell multiresistente Keime. Aber auch Viren (Phagen) und Pilze (Hefen) sind von besonderem Interesse. Die Identifizierung und Bekämpfung von Prionen, Protozoen sowie Parasiten sind ebenfalls Gegenstand der Förderung. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Eliminierung von Biofilmen sowie der Neutralisierung von Toxinen. Es werden sowohl In-vivo- als auch In-vitro-Untersuchungen gefördert.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bis spätestens zum 18. Juni 2020 können Anträge eingereicht werden.

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BMEL: Bilaterale Forschungskooperation und Wissensaustausch für internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagiert sich dafür, die Nutzung der Wälder wellweit auf eine nachhaltige Waltbewirtschaftung umzustellen, um fortschreitender Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken. Dazu ist vor allem die Wissensgrundlage in den jeweiligen Ländern auf allen Ebenen zu verbreitern. Instrumente des BMEL zu diesem Zweck sind die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten (außerhalb der Euopäischen Union) und die Weitergabe und der Austausch von Fachwissen im Forstbereich, welche im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden sollen. 

Thematische Ziele sind:

  • Verbesserung der Datenbasis als Grundlage für eine multifunktionale nachhaltige Waldwirtschaft
  • Erforschung von Lösungsansätzen für eine multifunktonale nachhaltige Waldwirtschaft, die Produktions-, Schutz-, Einkommens- und Sozialanforderungen berücksichtigt
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Erforschung von Lösungsansätzen zu einer ressourceneffizienten Waldbewirtschaftung
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags und des illegalen Holzhandels
  • Erforschung von Grundlagen einer ökonomischen und ökologischen Naturwaldbewirtschaftung und der ökologischen Auswertung von Plantagenwäldern
  • Erforschung von Rahmenbedingungen für die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft, einschließlich für nichtstaatliche Waldbesitzer
  • Untersuchungen zu Auswirkungen waldrelevanter Politiken
  • Forstlicher Wissensaustausch und Schulungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Versorgungsforschung

Versorgungsforschung erfolgt zunehmend interdisziplinär, intersektoral und unter Einbezug der relevanten Interessengruppen aus Gesundheitswesen und Gesellschaft. Forschende in der Versorgungsforschung haben unterschiedliche fachliche Hintergründe wie z. B. Medizin, Psychologie, Gesundheits- und Pflegewissenschaften sowie Soziologie. Um die bestehenden Herausforderungen zu meistern, werden wissenschaftlich und methodisch exzellente Versorgungsforscherinnen und Versorgungsforscher benötigt. Die Rahmenbedingungen sind für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch häufig schwierig. Die Tätigkeiten in der Patientenversorgung, der Forschung und der Familie lassen sich oftmals schwer vereinbaren. Weiterhin fehlt es an Positionen in der Forschung mit längerfristiger Perspektive, die in ein attraktives, unterstützendes Umfeld eingebettet sind. Dies macht die Arbeitsbedingungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weniger attraktiv, nicht nur in der klinischen Forschung, sondern auch in der Versorgungsforschung.

Mit dieser Fördermaßnahme leistet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Beitrag zur Ausgestaltung des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Ziel der vorliegenden Maßnahme ist die Förderung des fortgeschrittenen, bereits durch eigene Projektarbeit quali­fizierten wissenschaftlichen Nachwuchses in der Versorgungsforschung. Ihm soll die Gelegenheit zur weiteren Qualifizierung, Etablierung und Profilierung in der Versorgungsforschung gegeben werden. Die Maßnahme soll auch zur Vorbereitung des Antrittes einer Professur oder einer weiteren wissenschaftlichen Leitungsfunktion beitragen. Zu diesem Zweck werden Nachwuchsgruppen gefördert, die ein versorgungsrelevantes und inhaltlich-methodisch anspruchsvolles Forschungsprojekt durchführen, das von der Leiterin bzw. dem Leiter der Nachwuchsgruppe konzipiert wurde.

Gefördert werden interdisziplinäre Nachwuchsgruppen in der Versorgungsforschung unter der Leitung einer bzw. eines exzellenten, bereits durch eigenständige Projektarbeit qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerin bzw. eines Nachwuchswissenschaftlers.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung des Forschungsprojekts einer Nachwuchsgruppe ist in der Regel für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren möglich. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 2. Juni 2020 können Projektskizzen eingereicht werden. 

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BMBF: Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie - Biohybride Technologien

Innerhalb der Bioökonomie befasst sich der Teilbereich der industriellen Bioökonomie mit der Entwicklung und ­Etablierung industrieller Verfahren, die biologische Ressourcen oder Prinzipien für die Produktion werthaltiger Substanzen oder die Entwicklung innovativer Dienstleistungen nutzen. Es gilt, das biologische Wissen verstärkt in neuartige, innovative Plattformtechnologien und Verfahrenskonzepte zu überführen, um biotechnologischen Verfahren und Dienstleistungen neue Anwendungspotenziale zu eröffnen und sie so für den Einsatz in der Industrie attraktiver zu gestalten. Aussichtsreiche Ansatzpunkte für bioökonomische Innovationen finden sich besonders in systemischen sowie in inter- und transdisziplinären Ansätzen, die biologisches Wissen mit konvergierenden Technologien verbinden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dieser Förderrichtlinie explorative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Ziel, cutting edge-Technologien für die industrielle Bioökonomie zu entwickeln. Im Rahmen dieser ersten Veröffentlichung steht die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren durch die Integration von biologischen und technischen Komponenten im Vordergrund. Weitere visionäre Forschungsthemen für die Entwicklung von Zukunftstechnologien der industriellen Bioökonomie sollen in einem partizipativen Prozess mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft identifiziert werden. Ergänzend zur Forschungsförderung soll eine Veranstaltungsreihe etabliert werden, die sich der Präsentation der Förderergebnisse und der Diskussion aktueller Entwicklungen und wissenschaftlicher Trends widmet. Damit sollen derzeit noch punktuell geförderte Expertisen gebündelt, Entwicklungssprünge im Bereich der industriellen Bioökonomie ermöglicht und der Wissensstandort Deutschland im internationalen Vergleich weiter gefestigt und ausgebaut werden. Die Förderrichtlinie leistet somit einen entscheidenden Beitrag zu den Zielen der Nationalen Bioökonomiestrategie.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel bis zu drei Jahre. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens zum 3. August 2020 eingereicht werden.

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BMBF: Roboter für Assistenzfunktionen - Interaktion in der Praxis

Die vorliegende Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgt auf der Grundlage des BMBF-Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) „Technik zum Menschen bringen“ im Themenfeld „Digitale Gesellschaft“. Zweck der Bekanntmachung ist es, innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der MTI zu fördern, Assistenzroboter in praxisnahen Anwendungsszenarien umfassend zu erproben und damit einen Beitrag zum künftigen Transfer von Assistenzrobotik in konkrete Einsatzfelder zu leisten. Es gilt, flexible und leistungsfähige Lösungen für eine optimale Interaktion von Menschen mit Robotern zu entwickeln. Dabei wird das gesamte Spektrum von Mensch-Roboter-Interaktionen (MRI), also geeignete Interaktionslösungen für jede Alltagssituation, adressiert. Zukunftsfähige Lösungen müssen das individuelle Interaktionsverhalten und das Umfeld wie auch die technologischen Möglichkeiten in den Blick nehmen und sich an gesellschaftlichen Anforderungen an eine „interaktive Assistenzrobotik“ messen lassen.

Die Projektskizze für die Kozeptphase ist von einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einzureichen. Antragsberechtigt für die zweite Phase (Umsetzungphase) sind Verbünde aus Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Anwendern. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Für insgesamt bis zu 15 Einzelvorhaben werden in der Konzeptphase jeweils bis zu 50 000 Euro für eine Laufzeit von sechs Monaten vorgesehen. Gefördert wird die Realisierung von bis zu drei der in Konzeptphase entwickelten Konzepte auf Basis der Machbarkeitsstudien mit jeweils bis zu 4 Mio. Euro. Die Förderdauer beträgt in der Regel zunächst drei Jahre.

Frist: Bis spätestens zum 31. März 2020, 12.00 Uhr können Anträge für die erste Phase eingereicht werden. 

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger bis spätestens zum 29. Mai 2020 vorzulegen.

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BMBF: Wissenschaftlichen Datenauswertung der Arktis-Expedition „MOSAiC“

Der Einfluss des Klimawandels ist in der Arktis am stärksten ausgeprägt. Hier haben in den letzten Dekaden drastische Veränderungen des Klima- und Ökosystems stattgefunden. Zum Verständnis dieses neuen Klimazustandes und seiner zukünftigen Entwicklung wurde von der Arbeitsgruppe „Atmosphäre“ des International Arctic Science Committees (IASC) im Jahr 2011 eine große internationale Messkampagne initiiert mit dem Fokus auf Wechselwirkungsprozesse Atmosphäre-Eis-Ozean in regionalen Klimamodellen. Die Initiative wurde über mehrere Disziplinen ausgeweitet und wird unter dem Titel „Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate“ (MOSAiC) geführt. Der Kern von MOSAiC ist ein intensives einjähriges Beobachtungs- und Messprogramm, bei dem der Forschungseisbrecher Polarstern als Driftstation die Basis bildet. Ab Herbst 2019 werden Wissenschaftler aus 17 Nationen die Arktis im Jahresverlauf erforschen. Die Expeditionsergebnisse werden dabei neue Einblicke in die Austauschprozesse zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre erlauben. Durch die Fortschritte in der Messtechnik wird es möglich sein, während der Expedition umfassende Datensätze zu generieren, die ein besseres Verständnis des Einflusses der arktischen Regionen auf unser Klima ermöglichen. Darüber hinaus soll durch die Maßnahme der Erkenntnisgewinn und der Nutzungsgrad der aufwändig gewonnenen Daten beschleunigt werden, um konkretes und zeitnahes Handlungswissen zum Klimawandel zu generieren. Der Fokus der Forschungsarbeiten soll auf der Auswertung der Messdaten der MOSAiC-Expedition in enger Zusammenarbeit mit dem MOSAiC-Konsortium liegen, z. B. mit Big Data – oder Künstliche Intelligenz-Methoden. Darüber hinaus können auch Projekte gefördert werden, bei denen die Messungen der MOSAiC-Expedition zu Studien mit modellierenden oder fernerkundlichen Methoden genutzt werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 Nummer 83 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Vorhaben können mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren konzipiert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 31. Oktober 2019, 31. Mai 2020 und 30. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Trotz bedeutender Verbesserungen in Hygiene, Prävention und Behandlung stellen Infektionskrankheiten in Deutschland und weltweit immer noch eine große Herausforderung dar. Zunehmende Gefahren entstehen unter anderem durch die steigende Anzahl von Krankheitserregern, die gegen einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe resistent sind, und durch die globale Ausbreitung neu auftretender Infektionskrankheiten. Um Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten zu generieren und Innovationen für die klinische Praxis zu entwickeln, muss die wissenschaftliche Basis in Deutschland in der Infektionsforschung gestärkt werden. Zu diesem Ziel wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Karriereweg qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der klinischen und anwendungsorientierten Infektionsforschung gezielt fördern. Dabei steht die Förderung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vordergrund, nicht die strukturelle Verbesserung wissenschaftlicher Einrichtungen.

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 8. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Zur Ausschreibung in geänderter Fassung vom 22. Juli 2019

Zusammenfassung der Änderungen gegenüber der Ausschreibung vom 24. Mai 2019

BMU: Export von grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastruktur

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) soll Wissen und Anwendungvon insbesondere Umwelt- sowie Klimaschutztechnologien und innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf verbreiten und verstärken und damit vor Ort geeignete Kapazitätenunterstützen. Im Rahmen zielgerichteter, substantieller Projekte sollen die Voraussetzungen dafür eröffnet werden, dass für eine dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien die erforderlichen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Die Initiative soll außerdem dazu beitragen, die Entwicklung, Abstimmung, Vermittlung und Anwendung global einheitlicher Umweltstandards und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für deren Umsetzung zu befördern. Der konkrete Unterstützungsbedarf des Ziellandes ist ebenso wie der erwartete Umweltnutzen ein wichtiger Baustein der Zielsetzung.

Das Förderprogramm soll dabei insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die Internationalisierung ihres „grünen“ Leistungsspektrums voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte zu schaffen. Mit dem Wachsen der weltweiten Nachfrage nach Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen. Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des BMU stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Wasser- und Abwasserwirtschaft
  • Kreislaufwirtschaft
  • UmweltfreundlicheMobilität
  • nachhaltige Stadt-und Regionalentwicklung
  • Querschnittstechnologien

Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen, dazu zählen insbesondere Vereine und Verbände sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. März der Jahre (bis 2023) können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Die ersten Schritte von bahnbrechenden technologischen Innovationen finden gerade im High-Tech-Bereich häufig in Hochschulen und Forschungseinrichtungen statt. Beispiele sind der Hochleistungs-Diodenlaser, die ultrahochauf­lösende Mikroskopie oder die aktuelle Festplattentechnologie. Insbesondere sehr neuartige technologische Ansätze werden von etablierten Unternehmen, u. a. wegen fehlender Passfähigkeit zu bestehenden Geschäftsstrukturen und stärkerer Risikoaversion, tendenziell nicht in eine Anwendung und letztlich ein Geschäftsmodell überführt. Hier kommt Neugründungen aus dem akademischen Umfeld eine besondere Bedeutung zu: Sie können das Innovationspotenzial der deutschen Forschungslandschaft ausschöpfen und nutzen dazu neuste Ansätze. Gerade in wissenschaftlichen Disziplinen mit starkem Grundlagencharakter wie den Quantentechnologien und verschiedenen Bereichen der Photonik ist für den entscheidenden ersten Schritt zur Anwendung oft die enge Zusammenarbeit eines Start-ups mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erforderlich. Aus diesen Gründen fördert das BMBF im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsberechtigt für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

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BMBF: Wissenschaftliche Vorprojekte im Bereich der Photonik und Quantentechnologie

Das Bundesforschungsministerium unterstützt innerhalb seines Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro).

Das Ziel dieser Vorprojekte besteht darin, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen in der Photonik und Quantentechnologie zu untersuchen. Sie sollen die bestehende Forschungsförderung ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung schlagen.

In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt. Der Förderumfang beläuft sich dabei auf maximal  300.000 Euro je Projekt.

Frist: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Trotz bedeutender Verbesserungen in Hygiene, Prävention und Behandlung stellen Infektionskrankheiten in Deutschland und weltweit immer noch eine große Herausforderung dar. Zunehmende Gefahren entstehen unter anderem durch die steigende Anzahl von Krankheitserregern, die gegen einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe resistent sind, und durch die globale Ausbreitung neu auftretender Infektionskrankheiten. Um Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten zu generieren und Innovationen für die klinische Praxis zu entwickeln, muss die wissenschaftliche Basis in Deutschland in der Infektionsforschung gestärkt werden. Zu diesem Ziel wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Karriereweg qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der klinischen und anwendungsorientierten Infektionsforschung gezielt fördern. Dabei steht die Förderung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vordergrund, nicht die strukturelle Verbesserung wissenschaftlicher Einrichtungen.

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 8. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich am europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren für die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft. Der damit verbundene Lösungs- und Technologiebedarf setzt innovative Elektronikentwicklungen und intelligente Elektroniksysteme voraus. Dabei unterstützt die Bundesregierung die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die Wertschöpfung der Elektronikbranche in Europa erheblich zu steigern. Neben verstärkter Forschungs- und Innovationsförderung im Bereich der „intelligenten Elektroniksysteme“, des Chip- und Systemdesigns, der Leistungselektronik, der chipbasierten Sicherheitstechnologien sowie der cyber-physischen Systeme (CPS) will die Bundesregierung den Zugang zu neuen wichtigen Technologieentwicklungen ermöglichen und vorhandene Kompetenzen stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche industrielle FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Als erster Schritt ist eine gemeinschaftliche Projektskizze („Project Outline“, PO) inkl. der Finanzübersichten bei dem Gemeinsamen Unternehmen ECSEL in englischer Sprache einzureichen.

Frist: Das Gemeinsame Unternehmen ECSEL veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2020.

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit.

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BMEL: Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten und die Weitergabe von praxisbewährtem Know-how im Forstbereich. Gefördert werden bilaterale forstliche Forschungsprojekte, forstwissenschaftlicher Austausch und Projektanbahnung, Wissensweitergabe (in Deutschland und in den Partnerländern). Ziel ist es, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen, um der fortschreitenden Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken.

Frist: keine. Die Förderrichtlinie sieht ein zweistufiges Verfahren vor, bestehend aus einer Projektskizze (erste Stufe) und einem Projektantrag (zweite Stufe).

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

DFG: Collaborative Projects with Researchers from Sub-Saharan Africa in the Field of Solar Energy

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and partner organisations from sub-Saharan Africa intend to assess the demand for joint bilateral or trilateral German/sub-Saharan African projects in the field of solar energy. Researchers based in Germany are encouraged to submit proposals within the DFG’s Initiation of International Collaboration Programme to develop cooperation projects with partners from any sub-Saharan African country. Visits by the African project partners to their partners in Germany should be planned so as to enable joint participation in a central status workshop in Bonn during the week of 28 June 2021. This workshop will be organised centrally by the DFG with the aim of assessing the need for a possible joint call for proposals and to collect lessons learnt about the frameworks in which such German/sub-Saharan African collaborations can evolve.

Project ideas should be rooted in the field of solar energy, comprising at least one of the disciplines of engineering, chemistry, physics, humanities or social sciences. Proposals should primarily address fundamental research questions. Projects limited to the collection of data or product development will be declined.

Deadline: Proposals must be submitted in English by 3 June 2020.

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DFG: Priority Programme “Computational Connectomics”

In March 2016 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Computational Connectomics” (SPP 2041). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The field of connectomics aims to comprehensively describe the physical and functional coupling among the neural elements of the brain. Understanding brain networks across different scales is an important step towards understanding brain function. However, further progress will hinge on a close interplay of experiment, theory, and computational analysis. Connectomics data sets will be huge, representing prototypical “big data” that cannot be easily visualised and intuitively grasped by the human brain. These data sets will be highly structured and far from random, however. The goal of the Priority Programme is to uncover this structure, understand the principles governing the organisation of the connectome, and understand how it forms through development and learning, how it gives rise to normal function, how it changes when we age or acquire a disease, and how such changes affect its function.

Along these lines, we invite research proposals to facilitate the automated reconstruction of connectivity from different types of data sets and support the curation and open-access distribution of large-scale connectomics data sets (Theme A), undertake systematic analyses of complex connectivity networks (Theme B), develop theories and models of their structure and development and explain how this structure gives rise to neural activity and cognitive functions (Theme C). Each project should take the form of a collaboration between two or more investigators with complementary expertise. Projects that combine at least two of the above research themes are particularly welcome.

We encourage applications for projects which: 1) study brain connectivity in different species from microscopic to macroscopic levels with the goal of obtaining comprehensive connectivity maps, 2) have a clear and innovative computational component, 3) have a clear plan for sharing data, analysis software and models, 4) study the dynamics of brain connectivity across different time scales, 5) study changes in brain connectivity during development and learning, 6) foster close interaction of experimental and theoretical research.

We discourage applications for projects which: 1) are not focused on the topic of connectomics as described above, 2) do not involve multiple principle investigators (PI) with complementary backgrounds and expertise, 3) aim mostly at data collection without an innovative data analysis or modelling component, 4) have no clear plan for sharing any data, analysis software, and models, 5) focus on functional connectivity without advancing our understanding of the underlying structural connectivity, 6) focus on altered connectivity in knock-out animals.

The present call opens up the opportunity to collaborate with PI in Japan on the basis of partnership project applications. PI in Japan can apply for their own funding through the Japan Agency for Medical Research and Development (AMED). Joint proposals will be individually and separately reviewed by DFG and AMED following the review processes of the respective funding authority. The results of the review process will be shared between the agencies. Support will be granted for those proposals where both DFG and AMED recommend funding. Please note that AMED sets a limit for the funding of joint projects to a maximum of three proposals. Within the scope of this Priority Programme, AMED defines the following research areas of interest for collaborative Japan-Germany partnership project applications:

  • macroscale neuronal connectivity for psychiatric disorders
  • clinical Connectomics for Deep Brain Stimulation (DBS) and repetitive Transcranial Magnetic Stimulation (rTMS)
  • multi-scale mechanisms in stroke and epilepsy

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 17 June 2020.

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DFG: Fachübergreifende Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs zeigen, dass man Epidemien und Pandemien nicht im nationalen Rahmen begegnen kann, sondern dass die globalen Zusammenhänge berücksichtigt werden müssen. Um künftig auf die vielfältigen Aspekte von weltweiten Infekti-onswellen besser vorbereitet zu sein, muss eine breit gefächerte Forschung unterstützt werden. Zusätzlich zur Erforschung der aktuellen Pandemie sollen grundsätzliche Forschungsfragen abgeleitet werden und zu generalisierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Die DFG schreibt daher eine fachübergreifende Förderinitia-tive aus. Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen. Dazu zählen beispielsweise die Erforschung

- der Herausforderungen und Auswirkungen einer Epidemie oder Pandemie sowie der getroffenen Maßnahmen auf die Gesundheitssysteme;

- psychologischer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren in der Entstehung, Verbrei-tung und Behandlung von Epidemien und Pandemien sowie rechtliche und ethische Implikationen;

- der Auswirkungen auf globale und regionale Wirtschaftsentwicklung, Produktions- und Wertschöpfungsketten, Logistik, Verkehr und Kommunikation;

- biologischer und medizinischer Grundlagen eines Erregers und des jeweiligen Krankheitsbilds sowie therapeutischer Verfahren oder präventiver Maßnahmen in Kombination mit einem oder mehreren der zuvor genannten Themenfelder.

Die Ausschreibung richtet sich vorzugweise an fachübergreifende Forschungsvorhaben. Darüber hinaus können Projekte beantragt werden, die sich zunächst mit der Sammlung und Erfassung von grundlegenden Daten zur aktuellen Epidemie und den aktuellen Gegenmaßnahmen beschäf-tigen, auf deren Basis retrospektive Analysen möglich sind. Ebenso sind Projekte möglich, die sich der Simulation der Ausbreitung und den Folgen von Pandemien sowie der Wirksamkeit von Interventionen widmen.

Gegenstand der Förderung sind Einzel- oder Gemeinschaftsanträge in Form von Sachbeihilfen oder Antragspaketen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen Einzelantrag, Gemeinschaftsantrag oder ein Einzelpaket einreichen möchten, werden gebeten, sich frühzeitig zur Beratung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen.

Frist: 1.) Absichtserklärungen bis 1. Juli 2020 mit einer Skizze des Forschungsvorhabens (max. 200 Wörter) und den Namen der Antragsteller*innen. 2.) Einreichung der Anträge bis 1. September 2020.

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Robert Bosch Stiftung: Juniorprofessur 2021 im Bereich der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen

Ab sofort können sich Wissenschaftler aus allen Ländern und Disziplinen um die Robert Bosch Juniorprofessur 2021 ("Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen") bewerben. Mit der Auszeichnung verbunden sind eine Million Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren, die dem Aufbau einer eigenständigen Forschergruppe an einer deutschen Universität oder Forschungsinstitution dienen. Das Forschungsvorhaben muss im Themenbereich der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen angesiedelt und anwendungsorientiert sein. Es soll zur Lösung drängender Umweltprobleme, die besondere Relevanz für Entwicklungs- oder Transformationsländer haben, und zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen - den Sustainable Development Goals - beitragen.

Frist: Bewerbungen werden bis zum 3. Mai entgegen genommen.

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B.Braun-Stiftung: Antibiotic Stewardship im Krankenhaus

Die B. Braun-Stiftung schreibt im Rahmen ihrer Forschungsförderung zum Thema „Antibiotic Stewardship  im Krankenhaus“ drei bis vier Forschungsprojekte im Umfang von jeweils € 30.000 - € 50.000 aus.

Das Thema Antibiotikaresistenz und die damit verbundene Gefahr, dass wir mit einer zunehmenden Anzahl von Patienten mit Infektionen konfrontiert werden, die nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden können, ist allgemein als Bedrohung wahrgenommen worden. Neben der Forschungsförderung für die Entwicklung  neuer Antiinfektiva liegt der Fokus auf der Forderung an Ärzte und Patienten, aber auch an Pflegende, Apotheker und Krankenhausmanager Antibiotika rational, d.h. sinnvoll und richtig einzusetzen.
Um das Problembewusstsein für eine notwendige Einstellungs- und Verhaltensänderung zu schärfen, ist es erforderlich, dass Krankenhäuser gesamthaft für ihren Bereich Programme zum sogenannten Antibiotic Stewardship (ABS) auflegen. Die wissenschaftlichen Grundlagen hierfür wurden 2013 in einer entsprechenden Leitlinie „Strategien zur Sicherung der rationalen Anti- biotika-Anwendung im Krankenhaus“ beschrieben.

Ziel der im Rahmen der B. Braun-Stiftung geförderten Projekte ist es, den Nutzen von ABS-Maßnahmen für die Verbesserung der Patientenversorgung zu belegen. Dabei gilt es, nachhaltige Strukturen zu etablieren, die auf Dauer Bestandteil der Krankenhauskultur  bleiben sollen. Dafür müssten die Projekte  interdisziplinär und interprofessionell verankert sein. Erwartet werden Anträge, die eine kurz- und mittelfristige Auswirkung auf die Arzneimittelsicherheit zeigen. 

Frist: 30. April 2020.

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JPI HDHL: Development of targeted nutrition for prevention of undernutrition for older adults (PREVNUT)

The Joint Programming Initiative “A Healthy Diet for a Healthy Life” has been established to coordinate research in the areas of food, diet, physical activity and health in order to achieve tangible societal and health impact and to strengthen European leadership and competitiveness in this field. Under this umbrella, the JPI is now launching a new joint transnational call called PREVNUT “Development of targeted nutrition for prevention of undernutrition for older adults”.

Aims of the call

The aim of this call is to support transnational and transdisciplinary research projects that will improve the prevention of undernutrition in older adults. Proposals should focus on one or both of the following topics:

  • Improved understanding of how the balance between nutrition, lifestyle and physical exercise can prevent undernutrition. The studies should focus on the underlying biological mechanisms of the bioavailability, assimilation and metabolism of the macro- and/or micronutrients in food or food products and show how lifestyle and physical activity could modify these processes.
  • Development of innovative food products. The developed product should be based on new research on metabolism, on macro- and/or micronutrient bioavailability and absorption in older adults.

Participating countries and agencies

Eleven countries and fourteen funding organisations will participate to the PREVNUT call:

Belgium (FWO), France (ANR), Germany (BMEL represented by BLE), Ireland (HRB and DAFM), Israel (MOST), Italy (ISS and MIUR), Latvia (IZM), Norway (RCN), Poland (NCBR), Spain (ISCIII) and United Kingdom (MRC and BBSRC as part of UKRI)

Eligibility Criteria

Only transnational projects will be funded: each consortium must involve three to six partners eligible for funding by the participating funding organisations from at least three different countries. No more than two eligible partners from the same country will be accepted in the same consortium. In addition, a maximum of two additional partners can join the consortium if they are able to perform their work on their own fund.

In order to achieve ambitious and innovative scientific goals, partners of each consortium should be comprised of several different fields and sectors such as academic and clinical researchers and allied professions, care workers, industry (e.g. food and social and health care industry) and other relevant organisations/stakeholders. Disciplines may include (but are not limited to) nutrition (including food chemistry/processing), biochemistry, physiology, psychology, sociology and social and health care.

Deadline: The pre-poposal has to be submitted not later than April 7 2020

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JPI HDHL: Prevention of unhealthy weight gain and obesity during crucial phases throughout the lifespan (PREPHOBES)

This new joint transnational call intends to fund dedicated, top-class transnational research consortia to provide insights on innovative strategies to prevent or reduce overweight and obesity in defined target populations based on certain life stages. This call will give a unique opportunity to connect researchers with expertise in obesity prevention and stakeholders that can facilitate policy-based solutions. Currently, 11 funding agencies from 10 different countries intend to support this call for transnational research projects in the field of obesity prevention. 

The aim of this call is to encourage the development, implementation and evaluation of innovative strategies designed to prevent or reduce overweight and obesity, in defined target populations based on certain life stages. The research to be funded within this call should have a holistic, multi-disciplinary and solution oriented approach and will focus on one or more crucial phase(s) throughout the lifespan such as transition periods (for example from prenatal to postnatal phase/infancy, pre-school to school age, adolescence to early adulthood) or critical life events (for example moving, marriage, period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement, migration). To increase the impact of the research and facilitate its later use in future policies on lifestyle interventions and public health, this call strongly encourages the active integration of stakeholders (e.g. patient and/or consumer organisations) or citizen science approaches. These partners should be engaged in the research process from conception of the study to dissemination and implementation. 

There will be a two-stage submission procedure.

Deadline: The pre-poposal has to be submitted not later than April 3 2020.

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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DFG: Robust Argumentation Machines (RATIO)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Robust Argumentation Machines (RATIO)“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

In komplexen Entscheidungssituationen stehen Individuen und Organisationen vor einer Vielzahl von Alternativen. Aufgrund der Menge der zur Verfügung stehenden Informationen ist eine automatisierte Unterstützung unabdingbar, um entscheidungsrelevante Fakten und Argumente zu finden, sie in einem gegebenen Kontext zu analysieren und sie zusammenzufassen. Allerdings mangelt es dafür bisher an geeigneten Technologien.

Es sollen im Rahmen des Schwerpunktprogramms Methoden entwickelt werden, um deliberative Prozesse insbesondere hinsichtlich folgender fünf Aspekte/Funktionen zu unterstützen:

  • Argumentgewinnung
  • Argumentbewertung
  • Kontextualisierung/Personalisierung
  • Argumentsynthese
  • Interaktion

Von Projekten wird ein neuer methodischer Beitrag erwartet, der (1) die genannten Aspekte/Funktionen über den Stand der Technik hinaus erweitert und verbessert und (2) die Anwendung auf Argumente erlaubt, die in realen zwischenmenschlichen Diskussionen hervorgebracht werden.

Frist: Anträge können noch bis spätestens 3. Juni 2020 eingereicht werden.

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DFG: Hybrid and Multimodal Energy Systems - System Theoretical Methods for the Transformation and Operation of Complex Networks

In March 2016, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Hybrid and Multimodal Energy Systems: System Theoretical Methods for the Transformation and Operation of Complex Networks”. The programme is designed to run for six years structured in two three-year funding periods. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme targets on new system theories, concepts and methods for the future DMHS system to guarantee a secure, stable, resilient and efficient operation. The programme’s key objective is the research on new operational concepts, system architectures and monitoring and control schemes for future DMHS power systems. Besides, the programme also targets on research topics like suitable modelling, analysis and optimisation approaches which can be applied in the DMHS power system context.

The second three-year funding period of the Priority Programme is intended either to build upon the progress and achievements of the first phase or to add new ideas both covering the areas described on the official Website.

The Priority Programme intends to support the academic career of young researchers through intense contact between different research teams, workshops and summer schools. It will also provide a gender equality programme and family friendly working conditions.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 31 March 2020.

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DFG: Small Proteins in Prokaryotes, an Unexplored World

In July 2017 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Small Proteins in Prokaryotes, an Unexplored World”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

This Priority Programme aims to explore this emerging major class of prokaryotic gene products by unravelling the full repertoire of sORF, studying the functions and physiological roles as well as underlying molecular mechanisms of prokaryotic small proteins. With the overall goal to characterise the functions of prokaryotic small proteins, this Priority Programme exclusively focuses on ribosomally synthesised small proteins in prokaryotes and excludes the analysis of peptides generated by processing of larger proteins or non-ribosomal biogenesis.

Projects to be funded have to address at least two of the following aspects:

  • functionally characterise small proteins and identify their physiological role(s) and cellular pathways;
  • elucidate the underlying molecular mechanisms of action of small proteins;
  • study the interaction partners together with the small proteins and/or their structures;
  • global identification of small proteins in selected prokaryotes using comparative genomics, translatomics and/or peptidomics.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG no later than 27 Mai 2020.

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DFG: Compositionally Complex Alloys – High Entropy Alloys (CCA-HEA)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Compositionally Complex Alloys – High Entropy Alloys (CCA-HEA)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The aim of this Priority Programme is to develop CCA and HEA with outstanding mechanical properties or displaying unusual phenomena, which cannot be obtained in conventional alloys, or be explained by current textbook-level theory. Within this programme, alloys with five or more elements are targeted, each having a concentration between 5 and 35 at. percent. Lower-order subsets of these alloys, namely binaries, ternaries and quaternaries, may be investigated in supporting roles only, in order to gain basic understanding of CCA and HEA. In order to optimise targeted materials properties, small additions of minor alloying elements such as C, B, Hf, Zr, Si, etc., are permitted.

The Priority Programme will comprise two branches:

  • high entropy alloys, HEA, which are defined within this Priority Programme as single solid solution phases, preferably with simple crystal structures
  • compositionally complex alloys, CCA, consisting of multiphase microstructures with two or more phases, which may include a solid solution phase

Collaborative research in joint projects is encouraged, including projects coupling simulations with experiments.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 1 April 2020.

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DFG: Opus Fluidum Futurum – Rheologie reaktiver, multiskaliger, mehrphasiger Baustoffsysteme

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Opus Fluidum Futurum – Rheologie reaktiver, multiskaliger, mehrphasiger Baustoffsysteme“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Die wissenschaftliche Zielsetzung besteht darin, theoretische und experimentelle Grundlagen für eine rheologiebasierte Gestaltung von Bauprozessen sowie für die Entwicklung neuer, nachhaltiger Baustoffe und bahnbrechender Verarbeitungstechnologien zu schaffen. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen ist das Programm in drei Module gegliedert.

Modul I: Partikelwechselwirkungen als Grundlage der Rheologie von Bindemittelsuspensionen

Modul II: Fließ- und Verformungsverhalten von Frischbeton

Modul III: Stoffgesetze und Methoden zur Beschreibung und Beeinflussung technologischer Prozesse

Frist: Bis spätestens 29. April 2020 können Anträge eingereicht werden.

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DFG: Sequencing Costs in Projects

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) in a third round invites to the submission of scientific projects, in which sequencing will be carried out at the DFG funded competence centres for Next Generation Sequencing (NGS) at the Universities Bonn/Köln/Düsseldorf, Dresden, Kiel, and Tübingen. Again, in this call it is planned to fund scientific projects with a medium sized demand (€100,000 to €1 million) of sequencing costs.

Deadline: The submission of a letter of intent is a requirement for a later full application. Declarations of intent must be sent as PDF file no later than 14 January 2020. Applications must be submitted to the DFG by 9 September 2020 at the latest.

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Volkswagen Stiftung: Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens

"Was ist Leben?" – diese fundamentale Frage stellt sich die Menschheit seit Jahrhunderten. In jüngster Zeit haben sich besonders an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften Forschungsfelder entwickelt, die vollkommen neue Erkenntnisse zu dieser Frage beisteuern können. So werden beispielsweise in den Bereichen Biophysik, synthetische Biologie oder systemische Chemie artifizielle Systeme entwickelt und untersucht, die nicht mehr eindeutig als lebend oder nicht lebend klassifiziert werden können. Des Weiteren können biologische Zellen mithilfe modernster Verfahren mittlerweile genauestens kartiert und analysiert werden. Immer effizienter gelingt es Forschern, die Prozesse des Lebens in künstlichen Systemen nachzuahmen und besser zu verstehen oder neuartige artifizielle Systeme gemäß den Grundprinzipien des Lebens zu entwickeln.

Diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass sie die fundamentalen Prinzipien des Lebens besser zu verstehen suchen und damit neue Perspektiven in Ergänzung zu philosophischen Aussagen über das Leben eröffnen. Die Stiftung unterbreitet mit der Förderinitiative ein Angebot für die Wissenschaft, an der Schnittstelle zwischen Natur- und Lebenswissenschaften wissenschaftlich spannende und potenziell innovative Vorhaben in diesem Kontext zu fördern.

Die Initiative ist sowohl für Einzel- als auch für integrative Kooperationsvorhabenmit bis zu fünf Partner(inne)n offen. Pro Vorhaben können bis zu 1,5 Mio. Euro für einen Förderzeitraum von ma-ximal fünf Jahren beantragt werden. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist:1. Dezember 2020 (letztmalig ausgeschrieben)

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VolkswagenStiftung: Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

In dieser Förderinitiative wird die fachübergreifende Qualifizierung von Arbeits- oder Forschungsgruppen aus den Natur- und Technikwissenschaften einerseits und den Lebenswissenschaften andererseits gefördert. Teams aus den Lebenswissenschaften, die sich vertieftes Wissen und Fertigkeiten in Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik aneignen wollen – und umgekehrt – können Qualifizierungskonzepte beantragen. Die Qualifizierungskonzepte sollen über eine Laufzeit von drei bis vier Jahren umgesetzt werden. Arbeitsgruppen, die eine interdisziplinäre Neuausrichtung planen, können sich mit konkreten Konzepten bewerben oder Vorbereitungsmittel für den Aufbau von Kontakten in fachlich weit entfernten Disziplinen beantragen. Antragsberechtigt sind promovierte Gruppenleiter(innen) und Professor(inn)en aus den Natur-, Technik- und Lebenswissenschaften.

Frist: 28. Mai 2020

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VolkswagenStiftung: Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert. Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Frist: 15. September 2020

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Bis zum Jahr 2022 werden alle deutschen Kernkraftwerke sukzessive die Stromproduktion einstellen und ihr Laufzeitende erreichen. Stilllegung und Rückbau jedes einzelnen Kernkraftwerks sind ein technisch und organisatorisch anspruchsvolles Großprojekt. Mit dem Förderkonzept "Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen" will das Bundesforschungsministerium durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Forschungsarbeiten in den Bereichen:

  • Zerlegeverfahren (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Zerlegeverfahren; Entwicklung neuer Verfahren)
  • Dekontaminationsverfahren und Gebäudefreigabe (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Dekontaminationsverfahren; Entwicklung neuer Dekontaminationsverfahren; Entwicklung von Verfahren zur vereinfachten bzw. automatisierten Freimessung von Anlageteilen und Gebäuden)
  • Abfallbehandlung, Abfalldeklaration, Zwischenlagerung (Zerstörungsfreie Deklaration bzw. Analyse von (Alt-)Abfällen; Behandlung von radioaktiven Abfällen; Konzepte zur Vermeidung von sekundären radioaktiven Abfällen; Recycling von wertvollen Metallen; Zwischenlagerung von Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung; Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus Forschungsreaktoren)
  • Umwelt- und Strahlenschutz (Verfahren zur Standortsanierung; Verfahren zur Handhabung und Aufbereitung kontaminierter Materialien und Medien)
  • Mensch und Organisation (Human Factors; Sicherheitskultur; Planungsinstrumente)

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit dieser Förderrichtlinie besonderer Raum eingeräumt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Preise

Joachim Jungius-Stiftung: Joachim Jungius-Preis zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung 2020

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg schreibt erstmals den von der Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg gestifteten Joachim Jungius-Preis 2020 zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung aus. Der Preis ist mit einem Preisgeld von Euro 5.000,- dotiert. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist eine fächerübergreifende Forschungseinrichtung und möchte mit dieser Preisvergabe ihre Nachwuchsförderung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Einzugsbereich neben der bereits bestehenden Förderung „Forum Junge Wissenschaft“ weiter ausbauen. Der Preis wird in diesem Jahr für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Forschungsfeld

Netzwerkforschung

vergeben. Die Arbeit soll sich mit der experimentellen oder theoretischen Untersuchung von Netzwerken befassen, wobei Aspekte der Struktur, Funktion, Dynamik, Modulation oder Modellierung der untersuchtenNetzwerke im Vordergrund stehen können. Es können Arbeiten aus allen relevanten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften eingereicht werden. Die eingereichte Arbeit soll nach Möglichkeit interdisziplinäre Perspektiven aufzeigen oder sogar disziplinübergreifend angelegt sein. Über die Zuerkennung des Preises entscheidet eine Auswahlkommission, die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Joachim Jungius-Stiftung besetzt wird. Der Preis wird im Rahmen der Jahrfeier der Akademie am 14. November 2020 verliehen, auf der die ausgezeichnete Arbeit von der Preisträgerin / vom Preisträger vorgestellt wird. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 40 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung. Es werden nur Anträge aus den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen berücksichtigt.

Frist: Bewerbungen werden noch bis zum 1. Mai 2020 entgegen genommen.

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DGE: Ernst-Ruska-Preis 2021

Der internationale Ernst-Ruska-Preis ist benannt nach dem Nobelpreisträger und Erfinder des Elektronenmikroskops, Prof. Dr. Ernst August Friedrich Ruska. Er wird von der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie im zweijährigen Turnus für besonders herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie verliehen. 

Frist: Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2020.

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DFG: Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt seit 2002 jährlich die Bernd Rendel-Preise an Nachwuchs-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Hochschulabschluss, die noch nicht promoviert sind. Die Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch alle fachlich nahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugelassen.

Frist: Die Antragsfrist endet jährlich Mitte Februar.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Frist: Die Frist für die nächste jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Wissenschaft

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: keine, Einreichung jederzeit möglich

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Early Warning for Epidemics

This prize aims to develop an early-warning system to help prevent disease outbreaks and reduce the impact should they occur. The challenge is to develop a scalable, reliable, and cost-effective early-warning system prototype to forecast and monitor vector-borne diseases in order to contribute to the prevention of outbreaks, mitigating their impact on local, regional and global scales, and providing support to existing elimination efforts. It should including climate data, vector-related modelling, meteorology, and geo-located information related to vector-borne disease outbreaks and behaviour. These should be interoperable with public health data and other socio-economic data. The prototype should be demonstrated at local level, taking into account any relevant societal factors in the chosen geographical area. A prize of 5 million euros will be awarded. The specific rules of the contest were published by the European Commission, which will directly launch and manage the contest and award the prize based on the judgement of independent experts.

Deadline: 1 September 2020

Further Details


Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde