Mathematik und Naturwissenschaften

Bundesförderungen

BMBF: Wissenschaftlichen Datenauswertung der Arktis-Expedition „MOSAiC“

Der Einfluss des Klimawandels ist in der Arktis am stärksten ausgeprägt. Hier haben in den letzten Dekaden drastische Veränderungen des Klima- und Ökosystems stattgefunden. Zum Verständnis dieses neuen Klimazustandes und seiner zukünftigen Entwicklung wurde von der Arbeitsgruppe „Atmosphäre“ des International Arctic Science Committees (IASC) im Jahr 2011 eine große internationale Messkampagne initiiert mit dem Fokus auf Wechselwirkungsprozesse Atmosphäre-Eis-Ozean in regionalen Klimamodellen. Die Initiative wurde über mehrere Disziplinen ausgeweitet und wird unter dem Titel „Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate“ (MOSAiC) geführt. Der Kern von MOSAiC ist ein intensives einjähriges Beobachtungs- und Messprogramm, bei dem der Forschungseisbrecher Polarstern als Driftstation die Basis bildet. Ab Herbst 2019 werden Wissenschaftler aus 17 Nationen die Arktis im Jahresverlauf erforschen. Die Expeditionsergebnisse werden dabei neue Einblicke in die Austauschprozesse zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre erlauben. Durch die Fortschritte in der Messtechnik wird es möglich sein, während der Expedition umfassende Datensätze zu generieren, die ein besseres Verständnis des Einflusses der arktischen Regionen auf unser Klima ermöglichen. Darüber hinaus soll durch die Maßnahme der Erkenntnisgewinn und der Nutzungsgrad der aufwändig gewonnenen Daten beschleunigt werden, um konkretes und zeitnahes Handlungswissen zum Klimawandel zu generieren. Der Fokus der Forschungsarbeiten soll auf der Auswertung der Messdaten der MOSAiC-Expedition in enger Zusammenarbeit mit dem MOSAiC-Konsortium liegen, z. B. mit Big Data – oder Künstliche Intelligenz-Methoden. Darüber hinaus können auch Projekte gefördert werden, bei denen die Messungen der MOSAiC-Expedition zu Studien mit modellierenden oder fernerkundlichen Methoden genutzt werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 Nummer 83 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Vorhaben können mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren konzipiert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 31. Oktober 2019, 31. Mai 2020 und 30. November 2020 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Quantum aktiv – intuitive Outreachkonzepte für die Quantentechnologien

Unsere Welt besteht aus Quanten. Schon heute werden alltäglich Quantentechnologien der ersten Generation verwendet, z. B. Computer, Datennetze und medizinische Bildgebung. Bauteile wie Transistoren, Dioden und Laser nutzen Prinzipien der Quantenphysik. Viele Menschen in Deutschland haben bereits auf einem abstrakten Niveau von dem Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ gehört. Sie wünschen sich jedoch eine praktischere Vorstellung von konkreten Anwendungen und Vorteilen gegenüber etablierten Technologien – ohne dabei in einen mathematischen Formalismus eintauchen zu müssen. Da neue Technologien in aller Regel mit Chancen zum gesellschaftlichen Fortschritt sowie spezifischen Herausforderungen einhergehen, sollten Bürgerinnen und Bürger frühzeitig entsprechend sensibilisiert werden. Ziel ist, die Potenziale der Quantentechnologien für Wirtschaft und Gesellschaft und Verständnis für die Technologie zu vermitteln. Dieses Wissen ist auch von Bedeutung, um dem drohenden Fachkräftemangel bei diesen zukünftigen Schlüsseltechnologien frühzeitig entgegenzuwirken. Zum einen liefert ein breites öffentliches Interesse die Grundlage für gezielte Nachwuchsförderung im wissenschaftlichen Bereich. Zum anderen führt ein allgemeinverständlicher Zugang zu Quantentechnologien zu sozialen Innovationsprozessen. Erste erfolgreiche Beispiele zeigen, dass die Einführung in die Quantentechnologien in der Schule, in der Berufsqualifikation und in den Museen beginnen kann.

Mit der Fördermaßnahme „Quantum aktiv – intuitive Outreachkonzepte für die Quantentechnologien“ verfolgt das BMBF das Ziel, Quantentechnologien möglichst vielen Menschen näherzubringen und begreifbar zu machen. Insbesondere soll ein kreativer und involvierender Zugang zu dieser Zukunftstechnologie ermöglicht werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Verbände, Vereine und Museen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 20. Dezember 2019 Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Trotz bedeutender Verbesserungen in Hygiene, Prävention und Behandlung stellen Infektionskrankheiten in Deutschland und weltweit immer noch eine große Herausforderung dar. Zunehmende Gefahren entstehen unter anderem durch die steigende Anzahl von Krankheitserregern, die gegen einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe resistent sind, und durch die globale Ausbreitung neu auftretender Infektionskrankheiten. Um Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten zu generieren und Innovationen für die klinische Praxis zu entwickeln, muss die wissenschaftliche Basis in Deutschland in der Infektionsforschung gestärkt werden. Zu diesem Ziel wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Karriereweg qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der klinischen und anwendungsorientierten Infektionsforschung gezielt fördern. Dabei steht die Förderung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vordergrund, nicht die strukturelle Verbesserung wissenschaftlicher Einrichtungen.

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 12. September 2019 und bis spätestens 8. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Zur Ausschreibung in geänderter Fassung vom 22. Juli 2019

Zusammenfassung der Änderungen gegenüber der Ausschreibung vom 24. Mai 2019

BMBF: Materialforschung und Strukturbiologie mit Neutronen und Synchrotronstrahlung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms „Erforschung von Universum und Materie – ErUM“ Vorhaben zu fördern, die der Zielsetzung des deutsch-schwedischen Röntgen-Ångström-Clusters dienen, insbesondere vor dem Hintergrund des Engagements Deutschlands für die europäischen Forschungsinfrastrukturen European Spallation Source in Lund (Schweden) und European XFEL in Schenefeld. Grundlagen für die Fördermaßnahme sind das zwischen der deutschen und der schwedischen Regierung geschlossene Memorandum of Understanding vom 15. Juni 2009 sowie die Empfehlungen des begleitenden Lenkungsausschusses des Röntgen-Ångström-Clusters. Die norddeutsch-schwedische Region mit ihrer starken Konzentration von exzellenten Forschungsinfrastrukturen soll als weltweit herausragendes wissenschaftliches Zentrum weiterentwickelt und gestärkt werden. Zweck dieser Maßnahme ist es, die binationale Zusammenarbeit von deutschen und schwedischen Forschungsgruppen im Verbund mit den Großgeräten zu stärken sowie die qualifizierte Nutzung der Großgeräte durch die Gewinnung und Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses sicherzustellen.

Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das deutsche und schwedische Antragsverfahren findet koordiniert statt und ist einstufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 4. September 2019 können Förderanträge gestellt werden.

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BMBF: Wassertechnologien - Wiederverwendung

Die Förderrichtlinie ist Teil des neuen Bundesprogramms „Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N“. Sie gliedert sich ein in das Rahmenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA).

Die Verfügbarkeit von Wasser in ausreichender Menge und Qualität ist entscheidend für das gesundheitliche Wohlergehen des Menschen, für die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit von Regionen und eine intakte Umwelt. Die Beeinträchtigung der Wasserressourcen infolge Übernutzung und Verschmutzung einerseits und der weiterhin steigende Wasserbedarf bei begrenzten Ressourcen andererseits stellen immense Herausforderungen dar.

Weltweit wird sich diese Situation weiter verschärfen. Betroffen sind nicht nur aride Gebiete – auch die Wasserressourcen in Europa geraten zunehmend unter Druck. Die Vermeidung von Nutzungskonflikten um Wasser und die Erreichung einer nachhaltigen Wasserbereitstellung in ausreichender Menge und Qualität sind aber von höchster gesundheitlicher, ökonomischer und sozialer Bedeutung. Hierbei bietet auch die Digitalisierung vielversprechende Potenziale.

Die Fördermaßnahme soll einen Beitrag zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen im In- und Ausland leisten, insbesondere auch in Ländern mit vielversprechendem Potenzial für deutsche Technikanbieter. Dabei soll der Schwerpunkt des Forschungsgegenstands in Deutschland liegen, in Ausnahmen kann dieser auch im Ausland sein. Ziel ist es, innovative Technologien, Betriebskonzepte und Managementstrategien zur Wasserwiederverwendung und Entsalzung zu entwickeln und so zu einer nachhaltigen Erhöhung der Wasserverfügbarkeit sowie zu einem zukunftsfähigen Wassermanagement beizutragen. Zur Zielerreichung ist eine disziplinübergreifende Kompetenz- und Kapazitätsbündelung in transdisziplinär angelegten und praxisorientierten Verbundprojekten mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis erforderlich. Die relevanten Akteure der Wasserwirtschaft sollen daher von Anfang an eingebunden werden, um eine Ergebnisumsetzung vorzubereiten bzw. zu erreichen.

Die Fördermaßnahme zur Entwicklung von neuen Technologien und Konzepten für eine ressourcen- und energieeffiziente Wasserwiederverwendung und Entsalzung konzentriert sich auf folgende Themenfelder:

  1. Wasserwiederverwendung durch Nutzung von behandeltem kommunalem Abwasser;
  2. Kreislaufführung von industriell genutztem Wasser;
  3. Aufbereitung von salzhaltigem Grund- und Oberflächenwasser.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen.  Gefördert werden Verbundprojekte mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Bei international orientierten Projekten erfolgt grundsätzlich nur eine Förderung der deutschen Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 13. September 2019 sind zunächst Projektskizzen einzureichen.

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BMEL: Digitalisierungin der Nutztierhaltung

In der Landwirtschaft werden digitale Techniken zunehmend eingesetzt. Die Digitalisierung bietet der Nutztierhaltunggroße Chancen, stellt Sie aber gleichzeitig vor ebenso große Herausforderungen. Einerseits hilft die Digitalisierung Ressourcen zuschonen, die Effizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeitzu steigern und die Tiergesundheit sowie das Tierwohlzu verbessern.  Andererseits sind die Einhaltung des Datenschutzes, der Datenhoheit und der Betriebssicherheit wichtige Aspekte und erfordern die aktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren in der Nutztierhaltung. Nur dann ist die optimale Ausnutzung der Möglichkeiten durch eine weitere Digitalisierung möglich. 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) verfolgt das Ziel, die großen Potenziale der Digitalisierung für Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu nutzen und gleichzeitig ihre Risiken zu minimieren. Da kosten-intensive moderne Technik wirtschaftlicher in Großbetrieben einsetzbar ist, ist es das erklärte Ziel des BMEL, insbesondere die Hindernisse für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) abzubauen. Auch sollte die Nutzung digitaler Technik möglichst einfach und schnell erlernbar sein. Mit dieser Bekanntmachung sollen Projekte gefördert werden, die durch Digitalisierung ermöglichen, die Tiergesundheit und das Tierwohl zu verbessern, die arbeitswirtschaftliche Belastung der Landwirte zu verringern und die Rückverfolgbarkeit entlang der Wertschöpfungskette „Nutztierhaltung“ zu erhöhen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere KMU, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, soweit eine substantielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt ist. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. 

Frist: Skizzen können bis Mittwoch den 9. Oktober 2019, 24.00 Uhr, eingereicht werden.

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BMBF: Internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030

Mit der  „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ (NFSB 2030) sowie der Nationalen Politikstrategie Bioökonomie hat die Bundesregierung die Vision einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft formuliert. Die Sicherung der Welternährung, die Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln, die nachhaltige Gestaltung der Agrarproduktion sowie die industrielle und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe erfordern intensive Forschungsanstrengungen zur Nutzbarmachung biologischen Wissens, zur Weiterentwicklung biobasierter Verfahren und zur optimalen Verwertung biologischer Ressourcen.

Zur Realisierung der Bioökonomie als einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise sind mehr als nationale und europaweite Initiativen erforderlich. Es bedarf einer weltweiten Zusammenarbeit, um die in der NFSB 2030 angestrebten Ziele zu verwirklichen. Hier setzt die Fördermaßnahme Bioökonomie International (Bioeconomy International) an. Ihr Ziel ist es, durch die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in enger Zusammenarbeit mit relevanten ausländischen Partnern zu zentralen Fragestellungen der Bioökonomie internationale Kooperationen zu stärken und Partnerschaften aufzubauen. Hierbei sind neben den technologischen Fragestellungen und Entwicklungszielen auch sozioökonomische Aspekte und ganzheitliche Ansätze von Bedeutung.

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Das Hochladen der Projektskizzen muss bis zum 26. August 2019, 11.00 Uhr CET, abgeschlossen sein.

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BMBF: Strategische Projektförderung mit Japan in den Bereichen Optik und Photonik

Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Internationale Kooperation“ und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“. Die Maßnahme soll dazu dienen, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Japan beizutragen.

Zweck von Vorhaben der „Strategischen Projektförderung“ ist die Verknüpfung von FuE-Vorhaben mit internationalen Projektpartnern. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und japanischen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form von „2 + 2-Projekten“ in den Bereichen Optik und Photonik gefördert werden. Unter „2 + 2-Projekten“ werden Forschungs- und Entwicklungs-Projekte mit Beteiligung mindestens eines deutschen und eines japanischen forschenden Industriepartners sowie mindestens einer deutschen und einer japanischen Forschungseinrichtung verstanden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit 600 000 Euro pro Verbundprojekt für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 25. September 2019 sind zunächst Projektskizzen in elektronischer Form einzureichen.

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BMBF: Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) strebt eine stärkere Berücksichtigung des großen Potenzials, die umfassendere Beteiligung und den stärkeren Einfluss von Frauen in der KI-Forschung an.

Mit der Richtlinie zur Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen wird das BMBF qualifizierte Frauen aus den Fachbereichen Informatik, Mathematik, Physik, Linguistik, Neuro- und Kognitionswissenschaften, Psychologie oder angrenzender Fachgebiete sowie aus KI-bezogenen Spezialisierungen in Anwendungsgebieten fördern, um die Forschung zum Thema KI in Deutschland weiter voranzubringen und um die verantwortungsvolle Beteiligung von herausragend qualifizierten Frauen im Wissenschaftssystem weiter zu erhöhen. Mit der Förderung der Nachwuchsgruppen soll den Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit gegeben werden, eigenständige Forschung zu betreiben, ihr wissenschaftliches Profil zu stärken und die Sichtbarkeit in der Community zu erhöhen. Um die Weiterentwicklung von jungen Wissenschaftlerinnen zu fördern, sollen diese durch ein Mentoring unterstützt werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Die schriftlichen Einreichungen müssen bis zum 20. September 2019 beim Projektträger eingehen.

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BMU: Export von grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastruktur

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) soll Wissen und Anwendungvon insbesondere Umwelt- sowie Klimaschutztechnologien und innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf verbreiten und verstärken und damit vor Ort geeignete Kapazitätenunterstützen. Im Rahmen zielgerichteter, substantieller Projekte sollen die Voraussetzungen dafür eröffnet werden, dass für eine dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien die erforderlichen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Die Initiative soll außerdem dazu beitragen, die Entwicklung, Abstimmung, Vermittlung und Anwendung global einheitlicher Umweltstandards und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für deren Umsetzung zu befördern. Der konkrete Unterstützungsbedarf des Ziellandes ist ebenso wie der erwartete Umweltnutzen ein wichtiger Baustein der Zielsetzung.

Das Förderprogramm soll dabei insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die Internationalisierung ihres „grünen“ Leistungsspektrums voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte zu schaffen. Mit dem Wachsen der weltweiten Nachfrage nach Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen. Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des BMU stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Wasser- und Abwasserwirtschaft
  • Kreislaufwirtschaft
  • UmweltfreundlicheMobilität
  • nachhaltige Stadt-und Regionalentwicklung
  • Querschnittstechnologien

Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen, dazu zählen insbesondere Vereine und Verbände sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. März der Jahre (bis 2023) können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Die ersten Schritte von bahnbrechenden technologischen Innovationen finden gerade im High-Tech-Bereich häufig in Hochschulen und Forschungseinrichtungen statt. Beispiele sind der Hochleistungs-Diodenlaser, die ultrahochauf­lösende Mikroskopie oder die aktuelle Festplattentechnologie. Insbesondere sehr neuartige technologische Ansätze werden von etablierten Unternehmen, u. a. wegen fehlender Passfähigkeit zu bestehenden Geschäftsstrukturen und stärkerer Risikoaversion, tendenziell nicht in eine Anwendung und letztlich ein Geschäftsmodell überführt. Hier kommt Neugründungen aus dem akademischen Umfeld eine besondere Bedeutung zu: Sie können das Innovationspotenzial der deutschen Forschungslandschaft ausschöpfen und nutzen dazu neuste Ansätze. Gerade in wissenschaftlichen Disziplinen mit starkem Grundlagencharakter wie den Quantentechnologien und verschiedenen Bereichen der Photonik ist für den entscheidenden ersten Schritt zur Anwendung oft die enge Zusammenarbeit eines Start-ups mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erforderlich. Aus diesen Gründen fördert das BMBF im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsberechtigt für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

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BMBF: Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA3) beabsichtigt das BMBF, Forschungsvorhaben zu fördern, welche direkte und indirekte Treiber für den Verlust von biologischer Vielfalt identifizieren. Darauf aufbauend sollen die Forschungsvorhaben innovative Ansätze zur Erhaltung der Biodiversität entwickeln und in die Umsetzung bringen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, durch die Entwicklung innovativer Bewertungskonzepte, Governancestrukturen und (Politik-)Maßnahmen den Stellenwert für Ökosystemleistungen und Naturkapital auf unternehmerischer und gesellschaftlicher Ebene zu steigern und wirksam zur Sicherung von biologischer Vielfalt beizutragen. Die Forschung leistet einen zentralen Beitrag für die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Für ihren Erfolg muss sie zur Praxis anschlussfähig sein. Ein besonderes Augenmerk liegt daher auf einer Beteiligung von Praktikern aus Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft. In dieser Bekanntmachung werden daher interdisziplinäre und transdisziplinäre Forschungsansätze gefördert, orientiert am „Förderkonzept der Sozial-ökologischen Forschung für eine gesellschaftsbezogene Nachhaltigkeitsforschung 2015 bis 2020“.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen der Kommunen und Länder, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Stiftungen, Vereine und Verbände. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Frist: Für die erste Phase sind dem Projektträger begutachtungsfähige Förderanträge bis zum 13. September 2019 einzureichen.

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BMBF: Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee – Küsten im Wandel

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“, das Teil des Rahmen­programms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ ist, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Untersuchung der regionalen Auswirkungen des Klimawandels und der anthropogenen Nutzung in Küstengebieten zu ­fördern. Die Fördermaßnahme soll im Spannungsfeld der Anpassung an die Folgen des Klimawandels, der nachhaltigen Ressourcennutzung sowie dem Erhalt der natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen Entscheidungswissen und wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen bereitstellen, welche Bund und Länder bei ihren Aufgaben im Küstenschutz, im Küstenmanagement sowie im Natur- und Meeresschutz unterstützen.

Das BMBF will mit dieser Fördermaßnahme die Kooperation und Kommunikation von ingenieur-, natur- und gesellschaftswissenschaftlicher Forschung sowie die Zusammenarbeit universitärer und außeruniversitärer Forschungs­einrichtungen stärken, um so eine kohärente, trans- und interdisziplinäre Küstenforschung zu gewährleisten, welche die Komplexität des Forschungsgegenstandes spiegelt und der Vielzahl der Akteure im Küstenraum gerecht wird. Die Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen und Universitäten benachbarter Küstenstaaten entsprechend ihrer Forschungsagenden wird begrüßt.

Die Forschung soll konkrete Zielvorstellungen formulieren, zukünftige Nutzer in die Projektplanung und -durchführung einbeziehen sowie durch konsequente Umsetzung von Maßnahmen des Wissenstransfers und der Datenbereitstellung die spätere Nutzung der Ergebnisse in Politik und Gesellschaft sicherstellen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gesellschaftliche Organisationen (z. B. Stiftungen, Vereine und Verbände) und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 17. September 2019 Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Wissenschaftliche Vorprojekte im Bereich der Photonik und Quantentechnologie

Das Bundesforschungsministerium unterstützt innerhalb seines Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro).

Das Ziel dieser Vorprojekte besteht darin, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen in der Photonik und Quantentechnologie zu untersuchen. Sie sollen die bestehende Forschungsförderung ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung schlagen.

In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt. Der Förderumfang beläuft sich dabei auf maximal  300.000 Euro je Projekt.

Frist: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres.

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BMBF: Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Trotz bedeutender Verbesserungen in Hygiene, Prävention und Behandlung stellen Infektionskrankheiten in Deutschland und weltweit immer noch eine große Herausforderung dar. Zunehmende Gefahren entstehen unter anderem durch die steigende Anzahl von Krankheitserregern, die gegen einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe resistent sind, und durch die globale Ausbreitung neu auftretender Infektionskrankheiten. Um Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten zu generieren und Innovationen für die klinische Praxis zu entwickeln, muss die wissenschaftliche Basis in Deutschland in der Infektionsforschung gestärkt werden. Zu diesem Ziel wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Karriereweg qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der klinischen und anwendungsorientierten Infektionsforschung gezielt fördern. Dabei steht die Förderung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vordergrund, nicht die strukturelle Verbesserung wissenschaftlicher Einrichtungen.

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 12. September 2019 und bis spätestens 8. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

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BMEL: Pflanzengesundheit

Pflanzen und Pflanzenprodukte werden in unserer zunehmend globalisierten Welt weltweit produziert und gehandelt. Zudem steigt aufgrund des internationalen Tourismus ständig die Gefahr, dass unerwünschte oder bisher unbekannte Schadorganismen von Pflanzen in die Europäische Union bzw. nach Deutschland eingeschleppt werden. Bedingt durch den Klimawandel ist zu erwarten, dass sich neue Schadorganismen etablieren bzw. stärker zunehmen können, als unter den bisherigen Bedingungen. Solche Schadorganismen können neben starken ökologischen auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen entfalten, sobald sie sich unter den neuen Gegebenheiten etabliert haben. 

Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die der Entwicklung neuer Verfahren und Strategien zur Feststellung, Überwachung, Diagnose, Management und Bekämpfung geregelter oder neuer Schadorganismen (Pilze, Bakterien inklusive Phytoplasmen, Viren und Viroide, Insekten, Nematoden, Milben, Gefäßpflanzen u. a.) für die Pflanzengesundheit dienen. Dabei sind auch die Auswirkungen des Klimawandels zu berücksichtigen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Bis Donnerstag, den 22. August 2019 um 24.00 Uhr, können Bewerbungen eingereicht werden.

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BMBF: Transnationale Verbundvorhaben innerhalb des ERA-NET „M-era.Net II“ „Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien“ – Themenschwerpunkt: Batteriematerialien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu dem Themenschwerpunkt „Batteriematerialien“ zu fördern.

Die im Rahmen des M-era.Net II veröffentlichte Ausschreibung ergänzt die nationalen und europäischen Fördermaßnahmen zur Batterie- und Materialforschung. Die Ausschreibung ermöglicht dabei die Zusammenarbeit deutscher Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, mit akademischen und industriellen Partnern der am M-era.Net II beteiligten Länder/Regionen in FuE-Projekten. Die aktuelle Ausschreibung zielt dabei auf FuE-Projekte, die nur durch eine internationale Zusammenarbeit zum Erfolg zu führen sind.

Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung ist auf einen Zeitraum zwischen 24 und 36 Monaten angelegt. Das nationale Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Durch den Prozess des M-era.Net II Call Sekretariats ergibt sich insgesamt ein dreistufiger Prozess.

Frist: Projektskizzen können bis zum 21. November 2019, 12.00 Uhr, eingereicht werden.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich am europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren für die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft. Der damit verbundene Lösungs- und Technologiebedarf setzt innovative Elektronikentwicklungen und intelligente Elektroniksysteme voraus. Dabei unterstützt die Bundesregierung die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die Wertschöpfung der Elektronikbranche in Europa erheblich zu steigern. Neben verstärkter Forschungs- und Innovationsförderung im Bereich der „intelligenten Elektroniksysteme“, des Chip- und Systemdesigns, der Leistungselektronik, der chipbasierten Sicherheitstechnologien sowie der cyber-physischen Systeme (CPS) will die Bundesregierung den Zugang zu neuen wichtigen Technologieentwicklungen ermöglichen und vorhandene Kompetenzen stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche industrielle FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Als erster Schritt ist eine gemeinschaftliche Projektskizze („Project Outline“, PO) inkl. der Finanzübersichten bei dem Gemeinsamen Unternehmen ECSEL in englischer Sprache einzureichen.

Frist: Das Gemeinsame Unternehmen ECSEL veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2020.

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit.

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BMEL: Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten und die Weitergabe von praxisbewährtem Know-how im Forstbereich. Gefördert werden bilaterale forstliche Forschungsprojekte, forstwissenschaftlicher Austausch und Projektanbahnung, Wissensweitergabe (in Deutschland und in den Partnerländern). Ziel ist es, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen, um der fortschreitenden Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken.

Frist: keine. Die Förderrichtlinie sieht ein zweistufiges Verfahren vor, bestehend aus einer Projektskizze (erste Stufe) und einem Projektantrag (zweite Stufe).

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

DFG: Exploring the Diversity of Extrasolar Planets

In March 2016, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has established the Priority Programme “Exploring the Diversity of Extrasolar Planets”. The programme is designed to run for six years; the present call invites proposals for the second and last three-year funding period.

One of the most exciting recent discoveries in astronomy is the existence of a huge variety of extrasolar planets orbiting other stars, including numerous multi-planet systems. Exoplanets can be very different to those found in our Solar System, and range from the so-called “Hot Jupiter” and “mini-Neptune” gas planets to large rocky planets (“super”-Earths). The Priority Programme aims to explore such diversity and understand its origins. The programme wants to make substantial contributions to answering the following fundamental questions:

  • What does the diversity of exoplanets tell us about their formation processes and the evolution of planets and planetary systems?
  • What can we learn about the astrophysical conditions necessary to harbour life and are these conditions common in our Milky Way?

To understand the diversity and complexity of exoplanets requires combined efforts across disciplines, linking observational planet detection and characterisation to theory. Science areas addressed in the Priority Programme therefore include:

  • the detection of exoplanets and observational characterisation of their properties (e.g. orbit, mass, radius, atmosphere); and
  • the understanding of exoplanet properties and diversity in terms of atmospheres, planetary interiors, habitability, formation and evolution processes.

The major observational data basis for the Priority Programme will result from national and international ground- and space-based projects with strong German participations, data becoming publicly available during the programme, and from major observatories. The Priority Programme will focus the German exoplanet science community to explore the new data by driving scientific data exploitation, triggering dedicated follow-up observations for further characterisation, and by developing the related theory needed to answer the above mentioned scientific questions.

The Priority Programme wants to support projects which have a direct relationship to observational exoplanetary data which will become available within the time frame of the programme, their analysis and/or their scientific interpretation. This excludes e.g. theoretical work and observations of disks before a planet has formed and general interior and atmosphere modelling without the clear goal of interpreting data on observed exoplanets. Studies of Solar System bodies are also not part of the programme. Additionally, work related to instrumental set-up in observational projects is not foreseen. A goal of the programme is to support cooperations across disciplines and teams.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 13 January 2020.

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DFG: Nanopartikelsynthese in Sprayflammen SpraySyn - Messung, Simulation, Prozesse

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Nanopartikelsynthese in Sprayflammen SpraySyn: Messung, Simulation, Prozesse“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Ziel des Schwerpunktprogramms ist, diese – in sich bereits komplexen – Ansätze für die Untersuchung und theoretische Beschreibung von Sprayflammensyntheseprozessen zu ertüchtigen und in einem interdisziplinären Netzwerk zusammenzuführen. Somit lassen sich Teilprozesse analysieren und die Kenntnisse in einem Gesamtmodell integrieren, sodass erstmals die Chance zu einem fundamentalen Prozessdesign eröffnet wird. Dadurch sollen teure Ausgangsmaterialien substituiert und in den Industriemaßstab skalierbare Verfahren entwickelt werden, die die gezielte Herstellung von Materialien mit einem weiten Eigenschaftsspektrum ermöglichen. 

Das Schwerpunktprogramm gliedert sich in die Themenblöcke:

  • Theorie und Simulation (Molekulare Interaktion, chemische Reaktion, Partikelinteraktion, Wechselwirkungen mit der (turbulenten) Strömung)
  • In-situ-Messtechnik (Spray, Tropfen, Partikel, Gasphasen-Konzentrationen und -Temperaturen, Geschwindigkeiten)
  • Prozesse (Spray, Brenner, Gasführung)

Frist: Bis spätestens 4. Februar 2020 können Anträge gestellt werden.

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DFG: Trilateral French-Japanese-German Research Projects on Artificial Intelligence

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) together with the French National Research Agency (ANR, France), and the Japan Science and Technology Agency (JST, Japan) is announcing the first trilateral call for research proposals on “Artificial Intelligence” (AI).

There has been remarkable progress in AI research in recent years. The progress of AI brings a tremendous opportunity, though at the same time it can potentially violate individual privacy and the right to informational self-determination. The three countries participating in this joint programme share the same values. Based on the added value obtained through the collaboration of the three countries, the aim is to present the direction of future digital economy and society through technical progress in AI research to strengthen trust, transparency and fairness as well as improving performance and investigating AI methods. 

Deadline: Proposals must be submitted by 25 October 2019, 10:00 CEST.

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DFG: Memristive Devices Toward Smart Technical Systems

In March 2019, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Memristive Devices Toward Smart Technical Systems”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

A multitude of different devices manufactured in distinct technologies can be classified as memristors or memristive devices. Their most popular application field so far is the non-volatile memory sector. However, in-memory processing, neuromorphic computing, machine learning, are other emerging areas of practical interest. The MemrisTec programme is devoted to seven main research areas, three concerning theoretical and experimental studies, and four focusing on applications. The integration between experimental results and theory is crucial for advancing the understanding of memristive dynamics. The development of innovative mem-computing paradigms and their implementation through novel memristive circuits and systems will enable fast, adaptive, and low-power data sensing, storage and processing, as required in IoT applications. Memristor-based dynamic processors, extending the functionalities of conventional purely-CMOS computing systems, will be prototyped.

The two distinct scientific communities, working on the physical realisation of memristive devices, on one side, and on the theory of memristors, on the other side, have not yet agreed on joining complementary strengths to make effective use of memristors’ potential on the system level. However, breakthrough advances necessitate a tight connection between these two worlds. Therefore, an essential requirement for a MemrisTec project is a strong interaction between a partner, responsible for the realisation of physical devices, and another one, engaged with theoretical studies, toward a common application-oriented goal.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 15 October 2019.

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DFG: Exit Strategies of Intracellular Pathogens

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Exit Strategies of Intracellular Pathogens”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Programme aims at exploring the spectrum of convergently evolved exit pathways employed by bacterial, parasitic and fungal pathogens with relevance for human health. Considered exit types include exit from the host cell, exit from vacuolar compartment as a prerequisite of host cell exit, and exit from a pathogen-containing cyst. It is the goal of the Priority Programme to dissect the molecular mechanisms that trigger, regulate, mediate, and synchronise the exit programme, and to unveil the link between exit strategy and disease pathogenesis.

Projects to be considered for funding shall address at least one of the following aspects:

  • the sequential steps of pathogen-specific host cell exit pathways
  • the link between exit pathway and host cell specificity
  • the endogenous and environmental triggers of host cell exit
  • the signalling pathways mediating host cell exit
  • the key molecular mediators, regulators and effectors of host cell exit
  • the cross-taxa conservation and species-specific variation of host cell exit

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 15 January 2020.

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DFG: Bioelectrochemical and Engineering Fundamentals to Establish Electro-biotechnology for Biosynthesis – Power to Value-added Products (eBiotech)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Bioelectrochemical and Engineering Fundamentals to Establish Electro-biotechnology for Biosynthesis – Power to Value-added Products (eBiotech)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

This Priority Programme focuses on fundamentals of electro-biotechnology. Specifically, scientific questions from basic electron transfer mechanisms in bio-electrochemical systems (BES) to fundamental reactor and microorganism design should be studied quantitatively and systematically. For these purposes new and more reliable methods and tools are to be developed for quantitative analysis, modelling and system-level understanding of BES. Based on mechanistic and system-level understanding, design principles should be worked out to develop suitable electrodes and bioreactors and to establish new extracellular electron transfer pathways and electroactive biocatalysts (enzymes and microorganisms) for efficient biosynthesis.

Strategically, the Priority Programme envisages a work programme with the following main topics:

  • electro-active microorganisms and fundamentals of electron transfer and interactions
  • enzyme cascades and electro-enzymatic biosynthesis processes
  • electrode and reactor engineering for efficient bio-electrochemical processes
  • new methods and tools for quantitative analysis and modelling of BES
  • systems biology and metabolic engineering of microorganisms for electro-biosynthesis

The Priority Programme emphasises collaborations between groups of natural science and engineering across locations. They are encouraged to jointly explore the topics and central scientific questions mentioned above.

Deadline: Potential applicants are asked to first submit a proposal outline by 30 September 2019 to the coordinator. The full proposals should be submitted to the DFG by 18 December 2019.

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DFG: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)

Within the Priority Programme “Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)”, proposals are called for projects (up to three years duration) starting between July 2020 and June 2021 (“HALO 2020”). Additionally, the current call also invites for the submission of proposals (also up to three years duration) starting during the next funding phase between July 2021 and June 2022 (“HALO 2021”).

HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in-situ and remote sensing instruments. HALO enables forefront Earth-system science and allows for innovative atmospheric and geophysical measurements with an impressive high ceiling altitude of up to 15 km, and a spatial endurance of about 10,000 km. Funds provided within the Priority Programme help to develop high-tech sensors and instruments, and to implement them for atmospheric studies. HALO enables earth system research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:

  • sources, properties and processing of aerosol particles
  • formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation
  • transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere
  • transport and transformation of chemical composition: multiphase and photochemical processing
  • atmospheric coupling processes

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 23 October 2019.

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DFG: Dynamics of Ore Metals Enrichment – DOME

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Dynamics of Ore Metals Enrichment – DOME”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period (2020–2023).

The Priority Programme addresses open questions regarding the dynamics of ore metals enrichment in nature. Economic ores of most metals require enrichment by a factor of about 1000 from the typical concentrations in Earth’s crust and mantle. Providing resources for the present and future generations requires effective, knowledge-based predictive models of how this enrichment takes place. The enrichment of metals in nature involves coupled processes of mineral dissolution, fluid/melt transport and precipitation in multi-component systems under changing pressure-temperature conditions; biotic processes may also be important in near-surface environments. Ore deposits are defined and exploited at the mine scale, but they can only be understood as the result of a process chain that operates over long time scales and in large and complex geological systems.

Deadline: The proposals must be written in English and submitted  by 1 October 2019.

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DFG: Auditory Cognition in Interactive Virtual Environments – AUDICTIVE

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Auditory Cognition in Interactive Virtual Environments – AUDICTIVE”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

AUDICTIVE brings together researchers from different disciplines – acoustics, cognitive psychology, and computer science/virtual reality – by encouraging joint research efforts to enhance the understanding and competence in the field of auditory cognition in interactive virtual environments, as a proxy to the real world. Up to now, these research efforts have been performed mostly separately within single scientific research communities, using stimuli that often lack the realism of real-life complex scenes. Today, the more realistic and interactive virtual environments that can be created using current state-of-the art VR technology can jointly empower the acoustics (perception and rendering), computer science (virtual reality) and cognitive psychology communities to fully exploit the huge potential of VR for testing and extending their existing theories. At the same time, VR research can benefit from knowledge of auditory perception and cognition to understand the important quality criteria that need to be met to optimise virtual environments in terms of perception, cognitive performance, subjective experience or (social) presence. AUDICTIVE targets fundamental research addressing the three research priorities (a) “auditory cognition”, (b) “interactive audiovisual virtual environments”, and (c) “quality evaluation methods”, the latter being located at the interface between (a) and (b). Each project should preferably be designed as multidisciplinary projects (with a focus on acoustics) of two principle investigators.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 4 December 2019.

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DFG: Indo-German Collaborative Research Activities in Chemistry, Mathematics and Physics

Pursuant to the Memorandum of Understanding (MoU) between the Department of Science and Technology, India (DST), and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation), DST and DFG are opening the possibility for joint Indo-German research project funding in the fields of chemistry, mathematics, physics (DFG review boards 301 to 312). Indo-German teams of researchers are invited to submit joint proposals describing integrated research projects with a duration of up to three years. Proposals may describe either mono-disciplinary or multi-disciplinary projects. In the case of interdisciplinary proposals, however, it is important that the central parts of the project fall within the listed fields.

These joint proposals in the fields of chemistry, mathematics and physics have to be based on a close interaction between the German and Indian research teams and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners. DST and DFG particularly wish to encourage early career researchers to participate in this international funding opportunity, though the call is open to researchers of all career stages.

Deadline: The deadline for the submission of proposals in response to this call is Wednesday, 20 November 2019.

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DFG: Qualitätssicherung von Forschungssoftware durch ihre nachhaltige Nutzbarmachung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erbittet Anträge zur nachhaltigen Nutzbarmachung von Forschungssoftware. Diese sollten zum Ziel haben, Forschungssoftware, die das Potenzial hat, deutlich über ihren ursprünglichen Kontext hinaus Verwendung in der Forschung zu finden, für die Wiederverwendung und eine mögliche Weiterentwicklung aufzuarbeiten sowie zur Qualitätssicherung durch eine fachliche Community zugänglich zu machen. Die Vorhaben sollten sich an Best-Practice-Beispielen zur nutzerzentrierten Weiterentwicklung und zur communitybasierten Qualitätssicherung oder sogar zum Aufbau ganzer Softwareökosysteme orientieren oder hierzu neue und innovative Konzepte entwickeln und erproben.

Die Zulassung zur Vollantragstellung setzt voraus, dass bis 1. August 2019 eine unverbindliche, kurze Absichtserklärung eingereicht wird.

Frist: Förderanträge sind in Englisch zu verfassen und können bis 6. November 2019 eingereicht werden.

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DFG: Zyklische Schädigungsprozesse in Hochleistungsbetonen im Experimental-Virtual-Lab

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Zyklische Schädigungsprozesse in Hochleistungsbetonen im Experimental-Virtual-Lab“ (SPP 2020) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Weitreichende Fortschritte in der Betontechnologie haben zur Entwicklung von Hochleistungsbetonen mit maßgeblich erweiterten Anwendungsmöglichkeiten geführt. Die wissenschaftliche Zielsetzung des Schwerpunktprogramms besteht darin, die Materialdegradation in Hochleistungsbetonen unter Ermüdungsbeanspruchung in Kombination neuester experimenteller und virtuell-numerischer Methoden zu erfassen, zu verstehen, zu beschreiben, zu modellieren und zu prognostizieren. Dabei liegt der Fokus auf der Ermittlung von Erkenntnissen zum mikrostrukturellen Verhalten beziehungsweise zu den Schädigungsprozessen im Betongefüge sowie auf der Entwicklung effektiver Berechnungsmodelle und Bewertungsmethoden. Schädigungsprozesse laufen zum Teil auf sehr kleinen Skalenebenen ab und lassen sich daher nicht vollständig und nur auf größeren Skalenebenen über Schädigungsindikatoren während des Belastungsversuchs beobachten und erfassen. Insofern können die für das Verständnis und die Modellierung des Ermüdungsverhaltens benötigten Erkenntnisse nur in enger Verzahnung der Baustoffwissenschaften und der numerischen Mechanik, das heißt in der Verzahnung von Experiment und Berechnung – im Experimental-Virtual-Lab – entwickelt werden. Die in diesem Schwerpunktprogramm zu entwickelnde Methodik des Experimental-Virtual-Labs soll die Basis sein für zukünftige, völlig neue Vorgehensweisen bei der Bewertung und (Weiter-)Entwicklung von Baustoffen.

Frist: Bis spätestens 7. Oktober 2019 können Anträge eingereicht werden. 

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DFG: 2D Materials – Physics of van der Waals [hetero]structures

In 2019 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “2D Materials – Physics of van der Waals [hetero]structures (2DMP)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Two-dimensional (2D) materials are crystals with a thickness of only one or very few atoms. After the discovery of graphene, the most prominent representative of this class of materials, many other 2D crystals have been identified, often with intriguing properties that have no counterparts in three-dimensional solids. Successful proposals shall address the exploration of 2DMP’s fundamental research goal: to explore and to deeply understand the physical phenomena in 2D vdW materials that are emerging from interlayer interactions, moiré superstructures and/or proximity effects. Each project shall advance at least one of the following three Research Areas:

  • electronic properties and transport
  • optical and optoelectronic effects
  • collective and correlated phenomena

A 2DMP Symposium will be held on 12–13 September 2019 at IFW Dresden. Applicants who intend to submit a proposal are encouraged to participate and contribute to this event. The proposals will be evaluated during a review colloquium scheduled for 27–28 February 2020 at the Physikzentrum in Bad Honnef.

Deadline: Proposals must submitted to the DFG by 13 November 2019.

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DFG: Variational Methods for Predicting Complex Phenomena in Engineering Structures and Materials

The design of new solid materials with specific properties in order to provide optimal solutions to engineering problems is a challenging task. Progress in this area is not possible without fundamental contributions from the mathematical sciences, which offer both analytical and numerical tools for the solution of complex problems. In order to further advance this design process, a concerted effort of experts in both mathematics and mechanics is needed. It is the aim of this Priority Programme of the German Research Foundation (DFG) to support the development of new mathematical methods in the variational setting with broad applicability and to demonstrate their power at well-chosen problems from mechanics or materials science.

The Priority Programme has the following three major research directions:

  • Coupling of dimensions
  • Coupling of processes
  • Coupling of structure and evolution

Tandem projects that typically combine two groups, one from the mathematical sciences and one from the engineering sciences, are encouraged. A review meeting with reviewers and applicants will be held at Physikzentrum Bad Honnef (close to Bonn) on 30 January 2020.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 16 September 2019.

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DFG: Random Geometric Systems

In March 2019 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Random Geometric Systems”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. 

This Priority Programme is devoted to the mathematical analysis of effects and phenomena that emerge from an interplay between randomness and geometry. Many questions of intrinsic mathematical interest will be studied. Disciplines like physics, materials science and telecommunication will be crucial sources of problems, applications, motivations, models and solutions. The main focus will lie on the development of new and the refinement of existing methods, and on the creation and analysis of new random spatial models. The research of this Priority Programme will mostly evolve around the following main areas: random point processes, random fields, percolation in the continuum, random geometric graphs, energy-based random point configurations, stochastic processes and dynamics in random media. Establishing cross-connections will be highly welcome. Analytical work shall be dominant in this Priority Programme.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 11 November 2019.

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DFG: Hochspezifische mehrdimensionale Fraktionierung von technischen Feinstpartikelsystemen

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Hochspezifische mehrdimensionale Fraktionierung von technischen Feinstpartikelsystemen“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen.

Hochspezifische Partikelsysteme bilden die Basis für hochwertige Industrieprodukte. Partikelförmige Zwischen- oder Endprodukte mit definierten mehrdimensionalen partikeltechnischen Spezifikationen sind essenziell und qualitätsbestimmend für die Herstellung einer Vielzahl von Waren. Da die charakteristischen Längen sowohl der technischen Strukturen als auch in den primären und sekundären Rohstoffen kontinuierlich sinken, sind zukünftig immer feinere, hochspezifische Partikelsysteme zu erzeugen, zu verarbeiten und zu recyceln. Die hierfür notwendigen Technologien stoßen an ihre Grenzen, wenn industriell relevante Mengenströme feiner (< 10 µm) und hochspezifischer Partikelsysteme bereitgestellt werden sollen.

Frist: Bis 26. November 2019 können entsprechende Anträge gestellt werden.

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DFG: Effizientes Kühlen, Schmieren und Transportieren

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2019 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Effizientes Kühlen, Schmieren und Transportieren – Gekoppelte mechanische und fluid-dynamische Simulationsmethoden zur Realisierung effizienter Produktionsprozesse (FLUSIMPRO)“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen.

In nahezu allen Produktionsprozessen kommen Fluide als Kühlschmierstoff (KSS) zum Einsatz. Sie zählen neben der verwendeten Maschinentechnik, den Prozessstellgrößen, den Werkzeugen sowie den zu bearbeitenden Werkstoffen zu den elementaren Prozesseinflussgrößen. Ein detailliertes Verständnis über das Verhalten von KSS, insbesondere bei der Bearbeitung anspruchsvoller Materialien, ist daher für einen zielgerichteten und effizienten KSS-Einsatz von essenzieller Bedeutung. Mit experimentellen Methoden können jedoch die relevanten Längen- und Zeitskalen nur unzureichend analysiert werden, sodass die Entwicklung neuer Methoden zur vollständigen Prozesssimulation erforderlich ist, um die komplexen Vorgänge beim Einsatz von Fluiden in Produktionsprozessen detailliert abbilden und somit das volle Potenzial des Einsatzes von KSS ausschöpfen zu können.

Es sollen ausschließlich Produktionsprozesse betrachtet werden, bei denen der KSS kühlende, schmierende und transportierende Funktionen übernimmt. Aufgrund der hohen Komplexität, des grundlegenden Forschungsbedarfs und der in diesem Zusammenhang stehenden wissenschaftlichen Fragestellungen ist zu erwarten, dass vor allem interdisziplinäre Koppelprojekte die Fragestellungen erfolgreich bearbeiten können. Daher ist eine kooperierende Vorgehensweise mit interdisziplinären Projekttandems zwischen der Produktionstechnik und den Disziplinen – Mathematik, Strömungsmechanik, Strukturmechanik, Thermodynamik – besonders zielführend.

Frist: Bis spätestens 2. September 2019 können Anträge bei der DFG eingereicht werden.

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DFG: Nano Security

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Nano Security: From Nano-Electronics to Secure Systems”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Today’s societies critically depend on electronic systems. Past spectacular cyber-attacks have clearly demonstrated the vulnerability of existing systems and the need to prevent such attacks in the future. The majority of available cyber-defenses concentrate on protecting the software part of electronic systems or their communication interfaces. However, manufacturing technology advancements and the increasing hardware complexity provide a large number of challenges so that the focus of attackers has shifted towards the hardware level. In particular, we saw already evidence for powerful and successful hardware-level attacks that circumvent any software-level security mechanisms, including Rowhammer, Meltdown and Spectre. These attacks happened on products built using state-of-the-art microelectronic technology, however, we are facing completely new security challenges due to the ongoing transition to radically new types of nano-electronic devices, such as memristors, spintronics, or carbon nanotubes. The use of such emerging nano-technologies is inevitable to continue the exponential improvement of integration density and address the key challenges related to energy efficiency, computing power and performance.

The main objective of the Priority Programme is to understand the implications of emerging nano-electronics to system security, and specifically

  • to assess possible security threats and vulnerabilities stemming from novel nano-electronics. A central challenge here is to establish the connection between hardware blocks vulnerable to attacks and the consequences of the attacks at the system level;
  • to develop innovative approaches for establishing and improving system security based on nano-electronics. Security requires hardware trust anchors, which are hard to design with current technologies. This programme will push the use of new technology features for secure trust anchors.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 4 September 2019.

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DFG: Polymer-based Batteries

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Polymer-based Batteries” (SPP 2248). The programme is scheduled to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period (2020–2023).

Amongst the different energy storage systems/batteries, polymer-based batteries represent an emerging technology. They feature interesting properties like lightweight, printability, flexibility as well as charging within few minutes (down to even seconds). Such polymer-based batteries can be fabricated utilising organic materials without the requirement for other critical raw materials. The well-defined structure of organic/polymer materials offers reliable structure-property relationships, and, thus, a well controllable and tuneable electrochemical behaviour can be achieved. The Priority Programme aims at the elucidation of structure-property-relationships, the design and synthesis of novel active materials, which will result in polymer-based batteries with preferably high capacities and longer lifetime over many cycles.

There are three main pillars of the planned research activities: modelling, synthesis of the materials (i.e. redox-active polymers, electrolytes, carbon-rich materials) and characterisation (from the level of the materials over electrodes to full cells). Preferably, consortia of two or three principle investigators should form and cover at least two of these research fields in their joint proposal.

To allow potential participants of this Priority Programme to discuss possible joint proposals, research plans and collaborations, a preparation meeting takes place on 5 June 2019 at Friedrich Schiller University Jena / CEEC Jena. This preparation meeting will be a satellite event to the Organic Battery Days 2019 in Jena.

Deadline: Full proposals must be submitted no later than 30 September 2019.

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DFG: MAdLand – Molecular Adaptation to Land: Plant Evolution to Change

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “MAdLand – Molecular Adaptation to Land: Plant Evolution to Change” (SPP 2237). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Due to the drastic habitat change during the conquest of land, inference of molecular adaptations underlying the process of terrestrialisation promises a significant gain of knowledge. This is of special interest both in order to understand plant evolution and adaptation to environmental changes, and for the transfer of such knowledge to other disciplines. By a novel comparative and functional evolutionary approach, encompassing charophyte algae and non-seed plants as models, this Priority Programme will study the genetic mechanisms underpinning the dramatic environmental adaptation to conditions on land and the evolution of plant complexity. Research in the Priority Programme will unravel the genetic mechanisms underlying adaptive evolution of plant morphology, physiology, biochemistry, cell biology and biotic interactions, and it will identify the ancestry of processes from which the diversity of seed plants evolved.

Projects to be funded within this programme will address outstanding questions of early land plant terrestrialisation and evolution:

  • Which features enabling conquest of land evolved in charophyte freshwater algae?
  • What is the succession and nature of molecular adaptations in early land plant evolution?
  • How did embryogenesis and the alternation of generations evolve?
  • How did organismic interaction of plants with fungi and bacteria evolve?
  • What are the molecular evolutionary drivers of tolerance to abiotic and biotic stresses?

MAdLand will make use of a broad suite of biological methods and cross-discipline knowledge, ranging from phylogenetic, molecular, physiological, genetic and cell biological approaches to the study of organismic interaction and biodiversity. 

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 10 September 2019.

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BBI JU: Renewable biological resources for bio-based materials

The overall objective of the BBU JU (Bio-Based Industries Joint Undertaking) is to implement a programme of research and innovation activities in Europe that will assess the availability of renewable biological resources that can be used for the production of bio-based materials, and on that basis, support the establishment of sustainable bio-based value chains. Those activities should be carried out through collaboration between stakeholders along the entire bio-based value chains, including primary production and processing industries, consumer brands, SMEs, research and technology centres and universities.

A priority paper 2019-2020 has been developed by BIC (Bio-based Industries Consortium) in collaboration with the EC (European Commission) considering the factual results from the 2014 – 2016 calls and the content of BBI JU Annual Work Plan 2017 and 2018 versus the 2020 goals set out in the SIRA (Strategic Innovation and Research Agenda). As a result of this analysis, the scientific priorities for 2019 are the following, well aligned with the four strategic orientations of the SIRA:

 

  •  foster the supply of sustainable biomass feedstock to feed both existing and new value chains;
  • optimise efficient processing for integrated biorefineries through research, development and innovation;
  • develop innovative bio-based products for identified market applications;
  • create and accelerate the market-uptake of bio-based products and applications.

In 2019 the call has an indicative budget of EUR 135 million for a total of 21 topics with 10 RIAs topics, 4 CSAs, 4 DEMOs and 3 FLAGs.

Deadline: 04 September 2019, 17:00 CET.

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Französische Botschaft: Deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz

Der Wissenschaftlich-Technologische Dienst der Französischen Botschaft in Berlin startet in Zusammenarbeit mit dem französischen Forschungsinstitut für Informatik und Automatik (Inria) zwei Projektausschreibungen "Procope zum Thema KI". Sie zielen darauf ab, die Mobilität von Promovierenden, Post-Docs und jungen Forschenden zu fördern, die einen Forschungsaufenthalt in einem französischen oder deutschen Forschungsinstitut anstreben, und gewähren finanzielle Unterstützung für die Organisation von wissenschaftlichen Seminaren oder Workshops in Frankreich oder Deutschland.

Frist: Die Anträge werden bis September 2019 einzeln geprüft.

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DFG: Priority Programme “Geometry at Infinity” (SPP 2026)

In March 2016, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Geometry at Infinity” (SPP 2026). The programme is designed to run for six years; the present call invites proposals for the second and last three-year period.

This programme combines research in differential geometry, geometric topology, and global analysis. Crossing and transcending the frontiers of these disciplines, it is concerned with convergence and limits in geometric-topological settings and with asymptotic properties of objects of infinite size. The overall theme can roughly be divided into the three cross-sectional topics convergence, compactifications, and rigidity. Proposals for this Priority Programme should address research questions in geometry at infinity as indicated by (but not restricted to) the sample topics in the link.

Deadline: Proposals have to be submitted starting 5 August and no later than 15 October 2019.

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DFG: Priority Programme “Mountain Building Process in Four Dimensions (4D-MB)” (SPP 2017)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Mountain Building Process in Four Dimensions (4D-MB)” (SPP 2017) in 2016. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period (2020–2023).

This Priority Programme forms an integral part of the international AlpArray mission to image the structure of the Alps from their surface down to several hundred kilometers depth in the mantle. It tests the hypothesis that reorganisations of Earth’s mantle during the collision of tectonic plates have both immediate and long-lasting effects on crustal motion, fault kinematics, earthquake distribution and surface evolution. It challenges conventional wisdom by recognising that linked processes between Earth’s surface and mantle beneath mountain belts can only be explained by integrating 3D imaging of the entire crust-mantle system with geologic observations and modelling to enable us to look both backwards and forwards in time, the 4th dimension. This requires a multi- and interdisciplinary approach that integrates geophysics, tectonics, petrology, geochronology, basin- and surface studies.

Priority Programme colloquium: A meeting to present, discuss and coordinate research proposals will be held at the Seminaris Campus Hotel in Berlin on the 4/5 June 2019 (details to be announced on the programmes’s website). Please register for the meeting by the 1 May 2019 with emanuel.kaestle@fu-berlin.de.

Frist: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 30 October 2019.

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DFG: Priority Programme “Coordination Networks: Building Blocks for Functional Systems (COORNETs)” (SPP 1928)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Coordination Networks: Building Blocks for Functional Systems (COORNETs)” (SPP 1928). The programme is scheduled to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period (2020–2022).

The specific functionalisation of interfaces and the integration of functional nanostructures into devices is a topic of up most importance in the field of material sciences. Metal-Organic Frameworks (MOFs), a subset of Crystalline Coordination Networks (CCNs), exhibit a unique combination of properties that have already had a landmark influence in the area of gas storage and separation. Further impact of CCNs, porous (i.e. MOFs) and as well dense structures, is expected when systematically exploiting the electrical, optical, magnetic, thermal and mechanical properties of CCNs. Through the work of various national and international research groups, the fascinating prospects of integration CCN-based nanostructures and thin layers into opto-electronics, data storage, electro-chemistry, and sensor technologies, are tangible. The goal of the Priority Programme COORNETs is to strengthen the developments of these highly interdisciplinary efforts.

Deadline: Proposals must be submitted not later than 4 June 2019.

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Volkswagen Stiftung: Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens

"Was ist Leben?" – diese fundamentale Frage stellt sich die Menschheit seit Jahrhunderten. In jüngster Zeit haben sich besonders an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften Forschungsfelder entwickelt, die vollkommen neue Erkenntnisse zu dieser Frage beisteuern können. So werden beispielsweise in den Bereichen Biophysik, synthetische Biologie oder systemische Chemie artifizielle Systeme entwickelt und untersucht, die nicht mehr eindeutig als lebend oder nicht lebend klassifiziert werden können. Des Weiteren können biologische Zellen mithilfe modernster Verfahren mittlerweile genauestens kartiert und analysiert werden. Immer effizienter gelingt es Forschern, die Prozesse des Lebens in künstlichen Systemen nachzuahmen und besser zu verstehen oder neuartige artifizielle Systeme gemäß den Grundprinzipien des Lebens zu entwickeln.

Diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass sie die fundamentalen Prinzipien des Lebens besser zu verstehen suchen und damit neue Perspektiven in Ergänzung zu philosophischen Aussagen über das Leben eröffnen. Die Stiftung unterbreitet mit der Förderinitiative ein Angebot für die Wissenschaft, an der Schnittstelle zwischen Natur- und Lebenswissenschaften wissenschaftlich spannende und potenziell innovative Vorhaben in diesem Kontext zu fördern.

Die Initiative ist sowohl für Einzel- als auch für integrative Kooperationsvorhabenmit bis zu fünf Partner(inne)n offen. Pro Vorhaben können bis zu 1,5 Mio. Euro für einen Förderzeitraum von ma-ximal fünf Jahren beantragt werden. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober 2019

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DFG-DBT: Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wish to inform the Indian and German scientific communities that effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronized funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years. DBT and DFG expect that proposals submitted under this funding initiative describe ambitious projects of curiosity-driven research, which do not just benefit from but essentially require international collaboration to achieve the defined objectives. Proposals must be written in English and clearly marked as DBT-DFG proposals.

Deadline: Proposals can be submitted at any time of the year until the end of 2019.

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VolkswagenStiftung: Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

In dieser Förderinitiative wird die fachübergreifende Qualifizierung von Arbeits- oder Forschungsgruppen aus den Natur- und Technikwissenschaften einerseits und den Lebenswissenschaften andererseits gefördert. Teams aus den Lebenswissenschaften, die sich vertieftes Wissen und Fertigkeiten in Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik aneignen wollen – und umgekehrt – können Qualifizierungskonzepte beantragen. Die Qualifizierungskonzepte sollen über eine Laufzeit von drei bis vier Jahren umgesetzt werden. Arbeitsgruppen, die eine interdisziplinäre Neuausrichtung planen, können sich mit konkreten Konzepten bewerben oder Vorbereitungsmittel für den Aufbau von Kontakten in fachlich weit entfernten Disziplinen beantragen. Antragsberechtigt sind promovierte Gruppenleiter(innen) und Professor(inn)en aus den Natur-, Technik- und Lebenswissenschaften.

Frist: 15. Januar 2020

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VolkswagenStiftung: Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert. Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Frist: 10. Juli 2019 und 5. August 2020

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Bis zum Jahr 2022 werden alle deutschen Kernkraftwerke sukzessive die Stromproduktion einstellen und ihr Laufzeitende erreichen. Stilllegung und Rückbau jedes einzelnen Kernkraftwerks sind ein technisch und organisatorisch anspruchsvolles Großprojekt. Mit dem Förderkonzept "Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen" will das Bundesforschungsministerium durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Forschungsarbeiten in den Bereichen:

  • Zerlegeverfahren (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Zerlegeverfahren; Entwicklung neuer Verfahren)
  • Dekontaminationsverfahren und Gebäudefreigabe (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Dekontaminationsverfahren; Entwicklung neuer Dekontaminationsverfahren; Entwicklung von Verfahren zur vereinfachten bzw. automatisierten Freimessung von Anlageteilen und Gebäuden)
  • Abfallbehandlung, Abfalldeklaration, Zwischenlagerung (Zerstörungsfreie Deklaration bzw. Analyse von (Alt-)Abfällen; Behandlung von radioaktiven Abfällen; Konzepte zur Vermeidung von sekundären radioaktiven Abfällen; Recycling von wertvollen Metallen; Zwischenlagerung von Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung; Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus Forschungsreaktoren)
  • Umwelt- und Strahlenschutz (Verfahren zur Standortsanierung; Verfahren zur Handhabung und Aufbereitung kontaminierter Materialien und Medien)
  • Mensch und Organisation (Human Factors; Sicherheitskultur; Planungsinstrumente)

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit dieser Förderrichtlinie besonderer Raum eingeräumt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Preise

DFG: Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt seit 2002 jährlich die Bernd Rendel-Preise an Nachwuchs-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Hochschulabschluss, die noch nicht promoviert sind. Die Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch alle fachlich nahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugelassen.

Frist: Die Antragsfrist endet jährlich Mitte Februar.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Frist: Die Frist für die nächste jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Wissenschaft

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: keine, Einreichung jederzeit möglich

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Early Warning for Epidemics

This prize aims to develop an early-warning system to help prevent disease outbreaks and reduce the impact should they occur. The challenge is to develop a scalable, reliable, and cost-effective early-warning system prototype to forecast and monitor vector-borne diseases in order to contribute to the prevention of outbreaks, mitigating their impact on local, regional and global scales, and providing support to existing elimination efforts. It should including climate data, vector-related modelling, meteorology, and geo-located information related to vector-borne disease outbreaks and behaviour. These should be interoperable with public health data and other socio-economic data. The prototype should be demonstrated at local level, taking into account any relevant societal factors in the chosen geographical area. A prize of 5 million euros will be awarded. The specific rules of the contest were published by the European Commission, which will directly launch and manage the contest and award the prize based on the judgement of independent experts.

Deadline: 1 September 2020

Further Details


Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde