Mathematik und Naturwissenschaften / Mathematics and Natural Sciences

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Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit mit Kolumbien

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Inter­nationale Kooperation“ und soll dazu dienen, die Forschungszusammenarbeit mit Kolumbien zu unterstützen und gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern. Im Rahmen der Förderrichtlinie wird projektbezogene Mobilität gefördert.

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind. Forschungsarbeiten selber werden nicht über die Förderrichtlinie gefördert.

Es werden Projekte aus den folgenden thematischen Schwerpunktbereichen gefördert:

  • Biotechnologie
  • Biodiversität
  • Gesundheitsforschung
  • Meeresforschung
  • Geowissenschaften

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft − insbesondere KMU. Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung und in der Regel mit bis zu 50 000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 24 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 14. Mai 2021 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: 4. Aufruf Computational Life Sciences mit dem Fokus auf das Themengebiet "KI-Methoden für die Infektionsforschung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bringt mit dieser Richtlinie die Entwicklung innovativer Methoden und Softwarewerkzeuge zur bioinformatischen Verarbeitung, Modellierung und Simulation in den Lebenswissenschaften voran. Dadurch sollen der lebenswissenschaftlichen Forschung in Deutschland effiziente und zuverlässige Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden, um die durch neueste experimentelle Methoden oder die Zusammenführung verschiedener Modalitäten gewonnenen Daten geeignet zu modellieren und zu analysieren.

Mit dem Förderaufruf der vierten Auswahlrunde wird der thematische Fokus für die Skizzeneinreichung 2021 auf das Themengebiet „KI-Methoden für die Infektionsforschung“ festgelegt. Im Rahmen der Fördermaßnahme sollen durch die Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz sowie der Lebenswissenschaften neue innovative Methoden, Software-Werkzeuge und Computermodelle entwickelt werden, um biomedizinische Forschungsdaten effizienter auswerten zu können. Ziel ist es, die Erforschung der molekularen Interaktionsnetzwerke zwischen Erregern und Wirtskörper während einer Infektion oder einer Therapie zu unterstützen. Die Forschungsvorhaben sollen neue Anwendungsfelder im Bereich der künstlichen Intelligenz in der Infektionsforschung erschließen und die besonderen methodischen Herausforderungen in diesem Bereich angehen.

Frist: 27. Mai 2021.

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BMBF: Kooperation mit Neuseeland zum Thema Grüner Wasserstoff

Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und neuseeländischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft in Form von internationalen Forschungsprojekten mit Pilotcharakter (mit optionaler Industriebeteiligung) entsprechend Modul B der Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff gefördert werden.

Gefördert werden im Rahmen dieses Förderaufrufs Forschungsprojekte als Einzel- oder Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Neuseeland eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse, Photokatalyse, Biomassevergasung oder -fermentation sowie durch thermochemische Aufschlussverfahren mithilfe von Hochtemperatur-Sonnenkollektoren
  • Erforschung der Systemintegration und Sektorkopplung von Grünem Wasserstoff, einschließlich Wasserstoffnutzung in Städten und Quartieren, im Sektor Wärme sowie H2-Integration in das Gasnetz
  • Versorgung und Transportmedien einschließlich Lebenszyklus-Analysen, Speicherung und Umwandlungspfade (bspw. flüssige organische Träger, Ammoniak sowie weitere Optionen)
  • (Material-)Innovationen für Brennstoffzellentechnologien und Elektrolyse, Steigerung von Effizienz und Lebensdauer.

Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 400.000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Frist: Bis spätestens 4. Juni 2021 können zunächst Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Digitalisierung der Materialforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt in diesem zweiten Förderaufruf daher, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ materialbasierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte zum Themenfeld „Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland“ (MaterialDigital 2) zu ­fördern. Ziel der Förderung ist es, die Effizienz der Material- und Produktentwicklung in Deutschland zu steigern, um so Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Qualität der Ergebnisse zu verbessern. Angestrebt wird die Unterstützung der Transformation der experimentellen Materialforschung hin zu einer digitalisierten Multidisziplin mit Blick auf die industrielle Anwendung.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen risikoreicher, anwendungsorientierter, industriegeführter Verbundprojekte, die das Themenfeld „Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland (MaterialDigital 2)“ adressieren und die ein arbeitsteiliges und multidisziplinäres Zusammenwirken erfordern. Während der erste Förderaufruf auf akademischen Verbundprojekten fokussierte, sind im zweiten Förderaufruf keine Verbundprojekte ohne aktive Industriebeteiligung förderfähig. Dadurch soll der Transfer der digitalisierten Materialforschung in die konkrete Anwendung forciert werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 1. Juli 2021.

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BMBF: Innovative Verfahren für Quantenkommunikationsnetze

Gegenstand der Förderung bilden daher theoretische und technische Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Quantenkommunikationsnetzen sowie zur Architektur sicherer und effizienter Quantennetzwerke. Forschungsfragen ergeben sich beispielsweise in den Bereichen:

  • Entwicklung von Netzwerkprotokollen für eine sichere und effiziente Quantenkommunikation
  • Erforschung von Fehlerkorrekturverfahren für die Übertragung von Quanteninformation
  • Arbeiten zur sicheren und effizienten Signalverarbeitung in der Quantenkommunikation zur Verbesserung des Leistungsvermögens von Quantenkommunikationskonzepten

Querschnittsthemen, wie Normung, Standardisierung und vorbereitende Arbeiten zur Zertifizierung, sollten, soweit erforderlich, in den Vorhaben berücksichtigt werden. Im Rahmen der Bekanntmachung werden vorzugsweise Verbünde, in begründeten Ausnahmefällen auch wissenschaftliche Einzelvorhaben in der Regel für bis zu drei Jahre gefördert.

Eine Förderung erfolgt im Rahmen der Richtlinie „Forschung Agil“ vom 4. Juni 2019.

Frist: 28. Mai 2021.

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BfR: Replacement, Reduction, Refinement

Das BfR nimmt die Aufgabe des „Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R)“ wahr und koordiniert bundesweit alle Aktivitäten mit den Zielen,

  • Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken und
  • Versuchstieren den bestmöglichen Schutz zu gewähren.

Zu diesem Zweck sollen durch die Arbeit des Zentrums weltweit Forschungsaktivitäten angeregt und der wissenschaftliche Dialog gefördert werden. Die Aktivitäten des Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren sind Teil der Tierwohl-Initiative „Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) vergibt Mittel für wissenschaftliche Forschungsprojekte mit dem Ziel, Alternativmethoden im Sinne des 3R-Prinzips  zu entwickeln. Darüber hinaus koordiniert das Bf3R die bundesweite Vergabe von Fördermaßnahmen zu 3R-relevanter Forschung. Dabei beraten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bf3R andere Bundesländer bei der Vergabe von Fördergeldern für 3R-relevante Forschung.

Frist: 31. Mai 2021.

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Every two years, the German Centre for the Protection of Laboratory Animals (Bf3R) at the German Federal Institute for Risk Assessment (BfR) awards funds for scientific research projects in accordance with the 3R principle (Replace, Reduce, Refine). The total budget of approx. 350,000 Euros per year enables the funding of up to 10 projects with a funding volume of approx. 35,000 euros per year and a total duration of up to 3 years.

In particular, young scientists should obtain the opportunity to work on innovative and ambitious research projects that challenge established knowledge and question conventional hypotheses as part of a proof-of-concept study in order to obtain experimental data for a successful follow-up application for further funding (e. g. DFG, BMBF).

Deadline: May 31th 2021.

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BMBF: Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“

Ziel der neuen Förderinitiative „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“ ist es, mithilfe des wissenschaftlichen Nachwuchses neuartige Anwendungsfelder und innovative Anwendungen für die Bioökonomie aufzuzeigen, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird. Es sollen neue Synergien zwischen dem kreativen Nachwuchs und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erzeugt werden, um den Nachwuchsgruppen Unterstützung und Stärkung bei zu erwartenden organisatorischen und thematischen Herausforderungen zu bieten. Darüber hinaus wird die Ausbildung und Qualifizierung des forschenden Nachwuchses im Bereich der Bioökonomie angestrebt.

Zuwendungszweck der neuen Förderinitiative ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften ein verlässliches und attraktives Umfeld zu bieten, um sich intensiv mit Themen der Bioökonomie zu beschäftigen und sich mit eigenständigen und ambitionierten Forschungsarbeiten weiterzuqualifizieren.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. In der Regel werden FuEuI-Vorhaben als Einzelprojekte oder im Ausnahmefall Verbundprojekte bis zu fünf Jahre gefördert. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Juli 2021.

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BMBF: Förderung von internationalen Zukunftslaboren zum Grünen Wasserstoff

Mit dieser Bekanntmachung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau von ­internationalen Zukunftslaboren in Deutschland zur Klärung aktueller Forschungs- und Entwicklungsfragen im Bereich des Grünen Wasserstoffs. Die Bekanntmachung erfolgt auf der Grundlage der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von ­Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Gefördert werden die Einrichtung und die Arbeit von internationalen Zukunftslaboren. Der Begriff „internationales Zukunftslabor“ beschreibt dabei ein Kompetenzzentrum an einer deutschen Hochschule oder einer Forschungs­einrichtung in Deutschland, das mit internationaler Strahlkraft und in Kooperation mit den besten Köpfen weltweit relevante Zukunftsfragen im Bereich der Grünen Wasserstofftechnologie erforscht. Mit der Förderung werden be­stehende Orte der Exzellenz darin unterstützt, internationale Kompetenz zu bündeln und internationale Spitzenkräfte zur gemeinsamen Forschung nach Deutschland zu holen. Die internationalen Teams sollen herausragende Forschungsbeiträge zu Grundlagenthemen entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette leisten: Von der Erzeugung, über die Veredelung und den Transport bis hin zur Nutzung. Das BMBF fördert in den Zukunftslaboren jeweils ein Team von mindestens neun und maximal zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über einen Zeitraum von drei Jahren.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. In der Regel werden Vorhaben von bis zu 36 Monaten gefördert. Die Fördersumme pro Vorhaben beträgt maximal 5 000 000 Euro inklusive der möglichen Projektpauschale. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 27. April 2021.

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BMBF | JPI HDHL: Standardisierte Erfassung, Monitoring und/oder Biomarker zur Untersuchung der Nahrungsaufnahme, körperlichen Aktivität & Gesundheit / Standardised measurement, monitoring and/or biomarkers to study food intake, physical activity & health

Im Rahmen der Bekanntmachung werden transnationale Forschungsvorhaben gefördert, die sich mit der Entwicklung verbesserter Methoden und Instrumente zur Erfassung des Ernährungsverhaltens und körperlicher Aktivität befassen.

Es sollte mindestens eines der folgenden Forschungsthemen adressiert werden:

  1. Die Entwicklung verbesserter Methoden zur Erfassung des Ernährungsverhaltens mit Hilfe neuer Technologien, dies kann z. B. die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, nichtreaktive Datenerhebung, Erhebung von Lebensmitteleinkäufen usw. umfassen;
  2. die Weiterentwicklung existierender/​identifizierter Biomarker der Nahrungsaufnahme (beispielsweise Kombination identifizierter Biomarker zur Erhebung von Ernährungsmustern und/​oder Zusammensetzung der Ernährung, ­Validierung existierender Biomarker unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren wie Geschlecht, individuumsspezifische Variabilität, Genotyp etc);
  3. Identifizierung von Biomarkern für körperliche Aktivität (einschließlich Bewegungs- und Schlafverhalten) einschließlich der ersten Validierungsstufe(n);
  4. Entwicklung von Ansätzen für die wissenschaftliche Anwendung kommerziell verfügbarer, gerätegestützter Methoden zur objektiven Bewertung der körperlichen Aktivität (auch des Bewegungs- und Schlafverhaltens) sowie die Entwicklung von Ansätzen zur Handhabung, Aggregation und Analyse solcher Daten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen;
  5. Entwicklung integrativer Instrumente zur Erfassung von Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität.

Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Zur Bearbeitung der geplanten Projekte müssen mindestens drei einschlägig qualifizierte Partner in einem Verbund kooperieren. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen. Förderfähige Länder sind:

Belgien, Research Foundation – Flanders (FWO) und/oder Fund for Scientific Research – FNRS (F.R.S. – FNRS);  Deutschland, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und/oder Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL); Frankreich, French National Research Agency (ANR); Irland, Health Research Board (HRB); Lettland, Ministry of Education and Science (IZM); Österreich, Federal Ministry of Education, Science and Research; Spanien, Carlos III Health Institute (ISCIII); ·  Tschechische Republik, Ministry of Education, Youth and Sports (MSMT)

Ein Verbund darf maximal aus sechs Forschungsgruppen bestehen. Es dürfen hierbei nicht mehr als zwei Forschungsgruppen aus einem Land stammen. 

Darüber hinaus gelten die folgenden Bedingungen:

  • Die geförderten Verbünde müssen verschiedene Disziplinen umfassen und von der Zusammensetzung her geeignet sein, ambitionierte und innovative Forschungsziele zu erreichen. Aus den Projektanträgen muss der zusätzliche Nutzen der transnationalen Zusammenarbeit sowie der spezifische Beitrag der einzelnen Partner klar hervorgehen;
  • bei der Bearbeitung aller Themen sollen datenschutzrechtliche Belange und ethische Fragen im Zusammenhang mit der Erfassung des Ernährungsverhaltens und körperlicher Aktivität (Bewegungs- und Schlafverhalten) berücksichtigt werden;
  • die Antragstellenden werden dazu ermutigt, Endnutzer (z. B. Verbraucherinnen und Verbraucher, Industrie, Klini­kerinnen und Kliniker) in den Forschungsprozess von der Konzeption der Studie bis hin zur Disseminierung und Umsetzung einzubeziehen. Diese Zusammenarbeit erhöht den Impact der Forschung und erleichtert ihre spätere Anwendung in der Praxis;
  • bei der Entwicklung neuer Instrumente und Methoden sollen potentielle Einflussfaktoren auf die Ausprägung von Biomarkern bzw. Effektgrößen wie Alter, Geschlecht, sozio-ökonomischer Status Wohnort sowie ethnische und andere demographische Faktoren berücksichtigt werden;
  • sofern für das Vorhaben relevant, sollen bevorzugt bereits existierende Biobanken und/​oder Kohorten genutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, muss nachvollziehbar begründet werden, warum keine bereits bestehende Biobank/​Kohorte verwendet werden kann;
  • Anträge, die die Identifizierung neuer Biomarker für körperliche Aktivität zum Gegenstand haben, sollten Ansätze zur Validierung beinhalten und die Relevanz des Biomarkers für die Gesundheit aufzeigen;
  • Anträge, die sich ausschließlich mit Bewegungsmangel und/​oder Schlafverhalten befassen, sind von der Förderung ausgenommen.

Frist: Projektskizzen bis spätestens 31. März 2021, 16 Uhr MESZ

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Zur JPI HDHL Ausschreibung

 

The aim of this call is to encourage the development of improved methods and tools designed to assess and monitor diet and physical activity in order to help promote a healthier lifestyle.

The proposals should address at least one of the following topics:

  1. The development of improved methods for dietary assessment using new technologies, this can for example include ICT tools, unobtrusive data, food purchases, etc.;
  2. The further development of existing/identified biomarkers for food intake (e.g. combination of existing biomarkers to assess eating patterns and/or diet composition; validation of identified biomarkers taking into account influencing factors like gender, genotype or other individual variations);
  3. Identification of biomarkers of physical activities (also sedentary and sleep behavior) including the first step(s) of validation;
  4. Approaches to improve scientific application of commercially available devices for objective assessment of physical activity (also sedentary and sleep behavior) as well as develop approaches to process, aggregate and analyse such data in diverse populations;
  5. The development of integrative tools to assess and monitor both dietary intake and physical activity.

Only transnational projects will be funded: each consortium must involve three to six partners eligible for funding by the participating funding organisations from at least three different countries. No more than two eligible partners from the same country will be accepted in the same consortium. Partcipating countries/funding agencies are:

Belgium, Research Foundation – Flanders (FWO); Germany, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); France, French National Research Agency (ANR); Great Britian: Food Standards Agency (FSA) und/oder Medical Research Council, as part of UK Research and Innovation (MRC/​UKRI); Latvia, Ministry of Education and Science (IZM); Norway, Research Council of Norway (RCN); Poland, National Centre for Research and Development (NCBR)

Please carefully check the national/regional funding regulations (in the call text annex) because some of the topics described and types of research may not be suitable/eligible for all countries/funding organisations.

All topics should be tackled by identifying and addressing challenges regarding data privacy and ethical issues specific to diet and physical activity (also sedentary and sleep behavior).

Proposals are encouraged to engage end-users (e.g. consumers, industry, clinicians) in the research process from conception of the study to dissemination and implementation. These partnerships increase the impact of research and facilitate its later use in public health practice, contributing to the sustainability of the funded initiative.

In addition, the following conditions apply as well:

  • Each research consortium should involve different disciplines to achieve ambitious and innovative scientific goals. Proposals should clearly demonstrate the added-value from working together and the unique contributions of each partner.
  • When designing new tools and methods, proposals should consider potential moderators of biomarker levels and effects such as age, sex, gender, socio-economic status, geography and ethnic or other demographic features/differences.
  • The data management plan should respect the FAIR principles. In particular, proposals should explain how the knowledge/data gathered through their projects will be made available to the wider research community.
  • Proposals should be consumer/patient-oriented, e.g.: by handling consumer perception, by improving the availability of allergen information to consumers i.e. food labelling, online information etc., by involving consumers during food product development, through a better communication/information to the population or by other relevant activities;
  • Applicants should provide open access to peer-reviewed publications resulting from the projects.
  • Proposals that study the identification of new biomarkers for food intake are out of scope.
  • Proposals focused exclusively on sedentary and/or sleep behavior are also not within the scope of this call.
  • Proposals which focus on the identification of new biomarkers of physical activity should carefully consider approaches for validation and should demonstrate the relevance of the biomarker to human health.

Deadline: pre-proposals should be submitted by 31 March 2021 at 16:00 CEST

Call announcement

Call text in full

BMBF: Förderung von transnationalen Forschungsprojekten innerhalb der „JPIAMR“ zu One-Health-Interventionen - Antibiotikaresistenzen

Der aktuellen strategischen Forschungs- und Innovationsagenda der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) folgend zielt diese Förderrichtlinie auf die Bekämpfung der steigenden Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen. Zur Bekämpfung von Anti­biotikaresistenzen wird ein One-Health-Ansatz benötigt, da resistente Bakterien, genetische Elemente und Antibiotika in Mensch, Tier und Umwelt auftreten. Die abnehmende Wirkung bestehender Antibiotika sowie die geringe und unzureichende Anzahl neuer Antibiotika in Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit, das Auftreten und die Übertragung von Antibiotikaresistenz zu verstehen.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung der JPIAMR wird eine begrenzte Anzahl transnationaler Forschungsprojekte gefördert, die einen Beitrag zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen leisten sollen. Die Bekanntmachung richtet sich an klinisch, experimentell oder sozialwissenschaftlich orientierte Arbeitsgruppen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/​oder industriellen Partnern, die in Verbünden zusammenarbeiten. Konsortien unter der Koordination von LMIC auf globaler oder regionaler Ebene sind willkommen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Verbundprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit höchstens 300 000 Euro bei einem bzw. 500 000 Euro bei zwei deutschen Partnern pro Konsortium (inklusive gegebenenfalls Projektpauschale oder Overheads) gefördert werden. Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: 16. März 2021, 12.00 Uhr (gilt nicht als Ausschlussfrist).

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NSERC-BMBF: Netzwerk und Explorationsprojekte mit kanadischen Forschungseinrichtungen zum Thema grüner Wasserstoff - NEUE FRIST

Das BMBF fördert gemeinsam mit der kanadischen Forschungsorganisation Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada (NSERC) Vorhaben im Bereich der grünen Wasserstofftechnologien und deren wirtschaftlicher Nutzung. Inhaltliche Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Etablierung von bi-nationalen Netzwerken und Partnerschaften mit kanadischen Akteuren zur Erforschung und Entwicklung von innovativen Lösungen im Bereich Wasserstofftechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Das methodisch/​thematische Spektrum, welches die Partner adressieren sollen, umfasst im Bereich grüner Wasserstoff z. B. folgende Fokusfelder:

  • Energiematerialentwicklung: Katalysatoren, Elektroden und Membranen
  • Verbesserung von Modellierung/​Herstellungsprozess/​Konditionierung insbesondere zur Steigerung der Kosten­effizienz
  • P2X, Speicherung, Transport (inklusive Sicherheits- und Regulierungsanforderungen)
  • Wirtschaftliche Verknüfung von P2X mit Industriesektoren
  • Systemintegration von grünem Wasserstoff in Energiesysteme
  • Regulatorische und ökonomische Rahmenbedingungen des Wasserstoffmarktes.

Diese Fördermaßnahme hat insbesondere das Ziel, die Kooperation zwischen Universitäten sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland mit Universitäten in Kanada zu etablieren. Zuwendungszweck sind entsprechende gemeinsame Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen mit Forschungskomponenten.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und bis zu maximal 35 000 Euro für eine Laufzeit von maximal 12 Monaten gewährt.

Frist: Bis zum 30. April 2021 können Anträge eingereicht werden.

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Änderung der Ausschreibung

BMBF: Aufbau eines Monitorings der Bioökonomie

Mit der aktuellen Förderrichtlinie soll das forschungsbasierte Monitoring der Bioökonomie in Form einer erweiterten Pilotphase fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Angesichts des Fortschritts in der Anwendung biologischen Wissens, der Veränderungen in der globalen Nutzung biogener Ressourcen, aber auch der Folgen des Klimawandels und weiterer Einflüsse war das Monitoring von Anfang an als lernendes Monitoring angelegt. Auf der Basis des mit dem Pilotbericht erreichten Zwischenstandes und einer ersten Zwischenbilanz gilt es nun, weitere Aspekte der Bioökonomie zu berücksichtigen, die Datenbasis zu konsolidieren und zu erweitern, weitere Differenzierungen, unter anderem räumlich sowie nach Stoffströmen und Produktgruppen, vorzunehmen und Verknüpfungen zu anderen Monitoringansätzen, etwa im Bereich Biodiversität und Klimawandel, auszubauen.

Zuwendungszweck ist die Förderung eines Konsortiums, das die methodischen Grundlagen für ein umfassendes Monitoring der Bioökonomie auf Basis der bisher geleisteten Arbeiten weiterentwickelt und um zusätzliche Aspekte erweitert. Gefördert wird ein Konsortium aus – öffentlichen und/oder privaten – Forschungseinrichtungen, das die methodischen Grundlagen für ein umfassendes Monitoring der Bioökonomie auf Basis der bisherigen Ergebnisse weiterentwickelt und in regemäßigen Abständen weitere Pilotberichte zum Monitoring der Bioökonomie vorlegt. Gegenstand der Förderung ist wissenschaftliche Forschung während einer zweiten Pilotphase.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderdauer beträgt zunächst drei Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre. Über eine möglich weitere Verlängerung wird im Anschluss an diese Laufzeit entschieden. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

In der Vorphase zur Antragseinreichung wird das BMBF am 18. Januar 2021, 10 bis 12 Uhr, eine Online-Informationsveranstaltung durchführen, die auch der Partnerfindung für ein Konsortium dient.

Frist: Einreichungsfrist ist der 30. April 2021.

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BMBF: Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Südkorea zu den Themen „Robotik“ und „Leichtbau/Carbon“

Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung und des Zehn-Punkte-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“.

Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und koreanischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form von „2 + 2-Projekten“ gefördert werden. Derartige Projekte müssen die Beteiligung mindestens einer deutschen und einer koreanischen Hochschule oder Forschungseinrichtung und mindestens eines deutschen und eines koreanischen Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft bzw. Industriepartners, insbesondere kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU), vorsehen.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten.

Thema 1: Robotik

  • Pflegerobotik (Pflegeroboter, Roboter für die Altenpflege),
  • Therapierobotik/Therapeutische Roboter (Roboter-Therapeut),
  • Soziale Robotik (Sozialer Roboter mit künstlicher Emotion und Intelligenz),
  • Kollaborative Robotik (Kollaborativer Roboter einschließlich Katastrophenroboter).

Thema 2: Leichtbau/Carbon

  • Füge- und Entfügetechnologien für den Multimaterial-Leichtbau in mobilen Anwendungen (insbesondere robuste, leistungsfähige, flexible und nachhaltige Fügeprozesse und intelligente Prozesssteuerungskonzepte sowie numerische Berechnungsmethoden und Modelle zur Auslegung von Fügeverbindungen),
  • Erweiterung der Datenbasis und Weiterentwicklung der Methodik für das Life Cycle Assessment (LCA) inklusive Recycling (Kreislauffähigkeit) zur Nutzung des LCA als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz energie- und ressourceneffizienter Leichtbauwerkstoffe und -fertigungsverfahren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung und in der Regel mit maximal 600 000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 30. November 2020 können Anträge eingereicht werden.

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BMBF: Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)

Das BMBF beabsichtigt auf Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrie­relevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)“ zu fördern. Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt. Zweck der Förderung ist die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, in denen Aspekte mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) umgesetzt und ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität sowie weitere industrielle Batterieanwendungen geleistet wird. Ein Schwerpunkt der Förderrichtlinie liegt auf den Wertschöpfungsstufen des Produkt- und Prozessdesigns, der Synthese der Materialien sowie den Fertigungsprozessen für Batteriezellen. Weitere Schwerpunkte sind die Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe und das Batteriematerialrecycling.

Im Fokus der Bekanntmachung stehen:

  • Forschung und Entwicklung im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte,
  • Verbundvorhaben, die der Umsetzung eines Machbarkeitsnachweises oder der Entwicklung eines Demonstrators dienen, um aus dem Labor einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Marktanwendung zu kommen,
  • industriegeführte Transferprojekte aus den Batterie-Kompetenzclusteraktivitäten,
  • Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung mit dem Ziel des Technologietransfers,
  • Verbundvorhaben im Rahmen der verschiedenen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Forschungsgegenstand aller angestrebten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte sind material- und prozessbasierte Fragestellungen, die Sekundärbatterien mit den Anwendungsschwerpunkten gemäß Nummer 1.1 betreffen. Folgende Sekundärbatterie-Typen werden berücksichtigt:

  • Lithium-Ionen-Systeme mit mindestens einer Interkalationselektrode,
  • alternative Batteriesysteme (Metall-Ionen-, Metall-Luft/Sauerstoff-, Metall-Schwefel- und andere zukunftsweisende Systeme).

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewertungsstichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind der 31. Oktober 2020, 1. April 2021, 1. Februar 2022 undder 1. November 2022.

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BMBF: BattFutur – Nachwuchsgruppen Batterieforschung

Die Bekanntmachung „BattFutur“ adressiert Nachwuchsforscher, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und neue Anwendungen in der Industrie stimulieren. So tragen sie zur Sicherung und stetigen Weiterentwicklung des Forschungs- und Technologiestandortes Deutschland aktiv bei. Mit der Förderung erhalten Nachwuchs­wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen. Mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung wissenschaftlichen Personals und einer möglichen Unternehmensgründung sollen sie sich für Leitungsaufgaben in der Wirtschaft oder Forschung qualifizieren. Darüber hinaus unterstützt die Fördermaßnahme die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. So werden jungen Forschern, die bislang im Ausland gearbeitet haben, bei der Rückkehr gute Karrierechancen geboten und ausländische Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Auch die Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern ist explizit erwünscht, sodass Vernetzung und Synergieeffekte gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Batterietechnologien adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchsforscher geeignet sind. Auch können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden. Ziel der Bekanntmachung ist es, die Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette für Sekundärbatterien mit Blick auf die zirkulare Wirtschaft voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme (Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum 30. November des Jahres 2020, 2021 und 2022 eingereicht werden.

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BMBF: Neue Produkte für die Bioökonomie

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030".

Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen.

Im Rahmen der Sondierungsphase wird die vertiefte Ausarbeitung der Produktidee, die Erstellung eines Entwicklungsplans für die technische Umsetzung und die Akquise geeigneter Partner mit der erforderlichen wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Expertise gefördert. Hauptbestandteil der zwölfmonatigen Sondierungsphase ist eine erste wirtschaftliche und marktseitige Betrachtung der Produktidee. Die Kundenbedürfnisse sowie die Markt- und Konkurrenzsituation sollen analysiert werden. Mögliche Anwendungs- und wirtschaftliche Verwertungsperspektiven sowie eine Verwertungsstrategie (z. B. Lizensierung oder Ausgründung) sollen erarbeitet werden.

In der Machbarkeitsphase werden grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktidee ge­fördert. Die Verwertungsstrategie soll weiter ausgearbeitet werden. Die Machbarkeitsphase erfolgt in der Regel als ­Verbundprojekt, in begründeten Ausnahmefällen sind auch Einzelprojekte möglich. Die beteiligten Partner wurden in der Regel zuvor in der Sondierungsphase ermittelt.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhoch­schulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler, forschungsorientierte physische oder virtuelle Kooperations­einrichtungen, mit Sitz in Deutschland. Zuwendungen und Zuweisungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum Stichtag am 15. Februar eingereicht werden.

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BMBF: Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Förderung junger, exzellenter Nachwuchswissenschaftler im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zu fördern. Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der High-Tech-Strategie 2025 der Bundesregierung. Hiermit sollen die Karriereperspektiven für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Materialforschung verbessert, aussichtsreiche Karrierewege auch außerhalb der akademischen Laufbahn eröffnet und junge Nachwuchsforscher bei frühzeitigen Entscheidungen über Karrierewege in Deutschland unterstützt werden. Mit der Förderung durch „NanoMatFutur“ erhalten Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, an einer Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchs­forscher geeignet sind. Vorrangig werden solche Forschungsthemen bearbeitet, die eine Zusammenarbeit über die Grenzen der klassischen naturwissenschaftlichen Disziplinen hinweg zwingend erforderlich machen. Die Ingenieurwissenschaften sind dabei explizit einbezogen. Ebenso können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme ­(Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. September 2020 und 15. September 2021.

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BMBF: KMU-innovativ - Bioökonomie

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des ­Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind. Die FuE-Vorhaben müssen sowohl wissenschaftlich anspruchsvoll sein und sich durch ein entsprechendes wissenschaftlich-technologisches Risiko auszeichnen als auch einen anwendungsbezogenen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft, einer Bioökonomie, leisten. Außerdem müssen diese Vorhaben für die Positionierung des antragstellenden Unternehmens am Markt von Bedeutung sein.

Antragsberechtigt sind unter anderem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten mit KMU und/oder mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie. Das Projekt kann als Einzel- oder Verbundvorhaben durchgeführt werden. Dazu zählt auch die Förderung von frühen Entwicklungsphasen und risikoreichen Projekten in der industriellen Forschung, die zunächst einer Validierung (Proof of Concept) bedürfen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Erste Frist für Projektskizzen im Jahr 2020 ist der 1. September 2020. In den Folgejahren sind die Vorlagefristen jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

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BMBF: Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung - NEUE FRIST

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei und gliedert sich in die Rahmenstrategie FONA (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) ein. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht. Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt,.

Frist: 30. Juni 2020 (geänderte Frist) und 31. Oktober 2021.

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Information zur Fristverlängerung

BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich an dem europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in ECSEL die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich der softwareintensiven cyber-physischen Systeme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette unterstützt und gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind industrielle FuE-Vorhaben, die eine ausreichende Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten. Das BMBF fördert Vorhaben zu allen „Topics“, die in der jeweils geltenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen geöffnet sind, soweit darin im Abschnitt „Country-specific eligibility rules“ für Deutschland nichts anderes festgehalten ist.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Mit dieser Richtlinie fördert das BMBF Vorhaben, mit denen die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von KI-Methoden in KMU unterstützt und beschleunigt wird. Innovative ML- und weitere KI-Methoden sollen in den KMU breiter zum Einsatz kommen, damit diese neue datengetriebene Anwendungen realisieren können. Gleichzeitig soll gezielt entsprechendes Know-how in den Unternehmen aufgebaut und die KI-Kompetenz von Mitarbeitern verstärkt werden. Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten. Damit soll erreicht werden, dass deutlich mehr KMU vor allem aus dem IKT-Bereich ihre Innovationsfähigkeit zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen ausbauen und so ihre Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Insbesondere sollen KMU beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie weitere Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: 15. Mai 2020/ 15. Oktober 2020/ 15. April 2021/ 15. Oktober 2021.

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BMEL: Bilaterale Forschungskooperation und Wissensaustausch für internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagiert sich dafür, die Nutzung der Wälder wellweit auf eine nachhaltige Waltbewirtschaftung umzustellen, um fortschreitender Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken. Dazu ist vor allem die Wissensgrundlage in den jeweiligen Ländern auf allen Ebenen zu verbreitern. Instrumente des BMEL zu diesem Zweck sind die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten (außerhalb der Euopäischen Union) und die Weitergabe und der Austausch von Fachwissen im Forstbereich, welche im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden sollen. 

Thematische Ziele sind:

  • Verbesserung der Datenbasis als Grundlage für eine multifunktionale nachhaltige Waldwirtschaft
  • Erforschung von Lösungsansätzen für eine multifunktonale nachhaltige Waldwirtschaft, die Produktions-, Schutz-, Einkommens- und Sozialanforderungen berücksichtigt
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Erforschung von Lösungsansätzen zu einer ressourceneffizienten Waldbewirtschaftung
  • Erforschung von Lösungsansätzen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags und des illegalen Holzhandels
  • Erforschung von Grundlagen einer ökonomischen und ökologischen Naturwaldbewirtschaftung und der ökologischen Auswertung von Plantagenwäldern
  • Erforschung von Rahmenbedingungen für die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft, einschließlich für nichtstaatliche Waldbesitzer
  • Untersuchungen zu Auswirkungen waldrelevanter Politiken
  • Forstlicher Wissensaustausch und Schulungen

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger jeweils bis spätestens zum 15. Februar vorzulegen. Die letztmalige Einreichung von Projektskizzen ist zum 15. Februar 2026 möglich.

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BMU: Export von grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastruktur

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) soll Wissen und Anwendungvon insbesondere Umwelt- sowie Klimaschutztechnologien und innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf verbreiten und verstärken und damit vor Ort geeignete Kapazitätenunterstützen. Im Rahmen zielgerichteter, substantieller Projekte sollen die Voraussetzungen dafür eröffnet werden, dass für eine dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien die erforderlichen Rahmenbedingungen vorhanden sind. Die Initiative soll außerdem dazu beitragen, die Entwicklung, Abstimmung, Vermittlung und Anwendung global einheitlicher Umweltstandards und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für deren Umsetzung zu befördern. Der konkrete Unterstützungsbedarf des Ziellandes ist ebenso wie der erwartete Umweltnutzen ein wichtiger Baustein der Zielsetzung.

Das Förderprogramm soll dabei insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die Internationalisierung ihres „grünen“ Leistungsspektrums voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte zu schaffen. Mit dem Wachsen der weltweiten Nachfrage nach Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen. Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des BMU stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Wasser- und Abwasserwirtschaft
  • Kreislaufwirtschaft
  • UmweltfreundlicheMobilität
  • nachhaltige Stadt-und Regionalentwicklung
  • Querschnittstechnologien

Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen, dazu zählen insbesondere Vereine und Verbände sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jeweils zum 1. März der Jahre (bis 2023) können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Die ersten Schritte von bahnbrechenden technologischen Innovationen finden gerade im High-Tech-Bereich häufig in Hochschulen und Forschungseinrichtungen statt. Beispiele sind der Hochleistungs-Diodenlaser, die ultrahochauf­lösende Mikroskopie oder die aktuelle Festplattentechnologie. Insbesondere sehr neuartige technologische Ansätze werden von etablierten Unternehmen, u. a. wegen fehlender Passfähigkeit zu bestehenden Geschäftsstrukturen und stärkerer Risikoaversion, tendenziell nicht in eine Anwendung und letztlich ein Geschäftsmodell überführt. Hier kommt Neugründungen aus dem akademischen Umfeld eine besondere Bedeutung zu: Sie können das Innovationspotenzial der deutschen Forschungslandschaft ausschöpfen und nutzen dazu neuste Ansätze. Gerade in wissenschaftlichen Disziplinen mit starkem Grundlagencharakter wie den Quantentechnologien und verschiedenen Bereichen der Photonik ist für den entscheidenden ersten Schritt zur Anwendung oft die enge Zusammenarbeit eines Start-ups mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erforderlich. Aus diesen Gründen fördert das BMBF im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsberechtigt für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

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BMBF: Wissenschaftliche Vorprojekte im Bereich der Photonik und Quantentechnologie

Das Bundesforschungsministerium unterstützt innerhalb seines Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro).

Das Ziel dieser Vorprojekte besteht darin, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen in der Photonik und Quantentechnologie zu untersuchen. Sie sollen die bestehende Forschungsförderung ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung schlagen.

In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt. Der Förderumfang beläuft sich dabei auf maximal  300.000 Euro je Projekt.

Frist: Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich am europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren für die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft. Der damit verbundene Lösungs- und Technologiebedarf setzt innovative Elektronikentwicklungen und intelligente Elektroniksysteme voraus. Dabei unterstützt die Bundesregierung die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die Wertschöpfung der Elektronikbranche in Europa erheblich zu steigern. Neben verstärkter Forschungs- und Innovationsförderung im Bereich der „intelligenten Elektroniksysteme“, des Chip- und Systemdesigns, der Leistungselektronik, der chipbasierten Sicherheitstechnologien sowie der cyber-physischen Systeme (CPS) will die Bundesregierung den Zugang zu neuen wichtigen Technologieentwicklungen ermöglichen und vorhandene Kompetenzen stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche industrielle FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Als erster Schritt ist eine gemeinschaftliche Projektskizze („Project Outline“, PO) inkl. der Finanzübersichten bei dem Gemeinsamen Unternehmen ECSEL in englischer Sprache einzureichen.

Frist: Das Gemeinsame Unternehmen ECSEL veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2020.

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit.

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BMEL: Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten und die Weitergabe von praxisbewährtem Know-how im Forstbereich. Gefördert werden bilaterale forstliche Forschungsprojekte, forstwissenschaftlicher Austausch und Projektanbahnung, Wissensweitergabe (in Deutschland und in den Partnerländern). Ziel ist es, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen, um der fortschreitenden Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken.

Frist: keine. Die Förderrichtlinie sieht ein zweistufiges Verfahren vor, bestehend aus einer Projektskizze (erste Stufe) und einem Projektantrag (zweite Stufe).

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

Horizon Europe: EIC Pathfinder Open

You should apply to this call if you are looking for support from EIC Pathfinder Open to realise an ambitious vision for radically new technology, with potential to create new markets and/or to address global challenges. EIC Pathfinder Open supports early stage development of such future technologies (e.g. various activities at low Technology Readiness Levels 1-4), based on high-risk/high-gain science-towards-technology breakthrough research (including ‘deep-tech’). This research must provide the foundations of the technology you are envisioning.

Deadline: 19 May 2021 17:00:00 Brussels time.

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DFG: QuantERA

QuantERA II ERA-NET Cofund in Quantum Technologies is a consortium of national and regional research funding organisations in Europe that supports research into quantum technologies. QuantERA II is supported by the European Union’s Future and Emerging Technologies programme (FET).

The QuantERA II funding organisations jointly support European multilateral research projects with the potential to initiate or foster new lines of quantum technologies through collaborations involving multidisciplinary explorations in the field of science and/or engineering. The submitted proposals are to be aligned with one of the following topics:

  • Quantum Phenomena and Resources: here the goal is to lay the foundations for the quantum technologies of the future. The focus is on basic quantum science and fundamental physics, and the projects are to explore novel quantum phenomena, concepts and resources, and/or address major challenges that prevent broad applications of some quantum technologies;
  • Applied Quantum Science: here the goal is to take known quantum effects and established concepts from quantum science, translate them into technological applications and develop new products. These might be novel devices based on known quantum effects that can serve a novel application in quantum technologies, or else devices that translate known quantum applications into products and industrial applications.

The DFG is participating in this call and will fund projects relevant to Quantum Phenomena and Resources. The regular eligibility rules for DFG funding apply, with the exception of the duty to collaborate.

A two-stage application procedure (pre-proposals and full proposals) will be opened for consortia composed of researchers from at least three of the following participating countries: Austria, Belgium, Bulgaria, Croatia, Czech Republic, Denmark, Estonia, Finland, France, Germany, Hungary, Ireland, Israel, Italy, Latvia, Lithuania, Luxembourg, Malta, Norway, Poland, Portugal, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey.

Deadline: 13 May 2021, 17:00 CET.

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DFG: Fluidfreie Schmiersysteme mit hoher mechanischer Belastung

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2017 die Einrichtung des Schwerpunkprogramms „Fluidfreie Schmierung mit hoher mechanischer Belastung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die Forschungsprojekte haben Ende 2018 die Arbeit aufgenommen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode (2022–2024).

Im Schwerpunktprogramm sollen die Mechanismen von Reibung und Verschleiß durch die Transferschichtbildung in tribologischen Systemen mit hoher mechanischer Belastung bei Schmierung mit Festschmierstoffen erforscht werden. In der ersten Förderperiode standen die Bereitstellungsprozesse des Festschmierstoffs und die damit verbundenen Transferprozesse im Vordergrund.

In der zweiten Förderperiode soll das Verständnis für die Synthese von Festschmierstoffkonzepten genutzt werden. Der Fokus soll auf Anwendungen in Maschinenelementen und in Antriebsystemen mit hochbelasteten Roll-/Wälzkontakten liegen.

Frist: Anträge können bis spätestens 8. Juni 2021 gestellt werden.

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DFG: Sequencing Costs in Projects

In December 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) decided to extend the funding initiative on next generation sequencing (NGS) until 2023. Under this initiative, now in its fourth round, the DFG invites proposals for projects in which sequencing will be carried out at DFG-funded competence centres for next generation sequencing at the universities of Bonn/Cologne/Düsseldorf, Dresden, Kiel, and Tübingen.

Applicants must meet the standard eligibility criteria required in the research grants programme. Proposals may be submitted individually or jointly by more than one applicant, for instance, if additional expertise, such as sample preparation and data analysis, is included. Only projects whose sequencing cost requirement is scientifically justified and in the mandatory range as mentioned above (€100,000 to €1 million) may be requested. Projects not reaching the lower threshold are recommended to apply in the regular individual research grants programme.

Sequencing costs include all expenses that will be incurred by the relevant competence centre within the framework of the project (such as sample preparation).

All proposals within this call are regular individual research grants. New projects, particularly from the life sciences, are invited to apply. In addition to requesting the standard funding modules for individual grants (e.g. the basic module including funding for staff, direct project costs and instrumentation), the necessary need for sequencing costs must be specified separately. Further, proposals may also be submitted that result from projects that are currently being funded by either the DFG or others and for which the need for increased sequencing requirements has developed during the course of the project. Such proposals must also be scientifically justified, i.e. address a scientific question, and explain the adjustments to the original project plan; however, when applying for funds, they may only include the required sequencing costs. Proposals simply expanding the original project plan, or solely descriptive approaches, will not receive high priority.

Deadline: The submission of a letter of intent is required no later than 21 April 2021 in advance of submission of a full proposal.  Proposals must be submitted to the DFG by 25 August 2021.

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DFG: µBONE - Colonization and Interaction of Tumor Cells within the Bone Microenvironment

In July 2018, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “µBONE: Colonization and Interaction of Tumor Cells within the Bone Microenvironment”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period beginning in January 2022.

To address these important questions, the Priority Programme aims to generate new insights into the interactions of tumor cells within the bone microenvironment to identify novel therapeutic concepts for the treatment and/or prevention of bone metastases. The focus is on bone metastasis secondary to breast and prostate cancer as well as myeloma bone disease. Applications should combine bone and tumor biology expertise, clinical experience, modelling strategies and functional/high-resolution imaging in a synergistic fashion. The formation of interdisciplinary teams that span this expertise and interact with other groups in this Priority Programme should create a synergetic platform for successful basic and translational research. Inclusion of clinician-scientists and early-career researchers is strongly encouraged.

Proposals submitted to this call should address at least one of the following fundamental aspects:

  • to explore novel mechanisms of breast and prostate cancer cell colonization into the bone
  • to define interactions of circulating and disseminated tumor cells with the bone microenvironment
  • to develop and validate novel tools for bone metastases research, including animal models, imaging technologies, and advanced in vitro techniques, including human organoid cultures
  • to explore markers for early diagnosis and specific targeting of bone metastases towards precision medicine

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 12 May 2021.

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DFG: Polarimetric Radar Observations meet Atmospheric Modelling (PROM) – Fusion of Radar Polarimetry and Numerical Atmospheric Modelling Towards an Improved Understanding of Cloud and Precipitation Processes

In April 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Polarimetric Radar Observations meet Atmospheric Modelling (PROM) – Fusion of Radar Polarimetry and Numerical Atmospheric Modelling Towards an Improved Understanding of Cloud and Precipitation Processes”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The programme invites proposals towards an improved scientific understanding of moist processes in the atmosphere at the verges of the three disciplines for better predictions of precipitating cloud systems by addressing the following objectives:

  • exploitation of radar polarimetry for quantitative process detection in precipitating clouds and for model evaluation
  • improvement of cloud and precipitation schemes in atmospheric models based on process fingerprints detectable in polarimetric observations
  • monitoring of the energy budget evolution due to phase changes in the cloudy, precipitating atmosphere for a better understanding of its dynamics
  • generation of precipitation system analyses by assimilation of polarimetric radar observations into atmospheric models for weather forecasting
  • radar-based detection of the initiation of convection for the improvement of thunderstorm prediction

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 14 May 2021.

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DFG: Großgeräteinitiative 2022

In Großgeräteinitiativen fördert die DFG mittels einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren.

Vorschläge für Großgeräteinitiativen können aus allen Bereichen der Wissenschaft eingereicht werden und auf eine Nutzung der geförderten Technologien in einem oder mehreren Fachgebieten abzielen. Die Vorschläge werden in Form von strukturierten „Konzepten für Großgeräteinitiativen“ entgegengenommen.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Für Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2021 bei der DFG eingehen, wird eine Bewertung noch in diesem Jahr (voraussichtlich Ende November) zugesichert.

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DFG: New Major Instrumentation Initiative - Spin-based Quantum Light Microscopy (SQLM)

With this call the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) launches a new Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of Spin-based Quantum Light Microscopes (SQLM) at German universities in order to explore the scientific potential of this technology in research.

The present call aims to provide several universities with room-temperature or low-temperature fully integrated SQLM, depending on the individual planned applications, in order to demonstrate the potential of SQLM as enabling technology for novel interdisciplinary research avenues. Commercial instruments or self-assembled setups based on commercially available subsystems can be funded. However, development or assembly of a home-built SQLM from individual components is not in the scope of this call.

The main object of this call is the procurement (by the DFG) of an integrated SQLM (including the necessary accessories and dedicated software) for application in the proposed interdisciplinary research. The requested SQLM should be state-of-art, clearly surpassing previous experimental technologies in the proposed research. It should be made clear what advancements, novelties, or discoveries in the proposed research are expected to result from the SQLM that are not possible with the current experimental approaches. An application for common research instruments is not in the scope of this call; it may be applied for via other programmes.

Major Instrumentation Initiatives address universities as applicant institutions.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 4 May 2021.

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DFG: New Major Instrumentation Initiative - Quantum Communication Development Environment (QCDE)

With this call the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) launches a new Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of Quantum Communication Development Environments (QCDE) at German universities in order to explore the scientific potential of this technology in research.

The main objective of this call is the procurement of commercial instrumentation to be assembled at successful universities in a setting that allows for broad usage of the QCDE for participating groups. While it is undisputed that the operation of a QCDE requires in depth expertise on the instrumentation as such, it is expected that not only the labs that operate the QCDE benefit from this funding. QCDE may be used as standardised environment for research on individual components, e.g. new sources or detectors, but the construction of new home-built quantum communication set-ups, which operate exclusively with technology developed by the operating groups, is excluded from this call.

This Major Instrumentation Initiative aims to provide researchers with access to standardised QCDE that allow for research on quantum communication hardware as well as research on system engineering, such as communication concepts and protocols.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 11 May 2021.

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DFG: Catalysts and Reactors under Dynamic Conditions for Energy Storage and Conversion

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Catalysts and Reactors under Dynamic Conditions for Energy Storage and Conversion”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

In interdisciplinary consortia, fundamental and methodological challenges of dynamic operation are examined in five closely connected subject areas:

  • characterisation using “operando” methods, i.e. under reaction conditions in order to understand solid catalysts “at work” under dynamic conditions
  • predictive theoretical description of active phases forming under dynamic reaction conditions and elementary steps occurring on the catalyst
  • kinetics and multiscale modelling including atomic information to understand the behaviour of catalysts and electrodes under technical and dynamic conditions
  • targeted materials design to stabilise catalytically active surface structures and to examine them under periodic reaction management
  • novel reactor and electrolyser concepts for methodical investigations under transient conditions

The investigation of solid catalysts under dynamic, externally triggered, conditions is to be focused in this Priority Programme on reactions that are relevant for energy storage and conversion. These include in particular the electrocatalytic conversion of H2O and/or CO2 as well as the catalytic synthesis of small storage molecules such as methane, hydrocarbons, alcohols or ammonia. One of the first aims in the Priority Programme has been the investigation by temporally and spatially resolved in-situ analysis under operating conditions and the deepening of the understanding through theoretical studies and kinetic modelling at the microscopic and macroscopic levels. In this second period, apart from the development of methods and application of a fundamental understanding of the behaviour of (electro)catalysts in dynamic operation the use of the methods to develop knowledge-based new catalysts and concepts for dynamically operated reactors come into focus.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 15 June 2021.

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DFG: Materials for Additive Manufacturing

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Materials for Additive Manufacturing”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme’s main objective is the synthesis of new metal and polymer powders for efficient laser-based 3D additive manufacturing by means of formulations, additivations and (chemical) modifications of both, new and commercial powders. By this, the range of powder materials accessible for laser-based additive manufacturing shall be enhanced significantly. Improving the processability includes requirements like efficient, low cycling time, highly reproducible and precise laser-based additive manufacturing processes. Hence, a recursive research, where the knowledge on materials behaviour during laser-based additive manufacturing is used as input for improved materials design, and vice versa, is preferred. A deepened, preferably predictive, understanding of the material’s behaviour during laser-based additive manufacturing by means of suitable analytical and theoretical examination methods is desired.

The Priority Programme aims to bring together materials scientists and photonics researchers. To this end, interdisciplinary and transregional cooperation between the two fields of “materials” and “laser-based additive manufacturing” in the form of tandem projects (joint projects with applicants from both fields) is highly desired.

Deadline: Proposals must be submitted by 21 June 2021.

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DFG: French-German Call for Proposals in the Natural, Life and Engineering Sciences

The French Agence Nationale de la Recherche (ANR) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are continuing their annual joint calls for French-German projects in the Natural, Life and Engineering Sciences. This is based on an agreement signed by both agencies, which was confirmed by the DFG’s joint committee (“Hauptausschuss”), establishing joint French-German projects as a standard offering within the DFG’s research grants programme.

For the 2021 edition of this call, ANR will act as the lead agency, i.e., joint proposals describing the bilateral projects as a whole have to be submitted firstly to ANR, which will be responsible for processing proposals and conducting the review process. The DFG will require a copy of the proposal documents to be submitted on its web portal for proposal submissions.

ANR requests pre-registration by the French project coordinator. This only includes formal data (title, acronym, participating scientists, financial estimates, etc.) and is required before 1 December 2020 at 1 p.m. on ANR’s submission website. Details can be found on ANR’s website (see below).

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DFG: Physics of Parasitism

In spring 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Physics of Parasitism” (SPP 2332). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme has a clear focus on the application of concepts and methods from physics to understand the general foundations underlying parasitism. Both projects from single groups and collaborative projects are welcome. Projects to be considered for funding shall address at least one of the following aspects:

  • the anatomy and mechanical properties of parasites
  • the physics of interaction of parasites with their microenvironments
  • parasitic locomotion in natural and nature-inspired microenvironments
  • the mechanics of parasites attachment to host structures

To achieve these goals, the Priority Programme brings together parasitologists, cell biologists, and tissue engineers with physicists, mathematicians and computational scientists. Thus, the technical tools used shall include high-end combinations of state-of-the-art biological, biophysical and physical tools, as well as simulation methods and artificial intelligence.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 19 May 2021.

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DFG: Fachübergreifende Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs zeigen, dass man Epidemien und Pandemien nicht im nationalen Rahmen begegnen kann, sondern dass die globalen Zusammenhänge berücksichtigt werden müssen. Um künftig auf die vielfältigen Aspekte von weltweiten Infekti-onswellen besser vorbereitet zu sein, muss eine breit gefächerte Forschung unterstützt werden. Zusätzlich zur Erforschung der aktuellen Pandemie sollen grundsätzliche Forschungsfragen abgeleitet werden und zu generalisierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Die DFG schreibt daher eine fachübergreifende Förderinitia-tive aus. Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen. Dazu zählen beispielsweise die Erforschung

- der Herausforderungen und Auswirkungen einer Epidemie oder Pandemie sowie der getroffenen Maßnahmen auf die Gesundheitssysteme;

- psychologischer, gesellschaftlicher und kultureller Faktoren in der Entstehung, Verbrei-tung und Behandlung von Epidemien und Pandemien sowie rechtliche und ethische Implikationen;

- der Auswirkungen auf globale und regionale Wirtschaftsentwicklung, Produktions- und Wertschöpfungsketten, Logistik, Verkehr und Kommunikation;

- biologischer und medizinischer Grundlagen eines Erregers und des jeweiligen Krankheitsbilds sowie therapeutischer Verfahren oder präventiver Maßnahmen in Kombination mit einem oder mehreren der zuvor genannten Themenfelder.

Die Ausschreibung richtet sich vorzugweise an fachübergreifende Forschungsvorhaben. Darüber hinaus können Projekte beantragt werden, die sich zunächst mit der Sammlung und Erfassung von grundlegenden Daten zur aktuellen Epidemie und den aktuellen Gegenmaßnahmen beschäf-tigen, auf deren Basis retrospektive Analysen möglich sind. Ebenso sind Projekte möglich, die sich der Simulation der Ausbreitung und den Folgen von Pandemien sowie der Wirksamkeit von Interventionen widmen.

Gegenstand der Förderung sind Einzel- oder Gemeinschaftsanträge in Form von Sachbeihilfen oder Antragspaketen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen Einzelantrag, Gemeinschaftsantrag oder ein Einzelpaket einreichen möchten, werden gebeten, sich frühzeitig zur Beratung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen.

Frist: 1.) Absichtserklärungen bis 1. Juli 2020 mit einer Skizze des Forschungsvorhabens (max. 200 Wörter) und den Namen der Antragsteller*innen. 2.) Einreichung der Anträge bis 1. September 2020.

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Bis zum Jahr 2022 werden alle deutschen Kernkraftwerke sukzessive die Stromproduktion einstellen und ihr Laufzeitende erreichen. Stilllegung und Rückbau jedes einzelnen Kernkraftwerks sind ein technisch und organisatorisch anspruchsvolles Großprojekt. Mit dem Förderkonzept "Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen" will das Bundesforschungsministerium durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Forschungsarbeiten in den Bereichen:

  • Zerlegeverfahren (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Zerlegeverfahren; Entwicklung neuer Verfahren)
  • Dekontaminationsverfahren und Gebäudefreigabe (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Dekontaminationsverfahren; Entwicklung neuer Dekontaminationsverfahren; Entwicklung von Verfahren zur vereinfachten bzw. automatisierten Freimessung von Anlageteilen und Gebäuden)
  • Abfallbehandlung, Abfalldeklaration, Zwischenlagerung (Zerstörungsfreie Deklaration bzw. Analyse von (Alt-)Abfällen; Behandlung von radioaktiven Abfällen; Konzepte zur Vermeidung von sekundären radioaktiven Abfällen; Recycling von wertvollen Metallen; Zwischenlagerung von Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung; Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus Forschungsreaktoren)
  • Umwelt- und Strahlenschutz (Verfahren zur Standortsanierung; Verfahren zur Handhabung und Aufbereitung kontaminierter Materialien und Medien)
  • Mensch und Organisation (Human Factors; Sicherheitskultur; Planungsinstrumente)

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit dieser Förderrichtlinie besonderer Raum eingeräumt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: Keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: Keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: Keine, Anträge jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

DGE: Ernst-Ruska-Preis 2021

Der internationale Ernst-Ruska-Preis ist benannt nach dem Nobelpreisträger und Erfinder des Elektronenmikroskops, Prof. Dr. Ernst August Friedrich Ruska. Er wird von der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie im zweijährigen Turnus für besonders herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie verliehen. 

Frist: Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2020.

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DFG: Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt seit 2002 jährlich die Bernd Rendel-Preise an Nachwuchs-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Hochschulabschluss, die noch nicht promoviert sind. Die Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch alle fachlich nahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugelassen.

Frist: Die Antragsfrist endet jährlich Mitte Februar.

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Artenvielfalt

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: Keine, Einreichung jederzeit möglich.

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde