Mathematik und Naturwissenschaften

Bundesförderungen

BMBF: „Mathematik für Innovationen“ als Beitrag zur Methodenentwicklung im Umgang mit großen Datenmengen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, Vorhaben zur mathematischen Forschung auf dem Gebiet „Mathematik für Innovationen“ als Beitrag der anwendungsorientierten Mathematik zur Methodenentwicklung im Umgang mit großen Datenmengen zu fördern. Durch die Förderung werden insbesondere Potenziale der Digitalisierung erschlossen, die einen Beitrag zu den Handlungsfeldern der Hightech-Strategie 2025 „Forschung und Innovation für die Menschen“ sowie zu der Digitalstrategie der Bundesregierung leisten.

Im Fokus dieser Bekanntmachung stehen Vorhaben zur MMSO, die Beiträge zur Methodenentwicklung im Umgang mit großen und heterogenen Datenmengen liefern, indem sie:

  • anwendungsorientierte mathematische Forschung vorantreiben und Synergiepotenziale zwischen den Akteuren erschließen,
  • einen effizienten Transfer von Grundlagenergebnissen der anwendungsorientierten Mathematik in die industrielle Anwendung realisieren und Impulse für beständige Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geben,
  • ein übergreifendes Zusammenwirken zwischen Grundlagenforschung und Wirtschaft erfordern und zur Entwicklung neuer, wirtschaftlich verwertbarer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen führen sollen.

Antragsberechtigt sind insbesondere Hochschulen aber auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Dem Projektträgersind bis spätestens 22. Mai 2019 zunächst  Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

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BMBF: Strategischen Projektförderung mit Neuseeland – Forschung zum Klimawandel

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung (2017) sowie des Aktionsplans des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Internationale Kooperation“ und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“. Die Fördermaßnahme zielt darauf, gemeinsame Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Neuseeland beizutragen.

Zuwendungszweck dieser Richtlinie ist die Förderung von deutsch-neuseeländischen Vorhaben in der Forschung zum Klimawandel. Die bewilligten Fördermittel sollen die Grundlagen für eine dauerhafte FuEuI-Partnerschaft schaffen. Die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen beider Seiten soll einen Mehrwert für die beteiligten Partner generieren.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 150 000 Euro je Projekt für die deutsche Seite für die in der Regel maximale Dauer von 24 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 17. Juni 2019, 15.00 Uhr (MESZ) zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Erklärbarkeit und Transparenz des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz

Mit dieser Richtlinie wird das BMBF Vorhaben fördern, die eine Nachvollziehbarkeit, Erklärbarkeit und Transparenz des ML bzw. der KI, vor allem im Hinblick auf praxisrelevante Anwendungen, zum Ziel haben. Mit der vorzugsweisen Förderung von Verbundprojekten soll die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt und so zum Vorteil beider Parteien intensiviert werden.

Die zu entwickelnden Anwendungen müssen den Nutzen bzw. Mehrwert von KI zeigen und dabei die Selbstbestimmung, die soziale und kulturelle Teilhabe sowie den Schutz der Privatsphäre von Bürgerinnen und Bürgern berücksichtigen bzw. stärken. Weiterhin sollen die geförderten Projekte insbesondere die beteiligten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) dazu befähigen, KI-Anwendungen nicht nur zu nutzen, sondern auch zu entwickeln und in ihre Geschäftsprozesse einzubeziehen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 3. Juni 2019 zunächst vorzulegen.

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BMBF: Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis

Mit dieser Richtlinie wird das BMBF Vorhaben fördern, die die innovative Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis zum Ziel haben. Mit der Förderung von Verbundprojekten soll der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Vorteil beider Parteien verstärkt werden.

Die zu entwickelnden Anwendungen müssen den Mehrwert der KI-Verfahren gegenüber etablierten Verfahren zeigen, hierbei aber die Selbstbestimmung, die soziale und kulturelle Teilhabe sowie den Schutz der Privatsphäre von Bürgerinnen und Bürgern sicherstellen. Weiterhin sollen die geförderten Projekte die beteiligten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dazu befähigen, KI-Anwendungen nicht nur zu nutzen, sondern auch zu verstehen, weiterzu­entwickeln und in ihre Geschäftsprozesse einzubeziehen.

Antragsberechtigt sind Verbünde aus einem oder mehreren KMU und Partnern aus der Wissenschaft (Hochschulen bzw. außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) als prioritäre Nutzer der Vorhabenergebnisse. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 3. Juni 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Transnationale Verbundvorhaben innerhalb des ERA-NET „M-era.Net II“ „Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien“ – Themenschwerpunkt: Batteriematerialien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu dem Themenschwerpunkt „Batteriematerialien“ zu fördern.

Die im Rahmen des M-era.Net II veröffentlichte Ausschreibung ergänzt die nationalen und europäischen Fördermaßnahmen zur Batterie- und Materialforschung. Die Ausschreibung ermöglicht dabei die Zusammenarbeit deutscher Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, mit akademischen und industriellen Partnern der am M-era.Net II beteiligten Länder/Regionen in FuE-Projekten. Die aktuelle Ausschreibung zielt dabei auf FuE-Projekte, die nur durch eine internationale Zusammenarbeit zum Erfolg zu führen sind.

Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderung ist auf einen Zeitraum zwischen 24 und 36 Monaten angelegt. Das nationale Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Durch den Prozess des M-era.Net II Call Sekretariats ergibt sich insgesamt ein dreistufiger Prozess.

Frist: Projektskizzen können bis zum 21. November 2019, 12.00 Uhr, eingereicht werden.

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BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich am europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz sind entscheidende Faktoren für die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft. Der damit verbundene Lösungs- und Technologiebedarf setzt innovative Elektronikentwicklungen und intelligente Elektroniksysteme voraus. Dabei unterstützt die Bundesregierung die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die Wertschöpfung der Elektronikbranche in Europa erheblich zu steigern. Neben verstärkter Forschungs- und Innovationsförderung im Bereich der „intelligenten Elektroniksysteme“, des Chip- und Systemdesigns, der Leistungselektronik, der chipbasierten Sicherheitstechnologien sowie der cyber-physischen Systeme (CPS) will die Bundesregierung den Zugang zu neuen wichtigen Technologieentwicklungen ermöglichen und vorhandene Kompetenzen stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen vorwettbewerbliche industrielle FuE-Vorhaben gefördert werden, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. Als erster Schritt ist eine gemeinschaftliche Projektskizze („Project Outline“, PO) inkl. der Finanzübersichten bei dem Gemeinsamen Unternehmen ECSEL in englischer Sprache einzureichen.

Frist: Das Gemeinsame Unternehmen ECSEL veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2020.

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BMBF: Förderung von internationalen Zukunftslaboren in Deutschland zur Künstlichen Intelligenz

Mit der vorliegenden Bekanntmachung des BMBF werden die Einrichtung und die Arbeit von internationalen Zukunftslaboren in Deutschland zur Klärung aktueller Forschungs- und Entwicklungsfragen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) gefördert. Gefördert werden der Aufbau und die Arbeit von international besetzten Forscherteams („Internationale Zukunftslabore“), die zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsfragen der KI arbeiten.

Bewerben können sich deutsche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 21. Juni 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Pilotinnovationswettbewerb „Energieeffizientes KI-System“

Das BMBF fördert auf Basis dieser Richtlinie Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen, damit sie ihre Ideen für energieeffiziente Elektronik-Hardware für Künstliche Intelligenz (KI) in einem Testaufbau zeigen und sich damit in einer Leistungsmessung vergleichen. So soll fortschrittliches Wissen rascher und fokussierter für Hightech-Lösungen erschlossen werden. Im Erfolgsfall wird damit eine Sprunginnovation für KI-Elektronik-Anwendungen ausgelöst. Es geht darum, eine vorgegebene anspruchsvolle Analyseaufgabe zu lösen. Gewinner des Wettbewerbs werden diejenigen Forschergruppen sein, deren messbar vorgeführte Lösung hierfür den geringsten Energieverbrauch aufweist. Die Gewinner erhalten die Möglichkeit, in einem Folgeprojekt ihre Konzepte in einen Demonstrator für konkrete Anwendungen zu überführen.

Zuwendungszweck ist ein Wettbewerb, in dem Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die in parallel laufenden Vorhaben verschiedene Rechnerarchitekturen zur möglichst effizienten Klassifikation vorgegebener Daten erarbeiten, in einem Demonstrator umsetzen und diesen in einer Leistungsmessung vergleichen. Die Aufgabe besteht in der Erkennung und Klassifizierung von hochaufgelösten Daten. Trainingsdaten zum Anlernen eines neuronalen Netzwerkes werden zum Projektstart gestellt.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die im Rahmen der aufgrund dieser Richtlinie geförderten Vorhaben im nicht-wirtschaftlichen Bereich tätig sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Bis zum 17. Juni 2019 können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Projekten zum Thema "Targetvalidierung für die pharmazeutische Wirkstoffentwicklung"

Sowohl nicht übertragbare chronische Erkrankungen als auch Infektionskrankheiten bedrohen in zunehmendem Maße unsere Gesundheit und stellen unser Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Es besteht weltweit ein hoher Bedarf an neuen, innovativen Wirkstoffen für wirksame und sichere Arzneimittel. Mit der „Nationalen Wirkstoffinitiative“ hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, die Wirkstoffforschung zu stärken und die Entwicklung neuer Medikamente zu fördern.

Die Wahl des Ansatzpunkts (englisches Target) für einen neuen Arzneistoff ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Wirkstofffindung und damit wichtiger Ausgangspunkt für die gesamte weitere Wirkstoffentwicklung. Diese Zielstruktur ist bei nicht übertragbaren Erkrankungen ein Angriffspunkt im Körper und bei infektiösen Erkrankungen ein Angriffspunkt im Erreger oder ein immunmodulierendes Target im Körper. Die Targets, die durch Wirkstoffe manipulierbar sind, beeinflussen den Krankheitsprozess maßgeblich oder können ihn auslösen. Im Rahmen dieser Richtlinie sollen Vorhaben gefördert werden, die den Grundstein für die Entwicklung innovativer Arzneimittel legen. Dabei sollen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung so weiterentwickelt werden, dass sie zielgerichteter und schneller Eingang in die Wirkstoffforschung und -entwicklung finden können.

Gegenstand der Förderung sind Einzel- und Verbundvorhaben, in denen Targets unter industrierelevanten Aspekten validiert und damit auf ihre Eignung als Ausgangspunkt für die Wirkstoffentwicklung überprüft werden. Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 23. April 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BLE: "Minimierung des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen"

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz Projekte im Bereich Wissenstransfer zum Thema „Minimierung des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen“ zu fördern. Modell- und Demonstrationsvorhaben schließen die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Mittelpunkt steht dabei die Erprobung neuer, bisher in der Praxis nicht angewendeter Verfahren, Produkte oder Techniken. Modell- und Demonstrationsvorhaben sollen somit dazu beitragen, einen besseren und schnelleren Transfer von neuen Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis zu erzielen. Angesichts der für Tiere und Menschen gesundheitlich problematischen Entwicklung hinsichtlich der Wirksamkeit von Antibiotika (Resistenz-Problematik), ist es für ein effizientes Vorankommen im Tierschutz sinnvoll, auch im Bereich des Einsatzes antibakteriell wirksamer Arzneimittel bei der Mastitisbehandlung sowie dem Trockenstellen von Milchkühen Wege zur Minimierung aufzuzeigen.

Gefördert werden unabhängig von der gewählten Rechtsform Anbieter des Wissenstransfers und der Informationsmaßnahmen als „Wissensmittler“. Der Förderzeitraum kann 30 Monate betragen. Um eine hohe Qualität sowie eine effiziente Umsetzung von geförderten Vorhaben zu gewährleisten, wird die Förderwürdigkeit im wettbewerblichen Verfahren auf der Grundlage von Projektskizzen beurteilt.

Frist: Bis spätestens 29. Mai 2019, 12.00 Uhr können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use („Kompetenzzentrum zur wissenschaftlichen Unterstützung gegen den Klimawandel und des anpassungsfähigen Landmanagements im westlichen Afrika“) (WASCAL II)

Die Fördermaßnahme „WASCAL II − West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use“ ist eine Initiative des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3). Das Ziel dieser Maßnahme ist die Entwicklung des erforderlichen Humankapitals, die Entwicklung von Werkzeugen zur Entscheidungsfindung für zukunftsorientiertes Handeln sowie die Entwicklung innovativer Lösungen für eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft in Schlüsselregionen, die aller Erwartung nach durch den Klimawandel hart getroffen werden.

Forschungsschwerpunkt 1: Zusammenhang zwischen den Faktoren Landnutzung und Bodenbedeckung/Bodendegradation/Klimawandel

Forschungsschwerpunkt 2: Risiken von und Anfälligkeit gegenüber Klimaextremen

Forschungsschwerpunkt 3: Land-Stadt-Wanderung und grenzüberschreitende Migration in Westafrika

Forschungsschwerpunkt 4: Zusammenhang zwischen nachhaltiger Landwirtschaft und klimaschonenden Landschaften

Antragsberechtigt sind Hochschuleinrichtungen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, staatliche oder nichtstaatliche Organisationen (NGOs) mit Forschungs- und/oder Kapazitätsentwicklungsbedarf, internationale Forschungspartner, gewerbliche Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – KMU), Gebietskörperschaften und Verbände sowie sonstige Institutionen, die zur Forschung beitragen, dem Zuwendungszweck entsprechen, die Fördervoraussetzungen erfüllen und aus den WASCAL-Partnerländern Deutschland, Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Togo und Kapverden kommen. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Die Projektantragsfrist endet am 14. Juni 2019, 00.00 Uhr.

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Mensch-Technik-Interaktion für digitale Souveränität“

Diese Bekanntmachung des BMBF erfolgt auf der Grundlage des BMBF-Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) „Technik zum Menschen bringen“. Ziel ist es, innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der MTI zu fördern, die Innovationsimpulse für nutzerorientierte, wettbewerbsfähige Produkte geben, welche den Nutzern zu einem aufgeklärten Umgang mit digitalen Inhalten verhelfen und sie zu einer reflektierten Entscheidung bezüglich der Verwendung ihrer personenbezogenen Daten motivieren.

Auf Basis des MTI-Forschungsprogramms werden in dieser Bekanntmachung Fragen des Themenfeldes „Digitale Gesellschaft“ adressiert. Mit Hilfe neuer Interaktionsformen zwischen Mensch und Technik sollen die Generierung und die Verwendung von Daten für Nutzerinnen und Nutzer besser nachvollziehbar gemacht werden, so dass reflektierte Entscheidungen im Umgang mit digitalen Anwendungen einfacher möglich sind. Über das Konzept der „Informierten Einwilligung“ hinausgehend, sollen Nutzende dazu befähigt werden, ein Datenbewusstsein zu entwickeln und kompetente Entscheidungen im digitalen Raum zu treffen. Neben einer besseren Verständlichkeit und einer erleichterten Steuerung der Datenverwendung ist das Ziel der digitalen Souveränität auch die Vermittlung von Kompetenzen sowie kritischer Reflexionsfähigkeit im Umgang mit digitalen Technologien.

Antragsberechtigt sind Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und zivilgesellschaftliche Akteure, wie Vereine und Verbände. Die eingereichten Vorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 3. Juni 2019 einzureichen.

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BMBF: Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet der „Mikroelektronik für Industrie 4.0 (Elektronik I4.0)“

Das BMBF fördert Verbundforschungsprojekte zur Entwicklung neuer Elektroniksysteme, die signifikant zur Umsetzung des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 beitragen. Damit sollen unter anderem Voraussetzungen geschaffen werden, Künstliche Intelligenz (KI) in die Anwendung zu bringen und den Einsatz autonomer Systeme in der industriellen Produktion zu steigern.

Umfassende Digitalisierung von Produktionsprozessen und Betriebsabläufen stehen unter der Perspektive Industrie 4.0 im Fokus industrieller Innovationen. Dabei kommt Aspekten der Automatisierung, der Virtualisierung, der prädiktiven Wartung, der Steigerung der Flexibilität und der autonomen Organisation von Produktionsanlagen, -systemen und -prozessen – unter Berücksichtigung der Echtzeitfähigkeit, Resilienz und funktionalen Sicherheit neuer Lösungen – eine wichtige Rolle zu. Weitere zentrale Felder von Forschung und Entwicklung sind die Bildung von unternehmensübergreifenden Produktionsnetzwerken vor dem Hintergrund des sicheren Umgangs mit Daten, Informationen und Eigentumsrechten sowie die zunehmende Interoperation zwischen Menschen und Maschinen.

Gefördert werden Verbundvorhaben, die sich an konkreten industriellen Anwendungen orientieren und sich durch ein hohes wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches Risiko sowie eine große Breitenwirksamkeit auszeichnen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind bis 13. Mai 2019 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

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BMWi: Entwicklung digitaler Technologien

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei Angebot und Nutzung digitaler Technologien zu erhöhen. Die angestrebten Maßnahmen zielen dazu auf die Stärkung digitaler Kompetenzen und der Innovationskraft der betroffenen Wirtschaft, auch als Voraussetzung für den Erhalt und die Erzielung digitaler Souveränität. Die angestrebten Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, die Implikationen der digitalen Transformation wie etwa hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz, zu erwartender Veränderungen der Arbeitswelt oder rechtliche Hemmnisse im Rahmen begleitender Forschung aufzuzeigen, um Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Politik und die Wirtschaft zu verdeutlichen. Diese können sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene gelagert sein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ für den Zeitraum 2019 bis 2022 die Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien sowie aktuelle thematische Schwerpunkte und Herausforderungen noch schneller und flexibler als bisher durch zeitnahe Förderaufrufe adressieren. Diese sollen an jeweils aktuellen technologischen Trends, Entwicklungen und Erfordernissen im Markt, digitalpolitischen Prioritäten, verfügbaren Budgets sowie bestmöglichen zeitlichen Korridoren für eine marktorientierte Umsetzung ausgerichtet sein.

Die Bundesregierung unterstützt mit dem Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien“ vorwettbewerbliche FuE-Projekte mit Leuchtturmcharakter im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft (Verbundforschung), die wesentlich dazu beitragen, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern sowie Effizienz- und Wertschöpfungspotenziale digitaler Technologien am Standort Deutschland und im Europäischen Binnenmarkt zu nutzen. Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“6 und „Ökosysteme“ zu Grunde.

Zuwendungsempfänger können staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse8 sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland sein. Bei den Förderaufrufen handelt es sich um ein wettbewerbliches Auswahlverfahren.

Frist: Förderaufrufe finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des Kalenderjahrs statt.

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit.

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BMBF: Förderung von Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Belarus

BMBF: Förderung von Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Belarus

Im Rahmen der deutsch-belarussischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das belarussische State Committee of Science and Technology (SCST) den Aufbau bzw. die Vertiefung der wissenschaftlichen bilateralen Kooperation zwischen deutschen und belarussischen wissenschaftlichen Einrichtungen. Zu diesem Zweck werden bilaterale, anwendungsbezogene Forschungsprojekte gefördert. Die Zuwendungen sollen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern − insbesondere auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern − ermöglichen, in den vereinbarten Fachgebieten Forschungsergebnisse zu erzielen, die nachhaltig in Belarus genutzt werden können.

Die Förderung richtet sich an Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen, die zu den drei identifizierten Themenbereichen relevante Beiträge leisten können:

  • lokale Nutzung erneuerbarer Energien im Kontext landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Abfallwirtschaft (insbesondere Biomasse und Biogas),
  • Biotechnologien im Bereich Agrar- und Forstwirtschaft,
  • Ökologie, Biodiversität und Umweltschutz (insbesondere Waldökosysteme).

Wert gelegt wird auf gemeinsame Projektvorschläge, die sowohl interdisziplinär angelegt sind als auch sozio-ökonomische Aspekte der vorab genannten thematischen Schwerpunkte untersuchen. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen bis 5. April 2019

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BMEL: Förderung von Innovationen zur Minderung der Torfanteile in Kultursubstraten

Mit der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft über die Förderung von Innovationen zur Minderung der Torfanteile in Kultursubstraten sollen auf Grundlage der maßgeblichen Förderprogramme innovative Forschungsvorhaben zum Torfersatz in Kultursubstraten unterstützt werden. Dabei stehen Umwelt- und Klimaschutz sowie Verbesserung der Ressourceneffizienz, der Ressourcenqualität und der Kultursicherheit von Torfersatzstoffen im Gartenbau im Fokus.

Auf Grundlage von drei bestehenden Förderprogrammen möchte das BMEL gezielt innovative Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben fördern. Die Module sind zum einen die Innovationsförderung des BMEL sowie das BMEL-Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft und zum anderen das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe des BMEL.

Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die auf Innovationen in den Bereichen Verfügbarkeit, Qualitätsverbesserung und praktischer Einsatz alternativer Substratausgangsstoffe und Identifizierung relevanter biologischer Qualitätsparameter abzielen. Auch die Überarbeitung bestehender und Etablierung neuer Methoden zur Qualitätskontrolle und torffreie oder stark torfreduzierte Kulturverfahren sind förderfähig.

Frist: 28. Juni 2019

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BMBF: "Computational Life Sciences - Deep Learning in der Biomedizin "

In der Biomedizin sind für die gleiche Art von Eingangsdaten (z.B. Proben) oftmals

Annotationen zu verschiedenen Endpunkten vorhanden. Bei Deep Learning lässt sich dies

nutzen, um durch das gleichzeitige Lösen mehrerer Aufgaben die Trainingseffizienz oder die

Prädiktionsgüte zu verbessern (Multi-Task Learning).

 

Mit diesem Förderaufruf des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird der thematische Fokus der Auswahlrunde der Fördermaßnahme „Computational Life Sciences“ für die Einreichung 2019 daher auf das Themengebiet „Deep Learning in der Biomedizin“ festgelegt. Im Rahmen der Fördermaßnahme sollen durch die Zusammenarbeit von Experten aus dem Bereich des maschinellen Lernens und den Lebenswissenschaften neue, innovative Methoden und Softwarewerkzeuge entwickelt werden, um biomedizinische Forschungsdaten mit Hilfe von Deep Learning effizienter auszuwerten. Die Forschungsvorhaben sollen neue Anwendungsfelder für Deep Learning in der Biomedizin erschließen und die besonderen methodischen Herausforderungen in diesem Bereich angehen.

Frist: Projektskizzen können bis zum 20. März 2019 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Singapur unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft („2+2“-Projekte) zum Schwerpunktthema „Blockchain-Technologien“

Singapur ist mit seinen hervorragenden Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Firmen, seiner weltweit prominenten Stellung in der Innovationsleistung und der ebenso gut entwickelten Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Industrie für Deutschland ein exzellenter Forschungs- und Innovationspartner.

Mit dieser Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der strategischen Projektförderung sollen innovative deutsch-singapurische Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu Bockchain-Technologien gefördert werden. Der Blockchain-Technologie als disruptiver Transfertechnologie wird ein innovatives Anwendungspotential zugesprochen, das sich über viele Branchen und Anwendungsbereiche erstreckt, deren zukünftige Dimension noch nicht absehbar ist. Mit dieser Fördermaßnahme werden Blockchain-Technologien in den Anwendungsbereichen Industrie 4.0/Fortschrittliche Produktionstechnologien, Supply Chain und Logistik adressiert. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und singapurischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von „2+2-Projekten“ gefördert werden, die die Beteiligung mindestens einer deutschen und einer singapurischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen und einem singapurischen forschenden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft/Industriepartner, insbesondere KMU vorsehen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern) in Deutschland verlangt. Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit 300 000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie für die in der Regel maximale Dauer von 36 Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 27. März 2019 können Projektskizzen vorgelegt werden.

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BMBF: Künstliche Intelligenz für IT-Sicherheit

Mit der fortschreitenden Digitalisierung bieten die immer komplexeren IT-Systeme eine Vielzahl von Angriffsflächen. Erkennung und Abwehr dieser Angriffe stellen die Betreiber der Systeme vor immer größere Herausforderungen. Die fortschreitende Entwicklung im Bereich der KI birgt ein großes Potenzial zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Deutschland besitzt sowohl bei der Forschung zu KI als auch zu IT-Sicherheit große Kompetenzen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt daher die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung (FuE) von IT-Sicherheitstechnologien und -verfahren auf Basis KI zu fördern. Ziel ist es, die Forschung im Bereich der KI und der IT-Sicherheit stärker miteinander zu verbinden, um Deutschland als Standort innovativer IT-Sicherheitslösungen zu stärken. Gegenstand der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung neuer IT-Sicherheitslösungen basierend auf Verfahren der KI. Die Lösungen und Verfahren sollen so gestaltet werden, dass sie möglichst intuitiv benutzbar sind und in verschiedenen Anwendungskontexten Einsatz finden können.

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereine sowie sonstige Organisationen mit FuE-Interesse sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 29. März 2019 vorzulegen.

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BMBF: Förderung transnationaler Verbundvorhaben auf dem Gebiet der Aquakultur und Fischerei

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) engagieren sich gemeinsam im „European Research Area-Net Cofund on Blue Bioeconomy – Unlocking the Potential of Aquatic Bioresources“ (ERA-NET BlueBio). Die Partner des ERA-NET BlueBio streben die Entwicklung einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Blue Bioeconomy in Europa an. Neues biologisches und biotechnologisches Wissen soll für existierende als auch künftige Wertschöpfungsketten der Blue Bioeconomy generiert werden. Der Transfer biobasierter Produkte und Dienstleistungen aus Forschung, Innovation und Demonstration in einen industriellen Produktionsmaßstab soll verbessert werden. Insbesondere sollen auch Lösungen zur Ernährungssicherung und zur Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln aus aquatischen Ressourcen entwickelt werden.

Die Partner des ERA-NET BlueBio verfolgen das Ziel, die Erschließung biotechnologischer Potenziale und Chancen auch von bisher unentdeckten biologischen Ressourcen aus süß- und salzwasserhaltigen Gewässern sowie die nachhaltigen Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten aquatischer Biomasse entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Förderdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Ideenskizzen können bis zum 17. März 2019 eingereicht werden.

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BMBF: Quellen, Verteilung und Auswirkungen von Mikroplastik in marinen Systemen

Innerhalb des Forschungsprogramms „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung“ im Rahmen der Joint Programming Initiative Healthy and Productive Seas and Oceans (JPI OCEANS) beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Mikroplastik in der Meeresumwelt zu fördern. Die Bekanntmachung erweitert den bereits auf der Grundlage von FONA3 begonnenen Förderschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“.

Kunststoffe (synthetische Polymere) sind aufgrund ihrer Persistenz und der nachteiligen Folgen für die marinen Lebensgemeinschaften ein bedeutendes Umweltproblem geworden. Insbesondere die kleineren Kunststoffpartikel – Mikroplastikpartikel – sind ubiquitär in der marinen Umwelt zu finden. Im Rahmen einer zweiten gemeinsamen europäischen Bekanntmachung von JPI OCEANS sollen vorhandene Wissenslücken geschlossen werden. So sind die relevanten Quellen von Mikroplastik noch nicht ausreichend bekannt. Die analytischen Methoden zur Identifizierung kleinerer Kunststoffpartikel müssen weiterentwickelt und praxistauglich gestaltet werden. Dadurch sollen wissenschaftliche Grundlagen für ein möglichst europaweites einheitliches Monitoring geschaffen werden. Welche möglichen schädigenden Wirkungen Mikroplastik auf marine Lebensgemeinschaften haben kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

An der Ausschreibung beteiligen sich Förderinstitutionen aus dreizehn Ländern. Es werden nur Verbünde mit Partnern aus mindestens drei Ländern, die sich als Fördergeber an dieser Bekanntmachung beteiligen, gefördert. Die maximale Laufzeit der Förderung beträgt drei Jahre. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gesellschaftliche Organisationen (z. B. Stiftungen, Vereine und Verbände) und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Für deutsche Projektpartner sind jeweils bis zu 300 000 Euro zuwendungsfähig. Für die Koordination eines europäischen Verbundes stehen bis zu 450 000 Euro für einen deutschen Koordinator zur Verfügung. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis 28. Februar 2019, 12.00 Uhr MEZ, können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMEL: Internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die forstliche Forschungszusammenarbeit mit Drittstaaten und die Weitergabe von praxisbewährtem Know-how im Forstbereich. Gefördert werden bilaterale forstliche Forschungsprojekte, forstwissenschaftlicher Austausch und Projektanbahnung, Wissensweitergabe (in Deutschland und in den Partnerländern). Ziel ist es, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen, um der fortschreitenden Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken.

Frist: keine. Die Förderrichtlinie sieht ein zweistufiges Verfahren vor, bestehend aus einer Projektskizze (erste Stufe) und einem Projektantrag (zweite Stufe).

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

DFG: Call for International Collaboration: Next Generation Networks for Neuroscience (NeuroNex), Team-based Neuroscience

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) together with the National Science Foundation (NSF), USA, Medical Research Council (part of UK Research and Innovation, UKRI-MRC), UK, Fonds de Recherche du Québec (FRQ), Canada, and Canadian Institutes of Health Research (CIHR), Canada, is announcing the 2019–2020 transnational call for research proposals on “Next Generation Networks for Neuroscience (NeuroNex) – Technology-enabled, Team-based Neuroscience”.

The goal of this joint funding initiative is to support collaborative networks (approximately 15 to 20 investigators in each network) comprised of international teams of different disciplines working on a common foundational question in neuroscience. It is anticipated that these international networks will enable experimentation, analysis, and discovery in neuroscience at scales much larger than currently possible. International collaborative networks are invited to submit preliminary proposals in the areas described in the NeuroNex programme. For details, please consult NSF’s solicitation NSF 19-563.

Deadline: Proposal must be submitted not later than 14 June 2019.

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Französische Botschaft: Deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz

Der Wissenschaftlich-Technologische Dienst der Französischen Botschaft in Berlin startet in Zusammenarbeit mit dem französischen Forschungsinstitut für Informatik und Automatik (Inria) zwei Projektausschreibungen "Procope zum Thema KI". Sie zielen darauf ab, die Mobilität von Promovierenden, Post-Docs und jungen Forschenden zu fördern, die einen Forschungsaufenthalt in einem französischen oder deutschen Forschungsinstitut anstreben, und gewähren finanzielle Unterstützung für die Organisation von wissenschaftlichen Seminaren oder Workshops in Frankreich oder Deutschland.

Frist: Die Anträge werden bis September 2019 einzeln geprüft.

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JPI: Next Generation Climate Science in Europe for Oceans

This joint call between JPI Climate and JPI Oceans mobilizes funding organizations for transnational added values on climate sciences with a special focus on oceans and climate interactions. Only a strong collaboration and cohesion between the countries will lead to European leadership in the next IPCC assessments and science contribution required by United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), which will then trigger a new wave of Climate Services innovation for the next decade. Therefore, this joint call aims at funding at most two major projects for each theme encompassing as much as possible all countries participating in the call. Focusing on oceans will shed new light on the stressors impacting on marine life and consequently on marine bio-economy. The joint call will also help inform adaptation policy by bringing key knowledge to increase resilience and adaptation measures for vulnerable areas, especially in coastal and low island areas.

Funding of participating researchers will be provided by their respective national funding organisations, in accordance with their eligibility conditions. In addition, researchers based in other countries are able to participate with their own resources. The responsible National funding organisations are listed in the link below.

Deadline: The deadline for submitting proposals is on 14 June 2019 at 13:00 CEST.

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DFG: Priority Programme “Geometry at Infinity” (SPP 2026)

In March 2016, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Geometry at Infinity” (SPP 2026). The programme is designed to run for six years; the present call invites proposals for the second and last three-year period.

This programme combines research in differential geometry, geometric topology, and global analysis. Crossing and transcending the frontiers of these disciplines, it is concerned with convergence and limits in geometric-topological settings and with asymptotic properties of objects of infinite size. The overall theme can roughly be divided into the three cross-sectional topics convergence, compactifications, and rigidity. Proposals for this Priority Programme should address research questions in geometry at infinity as indicated by (but not restricted to) the sample topics in the link.

Deadline: Proposals have to be submitted starting 5 August and no later than 15 October 2019.

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DFG: Großgeräteinitiative: Aufruf zur Konzepteinreichung

Im Programm Großgeräteinitiative fördert die DFG im Rahmen einer Ausschreibung aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender oder neuartiger Technologie für einen Einsatz in der Forschung. Die durch eine Großgeräteinitiative bedingte frühzeitige Bereitstellung einer neuen Technologie für die Forschung soll sich positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete auswirken und eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität bilden.

Die sich im Erfolgsfall anschließenden Ausschreibungen richten sich an Hochschulen als antragstellende Institutionen, die die Voraussetzungen für Aufstellung und Betrieb der Großgeräte sicherzustellen haben.

Frist: Vorschläge können bis spätestens 9. Juli 2019 eingereicht werden.

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DFG: Priority Programme “Mountain Building Process in Four Dimensions (4D-MB)” (SPP 2017)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Mountain Building Process in Four Dimensions (4D-MB)” (SPP 2017) in 2016. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period (2020–2023).

This Priority Programme forms an integral part of the international AlpArray mission to image the structure of the Alps from their surface down to several hundred kilometers depth in the mantle. It tests the hypothesis that reorganisations of Earth’s mantle during the collision of tectonic plates have both immediate and long-lasting effects on crustal motion, fault kinematics, earthquake distribution and surface evolution. It challenges conventional wisdom by recognising that linked processes between Earth’s surface and mantle beneath mountain belts can only be explained by integrating 3D imaging of the entire crust-mantle system with geologic observations and modelling to enable us to look both backwards and forwards in time, the 4th dimension. This requires a multi- and interdisciplinary approach that integrates geophysics, tectonics, petrology, geochronology, basin- and surface studies.

Priority Programme colloquium: A meeting to present, discuss and coordinate research proposals will be held at the Seminaris Campus Hotel in Berlin on the 4/5 June 2019 (details to be announced on the programmes’s website). Please register for the meeting by the 1 May 2019 with emanuel.kaestle@fu-berlin.de.

Frist: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 30 October 2019.

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DFG: Priority Programme “Coordination Networks: Building Blocks for Functional Systems (COORNETs)” (SPP 1928)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Coordination Networks: Building Blocks for Functional Systems (COORNETs)” (SPP 1928). The programme is scheduled to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period (2020–2022).

The specific functionalisation of interfaces and the integration of functional nanostructures into devices is a topic of up most importance in the field of material sciences. Metal-Organic Frameworks (MOFs), a subset of Crystalline Coordination Networks (CCNs), exhibit a unique combination of properties that have already had a landmark influence in the area of gas storage and separation. Further impact of CCNs, porous (i.e. MOFs) and as well dense structures, is expected when systematically exploiting the electrical, optical, magnetic, thermal and mechanical properties of CCNs. Through the work of various national and international research groups, the fascinating prospects of integration CCN-based nanostructures and thin layers into opto-electronics, data storage, electro-chemistry, and sensor technologies, are tangible. The goal of the Priority Programme COORNETs is to strengthen the developments of these highly interdisciplinary efforts.

Deadline: Proposals must be submitted not later than 4 June 2019.

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DFG: Neue Großgeräteinitiative: Messsysteme für ultrahohe Datenraten für Kommunikationstechniken der Zukunft

Im Rahmen dieser Großgeräteinitiative fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neue Messsysteme für ultrahohe Datenraten für Kommunikationstechniken der Zukunft. Für die massive Datenratensteigerung zukünftiger Übertragungstechnologien und Kommunikationssysteme muss der Stand der Technik deutlich verbessert werden. Dafür notwendig sind modernste Messgeräte mit ultrahohen Datenraten (bis hin zu 400 Gb/s), was eine massive Erhöhung der Signalpegel (auf über ±400 mV bei ±2 V) und eine signifikante Reduktion des Phasenrauschens (um mehr als Faktor 10) erfordert. Eine simple Skalierung von bisherigen Messkonzepten ist dafür nicht ausreichend. Vielmehr müssen neuartige Ansätze realisiert werden, zum Beispiel die Generierung von elektrischen Hochfrequenzsignalen mithilfe extrem rauscharmer, gekoppelter, optischer Laserquellen, Durchbruchspannungsvervielfacher, ultrabreitbandiger, kaskadierter Wanderwellenverstärker und direkter Zeitbereichsanalyse.

Daher ist das Ziel dieser DFG-Großgeräteinitiative die Förderung von Messsystemen für ultrahohe Datenraten, die verfügbare Technologien deutlich übertreffen, um damit den aktuell hohen und technologisch anspruchsvollen Forschungsbedarf auf den Gebieten der elektro-optischen Faserkommunikation, der drahtlosen Kommunikation sowie bisher ungenutzter THz-Funknetzwerke für die Datenkommunikation und für zukunftsweisende Anwendungen, zum Beispiel in der mobilen Kommunikation und dem taktilen Internet, weiter zu erschließen. Die Etablierung dieser Technologien in mehreren geeigneten Forschungslaboren soll eine Evaluation im Hinblick auf aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen erlauben und frühzeitig den breiten wissenschaftlichen Einsatz nicht oder noch kaum etablierter Messsysteme für ultrahohe Datenraten ermöglichen.

Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen als antragstellende Institutionen.

Frist: Anträge müssen in englischer Sprache spätestens am 4. Juni 2019 eingereicht werden.

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DFG: Neue Großgeräteinitiative: Laser-Auftragschweißen für Hochdurchsatzuntersuchungen und additive 3-D-Fertigungen komplexer Legierungen und Verbundwerkstoffe

Im Rahmen dieser Großgeräteinitiative fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neu verfügbare Technologien zum Laser-Auftragschweißen (Laser Metal Deposition, LMD), die Hochdurchsatzuntersuchungen und additive 3-D-Fertigungen komplexer Legierungen und Verbundwerkstoffe ermöglichen. LMD-Verfahren eröffnen einen wichtigen Zugang für die Werkstoffforschung und -entwicklung sowie in dem strategisch wichtigen Feld der additiven Fertigung. Das Anwendungspotenzial von LMD-Anlagen wird dabei als sehr hoch und vielversprechend eingeschätzt; das aktuell mittels LMD verarbeitbare Werkstoffspektrum steht hinter den prinzipiellen Möglichkeiten der LMD-Technologie weit zurück.

Daher ist das Ziel dieser DFG-Großgeräteinitiative die Förderung von LMD-Anlagen, die verfügbare Technologien deutlich übertreffen und mit denen Hochdurchsatzuntersuchungen von metallischen Legierungen oder Metall-Keramik-Verbundwerkstoffen in Kombination mit der additiven 3-D-Fertigung in neuartiger Weise durchgeführt werden können. Dadurch soll eine vertiefte wissenschaftliche Untersuchung der dem LMD-Verfahren zugrundeliegenden Prozesse sowie eine Evaluation dieser Technologie ermöglicht werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen als antragstellende Institutionen.

Frist: Anträge müssen in englischer Sprache spätestens am 4. Juni 2019 eingereicht werden.

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Volkswagen Stiftung: Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens

"Was ist Leben?" – diese fundamentale Frage stellt sich die Menschheit seit Jahrhunderten. In jüngster Zeit haben sich besonders an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften Forschungsfelder entwickelt, die vollkommen neue Erkenntnisse zu dieser Frage beisteuern können. So werden beispielsweise in den Bereichen Biophysik, synthetische Biologie oder systemische Chemie artifizielle Systeme entwickelt und untersucht, die nicht mehr eindeutig als lebend oder nicht lebend klassifiziert werden können. Des Weiteren können biologische Zellen mithilfe modernster Verfahren mittlerweile genauestens kartiert und analysiert werden. Immer effizienter gelingt es Forschern, die Prozesse des Lebens in künstlichen Systemen nachzuahmen und besser zu verstehen oder neuartige artifizielle Systeme gemäß den Grundprinzipien des Lebens zu entwickeln.

Diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass sie die fundamentalen Prinzipien des Lebens besser zu verstehen suchen und damit neue Perspektiven in Ergänzung zu philosophischen Aussagen über das Leben eröffnen. Die Stiftung unterbreitet mit der Förderinitiative ein Angebot für die Wissenschaft, an der Schnittstelle zwischen Natur- und Lebenswissenschaften wissenschaftlich spannende und potenziell innovative Vorhaben in diesem Kontext zu fördern.

Die Initiative ist sowohl für Einzel- als auch für integrative Kooperationsvorhabenmit bis zu fünf Partner(inne)n offen. Pro Vorhaben können bis zu 1,5 Mio. Euro für einen Förderzeitraum von ma-ximal fünf Jahren beantragt werden. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: wird im Frühjahr 2019 bekanntgegeben

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DFG: Priority Programme "Manipulation of Matter Controlled by Electric and Magnetic Fields: Towards Novel Synthesis and Processing Routes of Inorganic Materials" (SPP 1959)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme ”Manipulation of Matter Controlled by Electric and Magnetic Fields: Towards Novel Synthesis and Processing Routes of Inorganic Materials” (SPP 1959). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The objective of the Priority Programme is to develop a unified description of matter transport activated in inorganic solid materials by electric and magnetic fields based on experimental evidence, theoretical modelling, and computational simulation. Irreversible transformations from an initial state (which can be a mixture of solid state reactants, powder compacts, or already fully dense polycrystalline materials) into a final state (new phase, modified microstructure, deformation state) will be considered. In that respect, defects such as single or clustered point defects, dislocation networks, interfaces between two reacting solids, grain boundaries, or pores play a key role, as their structure and mobility determine the response of the whole material.

The research will be focused on the following areas:

  • synthesis and phase formation by solid-state reactions and diffusive phase transformations
  • densification of particle-based materials and microstructure coarsening (pore elimination and grain growth)
  • mechanical deformation (plasticity and creep)

The focus on coupled effects under applied electromagnetic, chemical, and mechanical fields will be intensified.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 26 June 2019.

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PRIMA – Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area: Call for Proposals

Im Jahr 2018 ist die internationale Förderinitiative PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) angelaufen, die das Ziel verfolgt, durch Forschung und Innovation die Herausforderungen des Mittelmeerraums in Bezug auf Agrar- und Ernährungssysteme und Wassermangel wirksam zu bewältigen. Am 17. Dezember 2018 hat PRIMA die zweite Ausschreibung veröffentlicht, die ein Fördervolumen von insgesamt 63 Millionen Euro umfasst. In allen drei Schwerpunktbereichen von PRIMA – Wassermanagement, Landwirtschaftssysteme und Agro-Food-Wertschöpfungsketten – sind Topics ausgeschrieben, zu denen Projektanträge eingereicht werden können.

Frist: Vor-Anträge bis 28. Februar 2019 (17:00h CET), Voll-Anträge bis 16. Juli, 2019 (17:00h CET) bzw. 21.2.2019 und 4.9.2019 (je nach Ausschreibung)

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Für nähere Informationen und Rückfragen steht Ihnen die PRIMA-Kontaktstelle in Deutschland gerne zur Verfügung

DFG-DBT: Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wish to inform the Indian and German scientific communities that effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronized funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years. DBT and DFG expect that proposals submitted under this funding initiative describe ambitious projects of curiosity-driven research, which do not just benefit from but essentially require international collaboration to achieve the defined objectives. Proposals must be written in English and clearly marked as DBT-DFG proposals.

Deadline: Proposals can be submitted at any time of the year until the end of 2019.

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VolkswagenStiftung: Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

In dieser Förderinitiative wird die fachübergreifende Qualifizierung von Arbeits- oder Forschungsgruppen aus den Natur- und Technikwissenschaften einerseits und den Lebenswissenschaften andererseits gefördert. Teams aus den Lebenswissenschaften, die sich vertieftes Wissen und Fertigkeiten in Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik aneignen wollen – und umgekehrt – können Qualifizierungskonzepte beantragen. Die Qualifizierungskonzepte sollen über eine Laufzeit von drei bis vier Jahren umgesetzt werden. Arbeitsgruppen, die eine interdisziplinäre Neuausrichtung planen, können sich mit konkreten Konzepten bewerben oder Vorbereitungsmittel für den Aufbau von Kontakten in fachlich weit entfernten Disziplinen beantragen. Antragsberechtigt sind promovierte Gruppenleiter(innen) und Professor(inn)en aus den Natur-, Technik- und Lebenswissenschaften.

Frist: 15. Januar 2020

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VolkswagenStiftung: Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert. Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Frist: 10. Juli 2019 und 5. August 2020

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ERA-NET Cofund FACCE SURPLUS: Förderung transnationaler Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Biomasseproduktion und der Biomassetransformation

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft engagieren sich gemeinsam in der europäischen Joint Programming Initiative: Agriculture, Food Security and Climate Change (FACCE-JPI) zu den Themen Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Klimawandel. Das Ziel der Initiative ist es, Beiträge zur Lösung der Ernährungssicherung im Kontext des Klimawandels, der Globalisierung, der Verknappung natürlicher Rohstoffe, wie etwa fossiler Energieträger, Wasser, Düngemittel und Ackerfläche sowie des demographischen Wandels, zu leisten.

Im Dezember 2015 hat die FACCE-JPI eine Strategische Forschungsagenda (SRA) veröffentlicht. Im Rahmen des SRA-Handlungsfeldes „Wachstum und Intensivierung der Landwirtschaft auf umweltfreundliche und nachhaltige Weise“ wurde das ERA-NET Cofund FACCE SURPLUS – Sustainable and Resilient Agriculture for Food and Non-Food Systems unter Horizont 2020 initiiert. Die aktuelle dritte Bekanntmachung von Förderrichtlinien des ERA-Netzes adressiert Forschung für eine nachhaltige Intensivierung der ernährungs- und nicht-ernährungsbezogenen Biomasseproduktion und -Transformation.

Im Rahmen der Ausschreibung sollen interdisziplinäre, innovative und multinationale Verbundprojekte gefördert werden. Die ausgewählten Vorhaben sollen die nationalen Aktivitäten des BMBF zur Förderung der Food and Non-Food-Biomasseproduktion und -Transformation flankieren und einen ergänzenden Beitrag zur Erreichung der korrespondierenden förderpolitischen Zielsetzungen leisten.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Fristen: Ideenskizzen bis 19. März 2019 (14.00 Uhr CET); Projektskizzen bis 17. Juli 2019 (14.00 Uhr CET); anschließend förmlichen Antragstellung.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Bis zum Jahr 2022 werden alle deutschen Kernkraftwerke sukzessive die Stromproduktion einstellen und ihr Laufzeitende erreichen. Stilllegung und Rückbau jedes einzelnen Kernkraftwerks sind ein technisch und organisatorisch anspruchsvolles Großprojekt. Mit dem Förderkonzept "Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen" will das Bundesforschungsministerium durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Forschungsarbeiten in den Bereichen:

  • Zerlegeverfahren (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Zerlegeverfahren; Entwicklung neuer Verfahren)
  • Dekontaminationsverfahren und Gebäudefreigabe (Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Dekontaminationsverfahren; Entwicklung neuer Dekontaminationsverfahren; Entwicklung von Verfahren zur vereinfachten bzw. automatisierten Freimessung von Anlageteilen und Gebäuden)
  • Abfallbehandlung, Abfalldeklaration, Zwischenlagerung (Zerstörungsfreie Deklaration bzw. Analyse von (Alt-)Abfällen; Behandlung von radioaktiven Abfällen; Konzepte zur Vermeidung von sekundären radioaktiven Abfällen; Recycling von wertvollen Metallen; Zwischenlagerung von Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung; Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus Forschungsreaktoren)
  • Umwelt- und Strahlenschutz (Verfahren zur Standortsanierung; Verfahren zur Handhabung und Aufbereitung kontaminierter Materialien und Medien)
  • Mensch und Organisation (Human Factors; Sicherheitskultur; Planungsinstrumente)

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit dieser Förderrichtlinie besonderer Raum eingeräumt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Preise

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Die Vergabe und Preisverleihungfindet in Form einer feierlichen Übergabe durch die Stiftung am14. März 2020 in Frankfurt statt.

Frist: Vorschläge werden ausschließlich in elektronischer Form bis zum 15. April 2019 erbeten. Die Frist für die jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Wissenschaft

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: keine, Einreichung jederzeit möglich

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Early Warning for Epidemics

This prize aims to develop an early-warning system to help prevent disease outbreaks and reduce the impact should they occur. The challenge is to develop a scalable, reliable, and cost-effective early-warning system prototype to forecast and monitor vector-borne diseases in order to contribute to the prevention of outbreaks, mitigating their impact on local, regional and global scales, and providing support to existing elimination efforts. It should including climate data, vector-related modelling, meteorology, and geo-located information related to vector-borne disease outbreaks and behaviour. These should be interoperable with public health data and other socio-economic data. The prototype should be demonstrated at local level, taking into account any relevant societal factors in the chosen geographical area. A prize of 5 million euros will be awarded. The specific rules of the contest were published by the European Commission, which will directly launch and manage the contest and award the prize based on the judgement of independent experts.

Deadline: 1 September 2020

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
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