Mathematik und Naturwissenschaften / Mathematics and Natural Sciences

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Bundesförderungen / Federal funding

BMG: Künstliche Intelligenz in der professionellen Langzeitpflege

In Deutschland ist der Trend eines steigenden Pflegebedarfs deutlich erkennbar. Dieser wird unter anderem durch den demografischen Wandel hervorgerufen und stellt das Pflegesystem vor enorme Herausforderungen. Deshalb gilt es auch in der Langzeitpflege die positiven Potentiale der Digitalisierung verstärkt zu nutzen, um Pflegeberufe attraktiver zu gestalten und die Pflegekräfte zu entlasten. Die vorliegende Fördermaßnahme zielt deshalb auf die Verbesserung der pflegerischen Versorgung durch den Einsatz neuer datengestützter Technologien, insbesondere der KI, ab.

Die vorliegende Förderrichtlinie sieht vor, Projekte zu fördern, die Effekte beim Einsatz bzw. in der konkreten Erprobung von KI-Anwendungen in der Versorgungspraxis von Langzeitpflegenden untersuchen. Zur Analyse der Effekte der KI-Anwendung auf die Be- und Entlastung des pflegerischen Personals können unter anderem folgende Themenbereiche vertieft bearbeitet werden:

  • die Untersuchung von Erwartungen und Bedarfen seitens der involvierten Aktuere in Bezug auf die betrachteten KI-Lösungen
  • die Implementierung eines KI-Systems in einer konkreten Versorgungsumgebung unter Analyse der damit verknüpften Ressourcen und Anforderungen
  • die Analyse der Auswirkungen im Hinblick auf die Nutzung der pflegerischen KI-Anwendung unter Einbezug wissenschaftlicher Gütekriterien
  • die Identifizierung und Abschätzung von Kosten- und Nutzeneffekten der untersuchten KI-Anwendung 
  • die gesundheitsökonomische Bewertung der Effekte der KI-Anwendung auf die Strukturen, Prozesse, Qualität, Kosten und Wirtschaftlichkeit der pflegerischen Langzeitversorgung

Antragsberechtigt sind Einrichtungen und Träger, staatliche und nichtstaatliche (Fach-)Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gemeinnützige Körperschaften sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Für die Förderung der Projekte kann grundsätzlich über einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden. Das Projekt soll spätestens zum 01.01.2022 starten.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewerbungen sind bis zum 04.08.2021 einzureichen

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BMBF: Geoforschung für Nachhaltigkeit: „Möglichkeiten und Grenzen thermischer Energiespeicherung in Aquiferen"

Die Folgen des menschengemachten Klimawandels erfordern eine drastische Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen und entsprechende Anpassungsmaßnahmen. Während der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor in den vergangenen Jahren in Deutschland stetig gestiegen ist, stagniert dieser im Wärmesektor (Heizen und Kühlen) seit über einem Jahrzehnt. Ziel der Bekanntmachung ist die Erforschung und Weiterentwicklung von ATES Systemen, um die Grundlage für die Systemintegration in bestandsmäßige und planerische Infrastruktur zu schaffen, so dass deren Anteil an der Energiebereitstellung im Sinne der CO2-Einsparungsziele der Bundesregierung in den kommenden Jahren in Deutschland eine relevante Größenordnung einnimmt. 

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, welche folgende Aspekte zu Planung, Bau und Betrieb von thermischen Energiespeichern in Aquiferen (ATES) in Deutschland umfassen:

  • Erarbeitung von numerischen Modellen beziehungsweise Simulationsplattformen zur Systemintegration von ATES-Anlagen in Wärmeversorgungskonzepte
  • Erarbeitung von Technologie zur Sicherstellung der mittel- und langfristigen Betriebssicherheit sowie des optimierten Betriebs bei nichtidealen ortsspezifischen hydrochemischen und hydraulischen Randbedingungen
  • Begleitforschung an bestehenden oder geplanten ATES-Anlagen in unterschiedlichen geologischen Einheiten und Strukturen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projhektskizzen können bis zum 20. September 2021 vorgelegt werden

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BMBF: KI-basierte Assistenzsysteme für prozessbegleitende Gesundheitsanwendungen

Der Wunsch nach Gesundheit gehört zu den elementaren Grundbedürfnissen des Menschen, und ein gesundes Leben bis ins hohe Alter trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Im Zuge der derzeit voranschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens bieten neue Technologien Möglichkeiten zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. ­Großes Potenzial besteht hierbei im klinischen Umfeld für den Einsatz interaktiver Technologien in Kombination mit Methoden der künstlichen Intelligenz. Ziel der Fördermaßnahme ist die Erforschung und Entwicklung von KI-basierten interaktiven Assistenzsystemen, die quantifizier- und messbare Verbesserungen in klinischen Prozessen bewirken.

Gefördert werden Projekte, die eine technologische oder soziale Innovation unter Einbezug von Interaktionstechno­logien und Methoden der künstlichen Intelligenz entwickeln. Die in den Projekten entwickelten Innovationen müssen mindestens eines der nachfolgenden Anwendungsfelder ­adressieren, dabei deutlich über den gegenwärtigen Stand von Forschung und Entwicklung hinausgehen und einen erheblichen Mehrwert für Nutzende aufweisen:

  • Interaktive KI-basierte Assistenzsysteme zur Verbesserung klinischer, organisatorischer oder administrativer Prozesse in Krankenhäusern oder Behandlungszentren
  • KI-basierte (teil-)automatisierte Anwendungen
  • Interaktive Systeme der künstlichen Intelligenz für den „Smart Operating Room“
  • Intelligente Interaktionssysteme für die Unterstützung des Behandlungsprozesses bei Traumapatient:innen
  • Interaktive KI-basierte Gesundheitsanwendungen für einen möglichst nahtlosen Behandlungsprozess beim Übergang von der stationären in die ambulante Versorgung
  • Interaktive KI-basierte (Sprach-)Dialogsysteme zum Zwecke der medizinischen Informationsbereitstellung und Wissensvermittlung

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie ­zivilgesellschaftliche Akteure. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Es ist eine Förderung mit einer Laufzeit von in der Regel drei Jahren vorgesehen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 30. September 2021 eingereicht werden

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G-BA: Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (themenoffen)

Die Versorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung muss kontinuierlich weiterentwickelt werden, um für alle Patientinnen und Patienten eine flächendeckende und gut erreichbare, bedarfsgerechte medizinische Versorgung auf hohem Niveau sicherzustellen. Besondere Herausforderungen hierbei sind u. a. die demografische Entwicklung, namentlich die Zunahme älterer und hochbetagter Patientinnen und Patienten mit chronischen und Mehrfacherkrankungen sowie Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit. Ziel dieses Förderangebots ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. 

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraumvon drei Jahren nicht überschreiten.

Frist: Anträge sind bis zum 05. Oktober 2021, 12.00 Uhr einzureichen

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G-BA: Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (themenspezifisch)

Die Versorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung muss kontinuierlich weiterentwickelt werden, um für alle Patientinnen und Patienten eine flächendeckende und gut erreichbare, bedarfsgerechte medizinische Versorgung auf hohem Niveau sicherzustellen. Besondere Herausforderungen hierbei sind u. a. die demografische Entwicklung, namentlich die Zunahme älterer und hochbetagter Patientinnen und Patienten mit chronischen und Mehrfacherkrankungen sowie Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit. Ziel dieses Förderangebots ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Die Forschungsprojekte müssen sich auf eines der nachfolgenden Themenfelder beziehen:

  • Patientenversorgung und Gesundheitspersonal als Gegenstand von Versorgungsforschung
  • Evaluation digitaler Gesundheitsversorgung
  • Sektorenübergreifende Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen bzw. mit Multimorbidität
  • Geschlechterspezifische Versorgung
  • Verhaltensorientierte Ansätze zur Verbesserung der medizinischen Versorgung
  • Schwerpunkt: Regionale Gesundheitsversorgung
  • Datengestützte Entscheidungsfindung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraumvon drei Jahren nicht überschreiten.

Frist: Bis zum 05. Oktober 2021, 12.00 Uhr sind Anträge vorzulegen

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BMBF: Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff

Deutschland und Japan sind weltweit mit führend in innovationsorientierter Forschung und Entwicklung im Bereich der Energiewende. Beide Länder wollen ihre Energiesysteme transformieren und gemeinsam an der Zukunft der Energiepolitik arbeiten. Dabei soll insbesondere der Austausch und die Kooperation in grünen Wasserstofftechnologien als Technologie mit großem Zukunftspotential und zentralem Bestandteil der deutschen Dekarbonisierungsstrategie gestärkt werden. Ziel ist es gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Japan beizutragen.

Gefördert werden im Rahmen dieses Förderaufrufs Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bzw. Unterthemen bearbeiten:

  • Effiziente und nachhaltige Materialien für Wasserstofftechnologien
  • Nachhaltige Antriebssysteme für die Schifffahrt auf der Grundlage Grüner Wasserstofftechnologien

Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 600.000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Frist: Bis zum 10. September 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

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BMG: Robotik in der Pflege

Der Einsatz von robotischen Assistenzsystemen bei alltäglichen Aufgaben kann Gepflegten und Pflegenden helfen. KI-gestützte, z.T. sprechfähige Pflegeroboter, die emotionale Bedürfnisse erfüllen oder auf kommunikative Äußerungen reagieren, können Pflegebedürftige in der Gestaltung ihres Alltags unterstützen oder zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken, wie dem regelmäßigen Gedächtnistraining von Menschen mit demenziellen Erkrankungen, eingesetzt werden.

Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung von Einzel- bzw. Verbundvorhaben, die den Einsatz von Robotik in der Pflege unter praktischen wie ethischen Gesichtspunkten untersuchen. Zentrale Frage soll sein, wie und unter welchen Bedingungen robotische Systeme zu guter Pflege – ggf. auch zu besserer Diagnostik und Therapie – und dadurch zum Patientenwohl beitragen können.

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Träger und Einrichtungen des Gesundheitswesens, gemeinnützige Körperschaften. Für die Förderung von Projekten kann über einen Zeitraum von bis zu 30 Monaten eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden. Insgesamt stehen bis zu 690.000 Euro für den genannten Förderzeitraum zur Verfügung.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Vorhabensbeschreibungen sind bis zum 31.08.2021, 12.00 Uhr vorzulegen

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BMBF: Entwicklung von nachhaltigen Lösungen im Küsten- und Hochwasserschutz

Die Küstengebiete der fünf norddeutschen Bundesländer an der Nord- und Ostsee sind durch ihre überregional bedeutenden Siedlungs- und Wirtschaftsbereiche gekennzeichnet. Gleichzeitig stellen die weitgehend durch natürliche Prozesse geprägten Küstengewässer einschließlich der Ästuare besonders wertvolle und erhaltenswerte Ökosysteme dar. Die Förderlinie soll dazu beitragen, das Systemverständnis der komplex interagierenden hydrologischen, hydro­dynamischen, morphologischen, meteorologischen und auch biologischen Vorgänge zu verbessern, dies auch vor dem Hintergrund sich verändernder klimatischer Bedingungen. 

Die Projekte sollen einen Beitrag zur Umsetzung des Forschungsprogramms MARE:N leisten und die im Forschungsrahmen des KFKI benannten Zielsetzungen der Forschung in den nachfolgend genannten Themenfeldern aufgreifen:

  1. Infrastrukturen an den Küsten sicher und nachhaltig gestalten
    • Weiterentwicklung von Bemessungsverfahren und Optimierung von Strukturen, Anlagen und Bauwerken
    • Entwicklung innovativer und nachhaltiger Strukturen, Anlagen und Bauwerke unter Einbeziehung ökosystembasierter Ansätze und sich verändernder Ressourcenverfügbarkeit
  2. Dynamische Küsten als System verstehen
    • Analyse der hydrodynamischen und morphodynamischen Prozesse sowie deren nichtlineare Interaktionen auf verschiedenen Zeit- und Raumskalen unter Berücksichtigung biologischer und geochemischer Prozesse
    • Weiterentwicklung von mathematischen Modellen und Analysemethoden

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Projekte sind auf eine Laufzeit von maximal drei Jahren zu konzipieren. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 15. September 2021 sind Projektskizzen einzureichen

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BMBF: Software und Algorithmen zur Erforschung von Universum und Materie

An den großen Forschungsinfrastrukturen der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung werden Erkenntnisse gewonnen, die einen relevanten Beitrag für unsere Zukunftsvorsorge bilden. Sowohl die wissenschaftlichen Ergebnisse als auch die entwickelten Technologien und Methoden bilden die Grundlagen für Innovationen von morgen. Prioritäres Ziel ist es, die Herausforderungen der Digitalisierung in der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung in den drei ErUM-Themengebieten Teilchen, Materie und Universum an Forschungsinfrastrukturen schneller und systematischer zu bewältigen.

Im Mittelpunkt der Fördermaßnahme stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die im Themenfeld „Software und Algorithmen“ innovative, intelligente und skalierbare Methoden und Algorithmen entwickeln bzw. aus anderen Bereichen adaptieren und implementieren, um neue Erkenntnisse aus den großen und komplexen Forschungsdatenmengen der naturwissenschaftlichen Großgeräte zur Beantwortung von aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen der Erforschung von Universum und Materie zu gewinnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu KI und ML.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 01. September 2021 vorzulegen

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BMBF: IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen

Die Vernetzung von Geräten im sogenannten Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist inzwischen allgegenwärtig und hat damit großen Einfluss auf alle Bereiche der Gesellschaft. In der Industrie sind vernetzte Sensoren, Kameras, Roboter, Klimaanlagen und vieles weitere Teil des sogenannten Industrial IoT (IIoT). Ausfälle in der Produktion verursachen hohe Kosten; der Abfluss von Betriebsgeheimissen kann bis zur Insolvenz betroffener Unternehmen führen. Ziel der Förderung ist es, die Verfügbarkeit von sicheren, vertrauenswürdigen und nachvollziehbaren IoT-Systemen in wesentlichen Anwendungsbereichen qualitativ zu verbessern und quantitativ zu steigern. 

Gegenstand der Förderung sind innovative und risikobehaftete Forschungsvorhaben mit dem Ziel, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln. Förderinteressenten müssen sich einem der folgenden Schwerpunkte zuordnen

  • Smart Home
  • Industrielle Produktion
  • Sensible Infrastrukturen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Die Fristen für die zugehörigen Schwerpunkte sind

  • Sensible Infrastrukturen: 6. August 2021
  • Industrielle Produktion: 5. November 2021
  • Smart Home: 11. März 2022.

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BMBF: Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten

Datenbasierte und modellgestützte Studien sind – wie in der aktuellen COVID-19- und auch in möglichen zukünftigen Pandemien – ein wichtiges Instrument zur Vorhersage der epidemiologischen Ausbreitung von schweren Infektionskrankheiten. Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, durch die Vernetzung der in Modellierungen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie durch den wissenschaftlichen Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den umgebenden relevanten Fachdisziplinen eine strukturelle Stärkung der Modellierungskompetenz in Deutschland mit Bezug auf Infektionsgeschehen zu erreichen, um so bei der gegenwärtigen, aber auch bei zukünftigen Pandemien optimal aufgestellt zu sein.

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte zu innovativen Modellierungsstudien zum populationsbezogenen Verlauf schwerer Infektionserkrankungen. Insbesondere gefördert werden Verbundprojekte, die innovative Ansätze und interdisziplinäre Arbeiten thematisieren. Neben der Förderung der wissenschaftlichen Verbundprojekte soll eine übergreifende Koordinierungsstelle eingerichtet werden, zu deren Aufgaben die Stärkung der Zusammenarbeit der Verbünde, die Initiierung und Koordinierung verbundübergreifender Querschnittsaktivitäten sowie die Kommunikation der gewonnenen Erkenntnisse gehören.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen und Träger der Gesundheitsversorgung sowie Sozialversicherungsträger. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Vorhaben können in der Regel für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 5. Oktober sind Projektskizzen einzureichen

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BMBF: Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit mit der Republik Armenien

Ziel der Fördermaßnahme ist es, innerhalb des Förderzeitraums einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissens- und Wirtschaftsstandorte Deutschland und Armenien in ausgewählten Themenbereichen zu leisten und somit zu ihrer nachhaltigen internationalen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. In thematischer Hinsicht soll die Fördermaßnahme einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Gesundheitsvorsorge und Ernährungssicherheit leisten und zur Erreichung der Ziele des „European Green Deal“ beitragen. 

Im Einklang mit den spezifischen Forschungsschwerpunkten des BMBF und des Wissenschaftskomitees der Republik Armenien können Anträge für die folgenden Forschungsbereiche eingereicht werden:

  • Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Nachhaltige Landwirtschaft,
  • Biotechnologien und angewandte Gesundheitsforschung,
  • Forschung zu Krisenprävention und -management,
  • Sozial- und Geisteswissenschaften (mit interdisziplinärem Ansatz).

Die Förderbekanntmachung zielt zudem auf Projektvorschläge ab, welche die Ziele des „European Green Deal“ durch die Vorbereitung relevanter Kooperationen unterstützen. Dies betrifft Kooperationen in Grundlagen- und angewandter Forschung in Bereichen wie

  • Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitsforschung,
  • Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Landnutzung,
  • Energie,
  • Mobilität,
  • Gebäudesektor.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Zuwendungen werden in der Regel mit bis zu 40.000 Euro sowie für die in der Regel maximale Dauer von 24 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. August 2021 einzureichen

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BMBF: Förderung von Verbundprojekten auf dem Gebiet des energieeffizienten High-Performance Computings

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert auf Basis dieser Richtlinie Verbundforschungsprojekte auf dem Gebiet des energieeffizienten High-Performance Computings, die signifikant zur Umsetzung des BMBF-Programms „Hoch- und Höchstleistungsrechnen für das digitale Zeitalter 2021 bis 2024 – Forschung und Investitionen zum High-Performance Computing“ beitragen. Förderziel der vorliegenden Richtlinie ist die Verbesserung der Energieeffizienz des Hoch- und Höchstleistungsrechnens sowohl von High-Performance-Rechenzentren an Universitäten und Forschungseinrichtungen als auch von kommerziellen Rechenzentren. 

Gegenstand der Förderung sind vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben auch mit Industriebeteiligung. Die geplanten FuE-Arbeiten müssen in einem der folgenden Bereiche den Stand der Technik deutlich übertreffen:

  • Energieeffiziente HPC-Systeme 
  • Energieeffiziente Softwaretechnologien

Antragsberechtigt sind Verbünde mit staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Für die Evaluation der Projektergebnisse ist die Einbindung eines Rechenzentrums mindestens als assoziierter Partner zwingend erforderlich. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Es werden Vorhaben mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 15. August 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

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BMBF: Gesunde, belastbare Böden und nachhaltige Bodenbewirtschaftung

Fruchtbare produktive Böden spielen eine Schlüsselrolle in der Produktion von Biomasse. Sie sind die Voraussetzung und Garant für eine beständige Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit wertvollen Gütern wie Lebens­mitteln und nachwachsenden Rohstoffen. Mit Blick auf die großen Herausforderungen des Klimawandels, des Bio­diversitätsverlusts, des Umweltschutzes und andere, ist die Produktionsfunktion der Böden aber nicht das einzige Kriterium für eine nachhaltige Agrarwirtschaft. Das im Februar 2020 gestartete und von der Europäischen Kommission geförderte European Joint Programme on SOIL (EJP SOIL) repräsentiert eine Initiative zur Koordinierung nationaler Forschungsprogramme zur Bodenforschung. Das Ziel von EJP SOIL ist die Stärkung und Förderung des europäischen Forschungsraums zum Thema Boden. 

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden. Die ausgewählten Vorhaben sollen die nationalen Aktivitäten des BMBF zur Förderung der Bioökonomie flankieren und einen Beitrag zur Erreichung der förderpolitischen Zielsetzung der Bioökonomiestrategie leisten. Es können Projekte und Vorhaben gefördert werden, die:

  • Erkenntnisse zur Nutzung von Agrarböden als Kohlenstoffspeicher generieren
  • Biodiversität im Boden und deren Status und Rolle im Kontext verschiedener Ökosystemleistungen untersuchen
  • Lösungsansätze zur Verbesserung der Nachhaltigkeit, der Widerstandsfähigkeit, der Gesundheit und der Produktivität von bewirtschafteten Böden liefern

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. 

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt in der Regel bis zu drei Jahre.

Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Bis zum 7. September 2021 um 16.00 Uhr sind Projektskizzen einzureichen

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BMBF: Nachhaltiges Landmanagement in Subsaraha-Afrika

Ein nachhaltiges Landmanagement ist von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Weltbevölkerung. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen (UN) wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf etwa 9,8 Milliarden Menschen anwachsen, wobei alleine für Afrika ein Anstieg von 1,3 auf rund 2,5 Milliarden Menschen prognostiziert wird. Dies geht einher mit einem höheren Bedarf an Nahrungsmitteln, welcher – zusammen mit dem Klimawandel – den Druck auf die natürlichen Ressourcen verstärkt. Zweck der Zuwendung ist es, für die Umsetzung und Akzeptanz dieser Maßnahmen nutzergerechte Formate für den Wissenstransfer zu entwickeln sowie transparente Entscheidungswege darzulegen.

Antragstellende müssen folgende Einzelthemen bearbeiten, wobei eine zu begründende Schwerpunktsetzung vorgenommen werden kann

  • Digitalisierung
  • Stärkung von Governance durch eine nachhaltige Entwicklung

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und gesellschaftliche Organisationen wie z. B. Vereine, Verbände und Stiftungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Beabsichtigt ist ein Förderzeitraum von bis zu vier Jahren.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 13. August 2021

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BMBF: Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)

Das BMBF beabsichtigt auf Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrie­relevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)“ zu fördern. Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt. Zweck der Förderung ist die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, in denen Aspekte mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) umgesetzt und ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität sowie weitere industrielle Batterieanwendungen geleistet wird. Ein Schwerpunkt der Förderrichtlinie liegt auf den Wertschöpfungsstufen des Produkt- und Prozessdesigns, der Synthese der Materialien sowie den Fertigungsprozessen für Batteriezellen. Weitere Schwerpunkte sind die Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe und das Batteriematerialrecycling.

Im Fokus der Bekanntmachung stehen:

  • Forschung und Entwicklung im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte,
  • Verbundvorhaben, die der Umsetzung eines Machbarkeitsnachweises oder der Entwicklung eines Demonstrators dienen, um aus dem Labor einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Marktanwendung zu kommen,
  • industriegeführte Transferprojekte aus den Batterie-Kompetenzclusteraktivitäten,
  • Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung mit dem Ziel des Technologietransfers,
  • Verbundvorhaben im Rahmen der verschiedenen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Forschungsgegenstand aller angestrebten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte sind material- und prozessbasierte Fragestellungen, die Sekundärbatterien mit den Anwendungsschwerpunkten gemäß Nummer 1.1 betreffen. Folgende Sekundärbatterie-Typen werden berücksichtigt:

  • Lithium-Ionen-Systeme mit mindestens einer Interkalationselektrode,
  • alternative Batteriesysteme (Metall-Ionen-, Metall-Luft/Sauerstoff-, Metall-Schwefel- und andere zukunftsweisende Systeme).

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewertungsstichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind der 31. Oktober 2020, 1. April 2021, 1. Februar 2022 undder 1. November 2022.

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BMBF: BattFutur – Nachwuchsgruppen Batterieforschung

Die Bekanntmachung „BattFutur“ adressiert Nachwuchsforscher, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und neue Anwendungen in der Industrie stimulieren. So tragen sie zur Sicherung und stetigen Weiterentwicklung des Forschungs- und Technologiestandortes Deutschland aktiv bei. Mit der Förderung erhalten Nachwuchs­wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen. Mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung wissenschaftlichen Personals und einer möglichen Unternehmensgründung sollen sie sich für Leitungsaufgaben in der Wirtschaft oder Forschung qualifizieren. Darüber hinaus unterstützt die Fördermaßnahme die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. So werden jungen Forschern, die bislang im Ausland gearbeitet haben, bei der Rückkehr gute Karrierechancen geboten und ausländische Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Auch die Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern ist explizit erwünscht, sodass Vernetzung und Synergieeffekte gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Batterietechnologien adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchsforscher geeignet sind. Auch können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden. Ziel der Bekanntmachung ist es, die Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette für Sekundärbatterien mit Blick auf die zirkulare Wirtschaft voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme (Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum 30. November des Jahres 2020, 2021 und 2022 eingereicht werden.

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BMBF: Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Förderung junger, exzellenter Nachwuchswissenschaftler im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zu fördern. Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der High-Tech-Strategie 2025 der Bundesregierung. Hiermit sollen die Karriereperspektiven für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Materialforschung verbessert, aussichtsreiche Karrierewege auch außerhalb der akademischen Laufbahn eröffnet und junge Nachwuchsforscher bei frühzeitigen Entscheidungen über Karrierewege in Deutschland unterstützt werden. Mit der Förderung durch „NanoMatFutur“ erhalten Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, an einer Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchs­forscher geeignet sind. Vorrangig werden solche Forschungsthemen bearbeitet, die eine Zusammenarbeit über die Grenzen der klassischen naturwissenschaftlichen Disziplinen hinweg zwingend erforderlich machen. Die Ingenieurwissenschaften sind dabei explizit einbezogen. Ebenso können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme ­(Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. September 2020 und 15. September 2021.

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BMBF: Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei und gliedert sich in die Rahmenstrategie FONA (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) ein. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht. Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt,.

Frist: 31. Oktober 2021

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Änderung der Bekanntmachung

BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Mit dieser Richtlinie fördert das BMBF Vorhaben, mit denen die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von KI-Methoden in KMU unterstützt und beschleunigt wird. Innovative ML- und weitere KI-Methoden sollen in den KMU breiter zum Einsatz kommen, damit diese neue datengetriebene Anwendungen realisieren können. Gleichzeitig soll gezielt entsprechendes Know-how in den Unternehmen aufgebaut und die KI-Kompetenz von Mitarbeitern verstärkt werden. Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten. Damit soll erreicht werden, dass deutlich mehr KMU vor allem aus dem IKT-Bereich ihre Innovationsfähigkeit zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen ausbauen und so ihre Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Insbesondere sollen KMU beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie weitere Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind jeweils zum 15. April und 15. Oktober der Jahre 2021-2023 einzureichen

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Änderung der Bekanntmachung

BMBF: Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Die ersten Schritte von bahnbrechenden technologischen Innovationen finden gerade im High-Tech-Bereich häufig in Hochschulen und Forschungseinrichtungen statt. Beispiele sind der Hochleistungs-Diodenlaser, die ultrahochauf­lösende Mikroskopie oder die aktuelle Festplattentechnologie. Insbesondere sehr neuartige technologische Ansätze werden von etablierten Unternehmen, u. a. wegen fehlender Passfähigkeit zu bestehenden Geschäftsstrukturen und stärkerer Risikoaversion, tendenziell nicht in eine Anwendung und letztlich ein Geschäftsmodell überführt. Hier kommt Neugründungen aus dem akademischen Umfeld eine besondere Bedeutung zu: Sie können das Innovationspotenzial der deutschen Forschungslandschaft ausschöpfen und nutzen dazu neuste Ansätze. Gerade in wissenschaftlichen Disziplinen mit starkem Grundlagencharakter wie den Quantentechnologien und verschiedenen Bereichen der Photonik ist für den entscheidenden ersten Schritt zur Anwendung oft die enge Zusammenarbeit eines Start-ups mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erforderlich. Aus diesen Gründen fördert das BMBF im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsberechtigt für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: German-Thai Funding Programme for Joint Research Projects in the Field of “Arboviruses”

The Deutsche Forschungsgemeinschaft, the National Science and Technology Development Agency and the Program Management Unit for Human Resources & Institutional Development, Research and Innovation are pleased to announce a call for proposals for German-Thai joint research projects.

German-Thai joint research projects in the field of “Arboviruses” can be funded. Arboviruses include, but are not limited to, Dengue, Zika, Chikungunya, and Emerging Arboviruses. The collaborative projects selected to take part in the initiative will receive research funding for a period of up to three years. 

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 30 September 2021

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DFG: Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft

In 2007, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Atmospheric and Earth System Research with the High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)”. HALO plays a key role in atmospheric research in Germany. It is a state-of-the-art airborne platform specifically equipped with modern in situ and remote sensing instruments. HALO enables forefront Earth System science and allows for innovative atmospheric and geophysical measurements with an impressive high-ceiling altitude of up to 15 km, and a spatial endurance of about 10,000 km.

HALO enables Earth System research on a high international level. Main foci of the scientific investigations are:

  • sources, properties and processing of aerosol particles
  • formation, evolution and radiative effects of clouds and precipitation
  • transport and dynamics in the troposphere and lower stratosphere
  • transport and transformation of chemical composition
  • atmospheric coupling processes

Deadline: Proposals must be submitted by 22 October 2021

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DFG: Daring More Intelligence – Design Assistants in Mechanics and Dynamics

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Daring More Intelligence – Design Assistants in Mechanics and Dynamics”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

To respect ecological and societal responsibilities and challenges as well as to account for stricter and more complex regulations, future systems design has to become increasingly multidisciplinary. Computer-based support as employed today in mechanics and dynamics, mostly limited to system analysis only, is not sufficient anymore. The research in the established Priority Programme shall aim at the development of design assistance systems combining methods from optimisation, artificial intelligence, and dynamics/mechanics to assist in and partially automate the interdisciplinary design of engineering systems. 

In the first funding period, the Priority Programme will drive research towards the following areas:

  • replacement of subjective evaluation criteria by formalised objectives
  • development of methods for the flexible coupling of different analysis programmes
  • validation of design assistant systems in various application fields

Deadline: Proposals must be submitted by 2 November 2021

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DFG: Resilience in Connected Worlds

In April 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft  established the Priority Programme “Resilience in Connected Worlds – Mastering Failures, Overload, Attacks, and the Unexpected (Resilient Worlds)” . The programme is designed to run for six years in two phases. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of the Priority Programme is to disrupt fundamental limits of connected worlds by adding resilience as a core building block. Resilience is the ability of a system to provide and maintain an acceptable level of secure and safe service delivery, even in case of failure or compromise of some of its components, and also under completely unexpected situations. In Resilient Worlds, the focus will be on the investigation of a resilience-by-design approach. It is therefore the goal of the Priority Programme to address resilience from a new, multi-disciplinary perspective including, but not limited to, communications and networking, semiconductor electronic hardware systems, information security, and machine learning.

The Resilient Worlds approach foresees projects following a “Resilience meets ...” concept. Some of those meeting points are

  • Resilience meets Silicon
  • Resilience meets Communications
  • Resilience meets Machine Learning
  • Resilience meets Security

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 22 November 2021

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DFG: Autonomous Processes in Particle Technology

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft  established the Priority Programme “Autonomous Processes in Particle Technology – Research and Testing of Concepts for Model-based Control of Particulate Processes” . The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. 

Due to the distributed properties of particles, their processing often prevents extensive automation and autonomous process control, which stands for an autonomous adjustment of the product properties without external intervention. The goal of the Priority Programme is therefore the research and the testing of methods for an autonomous process control in particle technology. 

The structure of the Priority Programme is divided into three topics:

  • Development of controllable process models
  • Measuring systems for the in-situ acquisition of product properties
  • Development of concepts for model-based control of particle technology processes

Deadline: Applicants interested in participating are requested to send an abstract by 24 September 2021. Proposals must be submitted to the DFG by 15 December 2021

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DFG: Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode. Ziel dieses Schwerpunktprogramms ist die methodische Entwicklung einer adaptiven, intelligenten und digitalen Repräsentanz von realen, physischen Objekten, die durch Messdaten aus dem Bauwerksmonitoring lebensdauerübergreifend verknüpft wird und komprimierte Informationen für ein prädiktives, digitales Bauwerksmanagement zentral bereitstellt.

Die einzelnen Projekte sollen in folgenden drei Forschungsbereichen zusammenarbeiten:

  • Digitale Modelle
  • Digitale Verknüpfung
  • Zustandsindikatoren

Frist: Anträge sind bis zum 29. Oktober 2021 bei der DFG einzureichen

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DFG: Disruptive Memory Technologies

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Disruptive Memory Technologies” (SPP 2377). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The aim of this Priority Programme is to explore the potentials of ongoing developments in the field of main memory technologies and architectures. Despite the disruptive nature of these technologies, systems software and applications shall be enabled to fully exploit them. In order to master disruptive memory technologies and their impact on the overall memory hierarchy, research efforts are required on all levels of the classic system software stack, for example:

  • Computer Architecture
  • Operating Systems
  • Algorithms/Data Structures
  • Databases
  • Languages/Compilers/Software Engineering

Since the memory technologies in focus are all new, the initiators have planned a “bottom-up” approach for exploring the field. In the first funding period, projects are expected to conduct basic research with an explorative character and a close relation to hardware and systems software. 

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 9 November 2021

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DFG: Local and Peripheral Drivers of Microglial Diversity and Function

In spring 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Local and Peripheral Drivers of Microglial Diversity and Function” . The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. 

Microglia, the resident macrophages of the central nervous system (CNS), are involved in the steady-state regulation of the CNS and in the immune response during any pathological perturbation. Heterogeneity of microglia has been addressed over the past 20 years and several concepts have been proposed. Microglia show sexual dimorphic profiles and vary in different brain regions over the course of their lifespan under physiological and pathological conditions. The programme aims to address the following fundamental questions:

  • Which local cues determine the microglia state?
  • How does the immune status (e.g. viral infections) modulate the microglia state, function and phenotype?
  • Which findings regarding microglia from pre-clinical animal models are reflected in human tissue and disease and how can pre-clinical animal models be improved?

The formation of interdisciplinary teams that span this expertise and interact with other groups in this Priority Programme should create a synergetic platform for successful basic and translational research.

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 4 October 2021

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DFG: Emergent Functions of Bacterial Multicellularity

In spring 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Emergent Functions of Bacterial Multicellularity”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. Identifying and characterising emergent multicellular functions are the centre around which this Priority Programme revolves. The programme will focus on two central aspects:

  • the physiological benefits and molecular mechanisms of the emergent functions as the driving forces of bacterial multicellularity;
  • the architecture, dynamics and biophysical properties of the multicellular forms as the structural framework from which a multicellular function can emerge.

To promote interdisciplinary collaborations and ensure conceptual coherence of this programme, projects need to meet all of the following criteria:

  • A focus on spatially structured bacterial communities, with a goal to understand community dynamics, intercellular interactions and environmental impact.
  • A focus on multicellular functions that are beneficial for the communal life style. These functions need to be known at the beginning of the project.
  • Projects need to aim at a molecular understanding of multicellular traits. The underlying hypotheses derive from mechanistic, physiological, ecological, or evolutionary questions.
  • The microorganisms need to be genetically tractable.

Deadline: Proposals must be submitted by 1 December 2021

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DFG: Utilization and Development of Machine Learning for Molecular Applications

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft has established the Priority Programme „Utilization and Development of Machine Learning for Molecular Applications – Molecular Machine Learning” . The programme is designed to run for six years; the present call invites proposals for the first three-year funding period. This programme aims at connecting communities from the fields of machine learning and data science with scientists working in the areas of molecular chemistry and pharmacology.

Each proposal must be positioned at the interface of chemistry/pharmacology and machine learning in at least one of the following five areas:

  • design and evaluation of molecular representations for machine learning;
  • machine learning as a tool for theoretical and organic chemistry;
  • machine learning for medicinal chemistry and drug design;
  • overcoming data limitations by data-generation, evaluation, and data-free approaches;
  • development of machine learning tools for molecular applications.

The first funding period aims at improving methodologies for MML and understanding underlying principles. Therefore, new representations need to be developed, datasets shall be generated, and methods need to be adapted, based on knowledge from the chemical and computer scientific domain. 

Deadline: Proposals must be submitted by 15 August 2021

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DFG: Interlinking Catalysts, Mechanisms and Reactor Concepts for the Conversion of Dinitrogen

With 945 kJ/mol, the triple bond of the dinitrogen molecule has one of the highest dissociation enthalpies among covalent bonds. Nowadays, more than 180 million tons of ammonia are produced annually from N2 world-wide based on the Haber-Bosch process, and the rapid growth of the world’s population would not have been possible without this industrial “artificial N2 conversion”. In view of the increasing CO2 concentration in the atmosphere, ongoing energy transitions, and development of alternative concepts for the activation of small molecules, new approaches for artificial N2 conversion are in demand. 

The Priority Programme focuses on the development of heterogeneous electrocatalytic, photocatalytic and photoelectrochemical N2 conversion reactions. Propositions within this programme should use solid materials for artificial dinitrogen conversion. The formation of consortia of multiple principle investigators is envisioned, and joint proposals should cover at least two of the three following areas:

  • catalyst synthesis and their physicochemical characterisation
  • experimental and/or theoretical investigation of reaction mechanisms
  • reaction engineering

Deadline: Proposals must be submitted by 29 October 2021

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DFG: Soft Material Robotic Systems

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Soft Material Robotic Systems”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme seeks to reveal the advantage of the shift from stiff to soft robot designs in an interdisciplinary context. Within the scope of the second funding period, the characteristics and principles found in soft material robotic systems should be explored, highlighting the intrinsic compliance of the materials and the additional integrated functionalities such as actuation, sensing and morphing capabilities through the following research areas:

  • Material engineering
  • Design and fabrication
  • Soft actuators and sensors
  • Modelling and simulation
  • Morphological computation and control

The second funding period aims for contributions and applications in which the knowledge generated from the first funding period can define systems and methods with a notable impact on soft robotics and beyond.

Deadline: Proposal must be submitted by 30 August 2021

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DFG: Genomic Basis of Evolutionary Innovations (GEvol)

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Genomic Basis of Evolutionary Innovations (GEvol)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of the Priority Programme is to exploit new methods to reveal in the insect taxon the role of: coding vs. regulatory changes, transposable elements, epigenetic regulation, gene family evolution, copy number dynamics, structural genomic rearrangements etc. in trait evolution by using multiple cutting edge quantitative OMICs resources (e.g. genomics, transcriptomics and epigenomics). Eventually, the emerging hypotheses shall be tested by functional genetics experiments where possible.

To enable a tightly-knitted network of collaborations, projects must target insects (but may also cover arthropod outgroups, e.g. spiders, for comparison). Exploratory studies, simulations and modelling are explicitly encouraged. Wherever possible, functional genomics (e.g. ATAC-seq, single-cell sequencing, spatial transcriptomics) and/or functional testing of emerging hypotheses using RNAi and/or genome editing should be considered for this or the subsequent round of funding.

To accomplish coherence and coordination, core projects in the Priority Programme will provide bioinformatics support and training, in particular in the areas of:

  • genomic innovations (e.g. gene family evolution, novel genes, novel motifs, chromosome birth and death, etc.),
  • the evolution and diversity of epigenetic regulation (e.g. methylation, histone modification, etc.)

All applicants are strongly encouraged to liaise in tandem projects, for instance by teaming up a rather experimental group with a computational/theoretical group. Purpose of this approach is to propagate and catalyse the usage of novel and cutting edge computational and experimental techniques across groups and, eventually, the whole German research landscape.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 17 November 2021.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMBF: Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“

Die Bioökonomie nutzt biologisches Wissen und erneuerbare biologische Ressourcen in allen Wirtschaftssektoren, Anwendungs- und Technologiebereichen, um zu effizienten und nachhaltigen Lösungen zu gelangen. Förderziel ist die niedrigschwellige Umsetzung von Ideen und Forschungsergebnissen in kommerzielle Anwendungen für die Bioökonomie. 

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“. Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen:

  • Phase 1: Sondierungsphase
  • Phase 2: Machbarkeitsphase

Antragsberechtigt in Phase 1 sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute. Antragsberechtigt in Phase 2 hingegen sind ebenfalls auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Antragsskizzen sind jeweils zum 01. Februar einzureichen

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BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Für Deutschland bricht mit dem anstehenden Rückbau sämtlicher Leistungsreaktoren, dem fortgesetzten Rückbau von Forschungsreaktoren, Pilot- und Versuchsanlagen sowie der Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle eine neue Phase des kerntechnischen Rückbaus an – mit weltweit derzeit einzigartiger Dimension. Rückbau und Entsorgung werden sich noch über mehrere Jahrzehnte erstrecken. Förderziel der Maßnahme „FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu unterstützen.

Gefördert werden anwendungsorientierte und praxisrelevante Forschungsarbeiten mit Bezug zur Rückbauforschung insbesondere aus den folgenden Bereichen:

  • Zerlege- und Dekontaminationsverfahren
  • Freigabeverfahren und konventionelle Entsorgungswege
  • Behandlung radioaktiver Abfälle
  • Abfalldeklaration und Zwischenlagerung
  • Umwelt- und Strahlenschutz
  • Mensch und Organisation

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMBF: KMU-innovativ - Bioökonomie

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des ­Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind. Die FuE-Vorhaben müssen sowohl wissenschaftlich anspruchsvoll sein und sich durch ein entsprechendes wissenschaftlich-technologisches Risiko auszeichnen als auch einen anwendungsbezogenen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft, einer Bioökonomie, leisten. Außerdem müssen diese Vorhaben für die Positionierung des antragstellenden Unternehmens am Markt von Bedeutung sein.

Antragsberechtigt sind unter anderem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten mit KMU und/oder mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie. Das Projekt kann als Einzel- oder Verbundvorhaben durchgeführt werden. Dazu zählt auch die Förderung von frühen Entwicklungsphasen und risikoreichen Projekten in der industriellen Forschung, die zunächst einer Validierung (Proof of Concept) bedürfen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Erste Frist für Projektskizzen im Jahr 2020 ist der 1. September 2020. In den Folgejahren sind die Vorlagefristen jeweils der 15. April und der 15. Oktober

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BMBF: Neue Produkte für die Bioökonomie

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030".

Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen.

Im Rahmen der Sondierungsphase wird die vertiefte Ausarbeitung der Produktidee, die Erstellung eines Entwicklungsplans für die technische Umsetzung und die Akquise geeigneter Partner mit der erforderlichen wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Expertise gefördert. Hauptbestandteil der zwölfmonatigen Sondierungsphase ist eine erste wirtschaftliche und marktseitige Betrachtung der Produktidee. Die Kundenbedürfnisse sowie die Markt- und Konkurrenzsituation sollen analysiert werden. Mögliche Anwendungs- und wirtschaftliche Verwertungsperspektiven sowie eine Verwertungsstrategie (z. B. Lizensierung oder Ausgründung) sollen erarbeitet werden.

In der Machbarkeitsphase werden grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktidee ge­fördert. Die Verwertungsstrategie soll weiter ausgearbeitet werden. Die Machbarkeitsphase erfolgt in der Regel als ­Verbundprojekt, in begründeten Ausnahmefällen sind auch Einzelprojekte möglich. Die beteiligten Partner wurden in der Regel zuvor in der Sondierungsphase ermittelt.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhoch­schulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler, forschungsorientierte physische oder virtuelle Kooperations­einrichtungen, mit Sitz in Deutschland. Zuwendungen und Zuweisungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum Stichtag am 15. Februar eingereicht werden

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Zur Ausschreibung des PTJ

BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: Keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

DFG: Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt seit 2002 jährlich die Bernd Rendel-Preise an Nachwuchs-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Hochschulabschluss, die noch nicht promoviert sind. Die Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch alle fachlich nahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugelassen.

Frist: Die Antragsfrist endet jährlich Mitte Februar

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Artenvielfalt

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: Keine, Einreichung jederzeit möglich.

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde