Mathematik und Naturwissenschaften / Mathematics and Natural Sciences

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Bundesförderungen / Federal funding

BMU: KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat am 2. März 2020 die umweltpolitische Digitalagenda vorgestellt. Deren Ziele sind die Digitalisierung in umweltverträgliche Bahnen zu lenken und zugleich die großen Chancen der Digitalisierung für Umwelt, Klima und Natur zu nutzen. Ein maßgebliches Instrument zur Erreichung dieser Ziele ist eine gezielte Innovationsförderung für eine Technologieentwicklung, die an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen orientiert ist. Der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI) kommt hierbei eine grundlegende Bedeutung zu. KI eröffnet erhebliche Chancen für Umwelt, Klima und Ressourcen, den Erhalt der Artenvielfalt, die Entwicklung von Schutzstrategien für Mensch und Umwelt, einschließlich der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes, sowie für sauberere Luft, Böden und Wasser. 

Gefördert werden Projekte, die mittels KI einen Beitrag zur Vermeidung oder Verminderung von Treibhausgasemissionen sowie zu einer ressourcenschonenden Nutzung der Technologie leisten und damit beispielgebend für KI-basierten Umwelt- und Klimaschutz bzw. für eine umwelt- und klimagerechte Digitalisierung sind. Der Förderaufruf beinhaltet zwei Förderschwerpunkte

  • KI-Innovationen für den Klimaschutz
  • Ressourceneffiziente KI

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, kommunale Gebietskörperschaften, Organisationen sowie gewerbliche und gemeinnützige Unternehmen. Für die Durchführung der Projekte können Zuwendungen auf Ausgaben- oder auf Kostenbasis im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. 

Das Auswahlverfahren erfolgt zweistufig.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 30. November 2021 einzureichen

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BMEL: Innovationen zur Minderung von Emissionen aus freigelüfteten Ställen und Ausläufen

Mit der Bekanntmachung zur Minderung von Emissionen aus freigelüfteten Ställen und Ausläufen verfolgt das BMEL das Ziel, Emissionen von Geruch, stickstoffhaltigen Verbindungen (u. a. Ammoniak, Lachgas), Staub, Bioaerosolen, Methan und Kohlendioxid aus den als besonders tiergerecht angesehenen Außenklimaställen und Ausläufen in die Luft zu reduzieren sowie die Einträge von Stickstoff und Phosphor von unbefestigten Ausläufen in Boden und Gewässer zu senken. Innovationsbedarf wird insbesondere im Spannungsfeld zwischen Tierwohl in besonders tiergerechten Haltungsformen sowie Umwelt- und Klimaschutz gesehen.

Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die zur Emissionsminderung von Geruch, Ammoniak, Staub, Bioaerosolen, und/oder Lachgas und der Minderung von Einträgen von Stickstoff und Phosphor in Böden und Gewässer aus Außenklimaställen und Ausläufen beitragen. Dabei sollen Lösungen sowohl für Neuanlagen als auch für praktikable und wirtschaftliche Nachrüstungen in Bestandsanlagen gefunden werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 20. Dezember 2021, 12.00 Uhr einzureichen 

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BMBF: EnergInno Brazil – Call for Ideas & Innovation in Green Hydrogen and Biogas

From Oct. 11 until Nov. 21, 2021, the Call for Ideas & Innovation of EnergInno Brazil addresses the German innovation community in the fields of Green Hydrogen and Biogas. 

Applications can be submitted by Tandems, consisting of representatives from German research institutions or universities + representatives of SMEs or start-ups from industrial research in Germany who are jointly developing application-oriented technologies and/or processes

Deadline: 21 November 2021

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BMEL: Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Erhöhung des Anteils von Wirtschaftsdüngern in Biogasanlagen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beabsichtigt, Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen seiner Forschungsförderung zu unterstützen. Dieser Förderaufruf konzentriert sich auf die Förderung von Maßnahmen, Technologien und Konzepten, die beispielgebende Impulse zur Vergärung von Wirtschaftsdüngern setzen und so dazu beitragen, mehr Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen energetisch zu nutzen und damit einhergehend die Treibhausgas-Emissionen aus der Tierhaltung zu verringern.

Es werden Modell- und Demonstrationsvorhaben in den folgenden Bereichen zur praxisnahen Erprobung und Optimierung gefördert:

  • Konzeption und Errichtung von zentralen Biogasanlagen zur gemeinsamen Vergärung von Wirtschaftsdüngern verschiedener Tierhaltungsbetriebe
  • Umstellung von Nawaro-Biogasanlagen auf Wirtschaftsdüngervergärung
  • Weiterentwicklung und Erprobung innovativer und kostengünstiger Verfahren zur Vergärung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft
  • Entwicklung, Errichtung und Erprobung von robusten, funktionssicheren und einfach zu betreibenden Kleinst-Biogasanlagen mit einer Leistung < 50 kWel für den Einsatz auf viehhaltenden Betrieben
  • Entwicklung und Umsetzung von neuen Konzepten zur Mobilisierung und Lagerung von Wirtschaftsdüngern
  • Durchführung von wissenschaftlichen Begleituntersuchungen in Verbindung mit MuDVorhaben und von Ergebnistransfer

Zwingende Voraussetzung für eine Förderung in den Förderbereichen 1 bis 4 ist jeweils die Durchführung von wissenschaftlichen Begleituntersuchungen (Förderbereich 6) für einen Zeitraum von höchstens 36 Monaten ab Projektbeginn. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis als Zuschuss gewährt.

Frist: 31. Januar 2022

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BMEL: Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Moorbodenschutz

Im Klimaschutzplan 2050 und dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung wurden u. a. Maßnahmen zum Schutz von Moorböden und die Förderung einer standortangepassten und klimaschonenden Bewirtschaftung festgelegt. Für die Erreichung des Ziels einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen ist die Wiedervernässung von primär landwirtschaftlich genutzten entwässerten Moorflächen von entscheidender Bedeutung. Um dabei eine vollständige Nutzungsaufgabe zu vermeiden, bedarf es einer Anpassung der Nutzung an die angehobenen Wasserstände und der Etablierung alternativer Wertschöpfungsketten für die erzeugte Biomasse.

Gegenstand der Förderung ist die Etablierung und Bewirtschaftung von ca. fünf MuD-Vorhaben, die in praxisrelevantem Maßstab die Planung, die Vorbereitung und Durchführung der Wiedervernässung sowie den Anbau, die Verwertung und die Vermarktung von Paludikultur-Erzeugnissen exemplarisch umsetzen. Insbesondere werden Vorhaben zu den folgenden Themenbereichen gefördert:

  • Flächenauswahl und Vorbereitung inklusive Durchführung der Wiedervernässung sowie Etablierung und Bewirtschaftung von Paludikulturen
  • Verwertung und Vermarktung von nachwachsenden Rohstoffen aus Paludikulturen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer
  • Wissenschaftliche Begleituntersuchungen

Die Förderung des Vorhabens darf insgesamt zehn Jahre nicht überschreiten. Bei allen Vorhaben sind spätestens nach 3 und 6 Jahren Laufzeit Meilensteine einzuplanen, deren Erfüllung Voraussetzung für die weitere Förderung ist. 

Frist: 01. Februar 2022

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BMBF: Regionale Innovationsgruppen für eine klimaschützende Wald- und Holzwirtschaft

Weite Teile der Wälder in Deutschland sind laut Waldbericht der Bundesregierung 2021 massiv geschädigt. Stürme, extreme Dürre, hohe Temperaturen und Schädlingsbefall haben den Wäldern in Deutschland in den vergangenen Jahren immens zugesetzt. Die Folgen sind ökologische wie ökonomische Waldschäden von kaum absehbarem ­Ausmaß. Es ist deshalb dringend notwendig, den negativen Trend seit Beginn der Waldzustandserhebungen 1984 umzukehren. 

Gegenstand der Förderrichtlinie ist die Förderung von Innovationsgruppen auf dem Gebiet der nachhaltigen, bio­diversitätsfördernden und klimaschützenden Wald- und Holzwirtschaft mit dem Ziel, durch wissenschaftliche Nachwuchsförderung einen Impuls zur besseren Vernetzung von Einrichtungen der Wald- und Holzforschung untereinander sowie zur gezielten Vernetzung mit Einrichtungen anderer Disziplinen/Branchen zu geben. Es werden regionale, interdisziplinäre Innovationsgruppen gefördert, deren inhaltlicher Schwerpunkt mindestens ­einem der folgenden vier Themenbereiche zuzuordnen ist:

  • Risikomangement und Resilienz in der Wald- und Holzwirtschaft
  • Zirkuläres Wirtschaften in der Wald- und Holzwirtschaft
  • Klimaschutz durch Wald- und Holzwirtschaft
  • Multikfunktionale Wälder und Landnutzungskonflikte

Die Fördermaßnahme wird durch ein wissenschaftliches Querschnittsprojekt begleitet, das organisatorische und ­inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliche Ziele sind die Aufbereitung, Synthese und übergreifende Verbreitung von Forschungserkenntnissen der regionalen Innovationsgruppen/Forschungsvorhaben, die themenübergreifende Koordinierung sowie die öffentlichkeitswirksame Darstellung der Fördermaßnahme. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. In der Regel werden die Innovationsgruppen als Verbundvorhaben bis zu fünf Jahre gefördert.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. Januar 2022 einzureichen

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BMBF: Internationale Wasserstoffprojekte im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie und des Konjunkturprogramms: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken

Mit den nach dieser Richtlinie gewährten Zuwendungen soll die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des grünen Wasserstoffs und der daraus erzeugten Derivate sowie von Speicherung, Transport und integrierten Anwendungstechnologien gefördert werden. Damit soll der dringend erforderliche Markthochlauf von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten effektiv unterstützt, die Schaffung eines internationalen Marktes für diese Produkte beschleunigt und somit ein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und der Stärkung der Konjunktur geleistet werden. Der Aufbau von Handelsbeziehungen mit potenziellen Exporteuren von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten soll durch das Förderprogramm begünstigt werden.

Im Rahmen vorliegender Förderrichtlinie sollen internationale, interdisziplinäre und innovative Projekte gefördert werden. Dabei fokussiert Modul 1 auf Vorhaben im Bereich der industriellen Anwendung sowie der experimentellen Entwicklung; Modul 2 dagegen adressiert begleitende Vorhaben der Grundlagenforschung und industriellen Forschung, wissenschaftliche Studien und Ausbildungsmaßnahmen.

Modul 1 umfasst folgende Vorhaben:

  • Vorhaben für die Erzeugung von grünem Wasserstoff und die Fortentwicklung innovativer Erzeugungstechnologien
  • Vorhaben zur Herstellung von Wasserstoffderivaten auf Basis von grünem Wasserstoff
  • Vorhaben für die Speicherung von grünem Wasserstoff
  • Vorhaben zur integrierten Anwendung von Wasserstoff in ansonsten nicht dekarbonisierbaren Bereichen
  • Vorhaben zur Umsetzung integrierter Projekte, welche mehrere Prozessschrite gleichzeitig kombinieren

Modul 2 umfasst folgende Vorhaben:

  • Begleitvorhaben, die Fragestellungen der Materialforschung und Prozessentwicklung untersuchen
  • Vorhaben zu begleitenden Analysen/Systemstudien zur Erzeugung und Integration von grünem Wasserstoff in das Energiesystem 
  • Vorhaben, die Aspekte der akademischen und Berufsausbildung berücksichtigen und in die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten integrieren
  • Begleitende Forschungsvorhaben für die Erzeugung von grünem Wasserstoff und die Entwicklung innovativer Erzeugungstechnologien
  • Begleitende Forschungsvorhaben zur Herstellung von Wasserstoffderivaten auf Basis von grünem Wasserstoff
  • Begleitende Forschungsvorhaben für die Speicherung und den Transport von grünem Wasserstoff
  • Begleitende Forschungsvorhaben zur integrierten Anwendung von grünem Wasserstoff in ansonsten nicht de­karbonisierbaren Bereichen

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Verbund mit Unternehmen. Vorhaben werden im Wege der Projektförderung über Zuwendungen des Bundes, in der Form einer Anteilfinanzierung oder in ausgewiesenen Fällen Vollfinanzierung (nur Modul 2), unterstützt. 

Das Zuwendungsverfahren ist zweistufig ausgestaltet.

Frist: 31. Oktober 2021, 31. Dezember 2021, 28. Februar 2022

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BMBF: Mathematik für Innovationen

Gesellschaftliche Herausforderungen machen die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklungen zunehmend deutlicher. Insbesondere Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele wie Bekämpfung des Klimawandels und die Minimierung seiner Auswirkungen gehören zu den zentralen und drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Als Hightech-Standort soll Deutschland hier weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen. 

Gefördert werden Forschungsarbeiten aus dem Bereich MMSO, die die Grundlage zur Lösung von Herausforderungen im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit bilden und auf der industriellen Anwendungsseite bevorzugt die Lösung gesellschaftlicher Bedarfe adressieren. Im Fokus dieser Maßnahme steht die Erarbeitung bedeutender Beiträge der MMSO zu den folgenden Themenschwerpunkten:

  • Verknüpfung modellbasierter und datengetriebener Ansätze
  • Entwicklung, Analyse und Optimierung digitaler Zwillinge 
  • Simulation und Optimierung von Netzwerken

Antragsberechtigt sind insbesondere Hochschulen aber auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Anträge sind bis zum 08. Dezember 2021 einzureichen

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BMBF: Bilaterale Zusammenarbeit in Computational Neuroscience: Deutschland – USA

Das Verständnis komplexer neurobiologischer Systeme, von genetischen Faktoren über zelluläre Prozesse bis zum komplexen Zusammenwirken von Neuronen, neuronalen Schaltkreisen und Systemen zur Steuerung von Verhalten und Wahrnehmung, ist eine der spannendsten und schwierigsten Aufgaben heutiger Forschung und Technik. Erkrankungen des Nervensystems sind auch mit komplexen neurobiologischen Vorgängen verbunden, die zu tiefgreifenden Veränderungen auf allen Ebenen der Organisation führen können. Ziel dieser Maßnahme ist es, durch Vernetzung der im Bereich Computational Neuroscience tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, durch wissenschaftlichen transnationalen Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit der relevanten Fachdisziplinen einen gemeinsamen kooperativen Fortschritt bei der methodischen Unter­suchung und dem Verständnis komplexer neurowissenschaftlicher Fragestellungen zu erreichen.

Der Schwerpunkt dieser Initiative liegt auf innovativen Forschungsarbeiten und Ressourcen und soll dazu beitragen, dass Expertinnen und Experten aus den Bereichen Theorie, Computational Science, Technik, Mathematik und Statistik moderne rechnergestützte Methoden zur Bearbeitung dynamischer und komplexer neurowissenschaftlicher Probleme einsetzen und entwickeln. 

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrich­tungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 23. November 2021 sind Projektskizzen einzureichen

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BMBF: Förderung zum Aufbau von KI-Servicezentren

Das strategische Ziel der Richtlinie ist es, KI zugänglich zu machen, die Anwendungsbreite zu erhöhen und den Innovationsstandort sowie die technologische Souveränität zu sichern. Dazu sollen KI-Servicezentren eingerichtet werden, um die Forschung im Bereich KI in Deutschland in Wirtschaft und Wissenschaft unter Nutzung von herausragender Recheninfrastruktur weiter voranzubringen. 

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung KI-Servicezentren als Einzel- oder Verbundprojekte aus der Wissenschaft oder als Verbundprojekte im Zusammenschluss von Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern, die den Anwendungskontext neuer und innovativer Methoden erforschen, Know-how transferieren und mit einem starken Servicekonzept Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Umsetzung von KI-Projekten unterstützen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Fördersumme sollte einen Betrag von 10 Millionen Euro je Einzelvorhaben oder Verbund nicht unterschreiten. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 15. Februar 2022 einzureichen

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BMBF: Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff - Kooperation mit Kanada

Dieser Förderaufruf erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Nationalen Wasserstoffstrategie, der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung sowie insbesondere unter der Rahmenbekanntmachung zur Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse mit kanadischen Partnern zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Kanada beizutragen.  

Gefördert werden im Rahmen dieses Förderaufrufs Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Kanada eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Angewandte Forschung zur Förderung des grundlegenden Verständnisses der Wasserstoffproduktion, einschließlich Elektrochemie, Fotokatalyse und Speichertechnologien oder -medien
  • Erforschung, Entwicklung und fortgeschrittene Charakterisierung neuer oder neuartiger Materialien und Komponenten, einschließlich Katalysatoren, Elektroden und Membranen zur Verbesserung von Geräten, Produktion und Transport von Wasserstoff.
  • Fortgeschrittene Methoden für die Herstellung, Charakterisierung und Analyse oder Klassifizierung von Werkstoffen oder Bauteilen
  • Einsatz neuartiger Systemmodellierungstechniken zur Produktions- oder Prozessgestaltung, insbesondere zur Steigerung der Kosteneffizienz von Wasserstofftechnologien
  • Geräteentwicklung, Prototyping und Systemvalidierung im Zusammenhang mit der Herstellung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff sowie Wasserstofftransportinfrastruktur und –logistik
  • Neuartige Lösungen für die Integration von Wasserstoff-Wertschöpfungsketten in nationale Energiesysteme

Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 750.000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind bis zum 21. März 2022 Projetskizzen vorzulegen

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BMBF: Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zwischen Deutschland und Ungarn

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der strategischen Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Stärkung und Erweiterung des Europäischen Forschungsraums. Sie soll dazu dienen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit und in den EU13-Ländern zu stärken und diese an die großen europäischen Innovationsprogramme heranzuführen. Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Intensivierung der bilateralen Technologiekooperation mit Ungarn in ausgewählten Themenfeldern, insbesondere über Stärkung der engen Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen sowie nach Möglichkeit Forschungseinrichtungen und Hochschulen beider Länder.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungs- und Entwicklungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Ungarn eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Künstliche Intelligenz
  • Quantentechnologie: insbesondere Quantensensorik
  • Autonome Maschinen/Autonome Systeme
  • Industrie 4.0
  • Biotechnologie.

Antragsberechtigt sind KMU sowie gegebenenfalls als Verbundprojektpartner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als im Wege der Projektförderung nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel mit 500 000 Euro sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 26. Januar 2022 sind Projektskizzen einzureichen

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BMBF: Innovationshub für Quantenkommunikation

Als Teilbereich der Quantentechnologien ist die Quantenkommunikation eine Schlüsseltechnologie für die Sicherheit digitaler Infrastrukturen in unserer Gesellschaft, die es durch die Nutzung von Quantenzuständen erlaubt, Abhör­angriffe zu verhindern und somit die Vertraulichkeit von sensiblen Informationen zu wahren. Das Ziel der Maßnahme ist die Stärkung des Technologietransfers aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und das Schaffen der Grundlagen für den Aufbau einer deutschen Quantenkommunikationsindustrie. Mit der Maßnahme soll somit ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, dass Deutschland in der Weltspitze als Technologieanbieter wieder eine führende Rolle einnimmt.

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung industrierelevanter Fragestellungen der Quantenkommunikation, um den Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft gezielt zu unterstützen und auszubauen. Im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung sollen zunächst industriegeführte Forschungsvorhaben gefördert werden. Thematische Schwerpunkte sind

  • die Absicherung von Industrienetzwerken und kritischen Infrastrukturen mittels Quantenkommunikation,
  • Feldtests hinsichtlich einer Überprüfung von Komponenten auf Nutzbarkeit in realen, industrierelevanten Anwendungsszenarien,
  • die Definition von Schnittstellen zwischen Systemkomponenten in Hardware und Software und das Vorantreiben diesbezüglicher Standardisierungsaktivitäten
  • die Entwicklung von Hard- und Software, Modulen und Systemen für die Quantenkommunikation am Hochtechnologiestandort Deutschland und Europa.

Neben den industriegeführten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten soll im Rahmen des Innovationshubs ein koordinativ arbeitendes Schirmprojekt gefördert werden, um die deutschlandweit vorhandenen Kompetenzen zur Quantenkommunikation zu bündeln und zu fokussieren. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und/oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 03. Dezember 2021 vorzulegen

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BMBF: KI-Anwendungshub Kunststoffverpackungen

Global betrachtet bilden Verpackungen mit einem Masseanteil von etwa 60 % die mit Abstand größte Fraktion an Kunststoffabfällen. Trotz hoher Verwertungsquoten in Deutschland wird nur ein geringer Teil des Materials tatsächlich im Kreislauf geführt. Eine hochwertige Nutzung von Kunststoffen als Sekundärrohstoff scheitert häufig an technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ziel der Förderrichtlinie ist es, durch Anwendungen von KI-Methoden über die gesamte Wertschöpfungskette Design, Produktion, Sammlung und Sortierung sowie Recycling und Reuse die Kreislaufführung von Kunststoffverpackungen deutlich zu verbessern. 

Gegenstand der Förderung ist ein KI-Anwendungshub bestehend aus zwei Innovationslaboren mit allen relevanten Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Erforschung und Entwicklung von Anwendungen der KI zur Verwirklichung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen anhand eines relevanten Anwendungsfalls. Die zwei Innovationslabore sollen jeweils einen der folgenden Themencluster umfänglich bearbeiten:

  • Design und Produktion
  • Kreislaufschließung 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisa­tionen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. 

Frist: Bis zum 15. Dezember 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

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BMBF: 6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generation

Ziel der Fördermaßnahme ist es, einen wichtigen Schritt hin zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas zu gehen. Ein Beitrag zur technologischen Souveränität soll durch den Ausbau der Forschung und Entwicklung zu Schlüsseltechnologien für zukünftige Kommunikationssysteme, Know-how-Ausbau in der Wirtschaft, Fachkräfteausbildung und Mitgestaltung in der Standardisierung geleistet werden. Anspruch ist es, in diesem Forschungsfeld an der Spitze der bereits anlaufenden internationalen Forschung zu agieren und frühzeitig den Transfer in die Anwendung vorzubereiten. 

Gegenstand der Förderung sind innovative Lösungen, mit denen sich in geeigneter Zusammenstellung ganzheitliche Systeme und einzelne erfolgversprechende Themenschwerpunkte für den Mobilfunk der 6. Generation realisieren lassen. 

Antragsberechtigt sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereine sowie sonstige Organisationen mit Forschungs- und Entwicklungsinteresse sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 06. Dezember 2021 einzureichen

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BMBF: Neue Methoden und Technologien für das Exascale-Höchstleistungsrechnen

High-Performance Computing (HPC) gehört heute in vielen wissenschaftlichen Disziplinen zu den grundlegenden Forschungsmethoden. In der Astro- und Teilchenphysik liefern immer umfangreichere Simulationen mit stetig wachsendem Rechenbedarf neue Erkenntnisse über das Universum und seine kleinsten Bausteine. Eine wichtige Rolle spielt HPC auch bei der Klimamodellierung, der Wettervorhersage, der Ozeanographie und der Erdsystemforschung. Förderziel der vorliegenden Richtlinie ist zum einen eine deutliche Verbesserung der Skalierbarkeit von Anwendersoftware des Höchstleistungsrechnens für den zukünftigen Exaflop-Leistungsbereich und zum anderen die Weiterentwicklung von Technologien für diese Exascale-Rechner.

Gegenstand der Förderung sind vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben bevorzugt mit Industriebeteiligung. Die geplanten FuE-Arbeiten müssen in einem der folgenden Bereiche den Stand der Technik deutlich übertreffen:

  • Grundlagen für die Exascale-Fähigkeit von Anwendungen (Softwareseite)
  • Entwicklung neuer Exascale-Technologien (Systemseite)

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Förderanträge sind bis zum 15. November 2021 vorzulegen

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BMBF: Erforschung der Materie an Großgeräten

Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung sind ein wesentlicher Teil der deutschen Forschungsinfrastruktur. Mit dem Rahmenprogramm „Erforschung von Universum und Materie“ zielt das Bundesministerium für Bildung und Forschung daher auf eine kontinuierliche Steigerung der Leistungsfähigkeit und Verbreiterung des nutzungsgetriebenen Anwendungsspektrums der naturwissenschaftlichen Großgeräte. Die Hauptziele dieser Fördermaßnahme sind,

  • wissenschaftliche Spitzenleistungen an Großgeräten der „Erforschung der Materie“ zu ermöglichen,
  • die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten der besagten Großgeräte zu erweitern und deren Leistungsfähigkeit zu steigern,
  • die Grundlagen für Forschungsinfrastrukturen einer nächsten Generation zu entwickeln, sowie die
  • Expertise zur Weiterentwicklung und effizienten Nutzung von Großgeräten in Deutschland zu generieren.

Im Mittelpunkt der Förderung stehen neue oder erweiterte Nutzungsmöglichkeiten der naturwissenschaftlichen Großgeräte für Wissenschaft und Wirtschaft, hier Quellen von Photonen, Neutronen und geladenen Teilchen (nukleare Sonden, Ionen, Positronen) zur „Erforschung der Materie“. Die Förderung zielt auf Vorhaben mit Bezug zu folgenden Großgeräten/Forschungsinfrastrukturen:

  • Photonenquellen
  • Neutronenquellen
  • Quellen für geladene Teilchen

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerb­lichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Verfahren ist einstufig angelegt.

Frist: Förderanträge sind bis zum 01. November 2021 einzureichen

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BMBF: Nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung

Grundwasser ist ein wesentlicher Bestandteil des natürlichen Wasserkreislaufs und für den Menschen eine lebensnotwendige Wasserressource. Es stellt ein eigenes Ökosystem dar und ist zudem wichtig für weitere Lebensräume, die an das Grundwasser gebunden sind. Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung in Deutschland zu sichern. Durch eine Verbesserung des Systemverständnisses soll ein guter qualitativer und quantitativer Zustand des Grundwassers erreicht werden. 

Angestrebt wird die Entwicklung neuer Konzepte, Strategien und angepasster Lösungen sowie deren pilothafte Umsetzung für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Grundwassers zum Schutz und Erhalt des Ökosystems und der Trinkwasserressource. Gefördert werden ausgewählte FuE-Vorhaben in folgenden Themenfeldern:

  • Grundwasserquantität
  • Grundwasserqualität
  • Nachhaltige Bewirtschaftung

Die Fördermaßnahme soll zudem durch ein eigenständiges Vernetzungs- und Transfervorhaben begleitet werden, das organisatorische und inhaltliche Aufgaben wahrnimmt. Wesentliche Ziele sind die Synthese und Aufbereitung von Ergebnissen der einzelnen Forschungsvorhaben, die themenübergreifende Koordination sowie die öffentlichkeitswirksame Darstellung der Fördermaßnahme. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 15. November 2021 vorzulegen

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BMBF: Hochleistungskomponenten und optimierte Materialien für die Quantenkommunikation

Aufgrund ihrer intrinsischen Sicherheitseigenschaften ist die Quantenkommunikation aktuell weltweit von hohem Interesse, insbesondere auch für Wirtschaft und öffentliche Nutzer. Damit aus bestehenden Laborlösungen zur Quantenkommunikation marktfähige und für den breiten Einsatz taugliche IT-Sicherheitstechnologien werden können, müssen diese miniaturisiert, in der Bedienung vereinfacht und ihre Resilienz gegen äußere Einflüsse gesteigert werden. Ziel der Förderung ist eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und Robustheit von Komponenten für die Quantenkommunikation durch optimierte Design- und Herstellungsverfahren oder zugrundeliegender Materialien.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Ziel, Komponenten für den Einsatz in der Quantenkommunikation zu verbessern. Es werden aber auch Vorhaben zur Optimierung von Design- und Herstellungsverfahren von Materialien für die Quantenkommunikation, im Design nichtlinearer Materialien oder in der Dünnschichttechnologie gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 30. November 2021 einzureichen

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BMBF: Europäische Transportinfrastrukturen für Grünen Wasserstoff

Dieser Förderaufruf erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Nationalen Wasserstoffstrategie, der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung sowie im Kontext des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ unter der Rahmenbekanntmachung zur Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, in diesem Sinne eine langfristig wirksame, mit den Zielen der Nationalen Wasserstoffstrategie passfähige Vernetzung der deutschen Forschungslandschaft bei Forschung zu Wasserstofftechnologien mit potentiellen EUREKA-Partnern im europäischen Ausland zu ermöglichen und zu befördern.

Gefördert werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (keine Einzelprojekte), die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Belgien (Flandern), Finnland, Irland, Kanada, Portugal, Spanien eines (oder mehrere) der nachfolgenden Themen adressieren:

  • Können bestehende Infrastrukturen zum Transport von grünem Wasserstoff genutzt werden?
  • Welche Voraussetzungen müssen ggf. für die Nutzung bestehender Gasnetze zum Transport von Wasserstoff geschaffen werden?
  • Wie können höhere Wirkungsgrade durch effizienten Transport und Speicherung erzielt werden?
  • Wie muss die Infrastruktur beschaffen sein, um effiziente Nutzung zu gewährleisten?
  • Wie können Lösungen für eine intelligente Netzsteuerung und integrierte Netzplanung aussehen?

Förderfähig sind deutsche Antragstellerinnen und Antragsteller in Verbundvorhaben mit mindestens einem oder mehreren internationalen Kooperationspartner(n). Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbare Zuwendung im Rahmen der Projektförderung. Zielgruppen sind deutsche Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen. 

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Anträge sind bis zum 05. November 2021 einzureichen

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BMEL: Maßnahmen zur nachhaltigen Tierzucht für gesunde und robuste Tiere sowie mehr Umwelt- und Klimaschutz

Das BMEL gewährt nach Maßgabe dieser Bekanntmachung eine Förderung zur Durchführung von Vorhaben zur Entwicklung von nachhaltigen Nutztierzuchtprogrammen. Die dabei anvisierten Ziele sind die Verbesserung der Gesund- heit und Robustheit der Tiere, eine Emissionsminderung von umwelt- und klimarelevanten Substanzen sowie die Einsparung von Ressourcen bei Beibehaltung der genetischen Diversität innerhalb und zwischen Populationen.

Es werden im Schwerpunkt Vorhaben der Grundlagenforschung gefördert, die eine praxisorientierte Analyse der Auswirkungen der genetischen Information auf das Tier in seiner Umwelt insbesondere im Hinblick auf die Steigerung des Wohlbefindens, der Gesundheit, der Robustheit und der Verminderung der Umweltbelastung sowie Klimawirkung umfassen. 

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland. Die Zuwendungen und Zuweisungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Sie werden für die maximale Dauer von bis zu fünf Jahren gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 10. Dezember 2021 sind Projektskizzen vorzulegen

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BMWi: Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für die Batteriezellfertigung

Batterien sind eine der Schlüsseltechnologien der Energiewende. Insbesondere für die Elektrifizierung des Verkehrs wie auch für Anwendungen als Energiespeicher im Stromnetz, in Elektrowerkzeugen, in Elektronikprodukten und vielen weiteren Produktgruppen sind Batterien unentbehrlich. Ziel dieser Förderrichtlinie ist eine verbesserte Vernetzung und Zusammenarbeit der beteiligten Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, beruflicher und akademischer Bildung sowie Gesellschaft und Wirtschaft mit Blick auf die Qualifizierungsbedarfe im Kontext der Batteriezellfertigung. 

Förderfähig sind Durchführbarkeitsstudien, der Betrieb von Innovationsclustern, Innovationsbeihilfen für KMU, sowie Ausbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Aufbau und der daraus resultierenden Entwicklung und Unterhaltung von branchenspezifischen und regional ausgerichteten Kompetenzverbünden, sogenannten „Batterie-Kompetenz-Trios“.

Antragsberechtigt sind Konsortien („Batterie-Kompetenz-Trios“) bestehend aus mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung, mindestens einem akademischen, beruflichen und privaten Bildungsträger beziehungsweise -akteur und mindestens einem branchenspezifischen Innovationscluster. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung in der Regel in einem Zeitraum von maximal fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und beginnt in der ersten Stufe mit der Einreichung einer Projektskizze. 

Frist: Projektskizzen sind bis zum 15. September 2021 und 3. Dezember 2021 einzureichen

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BMG: Künstliche Intelligenz in der professionellen Langzeitpflege

In Deutschland ist der Trend eines steigenden Pflegebedarfs deutlich erkennbar. Dieser wird unter anderem durch den demografischen Wandel hervorgerufen und stellt das Pflegesystem vor enorme Herausforderungen. Deshalb gilt es auch in der Langzeitpflege die positiven Potentiale der Digitalisierung verstärkt zu nutzen, um Pflegeberufe attraktiver zu gestalten und die Pflegekräfte zu entlasten. Die vorliegende Fördermaßnahme zielt deshalb auf die Verbesserung der pflegerischen Versorgung durch den Einsatz neuer datengestützter Technologien, insbesondere der KI, ab.

Die vorliegende Förderrichtlinie sieht vor, Projekte zu fördern, die Effekte beim Einsatz bzw. in der konkreten Erprobung von KI-Anwendungen in der Versorgungspraxis von Langzeitpflegenden untersuchen. Zur Analyse der Effekte der KI-Anwendung auf die Be- und Entlastung des pflegerischen Personals können unter anderem folgende Themenbereiche vertieft bearbeitet werden:

  • die Untersuchung von Erwartungen und Bedarfen seitens der involvierten Aktuere in Bezug auf die betrachteten KI-Lösungen
  • die Implementierung eines KI-Systems in einer konkreten Versorgungsumgebung unter Analyse der damit verknüpften Ressourcen und Anforderungen
  • die Analyse der Auswirkungen im Hinblick auf die Nutzung der pflegerischen KI-Anwendung unter Einbezug wissenschaftlicher Gütekriterien
  • die Identifizierung und Abschätzung von Kosten- und Nutzeneffekten der untersuchten KI-Anwendung 
  • die gesundheitsökonomische Bewertung der Effekte der KI-Anwendung auf die Strukturen, Prozesse, Qualität, Kosten und Wirtschaftlichkeit der pflegerischen Langzeitversorgung

Antragsberechtigt sind Einrichtungen und Träger, staatliche und nichtstaatliche (Fach-)Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, gemeinnützige Körperschaften sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Für die Förderung der Projekte kann grundsätzlich über einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten eine nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Projektförderung gewährt werden. Das Projekt soll spätestens zum 01.01.2022 starten.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewerbungen sind bis zum 04.08.2021 einzureichen

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BMBF: IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen

Die Vernetzung von Geräten im sogenannten Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist inzwischen allgegenwärtig und hat damit großen Einfluss auf alle Bereiche der Gesellschaft. In der Industrie sind vernetzte Sensoren, Kameras, Roboter, Klimaanlagen und vieles weitere Teil des sogenannten Industrial IoT (IIoT). Ausfälle in der Produktion verursachen hohe Kosten; der Abfluss von Betriebsgeheimissen kann bis zur Insolvenz betroffener Unternehmen führen. Ziel der Förderung ist es, die Verfügbarkeit von sicheren, vertrauenswürdigen und nachvollziehbaren IoT-Systemen in wesentlichen Anwendungsbereichen qualitativ zu verbessern und quantitativ zu steigern. 

Gegenstand der Förderung sind innovative und risikobehaftete Forschungsvorhaben mit dem Ziel, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln. Förderinteressenten müssen sich einem der folgenden Schwerpunkte zuordnen

  • Smart Home
  • Industrielle Produktion
  • Sensible Infrastrukturen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Die Fristen für die zugehörigen Schwerpunkte sind

  • Sensible Infrastrukturen: 6. August 2021
  • Industrielle Produktion: 5. November 2021
  • Smart Home: 11. März 2022.

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BMBF: Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)

Das BMBF beabsichtigt auf Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrie­relevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)“ zu fördern. Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt. Zweck der Förderung ist die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, in denen Aspekte mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) umgesetzt und ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität sowie weitere industrielle Batterieanwendungen geleistet wird. Ein Schwerpunkt der Förderrichtlinie liegt auf den Wertschöpfungsstufen des Produkt- und Prozessdesigns, der Synthese der Materialien sowie den Fertigungsprozessen für Batteriezellen. Weitere Schwerpunkte sind die Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe und das Batteriematerialrecycling.

Im Fokus der Bekanntmachung stehen:

  • Forschung und Entwicklung im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte,
  • Verbundvorhaben, die der Umsetzung eines Machbarkeitsnachweises oder der Entwicklung eines Demonstrators dienen, um aus dem Labor einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Marktanwendung zu kommen,
  • industriegeführte Transferprojekte aus den Batterie-Kompetenzclusteraktivitäten,
  • Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung mit dem Ziel des Technologietransfers,
  • Verbundvorhaben im Rahmen der verschiedenen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Forschungsgegenstand aller angestrebten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte sind material- und prozessbasierte Fragestellungen, die Sekundärbatterien mit den Anwendungsschwerpunkten gemäß Nummer 1.1 betreffen. Folgende Sekundärbatterie-Typen werden berücksichtigt:

  • Lithium-Ionen-Systeme mit mindestens einer Interkalationselektrode,
  • alternative Batteriesysteme (Metall-Ionen-, Metall-Luft/Sauerstoff-, Metall-Schwefel- und andere zukunftsweisende Systeme).

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewertungsstichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind der 31. Oktober 2020, 1. April 2021, 1. Februar 2022 undder 1. November 2022.

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BMBF: BattFutur – Nachwuchsgruppen Batterieforschung

Die Bekanntmachung „BattFutur“ adressiert Nachwuchsforscher, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und neue Anwendungen in der Industrie stimulieren. So tragen sie zur Sicherung und stetigen Weiterentwicklung des Forschungs- und Technologiestandortes Deutschland aktiv bei. Mit der Förderung erhalten Nachwuchs­wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen. Mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung wissenschaftlichen Personals und einer möglichen Unternehmensgründung sollen sie sich für Leitungsaufgaben in der Wirtschaft oder Forschung qualifizieren. Darüber hinaus unterstützt die Fördermaßnahme die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. So werden jungen Forschern, die bislang im Ausland gearbeitet haben, bei der Rückkehr gute Karrierechancen geboten und ausländische Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Auch die Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern ist explizit erwünscht, sodass Vernetzung und Synergieeffekte gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Batterietechnologien adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchsforscher geeignet sind. Auch können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden. Ziel der Bekanntmachung ist es, die Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette für Sekundärbatterien mit Blick auf die zirkulare Wirtschaft voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme (Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum 30. November des Jahres 2020, 2021 und 2022 eingereicht werden.

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BMBF: Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei und gliedert sich in die Rahmenstrategie FONA (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) ein. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht. Die neuen Ansätze und Verfahren sollen zur Schonung der natürlichen Ressourcen oder zur Minderung von Umweltbelastungen in Deutschland und weltweit im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt,.

Frist: 31. Oktober 2021

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Änderung der Bekanntmachung

BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Mit dieser Richtlinie fördert das BMBF Vorhaben, mit denen die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von KI-Methoden in KMU unterstützt und beschleunigt wird. Innovative ML- und weitere KI-Methoden sollen in den KMU breiter zum Einsatz kommen, damit diese neue datengetriebene Anwendungen realisieren können. Gleichzeitig soll gezielt entsprechendes Know-how in den Unternehmen aufgebaut und die KI-Kompetenz von Mitarbeitern verstärkt werden. Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten. Damit soll erreicht werden, dass deutlich mehr KMU vor allem aus dem IKT-Bereich ihre Innovationsfähigkeit zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen ausbauen und so ihre Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Insbesondere sollen KMU beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie weitere Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind jeweils zum 15. April und 15. Oktober der Jahre 2021-2023 einzureichen

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Änderung der Bekanntmachung

BMBF: Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Die ersten Schritte von bahnbrechenden technologischen Innovationen finden gerade im High-Tech-Bereich häufig in Hochschulen und Forschungseinrichtungen statt. Beispiele sind der Hochleistungs-Diodenlaser, die ultrahochauf­lösende Mikroskopie oder die aktuelle Festplattentechnologie. Insbesondere sehr neuartige technologische Ansätze werden von etablierten Unternehmen, u. a. wegen fehlender Passfähigkeit zu bestehenden Geschäftsstrukturen und stärkerer Risikoaversion, tendenziell nicht in eine Anwendung und letztlich ein Geschäftsmodell überführt. Hier kommt Neugründungen aus dem akademischen Umfeld eine besondere Bedeutung zu: Sie können das Innovationspotenzial der deutschen Forschungslandschaft ausschöpfen und nutzen dazu neuste Ansätze. Gerade in wissenschaftlichen Disziplinen mit starkem Grundlagencharakter wie den Quantentechnologien und verschiedenen Bereichen der Photonik ist für den entscheidenden ersten Schritt zur Anwendung oft die enge Zusammenarbeit eines Start-ups mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung erforderlich. Aus diesen Gründen fördert das BMBF im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“ vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups in Einzelvorhaben oder in Verbundprojekten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Antragsberechtigt für das Pilotmodul sind ausschließlich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: Molecular Mechanisms of Functional Phase Separation

In March 2018, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Molecular Mechanisms of Functional Phase Separation”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

Phase separation of proteins and RNA is emerging as a common biophysical principle underlying the formation of membrane-less organelles/condensates in the cell. The extent to which cells exploit phase separation in response to changes in the cellular environment and the cell cycle as a mechanism to create new and tailored functions has become apparent only in the past decade.  

The overarching goal of this Priority Programme is to unravel the molecular mechanisms and physiological functions that are driven by phase separation. Hence, desired projects include:

  • Studies that address how biomolecular condensates give rise to novel molecular function
  • Studies that address how phase separation processes are regulated
  • Technology development and/or theoretical studies to investigate dynamics, structure and emerging properties of biomolecular condensates

Besides individual proposals, the Priority Programme will also fund particular innovative cross-disciplinary tandem research projects. 

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 25 January 2022

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DFG: Perovskite Semiconductors: From Fundamental Properties to Devices

In March 2018, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Perovskite Semiconductors: From Fundamental Properties to Devices” . The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme focusses on a new class of hybrid organic-inorganic halide perovskite semiconductors, which have attracted global attention since the first reports on high efficiency perovskite solar cells in mid-2012. Within only a few years, power conversion efficiencies surpassing 25% have been achieved. Despite rapid progress in this emerging field, it remains unclear, why in particular this material class works so exceptionally well in solar cells and which underlying basic mechanisms lead to this extraordinary performance. 

The main objective of this Priority Programme is to bridge the gap between the application of perovskites, mainly in solar cells, and the corresponding fundamental research on this semiconductor regarding correlation between, e.g. structural, optical, electric, or magnetic properties. 

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 01 February 2022

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DFG: French-German Collaboration in the Natural, Life and Engineering Sciences

The French Agence Nationale de la Recherche and the Deutsche Forschungsgemeinschaft are continuing their annual collaboration for French-German projects in the Natural, Life and Engineering Sciences.

For the 2022 edition of this call, DFG will act as the lead agency, i.e., joint proposals describing the bilateral projects as a whole have to be submitted firstly to DFG, which will be responsible for processing them and conducting the review process.

Deadline: 11 January 2022

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DFG: Dynamic Wetting of Flexible, Adaptive and Switchable Surfaces

In March 2018, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Dynamic Wetting of Flexible, Adaptive and Switchable Surfaces”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme aims at establishing a deeper understanding of the fundamental physics behind the dynamic (de)wetting of flexible, adaptive and switchable substrates combining experimental and theoretical perspectives. The focus lies on rather simple liquids that shall be employed to investigate the different cases of strong coupling between liquid hydrodynamics and (primarily reversible) substrate dynamics. The investigation will further develop the foundations for developing future technologies and for understanding biological systems that utilise and control such wetting phenomena.

This Priority Programme invites experimental, numerical, and theoretical contributions from all natural sciences and mathematics. Projects should aim at a fundamental understanding of the dynamics of three phase contact lines on flexible, adaptive or switchable substrates.

Deadline: Proposals must be submitted by 15 January 2022 

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DFG: Computational Literary Studies

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2018 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Computational Literary Studies“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Mit „Computational Literary Studies“ bezeichnet man die quantitative und formale qualitative Analyse literarischer Texte. Das Schwerpunktprogramm zielt darauf, die weitere Entwicklung solcher datenzentrierten Forschungsansätze in den Literaturwissenschaften zu fördern. Folgende Forschungsschwerpunkte stehen im Fokus:

  • Innovative Verfahren für die computationelle Analyse literarischer Texte entwickeln
  • bereits existierende Algorithmen in innovativen Workflows zusammenführen, um neue Erkenntnisse über Entwicklungsprozesse, Strukturen oder andere literarische oder kulturelle Phänomene zu generieren
  • die Forschung zu bereits bestehenden Algorithmen erweitern, Wege zur Anpassung von Parametern finden sowie das Verständnis ihrer Interaktion mit literarischen Texten verbessern
  • literaturwissenschaftlich relevante Konzepte formal modellieren und literarische Texte entsprechend annotieren
  • Theorie- und Begriffsbildung weiterentwickeln

Frist: Anträge sind bis zum 15. Februar 2022 einzureichen

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DFG: BiodivERsA+

The Deutsche Forschungsgemeinschaft as a partner of BiodivERsa+ is pleased to announce the launch of the 2021–2022 joint call for research proposals on the topic “Supporting the Protection of Biodiversity and Ecosystems across Land and Sea”.

This call will cover the following three non-exclusive themes:

  • knowledge for identifying priority conservation areas, establishing effective and resilient ecological networks, enhancing species-based protection and preserving genetic diversity
  • multiple benefits and costs of biodiversity and ecosystem protection: synergies and trade-offs
  • effective management and equitable governance to deliver bold conservation outcomes

Deadline: Pre-Proposals must be submitted to the DFG by 30 November 2021, 3.00pm. Full Proposals must be submitted by 14. April 2022, 3.00pm

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DFG: Adaptive Modulbauweisen mit Fließfertigungsmethoden

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2018 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Adaptive Modulbauweisen mit Fließfertigungsmethoden – Präzisionsschnellbau der Zukunft“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode. 

Schnelligkeit und Zuverlässigkeit von Bauausführungen rücken in den Fokus von Planungen. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach Einmaligkeit, Ästhetik und Langlebigkeit von Strukturen. Langlebige Baustrukturen sollten zudem veränderbar sein, also anpassbar an sich ändernde Nutzungs- und Beanspruchungsbedingungen.

Folgende Themenfelder sollen im Mittelpunkt des Schwerpunktprogramms stehen:

  • Entwicklungs-, Entwurfs- und Konstruktionsmethoden zur Modularisierung von Betonstrukturen in skalierbare Einzelmodule
  • Erforschung von robusten Fließfertigungsmethoden für Module aus frei formbaren Hochleistungswerkstoffen
  • Entwicklung von durchgängig digitalen Modellen für den Entwicklungs-, Entwurfs-, Fertigungs- und Montageprozess als konsistente Interaktionsmodellierung

Angesprochen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Massivbau, Produktionstechnik, Bauinformatik und Mathematik.

Frist: Anträge sind bis spätestens 16. März 2022 bei der DFG einzureichen

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NSF-DFG Lead Agency Activity on Chemistry and Transport in Confined Spaces (NSF-DFG Confine)

Recognising the importance of international collaborations in promoting scientific discoveries, the National Science Foundation and the Deutsche Forschungsgemeinschaft have signed a Memorandum of Understanding on research cooperation. The MoU provides an overarching framework to enhance opportunities for collaborative activities between U.S. and German research communities and sets out the principles by which jointly-supported activities might be developed.

Chemical and physical processes that operate under spatial confinement often exhibit complex, interesting, and poorly understood variations in chemical properties and physical dynamics. Many such systems are intrinsically nonlinear and dynamic, often involving simultaneous reaction, diffusion and convection and/or chemical processes far from equilibrium. Improved experimental and computational tools are needed to predict how variations over the confinement length scale affect the overall dynamics and efficiency of large-scale processes.

Proposals eligible to apply for this lead agency activity will need to have a research focus relevant to the topic areas identified above. 

Deadline: Full research proposals must be submitted to the DFG by 7 March 2022, 5pm

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DFG: Novel Production Processes through Cross-Scale Analysis, Modeling and Design of Cell-Cell and Cell-Bioreactor Interactions

The German Research Foundation has approved the extension of the Priority Programme “Novel Production Processes through Cross-Scale Analysis, Modeling and Design of Cell-Cell and Cell-Bioreactor Interactions”. This call invites project proposals for the second three-year funding period.

The Priority Programme sets a defined research objective on cell-cell and cell-bioreactor interactions in biotechnological production processes for the production of raw materials, fine chemicals, aroma substances, technical or therapeutic proteins as well as pharmaceutically active components such as antibiotics or precursors of drug synthesis.

The research should focus on at least one of the following questions:

  • quantitative characterisation and use of synthetic mixed cultures for production processes
  • process engineering and metabolic engineering strategies and their use for the construction of synthetic mixed cultures
  • strain construction for mixed cultures and their use in reaction-engineered defined bioprocesses
  • development and application of processes and apparatuses for fermentation technology for mixed cultures
  • development and application of modeling and regulation concepts for mixed cultures
  • development and application of quantitative methods and models for the identification of possible performance losses during scale-up
  • development and application of scale-up strategies to avoid performance losses at production scale
  • development and use of particularly robust host systems for scale-up

Deadline: Applications must be submitted to the DFG by 1 Februrar 2022

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DFG: On the Way to the Fluvial Anthroposphere

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “On the Way to the Fluvial Anthroposphere”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The Priority Programme will investigate the pre-industrial floodplains in Central Europe and the fluvial societies that operated there. Floodplains are global hotspots of sensitive socio-environmental changes, exceptionally dynamic landscapes, and key areas of cultural and natural heritage. The spatial focus of individual projects must be on the Elbe, Rhine, and Danube river systems, either one system, two systems or all three, in order to compare specific pathways of the gradual build-up of anthropogenic impacts on the floodplains as well as the development of interrelated fluvial societies.

All projects must contribute to innovative thematic and/or methodological developments of this research field and commit to a systematic cross-project classification framework based on (semi-)quantitative indices of anthropogenic impacts, which will be developed jointly by all participating researchers.

Deadline: Applications must be submitted by 1 March 2022

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DFG: Solar-Driven Chemistry

Solar-driven chemistry is a network initiated by the Deutsche Forschungsgemeinschaft with an aim to conduct an international call for proposals in the field of solar-driven chemistry. After the first round in 2019/2020, this is the second solar-driven chemistry joint call. The initiative involves research funding organisations from Finland, France, Germany, Poland, Switzerland and Turkey.

Subject of this call for proposals is fundamental research in all sub-areas relevant to the photochemical transformation of small, abundant molecules. Focus of the proposals should be on the photochemical processes (reactions) and on solving fundamental problems. 

Researchers who are eligible to apply for financial support from any of the participating funding organisations are cordially invited to apply jointly within the subject of this call.

Deadline: Pre-Proposals must be submitted to the DFG 29 October 2021

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DFG: Daring More Intelligence – Design Assistants in Mechanics and Dynamics

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Daring More Intelligence – Design Assistants in Mechanics and Dynamics”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

To respect ecological and societal responsibilities and challenges as well as to account for stricter and more complex regulations, future systems design has to become increasingly multidisciplinary. Computer-based support as employed today in mechanics and dynamics, mostly limited to system analysis only, is not sufficient anymore. The research in the established Priority Programme shall aim at the development of design assistance systems combining methods from optimisation, artificial intelligence, and dynamics/mechanics to assist in and partially automate the interdisciplinary design of engineering systems. 

In the first funding period, the Priority Programme will drive research towards the following areas:

  • replacement of subjective evaluation criteria by formalised objectives
  • development of methods for the flexible coupling of different analysis programmes
  • validation of design assistant systems in various application fields

Deadline: Proposals must be submitted by 2 November 2021

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DFG: Resilience in Connected Worlds

In April 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft  established the Priority Programme “Resilience in Connected Worlds – Mastering Failures, Overload, Attacks, and the Unexpected (Resilient Worlds)” . The programme is designed to run for six years in two phases. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of the Priority Programme is to disrupt fundamental limits of connected worlds by adding resilience as a core building block. Resilience is the ability of a system to provide and maintain an acceptable level of secure and safe service delivery, even in case of failure or compromise of some of its components, and also under completely unexpected situations. In Resilient Worlds, the focus will be on the investigation of a resilience-by-design approach. It is therefore the goal of the Priority Programme to address resilience from a new, multi-disciplinary perspective including, but not limited to, communications and networking, semiconductor electronic hardware systems, information security, and machine learning.

The Resilient Worlds approach foresees projects following a “Resilience meets ...” concept. Some of those meeting points are

  • Resilience meets Silicon
  • Resilience meets Communications
  • Resilience meets Machine Learning
  • Resilience meets Security

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 22 November 2021

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DFG: Autonomous Processes in Particle Technology

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft  established the Priority Programme “Autonomous Processes in Particle Technology – Research and Testing of Concepts for Model-based Control of Particulate Processes” . The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. 

Due to the distributed properties of particles, their processing often prevents extensive automation and autonomous process control, which stands for an autonomous adjustment of the product properties without external intervention. The goal of the Priority Programme is therefore the research and the testing of methods for an autonomous process control in particle technology. 

The structure of the Priority Programme is divided into three topics:

  • Development of controllable process models
  • Measuring systems for the in-situ acquisition of product properties
  • Development of concepts for model-based control of particle technology processes

Deadline: Applicants interested in participating are requested to send an abstract by 24 September 2021. Proposals must be submitted to the DFG by 15 December 2021

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DFG: Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode. Ziel dieses Schwerpunktprogramms ist die methodische Entwicklung einer adaptiven, intelligenten und digitalen Repräsentanz von realen, physischen Objekten, die durch Messdaten aus dem Bauwerksmonitoring lebensdauerübergreifend verknüpft wird und komprimierte Informationen für ein prädiktives, digitales Bauwerksmanagement zentral bereitstellt.

Die einzelnen Projekte sollen in folgenden drei Forschungsbereichen zusammenarbeiten:

  • Digitale Modelle
  • Digitale Verknüpfung
  • Zustandsindikatoren

Frist: Anträge sind bis zum 29. Oktober 2021 bei der DFG einzureichen

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DFG: Disruptive Memory Technologies

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Disruptive Memory Technologies” (SPP 2377). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The aim of this Priority Programme is to explore the potentials of ongoing developments in the field of main memory technologies and architectures. Despite the disruptive nature of these technologies, systems software and applications shall be enabled to fully exploit them. In order to master disruptive memory technologies and their impact on the overall memory hierarchy, research efforts are required on all levels of the classic system software stack, for example:

  • Computer Architecture
  • Operating Systems
  • Algorithms/Data Structures
  • Databases
  • Languages/Compilers/Software Engineering

Since the memory technologies in focus are all new, the initiators have planned a “bottom-up” approach for exploring the field. In the first funding period, projects are expected to conduct basic research with an explorative character and a close relation to hardware and systems software. 

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 9 November 2021

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DFG: Emergent Functions of Bacterial Multicellularity

In spring 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Emergent Functions of Bacterial Multicellularity”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. Identifying and characterising emergent multicellular functions are the centre around which this Priority Programme revolves. The programme will focus on two central aspects:

  • the physiological benefits and molecular mechanisms of the emergent functions as the driving forces of bacterial multicellularity;
  • the architecture, dynamics and biophysical properties of the multicellular forms as the structural framework from which a multicellular function can emerge.

To promote interdisciplinary collaborations and ensure conceptual coherence of this programme, projects need to meet all of the following criteria:

  • A focus on spatially structured bacterial communities, with a goal to understand community dynamics, intercellular interactions and environmental impact.
  • A focus on multicellular functions that are beneficial for the communal life style. These functions need to be known at the beginning of the project.
  • Projects need to aim at a molecular understanding of multicellular traits. The underlying hypotheses derive from mechanistic, physiological, ecological, or evolutionary questions.
  • The microorganisms need to be genetically tractable.

Deadline: Proposals must be submitted by 1 December 2021

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DFG: Interlinking Catalysts, Mechanisms and Reactor Concepts for the Conversion of Dinitrogen

With 945 kJ/mol, the triple bond of the dinitrogen molecule has one of the highest dissociation enthalpies among covalent bonds. Nowadays, more than 180 million tons of ammonia are produced annually from N2 world-wide based on the Haber-Bosch process, and the rapid growth of the world’s population would not have been possible without this industrial “artificial N2 conversion”. In view of the increasing CO2 concentration in the atmosphere, ongoing energy transitions, and development of alternative concepts for the activation of small molecules, new approaches for artificial N2 conversion are in demand. 

The Priority Programme focuses on the development of heterogeneous electrocatalytic, photocatalytic and photoelectrochemical N2 conversion reactions. Propositions within this programme should use solid materials for artificial dinitrogen conversion. The formation of consortia of multiple principle investigators is envisioned, and joint proposals should cover at least two of the three following areas:

  • catalyst synthesis and their physicochemical characterisation
  • experimental and/or theoretical investigation of reaction mechanisms
  • reaction engineering

Deadline: Proposals must be submitted by 29 October 2021

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DFG: Genomic Basis of Evolutionary Innovations (GEvol)

In March 2021, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Genomic Basis of Evolutionary Innovations (GEvol)”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The goal of the Priority Programme is to exploit new methods to reveal in the insect taxon the role of: coding vs. regulatory changes, transposable elements, epigenetic regulation, gene family evolution, copy number dynamics, structural genomic rearrangements etc. in trait evolution by using multiple cutting edge quantitative OMICs resources (e.g. genomics, transcriptomics and epigenomics). Eventually, the emerging hypotheses shall be tested by functional genetics experiments where possible.

To enable a tightly-knitted network of collaborations, projects must target insects (but may also cover arthropod outgroups, e.g. spiders, for comparison). Exploratory studies, simulations and modelling are explicitly encouraged. Wherever possible, functional genomics (e.g. ATAC-seq, single-cell sequencing, spatial transcriptomics) and/or functional testing of emerging hypotheses using RNAi and/or genome editing should be considered for this or the subsequent round of funding.

To accomplish coherence and coordination, core projects in the Priority Programme will provide bioinformatics support and training, in particular in the areas of:

  • genomic innovations (e.g. gene family evolution, novel genes, novel motifs, chromosome birth and death, etc.),
  • the evolution and diversity of epigenetic regulation (e.g. methylation, histone modification, etc.)

All applicants are strongly encouraged to liaise in tandem projects, for instance by teaming up a rather experimental group with a computational/theoretical group. Purpose of this approach is to propagate and catalyse the usage of novel and cutting edge computational and experimental techniques across groups and, eventually, the whole German research landscape.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted by 17 November 2021.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMBF: Förderung von Projekten im Rahmen der europäischen EUREKA-Cluster

Forschung und Entwicklung in Schlüsseltechnologien sind unabdingbar für einen wettbewerbsstarken Wirtschaftsstandort Deutschland, der sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen weltweit behaupten kann. Um Wissensvorsprünge nutzen zu können und zukunftsweisende Ideen schnell in marktfähige Produkte umzusetzen, bedarf es neben anwendungsorientierter strategischer Forschungsförderung in Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft auch eines Zusammenschlusses nationaler und europäischer Forschung. Die Aushandlung gemeinsamer Ziele und Strategien auf europäischer Ebene und die Schaffung von kritischen Massen sind eine Grundvoraussetzung, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten von deutschen Teilkonsortien im Rahmen bi- und multilateraler europäischer Verbundvorhaben in EUREKA-Clustern oder aus Joint Calls. Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an den wirtschaftlichen Potenzialen und Anwendungsfeldern bzw. Branchen ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße einerseits im Bereich Software-Technologie und Künstliche Intelligenz und andererseits durch (Mikro-)Elektronik in den unten genannten Themen getrieben sind. Vorhaben können einen oder beide Bereiche adressieren.

Antragsberechtigt sind Verbünde aus Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist in der Regel zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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BMBF: KMU-innovativ: Materialforschung

Innovative Materialien und Werkstoffe nehmen in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselposition ein. Sie helfen neue Funktionalitäten zu erschließen und bestehende technische Lösungen entscheidend zu verbessern. Sie tragen in besonderem Maße zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität bei. Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das strukturelle Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Materialforschung zu stärken. Dabei soll insbesondere für erstantragstellende KMU und Start-Up-Unternehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden. 

 Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung, die auf Anwendungen in folgenden Themenfeldern ausgerichtet sind: 

  • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität 
  • Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur 
  • Materialien für die Sensorik, Aktorik bzw. Mess- und Regeltechnik 
  • Materialien für die Energietechnik 
  • Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  • Materialien für Mobilität und Transport

Antragsberechtigt sind KMU, mittelständische Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres

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BMBF: Nukleare Sicherheit- und Strahlenforschung im 7. Energieforschungsprogramm

Das BMBF hat mit Wirkung vom 6. Februar 2019 eine allgemeine Förderbekanntmachung zur Förderung von Zuwendungen im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung veröffentlicht. In deren Folge werden spezifische Förderrichtlinien zu einzelnen Förderschwerpunkten des 7. Energieforschungsprogramms durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht, zu denen diese Förderrichtlinie zählt. Konkrete Ziele dieser Fördermaßnahme im Sinne des Kompetenzerhalts ist der Abschluss von wissenschaftlichen Qualifikationen, die Stärkung der Vernetzung mit internationalen Forschergruppen, die Verbesserung des Zugangs deutscher Forscher zu kerntechnischen für die Forschung genutzten Infrastrukturen, die Einrichtung unterschiedlicher Summer-Schools im Themenbereich und die Vernetzung mit industriellem Know-how durch die Einbindung von Industriepartnern in die Verbundprojekte.

Gefördert werden grundlegende sowie anwendungsorientierte und praxisrelevante Forschungsarbeiten mit Bezug zur nuklearen Sicherheit insbesondere aus den folgenden Bereichen:

  • Strahlenforschung mit Fokus auf ionisierender Strahlung
  • Entsorgungsforschung
  • Reaktorsicherheitsforschung mit Fokus auf noch nicht kommerzialisierte Reaktorkonzepte

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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BMVI: Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II

Die Maßnahmen des BMVI im Rahmen der Fortsetzung des NIP zielen darauf ab, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in den nächsten zehn Jahren wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren. Dies umfasst fahrzeugseitige Technologien und Systeme ebenso wie die jeweils notwendige Kraftstoffinfrastruktur. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz.

Gefördert werden Vorhaben im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, insbesondere im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr sowie in Sonderanwendungen; in Abstimmung mit anderen Ressorts konzentriert das BMVI seine FuEuI-Förderung dabei auf Maßnahmen der Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung. 

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Gebietskörperschaften, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss grundsätzlich in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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BMWi: Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie

Im Fokus der Förderbekanntmachung stehen die mittel- und langfristigen Herausforderungen von Regionen, in denen Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung im besonderen Maße von der erfolgreichen Transformation in der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie abhängig ist. Ziel ist es daher, über die Förderung regionaler Transformationsnetzwerke mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren Strategien für die regionale Transformation zu entwickeln und deren Umsetzung zu unterstützen.

Die Laufzeit der Vorhaben ist im Regelfall auf höchstens vier Jahre begrenzt. Konkret gefördert werden folgende Elemente eines Transformationsnetzwerks:

  • Aufbau regionaler Netzwerke oder Ausbau bestehender regionaler Netzwerke sowie Umsetzung der auf- oder aus- zubauenden Netzwerkaktivitäten

  • Sammlung und Bereitstellung von Daten und Informationen zu aktuellen regionalen Marktverhältnissen und -entwicklungen

  • Erstellung von Studien zur regionalen Wirtschaftsstruktur und zu regionalen Entwicklungsperspektiven

  • Bündelung von Expertisen zur Vernetzung der Akteurinnen und Akteure untereinander

  • Bereitstellung und Erprobung von Qualifikationsformaten, Selbstlernangeboten und Angeboten zum moderierten Austausch von Erfahrunge

Antragsberechtigt sind ausschließlich öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Einrichtungen wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 

Das Antragsverfahren ist bis zur Bewilligung zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Dezember 2021 kontinuierlich eingereicht werden. Für das Jahr 2022 ist eine Einreichung von Projektskizzen bis zum 31. März 2022 möglich

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BMWi: Angewandte nichtnukleare Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 bekannt. Das deutsche Klimaschutzgesetz sieht vor, bis zum Jahr 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 65 Prozent und bis 2040 um 88 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Mit diesen Zielen verfolgt Deutschland gegenüber dem Energiekonzept von 2010 nicht nur ein deutlich höheres Ambitionsniveau, sondern plant, die Treibhausgasneutralität fünf Jahre früher zu erreichen und somit seinen Beitrag dazu zu leisten, die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten und den globalen Temperaturanstieg bis Ende des Jahrhunderts auf maximal zwei Grad zu begrenzen. 

Gegenstand der Förderung sind projektbezogene Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Innovation in einem oder mehreren der nachstehend genannten Forschungsbereiche. 

  • Energiewende in den Verbrauchssektoren
  • Energieerzeugung
  • Systemintegration
  • Systemübergreifende Forschungsthemen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als Projektförderung und nicht rückzahlbare Zuschüsse, in der Regel als Anteilfinanzierung, gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit

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BMBF: Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“

Die Bioökonomie nutzt biologisches Wissen und erneuerbare biologische Ressourcen in allen Wirtschaftssektoren, Anwendungs- und Technologiebereichen, um zu effizienten und nachhaltigen Lösungen zu gelangen. Förderziel ist die niedrigschwellige Umsetzung von Ideen und Forschungsergebnissen in kommerzielle Anwendungen für die Bioökonomie. 

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“. Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen:

  • Phase 1: Sondierungsphase
  • Phase 2: Machbarkeitsphase

Antragsberechtigt in Phase 1 sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute. Antragsberechtigt in Phase 2 hingegen sind ebenfalls auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Antragsskizzen sind jeweils zum 01. Februar einzureichen

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BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Für Deutschland bricht mit dem anstehenden Rückbau sämtlicher Leistungsreaktoren, dem fortgesetzten Rückbau von Forschungsreaktoren, Pilot- und Versuchsanlagen sowie der Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle eine neue Phase des kerntechnischen Rückbaus an – mit weltweit derzeit einzigartiger Dimension. Rückbau und Entsorgung werden sich noch über mehrere Jahrzehnte erstrecken. Förderziel der Maßnahme „FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu unterstützen.

Gefördert werden anwendungsorientierte und praxisrelevante Forschungsarbeiten mit Bezug zur Rückbauforschung insbesondere aus den folgenden Bereichen:

  • Zerlege- und Dekontaminationsverfahren
  • Freigabeverfahren und konventionelle Entsorgungswege
  • Behandlung radioaktiver Abfälle
  • Abfalldeklaration und Zwischenlagerung
  • Umwelt- und Strahlenschutz
  • Mensch und Organisation

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Keine, Antragsstellung jederzeit möglich

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit

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BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

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BMBF: KMU-innovativ - Bioökonomie

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des ­Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind. Die FuE-Vorhaben müssen sowohl wissenschaftlich anspruchsvoll sein und sich durch ein entsprechendes wissenschaftlich-technologisches Risiko auszeichnen als auch einen anwendungsbezogenen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft, einer Bioökonomie, leisten. Außerdem müssen diese Vorhaben für die Positionierung des antragstellenden Unternehmens am Markt von Bedeutung sein.

Antragsberechtigt sind unter anderem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten mit KMU und/oder mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie. Das Projekt kann als Einzel- oder Verbundvorhaben durchgeführt werden. Dazu zählt auch die Förderung von frühen Entwicklungsphasen und risikoreichen Projekten in der industriellen Forschung, die zunächst einer Validierung (Proof of Concept) bedürfen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Erste Frist für Projektskizzen im Jahr 2020 ist der 1. September 2020. In den Folgejahren sind die Vorlagefristen jeweils der 15. April und der 15. Oktober

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BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen

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Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Förderung des Bundesamtes für Naturschutz soll dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und ihn mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzuwandeln. Gefördert werden Projekte zu folgenden Schwerpunkten: Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands, Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland, Sicherung von Ökosystemdienstleistungen und Maßnahmen von besonderer repräsentativer Bedeutung.

Frist: Keine, Antragseinreichung jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

DFG: Bernd Rendel-Preis für Geowissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt seit 2002 jährlich die Bernd Rendel-Preise an Nachwuchs-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Hochschulabschluss, die noch nicht promoviert sind. Die Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke wie die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen verwendet werden.

Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch alle fachlich nahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugelassen.

Frist: Die Antragsfrist endet jährlich Mitte Februar

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Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Artenvielfalt

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: Keine, Einreichung jederzeit möglich.

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde