Mathematik und Naturwissenschaften / Mathematics and Natural Sciences

Nach Datum der Veröffentlichung sortiert/ Sorted by date of publication

Bundesförderungen / Federal funding

BMBF: Kompetenzzentrum für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung im MINT-Bereich

Eine Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern auf höchstem Niveau ist elementar für ein agiles und resilientes Bildungssystem. Dies gilt im Besonderen für den hochdynamischen Bereich der Digitalisierung. Digitales Unterrichten und der Einsatz digitaler Methoden im Unterricht sind dabei weder Selbstzweck noch Zusatzaufgabe. Digitaler Unterricht kann ein wertvolles Instrument sein, um Präsenzunterricht zu ergänzen, beim Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht oder begleitend in Praxisphasen. Der Einsatz digitaler Methoden kann durch Effizienzsteigerungen des Unterrichtsgeschehens und damit verbundenen Zeitgewinnen für die eigentlichen Lernprozesse, durch eine Qualitätsentwicklung des Unterrichts – und damit verbunden einer stärkeren Motivation und kognitiven Aktivierung von Schülerinnen und Schülern – sowie einer verbesserten Unterstützung individueller Lernfortschritte einen Beitrag zur Steigerung der Prozessqualität von Unterricht leisten.

Gefördert werden ausschließlich Verbundprojekte, die digitalisierungsbezogene Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte für die gesamte Breite des allgemeinbildenden und berufsbildenden Unterrichtsangebots der MINT-Fächer und der dafür notwendigen fachdidaktischen Fortbildung erforschen und entwickeln. Es werden Projekte gefördert, die digitalisierungsbezogene Professionalisierung von Lehrkräften und damit deren Digitalitätskompetenz und so auch ihre fachlichen Kompetenzen insbesondere zu folgenden Themenbereichen befördern:

  • Digitale Lernumgebungen und Unterrichtsszenarien
  • Digital gestützte Lehr-Lernprozesse
  • Ethik und Validität digitaler Werkzeuge

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 29. Juli 2022 vorzulegen

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung von deutsch-französischen Projekten zum Thema Künstliche Intelligenz

BMBF: Förderung von deutsch-französischen Projekten zum Thema Künstliche Intelligenz

Durch bilaterale Kooperationsprojekte soll ein vertiefter Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft erreicht und so eine verbesserte Entwicklung innovativer Technologien in Deutschland und Europa ermöglicht werden, von der insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Die Ergebnisse der Förderung sollen sich in nachhaltigen wissenschaftlichen und technologischen Kooperationsbeziehungen und erhöhter Methodenkompetenz auf dem Gebiet der KI in der industriellen Praxis niederschlagen. Die Forschungsprojekte sollen dazu beitragen, kooperative Forschungsstrukturen als Nukleus einer europäischen KI-Forschung aufzubauen und zu vertiefen oder prototypische KI-Systeme zur späteren Verwendung in Produkten und Dienstleistungen zu entwickeln.

Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an aktuellen Herausforderungen im Forschungs- und Anwendungsfeld der KI ausgerichtet. Die Projektkonsortien sollen vorrangig mindestens eine der im Folgenden genannten Fragestellungen bearbeiten:

  • Verteilte KI
  • Grüne KI für geringeren Ressourcenverbrauch
  • KI für Nachhaltigkeit
  • Hybride KI
  • KI in anderen Wissenschaften
  • Vertrauenswürdige KI
  • Eingebettete KI und Edge AI

Da diese Fördermaßnahme sowohl die initiale Entwicklung innovativer Technologien als auch die integrierenden Aspekte einer Technologieentwicklung von querschnitthafter Bedeutung adressiert, bei denen eine konvergente Lösung zur Nutzung der Anwendungspotenziale erforderlich ist, wird eine Förderung in zwei Förderlinien vorgesehen:

  • Förderlinie 1; Forschungskooperation
  • Förderlinie 2: FuE-Vorhaben

Hochschulen sind in beiden Förderlinien antrangsberechtigt. Die beantragte Förderung der deutschen und französischen Partner darf für Projekte der Förderlinie 1 insgesamt maximal 2 400 000 Euro und für Projekte der Förderlinie 2 insgesamt maximal 800 000 Euro betragen. Die Förderdauer für die Einzel- oder Verbundvorhaben der Förderlinien 1 und 2 darf bis zu vier Jahre betragen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 22. September 2022, 13.00 Uhr MEZ

Zur Ausschreibung

 

BMEL: Innovative nachhaltige Produktionssysteme

Die vorliegende Bekanntmachung erfolgt im Rahmen des Förderinstruments „Internationale Forschungskooperationen zu Welternährung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Ziel ist es, gemeinsame Forschungsvorhaben zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und solchen in Ländern und Regionen, die stark von Hunger und Fehlernährung betroffen sind, zu fördern. Die Erarbeitung bedarfsorientierter Erkenntnisse und Lösungsansätze soll mit Hilfe von partizipativen, praxis- und anwendungsorientierten sowie inter- und transdisziplinären Forschungsansätzen unterstützt werden.

Das BMEL fördert Forschungskooperationsprojekte deutscher Agrar- und Ernährungsforschungseinrichtungen mit solchen in Subsahara-Afrika, Süd- und Südostasien, die zu einer Entwicklung oder Stärkung innovativer, praxisorientierter, standortangepasster und nachhaltiger Ansätze zur Erzeugung klimaschonender und ernährungsphysiologisch hochwertiger Nahrungsmittel und dadurch mittelbar zu einer verbesserten Ernährung der lokalen Bevölkerung beitragen. Der Schwerpunkt der vorliegenden Bekanntmachung liegt auf der Erforschung von an die Zielgruppen und natürlichen Gegebenheiten angepassten innovativen landwirtschaftlichen Produktionssystemen. Diese müssen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und demnach sozial ausgewogen sowie ökonomisch und ökologisch tragfähig sein, um die Produktionsgrundlagen zu erhalten und zu stärken. Die Forschungsvorhaben sollen eins oder mehrere der folgenden Themen adressieren:

  • Potentiale und Risiken sowie Entwicklung und Anwendung von digitalen sowie technologischen, sozialen oder sonstigen Innovationen;
  • Kreislaufwirtschaft, multifunktionale Systeme inklusive Optionen zur Verwertung biogener Reststoffe;
  • Potentiale, Risiken und wissenschaftliches Monitoring von agrarökologischen Ansätzen;
  • Bodengesundheit, Bodenfruchtbarkeit, Bodenschutz, Speicherung von Kohlenstoff im Boden;
  • Wassermanagement, Water-Energy-Food Nexus;
  • Traditionell genutzte sowie vernachlässigte Pflanzen- und Tierarten;
  • Alternative Nahrungs- und Futtermittel;
  • Zugang und Verfügbarkeit von Input- und Absatzmärkten;
  • Ernte, Weiterverarbeitung, Lagerung, Transport von Nahrungs- und Futtermitteln;
  • Rolle von Standards
  • Entwicklung von praxistauglichen Methoden oder Verfahren zur Messung, Bewertung und Darstellung von Nachhaltigkeitsaspekten in Lebensmittelherstellung und -lieferketten

Im Rahmen des Förderinstrumentes werden grundsätzlich nur Konsortien, die aus mindestens einer deutschen Forschungseinrichtung sowie aus mindestens einer Forschungseinrichtung aus Subsahara-Afrika und/oder Süd- bzw. Südostasien bestehen, gefördert. Antragsberechtigt sind dabei deutsche Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich des BMEL sowie deutsche Universitäten oder außeruniversitäre Forschungsinstitute. Die Zuwendungen werden auf dem Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 31. August 2022 einzureichen

Zur Ausschreibung

 

BMBF: Key Digital Technologies (KDT)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich an der Partnerschaft „Key Digital Technologies“ im europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa. Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2021 bis 2027 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in KDT die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich interdisziplinärer Aspekte unterstützt und gefördert werden.

Das Gemeinsame Unternehmen KDT hat folgende Ziele:

  • Bereitstellung innovativer elektronischer Komponenten und Systeme, Software und Systemintegration für digitale Wertschöpfungsketten,
  • Bereitstellung sicherer und vertrauenswürdiger Technologien, die auf die Bedürfnisse der Anwenderindustrien und Bürger zugeschnitten sind,
  • Entwicklung und Anwendung dieser Technologien zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Energie, Sicherheit, Fertigung und digitale Kommunikation und
  • eine verbesserte Abstimmung von Forschungs- und Innovationspolitik zwischen unterschiedlichen Förderinstrumenten für ein gemeinsames Vorgehen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. KDT-Vorhaben werden aus Finanzbeiträgen der Europäischen Union und gegebenenfalls der KDT-Teilnehmerstaaten sowie regionaler Zuwendungsgeber gefördert. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht zurückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 21. September 2022, 17.00 Uhr   

Zur Ausschreibung​​​​​​​

BMI: Cybersicherheit und digitale Souveränität in den Kommunikationstechnologien 5G/6G

Das BSI zielt mit dem vorliegenden Förderprogramm zu Element Nummer 45 des Konjunkturpakets der Bundesregierung „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ darauf ab, Vorhaben rund um IT- und Cybersicherheit im Bereich 5G/6G zu fördern. Das Förderprogramm verfolgt fünf übergreifende Ziele:

  • Nationale Betreiber- und Hersteller-Ökosysteme für moderne Netztechnologien im Kontext der IT-Sicherheit stärken
  • Entwicklung und Erprobung von modernen Netztechnologien zur Stärkung der Resilienz und Erhöhung der Netzsicherheit
  • Markteintrittsbarrieren für moderne und sichere Netztechnologien abbauen
  • Risiken für den Einsatz moderner Netztechnologien minimieren und Sicherheitslücken schließen
  • Sichere Anwendungsfälle für moderne Netztechnologien in der Digitalisierung zur Stärkung der IT-Sicherheit identifizieren und etablieren

Förderfähig sind Einzel- und Verbundvorhaben aus Wirtschaft und Forschung zur Stärkung der IT- und Cybersicherheit im Bereich 5G/6G-Technologien und Infrastrukturen in Deutschland. Im Einzelnen können Projekte und Maßnahmen mit folgenden Themenschwerpunkten gefördert werden:

  • Förderung von Test-Infrastrukturen und Studien im 5G/6G-Backbone-Bereich
  • Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Cybersicherheit in 5G/6GDigitalisierungsfeldern
  • Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Aufbau von 5G/6G-Prüfund Zertifizierungsstellen
  • Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Sicherheit und Resilienz von 5G/6G-Technologien und Infrastrukturen
  • Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich 5G/6G-Netzwerksicherheit und Open RAN

Themenschwerpunktübergreifend antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, öffentliche Unternehmen, Universitäten bzw. Hochschulen sowie außeruniversitäre Bildung- und Forschungseinrichtungen. 

Für alle Themenschwerpunkte 1 bis 5 wird ein zweistufiges Antrags- und Auswahlverfahren durchgeführt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 1. August 2022, 12.00 Uhr eingereicht werden

Zur Ausschreibung

BMWK: International Förderaufruf für CCUS-Technologien (ACT4 Call)

We have the pleasure to announce that the ACT4 Call is now open. The funding agencies involved in the call are Canada, Germany, India, Norway and the United States. The total funds made available will be around 14 mill EUR. The goal of ACT is to accelerate and mature CCUS technologies through targeted funding of innovation and research activities.

ACT will address the technological, environmental, social, and economic challenges that will be required to accelerate CCUS. Priority will be given to projects that incorporate or address the European Strategic Energy Technology Plan Implementation research priorities (link) and/or focus on the Priority Research Directions Identified at the Mission Innovation CCUS Challenge Workshop (Houston 2017). Applications within the following subjects are of special interest:

  • Carbon capture
  • Carbon capture and transportation networks
  • Point-to-point transportation
  • Direct carbon conversion
  • Permanent Storage
  • Utilization to Storage via Enhanced Oil Recovery (EOR)/Enhanced Gas Recovery (EGR)
  • Offshore CO2 storage
  • Clean Hydrogen Production
  • Carbon dioxide removal (CDR)
  • In-situ carbon mineralization

Each project proposal must be submitted by a project consortium comprised of at least two eligible applicants seeking funding from at least two participating countries / regions. 

Deadline: Proposals must be submitted by 12 September 2022, 1pm CEST

Zur Ausschreibung

More Information

 

BMEL: Zukunftsfähige Landwirtschaft mit Agroforstsystemen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beabsichtigt, Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen eines Aufrufs zum Thema „Zukunftsfähige Landwirtschaft mit Agroforstsystemen“ zu fördern. Die Förderung erfolgt über das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“.

Die heimische Landwirtschaft steht vor diversen Herausforderungen, denen kurz-, mittel- und langfristig mit effektiven und innovativen Lösungsansätzen begegnet werden muss. Vorrangig sind hier der Klimawandel und dessen Auswirkungen zu benennen, die in der Landwirtschaft eine Umsetzung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen sowie alternative Bewirtschaftungsformen erforderlich machen. Ziel dieses Förderaufrufs ist es, die Ergebnisse bereits durchgeführter FuE-Arbeiten im Rahmen von MuD-Vorhaben, unter Berücksichtigung der aktuellen ordnungspolitischen und gesellschaftlichen Rand- und Rahmenbedingungen, in der Fläche umzusetzen und deren Ergebnisse als eine Blaupause für die Übertragung auf möglichst viele Standorte bereitzustellen

Insbesondere werden Vorhaben zu den folgenden Themenbereichen und den aufgeführten Teilaspekten gefördert:

  • Förderbereich 1: Aufbau eines deutschlandweiten Demonstrationsnetzwerkes und einer übergreifenden wissenschaftlichen Begleitung sowie Koordinierung
  • Förderbereich 2: Etablierung von Praxisbeispielen unterschiedlicher Varianten von AFS in Modellregionen und Implementierung auf Betriebsebene unter Beachtung von Flächenerfordernissen, Verwertungsmöglichkeiten sowie Landschaftsgestaltung; Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer
  • Förderbereich 3: Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen aus AFS

Die Mittel für die MuD-Vorhaben werden zunächst für drei Jahre bewilligt und für zwei weitere Jahre in Aussicht gestellt 

Frist: 31. August 2022

Zur Ausschreibung

BMDV: Biologische Methanisierung

Die Bundesregierung hat im Klimaschutzgesetz verbindliche Treibhausgasemissionsminderungen für den Verkehrssektor festgelegt. Eine notwendige Voraussetzung zur Erreichung der Klimaschutzziele ist vor allem im Luft- und Schiffsverkehr, aber auch im Straßenverkehr das Inverkehrbringen von regenerativen Kraftstoffen.Je nach Einsatzgebiet können fortschrittliche Biokraftstoffe oder strombasierte Kraftstoffe auf Basis von EE-Strom zur Treibhausgasminderung in den entsprechenden Teilbereichen des Verkehrs eingesetzt werden. Diese regenerativen Kraftstoffe sind – bis auf wenige Ausnahmen und nur in vergleichsweise geringen Mengen – bisher am Markt nicht etabliert. Ziel der Förderung ist es, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kraftstoffe und damit zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor zu leisten.

Im Rahmen dieses Förderaufrufs, können insbesondere folgende Vorhaben gefördert werden

  • Errichtung und Betrieb von Pilotanlagen (> TRL 5) zur biologischen Methanisierung mit dem Anwendungsfeld Biokraftstofferzeugung zur Sammlung praxisrelevanter Betriebserfahrungen
  • Bezug bzw. Erzeugung von für den Betrieb der Pilotanlage notwendigen Mengen an grünem Wasserstoff
  • Begleitende Durchführung von Optimierungsmaßnahmen einzelner Verfahrensschritte
  • Wissenschaftliche Begleitung der Inbetriebnahme und Durchführung von ökologischen und ökonomischen Begleituntersuchungen zum Betrieb der Anlage

Der Fokus der Förderung liegt auf anwendungsorientierten Vorhaben. Die Förderung richtet sich an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, aber auch an kommunale Unternehmen. 

Frist: Projektskizzen können bis zum 31. Oktober 2022 eingereicht werden

Zur Ausschreibung

BMBF: Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Partnern in Donauanrainerstaaten im Rahmen von EUREKA (EUREKA Danube 2022) / Danube region call for innovative projects

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der strategischen Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Stärkung und Erweiterung des Europäischen Forschungsraums. Sie soll dazu dienen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit ausgewählten Donauanrainerstaaten – vor allem aus den EU13-Ländern sowie dem Westbalkan – zu stärken und diese an die großen europäischen Forschungs- und Innovationsprogramme heranzuführen. Ziel dieser themenoffenen Förderrichtlinie ist die Intensivierung der multilateralen Technologiekooperation mit den Donauanrainerstaaten Kroatien und der Slowakei sowie Albanien und Montenegro, insbesondere über Stärkung der engen Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen sowie gegebenenfalls Forschungseinrichtungen beider Länder.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungs- und Entwicklungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Kroatien, Slowakei, Albanien und Montenegro erfolgen. Die Förderung erfolgt grundsätzlich themenoffen.

Antragsberechtigt sind kleinere und mittlere Unternehmen sowie gegebenenfalls als Verbundprojektpartner Hochschulen, Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel mit 300 000 Euro sowie für eine Laufzeit von in der Regel bis zu 36 Monaten gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 30. Juni 2022 einzureichen

Zur Ausschreibung

The national funding bodies from Austria, Albania, Croatia, France, Germany, Hungary, Montenegro, Poland and Slovakia have allocated funding for organisations collaborating on international R&D projects. This is a bottom up call, with no thematic restrictions.

To apply German partners must cooperate with partners from at least one of the following countries: Albania, Croatia, Montenegro, Slovakia. 

Deadline: Applications can be submitted by 30 June 2022

More Information

 

BMWi: Bundesförderung für verbesserte Produktionskapazitäten sowie Forschung und Entwicklung bei Speziallipiden

BMWi: Bundesförderung für verbesserte Produktionskapazitäten sowie Forschung und Entwicklung bei Speziallipiden

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, im Sinne der Pandemiebewältigung und -vorsorge, durch die kurzfristige Verbesserung und Ausweitung der Produktionskapazitäten für Speziallipide in Deutschland einen Beitrag zur Resilienz der Lieferketten für mRNA-Arzneimittel in Europa zu leisten, indem die Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Unternehmen gestärkt wird. Zudem sollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert werden, die mittelfristig Produktionsprozesse für Speziallipide entwickeln sowie mittel- bis langfristig neue Speziallipide und andere Hilfsstoffe für mRNA-Arzneimittel erforschen und entwickeln.

Mit dieser Förderrichtlinie werden unterstützt:

  • Modul 1: Investitionen in Produktionsanlagen für Speziallipide in Deutschland
  • Modul 2: Entwicklung und Innovation von Produktionsprozessen für Speziallipide
  • Modul 3: Erforschung und Entwicklung von neuartigen Speziallipiden für mRNA-basierte Arzneimittel und weiteren neuartigen Hilfsstoffen für den Wirkstofftransport

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den Modulen 2 und 3.

Das Antragsverfahren in den Modulen 2 und 3 ist zweistufig angelegt. 

Frist: 30. April 2022 für Modul 2 und 30. Juni 2022 für Modul 3 

Zur Ausschreibung

 

BMBF: Effizienzsteigerung und Nutzung von Synergieeffekten in der Batteriezellfertigung für die Elektromobilität

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, die vorhandenen Wertschöpfungsketten für eine nachhaltige Batteriezellproduktion zu stärken und das Erreichen der Technologieführerschaft im Bereich der Batteriezellproduktion, des Batterieingenieurwesens und einer umfassenden Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf der laufenden Transformation der Automobilindustrie. Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigen Elektromobilität leisten.

Im Rahmen der Fördermaßnahme werden zwei Förderschwerpunkte adressiert:

  • Batteriezellproduktion
  • Green Battery

Ziel des Förderschwerpunkts "Batteriezellproduktion" ist der Aufbau von Entwicklungs- und Produktionsnetzwerken im Bereich der Batteriezellproduktion. Im Rahmen dieses Förderschwerpunkts sollen Zellen für Traktionsbatterien weiterentwickelt sowie nachhaltig und kostenoptimal produziert werden. Ziel des Förderschwerpunkts "Green Battery" ist der Aufbau von Kompetenzen zur Erreichung eines nachhaltigen und geschlossenen Materialkreislaufs von Batteriematerialien über den gesamten Lebenszyklus sowie zur kreislauffähigen Produktion von Batteriezellen. Dafür notwendige Verfahren und Anlagen sollen optimiert und entwickelt werden, um so den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland zu stärken.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind bis zum 15. März 2022 (Batteriezellproduktion) und bis zum 15. September 2022 (Green Battery) vorzulegen

Zur Ausschreibung

 

BMBF: Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)

Das BMBF beabsichtigt auf Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrie­relevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)“ zu fördern. Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt. Zweck der Förderung ist die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, in denen Aspekte mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) umgesetzt und ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität sowie weitere industrielle Batterieanwendungen geleistet wird. Ein Schwerpunkt der Förderrichtlinie liegt auf den Wertschöpfungsstufen des Produkt- und Prozessdesigns, der Synthese der Materialien sowie den Fertigungsprozessen für Batteriezellen. Weitere Schwerpunkte sind die Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe und das Batteriematerialrecycling.

Im Fokus der Bekanntmachung stehen:

  • Forschung und Entwicklung im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte,
  • Verbundvorhaben, die der Umsetzung eines Machbarkeitsnachweises oder der Entwicklung eines Demonstrators dienen, um aus dem Labor einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Marktanwendung zu kommen,
  • industriegeführte Transferprojekte aus den Batterie-Kompetenzclusteraktivitäten,
  • Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung mit dem Ziel des Technologietransfers,
  • Verbundvorhaben im Rahmen der verschiedenen Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Forschungsgegenstand aller angestrebten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte sind material- und prozessbasierte Fragestellungen, die Sekundärbatterien mit den Anwendungsschwerpunkten gemäß Nummer 1.1 betreffen. Folgende Sekundärbatterie-Typen werden berücksichtigt:

  • Lithium-Ionen-Systeme mit mindestens einer Interkalationselektrode,
  • alternative Batteriesysteme (Metall-Ionen-, Metall-Luft/Sauerstoff-, Metall-Schwefel- und andere zukunftsweisende Systeme).

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bewertungsstichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind der 31. Oktober 2020, 1. April 2021, 1. Februar 2022 undder 1. November 2022.

Zur Ausschreibung

BMBF: BattFutur – Nachwuchsgruppen Batterieforschung

Die Bekanntmachung „BattFutur“ adressiert Nachwuchsforscher, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und neue Anwendungen in der Industrie stimulieren. So tragen sie zur Sicherung und stetigen Weiterentwicklung des Forschungs- und Technologiestandortes Deutschland aktiv bei. Mit der Förderung erhalten Nachwuchs­wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen. Mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung wissenschaftlichen Personals und einer möglichen Unternehmensgründung sollen sie sich für Leitungsaufgaben in der Wirtschaft oder Forschung qualifizieren. Darüber hinaus unterstützt die Fördermaßnahme die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. So werden jungen Forschern, die bislang im Ausland gearbeitet haben, bei der Rückkehr gute Karrierechancen geboten und ausländische Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Auch die Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern ist explizit erwünscht, sodass Vernetzung und Synergieeffekte gefördert werden.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Batterietechnologien adressieren und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchsforscher geeignet sind. Auch können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden. Ziel der Bekanntmachung ist es, die Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette für Sekundärbatterien mit Blick auf die zirkulare Wirtschaft voranzutreiben.

Antragsberechtigt sind Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die Leitung der Nachwuchsgruppe gekoppelt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Förderung wird je nach projektspezifischem Bedarf für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gewährt. Die Fördersumme (Zuwendung) pro Vorhaben ist auf maximal 1,85 Millionen Euro begrenzt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jeweils zum 30. November des Jahres 2020, 2021 und 2022 eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

BMBF: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Mit dieser Richtlinie fördert das BMBF Vorhaben, mit denen die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von KI-Methoden in KMU unterstützt und beschleunigt wird. Innovative ML- und weitere KI-Methoden sollen in den KMU breiter zum Einsatz kommen, damit diese neue datengetriebene Anwendungen realisieren können. Gleichzeitig soll gezielt entsprechendes Know-how in den Unternehmen aufgebaut und die KI-Kompetenz von Mitarbeitern verstärkt werden. Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur deutlich verzögert durchgeführt werden könnten. Damit soll erreicht werden, dass deutlich mehr KMU vor allem aus dem IKT-Bereich ihre Innovationsfähigkeit zur Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen ausbauen und so ihre Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Insbesondere sollen KMU beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft sowie weitere Verbundpartner. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: Projektskizzen sind jeweils zum 15. April und 15. Oktober der Jahre 2021-2023 einzureichen

Zur Ausschreibung

Änderung der Bekanntmachung

Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: Reconstructing the Deep Dynamics of Planet Earth over Geologic Time (SPP 2404)

In 2022, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Reconstructing the Deep Dynamics of Planet Earth over Geologic Time (DeepDyn)” (SPP 2404). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

To reconstruct the long-term evolution of the Earth, DeepDyn aims to understand how the iron core, stratified layer and rocky mantle interact and how material properties affect the processes. Moreover, geomagnetic field strength and reversal rate likely influence the survival and evolution of magnetoreceptive organisms, especially magnetotactic bacteria. Magnetofossil records may therefore provide important additional information on the ancient geomagnetic field that complements paleomagnetic data. To tackle this highly integrated project, we solicit individual proposals for the SPP DeepDyn that fall within five overriding themes:

To tackle this highly integrated project, we solicit individual proposals for the SPP DeepDyn that fall within five overriding themes: (1) reliable paleomagnetic data and geomagnetic models and (2) state-of-the-art dynamo simulations that together provide information on the evolution of the core dynamo; (3) realistic mantle evolution reconstructions over > 10 Myr time scales that provide essential boundary conditions for the long-term core dynamics; (4) robust estimates of core and mantle structure and properties that determine the parameters of core and mantle dynamics; and constraints on geomagnetic field evolution from (5) magnetotactic species.

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 19 October 2022

More Information

 

DFG: Carnot Batteries: Inverse Design from Markets to Molecules (SPP 2403)

In March 2022, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Carnot Batteries: Inverse Design from Markets to Molecules” (SPP 2403). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The affordable, site-independent and resource-saving storage of electrical energy in the societally relevant order of magnitude of gigawatt hours is the central unsolved problem in the transition to fluctuating renewable energy sources. One possible solution could be represented by the Carnot battery-technology, whereby electrical energy is converted into heat by means of high-temperature heat pumps, heat being stored in cheap materials as internal energy and then converted back into electrical energy when required, e.g. by means of steam turbines. The intrinsically new approach proposed by the SPP is a comprehensive inverse top-down design methodology, starting from the target variables (market) all the way down to the individual components and their coupling, aiming at their optimal design and operation.

The SPP is divided into three Subject Areas:

  • A - Carnot batteries in energy markets
  • B - Design of Carnot batteries
  • C - Components for Carnot batteries

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 17 January 2023. The applicants will be invited to attend a coordination meeting in Duisburg on 21 September 2022

More Information

 

DFG: Variational Methods for Predicting Complex Phenomena in Engineering Structures and Materials (SPP 2256)

In March 2019, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Variational Methods for Predicting Complex Phenomena in Engineering Structures and Materials” (SPP 2256). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

The design of new solid materials with specific properties in order to provide optimal solutions to engineering problems is a challenging task. Progress in this area is not possible without fundamental contributions from the mathematical sciences, which offer both analytical and numerical tools for the solution of complex problems. In order to further advance this design process, a concerted effort of experts in both mathematics and mechanics is needed. It is the aim of this Priority Programme to support the development of new mathematical methods in the variational setting with broad applicability and to demonstrate their power at well-chosen problems from mechanics or materials science.

The Priority Programme has the following three major research directions:

  • Coupling of dimensions
  • Coupling of processes
  • Coupling of structure and evolution

Tandem projects that typically combine two groups, one from the mathematical sciences and one from the engineering sciences, are encouraged.

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 28 November 2022

More Information​​​​​​​

DFG: Hyperbolic Balance Laws in Fluid Mechanics: Complexity, Scales, Randomness (SPP 2410)

In March 2022, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Hyperbolic Balance Laws in Fluid Mechanics: Complexity, Scales, Randomness (CoScaRa)” . The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Nonlinear hyperbolic balance laws are ubiquitous in the modelling of fluid mechanical processes. They enable the development of powerful numerical simulation methods that back decision-making for critical applications such as in silico aircraft design or climate change research. The Priority Programme is devoted to the development of new mathematical models and methods to understand the dynamic creation of small scales and mechanisms which are either enhanced or depleted by the hyperbolic nonlinearity. It strives at a novel numerical paradigm for hyperbolic transport that can provide firm grounds for the upcoming theory of small-scale turbulence in the large Reynolds number limit.

The Priority Programme will evolve around three major research directions:

  • Novel solution concepts
  • Mutiscale models and asymptotic regimes
  • Probalistic models

Tandem projects that typically combine two groups from different research areas are encouraged. 

Deadline: 16 January 2023

More Information

 

VolkswagenStiftung: NEXT – Neuromorphic Computing

Mit dieser Ausschreibung fördert die Stiftung die Vernetzung und Kooperation zwischen Wissenschaftler:innen aus den verschiedenen Forschungsbereichen, die sich mit "Neuromorphic Computing" und anderen neuen Ansätzen jenseits der herkömmlichen von-Neumann-Architektur beschäftigen. Die Weiterentwicklung des Computerwesens in diesem nicht-digitalen Sinne erfolgt derzeit in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und mittels einer Vielzahl von verschiedenen Terminologien und Frameworks, erfordert aber interdisziplinäre, integrierte und ko-kreative Herangehensweisen.

Das Förderangebot umfasst die Teilnahme an einem Ideation Workshop der VolkswagenStiftung vom 5. bis 8. Dezember in Einbeck (Deutschland) sowie die Übernahme damit verbundener Reisekosten. Nach dem Workshop besteht für Forscher:innengruppen, die sich auf dem Workshop gebildet haben, die Möglichkeit, Vollanträge für die Finanzierung von interdisziplinären Verbundprojekten mit bis zu vier Partner:innen einzureichen. 

Frist: Bewerbungen können bis zum 16. August 2022, 14.00 Uhr MEZ eingereicht werden

Zur Ausschreibung

This call aims at fostering collaboration and networking between scientists from the diverse research areas engaged in the field of "neuromorphic computing" and other recent approaches beyond the mainstream von Neumann architecture. Being mostly addressed through a diversity of different scientific languages and frameworks right now, further advancing the field of computing requires tackling it in a more holistic, interdisciplinary and co-creative way – something that this call intends to encourage. 

Funding comprises participation in the Foundation’s Ideation Workshop in Einbeck (Germany) from December 5 to 8, 2022 as well as related travel expenses. After the workshop, research groups formed at the workshop will have the opportunity to submit full proposals for funding of interdisciplinary collaborative research projects with up to four partners.

Deadline: 16 August 2022, 2pm CET 

More Information

DFG: Datengetriebene Prozessmodellierung in der Umformtechnik (SPP 2422)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2022 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Datengetriebene Prozessmodellierung in der Umformtechnik“ (SPP 2422) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode.

Ziel des SPP ist die Erarbeitung neuartiger Methoden zur Nutzung des impliziten Wissens aus umformtechnischen Systemdaten in Kombination mit Expertenwissen und Lösungsräumen aus FE-Prozesssimulationen. Es wird dabei angestrebt, mittels einer Vielzahl an heterogenen, realen Umformsystemdaten aus Sensoren in Kombination mit formalisiertem Domänenwissen der Umformtechnik sowie mithilfe von existenten und zu entwickelnden Methoden der Automation und Datenwissenschaften bestehende Modellierungsansätze zu erweitern. Damit sollen bisher unberücksichtigte, komplexe und instationäre Phänomene quantifiziert, nachvollziehbar bzw. erklärbar und das dadurch entstandene neue Wissen schließlich für ein verbessertes Wirkflächendesign der Umformwerkzeuge nutzbar gemacht werden. Für das Schwerpunktprogramm ist ein Antragszeitraum von insgesamt sechs Jahren (zweimal dreijährige Förderperioden) vorgesehen. In der ersten Förderperiode sollen versuchstechnische Voraussetzungen für ein- und mehrstufige Umformprozesse mit zyklischer Be- und Entlastung der Werkzeugwirkflächen geschaffen werden, die eine Digitalisierung des Umformvorgangs im Dauerlauf ermöglichen. 

Aufgrund des ausgeprägten interdisziplinären Charakters werden im Rahmen des SPP wissenschaftliche Mitarbeitende aus zumeist zwei Instituten mit einem hohen Anspruch an einer intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit als sinnvoll erachtet. Die Forschungsanträge müssen einen signifikanten Beitrag zu mindestens zwei der folgenden Forschungsschwerpunkte A, B oder C leisten:

  • Forschungsschwerpunkt A: Digitale, datenbasierte Repräsentation der Umformoperation
  • Forschungsschwerpunkt B: Automation informationstechnischer Methoden im Prozess
  • Forschungsschwerpunkt C: Verbesserte und interpretierbare Modellierung

Frist: 28. September 2022

Zur Ausschreibung

 

DFG: Dynamics of Ore Metals Enrichment – DOME (SPP 2238)

In March 2019, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft has established the Priority Programme entitled “Dynamics of Ore Metals Enrichment – DOME” (SPP 2238). This call invites proposals for the second three-year funding period (2023–2026).

The Priority Programme DOME investigates the dynamics of ore metals enrichment in nature. Its aim is to develop knowledge-based predictive models of how metals enrichment takes place and where to look for new deposits that can provide the resources for present and future societal growth. 

Proposals should contribute to one or both of the following key areas:

  • Field studies of natural ore-forming systems and exemplary deposits
  • Laboratory and/or numerical simulation studies to constrain material properties, behaviours, and process parameters that control metals enrichment in systems adressed in the field studies

The call is open to current and new members of the SPP.

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 26 October 2022

More Information

DFG: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing (SPP 2419)

In March 2022, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing” (SPP 2419). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The use of carbon-free chemical energy carriers such as hydrogen and ammonia in high-temperature thermochemical processes is essential for the transformation of the energy system towards a carbon-neutral energy conversion. These fuels offer significant advantages. They avoid greenhouse gas emissions, they can be produced with good efficiency utilising renewable electricity, and they are flexible in their use.

The overarching aims of the project are to develop domain-specific knowledge and methods, to create an interdisciplinary research field between combustion science and manufacturing, and to demonstrate the approach both computationally and experimentally. The specific goals of the Priority Programme include the advancement of methods, since the design of highly complex AM-manufactured burner and combustion chamber concepts and appropriately adapted operating strategies requires an integrated process using predictive simulation, AM, and experimental analysis. The first period focuses on fundamental aspects and development of concepts. This includes

  • experimental databases for kinetic modelling,
  • physical knowledge and databases from basic laboratory experiments and direct numerical simulations on the internal structure of reaction zones, flame stabilisation, flame flashback, intrinsic instabilities, and pollutant formation; first modelling approaches,
  • establishment of comprehensive, well-documented, and shared data sets for system-scale standard configurations with first AM-manufactured burners,
  • derivation and first implementation of necessary development steps in the field of AM,
  • development of specialised, fuel-flexible, and scalable burners and combustion chambers for experimental investigations.

Deadline: Proposals must be submitted by 29 November 2022 

More Information

 

DFG: Greybox-Modelle zur Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung (SPP 2402)

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im März 2022 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Greybox-Modelle zur Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode.

Der überwiegende Teil der Zerspanoperationen mit geometrisch bestimmter Schneide wird mit beschichteten Hartmetallwerkzeugen ausgeführt. Das reale, komplexe Einsatzverhalten dieser Werkzeuge ist mit dem derzeitigen Stand der Forschung jedoch weder zufriedenstellend messbar noch ausreichend modellhaft beschreibbar. Versagensbeginn, Verschleißfortschritt und Restlebensdauer können nicht mit hinreichender Sicherheit identifiziert oder prognostiziert werden. Das verhindert die wissensbasierte Auswahl und Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für neue oder effizientere Zerspanprozesse.

Das übergeordnete Forschungsziel ist, die bisher erarbeitete und vorliegende deterministische Modellwelt mit einer neuen, zu beforschenden datengetriebenen Modellwelt in Greybox-Modellen zu kombinieren. Ziel aller Projekte ist der Aufbau individueller Greybox-Modelle, die eine Qualifizierung beschichteter Werkzeuge für die Hochleistungszerspanung ermöglichen. Damit soll die derzeit existierende Lücke zwischen stationären Werkstoffeigenschaften vor und nach dem Einsatz, also das instationäre Systemverhalten der beschichteten Werkzeuge in der Zerspanung, erforscht und geschlossen werden.

Das Schwerpunktprogramm ist für einen Förderzeitraum von zwei mal drei Jahren ausgelegt. Schwerpunkte der ersten Phase sind die Datenerfassung und der Aufbau der Greybox-Modelle. 

Frist: 18. Oktober 2022

Zur Ausschreibung

DFG: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing (SPP 2419)

In March 2022, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing” . The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

The use of carbon-free chemical energy carriers such as hydrogen and ammonia in high-temperature thermochemical processes is essential for the transformation of the energy system towards a carbon-neutral energy conversion. These fuels offer significant advantages. They avoid greenhouse gas emissions, they can be produced with good efficiency utilising renewable electricity, and they are flexible in their use.

The overarching aims of the project are to develop domain-specific knowledge and methods, to create an interdisciplinary research field between combustion science and manufacturing, and to demonstrate the approach both computationally and experimentally. The first period focuses on fundamental aspects and development of concepts. This includes

  • experimental databases for kinetic modelling,
  • physical knowledge and databases from basic laboratory experiments and direct numerical simulations on the internal structure of reaction zones, flame stabilisation, flame flashback, intrinsic instabilities, and pollutant formation; first modelling approaches,
  • establishment of comprehensive, well-documented, and shared data sets for system-scale standard configurations with first AM-manufactured burners
  • derivation and first implementation of necessary development steps in the field of AM addressing the specific requirements of hydrogen-based fuel combustion
  • development of specialised, fuel-flexible, and calable burners and combustion chambers for experimental investigations

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 29 November 2022

More Information

DFG: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing (SPP 2411)

In spring 2022 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing” (SPP 2411). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. The core aim of this Priority Programme is to provide a deeper understanding of the functional role of cortico-subcortical loops in adaptive sensing, across modalities and in behaving animals, and to revisit the role of subcortical structures classically regarded as “relay” stations.

We invite research proposals with an emphasis on the dynamics of cortico-subcortical loops during active behaviour that address, in a single sensory modality or multiple sensory modalities, one or more of the following fundamental research areas from an experimental and/or computational perspective:

  • Theme A: The role of corticofugal feedback in context-dependent sensory processing. Here, context refers to sensory (background, noise) or behavioural (task, state) conditions.
  • Theme B: The role of corticofugal feedback during prediction and attention. Research in this theme will revolve around sensory inference or sensorimotor predictions, and top-down selective attention.
  • Theme C: The role of corticofugal feedback during learning. Research in this theme will probe the plasticity of corticofugal and subcortical structures during learning, and study processes related to stimulus-stimulus or stimulus-outcome associations.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 28 September 2022

More Information

 

 

DFG: Scalable Interaction Paradigms for Pervasive Computing Environments (SPP 2199)

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established a Priority Programme in Human Computer Interaction focusing on “Scalable Interaction Paradigms for Pervasive Computing Environments”. This call invites proposals for the second out of the two three-year funding periods. The overarching research question of this Priority Programme is to understand the nature of interaction with large and complex pervasive computing environments and to explore suitable interaction paradigms.

Projects in the Priority Programme will cover thematic areas, called "Themes":

  • Theme 1: Design of efficient and meaningful scalable interaction paradigms
  • Theme 2: Rigorous and robust evaluation of scalable interaction paradigms
  • Theme 3: Assessment of the success of interaction paradigms

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 21 October 2022

More Information

DFG: Belmont Forum Collaborative Research Action on Systems of Sustainable Consumption and Production

The Deutsche Forschungsgemeinschaft participates in a call of the Belmont Forum on the topic “Systems of Sustainable Consumption and Production”. The Belmont Forum is a group of the world’s major and emerging funders of global environmental change research and international science councils.

Current patterns of global development based on people’s continuous extraction and exploitation of natural resources are not sustainable, and a societal transition to SSCP is urgently needed. In an attempt to promote co-development of research through science and stakeholder-based approaches to attain SSCP, Belmont Forum has launched a call for research proposals. Call themes are:

  • Themes 1 - transdisciplinary research to help transition to green economies with sustainable systems of consumption and production
  • Themes 2 - sustainable and resilient industries and their governance systems
  • Themes 3 - social inequality and environmental justice
  • Themes 4 - integrating new technologies, policies, and practices into everyday life

Deadlines: The deadline for the submission of registration proposals is 10 May 2022. The deadline for the submission of invited full proposals is 10 October 2022.

More Information

 

Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

BMWK: Förderaufruf "Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende" im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein wichtiges Ziel der Bundesregierung. Die Energiewende trägt zweifach dazu bei. Primär, indem fossile Ressourcen durch erneuerbare Energien substituiert werden. Dieser Beitrag wird beispielsweise durch erhebliche Infrastrukturinvestitionen in Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien, in Speicher und Stromnetze, oder durch die Sektorkopplung, Elektromobilität und Digitalisierung der Energiewende ermöglicht.

Im Rahmen dieser Förderbekanntmachung werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Querschnittsthema Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende, die einen system- und technologieübergreifenden Charakter aufweisen, gefördert. Beispielweise – und nicht ausschließlich – sollten systemübergreifende und konzeptionelle Forschungsarbeiten folgende Beiträge leisten:

  • Bilanzierungsinstrumente der primärenergetischen bzw. treibhausgasrelevanten Auswirkungen und der ökonomischen, soziologischen, ökologischen Auswirkungen kreislauffähiger Produkte, Komponenten, Energiedienstleistungen oder auch Geschäftsmodelle im Sinne einer zirkulären Wirtschaft entwickeln und erproben.
  • Die Substitution von energieintensiven oder kritischen oder im Rahmen der Energiewende systemübergreifend nachgefragten Rohstoffen und Materialien durch besser verfügbare oder durch Sekundärrohstoffe erforschen.
  • Konzepte und Lösungsansätze im Sinne einer zirkulären Wirtschaft entwickeln, um den Wert von Produkten, Stoffen, Ressourcen und Energie(trägern) innerhalb der Wirtschaft bei möglichst geringem Primärenergieverbrauch so lange wie möglich zu erhalten
  • Übertragbare IT-basierte Lösungen zur Verknüpfung der Ansätze aus der zirkulären Wirtschaft entwickeln, um Informationen und Daten über Stoffflüsse und die Beschaffenheit von Produkten und Komponenten durchgängig von Design bis Ende der Produktnutzungsdauer nachverfolgbar und so Ressourcenpotenziale erschließbar zu machen
  • Anwendungstaugliche, aussagekräftige, belastbare Verfahren zur Lebensdauervorhersage und -Verlängerung bei neuentwickelten langlebigen Produkten/Gütern und Designstrategien zur Optimierung des Ressourceneinsatzes entwickeln.

Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Die Projektvorschläge sollten sich durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von mindestens zwei Fach- bzw. Forschungsdisziplinen auszeichnen.

Frist: Die Einreichung von Projektskizzen ist jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie

Ziel der Fördermaßnahme ist es, dass innovative KMU Technologien, Produktlösungen, Prozesse und Dienstleistungen in ihrem Unternehmen deutlich über den Stand der Technik hinaus entwickeln, Innovationsvorsprünge sichern und Marktchancen in den Bereichen der IKT nutzen. Insbesondere soll der Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die KMU forciert, deren Innovationsfähigkeit zur Umsetzung dieser Erkenntnisse in eigene Forschungsergebnisse und in industrielle Anwendungen gesteigert und so die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen gestärkt werden.

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt und ihren Neuheitsanspruch in einem der Technologiebereiche SWS oder KIS haben und auf die Anwendungsfelder/Branchen Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie Daten- und IKT-Wirtschaft ausgerichtet sind.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Im Rahmen von Verbundprojekten sind zusätzlich auch Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, sowie Hochschulen, universitäre- wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine sowie sonstige Organisationen mit FuE-Interesse antragsberechtigt. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Stichtage sind jeweils der 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres. Letzter Stichtag ist der 15. Oktober 2025

Zur Ausschreibung

BMWi: IKT für Elektromobilität: wirtschaftliche E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Infrastrukturen

Mit der Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes hat sich Deutschland verpflichtet, die Treibhausgasemissionen sektorübergreifend bis 2030 um 65 Prozent und im Verkehr um fast 50 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Während in fast allen Sektoren, insbesondere in der Energiewirtschaft und im Industriesektor, die Treibhausgasemissionen in den letzten drei Jahrzehnten stark zurückgegangen sind, hat der Verkehrsbereich bisher kaum zum Rückgang der Emissionen beigetragen. Ein wesentlicher Treiber verkehrsbedingter Treibhausgasemissionen ist der Straßengüterverkehr. Er ist derzeit für rund ein Drittel der CO2-Emissionen des Verkehrssektors verantwortlich. Die vorliegende Förderrichtlinie soll einen Lösungsbeitrag zu der dargestellten Herausforderung im Nutzfahrzeugsegment leisten. Ziel ist es, auf IKT basierende wirtschaftliche E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Systemlösungen und ihre infrastrukturelle Einbindung beispielhaft zu entwickeln und in Feldversuchen zu testen.

Beispielhaft sind folgende Forschungsthemen zu nennen, die Gegenstand dieser Förderrichtlinie sind. Entwicklung von IKT-basierten Systemansätzen und Anwendungen für:

  • die Verknüpfung gewerblicher Elektromobilität mit fortschrittlichen Energie-, Logistik- und Liegenschaftsinfrastrukturen
  • Hochautomatisierte und autonome Personenbeförderungs- und Cargo-Konzepte im City-, ländlichen und suburbanen Bereich
  • Fahrzeugkommunikation und Daten sowie Plattform-/App-basierte Anwendungen
  • Neue Ladeinfrastruktur-Lösungen
  • IKT-basierte Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Anwendungen im Nutzfahrzeugsegment

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland. Zuwendungsempfänger können ebenfalls staatliche und nicht staatliche Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsinteresse sein. Die Projektförderung erfolgt durch eine nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt. 

Frist: 15. September eines jeden Jahres, erstmalig zum 15. September 2022

Zur Ausschreibung

 

 

 

BMBF: Förderung von Verbundprojekten des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert auf Basis dieser Richtlinie Verbundforschungsprojekte im Rahmen des europäischen Gemeinsamen Unternehmens (GU) EuroHPC, die substantiell zur Umsetzung des BMBF-Programms „Hoch- und Höchstleistungsrechnen für das digitale Zeitalter 2021 bis 2024 – Forschung und Investitionen zum High-Performance Computing“ beitragen. Das BMBF unterstützt die Zielsetzung von EuroHPC, die Leistungsfähigkeit der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft und die Wertschöpfung der europäischen Wirtschaft durch ein europäisches HPC-Ökosystem zu steigern.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben, die eine anspruchsvolle Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Antragsberechtigt sind Verbünde mit staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Dauer der Förderung richtet sich nach den Vorgaben der entsprechenden EuroHPC-Bekanntmachung.

Vorhaben können in einem einstufigen oder in einem zweistufigen Verfahren zur Förderung durch das GU EuroHPC ausgewählt werden. 

Frist: Das GU EuroHPC veröffentlicht unregelmäßig, aber in der Regel jährlich, Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2028

Zur Ausschreibung​​​​​​​

BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. Bereits seit 1980 fördert das BMBF kontinuierlich und intensiv die Erforschung von Ersatzmethoden bzw. Alternativmethoden zum Tierversuch. Es wurden und werden wissenschaftliche Projekte zur Entwicklung, Weiterentwicklung und Validierung von Alternativmethoden zum Tierversuch wie auch deren Verbreitung gefördert. Die im Rahmen dieser Förderaktivitäten entwickelten Ersatz- und Ergänzungsmethoden konnten erfolgreich zu einer Begrenzung von Tierversuchen im Sinne des 3R-Konzepts beitragen.

Die vorliegende Förderrichtlinie des BMBF hat zum Ziel, weitere Tierversuche durch alternative Methoden im Sinne des 3R-Konzepts abzulösen und die Attraktivität des Feldes der Tierversuchsersatzmethoden für Forschende zu steigern, sowie die Validierung, Verwertung und Verbreitung von bereits entwickelten Tierversuchsersatzmethoden zu stärken. Im Ergebnis der Förderrichtlinie stehen in ihrer Leistungsfähigkeit, Aussagekraft und Sicherheit optimierte bzw. neu entwickelte Alternativmethoden mit Praxisreife zur Verfügung.

Zuwendungszweck der vorliegenden Bekanntmachung ist die Förderung von exzellenten Einzel- und Verbundprojekten zur Entwicklung neuer Verfahren und Methoden, die dazu dienen, die Verwendung von Tieren zu ersetzen oder zu reduzieren bzw. die Belastung der Versuchstiere auf das unerlässliche Maß zu beschränken (Modul I). Zusätzlich werden Projekte gefördert, die Konzepte für die Verbreitung von Alternativmethoden (etwa die Ausrichtung von Schulungen und Trainingskursen) sowie Strategien für die Implementierung von Alternativmethoden unterstützen (Modul II). In beiden Modulen wird eine effiziente Verwertungsstrategie erwartet, um die neuen Ansätze zeitnah in eine möglichst breite Anwendung zu überführen. Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung soll zudem auf der Validierung und Verbreitung bereits entwickelter Alternativmethoden liegen.

 

Frist:  15. März eines jeden Kalenderjahres

Zur Ausschreibung

BMBF: Förderung von Projekten im Rahmen der europäischen EUREKA-Cluster

Forschung und Entwicklung in Schlüsseltechnologien sind unabdingbar für einen wettbewerbsstarken Wirtschaftsstandort Deutschland, der sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen weltweit behaupten kann. Um Wissensvorsprünge nutzen zu können und zukunftsweisende Ideen schnell in marktfähige Produkte umzusetzen, bedarf es neben anwendungsorientierter strategischer Forschungsförderung in Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft auch eines Zusammenschlusses nationaler und europäischer Forschung. Die Aushandlung gemeinsamer Ziele und Strategien auf europäischer Ebene und die Schaffung von kritischen Massen sind eine Grundvoraussetzung, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten von deutschen Teilkonsortien im Rahmen bi- und multilateraler europäischer Verbundvorhaben in EUREKA-Clustern oder aus Joint Calls. Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an den wirtschaftlichen Potenzialen und Anwendungsfeldern bzw. Branchen ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße einerseits im Bereich Software-Technologie und Künstliche Intelligenz und andererseits durch (Mikro-)Elektronik in den unten genannten Themen getrieben sind. Vorhaben können einen oder beide Bereiche adressieren.

Antragsberechtigt sind Verbünde aus Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist in der Regel zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Materialforschung

Innovative Materialien und Werkstoffe nehmen in nahezu allen Bereichen eine Schlüsselposition ein. Sie helfen neue Funktionalitäten zu erschließen und bestehende technische Lösungen entscheidend zu verbessern. Sie tragen in besonderem Maße zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität bei. Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das strukturelle Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Materialforschung zu stärken. Dabei soll insbesondere für erstantragstellende KMU und Start-Up-Unternehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden. 

 Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung, die auf Anwendungen in folgenden Themenfeldern ausgerichtet sind: 

  • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität 
  • Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur 
  • Materialien für die Sensorik, Aktorik bzw. Mess- und Regeltechnik 
  • Materialien für die Energietechnik 
  • Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  • Materialien für Mobilität und Transport

Antragsberechtigt sind KMU, mittelständische Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

BMBF: Nukleare Sicherheit- und Strahlenforschung im 7. Energieforschungsprogramm

Das BMBF hat mit Wirkung vom 6. Februar 2019 eine allgemeine Förderbekanntmachung zur Förderung von Zuwendungen im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung veröffentlicht. In deren Folge werden spezifische Förderrichtlinien zu einzelnen Förderschwerpunkten des 7. Energieforschungsprogramms durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht, zu denen diese Förderrichtlinie zählt. Konkrete Ziele dieser Fördermaßnahme im Sinne des Kompetenzerhalts ist der Abschluss von wissenschaftlichen Qualifikationen, die Stärkung der Vernetzung mit internationalen Forschergruppen, die Verbesserung des Zugangs deutscher Forscher zu kerntechnischen für die Forschung genutzten Infrastrukturen, die Einrichtung unterschiedlicher Summer-Schools im Themenbereich und die Vernetzung mit industriellem Know-how durch die Einbindung von Industriepartnern in die Verbundprojekte.

Gefördert werden grundlegende sowie anwendungsorientierte und praxisrelevante Forschungsarbeiten mit Bezug zur nuklearen Sicherheit insbesondere aus den folgenden Bereichen:

  • Strahlenforschung mit Fokus auf ionisierender Strahlung
  • Entsorgungsforschung
  • Reaktorsicherheitsforschung mit Fokus auf noch nicht kommerzialisierte Reaktorkonzepte

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

 

BMVI: Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II

Die Maßnahmen des BMVI im Rahmen der Fortsetzung des NIP zielen darauf ab, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in den nächsten zehn Jahren wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren. Dies umfasst fahrzeugseitige Technologien und Systeme ebenso wie die jeweils notwendige Kraftstoffinfrastruktur. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz.

Gefördert werden Vorhaben im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, insbesondere im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr sowie in Sonderanwendungen; in Abstimmung mit anderen Ressorts konzentriert das BMVI seine FuEuI-Förderung dabei auf Maßnahmen der Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung. 

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Gebietskörperschaften, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss grundsätzlich in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: keine, Antragsstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

BMWi: Angewandte nichtnukleare Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 bekannt. Das deutsche Klimaschutzgesetz sieht vor, bis zum Jahr 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 65 Prozent und bis 2040 um 88 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Mit diesen Zielen verfolgt Deutschland gegenüber dem Energiekonzept von 2010 nicht nur ein deutlich höheres Ambitionsniveau, sondern plant, die Treibhausgasneutralität fünf Jahre früher zu erreichen und somit seinen Beitrag dazu zu leisten, die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten und den globalen Temperaturanstieg bis Ende des Jahrhunderts auf maximal zwei Grad zu begrenzen. 

Gegenstand der Förderung sind projektbezogene Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Innovation in einem oder mehreren der nachstehend genannten Forschungsbereiche. 

  • Energiewende in den Verbrauchssektoren
  • Energieerzeugung
  • Systemintegration
  • Systemübergreifende Forschungsthemen

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als Projektförderung und nicht rückzahlbare Zuschüsse, in der Regel als Anteilfinanzierung, gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Jederzeit

Zur Ausschreibung

BMBF: Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“

Die Bioökonomie nutzt biologisches Wissen und erneuerbare biologische Ressourcen in allen Wirtschaftssektoren, Anwendungs- und Technologiebereichen, um zu effizienten und nachhaltigen Lösungen zu gelangen. Förderziel ist die niedrigschwellige Umsetzung von Ideen und Forschungsergebnissen in kommerzielle Anwendungen für die Bioökonomie. 

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“. Die Förderung erfolgt in der Regel in zwei Phasen:

  • Phase 1: Sondierungsphase
  • Phase 2: Machbarkeitsphase

Antragsberechtigt in Phase 1 sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute. Antragsberechtigt in Phase 2 hingegen sind ebenfalls auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig.

Frist: Antragsskizzen sind jeweils zum 01. Februar einzureichen

Zur Ausschreibung

BMBF: FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen

Für Deutschland bricht mit dem anstehenden Rückbau sämtlicher Leistungsreaktoren, dem fortgesetzten Rückbau von Forschungsreaktoren, Pilot- und Versuchsanlagen sowie der Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle eine neue Phase des kerntechnischen Rückbaus an – mit weltweit derzeit einzigartiger Dimension. Rückbau und Entsorgung werden sich noch über mehrere Jahrzehnte erstrecken. Förderziel der Maßnahme „FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu unterstützen.

Gefördert werden anwendungsorientierte und praxisrelevante Forschungsarbeiten mit Bezug zur Rückbauforschung insbesondere aus den folgenden Bereichen:

  • Zerlege- und Dekontaminationsverfahren
  • Freigabeverfahren und konventionelle Entsorgungswege
  • Behandlung radioaktiver Abfälle
  • Abfalldeklaration und Zwischenlagerung
  • Umwelt- und Strahlenschutz
  • Mensch und Organisation

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Keine, Antragsstellung jederzeit möglich

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

Zur Ausschreibung

BMWi: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende"

Deutschland wird zum Ablauf des Jahres 2022 die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung beenden. Für den sicheren restlichen Leistungsbetrieb sowie den anschließenden mehrjährigen Stilllegungsbetrieb bleibt eine kon­tinuierliche technisch-wissenschaftliche Begleitung auf höchstem Niveau sowie der Erhalt der notwendigen nationalen Expertise auch für die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien unbedingt erforderlich. Dies schließt ausreichende Personalressourcen mit ein. Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. Darüber hinaus besteht eine langfristige Verantwortung für die sichere Entsorgung der bestrahlten Brennelemente und radioaktiven Abfälle mit einem Zeithorizont weit über den Betrieb der deutschen KKW hinaus.

Gefördert wird die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung. Begleitstudien zu Fragen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung sowie wissenschaftliche Querauswertungen und Analysen sind bei größeren Forschungsprojekten grundsätzlich förderfähig.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-/Wissenschaftseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung aber auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) jeweils mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Frist: Jederzeit

Zur Ausschreibung

BMBF: 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“

Das 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung bildet den Rahmen für die Forschungsförderung und Innovationspolitik im Energiebereich. Als strategisches Element der Energiepolitik ist das Programm an der Energiewende ausgerichtet. Kernziele der Energiepolitik bis zum Jahr 2050 sind eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs gegenüber 2008 und ein Anteil der erneuerbaren Energien von 60 % am Bruttoendenergieverbrauch. Grundvoraussetzung dafür ist die Beschleunigung des Technologie- und Innovationstransfers, um damit die Grundlagen für eine effiziente und über die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr übergreifende Umsetzung der Energiewende zu schaffen. Die Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind darauf ausgerichtet, die technologischen, ökonomischen und sozialen Innovationen bereitzustellen, um ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland aufzubauen. Dabei rücken systemische, systemübergreifende sowie gesellschaftliche Fragestellungen zunehmend in den Fokus der Energiewende. Das BMBF richtet die Forschungsschwerpunkte innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms kontinuierlich an den Bedarfen der Energiewende aus. Gefördert werden Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien im Grundlagenbereich, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.

Zur Ausschreibung

Geänderte Bekanntmachtung vom 27.09.2021

BMBF: KMU-innovativ - Bioökonomie

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des ­Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind. Die FuE-Vorhaben müssen sowohl wissenschaftlich anspruchsvoll sein und sich durch ein entsprechendes wissenschaftlich-technologisches Risiko auszeichnen als auch einen anwendungsbezogenen Beitrag zum Aufbau einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft, einer Bioökonomie, leisten. Außerdem müssen diese Vorhaben für die Positionierung des antragstellenden Unternehmens am Markt von Bedeutung sein.

Antragsberechtigt sind unter anderem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten mit KMU und/oder mittelständischen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie. Das Projekt kann als Einzel- oder Verbundvorhaben durchgeführt werden. Dazu zählt auch die Förderung von frühen Entwicklungsphasen und risikoreichen Projekten in der industriellen Forschung, die zunächst einer Validierung (Proof of Concept) bedürfen.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Erste Frist für Projektskizzen im Jahr 2020 ist der 1. September 2020. In den Folgejahren sind die Vorlagefristen jeweils der 15. April und der 15. Oktober

Zur Ausschreibung

BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen

Zur Ausschreibung

Preise / Prizes

Gregor Louisoder Umweltstiftung: Förderpreis Artenvielfalt

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung vergibt an NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit ihren Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) außergewöhnlich für den Umwelt- und Naturschutz engagiert haben, Förderpreise. Sie müssen für die Umweltschutzarbeit relevant sein oder Praxisbezug haben. Die Förderpreise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert, weitere 2500 Euro werden der PreisträgerIn als zweckgebundene Unterstützung für eine Fortführung der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt.

Frist: Keine, Einreichung jederzeit möglich.

Zur Ausschreibung


Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde