Medizin

Bundesförderungen

BMBF: "Computational Life Sciences - Deep Learning in der Biomedizin“

In der Biomedizin sind für die gleiche Art von Eingangsdaten (z.B. Proben) oftmals Annotationen zu verschiedenen Endpunkten vorhanden. Bei Deep Learning lässt sich dies nutzen, um durch das gleichzeitige Lösen mehrerer Aufgaben die Trainingseffizienz oder die Prädiktionsgüte zu verbessern (Multi-Task Learning).

Mit diesem Förderaufruf des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird der thematische Fokus der Auswahlrunde der Fördermaßnahme „Computational Life Sciences“ für die Einreichung 2019 daher auf das Themengebiet „Deep Learning in der Biomedizin“ festgelegt. Im Rahmen der Fördermaßnahme sollen durch die Zusammenarbeit von Experten aus dem Bereich des maschinellen Lernens und den Lebenswissenschaften neue, innovative Methoden und Softwarewerkzeuge entwickelt werden, um biomedizinische Forschungsdaten mit Hilfe von Deep Learning effizienter auszuwerten. Die Forschungsvorhaben sollen neue Anwendungsfelder für Deep Learning in der Biomedizin erschließen und die besonderen methodischen Herausforderungen in diesem Bereich angehen.

Frist: Projektskizzen können bis zum 20. März 2019 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von Projekten für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des ERA-Netzes zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ERA-NET CVD)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der Europäischen Union mit rund zwei Millionen Todesfällen die Todesursache Nummer eins. Es wird geschätzt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen allein in Europa Kosten von rund 196 Milliarden Euro pro Jahr verursachen. Zugleich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Hauptursache von Langzeit- sowie chronischen Erkrankungen und für große Verluste auf dem Arbeitsmarkt verantwortlich. Daher gehören die Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den bedeutendsten gesundheitlichen und sozioökonomischen Herausforderungen Europas.

Nur wenn die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser verstanden werden, können neue, innovative Ansätze und Medizinprodukte für die Behandlung entwickelt und weiterer medizinischer Fortschritt in diesem Bereich gewährleistet werden.

Den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Forschung im Herz-Kreislauf-Bereich wird nur durch eine effektive Kooperation auf transnationaler Ebene zu begegnen sein. Um das Ziel einer effektiven Koordination auf ­nationaler und europäischer Ebene zu gewährleisten, sind verstärkte, disziplinübergreifende Interaktionen erforderlich. Vor diesem Hintergrund wurde das Europäische Netzwerk zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen („ERA-NET Cardiovascular Diseases“, kurz: ERA-CVD) mit aktuell 24 Partnern gegründet, das durch die Europäische Kommission gefördert wird. Ziel von ERA-CVD ist es, neue und vorhandene Forschungsaktivitäten und -programme der beteiligten europäischen Länder auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu koordinieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Antragstellenden müssen durch einschlägige wissenschaftliche Vorarbeiten ausgewiesen sein. Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 29. April 2019, 17.00 Uhr MESZ können ausführliche Projektbeschreibungen vorgelegt werden.

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BMBF: Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu translationalen Biomarkern bei Erkrankungen des Gehirns im Rahmen des ERA-NET NEURON

Das „Netzwerk Europäischer Forschungsförderung für Neurowissenschaften“ (NEURON) wurde im Rahmen des ERA-NET-Programms der Europäischen Kommission eingerichtet (www.neuron-eranet.eu). Ziel des ERA-NET NEURON ist es, die Forschungsanstrengungen und Förderprogramme seiner Partnerländer im Bereich der krankheitsbezogenen Neurowissenschaften zu koordinieren und zu optimieren. Diese multinationale gemeinsame Bekannt­machung zum Thema „translationale Biomarker bei Erkrankungen des Gehirns“ wird im Rahmen von NEURON durchgeführt.

Trotz großer Fortschritte in der Erforschung der Erkrankungen des Gehirns fehlt es weiterhin an validierten und zu­verlässigen Biomarkern. Diese werden sowohl zu Forschungszwecken als auch für den klinischen Einsatz bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen dringend benötigt. Für die betroffenen Patientinnen und Patienten sind eine korrekte Diagnose und eine individualisierte Behandlung ohne schwere Nebenwirkungen von entscheidender Bedeutung. Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen zur Identifizierung neuer Biomarker-Kandidaten für Erkrankungen des Gehirns. Jedoch werden bei den Untersuchungen häufig Methoden angewandt, die nicht hinreichend standardisiert sind, so dass die Biomarker nur selten als valide Werkzeuge für Forschung oder die klinische Verwendung genutzt werden können.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung wird eine begrenzte Anzahl transnationaler Forschungs­projekte gefördert, die einen Beitrag zur Erforschung und Entwicklung von validen und zuverlässigen Biomarkern für Erkrankungen des Gehirns leisten. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 11. März 2019, 14.00 Uhr MEZ, eingereicht werden.

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BMBF: Förderung von transnationalen Verbundvorhaben auf dem Gebiet der Systemmedizin innerhalb des ERA-Netzes ERACoSysMed

Mit dieser Ausschreibung wird die dritte gemeinsame transnationale Förderrichtlinie (JTC-3) für Forschungsprojekte im Bereich der Systemmedizin im Rahmen des Netzwerkes ERACoSysMed veröffentlicht. Das Netzwerk „ERACoSysMed – Zusammenarbeit zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte in der Systemmedizin zur Implementierung systembiologischer Ansätze in klinischer Forschung und medizinischer Praxis“ ist eine ERA-NET Cofund-Initiative unter dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ der Europäischen Kommission. Das übergeordnete Ziel systemmedizinischer Forschung ist es, neue systembasierte Ansätze in der medizinischen Praxis zum Einsatz zu bringen. Die Systemmedizin versteht Krankheiten dabei als ein komplexes Zusammenspiel verschiedener biologischer Netzwerke auf mehreren räumlichen und zeitlichen Ebenen. Um Krankheiten und die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen quantitativ zu beschreiben und zu definieren, werden computergestützte Modelle durch iterative Zyklen von Experimenten, Datengenerierung und Datenevaluierung entwickelt und für Simulationen komplexer biologischer Netzwerke genutzt. Somit bietet der systemmedizinische Ansatz Klinikern das Potenzial, Krankheiten effizienter und effektiver zu diagnostizieren und zu behandeln.

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungs-Kapazität, wie z. B. kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Das Antragsverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt; die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert.

Frist: Bis spätestens 15. März 2019, 13 Uhr, können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Studien zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen −Nationale Dekade gegen Krebs−

Eine der wichtigsten Aufgaben der Krebsforschung ist es, gezieltere und wirksamere Strategien in Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen zu erforschen und zu entwickeln. Um die zahlreichen vielversprechenden Entwicklungen in der Krebsforschung in ihrer hohen Dynamik aufzugreifen und die Forschung auf die Ansätze mit dem größten Potenzial zu fokussieren, hat das BMBF gemeinsam mit mehreren Partnern eine Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen. Eines der wichtigsten Ziele der Dekade gegen Krebs ist, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Als einen ersten Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das BMBF mit dieser Maßnahme Vergleichs- und Optimierungsstudien mit hohem Potenzial zur Verbesserung der Praxis in der Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Klinische Studien sind ein wesentlicher Schlüssel für Fortschritte im Umgang mit Krebserkrankungen. Besonders die Ergebnisse großer, klinischer Vergleichs- und Optimierungsstudien können die Versorgungspraxis entscheidend verändern und sowohl das Überleben als auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich verbessern. Derartige klinische Studien erfordern in aller Regel eine große Zahl von Probandinnen und Probanden, lange Zeiträume, eine umfangreiche Finanzierung, sowie oftmals eine größere Zahl von eingebundenen Forschungseinrichtungen. Das BMBF ermöglicht mit dieser Förderrichtlinie erstmalig ihre gezielte Förderung. Gefördert werden wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zur Überprüfung und Verbesserung der Praxis in der krebsbezogenen Gesundheits- und Krankenversorgung.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen und Träger der Gesundheitsversorgung (z. B. Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen), sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) in Deutschland verlangt. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.

Frist: 13. Mai 2019

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BMBF: Forschungsprojekte zur personalisierten Medizin – multidisziplinäre Forschung auf dem Weg zur Implementierung innerhalb des ERA-Netzes „ERA PerMed“

Personalisierte Medizin (PM) bedeutet einen Paradigmenwechsel: Von einem generalisierten Behandlungsansatz für eine Krankheit hin zu einer auf die einzigartigen Eigenschaften einer Person ausgerichteten Strategie zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten. So stellt PM die Patientin und den Patienten in den Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung, mit dem Ziel eines optimierten Managements seiner Krankheit und/oder einer Prädisposition dafür. Jüngste Entwicklungen beispielsweise in folgenden Gebieten unterstützen diese Entwicklung: Diagnostische Tests, medizinische Bildgebung, Biosignal-Monitoring, Omics-Technologien, verbesserte Kenntnis der molekularen Signalwege, Verfügbarkeit von Lebensstil-Daten, Überwachung von gesundheitsrelevanten Parametern in Echtzeit sowie Möglichkeiten der Informationstechnologie.

Mit der zweiten transnationalen Förderbekanntmachung sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert werden, die enge Verbindungen schaffen zwischen biomedizinischer Grundlagenforschung, klinischer Forschung, Physik und Medizintechnik, Bioinformatik und Biostatistik, Epidemiologie und sozioökonomischer Forschung. Zudem sollen die Integration von PM in die klinische Praxis sowie ethische, rechtliche und soziale Implikationen in den teilnehmenden Ländern und darüber hinaus erforscht werden.

Dafür ist ein weites Spektrum multidisziplinärer Aktivitäten und verschiedener Akteure aus verschiedenen Bereichen erforderlich: Wissenschaft (z. B. Universitäten und Forschungseinrichtungen), Kliniken (z. B. klinische Labore, medizinisches Fachpersonal), Industrie (z. B. pharmazeutische Industrie, Biotechnologie, Informationstechnologie einschließlich Gesundheits-Informationstechnologie), Entscheidungsträger, regulatorische bzw. Health-Technology-Assessment-Behörden und Patientinnen und Patienten bzw. Patientenorganisationen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt.

Frist: Bis spätestens 7. März 2019, 17.00 Uhr MEZ sind zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

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BMBF: Förderung interdisziplinärer Forschungsverbünde zu muskuloskelettalen Erkrankungen

Weltweit sind muskuloskelettale Erkrankungen eine der wichtigsten Ursachen für chronische Schmerzen, körperliche Funktionseinschränkungen und den Verlust von Lebensqualität. In Deutschland gehören sie zu den zehn häufigsten Erkrankungen und verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten, z. B. durch Aufwendungen für krankheitsspezifische Behandlungen, Arbeitsunfähigkeit oder Frühberentung. Zudem stellen diese weit verbreiteten Erkrankungen und die damit verbundenen Komorbiditäten eine hohe psychosoziale Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar. Aufgrund des demographischen Wandels wird die hohe gesundheitspolitische und gesellschaftliche Bedeutung noch wachsen.

Um der großen Bedeutung dieser Krankheitsgruppe Rechnung zu tragen, hat das BMBF ein nationales Forschungsnetz zu muskuloskelettalen Erkrankungen etabliert. Dabei geht es insbesondere darum, die interdisziplinäre Forschung zu Querschnittsthemen zu intensivieren, die verschiedene muskuloskelettale Krankheitsbilder gemeinsam betreffen und neue Forschungs- und Behandlungsansätze ermöglichen. Dadurch soll die Translation der Forschungsergebnisse in die Praxis weiter beschleunigt und letztlich die Gesundheitsversorgung bei muskuloskelettalen Erkrankungen verbessert werden.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Förderungen können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren erteilt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis spätestens 11. April 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

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BMBF: Stärkung der Evidenzbasierung und des Transfers in der Präventionsforschung - Qualität in der Gesundheitsforschung

Die Gesundheit aller Bevölkerungsgruppen zu stärken und zu erhalten ist das Ziel der Prävention und Gesundheitsförderung. Hierdurch sollen lebensstil- und umweltassoziierte Erkrankungen verringert, in ihrem Verlauf gemildert sowie aufwendige und kostenintensive kurative und rehabilitative Maßnahmen reduziert werden. Prävention kann jedoch nur dann nachhaltig wirken, wenn die Lebensbedingungen der Menschen effektiv gesundheitsförderlich gestaltet und ihre Gesundheitskompetenzen gestärkt werden. Um die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von verhaltens- sowie verhältnisorientierter Primärprävention und Gesundheitsförderung bemessen zu können, bedarf es der Erforschung insbesondere von Langzeiteffekten bereits implementierter Maßnahmen. Zudem ist es erforderlich, genau zu analysieren, wie Präventionsmaßnahmen unter verschiedenen Rahmenbedingungen wirken. Ziel dieser Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, die Evidenzbasierung der Präventionsforschung und deren Ergebnistransfer zu stärken. Es sollen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Primärprävention und Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Lebenswelten und zum Transfer von Forschungsergebnissen in den Alltag generiert werden.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Das Antragsverfahren ist einstufig.

Frist: 28. März 2019

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BMBF: Förderung von frühen klinischen Studien

Viele Erkrankungen sind trotz des erheblichen medizinischen Fortschritts nach wie vor nicht oder nur unzureichend behandelbar. Zudem sind zahlreiche Therapieoptionen mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, die zu einer nachhaltigen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen und zu erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem führen. Die Lebenswissenschaften generieren kontinuierlich neue Erkenntnisse zu den zugrunde liegenden biologischen Mechanismen von Erkrankungen, die ein großes Potential für eine wirksame Behandlung besitzen. Hieraus ergeben sich mögliche Ansatzpunkte für die Entwicklung neuartiger Therapien oder für neue Indikationsgebiete bereits bekannter Arzneimittel.

Oft besteht aufgrund eines begrenzten Einsatzspektrums oder aufgrund hoher wissenschaftlich-technischer Risiken zunächst kein unmittelbares kommerzielles Interesse pharmazeutischer Unternehmen an der weiteren klinischen Entwicklung dieser Therapieansätze. Ziel dieser Fördermaßnahme ist, durch die Förderung wissenschaftsinitiierter früher klinischer Studien bis Phase II dazu beizutragen, dass die oben genannten neuen Therapieansätze weiterverfolgt werden.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Projekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis 28. März 2019 Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Förderung von konfirmatorischen präklinischen Studien

Für die Gesundheitsversorgung der Menschen werden neue Therapieverfahren sowie bessere und sichere Wirkstoffe für Arzneimittel benötigt. Hierzu müssen vielversprechende Therapieansätze und Wirkstoffkandidaten in präklinischen Studien identifiziert und anschließend validiert werden. Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Stärkung der präklinischen Forschung und deren Ergebnistransfer. Die Evidenz, Robustheit und Verlässlichkeit wissenschaftsinitiierter präklinischer Forschungsergebnisse sollen erhöht werden. Hierzu sollen wissenschaftsinitiierte konfirmatorische Studien gefördert werden. Die in diesen Studien gewonnenen Forschungsergebnisse sollen eine hohe Relevanz für die medizinische Versorgung in Deutschland aufweisen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Zieles fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dieser Fördermaßnahme die Brückenbildung zwischen biomedizinischer Laborforschung und präklinischer bzw. klinischer Entwicklung.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Dem Projektträger sind bis 28. März 2019 Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Förderung von deutsch-französischen Verbundvorhaben zu antimikrobiellen Resistenzen

Die Entstehung von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) erschwert die Behandlung vieler häufig vorkommenden Infektionen, bedroht den Erfolg zahlreicher alltäglicher medizinischer Interventionen und verursacht schon heute Todesfälle. Es besteht daher ein hoher Bedarf an antimikrobiellen Wirkstoffen mit neuen Wirkmechanismen, um auch in Zukunft die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gewährleisten zu können. Zur Bekämpfung von AMR sind jedoch noch eine Reihe weiterer Maßnahmen wie die Förderung einer sachgemäßen Verwendung von Antiinfektiva und der Ausbau von Überwachungssystemen für den Einsatz antimikrobieller Wirkstoffe erforderlich. Dazu gehört auch, das Auftreten und die Verbreitung resistenter Erreger zu erforschen.

Gegenstand der Förderung sind Verbundvorhaben von Konsortien, bestehend aus mindestens einem deutschen und mindestens einem französischen Partner in der anwendungsorientierten Forschung und experimentellen Entwicklung.

Antragsberechtigt in Deutschland sind staatliche und nicht staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität. Im Rahmen der Förderrichtlinie ist beabsichtigt, deutsch-französische Verbundvorhaben mit einer für das jeweilige Projekt angemessenen Zuwendungssumme zwischen ca. 100 000 Euro und 1 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu drei Jahren zu fördern. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind bis zum 27. Februar 2019 (13.00 Uhr CET) zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: Forschungskerne für Massenspektrometrie in der Systemmedizin

Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, das Potenzial der Massenspektrometrie für die Systemmedizin nutzbar zu machen. Dazu müssen die strukturellen Voraussetzungen für eine breite Anwendung modernster massenspektrometrischer Methoden in der klinisch orientierten Forschung geschaffen werden.

Massenspektrometrie kann zur Identifizierung, Charakterisierung und Quantifizierung einer Vielzahl von Biomolekülen eingesetzt werden. Mit ihrer Hilfe lässt sich das Zusammenspiel krankheitsrelevanter Zellkomponenten besser verstehen und medizinisch nutzen. Trotz vielerorts vorhandener Expertisen kommt die Massenspektrometrie in Deutschland derzeit noch nicht in ausreichendem Maße in der klinisch orientierten systemmedizinischen Forschung zum Einsatz.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte in Deutschland die Voraussetzungen dafür schaffen, dass innovative massenspektrometrische Verfahren (u. a. multi- und megaparametrische Analysen sowie die bildgebende Massenspektrometrie) eine breitere Nutzung in der Systemmedizin erfahren. Dazu zählen insbesondere die interdisziplinäre Vernetzung relevanter Akteure, die breite Etablierung von „Best Practices“ sowie die Verfügbarkeit von interdisziplinär ausgebildeten wissenschaftlichen Fachkräften und der Zugang zu aktuellen massenspektrometrischen Technologien.

Gefördert wird der Aufbau von interdisziplinären lokalen Forschungskernen für Massenspektrometrie in der Systemmedizin an Universitäten bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Diese müssen darauf ausgerichtet sein, einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung der Massenspektrometrie als Teil der systemmedizinischen Forschung in Deutschland zu leisten. Wirtschaftsunternehmen aus dem weiten Bereich der Massenspektrometrie, von der Probenvorbereitung und Geräteentwicklung bis hin zur Analysesoftware, können sich in geeigneter Weise an dem Aufbau der Forschungskerne beteiligen.

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nichtstaatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität, wie z. B. kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Bewilligung erfolgt für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Konzepte in der ersten Verfahrensstufe können bis zum 8. Mai 2019 vorgelegt werden.

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BMG: Geschlechtsspezifische Besonderheiten in der Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung

Das Geschlecht – sowohl in seiner biologischen als auch seiner sozialen Dimension – ist eine von mehreren Determinanten der Gesundheit von Menschen. Geschlechtsspezifische Unterschiede finden sich beispielsweise in der Lebenserwartung, der Sterblichkeit, der Erkrankungshäufigkeit, der Krankheitslast, im gesundheitsrelevanten Verhalten, der Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, bei der Inanspruchnahme von Versorgungs- und Präventionsangeboten, in der Wahrnehmung und Kommunikation von und im Umgang mit Symptomen oder auch in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild. Gründe für diese Unterschiede können neben biologischen Faktoren im Gesundheitsverhalten von Menschen und in den Lebensverhältnissen liegen. Das Bundesministerium für Gesundheit beabsichtigt im Rahmen dieses Moduls nicht-interventionelle Studien zu fördern, durch die Erkenntnisse über Besonderheiten und Entwicklungsbedarfe in der geschlechtsspezifischen Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung gewonnen sowie Methoden und Instrumente zur geschlechtssensiblen Forschung validiert werden können. Das Wissen über notwendige Differenzierungen soll durch die geförderten Projekte erweitert und ein besseres Verständnis von Auswirkungen des Geschlechts auf die Gesundheit von Menschen erreicht werden.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 28.02.2019, 12.00 Uhr können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung

Die kindliche Entwicklung durchläuft verschiedene Entwicklungsphasen, die durch zahlreiche psychische und physische Veränderungen geprägt sind. Krankheitsverläufe können je nach Entwicklungsphase variieren und benötigen daher auf die altersspezifischen Besonderheiten angepasste Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung. Die Anzahl verfügbarer altersgerechter medizintechnischer Lösungen und Hilfsmittel für Kinder ist im Vergleich zu Produkten für Erwachsene aber deutlich geringer. Mit der Fördermaßnahme soll eine versorgungsbezogene sowie am spezifischen Bedarf ausgerichtete FuE innovativer altersgerechter medizintechnischer Lösungen für Kinder unterstützt werden. Gefördert werden industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten. Ziel der Förderung ist es, die Ergebnisse kurz- bis mittelfristig nach Projektende in marktfähige Produkte umzusetzen.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 31. März 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. Förderwürdig sind Vorhaben, die den Ersatz von Tierversuchen, eine Reduktion von Versuchstierzahlen oder eine Minderung des Belastungsgrades bezüglich Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren erwarten lassen. Dies gilt auch für den Bereich der Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie für die Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen, wenn dabei Tierversuche zur Anwendung kommen. In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. Darüber hinaus sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts grundsätzlich förderfähig, sofern sie einen Beitrag zur Verbreitung von Alternativmethoden leisten können, der Bewertung bestehender 3R-Potenziale oder der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes dienen. In beiden Modulen ist eine Begleitung des Vorhabens durch erfahrene Mentoren förderfähig.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

DFG-DBT: Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wish to inform the Indian and German scientific communities that effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronized funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years. DBT and DFG expect that proposals submitted under this funding initiative describe ambitious projects of curiosity-driven research, which do not just benefit from but essentially require international collaboration to achieve the defined objectives. Proposals must be written in English and clearly marked as DBT-DFG proposals.

Deadline: Proposals can be submitted at any time of the year until the end of 2019.

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DFG-NSFC: Joint Sino-German Research Projects 2019 in Chemistry, Life Sciences, Medical Sciences and Management Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and the National Natural Science Foundation of China (NSFC) are continuing their long-standing collaboration in the field of joint Sino-German research projects. This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and China to design and carry out jointly organized research projects of outstanding scientific quality. Funding within this initiative will be available for collaborative research projects consisting of researchers from both partner countries. Within these research teams, each national funding organization will generally only fund those project components that are carried out within its own country. The collaborative research projects must involve active communication and cooperation between the participating researchers.

The collaborative projects selected to take part in the initiative will receive research funding for a period of up to three years. The present initiative is open to joint research projects in the fields of chemistry, life sciences, medical sciences and management sciences. A further call for proposals, dedicated to the fields of engineering sciences, geosciences, information sciences, mathematics and physics, will be launched at the end of 2019 with a deadline in March 2020.This call for proposals is open to researchers based at universities, academic institutions and research centers in Germany and China.

Deadline: 27 March 2019

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JPND: Ausschreibung zu personalisierter Medizin für neurodegenerative Erkrankungen

Die europäische Initiative „Joint Programming Neurodegenerative Disease Research (JPND)“ hat eine Ausschreibung zur Förderung von interdisziplinären europäischen Verbundprojekten zum Thema „Personalisierte Medizin für neurodegenerative Erkrankungen“ veröffentlicht. Unter anderem sollen auch sozioökonomische und kulturelle Aspekte sowie Gesundheitssysteme betrachtet werden.

Das Ausschreibungsverfahren ist zweistufig.

Frist: Es können Skizzen bis zum 12 März 2019 eingereicht werden.

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Else Kröner-Fresenius-Stiftung und Eva Luise und Horst Köhler Stiftung: Forschungskolleg „Seltene Erkrankungen“

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung und die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung schreiben erstmalig gemeinsam ein Kolleg zur Erforschung seltener Erkrankungen aus. Das mit insgesamt 1 Million Euro für eine Laufzeit von drei Jahren dotierte Forschungskolleg soll wissenschaftlich hochtalentierten jungen Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, Forschung und Patientenversorgung effektiv zu verbinden und so den Transfer von Forschungsergebnissen in die Therapie von Menschen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern.

Erwartet wird ein klinik-, instituts- und nach Möglichkeit auch standortübergreifender (max. 3 Standorte) Antrag in englischer Sprache für ein gemeinsames wissenschaftliches Programm im Bereich der „Seltenen Erkrankungen“, in dessen Rahmen die Kollegiaten konkrete patientenorientierte Forschungsvorhaben bearbeiten und weiterentwickeln können. Dabei wird u.a. die Bereitstellung von Personalstellen mit festgelegten Anteilen von bis zu 50% eines ärztlichen Mitarbeiters für die Forschung und ein begleitendes professionelles Mentoring-Programm vorausgesetzt, das durch ein spezifisches Mentoring durch ausgewiesene Wissenschaftler im Bereich der seltenen Erkrankungen ergänzt werden sollte.
Antragsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und -lehrer der Medizinischen Fakultäten in Deutschland. Das Auswahlverfahren ist zweistufig.

Frist: Antragsskizzen können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden.

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DFG: Priority Programme “Evolutionary Optimisation of Neuronal Processing”

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has established a new Priority Programme entitled “Evolutionary Optimisation of Neuronal Processing” (SPP 2205). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

In particular, this call invites research proposals that examine the convergent evolution or evolutionary specialisation of shared core circuits (Theme A), investigate whether and how neural cells, biological circuits and systems reach absolute limits of performance (Theme B), or aim to uncover genomic trajectories of cell type and neural circuit evolution (Theme C). It is anticipated that tandem proposals by theory-experiment collaborations or pairs of groups of complementary expertise that e.g. study different species with analogous methods will be best equipped to advance these topics.

Frist: 6 März 2019

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GBA: Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können oder dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens dienen können.

Projekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden. Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Frist: 19. Februar 2019, 12.00 Uhr

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ERA PerMed: Joint Transnational Call Personalisierte Medizin

Das ERA-NET zu Personalisierter Medizin (ERA PerMed) hat zum Ziel, die nationalen Forschungsstrategien und Förderaktivitäten im Bereich der personalisierten Medizin besser aufeinander abzustimmen, um Exzellenz zu fördern, die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Akteure in diesem Feld zu stärken und die europäische Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern zu verbessern. ERA PerMed wird Anfang 2019 eine zweite gemeinsame transnationale Bekanntmachung (Joint Transnational Call, JTC2019) veröffentlichen, mit dem Ziel, Forschungs- und Innovationsaktivitäten in den folgenden drei Bereichen zu unterstützen:

-          Translating basic to clinical research and beyond

-          Integrating big data and ICT solutions

-          Research towards responsible implementation in health care

Frist: Die Ausschreibung öffnet voraussichtlich am 9. Januar 2019. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Die Einreichungsfrist der ersten Stufe endet am 7. März 2019, für die zweite Stufe am 17. Juni 2019.

Zur Ausschreibung:

VolkswagenStiftung: Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

In dieser Förderinitiative wird die fachübergreifende Qualifizierung von Arbeits- oder Forschungsgruppen aus den Natur- und Technikwissenschaften einerseits und den Lebenswissenschaften andererseits gefördert. Teams aus den Lebenswissenschaften, die sich vertieftes Wissen und Fertigkeiten in Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik aneignen wollen – und umgekehrt – können Qualifizierungskonzepte beantragen. Die Qualifizierungskonzepte sollen über eine Laufzeit von drei bis vier Jahren umgesetzt werden. Arbeitsgruppen, die eine interdisziplinäre Neuausrichtung planen, können sich mit konkreten Konzepten bewerben oder Vorbereitungsmittel für den Aufbau von Kontakten in fachlich weit entfernten Disziplinen beantragen. Antragsberechtigt sind promovierte Gruppenleiter(innen) und Professor(inn)en aus den Natur-, Technik- und Lebenswissenschaften.

Frist: 15. Januar 2019 und 15. Januar 2020

Zur Ausschreibung

Dauerhaft laufende Ausschreibungen

DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Preise

Bayerische Innovationspreis Gesundheitstelematik

Die Bereiche eHealth, Telemedizin und Gesundheitstelematik haben in den vergangenen Jahren eine beachtliche Dynamik entwickelt. Immer mehr Menschen informieren sich heute digital über Gesundheitsthemen. Eine Fülle von Apps für Smartphone und Tablet werden allein für die persönliche Fitness genutzt.

Auch in Fachkreisen wird die technische Vernetzung immer mehr geschätzt, etwa um sehr schnell Zweitmeinungen einzuholen oder Verwaltungsabläufe zu vereinfachen. Große Unternehmen genauso wie kleine Projektteams und Startups haben die Zeichen der Zeit erkannt: Das Angebot an digitalen Lösungen für eine optimierte Gesundheitsversorgung wächst beinahe täglich.

 

Mit dem Bayerischen Innovationspreis Gesundheitstelematik (BIG) sollen besonders innovative Ideen und Projekte in diesem Umfeld gewürdigt werden. Die Preisverleihung an die Bestplatzierten findet am 21. März 2019 im Rahmen des 7. Bayerischen Tags der Telemedizin statt.

Frist: 21. Februar 2019, 23:59 Uhr.

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Else Kröner Fresenius Award for Medical Research 2020 - Call for Nominations: Genome editing and gene therapy

In honour of the outstanding lifetime achievements of Else Kröner, its founder, the Else Kröner-Fresenius-Stiftung (foundation) has established a major biennial research prize to be awarded in a specified field of biomedical science. The subject area chosen for 2020 is genome editing and gene therapy in either basic or clinical medical sciences.

The award amounts to EUR 2.5 million, of which EUR 500,000 shall be awarded personally to the recipient and EUR 2 million dedicated to the awardee’s future research.

The candidates must be researchers who have made significant scientific contributions to the field of genome editing and gene therapy and are expected to yield groundbreaking discoveries in the near future. Nominations of younger scientists are strongly encouraged.

Deadline: April, 4th 2019

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Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie und Systemische Gesellschaft: Systemischer Forschungspreis 2019

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) und die Systemische Gesellschaft (SG) vergeben gemeinsam einen wissenschaftlichen Forschungspreis. Mit ihrem wissenschaftlichen Forschungspreis verfolgen die systemischen Verbände das Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, die Weiterentwicklung der Forschungs- und Praxismethoden im Kontext des systemischen Denkens anzuregen und die Bedeutung des systemischen Ansatzes für die therapeutische und beraterische Praxis zu verdeutlichen. Der Preis ist als Förderpreis konzipiert. Angenommen werden Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder Forschungsarbeiten aus einem Projekt, das in oder auch außerhalb der Hochschule durchgeführt wurde. Erwünscht sind aktuelle Forschungsarbeiten, die nicht oder bei Einreichung nicht länger als ein Jahr veröffentlicht sind.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Frist 28. Februar 2019

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Kassenärztliche Bundesvereinigung: Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung schreibt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung den Herbert-Lewin-Preis 2019 aus. Mit dem Herbert-Lewin-Preis werden wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus“ prämiert. Es handelt sich um die siebte Ausschreibung des Preises, der seit 2006 vergeben wird.

Ziel des Preises ist die historische Aufarbeitung der Rolle der Ärzteschaft im Dritten Reich, aber auch die Erinnerung an engagierte Ärztinnen und Ärzte und Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Zugleich soll das Interesse nachfolgender Generationen für die Aufarbeitung der Vergangenheit geweckt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Frist: 14. Juni 2019

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Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes

Anlässlich seines  Wissenschaftlichen  Kongresses, der vom 17.-20.10.2019 in Erfurt   stattfinden wird, verleiht der Deutsche Ärztinnenbund den Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes. Der Preis wird jungen  Ärztinnen und/oder Zahnärztinnen aus Klinik, Praxis  oder Forschung  verliehen. Mitgliedschaft im Deutschen Ärztinnenbund ist keine Voraussetzung. Der Preis ist mit € 4000 dotiert.

Die Arbeit soll die biologischen und/oder soziokulturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern mit Relevanz zur Prävention, Diagnostik und/oder medizinischen Versorgung in Klinik oder Niederlassung thematisieren. Forschungsergebnisse mit dem Gender Aspekt aus dem Bereich Public Health/Global Health sowie aus dem Bereich der medizinischen Lehre und der Umweltmedizin können ebenfalls eingereicht werden.

Frist: 31. Mai 2019

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen, die in der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der Medizin vergeben werden. Mit ihm werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich auf dem Forschungsgebiet von Paul Ehrlich besondere Verdienste erworben haben, insbesondere der Immunologie, der Krebsforschung, der Hämatologie, der Mikrobiologie und der Chemotherapie. Der Preis ist mit 120.000 Euro dotiert. Finanziert wird der seit 1952 verliehene Preis vom Bundesgesundheitsministerium, dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. und durch zweckgebundene Spenden verschiedener Unternehmen, Stiftungen und Einrichtungen.

Frist: 16. April 2018

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Schering-Stiftung: Friedmund Neumann Preis

Die Schering Stiftung vergibt den Friedmund Neumann Preis an NachwuchswissenschaftlerInnen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben. Er richtet sich an junge WissenschaftlerInnen, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, exzellente wissenschaftliche Leistung sichtbar zu machen und dadurch die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben.

Frist: Vorschläge können bis zum 7. Dezember 2018 eingereicht werden.

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Avrion Mitchison Preis

Der Preis wird von der Schering Stiftung für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der chronischen Entzündung vergeben. Er zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Preisträger können Personen sein, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Bewerbungen sollen Bezug zur Rheumatologie haben. Es können bereits angenommene und begutachtete Universitätsschriften (Diplom- und Doktorarbeiten) sowie publizierte oder zur Publikation angenommene Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein dürfen. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Early Warning for Epidemics

This prize aims to develop an early-warning system to help prevent disease outbreaks and reduce the impact should they occur. The challenge is to develop a scalable, reliable, and cost-effective early-warning system prototype to forecast and monitor vector-borne diseases in order to contribute to the prevention of outbreaks, mitigating their impact on local, regional and global scales, and providing support to existing elimination efforts. It should including climate data, vector-related modelling, meteorology, and geo-located information related to vector-borne disease outbreaks and behaviour. These should be interoperable with public health data and other socio-economic data. The prototype should be demonstrated at local level, taking into account any relevant societal factors in the chosen geographical area. A prize of 5 million euros will be awarded. The specific rules of the contest were published by the European Commission, which will directly launch and manage the contest and award the prize based on the judgement of independent experts.

Deadline: 1 September 2020

Further Details


Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde