Medizin / Medicine

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Bundesförderungen / Federal Funding

BMBF: Neue translationalen Ansätzen zur Bewältigung der Herausforderungen schwer zu behandelnder Krebsarten / Novel translational approaches to tackle the challenges of hard-to-treat cancers (TRANSCAN-3)

Mit der vorliegenden Fördermaßnahme wird das Ziel verfolgt, sich ergänzende Expertisen und Ressourcen von einschlägig qualifizierten Arbeitsgruppen aus den teilnehmenden Ländern/Regionen zusammenzuführen. Durch kooperative Forschungsansätze sollen neue frühdiagnostische und therapeutische Ansätze zum Verständnis und zur Behandlung von HTTC identifiziert und validiert werden. Des Weiteren sollen neuartige Methoden zur wirksamen Verabreichung von Medikamenten entwickelt werden.

Zu den derzeitigen Schwierigkeiten gehören unzureichende Standards bei Diagnoseinstrumenten oder etablierten Früherkennungsmethoden in der Allgemeinbevölkerung, aber auch die Unwirksamkeit der verfügbaren Behandlungsoptionen aufgrund intrinsischer Resistenz und/oder unwirksamer Medikamentenverabreichung. Im Zusammenhang mit der translationalen Krebsforschung umfasst diese Förderrichtlinie drei spezifische Ziele. Die Projekte müssen mindestens eines der nachstehenden Ziele oder Unterziele abdecken.

  • Identifizierung/Validierung neuartiger Früherkennungsmethoden
  • Identifizierung/Validierung neuer therapeutischer Ansätze
  • Entwicklung neuartiger Strategien zur Verabreichung von Medikamenten

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen an die deutschen Partner werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Mit einem Förderbeginn ist zum September 2023 zu rechnen.

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis zum 18. Juli 2022 eingereicht werden

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The EU has been working to tackle cancer for decades and its strategic actions, for example on tobacco control and protection from hazardous substances, have saved and prolonged lives. Along with incidence, mortality, and prevalence, survival is a key indicator for cancer surveillance: it allows to assess the overall improvement in cancer patients’ prognosis, resulting both from initiatives implemented to diagnose cancers at earlier stages or to improve cancer care, and from therapeutic progresses. Survival rate for most cancers has doubled over the past 40 years, with 50% of patients surviving to 10 years or longer. However, progress has not advanced equally for all forms of cancer.

Current difficulties include the inadequacy of standard diagnostic tools or established early detection methods in the general population, but also the inefficacy of available treatment options, due to intrinsic resistance and/or ineffective drug delivery. In the context of translational cancer research, this call for proposals comprises three specific aims. Proposals will have to cover at least one of the undermentioned aims or sub-aims.

  • Identification/validation of novel early diagnostic approaches
  • Identification/validation of novel therapeutic approaches
  • Development of novel drug delivery strategies

Deadline: 18 July 2022

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BMEL: Durchführung eines Forschungsvorhabens im Bereich Entscheidungshilfebedarf im gesundheitlichen Verbraucherschutz

Um dem Entscheidungshilfebedarf des Ministeriums abzuhelfen, sind im Rahmen eines Forschungsvorhabens wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ernährungssituation und der Qualität der Ernährungsversorgung zur Vorbeugung und Behandlung von Ernährungsproblemen in Krankenhäusern und stationären Einrichtungen der Altenpflege in Deutschland zu generieren. Förderwürdig sind Forschungsvorhaben, die folgende zwei Teilbereiche abdecken:

  • Teil 1: nutritionDay
  • Teil 2: Qualität in der Ernäherungsversorgung

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.

Frist: Projektskizzen können bis zum 18. Juli 2022, 12.00 Uhr eingereicht werden

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BMZ: Klinikpartnerschaften

Das GIZ-Förderprogramm Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit fördert Kooperationen zwischen deutschen Kliniken, Universitäten, Hochschulen und Nichtregierungsorganisationen und solchen in Partnerländern. Das Förderprogramm zielt darauf ab, durch langfristig angelegte, nachhaltige Partnerschaften zur Stärkung von Gesundheitssystemen beizutragen. Die Partnerschaften zahlen ein auf die Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, speziell hier das Ziel Nr. 3 „Wohlergehen und Gesundheit für alle“ und das Ziel Nr. 17 „Aufbau und Nachhalten von Partnerschaften“. Klinikpartner*innen sind durch das Programm in zahlreiche fachliche und regionale Netzwerk- und Austauschformate eingebettet. Sie können dadurch ihre Kompetenzen zu Internationaler Zusammenarbeit und gemeinsamen Lernen vertiefen. 

Die Förderlinie "Global"

Die Förderlinie „Global” richtet sich an deutsche Institutionen, die eine institutionalisierte Partnerschaft mit einer medizinischen Einrichtung in einem Land niedrigen oder mittleren Einkommens haben. Sie wird zweimal pro Jahr ausgeschrieben. Die Partner*innen führen Fort- und Weiterbildungen sowie gemeinsame Trainings durch. Ziel ist es, dass Gesundheitsdienstleistungen dadurch weltweit verbessert werden und Menschen eine optimale medizinische Versorgung bekommen.

Die Förderlinie "Academic"

Die Förderlinie „Academic“ wird jährlich ausgeschrieben. Sie adressiert deutsch-internationale Partner-Projekte, die gemeinsam Forschungsaktivitäten umsetzen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenzentwicklung mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens nachhaltig zu verbessern.

Frist: Bis zum 27. Juni 2022 können Bewerbungen zur Förderlinie "Global" eingereicht werden

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BMBF: Förderung von Interventionsstudien für gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen und Lebensweisen

Die Weltgesundheitsorganisation versteht unter Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern das vollständige körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden eines Menschen. Die globalen Umwelt- und Klimaveränderungen bedrohen unsere Lebensgrundlagen und damit die Gesundheit der Menschen. Um dem entgegen zu wirken, müssen gesundheitsförderliche sowie ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Lebensbedingungen und Lebensweisen verstärkt gefördert werden. Ziel der Fördermaßnahme ist es, eine bis dato in Deutschland noch nicht vorhandene Evidenz für wirksame Maßnahmen zu einer grundlegenden gesellschaftlichen Transformation in Richtung gesundheitsförderlicher sowie ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen zu generieren. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesellschaftlichen und umweltbedingten Gesundheitsschäden vorzubeugen und faire Lebensumwelten für ausreichende Bewegung und gesundheitsförderliche Ernährung zu schaffen.

Gefördert werden inter- und transdisziplinäre Verbundprojekte zur Konzeption, Entwicklung, wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation von lebensweltbezogenen, methodisch hochwertigen, prospektiven Interventionsstudien. Gefördert wird der forschungsbezogene Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass die Intervention im Rahmen einer Studie durchgführt wird. Die Studien sollen die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verbesserung gesundheitsförderlicher sowie ökologisch nachhaltiger und sozial gerechter Lebensbedingungen und Lebensweisen überprüfen. Hierzu sollen synergistisch wirkende Interventionen auf Verhaltens- und Verhältnisebene wissenschaftlich evaluiert werden. Die Förderung der Studien erfolgt in zwei Phasen.

  • Konzeptentwicklungsphase
  • Realisierungsphase

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Bis zum 18. Juli 2022 können Projektskizzen eingereicht werden

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BMBF: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Antragsberechtigt bei Modul 1 sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel 18 bis 36 Monate.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen sind jährlich bis zum 15. Januar und 15. Juli einzureichen

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BMWi: Bundesförderung für verbesserte Produktionskapazitäten sowie Forschung und Entwicklung bei Speziallipiden

BMWi: Bundesförderung für verbesserte Produktionskapazitäten sowie Forschung und Entwicklung bei Speziallipiden

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, im Sinne der Pandemiebewältigung und -vorsorge, durch die kurzfristige Verbesserung und Ausweitung der Produktionskapazitäten für Speziallipide in Deutschland einen Beitrag zur Resilienz der Lieferketten für mRNA-Arzneimittel in Europa zu leisten, indem die Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Unternehmen gestärkt wird. Zudem sollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert werden, die mittelfristig Produktionsprozesse für Speziallipide entwickeln sowie mittel- bis langfristig neue Speziallipide und andere Hilfsstoffe für mRNA-Arzneimittel erforschen und entwickeln.

Mit dieser Förderrichtlinie werden unterstützt:

  • Modul 1: Investitionen in Produktionsanlagen für Speziallipide in Deutschland
  • Modul 2: Entwicklung und Innovation von Produktionsprozessen für Speziallipide
  • Modul 3: Erforschung und Entwicklung von neuartigen Speziallipiden für mRNA-basierte Arzneimittel und weiteren neuartigen Hilfsstoffen für den Wirkstofftransport

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den Modulen 2 und 3.

Das Antragsverfahren in den Modulen 2 und 3 ist zweistufig angelegt. 

Frist: 30. April 2022 für Modul 2 und 30. Juni 2022 für Modul 3 

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Horizon Europe

Weitere Förderungen / Other funding bodies

DFG: Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ordert zur Einreichung von Antragsskizzen für gemeinsame Forschungsvorhaben mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Afrika auf. Gegenstand der Ausschreibung ist:

  • Erforschung von ernachlässigten tropischen Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier einschließlich deren soziale und verhaltensbezogene Aspekte
  • Etablierung oder Vertiefung gleichgewichtiger Partnerschaften zu gegenseitigem Nutzen, um afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschung in den vor Ort wichtigen Themen zu ermöglichen und langfristig der deutschen Wissenschaft in Afrika Forschungsmöglichkeiten zu erschließen
  • nachhaltige Förderung und Unterstützung akademischer und beruflicher Karrieren von jungen afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihren Heimatländern, um damit einen Beitrag zum Aufbau von Forschungskapazitäten in Afrika zu leisten
  • Stärkung der innerafrikanischen wissenschaftlichen Vernetzung; daher können auch mehrere afrikanische Partnerinnen beziehungsweise Partner an einem Projekt beteiligt sein

Anträge müssen grundsätzlich von in das deutsche Wissenschaftssystem integrierten Forscherinnen und Forschern gestellt werden, denen auch die Projektverantwortung zukommt.

Frist: 26. Oktober 2022

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DFG / ICMR: Indo-German Funding Initiative in Medical Research - Pilot Call for Proposals in Toxicology

Having concluded a joint Memorandum of Understanding in December 2021, the Indian Council of Medical Research and the Deutsche Forschungsgemeinschaft wish to announce the beginning of a joint funding initiative for the benefit of Indo-German collaboration in medical research. In their first joint call under the new funding initiative, the two agencies invite proposals for joint Indo-German academic research projects in the field of toxicology.

Projects within this funding initiative have a duration of three years. Proposals can include fund requests for personnel, consumables, instruments, joint workshops, travel and other items. 

Deadline: Proposals must be submited by 30 September 2022

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Deutsche Krebshilfe: Operativ-chirurgisch orientierte Forschungsvorhaben

Mit dem Ziel der Förderung besonders innovativer Forschungsprojekte aus dem chirurgisch-operativen Bereich hat die Deutsche Krebshilfe die Einrichtung eines neuen Förderschwerpunktprogramms beschlossen. Das Programm ist mit 4 Mio. € budgetiert.

Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler/innen in den operativen Fächern. Beantragt werden können hypothesen-getriebene, chirurgisch-operativ orientierte wissenschaftliche Projekte mit einer Laufzeit bis zu 3 Jahren. Neben grundlagenwissenschaftlich oder translational ausgerichteten Projekten sind auch Vorhaben mit chirurgischen 'first-in-man'-Anwendungen willkommen. Mögliche Themengebiete umfassen:

  • Navigation
  • Robotik
  • neue Operationstechniken
  • Funktionserhalt sowie molekulare Methoden zur operativen Therapieplanung

Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt. 

Frist: Absichtserklärungen sind bis zum 18. Juli 2022 einzureichen

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EKFS: Exzellenzstipendien 2022

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte herausragend in Klinik und Forschung qualifizierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes und für sie profilbildendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll vor allem Oberärztinnen und Oberärzten die Qualifizierung für die Berufung auf eine Professur im Sinne eines Clinician Scientist ermöglicht werden. Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 330.000 € dotiert.

Erwartet wird die Beschreibung laufender oder eines neuen Forschungsvorhabens von hoher wissenschaftliche Qualität, für deren Durchführung die Finanzierung der Freistellung von der klinischen Tätigkeit beantragt wird. Die bisherigen wissenschaftlichen Leistungen der Antragstellerin/des Antragstellers sowie ihr/sein Potenzial für eine erfolgreiche akademische Karriere als Professor müssen erkennbar sein.

Antragsberechtigt sind wissenschaftlich erfolgreiche Ärztinnen und Ärzte mit zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossener Facharztprüfung, die an Universitätsklinika oder Forschungseinrichtungen Medizinischer Fakultäten mit Patientenversorgung in Deutschland tätig sind. 

Frist: 26. Juli 2022

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DFG: Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing (SPP 2411)

In spring 2022 the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft established the Priority Programme “Sensing LOOPS: Cortico-subcortical Interactions for Adaptive Sensing” (SPP 2411). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period. The core aim of this Priority Programme is to provide a deeper understanding of the functional role of cortico-subcortical loops in adaptive sensing, across modalities and in behaving animals, and to revisit the role of subcortical structures classically regarded as “relay” stations.

We invite research proposals with an emphasis on the dynamics of cortico-subcortical loops during active behaviour that address, in a single sensory modality or multiple sensory modalities, one or more of the following fundamental research areas from an experimental and/or computational perspective:

  • Theme A: The role of corticofugal feedback in context-dependent sensory processing. Here, context refers to sensory (background, noise) or behavioural (task, state) conditions.
  • Theme B: The role of corticofugal feedback during prediction and attention. Research in this theme will revolve around sensory inference or sensorimotor predictions, and top-down selective attention.
  • Theme C: The role of corticofugal feedback during learning. Research in this theme will probe the plasticity of corticofugal and subcortical structures during learning, and study processes related to stimulus-stimulus or stimulus-outcome associations.

Deadline: Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 28 September 2022

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Deutsche Herzstiftung: Forschungsförderung Vorhofflimmern

Die Diagnose Vorhofflimmern betrifft in Deutschland ca. 1.8 Millionen Menschen und gilt als die am häufigsten auftretende Herzrhythmusstörung. Es besteht großer Aufklärungs- und Forschungsbedarf – vor allem, weil das Vorhofflimmern ein wesentlicher Risikofaktor für Schlaganfälle ist, viele Betroffene davon aber gar nichts spüren. 

Die Deutsche Herzstiftung sieht beim Thema Vorhofflimmern einen dringlichen Forschungsbedarf und stellt eine Million Euro für innovative Forschungsprojekte auf diesem Gebiet zur Verfügung. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. 

Antrangsberechtigt sind individuelle Arbeitsgruppen wie auch Forschungsverbünde aus mehreren akademischen Einrichtungen in Deutschland. Das Forschungsvorhaben sollte den Zeitraum von zwei Jahren nicht überschreiten. 

Frist: Bewerbungen können bis zum 15. Juli 2022 eingereicht werden

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Deutsche Herzstiftung: Dr. Rusche-Forschungsprojekt 2023

Das Dr. Rusche-Forschungsprojekt wird einmal im Jahr von der Deutschen Stiftung für Herzforschung zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie vergeben.

Gefördert werden Projekte in der Größenordnung von 60.000 € und einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren, bevorzugt mit patientennaher Fragestellung. Die Förderung dient der Anschubfinanzierung und hat als Zielgruppe Nachwuchsforscher/innen bis zum 40. Lebensjahr.

Frist: 01. Juli 2022

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DIVI: Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe

Die DIVI Stiftung vergibt eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro im Bereich der Gesundheitsfachberufe. Darunter fallen insbesondere Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Der Preis wird in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin vergeben.

Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen.

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Frist: Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2022 einzusenden

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Dr. Werner Jackstädt-Stiftung: Forschungsstipendium

Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung vergibt im Jahr 2022 5 Forschungsstipendien an besonders qualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthalts außerhalb der eigenen Institution. Das eigenständig durchzuführende Forschungsprojekt muss sich durch hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität auf internationalem Niveau auszeichnen. Angesprochen sind folgende Gebiete:

  • Ophtalmologie
  • Nephrologie
  • Onkologie

Bewerber/innen sollten ein absolviertes Medizinstudium und eine abgeschlossene Promotion vorweisen können. Die Altersgrenze liegt bei 36 Jahren. 

Frist: Bewerbungen können bis zum 31. Oktober 2022 eingereicht werden

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DIVI: Förderstipendium

Die DIVI Stiftung vergibt ein Förderstipendium in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten für Nachwuchswissenschaftler (Alter unter 40 Jahren).

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Im Hinblick auf die Förderung und Weiterentwicklung der klinischen und medizin-technischen Forschung in der Intensivmedizin und Notfallmedizin unterstützt die DIVI Stiftung insbesondere folgende Themen:

  • angewandte Grundlagenforschung
  • Evaluation pathophysiologischer Grundlagen und prognostischer Kenngrößen
  • Verbesserung technologischer Prinzipien und Verfahren
  • Entwicklung neuer Therapiestrategien
  • Förderung von Kommunikationstechniken im Bereich der Notfallmedizin und des Rettungswesens

Über die Stipendienvergabe entscheidet ein Komitee der DIVI Stiftung.

Frist: 30. September 2022

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

DFG/NFRF: Research for Post-Pandemic Recovery

DFG/NFRF: Research for Post-Pandemic Recovery

The Deutsche Forschungsgemeinschaft supports the Canadian New Frontiers in Research Fund within a new special call. Launched in 2018, the NFRF funds interdisciplinary, high-risk / high-reward, transformative research led by Canadian researchers working with Canadian and international partners. 

This programme aims to mobilise research efforts in support of a more equitable, sustainable and resilient post-pandemic reality. It will support a diverse portfolio of projects that directly address one or more of the research priorities outlined in the UN Research Roadmap for COVID-19 Recovery. While the NFRF call requires the principal investigator to be based in Canada, it also requires the involvement of international collaborators and allows for the transfer of funds outside of Canada to support international participation.

Deadline: The submission of proposals is possible at any time

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. Bereits seit 1980 fördert das BMBF kontinuierlich und intensiv die Erforschung von Ersatzmethoden bzw. Alternativmethoden zum Tierversuch. Es wurden und werden wissenschaftliche Projekte zur Entwicklung, Weiterentwicklung und Validierung von Alternativmethoden zum Tierversuch wie auch deren Verbreitung gefördert. Die im Rahmen dieser Förderaktivitäten entwickelten Ersatz- und Ergänzungsmethoden konnten erfolgreich zu einer Begrenzung von Tierversuchen im Sinne des 3R-Konzepts beitragen.

Die vorliegende Förderrichtlinie des BMBF hat zum Ziel, weitere Tierversuche durch alternative Methoden im Sinne des 3R-Konzepts abzulösen und die Attraktivität des Feldes der Tierversuchsersatzmethoden für Forschende zu steigern, sowie die Validierung, Verwertung und Verbreitung von bereits entwickelten Tierversuchsersatzmethoden zu stärken. Im Ergebnis der Förderrichtlinie stehen in ihrer Leistungsfähigkeit, Aussagekraft und Sicherheit optimierte bzw. neu entwickelte Alternativmethoden mit Praxisreife zur Verfügung.

Zuwendungszweck der vorliegenden Bekanntmachung ist die Förderung von exzellenten Einzel- und Verbundprojekten zur Entwicklung neuer Verfahren und Methoden, die dazu dienen, die Verwendung von Tieren zu ersetzen oder zu reduzieren bzw. die Belastung der Versuchstiere auf das unerlässliche Maß zu beschränken (Modul I). Zusätzlich werden Projekte gefördert, die Konzepte für die Verbreitung von Alternativmethoden (etwa die Ausrichtung von Schulungen und Trainingskursen) sowie Strategien für die Implementierung von Alternativmethoden unterstützen (Modul II). In beiden Modulen wird eine effiziente Verwertungsstrategie erwartet, um die neuen Ansätze zeitnah in eine möglichst breite Anwendung zu überführen. Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung soll zudem auf der Validierung und Verbreitung bereits entwickelter Alternativmethoden liegen.

 

Frist:  15. März eines jeden Kalenderjahres

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Thyssen Stiftung: Medizin und Naturwissenschaften mit Schwerpunkt "Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung" / Medicine and natural sciences with particular focus on “Molecular causes in the development of illnesses”

Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen.

Die Untersuchungen können am Zell- und/oder Tiermodell, sollten jedoch mindestens teilweise an krankheitsrelevanten, humanen Gewebeproben und/oder Zellen erfolgen. Dies gilt ausschließlich für Anträge, die im Rahmen der Förderarten Projektförderung sowie Stipendien gestellt werden.

  • Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten und die mit Unterstützung der Stiftung eine eigene kleine Arbeitsgruppe aufbauen bzw. verstärken möchten. Die Stelle der antragstellenden Person sollte dabei durch die aufnehmende Forschungseinrichtung finanziert werden.
  • Die Beantragung der eigenen Stelle ist grundsätzlich nicht möglich.
  • Bereits fest etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Lehrstuhlinhaber/innen, Klinikdirektor/innen) sind nicht antragsberechtigt.

Bevorzugt gefördert werden folgende Vorhaben:

  • Die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische  Krankheiten in vitro und in vivo, wobei der Arbeitsplan auch Untersuchungen an humanen Gewebeproben und/oder Zellen beinhalten sollte
  • Die Charakterisierung von bereits etablierten Zell- und Tiermodellen zu genetisch bedingten Erkrankungen (mit molekularbiologischer Methodik)
  • Die Analyse von Genen, die prädiktiv sind für die Prognose oder das Therapieansprechen einer Erkrankung (›personalised medicine‹), sofern diese einen Erkenntnisgewinn zu den mechanistischen Hintergründen der ursprünglichen Krankheitsentstehung verspricht

Nicht gefördert werden:

  • Rein methodologische Untersuchungen
  • Deskriptive populationsgenetische Untersuchungen sowie Linkage- und Assoziationsstudien
  • Reine (Wirkstoff)-Screening-Vorhaben
  • Forschungsvorhaben ohne direkten Krankheitsbezug
  • Forschungsvorhaben, die die Etablierung des zu untersuchenden Tiermodells in der beantragten Förderlaufzeit vorsehen
  • Forschungsvorhaben, die keine Untersuchungen an krankheitsrelevanten humanen Gewebeproben und/oder Zellen vorsehen
  • Forschungsvorhaben zu Infektionskrankheiten
  • Diagnostische oder überwiegend therapieorientierte, rein klinische Studien

Informationen zu Antragstellung, Antragsfristen etc. können den allgemeinen Hinweisen der Stiftung entnommen werden sowie dem speziellen Vorschlag zur Gliederung des Antrags im biomedizinischen Bereich.

Fristen:

  • bei Projektförderung bis zum 15. Februar und 15. September eines Jahres
  • bei Postdoc Stipendien ist eine Antragstellung jederzeit möglich
  • bei Tagungen bis zum 28. Februar, 31. Mai, 31. August, und 30. November eines Jahres
  • bei Reisebeihilfen ist eine Antragstellung jederzeit möglich

Weitere Informationen

In the area of “Molecular causes in the development of illnesses”, molecular biological studies of illnesses are supported whose development is primarily based on genetic defects or whose gene variants contribute to the development of complex illnesses.

Studies may be performed on cell culture and/or animal models, but should at least in part be performed on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses. This only applies for applications submitted for support of projects or stipends.

  • Project proposals are only accepted from researchers that have a Ph.D. and relevant experience in the priority field of research. They should generally have two to four years’ experience in post-doctoral research and want to set up or expand a small working group of their own with the support of the Foundation. The position of the applicant should be funded by the host research Institute.
  • It is generally not possible to obtain funding for one’s own position.
  • Firmly established researchers and scientists (holders of chairs, directors of clinics) are not eligible for support of projects.

The following projects are assigned preference:

  • The functional analysis of genes, gene products and their signal transduction pathways for monogenic and complex genetic illnesses in vitro and in vivo, whereby the work plan should also contain studies on human tissue specimens and/or cells
  • The characterisation of cell and animal models that have already been established for the study of genetic illnesses (with molecular biology methods)
  • The analysis of predisposing genes or therapies which modify illnesses (‘personalised medicine’) if this holds out the promise of additional findings being generated on the mechanistic causes of disease formation

Support is not provided for:

  • Purely methodological studies
  • Descriptive genetic studies of populations as well as linkage and association studies
  • Purely drug screening projects
  • Research projects without any direct connection to an illness
  • Research projects involving the development of an animal model that is to be studied in the grant period applied for
  • Research projects that do not involve any studies on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses
  • Research projects relating to infectious diseases
    Diagnostic and primarily therapy-oriented projects

Information on the filing of applications, deadlines for applications, etc. can be found in the General Instructions and Notes of the foundation as well as in the suggested outline of the applications in the biomedical field.

Deadlines:

  • project grants: 15 February and 15 September
  • Postdoc scholarships: applications can be submmitted at any time
  • Conferences: 28 February, 31 May, 31 August, and 30 November
  • Travel grants: applications can be submmitted at any time

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Wilhelm Sander-Stiftung: Krebsforschung

Seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren hat die Wilhelm Sander-Stiftung über 2.200 Forschungsprojekte gefördert und ein Fördervolumen von über 236 Mio. ausgeschüttet (Stand 31.12.2018). Unterstützt werden von der Wilhelm Sander-Stiftung hauptsächlich Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Krebsforschung (klinisch und klinisch-experimentell). Die Förderung ist beschränkt auf Deutschland und die Schweiz.

Bitte reichen Sie vor der ausführlichen Antragstellung eine kurze Voranfrage bei der Wilhelm Sander-Stiftung ein, um sicher zu stellen, dass das geplante Forschungsprojekt für das aktuelle Förderspektrum der Stiftung geeignet ist.

Frist: Jederzeit

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger jeweils bis spätestens 15. Februar eines jeden Jahres vorzulegen

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EKFS: Schlüsselprojekte / Key Projects

Mit dieser Fördermaßnahme fördert die Stiftung Projekte, die das Potenzial aufweisen, grundlegende für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu zeitigen. Dies kann z. B. sein:

  • der Nachweis eines bisher fehlenden Kausalzusammenhangs,
  • das Testen einer bisher nicht da gewesenen oder nicht bearbeitbaren Hypothese,
  • das Infrage-Stellen einer bisher allgemein akzeptierten Theorie, ein „proof of principle“ oder eine “first in man” Untersuchung eines innovativen Interventionsansatzes,
  • oder auch eine klinische Studie, die das Potential hat, Leitlinien entscheidend zu verändern (ausgenommen pharmazeutische Phase III-Studien).

Anträge können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden, die in ihrem Forschungsgebiet international ausgewiesen sind und auf einschlägigen Gebieten herausragend veröffentlicht haben. Sowohl Personal- als auch Sachmittel können beantragt werden, die für die Umsetzung des geplanten Projekts notwendig und wissenschaftlich wohl begründet sind. Die Mittelvergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

Frist: Die Anträge können jederzeit gestellt werden.

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The Foundation’s aim with this funding measure is to find projects that have the potential to lead to fundamental discoveries that are groundbreaking for an entire field of research. This could be, for example:

  • evidence of a causal connection that was previously lacking,
  • testing of a previously non-existent or unworkable hypothesis,
  • questioning of a previously generally accepted theory, a “proof of principle” or a “first-in-man” examination of an innovative intervention approach,
  • or even a clinical trial that has the potential to significantly transform guidelines (with the exception of phase III pharmaceutical trials).

Applications can be made by scientists who have gained international recognition in their area of research and who have had outstanding publications in relevant fields. Both human and material resources may be applied for as necessary and scientifically justified for implementation of the planned project. The funds shall be allocated in a two-stage procedure.

Deadline: Applications can be submitted at any time

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DSHF: Klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung (DSHF) fördert klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen. Zu unserer Freude stellen wir fest, dass sich die Deutsche Stiftung für Herzforschung immer mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert. Die bislang publizierten Forschungsergebnisse sind vielfach exzellent und in Fachkreisen hoch gelobt. In der Regel finanziert die Stiftung Projekte in der Größenordnung von 70.000 EUR und einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Gerade vielen jüngeren Forschern wird so eine Zukunftsperspektive geboten, indem hier die nötige Anschubfinanzierung gegeben und ihnen so der oft schwierigen Weg in die Wissenschaft geebnet wird. Die Stiftung legt ausdrücklich Wert darauf, gerade auch patientennahe Forschung zu fördern. Sie unterstützt Projekte, von denen erwartet wird, dass die Ergebnisse in Zukunft einer breiten Öffentlichkeit zugute kommen werden.

Finanziert werden:

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung
    (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung erwartet von den geförderten Forscherinnen und Forschern eine gewisse Mitarbeit dabei, die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – in einer für Laien verständlichen Form sowie für die interessierte Fachwelt.

Frist: Jederzeit

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Deutsche Herzstiftung: Projektförderung

Die Deutsche Herzstiftung finanziert Projekte in der Größenordnung von 40.000 Euro bis 70.000 Euro. Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte bis zum Alter von 40 Jahren, die in Deutschland ein patientennahes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der grundlagenbezogenen und klinischen Forschung im Bereich der Vorbeugung, der Diagnostik, der Therapie und der Nachbehandlung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen durchführen. Die Projektdauer sollte 2 Jahre nicht überschreiten. Das Forschungsvorhaben darf nicht der Zusatz- oder Zwischenfinanzierung der Stelle des/der Antragstellers/Antragstellerin dienen.

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Frist: Jederzeit

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DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Preise / Prizes

EKFS: Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung 2023

Im Jahr 2023 wird der Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung für herausragende wissenschaftliche Beiträge zu Krankheiten von weltweiter Bedeutung vergeben. 

Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert, wovon 500.000 Euro als persönliches Preisgeld an die Preisträgerin oder den Preisträger gehen und 2,0 Millionen Euro für die zukünftige Forschung der Preisträgerin oder des Preisträgers bestimmt sind. Nominiert werden können Forscherinnen oder Forscher im Bereich der medizinischen Grundlagenforschung oder der klinischen Wissenschaften.

Frist: Nominierungen sind bis zum 13. September 2022 möglich

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Deutsche Herzstiftung: Becht-Forschungspreis 2022

Mit dem August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis zeichnet die Deutsche Stiftung für Herzforschung 2022 wissenschaftlich exzellente und zugleich patientennahe Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Krankheiten. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Teilnahmeberechtigt sind in Deutschland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

Frist: 11. Juli 2022

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Walter-Schulz-Stiftung: Forschungspreis 2022

Auch in diesem Jahr lobt die Walter Schulz Stiftung wieder einen Förderpreis an junge Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus, die in der Tumorforschung eine hervorragende Leistung erbracht haben.

Die Arbeiten müssen in einem international anerkannten, wissenschaftlichen Journal publiziert sein. Es werden nur Publikationen berücksichtigt die einen direkten Bezug zur kliniknahen Krebsforschung haben und nicht vor dem 1. Januar 2022 publiziert wurden. 

Frist: 31. Dezember 2022

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Deutsche Herzstiftung: Gerd Killian-Projektförderung 2023

Die Deutsche Herzstiftung vergibt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und angeborene Herzfehler e.V. im Jahr 2023 zum 14. Mal die „Gerd Killian-Projektförderung“, dotiert mit 60 000 Euro. 

Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte bis zum Alter von 40 Jahren, die in Deutschland ein patientennahes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler durchführen. Die Projektdauer sollte zwei Jahre nicht überschreiten. 

Frist: 30. Juni 2022

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Hufeland-Preis 2021

Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ fordert hiermit öffentlich auf, sich um den „Hufeland-Preis 2021“ zu bewerben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. 

Teilnahmeberechtigt sind Ärzte und Zahnärzte, die im Besitz einer deutschen Approbation sind, gegebenenfalls auch zusammen mit maximal zwei CoAutoren mit abgeschlossenem wissenschaftlichen Studium.

Die Arbeit muss ein Thema

  • der Gesundheitsvorsorge bzw. der auf Prävention bezogenen Versorgungsforschung,
  • der Vorbeugung gegen Schäden oder Erkrankungen, die für die Gesundheit der Bevölkerung von Bedeutung sind, oder
  • der vorbeugenden Maßnahmen gegen das Auftreten bestimmter Krankheiten oder Schäden, die bei vielen Betroffenen die Lebenserwartung beeinträchtigen oder Berufsunfähigkeit zur Folge haben können,

zum Inhalt haben und geeignet sein, die Präventivmedizin in Deutschland zu fördern.

Frist: Arbeiten können bis zum 31. Oktober 2022 eingereicht werden

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde