Medizin / Medicine

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Bundesförderungen / Federal Funding

BMBF: Förderung von transnationalen Forschungsprojekten innerhalb der „JPIAMR“ zu One-Health-Interventionen - Antibiotikaresistenzen

Der aktuellen strategischen Forschungs- und Innovationsagenda der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) folgend zielt diese Förderrichtlinie auf die Bekämpfung der steigenden Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen. Zur Bekämpfung von Anti­biotikaresistenzen wird ein One-Health-Ansatz benötigt, da resistente Bakterien, genetische Elemente und Antibiotika in Mensch, Tier und Umwelt auftreten. Die abnehmende Wirkung bestehender Antibiotika sowie die geringe und unzureichende Anzahl neuer Antibiotika in Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit, das Auftreten und die Übertragung von Antibiotikaresistenz zu verstehen.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung der JPIAMR wird eine begrenzte Anzahl transnationaler Forschungsprojekte gefördert, die einen Beitrag zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen leisten sollen. Die Bekanntmachung richtet sich an klinisch, experimentell oder sozialwissenschaftlich orientierte Arbeitsgruppen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/​oder industriellen Partnern, die in Verbünden zusammenarbeiten. Konsortien unter der Koordination von LMIC auf globaler oder regionaler Ebene sind willkommen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Verbundprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit höchstens 300 000 Euro bei einem bzw. 500 000 Euro bei zwei deutschen Partnern pro Konsortium (inklusive gegebenenfalls Projektpauschale oder Overheads) gefördert werden. Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: 16. März 2021, 12.00 Uhr (gilt nicht als Ausschlussfrist).

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BMBF: Verbundforschung zu Tumorheterogenität, klonaler Tumor-Evolution und Therapieresistenz – Nationale Dekade gegen Krebs

Gefördert werden sollen insgesamt ein bis zwei schlagkräftige, international konkurrenzfähige Forschungsverbünde, die das Themenfeld „Tumorheterogenität, klonale Evolution und Therapieresistenz“ bearbeiten und dabei hochkarätige national vorhandene Expertisen und Ressourcen bündeln. Jeder Forschungsverbund soll aus fünf bis neun ­experimentellen, theoretischen und klinischen, thematisch abgegrenzten Arbeitsgruppen, beispielsweise aus den ­Bereichen klinische Onkologie, Krebsgenomik, Entwicklungsbiologie, Evolutionsbiologie, Biochemie, Biophysik, Biostatistik oder Bioinformatik, bestehen und interdisziplinär organisiert sein. Unter einer Arbeitsgruppe wird ein Forschungsteam unter der Führung eines Projektleiters bzw. einer Projektleiterin verstanden. Jede Arbeitsgruppe be­arbeitet gemeinsam eine definierte Forschungsfrage, die sich synergistisch in die Ziele des Forschungsverbundes integriert. Die Mitglieder oder Ressourcen einer Arbeitsgruppe müssen nicht notwendigerweise an einer einzigen Institution lokalisiert sein. Unter Verwendung eines systemmedizinischen Forschungsansatzes und einer fokussierten onkologischen Fragestellung mit hoher klinischer Relevanz sollen die fünf bis neun Arbeitsgruppen gemeinsam die komplexen, dynamischen Prozesse der Krankheitsprogression analysieren. Das Potenzial, Fortschritte bei der effektiven und dauerhaften Therapie von Krebserkrankungen in absehbarer Zeit realisieren zu können, muss deutlich erkennbar sein.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und soll nach folgendem Verfahren ablaufen.

Frist: Bis spätestens 27. April 2021, 12.00 MEZ können Projektskizzen eingereicht werden.

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GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung zum themenspezifischen Bereich

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklungder bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können,dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der GKV dienen können.Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Die Forschungsprojekte müssen sich auf eines der nachfolgenden Themenfelderbeziehen.

  • Versorgungsforschung zu Erkenntnissen im Umgang mit Pandemien
  • Patient Journey in der Versorgung
  • Sektorenübergreifende und ambulante PROMs/PREMs
  • Altersmedizin
  • Komplexitätsreduktion administrativer Aufgaben in der Versorgung
  • Prävention stärken
  • Hygienemaßnahmen in der ambulanten Versorgung
  • Nutzung und Vertrauenswürdigkeit von KI-Anwendungen in der Versorgung

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten. 

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert.

Frist: Anträge können bis spätestens 9. Februar 2021,12.00 Uhr eingereicht werden.

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GBA Innovationsausschuss: Versorgungsforschung zum themenoffenen Bereich

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklungder bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können,dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der GKVdienen können. Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Dabei ist zu beachten, dass übergreifend besondere Projektstrukturen und -elemente vorgesehen werden können. Hierzu zählen u.a. Elemente der Digitalisierung oder Patient-Empowerment-Strukturen. Es wird eine angemessene Berücksichtigung von geschlechts- und altersgruppenspezifischen Aspekten ebenso erwartet wie die angemessene Einbindung von Fragestellungen zur Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie sozial benachteiligter Gruppen.

Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderungen können im Wege einer Projektförderung als Zuwendungen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt werden. Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten.

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert.

Frist: Anträge können bis spätestens 9. Februar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung von Pathomechanismen

Die interdisziplinären Verbünde sollen ein kooperatives und koordiniertes Forschungskonzept verfolgen. Die Arbeit im Verbund soll auf gemeinsam festgelegte Ziele, Fragen und einen gemeinsamen Forschungsgegenstand ausgerichtet sein. Methoden und disziplinäre Beiträge sollen gemeinsam festgelegt und die Ergebnisse zu einer Synthese vereint werden. Die Kohärenz eines Verbunds muss durch stringente Steuerungs- und Kooperationsmechanismen gesichert sein. Durch die interdisziplinären Verbünde soll die Erforschung gänzlich neuer Erkenntnisse und Lösungsansätze ermöglicht werden. Hierzu sollen in den Verbünden bedarfsgerecht sowohl verschiedene medizinische Disziplinen als auch Natur-, IT-, Technik- und Sozialwissenschaften oder Psychologie zusammenarbeiten.

  • Modul 1: Krankheitsübergreifende Pathomechanismen
  • Modul 2: Unbekannte Pathomechanismen einzelner Erkrankungen mit hoher Krankheitslast

Gefördert werden können alle Schritte der präklinischen und klinischen Forschung, die nötig sind, um krankheitsübergreifende bzw. krankheitsspezifische Pathomechanismen von Erkrankungen zu identifizieren und Ansatzpunkte für ihre Nutzung in der Prävention, Diagnostik und Therapie zu generieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden, gegebenenfalls ist eine Verlängerung um zwei Jahre möglich. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 29. Januar 2021, 12.00 Uhr eingereicht werden.

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BMBF: Prävention von Darmkrebs in jüngeren und künftigen Generationen

Krebs ist die zweithäufigste krankheitsbedingte Todesursache und die Krankheit, die den Menschen in Deutschland am meisten Angst bereitet. Eine der wichtigsten Aufgaben der Krebsforschung ist es, gezieltere und wirksamere Strategien in Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen zu erforschen und zu entwickeln. Um die zahlreichen vielversprechenden Entwicklungen in der Krebsforschung in ihrer hohen Dynamik aufzugreifen und die Forschung auf die Ansätze mit dem größten Potenzial zu fokussieren, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit weiteren Partnern die Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen. Der beste Weg in der Krebsbekämpfung ist es jedoch, Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen, oder möglichst früh zu erkennen. Die Prävention ist deshalb einer der zentralen Schwerpunkte in der Dekade. Diese Fördermaßnahme zielt darauf ab, rasche Fortschritte in Ursachenforschung, Gesunderhaltung, Früherkennung und Nachsorge bei jungen Menschen mit Darmkrebs zu erreichen. Hierzu werden Forschungsverbünde gefördert, die bundesweit Kapazitäten in der Forschung bündeln und zielorientiert eine interdisziplinäre wissenschaftliche Bearbeitung der Themenbereiche ermöglichen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen für die Verbünde werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Verbünde können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu insgesamt acht Jahren gefördert werden. Zunächst wird die Förderung jedoch auf in der Regel vier Jahre befristet.

Frist: Bis spätestens 20. Januar 2021.

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BMBF: Prävention und Versorgung epidemisch auftretender Infektionen mit innovativer Medizintechnik

Infektionskrankheiten zählen zu den häufigsten Krankheits- und Todesursachen weltweit. Eine der größten Herausforderungen ist es, neu auftretenden Infektionskrankheiten zu begegnen, da aufgrund der zunächst fehlenden Erreger-spezifischen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten das Risiko einer epidemischen oder gar pandemischen Aus­breitung besteht. Gegenwärtig prioritär ist sowohl die Eindämmung des SARS-CoV-2-Ausbruchs als auch die Versorgung der Covid-19-Patienten. Mit SARS-CoV-2 Infizierte müssen umgehend diagnostiziert und Covid-19-Erkrankte optimal medizinisch versorgt werden. Neben der Erforschung und Entwicklung Virus-spezifischer Arzneimittel und der Impfstoffentwicklung sind an dieser Stelle medizintechnische Lösungen in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie in der Lenkung der damit verbundenen Versorgungsprozesse essentiell.

Gegenstand der Förderung sind grundsätzlich industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen medizintechnischen Lösungen angestrebt wird. Die Ergebnisse können Medizinprodukte oder innovative medizinische Dienstleistungen sein. Gefördert werden Konsortien zwischen Medizintechnikunternehmen, der klinischen Versorgung, akademischen Institutionen und/oder der Versorgungsforschung, die bei Auftreten von Infektionen mit epidemischem Potential relevante Versorgungsabläufe adressieren.

Die FuE-Förderung hat folgende thematische Schwerpunkte:

  • Medizintechnik zur Prävention von Infektionen
  • Diagnostik von Infektionen und resultierender Erkrankungen
  • Therapie/Nachsorge von Infektionen und Erkrankungen
  • Eindämmung von Infektionen
  • Vernetzung von Versorgungs- und Industrieforschung zu epidemischen Infektionskrankheiten

Die Themenfelder sind als beispielhaft und nicht abschließend anzusehen. Es können auch Projekte in nicht explizit genannten Anwendungsbereichen gefördert werden, solange die Lösungsansätze einen Beitrag zur genannten Zielstellung und Thematik der Förderrichtlinie leisten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und hat laufzeitabhängig unterschiedliche Einreichfristen.

Fristen: Für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten können dem Projektträger bis 28. September 2020 Projektskizzen vorgelegt werden. Das Entscheidungs- und Antragsverfahren für diese Vorhaben wird beschleunigt bearbeitet. Für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten endet die Vorlagefrist zum 30. Januar 2021.

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger jeweils bis spätestens zum 15. Februar vorzulegen. Die letztmalige Einreichung von Projektskizzen ist zum 15. Februar 2026 möglich.

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. Förderwürdig sind Vorhaben, die den Ersatz von Tierversuchen, eine Reduktion von Versuchstierzahlen oder eine Minderung des Belastungsgrades bezüglich Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren erwarten lassen. Dies gilt auch für den Bereich der Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie für die Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen, wenn dabei Tierversuche zur Anwendung kommen. In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. Darüber hinaus sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts grundsätzlich förderfähig, sofern sie einen Beitrag zur Verbreitung von Alternativmethoden leisten können, der Bewertung bestehender 3R-Potenziale oder der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes dienen. In beiden Modulen ist eine Begleitung des Vorhabens durch erfahrene Mentoren förderfähig.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen / Other funding bodies

FNI-NSTC-DFG: African-German Scientific Exchange in the Field of Public Health

The Fundo Nacional de Investigação (FNI) of the Republic of Mozambique in close collaboration with the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) of the Federal Republic of Germany, and the National Science and Technology Council (NSTC) of the Republic of Zambia would like to invite researchers to engage in a scientific exchange in the field of public health. Examples are: public health topics related to infectious diseases or non-communicable diseases; availability, quality and utilisation of data for health monitoring and surveillance; mental health; population movement/migration; health policies and strategies to support regional drugs/therapeutics.

The partnering funding organisations would like to facilitate this exchange by means of the following:

• an invitation to submit, share and discuss research ideas in the form of posters
• followed by a virtual research symposium to take place between 16 and 18 March 2021.

Researchers from the following countries are invited to participate in the initiative:
Botswana, Germany, Malawi, Mozambique, Namibia, Zambia and Zimbabwe.
Qualified researchers (as a rule, those who hold a doctorate and have a track record in their respective research field) are invited to submit a poster.

Deadline: 31 January 2021.

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DFG: Nachwuchsakademie „Herzchirurgie II – Vom Einzelantrag zur Vernetzung“

Zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich Herzchirurgie startet im April 2021 eine zweite von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtete Nachwuchsakademie. Die Nachwuchsakademie soll interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus der Herzchirurgie in einem frühen Stadium ihrer Karriere konkret bei der Entwicklung und Beantragung von wissenschaftlichen Projekten helfen, die die Qualitätsansprüche eines öffentlichen Drittmittelprojekts erfüllen. Die Akademie bietet hierbei die Gelegenheit, mithilfe gezielter Schulungen und der Betreuung durch einen Projektpaten eigene Projektideen zu entwickeln, Fallstricke und Unzulänglichkeiten in Forschungsanträgen und im Design von Projekten zu erkennen und sich untereinander zu vernetzen. Gegenstand der geplanten Nachwuchsakademie sind fachspezifische Themen der Herzchirurgie mit dem Fokus auf Forschungsvorhaben und Projekte, die die nationale und/oder internationale Vernetzung mit zum Ziel haben oder die entscheidenden Vorbereitungsschritte in diese Richtung beinhalten.

Nach dem Auswahlprozess, bei dem sich die Bewerber mit ihren Projektideen und persönlichen Qualifikationen beworben haben, erfolgt die Nachwuchsakademie in vier Phasen.

  • Die erste Phase besteht aus einem Planungsworkshop, der am 19. April 2021 in München stattfinden wird.
  • Im Zentrum der Nachwuchsakademie steht die eigentliche Akademiewoche (Phase 2), die vom 20. bis 25. Juni 2021 in Jena stattfinden wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Projektideen der Gruppe vor, erhalten dort zusätzlich zu der bereits erfolgten Rückmeldung weitere persönliche Hinweise zu ihren Antragsentwürfen und werden intensiv von den Projektpaten begleitet.
  • In der dritten Phase reichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren im Rahmen der Nachwuchsakademie selbstständig ausgearbeiteten Forschungsantrag für eine Anschubfinanzierung bei der DFG ein. Frist zu Einreichung der Sachbeihilfeanträge bei der DFG ist der 15. September 2021.
  • Alle Teilnehmenden der Nachwuchsakademie werden circa ein Jahr nach Abschluss der Akademiewoche Gelegenheit haben, bei einem Revisionsworkshop die neu geknüpften Kontakte zu intensivieren und weitere Beratung zum Projektverlauf zu erhalten (Phase 4).

Frist: 15. September 2021.

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NSFC-DFG: Joint Sino-German Research Projects 2021 in Chemistry, Life Sciences, Medical Sciences and Management Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the National Natural Science Foundation of China (NSFC) are continuing their long-standing collaboration in the field of joint Sino-German research projects. This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and China to design and carry out jointly organised research projects of outstanding scientific quality. Funding within this initiative will be available for collaborative research projects consisting of researchers from both partner countries.

The present initiative is open to joint research projects in the fields of chemistry, life sciences, medical sciences and management sciences.

Deadline: All proposals must be submitted by 3 March 2021.

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EKFS: Memorial-Stipendien 2021

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige Ärzte am Beginn ihres Berufsweges unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll der Grundstein zur wissenschaftlichen Selbständigkeit und zur Karriere als Clinician Scientist gelegt werden. Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für junge Ärzte in der Weiterbildungsphase aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 230.000 € dotiert, von denen bis zu 80% für die Finanzierung des eigenen tariflichen Gehalts verwendet werden können. Erwartet wird ein Antrag, der die wissenschaftliche Bedeutung und Qualität des Forschungsvorhabens zeigt und die bisherigen wissenschaftlichen Leistungen des Antragstellers sowie sein Potenzial für eine erfolgreiche akademische Karriere aufzeigt.

Antragsberechtigt sind Ärzte in der Weiterbildungsphase an Universitätsklinika oder an anderen Forschungseinrichtungen mit Aufgaben in der Patientenversorgung in Deutschland.

Frist: Bis zum 9. Februar 2021 können Antragsskizzen eingereicht werden.

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DFG: French-German Call for Proposals in the Natural, Life and Engineering Sciences

The French Agence Nationale de la Recherche (ANR) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are continuing their annual joint calls for French-German projects in the Natural, Life and Engineering Sciences. This is based on an agreement signed by both agencies, which was confirmed by the DFG’s joint committee (“Hauptausschuss”), establishing joint French-German projects as a standard offering within the DFG’s research grants programme.

For the 2021 edition of this call, ANR will act as the lead agency, i.e., joint proposals describing the bilateral projects as a whole have to be submitted firstly to ANR, which will be responsible for processing proposals and conducting the review process. The DFG will require a copy of the proposal documents to be submitted on its web portal for proposal submissions.

ANR requests pre-registration by the French project coordinator. This only includes formal data (title, acronym, participating scientists, financial estimates, etc.) and is required before 1 December 2020 at 1 p.m. on ANR’s submission website. Details can be found on ANR’s website (see below).

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ThyssenStiftung: Projektförderung - Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung / Project grants - Molecular causes in the development of illnesses

ThyssenStiftung: Projektförderung - Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung / Project grants - Molecular causes in the development of illnesses

Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen.

Die Untersuchungen können am Zell- und/oder Tiermodell, sollten jedoch mindestens teilweise an krankheitsrelevanten, humanen Gewebeproben und/oder Zellen erfolgen. Dies gilt ausschließlich für Anträge, die im Rahmen der Förderarten Projektförderung sowie Stipendien gestellt werden.

  • Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten und die mit Unterstützung der Stiftung eine eigene kleine Arbeitsgruppe aufbauen bzw. verstärken möchten. Die Stelle der antragstellenden Person sollte dabei durch die aufnehmende Forschungseinrichtung finanziert werden.
  • Die Beantragung der eigenen Stelle ist grundsätzlich nicht möglich.
  • Bereits fest etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Lehrstuhlinhaber/innen, Klinikdirektor/innen) sind nicht antragsberechtigt.

Bevorzugt gefördert werden folgende Vorhaben:

  • Die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische  Krankheiten in vitro und in vivo, wobei der Arbeitsplan auch Untersuchungen an humanen Gewebeproben und/oder Zellen beinhalten sollte
  • Die Charakterisierung von bereits etablierten Zell- und Tiermodellen zu genetisch bedingten Erkrankungen (mit molekularbiologischer Methodik)
  • Die Analyse von Genen, die prädiktiv sind für die Prognose oder das Therapieansprechen einer Erkrankung (›personalised medicine‹), sofern diese einen Erkenntnisgewinn zu den mechanistischen Hintergründen der ursprünglichen Krankheitsentstehung verspricht

Nicht gefördert werden:

  • Rein methodologische Untersuchungen
  • Deskriptive populationsgenetische Untersuchungen sowie Linkage- und Assoziationsstudien
  • Reine (Wirkstoff)-Screening-Vorhaben
  • Forschungsvorhaben ohne direkten Krankheitsbezug
  • Forschungsvorhaben, die die Etablierung des zu untersuchenden Tiermodells in der beantragten Förderlaufzeit vorsehen
  • Forschungsvorhaben, die keine Untersuchungen an krankheitsrelevanten humanen Gewebeproben und/oder Zellen vorsehen
  • Forschungsvorhaben zu Infektionskrankheiten
  • Diagnostische oder überwiegend therapieorientierte, rein klinische Studien

Stichtage: 15. Februar und 15. September eines jeden Jahres

Weitere Informationen

 

In the area of “Molecular causes in the development of illnesses”, molecular biological studies of illnesses are supported whose development is primarily based on genetic defects or whose gene variants contribute to the development of complex illnesses.

Studies may be performed on cell culture and/or animal models, but should at least in part be performed on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses. This only applies for applications submitted for support of projects or stipends.

  • Project proposals are only accepted from researchers that have a Ph.D. and relevant experience in the priority field of research. They should generally have two to four years’ experience in post-doctoral research and want to set up or expand a small working group of their own with the support of the Foundation. The position of the applicant should be funded by the host research Institute.
  • It is generally not possible to obtain funding for one’s own position.
  • Firmly established researchers and scientists (holders of chairs, directors of clinics) are not eligible for support of projects.

The following projects are assigned preference:

  • The functional analysis of genes, gene products and their signal transduction pathways for monogenic and complex genetic illnesses in vitro and in vivo, whereby the work plan should also contain studies on human tissue specimens and/or cells
  • The characterisation of cell and animal models that have already been established for the study of genetic illnesses (with molecular biology methods)
  • The analysis of predisposing genes or therapies which modify illnesses (‘personalised medicine’) if this holds out the promise of additional findings being generated on the mechanistic causes of disease formation

Support is not provided for:

  • Purely methodological studies
  • Descriptive genetic studies of populations as well as linkage and association studies
  • Purely drug screening projects
  • Research projects without any direct connection to an illness
  • Research projects involving the development of an animal model that is to be studied in the grant period applied for
  • Research projects that do not involve any studies on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses
  • Research projects relating to infectious diseases
    Diagnostic and primarily therapy-oriented projects

Cut-off dates: annually 15th February and 15th September

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DFG: Much More Than Defence - the Multiple Functions and Facets of CRISPR-Cas

In 2017, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Much More Than Defence: the Multiple Functions and Facets of CRISPR-Cas”. The programme is designed to run for six years. The present call now invites proposals for the second three-year funding period. The two major goals of this concerted Priority Programme are:

  • the identification and investigation of new CRISPR-Cas functions beyond viral defence using model representatives of archaea and bacteria
  • the elucidation of the molecular mechanisms underlying these novel functions using state-of-the-art methods

The cooperation of researchers from different disciplines, such as microbiology, genetics, medical microbiology, biochemistry, biophysics, bioinformatics, ecology, structural biology, molecular dynamics, single-molecule localisation microscopy and single-molecule biochemistry, will provide the framework for a successful Priority Programme. The Priority Programme exclusively focuses on the functions of CRISPR-Cas systems in prokaryotes and excludes projects concerned with the application of the technology and with viral defence. To promote cooperation and synergies in the Priority Programme projects have to meet one of the following criteria:

  • The CRISPR-Cas systems have to be studied in a bacterial or archaeal organism.
  • The underlying molecular mechanisms are investigated.
  • Bioinformatics analyses are performed to classify CRISPR-Cas systems and to help elucidate the role and functions of the CRISPR-Cas systems.
  • Only new functions of the CRISPR-Cas systems that are beyond the viral defence activity are studied.
  • The cross-talk between CRISPR-Cas systems and cellular pathways is elucidated.
  • Projects covering “public understanding of science” are also considered. Applicants should have experience with the CRISPR-Cas system and projects have to deal exclusively with the CRISPR-Cas system.

Deadline: Proposals must be submitted in English by 3 March 2021.

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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Wilhelm Sander-Stiftung: Krebsforschung

Seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren hat die Wilhelm Sander-Stiftung über 2.200 Forschungsprojekte gefördert und ein Fördervolumen von über 236 Mio. ausgeschüttet (Stand 31.12.2018). Unterstützt werden von der Wilhelm Sander-Stiftung hauptsächlich Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Krebsforschung (klinisch und klinisch-experimentell). Die Förderung ist beschränkt auf Deutschland und die Schweiz.

Bitte reichen Sie vor der ausführlichen Antragstellung eine kurze Voranfrage bei der Wilhelm Sander-Stiftung ein, um sicher zu stellen, dass das geplante Forschungsprojekt für das aktuelle Förderspektrum der Stiftung geeignet ist.

Frist: Jederzeit.

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DIVI: Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe

Die DIVI Stiftung vergibt eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro im Bereich der Gesundheitsfachberufe. Darunter fallen insbesondere Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Der Preis wird in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin vergeben.

Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen.

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

EKFS: Schlüsselprojekte / Key Projects

Mit dieser Fördermaßnahme fördert die Stiftung Projekte, die das Potenzial aufweisen, grundlegende für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu zeitigen. Dies kann z. B. sein:

  • der Nachweis eines bisher fehlenden Kausalzusammenhangs,
  • das Testen einer bisher nicht da gewesenen oder nicht bearbeitbaren Hypothese,
  • das Infrage-Stellen einer bisher allgemein akzeptierten Theorie, ein „proof of principle“ oder eine “first in man” Untersuchung eines innovativen Interventionsansatzes,
  • oder auch eine klinische Studie, die das Potential hat, Leitlinien entscheidend zu verändern (ausgenommen pharmazeutische Phase III-Studien).

Anträge können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden, die in ihrem Forschungsgebiet international ausgewiesen sind und auf einschlägigen Gebieten herausragend veröffentlicht haben. Sowohl Personal- als auch Sachmittel können beantragt werden, die für die Umsetzung des geplanten Projekts notwendig und wissenschaftlich wohl begründet sind. Die Mittelvergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

Frist: Die Anträge können jederzeit gestellt werden.

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The Foundation’s aim with this funding measure is to find projects that have the potential to lead to fundamental discoveries that are groundbreaking for an entire field of research. This could be, for example:

  • evidence of a causal connection that was previously lacking,
  • testing of a previously non-existent or unworkable hypothesis,
  • questioning of a previously generally accepted theory, a “proof of principle” or a “first-in-man” examination of an innovative intervention approach,
  • or even a clinical trial that has the potential to significantly transform guidelines (with the exception of phase III pharmaceutical trials).

Applications can be made by scientists who have gained international recognition in their area of research and who have had outstanding publications in relevant fields. Both human and material resources may be applied for as necessary and scientifically justified for implementation of the planned project. The funds shall be allocated in a two-stage procedure.

Deadline: Applications can be submitted at any time.

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EKFS: Projektförderung für Erst- und Zweitantragsteller / Project funding for First an Second Applications

Die Förderlinie “Erst- und Zweitantragsteller” der Else Kröner-Fresenius-Stiftung bietet die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt Anträge einzureichen, die in einem gesonderten Wettbewerb bewertet und entschieden werden. Gefördert werden hervorragende junge Wissenschaftler im frühen Karrierestadium. Die Förderung dient grundsätzlich nicht der Finanzierung der eigenen Stelle der Antragsteller. Anträge können von promovierten Ärztinnen und Ärzten oder in der medizinischen Forschung tätigen Naturwissenschaftlern gestellt werden. Erste Originalpublikationen als Erstautor sind Voraussetzung. In der Regel haben die Antragsteller nach der Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen einer postdoc Zeit oder begleitend zu ärztlichen Weiterbildung fortgeführt. Die Einwerbung von einem eigenen Förderprojekt in begutachteten Verfahren, von intramuralen Fördermitteln oder kleineren externen Teilprojektförderungen (z. B. als Mitantragsteller) sind kein Ausschlussgrund für die Antragstellung. Gleiches gilt für personenbezogene Stipendien, die ohne Sachmittel vergeben wurden. Wissenschaftler, die als Projektleiter mehr als ein Förderprojekt in begutachteten Verfahren von Else Kröner-Fresenius-Stiftung, DFG, BMBF, Krebshilfe, EU u. ä. eingeworben haben, sind allerdings in diesem Verfahren nicht mehr antragsberechtigt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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The funding and support of young applicants on the way to scientific and/or scholastic selfreliance has always been an emphasis at the Else Kröner-Fresenius-Stiftung foundation. The line of funding entitled “First-Time Applicants” provides the opportunity to submit applications at any time. They are subsequently evaluated and decided upon in a competition among first-time applicants. This funding fundamentally does not serve the purpose of financing own positions to be held by applicants. Applications can be made by physicians with a degree as a doctor of medicine (MD) or by life scientists with a doctorate and active in the field of medical research who are employed at a university hospital, a university or an extramural research facility or institution in Germany.  First-time original publications in a capacity as lead author are a prerequisite. As a rule, applicants have set forth their scientific and/or scholastic work after having received their doctorate within the course of a post-doctoral period or as accompaniment to their advanced medical training

Deadline: Anytime.

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DSHF: Klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung (DSHF) fördert klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen. Zu unserer Freude stellen wir fest, dass sich die Deutsche Stiftung für Herzforschung immer mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert. Die bislang publizierten Forschungsergebnisse sind vielfach exzellent und in Fachkreisen hoch gelobt. In der Regel finanziert die Stiftung Projekte in der Größenordnung von 70.000 EUR und einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Gerade vielen jüngeren Forschern wird so eine Zukunftsperspektive geboten, indem hier die nötige Anschubfinanzierung gegeben und ihnen so der oft schwierigen Weg in die Wissenschaft geebnet wird. Die Stiftung legt ausdrücklich Wert darauf, gerade auch patientennahe Forschung zu fördern. Sie unterstützt Projekte, von denen erwartet wird, dass die Ergebnisse in Zukunft einer breiten Öffentlichkeit zugute kommen werden.

Finanziert werden:

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung
    (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung erwartet von den geförderten Forscherinnen und Forschern eine gewisse Mitarbeit dabei, die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – in einer für Laien verständlichen Form sowie für die interessierte Fachwelt.

Frist: Jederzeit.

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Deutsche Herzstiftung: Projektförderung

Die Deutsche Herzstiftung finanziert Projekte in der Größenordnung von 40.000 Euro bis 70.000 Euro. Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte bis zum Alter von 40 Jahren, die in Deutschland ein patientennahes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der grundlagenbezogenen und klinischen Forschung im Bereich der Vorbeugung, der Diagnostik, der Therapie und der Nachbehandlung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen durchführen. Die Projektdauer sollte 2 Jahre nicht überschreiten. Das Forschungsvorhaben darf nicht der Zusatz- oder Zwischenfinanzierung der Stelle des/der Antragstellers/Antragstellerin dienen.

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Frist: Jederzeit.

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DGK: Clinician-Scientist Programm (CSP)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. fördert den ärztlich-wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie durch Vergabe einer projektgebundenen Finanzierung, die der 50%igen Freistellung von der ärztlichen Tätigkeit zum Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe dient.

Die DGK möchte junge Ärzte (m/w) ermutigen sich mit einem originellen und innovativen, kardiovaskulären Grundlagen- bzw. translationalen oder klinischem Forschungsvorhaben wissenschaftlich eigenständig zu machen und neben der klinischen Ausbildung ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen, um ein wissenschaftliches Projekt zur eigenen Profilbildung nachhaltig zu bearbeiten. Es ist das ausdrückliche Ziel das Berufsbild des Clinician-Scientist zu stärken. Zu diesem Zweck wird zunächst 1 CSP Stipendium pro Jahr vergeben. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000,- Euro pro Jahr für einen Förderzeitraum von 2 Jahren, d.h. maximal 100.000,- Euro insgesamt.

Antragsberechtigt sind promovierte Assistenzärzte (m/w) während ihrer Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie bzw. Fachärzte für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie.

Frist: Eine Bewerbung ist zum 31. August eines jeden Jahres möglich.

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DIVI Stiftung: Förderstipendium

Die DIVI Stiftung vergibt ein Förderstipendium in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten für Nachwuchswissenschaftler (Alter unter 40 Jahren).

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Im Hinblick auf die Förderung und Weiterentwicklung der klinischen und medizin-technischen Forschung in der Intensivmedizin und Notfallmedizin unterstützt die DIVI Stiftung insbesondere folgende Themen:

  • angewandte Grundlagenforschung
  • Evaluation pathophysiologischer Grundlagen und prognostischer Kenngrößen
  • Verbesserung technologischer Prinzipien und Verfahren
  • Entwicklung neuer Therapiestrategien
  • Förderung von Kommunikationstechniken im Bereich der Notfallmedizin und des Rettungswesens

Über die Stipendienvergabe entscheidet ein Komitee der DIVI Stiftung.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina: Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: Keine, Anträge jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

Akademie der Wissenschaften Hamburg: Wissenschaftspreis 2021 "Künstliche Intelligenz in der Medizin"

Zum siebten Mal schreibt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg den Hamburger Wissenschaftspreis aus. Thema der Ausschreibung für 2021 ist Künstliche Intelligenz in der Medizin. Der Preis wird von der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve mit 100.000 Euro dotiert. Die thematische Ausrichtung 2021 soll die Bedeutung und Notwendigkeit der Forschung zur Künstlichen Intelligenz in der Medizin mit allen ihren Facetten öffentlich bewusst machen und fördern.

Ausgezeichnet werden können eine in Deutschland arbeitende Wissenschaftlerin bzw. ein in Deutschland arbeitender Wissenschaftler oder eine Forschungsgruppe. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Frist: Vorschläge können bis zum 31. Januar 2021 eingereicht werden.

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Fürst Donnersmarck-Stiftung: Forschungspreis 2021

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation. Der Preis ist mit 30.000,– Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000,– Euro ausgestattet sind. Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurolo-gischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen. Prämiert werden interdisziplinäre Rehabilitationskonzepte und -methoden sowie wissenschaftliche Wirksamkeits- und Effizienznachweise (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte). Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus dem neueren Feld der Teilhabeforschung, die Menschen mit Behinderung selbst am Forschungsprozess direkt beteiligen.Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Frist: Bis zum 30. Juni 2021 können Berwerbungen eingeschickt werden.

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The Board of Trustees of the Fürst Donnersmarck Foundation Berlin, a foundation dedicated to the rehabilitation of people living with physical and multiple disabilities, awards a research prize for neuro-rehabilitation on a triennial basis. The total prize money of € 30,000 can be distributed between more than one winner. Up to five additionalcommendations of € 3,000 each can also be awarded. The prize is awarded to current scientific research work in the field of the neurological rehabilitation of persons with acquired damage to the nervous system. The work should focus on post-clinical long-term rehabilitation. The prize recognises interdisciplinary rehabilitation strategies and methods, as well as the examination of scientific effectiveness and efficiency (outcome research), and how these developments meet the specific needs of rehabilitation providers, funding bodies and political institutions (socio-economic effects). Works from the recent field of participation research which directly include persons with disabilities in the research process will receive special consideration.Submissions can comprise academic dissertations and theses, published project reports, book publicationsand specialist journal articles in German or English, which have been completed within the past two years.

Deadline: Applications must be submitted by 30th June 2021.

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Deutsche Herzstiftung: Wilhelm P. Winterstein-Preis

Der Förderpreis der Deutschen Herzstiftung ist nach seinem Stifter, Wilhelm P. Winterstein, benannt. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, begründete Wilhelm P. Winterstein seinen Entschluss, gemeinsam mit seiner Frau Ursula den jährlichen Förderpreis der Herzstiftung zu spenden. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Prämiert werden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevorzugt aus einem patientennahen Forschungsbereich.

Frist: Jährlich im März.

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GlaxoSmithKline Stiftung: Publizistik-Preis

Der Publizistik-Preis wird für hervorragende Arbeiten verliehen, die biomedizinischeThemen oder auch ihren Wissenschafts- bzw. strukturpolitischen Hintergrund einer breiten Öffentlichkeit in Print, Hörfunk, TV und/oder Internet allgemein verständlich darstellen. Die Bewerbung um den Publizistikpreis kann auf Eigeninitiative erfolgen, eine Nominierung istnicht erforderlich. Die Arbeit soll nicht vorNovember 2019 publiziert und ebenfalls bisher unprämiert sein.

Dotierung: Insgesamt bis 15.000 EUR

Frist: 15. November 2020.

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Schering Stiftung: Friedmund Neumann Preis 2021

Die Schering Stiftung vergibt den Friedmund Neumann Preis an Nachwuchswissenschaftler*innen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben. Er richtet sich an junge Wissenschaftler*innen, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, exzellente wissenschaftliche Leistung sichtbar zu machen und dadurch die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben.

Frist: Vorschläge für den Friedmund Neumann Preis 2021 können bis zum 17. Februar 2021 bei der Schering Stiftung eingereicht werden.

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Schering Stiftung: Ernst Schering Preis 2021

Der mit 50.000 Euro dotierte Ernst Schering Preis ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftspreise. Die Schering Stiftung zeichnet damit jährlich herausragende Wissenschaftler*innen aus, deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen im Bereich der Biomedizin hervorgebracht hat.

Frist: Nominierungen für den Ernst Schering Preis 2021 können bis zum 17. Februar 2021 bei der Schering Stiftung eingereicht werden.

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Ernst Jung-Preis für Medizin

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung engagiert sich national, international und interdisziplinär für den Fortschritt der Humanmedizin. Mit dem seit 2006 vergebenen Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung zielt sie darauf, den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Darüber hinaus verleiht sie in jedem Jahr den mit 300.000 Euro dotierten Ernst Jung-Preis für Medizin und die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold. Gemeinsam zählen die drei Preise mit einer Gesamtsumme von 540.000 Euro europaweit zu den höchstdotierten Medizinpreisen.

Frist: Jährlich.

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August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis 2019

Jährlich vergibt die Deutsche Stiftung für Herzforschung einen Wissenschaftspreis, der in kardiologischen Kreisen hoch angesehen ist: den August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis. Der Preis ist mit 15.000 EUR dotiert und zählt zu den herausragenden Instrumenten der Nachwuchsförderung. Er wird für hervorragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der patientennahen Herz-Kreislaufforschung verliehen. Eine besondere Ehre für die Preisträger, aber auch für die Deutsche Stiftung für Herzforschung, stellt der Rahmen dar, in dem die Preisverleihung stattfindet: Seit 2003 ist sie ein fester Bestandteil der Eröffnungsveranstaltung zur Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e. V.

  • Teilnahmeberechtigung: Wissenschaftler/innen aus Deutschland bis zum 40. Lebensjahr

Frist: Jederzeit.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Frist: 12. April 2020. Die Frist für die nächste jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Avrion Mitchison Preis

Der Preis wird von der Schering Stiftung für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der chronischen Entzündung vergeben. Er zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Preisträger können Personen sein, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Bewerbungen sollen Bezug zur Rheumatologie haben. Es können bereits angenommene und begutachtete Universitätsschriften (Diplom- und Doktorarbeiten) sowie publizierte oder zur Publikation angenommene Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein dürfen. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
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