Medizin / Medicine

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Bundesförderungen / Federal Funding

BMBF: 4. Aufruf Computational Life Sciences mit dem Fokus auf das Themengebiet "KI-Methoden für die Infektionsforschung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bringt mit dieser Richtlinie die Entwicklung innovativer Methoden und Softwarewerkzeuge zur bioinformatischen Verarbeitung, Modellierung und Simulation in den Lebenswissenschaften voran. Dadurch sollen der lebenswissenschaftlichen Forschung in Deutschland effiziente und zuverlässige Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden, um die durch neueste experimentelle Methoden oder die Zusammenführung verschiedener Modalitäten gewonnenen Daten geeignet zu modellieren und zu analysieren.

Mit dem Förderaufruf der vierten Auswahlrunde wird der thematische Fokus für die Skizzeneinreichung 2021 auf das Themengebiet „KI-Methoden für die Infektionsforschung“ festgelegt. Im Rahmen der Fördermaßnahme sollen durch die Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz sowie der Lebenswissenschaften neue innovative Methoden, Software-Werkzeuge und Computermodelle entwickelt werden, um biomedizinische Forschungsdaten effizienter auswerten zu können. Ziel ist es, die Erforschung der molekularen Interaktionsnetzwerke zwischen Erregern und Wirtskörper während einer Infektion oder einer Therapie zu unterstützen. Die Forschungsvorhaben sollen neue Anwendungsfelder im Bereich der künstlichen Intelligenz in der Infektionsforschung erschließen und die besonderen methodischen Herausforderungen in diesem Bereich angehen.

Frist: 27. Mai 2021.

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BMBF: Förderung von frühen klinischen Studien

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, bestehende Barrieren in der Translationskette zwischen präklinischer und klinischer Forschung in Deutschland zu überwinden und die Erfahrung und Expertise in diesem Forschungsbereich in Deutschland auszubauen. Vielversprechende Forschungsansätze und neue Wirkstoffanwendungen sollen, in größerem Maße als bislang, frühzeitig identifiziert und konsequent weiterverfolgt werden. Die Ziele der Fördermaßnahme werden erreicht, wenn durch die Erhöhung der Zahl an frühen klinischen Studien bis Phase II vermehrt vielversprechende, hoch qualitative Erkenntnisse aus der präklinischen Forschung in spätere Phasen der klinischen Forschung überführt werden.

Zweck der Fördermaßnahme ist die Förderung von wissenschaftsinitiierten frühen klinischen Studien in Deutschland. Es sollen neuartige therapeutische Ansätze und neue Anwendungsbereiche für bekannte Medikamente entwickelt und untersucht werden. Die Förderung von frühen klinischen Studien macht diesen Wissenschaftsbereich für Forschende attraktiver und stärkt Deutschland im internationalen Vergleich. Forschungsgruppen an akademischen Einrichtungen soll die Möglichkeit gegeben werden, schon früh eine ganzheitliche Translation anzustreben und die Verwertungsmöglichkeiten ihrer Projektideen zu verbessern. Zudem soll es Patientinnen und Patienten ermöglicht werden, ihre Sichtweise und ihre Bedarfe aktiv einzubringen und so langfristig von der Fördermaßnahme zu profitieren.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

  • Modul 1: Projekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden.
  • Modul 2: Die Projekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden (Klinische Entwicklung). Zusätzlich können bis zu drei Jahre für die präklinische Forschung beantragt werden, in der die Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten nach Good Manufacturing Practice (GMP) und pharmakologisch-toxikologische Prü­fungen durchgeführt werden.

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens 15. Juni 2021 eingereicht werden.

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BMBF: Förderung einer Vorbereitungsphase von afrikanisch-deutschen Forschungsnetzwerken für Gesundheitsinnovationen in Subsahara-Afrika

Die vorliegende Bekanntmachung regelt die Vorbereitungsphase für die zweite Phase der Fördermaßnahme „Forschungsnetzwerke für Gesundheitsinnovationen in Subsahara-Afrika“. Ziel der Vorbereitungsphase ist es, intensive und langfristige Kooperationen zwischen Wissenschaftlern aus Deutschland und Subsahara-Afrika nachhaltig aus- und aufzubauen. Durch die Vernetzungs- und Sondierungsmaßnahmen sollen sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut als auch neue Kontakte geknüpft beziehungsweise neue Kooperationen initiiert werden.

Gefördert wird mit dieser Förderrichtlinie die Konzepterstellung für den Auf- oder Ausbau von Netzwerken der Gesundheitsforschung. Konsortien erhalten die Möglichkeit, im Rahmen einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase (ca. ab Oktober 2021) ihre Ideen inhaltlich, strukturell und administrativ zu planen und zu einem Vollantrag auszuarbeiten.

Die Förderung findet in zwei Förderphasen statt, die aufeinander aufbauen:

  • Vorbereitungsphase (sechs Monate, Gegenstand der vorliegenden Förderbekanntmachung) und
  • Hauptphase (voraussichtlich fünf Jahre).

Leitgedanken der vorliegenden Fördermaßnahme sind eine gemeinsame Gestaltung durch afrikanische und deutsche Partner von Beginn an. Hierbei sollen wichtige aktuelle Forschungsfragen bearbeitet werden und deren Ergebnisse durch die Einbeziehung relevanter Ministerien und Mandatsträger in die Wissenschafts- und Gesundheitssysteme der afrikanischen Partnerländer einfließen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung mit bis zu 70 000 Euro pro Netzwerk sowie in der Regel für eine Laufzeit von sechs Monaten gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. April 2021.

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BMBF | JPI HDHL: Standardisierte Erfassung, Monitoring und/oder Biomarker zur Untersuchung der Nahrungsaufnahme, körperlichen Aktivität & Gesundheit / Standardised measurement, monitoring and/or biomarkers to study food intake, physical activity & health

Im Rahmen der Bekanntmachung werden transnationale Forschungsvorhaben gefördert, die sich mit der Entwicklung verbesserter Methoden und Instrumente zur Erfassung des Ernährungsverhaltens und körperlicher Aktivität befassen.

Es sollte mindestens eines der folgenden Forschungsthemen adressiert werden:

  1. Die Entwicklung verbesserter Methoden zur Erfassung des Ernährungsverhaltens mit Hilfe neuer Technologien, dies kann z. B. die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, nichtreaktive Datenerhebung, Erhebung von Lebensmitteleinkäufen usw. umfassen;
  2. die Weiterentwicklung existierender/​identifizierter Biomarker der Nahrungsaufnahme (beispielsweise Kombination identifizierter Biomarker zur Erhebung von Ernährungsmustern und/​oder Zusammensetzung der Ernährung, ­Validierung existierender Biomarker unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren wie Geschlecht, individuumsspezifische Variabilität, Genotyp etc);
  3. Identifizierung von Biomarkern für körperliche Aktivität (einschließlich Bewegungs- und Schlafverhalten) einschließlich der ersten Validierungsstufe(n);
  4. Entwicklung von Ansätzen für die wissenschaftliche Anwendung kommerziell verfügbarer, gerätegestützter Methoden zur objektiven Bewertung der körperlichen Aktivität (auch des Bewegungs- und Schlafverhaltens) sowie die Entwicklung von Ansätzen zur Handhabung, Aggregation und Analyse solcher Daten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen;
  5. Entwicklung integrativer Instrumente zur Erfassung von Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität.

Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Zur Bearbeitung der geplanten Projekte müssen mindestens drei einschlägig qualifizierte Partner in einem Verbund kooperieren. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen. Förderfähige Länder sind:

Belgien, Research Foundation – Flanders (FWO) und/oder Fund for Scientific Research – FNRS (F.R.S. – FNRS);  Deutschland, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und/oder Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL); Frankreich, French National Research Agency (ANR); Irland, Health Research Board (HRB); Lettland, Ministry of Education and Science (IZM); Österreich, Federal Ministry of Education, Science and Research; Spanien, Carlos III Health Institute (ISCIII); ·  Tschechische Republik, Ministry of Education, Youth and Sports (MSMT)

Ein Verbund darf maximal aus sechs Forschungsgruppen bestehen. Es dürfen hierbei nicht mehr als zwei Forschungsgruppen aus einem Land stammen. 

Darüber hinaus gelten die folgenden Bedingungen:

  • Die geförderten Verbünde müssen verschiedene Disziplinen umfassen und von der Zusammensetzung her geeignet sein, ambitionierte und innovative Forschungsziele zu erreichen. Aus den Projektanträgen muss der zusätzliche Nutzen der transnationalen Zusammenarbeit sowie der spezifische Beitrag der einzelnen Partner klar hervorgehen;
  • bei der Bearbeitung aller Themen sollen datenschutzrechtliche Belange und ethische Fragen im Zusammenhang mit der Erfassung des Ernährungsverhaltens und körperlicher Aktivität (Bewegungs- und Schlafverhalten) berücksichtigt werden;
  • die Antragstellenden werden dazu ermutigt, Endnutzer (z. B. Verbraucherinnen und Verbraucher, Industrie, Klini­kerinnen und Kliniker) in den Forschungsprozess von der Konzeption der Studie bis hin zur Disseminierung und Umsetzung einzubeziehen. Diese Zusammenarbeit erhöht den Impact der Forschung und erleichtert ihre spätere Anwendung in der Praxis;
  • bei der Entwicklung neuer Instrumente und Methoden sollen potentielle Einflussfaktoren auf die Ausprägung von Biomarkern bzw. Effektgrößen wie Alter, Geschlecht, sozio-ökonomischer Status Wohnort sowie ethnische und andere demographische Faktoren berücksichtigt werden;
  • sofern für das Vorhaben relevant, sollen bevorzugt bereits existierende Biobanken und/​oder Kohorten genutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, muss nachvollziehbar begründet werden, warum keine bereits bestehende Biobank/​Kohorte verwendet werden kann;
  • Anträge, die die Identifizierung neuer Biomarker für körperliche Aktivität zum Gegenstand haben, sollten Ansätze zur Validierung beinhalten und die Relevanz des Biomarkers für die Gesundheit aufzeigen;
  • Anträge, die sich ausschließlich mit Bewegungsmangel und/​oder Schlafverhalten befassen, sind von der Förderung ausgenommen.

Frist: Projektskizzen bis spätestens 31. März 2021, 16 Uhr MESZ

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The aim of this call is to encourage the development of improved methods and tools designed to assess and monitor diet and physical activity in order to help promote a healthier lifestyle.

The proposals should address at least one of the following topics:

  1. The development of improved methods for dietary assessment using new technologies, this can for example include ICT tools, unobtrusive data, food purchases, etc.;
  2. The further development of existing/identified biomarkers for food intake (e.g. combination of existing biomarkers to assess eating patterns and/or diet composition; validation of identified biomarkers taking into account influencing factors like gender, genotype or other individual variations);
  3. Identification of biomarkers of physical activities (also sedentary and sleep behavior) including the first step(s) of validation;
  4. Approaches to improve scientific application of commercially available devices for objective assessment of physical activity (also sedentary and sleep behavior) as well as develop approaches to process, aggregate and analyse such data in diverse populations;
  5. The development of integrative tools to assess and monitor both dietary intake and physical activity.

Only transnational projects will be funded: each consortium must involve three to six partners eligible for funding by the participating funding organisations from at least three different countries. No more than two eligible partners from the same country will be accepted in the same consortium. Partcipating countries/funding agencies are:

Belgium, Research Foundation – Flanders (FWO); Germany, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); France, French National Research Agency (ANR); Great Britian: Food Standards Agency (FSA) und/oder Medical Research Council, as part of UK Research and Innovation (MRC/​UKRI); Latvia, Ministry of Education and Science (IZM); Norway, Research Council of Norway (RCN); Poland, National Centre for Research and Development (NCBR)

Please carefully check the national/regional funding regulations (in the call text annex) because some of the topics described and types of research may not be suitable/eligible for all countries/funding organisations.

All topics should be tackled by identifying and addressing challenges regarding data privacy and ethical issues specific to diet and physical activity (also sedentary and sleep behavior).

Proposals are encouraged to engage end-users (e.g. consumers, industry, clinicians) in the research process from conception of the study to dissemination and implementation. These partnerships increase the impact of research and facilitate its later use in public health practice, contributing to the sustainability of the funded initiative.

In addition, the following conditions apply as well:

  • Each research consortium should involve different disciplines to achieve ambitious and innovative scientific goals. Proposals should clearly demonstrate the added-value from working together and the unique contributions of each partner.
  • When designing new tools and methods, proposals should consider potential moderators of biomarker levels and effects such as age, sex, gender, socio-economic status, geography and ethnic or other demographic features/differences.
  • The data management plan should respect the FAIR principles. In particular, proposals should explain how the knowledge/data gathered through their projects will be made available to the wider research community.
  • Proposals should be consumer/patient-oriented, e.g.: by handling consumer perception, by improving the availability of allergen information to consumers i.e. food labelling, online information etc., by involving consumers during food product development, through a better communication/information to the population or by other relevant activities;
  • Applicants should provide open access to peer-reviewed publications resulting from the projects.
  • Proposals that study the identification of new biomarkers for food intake are out of scope.
  • Proposals focused exclusively on sedentary and/or sleep behavior are also not within the scope of this call.
  • Proposals which focus on the identification of new biomarkers of physical activity should carefully consider approaches for validation and should demonstrate the relevance of the biomarker to human health.

Deadline: pre-proposals should be submitted by 31 March 2021 at 16:00 CEST

Call announcement

Call text in full

BMBF: Förderung von transnationalen Forschungsprojekten innerhalb der „JPIAMR“ zu One-Health-Interventionen - Antibiotikaresistenzen

Der aktuellen strategischen Forschungs- und Innovationsagenda der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) folgend zielt diese Förderrichtlinie auf die Bekämpfung der steigenden Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen. Zur Bekämpfung von Anti­biotikaresistenzen wird ein One-Health-Ansatz benötigt, da resistente Bakterien, genetische Elemente und Antibiotika in Mensch, Tier und Umwelt auftreten. Die abnehmende Wirkung bestehender Antibiotika sowie die geringe und unzureichende Anzahl neuer Antibiotika in Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit, das Auftreten und die Übertragung von Antibiotikaresistenz zu verstehen.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung der JPIAMR wird eine begrenzte Anzahl transnationaler Forschungsprojekte gefördert, die einen Beitrag zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen leisten sollen. Die Bekanntmachung richtet sich an klinisch, experimentell oder sozialwissenschaftlich orientierte Arbeitsgruppen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/​oder industriellen Partnern, die in Verbünden zusammenarbeiten. Konsortien unter der Koordination von LMIC auf globaler oder regionaler Ebene sind willkommen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Verbundprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit höchstens 300 000 Euro bei einem bzw. 500 000 Euro bei zwei deutschen Partnern pro Konsortium (inklusive gegebenenfalls Projektpauschale oder Overheads) gefördert werden. Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt.

Frist: 16. März 2021, 12.00 Uhr (gilt nicht als Ausschlussfrist).

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BMBF: Verbundforschung zu Tumorheterogenität, klonaler Tumor-Evolution und Therapieresistenz – Nationale Dekade gegen Krebs

Gefördert werden sollen insgesamt ein bis zwei schlagkräftige, international konkurrenzfähige Forschungsverbünde, die das Themenfeld „Tumorheterogenität, klonale Evolution und Therapieresistenz“ bearbeiten und dabei hochkarätige national vorhandene Expertisen und Ressourcen bündeln. Jeder Forschungsverbund soll aus fünf bis neun ­experimentellen, theoretischen und klinischen, thematisch abgegrenzten Arbeitsgruppen, beispielsweise aus den ­Bereichen klinische Onkologie, Krebsgenomik, Entwicklungsbiologie, Evolutionsbiologie, Biochemie, Biophysik, Biostatistik oder Bioinformatik, bestehen und interdisziplinär organisiert sein. Unter einer Arbeitsgruppe wird ein Forschungsteam unter der Führung eines Projektleiters bzw. einer Projektleiterin verstanden. Jede Arbeitsgruppe be­arbeitet gemeinsam eine definierte Forschungsfrage, die sich synergistisch in die Ziele des Forschungsverbundes integriert. Die Mitglieder oder Ressourcen einer Arbeitsgruppe müssen nicht notwendigerweise an einer einzigen Institution lokalisiert sein. Unter Verwendung eines systemmedizinischen Forschungsansatzes und einer fokussierten onkologischen Fragestellung mit hoher klinischer Relevanz sollen die fünf bis neun Arbeitsgruppen gemeinsam die komplexen, dynamischen Prozesse der Krankheitsprogression analysieren. Das Potenzial, Fortschritte bei der effektiven und dauerhaften Therapie von Krebserkrankungen in absehbarer Zeit realisieren zu können, muss deutlich erkennbar sein.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und soll nach folgendem Verfahren ablaufen.

Frist: Bis spätestens 27. April 2021, 12.00 MEZ können Projektskizzen eingereicht werden.

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BMBF: Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“

GO-Bio initial ist ein Baustein zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung, die eine deutliche Stärkung des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers vorsieht. Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein. Über den Abschluss der Ideen- und Findungsphase hinaus soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung der Projekte in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z. B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Als übergeordnetes Ziel wird somit der lückenlose Transfer vielversprechender früher Ideen in die Anwendung verfolgt.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Das Antragsverfahren für die Sondierungsphase ist zweistufig angelegt. Das Antragsverfahren für die Machbarkeitsphase ist einstufig angelegt.

Frist: Die förmlichen Förderanträge sind dem Projektträger jeweils bis spätestens zum 15. Februar vorzulegen. Die letztmalige Einreichung von Projektskizzen ist zum 15. Februar 2026 möglich.

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. Förderwürdig sind Vorhaben, die den Ersatz von Tierversuchen, eine Reduktion von Versuchstierzahlen oder eine Minderung des Belastungsgrades bezüglich Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren erwarten lassen. Dies gilt auch für den Bereich der Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie für die Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen, wenn dabei Tierversuche zur Anwendung kommen. In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. Darüber hinaus sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts grundsätzlich förderfähig, sofern sie einen Beitrag zur Verbreitung von Alternativmethoden leisten können, der Bewertung bestehender 3R-Potenziale oder der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes dienen. In beiden Modulen ist eine Begleitung des Vorhabens durch erfahrene Mentoren förderfähig.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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Änderung der Richtlinie zur Förderung von „Alternativmethoden zum Tierversuch“ vom 02.03.2021

Weitere Förderungen / Other funding bodies

EKFS: Projekte zur Verhinderung von Infektionen durch Tröpfchen oder Aerosole / Projects toward the prevention of infections via droplets or aerosols

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte dazu beitragen, den Schutz vor Infektionskrankheiten, die primär über Tröpfchen und Aerosole übertragen werden, zu verbessern. Die Stiftung stellt daher einmalig bis zu 1 Million € für Projekte zur Verhinderungv on Infektionen durch Tröpfchen oder Aerosolezur Verfügung.

Beantragt werden können Fördermittel für

  • Weiterentwicklungen bestehender Schutzmaßnahmen (Mund-Nase-Bedeckungen, Luftfilter, Beatmungsgeräte etc.)
  • Neuentwicklungen von Materialien, Substanzen, Konzepten und Maßnahmen (Maskentypen, Filtermaterialien, Lüftungsanlagen, Hygienekonzepte für Klinken, Altenheime, Schulen etc.)
  • Interaktionsformate zurEntwicklung neuer Ideen (Symposien, Hackathons, design thinking, etc.)

Die Mittelvergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Im ersten Schritt können bis zum 15. April2021 zweiseitige Antragsskizzen (Hinweise unter www.ekfs.de, u.a. Kontaktdatender Antragsteller*innen, Arbeitstitel, Beschreibung und Begründung des Vorhabens mit max. 500 Worten) unter hygiene@ekfs.de eingereicht werden. Nach Begutachtung der Skizzen werden ausgewählte Antragsteller*innen um Vollanträge gebeten. Die Praxisrelevanz des Vorschlags ist dabei ein entscheidendes Kriterium.

Frist: 15. April 2021

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Else Kröner-Fresenius-Stiftung wants to contribute to improving protection against infectious diseases which are primarily transmitted via droplets andaerosols. The foundation is therefore making up to EUR 1 million available on a one-time basis for projects toward the prevention of infections via droplets or aerosols.

Funding resources can be applied for to the benefit of

  • further developments of existing protective measures (mouth & nose coverings, air filters, ventilators, etc.)
  • new developments of materials, substances, concepts and measures(mask types, filter materials, ventilation systems, hygiene concepts for clinics, senior citizen nursing homes, schools, etc.)
  • interaction formats toward the development of new ideas (symposiums, hackathons, design thinking, etc.)

The allocation of funds takes place within a two-step procedure. In the first step, two-page application outlines can be submitted to hygiene@ekfs.de until April15th,2021 (information at www.ekfs.de/en, inter alia contact data for the applicant[s], working title, project description and rationale using max. 500 words). Following assessment of the outlines, selected applicants will be requested to submit full applications. The proposal’s relevance to practical application is a decisive criterion thereby.

Deadline: 15 April 2021

Further details

 

 

 

Deutsche Krebshilfe: Mildred-Scheel-Professur

Mit diesem Förderinstrument möchte die Deutsche Krebshilfe als personenbezogene Zuwendung junge, hochqualifi-zierte Mediziner* („Physician Scientist“) und Naturwissenschaftler unterstützen – im Sinne der Nachwuchsförderung –, die auf innovativen Gebieten der kliniknahen onkologischen Grundlagenforschung oder der klinischen Krebsforschung tätig sind.

Kandidaten müssen bereits herausragende, selbständige wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und damit ihre wissenschaftliche Eigenständigkeit und ausgezeichnete projektspezifische Expertise nachgewiesen haben. Darüber hinaus müssen Antragsteller bereits ausgewiesene Erfahrungen in der Leitung einer eigenen Arbeitsgruppe vorweisen können. Der Antragssteller muss eine Habilitation oder gleichwertige Qualifikation besitzen. Antragsteller, die eine apl. Professur bekleiden, sind antragsberechtigt. In der Regel sollten Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 45 Jahre sein. Die Föderdauer beträgt in der Regel funf Jahre. Es wird eine Stelle der Professur (W2 / W3) und weitere Mittel zur freien Verfügung für Forschungszwecke in Gesamthöhe von 1.000.000,– Euro für fünf Jahre gefördert.

Frist: 07. Dezember 2021, 13 Uhr.

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DFG: Sequencing Costs in Projects

In December 2020, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) decided to extend the funding initiative on next generation sequencing (NGS) until 2023. Under this initiative, now in its fourth round, the DFG invites proposals for projects in which sequencing will be carried out at DFG-funded competence centres for next generation sequencing at the universities of Bonn/Cologne/Düsseldorf, Dresden, Kiel, and Tübingen.

Applicants must meet the standard eligibility criteria required in the research grants programme. Proposals may be submitted individually or jointly by more than one applicant, for instance, if additional expertise, such as sample preparation and data analysis, is included. Only projects whose sequencing cost requirement is scientifically justified and in the mandatory range as mentioned above (€100,000 to €1 million) may be requested. Projects not reaching the lower threshold are recommended to apply in the regular individual research grants programme.

Sequencing costs include all expenses that will be incurred by the relevant competence centre within the framework of the project (such as sample preparation).

All proposals within this call are regular individual research grants. New projects, particularly from the life sciences, are invited to apply. In addition to requesting the standard funding modules for individual grants (e.g. the basic module including funding for staff, direct project costs and instrumentation), the necessary need for sequencing costs must be specified separately. Further, proposals may also be submitted that result from projects that are currently being funded by either the DFG or others and for which the need for increased sequencing requirements has developed during the course of the project. Such proposals must also be scientifically justified, i.e. address a scientific question, and explain the adjustments to the original project plan; however, when applying for funds, they may only include the required sequencing costs. Proposals simply expanding the original project plan, or solely descriptive approaches, will not receive high priority.

Deadline: The submission of a letter of intent is required no later than 21 April 2021 in advance of submission of a full proposal.  Proposals must be submitted to the DFG by 25 August 2021.

Further information

DFG: µBONE - Colonization and Interaction of Tumor Cells within the Bone Microenvironment

In July 2018, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “µBONE: Colonization and Interaction of Tumor Cells within the Bone Microenvironment”. The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period beginning in January 2022.

To address these important questions, the Priority Programme aims to generate new insights into the interactions of tumor cells within the bone microenvironment to identify novel therapeutic concepts for the treatment and/or prevention of bone metastases. The focus is on bone metastasis secondary to breast and prostate cancer as well as myeloma bone disease. Applications should combine bone and tumor biology expertise, clinical experience, modelling strategies and functional/high-resolution imaging in a synergistic fashion. The formation of interdisciplinary teams that span this expertise and interact with other groups in this Priority Programme should create a synergetic platform for successful basic and translational research. Inclusion of clinician-scientists and early-career researchers is strongly encouraged.

Proposals submitted to this call should address at least one of the following fundamental aspects:

  • to explore novel mechanisms of breast and prostate cancer cell colonization into the bone
  • to define interactions of circulating and disseminated tumor cells with the bone microenvironment
  • to develop and validate novel tools for bone metastases research, including animal models, imaging technologies, and advanced in vitro techniques, including human organoid cultures
  • to explore markers for early diagnosis and specific targeting of bone metastases towards precision medicine

Deadline: Proposals must be submitted to the DFG by 12 May 2021.

More information

EKFS: Else Kröner Clinician Scientist Professuren

Mit den Professuren soll Ärzt*innen mit herausragenden Leistungen sowohl in Patientenversorgung als auch Forschung eine langfristige Perspektive gegeben werden, den Berufsweg des Clinician Scientist weiter zu gehen und je die Hälfte ihrer Arbeitszeit für Forschung mit Lehre und Patientenversorgung einzusetzen.

Die Finanzierung der Professur ist auf maximal 10 Jahre angelegt. Sie endet vorzeitig bei Berufung auf eine Lebenszeitprofessur an eine andere Universität oder bei negativer Evaluation nach fünf Jahren.

Die Clinician Scientist Professur ist mit insgesamt bis zu 1 Mio. € dotiert. Die Mittel dienen der Finanzierung der Personalkosten des Forschungsanteils des Stelleninhabers, die in der Höhe von 50% des Gehalts einer W3-Professur liegen sollten. Die restlichen Mittel sind über die Laufzeit der Professur zu verteilen und können frei von dem Stelleninhaber bzw. der Stelleninhaber*in für Forschungszwecke verwendet werden. 

Pro Fakultät kann sich nur ein*e Kandidat*in bewerben. (Frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Dekanat empfohlen).

Bewerben können sich Ärzt*innen von Universitätsklinika oder anderen Forschungseinrichtungen mit Patientenversorgung in Deutschland,

  • die in Forschung, Patientenversorgung und Lehre herausragende Leistungen erzielt haben
  • die ein Clinician Scientist-Programm durchlaufen haben oder eine mindestens einjährige Freistellung von klinischen Aufgaben für Forschungszwecke nachweisen können
  • die ein innovatives, überzeugendes und international kompetitives wissenschaftliches Arbeitsprogramm verfolgen
  • die 1981 und später geboren sind. Diese Altersgrenze kann im begründeten und vorab mit der Stiftung abzuklärenden Einzelfall durch Familienzeiten (wie Schwangerschaft, Elternzeiten oder Pflege von Angehörigen), Wehr- oder Zivildienst oder Vergleichbares erhöht werden. 

Frist: 6. Mai 2021

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DFG: Nachwuchsakademie „Herzchirurgie II – Vom Einzelantrag zur Vernetzung“

Zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich Herzchirurgie startet im April 2021 eine zweite von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtete Nachwuchsakademie. Die Nachwuchsakademie soll interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus der Herzchirurgie in einem frühen Stadium ihrer Karriere konkret bei der Entwicklung und Beantragung von wissenschaftlichen Projekten helfen, die die Qualitätsansprüche eines öffentlichen Drittmittelprojekts erfüllen. Die Akademie bietet hierbei die Gelegenheit, mithilfe gezielter Schulungen und der Betreuung durch einen Projektpaten eigene Projektideen zu entwickeln, Fallstricke und Unzulänglichkeiten in Forschungsanträgen und im Design von Projekten zu erkennen und sich untereinander zu vernetzen. Gegenstand der geplanten Nachwuchsakademie sind fachspezifische Themen der Herzchirurgie mit dem Fokus auf Forschungsvorhaben und Projekte, die die nationale und/oder internationale Vernetzung mit zum Ziel haben oder die entscheidenden Vorbereitungsschritte in diese Richtung beinhalten.

Nach dem Auswahlprozess, bei dem sich die Bewerber mit ihren Projektideen und persönlichen Qualifikationen beworben haben, erfolgt die Nachwuchsakademie in vier Phasen.

  • Die erste Phase besteht aus einem Planungsworkshop, der am 19. April 2021 in München stattfinden wird.
  • Im Zentrum der Nachwuchsakademie steht die eigentliche Akademiewoche (Phase 2), die vom 20. bis 25. Juni 2021 in Jena stattfinden wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Projektideen der Gruppe vor, erhalten dort zusätzlich zu der bereits erfolgten Rückmeldung weitere persönliche Hinweise zu ihren Antragsentwürfen und werden intensiv von den Projektpaten begleitet.
  • In der dritten Phase reichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren im Rahmen der Nachwuchsakademie selbstständig ausgearbeiteten Forschungsantrag für eine Anschubfinanzierung bei der DFG ein. Frist zu Einreichung der Sachbeihilfeanträge bei der DFG ist der 15. September 2021.
  • Alle Teilnehmenden der Nachwuchsakademie werden circa ein Jahr nach Abschluss der Akademiewoche Gelegenheit haben, bei einem Revisionsworkshop die neu geknüpften Kontakte zu intensivieren und weitere Beratung zum Projektverlauf zu erhalten (Phase 4).

Frist: 15. September 2021.

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DFG: French-German Call for Proposals in the Natural, Life and Engineering Sciences

The French Agence Nationale de la Recherche (ANR) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are continuing their annual joint calls for French-German projects in the Natural, Life and Engineering Sciences. This is based on an agreement signed by both agencies, which was confirmed by the DFG’s joint committee (“Hauptausschuss”), establishing joint French-German projects as a standard offering within the DFG’s research grants programme.

For the 2021 edition of this call, ANR will act as the lead agency, i.e., joint proposals describing the bilateral projects as a whole have to be submitted firstly to ANR, which will be responsible for processing proposals and conducting the review process. The DFG will require a copy of the proposal documents to be submitted on its web portal for proposal submissions.

ANR requests pre-registration by the French project coordinator. This only includes formal data (title, acronym, participating scientists, financial estimates, etc.) and is required before 1 December 2020 at 1 p.m. on ANR’s submission website. Details can be found on ANR’s website (see below).

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ThyssenStiftung: Projektförderung - Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung / Project grants - Molecular causes in the development of illnesses

ThyssenStiftung: Projektförderung - Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung / Project grants - Molecular causes in the development of illnesses

Im Förderschwerpunkt »Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung« werden molekularbiologische Untersuchungen über Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Genvarianten zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen.

Die Untersuchungen können am Zell- und/oder Tiermodell, sollten jedoch mindestens teilweise an krankheitsrelevanten, humanen Gewebeproben und/oder Zellen erfolgen. Dies gilt ausschließlich für Anträge, die im Rahmen der Förderarten Projektförderung sowie Stipendien gestellt werden.

  • Projektanträge werden nur von promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes entgegengenommen, die in der Regel über eine zwei- bis vierjährige Erfahrung als Postdoc verfügen sollten und die mit Unterstützung der Stiftung eine eigene kleine Arbeitsgruppe aufbauen bzw. verstärken möchten. Die Stelle der antragstellenden Person sollte dabei durch die aufnehmende Forschungseinrichtung finanziert werden.
  • Die Beantragung der eigenen Stelle ist grundsätzlich nicht möglich.
  • Bereits fest etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Lehrstuhlinhaber/innen, Klinikdirektor/innen) sind nicht antragsberechtigt.

Bevorzugt gefördert werden folgende Vorhaben:

  • Die funktionelle Analyse von Genen, Genprodukten und ihren Signaltransduktionswegen für monogene und komplex-genetische  Krankheiten in vitro und in vivo, wobei der Arbeitsplan auch Untersuchungen an humanen Gewebeproben und/oder Zellen beinhalten sollte
  • Die Charakterisierung von bereits etablierten Zell- und Tiermodellen zu genetisch bedingten Erkrankungen (mit molekularbiologischer Methodik)
  • Die Analyse von Genen, die prädiktiv sind für die Prognose oder das Therapieansprechen einer Erkrankung (›personalised medicine‹), sofern diese einen Erkenntnisgewinn zu den mechanistischen Hintergründen der ursprünglichen Krankheitsentstehung verspricht

Nicht gefördert werden:

  • Rein methodologische Untersuchungen
  • Deskriptive populationsgenetische Untersuchungen sowie Linkage- und Assoziationsstudien
  • Reine (Wirkstoff)-Screening-Vorhaben
  • Forschungsvorhaben ohne direkten Krankheitsbezug
  • Forschungsvorhaben, die die Etablierung des zu untersuchenden Tiermodells in der beantragten Förderlaufzeit vorsehen
  • Forschungsvorhaben, die keine Untersuchungen an krankheitsrelevanten humanen Gewebeproben und/oder Zellen vorsehen
  • Forschungsvorhaben zu Infektionskrankheiten
  • Diagnostische oder überwiegend therapieorientierte, rein klinische Studien

Stichtage: 15. Februar und 15. September eines jeden Jahres

Weitere Informationen

 

In the area of “Molecular causes in the development of illnesses”, molecular biological studies of illnesses are supported whose development is primarily based on genetic defects or whose gene variants contribute to the development of complex illnesses.

Studies may be performed on cell culture and/or animal models, but should at least in part be performed on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses. This only applies for applications submitted for support of projects or stipends.

  • Project proposals are only accepted from researchers that have a Ph.D. and relevant experience in the priority field of research. They should generally have two to four years’ experience in post-doctoral research and want to set up or expand a small working group of their own with the support of the Foundation. The position of the applicant should be funded by the host research Institute.
  • It is generally not possible to obtain funding for one’s own position.
  • Firmly established researchers and scientists (holders of chairs, directors of clinics) are not eligible for support of projects.

The following projects are assigned preference:

  • The functional analysis of genes, gene products and their signal transduction pathways for monogenic and complex genetic illnesses in vitro and in vivo, whereby the work plan should also contain studies on human tissue specimens and/or cells
  • The characterisation of cell and animal models that have already been established for the study of genetic illnesses (with molecular biology methods)
  • The analysis of predisposing genes or therapies which modify illnesses (‘personalised medicine’) if this holds out the promise of additional findings being generated on the mechanistic causes of disease formation

Support is not provided for:

  • Purely methodological studies
  • Descriptive genetic studies of populations as well as linkage and association studies
  • Purely drug screening projects
  • Research projects without any direct connection to an illness
  • Research projects involving the development of an animal model that is to be studied in the grant period applied for
  • Research projects that do not involve any studies on human tissue specimens and/or cells bearing relevance to illnesses
  • Research projects relating to infectious diseases
    Diagnostic and primarily therapy-oriented projects

Cut-off dates: annually 15th February and 15th September

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DFG: Großgeräteinitiative 2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ein, Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einzureichen. In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Die Förderung innerhalb einer Großgeräteinitiative beinhaltet die 100-prozentige Finanzierung der Gerätebeschaffung sowie weiterer spezifisch benötigter Mittel. Großgeräteinitiativen zielen darauf, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren. Die frühzeitige Bereitstellung der jeweiligen Technologie einer Großgeräteinitiative wirkt sich idealerweise positiv und spürbar auf die jeweils angesprochenen Fachgebiete aus und schafft eine infrastrukturelle Voraussetzung für vielfältige Forschungsvorhaben mit hoher Originalität und exzellenter Qualität.

Frist: Eine Konzepteinreichung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

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Wilhelm Sander-Stiftung: Krebsforschung

Seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren hat die Wilhelm Sander-Stiftung über 2.200 Forschungsprojekte gefördert und ein Fördervolumen von über 236 Mio. ausgeschüttet (Stand 31.12.2018). Unterstützt werden von der Wilhelm Sander-Stiftung hauptsächlich Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Krebsforschung (klinisch und klinisch-experimentell). Die Förderung ist beschränkt auf Deutschland und die Schweiz.

Bitte reichen Sie vor der ausführlichen Antragstellung eine kurze Voranfrage bei der Wilhelm Sander-Stiftung ein, um sicher zu stellen, dass das geplante Forschungsprojekt für das aktuelle Förderspektrum der Stiftung geeignet ist.

Frist: Jederzeit.

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DIVI: Forschungsförderung im Bereich der intensiv- und notfallmedizinischen Gesundheitsfachberufe

Die DIVI Stiftung vergibt eine Forschungsförderung in Höhe von 5.000 Euro im Bereich der Gesundheitsfachberufe. Darunter fallen insbesondere Berufe im Gesundheitswesen, der Gesundheitsförderung, der medizinischen Therapie und Diagnostik sowie der Rehabilitation. Der Preis wird in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin vergeben.

Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten in den Gesundheitsfachberufen.

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und/oder Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen / Ongoing calls

EKFS: Schlüsselprojekte / Key Projects

Mit dieser Fördermaßnahme fördert die Stiftung Projekte, die das Potenzial aufweisen, grundlegende für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu zeitigen. Dies kann z. B. sein:

  • der Nachweis eines bisher fehlenden Kausalzusammenhangs,
  • das Testen einer bisher nicht da gewesenen oder nicht bearbeitbaren Hypothese,
  • das Infrage-Stellen einer bisher allgemein akzeptierten Theorie, ein „proof of principle“ oder eine “first in man” Untersuchung eines innovativen Interventionsansatzes,
  • oder auch eine klinische Studie, die das Potential hat, Leitlinien entscheidend zu verändern (ausgenommen pharmazeutische Phase III-Studien).

Anträge können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden, die in ihrem Forschungsgebiet international ausgewiesen sind und auf einschlägigen Gebieten herausragend veröffentlicht haben. Sowohl Personal- als auch Sachmittel können beantragt werden, die für die Umsetzung des geplanten Projekts notwendig und wissenschaftlich wohl begründet sind. Die Mittelvergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

Frist: Die Anträge können jederzeit gestellt werden.

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The Foundation’s aim with this funding measure is to find projects that have the potential to lead to fundamental discoveries that are groundbreaking for an entire field of research. This could be, for example:

  • evidence of a causal connection that was previously lacking,
  • testing of a previously non-existent or unworkable hypothesis,
  • questioning of a previously generally accepted theory, a “proof of principle” or a “first-in-man” examination of an innovative intervention approach,
  • or even a clinical trial that has the potential to significantly transform guidelines (with the exception of phase III pharmaceutical trials).

Applications can be made by scientists who have gained international recognition in their area of research and who have had outstanding publications in relevant fields. Both human and material resources may be applied for as necessary and scientifically justified for implementation of the planned project. The funds shall be allocated in a two-stage procedure.

Deadline: Applications can be submitted at any time.

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EKFS: Projektförderung für Erst- und Zweitantragsteller / Project funding for First an Second Applications

Die Förderlinie “Erst- und Zweitantragsteller” der Else Kröner-Fresenius-Stiftung bietet die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt Anträge einzureichen, die in einem gesonderten Wettbewerb bewertet und entschieden werden. Gefördert werden hervorragende junge Wissenschaftler im frühen Karrierestadium. Die Förderung dient grundsätzlich nicht der Finanzierung der eigenen Stelle der Antragsteller. Anträge können von promovierten Ärztinnen und Ärzten oder in der medizinischen Forschung tätigen Naturwissenschaftlern gestellt werden. Erste Originalpublikationen als Erstautor sind Voraussetzung. In der Regel haben die Antragsteller nach der Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen einer postdoc Zeit oder begleitend zu ärztlichen Weiterbildung fortgeführt. Die Einwerbung von einem eigenen Förderprojekt in begutachteten Verfahren, von intramuralen Fördermitteln oder kleineren externen Teilprojektförderungen (z. B. als Mitantragsteller) sind kein Ausschlussgrund für die Antragstellung. Gleiches gilt für personenbezogene Stipendien, die ohne Sachmittel vergeben wurden. Wissenschaftler, die als Projektleiter mehr als ein Förderprojekt in begutachteten Verfahren von Else Kröner-Fresenius-Stiftung, DFG, BMBF, Krebshilfe, EU u. ä. eingeworben haben, sind allerdings in diesem Verfahren nicht mehr antragsberechtigt.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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The funding and support of young applicants on the way to scientific and/or scholastic selfreliance has always been an emphasis at the Else Kröner-Fresenius-Stiftung foundation. The line of funding entitled “First-Time Applicants” provides the opportunity to submit applications at any time. They are subsequently evaluated and decided upon in a competition among first-time applicants. This funding fundamentally does not serve the purpose of financing own positions to be held by applicants. Applications can be made by physicians with a degree as a doctor of medicine (MD) or by life scientists with a doctorate and active in the field of medical research who are employed at a university hospital, a university or an extramural research facility or institution in Germany.  First-time original publications in a capacity as lead author are a prerequisite. As a rule, applicants have set forth their scientific and/or scholastic work after having received their doctorate within the course of a post-doctoral period or as accompaniment to their advanced medical training

Deadline: Anytime.

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DSHF: Klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung (DSHF) fördert klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Herz-Kreislauferkrankungen. Zu unserer Freude stellen wir fest, dass sich die Deutsche Stiftung für Herzforschung immer mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert. Die bislang publizierten Forschungsergebnisse sind vielfach exzellent und in Fachkreisen hoch gelobt. In der Regel finanziert die Stiftung Projekte in der Größenordnung von 70.000 EUR und einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Gerade vielen jüngeren Forschern wird so eine Zukunftsperspektive geboten, indem hier die nötige Anschubfinanzierung gegeben und ihnen so der oft schwierigen Weg in die Wissenschaft geebnet wird. Die Stiftung legt ausdrücklich Wert darauf, gerade auch patientennahe Forschung zu fördern. Sie unterstützt Projekte, von denen erwartet wird, dass die Ergebnisse in Zukunft einer breiten Öffentlichkeit zugute kommen werden.

Finanziert werden:

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung
    (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung erwartet von den geförderten Forscherinnen und Forschern eine gewisse Mitarbeit dabei, die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – in einer für Laien verständlichen Form sowie für die interessierte Fachwelt.

Frist: Jederzeit.

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Deutsche Herzstiftung: Projektförderung

Die Deutsche Herzstiftung finanziert Projekte in der Größenordnung von 40.000 Euro bis 70.000 Euro. Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte bis zum Alter von 40 Jahren, die in Deutschland ein patientennahes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der grundlagenbezogenen und klinischen Forschung im Bereich der Vorbeugung, der Diagnostik, der Therapie und der Nachbehandlung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen durchführen. Die Projektdauer sollte 2 Jahre nicht überschreiten. Das Forschungsvorhaben darf nicht der Zusatz- oder Zwischenfinanzierung der Stelle des/der Antragstellers/Antragstellerin dienen.

  • Forschungsaufträge im Bereich Grundlagenforschung (Gebiete: Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung)
  • Klinische Studien
  • Wissenschaftliche Personalstellen oder Hilfskräfte für einen bestimmten Zeitraum

Frist: Jederzeit.

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DGK: Clinician-Scientist Programm (CSP)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. fördert den ärztlich-wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie durch Vergabe einer projektgebundenen Finanzierung, die der 50%igen Freistellung von der ärztlichen Tätigkeit zum Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe dient.

Die DGK möchte junge Ärzte (m/w) ermutigen sich mit einem originellen und innovativen, kardiovaskulären Grundlagen- bzw. translationalen oder klinischem Forschungsvorhaben wissenschaftlich eigenständig zu machen und neben der klinischen Ausbildung ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen, um ein wissenschaftliches Projekt zur eigenen Profilbildung nachhaltig zu bearbeiten. Es ist das ausdrückliche Ziel das Berufsbild des Clinician-Scientist zu stärken. Zu diesem Zweck wird zunächst 1 CSP Stipendium pro Jahr vergeben. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000,- Euro pro Jahr für einen Förderzeitraum von 2 Jahren, d.h. maximal 100.000,- Euro insgesamt.

Antragsberechtigt sind promovierte Assistenzärzte (m/w) während ihrer Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie bzw. Fachärzte für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie.

Frist: Eine Bewerbung ist zum 31. August eines jeden Jahres möglich.

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DIVI Stiftung: Förderstipendium

Die DIVI Stiftung vergibt ein Förderstipendium in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro in Form einer einmaligen finanziellen Zuwendung zur Unterstützung von klinischen und wissenschaftlichen Projekten in der Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die finanzielle Zuwendung des Stipendiums dient als Beitrag für Sachmittel und/oder Aufwendungen zur Implementierung und Realisation von wissenschaftlichen Aktivitäten für Nachwuchswissenschaftler (Alter unter 40 Jahren).

Der/die Bewerber/-in sollte Mitglied der DIVI oder einer medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft sein, die Intensivmedizin und Notfallmedizin als einen der fachlichen Schwerpunkte ausweist bzw. Mitglied der DIVI ist.

Im Hinblick auf die Förderung und Weiterentwicklung der klinischen und medizin-technischen Forschung in der Intensivmedizin und Notfallmedizin unterstützt die DIVI Stiftung insbesondere folgende Themen:

  • angewandte Grundlagenforschung
  • Evaluation pathophysiologischer Grundlagen und prognostischer Kenngrößen
  • Verbesserung technologischer Prinzipien und Verfahren
  • Entwicklung neuer Therapiestrategien
  • Förderung von Kommunikationstechniken im Bereich der Notfallmedizin und des Rettungswesens

Über die Stipendienvergabe entscheidet ein Komitee der DIVI Stiftung.

Frist: Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist immer der 30. September des jeweiligen Kongressjahres.

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DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina: Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: Keine, Anträge jederzeit möglich.

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Preise / Prizes

Fürst Donnersmarck-Stiftung: Forschungspreis 2021

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation. Der Preis ist mit 30.000,– Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000,– Euro ausgestattet sind. Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurolo-gischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen. Prämiert werden interdisziplinäre Rehabilitationskonzepte und -methoden sowie wissenschaftliche Wirksamkeits- und Effizienznachweise (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte). Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus dem neueren Feld der Teilhabeforschung, die Menschen mit Behinderung selbst am Forschungsprozess direkt beteiligen.Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Frist: Bis zum 30. Juni 2021 können Berwerbungen eingeschickt werden.

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The Board of Trustees of the Fürst Donnersmarck Foundation Berlin, a foundation dedicated to the rehabilitation of people living with physical and multiple disabilities, awards a research prize for neuro-rehabilitation on a triennial basis. The total prize money of € 30,000 can be distributed between more than one winner. Up to five additionalcommendations of € 3,000 each can also be awarded. The prize is awarded to current scientific research work in the field of the neurological rehabilitation of persons with acquired damage to the nervous system. The work should focus on post-clinical long-term rehabilitation. The prize recognises interdisciplinary rehabilitation strategies and methods, as well as the examination of scientific effectiveness and efficiency (outcome research), and how these developments meet the specific needs of rehabilitation providers, funding bodies and political institutions (socio-economic effects). Works from the recent field of participation research which directly include persons with disabilities in the research process will receive special consideration.Submissions can comprise academic dissertations and theses, published project reports, book publicationsand specialist journal articles in German or English, which have been completed within the past two years.

Deadline: Applications must be submitted by 30th June 2021.

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Deutsche Herzstiftung: Wilhelm P. Winterstein-Preis

Der Förderpreis der Deutschen Herzstiftung ist nach seinem Stifter, Wilhelm P. Winterstein, benannt. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, begründete Wilhelm P. Winterstein seinen Entschluss, gemeinsam mit seiner Frau Ursula den jährlichen Förderpreis der Herzstiftung zu spenden. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Prämiert werden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevorzugt aus einem patientennahen Forschungsbereich.

Frist: Jährlich im März.

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GlaxoSmithKline Stiftung: Publizistik-Preis

Der Publizistik-Preis wird für hervorragende Arbeiten verliehen, die biomedizinischeThemen oder auch ihren Wissenschafts- bzw. strukturpolitischen Hintergrund einer breiten Öffentlichkeit in Print, Hörfunk, TV und/oder Internet allgemein verständlich darstellen. Die Bewerbung um den Publizistikpreis kann auf Eigeninitiative erfolgen, eine Nominierung istnicht erforderlich. Die Arbeit soll nicht vorNovember 2019 publiziert und ebenfalls bisher unprämiert sein.

Dotierung: Insgesamt bis 15.000 EUR

Frist: 15. November 2020.

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Ernst Jung-Preis für Medizin

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung engagiert sich national, international und interdisziplinär für den Fortschritt der Humanmedizin. Mit dem seit 2006 vergebenen Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung zielt sie darauf, den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Darüber hinaus verleiht sie in jedem Jahr den mit 300.000 Euro dotierten Ernst Jung-Preis für Medizin und die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold. Gemeinsam zählen die drei Preise mit einer Gesamtsumme von 540.000 Euro europaweit zu den höchstdotierten Medizinpreisen.

Frist: Jährlich.

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August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis 2019

Jährlich vergibt die Deutsche Stiftung für Herzforschung einen Wissenschaftspreis, der in kardiologischen Kreisen hoch angesehen ist: den August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis. Der Preis ist mit 15.000 EUR dotiert und zählt zu den herausragenden Instrumenten der Nachwuchsförderung. Er wird für hervorragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der patientennahen Herz-Kreislaufforschung verliehen. Eine besondere Ehre für die Preisträger, aber auch für die Deutsche Stiftung für Herzforschung, stellt der Rahmen dar, in dem die Preisverleihung stattfindet: Seit 2003 ist sie ein fester Bestandteil der Eröffnungsveranstaltung zur Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e. V.

  • Teilnahmeberechtigung: Wissenschaftler/innen aus Deutschland bis zum 40. Lebensjahr

Frist: Jederzeit.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird für hervorragende biomedizinische Forschung an deutschen Forschungseinrichtungen vergeben. Er wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an eine/n promovierte/n Nachwuchswissenschaftlerln verliehen, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat. Die Höhe des Preisgeldes beträgt bis zu 60.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrerlnnen sowie leitende Wissenschaftlerlnnen von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Selbstbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Preisverleihung soll der/die Preisträgerin das vierte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet haben und keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben.

Frist: 12. April 2020. Die Frist für die nächste jährliche Ausschreibung endet voraussichtlich wieder im April.

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Avrion Mitchison Preis

Der Preis wird von der Schering Stiftung für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der chronischen Entzündung vergeben. Er zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Preisträger können Personen sein, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Bewerbungen sollen Bezug zur Rheumatologie haben. Es können bereits angenommene und begutachtete Universitätsschriften (Diplom- und Doktorarbeiten) sowie publizierte oder zur Publikation angenommene Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein dürfen. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde