Medizin

Bundesförderungen

BMBF: Innovative medizintechnische Lösungen zur Prävention und Versorgung nosokomialer Infektionen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Realisierung neuer Produkt- und Prozessinnovationen in der Medizintechnik zur Prävention und Versorgung nosokomialer (behandlungsassoziierter) Infektionen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Raten von nosokomialen Infektionen bei zunehmenden Resistenzen der Erreger, besonders gegenüber Antibiotika, seit Jahren weltweit steigen und auch in Deutschland ein wachsendes Problem darstellen, adressiert die Förderrichtlinie dabei einen bedarfs- und ­patientenorientierten Ansatz. Durch die geplante Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendern wird die schnelle Überführung von innovativen medizintechnischen Lösungen in die Versorgung gefördert. Da innovative medizintechnische Lösungen die Prävention und Versorgung nosokomialer Infektionen wesentlich unterstützen können sowie eine frühzeitige, schnelle und präzise Diagnostik ermöglichen, beabsichtigt das BMBF mit der vorliegenden Förderrichtlinie, diese Innovationspotenziale in der Medizintechnik nutzbar zu machen. Dabei unterstützt das BMBF am medizinischen Bedarf ausgerichtete Forschung und Entwicklung (FuE), die auf eine Reduzierung nosokomialer Infektionshäufigkeiten entlang des gesamten Versorgungspfades abzielt.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: Projektskizzen können bis spätestens zum 31. Januar 2019 einreicht werden.

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BMG: Partizipative Entwicklung einer mobilen Implantatpass Anwendung

Mit der Verordnung über die Abgabe von Medizinprodukten und zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften vom 25.07.2014 wurden zur Erhöhung der Sicherheit von Patientinnen und Patienten zusätzlich Änderungen an der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) vorgenommen. So sind für Implantationen verantwortliche Personen verpflichtet Patientinnen und Patienten unverzüglich einen sogenannten Implantatpass und eine schriftliche Patienteninformation zum Implantat auszuhändigen (§ 15 Absatz 1 MPBetreibV). Implantatpass und Patienteninformation dienen dazu, den Schutz von Patientinnen und Patienten zu erhöhen und die wichtigsten Informationen zu Implantaten mit einem erhöhten Risiko zur Verfügung zu stellen. Die kompakte Form des Implantatpasses erleichtert es Menschen mit Implantaten, die wichtigsten Informationen zu ihrem Implantat auch lange Zeit nach der Operation griffbereit zu haben.

Ziel dieser Bekanntmachung ist es, im Rahmen eines partizipativen und anwendungszentrierten Forschungsprozesses die Ergebnisse des Modellvorhabens in einer mobilen Implantatpass Anwendung als „Proof-of-Concept“ zusammenzuführen, deren Auswirkungen auf Nutzerinnen und Nutzer zu untersuchen und Anbindungsmöglichkeiten an das Deutsche Implantationsregister zu eruieren.

Das Verfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 21.01.2019 um 12:00 Uhr

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BMG: Missbrauch und Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln: Informationsmaterial für Patientinnen und Patienten

In Deutschland gibt es geschätzt 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen mit Medikamentenabhängigkeit. Der überwiegende Teil der Medikamentenabhängigkeit geht dabei auf Schlaf- und Beruhigungsmittel zurück. Damit sich die Patientinnen und Patienten besser über die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln informieren können, gibt es bereits eine Reihe von Informationsmaterialien zum Thema. Unbekannt ist, in welchem Umfang diese Informationsmaterialien zum Einsatz kommen und ob sie den Bedarfen der Patientinnen und Patienten entsprechen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant daher, die bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Weiterentwicklung von Informationsmaterialien sowie die Entwicklung von Verbreitungskonzepten zu fördern. Dadurch soll das Wissen der Patientinnen und Patienten bezüglich der risikoarmen Anwendung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln verbessert und der Anteil der Menschen mit Medikamentenabhängigkeit verringert werden.

Gegenstand der Förderung ist ein Forschungsprojekt mit begleitender Evaluation, welches die Erfassung bereits vorhandener Informationsmaterialien, die zielgruppenorientierte Weiterentwicklung sowie die Entwicklung und modellhafte Erprobung eines Verbreitungskonzepts zum Ziel hat.

Frist: 11.01.2019 um 18:00 Uhr

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BMBF: Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung

Die kindliche Entwicklung durchläuft verschiedene Entwicklungsphasen, die durch zahlreiche psychische und physische Veränderungen geprägt sind. Krankheitsverläufe können je nach Entwicklungsphase variieren und benötigen daher auf die altersspezifischen Besonderheiten angepasste Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung. Die Anzahl verfügbarer altersgerechter medizintechnischer Lösungen und Hilfsmittel für Kinder ist im Vergleich zu Produkten für Erwachsene aber deutlich geringer. Mit der Fördermaßnahme soll eine versorgungsbezogene sowie am spezifischen Bedarf ausgerichtete FuE innovativer altersgerechter medizintechnischer Lösungen für Kinder unterstützt werden. Gefördert werden industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten. Ziel der Förderung ist es, die Ergebnisse kurz- bis mittelfristig nach Projektende in marktfähige Produkte umzusetzen.

Frist: In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 31. März 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

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BMBF: KMU-innovativ: Medizintechnik

Das BMBF will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.  Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, im Folgenden größere Mittelständler genannt, antragsberechtigt.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

  • Intelligente Mobilität (Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände)
  • Gesundes Leben (körpernahe Medizintechnik, Implantate, Prothesen/Orthesen und Pflegetechnologien)

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. Oktober und 15. April eines jeden Jahres

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BMBF: Alternativmethoden zum Tierversuch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken. Unter Alternativmethoden zum Tierversuch gemäß dem 3R-Konzept nach Russel und Burch (1959) sind Testverfahren zu verstehen, die entweder Tierversuche vollständig ersetzen (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – zumindest eine Reduzierung der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) bzw. eine Minderung des Belastungsgrades der Tiere (Refinement) erlauben. In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können. Förderwürdig sind Vorhaben, die den Ersatz von Tierversuchen, eine Reduktion von Versuchstierzahlen oder eine Minderung des Belastungsgrades bezüglich Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Versuchstieren erwarten lassen. Dies gilt auch für den Bereich der Aus-, Fort- oder Weiterbildung sowie für die Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen, wenn dabei Tierversuche zur Anwendung kommen. In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden. Darüber hinaus sind ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts grundsätzlich förderfähig, sofern sie einen Beitrag zur Verbreitung von Alternativmethoden leisten können, der Bewertung bestehender 3R-Potenziale oder der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Förderschwerpunktes dienen. In beiden Modulen ist eine Begleitung des Vorhabens durch erfahrene Mentoren förderfähig.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Frist: 15. März eines jeden Jahres

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Weitere Förderungen

GBA: Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können oder dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens dienen können.

Projekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden. Antragsberechtigt sind insbesondere staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Frist: 19. Februar 2019, 12.00 Uhr

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ERA PerMed: Joint Transnational Call Personalisierte Medizin

Das ERA-NET zu Personalisierter Medizin (ERA PerMed) hat zum Ziel, die nationalen Forschungsstrategien und Förderaktivitäten im Bereich der personalisierten Medizin besser aufeinander abzustimmen, um Exzellenz zu fördern, die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Akteure in diesem Feld zu stärken und die europäische Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern zu verbessern. ERA PerMed wird Anfang 2019 eine zweite gemeinsame transnationale Bekanntmachung (Joint Transnational Call, JTC2019) veröffentlichen, mit dem Ziel, Forschungs- und Innovationsaktivitäten in den folgenden drei Bereichen zu unterstützen:

-          Translating basic to clinical research and beyond

-          Integrating big data and ICT solutions

-          Research towards responsible implementation in health care

Frist: Die Ausschreibung öffnet voraussichtlich am 9. Januar 2019. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Die Einreichungsfrist der ersten Stufe endet am 7. März 2019, für die zweite Stufe am 17. Juni 2019.

Zur Ausschreibung:

VolkswagenStiftung: Kurswechsel - Forschungsneuland zwischen den Lebenswissenschaften und Natur- oder Technikwissenschaften

In dieser Förderinitiative wird die fachübergreifende Qualifizierung von Arbeits- oder Forschungsgruppen aus den Natur- und Technikwissenschaften einerseits und den Lebenswissenschaften andererseits gefördert. Teams aus den Lebenswissenschaften, die sich vertieftes Wissen und Fertigkeiten in Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik aneignen wollen – und umgekehrt – können Qualifizierungskonzepte beantragen. Die Qualifizierungskonzepte sollen über eine Laufzeit von drei bis vier Jahren umgesetzt werden. Arbeitsgruppen, die eine interdisziplinäre Neuausrichtung planen, können sich mit konkreten Konzepten bewerben oder Vorbereitungsmittel für den Aufbau von Kontakten in fachlich weit entfernten Disziplinen beantragen. Antragsberechtigt sind promovierte Gruppenleiter(innen) und Professor(inn)en aus den Natur-, Technik- und Lebenswissenschaften.

Frist: 15. Januar 2019 und 15. Januar 2020

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DFG und Narodowe Centrum Nauki: "Beethoven CLASSIC 3" und "Beethoven LIFE 1"

Die DFG und das polnische NCN setzen die gemeinsame Förderung von Forschungsprojekten in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Chemie, Physik (einschl. Astronomie), Mathematik und Materialwissenschaften im Rahmen der Ausschreibung "Beethoven CLASSIC 3" fort und erweitern diese mit "Beethoven LIFE 1" auf die Lebenswissenschaften. Anträge können für Forschungsprojekte gestellt werden, die ein deutsches und ein polnisches Forschungsteam umfassen.

Frist: 17. Dezember 2018

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Dauerhaft laufende Ausschreibungen

DFG: Klinische Studien

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist. Gefördert werden: Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen und sonstige Kosten. Die Förderdauer von Klinischen Machbarkeitsstudien beträgt maximal 36 Monate, Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen. Es gilt ein einstufiges Antragsverfahren. Die Förderdauer von Klinischen Interventionsstudien und Klinischen Beobachtungsstudien liegt zunächst bei maximal 36 Monaten. Für länger angelegte Studien kann im Anschluss ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Es gilt ein zweistufiges Antragsverfahren.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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DFG: Max Kade-Stipendium

Für einen Zeitraum von einem Jahr können Antragstellende aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin einen Forschungsaufenthalt in den USA beantragen. Antragsberechtigt sind überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen (im Regelfall bis zu 12 Jahren nach Promotion), die sich bereits durch eine mehrjährige Forschungstätigkeit oder herausragende Forschungsleistungen fachlich ausweisen können.

Frist: keine, Antragseinreichung jederzeit möglich

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Leopoldina-Postdoc-Stipendium

Die Leopoldina vergibt ein „Leopoldina-Postdoc-Stipendium“ an herausragende promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch.

Frist: keine, Anträge jederzeit möglich

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Preise

Walter Schulz Stiftung: Forschungspreis 2018

Seit 1980 fördert die Walter Schulz Stiftung Institutionen und Kliniken im Bereich der Krebsforschung. Der Wissenschaftliche Beirat vergibt den Forschungspreis an junge WissenschaftlerInnen (in der Regel nicht über 40. Lebensjahr), die in der Tumorforschung eine hervorragende Leistung erbracht haben. Die Arbeiten müssen in einem international anerkannten, wissenschaftlichen Journal publiziert sein. Es sollen ausschließlich Publikationen eingereicht werden, die einen direkten Bezug zur kliniknahen Krebsforschung haben und nicht vor dem 1. Januar 2018 publiziert worden sind.

Arbeiten, die bereits anderweitig ausgezeichnet wurden, können leider nicht berücksichtigt werden.

 Frist: 31. Dezember 2018

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Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes

Anlässlich seines  Wissenschaftlichen  Kongresses, der vom 17.-20.10.2019 in Erfurt   stattfinden wird, verleiht der Deutsche Ärztinnenbund den Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes. Der Preis wird jungen  Ärztinnen und/oder Zahnärztinnen aus Klinik, Praxis  oder Forschung  verliehen. Mitgliedschaft im Deutschen Ärztinnenbund ist keine Voraussetzung. Der Preis ist mit € 4000 dotiert.

Die Arbeit soll die biologischen und/oder soziokulturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern mit Relevanz zur Prävention, Diagnostik und/oder medizinischen Versorgung in Klinik oder Niederlassung thematisieren. Forschungsergebnisse mit dem Gender Aspekt aus dem Bereich Public Health/Global Health sowie aus dem Bereich der medizinischen Lehre und der Umweltmedizin können ebenfalls eingereicht werden.

Frist: 31. Mai 2019

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Schering-Stiftung: Friedmund Neumann Preis

Die Schering Stiftung vergibt den Friedmund Neumann Preis an NachwuchswissenschaftlerInnen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben. Er richtet sich an junge WissenschaftlerInnen, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, exzellente wissenschaftliche Leistung sichtbar zu machen und dadurch die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben.

Frist: Vorschläge können bis zum 7. Dezember 2018 eingereicht werden.

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Avrion Mitchison Preis

Der Preis wird von der Schering Stiftung für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der chronischen Entzündung vergeben. Er zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Preisträger können Personen sein, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Bewerbungen sollen Bezug zur Rheumatologie haben. Es können bereits angenommene und begutachtete Universitätsschriften (Diplom- und Doktorarbeiten) sowie publizierte oder zur Publikation angenommene Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 18 Monate sein dürfen. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.

Frist: 15. September eines jeden Jahres

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Early Warning for Epidemics

This prize aims to develop an early-warning system to help prevent disease outbreaks and reduce the impact should they occur. The challenge is to develop a scalable, reliable, and cost-effective early-warning system prototype to forecast and monitor vector-borne diseases in order to contribute to the prevention of outbreaks, mitigating their impact on local, regional and global scales, and providing support to existing elimination efforts. It should including climate data, vector-related modelling, meteorology, and geo-located information related to vector-borne disease outbreaks and behaviour. These should be interoperable with public health data and other socio-economic data. The prototype should be demonstrated at local level, taking into account any relevant societal factors in the chosen geographical area. A prize of 5 million euros will be awarded. The specific rules of the contest were published by the European Commission, which will directly launch and manage the contest and award the prize based on the judgement of independent experts.

Deadline: 1 September 2020

Further Details


Kontakt

Maria Moynihan, stv. Leitung ZFF
Wollweberstraße 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1176
Telefax +49 3834 420 1189
maria.moynihanuni-greifswaldde