Interkulturelle Schulung: Schubladendenken

Im Rahmen der Internationalisierung der Universität spielt auch die Verbesserung der Interkulturellen Kompetenz und der Umgang mit dem Anderen eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Workshops sind Bausteine, die sich gut ergänzen. Die Teilnahme wird bescheinigt.

Der Duden beschreibt Schubladendenken als „an starre Kategorien orientierte, undifferenzierte, engstirnige Denkweise“. Dennoch bedienen wir uns häufig, wenn auch unbewusst, daran. Das automatische Einordnen von Menschen und Situationen vereinfacht uns die komplex erscheinende Welt. Das Problem aber bleibt: Klischees und Stereotype werden der Realität nur in Ausnahmefällen gerecht.

Im Workshop wollen wir uns Gedanken über Schubladendenken und damit verbundene Stereotype, deren Verwendung und Entstehung machen. Wir wollen den Blick schärfen, wenn es darum geht, Unbekanntes wahrzunehmen und unser eigenes Verhalten zu reflektieren. Im interkulturellen Kontext kann weder reine Kulturalisierung (Erklärung allen Verhaltens durch Kultur) noch die reine Individualisierung (wir sind alle Individuen, Kultur hat also keine Bedeutung) zur Lösung führen. In dem Seminar wollen wir untersuchen, was dem kulturellen Einfluss zuzuschreiben ist und was nicht. Damit das Miteinander fruchtbarer, inspirierender, leichter wird.

Organisator

  • International Office

    Das International Office (IO) ist die zentrale Anlaufstelle der Universität in internationalen Angelegenheiten. Es koordiniert internationale Partnerschaften und Kooperationsprojekte der Universität und entwickelt Projekte und Programme mit ausländischen Partnern und führt diese durch.

Veranstaltungsort

  • Internationales Begegnungszentrum „Felix Hausdorff“
    Bahnhofstraße 2/3
    17489 Greifswald