... mit der Fähre

Anders als zur Hansezeit ist Greifswald heute nicht mehr mit dem Schiff zu erreichen. Anreisende aus Skandinavien, also Schweden und Dänemark, können in den Häfen von Rostock und Sassnitz (Rügen) einlaufen. Die Weiterfahrt nach Greifswald ist dann nur mit dem Auto oder der Bahn möglich.

In Wieck mündet der 23 Kilometer lange Ryck in die Ostsee.
Der Flusslauf ist fünfeinhalb Kilometer flussaufwärts bis zum Greifswalder Museumshafen beschiffbar.

Bis zum Jahr 1863, als Greifswald an das Schienennetz angeschlossen wurde, war der Seehafen zu Greifswald ein wichtiger Knotenpunkt im internationalen Handel. So wurden z.B. Salz und Getreide nach Skandinavien exportiert.
Heute bieten Ryck und Museumshafen Seglern, Kanuten, Paddlern, Tretboot- und anderen Wasserreisenden eine fließende Anschlussader in das Greifswalder Stadtgebiet.
Im größten Museumshafen Deutschlands werden hier historische Segelschiffe liebevoll restauriert. Alljährlich treffen bei der Gaffelrigg während des Fischerfestes eine eindrucksvolle Vielzahl alter Schiffe im Greifswalder Museumshafen ein.

Die Boddengewässer vor Greifswald sind eines der beliebtesten Segelreviere Deutschlands.