Mit organischen Einlagen verzierte Gürteldose (Bronze) vom Typ Dabel vom Fundplatz Weltzin 28, Foto: Joachim Krüger (Universität Greifswald)

Hat ein Krieger aus der Bronzezeit seinen persönlichen Schatz auf dem Schlachtfeld verloren?

Ein Tauchteam unter Leitung von PD Dr. Joachim Krüger von der Universität Greifswald entdeckte den Fund, in der Nähe von Neubrandenburg im Fluß Tollense. Dort haben Plünderer den wahrscheinlich persönlichen Besitz eines getöteten Kriegers offenbar nicht entdeckt. Die geoarchäologischen Untersuchungen wurden von Dr. Sebastian Lorenz von der Universität Greifswald geleitet. Die neuen Forschungsergebnisse sind in einem Aufsatz der Zeitschrift Antiquity erschienen. Der Platz eines ehemaligen Schlachtfeldes wurde unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Terberger von der Universität Göttingen (ehemals Greifswald) und einem Team des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern sowie der Universität Greifswald untersucht.
Auf dem Foto ist eine mit organischen Einlagen verzierte Gürteldose (Bronze) vom Fundplatz Weltzin 28 zu sehen (Foto: Joachim Krüger, Universität Greifswald).

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