Überarbeitung bestehender Studiengänge

Modularisierung

Gestufte Studiengänge setzen sich aus Modulen zusammen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Modulbeschreibung (für die Ordnung) und Modulhandbuch (siehe FAQs).

Das Muster für die Modulbeschreibung bezieht sich auf die ausführliche Variante für das Modulhandbuch und beinhaltet alle wichtigen Punkte, die laut Kultusministerkonferenz, angegeben werden sollen.

Qualifikationsziele

Der Studiengang und die einzelnen Module sind auf Qualifikationsziele ausgerichtet: Was soll am Ende herauskommen, also gelernt werden (=Lernergebnisse)?

Grundsätzlich muss differenziert werden, ob es sich um einen Bachelor- oder Masterstudiengang handelt. Im Bachelorstudiengang werden grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermittelt. Im Masterstudiengang werden vertiefte und erweiterte Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermittelt.

Die gängigste Systematik zur Differenzierung der Qualifikationsziele bzw. Lernergebnisse ist die Bloomsche Taxonomie.

Prüfungsformen

Die Prüfungsformen sollten je nach den Kompetenzen, die bei der Prüfung im Mittelpunkt stehen, gewählt/eingesetzt werden.

  • Schriftliche Prüfungen
  • Mündliche Prüfungen
  • Referate/mündliche Präsentationen
  • Thesenpapiere
  • Posterpräsentationen
  • Wissenschaftspraktische Tätigkeit (inklusive deren Dokumentation)
  • Lerntagebücher/Studientagebücher/Lernjournale
  • Portfolio
  • Protokolle oder Übungen
  • Gruppenprüfungen
  • Parcours (z. B. OSCE)
  • Forumsbeiträge im Netz

Anwesenheitspflicht

Eine Anwesenheitspflicht ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn in den Qualifikationszielen eines Moduls Kompetenzen definiert werden, die eine Anwesenheit der Studierenden erfordern.

Zu solchen Kompetenzen zählen beispielsweise Diskussionsfähigkeiten, mündliche Argumentationskompetenz und Kommunikation, die am Gesprächspartner orientiert ist.


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