Top 10 Planungshinweise - Prüfungs- und Studienordnungen

Gemäß Verfahrensgang der Senatsstudienkommission (Beschluss des Senats der Universität Greifswald vom 21.Oktober 2015) sowie gemäß guter Praxis sind bei der Studiengangsentwicklung folgende Schritte erforderlich:

  1. Für neues Studienangebot eine Konzeptskizze erstellen: Ziele und Grundkonzept des Studiengangs, die Perspektiven der Absolvent*innen, die vorgesehene Aufnahmekapazität, Überlegungen zur Nachfrage der Studierenden, Existenz der benötigten Ressourcen.
  2. Fakultätsleitung und Rektorat möglichst früh in die Studiengangsentwicklung einbeziehen: Vorab-Gespräche erforderlich.
  3. Mindestens ein/e externe Fachvertreter*in und ein/e Vertreter*in der Berufspraxis (bspw. Alumni, Berufsverband) sowie die studentische Fachschaft an der Konzeptentwicklung beteiligen.
  4. Nötigen Lehrimport abklären und vom zuständigen Dekan bzw. der Dekanin bestätigen lassen.
  5. Möglichst nur komplette Module samt Prüfungsleistung gem. ursprünglicher Prüfungsordnung importieren.
  6. Rahmenprüfungsordnung bei der Redaktion der Prüfungs- und Studienordnung adäquat anwenden (Abweichungen machen Zustimmung des Ministeriums erforderlich).
  7. Vorab-Prüfung und Beratung durch Prüfungsamt, IQS u. a. möglichst vor Beschluss der Prüfungs- und Studienordnung im Fakultätsrat ermöglichen.
  8. Konzeptpapier und Dokumentation über die notwendige Beteiligung Externer sowie der Studierenden dem Antrag auf Studiengangseröffnung an die Fakultätsleitung beifügen.
  9. Beschluss des Fakultätsrats bis Februar anstreben bzw. Beschluss der Senatsstudienkommission im April, um einen geordneten Start des neuen Studiengangs zum kommenden Wintersemester zu garantieren.
  10. Neufassungen und wesentliche Änderungen von Studiengängen auf den üblichen Zeitraum von Akkreditierungen begrenzen (nur alle 7-8 Jahre!).

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