Gute Praxis


Das E-Tutor*innen-Programm als strategischer Baustein für digitale Hochschullehre

Dr. Jana Kiesendahl

Die Digitalisierung in den Hochschulen verändert die Strukturen der Lehr- und Lernorganisation grundlegend.
Neue didaktische Möglichkeiten der Wissensvermittlung gehen einher mit innovativen technischen
Werkzeugen (vgl. Hochschulforum Digitalisierung 2015, 9). Lehrende scheuen oftmals aber noch den Einsatz
digitaler Tools, zum einen, weil sie sich den technischen Herausforderungen nicht gewachsen sehen, zum
anderen, weil sie den zeitlichen Aufwand nicht leisten können, den die Konzeption von digitalen Lehr-
Lernformaten zweifelsohne mit sich bringt. Programme zur Ausbildung von eTutor*innen unterstützen hier
die Lehrenden maßgeblich, indem ihnen gut ausgebildete studentische Hilfskräfte an die Seite gestellt
werden, die einen Großteil der technischen und organisatorischen Aufgaben übernehmen. Dieser Beitrag
beschreibt detailliert Struktur und Ablauf des eTutor*innen-Programms der Universität Greifswald, angefangen
von der Rekrutierung und Finanzierung von eTutor*innen bis hin zu konkreten Schulungsbestandteilen
und didaktischen Formaten. Zudem wird der Einsatz solcher Programme als strategischer Baustein innerhalb
von Hochschulentwicklungskonzepten in den Blick genommen.


Digitale Quellenarbeit - Das Projekt "Pommern und die Welt"

Hielke van Nieuwenhuize

In diesem Aufsatz wird das im Sommersemester 2019 organisierte Hauptseminar „Pommern und die Welt“ vorgestellt.
Diese Lehrveranstaltung sollte Geschichtsstudierenden mit digitalen Mitteln die Fähigkeiten, Originalquellen
zu transkribieren sowie diese quellenkritisch und historisch zu interpretieren, anlernen. Das Seminar führte
schließlich zur Verwendung des digitalen Programms Transkribus, das nicht nur in Greifswald, sondern in jedem
Historischen Institut, eine effiziente Betreuung von Quellenarbeiten ermöglichen könnte. Nach einer Darstellung
der positiven und negativen Seiten der Digitalisierung größerer Quellenbestände für die Lehre, werden die Lehrveranstaltung
sowie ihre Ziele, Stärken und Schwächen kommentiert. Der Artikel wird mit einer Beschreibung der
durchgeführten Verbesserungen im Nachfolgeprojekt und einem Ausblick abgeschlossen.


Implementierung und Evaluation von Simulationspatienten - Unterricht kombiniert mit Lehrvideo im Querschnittsbereich Prävention und Gesundheitsförderung

Christina Raus

Kompetenzorientierung in der medizinischen Ausbildung gilt als Voraussetzung, um Studierende auf die Erfordernisse
des Arztberufes vorzubereite (Masterplan Medizinstudium, 2020; NKLM, 2015). Der folgende Artikel
zeigt Ergebnisse der Evaluation zur Akzeptanz und Zufriedenheit von Studierenden bei der Implementierung
eines neu entwickelten interaktiven praktischen Lehrkonzepts zur Vermittlung von Beratungskompetenzen im
Querschnittsbereich Prävention und Gesundheitsförderung.


Kristina Lisek
Projektkoordination
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