Privatrecht (Bachelor of Arts)

Privatrecht (Bachelor of Arts)

Privatrecht (Bachelor of Arts)

Kurzinformation

Zulassungsbeschränkung
Dieser Studiengang ist zulassungsfrei. Eine Bewerbung hat daher nicht zu erfolgen.

Studienbeginn
Eine Studienaufnahme kann nur im Wintersemester erfolgen.

Kombination
Dieses Fach muss mit einem weiteren Bachelor-of-Arts-Fach (außer Öffentliches Recht und Wirtschaft) kombiniert werden.

Sprachkenntnisse
Die Kenntnis von Fremdsprachen ist keine Zugangsvoraussetzung zum Studium.

Unterrichtssprache
Deutsch

Kurzbeschreibung
Im Verlaufe des B.A.-Teilstudiengangs Privatrecht erlangen Studierende der Philosophischen Fakultät einen umfangreichen Einblick in das Bürgerliche Gesetzbuch und das von ihnen gewählte Sonderprivatrecht. Das Studium befähigt dazu, das geltende Privatrecht in geordneter Argumentation anzuwenden, auszulegen und fortzubilden. Hierbei werden zudem die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und philosophischen Bezüge des Rechts berücksichtigt.

Fachstudienberatung
Einschreibung
Termine und Fristen

Diese Fähigkeiten sollte man mitbringen

Studieninteressierte sollten Spaß an strukturiertem Denken und Formulieren von Texten, Interesse an gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen und die Fähigkeit zur Kommunikation mit anderen Menschen haben.

Darum geht es in diesem Fach

Der von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät angebotene Bachelor-of-Arts-Teilstudiengang „Privatrecht“ wendet sich an Studierende der Philosophischen Fakultät, die ihr Fach an dieser Fakultät mit einer gezielten Ausbildung im Privatrecht kombinieren wollen. Im Rahmen des Wahlpflichtbereichs können die Studierenden eine fachbezogene Vertiefung in den oben genannten Gebieten wählen. Das Studium im Wahlpflichtbereich erstreckt sich über drei Semester. Der semesterbezogene Umfang der Veranstaltungen – gemessen an Arbeitsumfang bzw. Leistungspunkten – aus dem Fachmodul Privatrecht ist durch Rahmenvorgaben der Philosophischen Fakultät definiert. Die einzelnen Mikromodule werden durch schriftliche Klausuren abgeschlossen. Eine dreißigminütige mündliche Prüfung (Fachmodulprüfung) schließt das Bachelor-of-Arts-Studium ab.

Absolventen dieses Fachs...

… können Berufe ausüben, in denen vertiefte Kenntnisse im Privatrecht erforderlich sind, zum Beispiel in Verbänden, öffentlichen Anstalten, Beratungsstellen oder Fortbildungs- und Qualifizierungseinrichtungen.

Allgemeine Hinweise zum Studiengang

Der Bachelor-of-Arts-Studiengang führt bereits nach sechs Semestern zu einem berufsqualifizierenden Abschluss. Im Rahmen des Bachelorstudiums sind neben dem Fach Privatrecht in gleichem Umfang noch ein weiteres Bachelor-of-Arts-Fach nach eigener Wahl (das können sein: verschiedene Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte und Philosophie, Politik- und Kommunikationswissenschaften sowie musisch-künstlerische Fächer) und in geringerem Umfang, die „General Studies“ mit Sprachkursen, Rhetorik und Schreibpraxis zu studieren. Auf diese Weise können sich Studierende im Hinblick auf ihr späteres Berufsfeld weiter profilieren.

Im Rahmen des Bachelorstudienganges ist ein Praktikum von insgesamt 360 Stunden Dauer zu absolvieren; das Praktikum soll während der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden.

Greifswald und die Universität

1456 ist das Gründungsjahr der Universität Greifswald und seitdem gehen hier Studenten ein und aus – zurzeit etwa 11.500 junge Menschen, die das Leben an der Universität und in der Stadt prägen.

„Wissen lockt“ heißt seit 2006 – zum 550. Geburtstag der Universität Greifswald – das Motto für alle, die sich von der Universität mit ihrem altehrwürdigen Charme angezogen fühlen. Die Universität lockt mit Wissen und die Stadt lockt mit vielfältigen kulturellen Highlights, Familienfreundlichkeit und Meer. Greifswald ist eine Stadt mit ca. 54.000 Einwohnern und liegt am Flüsschen Ryck, der in den Greifswalder Bodden, einem Teil der Ostsee, einmündet. Greifswald selbst ist das technologische Zentrum zwischen den Inseln Rügen und Usedom. Auch Greifswald kann auf eine Reihe berühmter Kinder zurückblicken. Um nur drei zu nennen, seien hier stellvertretend der Maler Caspar David Friedrich, 1774 in Greifswald geboren, als auch die Schriftsteller Wolfgang Koeppen, 1906 hier geboren, und Hans Fallada, der 1893 in Greifswald das Licht der Welt erblickte, genannt. Caspar David Friedrich hat Zeit seines Lebens die Verbundenheit mit seiner Heimat in seinen Bildern ausgedrückt.