Familien-Universität Greifswald

Familien-Universität Greifswald

Spannende Vorlesungen für alle von 12 bis 99 Jahren! #wissenlocktmich

29. November, 17:00 Uhr – Dr. Jenny Linek, Historikerin

20. Dezember, 17:00 Uhr – Prof. Dr. Michael Lalk, Biochemiker

24. Januar, 17:00 Uhr – Dr. Martha Kuhnhenn, Kommunikationswissenschaftlerin

25. Oktober 2018 – 17:00 Uhr

Jeder Mensch will glücklich sein, und viele versuchen sich mit immer stärkeren Reizen oder Drogen kurze Momente des Glücks zu verschaffen. Aber was spielt sich im Gehirn ab, wenn wir glücklich sind? Welches Zusammenspiel der Neuronen und Hormone bewirkt, dass ein Glücksgefühl erlebt wird, und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Glück und Zufriedenheit und den Abgründen von Melancholie und Depression? Der Neurologe und Buchautor Prof. Dr. med. h.c. Christof Kessler nimmt Sie mit in die Welt der 100 Milliarden Nervenzellen im Kopf und erklärt auf leicht verständliche Weise, wie unser Gehirn es schafft, dass wir Gefühle und Glück erleben können.

Wie Glück im Gehirn entsteht

Prof. em. Dr. med. h.c. Christof Kessler, Neurologe

Veranstaltungsort: Hörsaal 1, Neues Audimax, Campus Loefflerstraße

29. November 2018 – 17:00 Uhr

Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland das erste Mal das Recht, an der Wahlurne ihre Stimme abzugeben und sich selbst als Kandidatinnen wählen zu lassen. Bis 1918 wurden die verschiedensten Argumente gegen das Frauenwahlrecht vorgebracht: Frauen würden ihre guten Eigenschaften einbüßen im politischen Kampf, sie bräuchten das Stimmrecht nicht, da die Männer die Interessen der Frauen mit vertreten würden, oder sie hätten einfach nicht die Fähigkeiten dazu. Der Kampf für dieses staatsbürgerliche Recht, das Männer schon Jahrzehnte zuvor errungen hatten, begann bereits mit der Französischen Revolution. Wieso es dann letztlich über 100 Jahre dauerte und was in dieser Zeit für Debatten – auch innerhalb der Frauenbewegung – geführt wurden, soll im Vortrag erörtert werden.

Erstritten und erkämpft: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Dr. Jenny Linek, Historikerin

Veranstaltungsort: Hörsaal 1, Neues Audimax, Campus Loefflerstraße

20. Dezember 2018 – 17:00 Uhr

Zum Ende des Jahres brennen wir traditionell Feuerwerk ab. Aber auch zu anderen festlichen Anlässen gehört Pyrotechnik häufig dazu. Die Geschichte des Feuerwerks geht mehrere tausend Jahre zurück und hat ihren Ursprung in China. Im Experimentalvortrag werden anhand von Beispielen die Hintergründe des klassischen und modernen Feuerwerks und der Pyrotechnik behandelt.

 

Die Chemie des Feuerwerks – Von bengalischen Feuern, Böllern und Funkensternen

Prof. Dr. Michael Lalk, Biochemiker

Veranstaltungsort: Hörsaal 1, Institut für Biochemie, Felix-Hausdorff-Straße 4

24. Januar 2019 – 17:00 Uhr

24. Januar 2019 – 17:00 Uhr

Hate Speech in sozialen Netzwerken, alternative Fakten oder rechtspopulistische Äußerungen in Politik und Alltag – zu Recht wird der öffentliche Sprachgebrauch aktuell kontrovers diskutiert. Eine kritische Betrachtung öffentlicher Kommunikation ist wichtig, da Sprache Wirklichkeit konstruiert und Sprachgebrauch so auch immer politisch ist. Im Vortrag „Wie mächtig ist unsere Sprache“ werden aktuelle Beispiele der öffentlichen Kommunikation unter die Lupe genommen und mögliche Strategien, die hinter der Verwendung bestimmter Begriffe und Formulierungen stehen, diskutiert.

Wie mächtig ist unsere Sprache?

Dr. Martha Kuhnhenn, Kommunikationswissenschaftlerin

Veranstaltungsort: Hörsaal 1, Neues Audimax, Campus Loefflerstraße

Universales Lernen für alle Generationen

Im Frühjahr 2008 kam das Mehrgenerationenhaus Greifswald – Bürgerhafen auf die Universität Greifswald mit der Idee einer Bildungsinitiative zu. Dort traf die Idee einer Familien-Universität auf offene Ohren. Die Universität übernahm in enger Kooperation mit dem Bürgerhafen die Organisation der Vorlesungen und stellte Räume zur Verfügung. Die Familien-Universität wird gut angenommen. Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei.

Presse- und Informationsstelle
Domstraße 11, Eingang 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
pressestelleuni-greifswaldde