Dienstreisen nach China

Seit Dezember 2019 sind in China in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) nachgewiesen. Aktuell steigen die Fallzahlen deutlich an und es sind Todesfälle aufgetreten. Die Erkrankung breitet sich in China und weltweit weiter aus. Die Quelle und Übertragungswege der Infektion sind nicht abschließend geklärt, die Übertragung von Mensch zu Mensch ist aber inzwischen wissenschaftlich gesichert.

Nach der steigenden Zahl von Erkrankungen durch den Coronavirus-Ausbruch hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Dem Arbeitgeber obliegt eine Fürsorgepflicht, die es gebietet, die Beschäftigten vor Gefahren für ihr Leben und ihre Gesundheit zu schützen.

In der Folge ergeht folgende Dienstanweisung

Beschäftigte der Universität, die Dienstreisen nach China planen, werden aufgefordert, die Reisen bis auf weiteres nicht anzutreten. Bereits erteilte Genehmigungen für die Reisen werden aufgehoben.Geplante chinaspezifische Tagungen, Kongresse oder Konferenzen in Greifswald mit Teilnehmer*innen, die ihren ständigen Wohnsitz in China haben, sollen verschoben werden.

Darüber hinaus werden die Fakultäts- und Einrichtungsleitungen gebeten, zu erfassen, welche Planung bezogen auf zukünftige China-Aufenthalte und chinaspezifische Tagungen, Kongresse oder Konferenzen in Greifswald bestehen und diese dem Rektorat zu melden. Einzelfälle werden gemeinsam mit dem Rektorat erörtert.

Bitte beachten Sie bei Auslandsdienstreisen generell auch die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes.

Verfolgen Sie bitte aufmerksam die vom Auswärtigen Amt und dem Robert Koch-Institut herausgegebenen Informationen zur möglichen Ausbreitung des Virus.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Rektorat wird die Situation aufmerksam weiterverfolgen, bei aktuellem Bedarf neu bewerten und weitere geeignete Maßnahmen ergreifen. Sollten sich im Hinblick auf bereits gebuchte Reisen Fragen ergeben, wenden Sie sich bitte an das Referat Personal.

Praktische Hinweise der Universitätsmedizin Greifswald

Bei allgemeinen Fragen ist und bleiben Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt erste Ansprechstellen, wenn möglich erst einmal telefonisch.

Wenn Sie Sorgen wegen vorheriger Kontakte zu China-Reisenden haben, aber keine Symptome verspüren, ist das örtliche Gesundheitsamt zuständig.

Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind und Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte umgehend an das Krankenhaus Ihrer Wahl. Zum Schutz anderer Patienten ist es hilfreich, wenn Sie das Krankenhaus vorher informieren. Dann wird bereits alles für Sie vorbereitet und Sie kommen möglicherweise ohne Kontakte zu anderen Patienten in Ihr Behandlungs­zimmer.

Wenn Sie zur Unimedizin Greifswald kommen, kündigen Sie das bitte unter dieser Telefonnummer an: 03834 – 86 4411

Dieses ist KEINE Nummer für allgemeine Fragen! Bitte halten Sie die Leitung für Notfälle frei.

Sollten Sie direkt zur Universitätsmedizin Greifswald (UMG) kommen, klingeln Sie bitte an der Zentralen Notaufnahme und warten Sie dort, bis Sie abgeholt werden.

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert: 07.02.2020, 12:10 Uhr