Familien-Uni: Vom Fusel zum Kater – Risiken und Nebenwirkungen von Alkohol

Hagen Bahlmann – Foto: Till Junker
Porträt Hagen Bahlmann – Foto: Till Junker

„Ein Gläschen in Ehren, kann niemand verwehren“. Deutschland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum. Im Jahr 2016 betrug der Pro-Kopf-Konsum an alkoholischen Getränken 133,8 Liter. Das entspricht 9,5 Liter reinem Alkohol. Aber was passiert eigentlich, wenn man sich sprichwörtlich unter den Tisch trinkt? Kann man von selber wieder aufstehen oder muss einem die Medizin helfen? Und wie entsteht überhaupt Alkohol?

Wenn umgangssprachlich von Alkohol gesprochen wird, dann handelt es sich um Ethanol. Ethanol entsteht durch den Prozess der Vergärung von Traubenzucker. Bereits 2.700 Jahre vor Christi Geburt war den Menschen die berauschende Wirkung von Ethanol bekannt. Seitdem hat sich das Rauschmittel über den gesamten Globus verbreitet. Im 9. Jahrhundert wurde das „Schnapsbrennen“ entwickelt, bei dem Ethanol aus Wein destilliert wird. Der Geist des Weines ist die wirksame Essenz, unbegrenzt zu lagern, flüchtig, klar wie Wasser. In der Bezeichnung Weingeist steckt Geheimnisvolles, Unberechenbares. Die Wirkung kann gut oder schlecht sein, beflügeln oder dämpfen.

Hagen Bahlmann ist Oberarzt auf der Kinderintensivstation in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Greifswald. In seiner Vorlesung wird er den Weg und die Wirkungsweise des Ethanols im menschlichen Körper beleuchten. Der Vortrag wird bunt bebildert sein, nur eine Weingeistprobe wird es nicht geben.


Familien-Universität Greifswald
Vorlesung von Hagen Bahlmann
Donnerstag, 23. Mai 2019, 17:00 Uhr
Campus Loefflerstraße, Hörsaalgebäude, Hörsaal 2, Ernst-Lohmeyer-Platz 6


Weitere Informationen
Gemeinsam mit dem Bürgerhafen Greifswald wurde die Familien-Universität Greifswald 2008 ins Leben gerufen. Über die Jahre hinweg hat sich die Reihe fest etabliert, im Herbst 2018 feierte sie ihren zehnten Geburtstag.

Familien-Universität
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