Open-Access-Publikationsfonds der Universität Greifswald gestartet

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Quelle: https://open-access.net

Der Open-Access-Publikationsfonds ist ein wesentlicher Bestandteil der Open-Access-Strategie der Universität Greifswald. Er wird für die Jahre 2018 und 2019 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gegenfinanziert.

Der Förderantrag wurde durch die Prorektorin für Forschung und Internationales, Prof. Dr. Katharina Riedel, gestellt. Als Mitautorin einer Vielzahl von Artikeln in Open-Access-Journals erlebt sie direkt im Forschungsalltag die wachsende Relevanz dieses Geschäftsmodells im Wissenschaftsverlagswesen. Sie kennt aber auch die Herausforderungen, die dieses für Autorinnen und Autoren mit sich bringen kann. „Grundsätzlich kann man bei vielen Drittmittelgebern die Kosten für Open-Access-Veröffentlichungen einplanen, wenn man einen Projektantrag einreicht. Ich würde auch unbedingt dazu raten von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Wir wissen im Rektorat jedoch auch, dass dieser Weg nicht immer erfolgreich ist und haben uns für den Publikationsfond entschieden“, so Prof. Dr. Katharina Riedel.

Nicht immer erkennen Geldgeber Open-Access-Gebühren als förderfähig an. Problematisch ist mitunter auch, dass die Veröffentlichung im Open-Access-Journal erst nach Ende des Förderzeitraums erfolgt und daher nicht mehr aus Projektmitteln bezahlt werden kann. In anderen Fällen entstehen Artikel als Vorarbeit für spätere Anträge. Insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die noch am Anfang der Karriere stehen, haben oft kein eigenes Budget, um die Publikationsgebühren zu begleichen. Der Open-Access-Publikationsfonds soll die Forschenden der Universität Greifswald in solchen Situationen unterstützen, indem Publikationsgebühren (APC) für Open-Access-Artikel auf Antrag gemäß den Förderbedingungen der DFG übernommen werden.

Antragsberechtigt für den Open-Access-Publikationsfonds in Greifswald sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Greifswald einschließlich der Universitätsmedizin. Förderfähig sind Artikel in wahren Open-Access-Zeitschriften. Die APC darf 2.000 Euro Brutto nicht überschreiten. Der Fonds wird von der Universitätsbibliothek verwaltet. Die Ansprechpartnerin ist Stefanie Bollin (ub_openaccess@uni-greifswald.de).

Weitere Informationen
Deutsche Informationsplattform zu Open Access
EU-Informationsplattform zu Open Access (englischsprachiges Angebot)
Directory of Open Access Journals (englischsprachiges Angebot)

Ansprechpartnerin an der Universität Greifswald
Maria Moynihan
Zentrum für Forschungsförderung und Transfer
Wollweberstraße 1, 17489 Greifswald
Telefon 03834 420 1176
maria.moynihan@uni-greifswald.de


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