Quo vadis Niederdeutsch? – Altenheim, Schule oder Smartphone?

TdW-Vorlesung
Plattdeutsche Bücher – Foto: Magnus Schult
Plattdeutsche Bücher – Foto: Magnus Schult

Die aktuelle Umfrage zum Gebrauch des Niederdeutschen des Instituts für niederdeutsche Sprache in Bremen (INS) verzeichnet einen Rückgang derjenigen, die die niederdeutsche Sprache sprechen können. Die Zahlen sagen deutlich: Je älter die Befragten, desto größer ihre Kompetenz. Ist die Regionalsprache also ein Fall für das Altenheim?

Gleichzeitig findet ein Großteil der Befragten, Niederdeutsch müsse stärker gefördert werden. Die Mehrheit sieht die Schule als richtigen Ort dafür an. Die Schule also als Winkel für die Konservierung einer Sprache, die im Alltag scheinbar kaum noch vorkommt?

Für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der dafür benötigten Lehrerinnen und Lehrer ist das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik gegründet worden, das 2017 die Lernplattform ALWiNE zum Wortschatzerwerb am PC oder per App veröffentlichte. Ist Niederdeutsch damit also im digitalen Zeitalter angekommen? 

Der Vortrag von Birte Arendt und Ulrike Stern skizziert aus linguistischer und didaktischer Sicht Antworten auf diese Fragen. 

Dauer: 45 Minuten

Referentinnen: Dr. Birte Arendt/ Ulrike Stern (M.A.)

Veranstaltungsort

  • Universitätsbibliothek, Vortragssaal

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