Wer spinnt denn da? Das Spinnenleben am seidenen Faden

TdW-Vorlesung
Radnetzspinne – Foto: Universität Greifswald
Radnetzspinne – Foto: Universität Greifswald

Eine Radnetzspinne sitzt in ihrem Netz, in dem die Wassertropfen des Morgentaus in der aufgehenden Sonne glitzern und wartet auf ihre Beute. Ihr Netz hat sie aus einer Vielzahl von dünnen, stabilen und kaum sichtbaren Spinnfäden gebaut. Aber nicht jeder Spinnfaden ist gleich. Spinnen sind in der Lage unterschiedliche Fäden für verschiedene Zwecke zu produzieren. So wird für den Bau des Netzes ein anderer Faden verwendet als für den Bau eines Kokons, für das Einwickeln der Beute oder für die Ausbreitung am Fadenfloß. Außerdem dienen die Spinnfäden als wichtiges Kommunikationsinstrument, da sie mechanische (Vibrationen) und chemische (Pheromone) Signale weiterleiten. Aber wie kann eine Spinne die unterschiedlichen Fäden produzieren? Wo kommen die Spinnfäden überhaupt her und woraus bestehen sie? Diese Fragen und viele weitere spannende Informationen aus dem Leben am seidenen Faden sind Bestandteil der Vorlesung.

Dauer: 45 Minuten

Referentin: Birte Schadlowski (B. Sc.)

Veranstaltungsort

  • Institut für Physik, Hörsaal

Zurück zu allen Veranstaltungen