Hörsaalgebäude auf dem Campus Loefflerstraße

Hörsaalgebäude auf dem Campus Loefflerstraße

Hörsaalgebäude auf dem Campus Loefflerstraße

Hörsaalgebäude auf dem Campus Loefflerstraße

Weitere Informationen

Jan Meßerschmidt
Domstraße 11, Eingang 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
Mobil +49 170 5669683
pressestelleuni-greifswaldde

Das neue Hörsaalgebäude ist Teil des Neubau- und Sanierungsvorhabens Loefflerstraße in Verantwortung des Geschäftsbereiches Hochschul- und Klinikbau des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL MV). Der Neubau hat rund neun Millionen Euro gekostet.

Das viergeschossige Gebäude verfügt über zwei kleinere Hörsäle im Unter- und Erdgeschoss, die wie in einer Kuhle im Campus liegen. Im Obergeschoss befindet sich ein großer Hörsaal mit 496 Plätzen. Damit ist dieser Hörsaal das „Audimax“ der Universität, der größte Hörsaal. Bei Bedarf kann er mittels einer versteckten, beweglichen Trennwand in zwei kleinere Hörsäle mit 208 und 288 Plätzen geteilt werden. Alle Hörsäle verfügen über eine natürliche Belichtung; es wurden große Fensterflächen beziehungsweise Oberlichter eingebaut. Dadurch wirken die Räume hell aber auch transparent, da Neugierige von außen in die Hörsäle schauen können.

Zusammen mit der benachbarten neuen Bereichsbibliothek sorgt energieeffiziente Anlagentechnik für ein angenehmes Raumklima. Beide Gebäude sind an das zentrale Fernwärmenetz angeschlossen. Zusätzlich wird mittels 30 in den Boden eingebrachter Sonden das Erdreich geothermisch für Heizung- und Kühlung genutzt. 

Städtebaulich ist das neue Hörsaalgebäude als zentraler Ort des gesamten Campus konzipiert. Das pavillonartige Gebäude wird nach Fertigstellung des Innenhofes zwischen Bereichsbibliothek und der im Bau befindlichen Mensa von drei Seiten zugänglich sein. Bei der Außengestaltung wurde auch hier wieder Klinker eingesetzt. Somit wird die architektonische Gestaltung der umgebenden historischen Klinikgebäude aufgenommen. Der Innenhof wurde in diesem Jahr von der Stadt als „Ernst-Lohmeyer-Platz“ benannt. Damit ehrt sie gemeinsam mit der Universität den ersten Rektor der Universität nach dem Zweiten Weltkrieg. Er wurde am 15. Februar 1946 vom sowjetischen Geheimdienst NKWD verhaftet und wenige Tage später hingerichtet. 

Foto: Kilian Dorner
Foto: Kilian Dorner
Foto: Kilian Dorner

Stimmen zum Neubau

Prof. Dr. Johanna Weber

Rektorin der Universität Greifswald

„Mit dem neuen Hörsaalgebäude können wir unseren Studierenden nicht nur verbesserte Studienbedingungen bieten, sondern wir können ab sofort zu Tagungen und Kongressen einladen, für die vorher keine angemessenen Räume zur Verfügung standen. Für die nationale und internationale Sichtbarkeit der Universität Greifswald ist dies ein unschätzbarer Gewinn.“

Cornelia Gärtner

Mitarbeiterin im Referat Bau- und Raumplanung der Universität Greifswald

„Es freut mich, dass nach Fertigstellung der Bereichsbibliothek im Dezember vergangenen Jahres nun auch das Hörsaalgebäude in Nutzung gegangen ist. Durch den Einbau modernster Medientechnik können wir die Studienbedingungen für unsere Studierenden erheblich verbessern. Ebenso wie auf dem gesamten Campus Loefflerstraße 23 wird auch im Hörsaalgebäude Barrierefreiheit gewährleistet. Durch die simultanen Übersetzerkabinen ist es ebenfalls für internationale Tagungen geeignet. Erstmals zum Einsatz kommen für die Hörsäle digitale Beschilderungen mit Angaben zu Vorlesungen und Kongressen sowie Informationen rund um die Hochschule und das studentische Leben.“

Uwe Sander

Leiter des Geschäftsbereichs Hochschul- und Klinikbau des Betriebs für Bau und Liegenschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern

„Es ist vollbracht. Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Campus an der Loefflerstraße ist fertig. Neben dem schönen Bibliotheksgebäude ist die Ernst-Moritz-Arndt-Universität nunmehr auch in der Lage, große Vorlesungen oder Kongresse in dem neuen Hörsaalgebäude durchführen zu können. Eine erste Bewährungsprobe kann schon als gemeistert angesehen werden, gab es doch schon eine großen „Spanischen“ Kongress, das heißt eine Tagung von Spanischlehrern. Insgesamt haben wir hier auf dem Campus eine Hörsaalkapazität von rund 800 Sitzplätzen in drei Hörsälen geschaffen.“