An der Universität Greifswald sind im Bereich der interdisziplinären Forschung zum Ostseeraum vorbehaltlich der Mittelzuweisungen sechs Stellen für vollzeitbeschäftigte

wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (Postdoc)

zunächst befristet für den Zeitraum vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2021 zu besetzen. Die Stellen sind teilzeitgeeignet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.

Forschungsarbeiten zum Ostseeraum stellen einen traditionellen Forschungsschwerpunkt der Universität Greifswald dar, der durch eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgebaut werden soll. Daher lädt die Universität Greifswald Nachwuchsforscher und Nachwuchsforscherinnen ein, gemeinsam mit den jeweiligen Greifswalder Arbeitsgruppen sechs Rahmenthemen für Nachwuchsforschungsgruppen zu entwickeln und einen Fördermittelantrag vorzubereiten:

  • Internationale Beziehungen und Sicherheit (Soft und Hard Security) (Arbeitsgruppe Politikwissenschaft, Geschichte, Philologien)
  • Neue Nationalismen (Arbeitsgruppe Nordische Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Baltistik, Fennistik, Rechtswissenschaft, Slawistik)
  • Zur Gegenwart des kulturellen Erbes (Arbeitsgruppe Skandinavistik, Theologie, Kunstgeschichte, Nordische Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Deutsche Philologie, Rechtswissenschaft)
  • Regionale Entwicklung und ländliche Räume (Arbeitsgruppe Wirtschaft, Geographie)
  • Nachhaltigkeit und biobasiertes Wachstum (Arbeitsgruppe Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte, Wirtschaft, Botanik und Landschaftsökologie, Rechtswissenschaft)
  • Energie (Arbeitsgruppe Politikwissenschaft, Geschichte, Rechtswissenschaft)

Arbeitsaufgaben:
Während der zweijährigen Konzeptphase müssen die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen ein tragfähiges Forschungsprojekt für eine Nachwuchsforschungsgruppe im jeweiligen Rahmenthema gemeinsam mit den Greifswalder Arbeitsgruppen entwickeln und koordinieren. Bei erfolgreicher Evaluierung und Bewilligung des jeweiligen Rahmenthemas besteht die Möglichkeit, anschließend während einer fünfjährigen Umsetzungsphase die Leitung der entsprechenden Nachwuchsforschungsgruppe zu übernehmen. Die Möglichkeit zur weiteren Qualifizierung wird gegeben. Der zu erarbeitende Projektantrag demonstriert für das jeweilige Rahmenthema einen innovativen konzeptionellen und methodischen Ansatz und ermöglicht den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern ihre eigenen Forschungsinteressen miteinzubringen.

Einstellungsvoraussetzungen:
Bewerber und Bewerberinnen haben ihre Promotion erfolgreich in einer der beteiligten Disziplinen abgeschlossen. Sie besitzen darüber hinaus in einem der sechs Rahmenthemen eine ausgewiesene Expertise mit Bezug auf den Ostseeraum. Sie können nachweisen, dass sie in ihrem jeweiligen Bereich der Forschung innovativ wirken, Führungsqualitäten besitzen und Begeisterung für die Arbeit in einem interdisziplinären Arbeitsumfeld entwickeln können. Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Sozial- und Geisteswissenschaften sind erwünscht. Von den Bewerbern und Bewerberinnen werden exzellente Englischkenntnisse in Wort und Schrift zusammen mit guten Kenntnissen mindestens einer anderen Sprache des Ostseeraums erwartet. Kenntnisse einer weiteren Sprache außerhalb des Ostseeraums sind wünschenswert, aber nicht Voraussetzung. Erforderlich sind zudem ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Effizienz und Verantwortungsbewusstsein sowie hohe soziale Kompetenz.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht.

Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind, und deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag.

Bitte reichen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung ausschließlich Kopien ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen. Auskünfte erteilt Frau Sabine Hosemann, Geschäftsführerin des Rektorats der Universität Greifswald.

Bitte ordnen Sie sich explizit einem der genannten sechs Rahmenthemen zu. Bewerbungen mit einer Forschungsskizze (maximal 500 Worte), einem Motivationsschreiben und den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Zeugniskopien) sowie drei wissenschaftliche Referenzen sind vorzugsweise per E-Mail (eine pdf-Datei) unter Angabe der Ausschreibungsnummer 18/Ma37 bis zum 30.01.2019 zu richten an die:

Universität Greifswald
Büro der Rektorin
Domstraße 11
17489 Greifswald

rektorinuni-greifswaldde