W2-Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur

| Professuren | Frist:


An der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist im Institut für Deutsche Philologie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W2-Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur

zu besetzen.

Bewerber*innen sollen die germanistische Mediävistik (Ältere deutsche Sprache und Literatur) in Forschung und Lehre in ihrer ganzen Breite vertreten. Erwünscht ist wenigstens ein Forschungsschwerpunkt in Mittelniederdeutsch, Medientheorie, Mediengeschichte, Kulturwissenschaft, Digital Humanities oder Gender Studies. Das Aufgabengebiet umfasst Lehr- und Prüfungstätigkeit in den Lehramts-, B.A.- und M.A.-Studiengängen des Instituts und der Fakultät. Die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt.

Erwartet werden die Bereitschaft zur Kooperation in der Philosophischen Fakultät, zur Mitarbeit bei der Entwicklung international ausgerichteter Studiengänge, eine sichtbare Vernetzung in der nationalen und internationalen Forschungsgemeinschaft sowie die Mitarbeit im Mittelalterzentrum Greifswald, im Nordverbund Mittelaltergermanistik und im universitären Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraums“. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln und in der akademischen Selbstverwaltung sind erwünscht.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 Abs. 1 LHG M-V: Abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen werden erwartet. Sie werden nach § 58 Abs. 2 LHG M-V in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht.

Gemäß § 61 LHG M-V wird die Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder, wenn sich der*die Bewerber*in nicht auf Dauer zur Verfügung stellt, im Beamtenverhältnis auf Zeit oder entsprechend im Angestelltenverhältnis besetzt. In ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit kann in der Regel erstmalig nur berufen werden, wer zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualität vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen.

Nähere Auskünfte erteilt Frau Prof. Dr. Konstanze Marx, Institut für Deutsche Philologie, Rubenowstr. 3, 17489 Greifswald, konstanze.marx@uni-greifswald.de.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, aus dem der wissenschaftliche Werdegang hervorgeht, Schriften- und Lehrveranstaltungsverzeichnis, Kopien akademischer Zeugnisse, Nachweis der pädagogischen Eignung, Darlegung des Lehrkonzepts, Übersicht über durchgeführte und geplante Forschungsprojekte) sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei)  bis zum 23.08.2020 zu richten an:

Universität Greifswald
Dekanat der Philosophischen Fakultät
Frau Prof. Dr. Margit Bussmann
Ernst-Lohmeyer-Platz 3
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 420 3006, Fax: +49 (0)3834 420 3002

berufung-phf@uni-greifswald.de 

Bitte beachten Sie unserer Hinweise zum Datenschutz unter www.uni-greifswald.de/stellen/professuren  


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