W2-Professur für Experimentelle Physik mit Ausrichtung Nano- und Quantenphysik

| Professuren | Frist:


An der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald ist im Institut für Physik zum 01.10.2025 eine

W2-Professur für Experimentelle Physik mit Ausrichtung Nano- und Quantenphysik

zu besetzen.

Gesucht wird eine herausragende Persönlichkeit mit umfangreicher Forschungs- und Lehrerfahrung, die auf einem oder mehreren Gebieten der experimentellen Nano- oder Quantenphysik international ausgewiesen ist: Nanostrukturen für Topologie und Computing, Topologische Devices, Quantencomputing, Supraleitende Spintronik, Neuromorphe Nanodevices, Memristoren als Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (KI-Chipentwicklung) und der Entwicklung von künstlichen Neuronalen Netzwerken, Advanced Microscopy (Quantum Correlations), photonische und optomechanische Sensorik, Quantum Biotechnology, Quantum Sensing und Anwendungen von 2D-, 3D-Nanostrukturen.

Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien auf Basis von Nanostrukturen sind Schlüsseltechnologien der Zukunft. Daher ist eine Einbindung in einen oder mehrere der Schwerpunkte der Universität wie Artificial Intelligence und Neuromorphes Computing (Data Science), Topologie und Transportmechanismen (geplante Graduiertenkollegaktivitäten) oder den Institutsschwerpunkt „Leben und Umwelt“ ebenso erwünscht wie Kooperationen mit dem Helmholtz-Institut für „One Health”. Am Institut für Physik sind technische Möglichkeiten zur Nanostrukturierung (2D-Lithographie, 3D-Laserlithographie, E-Beam Lithographie, Elektronenmikroskopie) vorhanden und werden gemeinsam mit dem Greifswald Imaging Center an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (https://imaging.uni-greifswald.de/) betrieben. Synergieeffekte zwischen den vorhandenen Möglichkeiten und den Forschungsfeldern der Bewerber*innen sind hierbei erstrebenswert.

Die Lehre beinhaltet die volle Breite der Vorlesungen in Experimenteller Physik im Bachelor- und Masterstudiengang Physik sowie in der Nebenfachausbildung.

Erfahrung in der Mitarbeit in koordinierten Forschungsprogrammen oder Auslandserfahrung ist erwünscht. Die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln ist nachzuweisen. Die Beteiligung an der Entwicklung bestehender und neuer Forschungsverbünde, die Bereitschaft zur Mitarbeit in Gremien der akademischen Selbstverwaltung sowie das Anbieten englischsprachiger Lehre werden erwartet. Die Universität Greifswald fördert und erwartet familienfreundliches Führungsverhalten.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 Abs. 1 LHG M-V: Abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die gem. § 58 Abs. 2 LHG M-V in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht werden.

Gemäß § 61 LHG M-V wird die Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder, wenn sich der*die Bewerber*in nicht auf Dauer zur Verfügung stellt, im Beamtenverhältnis auf Zeit oder entsprechend im Angestelltenverhältnis besetzt. In ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit kann in der Regel erstmalig nur berufen werden, wer zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort an, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte reichen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung ausschließlich Kopien ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen. Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Matthias Eschrig, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, aus dem der wissenschaftliche Werdegang hervorgeht, Verzeichnis von Schriften und Lehrveranstaltungen, akademische Zeugnisse, Nachweis von Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbung, Lehr- und Forschungskonzept) richten Sie bitte per E-Mail (ein pdf-Dokument) bis zum 23.06.2024 an:

Universität Greifswald
Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 15a
17489 Greifswald

Tel. 03834 420 4000

dekanmnf@uni-greifswald.de

Bitte beachten Sie unserer Hinweise zum Datenschutz unter www.uni-greifswald.de/stellen/professuren

 


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