W3-Professur für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kommunikationsethik

| Professuren | Frist:


Am Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3-Professur für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kommunikationsethik

zu besetzen.

Von dem*der künftigen Stelleninhaber*in wird die Vertretung der Kommunikationswissenschaft in ihrer gesamten Breite in Forschung und Lehre erwartet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Kommunikations- und Medienethik liegt.

Vorausgesetzt werden Erfahrungen in der kommunikations- und medientheoretischen Forschung und der kommunikationswissenschaftlichen Analyse ethischer Fragestellungen insbesondere zur Medien-, Plattform- und Netzwerk-Governance und zum moralischen Handeln in verschiedenen Kommunikations- und Medienkontexten. Der*die künftige Stelleninhaber*in soll über ausgewiesene Kenntnisse der philosophischen Begründungen der Kommunikations- und Medienethik verfügen. Erwartet wird darüber hinaus, dass der*die künftige Stelleninhaber*in in mindestens einem der folgenden Forschungsgebiete: Rezeptionsforschung, Kommunikationssoziologie, Politische Kommunikation, Kommunikations- und Mediengeschichte ausgewiesen ist und über internationale Erfahrungen verfügt. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln und die Bereitschaft zur Mitarbeit in universitären Gremien werden vorausgesetzt.

Zu den Dienstaufgaben gehört die Durchführung von Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache zur Kommunikations- und Medientheorie sowie zur Kommunikations- und Medienethik sowie weitere Beiträge zum Studiengang B.A. Kommunikationswissenschaft und den kommunikationswissenschaftlichen Masterstudiengängen.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 Abs. 1 LHG M-V: Abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die gem. § 58 Abs. 2 LHG M-V in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht werden.

Gemäß § 61 LHG-M-V wird die Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder, wenn sich der*die Bewerber*in nicht auf Dauer zur Verfügung stellt, im Beamtenverhältnis auf Zeit oder entsprechend im Angestelltenverhältnis besetzt. In ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit kann in der Regel erstmalig nur berufen werden, wer zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen.

Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Klaus Beck, Tel.: +49 3834 4203445.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, aus dem der wissenschaftliche Werdegang hervorgeht, Verzeichnis von Schriften- und Lehrveranstaltungen, akademische Zeugnisse, Nachweis von Lehrerfahrung) sind bis zum 25.04.2021 in elektronischer Form (Anschreiben und sämtliche Unterlagen in einem PDF-Dokument) zu richten an:

Universität Greifswald
Philosophische Fakultät
Prof. Dr. Margit Bussmann
Ernst-Lohmeyer-Platz 3
17489 Greifswald,

berufung-phf@uni-greifswald.de

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz unter www.uni-greifswald.de/stellen/professuren
 


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