Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - DFG-Graduiertenkolleg „Ostsee-Peripetien" 21/Si15

| Wissenschaftliches Personal | Frist:


Im interdisziplinär ausgerichteten internationalen DFG-Graduiertenkolleg „Ostsee-Peripetien. Reformationen, Revolutionen, Katastrophen“ an der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zum 30.09.2025, eine Stelle als vollzeitbeschäftigte*r

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.

Arbeitsaufgaben:
An dem von der Universität Greifswald, der Technischen Universität Trondheim in Norwegen und der Universität Tartu in Estland getragenen internationalen Graduiertenkolleg wird die Stelle einer*eines wissenschaftlichen Koordinator*in ausgeschrieben, die*der zentrale Aufgaben in der Organisation, Administration und Wissenschaftskommunikation übernimmt sowie den Sprecher bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Forschungs- und Studienprogramms unterstützt.
Die Stelle ermöglicht mit ihrer Ausrichtung auf interdisziplinäre Forschungs- und Lehrinhalte auch die Weiterqualifizierung.
Das internationale Graduiertenkolleg „Ostsee-Peripetien“ will den Peripetie-Begriff nutzen, um die Wahrnehmung des Ostseeraums durch Erzählen und Ereigniskonstruktion in den Mittelpunkt der Ostseeraumforschung zu rücken. Ereigniskonstruktionen werden hierbei über den Rahmen literarischen Erzählens hinaus verstanden und schließen den politischen und wissenschaftlichen Diskurs ebenso ein wie historische Narrative. Das Graduiertenkolleg nimmt das Konzept auf, verwendet es aber als interdisziplinär weiterentwickelten Sammelbegriff für Wendepunkte verschiedenster Art, für Revolutionen, Reformationen, Katastrophen und tipping points. (Nähere Informationen finden Sie hier: www.uni-greifswald.de/peripeties.
Daher wendet sich die vorliegende Ausschreibung an Absolvent*innen der am Kolleg beteiligten Disziplinen, die bereits Erfahrungen mit Methoden und Konzepten der Erzählforschung bzw. der Narratologie sowie Interesse an der Ostseeraumforschung und an deren Weiterentwicklung im Rahmen unseres Ansatzes der „Ostsee-Peripetien“ haben.
Am Kolleg sind in Greifswald die Fächer Neuere deutsche Literatur, Skandinavistik, Fennistik, Baltische und Slawische Philologien, Geschichts- und Politikwissenschaften sowie Philosophie beteiligt. In Trondheim und Tartu sind Vergleichende und Nordische Literaturwissenschaften, Ethnologie, Germanistik, Geschichtswissenschaft, Theologie und Filmwissenschaften vertreten.

Die*der Koordinator*in fungiert in diesem Verbund als administratives und kommunikatives Zentrum des Kollegs, unterstützt den Sprecher und die beteiligten Professor*innen in allen das Kolleg betreffenden organisatorischen Belangen wie der Konzipierung, Organisation und Durchführung der Workshops und Konferenzen, der Betreuung des Gastwissenschaftler*innenprogramms, der Mittelbewirtschaftung und ist Ansprechpartner für Doktorand*innen. Sie*er ist darüber hinaus für die zielgruppenorientierte Dissemination der Forschungsinhalte und -ergebnisse sowie die Außendarstellung des internationalen Graduiertenkollegs zuständig. Die*der Koordinator*in unterstützt den Sprecher bei der Erstellung der Berichte und der Entwicklung eventueller Fortsetzungsanträge.

Einstellungsvoraussetzungen:
Die*der Bewerber*in hat in einer der genannten Disziplinen promoviert, besitzt Erfahrung in der interdisziplinären Forschungszusammenarbeit und zeigt Begeisterung für die Arbeit in einem internationalen Arbeitsumfeld. Erwünscht sind Erfahrungen im Bereich der Philologien, insbesondere der Erzählforschung bzw. Narratologie. Erfahrungen in Forschung und Lehre mit Bezug zum Ostseeraum bzw. zu den Gesellschaften und Kulturen, die den Ostseeraum prägen, sind von Vorteil. Erfahrungen in der Administration und Mittelbewirtschaftung von Programmen in der strukturierten Doktorand*innenausbildung und/oder von Forschungsverbünden sind ebenfalls von Vorteil. Von der*dem Bewerber*in werden gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift erwartet. Weitere Kenntnisse anderer Sprachen des Ostseeraums sind hilfreich. Unbedingt erforderlich sind ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Effizienz und Verantwortungsbewusstsein sowie hohe soziale Kompetenz.

Von den Bewerber*innen wird ein Anschreiben erwartet, dass die Motivation der*des Bewerber*in und ihre*seine Erfahrungen in den zuvor genannten Bereichen widerspiegelt. Außerdem enthalten die Bewerbungsunterlagen einen tabellarischen Lebenslauf und Examenszeugnisse sowie als gesonderte Datei die (publizierte) Dissertation. Im Anschluss an das Auswahlverfahren anhand der Bewerbungsunterlagen werden geeignete Kandidat*innen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht.
Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind; daher sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag.

Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen.

Bewerbungen mit den geforderten Unterlagen sind in englischer oder deutscher Sprache per E-Mail (Bewerbungsunterlagen bitte in einer PDF-Datei; die Dissertation bitte in einer gesonderten Datei) unter Angabe der Stellenausschreibungsnummer 21/Si15 bis zum 28.04.2021 zu richten an:

Universität Greifswald
Institut für Deutsche Philologie

Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Prof. Dr. Eckhard Schumacher
17489 Greifswald

eckhard.schumacher@uni-greifswald.de
 


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