Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Institut für Baltistik 21/Ma31

| Wissenschaftliches Personal | Frist:


Am Institut für Baltistik der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist im Forschungsbereich „Neue Nationalismen“ des Interdisziplinären Forschungs­zentrums Ostseeraum (IFZO) vorbehaltlich der Mittelbewilligung zum 01.06.2022 eine Stelle als teilzeitbeschäftigte*r (65 v.H.)

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

befristet für die Dauer von 3 Jahren im Projekt „Fragmentierte Transformationen“ zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.

Das Teilprojekt („Impact Tool“) Soziolinguistische Bewertung von Impactbedingungen nationalistisch operationalisierten sprachlichen Framings auf Gruppen junger Sprecher*innen in Estland und Lettlandsoll einen empirischen Beitrag zur Bedeutung von Framing­phänomenen für die Akzeptanz oder Ablehnung von policies (von Gender- und Diversity-Strategien, von nachhaltiger Entwicklung und Energiewende)in den beiden Ländern liefern. Die hier ausgeschriebene Stelle bezieht sich dabei auf Lettland. Der*die zukünftige Stelleninhaber*in soll konkret untersuchen und an lettischen Bildungs­ein­richtungen mit soziolinguistischen Methoden erheben, welche Reaktionen Pro­band*innen gegenüber verschiedenen Frames zeigen und wie bewusst ihnen dieser Einfluss ist.

Die Stelle ist im „Impact Tool“ des Forschungsbereiches „Neue Nationalismen“ lokalisiert. Das Impact Tool ist den Lehrstühlen für Fennistik und Baltistik (Prof. Dr. Marko Pantermöller, Prof. Dr. Stephan Kessler)zugeordnet. Weitere Informationen zum Forschungsbereich und zum Impact Tool finden sich hier.

Arbeitsaufgaben:

  • Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation einer empirischen soziolinguistischen Teilstudie zum Framing an Bildungseinrichtungen in Lettland
  • Realisierung eines Promotionsprojektes zum Thema der Teilstudie

Einstellungsvoraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder äquivalent), bevorzugt in Linguistik, einer Sprachwissenschaft oder einer Sozialwissenschaft mit linguistischem Schwerpunkt
  • gute Englisch- oder Deutschkenntnisse
  • gute Lettischkenntnisse

Wünschenswerte Kenntnisse und Fähigkeiten sind:

  • Erfahrungen in interdisziplinären Forschungskontexten
  • Erfahrungen in der Aufbereitung und Auswertung von Erhebungsdaten mit einem Statistikprogramm
  • Kenntnisse des Russischen

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind; daher sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag.

Bitte reichen Sie ausschließlich Kopien im Rahmen Ihrer Bewerbung ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen.

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie hier.

Bewerbungen sollen die üblichen aussagekräftigen Unterlagen (Motivations­schreiben, CV, Zeugnisse, Publikationsliste, Kontaktdaten potentieller Referenz­personen) in deutscher oder englischer Sprache umfassen.

Bewerbungen sind bitte per E-Mail in einer pdf-Datei unter Angabe der Ausschreibungsnummer 21/Ma31 bis zum 07.02.2022 zu richten an:

Universität Greifswald
Lehrstuhl für Baltistik

Prof. Dr. Stephan Kessler

stephan.kessler@uni-greifswald.de

 


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