Ausstellung bis zum 03.09.2017: Werke aus der Bibliothek des Geistlichen Ministeriums in der Universitätsbibliothek

Professor Volker Gummelt, ausgewiesener Experte für Reformationsschriften und Pastor in Neuenkirchen, hat die einzelnen Werke eingeordnet. Er hebt bei Johannes Fabris Schrift hervor: „Dieses Exemplar stammt nachweislich aus dem Besitz des Greifswalder Franziskanerklosters („Graues Kloster“) und ist das erste bekannte Zeugnis einer Luther-(Gegen-)Schrift in der Stadt.“

Die Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Greifswalder Dom wurde 1602 gegründet und 410 Jahre später im Januar 2012, wiedereröffnet. Sie besitzt umfangreiche Sammlungen aus den Greifswalder Klöstern der Franziskaner und Dominikaner, die nach der Reformation aufgelöst worden waren. Die Übernahme der Klosterbestände in die Dombibliothek geht auf die „Pommersche Kirchenordnung“ von J. Bugenhagen aus dem Jahr 1535 zurück. Ihr Kernbestand setzt sich zusammen aus mittelalterlichen Handschriften, Inkunabeln (Wiegendrucke des 15. Jahrhundert) und Frühdrucken aus dem Zeitraum von 1501 bis 1530. Aus der Zeit der Reformation sind ca. 1000 Drucke vorhanden.

Öffnungszeiten
täglich 08:00 bis 24:00 Uhr

Ansprechpartner
Universitätsbibliothek Greifswald
Bruno Blüggel
Fachreferent Germanistik, Niederdeutsch, Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaften, Rechtswissenschaften
Magazinbibliothek Am Schießwall (Büroadresse)
Felix-Hausdorff-Straße 10 (Postadresse)
17489 Greifswald
Telefon 03834 420 1609
blueggel(at)uni-greifswald(dot)de

Organisator

  • Universitätsbibliothek Greifswald

Veranstaltungsort

  • Zentrale Universitätsbibliothek

    Felix-Hausdorff-Straße 10
    17489 Greifswald


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