Die Siloah-Inschrift in Jerusalem (Universität im Rathaus)

Dr. Andreas Ruwe, Foto: Till Junker
Dr. Andreas Ruwe, Foto: Till Junker

Bei aller religiösen Bedeutung ist die Bibel im Alten Israel auch eine historische Quelle für das alltägliche Leben, für Wirtschaft und Kultur. Sie wird ergänzt durch eine ständig wachsende Zahl von Inschriften, die in Ausgrabungen zutage treten und neue historische Einsichten ermöglichen. Die Althebräische Epigraphik ist die Wissenschaft, die sich mit den alten Inschriften beschäftigt.

Eines ihrer prominenten Zeugnisse, die sogenannte Siloah-Inschrift, wurde 1880 per Zufall in einem lichtlosen antiken Wasserversorgungstunnel im Felsgestein Jerusalems entdeckt. Palästinaforscher aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, um dieses einzigartige Zeugnis des offiziellen Jerusalems zu entziffern. 1890 wurde die Tafel gestohlen und danach Museen in Europa zum Kauf angeboten. Schließlich wurde sie von osmanischen Behörden konfisziert und im Istanbuler Archäologischen Museum ausgestellt. Bis heute ranken sich ungelöste Fragen um dieses Dokument aus Stein.

Eintritt frei!

Referent
Dr. Andreas Ruwe, Theologische Fakultät


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