Konsumentscheidungen im Kontext gesellschaftlicher Risiken am Beispiel von Plastikverpackungen

Foto: Colourbox.de
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An der Universität Koblenz-Landau ist vor über einem Jahr ein interdisziplinäres Forschungsprojekt entstanden, das sich mit der Begrenzung von Risiken durch Plastik auseinandersetzt. Im umweltpsychologischen Teilprojekt wird der Frage nachgegangen, welche psychologischen Bedingungen es braucht, um eine Verhaltensänderung hin zu einem bewussten Umgang mit Plastik anzustoßen. Im Fokus stehen dabei die Konsumentinnen und Konsumenten, die mit ihren Kaufentscheidungen einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Marktgeschehen haben. Im Vortrag werden erste Ergebnisse einer Online-Umfrage zur Risikowahrnehmung und zum (suffizienten) Umgang mit Plastikverpackungen im Alltag vorgestellt und insbesondere der Einfluss von Emotionen, Normen und äußeren Rahmenbedingungen diskutiert.

Kurzvita
Lea Heidbreder (M. Sc.) ist derzeit Doktorandin in der Graduiertenakademie „Bildung*Mensch*Umwelt“ an der Universität Koblenz-Landau mit einem Forschungsschwerpunkt zum gesellschaftlichen Umgang mit Umweltrisiken am Beispiel des Plastikkonsums. Seit ihrem Studium und ihrer Tätigkeit im Vorstand der Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU e.V.) setzt sie sich intensiv mit umweltpsychologischen Fragestellungen auseinander. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen dabei im Kontext der Risikowahrnehmung und dem Einfluss von moralischen Normen im Entscheidungsprozess.

Im Rahmen des Psychologischen Kolloquiums am Institut für Psychologie lädt die AG Umweltpsychologie herzlich zum Vortrag von Lea Heidbreder (Landau) ein.


Ansprechpartner
Robert Görsch
Institut für Psychologie
Franz-Mehring-Straße 47
17489 Greifswald
rg122694(at)uni-greifswald(dot)de

Organisator

  • Fachschaft Psychologie, AG Umweltpsychologie

Veranstaltungsort

  • Hörsaal Psychologie, Franz-Mehring-Straße 48

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