Tagung „Sprache und Vertrauen“

Symbolbild Veranstaltung, ©Pavla-Schäfer, 2021

Vertrauen ist ein Alltagsphänomen, das in der Forschung der letzten Jahre eine steile Karriere gemacht hat und in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr in den Vordergrund rückt. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend zusätzlich beschleunigt. Die Erforschung von Vertrauen ist in Fächern wie Psychologie, Soziologie oder Kommunikationswissenschaft ein Untersuchungsgegenstand mit langer Tradition. Die Linguistik gehört zu den neueren Bereichen der interdisziplinären Vertrauensforschung. Und sie kann viel auf diesem Gebiet leisten. In der interdisziplinären Forschung besteht Konsens darüber, dass sowohl Vertrauensbildung als auch Vertrauenserosion grundsätzlich an Kommunikation gebunden sind. Der Zusammenhang zwischen Vertrauen und Sprache als dem zentralen Kommunikationsmittel wurde bisher jedoch kaum systematisch beleuchtet. Dieser Zusammenhang steht im Mittelpunkt der geplanten Tagung. Ziel ist es, das Vertrauensphänomen aus linguistischer Perspektive und in verschiedenen gesellschaftlichen Domänen zu konturieren und den linguistischen Blick im Austausch mit anderen Disziplinen zu schärfen. Vor dem Hintergrund der Relevanz und Anwendbarkeit dieses Wissens außerhalb der Linguistik soll über öffentliches Vertrauen in die Wissenschaft diskutiert werden. Auf dem virtuellen Podium diskutieren mit der Organisatorin Pavla Schäfer die Linguistin Nina Janich, die Humangeografin Ulrike Gerhard und der Moderator von Wissenssendungen Ralph Caspers.

Organisator

  • Dr. Pavla Schäfer (Greifswald), Dr. Milena Belosevic (Trier), Prof. Natalia Filatkina (Hamburg), Prof. Martin Wengeler (Trier)

Veranstaltungsort

  • Online


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