Grundlagen der Antidiskriminierungsarbeit

Mit dem im Jahr 2006 in Kraft getretenen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollen Benachteiligungen aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindert bzw. beseitigt werden. Der Gesetzgebende hat daher das Beschwerderecht von Beschäftigten ausdrücklich in § 13 AGG festgeschrieben.

Eine Beschwerde auf der Basis des AGG kann in der Folge Grundlage sowohl für Maßnahmen des Arbeitgebenden als auch für Ansprüche von Beschäftigten sein. Beschäftigte im Sinne des AGG sind nicht nur Arbeitnehmende, sondern auch die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, arbeitnehmerähnliche Personen, in Heimarbeit Beschäftigte, Bewerbende für ein Beschäftigungsverhältnis sowie Personen, deren Beschäftigungsverhältnis beendet ist.

Die Universität Greifswald hat den im AGG festgehaltenen Schutz mit der Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt im Jahr 2016 ausdrücklich um alle Mitglieder und Angehörige der Universität erweitert. Insbesondere auch auf Studierende der Universität.

§ 13 AGG gibt allen Beschäftigten der Universität das Recht, sich bei der Dienststelle zu beschweren, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis vom Arbeitgebenden, von Vorgesetzten, anderen Beschäftigten oder Dritten wegen eines der genannten Gründe benachteiligt fühlen.

Interessieren Sie sich für nähere Informationen? Schauen Sie gerne hier nach!

Geschäftsstelle der Personalräte
www.uni-greifswald.de/persrat

Antidiskriminierungsstelle des Bundes – Internetauftritt
www.antidiskriminierungsstelle.de

Gesetzestext des AGG
www.gesetze-im-internet.de/agg/