Gute wissenschaftliche Praxis

Zu den konstitutiven Bedingungen wissenschaftlichen Arbeitens gehört die Einhaltung grundlegender wissenschaftsethischer Standards, der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Dazu gehören beispielsweise Standards für den korrekten Umgang mit wissenschaftlichen Daten oder mit wissenschaftlichen Leistungen anderer Personen. Ihrer Verantwortung für die Integrität des Forschungsbetriebs hat die Universität Greifswald auch durch die Einrichtung einer Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft und die Benennung von Ombudspersonen Rechnung getragen. 

Wenn Personen einen Fall von wissenschaftlichem Fehlverhalten vermuten, können sie eine Ombudsperson ansprechen. Mit ihr kann in vertraulichen Gesprächen diese Vermutung geklärt werden. Liegt ein begründeter Verdacht eines schwerwiegenden Fehlverhaltens vor, das nicht in vertraulichen Gesprächen zwischen den betroffenen Parteien und der Ombudsperson zu klären ist, wird die Ombudsperson die universitätsinterne Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft einschalten. Diese hat auch die Befugnis zur Untersuchung. Die Regeln dafür sind in einer Satzung (PDF-Datei) festgeschrieben. 

Mit der Benennung von Ombudspersonen folgt die Universität einer Empfehlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die DFG unterstützt die Arbeit der lokalen Institutionen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis auch durch einen eigenen Ombudsman für die Wissenschaft und ein entsprechendes Ombudsgremium

Prof. Dr. Fritz Scholz
Ombudsperson für gute wissenschaftliche Praxis
Institut für Biochemie
Felix-Hausdorff-Straße 4, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 4450
fscholzuni-greifswaldde

Prof. Dr. Micha Werner
Ombudsperson für gute wissenschaftliche Praxis
Institut für Philosophie
Arbeitsbereich Praktische Philosophie
Baderstraße 6, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3452
micha.werneruni-greifswaldde