I. Informationsveranstaltung der Universitätsbibliothek: "Publizieren als Wissenschaftlerin: Ungleichheiten, Gender Gap und Unterstützungsangebote der Universitätsbibliothek"
Wann?: Dienstag, 02.06.2026 von 12:30-14 Uhr
Wo?: Online (Link folgt)
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II. Podiumsdiskussion: “(un)sichtbar: Arbeit, Geschlecht und Ungleichheit im wissenschaftlichen Publikationssystem”
Gäste: Prof.in Katja Wengler (Prof. für Wirtschaftsinformatik an der DHBW), Dr.in Lena Eckert (Genderwissenschaftlerin/Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft), Christian Winterhalter (Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald)
Moderation: Dr.in Jenny Linek (zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Uni Greifswald)
Wann?: Mittwoch, 03.06.2026 von 16:30-18 Uhr
Wo?: Vortragssaal der UB, Felix-Hausdorff-Straße 10 (hybrid)
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III. Online-Vortrag und Fragerunde: “Care Concentration Gap”
Referentin: Dr.in Wiebke Vogelaar
Wann?: Donnerstag, 04.06.2026 von 13-15 Uhr
Wo?: Online (Link folgt)
Der Care Concentration Gap bezeichnet die strukturell ungleiche Verteilung konzentrierter Arbeitszeit zum Nachteil von Menschen mit Sorgeverantwortung.
Insbesondere Frauen/FLINTA* erleben, dass sie sich den Rückzug in tiefe, ungestörte Denk- und Schreibarbeit aktiv erkämpfen und verteidigen müssen – selbst dann, wenn formal Zeit zur Verfügung steht. Konzentration, die im Wissenschaftsbetrieb als Schlüsselressource für Forschung, Schreiben und Karriere gilt, ist damit nicht gleich verteilt, sondern eng mit Fragen von Care-Arbeit, Verfügbarkeit und Macht verbunden. Der zweistündige Online-Vortrag führt in das Konzept des Care Concentration Gap ein und ordnet es in aktuelle Debatten zu Care-Arbeit, Mental Load, Geschlechterungleichheiten und wissenschaftlicher Produktivität ein.
Auf Basis empirischer Befunde, einschlägiger Fachliteratur sowie qualitativer Einblicke aus der langjährigen Arbeit mit Wissenschaftler*innen wird gezeigt, wie Sorgearbeit – insbesondere in ihrer kognitiven und emotionalen Form – Fokusräume systematisch verschließt. Dabei wird deutlich, dass es sich nicht um individuelle Organisations- oder Resilienzdefizite handelt, sondern um strukturelle Bedingungen, die wissenschaftliche Karrieren ungleich beeinflussen und bestehende Ungleichheiten reproduzieren.
Der Vortrag schließt mit einer moderierten Q&A-Phase, die Raum für Austausch, Einordnung und Anschlussfragen bietet.
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