Preise und Auszeichnungen

Preise und Auszeichnungen

Die Teilnehmerinnen des KarriereWegeMentorings engagieren sich in hohem Maße in der Wissenschaft und treiben ihre jeweiligen Projekte in vielfältigen Forschungsfeldern erfolgreich voran. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Preisen, Stipendien und Auszeichnungen, die Beispiel für die Aktivitäten ehemaliger und aktueller Mentees sind.

DFG Projektförderung für Dr. Christiane Pané-Farré

DFG Projektförderung für Dr. Christiane Pané-Farré

Dr. Christiane Pané-Farré, Alumna des KarriereWegeMentoring-Programms für Postdoktorandinnen, erhielt eine DFG-Förderung für ihr Kooperationsprojekt und kann so ihr derzeitiges Forschungsvorhaben zielgerecht umsetzen. Die bizentrische Studie „Indizierte Prävention psychischer Störungen bei Personen mit initialen Paniksymptomen: Untersuchung der Wirksamkeit und zugrundeliegenden Wirkmechanismen“ ist eine Kooperation mit Prof. Katja Beesdo-Baum und Dr. Eva Asselmann und vom Lehrstuhl für Behaviorale Epidemiologie am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der TU Dresden und wird nun für 3 Jahre gefördert.

Dr. Jenny Linek erhält Genderpreis für ihre Promotionsarbeit

Dr. Jenny Linek erhält Genderpreis für ihre Promotionsarbeit

Dr. Jenny Linek, ehemalige Teilnehmerin des Mentoring-Programms für Doktorandinnen, hat für ihre Promotionsarbeit den Genderpreis der Universität Greifswald erhalten. Mit diesem Preis werden jährlich wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die die Geschlechterperspektive in besonderer Weise berücksichtigen.

Ihre Promotionsarbeit in Neuerer Geschichte schrieb Dr. Jenny Linek zum Thema „Politik und Praxis der Prophylaxe in der DDR unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterperspektive“. In der DDR galt eine Egalität des Geschlechterbildes, und diese war somit auch in der Prophylaxe und Gesundheitsfürsorge zu erwarten. Jenny Linek untersuchte unter anderem sogenannte Ego-Dokumente, also Eingaben und Beschwerden von Privatpersonen, die beim Gesundheitsministerium der DDR oder dem Deutschen Hygiene-Museum eingereicht wurden. Frau Linek hat sich mit diesen DDR-spezifischen Archivquellen innovativ unter gendergeschichtlichem Blickwinkel auseinandergesetzt. Im Ergebnis stellt Dr. Linek fest, dass die für die Gesundheitspolitik verantwortlichen Leitungskader eine Ignoranz gegenüber präventiven Anliegen an den Tag legten und die Gesundheitserziehung insgesamt eher belächelt wurde, da sie an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei agierte. Es wird in der Arbeit gezeigt, dass ostdeutsche Frauen den ostdeutschen Männern in der Gesundheitsfürsorge beispielsweise in Bezug auf Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie ungesunde Ernährung ähnlicher waren als den westdeutschen Frauen. Am Thema wird auch das Spannungsfeld zwischen männlicher Hegemonie und weiblicher Emanzipation aufgezeigt.

Die Arbeit wurde in beiden Gutachten mit der Note magna cum laude bewertet und ist inzwischen unter dem Titel "Gesundheitsvorsorge in der DDR zwischen Propaganda und Praxis" im Franz Steiner Verlag erschienen.

Millerpreis für Frauenteam aus Greifswald

28.01.2016

Christiane Pink und Dr. Birte Holtfreter sind die Preisträgerinnen des deutschen Miller-Preis der Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Beide sind ehemalige Teilnehmerinnen bei KarriereWegeMentoring.

Der Deutsche Miller-Preis ist der wertvollste und renommierteste wissenschaftliche Preis, den die DGZMK zu vergeben hat. In diesem Jahr teilen sich zwei Frauen das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro: Christiane Pink und Dr. Birte Holtfreter von der Universität Greifswald, Universitätsmedizin Greifswald, Zentrum für ZMK-Heilkunde, Abteilung für Parodontologie wurden für ihre Arbeit "Longitudinal effects of fibrinogen levels and white blood cell counts on periodontitis" ausgezeichnet. Christiane Pink hat als Mentee am Doktorandinnen-Mentoring teilgenommen. Dr. Birte Holtfreter war Teilnehmerin am Mentoring-Programm für Postdocs und Juniorprofessorinnen. Als wissenschaftliche Dachorganisation der Oralmedizin in Deutschland gehört die Förderung der Wissenschaft zu den zentralen Aufgaben der DGZMK.

Dr. Christiane Pané-Farré erhält DAAD-Stipendium

07.01.2016

Seit Anfang Januar 2016 befindet sich Dr. Christiane Pané-Farré am Anxiety and Depression Research Center of University of California at Los Angeles. Die Mentee, Postdoktorandin am Institut für Psychologie der Universität Greifswald, forscht seit geraumer Zeit zu Panikattacken und Panikstörungen und wählte somit ganz bewusst Prof. Michelle Craske als externe Mentorin. Sie ist die Leiterin dieses Zentrums. Schon bald nach dem Erstkontakt zwischen Mentee und Mentorin folgte die Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in Kalifornien, die Christiane Pané-Farré sehr gerne angenommen hat. Um den Aufenthalt bis Ende Mai 2016 durchführen zu können, ist es der Forscherin gelungen, ein Kurzzeitstipendium für promovierte Nachwuchswissenschaftler beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) einzuwerben. Sie war somit eine von 22 unter 153 Bewerbungen, die sich für ein Kurzstipendium qualifizieren konnten. Das großzügig bemessene Stipendium schließt auch die Finanzierung der Kinderbetreuung für beide Kinder mit ein, die die Mentee und ihren Mann in die USA begleiten.

Dr. Antje Vogelgesang gewinnt Ausschreibung für die Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe

08.01.2016

Die Greifswalder Wissenschaftlerin und ehemalige Teilnehmerin im Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen Dr. Antje Vogelgesang hat die diesjährige Ausschreibung für die Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe gewonnen. Ihr Forschungsinteresse gilt der Immunantwort des Körpers nach dem Schlaganfall. Mit dem Preis der Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe möchte die Universität Greifswald herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase in ihrer Forschungsarbeit aktiv unterstützen und ihre wissenschaftliche Karriere fördern.

Dr. Deborah Janowitz erhält Wissenschaftspreis 2015

30.09.2015

Dr. Deborah Janowitz, Postdoktorandin im Mentoring-Programm, erhielt am 30. September 2015 den diesjährigen Wissenschaftspreis für ihr Habilitationsprojekt "Neurodegeneration bei Adipositas". Der Wissenschaftspreis wird vom Unternehmerverband Vorpommern e.V. und der Sparkasse für herausragende Leistungen in der Wissenschaft vergeben. weiter

Anica Beyer für Nobelpreisträgertreffen qualifiziert

18.06.2015

Als erste Doktorandin der Universität Greifswald erhält die Humanbiologin Anica Beyer die Gelegenheit, am 65. Nobelpreisträgertreffen in Lindau am Bodensee teilzunehmen. Für dieses Treffen werden jährlich weltweit mehrere Tausend junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler nominiert – konkrete Einladungen gehen dann tatsächlich nur an einen Kreis von 650 jungen Forscherinnen und Forschern.
In diesem Jahr kommen sie aus insgesamt 88 Ländern, um sich eine Woche lang mit Nobelpreisträgern auszutauschen. Vom 28.6. bis zum 3.7. bietet das Treffen in diesem Jahr Gelegenheit, mit insgesamt 65 Nobel-Laureaten aus den Bereichen der Medizin, Physiologie, Chemie und Physik in Kontakt zu kommen. Vorlesungen und Gesprächsrunden sind die ideale Grundlage, um die Forschungsbereiche des jungen Nachwuchses kennenzulernen und sich interdisziplinär zu vernetzen.
Anica Beyer erhielt im März dieses Jahres die erfreuliche Nachricht, sich für das Treffen am Bodensee qualifiziert zu haben. Es gibt tatsächlich nur einmal im Leben die Gelegenheit, daran teilzunehmen. „Ich sehe die Teilnahme nicht nur als eine faszinierende, persönliche Erfahrung und fachliche Bereicherung an, sondern erkenne darin ein Schlüsselereignis für meine weitere Laufbahn, die auf eine Führungsposition in der Wissenschaft abzielt. Während des Mentoring-Programms wurde mir verdeutlicht, wie wichtig es ist, „sichtbar“ zu werden“, so Anica Beyer. Die 23-jährige Doktorandin ist seit Beginn ihrer Promotionszeit Mitglied des DFG-geförderten Graduiertenkollegs GRK1870 und promoviert auf dem Gebiet der Mikrobiologie zum Thema: Expression und Funktion von Lipoproteinen in Staphylococcus aureus.

Dr. Anne Seidlitz erhält Greifswald Research Award

18.05.2015

Am 18. Mai 2015 wurde in der Aula der Universität Greifswald zum dritten Mal der Greifswald Research Award vergeben. PreisträgerInnen des renomierten Awards waren in diesem Jahr der Biochemiker Dr. Holger Zinke und die Pharmazeutin und Mentee des Greifswalder Mentoringprogrammes für Postdoktorandinnen Dr. Anne Seidlitz. Den mit 3.000 Euro dotierten Junior Award erhielt Dr. Seidlitz für ihre Arbeit zu Modellen zur In-vitro-Untersuchung der Wirkstofffreisetzung aus Mikroimplataten, welches die Entwicklung von wirksamen Arzneimitteln erheblich vereinfacht.

Seit 2013 wird der Greifswald Research Award vom Greifswalder University Club vergeben. Mit dem Preis werden besondere Leistungen in der anwendungsorientierten Forschung von erfahrenen Forschenden und forschungsaffinen Unternehmen sowie NachwuchswissenschaftlerInnen prämiert.

Dr. Mihaela Delcea erhält ERC Starting Grant

10.12.2014

Dr. Mihaela Delcea, Mentee des KarriereWegeMentoring-Programms für Postdoktorandinnen, warb im Dezember letzten Jahres den wissenschaftlich hoch renommierten ERC Starting Grand ein. Die angesehene Biochemikerin setzte sich dabei unter rund 3000 BewerberInnen durch und hat nun die Möglichkeit mit einem Etat von 1,5 Millionen Euro ihre derzeitigen Forschungsvorhaben zielgerichtet umzusetzen. "Das ist eine fantastische Chance", so Delcea. weiter

Dr. Birte Holtfreter gewinnt Eugen-Fröhlich-Preis 2014

20.09.2014

Dr. Birte Holtfreter gewinnt den Eugen-Fröhlich-Preis der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) 2014. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Arbeit um das Thema: Trends in periodontal disease in two German population-based studies. Sie gewann den Preis zusammen mit zwei weiteren Autoren: Svenja Schützhold und Rainer Jordan. Verliehen wurde der Preis am 20.09.2014 in Münster auf der Jahrestagung der DGParo. Bis Ende 2015 war sie Teilnehmerin am Mentoring-Programm für Post-Docs und Juniorprofessorinnen.

Der Eugen-Fröhlich-Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie verliehen, und er ist mit 5.000 € dotiert. Der Eugen-Fröhlich-Preis wird vom Vorstand der DG PARO als Anerkennung für die beste der eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Parodontologie vergeben.