Treffen der Gemeinschaft im Konzilsaal 2015

Die Rektorin der Universität Frau Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber lud wieder zum traditionellen "Vorweihnachtlichen Treffen der Gemeinschaft von Hochschullehrern i.R." im Konzilsaal der Universität ein.

Im Jahre 1994 hatte der damalige Rektor der Universität die Emeriti in den Clubraum der Mensa eingeladen, um über die Entwicklung der Universität zu berichten. Dies war der Beginn der zur Tradition gewordenen vorweihnachtlichen Treffen. Als für den amtierenden Rektor Prof. Westermann die Vorbereitungen für das Universitätsjubiläum begannen, wurde die Verfahrensweise dahingehend geändert, dass der Rektor sich jeweils durch einen Dekan der fünf Fakultäten vertreten ließ, der dann in seinem Vortrag sowohl die neueste Entwicklung der Universität als auch die Schwerpunkte seiner Fakultät in Forschung und Lehre darstellte.

Die im Namen unserer Rektorin Frau Prof. Dr. J Weber von der Philosophischen Fakultät, vertreten durch die Kollegin Frau Professor Unzeitig, Prodekanin und Lehrstuhlinhaberin für Ältere deutsche Sprache und Literatur sowie den Kollegen Herrn Professor Schiedermair, Prodekan und Lehrstuhlinhaber für Neuere Skandinavische Literaturen, durchgeführte Veranstaltung war gelungen, informativ und bestens organisiert. Wir hatten den Wunsch geäußert, die Entwicklung der Fakultät nach dem Jahre 2004 kennen zu lernen. Im den Jahren 2003/2004 fanden in der Philosophischen Fakultät Neuorientierungen um eine Restrukturierung statt. Diese ließen sich durch 2 Schwerpunkte beschreiben: Einem sprach-und kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt und einem sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt Als integrative Forschungsschwerpunkte galten Nordost-Europäische Kulturen und Gesundheit. Eine vermittelnde Funktion war der Kommunikationswissenschaft zugedacht. Beide Kollegen brachten den Aufbruch zur Neugestaltung der Fakultät auf allen Gebieten der Lehre und Forschung mit ihren neuen Lehrformen und Studienabschlüssen sowie der Neuorientierung und Neugliederung der Strukturen der Fakultät kompetent und motiviert zum Ausdruck, dass wir spannend zuhörten und dabei das Anliegen, vom festlichen Gedeck Gebrauch zu machen, völlig vergaßen. So entstand zwangsweise eine rege Diskussion, die unsere Referenten in Zeitnot brachte und von unserer Seite kein Ende nehmen wollte. Die Fakultätsangehörigen sowie nicht der Fakultät zugehörige Hörer, insbesondere die Naturwissenschaftler, letztere fühlen sich schon aus historischen Gründen der Philosophie immer noch sehr verbunden, wollten von unserer Studien- Ausbildung als auch vom gewachsenen Bedürfnis her, mehr über die zeitgemäßen und trotz begrenzter finanzieller Mittel entstandenen neuen Strukturen der Ausbildungsfächer der Fakultät erfahren. Die Zuhörer waren den Referenten dafür dankbar und äußerten sich sehr anerkennend. Wir glauben auch, dass die Referenten dies spürten und wir trennten uns noch anerkennend diskutierend nur zögerlich vom weihnachtlich gedeckten Tisch. Für letzteres hatte, wie immer sehr persönlich und verbindlich mit organisatorischer Hingabe, Frau Reyer vom Prorektorat gesorgt.