Heute ist Tag der unsichtbaren Behinderung!

SBV
Tag der unsichtbaren Behinderung © bbmb_bund
Demokratie braucht Inklusion. Tag der unsichtbaren Behinderung. © bbmb_bund

Eine dieser unsichtbaren Behinderungen ist FASD – „Fetale Alkoholspektrumstörung“. 

Auslöser für FASD ist der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft: Trinkt eine schwangere Frau Alkohol, kann sich das sehr negativ auf die Gesundheit des Babys auswirken!

Alkohol ist ein Zellgift, das die Organe schädigt, insbesondere das Gehirn.

Die Folgen sind kognitive, körperliche und psychische Beeinträchtigungen.

Diese können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Schätzungen zufolge kommt in Deutschland jede Stunde ein Kind mit FASD auf die Welt. 

FASD ist nicht heilbar und führt zu lebenslangen Behinderungen. Die Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung können so beeinträchtigt sein, dass eine lebenslange Begleitung erforderlich ist.

Eine umfassende Beratung, Förderung und ein unterstützendes Netzwerk sind deswegen wichtig für die Betroffenen und ihre Familien. 

Dafür setzen sich in Deutschland verschiedene Vereine und Selbsthilfeorganisationen ein, z. B. @fasd_deutschland_e.v oder @happy_baby_no_alcohol. Mit Informationen und Unterstützungsangeboten helfen sie Betroffenen und klären über die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft auf.

Betroffene und ihre Familien, darunter viele Adoptiv- oder Pflegeeltern, erleben häufig Stigmatisierung und mangelnde Unterstützung. Das fehlende Wissen im Umfeld führt noch zu oft dazu, dass der Unterstützungsbedarf nicht erkannt oder vorenthalten wird. 

Deswegen ist es wichtig, über die Auswirkungen von FASD zu informieren und passende Angebote für die Betroffenen und ihre Familien zur Verfügung zu stellen.

Gleichzeitig gilt es, die Prävention von FASD zu stärken mit der klaren Botschaft „Kein Alkohol in der Schwangerschaft“.

#Inklusion#Teilhabe

Instagram-Link zur Mitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen


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